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Was haltet ihr vom Berliner Mietendeckel? (Soziale und VWL Perspektive)

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WiWi Gast

Was haltet ihr vom Berliner Mietendeckel? (Soziale und VWL Perspektive)

Hey,

ich würde gerne mal eure Einschätzung zum Effekt des Berliner Mietendeckel hören.
Vorallem, was die sozialen Effekte sein könnten aber auch die volkswirtschaftlichen.

Freu mich auf einen Austausch.

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WiWi Gast

Was haltet ihr vom Berliner Mietendeckel? (Soziale und VWL Perspektive)

Klar werden jetzt einige kommen und sagen, dass es unförderlich ist da so Investoren verschreckt werden. Allerdings wurde dieser Entwicklung der steigenden Mieten über Jahre zugesehen, ohne dass sich etwas merklich verbessert hat. Investoren haben also ein Stück weit den Trend verpasst, vor einigen Jahren hätte man in deutschen Großstädten bauen müssen, jetzt ist der Zug abgefahren und damit der Deckel die einzig richtige Entscheidung.
Grüße

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WiWi Gast

Was haltet ihr vom Berliner Mietendeckel? (Soziale und VWL Perspektive)

Weißt Du, warum in Portugal desöfteren ältere Häuser einstürzen?

Weil es dort lange Jahre einen Mietpreisdeckel gab und niemand mehr in die Gebäude investierte.

Ähnlich übrigens im New York der 80er Jahre (Bildersuche).

Lese auch den im Internet zu findenden Spiegel - Artikel "ENGLAND / RACHMANN -Herrscher der Slums".

Ein Staatswesen, welches für den Normalbürger laufend Abgaben und Lebenshaltungskosten verteuert, während zeitgleich für nicht Lebensnotwendiges wie die gescheiterte Energiewende und die unüberlegte Flüchtlingspolitik im Gießkannenprinzip große Summen verpulvert werden besitzt für mich keine Legitimation mehr.

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WiWi Gast

Was haltet ihr vom Berliner Mietendeckel? (Soziale und VWL Perspektive)

WiWi Gast schrieb am 15.07.2019:

Klar werden jetzt einige kommen und sagen, dass es unförderlich ist da so Investoren verschreckt werden. Allerdings wurde dieser Entwicklung der steigenden Mieten über Jahre zugesehen, ohne dass sich etwas merklich verbessert hat. Investoren haben also ein Stück weit den Trend verpasst, vor einigen Jahren hätte man in deutschen Großstädten bauen müssen, jetzt ist der Zug abgefahren und damit der Deckel die einzig richtige Entscheidung.
Grüße

Intressantes Thema. Glaubt ihr nicht dass jetzt weniger in die Instanthaltung investiert wird?

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WiWi Gast

Was haltet ihr vom Berliner Mietendeckel? (Soziale und VWL Perspektive)

Total unsinnig, da so das Problem der fehlenden Wohnmöglichkeiten nicht gelöst wird. Jeder der Basic Economics versteht, sollte verstehen, wie dumm ein Mietpreisdeckel ist. Berlin sollte sich lieber mal ein Beispiel am Hamburg nehmen, wo gebaut anstatt reguliert wird.

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WiWi Gast

Was haltet ihr vom Berliner Mietendeckel? (Soziale und VWL Perspektive)

Eine starke Migration (auch Binnenmigration) sowie soziale Tendenzen (steigende Anzahl von 1-Personen Haushalten) führt in Großstädten dazu, dass die Nachfrage nach Wohnungen das Angebot übersteigt. Das führt zu steigenden Mieten und sozialen Konflikten weil viele Leute sich keine vernünftigen Wohnungen mehr leisten können.

Der Staat fördert diese Entwicklung auf vielfältige Weise.

  1. Er limitiert die Anzahl der möglichen Neubauten durch Einschränkung der Baufläche und der Höhe der Gebäude.

  2. Ein großer Teil der Baugrundstücke wird vom Staat verkauft und das zu immer weiter steigenden Preisen. Die Baukosten steigen also.

  3. Der Staat macht immer strengere Vorgaben wie gebaut werden muss. Die Baukosten steigen also.

  4. Der Staat verursacht durch seine Bildungspolitik einen Mangel an qualifizierten Handwerkern. Die Baukosten steigen.

  5. Der Staat fördert (insbesondere in Vororten) durch die Auswahl der Käufer des Baulandes einkommensschwache Käufer. Beispiel: 20 Grundstücke in einem kleinen Ort im Speckgürtel, 200 Bewerber. Bekommen werden die Grundstücke regional ansässige Personen, bevorzugt mit Kindern.

