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Zurück aufs Land?

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WiWi Gast

Zurück aufs Land?

WiWi Gast schrieb am 09.08.2021:

Der größte Teil der Investitionen geschieht nicht über natürliche Personen, sondern über juristische, in die wiederum auch natürliche Personen investieren. Den Anteil von rein-ausländischen Immobilieneigentümern zu behaupten, macht daher keinen Sinn. Du bräuchtest auch den Anteil der Ausländer, die über Fonds, Anteile u.ä. an Immobilien beteiligt sind.

Und ausländische Investoren sind dumm?
Ob sie direkt investieren oder über Anteile, ist es herzlich egal.

Der Grund, warum Fonds und Anteile hauptsächlich Städte als Target sehen, ist, dass immer mehr Menschen in Städte ziehen und dort gutes Geld verdient wird.

Würde man auf dem Leben genauso viel Geld verdienen, dann würden Gesellschaften ebenfalls in kleine Dörfer investieren. Das ist aber nicht der Fall (Ausnahmen wird es immer geben.)

Hier wird wieder unnötig über "wollen oder müssen" diskutiert.

Es ist herzlich egal, ob die Mehrheit auf dem Land leben würde oder nicht. Immobilien lassen sich nicht einzig allein mit Euren Präferenzen analysieren.
Immobilien sind komplexer. Hierzu zählen Jobs, Typen von Arbeitsplätzen, zahlreiche Opportunitätskosten etc.

Und wiederum entstehen mehr Jobs in Großstädten, weil Deutschland vermehrt von Industrien und Produktionen wegkommt (Verlagerung in Osteuropa) und es sich immer weiter zu Dienstleistungssektoren entwickelt.

Banken, ITs, Beratungen sind IMMER in Großstädten bzw. im Zentrum zu finden und nicht auf dem Land.

Wir sind nicht bei "Wünsche Dir was, sondern SO IST ES!".

Das Leben ist halt kein Wunschkonzert.

Du verwechselst Angebot und Nachfrage mit Gentrifizierung. Die Investoren haben von einem Zuzug gar nichts, da der Zuzug überwiegend das gleiche zahlen wird und gerade in der Stadt oft nicht gerade reich ist. Sie wollen aber für die gleiche Vermietungsleistung mehr erwirtschaften, d.h. wohlhabende Mieter haben. Also gentrifizieren sie. Mit dem Druck durch Zuzug hat das aber überhaupt nichts zu tun. Im Gegenteil, der wird ja gerade ignoriert und die Leute aus dem Zuzugsklientel sogar rausgedrängt.

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WiWi Gast

Zurück aufs Land?

WiWi Gast schrieb am 09.08.2021:

Der größte Teil der Investitionen geschieht nicht über natürliche Personen, sondern über juristische, in die wiederum auch natürliche Personen investieren. Den Anteil von rein-ausländischen Immobilieneigentümern zu behaupten, macht daher keinen Sinn. Du bräuchtest auch den Anteil der Ausländer, die über Fonds, Anteile u.ä. an Immobilien beteiligt sind.

Und ausländische Investoren sind dumm?
Ob sie direkt investieren oder über Anteile, ist es herzlich egal.

Der Grund, warum Fonds und Anteile hauptsächlich Städte als Target sehen, ist, dass immer mehr Menschen in Städte ziehen und dort gutes Geld verdient wird.

Würde man auf dem Leben genauso viel Geld verdienen, dann würden Gesellschaften ebenfalls in kleine Dörfer investieren. Das ist aber nicht der Fall (Ausnahmen wird es immer geben.)

Hier wird wieder unnötig über "wollen oder müssen" diskutiert.

Es ist herzlich egal, ob die Mehrheit auf dem Land leben würde oder nicht. Immobilien lassen sich nicht einzig allein mit Euren Präferenzen analysieren.
Immobilien sind komplexer. Hierzu zählen Jobs, Typen von Arbeitsplätzen, zahlreiche Opportunitätskosten etc.

Und wiederum entstehen mehr Jobs in Großstädten, weil Deutschland vermehrt von Industrien und Produktionen wegkommt (Verlagerung in Osteuropa) und es sich immer weiter zu Dienstleistungssektoren entwickelt.

Banken, ITs, Beratungen sind IMMER in Großstädten bzw. im Zentrum zu finden und nicht auf dem Land.

Wir sind nicht bei "Wünsche Dir was, sondern SO IST ES!".

Das Leben ist halt kein Wunschkonzert.

Deutsche Immobilien sind auch beliebtes Mittel zum Geldwaschen. Ich glaube zwar nicht, dass das ein Kerntreiber für die Preise ist, aber es trägt sicherlich dazu bei

Exakt. Es lässt sich auch nachweisen, dass ausländische Kapitalflüsse erst in Großstädte gingen und dann immer mehr in die mittleren Städte. Primär seit der Finanzkrise und häufig aus Südländern. Es ist einfach hipp in Stadtvierteln die Mieter auszutauschen. Also vom Mieter, der nur wenig zahlen kann, zu einem, der viel zahlen kann. Gentrifizierung nennt man das. Mit Lust auf Stadt hat das aber nix zu tun.

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WiWi Gast

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Vor allem gibt es sowas wie Mannheim und Heidelberg. Zwei Städte, aber Unterschied wie Tag und Nacht. Glaube kaum, dass außer Wiwi-High-Performer, viele Mannheim bevorzugen würden.

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WiWi Gast

Zurück aufs Land?

WiWi Gast schrieb am 09.08.2021:

WiWi Gast schrieb am 09.08.2021:

Die meisten Leute gehören auch zum Prekeriat und die Immobilienpreise steigen überall. In der Stadt nur besonders aufgrund ausländischer Kapitalflucht in Sachwerte. Hat mit Präferenzen aber überhaupt nix zutun.

Ein Blick auf die Veränderungen der Einwohnerzahlen zeigt klar die Präferenzen. Die Leute ziehen weiterhin in die Städte und es ist absoluter Unsinn hier das Gegenteil zu behaupten.

"Müssen" ist nicht "wollen" und in allen relevanten Umfragen ist der Anteil, derjenigen die die Stadt präferieren gerade mal bei ca. 50% (+/- 5%). Stimmt also nicht.

Stimmt, die Leute werden ja gezwungen dorthinzuziehen *Ironie off*
Immer dieser Unsinn, dass sich Leute einreden, dass sie zwangsweise in der Stadt wohnen. Fakt ist, niemand zwingt hier jemanden in eine Stadt zu ziehen, jeder tut das freiwillig. Wer das Gegenteil behauptet, belügt sich nur selbst

Kommt drauf an was du unter Zwang verstehst. Klar wird da niemand eine Pistole auf die Brust gehalten. Aber du hast genug Berufsgruppen, die nur oder überproportional stark in Städten vertreten sind. Gerade bei Akademikern.

Klar kann man jetzt sagen die hätten ja was anderes machen können wenn sie aufs Land wollen. Aber in dem Alter in dem diese Entscheidungen gefällt werden denkt noch nicht jeder so weit. Und manche wählen auch die Stadt als kleineres Übel. Die wollen dann zwar eigentlich lieber aufs Land, und wohnen auch nicht gerne in der Stadt, andere Faktoren wiegen das dann aber auf so dass man doch in die Stadt geht.

Ich bin da ein gutes Beispiel. Ich würde viel lieber wieder an der Mosel wohnen. Bloß gibt es da kaum attraktive Jobs (bezogen auf Gehalt, Arbeitsplatzsicherheit und Aufstiegschancen). Also bin ich weg in die Stadt. Hab eine gute Konzernstelle, mit der ich auch sehr glücklich bin. Raus aus der Stadt würde ich trotzdem gerne, zähle also auch zu diesen 55 %. Mache ich nur nicht weil mich andere Faktoren dort halten.

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ExBerater

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NUn ja, die allermeisten solcher echten "Dörfer" gehören ja in Deutschland zu einer Gemeinde oder gar einer Stadt.
Also mein Heimatdort mit 200 Einwohnern gehörte zusammen mit 20 anderen Dörfer zu einer im Rahmen der Gemeindereformen künstlich erzeugten "Stadt". die hatte dann 30,000 Einwohner wobei der Hauptort selbst knapp 5,000 hatte. So sind die meisten Strukturen in Deutschland: Dorf --> Hauptort --> Nebenzentrum --> Großstadt

In jedem dieser Dörfer und sogar im Hauptort (Kleinstadt) brauchst du ein Auto - keine Frage.

Die meisten hier reden aber von Städten und meinen im engeren Sinne "Zentrum einer Metropole". Da leben in Deutschland vielleicht 5% der Bevölkerung.
Wer in einem Vorort wohnt oder gar im Speckgürtel, für den sieht die Realität nicht viel anders aus als die der Menschen in Kleinstädten

WiWi Gast schrieb am 09.08.2021:

Ich finde es ja interessant, was manche hier noch unter einem "Dorf" oder unter "Landleben" verstehen :D Da werden 5.000 oder gar 10.000 Einwohner genannt... Leute, das hat nichts mit Dorf- oder Landleben zu tun. Ab 2.000: Landstadt, ab 5.000: Kleinstadt

Ich bin auf dem Land aufgewachsen, in einem Dorf. Einwohner: 600... und in meiner Schule war das noch das größte Dorf. Mein bester Kumpel kam aus einem 300-Personen-Dörfchen, der kleinste Ort, der in unserer Schule vertreten war, hatte knapp 90. Also bitte - hört auf von Landleben zu reden wenn Ihr in einer Kleinstadt wohnt.

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WiWi Gast

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Spätestens wen das dicke Haus in Kombination mit dem dicken Benz kommen soll und die ganzen Low Performer feststellen, dass sie zu arm für die Großstadt sind, ziehen sie weiter raus und reden es sich irgendwie schön - machen ja alle so, also muss es schon richtig sein. Ich jedenfalls bin froh, dass ich dank den hohen Mieten in der Großstadt mein Leben finanzieren kann, aufgrund der hohen Nachfrage kann ich die Geringverdiener im Vorfeld rausfiltern.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 09.08.2021:

WiWi Gast schrieb am 09.08.2021:

Der größte Teil der Investitionen geschieht nicht über natürliche Personen, sondern über juristische, in die wiederum auch natürliche Personen investieren. Den Anteil von rein-ausländischen Immobilieneigentümern zu behaupten, macht daher keinen Sinn. Du bräuchtest auch den Anteil der Ausländer, die über Fonds, Anteile u.ä. an Immobilien beteiligt sind.

Und ausländische Investoren sind dumm?
Ob sie direkt investieren oder über Anteile, ist es herzlich egal.

Der Grund, warum Fonds und Anteile hauptsächlich Städte als Target sehen, ist, dass immer mehr Menschen in Städte ziehen und dort gutes Geld verdient wird.

Würde man auf dem Leben genauso viel Geld verdienen, dann würden Gesellschaften ebenfalls in kleine Dörfer investieren. Das ist aber nicht der Fall (Ausnahmen wird es immer geben.)

Hier wird wieder unnötig über "wollen oder müssen" diskutiert.

Es ist herzlich egal, ob die Mehrheit auf dem Land leben würde oder nicht. Immobilien lassen sich nicht einzig allein mit Euren Präferenzen analysieren.
Immobilien sind komplexer. Hierzu zählen Jobs, Typen von Arbeitsplätzen, zahlreiche Opportunitätskosten etc.

Und wiederum entstehen mehr Jobs in Großstädten, weil Deutschland vermehrt von Industrien und Produktionen wegkommt (Verlagerung in Osteuropa) und es sich immer weiter zu Dienstleistungssektoren entwickelt.

Banken, ITs, Beratungen sind IMMER in Großstädten bzw. im Zentrum zu finden und nicht auf dem Land.

Wir sind nicht bei "Wünsche Dir was, sondern SO IST ES!".

Das Leben ist halt kein Wunschkonzert.

Du drehst dir das ein bisschen zurecht. Der Fokus der Immobilienwirtschaft auf Städte hat mit mehr und anderen Faktoren zu tun, als dem Glauben an die Zukunft der Städte.

Ein wichtiger Faktor ist die Größe des Marktes. Die Renditen sind in ländlichen gegenden sogar höher als in Großstädten. Aber der Markt dort ist für viele Anleger zu klein. Das ist Risikominimierung. Ein Mehrfamilienhaus bekommst du in einer Großstadt in der jede Woche hunderte Leute eine Wohnung suchen sicherer vermietet als in einer 5 oder 10 k Gemeinde, in der aifs ganze Jahr betrachtet schon weniger umziehen.
Dazu kommt noch eine höhere Besitzquote, die den Mietmarkt noch kleiner werden lässt.

Außerdem dominieren in diesen Gemeinden Ein- und Zweifamilienhäuser, die für Anleger größtenteils uninteressant sind.

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WiWi Gast

Zurück aufs Land?

Natürlich sind nicht alle in der Stadt “Intellektuelle” aber es gibt sie. In meinem Dorf gibt es diese aber einfach nicht. Und es mag schon sein, dass es viele hidden Champions bei Euch in der Umgebung gibt. In der Breite sind große F&E Abteilungen und Unis aber eben in Uni Nähe und damit eher in den Städten.

Da wo ich heute lebe, sind die Leute einfach im Kopf und unerträglich materialistisch. Alles geht nach dem Motto : mein Haus, mein Auto, meine Hobbies,...

Ähnlich klingen für mich übrigens auch alle Argumente hier im Forum pro Land. Ich habe noch nie gehört, dass jemand gerne aufs Land ziehen möchte, weil er sich eine anregende Umgebung und interessante Gespräche erhofft.

ExBerater schrieb am 08.08.2021:

Stimmt, weil ja 98% der Stadtbevölkerung Intellektuelle sind und ja auch die 1500 Hidden Champions die die deutsche Wirtschaft so erfolgreich machen alle in Städten sind - ach ne warte...

Klar, wer sich gerne im Berliner Hipster Kietz bei einem Latte mit ein paar woken Dudes über das nächste sinnlos App-Start Up unterhält, der wird sowas auf dem Land vermissen. Dafür werden auf dem Land Firmen aufgebaut, die wirklich Erfolg haben.

WiWi Gast schrieb am 08.08.2021:

Ich denke es ist kein Wunder dass alle guten Ideen in Wirtschaft, Politik und Wirtschaft erst in Städten gedacht werden.

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WiWi Gast

Zurück aufs Land?

Ich würde alles dafür geben, um aus meinem miesen Stadtleben auszubrechen und in einem schönen Häuschen mit Garten auf dem Land zu leben. Leider kann ich mir das nicht leisten. Ich kenne auch kaum Leute, die dauerhaft in der Stadt bleiben wollen, wenn sie es nicht müssten, weil hier ihre Jobs sind. Leider kann ich kaum Rücklagen bilden, aber das Haus wäre echt mein Lebenstraum. Kein Lärm, keine Kriminalität, keine Luftverschmutzung - einfach ohne Hektik leben und es sich gut gehen lassen.

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WiWi Gast

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Diese Definition macht sicher Sinn, da zwischen einem 500 Seelen Dorf und einer 10k Dorf idR. Große Unterschiede bestehen, was Schulen, Ärzte, Restaurants und Einkaufsmöglichkeiten betrifft.
Und doch nur die halbe Wahrheit, da es auch davon abhängt, wie weit die nächste größere Stadt entfernt ist und wie groß die ist bzw. Welche guten Jobs sie bietet.
Ein 500 Seelen Ort , der 10km vor einer mittleren Stadt mit 300k Einwohnern entfernt ist, kann daher attraktiver sein als ein 5K Dorf in MeckPom, wo die nächstgrößere 50k Stadt 50 oder 100 km entfernt ist.

Und Immobilien in kleinen Orten im Süden, wo auch Tourismus herrscht, können ein Mehrfaches teurer auf den qm sein als vergleichbares in Ruhrgebietsstädten oder an der polnischen Grenze…
Daher sind die meisten Beiträge hier relativ sinnlos, da man nicht weiß, von welchen Dörfern oder Landstrichen hier gesprochen wird…

WiWi Gast schrieb am 09.08.2021:

Ich finde es ja interessant, was manche hier noch unter einem "Dorf" oder unter "Landleben" verstehen :D Da werden 5.000 oder gar 10.000 Einwohner genannt... Leute, das hat nichts mit Dorf- oder Landleben zu tun. Ab 2.000: Landstadt, ab 5.000: Kleinstadt

Ich bin auf dem Land aufgewachsen, in einem Dorf. Einwohner: 600... und in meiner Schule war das noch das größte Dorf. Mein bester Kumpel kam aus einem 300-Personen-Dörfchen, der kleinste Ort, der in unserer Schule vertreten war, hatte knapp 90. Also bitte - hört auf von Landleben zu reden wenn Ihr in einer Kleinstadt wohnt.

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WiWi Gast

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Leute, auf dem Land leben Hinterwäldler in ihren Baracken zwischen Bäumen. Da ist keine Zivilisation oder Kultur. Der größte Teil lebt noch von der Landwirtschaft. Habe das selbst gesehen, als ich da mal durchgefahren bin. Die Zukunft ist die Stadt. Wer das Leben von vor 300 Jahren sehen will, geht auf's Land, muss aber damit rechnen, dass man das Plumsklo selbst säubern muss.

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WiWi Gast

Zurück aufs Land?

Ein 500 Seelen Ort , der 10km vor einer mittleren Stadt mit 300k Einwohnern entfernt ist, kann daher attraktiver sein als ein 5K Dorf in MeckPom, wo die nächstgrößere 50k Stadt 50 oder 100 km entfernt ist.

Großstadt startet bei 100k.

Ein Ort 10 km von einer 300k Stadt entfernt hat nichts, aber auch komplett gar nichts mit Land zu tun.

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WiWi Gast

Zurück aufs Land?

Ja eben. Darum ging es mir in meinem Post. Hier behaken sich Leute mit ihren Überzeugungen, ob nun Land oder Stadt ohne zu definieren, wo fängt was an und von welcher Ecke reden sie.

Dutzende von Posts ohne dass jemand mal die Definitionen und Motive der Beitragssteller hinterfragt. Daher fast nur unbrauchbare BS-Antworten.

WiWi Gast schrieb am 10.08.2021:

Ein 500 Seelen Ort , der 10km vor einer mittleren Stadt mit 300k Einwohnern entfernt ist, kann daher attraktiver sein als ein 5K Dorf in MeckPom, wo die nächstgrößere 50k Stadt 50 oder 100 km entfernt ist.

Großstadt startet bei 100k.

Ein Ort 10 km von einer 300k Stadt entfernt hat nichts, aber auch komplett gar nichts mit Land zu tun.

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WiWi Gast

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Jaja, der Traum vom Land...
Du brauchst n Liter Milch? Ab ins Auto. Dein Kind will wohin? Ab ins Auto Dein Kind will wo abgeholt werden? Zack, nachts um drei raus. Du feierst? Alle Kollegen müssen mit dem Auto kommen, weil absolut nichts mehr fährt. Du willst mit deinem Partner abends schick essen gehen und was trinken? Tja, Wahl zwischen sau teurem Taxi oder einer fährt.

Ich hab 2 Jahre auf dem tiefsten Land gelebt. NIE, wirklich NIE, wieder so einen Quatsch. Das hört sich alles soooooo toll an. Aber wehe du lebst es mal. Deine Hütte - und sei sie noch so groß - bringt dir allein einfach gar nichts. Glaub mir. Das fängt bei den Öffis, bei den Lebensmittelversorgern an und geht bis zum Internet oder Handyempfang.

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WiWi Gast

Zurück aufs Land?

WiWi Gast schrieb am 10.08.2021:

Ein 500 Seelen Ort , der 10km vor einer mittleren Stadt mit 300k Einwohnern entfernt ist, kann daher attraktiver sein als ein 5K Dorf in MeckPom, wo die nächstgrößere 50k Stadt 50 oder 100 km entfernt ist.

Großstadt startet bei 100k.

Ein Ort 10 km von einer 300k Stadt entfernt hat nichts, aber auch komplett gar nichts mit Land zu tun.

