DieManager von Morgen WiWi-TReFF.de - Zeitung & Forum für Wirtschaftsstudium & Karriere
Fachdiskussion VWLBIP

Makroökon.-Fragen rund ums GDP (English)

Autor
Beitrag
WiWi Gast

Makroökon.-Fragen rund ums GDP (English)

Hallo Leute,

ich studiere Außenwirtschaft im 3.Semester. Zur Zeit haben wir International Business Economics (Makroökonomie) auf Englisch und ich habe ein paar Fragen bei denen ihr mir vielleicht helfen könnt.

Im Skript steht folgendes:

  1. Frage:
    Definition des GDP (=BIP) und dann steht drunter "It (GDP) tells us the quantity of goods and services the economy as a whole can afford to purchase".
    Meine Frage hier: Economy as a whole verstehe ich als die ganze Wirtschaft des jeweiligen Landes, denn es geht ja ums B.inlandsprodukt. Dann ist mir jedoch das purchase (=kaufen) unklar, denn viel von dem im Land erwirtschafteten verlässt ja als Export das Land. Also ist doch, dass GDP keine Messgröße dafür was sich die gesamte Landeswirtschaft kaufen kann, sondern was es leisten kann/produzieren kann. Wie versteht ihr das?

  2. GDP deflator (P):
    Wie berechnet man diesen?

  3. Hodrick-Prescott-Filter (HP-Filter)
    Misst dieser den Potential Growth oder die Potential Growth rate und kann mir jemand vllt. die Formel erklären. hab schon bei Wikipdeia geschaut etc. aber finde einfach keine einfache Erklärung dieser Formel:
    ich kann sie nicht kopieren... googleln. 2.ergebnis kapitel 11 filterverfahren...

Aber was ich an dann immernoch nicht verstehe bei der Formel:
Yt* steht ja für Potential growth in period t, aber wie errechnet bzw. schätzt man denn diesen mögl. Wachstum?

Und wie kommt man auf Lamda (HP) = 1600 (Quartal) / 100 (Jahr) ?

Ich danke euch für eure Hilfe oder für hilfreiche Links.
Und für die zeit die ihr euch genommen habt.
Cheers folks!

LG Marli

antworten
WiWi Gast

Re: Makroökon.-Fragen rund ums GDP (English)

Hallo Marli,

die ersten beiden Fragen kann ich dir (hoffentlich) beantworten:

zur 1. Frage:

Das BIP stellt ja das Einkommen der Inländer dar, d.h. aller Wirtschaftssubjekte mit (Wohn- bzw. Firmen-) Sitz im Inland. Mit ihrem Einkommen können sie es sich wiederum leisten Dinge kaufen, deswegen "the quantity of goods and services the economy as a whole can afford to purchase". Mit "economy as a whole" ist also die Gesamtheit aller Wirtschaftssubjekte gemeint, d.h. Unternehmen, private Haushalte und der Staat.

zur 2. Frage:

Der "GDP deflator" wird im Deutschen auch als "BIP Deflator" bezeichnet. Gebräuchlicher ist aber dafür der Begriff "Inflationsrate". Der BIP Deflator hängt aber nicht wie die landläufige "Inflationsrate" an einem bestimmten Verbraucherwarenkorb, ist also vom Harmonisierten Verbraucherpreisindex zu unterscheiden, der der Inflationsrate zugrunde liegt, von der man in der Zeitung liest.
Näherungsweise kann er als >> nominales BIP-Wachstum - reales BIP-Wachstum

antworten

Artikel zu BIP

Statistik: Bruttoinlandsprodukt 2016 – Deutsche Wirtschaft weiterhin auf Wachstumskurs

Eine wehende Deutschlandflagge mit Bundesadler vor blauem Himmel.

Für das Jahr 2016 blickt Deutschland auf ein solides und stetiges Wirtschaftswachstum zurück. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) 2016 fiel laut dem Statistischen Bundesamt um 1,9 Prozent höher aus als im Vorjahr. Bereits in den beiden Vorjahren war das BIP gewachsen: 2015 um 1,7 Prozent und 2014 um 1,6 Prozent. Um 0,2 Prozent war das Bruttoinlandsprodukt damit höher als im Vorjahr und lag damit über dem Durchschnitt der letzten zehn Jahre von 1,4 Prozent.