  6. Der Staat fördert durch einzelne Programme (Kinderbaugeld) einkommensschwache Bauherren.

  7. 5+6 führt beispielsweise dazu, dass Familien ein Grundstück kaufen die es sich eigentlich kaum leisten können. Vielleicht bekommen sie es gestemmt aber eine zusätzliche Wohnung werden sie in das Häuschen sicher nicht einbauen. Wieder eine Wohnung weniger. Mal 100.000 in allen Speckgürteln zusammen und schon sinds 100.000 Wohnungen weniger.

  8. Die Begrenzung der Mieterhöhung bei laufenden Verträgen sorgt dafür, dass viele alteingesessene Mieter in viel zu billigen Wohnungen hocken obwohl sie niemals bereit wären einen fairen Preis zu bezahlen. Eine staatlich verursachte Fehlallokation die Mietpreise für Neuvermietungen aufgrund der künstlichen Verknappung des Angebotes weiter in die Höhe treibt.

Ich sage nicht, dass all das schlecht ist. Einige dieser Punkte haben auch andere Effekte die ich durchaus positiv bewerte. Trotzdem sind das alles staatlich verursachte Faktoren die die Mietpreise in die Höhe treiben.

Nun haben sich die Mietpreise zu einem so enormen Problem entwickelt, dass nach Lösungen gesucht wird. Anstatt aber das Problem zu bekämpfen (Zu wenige Wohnungen bei zu hohen Baukosten) werden die bösen Vermieter gezwungen ihre Wohnungen unter Marktpreis zu vermieten. Außerdem wird ihnen die Chance genommen den Marktpreis ihrerer Wohnungen durch Investitionen zu erhöhen.

Das wird kurzfristig eines der Symptome des Problems abmildern und damit Wählerstimmen gewinnen - nur darauf kommt es ja schließlich an.

Mit ein bisschen logischem Denken oder alternativ einem Blick auf vergleichbare Situationen in der Vergangenheit in anderen Städten der Welt sieht aber jeder, dass langfristig das eigentliche Problem dadurch noch weiter staatlich "gefördert" verschlimmert wird. Wenn das Problem schlimmer wird dann werden langfristig auch die Symptome schlimmer.

Fazit: Das Ganze ist also absoluter Humbug. Berlin schießt sich dadurch selbst ins Bein. Aber am Ende bezahlen ja nicht die Berliner für ihre Sozialismusexperimente. Das macht dann der Rest der Republik.

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WiWi Gast

Was haltet ihr vom Berliner Mietendeckel? (Soziale und VWL Perspektive)

Verstehe die Idee des Mietendeckels auch noch nicht so ganz. Betrachtet man nämlich die einkommensschwache Schicht Berlins mit 3 bis 4k netto als wohlgemerkt Singlehaushalt, so stellt sich mir die Frage, wozu das gut sein soll.

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WiWi Gast

Was haltet ihr vom Berliner Mietendeckel? (Soziale und VWL Perspektive)

WiWi Gast schrieb am 15.07.2019:

Total unsinnig, da so das Problem der fehlenden Wohnmöglichkeiten nicht gelöst wird. Jeder der Basic Economics versteht, sollte verstehen, wie dumm ein Mietpreisdeckel ist. Berlin sollte sich lieber mal ein Beispiel am Hamburg nehmen, wo gebaut anstatt reguliert wird.

Jeder Basic Economics versteht, weiß auch das Hamburg und Berlin ein Äpfel Birnen Vergleich ist. Hamburg hat viel mehr freie Fläche und weniger Bewohner pro km2. In Berlin kann man nichts mehr bauen, weil schlichtweg kein Platz dar ist. Der Mietpreisdeckel ist natürlich auch Schwachsinn.

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WiWi Gast

Was haltet ihr vom Berliner Mietendeckel? (Soziale und VWL Perspektive)

WiWi Gast schrieb am 15.07.2019:

Verstehe die Idee des Mietendeckels auch noch nicht so ganz. Betrachtet man nämlich die einkommensschwache Schicht Berlins mit 3 bis 4k netto als wohlgemerkt Singlehaushalt, so stellt sich mir die Frage, wozu das gut sein soll.

Den Beitrag hab ich gar nicht verstanden. Mit 3 bis 4k netto verdienst du in Berlin überdurchschnittlich.

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WiWi Gast

Was haltet ihr vom Berliner Mietendeckel? (Soziale und VWL Perspektive)

WiWi Gast schrieb am 15.07.2019:

Verstehe die Idee des Mietendeckels auch noch nicht so ganz. Betrachtet man nämlich die einkommensschwache Schicht Berlins mit 3 bis 4k netto als wohlgemerkt Singlehaushalt, so stellt sich mir die Frage, wozu das gut sein soll.