Laut Defintion ist es aber Land und es gibt in Deutschland kaum Land das wirklich weit von der nächsten Stadt entfernt ist. Wir sind viel zu flächendeckend besiedelt.

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WiWi Gast

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Made my day :D Du glaubst auch, dass Kühe lila sind?!

WiWi Gast schrieb am 09.08.2021:

Leute, auf dem Land leben Hinterwäldler in ihren Baracken zwischen Bäumen. Da ist keine Zivilisation oder Kultur. Der größte Teil lebt noch von der Landwirtschaft. Habe das selbst gesehen, als ich da mal durchgefahren bin. Die Zukunft ist die Stadt. Wer das Leben von vor 300 Jahren sehen will, geht auf's Land, muss aber damit rechnen, dass man das Plumsklo selbst säubern muss.

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WiWi Gast

Zurück aufs Land?

WiWi Gast schrieb am 09.08.2021:

Ich würde alles dafür geben, um aus meinem miesen Stadtleben auszubrechen und in einem schönen Häuschen mit Garten auf dem Land zu leben. Leider kann ich mir das nicht leisten. Ich kenne auch kaum Leute, die dauerhaft in der Stadt bleiben wollen, wenn sie es nicht müssten, weil hier ihre Jobs sind. Leider kann ich kaum Rücklagen bilden, aber das Haus wäre echt mein Lebenstraum. Kein Lärm, keine Kriminalität, keine Luftverschmutzung - einfach ohne Hektik leben und es sich gut gehen lassen.

Hab ich dank homeoffice gemacht (allerdings am Rand einer 50k Stadt, also kein richtiges Land) und es war die beste Entscheidung, ich liebe es.

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WiWi Gast

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Die meisten Bauern verdienen mehr als du in der Stadt und bei der Vermögensbetrachtung sind die Bauern Lichtjahre weg…

WiWi Gast schrieb am 09.08.2021:

Leute, auf dem Land leben Hinterwäldler in ihren Baracken zwischen Bäumen. Da ist keine Zivilisation oder Kultur. Der größte Teil lebt noch von der Landwirtschaft. Habe das selbst gesehen, als ich da mal durchgefahren bin. Die Zukunft ist die Stadt. Wer das Leben von vor 300 Jahren sehen will, geht auf's Land, muss aber damit rechnen, dass man das Plumsklo selbst säubern muss.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 10.08.2021:

Die meisten Bauern verdienen mehr als du in der Stadt und bei der Vermögensbetrachtung sind die Bauern Lichtjahre weg…

Leute, auf dem Land leben Hinterwäldler in ihren Baracken zwischen Bäumen. Da ist keine Zivilisation oder Kultur. Der größte Teil lebt noch von der Landwirtschaft. Habe das selbst gesehen, als ich da mal durchgefahren bin. Die Zukunft ist die Stadt. Wer das Leben von vor 300 Jahren sehen will, geht auf's Land, muss aber damit rechnen, dass man das Plumsklo selbst säubern muss.

Ja, weil sie den Hof geerbt haben. Bauern, die sich von 0 hocharbeiten sind quasi nicht existent. Für Leute, die das nicht haben ist die Stadt beruflich natürlich attraktiver. Da braucht man doch eigtl. nicht drüber diskutieren.

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WiWi Gast

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Wow da kennt ja einer Landwirte. NICHT. Ich komme vom Land und meine Eltern sind Landwirte genauso wie viele Eltern von Freunden auch wenn nach und nach immer mehr aufgeben. Es handelt sich nicht um industrielle Landwirtschaft sondern um kleinere Familienbetriebe ohne Biogas. Du verdienst als Landwirt in dem Bereich wenig Geld. Erst recht gemessen an der Arbeitszeit. Natürlich ist Landbesitz etwas wert aber viele Landwirte pachten in unserer Region, da die Kaufpreise für Land zu teuer geworden sind (durch die hohen Preise, die die Biogasbauern zu Anfangszeiten zahlen konnten). Und auch wenn du Land hast, ändert es nichts daran, dass viele Landwirte nicht viel verdienen.

Manchmal habe ich das Gefühl, dass sich Leute aus der Stadt gerne den durch Subventionen reichen Bauen vorstellen, um nicht darüber nachdenken zu müssen wie wenig Geld ihnen gute Lebensmittel (vor allem Fleisch) wert sind.

WiWi Gast schrieb am 10.08.2021:

Die meisten Bauern verdienen mehr als du in der Stadt und bei der Vermögensbetrachtung sind die Bauern Lichtjahre weg…

Leute, auf dem Land leben Hinterwäldler in ihren Baracken zwischen Bäumen. Da ist keine Zivilisation oder Kultur. Der größte Teil lebt noch von der Landwirtschaft. Habe das selbst gesehen, als ich da mal durchgefahren bin. Die Zukunft ist die Stadt. Wer das Leben von vor 300 Jahren sehen will, geht auf's Land, muss aber damit rechnen, dass man das Plumsklo selbst säubern muss.

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WiWi Gast

Zurück aufs Land?

WiWi Gast schrieb am 10.08.2021:

Ich hab 2 Jahre auf dem tiefsten Land gelebt. NIE, wirklich NIE, wieder so einen Quatsch. Das hört sich alles soooooo toll an. Aber wehe du lebst es mal. Deine Hütte - und sei sie noch so groß - bringt dir allein einfach gar nichts. Glaub mir.

Was soll das, dass du deine Meinung hier als allgemeingültige Wahrheit verkaufst - "glaub mir"? Akzeptier doch bitte, dass andere Menschen Dinge anders beurteilen und du nicht der Nabel der Welt bist. Ich zum Beispiel bin auf dem Land aufgewachsen und habe es sehr genossen, finde das Stadtleben, das ich inzwischen lebe, ätzend. Die von dir genannten Nachteile wiegen für mich deutlich geringer als die unzähligen Vorteile.

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WiWi Gast

Zurück aufs Land?

Wie wäre es mit Einer eierlegenden wollmilchsau ? Aufs Land ziehen , jedoch ist das Land nur 10 km von der nächsten 500.000 großen Stadt entfernt. Also ich hab das so gemacht und es ist herrlich. Die Ruhe und Idylle auf dem Land und wenn ich Trubel haben will ab aufs Fahrrad und Ruck zuck in der Stadt zum bummeln. Also macht es wie ich dann habt ihr alles.

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WiWi Gast

Zurück aufs Land?

WiWi Gast schrieb am 10.08.2021:

Wie wäre es mit Einer eierlegenden wollmilchsau ? Aufs Land ziehen , jedoch ist das Land nur 10 km von der nächsten 500.000 großen Stadt entfernt. Also ich hab das so gemacht und es ist herrlich. Die Ruhe und Idylle auf dem Land und wenn ich Trubel haben will ab aufs Fahrrad und Ruck zuck in der Stadt zum bummeln. Also macht es wie ich dann habt ihr alles.

Vorstadt =/= Land
Wenn du 10min von einer 500k Stadt entfernt bist, dann wohnst du im inneren Speckgürtel. Das hat mit Landleben nichts zu tun

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WiWi Gast

Zurück aufs Land?

Sehr wohl hat das mit Landleben zu tun. Mehrere Bauern mit vielen Hektar Feldern,Kühe, Schweine, Pferde, Seen, für mich ist das Land. Denn ein 100km entfernter Ort mit diesen Attributen ist auch Land. Außer die Stadt in der Nähe.

WiWi Gast schrieb am 10.08.2021:

Wie wäre es mit Einer eierlegenden wollmilchsau ? Aufs Land ziehen , jedoch ist das Land nur 10 km von der nächsten 500.000 großen Stadt entfernt. Also ich hab das so gemacht und es ist herrlich. Die Ruhe und Idylle auf dem Land und wenn ich Trubel haben will ab aufs Fahrrad und Ruck zuck in der Stadt zum bummeln. Also macht es wie ich dann habt ihr alles.

Vorstadt =/= Land
Wenn du 10min von einer 500k Stadt entfernt bist, dann wohnst du im inneren Speckgürtel. Das hat mit Landleben nichts zu tun

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 10.08.2021:

Ich hab 2 Jahre auf dem tiefsten Land gelebt. NIE, wirklich NIE, wieder so einen Quatsch. Das hört sich alles soooooo toll an. Aber wehe du lebst es mal. Deine Hütte - und sei sie noch so groß - bringt dir allein einfach gar nichts. Glaub mir.

Was soll das, dass du deine Meinung hier als allgemeingültige Wahrheit verkaufst - "glaub mir"? Akzeptier doch bitte, dass andere Menschen Dinge anders beurteilen und du nicht der Nabel der Welt bist. Ich zum Beispiel bin auf dem Land aufgewachsen und habe es sehr genossen, finde das Stadtleben, das ich inzwischen lebe, ätzend. Die von dir genannten Nachteile wiegen für mich deutlich geringer als die unzähligen Vorteile.

Sehr wahre Worte. Viele hier scheinen sich nicht vorstellen zu können, dass anderen Leuten andere Dinge wichtig sind. Oder teilweise sogar Punkte die der eine als negativ erlebt ein anderer positiv findet.

Hier wurden kaum allgemeingültige Argumente gebracht. Am ehesten geht noch der Punkt mit mehr Jobs in diese Richtung. Der große Rest sind persönliche Vorlieben, die bei jemand anders genau umgekehrt sein können.

Nur um mal ein paar Beispiele zu nennen: Ich bin auf dem Land aufgewachsen und wohne jetzt in der Stadt, würde aber lieber zurück wenn es da Jobs gäbe. Mir gefällt auf dem Land die Ruhe, man kann sich recht einfach ein freistehendes EFH leisten auf einem Grundstück das groß genug ist, dass man Privatsphäre hat. Dafür sind die Wege weiter und man braucht fast immer ein Auto. Ist mir egal, ich hab ein Auto, und es stört mich nicht dann für den Wocheneinkauf fahren zu müssen, vor allem weil ich dafür nirgendwo einen Parkplatz suchen muss, weder zuhause, noch an meinem Ziel.
Andere Leute wollen lieber die Öffis benutzen oder alles in Laufweite haben, wollen mal kurz zum Supermarkt laufen können, etc. Da ist man in der Stadt besser aufgehoben.

Ich brauche keine zig Restaurants und Bars, geh nicht oft essen, und wenn reicht mir gut bürgerliche Küche oder mal asiatisch oder italienisch. Will ich doch mal was besonderes fahre ich halt. Ich lade sonst aber lieber Leute zu mir nach Hause ein. Andere wollen viele verschiedene Restaurants und Bars, gehen lieber aus und möchten da möglichst nicht fahren müssen. Da bist du wieder in der Stadt besser dran.

Genauso mit den Leuten die es gibt. Manchen hier scheint ein homogener Freundeskreis sehr wichtig (Stichwort Intellektuelle etc.), der Preis dafür ist aver ein sehr heterogenes Umfeld. Ich hab kein Problem auch Freunde zu haben die keine Akademiker sind (und wenn man nicht im 100 Seelen Dorf wohnt ist man meist auch nicht der einzige Akademiker), dafür mag ich das soziale Gefüge auf dem Land, das andere vielleicht als Druck wahrnehmen. Mich stört aber die Kriminalität und die Vielzahl schlecht integrierter Zuwanderer in der Stadt viel mehr.

So ist fast alles individuell, und jeder muss für sich entscheiden, was ihm wichtiger ist. Und das korreliert dann auch noch mit den Lebensphasen.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 10.08.2021:

Ich hab 2 Jahre auf dem tiefsten Land gelebt. NIE, wirklich NIE, wieder so einen Quatsch. Das hört sich alles soooooo toll an. Aber wehe du lebst es mal. Deine Hütte - und sei sie noch so groß - bringt dir allein einfach gar nichts. Glaub mir.

Was soll das, dass du deine Meinung hier als allgemeingültige Wahrheit verkaufst - "glaub mir"? Akzeptier doch bitte, dass andere Menschen Dinge anders beurteilen und du nicht der Nabel der Welt bist. Ich zum Beispiel bin auf dem Land aufgewachsen und habe es sehr genossen, finde das Stadtleben, das ich inzwischen lebe, ätzend. Die von dir genannten Nachteile wiegen für mich deutlich geringer als die unzähligen Vorteile.

Sehr wahre Worte. Viele hier scheinen sich nicht vorstellen zu können, dass anderen Leuten andere Dinge wichtig sind. Oder teilweise sogar Punkte die der eine als negativ erlebt ein anderer positiv findet.

Hier wurden kaum allgemeingültige Argumente gebracht. Am ehesten geht noch der Punkt mit mehr Jobs in diese Richtung. Der große Rest sind persönliche Vorlieben, die bei jemand anders genau umgekehrt sein können.

Nur um mal ein paar Beispiele zu nennen: Ich bin auf dem Land aufgewachsen und wohne jetzt in der Stadt, würde aber lieber zurück wenn es da Jobs gäbe. Mir gefällt auf dem Land die Ruhe, man kann sich recht einfach ein freistehendes EFH leisten auf einem Grundstück das groß genug ist, dass man Privatsphäre hat. Dafür sind die Wege weiter und man braucht fast immer ein Auto. Ist mir egal, ich hab ein Auto, und es stört mich nicht dann für den Wocheneinkauf fahren zu müssen, vor allem weil ich dafür nirgendwo einen Parkplatz suchen muss, weder zuhause, noch an meinem Ziel.
Andere Leute wollen lieber die Öffis benutzen oder alles in Laufweite haben, wollen mal kurz zum Supermarkt laufen können, etc. Da ist man in der Stadt besser aufgehoben.

Ich brauche keine zig Restaurants und Bars, geh nicht oft essen, und wenn reicht mir gut bürgerliche Küche oder mal asiatisch oder italienisch. Will ich doch mal was besonderes fahre ich halt. Ich lade sonst aber lieber Leute zu mir nach Hause ein. Andere wollen viele verschiedene Restaurants und Bars, gehen lieber aus und möchten da möglichst nicht fahren müssen. Da bist du wieder in der Stadt besser dran.

Genauso mit den Leuten die es gibt. Manchen hier scheint ein homogener Freundeskreis sehr wichtig (Stichwort Intellektuelle etc.), der Preis dafür ist aver ein sehr heterogenes Umfeld. Ich hab kein Problem auch Freunde zu haben die keine Akademiker sind (und wenn man nicht im 100 Seelen Dorf wohnt ist man meist auch nicht der einzige Akademiker), dafür mag ich das soziale Gefüge auf dem Land, das andere vielleicht als Druck wahrnehmen. Mich stört aber die Kriminalität und die Vielzahl schlecht integrierter Zuwanderer in der Stadt viel mehr.

So ist fast alles individuell, und jeder muss für sich entscheiden, was ihm wichtiger ist. Und das korreliert dann auch noch mit den Lebensphasen.

So ist es. Kann jedes Wort nur unterstreichen.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 10.08.2021:

WiWi Gast schrieb am 10.08.2021:

Ich hab 2 Jahre auf dem tiefsten Land gelebt. NIE, wirklich NIE, wieder so einen Quatsch. Das hört sich alles soooooo toll an. Aber wehe du lebst es mal. Deine Hütte - und sei sie noch so groß - bringt dir allein einfach gar nichts. Glaub mir.

Was soll das, dass du deine Meinung hier als allgemeingültige Wahrheit verkaufst - "glaub mir"? Akzeptier doch bitte, dass andere Menschen Dinge anders beurteilen und du nicht der Nabel der Welt bist. Ich zum Beispiel bin auf dem Land aufgewachsen und habe es sehr genossen, finde das Stadtleben, das ich inzwischen lebe, ätzend. Die von dir genannten Nachteile wiegen für mich deutlich geringer als die unzähligen Vorteile.

Sehr wahre Worte. Viele hier scheinen sich nicht vorstellen zu können, dass anderen Leuten andere Dinge wichtig sind. Oder teilweise sogar Punkte die der eine als negativ erlebt ein anderer positiv findet.

Hier wurden kaum allgemeingültige Argumente gebracht. Am ehesten geht noch der Punkt mit mehr Jobs in diese Richtung. Der große Rest sind persönliche Vorlieben, die bei jemand anders genau umgekehrt sein können.

Nur um mal ein paar Beispiele zu nennen: Ich bin auf dem Land aufgewachsen und wohne jetzt in der Stadt, würde aber lieber zurück wenn es da Jobs gäbe. Mir gefällt auf dem Land die Ruhe, man kann sich recht einfach ein freistehendes EFH leisten auf einem Grundstück das groß genug ist, dass man Privatsphäre hat. Dafür sind die Wege weiter und man braucht fast immer ein Auto. Ist mir egal, ich hab ein Auto, und es stört mich nicht dann für den Wocheneinkauf fahren zu müssen, vor allem weil ich dafür nirgendwo einen Parkplatz suchen muss, weder zuhause, noch an meinem Ziel.
Andere Leute wollen lieber die Öffis benutzen oder alles in Laufweite haben, wollen mal kurz zum Supermarkt laufen können, etc. Da ist man in der Stadt besser aufgehoben.

Ich brauche keine zig Restaurants und Bars, geh nicht oft essen, und wenn reicht mir gut bürgerliche Küche oder mal asiatisch oder italienisch. Will ich doch mal was besonderes fahre ich halt. Ich lade sonst aber lieber Leute zu mir nach Hause ein. Andere wollen viele verschiedene Restaurants und Bars, gehen lieber aus und möchten da möglichst nicht fahren müssen. Da bist du wieder in der Stadt besser dran.

Genauso mit den Leuten die es gibt. Manchen hier scheint ein homogener Freundeskreis sehr wichtig (Stichwort Intellektuelle etc.), der Preis dafür ist aver ein sehr heterogenes Umfeld. Ich hab kein Problem auch Freunde zu haben die keine Akademiker sind (und wenn man nicht im 100 Seelen Dorf wohnt ist man meist auch nicht der einzige Akademiker), dafür mag ich das soziale Gefüge auf dem Land, das andere vielleicht als Druck wahrnehmen. Mich stört aber die Kriminalität und die Vielzahl schlecht integrierter Zuwanderer in der Stadt viel mehr.

So ist fast alles individuell, und jeder muss für sich entscheiden, was ihm wichtiger ist. Und das korreliert dann auch noch mit den Lebensphasen.

Halte ich für einen sehr fairen Beitrag. Man sollte nicht von seinen eigenen Vorlieben auf die Allgemeinheit schließen.
Bei mir ist es noch extremer. Ich wohne seit einigen Jahren sehr zentral in Tokio. Im Vergleich kommt einem selbst München so vor wie "auf dem Land". Ich vermisse es schon ein wenig. Selbst die "Großstädte" in Deutschland haben einen sehr ländlichen Charme.

Dafür gibt es hier viel mehr Action und Abenteuer. Muss jeder für sich selber wissen und kommt sicherlich auch auf die Lebensphase an. Will ich mit 70 noch in einem Apartment zur Miete in der Tokioter Innenstadt wohnen? Ganz bestimmt nicht...

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WiWi Gast

Zurück aufs Land?

Für mich persönlich ist das Ideal eine Mischform aus Stadt und Land, bzw. eine Kombination (Mischung i.S.v. Kleinstadt oder so ist eher das Gegenteil, mit dem Schlechtesten aus beiden Welten).

Deswegen möchte ich neben meiner ETW im Zentrum einer europäischen Metropole (mit allen Vorteilen des Stadtlebens) in ein paar Jahren noch ein Haus im Grünen ("echtes" Land, also ein paar Hektar Grund und ein paar Kilometer vom nächsten Dorf entfernt) haben, für die Wochenenden und ggfs. auch hin und wieder für's Home Office.

Bis vor ein paar Jahren hatte ich das schon so, und was Besseres kann ich mir auch nicht vorstellen. Keine der beiden Optionen würde ich dauerhaft ausschliesslich wollen, wobei im Zweifelsfall allerdings das Stadtleben das leichtere/wichtigere von beiden für mich ist.

