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home / lounge / Karriere / Bewerbung 31.10.2014
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Staatsangehörigkeit im Lebenslauf

 Autor   Beitrag 

   05.05.09
  andrucha
Staatsangehörigkeit im Lebenslauf
Hallo,

nach dem Durchgehen von einigen Bewerbungsbücher ist mir aufgefallen, dass in keinem der Lebensläufe die Staatsangehörigkeit angeben wurde. Nun frage ich mich ob es evtl. veraltet sei sowas anzugeben?

Ich bin Russlanddeutscher (in Russland geboren in Deutschland aufgewachsen). Habe also eine deutsche Staatsangehörigkeit.

Leider ist mir bekannt, das so mache meiner Landsmänner immer noch nicht so ganz gut deutsch können - auch wenn sie hier aufgewachsen sind. Hängt ja davon ab, wie und in welcher Umgebung etc. man aufwächst.

Meine Frage richtet sich vor allem an Personaler oder ähnliche Personen:

Ist es sinnvoll für mich die Staatsangehörigkeit anzugeben? - Also für Bewerber mit Migrationshintergrund.

Was leiten sich Personaler von der Staatsangehörigkeit ab, wenn ich die angebe? Beziehungsweise wenn ich die nicht angeben?

Gruß
Andreas


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   06.05.09
  Lounge Gast
Re: Staatsangehörigkeit im Lebenslauf
Bin kein Personaler, habe aber im Fachbereich schon viele Praktikanten eingestellt. Die Angabe der Staatsangehörigkeit erleichtert es dem Unternehmen, einen eventuellen administrativen Aufwand abzuschätzen. Die Einstellung eines Praktikanten läuft anders, wenn dieser aus Russland kommt, da man andere Dokumente braucht.

Aber wie gesagt - bin kein Personaler.


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   06.05.09
  Lounge Gast
Re: Staatsangehörigkeit im Lebenslauf
Bei mir ist es genauso. Ich bin Spätaussiedler habe die deutsche Staatsangehörigkeit und in in Rumänien geboren. Ich hatte meinen Geburtsort immer zusammen mit dem Beburtsdatum angegeben, weil das in den Bewerbungsratgeber genauso gemacht wird. Ich habe mir eigentlich nie Gedanken darüber gemacht. Leider kamen wenig Einladungen zu Gesprächen. Seit ich den Geburtsort weglasse habe ich bessere Ergebnisse. Traurig aber wahr.

[auf diesen Beitrag antworten]

   06.05.09
  Lounge Gast
Re: Staatsangehörigkeit im Lebenslauf
Ich denke, das ist kein zentraler Punkt der Bewerbung, den meisten Personalern wird das nicht einmal auffallen. Bei meinen Bewerbungen habe ich es bisher immer erwähnt, ebenso wie den Familienstand. Bei mir ist die Situation aber eine andere, da mein Name unauffällig "typisch deutsch" ist.

Meiner Meinung nach ist es eher ein Nachteil, wenn Du die Staatsangehörigkeit nicht dazuschreibst. Dann könnte nämlich ein Personaler vermuten, Du hast keine deutsche Staatsangehörigkeit. Das wiederum wirft wieder arbeitsrechtliche Fragen auf. Wenn er weiß, dass Du die Staatsangehörigkeit besitzt, bedeutet dass für ihn, dass es in dieser Hinsicht keine Probleme gibt.

Ich würde also in Deinem Fall dazu tendieren, es dazuzuschreiben, allein deswegen, damit der Personaler in dieser rechtlichen Frage ein sicheres Gefühl hat.


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   08.05.09
  Lounge Gast
Re: Staatsangehörigkeit im Lebenslauf
Ich grüße den Banater Schwaben über mir :) Ich bin schon in Deutschland geboren, daher hab ich die Probleme nicht. Ich weiß aber was du meinst. Temeschburg hört sich halt ausländischer an als Frankfurt am Main :(

[auf diesen Beitrag antworten]

   08.05.09
  Lounge Gast
Re: Staatsangehörigkeit im Lebenslauf
Ich bin Personaler und muss dem ersten Antwortgeber absolut Recht geben. Es ist ein erheblicher Unterschied was den administrativen Teil angeht, welche Staatsangehörigkeit ein Bewerber hat. Bitte immer angeben... erleichtert einiges

[auf diesen Beitrag antworten]

   08.05.09
  Lounge Gast
Re: Staatsangehörigkeit im Lebenslauf
Ich hab doppelte Staatsbürgerschaft. Deutsch und was exotisches. Hatte es im Lebenslauf stehen. War eigentlich immer Teil der Bewerbungsgespräche Smalltalk darüber zu halten.