Den Beitrag hab ich gar nicht verstanden. Mit 3 bis 4k netto verdienst du in Berlin überdurchschnittlich.

Nicht nur in Berlin aber vermutlich ist der Poster aus der "2,5k reichen als Single nicht zum Leben" Fraktion nach deren Ansicht eigentlich 80% der deutschen kurz vor dem Hungertot stehen ;-)

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WiWi Gast

Was haltet ihr vom Berliner Mietendeckel? (Soziale und VWL Perspektive)

WiWi Gast schrieb am 15.07.2019:

WiWi Gast schrieb am 15.07.2019:

Verstehe die Idee des Mietendeckels auch noch nicht so ganz. Betrachtet man nämlich die einkommensschwache Schicht Berlins mit 3 bis 4k netto als wohlgemerkt Singlehaushalt, so stellt sich mir die Frage, wozu das gut sein soll.

Den Beitrag hab ich gar nicht verstanden. Mit 3 bis 4k netto verdienst du in Berlin überdurchschnittlich.

Nicht nur in Berlin aber vermutlich ist der Poster aus der "2,5k reichen als Single nicht zum Leben" Fraktion nach deren Ansicht eigentlich 80% der deutschen kurz vor dem Hungertot stehen ;-)

Noch jemand ne Meinung zum Thema?

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WiWi Gast

Was haltet ihr vom Berliner Mietendeckel? (Soziale und VWL Perspektive)

Gute Darstellung! Das Problem ist, dass auch Investoren im Rest der Republik abgeschreckt werden. Ausländer sowieso. Das Vorhaben wird bundesweit zu weniger Neubau führen.

WiWi Gast schrieb am 15.07.2019:

Eine starke Migration (auch Binnenmigration) sowie soziale Tendenzen (steigende Anzahl von 1-Personen Haushalten) führt in Großstädten dazu, dass die Nachfrage nach Wohnungen das Angebot übersteigt. Das führt zu steigenden Mieten und sozialen Konflikten weil viele Leute sich keine vernünftigen Wohnungen mehr leisten können.

Der Staat fördert diese Entwicklung auf vielfältige Weise.

  1. Er limitiert die Anzahl der möglichen Neubauten durch Einschränkung der Baufläche und der Höhe der Gebäude.

  2. Ein großer Teil der Baugrundstücke wird vom Staat verkauft und das zu immer weiter steigenden Preisen. Die Baukosten steigen also.

  3. Der Staat macht immer strengere Vorgaben wie gebaut werden muss. Die Baukosten steigen also.

  4. Der Staat verursacht durch seine Bildungspolitik einen Mangel an qualifizierten Handwerkern. Die Baukosten steigen.

  5. Der Staat fördert (insbesondere in Vororten) durch die Auswahl der Käufer des Baulandes einkommensschwache Käufer. Beispiel: 20 Grundstücke in einem kleinen Ort im Speckgürtel, 200 Bewerber. Bekommen werden die Grundstücke regional ansässige Personen, bevorzugt mit Kindern.

  6. Der Staat fördert durch einzelne Programme (Kinderbaugeld) einkommensschwache Bauherren.

  7. 5+6 führt beispielsweise dazu, dass Familien ein Grundstück kaufen die es sich eigentlich kaum leisten können. Vielleicht bekommen sie es gestemmt aber eine zusätzliche Wohnung werden sie in das Häuschen sicher nicht einbauen. Wieder eine Wohnung weniger. Mal 100.000 in allen Speckgürteln zusammen und schon sinds 100.000 Wohnungen weniger.

  8. Die Begrenzung der Mieterhöhung bei laufenden Verträgen sorgt dafür, dass viele alteingesessene Mieter in viel zu billigen Wohnungen hocken obwohl sie niemals bereit wären einen fairen Preis zu bezahlen. Eine staatlich verursachte Fehlallokation die Mietpreise für Neuvermietungen aufgrund der künstlichen Verknappung des Angebotes weiter in die Höhe treibt.

Ich sage nicht, dass all das schlecht ist. Einige dieser Punkte haben auch andere Effekte die ich durchaus positiv bewerte. Trotzdem sind das alles staatlich verursachte Faktoren die die Mietpreise in die Höhe treiben.

Nun haben sich die Mietpreise zu einem so enormen Problem entwickelt, dass nach Lösungen gesucht wird. Anstatt aber das Problem zu bekämpfen (Zu wenige Wohnungen bei zu hohen Baukosten) werden die bösen Vermieter gezwungen ihre Wohnungen unter Marktpreis zu vermieten. Außerdem wird ihnen die Chance genommen den Marktpreis ihrerer Wohnungen durch Investitionen zu erhöhen.