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WiWi Gast

Zurück aufs Land?

Dazu kommt auch, dass viele jüngere Menschen nicht viel mit sich anzufangen wissen und daher als "Freizeitbeschäftigung" Großstadthobbies wie Cornern, Späthi, cooles Gesicht machen wenn man in einer "illegalen" Bar sitzt, pflegen.

Das Erlernen und Pflegen einer musischen, handwerklichen oder sportlichen Fähigkeit, am besten noch zusammen mit anderen, ist definitiv out.

Musik programmiert man im unvermeintlchen House/Lounge-Retortensound der letzten 20 Jahre, Sport findet auf dem ans Internet angeschlossenen Trimmdichrad statt, Handwerk wird nur noch als Kulisse für Benjamin-Franklin-artige Kostümfeste ("craft beer") gelebt.

Da wäre ein EFH mit Land drumrum und "Hobby"keller eine reine Belastung.

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WiWi Gast

Zurück aufs Land?

WiWi Gast schrieb am 10.08.2021:

Für mich persönlich ist das Ideal eine Mischform aus Stadt und Land, bzw. eine Kombination (Mischung i.S.v. Kleinstadt oder so ist eher das Gegenteil, mit dem Schlechtesten aus beiden Welten).

Deswegen möchte ich neben meiner ETW im Zentrum einer europäischen Metropole (mit allen Vorteilen des Stadtlebens) in ein paar Jahren noch ein Haus im Grünen ("echtes" Land, also ein paar Hektar Grund und ein paar Kilometer vom nächsten Dorf entfernt) haben, für die Wochenenden und ggfs. auch hin und wieder für's Home Office.

Bis vor ein paar Jahren hatte ich das schon so, und was Besseres kann ich mir auch nicht vorstellen. Keine der beiden Optionen würde ich dauerhaft ausschliesslich wollen, wobei im Zweifelsfall allerdings das Stadtleben das leichtere/wichtigere von beiden für mich ist.

Sehe ich auch so. Durch Erben habe ich ETW in Maxvorstadt + Haus am Tegernsee und die Mischung kann ich nur jedem empfehlen.
Wieso soll man sich auch entscheiden müssen...

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WiWi Gast

Zurück aufs Land?

WiWi Gast schrieb am 10.08.2021:

Ich würde alles dafür geben, um aus meinem miesen Stadtleben auszubrechen und in einem schönen Häuschen mit Garten auf dem Land zu leben. Leider kann ich mir das nicht leisten. Ich kenne auch kaum Leute, die dauerhaft in der Stadt bleiben wollen, wenn sie es nicht müssten, weil hier ihre Jobs sind. Leider kann ich kaum Rücklagen bilden, aber das Haus wäre echt mein Lebenstraum. Kein Lärm, keine Kriminalität, keine Luftverschmutzung - einfach ohne Hektik leben und es sich gut gehen lassen.

Hab ich dank homeoffice gemacht (allerdings am Rand einer 50k Stadt, also kein richtiges Land) und es war die beste Entscheidung, ich liebe es.

Mein Problem ist aber, dass ich es mir nicht leisten kann irgendwelche Rücklagen zu bilden. Ich komme gerade so mit dem Leben hin. Versuche inzwischen schon irgendwie eine Landbewohnerin im Internet kennenzulernen und so über Umwege endlich den Absprung zu schaffen.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 10.08.2021:

Wie wäre es mit Einer eierlegenden wollmilchsau ? Aufs Land ziehen , jedoch ist das Land nur 10 km von der nächsten 500.000 großen Stadt entfernt. Also ich hab das so gemacht und es ist herrlich. Die Ruhe und Idylle auf dem Land und wenn ich Trubel haben will ab aufs Fahrrad und Ruck zuck in der Stadt zum bummeln. Also macht es wie ich dann habt ihr alles.

Bei mir sind es ca. 25 Minuten bis zum Zentrum der nächsten 150k+-Stadt, arbeite auch dort, würde aber niemals dort leben wollen. Ist einfach ideal, man hat einfach alles.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 10.08.2021:

Wie wäre es mit Einer eierlegenden wollmilchsau ? Aufs Land ziehen , jedoch ist das Land nur 10 km von der nächsten 500.000 großen Stadt entfernt. Also ich hab das so gemacht und es ist herrlich. Die Ruhe und Idylle auf dem Land und wenn ich Trubel haben will ab aufs Fahrrad und Ruck zuck in der Stadt zum bummeln. Also macht es wie ich dann habt ihr alles.

Vorstadt =/= Land
Wenn du 10min von einer 500k Stadt entfernt bist, dann wohnst du im inneren Speckgürtel. Das hat mit Landleben nichts zu tun

Laut Definition ist das Land. Es gibt in Deutschland auch vermutlich keine 10 Dörfer, von denen man nicht in 20 Minuten eine Stadt der Größe 50k+ erreicht. Hier amerikanische Vorstellungen von Land auf Deutschland übertragen zu wollen, passt einfach nicht.

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WiWi Gast

Zurück aufs Land?

WiWi Gast schrieb am 10.08.2021:

Für mich persönlich ist das Ideal eine Mischform aus Stadt und Land, bzw. eine Kombination (Mischung i.S.v. Kleinstadt oder so ist eher das Gegenteil, mit dem Schlechtesten aus beiden Welten).

Deswegen möchte ich neben meiner ETW im Zentrum einer europäischen Metropole (mit allen Vorteilen des Stadtlebens) in ein paar Jahren noch ein Haus im Grünen ("echtes" Land, also ein paar Hektar Grund und ein paar Kilometer vom nächsten Dorf entfernt) haben, für die Wochenenden und ggfs. auch hin und wieder für's Home Office.

Bis vor ein paar Jahren hatte ich das schon so, und was Besseres kann ich mir auch nicht vorstellen. Keine der beiden Optionen würde ich dauerhaft ausschliesslich wollen, wobei im Zweifelsfall allerdings das Stadtleben das leichtere/wichtigere von beiden für mich ist.

Finde ich persönlich eine sehr schöne Lösung. Ein Haus/Wohnung auf dem Land für unter der Woche, und dann gerne am WE eine Zweizimmer-Wohnung in der Stadt, möglichst zentral.
Es muss natürlich in den eigenen Lebensentwurf passen und finanzierbar sein. Aber sonst, Daumen hoch dafür.

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WiWi Gast

Zurück aufs Land?

Da sieht man mal, dass der Bauboom nicht viel bringt, außer dass die Menschen zwei anstatt einer Wohnung haben werden.

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WiWi Gast

Zurück aufs Land?

WiWi Gast schrieb am 10.08.2021:

Wie wäre es mit Einer eierlegenden wollmilchsau ? Aufs Land ziehen , jedoch ist das Land nur 10 km von der nächsten 500.000 großen Stadt entfernt. Also ich hab das so gemacht und es ist herrlich. Die Ruhe und Idylle auf dem Land und wenn ich Trubel haben will ab aufs Fahrrad und Ruck zuck in der Stadt zum bummeln. Also macht es wie ich dann habt ihr alles.

Vorstadt =/= Land
Wenn du 10min von einer 500k Stadt entfernt bist, dann wohnst du im inneren Speckgürtel. Das hat mit Landleben nichts zu tun

Laut Definition ist das Land. Es gibt in Deutschland auch vermutlich keine 10 Dörfer, von denen man nicht in 20 Minuten eine Stadt der Größe 50k+ erreicht. Hier amerikanische Vorstellungen von Land auf Deutschland übertragen zu wollen, passt einfach nicht.

Na ja, viellleicht gibt es auch in Deutschland irgendwo ein verschneites Dorf in den Bergen, in das man nur im Frühling und Sommer kann, weil der einzige Weg durch Herbstlawinen und Schnee sonst unzugänglich ist, aber ansonsten beginnt das Land dort, wo die Stadt endet und ja, in Deutschland ist wirklich so gut wie kein Dorf weit weg von der nächsten Stadt.

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WiWi Gast

Zurück aufs Land?

Ich wohne auf dem Land, arbeite in der Stadt. Anreiseweg Hin- und zurück ca. 40 Minuten und der wäre, wenn ich in der Stadt leben würde Dank Verkehr und ÖPNV auch nicht weniger. Keine Ahnung, warum hier einige krampfhaft trennen wollen. Bin mit meinem Leben absolut zufrieden.

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WiWi Gast

Zurück aufs Land?

WiWi Gast schrieb am 10.08.2021:

Da sieht man mal, dass der Bauboom nicht viel bringt, außer dass die Menschen zwei anstatt einer Wohnung haben werden.

Ach komm, so ein Blödsinn. Ja sicher, es gibt Menschen, die haben eine Ferienimmobilie. Und ja, es gibt auch welche, die haben Ferienimmobilien dort, wo andere verzweifelt Wohnraum suchen (bspw. Hamburg Hafencity).
Aber das ist die absolute Ausnahme. Die meisten Ferienimmobilien finden sich auf Malotze, am Gardasee, in Timmendorf, usw.

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WiWi Gast

Zurück aufs Land?

WiWi Gast schrieb am 10.08.2021:

WiWi Gast schrieb am 10.08.2021:

Da sieht man mal, dass der Bauboom nicht viel bringt, außer dass die Menschen zwei anstatt einer Wohnung haben werden.

Ach komm, so ein Blödsinn. Ja sicher, es gibt Menschen, die haben eine Ferienimmobilie. Und ja, es gibt auch welche, die haben Ferienimmobilien dort, wo andere verzweifelt Wohnraum suchen (bspw. Hamburg Hafencity).
Aber das ist die absolute Ausnahme. Die meisten Ferienimmobilien finden sich auf Malotze, am Gardasee, in Timmendorf, usw.

Zum Glück sind Immobilien teuer und die wenigsten können sich zwei Wohnorte leisten. Alles andere wäre auch ökologischer
Wahnsinn

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 10.08.2021: Selbst die "Großstädte" in Deutschland haben einen sehr ländlichen Charme.

Beispiel: Seckbach in Frankfurt

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WiWi Gast

Zurück aufs Land?

WiWi Gast schrieb am 10.08.2021:

WiWi Gast schrieb am 10.08.2021:

Da sieht man mal, dass der Bauboom nicht viel bringt, außer dass die Menschen zwei anstatt einer Wohnung haben werden.

Ach komm, so ein Blödsinn. Ja sicher, es gibt Menschen, die haben eine Ferienimmobilie. Und ja, es gibt auch welche, die haben Ferienimmobilien dort, wo andere verzweifelt Wohnraum suchen (bspw. Hamburg Hafencity).

Suchen Menschen, die "verzweifelt" Wohnraum suchen, diesen ausgerechnet in der Hafencity?

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WiWi Gast

Zurück aufs Land?

WiWi Gast schrieb am 10.08.2021:

WiWi Gast schrieb am 10.08.2021:

Wie wäre es mit Einer eierlegenden wollmilchsau ? Aufs Land ziehen , jedoch ist das Land nur 10 km von der nächsten 500.000 großen Stadt entfernt. Also ich hab das so gemacht und es ist herrlich. Die Ruhe und Idylle auf dem Land und wenn ich Trubel haben will ab aufs Fahrrad und Ruck zuck in der Stadt zum bummeln. Also macht es wie ich dann habt ihr alles.

Vorstadt =/= Land
Wenn du 10min von einer 500k Stadt entfernt bist, dann wohnst du im inneren Speckgürtel. Das hat mit Landleben nichts zu tun

Laut Definition ist das Land. Es gibt in Deutschland auch vermutlich keine 10 Dörfer, von denen man nicht in 20 Minuten eine Stadt der Größe 50k+ erreicht. Hier amerikanische Vorstellungen von Land auf Deutschland übertragen zu wollen, passt einfach nicht.

Es passt aber genauso wenig, amerikanische Vorstellungen von Stadt auf Deutschland übertragen zu wollen.

Ich wohne zentral in einer Großstadt mit 150k Einwohner. Der Hauptbahnhof ist weniger als 1km entfernt, das Stadtzentrum 2km. Bei mir ist das nächste Feld aber auch nur 2km entfernt und ein sehr großes, zusammenhängendes Waldgebiet weniger als 1km. Da brauch ich auch nicht viel länger in die Natur als in einer ländlich geprägten Kleinstadt.

So etwas wie Smog, Stau, Kriminalität etc. betrifft mich überhaupt nicht. Das einzige negative, was zutrifft, sind hohe Immobilienpreise.

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WiWi Gast

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Ich würde nicht aufs Land wollen. Alle meine Freunde wohnen in der Stadt. Wie soll man da am Wochenende mal was trinken gehen, wenn man fahren muss?

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WiWi Gast

Zurück aufs Land?

WiWi Gast schrieb am 10.08.2021:

WiWi Gast schrieb am 10.08.2021:

Wie wäre es mit Einer eierlegenden wollmilchsau ? Aufs Land ziehen , jedoch ist das Land nur 10 km von der nächsten 500.000 großen Stadt entfernt. Also ich hab das so gemacht und es ist herrlich. Die Ruhe und Idylle auf dem Land und wenn ich Trubel haben will ab aufs Fahrrad und Ruck zuck in der Stadt zum bummeln. Also macht es wie ich dann habt ihr alles.

Vorstadt =/= Land
Wenn du 10min von einer 500k Stadt entfernt bist, dann wohnst du im inneren Speckgürtel. Das hat mit Landleben nichts zu tun

Laut Definition ist das Land. Es gibt in Deutschland auch vermutlich keine 10 Dörfer, von denen man nicht in 20 Minuten eine Stadt der Größe 50k+ erreicht. Hier amerikanische Vorstellungen von Land auf Deutschland übertragen zu wollen, passt einfach nicht.

Sorry aber du hast Null Ahnung. Du denkst wahrscheinlich an Ballungsräume in NRW. Ich komme aus Schleswig-Holstein und könnte so einige Dörfer nennen, die genau so liegen. Und nein, dass sind nicht die auf den Inseln.

Eine Stadt der Größe 50k war in meiner Kindheit 50 Minuten mit dem Auto entfernt ;) Da oben ist außerhalb vom Speckgürtel um Hamburg einfach sehr viel Land.

Die weiterführenden Schulen waren bei manchen Mitschülern bis zu 60km entfernt. DAS ist das echt Landleben.

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WiWi Gast

Zurück aufs Land?

Ja, Landleben ist nicht das, was in diesen. ganzen Lifestylemagazinen angepriesen wird. Der Hahn kräht auch, wenn man allnighter hatte. Das ist nicht romantisch.

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WiWi Gast

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Ich denke in jungen Jahren ist Stadtleben richtig cool. So bis 30. Ab 30 denke ich sollte man sich niederlassen mit Haus und Familie auf dem Land und dennoch Stadtnah (10-15km) und versuchen glücklich zu werden.

Ich habe beides so gemacht.
Früher wollte ich auch immer Lifestyle und Stadt aber als ich damals mit meiner Frau bei einer Party bei Gosch den einen oder anderen 40,50 oder 60jährigen kinderlosen gesehen habe und mich mit dem ein oder anderen auch Unterhalten habe wussten wir beide so wollen wir nicht enden. Unverheiratete Typen die sich wie ein 20järiger angezogen hatten und betrunken rumgeiert sind. Puhhh. Die haben versucht die ein oder andere aus der Resterampe einzuwickeln. Alles Leute mit Kohle aber die sind dann nach Hause in ihr Penthouse in der Stadt und haben dann völlig einsam ihren rausch ausgeschlafen um am nächsten Tag wieder das gleiche Spiel. Sorry so einen Lifestyle um Einsam zu enden möchte ich nicht haben.

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WiWi Gast

Zurück aufs Land?

WiWi Gast schrieb am 11.08.2021:

Ich denke in jungen Jahren ist Stadtleben richtig cool. So bis 30. Ab 30 denke ich sollte man sich niederlassen mit Haus und Familie auf dem Land und dennoch Stadtnah (10-15km) und versuchen glücklich zu werden.

Ich habe beides so gemacht.
Früher wollte ich auch immer Lifestyle und Stadt aber als ich damals mit meiner Frau bei einer Party bei Gosch den einen oder anderen 40,50 oder 60jährigen kinderlosen gesehen habe und mich mit dem ein oder anderen auch Unterhalten habe wussten wir beide so wollen wir nicht enden. Unverheiratete Typen die sich wie ein 20järiger angezogen hatten und betrunken rumgeiert sind. Puhhh. Die haben versucht die ein oder andere aus der Resterampe einzuwickeln. Alles Leute mit Kohle aber die sind dann nach Hause in ihr Penthouse in der Stadt und haben dann völlig einsam ihren rausch ausgeschlafen um am nächsten Tag wieder das gleiche Spiel. Sorry so einen Lifestyle um Einsam zu enden möchte ich nicht haben.

Hi, ist es auch ok, wenn ich bis 35 das Stadtleben genießen möchte und mich erst dann niederlassen werde? Steige erst mit 27 in den Beruf ein

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WiWi Gast

Zurück aufs Land?

WiWi Gast schrieb am 11.08.2021:

Früher wollte ich auch immer Lifestyle und Stadt aber als ich damals mit meiner Frau bei einer Party bei Gosch den einen oder anderen 40,50 oder 60jährigen kinderlosen gesehen habe und mich mit dem ein oder anderen auch Unterhalten habe wussten wir beide so wollen wir nicht enden. Unverheiratete Typen die sich wie ein 20järiger angezogen hatten und betrunken rumgeiert sind. Puhhh. Die haben versucht die ein oder andere aus der Resterampe einzuwickeln. Alles Leute mit Kohle aber die sind dann nach Hause in ihr Penthouse in der Stadt und haben dann völlig einsam ihren rausch ausgeschlafen um am nächsten Tag wieder das gleiche Spiel. Sorry so einen Lifestyle um Einsam zu enden möchte ich nicht haben.

Also ich finde so einen Lifestyle eigentlich ganz geil. Für mich wäre es der Horror ständig durch "die kleinen Wunder" fremdbestimmt zu sein und keinen Tag in der Woche mehr für mich zu haben. Auch so eine Alte die mich rund um dir Uhr ändern will, zum tanzen gehen zwingt oder "mal was machen möchte"... darauf kann ich sehr gut verzichten. Junggeselle sein ist super, gerade in der heutigen Zeit.

Zudem trägt man auch nicht dazu bei, den ohnehin schon überbevölkerten Planeten mit weiteren Bakterien (Menschen) zu vernichten, was der beste CO2 Abdruck ist, den man auf dieser Erde hinterlassen kann.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 10.08.2021:

Wie wäre es mit Einer eierlegenden wollmilchsau ? Aufs Land ziehen , jedoch ist das Land nur 10 km von der nächsten 500.000 großen Stadt entfernt. Also ich hab das so gemacht und es ist herrlich. Die Ruhe und Idylle auf dem Land und wenn ich Trubel haben will ab aufs Fahrrad und Ruck zuck in der Stadt zum bummeln. Also macht es wie ich dann habt ihr alles.

Vorstadt =/= Land
Wenn du 10min von einer 500k Stadt entfernt bist, dann wohnst du im inneren Speckgürtel. Das hat mit Landleben nichts zu tun

Laut Definition ist das Land. Es gibt in Deutschland auch vermutlich keine 10 Dörfer, von denen man nicht in 20 Minuten eine Stadt der Größe 50k+ erreicht. Hier amerikanische Vorstellungen von Land auf Deutschland übertragen zu wollen, passt einfach nicht.

Sorry aber du hast Null Ahnung. Du denkst wahrscheinlich an Ballungsräume in NRW. Ich komme aus Schleswig-Holstein und könnte so einige Dörfer nennen, die genau so liegen. Und nein, dass sind nicht die auf den Inseln.

Eine Stadt der Größe 50k war in meiner Kindheit 50 Minuten mit dem Auto entfernt ;) Da oben ist außerhalb vom Speckgürtel um Hamburg einfach sehr viel Land.

Die weiterführenden Schulen waren bei manchen Mitschülern bis zu 60km entfernt. DAS ist das echt Landleben.