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   09.05.09
  Lounge Gast
Re: Staatsangehörigkeit im Lebenslauf
Einen Nicht-Deutschen (insbesondere nicht EUler) einzustellen ist für das Unternehmen administrativ deutlich aufwendiger. Deshalb solltest du, falls du einen ausländisch klingenden Namen hast oder einen Geburtsort außerhalb Deutschlands hast in deinem eigenen Interesse "Nationalität: Deutsch" angeben.

Bei einem Hans Müller, geboren in Stuttgart geht man davon aus dass er Deutscher ist, hier kann man sich die Angabe also sparen.


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   01.06.09
  Lounge Gast
Re: Staatsangehörigkeit im Lebenslauf
Bin zwar Deutscher, finde es aber hoechst zweifelhaft, wenn Personalentscheidungen nach Staatsangehoerigkeit entschieden werden!

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   09.12.09
  Lounge Gast
Re: Staatsangehörigkeit im Lebenslauf
zwar is deine frage sicher schon beantwortet, aber:

also ich glaube mal gelernt zu haben, dass man die staatsangehörigkeit nicht mehr in den lebenslauf schreibt... personaler könnte aufgrund der herkunft aussieben, rechtlich darf er das nicht, daher ist es nicht mehr geläufig...-genau das gleiche wie mit der religion.
(ach und mal nebenbei bei ner firma, die nicht auf meine konpetenzen, sondern religion, familienstand oder staatsangehörigkeit guckt, will ich eh nicht arbeiten).

Dass du der deutschen sprache mächtig bist, kannst du in dem punkt sprachkenntnisse klarstellen....lg


[auf diesen Beitrag antworten]

   10.12.09
  Lounge Gast
Re: Staatsangehörigkeit im Lebenslauf
Wird so oder so gesiebt.
Als ob der Personaler aufgrund des Bildes und des Vor und Nachnamens nicht schon voreingenommen wäre. Als Ali Üzgür kannst du 124 Pässe haben, aber bleibst immer "der Türke". Da sollte man sich keine Illusionen machen.


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   14.12.09
  Lounge Gast
Re: Staatsangehörigkeit im Lebenslauf
traurig aber war.
Das Problem fängt tatsächlich schon mit den Namen an. Mit einen für den deutschen recht außergewöhnlichen klingenden Namen ist der Einstieg schon ins Berufsleben erschwert. In der Verwaltung von irgendwelchen großen Unternehmen sitzen zumeist nur deutsche- ich rede hier nicht nur von Vorstandsmitglieder und co. Aber nicht nur bei denen ist es so, bei den KMU ist es nicht viel besser. Dem Ausländer wird einfach nicht wert geschätzt, "die Kompetenzen eines Ausländers sind in Augen des Entscheiders schlechter als die eines Deutschen". So in etwa stelle ich mir die Gedanken vor.
Zu den Bewerbungsfotos will ich nichts sagen, ob´s hinkommt oder nicht bleibt wurscht. In Amiland sind sie ja verboten.
Ich glaube das Deutschland immer noch nicht soweit ist, Ausländer in den gehobener Positionen zusetzen. Sie arbeiten eher doch zumeist in tiefere Ebenen. Schade.
USA und Großbritannien sind da den deutschen um Längen voraus.


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   21.12.09
  Lounge Gast
Re: Staatsangehörigkeit im Lebenslauf
Also erstens mal würd ich behaupten, dass bei der Bewerbung um eine Stelle eine 50:50 Chance besteht zwischen Deutschen und Ausländern. Meiner Erfahrung nach tendieren die Unternehmen sogar eher dazu einen Nicht-Deutschen einzustellen, um nach außen hin zu zeigen, wie tolerant und weltoffen die Firma doch ist. Außerdem meine ich gehört zu haben, dass Unternehmen verstärkt dazu gezwungen werden sich bei der Bewerbung für einen Nicht-Deutschen zu entscheiden wegen Integrationszwecken.