Das wird kurzfristig eines der Symptome des Problems abmildern und damit Wählerstimmen gewinnen - nur darauf kommt es ja schließlich an.

Mit ein bisschen logischem Denken oder alternativ einem Blick auf vergleichbare Situationen in der Vergangenheit in anderen Städten der Welt sieht aber jeder, dass langfristig das eigentliche Problem dadurch noch weiter staatlich "gefördert" verschlimmert wird. Wenn das Problem schlimmer wird dann werden langfristig auch die Symptome schlimmer.

Fazit: Das Ganze ist also absoluter Humbug. Berlin schießt sich dadurch selbst ins Bein. Aber am Ende bezahlen ja nicht die Berliner für ihre Sozialismusexperimente. Das macht dann der Rest der Republik.

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WiWi Gast

Was haltet ihr vom Berliner Mietendeckel? (Soziale und VWL Perspektive)

Die Wohnungsnot und damit die "hohen" Mietpreise (die sind ja gar nicht hoch, sie steigen nur!) werden nur bekämpft, wenn mehr Wohnungen entstehen. Mehr Wohnungen entstehen, wenn gebaut wird. Gebaut wird, wenn man attraktiv (teuer) vermieten oder verkaufen kann.

Der Deckel bewirkt steigende Immobilienpreise, weil weniger gebaut wird.

Das Berliner Problem ist, daß dort viele Einkommensschwache leben:
Viele Zuwanderer (alt wie neu), viele Arbeiter, viele Rentner, viele ehemalige Wehrdienstvermeider und Abkömmlinge von Alt-68er. Alles potentielle RRG Wähler.

Der Zuzug von leistungsbereiten Besserverdienern wir die Preise in Berlin auf das Niveau anderer europäischer Hauptstädte heben. Noch ist alles recht preiswert.

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WiWi Gast

Was haltet ihr vom Berliner Mietendeckel? (Soziale und VWL Perspektive)

Meiner Ansicht nach wäre es auch wichtig, stärker auf Dezentralisierung zu setzen, mit politischen Instrumenten Arbeitsplätze und Verkaufsfläche im Umland zu fördern und die Verkehrsinfrastruktur weiter auszubauen.

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WiWi Gast

Was haltet ihr vom Berliner Mietendeckel? (Soziale und VWL Perspektive)

WiWi Gast schrieb am 15.07.2019:

Total unsinnig, da so das Problem der fehlenden Wohnmöglichkeiten nicht gelöst wird. Jeder der Basic Economics versteht, sollte verstehen, wie dumm ein Mietpreisdeckel ist. Berlin sollte sich lieber mal ein Beispiel am Hamburg nehmen, wo gebaut anstatt reguliert wird.

Schwachsinn, trotzdem kann man sich in HH als Geringverdiener oder Student kaum eine Wohnung leisten.

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WiWi Gast

Was haltet ihr vom Berliner Mietendeckel? (Soziale und VWL Perspektive)

WiWi Gast schrieb am 17.07.2019:

Der Zuzug von leistungsbereiten Besserverdienern wir die Preise in Berlin auf das Niveau anderer europäischer Hauptstädte heben. Noch ist alles recht preiswert.

Womit sollten diese Neuhinzugezogenen "besser verdienen" - in Berlin?

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WiWi Gast

Was haltet ihr vom Berliner Mietendeckel? (Soziale und VWL Perspektive)

WiWi Gast schrieb am 18.07.2019:

WiWi Gast schrieb am 17.07.2019:

Der Zuzug von leistungsbereiten Besserverdienern wir die Preise in Berlin auf das Niveau anderer europäischer Hauptstädte heben. Noch ist alles recht preiswert.

Womit sollten diese Neuhinzugezogenen "besser verdienen" - in Berlin?

Gibt in Berlin mittlerweile genug Start-up Jobs mit denen man deutlich mehr verdienen kann mit den Durchschnittsjobs.

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WiWi Gast

Was haltet ihr vom Berliner Mietendeckel? (Soziale und VWL Perspektive)

WiWi Gast schrieb am 17.07.2019:

Die Wohnungsnot und damit die "hohen" Mietpreise (die sind ja gar nicht hoch, sie steigen nur!) werden nur bekämpft, wenn mehr Wohnungen entstehen. Mehr Wohnungen entstehen, wenn gebaut wird. Gebaut wird, wenn man attraktiv (teuer) vermieten oder verkaufen kann.

