DieManager von Morgen WiWi-TReFF.de - Zeitung & Forum für Wirtschaftsstudium & Karriere
Fachdiskussion VWLDeutschland

Deutschland vor dem Abstieg (?!)

Autor
Beitrag
WiWi Gast

Deutschland vor dem Abstieg (?!)

Hallo, habe soeben im Spiegel vom letzten Samstag (11/13.03.2021) einen sehr vernichtenden Essay zum Abstieg des Industrielands Deutschland gelesen ("Der Sound des Abstiegs", S. 43-37) und möchte das Thema hier gerne diskutieren. Im Kern kritisiert der Artikel eine Politik der Verwaltung und der Wahrung des Status Quo in den Merkel-Jahren, die ausufernde Bürokratie, den lähmenden Föderalismus, die verschleppte Digitalisierung, den Verlust der Vorreiterrolle in sämtlichen Technologien (auch beim Auto), das Vergeigen von Infrastrukturprojekten und die Trägheit unserer alternden Gesellschaft. Verantwortlich ist natürlich primär die Politik, aber auch die Industrie habe bei vielen Technologien geschlafen. Bottom Line: wir haben uns so an den Wohlstand gewöhnt, dass wir vergessen haben ihn durch Wandel zu erhalten. Aufgeführt werden außerdem diverse Rankings in denen DE zunehmend ins Hintertreffen gerät (Digital Riser Report, IMD-Ranking, Digital Intelligence Index).

Wie blickt ihr auf die Zukunft Deutschlands, seid ihr ähnlich pessimistisch? Sollte man DE den Rücken kehren und sich in Richtung Holland/Skandinavien/Schweiz orientieren?
Freue mich auf eine lebendige Diskussion!

antworten
WiWi Gast

Deutschland vor dem Abstieg (?!)

Ich könnte hier jetzt in einem die Grenzen des Forums sprengenden Post aufzählen, was in Politik und Gesellschaft so alles falsch läuft - kurz gesagt: Wir sind schon im Prozess des Abstieges.
Ich habe mich eigentlich immer als Patriot gesehen, aber durch den derzeitigen Zustand unseres schönen Landes habe ich gedanklich meine Koffer schon gepackt. Entweder Schweiz (noch besser Liechtenstein) oder Neuseeland ist das Ziel.

Gerade für motivierte, leistungswillige und intelligente Menschen wird Deutschland immer unattraktiver - und bei der drohenden Gefahr von RRG (dank Merkel - sehr vieles, was falsch läuft hängt mit ihr zusammen - nicht nur derzeit, sondern langfristig-strukturell) gibt es nur einen möglichen Weg: Koffer packen!!!

antworten
WiWi Gast

Deutschland vor dem Abstieg (?!)

Ja, Deutschland ist gescheitert. Hat sich zu lange auf dem Ruhm vergangener Jahre ausgeruht und war zu träge und senil, um zu erkennen, wohin die Zukunft geht.
Ich werde nach dem Studium auswandern - Vertrag vom ehemaligen Praktikumsgeber liegt schon vor - und würde jedem jungen Menschen mit Verstand ans Herz legen, sich auch diese Option zu eröffnen...

antworten
WiWi Gast

Deutschland vor dem Abstieg (?!)

Du hättest ruhig auch deine Meinung zu dem Artikel aufführen können.
Was soll man davon halten? Deutschland erlebt unter Merkel keinen Abschwung, sondern sehr erfolgreiche Jahre. Die Probleme sind natürlich vorhanden, aber die haben viele andere Länder auch. Ich sehe Deutschland nicht so negativ wie der Autor. Dennoch wäre es gut die Bürokratie mit Digitalisierung und KI einzudämmen. Aber das wird noch länger dauern bis das umgesetzt wird.

WiWi Gast schrieb am 18.03.2021:

Hallo, habe soeben im Spiegel vom letzten Samstag (11/13.03.2021) einen sehr vernichtenden Essay zum Abstieg des Industrielands Deutschland gelesen ("Der Sound des Abstiegs", S. 43-37) und möchte das Thema hier gerne diskutieren. Im Kern kritisiert der Artikel eine Politik der Verwaltung und der Wahrung des Status Quo in den Merkel-Jahren, die ausufernde Bürokratie, den lähmenden Föderalismus, die verschleppte Digitalisierung, den Verlust der Vorreiterrolle in sämtlichen Technologien (auch beim Auto), das Vergeigen von Infrastrukturprojekten und die Trägheit unserer alternden Gesellschaft. Verantwortlich ist natürlich primär die Politik, aber auch die Industrie habe bei vielen Technologien geschlafen. Bottom Line: wir haben uns so an den Wohlstand gewöhnt, dass wir vergessen haben ihn durch Wandel zu erhalten. Aufgeführt werden außerdem diverse Rankings in denen DE zunehmend ins Hintertreffen gerät (Digital Riser Report, IMD-Ranking, Digital Intelligence Index).