Jap. War bei mir ähnlich. Richtig geile Kindheit. Morgens stand man um 6:45 an der Bushaltestelle und fuhr dann ca. 1h um dann um 7:50 an der Schule anzukommen. Dann gab es mittags gegen 13:00 und abends gegen 18:00 noch jeweils einen Bus der zurückgefahren ist. Wenn man dann den mittags verpasst hatte oder nachmittags Unterricht hatte, dann musste man eben bis 18:00 warten um nach hause fahren zu können. Im Winter waren dann die Straßen oft gar nicht oder erst spät geräumt und dann kam der Bus zwar mal zu spät, was morgens als Schüler ganz angenehm war, aber Dinge wie einkaufen fahren wurden auch schwierig.

Und noch etwas, was viele hier anscheinend gerne vergessen: Internet und Netzabdeckung sind vielerorts auf dem Land noch sehr schlecht. Da ist Streaming eine Tortur und manchmal verpasst man Anrufe, weil man in der falschen Ecke des Hauses sitzt.
Wenn man dann auch noch richtig auf dem Land wohnt (also nicht in der Vorstadt mit Pendlern sondern auf dem Dorf mit Bauern), dann darf man sich auch noch auf Gülletraktoren und den entsprechenden Gestank freuen

Wems gefällt okay, aber hier so das Landleben zu idealisieren als ob es ein utopisches Paradies wäre, ist Unsinn. Das Landleben kommt mit vielen Trade-offs, dessen sollte man sich schon bewusst sein

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WiWi Gast

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Kenne tatsächlich einige Wochenendpendler bei uns die zwei Wohnung mieten.

WiWi Gast schrieb am 10.08.2021:

Da sieht man mal, dass der Bauboom nicht viel bringt, außer dass die Menschen zwei anstatt einer Wohnung haben werden.

Ach komm, so ein Blödsinn. Ja sicher, es gibt Menschen, die haben eine Ferienimmobilie. Und ja, es gibt auch welche, die haben Ferienimmobilien dort, wo andere verzweifelt Wohnraum suchen (bspw. Hamburg Hafencity).

Suchen Menschen, die "verzweifelt" Wohnraum suchen, diesen ausgerechnet in der Hafencity?

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 10.08.2021:

Da sieht man mal, dass der Bauboom nicht viel bringt, außer dass die Menschen zwei anstatt einer Wohnung haben werden.

Ach komm, so ein Blödsinn. Ja sicher, es gibt Menschen, die haben eine Ferienimmobilie. Und ja, es gibt auch welche, die haben Ferienimmobilien dort, wo andere verzweifelt Wohnraum suchen (bspw. Hamburg Hafencity).

Suchen Menschen, die "verzweifelt" Wohnraum suchen, diesen ausgerechnet in der Hafencity?

Jap, tun sie tatsächlich. Gibt hier in Hamburg auch viele DINKs/junge Familien, die gerne mehr Wohnraum hätten, ohne weiter rauszuziehen.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 11.08.2021:

Wie wäre es mit Einer eierlegenden wollmilchsau ? Aufs Land ziehen , jedoch ist das Land nur 10 km von der nächsten 500.000 großen Stadt entfernt. Also ich hab das so gemacht und es ist herrlich. Die Ruhe und Idylle auf dem Land und wenn ich Trubel haben will ab aufs Fahrrad und Ruck zuck in der Stadt zum bummeln. Also macht es wie ich dann habt ihr alles.

Vorstadt =/= Land
Wenn du 10min von einer 500k Stadt entfernt bist, dann wohnst du im inneren Speckgürtel. Das hat mit Landleben nichts zu tun

Laut Definition ist das Land. Es gibt in Deutschland auch vermutlich keine 10 Dörfer, von denen man nicht in 20 Minuten eine Stadt der Größe 50k+ erreicht. Hier amerikanische Vorstellungen von Land auf Deutschland übertragen zu wollen, passt einfach nicht.

Sorry aber du hast Null Ahnung. Du denkst wahrscheinlich an Ballungsräume in NRW. Ich komme aus Schleswig-Holstein und könnte so einige Dörfer nennen, die genau so liegen. Und nein, dass sind nicht die auf den Inseln.

Eine Stadt der Größe 50k war in meiner Kindheit 50 Minuten mit dem Auto entfernt ;) Da oben ist außerhalb vom Speckgürtel um Hamburg einfach sehr viel Land.

Die weiterführenden Schulen waren bei manchen Mitschülern bis zu 60km entfernt. DAS ist das echt Landleben.

Jap. War bei mir ähnlich. Richtig geile Kindheit. Morgens stand man um 6:45 an der Bushaltestelle und fuhr dann ca. 1h um dann um 7:50 an der Schule anzukommen. Dann gab es mittags gegen 13:00 und abends gegen 18:00 noch jeweils einen Bus der zurückgefahren ist. Wenn man dann den mittags verpasst hatte oder nachmittags Unterricht hatte, dann musste man eben bis 18:00 warten um nach hause fahren zu können. Im Winter waren dann die Straßen oft gar nicht oder erst spät geräumt und dann kam der Bus zwar mal zu spät, was morgens als Schüler ganz angenehm war, aber Dinge wie einkaufen fahren wurden auch schwierig.

Und noch etwas, was viele hier anscheinend gerne vergessen: Internet und Netzabdeckung sind vielerorts auf dem Land noch sehr schlecht. Da ist Streaming eine Tortur und manchmal verpasst man Anrufe, weil man in der falschen Ecke des Hauses sitzt.
Wenn man dann auch noch richtig auf dem Land wohnt (also nicht in der Vorstadt mit Pendlern sondern auf dem Dorf mit Bauern), dann darf man sich auch noch auf Gülletraktoren und den entsprechenden Gestank freuen

Wems gefällt okay, aber hier so das Landleben zu idealisieren als ob es ein utopisches Paradies wäre, ist Unsinn. Das Landleben kommt mit vielen Trade-offs, dessen sollte man sich schon bewusst sein

Wir schreiben das Jahr 2021 und nicht 1997 wo du zur Grundschule gefahren bist. Auch ist das Schulkonzept heute ein anderes als damals. Daher hinkt der Vergleich deiner Erfahrungen mit den Umständen von heute. Außer du sprichst jetzt für irgendein Dorf im Osten oder Bayern. Dann Pech gehabt.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 11.08.2021:

Wie wäre es mit Einer eierlegenden wollmilchsau ? Aufs Land ziehen , jedoch ist das Land nur 10 km von der nächsten 500.000 großen Stadt entfernt. Also ich hab das so gemacht und es ist herrlich. Die Ruhe und Idylle auf dem Land und wenn ich Trubel haben will ab aufs Fahrrad und Ruck zuck in der Stadt zum bummeln. Also macht es wie ich dann habt ihr alles.

Vorstadt =/= Land
Wenn du 10min von einer 500k Stadt entfernt bist, dann wohnst du im inneren Speckgürtel. Das hat mit Landleben nichts zu tun

Laut Definition ist das Land. Es gibt in Deutschland auch vermutlich keine 10 Dörfer, von denen man nicht in 20 Minuten eine Stadt der Größe 50k+ erreicht. Hier amerikanische Vorstellungen von Land auf Deutschland übertragen zu wollen, passt einfach nicht.

Sorry aber du hast Null Ahnung. Du denkst wahrscheinlich an Ballungsräume in NRW. Ich komme aus Schleswig-Holstein und könnte so einige Dörfer nennen, die genau so liegen. Und nein, dass sind nicht die auf den Inseln.

Eine Stadt der Größe 50k war in meiner Kindheit 50 Minuten mit dem Auto entfernt ;) Da oben ist außerhalb vom Speckgürtel um Hamburg einfach sehr viel Land.

Die weiterführenden Schulen waren bei manchen Mitschülern bis zu 60km entfernt. DAS ist das echt Landleben.

Jap. War bei mir ähnlich. Richtig geile Kindheit. Morgens stand man um 6:45 an der Bushaltestelle und fuhr dann ca. 1h um dann um 7:50 an der Schule anzukommen. Dann gab es mittags gegen 13:00 und abends gegen 18:00 noch jeweils einen Bus der zurückgefahren ist. Wenn man dann den mittags verpasst hatte oder nachmittags Unterricht hatte, dann musste man eben bis 18:00 warten um nach hause fahren zu können. Im Winter waren dann die Straßen oft gar nicht oder erst spät geräumt und dann kam der Bus zwar mal zu spät, was morgens als Schüler ganz angenehm war, aber Dinge wie einkaufen fahren wurden auch schwierig.

Und noch etwas, was viele hier anscheinend gerne vergessen: Internet und Netzabdeckung sind vielerorts auf dem Land noch sehr schlecht. Da ist Streaming eine Tortur und manchmal verpasst man Anrufe, weil man in der falschen Ecke des Hauses sitzt.
Wenn man dann auch noch richtig auf dem Land wohnt (also nicht in der Vorstadt mit Pendlern sondern auf dem Dorf mit Bauern), dann darf man sich auch noch auf Gülletraktoren und den entsprechenden Gestank freuen

Wems gefällt okay, aber hier so das Landleben zu idealisieren als ob es ein utopisches Paradies wäre, ist Unsinn. Das Landleben kommt mit vielen Trade-offs, dessen sollte man sich schon bewusst sein

Es gibt auch das Land am Stadtrand. Innerhalb von 5-10 Minuten zu Fuß habe ich hier einen echten, naturbelassenen Wald, Felder, Kuhweiden, Pferdeställe inkl. Reitgelegenheiten, Wanderwege, Aussichtspunkte usw. - alles, was das Land eben ausmacht.

Anderseits bin ich in 15 Minuten in der Innenstadt, mit dem Auto oder dem Bus. Der kommt im 10-Minuten-Takt. Edeka, Rewe, Kaufland, Aldi, Netto, Lidl = alles innerhalb 10 Autominuten, tlw. doppelt. Und zwei Supermärkte sind auch fußläufig erreichbar. Genauso wie Apotheke, Hausarzt, Bäcker, Fleischer, Eisdiele, Bank, Florist, Friseure - alles fußläufig.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 11.08.2021:

Ich denke in jungen Jahren ist Stadtleben richtig cool. So bis 30. Ab 30 denke ich sollte man sich niederlassen mit Haus und Familie auf dem Land und dennoch Stadtnah (10-15km) und versuchen glücklich zu werden.

Ich habe beides so gemacht.
Früher wollte ich auch immer Lifestyle und Stadt aber als ich damals mit meiner Frau bei einer Party bei Gosch den einen oder anderen 40,50 oder 60jährigen kinderlosen gesehen habe und mich mit dem ein oder anderen auch Unterhalten habe wussten wir beide so wollen wir nicht enden. Unverheiratete Typen die sich wie ein 20järiger angezogen hatten und betrunken rumgeiert sind. Puhhh. Die haben versucht die ein oder andere aus der Resterampe einzuwickeln. Alles Leute mit Kohle aber die sind dann nach Hause in ihr Penthouse in der Stadt und haben dann völlig einsam ihren rausch ausgeschlafen um am nächsten Tag wieder das gleiche Spiel. Sorry so einen Lifestyle um Einsam zu enden möchte ich nicht haben.

Hi, ist es auch ok, wenn ich bis 35 das Stadtleben genießen möchte und mich erst dann niederlassen werde? Steige erst mit 27 in den Beruf ein

Woher sollen wir das wissen? Das ist doch individuell. In der Regel kommt so langsam ein Umschwung, sobald man über 30 ist und viele tendienren dann doch in Richtung, Heim, Familie und Ruhe. Viele heißt aber nicht, dass du auch dazu gehören wirst. Es gibt auch die 40-jährigen-Dauersingle die am Wochenende die elitären Stadtdiskos stürmen und zu Hause in der 20qm-Singlewohnung zufrieden sind.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 11.08.2021:

Wie wäre es mit Einer eierlegenden wollmilchsau ? Aufs Land ziehen , jedoch ist das Land nur 10 km von der nächsten 500.000 großen Stadt entfernt. Also ich hab das so gemacht und es ist herrlich. Die Ruhe und Idylle auf dem Land und wenn ich Trubel haben will ab aufs Fahrrad und Ruck zuck in der Stadt zum bummeln. Also macht es wie ich dann habt ihr alles.

Vorstadt =/= Land
Wenn du 10min von einer 500k Stadt entfernt bist, dann wohnst du im inneren Speckgürtel. Das hat mit Landleben nichts zu tun

Laut Definition ist das Land. Es gibt in Deutschland auch vermutlich keine 10 Dörfer, von denen man nicht in 20 Minuten eine Stadt der Größe 50k+ erreicht. Hier amerikanische Vorstellungen von Land auf Deutschland übertragen zu wollen, passt einfach nicht.

Sorry aber du hast Null Ahnung. Du denkst wahrscheinlich an Ballungsräume in NRW. Ich komme aus Schleswig-Holstein und könnte so einige Dörfer nennen, die genau so liegen. Und nein, dass sind nicht die auf den Inseln.

Eine Stadt der Größe 50k war in meiner Kindheit 50 Minuten mit dem Auto entfernt ;) Da oben ist außerhalb vom Speckgürtel um Hamburg einfach sehr viel Land.

Die weiterführenden Schulen waren bei manchen Mitschülern bis zu 60km entfernt. DAS ist das echt Landleben.

Jap. War bei mir ähnlich. Richtig geile Kindheit. Morgens stand man um 6:45 an der Bushaltestelle und fuhr dann ca. 1h um dann um 7:50 an der Schule anzukommen. Dann gab es mittags gegen 13:00 und abends gegen 18:00 noch jeweils einen Bus der zurückgefahren ist. Wenn man dann den mittags verpasst hatte oder nachmittags Unterricht hatte, dann musste man eben bis 18:00 warten um nach hause fahren zu können. Im Winter waren dann die Straßen oft gar nicht oder erst spät geräumt und dann kam der Bus zwar mal zu spät, was morgens als Schüler ganz angenehm war, aber Dinge wie einkaufen fahren wurden auch schwierig.

Und noch etwas, was viele hier anscheinend gerne vergessen: Internet und Netzabdeckung sind vielerorts auf dem Land noch sehr schlecht. Da ist Streaming eine Tortur und manchmal verpasst man Anrufe, weil man in der falschen Ecke des Hauses sitzt.
Wenn man dann auch noch richtig auf dem Land wohnt (also nicht in der Vorstadt mit Pendlern sondern auf dem Dorf mit Bauern), dann darf man sich auch noch auf Gülletraktoren und den entsprechenden Gestank freuen

Wems gefällt okay, aber hier so das Landleben zu idealisieren als ob es ein utopisches Paradies wäre, ist Unsinn. Das Landleben kommt mit vielen Trade-offs, dessen sollte man sich schon bewusst sein

Auch in der Stadt bist du von Busen oder Straßenbahen abhängig. Ich musste auch ca. 45 Minuten zum Gymnnasium fahren, weil in meinem Stadtteil keines war, sondern nur eine Hauptschule. Und dann auch noch dichgedrängt mit den ganzen Berufspendlern. Dann immer die Sprints, um den Anschluss zu bekommen und ständig dei Angst, zu spät zu kommen und angemacht zu werden, weil man es mal nicht schafft. Da tuckere ich lieber gemütlich über das Land und weiß, dass ich nicht die Schuld bekomme, sondern alle zu spät sind.
Und das Land der Bauern gibt es längst nicht mehr. Wenn es wo stinkt, dann in der Stadt. Wenn man Elend und Widerlichkeiten sehen will, muss man nur 10 Minuten am Bahnhof stehen bleiben.

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WiWi Gast

Zurück aufs Land?

WiWi Gast schrieb am 11.08.2021:

Früher wollte ich auch immer Lifestyle und Stadt aber als ich damals mit meiner Frau bei einer Party bei Gosch den einen oder anderen 40,50 oder 60jährigen kinderlosen gesehen habe und mich mit dem ein oder anderen auch Unterhalten habe wussten wir beide so wollen wir nicht enden. Unverheiratete Typen die sich wie ein 20järiger angezogen hatten und betrunken rumgeiert sind. Puhhh. Die haben versucht die ein oder andere aus der Resterampe einzuwickeln. Alles Leute mit Kohle aber die sind dann nach Hause in ihr Penthouse in der Stadt und haben dann völlig einsam ihren rausch ausgeschlafen um am nächsten Tag wieder das gleiche Spiel. Sorry so einen Lifestyle um Einsam zu enden möchte ich nicht haben.

Also ich finde so einen Lifestyle eigentlich ganz geil. Für mich wäre es der Horror ständig durch "die kleinen Wunder" fremdbestimmt zu sein und keinen Tag in der Woche mehr für mich zu haben. Auch so eine Alte die mich rund um dir Uhr ändern will, zum tanzen gehen zwingt oder "mal was machen möchte"... darauf kann ich sehr gut verzichten. Junggeselle sein ist super, gerade in der heutigen Zeit.

Zudem trägt man auch nicht dazu bei, den ohnehin schon überbevölkerten Planeten mit weiteren Bakterien (Menschen) zu vernichten, was der beste CO2 Abdruck ist, den man auf dieser Erde hinterlassen kann.

Ja, aber dein Milieu ist halt nicht stellvertretend für die Mehrheit und von CO2-Abdruck sollte man bei deinem Lifestyle lieber nicht reden. Ist ja fast alle unnötig, was du machst.

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WiWi Gast

Zurück aufs Land?

Alles eine Frage der Organisation so dass du auch in der Familie genug Freizeit hast. Aber alleine sein ist schon grausam. Wenn du damit klar kommst ist es ok für dich. Aber ich selber kann dem nix abgewinnen und für mich selber wäre es ein verschwendetes Leben voller Egoismus ohne der Welt etwas hinterlassen zu haben und ein einsames von Tag zu Tag leben. Für dich ist es die Erfüllung aber nicht für mich. Ich brauche alles weil ich nur einmal lebe. Ich habe bis 35 Lifestyle zelebriert und jetzt Familienleben welches ich aber mit Lifestyle verbinde a la Robert geiss. Nur das ich nicht sooo reich bin wie er. Aber ich will alles vom Leben und nicht nur die Krümmel . Das langweilt mich. Und Langeweile mit monotonen Lifestyle ist für mich und meinem Bekanntenkreis der horror.

WiWi Gast schrieb am 11.08.2021:

WiWi Gast schrieb am 11.08.2021:

Früher wollte ich auch immer Lifestyle und Stadt aber als ich damals mit meiner Frau bei einer Party bei Gosch den einen oder anderen 40,50 oder 60jährigen kinderlosen gesehen habe und mich mit dem ein oder anderen auch Unterhalten habe wussten wir beide so wollen wir nicht enden. Unverheiratete Typen die sich wie ein 20järiger angezogen hatten und betrunken rumgeiert sind. Puhhh. Die haben versucht die ein oder andere aus der Resterampe einzuwickeln. Alles Leute mit Kohle aber die sind dann nach Hause in ihr Penthouse in der Stadt und haben dann völlig einsam ihren rausch ausgeschlafen um am nächsten Tag wieder das gleiche Spiel. Sorry so einen Lifestyle um Einsam zu enden möchte ich nicht haben.

Also ich finde so einen Lifestyle eigentlich ganz geil. Für mich wäre es der Horror ständig durch "die kleinen Wunder" fremdbestimmt zu sein und keinen Tag in der Woche mehr für mich zu haben. Auch so eine Alte die mich rund um dir Uhr ändern will, zum tanzen gehen zwingt oder "mal was machen möchte"... darauf kann ich sehr gut verzichten. Junggeselle sein ist super, gerade in der heutigen Zeit.

Zudem trägt man auch nicht dazu bei, den ohnehin schon überbevölkerten Planeten mit weiteren Bakterien (Menschen) zu vernichten, was der beste CO2 Abdruck ist, den man auf dieser Erde hinterlassen kann.

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WiWi Gast

Zurück aufs Land?