Der Deckel bewirkt steigende Immobilienpreise, weil weniger gebaut wird.

Das Berliner Problem ist, daß dort viele Einkommensschwache leben:
Viele Zuwanderer (alt wie neu), viele Arbeiter, viele Rentner, viele ehemalige Wehrdienstvermeider und Abkömmlinge von Alt-68er. Alles potentielle RRG Wähler.

Der Zuzug von leistungsbereiten Besserverdienern wir die Preise in Berlin auf das Niveau anderer europäischer Hauptstädte heben. Noch ist alles recht preiswert.

Tut mir leid aber deine Antwort ist doch total falsch. Wir reden doch darüber, dass sich normal Verdiener oder arme Leute keine Wohnung mehr leisten können und du behauptest, dass nur gebaut wird (was die Lösung sein soll) wenn man teurer vermieten kann. Das ist doch ein Widerspruch in sich.

antworten
WiWi Gast

Was haltet ihr vom Berliner Mietendeckel? (Soziale und VWL Perspektive)

WiWi Gast schrieb am 17.07.2019:

Die Wohnungsnot und damit die "hohen" Mietpreise (die sind ja gar nicht hoch, sie steigen nur!) werden nur bekämpft, wenn mehr Wohnungen entstehen. Mehr Wohnungen entstehen, wenn gebaut wird. Gebaut wird, wenn man attraktiv (teuer) vermieten oder verkaufen kann.

Der Deckel bewirkt steigende Immobilienpreise, weil weniger gebaut wird.

Das Berliner Problem ist, daß dort viele Einkommensschwache leben:
Viele Zuwanderer (alt wie neu), viele Arbeiter, viele Rentner, viele ehemalige Wehrdienstvermeider und Abkömmlinge von Alt-68er. Alles potentielle RRG Wähler.

Der Zuzug von leistungsbereiten Besserverdienern wir die Preise in Berlin auf das Niveau anderer europäischer Hauptstädte heben. Noch ist alles recht preiswert.

Na klar, mit teueren Mieten sollen Ärmere einacher Wohnungen finden ;)

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WiWi Gast

Was haltet ihr vom Berliner Mietendeckel? (Soziale und VWL Perspektive)

WiWi Gast schrieb am 18.07.2019:

Tut mir leid aber deine Antwort ist doch total falsch. Wir reden doch darüber, dass sich normal Verdiener oder arme Leute keine Wohnung mehr leisten können und du behauptest, dass nur gebaut wird (was die Lösung sein soll) wenn man teurer vermieten kann. Das ist doch ein Widerspruch in sich.

Falsch? Angebot und Nachfrage am Wohnungs- bzw. Mietmarkt sind abhängig von Preisen. Sind die Mietpreise frei beweglich und steigen aufgrund von hoher Nachfrage, so lohnen sich größtere Investitionen in Neubauten, Erschließung neuen Baulandes, Renovierungen etc. Sind die Mietpreise niedrig bzw. gedeckelt, so wird die Nachfrage zwangsläufig das Angebot übersteigen. Nicht jeder der eine Wohnung (zu dem Preis) möchte, kann auch eine bekommen. Alternative Allokationsmechanismen zu freien Märkten sind meist nachteilig und mindern die Wohlfahrt.

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WiWi Gast

Was haltet ihr vom Berliner Mietendeckel? (Soziale und VWL Perspektive)

WiWi Gast schrieb am 18.07.2019:

WiWi Gast schrieb am 18.07.2019:

Tut mir leid aber deine Antwort ist doch total falsch. Wir reden doch darüber, dass sich normal Verdiener oder arme Leute keine Wohnung mehr leisten können und du behauptest, dass nur gebaut wird (was die Lösung sein soll) wenn man teurer vermieten kann. Das ist doch ein Widerspruch in sich.

Falsch? Angebot und Nachfrage am Wohnungs- bzw. Mietmarkt sind abhängig von Preisen. Sind die Mietpreise frei beweglich und steigen aufgrund von hoher Nachfrage, so lohnen sich größtere Investitionen in Neubauten, Erschließung neuen Baulandes, Renovierungen etc. Sind die Mietpreise niedrig bzw. gedeckelt, so wird die Nachfrage zwangsläufig das Angebot übersteigen. Nicht jeder der eine Wohnung (zu dem Preis) möchte, kann auch eine bekommen. Alternative Allokationsmechanismen zu freien Märkten sind meist nachteilig und mindern die Wohlfahrt.

Und wie siehts mit Investitionen des Staates aus? Der Staat greift ja auch ein, wenn mal wieder ne Bank gerettet werden muss, was heißt das der freie Markt auch scheitern kann und man dann von einem eingreifenden Staat abhängig ist.