Wie blickt ihr auf die Zukunft Deutschlands, seid ihr ähnlich pessimistisch? Sollte man DE den Rücken kehren und sich in Richtung Holland/Skandinavien/Schweiz orientieren?
Freue mich auf eine lebendige Diskussion!

antworten
WiWi Gast

Deutschland vor dem Abstieg (?!)

Man könnte daraus auch das Fazit ziehen, es nun richtig anpacken zu wollen. Das der erste Impuls auf die Geschichte ein Auswandern ins vermeintlich gemachtere Nest ist, zeigt einen Teil des Problems.

antworten
WiWi Gast

Deutschland vor dem Abstieg (?!)

Eindeutig Schweiz, nur leider können nicht alle dorthin auswandern. Die intelligenten und reichen Mitbürger sorgen vorsorglich für entsprechende Pläne. Wenn es in 10-20 Jahren erstmal zu einer Massenpanik kommt, dann kommt man auch nicht mehr so schnell raus aus Deutschland. Der Abstieg dann noch gepaart mit Bürgerkrieg, nein danke.... da bin ich lieber vorab in Ruhe ausgewandert solange einige ausländische Firmen noch aus alten Zeiten denken, dass man in Deutschland Kompetenz aufgebaut hat und nicht nur einfach weg will.

antworten
WiWi Gast

Deutschland vor dem Abstieg (?!)

Sehe eher das Gegenteil. Die Statistiken (GDP Growth, Verschuldung/BIP, Akademisierungsquote, Investitionsqoute etc.) haben sich deutlich besser als die Peer Group entwickelt.

Das Thema Automobilwirtschaft sehe ich komplett anders. Sehe da Volkswagen und BMW weltweit gesehen auf einem Top Weg und nach und nach auch in einer führenden Rolle bei der Transformation der Branche. Schau dir im Vergleich dazu mal GM, Ford, PSA, Stellantis und Co. an, da schlagen sich unsere Autobauer extrem gut. Es hat etwas gedauert, aber heute ist die Industrie vollständig aufgewacht und hat die zukünftige Realität akzeptiert. Volkswagen investiert so massiv in Tech und Elektrifizierung, da mach ich mir wenig Sorgen.

Auch sonst sind wir bei den industriellen Top Themen in Deutschland ziemlich weit vorne. Bei der Digitalisierung bremst die Infrastruktur etwas, aber IoT-Anwendungen in der Industrie und digitale Fabriken sind in Deutschland deutlich weiter verbreitet als in der Peer Group (OECD Staaten). In dem Bereich ist ja auch Siemens weltweit der führende Player.

Auch bei der Dekarbonisierung der Wirtschaft sind wir in einer super Ausgangsposition (Wasserstoff für die Industrie etc.). Dazu kommt dass Deutschland für Investoren und Investitionen weiterhin super attraktiv ist und das trotz hoher Steuern, Abgaben und Bürokratie. Die politische Stabilität die Deutschland bietet ist - wahrscheinlich sogar weltweit - einzigartig. Hier läuft natürlich auch nicht alles perfekt, aber gegenüber der Peer Group läufts schon sehr gut. Besser geht aber immer, zum Glück meckern die Deutschen mehr als das sie loben, deshalb muss man sich keine Gedanken machen das sich die Politiker zu sehr ausruhen.

Die Ära Merkel steht für mich auch weniger für die längste Wachstumsphase die Deutschland je gesehen hat (auch wenn das während ihrer Kanzlerschaft so war). Die Ära steht für mich viel mehr dafür, dass Deutschland sich auf der weltpolitischen Bühne stark positionieren konnte und dort so selbstbewusst agiert wie noch nie. Das zieht kluge Köpfe an (so viele Nobelpreisnominierungen wie in der letzten Dekade von Wissenschaftlern die in Deutschland forschen gab es selten/nie), es zieht aber auch Investoren und Investitionen an (beide Quoten sind deutlich besser als vor 16 Jahren). So kommen kluge Leute und Kapital, damit ist die Grundlage für Wachstum vorhanden. Zudem haben wir es bisher perfekt verstanden vom chinesischen Aufstieg wirtschaftlich zu profitieren (das hat kaum eine westliche Nation so geschafft wie wir).

antworten
WiWi Gast

Deutschland vor dem Abstieg (?!)