Statistik: Bruttoinlandsprodukt 2015 - Deutsche Wirtschaft in 2015 weiter im Aufschwung

Eine wehende Deutschlandflagge mit Bundesadler vor blauem Himmel.

Die deutsche Wirtschaft war im Jahr 2015 gekennzeichnet durch ein solides und stetiges Wirtschaftswachstum. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahresdurchschnitt 2015 um 1,7 Prozent höher als im Vorjahr. Im Vorjahr war das Bruttoinlandsprodukt um 1,6 Prozent gewachsen, 2013 dagegen lediglich um 0,3 Prozent. Um 1,5 Prozent war das Bruttoinlandsprodukt damit höher als im Vorjahr und lag damit über dem Durchschnitt der letzten zehn Jahre von 1,2 Prozent.

Bruttoinlandsprodukt in Deutschland im 2. Quartal 2015 um 0,4 Prozent gestie­gen

Eine wehende Deutschlandflagge mit Bundesadler vor blauem Himmel.

Die deutsche Wirtschaft setzt ihren positiven Wachstumskurs fort. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im zweiten Quartal 2015 preis-, saison- und kalenderbereinigt um 0,4 Prozent höher als im ersten Quartal 2015. Bereits zum Jahresbeginn 2015 hatte es einen moderaten Anstieg des BIP von 0,3 Prozent gegeben.

Bruttoinlandsprodukt in Deutschland im 4. Quartal 2014 kräf­tig gestie­gen

Eine wehende Deutschlandflagge mit Bundesadler vor blauem Himmel.

Die deutsche Wirtschaft hat zum Jahresende wieder Fahrt aufgenommen. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im vierten Quartal 2014 um 0,7 Prozent höher als im dritten Quartal 2014. Daraus ergibt sich für das gesamte Jahr 2014 ein Anstieg von plus 1,6 Prozent in Deutschland.

Statistik: Bruttoinlandsprodukt 2014 - Deutsche Wirtschaft 2014 in solider Verfassung

Bruttoinlandsprodukt 2014 Deutschland

Die deutsche Wirtschaft hat sich im Jahresdurchschnitt 2014 insgesamt als stabil erwiesen: Um 1,5 Prozent war das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) höher als im Vorjahr und lag damit über dem Durchschnitt der letzten zehn Jahre von 1,2 Prozent.

Bruttoinlandsprodukt im 3. Quartal 2014 um 0,1 Prozent ge­stiegen

Eine wehende Deutschlandflagge mit Bundesadler vor blauem Himmel.

Die deutsche Wirtschaft hat sich in einem schwierigen weltwirtschaftlichen Umfeld als stabil erwiesen. Das Bruttoinlandsprodukt war im dritten Quartal 2014 – preis-, saison- und kalenderbereinigt – um 0,1 Prozent höher als im zweiten Quartal 2014, teilt das Statistische Bundesamt (Destatis) mit.

Bruttoinlandsprodukt im 2. Quartal 2014 um 0,2 Prozent zurückgegangen

Eine wehende Deutschlandflagge mit Bundesadler vor blauem Himmel.

Die deutsche Wirtschaft verliert an Schwung: Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ging im zweiten Quartal 2014 um 0,2 Prozent gegenüber dem Vorquartal zurück, teilt das Statistische Bundesamt mit. Dabei dürfte allerdings auch die extrem milde Witterung mit kräftigen Zuwachsraten von 0,7 Prozent zum Jahresbeginn eine Rolle gespielt haben.

Bruttoinlandsprodukt im 1. Quartal 2014 um 0,8 Prozent gestiegen

Eine wehende Deutschlandflagge mit Bundesadler vor blauem Himmel.

Die deutsche Wirtschaft hat wieder Fahrt aufgenommen: Das Bruttoinlandsprodukt war im ersten Quartal 2014 um 0,8 Prozent höher als im vierten Quartal 2013. Bei diesem kräftigen Wachstum zum Jahresbeginn spielte auch die extrem milde Witterung eine Rolle, teilt das Statistische Bundesamt weiter mit.