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WiWi Gast

Was haltet ihr vom Berliner Mietendeckel? (Soziale und VWL Perspektive)

Welche Chance ergibt sich daraus denn für Investoren? Und ab wann? 2025, 2030?
Kann man dann günstig Immos mit Renovierungsstau einsammeln?

Dann geht die Taliesin-Nummer von vorne los oder wie?

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WiWi Gast

Was haltet ihr vom Berliner Mietendeckel? (Soziale und VWL Perspektive)

WiWi Gast schrieb am 18.07.2019:

WiWi Gast schrieb am 18.07.2019:

WiWi Gast schrieb am 18.07.2019:

Tut mir leid aber deine Antwort ist doch total falsch. Wir reden doch darüber, dass sich normal Verdiener oder arme Leute keine Wohnung mehr leisten können und du behauptest, dass nur gebaut wird (was die Lösung sein soll) wenn man teurer vermieten kann. Das ist doch ein Widerspruch in sich.

Falsch? Angebot und Nachfrage am Wohnungs- bzw. Mietmarkt sind abhängig von Preisen. Sind die Mietpreise frei beweglich und steigen aufgrund von hoher Nachfrage, so lohnen sich größtere Investitionen in Neubauten, Erschließung neuen Baulandes, Renovierungen etc. Sind die Mietpreise niedrig bzw. gedeckelt, so wird die Nachfrage zwangsläufig das Angebot übersteigen. Nicht jeder der eine Wohnung (zu dem Preis) möchte, kann auch eine bekommen. Alternative Allokationsmechanismen zu freien Märkten sind meist nachteilig und mindern die Wohlfahrt.

Und wie siehts mit Investitionen des Staates aus? Der Staat greift ja auch ein, wenn mal wieder ne Bank gerettet werden muss, was heißt das der freie Markt auch scheitern kann und man dann von einem eingreifenden Staat abhängig ist.

Ist nen komplett anderes Thema aber natürlich sollte Staat auch da nicht eingreifen. Auch diese Eingriffe vermindern auf Dauer den Wohlstand der Gesellschaft. Das Unternehmen insolvent gehen ist kein Scheitern des Marktes. Im Gegenteil ist es nötig um Platz zu machen für neue, bessere Unternehmen. Der staatliche Eingriff verhindert das.

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WiWi Gast

Was haltet ihr vom Berliner Mietendeckel? (Soziale und VWL Perspektive)

WiWi Gast schrieb am 18.07.2019:

WiWi Gast schrieb am 18.07.2019:

WiWi Gast schrieb am 18.07.2019:

Tut mir leid aber deine Antwort ist doch total falsch. Wir reden doch darüber, dass sich normal Verdiener oder arme Leute keine Wohnung mehr leisten können und du behauptest, dass nur gebaut wird (was die Lösung sein soll) wenn man teurer vermieten kann. Das ist doch ein Widerspruch in sich.

Falsch? Angebot und Nachfrage am Wohnungs- bzw. Mietmarkt sind abhängig von Preisen. Sind die Mietpreise frei beweglich und steigen aufgrund von hoher Nachfrage, so lohnen sich größtere Investitionen in Neubauten, Erschließung neuen Baulandes, Renovierungen etc. Sind die Mietpreise niedrig bzw. gedeckelt, so wird die Nachfrage zwangsläufig das Angebot übersteigen. Nicht jeder der eine Wohnung (zu dem Preis) möchte, kann auch eine bekommen. Alternative Allokationsmechanismen zu freien Märkten sind meist nachteilig und mindern die Wohlfahrt.

Und wie siehts mit Investitionen des Staates aus? Der Staat greift ja auch ein, wenn mal wieder ne Bank gerettet werden muss, was heißt das der freie Markt auch scheitern kann und man dann von einem eingreifenden Staat abhängig ist.

Off-Topic: In einem komplett freien Markt greift der Staat auch nicht ein und rettet eine Bank, denn dies führt zu Fehlanreizen. Unter Volkswirten herrscht z.B die Meinung, dass die Einlagensicherung dazu führt, dass Banken höhere Risiken eingehen. Andererseits ist unbestritten, dass eine Einlagensicherung die Wahrscheinlichkeit eins Bank runs reduziert. Es gibt also positive und negative Effekte, die miteinander abgewogen werden müssen...
Ich verstehe aber nicht, weshalb eine Rettung von Banken den Mietdeckel rechtfertigen soll. Was hat das eine mit dem anderen zu tun?