WiWi Gast schrieb am 11.08.2021:

Wie wäre es mit Einer eierlegenden wollmilchsau ? Aufs Land ziehen , jedoch ist das Land nur 10 km von der nächsten 500.000 großen Stadt entfernt. Also ich hab das so gemacht und es ist herrlich. Die Ruhe und Idylle auf dem Land und wenn ich Trubel haben will ab aufs Fahrrad und Ruck zuck in der Stadt zum bummeln. Also macht es wie ich dann habt ihr alles.

Vorstadt =/= Land
Wenn du 10min von einer 500k Stadt entfernt bist, dann wohnst du im inneren Speckgürtel. Das hat mit Landleben nichts zu tun

Laut Definition ist das Land. Es gibt in Deutschland auch vermutlich keine 10 Dörfer, von denen man nicht in 20 Minuten eine Stadt der Größe 50k+ erreicht. Hier amerikanische Vorstellungen von Land auf Deutschland übertragen zu wollen, passt einfach nicht.

Sorry aber du hast Null Ahnung. Du denkst wahrscheinlich an Ballungsräume in NRW. Ich komme aus Schleswig-Holstein und könnte so einige Dörfer nennen, die genau so liegen. Und nein, dass sind nicht die auf den Inseln.

Eine Stadt der Größe 50k war in meiner Kindheit 50 Minuten mit dem Auto entfernt ;) Da oben ist außerhalb vom Speckgürtel um Hamburg einfach sehr viel Land.

Die weiterführenden Schulen waren bei manchen Mitschülern bis zu 60km entfernt. DAS ist das echt Landleben.

Jap. War bei mir ähnlich. Richtig geile Kindheit. Morgens stand man um 6:45 an der Bushaltestelle und fuhr dann ca. 1h um dann um 7:50 an der Schule anzukommen. Dann gab es mittags gegen 13:00 und abends gegen 18:00 noch jeweils einen Bus der zurückgefahren ist. Wenn man dann den mittags verpasst hatte oder nachmittags Unterricht hatte, dann musste man eben bis 18:00 warten um nach hause fahren zu können. Im Winter waren dann die Straßen oft gar nicht oder erst spät geräumt und dann kam der Bus zwar mal zu spät, was morgens als Schüler ganz angenehm war, aber Dinge wie einkaufen fahren wurden auch schwierig.

Und noch etwas, was viele hier anscheinend gerne vergessen: Internet und Netzabdeckung sind vielerorts auf dem Land noch sehr schlecht. Da ist Streaming eine Tortur und manchmal verpasst man Anrufe, weil man in der falschen Ecke des Hauses sitzt.
Wenn man dann auch noch richtig auf dem Land wohnt (also nicht in der Vorstadt mit Pendlern sondern auf dem Dorf mit Bauern), dann darf man sich auch noch auf Gülletraktoren und den entsprechenden Gestank freuen

Wems gefällt okay, aber hier so das Landleben zu idealisieren als ob es ein utopisches Paradies wäre, ist Unsinn. Das Landleben kommt mit vielen Trade-offs, dessen sollte man sich schon bewusst sein

Wir schreiben das Jahr 2021 und nicht 1997 wo du zur Grundschule gefahren bist. Auch ist das Schulkonzept heute ein anderes als damals. Daher hinkt der Vergleich deiner Erfahrungen mit den Umständen von heute. Außer du sprichst jetzt für irgendein Dorf im Osten oder Bayern. Dann Pech gehabt.

Gerade in Bayern sind die Schulwege komplett stressfrei. und bestens an die Schulen angeschlossen. Die Buse fahren da teilweise auch nur für Schüler und sind auf die jeweiligen Unterrichtsenden abgestimmt. Dafür werden sie ja auch von den Landkreisen subventioniert. Wenn du in der Stadt aber für den Schulweg den ÖVPN nutzen und mehrfach an den schönsten Bahnhöfen der Welt umsteigen musst, weiß man den subventionierten Direktweg natürlich nicht zu schätzen, weil man ihn nicht kennt und fälschlicherweise davon ausgeht, dass das auf dem Land schlechter ist. Ist es aber im Jahr 2021 nicht, denn die Buse werden größtenteils extra gechartert.

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WiWi Gast

Zurück aufs Land?

WiWi Gast schrieb am 11.08.2021:

Wie wäre es mit Einer eierlegenden wollmilchsau ? Aufs Land ziehen , jedoch ist das Land nur 10 km von der nächsten 500.000 großen Stadt entfernt. Also ich hab das so gemacht und es ist herrlich. Die Ruhe und Idylle auf dem Land und wenn ich Trubel haben will ab aufs Fahrrad und Ruck zuck in der Stadt zum bummeln. Also macht es wie ich dann habt ihr alles.

Vorstadt =/= Land
Wenn du 10min von einer 500k Stadt entfernt bist, dann wohnst du im inneren Speckgürtel. Das hat mit Landleben nichts zu tun

Laut Definition ist das Land. Es gibt in Deutschland auch vermutlich keine 10 Dörfer, von denen man nicht in 20 Minuten eine Stadt der Größe 50k+ erreicht. Hier amerikanische Vorstellungen von Land auf Deutschland übertragen zu wollen, passt einfach nicht.

Sorry aber du hast Null Ahnung. Du denkst wahrscheinlich an Ballungsräume in NRW. Ich komme aus Schleswig-Holstein und könnte so einige Dörfer nennen, die genau so liegen. Und nein, dass sind nicht die auf den Inseln.

Eine Stadt der Größe 50k war in meiner Kindheit 50 Minuten mit dem Auto entfernt ;) Da oben ist außerhalb vom Speckgürtel um Hamburg einfach sehr viel Land.

Die weiterführenden Schulen waren bei manchen Mitschülern bis zu 60km entfernt. DAS ist das echt Landleben.

Jap. War bei mir ähnlich. Richtig geile Kindheit. Morgens stand man um 6:45 an der Bushaltestelle und fuhr dann ca. 1h um dann um 7:50 an der Schule anzukommen. Dann gab es mittags gegen 13:00 und abends gegen 18:00 noch jeweils einen Bus der zurückgefahren ist. Wenn man dann den mittags verpasst hatte oder nachmittags Unterricht hatte, dann musste man eben bis 18:00 warten um nach hause fahren zu können. Im Winter waren dann die Straßen oft gar nicht oder erst spät geräumt und dann kam der Bus zwar mal zu spät, was morgens als Schüler ganz angenehm war, aber Dinge wie einkaufen fahren wurden auch schwierig.

Und noch etwas, was viele hier anscheinend gerne vergessen: Internet und Netzabdeckung sind vielerorts auf dem Land noch sehr schlecht. Da ist Streaming eine Tortur und manchmal verpasst man Anrufe, weil man in der falschen Ecke des Hauses sitzt.
Wenn man dann auch noch richtig auf dem Land wohnt (also nicht in der Vorstadt mit Pendlern sondern auf dem Dorf mit Bauern), dann darf man sich auch noch auf Gülletraktoren und den entsprechenden Gestank freuen

Wems gefällt okay, aber hier so das Landleben zu idealisieren als ob es ein utopisches Paradies wäre, ist Unsinn. Das Landleben kommt mit vielen Trade-offs, dessen sollte man sich schon bewusst sein

Keine Ahnung, wo du in die Schule bist, aber ich bin auf dem Land in den 80ern zur Schule gegangen und das hat 15 Minuten gedauert. Die Busse waren auf die Schulen zugeschnitten, wurden vom Landkreis bezahlt bzw. der hat örtliche Busunternehmen bezahlt und das verief alles reibungslos. Wartezeit gab es kaum, außer man hat halt getrödelt. Habe heute selbst Kinder und es hat sich nichts wirklich verändert, was auch gut ist. Ich vermute mal stark, dass du deine Jugend in der DDR erlebt hast, aber so etwas auf Deutschland 2021 zu übertragen macht keinen Sinn.

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WiWi Gast

Zurück aufs Land?

Ich habe mir mal die Deutschlandkarte angesehen. Es gibt wirklich so gut wie keine ländlische Region, die nicht in stadtnähe ist. Selbst im Osten nicht, nur, dass da die erreichbaren Städe vermutlich nicht so attraktiv sind. Ist aber vielleicht nur ein Vorurteil.
Mit einem Führerschein ist es in 95% der Dörfern ohne Probleme möglich, auf dem Land zu leben, in der Stadt zu arbeiten und auch sonst alle Vorzüge mitzunehmen, ohne dort leben zu müssen. Das ist auch mein Ideal und ich spare fleißig, um das zu erreichen.

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WiWi Gast

Zurück aufs Land?

Landauf und landab wir das Sterben der Innenstädte thematisiert. Die hohe Umweltbelastung mit Feinstaub. Der Verfall und die Kriminilatät. Das Leben in der Stadt wird daher immer unattraktiver und der Zuwuchs kommt überwiegend durch Migration, bei der sich verständlicherweise Migranten bemühen, dort zu leben, wo schon andere Migranten sind und nicht von den Landbewohnern. Das ist nicht das Land. Rechnet die mal raus und dann bleibt da kein Zuwachs. Im Gegenteil ist eher eine Landflucht zu beobachten, sobald man sich das leisten kann, was sich die meisten nie leisten können werden. Nicht falsch verstehen, es gibt wunderschöne und lebenswerte Städte, aber auch dunkle Schattenseiten. Es ist fast alles eine Frage des Geldes. Ich persönlich bin froh, wenn ich aus der Großstadt dauerhaft rauskommen.

antworten
WiWi Gast

Zurück aufs Land?

Ich habe mal eine Frage, auch wenn sie mit dem Thread nur indirekt zutun hat. Viele schreiben ja, dass sie um die 30, wenn sie mit der Familiengründung starten am liebsten in ein Haus im Grünen ziehen wollen. An diesem Punkt frage ich mich immer, ob das Leben von vielen Leuten nicht total standardisiert abläuft.

Studium -> Erster Job -> Kariere/Gehalt steigern -> auf die 30 zugehen -> Familiengründung.

Und dann? Das mag jetzt etwas provokant und pauschalisierend klingen, aber dann kauft man sich ein EFH oder die Doppelhaushälfte, zahlt diese dann - je nach Gehalt - ca. 30 Jahre ab, hat zwei größere Autos vor der Haustür stehen um die Nachbarn zu beeindrucken und hat immer den Druck, dass man seine Arbeit nicht verlieren darf weil das Haus ja abbezahlt werden muss. Und ja - jetzt werden viele schreiben, dass einem Kinder und eine Familie Stabilität, Sicherheit und das Gefühl geben irgendwo angekommen zu sein. Aber das war's dann? Und versteht das nicht falsch, ich möchte das garnicht verurteilen, ich möchte es primär verstehen.

Mein Eindruck ist nur, dass die Leben der meisten Menschen, ob nun im engeren Freundes- und Bekanntenkreis oder im allgemeinen immer gleich ablaufen. Mir sind auch genug Storys bekannt, in denen die Leute diesen Lebensstil nur gewählt haben, weil sie Druck von außen bekommen haben oder weil sie die 30 überschritten haben und es "ja dann mal langsam Zeit wird". Sowas sind für mich aber keine stichhaltigen Argumente. Als würde der aufregende Teil des Lebens nur in Kindheit und in den Zwanzigern ablaufen und danach muss man sicher niederlassen und das spießige Leben auf dem Dorf/in der Vorstadt führen.

Manchmal denke ich, viele wählen diesen weg auch, weil es einfach schon immer so war oder weil sie Angst haben alleine zu sterben. Natürlich kann es genau so gut sein, dass ich mit 27 noch zu stark in meiner eigenen Bubble lebe und es noch nicht verstehen kann. Von daher - klärt mich bitte mal auf. Ich möchte es wirklich nur verstehen.

antworten
WiWi Gast

Zurück aufs Land?

Also ich mit 25 glaube, dass sich die Prioritäten einfach irgendwann verschieben und es geiler ist mehr von den Enkeln zu haben als einige Jahre länger rumzunudeln, Xbox zocken bzw. Karriere voranzutreiben.

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WiWi Gast

Zurück aufs Land?

Gerade Frauen ab 30 merken ja, dass sie nicht mehr mit 23-jährigen Pendants konkurrieren können und suchen jemanden an den sie sich binden können und der ein aufopferungsvoller Vater sein könnte.

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WiWi Gast

Zurück aufs Land?

WiWi Gast schrieb am 11.08.2021:

Landauf und landab wir das Sterben der Innenstädte thematisiert. Die hohe Umweltbelastung mit Feinstaub. Der Verfall und die Kriminilatät. Das Leben in der Stadt wird daher immer unattraktiver und der Zuwuchs kommt überwiegend durch Migration, bei der sich verständlicherweise Migranten bemühen, dort zu leben, wo schon andere Migranten sind und nicht von den Landbewohnern. Das ist nicht das Land. Rechnet die mal raus und dann bleibt da kein Zuwachs. Im Gegenteil ist eher eine Landflucht zu beobachten, sobald man sich das leisten kann, was sich die meisten nie leisten können werden. Nicht falsch verstehen, es gibt wunderschöne und lebenswerte Städte, aber auch dunkle Schattenseiten. Es ist fast alles eine Frage des Geldes. Ich persönlich bin froh, wenn ich aus der Großstadt dauerhaft rauskommen.

Was für ein Quatsch. Innenstädte sterben wegen Onlineshopping, das hat nichts mit der Frage Stadt oder Land zu tun. Umweltbelastung und Feinstaub gehen zurück, genauso Kriminalität. Was du mit dem ominösen "Verfall" meinst, bleibt unklar. Der Zuwachs erfolgt auch nicht hauptsächlich durch Immigranten, da der Anteil an Immigranten in den Städten sich nur minimal verschiebt.

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WiWi Gast

Zurück aufs Land?

WiWi Gast schrieb am 11.08.2021:

Wie wäre es mit Einer eierlegenden wollmilchsau ? Aufs Land ziehen , jedoch ist das Land nur 10 km von der nächsten 500.000 großen Stadt entfernt. Also ich hab das so gemacht und es ist herrlich. Die Ruhe und Idylle auf dem Land und wenn ich Trubel haben will ab aufs Fahrrad und Ruck zuck in der Stadt zum bummeln. Also macht es wie ich dann habt ihr alles.

Vorstadt =/= Land
Wenn du 10min von einer 500k Stadt entfernt bist, dann wohnst du im inneren Speckgürtel. Das hat mit Landleben nichts zu tun

Laut Definition ist das Land. Es gibt in Deutschland auch vermutlich keine 10 Dörfer, von denen man nicht in 20 Minuten eine Stadt der Größe 50k+ erreicht. Hier amerikanische Vorstellungen von Land auf Deutschland übertragen zu wollen, passt einfach nicht.

Sorry aber du hast Null Ahnung. Du denkst wahrscheinlich an Ballungsräume in NRW. Ich komme aus Schleswig-Holstein und könnte so einige Dörfer nennen, die genau so liegen. Und nein, dass sind nicht die auf den Inseln.

Eine Stadt der Größe 50k war in meiner Kindheit 50 Minuten mit dem Auto entfernt ;) Da oben ist außerhalb vom Speckgürtel um Hamburg einfach sehr viel Land.

Die weiterführenden Schulen waren bei manchen Mitschülern bis zu 60km entfernt. DAS ist das echt Landleben.

Jap. War bei mir ähnlich. Richtig geile Kindheit. Morgens stand man um 6:45 an der Bushaltestelle und fuhr dann ca. 1h um dann um 7:50 an der Schule anzukommen. Dann gab es mittags gegen 13:00 und abends gegen 18:00 noch jeweils einen Bus der zurückgefahren ist. Wenn man dann den mittags verpasst hatte oder nachmittags Unterricht hatte, dann musste man eben bis 18:00 warten um nach hause fahren zu können. Im Winter waren dann die Straßen oft gar nicht oder erst spät geräumt und dann kam der Bus zwar mal zu spät, was morgens als Schüler ganz angenehm war, aber Dinge wie einkaufen fahren wurden auch schwierig.

Und noch etwas, was viele hier anscheinend gerne vergessen: Internet und Netzabdeckung sind vielerorts auf dem Land noch sehr schlecht. Da ist Streaming eine Tortur und manchmal verpasst man Anrufe, weil man in der falschen Ecke des Hauses sitzt.
Wenn man dann auch noch richtig auf dem Land wohnt (also nicht in der Vorstadt mit Pendlern sondern auf dem Dorf mit Bauern), dann darf man sich auch noch auf Gülletraktoren und den entsprechenden Gestank freuen

Wems gefällt okay, aber hier so das Landleben zu idealisieren als ob es ein utopisches Paradies wäre, ist Unsinn. Das Landleben kommt mit vielen Trade-offs, dessen sollte man sich schon bewusst sein

Keine Ahnung, wo du in die Schule bist, aber ich bin auf dem Land in den 80ern zur Schule gegangen und das hat 15 Minuten gedauert. Die Busse waren auf die Schulen zugeschnitten, wurden vom Landkreis bezahlt bzw. der hat örtliche Busunternehmen bezahlt und das verief alles reibungslos. Wartezeit gab es kaum, außer man hat halt getrödelt. Habe heute selbst Kinder und es hat sich nichts wirklich verändert, was auch gut ist. Ich vermute mal stark, dass du deine Jugend in der DDR erlebt hast, aber so etwas auf Deutschland 2021 zu übertragen macht keinen Sinn.

Nicht DDR. Süddeutschland in den 90ern/00ern. Und dort ist das heute immer noch so.
Was für ein Unsinn hier zu tun als ob es solche ländliche Regionen nur im Osten gäbe

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WiWi Gast

Zurück aufs Land?

WiWi Gast schrieb am 11.08.2021:

Auch in der Stadt bist du von Busen oder Straßenbahen abhängig. Ich musste auch ca. 45 Minuten zum Gymnnasium fahren, weil in meinem Stadtteil keines war, sondern nur eine Hauptschule. Und dann auch noch dichgedrängt mit den ganzen Berufspendlern. Dann immer die Sprints, um den Anschluss zu bekommen und ständig dei Angst, zu spät zu kommen und angemacht zu werden, weil man es mal nicht schafft. Da tuckere ich lieber gemütlich über das Land und weiß, dass ich nicht die Schuld bekomme, sondern alle zu spät sind.
Und das Land der Bauern gibt es längst nicht mehr. Wenn es wo stinkt, dann in der Stadt. Wenn man Elend und Widerlichkeiten sehen will, muss man nur 10 Minuten am Bahnhof stehen bleiben.

Klar, aber wenn du in der Stadt einen Bus verpasst, nimmst du den nächsten. Wenn ich auf dem Land den Bus verpasst hatte, dann war ich an dem Tag nicht in der Schule. Das ist ein gewaltiger Unterschied.
Und wenn du glaubst, dass es auf dem Land nicht stinkt, dann hast du dort offensichtlich nie gelebt. Das ganze Dorf stinkt nach Schei*e wenn die Bauern mal wieder ihre Gülle verteilen. Das mit einem Bahnhofsklo zu vergleichen ist dann nur ein schlechter Witz

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WiWi Gast

Zurück aufs Land?

WiWi Gast schrieb am 11.08.2021:

Wir schreiben das Jahr 2021 und nicht 1997 wo du zur Grundschule gefahren bist. Auch ist das Schulkonzept heute ein anderes als damals. Daher hinkt der Vergleich deiner Erfahrungen mit den Umständen von heute. Außer du sprichst jetzt für irgendein Dorf im Osten oder Bayern. Dann Pech gehabt.

Das ist auch heute immer noch so. Landleben ist halt nicht die romantische Utopie wie du Städterer dir das ausmalst

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WiWi Gast

Zurück aufs Land?

WiWi Gast schrieb am 11.08.2021:

Ich habe mal eine Frage, auch wenn sie mit dem Thread nur indirekt zutun hat. Viele schreiben ja, dass sie um die 30, wenn sie mit der Familiengründung starten am liebsten in ein Haus im Grünen ziehen wollen. An diesem Punkt frage ich mich immer, ob das Leben von vielen Leuten nicht total standardisiert abläuft.

