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Allein Lebende typisch für Großstädte

Einpersonenhaushalte sind besonders häufig in Großstädten mit 500 000 Einwohnern und mehr anzutreffen. Nahezu jeder zweite Haushalt wird dort von nur einer Person geführt.

Allein Lebende typisch für Großstädte
Wiesbaden, 18.05.2005 (destatis) - Im März 2004 gab es nach Angaben des Statistischen Bundesamtes rund 39,1 Millionen Haushalte in Deutschland,darunter 14,6 Millionen Einpersonenhaushalte (37 Prozent). Besonders häufig sinddiese Einpersonenhaushalte in deutschen Großstädten anzutreffen, d.h.in Städten mit 500 000 Einwohnern und mehr. Dort wurde mit 49 Prozent nahezujeder zweite Haushalt von nur einer Person geführt.

In den letzten 30 Jahren sind Einpersonenhaushalte in denGroßstädten immer häufiger geworden: Hatte ihr Anteil in denGroßstädten des früheren Bundesgebietes 1974 noch bei 37 Prozent gelegen,stieg er im Laufe der folgenden Jahre stark an, und zwar bis auf 45 Prozent im Jahr 1985. Im April 1994 lebte deutschlandweit bereits in 46 Prozent derGroßstadthaushalte nur noch eine Person.

Je größer die Städte und Gemeinden, desto höher der Anteil derEinpersonenhaushalte. So lag er in Gemeinden mit weniger als5000 Einwohnern im Frühjahr 2004 bei 28 Prozent, in Gemeinden mit einerGröße von 5000 bis unter 50 000 Einwohnern wurden bereits 33 Prozent allerHaushalte von einer Person geführt. Noch höher lagen die Anteile derEinpersonenhaushalte in Gemeinden mit 50 000 bis unter 200 000 bzw.200 000 bis unter 500 000 Einwohnern. Sie machten 41 Prozent bzw. 45 Prozent anallen Haushalten aus.

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