Inhaltlich: Es kommt drauf an, wie die Investitionen des Staates gestaltet werden. Die typische Lösung linker Parteien ist der Kauf oder Neubau von staatlichen Wohnungen. Ein Kauf von bestehenden Wohnungen würde zu keinen neuen Wohnungen führen und somit die Lage auf dem Wohnungsmarkt nicht verbessern. Möglicherweise würden die bisherigen Mieter von niedrigeren Mieten profitieren, die aber vom Staat subventioniert werden würde. Beispielsweise könnte dadurch der Arzt, der in einer staatlichen Wohnung lebt, von niedrigeren Mieten profitieren, die durch die Steuern eines Sozialhilfeempfängers (z.B Mehrwertsteuer) finanziert werden, da dieser keine staatliche Wohnung bekommen hat und die Marktmiete zahlen muss. Dies kann also zu Ungerechtigkeiten führen, da von dieser Maßnahme nur die Mieter der staatliche Wohnungen profitieren. Außerdem ist staatliche Verwaltung zumeist ineffizienter/teurer als privatwirtschaftliche Verwaltung, was zu Wohlfahrtsverlusten führen kann. Eine mögliche Marktlösung wäre den Anreiz für Neubauten durch z.B. eine Bauprämie zu erhöhen. Dadurch könnte langfristig das Angebot erhöht werden und somit auch die Mieten sinken. Auch diese Lösung kann zu Verzerrungseffekten führen (wie jeder Staatseingriff), wenn z.B der Bau von Sozialwohnungen stärker gefördert werden würde als der Bau von Luxuswohnungen. Zudem ist fraglich, ob der gewünschte erhöhte Anreiz für Neubauten nicht effizienter/günstiger durch Maßnahmen wie Reduzierung der Bauvorschriften oder Erschließung von neuen Bauland erreicht werden könnte.

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WiWi Gast

Was haltet ihr vom Berliner Mietendeckel? (Soziale und VWL Perspektive)

WiWi Gast schrieb am 18.07.2019:

WiWi Gast schrieb am 18.07.2019:

WiWi Gast schrieb am 18.07.2019:

Tut mir leid aber deine Antwort ist doch total falsch. Wir reden doch darüber, dass sich normal Verdiener oder arme Leute keine Wohnung mehr leisten können und du behauptest, dass nur gebaut wird (was die Lösung sein soll) wenn man teurer vermieten kann. Das ist doch ein Widerspruch in sich.

Falsch? Angebot und Nachfrage am Wohnungs- bzw. Mietmarkt sind abhängig von Preisen. Sind die Mietpreise frei beweglich und steigen aufgrund von hoher Nachfrage, so lohnen sich größtere Investitionen in Neubauten, Erschließung neuen Baulandes, Renovierungen etc. Sind die Mietpreise niedrig bzw. gedeckelt, so wird die Nachfrage zwangsläufig das Angebot übersteigen. Nicht jeder der eine Wohnung (zu dem Preis) möchte, kann auch eine bekommen. Alternative Allokationsmechanismen zu freien Märkten sind meist nachteilig und mindern die Wohlfahrt.

Und wie siehts mit Investitionen des Staates aus? Der Staat greift ja auch ein, wenn mal wieder ne Bank gerettet werden muss, was heißt das der freie Markt auch scheitern kann und man dann von einem eingreifenden Staat abhängig ist.

Der Berliner Senat hat doch viele Wohnungen verkauft, weil er selbst nicht in der Lage war, diesen Wohnungsbestand zu bewirtschaften. Die Vorkaufsrechte, die derzeit ausgeübt werden, werden auch so enden, wenn der Wohnungsbestand versifft ist.

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WiWi Gast

Was haltet ihr vom Berliner Mietendeckel? (Soziale und VWL Perspektive)

Das Problem in der öffentlichen Debatte ist, dass die Gegner von echten Mietobergrenzen oder Enteignungsvorhaben zwei Probleme stets zusammen diskutieren wollen, obwohl es für das Individuum zwei verschiedene Sachverhalte sind. Aus der Perspektive eines Volkswirts macht das Sinn, aus der Perspektive eines Politikers aber nicht.

1.) Die Mieten seien zu hoch, steigen zu stark o.ä.

Voraussichtlich hilft eine wirksame Mietobergrenze den Mietern durch die Begrenzung des Mietenanstiegs. Andere Vermieter werden dazu ermutigt werden, die Mieten bis an das Maximum anzuheben, aber die positiven Effekte für die Bestandsmieter sollten überwiegen.

2.) Es sind zum aktuellen Preis zu wenig Mietwohnungen vorhanden.