Als zweites braucht sich kein Ausländer aufregen, wenn es doch mal so sein sollte, dass ein Deutscher bevorzugt wird bei der Bewerbung (was ich mir beim besten Willen aber nicht vorstellen kann). Sollte es doch so sein, sollte der Abgewiesene sich immer im Klaren darüber sein, dass wenn sich ein Deutscher im Ausland bewirbt, er automatisch auch geringere Chancen hat. Vielleicht noch viel geringere Chancen als hier in Deutschland lebende Ausländer, weil Deutschland hier ein modernes und seriöses Land ist! Also immer Ball flach halten und diese Tatsachen berücksichtigen, wenn man sich hier über solche Dinge aufregt!


[auf diesen Beitrag antworten]

   23.12.09
  Lounge Gast
Re: Staatsangehörigkeit im Lebenslauf
Haha. Was für ein Wunschdenken. Lass mich raten: Du hast NULL Berufserfahrung sondern bist noch schön Theoretiker.

[auf diesen Beitrag antworten]

   24.12.09
  Lounge Gast
Re: Staatsangehörigkeit im Lebenslauf
Also, dass hier sowas wie eine Ausländerquote bei Einstellungen besteht, wär mir neu. Das müsstest du schon mit einer seriösen Quelle belegen. Auf bloße Lippenbekenntnisse von Politikern und Verbandsführern kann man sich da nicht verlassen, die kann man getrost als PR-Arbeit abheften.

Dass du "es dir nicht vorstellen kannst" dass Ausländer evtl bei Einstellungen benachteiligt werden kann man jetzt als Argument auch nicht für sonderlich voll nehmen. Das Gegenteil lässt sich sicherlich auch nicht belegen, meine persönlichen Erfahrungen (und nicht Vorstellungen) zeigen aber, dass die Staatsangehörigkeit durchaus eine, auch wenns nur unterbewusst ist, Rolle spielen bei gewissen Branchen/Unternehmen oder Positionen. Aber wie gesagt, dass lässt sich nicht stichfest nachweisen, es ist vielmehr die eigene Wahrnehmung, insb. wenn man wie ich dazu noch aus einer bildungsfernen Schicht kommt. Nichtsdestotrotz ist das Bild in Deutschland jetzt auch nicht vernichtend, als Ausländer muss man sich dann eben den Bedingungen anpassen, sich etwas mehr anstrengen und evtl. auf der sozialen Ebene etwas mehr tun um das nötige Vertrauens- und Sympathieverhältnis aufzubauen, dann hat man sicher keine gravierenden Nachteile bei Einstellungen bzw. Beförderungen.

btw. die Situation von Ausländern in Deutschland mit der von Deutschen im Ausland zu vergleichen ist ja mal mehr als unpassend. Ich erinnere daran dass Deutschland eindeutig Migrationsland ist, hier leben zig Millionen Ausländer, wenn hier Menschen aufgrund ihrer Herkunft diskriminiert werden ist das schon ein gesellschaftliches Problem mMn. Dass Deutsche im Ausland (beruflich) diskriminiert werden wäre mir neu. Erstens gibts es meines Wissen nach nicht soviele Deutsche im Ausland, zumindest im Vergleich zu den hier lebenden Ausländern. Zweitens sind die Deutschen die auswandern meist sehr gut ausgebildet und werden bei ausländischen Arbeitgebern dementsprechend gern gesehen.

Lounge Gast schrieb:
>
> Also erstens mal würd ich behaupten, dass bei der Bewerbung
> um eine Stelle eine 50:50 Chance besteht zwischen Deutschen
> und Ausländern. Meiner Erfahrung nach tendieren die
> Unternehmen sogar eher dazu einen Nicht-Deutschen
> einzustellen, um nach außen hin zu zeigen, wie tolerant und
> weltoffen die Firma doch ist. Außerdem meine ich gehört zu
> haben, dass Unternehmen verstärkt dazu gezwungen werden sich
> bei der Bewerbung für einen Nicht-Deutschen zu entscheiden
> wegen Integrationszwecken.
>
> Als zweites braucht sich kein Ausländer aufregen, wenn es
> doch mal so sein sollte, dass ein Deutscher bevorzugt wird
> bei der Bewerbung (was ich mir beim besten Willen aber nicht
> vorstellen kann). Sollte es doch so sein, sollte der
> Abgewiesene sich immer im Klaren darüber sein, dass wenn sich
> ein Deutscher im Ausland bewirbt, er automatisch auch
> geringere Chancen hat. Vielleicht noch viel geringere Chancen
> als hier in Deutschland lebende Ausländer, weil Deutschland
> hier ein modernes und seriöses Land ist! Also immer Ball
> flach halten und diese Tatsachen berücksichtigen, wenn man
> sich hier über solche Dinge aufregt!