Bruttoinlandsprodukt im 4. Quartal 2013 um 0,4 Prozent gestiegen

Eine wehende Deutschlandflagge mit Bundesadler vor blauem Himmel.

Die deutsche Wirtschaft setzte ihren moderaten Wachstumskurs zum Jahresende fort. Das Bruttoinlandsprodukt war im vierten Quartal 2013 um 0,4 Prozent höher als im dritten Quartal 2013. Für das gesamte Jahr 2013 ergibt sich daraus ein Anstieg von 0,4 Prozent, teilte das Statistische Bundesamt weiter mit.

Statistik: Bruttoinlandsprodukt 2013 - Wachstum der Wirtschaft in Deutschland moderat

Eine wehende Deutschlandflagge mit Bundesadler vor blauem Himmel.

Die deutsche Wirtschaft hat sich im Jahresdurchschnitt 2013 insgesamt als stabil erwiesen und die Staatshaushalte befinden sich weiter auf Konsolidierungskurs. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt war 0,4 Prozent höher als im Vorjahr, ergaben Berechnungen des Statistischen Bundesamtes.

Bruttoinlandsprodukt im 3. Quartal 2013 um 0,3 Prozent gestiegen

Eine wehende Deutschlandflagge mit Bundesadler vor blauem Himmel.

Die deutsche Wirtschaft bleibt auf Wachstumskurs. Das Bruttoinlandsprodukt war laut Statistischem Bundesamt im dritten Quartal 2013 um 0,3 Prozent höher als im Vorquartal. Auch im Vergleich zum Vorjahr war die Wirtschaftsleistung um 1,1 Prozent höher als im dritten Quartal 2012.

Brutto­in­lands­pro­dukt im 2. Quar­tal 2013 um 0,7 Prozent ge­stie­gen

Eine wehende Deutschlandflagge mit Bundesadler vor blauem Himmel.

Die deutsche Wirtschaft gewinnt nach schwachem Jahresbeginn an Dynamik. Das Bruttoinlandsprodukt war im zweiten Quartal 2013 um 0,7 Prozent höher als im Vorquartal, teilt das Statistische Bundesamt (Destatis) mit.

Brutto­inlands­pro­dukt im 1. Quar­tal 2013 leicht ge­stie­gen

Eine wehende Deutschlandflagge mit Bundesadler vor blauem Himmel.

Die deutsche Wirtschaft nimmt nur langsam wieder Fahrt auf: Um 0,1 Prozent war das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im ersten Quartal 2013 – preis-, saison- und kalenderbereinigt – höher als im Vorquartal. Bei diesem schwachen Wachstum zum Jahresbeginn spielte allerdings auch die extrem winterliche Witterung eine Rolle.

Bruttoinlandsprodukt im 4. Quartal 2012 um 0,6 % zurückgegangen

Eine wehende Deutschlandflagge mit Bundesadler vor blauem Himmel.

Die deutsche Wirtschaft hat zum Jahresende 2012 einen Dämpfer erhalten: Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ging laut Statistischem Bundesamt im vierten Quartal 2012 im Vergleich zum Vorquartal um 0,6 Prozent zurück.

Bruttoinlandsprodukt 2012 - Deut­sche Wirt­schaft trotzt euro­päischer Wirt­schafts­krise

Eine wehende Deutschlandflagge mit Bundesadler vor blauem Himmel.

Die deutsche Wirtschaft ist im Jahresdurchschnitt 2012 weiter gewachsen: Um 0,7 Prozent war das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) höher als im Vorjahr. Dies ergaben erste Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis).

Antworten auf Makroökon.-Fragen rund ums GDP (English)

Als WiWi Gast oder Login

Forenfunktionen

Kommentare 2 Beiträge

Diskussionen zu BIP

6 Kommentare

VWL Frage

WiWi Gast

WiWi Gast schrieb am 19.01.2020: Vielleicht wenn das Preisniveau 1 ist? Da laut Quantitätsgleichung: Preisniveau * BIP ...

Weitere Themen aus Fachdiskussion VWL