Daran ändert eine wirksame Mietpreisobergrenze kurzfristig nichts. Mittelfristig gehen die Investitionsanreize zurück, somit wird auch der Mietwohnungsbestand unter dem hypothetischen Vergleichsbestand liegen, der ohne Mietpreisbremse vorhanden wäre.
Das Problem ist aber vor allem Folgendes: Wenn durch hohe Baukosten und gedeckelte Mieten keine attraktive Rendite mehr erwartet wird, wird erstens nicht gebaut aber auch zweitens die Umwandlung von Mietwohnungen in Eigentumswohnungen vorangetrieben, damit das Geld dann in anderen Märkten angelegt werden kann. Und an wen werden diese Wohnungen verkauft? Nicht an die arme Oma, die eigentlich durch die Mietpreisbremse geschützt werden soll, sondern an verhältnismäßig reiche Berliner oder Zugezogene. Die Gruppe, die hier also profitiert (die Häuserpreise werden durch das höhere Angebot verhältnismäßig niedrig sein), ist genau die Gruppe, die die Politik mit der Mietpreisbremse nicht primär schützen will.

Fazit: Kurzfristig profitieren von einer wirksamen Mietendeckelung die Bestandsmieter. Mittelfristig dürften sich Vor- und Nachteile für die Gruppe der Bestandsmieter ausgleichen. Auch wohlhabende Personen, die nach Berlin ziehen wollen, profitieren dann. Das Ganze geht zulasten der Vermieter und der normalen/ärmeren Leute, die nach Berlin ziehen wollen.

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Deutsche Bank Prize in Financial Economics 2015 geht an Stephen A. Ross

Deutsche Bank Prize in Financial Economics 2015 für Stephen A. Ross

Professor Stephen A. Ross erhält den vom Stiftungsfonds Deutsche Bank geförderten und mit 50.000 Euro dotierten Preis für seine grundlegenden und prägenden Beiträge zur analytischen Entwicklung der Finanzökonomie. Er entwickelte die Arbitragepreistheorie, heute ein Eckpfeiler der Asset Pricing Theorie und hat die Basis für die Prinzipal-Agenten-Theorie geschaffen.

Arbeit statt Armut: IZA-Preis 2014 geht an US-Ökonom Gary S. Fields

IZA-Preis 2014: US-Ökonom Gary Fields erhält

Der US-amerikanische Wirtschaftswissenschaftler Gary S. Fields erhält den diesjährigen „IZA Prize in Labor Economics“ des Bonner Instituts zur Zukunft der Arbeit. Der mit 50.000 Euro dotierte Preis gilt als die international wichtigste Auszeichnungen auf dem Gebiet der Arbeitsmarktforschung. Die Preisverleihung findet am 4. Januar 2015 in Boston statt.

Ökonomin Helene Rey mit Carl-Menger-Preis 2014 ausgezeichnet

Preisverleihung Carl-Menger-Preis 2014 Helene Rey

Die Hélène Rey erhielt als erste Preisträgerin den mit 20.000 Euro dotierten Carl-Menger-Preis. Die Ökonomieprofessorin der London Business School wurde für ihre Forschung zu aktuellen Fragen der Geldpolitik in der Krise ausgezeichnet.

Weltwirtschaftlicher Preis 2014 für Johnson-Sirleaf, Mazumdar-Shaw und Thaler

Weltwirtschaftlicher Preis 2014 verliehen an Ellen Johnson Sirleaf, Kiran Mazumdar-Shaw und Richard Thaler

Die Staatspräsidentin Liberias und Friedensnobelpreisträgerin Ellen Johnson Sirleaf, die indische Biotechnologie-Unternehmerin Kiran Mazumdar-Shaw und der amerikanische Wirtschaftswissenschaftler Richard Thaler sind die Preisträger des Weltwirtschaftlichen Preises 2014.

ZEW vergibt Heinz König Young Scholar Award 2014 an US-Wissenschaftlerin

Heinz König Young Scholar Award 2014: Bei der Preisverleihung des Heinz König Young Scholar Award 2015 (v.l.): ZEW-Geschäftsführer Thomas Kohl, Dagmar Steiner von Fuchs Petrolub SE, Preisträger Stefano Carattini und ZEW-Präsident Prof. Dr. Clemens Fuest

Der Heinz König Young Scholar Award des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung in Mannheim geht in diesem Jahr an Olga Malkova von der Universität Michigan, USA. Das ZEW würdigt mit dieser Auszeichnung die Untersuchungen der Doktorandin zu den Auswirkungen eines Elterngeldes auf die Geburtenrate.

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ja, hab ich jetzt ein jahr gemacht und viel geld gespart - wenn ich die zeit zurückdrehen könnte, würde ich es anders machen und ...

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