[auf diesen Beitrag antworten]

   01.01.10
  Lounge Gast
Re: Staatsangehörigkeit im Lebenslauf
Eine Studie belegt, dass Ausländer deutlich schlechtere Jobchancen haben als Deutsche:
http://www.welt.de/die-welt/wirtschaf...


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   05.02.10
  Lounge Gast
Re: Staatsangehörigkeit im Lebenslauf
Natürlich haben Ausländer deut(sch)lich schlechtere Chancen, das liegt am Aufwand und an der Sprache. Wer allerdings trotz anders anmutendem Namen eine perfekt geschriebene Bewerbung hinlegt und wirklich deutsch spricht, wird überzeugen können.

[auf diesen Beitrag antworten]

   22.03.10
  Lounge Gast
Re: Staatsangehörigkeit im Lebenslauf
ein unternehmen das nach nationalität wählt und nicht nach kompetzen wird eh nicht lange überleben also macht euch mal da keine sorgen.


um einen job zu bekommen muss man vitamin B haben (Beziehungen) ansonsten wird es schwer für ausländere und deutsche.
(den ein türkisches resturant wird lieber einen türken einstellen und eine deutsche bierkneipe wird lieber einen deutschen einstellen.)




um reich zu werden muss man hart arbeiten und öl finden.


[auf diesen Beitrag antworten]

   01.04.10
  Lounge Gast
Re: Staatsangehörigkeit im Lebenslauf


Lounge Gast schrieb:
>
> Eine Studie belegt, dass Ausländer deutlich schlechtere
> Jobchancen haben als Deutsche:
> http://www.welt.de/die-welt/wirtschaf...

Dann lies dir mal den Text durch. Erst lesen, dann denken, dann posten, so funktioniert hier das: in deinem Text geht es um geringqualifizierte Migranten

Das heißt nicht, dass Ausländer mit höherem Abschluss benachteiligt werden, ganz im Gegenteil...

... und dieser Text belegt, dass immer mehr Manager aus dem Ausland kommen

http://tt.bernerzeitung.ch/wirtschaft...


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   02.04.10
  Lounge Gast
Re: Staatsangehörigkeit im Lebenslauf
Also erstmal: Jemand, der im Ausland GEBOREN ist, kann NIEMALS deutscher Staatsbürger werden. Villeicht kriegt er den deutschen Pass. Deutscher Staatsbürger ist er damit aber nicht.

Wir (internationaler Konzern; deutscher Niederlassung) wollen eigentlich niemanden mit Migrationshintergrund. Negative Erfahrungen in der Vergangenheit haben uns dazu veranlasst.


[auf diesen Beitrag antworten]

   03.04.10
  Lounge Gast
Re: Staatsangehörigkeit im Lebenslauf


Lounge Gast schrieb:
>
> Also erstmal: Jemand, der im Ausland GEBOREN ist, kann
> NIEMALS deutscher Staatsbürger werden. Villeicht kriegt er
> den deutschen Pass. Deutscher Staatsbürger ist er damit aber
> nicht.
>
> Wir (internationaler Konzern; deutscher Niederlassung) wollen
> eigentlich niemanden mit Migrationshintergrund. Negative
> Erfahrungen in der Vergangenheit haben uns dazu veranlasst.

wieder mal passend zum Thema, was hat das den mit dem Anliegen des Threaderstellers zu tun???


[auf diesen Beitrag antworten]

   04.04.10
  Lounge Gast
Re: Staatsangehörigkeit im Lebenslauf

Hahaha! Hinter welchem Mond lebst du denn? wohl ein verspäteter Aprilscherz.



Lounge Gast schrieb:
>
> Also erstmal: Jemand, der im Ausland GEBOREN ist, kann
> NIEMALS deutscher Staatsbürger werden. Villeicht kriegt er
> den deutschen Pass. Deutscher Staatsbürger ist er damit aber
> nicht.
>
> Wir (internationaler Konzern; deutscher Niederlassung) wollen
> eigentlich niemanden mit Migrationshintergrund. Negative
> Erfahrungen in der Vergangenheit haben uns dazu veranlasst.