Studium -> Erster Job -> Kariere/Gehalt steigern -> auf die 30 zugehen -> Familiengründung.

Und dann? Das mag jetzt etwas provokant und pauschalisierend klingen, aber dann kauft man sich ein EFH oder die Doppelhaushälfte, zahlt diese dann - je nach Gehalt - ca. 30 Jahre ab, hat zwei größere Autos vor der Haustür stehen um die Nachbarn zu beeindrucken und hat immer den Druck, dass man seine Arbeit nicht verlieren darf weil das Haus ja abbezahlt werden muss. Und ja - jetzt werden viele schreiben, dass einem Kinder und eine Familie Stabilität, Sicherheit und das Gefühl geben irgendwo angekommen zu sein. Aber das war's dann? Und versteht das nicht falsch, ich möchte das garnicht verurteilen, ich möchte es primär verstehen.

Mein Eindruck ist nur, dass die Leben der meisten Menschen, ob nun im engeren Freundes- und Bekanntenkreis oder im allgemeinen immer gleich ablaufen. Mir sind auch genug Storys bekannt, in denen die Leute diesen Lebensstil nur gewählt haben, weil sie Druck von außen bekommen haben oder weil sie die 30 überschritten haben und es "ja dann mal langsam Zeit wird". Sowas sind für mich aber keine stichhaltigen Argumente. Als würde der aufregende Teil des Lebens nur in Kindheit und in den Zwanzigern ablaufen und danach muss man sicher niederlassen und das spießige Leben auf dem Dorf/in der Vorstadt führen.

Manchmal denke ich, viele wählen diesen weg auch, weil es einfach schon immer so war oder weil sie Angst haben alleine zu sterben. Natürlich kann es genau so gut sein, dass ich mit 27 noch zu stark in meiner eigenen Bubble lebe und es noch nicht verstehen kann. Von daher - klärt mich bitte mal auf. Ich möchte es wirklich nur verstehen.

Hat was mit Alter, Reife und biologisch/genetischer Prägung zu tun. Die angebliche Bubble ist die, mit der am meisten von einem bleibt und mit der man das Leben am meisten spürt. Das merken manche schneller und andere zu spät. Als Konzernsklave bin ich irgendwann weg und ein nichts. In meiner Familie lebe ich weiter und mit ihr gut.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 11.08.2021:

Ich habe mal eine Frage, auch wenn sie mit dem Thread nur indirekt zutun hat. Viele schreiben ja, dass sie um die 30, wenn sie mit der Familiengründung starten am liebsten in ein Haus im Grünen ziehen wollen. An diesem Punkt frage ich mich immer, ob das Leben von vielen Leuten nicht total standardisiert abläuft.

Studium -> Erster Job -> Kariere/Gehalt steigern -> auf die 30 zugehen -> Familiengründung.

Und dann? Das mag jetzt etwas provokant und pauschalisierend klingen, aber dann kauft man sich ein EFH oder die Doppelhaushälfte, zahlt diese dann - je nach Gehalt - ca. 30 Jahre ab, hat zwei größere Autos vor der Haustür stehen um die Nachbarn zu beeindrucken und hat immer den Druck, dass man seine Arbeit nicht verlieren darf weil das Haus ja abbezahlt werden muss. Und ja - jetzt werden viele schreiben, dass einem Kinder und eine Familie Stabilität, Sicherheit und das Gefühl geben irgendwo angekommen zu sein. Aber das war's dann? Und versteht das nicht falsch, ich möchte das garnicht verurteilen, ich möchte es primär verstehen.

Mein Eindruck ist nur, dass die Leben der meisten Menschen, ob nun im engeren Freundes- und Bekanntenkreis oder im allgemeinen immer gleich ablaufen. Mir sind auch genug Storys bekannt, in denen die Leute diesen Lebensstil nur gewählt haben, weil sie Druck von außen bekommen haben oder weil sie die 30 überschritten haben und es "ja dann mal langsam Zeit wird". Sowas sind für mich aber keine stichhaltigen Argumente. Als würde der aufregende Teil des Lebens nur in Kindheit und in den Zwanzigern ablaufen und danach muss man sicher niederlassen und das spießige Leben auf dem Dorf/in der Vorstadt führen.

Manchmal denke ich, viele wählen diesen weg auch, weil es einfach schon immer so war oder weil sie Angst haben alleine zu sterben. Natürlich kann es genau so gut sein, dass ich mit 27 noch zu stark in meiner eigenen Bubble lebe und es noch nicht verstehen kann. Von daher - klärt mich bitte mal auf. Ich möchte es wirklich nur verstehen.

Du hast es doch im letzten Absatz selbst erkannt: Noch bist du nicht reif und weiß noch nicht, was wichtig ist und was nicht. Kommt noch.

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WiWi Gast

Zurück aufs Land?

WiWi Gast schrieb am 11.08.2021:

Ich habe mal eine Frage, auch wenn sie mit dem Thread nur indirekt zutun hat. Viele schreiben ja, dass sie um die 30, wenn sie mit der Familiengründung starten am liebsten in ein Haus im Grünen ziehen wollen. An diesem Punkt frage ich mich immer, ob das Leben von vielen Leuten nicht total standardisiert abläuft.

Studium -> Erster Job -> Kariere/Gehalt steigern -> auf die 30 zugehen -> Familiengründung.

Und dann? Das mag jetzt etwas provokant und pauschalisierend klingen, aber dann kauft man sich ein EFH oder die Doppelhaushälfte, zahlt diese dann - je nach Gehalt - ca. 30 Jahre ab, hat zwei größere Autos vor der Haustür stehen um die Nachbarn zu beeindrucken und hat immer den Druck, dass man seine Arbeit nicht verlieren darf weil das Haus ja abbezahlt werden muss. Und ja - jetzt werden viele schreiben, dass einem Kinder und eine Familie Stabilität, Sicherheit und das Gefühl geben irgendwo angekommen zu sein. Aber das war's dann? Und versteht das nicht falsch, ich möchte das garnicht verurteilen, ich möchte es primär verstehen.

Mein Eindruck ist nur, dass die Leben der meisten Menschen, ob nun im engeren Freundes- und Bekanntenkreis oder im allgemeinen immer gleich ablaufen. Mir sind auch genug Storys bekannt, in denen die Leute diesen Lebensstil nur gewählt haben, weil sie Druck von außen bekommen haben oder weil sie die 30 überschritten haben und es "ja dann mal langsam Zeit wird". Sowas sind für mich aber keine stichhaltigen Argumente. Als würde der aufregende Teil des Lebens nur in Kindheit und in den Zwanzigern ablaufen und danach muss man sicher niederlassen und das spießige Leben auf dem Dorf/in der Vorstadt führen.

Manchmal denke ich, viele wählen diesen weg auch, weil es einfach schon immer so war oder weil sie Angst haben alleine zu sterben. Natürlich kann es genau so gut sein, dass ich mit 27 noch zu stark in meiner eigenen Bubble lebe und es noch nicht verstehen kann. Von daher - klärt mich bitte mal auf. Ich möchte es wirklich nur verstehen.

Mach halt den gegencheck, ob ein anderer Entwurf, der dir vorschwebt (keine Kinder, viel reisen, auch mit 35 noch in den club [auch wenn es die 19 jährigen langsam creepy finden]) usw, nicht genau so standardmäßig ist.

Mein tipp: ist es. Es gibt niemanden, der besonders ist. Und am Ende sind wir Säugetiere mit bestimmten evolutionären Prägungen, die natürlich auch teils in der eigenen Kultur verankert sind. Aber wieso man sich überlegen fühlen sollte, mit 30 nicht so zu handeln, erschließt sich doch nicht.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 11.08.2021:

Wie wäre es mit Einer eierlegenden wollmilchsau ? Aufs Land ziehen , jedoch ist das Land nur 10 km von der nächsten 500.000 großen Stadt entfernt. Also ich hab das so gemacht und es ist herrlich. Die Ruhe und Idylle auf dem Land und wenn ich Trubel haben will ab aufs Fahrrad und Ruck zuck in der Stadt zum bummeln. Also macht es wie ich dann habt ihr alles.

Vorstadt =/= Land
Wenn du 10min von einer 500k Stadt entfernt bist, dann wohnst du im inneren Speckgürtel. Das hat mit Landleben nichts zu tun

Laut Definition ist das Land. Es gibt in Deutschland auch vermutlich keine 10 Dörfer, von denen man nicht in 20 Minuten eine Stadt der Größe 50k+ erreicht. Hier amerikanische Vorstellungen von Land auf Deutschland übertragen zu wollen, passt einfach nicht.

Sorry aber du hast Null Ahnung. Du denkst wahrscheinlich an Ballungsräume in NRW. Ich komme aus Schleswig-Holstein und könnte so einige Dörfer nennen, die genau so liegen. Und nein, dass sind nicht die auf den Inseln.

Eine Stadt der Größe 50k war in meiner Kindheit 50 Minuten mit dem Auto entfernt ;) Da oben ist außerhalb vom Speckgürtel um Hamburg einfach sehr viel Land.

Die weiterführenden Schulen waren bei manchen Mitschülern bis zu 60km entfernt. DAS ist das echt Landleben.

Jap. War bei mir ähnlich. Richtig geile Kindheit. Morgens stand man um 6:45 an der Bushaltestelle und fuhr dann ca. 1h um dann um 7:50 an der Schule anzukommen. Dann gab es mittags gegen 13:00 und abends gegen 18:00 noch jeweils einen Bus der zurückgefahren ist. Wenn man dann den mittags verpasst hatte oder nachmittags Unterricht hatte, dann musste man eben bis 18:00 warten um nach hause fahren zu können. Im Winter waren dann die Straßen oft gar nicht oder erst spät geräumt und dann kam der Bus zwar mal zu spät, was morgens als Schüler ganz angenehm war, aber Dinge wie einkaufen fahren wurden auch schwierig.

Und noch etwas, was viele hier anscheinend gerne vergessen: Internet und Netzabdeckung sind vielerorts auf dem Land noch sehr schlecht. Da ist Streaming eine Tortur und manchmal verpasst man Anrufe, weil man in der falschen Ecke des Hauses sitzt.
Wenn man dann auch noch richtig auf dem Land wohnt (also nicht in der Vorstadt mit Pendlern sondern auf dem Dorf mit Bauern), dann darf man sich auch noch auf Gülletraktoren und den entsprechenden Gestank freuen

Wems gefällt okay, aber hier so das Landleben zu idealisieren als ob es ein utopisches Paradies wäre, ist Unsinn. Das Landleben kommt mit vielen Trade-offs, dessen sollte man sich schon bewusst sein

Keine Ahnung, wo du in die Schule bist, aber ich bin auf dem Land in den 80ern zur Schule gegangen und das hat 15 Minuten gedauert. Die Busse waren auf die Schulen zugeschnitten, wurden vom Landkreis bezahlt bzw. der hat örtliche Busunternehmen bezahlt und das verief alles reibungslos. Wartezeit gab es kaum, außer man hat halt getrödelt. Habe heute selbst Kinder und es hat sich nichts wirklich verändert, was auch gut ist. Ich vermute mal stark, dass du deine Jugend in der DDR erlebt hast, aber so etwas auf Deutschland 2021 zu übertragen macht keinen Sinn.

Ich bin die TE aus Schleswig-Holstein. Das ist bei uns auch heute noch ein Problem für Kinder die auf‘s Gymnasium gehen oder später auch für Azubis bis sie volljährig sind. Nichtmal mit dem Auto würde man das in 15 Minuten schaffen. Dann ist die Schule 22-35 entfernt und weil die LINIENbusse alle Dörfer abfahren, dauert es eben bis zu einer Stunde. Morgens fahren die Busse je nachdem in welche Stadt man muss zwischen 6.10 und 6.25. wenn man 8 Stunden Unterricht hat, ist man zwischen 16 und 16.30 zu Hause.

Das Landleben hat definitiv Vorteile aber manche Dinge redet ihr euch schön. Schlechter ÖV IST in einigen Bundesländern auf dem Land noch die Realität.

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WiWi Gast

Zurück aufs Land?

WiWi Gast schrieb am 12.08.2021:

Also ich mit 25 glaube, dass sich die Prioritäten einfach irgendwann verschieben und es geiler ist mehr von den Enkeln zu haben als einige Jahre länger rumzunudeln, Xbox zocken bzw. Karriere voranzutreiben.

Wer mit 25 schon an die Zeit mit den Enkeln denkt, macht imho schon einiges verkehrt

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WiWi Gast

Zurück aufs Land?

WiWi Gast schrieb am 12.08.2021:

Gerade Frauen ab 30 merken ja, dass sie nicht mehr mit 23-jährigen Pendants konkurrieren können und suchen jemanden an den sie sich binden können und der ein aufopferungsvoller Vater sein könnte.

Studien deuten eher darauf hin, dass Frauen irgendwann ihre biologische Uhr ticken hören und deswegen ab 30 eher bereit sind Kompromisse einzugehen.
Nicht umsonst dreht sich das Dating-Spielchen ab 30 einmal um 180 Grad. Männer Ü30 sind am "Markt" nämlich wesentlich gefragter als Frauen Ü30. Gerade weil ältere Männer auch bei jüngeren Frauen gefragt sind.

Studien zur Attraktivität von Frauen/Männern auf andere Geschlecht zeigen da einen ziemlich starken Zusammenhang.

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WiWi Gast

Zurück aufs Land?

Das ist ein Instinkt wie auch bei anderen Lebewesen. Den Drang sich zu vermehren. Wenn wir das nämlich nicht tun ist die Erde in 100 Jahren ohne Menschen.
Ich habe mich die Frage auch gestellt und habe immer gemeint ich bin da anders. Doch mit 38 hatte ich wirklich große Ängste. Mir fehlte echte liebe und Zuneigung die dir nur eine funktionierende Familie geben kann. Ich hatte auch damals genug Geld um mir vieles zu leisten aber das konnte ich mir nicht kaufen. Glücklicherweise verliebte ich mich dann in meine jetzige Frau und wir haben nun 2 Kinder (natürlich ein Haus weil es bequemer ist mit Kindern). Um ehrlich zu sein bin ich nun viel ausgeglichener als vorher. Ich bin mit mir im reinen weil ich einfach dieses damals fehlende Gefühl der Liebe einer eigenen Familie spüre.

So etwas kann man nicht kaufen und das macht es so einzigartig für den Menschen. Deshalb sagen auch alle Menschen das Geld allein nicht glücklich macht. Es ist wirklich so. Und daran ist nichts Spießig. Das mit dem Haus und 2 Autos vereinfacht Dir einfach das Leben. Du erhöhst deine Lebensqualität damit. Wenn du mit 2 Kindern in einer Wohnung wohnst ist es nicht leicht weil Kinder sehr laut sind wenn sie klein sind und da wirst du mit den Nachbarn über oder unter dir viel Theater haben. Also ich kann dir sagen das es bei mir ein Instinkt win Bilderbuch Familienleben zu leben denn mir hat niemand reingeredet noch bin ich ein Mitläufer. Eher bin ich das Gegenteil aber es macht irgendwann bei jedem Klick. Hätte ich jetzt meine Frau nicht kennengelernt und hätte nun keine Kinder wäre ich depressiv geworden und wäre für den Rest meines Lebens sehr unglücklich.

WiWi Gast schrieb am 11.08.2021:

Ich habe mal eine Frage, auch wenn sie mit dem Thread nur indirekt zutun hat. Viele schreiben ja, dass sie um die 30, wenn sie mit der Familiengründung starten am liebsten in ein Haus im Grünen ziehen wollen. An diesem Punkt frage ich mich immer, ob das Leben von vielen Leuten nicht total standardisiert abläuft.

Studium -> Erster Job -> Kariere/Gehalt steigern -> auf die 30 zugehen -> Familiengründung.

Und dann? Das mag jetzt etwas provokant und pauschalisierend klingen, aber dann kauft man sich ein EFH oder die Doppelhaushälfte, zahlt diese dann - je nach Gehalt - ca. 30 Jahre ab, hat zwei größere Autos vor der Haustür stehen um die Nachbarn zu beeindrucken und hat immer den Druck, dass man seine Arbeit nicht verlieren darf weil das Haus ja abbezahlt werden muss. Und ja - jetzt werden viele schreiben, dass einem Kinder und eine Familie Stabilität, Sicherheit und das Gefühl geben irgendwo angekommen zu sein. Aber das war's dann? Und versteht das nicht falsch, ich möchte das garnicht verurteilen, ich möchte es primär verstehen.

Mein Eindruck ist nur, dass die Leben der meisten Menschen, ob nun im engeren Freundes- und Bekanntenkreis oder im allgemeinen immer gleich ablaufen. Mir sind auch genug Storys bekannt, in denen die Leute diesen Lebensstil nur gewählt haben, weil sie Druck von außen bekommen haben oder weil sie die 30 überschritten haben und es "ja dann mal langsam Zeit wird". Sowas sind für mich aber keine stichhaltigen Argumente. Als würde der aufregende Teil des Lebens nur in Kindheit und in den Zwanzigern ablaufen und danach muss man sicher niederlassen und das spießige Leben auf dem Dorf/in der Vorstadt führen.

Manchmal denke ich, viele wählen diesen weg auch, weil es einfach schon immer so war oder weil sie Angst haben alleine zu sterben. Natürlich kann es genau so gut sein, dass ich mit 27 noch zu stark in meiner eigenen Bubble lebe und es noch nicht verstehen kann. Von daher - klärt mich bitte mal auf. Ich möchte es wirklich nur verstehen.

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WiWi Gast

Zurück aufs Land?

WiWi Gast schrieb am 11.08.2021:

Ich habe mal eine Frage, auch wenn sie mit dem Thread nur indirekt zutun hat. Viele schreiben ja, dass sie um die 30, wenn sie mit der Familiengründung starten am liebsten in ein Haus im Grünen ziehen wollen. An diesem Punkt frage ich mich immer, ob das Leben von vielen Leuten nicht total standardisiert abläuft.

Studium -> Erster Job -> Kariere/Gehalt steigern -> auf die 30 zugehen -> Familiengründung.

Und dann? Das mag jetzt etwas provokant und pauschalisierend klingen, aber dann kauft man sich ein EFH oder die Doppelhaushälfte, zahlt diese dann - je nach Gehalt - ca. 30 Jahre ab, hat zwei größere Autos vor der Haustür stehen um die Nachbarn zu beeindrucken und hat immer den Druck, dass man seine Arbeit nicht verlieren darf weil das Haus ja abbezahlt werden muss. Und ja - jetzt werden viele schreiben, dass einem Kinder und eine Familie Stabilität, Sicherheit und das Gefühl geben irgendwo angekommen zu sein. Aber das war's dann? Und versteht das nicht falsch, ich möchte das garnicht verurteilen, ich möchte es primär verstehen.

Mein Eindruck ist nur, dass die Leben der meisten Menschen, ob nun im engeren Freundes- und Bekanntenkreis oder im allgemeinen immer gleich ablaufen. Mir sind auch genug Storys bekannt, in denen die Leute diesen Lebensstil nur gewählt haben, weil sie Druck von außen bekommen haben oder weil sie die 30 überschritten haben und es "ja dann mal langsam Zeit wird". Sowas sind für mich aber keine stichhaltigen Argumente. Als würde der aufregende Teil des Lebens nur in Kindheit und in den Zwanzigern ablaufen und danach muss man sicher niederlassen und das spießige Leben auf dem Dorf/in der Vorstadt führen.

Manchmal denke ich, viele wählen diesen weg auch, weil es einfach schon immer so war oder weil sie Angst haben alleine zu sterben. Natürlich kann es genau so gut sein, dass ich mit 27 noch zu stark in meiner eigenen Bubble lebe und es noch nicht verstehen kann. Von daher - klärt mich bitte mal auf. Ich möchte es wirklich nur verstehen.

Die kurze Version: Prioritäten ändern sich.