[auf diesen Beitrag antworten]

   14.04.10
  Lounge Gast
Re: Staatsangehörigkeit im Lebenslauf
Zu folgendem:

> Also erstmal: Jemand, der im Ausland GEBOREN ist, kann
> NIEMALS deutscher Staatsbürger werden. Villeicht kriegt er
> den deutschen Pass. Deutscher Staatsbürger ist er damit aber
> nicht.

Es ist erschreckend, dass jemand, der anscheinend eine mehr oder minder wichtige Anstellung in einem internationalem Unternehmen hat, nicht ein mal zwischen Staatsbürgerschaft und Nationalität differenzieren kann.


[auf diesen Beitrag antworten]

   14.04.10
  Lounge Gast
Re: Staatsangehörigkeit im Lebenslauf
Vielleicht ist er ja auch nur Hausmeister in diesem "Internationalen Konzern" ;)

[auf diesen Beitrag antworten]

   06.05.10
  Lounge Gast
Re: Staatsangehörigkeit im Lebenslauf
oh mann oh mann :/ das ist ja echt zum heulen !

du superhirn !
man sollte schon differenzieren können zwischen staatsbürgerschaft und nationalität !

hört hört, negative erfahrungen haben uns dazu veranlasst :D wie geil ist das denn ? und du hast mit am tisch entschieden ? du arbeitest also bei einem internationalen konzern, in dem ausschließlich deutsche (im blute!) arbeiten ? wo gibt es denn sowas :s ist das ein 2 mann betrieb ?

wenn nicht, muss es jawohl zwingend "ausländer" sei es auch nur zum austausch oder nur für paar jahre in diesem betrieb geben, meistens sind das die top manager !
Also willst du tatsächlich erzählen, dass ein ausländischer manager beschlossen hat keine migranten mehr einzustellen ?

aber sonst ist bei dir alles klar ?


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   07.03.11
  Lounge Gast
Re: Staatsangehörigkeit im Lebenslauf
Mein Gott, wenn ich sowas dämliches lese, bekomme ich Kopfschmerzen.
Du glaubst wahrscheinlich nicht mal dir selber. In deinem Leben ist wohl leider einiges schief gelaufen.

Hoffnungsloser Fall! ^^

Zum Thema: Ich finde es schade, falls wirklich nach Geburtsort gefiltert wird. Aber wenn ein Unternehmen mich nicht will, weil ich im Ausland geboren wurde, dann gehe ich einfach zum nächsten Unternehmen, welches toleranter und weltoffener ist und mich wegen meinen Fähigkeiten einstellt. Höchstwahrscheinlich macht es dann auch viel mehr Spaß, dort zu arbeiten als in einem so Hinterwäldler-Verein.

Lounge Gast schrieb:
>
> Also erstmal: Jemand, der im Ausland GEBOREN ist, kann
> NIEMALS deutscher Staatsbürger werden. Villeicht kriegt er
> den deutschen Pass. Deutscher Staatsbürger ist er damit aber
> nicht.
>
> Wir (internationaler Konzern; deutscher Niederlassung) wollen
> eigentlich niemanden mit Migrationshintergrund. Negative
> Erfahrungen in der Vergangenheit haben uns dazu veranlasst.


[auf diesen Beitrag antworten]

   08.03.11
  Lounge Gast
Re: Staatsangehörigkeit im Lebenslauf
Natürlich werden heutzutage Unterschiede zwischen deutschen und ausländischen Bewerbern gemacht. Dies hat letztens bereits ein Test bei STERN TV bewiesen. Ausländische Bewerber wurden wesentlich seltener zu Vorstellungsgesprächen eingeladen, obwohl die Bewerbung und die Abschlüsse wesentlich besser waren als die der Deutschen. Aber es ist der Name.

Ich persönlich wurde auch in Kasachstan geboren und lebe seit 17 Jahren hier in Deutschland. Habe die deutsche Staatsbürgerschaft und Nationalität ( deutsche Wurzeln).
Habe bisher keine negativen Erfahrungen bei Bewerbungen machen müssen, vielleicht liegt es an meinem deutschen Namen.
Wurde bisher auf jede meiner Bewerbungen zum Vorstellungsgespräch eingeladen ,egal ob es Sparkasse, Finanzamt Hessen, Mainova AG, KPMG usw. waren. Ich glaube schon das man zunächst mit seinen Qualifikationen überzeugen muss und dann im Vorstellungsgespräch die Chance bekommt zu überzeugen. Wenn man da sehr europäisch rüberkommt, gut integriert ist und natürlich die Sprache gut spricht dürfte es kein großes Problem mehr sein.
Natürlich ist erstmal die Hürde "Einladung Vorstellungsgespräch" zu meistern.
Habe jedoch schon oft von Personalern gehört, dass manche Personaler einfach ihre persönliche Einstellung zu Ausländern nicht unterdrücken können und somit dann natürlich auch Entscheidungen aus der persönichen Einstellung heraus entstehen.
Wenn man sich für den Bereich Vetrieb bewirbt spielt oft der Name eine große Rolle und natürlich das ausländische Aussehen. Viele meinen, dass ein Ingo Müller mit einer deutschen Optik besser ankommt als ein Mustafa ........ mit südländischem Aussehen.

Wobei ich denke, dass dieses Prinzip nur noch bei kleinen Firmen verbreitet ist. Größere Unternehmen achten etwas mehr auf das "Können" des Bewerbers........wobei wahrscheinlich bei zwei gleichen Bewerbern wohl eher der Deutsche genommen wird.
Das zum Thema wir wohnen in einem Multi-Kulti Land....... wenn es darauf ankomt wohl eher nicht.


[auf diesen Beitrag antworten]

   25.03.11
  Lounge Gast
Re: Staatsangehörigkeit im Lebenslauf
Also ich komme aus einem nicht EU-Land. Gehörte mal zum Ostblock. Bevor ich keine deutsche Staatsbürgerschaft hatte, wurde ich NIE zum Vorstellungsgespräch für ein Praktikum (!) eingeladen. Aus Spaß habe ich damals mal mit "deutsch" angeschrieben und wurde sehr oft eingeladen. Hab einen deutschen Namen. Mittlerweile habe ich auch den deutschen Paß und werde auch oft eingeladen. Dieses Problem hat sich gebessert. Ich wurde zweimal im Vorstellungsgespräch gefragt, ob ich tatsächlich die deutsche Staatsbürgerschaft besitze, da ansonsten Aufwand anfallen würde, der mich als Bewerber disqualifizieren würde. Das wurde mir im face2face Gespräch gesagt. Traurig aber war. Als Ausländer hat man leider die A..karte.

Übrigens: Zu den Aufstiegchancen... als Ausländer ist man der Knecht des Deutschen. Ist leider so. Guckt euch mal die Abteilungsleiter an. Über Partner und Co. will ich gar nicht anfangen.


[auf diesen Beitrag antworten]

   25.03.11
  Lounge Gast
Re: Staatsangehörigkeit im Lebenslauf

Lounge Gast schrieb:
>
> Also ich komme aus einem nicht EU-Land. Gehörte mal zum
> Ostblock. Bevor ich keine deutsche Staatsbürgerschaft hatte,
> wurde ich NIE zum Vorstellungsgespräch für ein Praktikum (!)
> eingeladen. Aus Spaß habe ich damals mal mit
> "deutsch" angeschrieben und wurde sehr oft
> eingeladen. Hab einen deutschen Namen. Mittlerweile habe ich
> auch den deutschen Paß und werde auch oft eingeladen. Dieses
> Problem hat sich gebessert. Ich wurde zweimal im
> Vorstellungsgespräch gefragt, ob ich tatsächlich die deutsche
> Staatsbürgerschaft besitze, da ansonsten Aufwand anfallen
> würde, der mich als Bewerber disqualifizieren würde. Das
> wurde mir im face2face Gespräch gesagt. Traurig aber war. Als
> Ausländer hat man leider die A..karte.
>
> Übrigens: Zu den Aufstiegchancen... als Ausländer ist man der
> Knecht des Deutschen. Ist leider so. Guckt euch mal die
> Abteilungsleiter an. Über Partner und Co. will ich gar nicht
> anfangen.

Du wirst aber auch als Deutscher in beispielsweise japanischen Unternehmen in Deutschland nie ganz nach oben kommen.

Ich arbeite bei einem großen franzöischen Unternehmen. Ich hab das Gefühl, die können die Deutschen nicht ab. Die oberen Positionen in Deutschland sind ausnahmslos von Franzosen besetzt, die teilweise nicht mal deutsch können oder sonst eine Ahnung haben was im Unternehmen abgeht. Das ist also nicht in Deutschland sondern fast überall auf der Welt so. In den USA ist das eventuell etwas besser. Da muss man aber auch in den USA studiert haben. Zumindest dort den MBA gemacht haben.