Die etwas längeren Version: es gibt viele die mit in etwa 30 Jahren merken, das sie nicht das gleiche leben wie in ihren 20er führen wollen. Man merkt das Partys und feiern gehen nicht mehr die selbe Faszination auf einen Ausübt wie noch vor 5 Jahren. Zu laute Musik stört einen eher, da man sich nicht unterhalten kann, Alkohol verträgt man auch nicht mehr wie früher und man stellt fest das alle anderen mittlerweile deutlich jünger sind als man selbst. Das ganze wird es einem immer weniger Wert. Man sehnt sich nach mehr Substanz.

Die wenigsten Menschen führen tatsächlich ein aufregendes Leben. Die meisten bleiben ohnehin in der Nähe ihrer Heimatstadt und ganz ehrlich? Auch Zugezogene wollen ab einem gewissen Punkt ihr Umfeld nicht mehr wechseln und wollen in einer fremden Stadt nicht mehr bei Null anfangen.
Beim Job sieht es ähnlich aus. In jungen Jahren wechselt man den öfter aber sobald man in einem sicheren Konzern Job angekommen ist, überlegen sich die meisten ihren Wechsel 2mal.
Zusammengefasst: ich kenne nicht viele Menschen die ihre Freiheit wirklich nutzen.

Ich bin selbst vor kurzem Vater geworden und kann sagen an Aufregung mangelt es mir nicht auch wenn es eher das spießige Leben ist.

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WiWi Gast

Zurück aufs Land?

Wenn du wüstest wie viel Energie die Kindererziehung kostet, würdest du verstehen, dass das grösste Abenteuer erst mit 30 losgeht

WiWi Gast schrieb am 11.08.2021:

Ich habe mal eine Frage, auch wenn sie mit dem Thread nur indirekt zutun hat. Viele schreiben ja, dass sie um die 30, wenn sie mit der Familiengründung starten am liebsten in ein Haus im Grünen ziehen wollen. An diesem Punkt frage ich mich immer, ob das Leben von vielen Leuten nicht total standardisiert abläuft.

Studium -> Erster Job -> Kariere/Gehalt steigern -> auf die 30 zugehen -> Familiengründung.

Und dann? Das mag jetzt etwas provokant und pauschalisierend klingen, aber dann kauft man sich ein EFH oder die Doppelhaushälfte, zahlt diese dann - je nach Gehalt - ca. 30 Jahre ab, hat zwei größere Autos vor der Haustür stehen um die Nachbarn zu beeindrucken und hat immer den Druck, dass man seine Arbeit nicht verlieren darf weil das Haus ja abbezahlt werden muss. Und ja - jetzt werden viele schreiben, dass einem Kinder und eine Familie Stabilität, Sicherheit und das Gefühl geben irgendwo angekommen zu sein. Aber das war's dann? Und versteht das nicht falsch, ich möchte das garnicht verurteilen, ich möchte es primär verstehen.

Mein Eindruck ist nur, dass die Leben der meisten Menschen, ob nun im engeren Freundes- und Bekanntenkreis oder im allgemeinen immer gleich ablaufen. Mir sind auch genug Storys bekannt, in denen die Leute diesen Lebensstil nur gewählt haben, weil sie Druck von außen bekommen haben oder weil sie die 30 überschritten haben und es "ja dann mal langsam Zeit wird". Sowas sind für mich aber keine stichhaltigen Argumente. Als würde der aufregende Teil des Lebens nur in Kindheit und in den Zwanzigern ablaufen und danach muss man sicher niederlassen und das spießige Leben auf dem Dorf/in der Vorstadt führen.

Manchmal denke ich, viele wählen diesen weg auch, weil es einfach schon immer so war oder weil sie Angst haben alleine zu sterben. Natürlich kann es genau so gut sein, dass ich mit 27 noch zu stark in meiner eigenen Bubble lebe und es noch nicht verstehen kann. Von daher - klärt mich bitte mal auf. Ich möchte es wirklich nur verstehen.

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WiWi Gast

Zurück aufs Land?

WiWi Gast schrieb am 11.08.2021:

Ich habe mal eine Frage, auch wenn sie mit dem Thread nur indirekt zutun hat. Viele schreiben ja, dass sie um die 30, wenn sie mit der Familiengründung starten am liebsten in ein Haus im Grünen ziehen wollen. An diesem Punkt frage ich mich immer, ob das Leben von vielen Leuten nicht total standardisiert abläuft.

Studium -> Erster Job -> Kariere/Gehalt steigern -> auf die 30 zugehen -> Familiengründung.

Und dann? Das mag jetzt etwas provokant und pauschalisierend klingen, aber dann kauft man sich ein EFH oder die Doppelhaushälfte, zahlt diese dann - je nach Gehalt - ca. 30 Jahre ab, hat zwei größere Autos vor der Haustür stehen um die Nachbarn zu beeindrucken und hat immer den Druck, dass man seine Arbeit nicht verlieren darf weil das Haus ja abbezahlt werden muss. Und ja - jetzt werden viele schreiben, dass einem Kinder und eine Familie Stabilität, Sicherheit und das Gefühl geben irgendwo angekommen zu sein. Aber das war's dann? Und versteht das nicht falsch, ich möchte das garnicht verurteilen, ich möchte es primär verstehen.

Mein Eindruck ist nur, dass die Leben der meisten Menschen, ob nun im engeren Freundes- und Bekanntenkreis oder im allgemeinen immer gleich ablaufen. Mir sind auch genug Storys bekannt, in denen die Leute diesen Lebensstil nur gewählt haben, weil sie Druck von außen bekommen haben oder weil sie die 30 überschritten haben und es "ja dann mal langsam Zeit wird". Sowas sind für mich aber keine stichhaltigen Argumente. Als würde der aufregende Teil des Lebens nur in Kindheit und in den Zwanzigern ablaufen und danach muss man sicher niederlassen und das spießige Leben auf dem Dorf/in der Vorstadt führen.

Manchmal denke ich, viele wählen diesen weg auch, weil es einfach schon immer so war oder weil sie Angst haben alleine zu sterben. Natürlich kann es genau so gut sein, dass ich mit 27 noch zu stark in meiner eigenen Bubble lebe und es noch nicht verstehen kann. Von daher - klärt mich bitte mal auf. Ich möchte es wirklich nur verstehen.

Du verstehst das halt falsch. Mit den Kindern im eigenen Garten spielen ist schöner und besser als Clubbing und Städtetrips in den 20ern. Unsere Autos vor dem Haus beeindrucken allerdings niemanden und müssen das auch nicht. Jobs gibt es weit mehr als Bewerber, bei Jobverlust müsste ich mir einen neuen Job aussuchen (!).

Ich finde das traurig, wie manche noch mit Mitte 30 alleine und kinderlos in ihrer 1-Zimmer-Wohnung hocken, Katzen haben und nur für 2 Urlaube im Jahr aus ihrem trostlosen Leben entliehen können. Und dieses Single-Dasein ist bei den mir bekannten Fällen immer unfreiwillig. Und das mit den Katzen meine ich ernst. Aber was soll man machen? Zwei langjährige Singles aus dem Freundeskreis konnten wir verkuppeln, die wirken jetzt mit zwei Kindern sehr glücklich.

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WiWi Gast

Zurück aufs Land?

Irgendwie muss das langweilige Erwerbsleben ja kompensiert werden.

WiWi Gast schrieb am 11.08.2021:

Ich habe mal eine Frage, auch wenn sie mit dem Thread nur indirekt zutun hat. Viele schreiben ja, dass sie um die 30, wenn sie mit der Familiengründung starten am liebsten in ein Haus im Grünen ziehen wollen. An diesem Punkt frage ich mich immer, ob das Leben von vielen Leuten nicht total standardisiert abläuft.

Studium -> Erster Job -> Kariere/Gehalt steigern -> auf die 30 zugehen -> Familiengründung.

Und dann? Das mag jetzt etwas provokant und pauschalisierend klingen, aber dann kauft man sich ein EFH oder die Doppelhaushälfte, zahlt diese dann - je nach Gehalt - ca. 30 Jahre ab, hat zwei größere Autos vor der Haustür stehen um die Nachbarn zu beeindrucken und hat immer den Druck, dass man seine Arbeit nicht verlieren darf weil das Haus ja abbezahlt werden muss. Und ja - jetzt werden viele schreiben, dass einem Kinder und eine Familie Stabilität, Sicherheit und das Gefühl geben irgendwo angekommen zu sein. Aber das war's dann? Und versteht das nicht falsch, ich möchte das garnicht verurteilen, ich möchte es primär verstehen.

Mein Eindruck ist nur, dass die Leben der meisten Menschen, ob nun im engeren Freundes- und Bekanntenkreis oder im allgemeinen immer gleich ablaufen. Mir sind auch genug Storys bekannt, in denen die Leute diesen Lebensstil nur gewählt haben, weil sie Druck von außen bekommen haben oder weil sie die 30 überschritten haben und es "ja dann mal langsam Zeit wird". Sowas sind für mich aber keine stichhaltigen Argumente. Als würde der aufregende Teil des Lebens nur in Kindheit und in den Zwanzigern ablaufen und danach muss man sicher niederlassen und das spießige Leben auf dem Dorf/in der Vorstadt führen.

Manchmal denke ich, viele wählen diesen weg auch, weil es einfach schon immer so war oder weil sie Angst haben alleine zu sterben. Natürlich kann es genau so gut sein, dass ich mit 27 noch zu stark in meiner eigenen Bubble lebe und es noch nicht verstehen kann. Von daher - klärt mich bitte mal auf. Ich möchte es wirklich nur verstehen.

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WiWi Gast

Zurück aufs Land?

Ich bin mittlerweile 40 und verstehe es auch noch nicht.

WiWi Gast schrieb am 11.08.2021:

Ich habe mal eine Frage, auch wenn sie mit dem Thread nur indirekt zutun hat. Viele schreiben ja, dass sie um die 30, wenn sie mit der Familiengründung starten am liebsten in ein Haus im Grünen ziehen wollen. An diesem Punkt frage ich mich immer, ob das Leben von vielen Leuten nicht total standardisiert abläuft.

Studium -> Erster Job -> Kariere/Gehalt steigern -> auf die 30 zugehen -> Familiengründung.

Und dann? Das mag jetzt etwas provokant und pauschalisierend klingen, aber dann kauft man sich ein EFH oder die Doppelhaushälfte, zahlt diese dann - je nach Gehalt - ca. 30 Jahre ab, hat zwei größere Autos vor der Haustür stehen um die Nachbarn zu beeindrucken und hat immer den Druck, dass man seine Arbeit nicht verlieren darf weil das Haus ja abbezahlt werden muss. Und ja - jetzt werden viele schreiben, dass einem Kinder und eine Familie Stabilität, Sicherheit und das Gefühl geben irgendwo angekommen zu sein. Aber das war's dann? Und versteht das nicht falsch, ich möchte das garnicht verurteilen, ich möchte es primär verstehen.

Mein Eindruck ist nur, dass die Leben der meisten Menschen, ob nun im engeren Freundes- und Bekanntenkreis oder im allgemeinen immer gleich ablaufen. Mir sind auch genug Storys bekannt, in denen die Leute diesen Lebensstil nur gewählt haben, weil sie Druck von außen bekommen haben oder weil sie die 30 überschritten haben und es "ja dann mal langsam Zeit wird". Sowas sind für mich aber keine stichhaltigen Argumente. Als würde der aufregende Teil des Lebens nur in Kindheit und in den Zwanzigern ablaufen und danach muss man sicher niederlassen und das spießige Leben auf dem Dorf/in der Vorstadt führen.

Manchmal denke ich, viele wählen diesen weg auch, weil es einfach schon immer so war oder weil sie Angst haben alleine zu sterben. Natürlich kann es genau so gut sein, dass ich mit 27 noch zu stark in meiner eigenen Bubble lebe und es noch nicht verstehen kann. Von daher - klärt mich bitte mal auf. Ich möchte es wirklich nur verstehen.

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WiWi Gast

Zurück aufs Land?

Das mag sein, ist aber schon ein ziemlich krasser Zeitsprung. Man zieht also aufs Land mit um die 30 um irgendwann in 30+ Jahren mehr von seinen Enkeln zu haben?!

WiWi Gast schrieb am 12.08.2021:

Also ich mit 25 glaube, dass sich die Prioritäten einfach irgendwann verschieben und es geiler ist mehr von den Enkeln zu haben als einige Jahre länger rumzunudeln, Xbox zocken bzw. Karriere voranzutreiben.

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WiWi Gast

Zurück aufs Land?

Bei Bekannten kam wie viele schon sagten der Umschwung ca. mit 30.
Vorher war man aufs Geld fixiert, hat jede Überstunde mitgenommen, aber irgendwann war man dann doch froh die langjährige Freundin zu haben, die dann zur Frau wird und die eigenen Kinder gebährt.
Ohne Kinde hätte ich persönlich keinen Sinn im Leben. Ich möchte ihnen ein Leben ermöglichen, das ich mir gewünscht hätte.

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WiWi Gast

Zurück aufs Land?

WiWi Gast schrieb am 11.08.2021:

Ich habe mal eine Frage, auch wenn sie mit dem Thread nur indirekt zutun hat. Viele schreiben ja, dass sie um die 30, wenn sie mit der Familiengründung starten am liebsten in ein Haus im Grünen ziehen wollen. An diesem Punkt frage ich mich immer, ob das Leben von vielen Leuten nicht total standardisiert abläuft.

Studium -> Erster Job -> Kariere/Gehalt steigern -> auf die 30 zugehen -> Familiengründung.

Und dann? Das mag jetzt etwas provokant und pauschalisierend klingen, aber dann kauft man sich ein EFH oder die Doppelhaushälfte, zahlt diese dann - je nach Gehalt - ca. 30 Jahre ab, hat zwei größere Autos vor der Haustür stehen um die Nachbarn zu beeindrucken und hat immer den Druck, dass man seine Arbeit nicht verlieren darf weil das Haus ja abbezahlt werden muss. Und ja - jetzt werden viele schreiben, dass einem Kinder und eine Familie Stabilität, Sicherheit und das Gefühl geben irgendwo angekommen zu sein. Aber das war's dann? Und versteht das nicht falsch, ich möchte das garnicht verurteilen, ich möchte es primär verstehen.

Mein Eindruck ist nur, dass die Leben der meisten Menschen, ob nun im engeren Freundes- und Bekanntenkreis oder im allgemeinen immer gleich ablaufen. Mir sind auch genug Storys bekannt, in denen die Leute diesen Lebensstil nur gewählt haben, weil sie Druck von außen bekommen haben oder weil sie die 30 überschritten haben und es "ja dann mal langsam Zeit wird". Sowas sind für mich aber keine stichhaltigen Argumente. Als würde der aufregende Teil des Lebens nur in Kindheit und in den Zwanzigern ablaufen und danach muss man sicher niederlassen und das spießige Leben auf dem Dorf/in der Vorstadt führen.

Manchmal denke ich, viele wählen diesen weg auch, weil es einfach schon immer so war oder weil sie Angst haben alleine zu sterben. Natürlich kann es genau so gut sein, dass ich mit 27 noch zu stark in meiner eigenen Bubble lebe und es noch nicht verstehen kann. Von daher - klärt mich bitte mal auf. Ich möchte es wirklich nur verstehen.

Du bringst zwei Dinge durcheinander:

  • Lebensstil: Absolute Präferenzsache. Da gibt es nichts zu verstehen. Ist wie die Frage, ob man lieber Gummibärchen oder Schokolade mag. Vor Corona (da war ich so alt wie du jetzt) konnte ich es auch nicht nachollziehen. In den letzten 1,5 Jahren hat sich bei mir viel geändert privat, und momentan erscheint es mir sehr erstrebenswert, irgendwann mal raus aus der Stadt, dahin, wo es grün und ruhig ist. Kann auch sein, dass sich das wieder ändert, who knows. Aktuell (sprich, seit Lockdownende) gefällt mir die Großstadt aber auch schon wieder etwas besser. Und zum Thema: "weil es dann Zeit wird" - ja, so ist es halt, wenn man ein einigermaßen junger Vater sein will und vielleicht auch die Möglichkeit haben möchte, seine Enkel auch aufwachsen sehen zu wollen. Man ist nicht unsterblich. Mir ist Familie extrem wichtig - wurde es mir aber erst in letzter Zeit, vor allem durch Ereignisse im Familienkreis, die mir gewisse Dinge (Endlichkeit!) vor Augen geführt haben.

Davon abgesehen - ich habe auch einige Freunde, die ~5 Jahre älter sind als ich. Diejenigen, die mit Mitte 30 immer noch ohne Kinder und vor allem feste Partnerschaft durch die Welt laufen, sind größtenteils (nicht alle, aber eben die meisten) auf dem Weg dahin, zu diesen komischen pseudo-coolen, älteren Menschen zu werden, die man als Teenager immer seltsam und in den Clubs unangenehm fand.

  • Der andere Punkt sind haarsträubende finanzielle Fehlentscheidungen (zwei dicke Autos, um die Nachbarn zu beeindrucken). Das kann ich auch nicht nachvollziehen, aber sei es drum.
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WiWi Gast

Zurück aufs Land?

WiWi Gast schrieb am 11.08.2021:

Ich habe mal eine Frage, auch wenn sie mit dem Thread nur indirekt zutun hat. Viele schreiben ja, dass sie um die 30, wenn sie mit der Familiengründung starten am liebsten in ein Haus im Grünen ziehen wollen. An diesem Punkt frage ich mich immer, ob das Leben von vielen Leuten nicht total standardisiert abläuft.

Studium -> Erster Job -> Kariere/Gehalt steigern -> auf die 30 zugehen -> Familiengründung.

Und dann? Das mag jetzt etwas provokant und pauschalisierend klingen, aber dann kauft man sich ein EFH oder die Doppelhaushälfte, zahlt diese dann - je nach Gehalt - ca. 30 Jahre ab, hat zwei größere Autos vor der Haustür stehen um die Nachbarn zu beeindrucken und hat immer den Druck, dass man seine Arbeit nicht verlieren darf weil das Haus ja abbezahlt werden muss. Und ja - jetzt werden viele schreiben, dass einem Kinder und eine Familie Stabilität, Sicherheit und das Gefühl geben irgendwo angekommen zu sein. Aber das war's dann? Und versteht das nicht falsch, ich möchte das garnicht verurteilen, ich möchte es primär verstehen.

Mein Eindruck ist nur, dass die Leben der meisten Menschen, ob nun im engeren Freundes- und Bekanntenkreis oder im allgemeinen immer gleich ablaufen. Mir sind auch genug Storys bekannt, in denen die Leute diesen Lebensstil nur gewählt haben, weil sie Druck von außen bekommen haben oder weil sie die 30 überschritten haben und es "ja dann mal langsam Zeit wird". Sowas sind für mich aber keine stichhaltigen Argumente. Als würde der aufregende Teil des Lebens nur in Kindheit und in den Zwanzigern ablaufen und danach muss man sicher niederlassen und das spießige Leben auf dem Dorf/in der Vorstadt führen.

Manchmal denke ich, viele wählen diesen weg auch, weil es einfach schon immer so war oder weil sie Angst haben alleine zu sterben. Natürlich kann es genau so gut sein, dass ich mit 27 noch zu stark in meiner eigenen Bubble lebe und es noch nicht verstehen kann. Von daher - klärt mich bitte mal auf. Ich möchte es wirklich nur verstehen.

Bin 28 und gerade mit meiner Frau an der Familienplanung. Bei mir läuft es momentan also auch auf den von dir beschriebenen "Standardweg" raus (minus dicke Autos, plus dickes Aktiendepot aber gut). Irgendwann hat man halt einfach genug vom Bachelor-Lifestyle. Ich war 1 Jahr im Ausland studieren, habe jedes Land in Asien und Amerika, das mich interessiert mind. 2x besucht, manche auch wesentlich öfter, war hunderte male in Clubs und Bars, bin aktiv im Sportverein, auf dutzenden Bergen der Welt Klettern usw. usw. Karrieretechnisch bin ich momentan an einem 'Sweetspot' (hoher Bereich im IGM Tarif mit ca. 90k bei recht lässiger und interessanter Arbeit).

Und nun?

Soll ich das einfach die nächsten 20 Jahre wiederholen? Irgendwann wird das Leben ohne große Verantwortungen einfach langweilig. Ob man sich dafür gleich 30 Jahre verschulden will für ein EFH auf dem Land sei mal dahingestellt - da bezahl ich lieber die Miete einer großen Wohnung aus Dividenden.

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WiWi Gast

Zurück aufs Land?

Glaube nicht. Vor ein zwei Jahrzehnten war es völlig normal mit Mitte 20 das erste Kind zu bekommen. Lies mal "The defining decade" gibt genug Menschen die spät Kinder kriegen, dann altersbeding Krankheiten bekommen und die Ärtze bitten ihnen möglichst viele Jahre zu schenken, damit sie länger was von Ihren Kindern haben. Kannst ja auch mal Großeltern fragen, ob sie die Zeit mit ihren Enkeln genießen.

Generell machen Party, Städtetrips, Hostels nach einer Zeit weniger Spaß. Merkt man auch oft bei kinderlosen Menschen die versuchen diese Leere durch Materialismus oder Arbeit zu füllen. Es ist doch eher FOMO und fear of commitment die Menschen dazu bewegt noch möglichst lange jung zu sein und Reise nach Jerusalem zu spielen, nur um sich dann den nächstbesten Stuhl (Partner) zu suchen wenn die Musik aufeinmal aufhört zu spielen. Ausserdem können junge Eltern ihren Kindern viel mehr bieten und aktiver sein. Wenn man das erste Kind mit 40 bekommt lässt man es eher vor dem Ipad, als mit ihm zu spielen.

Ich glaube man kann auch mit 40 ein aufgregendes Leben haben wenn die Kinder dann schon etwas Älter sind. Gibt doch viele Deutsche die mit 50 auf Weltreise gehen, wenn die Kinder schon aus dem Haus sind. Und mit 50 kann man immer noch feiern gehen. Vielleicht fühlt es sich sogar besser an, weil die Familienplanung nicht weiter aufschiebt.

WiWi Gast schrieb am 12.08.2021:

WiWi Gast schrieb am 12.08.2021:

Also ich mit 25 glaube, dass sich die Prioritäten einfach irgendwann verschieben und es geiler ist mehr von den Enkeln zu haben als einige Jahre länger rumzunudeln, Xbox zocken bzw. Karriere voranzutreiben.

Wer mit 25 schon an die Zeit mit den Enkeln denkt, macht imho schon einiges verkehrt

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WiWi Gast

Zurück aufs Land?

Große Investoren sehen Stadtleben weiterhin im Kommen.

Nestle zieht von Niederrad ins Bahnhofsviertel.
Allianz hat Frankfurt Four für 1.4 Mrd. EUR gekauft.

Unternehmen und Investoren sehen halt anders als Foristen, die gerne auf dem Land leben wollen.

Geld geht dahin, wo viel Geld verdient wird.

Das ist die Stadt und nicht das Land.

antworten
WiWi Gast

Zurück aufs Land?

Ich glaube man kann auch mit 40 ein aufgregendes Leben haben wenn die Kinder dann schon etwas Älter sind. Gibt doch viele Deutsche die mit 50 auf Weltreise gehen, wenn die Kinder schon aus dem Haus sind. Und mit 50 kann man immer noch feiern gehen. Vielleicht fühlt es sich sogar besser an, weil die Familienplanung nicht weiter aufschiebt.

Ich stimme dir zu, dass man mit 40 oder 50 auch Freude am feiern und reisen haben kann, wenn die Kinder meistens ihr eigenes Ding machen oder schon aus dem Haus sind.

Das geht aber auch, wenn man nie Kinder hatte. Anders als hier angenommen, muss man dann nicht zwischen 18-jährigen in Clubs rumhängen oder mit einer Katze in einer Einzimmerwohnung sitzen. Es gibt tatsächlich viele Orte, an denen 40-50jährige nicht weird wirken.

antworten
WiWi Gast

Zurück aufs Land?

WiWi Gast schrieb am 12.08.2021:

Ich glaube man kann auch mit 40 ein aufgregendes Leben haben wenn die Kinder dann schon etwas Älter sind. Gibt doch viele Deutsche die mit 50 auf Weltreise gehen, wenn die Kinder schon aus dem Haus sind. Und mit 50 kann man immer noch feiern gehen. Vielleicht fühlt es sich sogar besser an, weil die Familienplanung nicht weiter aufschiebt.

Ich stimme dir zu, dass man mit 40 oder 50 auch Freude am feiern und reisen haben kann, wenn die Kinder meistens ihr eigenes Ding machen oder schon aus dem Haus sind.

Das geht aber auch, wenn man nie Kinder hatte. Anders als hier angenommen, muss man dann nicht zwischen 18-jährigen in Clubs rumhängen oder mit einer Katze in einer Einzimmerwohnung sitzen. Es gibt tatsächlich viele Orte, an denen 40-50jährige nicht weird wirken.

Die Diskussion hier ist so weird... man kann auch als Eltern feiern gehen, auch wenn in den ersten 10 Jahren nicht im gleichen Rahmen wie zuvor. Kenne viele Väter vor allem, welche sich auf Wanderungen, Grillparties, Geburtstagen, Urlaub etc. ziemlich die Kante geben, warum auch nicht? Ist natürlich nicht vergleichbar mit dem Saufurlaub in der After-Abi Zeit, aber ihr braucht doch nicht so tun, als wären Kinder und Hedonismus ein komplettes Gegenteil.

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WiWi Gast

Zurück aufs Land?

WiWi Gast schrieb am 12.08.2021:

Große Investoren sehen Stadtleben weiterhin im Kommen.

Nestle zieht von Niederrad ins Bahnhofsviertel.
Allianz hat Frankfurt Four für 1.4 Mrd. EUR gekauft.

Unternehmen und Investoren sehen halt anders als Foristen, die gerne auf dem Land leben wollen.

Geld geht dahin, wo viel Geld verdient wird.

Das ist die Stadt und nicht das Land.

DIe Entscheidungen von Unterenhmen haben exakt was mit der Lebensqualität einer Privatperson zu tun?

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WiWi Gast

Zurück aufs Land?

Ich glaube du hast einen Denkfehler. Wenn ich wirklich so ein Typ bin, den du beschreibst, der das auch mit 40 noch braucht, dann ist es doch egal wo ich wohne. Auch auf dem Land kann ich das machen, wenn ich will.

WiWi Gast schrieb am 12.08.2021:

Glaube nicht. Vor ein zwei Jahrzehnten war es völlig normal mit Mitte 20 das erste Kind zu bekommen. Lies mal "The defining decade" gibt genug Menschen die spät Kinder kriegen, dann altersbeding Krankheiten bekommen und die Ärtze bitten ihnen möglichst viele Jahre zu schenken, damit sie länger was von Ihren Kindern haben. Kannst ja auch mal Großeltern fragen, ob sie die Zeit mit ihren Enkeln genießen.

Generell machen Party, Städtetrips, Hostels nach einer Zeit weniger Spaß. Merkt man auch oft bei kinderlosen Menschen die versuchen diese Leere durch Materialismus oder Arbeit zu füllen. Es ist doch eher FOMO und fear of commitment die Menschen dazu bewegt noch möglichst lange jung zu sein und Reise nach Jerusalem zu spielen, nur um sich dann den nächstbesten Stuhl (Partner) zu suchen wenn die Musik aufeinmal aufhört zu spielen. Ausserdem können junge Eltern ihren Kindern viel mehr bieten und aktiver sein. Wenn man das erste Kind mit 40 bekommt lässt man es eher vor dem Ipad, als mit ihm zu spielen.

Ich glaube man kann auch mit 40 ein aufgregendes Leben haben wenn die Kinder dann schon etwas Älter sind. Gibt doch viele Deutsche die mit 50 auf Weltreise gehen, wenn die Kinder schon aus dem Haus sind. Und mit 50 kann man immer noch feiern gehen. Vielleicht fühlt es sich sogar besser an, weil die Familienplanung nicht weiter aufschiebt.

WiWi Gast schrieb am 12.08.2021:

WiWi Gast schrieb am 12.08.2021:

Also ich mit 25 glaube, dass sich die Prioritäten einfach irgendwann verschieben und es geiler ist mehr von den Enkeln zu haben als einige Jahre länger rumzunudeln, Xbox zocken bzw. Karriere voranzutreiben.

Wer mit 25 schon an die Zeit mit den Enkeln denkt, macht imho schon einiges verkehrt

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WiWi Gast

Zurück aufs Land?

Und Tesla zieht mit der Gigafactory in eine ländliche Region. Was haben deine sinnbefreiten Beispiele denn damit zu tun, wo man als Mensch besser lebt?

WiWi Gast schrieb am 12.08.2021:

Große Investoren sehen Stadtleben weiterhin im Kommen.

Nestle zieht von Niederrad ins Bahnhofsviertel.
Allianz hat Frankfurt Four für 1.4 Mrd. EUR gekauft.

Unternehmen und Investoren sehen halt anders als Foristen, die gerne auf dem Land leben wollen.

Geld geht dahin, wo viel Geld verdient wird.

Das ist die Stadt und nicht das Land.

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WiWi Gast

Zurück aufs Land?

WiWi Gast schrieb am 12.08.2021:

Ich glaube man kann auch mit 40 ein aufgregendes Leben haben wenn die Kinder dann schon etwas Älter sind. Gibt doch viele Deutsche die mit 50 auf Weltreise gehen, wenn die Kinder schon aus dem Haus sind. Und mit 50 kann man immer noch feiern gehen. Vielleicht fühlt es sich sogar besser an, weil die Familienplanung nicht weiter aufschiebt.

Ich stimme dir zu, dass man mit 40 oder 50 auch Freude am feiern und reisen haben kann, wenn die Kinder meistens ihr eigenes Ding machen oder schon aus dem Haus sind.

Das geht aber auch, wenn man nie Kinder hatte. Anders als hier angenommen, muss man dann nicht zwischen 18-jährigen in Clubs rumhängen oder mit einer Katze in einer Einzimmerwohnung sitzen. Es gibt tatsächlich viele Orte, an denen 40-50jährige nicht weird wirken.

Die Diskussion hier ist so weird... man kann auch als Eltern feiern gehen, auch wenn in den ersten 10 Jahren nicht im gleichen Rahmen wie zuvor. Kenne viele Väter vor allem, welche sich auf Wanderungen, Grillparties, Geburtstagen, Urlaub etc. ziemlich die Kante geben, warum auch nicht? Ist natürlich nicht vergleichbar mit dem Saufurlaub in der After-Abi Zeit, aber ihr braucht doch nicht so tun, als wären Kinder und Hedonismus ein komplettes Gegenteil.

Gerade auf dem Land ist das Feiern doch etwas normales. Wann feiert man da mal ein Wochenede nicht? Wenn man mit Feiern allerdings in der Disko als peinlicher Allter zwischen Teenies abzuhängen und der eigenen Jugend nachzutrauern, meint, dann ist das natürlich was anderes. Aber was traurig anderes.

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WiWi Gast

Zurück aufs Land?

Die Diskussion Land vs. Stadt driftet ab und wird nur noch emotional geführt.

Man muss die Diskussion so objektiv wie möglich führen:

1.) Hier wird das Landleben überwiegend mit Opportunitätskosten verteidigt, die sich aber nicht mit Zahlen rechnen lassen.

Opportunitätskosten sind eben die Lebensqualität inkl. größerer Plätze, Familie, Kindern etc.

Diese Lebensqualität ist wichtig und auf dem Land hat man sicherlich große Vorteile, aber diese Lebensqualität wird nicht mit objektiven Beurteilungen basierend auf Zahlen unterstützt.
Für einen mag diese Lebensqualität 1 Mio. EUR wert sein, aber für anderen eben 300K EUR.

Wie viel wert ist es, seine eigene Ruhe auf dem Land zu genießen und größere Plätze mit Kindern und Familien zu genießen?

Man muss in diesem Forum nicht rechtfertigen, wie toll es ist. Jeder muss für sich selber wissen.

2.) Egal, wo man lebt und kauft, ist es IMMER eine Wette auf Wertsteigerung bzw. Investment, selbst wenn man dieses Thema nicht so aktiv vorantreibt.

Man macht es automatisch.

Wenn ich das Bargeld auf meinem Bankkonto liegen lasse, dann ist es eine Wette auf steigende Zinsen.

Wenn ich Aktie X kaufe, dann ist es eine Wette auf steigende Kurse dank Gewinnsprünge.

Wenn ich ein ETH oder eine ETW auf dem Land kaufe, dann ist es eine Wette auf steigende Immobilienwerte mit steigender Attraktivität, um mehr Menschen in der Zukunft aufs Land zu holen.

Jeder muss selber wissen, wo man sein Leben verbringen will.

Aber man kann sein Leben bzw. seinen Lebensstil niemals von Anlageklassen treffen. Diese sind miteinander verknüpft.

Viel Erfolg!

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WiWi Gast

Zurück aufs Land?

Ich finde mit Kindern und einer Familie fühlt sich das feiern sogar besser an :-). Du machst Dir eingach keine Gedanken mehr das Du jemanden noch kennenlernen musst, soll ich Kinder haben oder nicht. Nee, Du hast alles fertig und genießt nur noch LEBEN ! Einfach Leben ohne planen.

War letztens wieder abfeiern in so einer ab 40 Disco mit meiner Frau. Richtig cool gewesen und Sonntag morgens dann haben die Kids uns richtig Hammer frühstück gemacht auf der sonnigen Terrasse :-). War wie im Urlaub. Am Abend sind wir mit den kids sogar schön Essen gegangen und hatten wieder Spass. Also mit Familie macht es doppelt spass finde ich. Ohne Familie wäre man feiern gegangen und nächsten tag wäre alles etwas trister gewesen. Kenne beides deshalb gefühlt feiern im Alter nach Abschluß der Familienplanung irgendwie entspannter.

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WiWi Gast

Zurück aufs Land?

WiWi Gast schrieb am 12.08.2021:

Und Tesla zieht mit der Gigafactory in eine ländliche Region. Was haben deine sinnbefreiten Beispiele denn damit zu tun, wo man als Mensch besser lebt?

Große Investoren sehen Stadtleben weiterhin im Kommen.

Nestle zieht von Niederrad ins Bahnhofsviertel.
Allianz hat Frankfurt Four für 1.4 Mrd. EUR gekauft.

Unternehmen und Investoren sehen halt anders als Foristen, die gerne auf dem Land leben wollen.

Geld geht dahin, wo viel Geld verdient wird.

Das ist die Stadt und nicht das Land.

Dein Beitrag ist sinnfrei, weil Du keine Ahnung hast.

Werke und Produktionsstätte MÜSSEN IMMER AUßERHALB!!!!

Aus Sicherheits- und logistischen Gründen!

Wer BWL studiert und noch nie im Werk gearbeitet, kann es natürlich nachvollziehen.

Aber ich verstehe schon, weil wir im Wiwi-Forum sind.

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WiWi Gast

Zurück aufs Land?

WiWi Gast schrieb am 12.08.2021:

Große Investoren sehen Stadtleben weiterhin im Kommen.

Nestle zieht von Niederrad ins Bahnhofsviertel.
Allianz hat Frankfurt Four für 1.4 Mrd. EUR gekauft.

Unternehmen und Investoren sehen halt anders als Foristen, die gerne auf dem Land leben wollen.

Geld geht dahin, wo viel Geld verdient wird.

Das ist die Stadt und nicht das Land.

DIe Entscheidungen von Unterenhmen haben exakt was mit der Lebensqualität einer Privatperson zu tun?

Kanns Du nicht weiter denken?

Die Lebensqualität einer Privatperson ist IMMER mit Entscheidungen von Unternehmen gebunden.
Was, wenn Dein AG in einer Großstadt ist und Du auf dem Land?

Pendelzeit?

Oder Dein AG kündigt an umzuziehen? Das hatte ich 2016 erlebt.

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WiWi Gast

Zurück aufs Land?

WiWi Gast schrieb am 12.08.2021:

Ich finde mit Kindern und einer Familie fühlt sich das feiern sogar besser an :-). Du machst Dir eingach keine Gedanken mehr das Du jemanden noch kennenlernen musst, soll ich Kinder haben oder nicht. Nee, Du hast alles fertig und genießt nur noch LEBEN ! Einfach Leben ohne planen.

War letztens wieder abfeiern in so einer ab 40 Disco mit meiner Frau. Richtig cool gewesen und Sonntag morgens dann haben die Kids uns richtig Hammer frühstück gemacht auf der sonnigen Terrasse :-). War wie im Urlaub. Am Abend sind wir mit den kids sogar schön Essen gegangen und hatten wieder Spass. Also mit Familie macht es doppelt spass finde ich. Ohne Familie wäre man feiern gegangen und nächsten tag wäre alles etwas trister gewesen. Kenne beides deshalb gefühlt feiern im Alter nach Abschluß der Familienplanung irgendwie entspannter.

Die IBU 800 haben dann den stechenden Kopfschmerz am Sonntagmorgen etwas gelindert? ;)

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WiWi Gast

Zurück aufs Land?

Präferenzen sind immer auch emotional und deine Rechnung ist, sorry, unsinnig. Man kann die menschliche Entwicklung nicht ausrechnen. Sie kommt automatisch.

WiWi Gast schrieb am 12.08.2021:

Die Diskussion Land vs. Stadt driftet ab und wird nur noch emotional geführt.

Man muss die Diskussion so objektiv wie möglich führen:

1.) Hier wird das Landleben überwiegend mit Opportunitätskosten verteidigt, die sich aber nicht mit Zahlen rechnen lassen.

Opportunitätskosten sind eben die Lebensqualität inkl. größerer Plätze, Familie, Kindern etc.

Diese Lebensqualität ist wichtig und auf dem Land hat man sicherlich große Vorteile, aber diese Lebensqualität wird nicht mit objektiven Beurteilungen basierend auf Zahlen unterstützt.
Für einen mag diese Lebensqualität 1 Mio. EUR wert sein, aber für anderen eben 300K EUR.

Wie viel wert ist es, seine eigene Ruhe auf dem Land zu genießen und größere Plätze mit Kindern und Familien zu genießen?

Man muss in diesem Forum nicht rechtfertigen, wie toll es ist. Jeder muss für sich selber wissen.

2.) Egal, wo man lebt und kauft, ist es IMMER eine Wette auf Wertsteigerung bzw. Investment, selbst wenn man dieses Thema nicht so aktiv vorantreibt.

Man macht es automatisch.

Wenn ich das Bargeld auf meinem Bankkonto liegen lasse, dann ist es eine Wette auf steigende Zinsen.

Wenn ich Aktie X kaufe, dann ist es eine Wette auf steigende Kurse dank Gewinnsprünge.

Wenn ich ein ETH oder eine ETW auf dem Land kaufe, dann ist es eine Wette auf steigende Immobilienwerte mit steigender Attraktivität, um mehr Menschen in der Zukunft aufs Land zu holen.

Jeder muss selber wissen, wo man sein Leben verbringen will.

Aber man kann sein Leben bzw. seinen Lebensstil niemals von Anlageklassen treffen. Diese sind miteinander verknüpft.

Viel Erfolg!

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WiWi Gast

Zurück aufs Land?

Aufs Land kriegt mich niemand.
Ab mitte 40 Steht dann die phase mit vielen Scheidungen an.
Land/Dorf ist der perfekte Ort wenn man kleine Kinder hat. Das dauert Aber nur so 5-10 Jahre.
Falls man sich dann scheiden lässt wird es echt ungemütlich. Die Jobmöglichkeiten sind nicht selten prekär. Als Frau ist es vielleicht Noch einfacher einen neuen Partner zu finden.

Als geschiedener Mann mit Kindern hast du ein Problem auf dem Land. Das blenden viele aus.

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