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   25.03.11
  Lounge Gast
Re: Staatsangehörigkeit im Lebenslauf
Eigentlich ist es wirklich sehr traurig in einem solchem Land zu leben, in dem immer von Integration gesprochen wird und auf der der anderen Seite keine Möglichkeit besteht sich richtig zu integrieren und die gleichen Chancen zu bekommen. Aber wie heißt es immer so schön: "Jeder ist seines gleichen viel näher."
In einzelnen Fällen ist es schon möglich auch eine Karriere zu starten aber meistens ist es mit viel mehr Arbeit verbunden und man muss sehr hart dafür kämpfen.


[auf diesen Beitrag antworten]

   26.03.11
  Lounge Gast
Re: Staatsangehörigkeit im Lebenslauf
naja man muss auch mal das unternehmen betrachten, jeder würde es doch selbst genauso machen.

[auf diesen Beitrag antworten]

   26.03.11
  Lounge Gast
Re: Staatsangehörigkeit im Lebenslauf
Die Deutschen (Personalentscheider) haben mehrheitlich immernoch "den Chip" drin. Wer glaubt, dass es keine (systematische) Diskriminierung gibt, der ist ein naiver Ignorant.

[auf diesen Beitrag antworten]

   01.04.11
  Lounge Gast
Re: Staatsangehörigkeit im Lebenslauf
im deutschsprachigem Raum sollte die Staatsangehörigkeit angegeben werden. nicht blöd fragen, es ist einfach so!

[auf diesen Beitrag antworten]

   13.04.11
  Lounge Gast
Re: Staatsangehörigkeit im Lebenslauf
Echt traurig, dass selbst in einem BWL-Forum sich bei einigen das Gutmenschendenken schon durchgesetzt hat...

[auf diesen Beitrag antworten]

   28.08.12
  Lounge Gast
Re:
Hey andreas;-)
es wäre besser wenn du deine staatsangehörigkeit angibst. somit bist du schon von anfang an ehrlich. wenn dich die leute zum gesprähc einladen merken sie ja dass du gut deutsch sprechen kannst.


[auf diesen Beitrag antworten]

   29.08.12
  Lounge Gast
Re: Staatsangehörigkeit im Lebenslauf
Staatsangehörigkeit ist ein Stück Papier mit Rechten und Pflichten, allerdings nicht mit dem Automatismus versehen, dass man die Sprache auch beherrscht.

[auf diesen Beitrag antworten]

   30.08.12
  Lounge Gast
Re: Staatsangehörigkeit im Lebenslauf
Eine komplett auf Deutsch geschriebene Bewerbung aus der ersichtlich ist, dass man in Deutschland jahrelang zur Schule gegangen ist, bedarf keiner Angabe zur Staatsangehörigkeit. Denn:
-es ist klar das man die erforderliche Aufenthaltsgenehmigung hat
-es ist klar das man deutsch kann (wobei das sowieso unter Sprachkenntnissen noch mal zusätzlich ausgewiesen werden kann)

Trotzdem kann man der Deutlichkeit halber die Staatsangehörigkeit hinschreiben. Empfehlenswert ist das bei "heftig ausländisch klingenden" Namen wie Mustafa Yildirim oder Sergej Labujenko.

Bei einer Bewerbung in Deutschland in englischer Sprache (erwünscht bei verschiedenen Großkonzernen), gibt man hingegegen immer die Staatsangehörigkeit an!

Hoffe das konnte ein wenig Klarheit schaffen. Gruß, ein langjähriger Personaler


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   30.08.12
  Lounge Gast
Re: Staatsangehörigkeit im Lebenslauf
Ich habe einen ganz typischen Namen, bin aber in Polen geboren. Habe inzwischen aufgehört die polnische Staatsangehörigkeit mitanzugeben, gebe also nur die deutsche an und Geburtsort Polen: Tatsache ist, spätestens beim Interview kommt dann die Frage nach der Staatsangehörigkeit noch mal auf - wie deutsche und in Polen geboren - Ja, ich habe zwei Angehörigkeiten - Und das geht? - Ja innerhalb der EU geht das...

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Re: Staatsangehörigkeit im Lebenslauf

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