Das Parlament hat sich seid 2005 verdoppelt.
Wir hatten noch nie so viele Abgeordnete (die alle königlich bezahlt werden und nach kürzester Zeit Anspruch auf sehr hohe Pensionen haben). Hinzu kommt ein wirklich irrwitziger Regulierungswahn, der alles langsam, teuer und ineffizient macht. Gleichzeitig ist die Qualität beachtlich gering. Ich sehe hauptsächlich Beamte (die leicht wieder in ihren Job zurück kommen wenns nicht klappt) und gescheiterte private in der Politik (der Kollege mit dem Maskendeal ist zwei mal durchs Juraexamen gefallen und hat dann einer privaten (!) Hochschule einen Bachelor "gemacht").

Ach ja, die zweithöchsten Strompreise weltweit und die höchste (oder zweithöchste) Abgabelast in Europa.

Die Umverteilung in Deutschland hat ein Maaß angenommen was es selbst Höchstverdienern z.B. mit 150.000 Euro die bei 0 (ohne Erbe) anfangen sich was aufzubauen dazu führt (zusammen mit den inflationierten Immopreisen und der Baufaulheit), dass diese sich am Ende Ihrer Karriere vieleicht eine 3 Zimmer Wohnung leisten können.

Ich sehe es genauso wie oben angesprochen. Zum einen sind wir als Gesellschaft faul und träge geworden und ohne Biss. Wir leben von der Substanz der Vorgängergenerationen. Man sieht es auch hier im Forum wo sehr viele "wie werde ich Beamter und positioniere mich möglichst gut mit W/L Balance" Threads sind.

Die Quittung bekommen wir schon. Der Lebdensstandard nimmt bereits heute für die 20-30 jährigen ab im Vergleich zur Vorgeneration (Rente, Immos, etc.). Das tut mir schon leid für die Generation.

Deutschland ist international tatsächlich wenn die Autoindustrie nicht die Kurve kriegt schlecht dran. Leider war die Hochnäsigkeit der Industrie hier extrem und das Umdenken seid 2014 ist sehr langsam (auch weil in den Firmen viele Leute mit Altverträgen sitzen die sich denken "für mich reichts schon noch").

antworten
WiWi Gast

Deutschland vor dem Abstieg (?!)

Ja diese Prophezeiung gibt es schon seit Jahrzehnten. Klar, die ganze Techgeschichte haben wir verschlafen, aber sonst dominiert Deutschland trotzdem in sehr vielen Bereichen und wird es auch noch in der Zukunft.

antworten
WiWi Gast

Deutschland vor dem Abstieg (?!)

Der Spiegel hat keine Ahnung vom technologischen Know How deutscher Firmen.
Die deutsche Wirtschaft ist technologisch sicher nicht im Rückstand. Was der Spiegel eigentlich meint ist die Bedeutung der Branchen. Während in den USA IT-Internet-Software Unternehmen seit 20 Jahren boomen, bleibt Deutschland eben das Land des Maschinenbaus.

Was wirklich mittlerweile eindeutig negativ für den deutschen Standort wirkt, ist die deutsche Politk und der Beamtenstaat. Nach 30 Jahren wurde der Soli halbwegs abgeschafft nach zähesten Diskussionen, vor allem seitens der SPD. Die deutsche Steuer- und Abgabenlast ist für jede internationale Fachkraft total abschreckend und unattraktiv. Die Bürokratie wächst ungehemmt, der neueste Streich wird ein Lieferkettengesetz, was völlig fernab jeder unternehmerischen Realität ist. Attraktiv ist Deutschland schon lange nur noch für Leute in der sozialen Hängematte.

antworten
WiWi Gast

Deutschland vor dem Abstieg (?!)

Totally agree. Wir haben uns vollständig auf unseren Lorbeeren ausgeruht. Es ist die Illusion entstanden, dass der Wohlstand quasi gottgegeben ist und wir uns daher alleine auf das Verteilen statt das Erwirtschaften fokussieren können. Ich kann mich in den letzten 10 Jahren an keine einzige nennenswerte Reform erinnern, die unternehmerische Grundprinzipien wie Eigenverantwortung gestärkt hat. Stattdessen wurden fleissig Abgaben erhöht, Bürokratiemonster aufgebaut und Umverteilungen bis zum Exodus betrieben. Wer braucht schon Arbeitsplätze wenn es die Moral doch auch tut...

Bin überzeugt, dass die Quittung bald kommen wird und schaue nach Jobs in der Schweiz und den USA um.

Ich will auf jeden Fall in keinem Land leben, dessen einziges Bestreben zu sein schein, wirtschaftlichen Erfolg fast schon zu bestrafen.

antworten
WiWi Gast

Deutschland vor dem Abstieg (?!)

Wieso fallt ihr Wiwis immer auf so ein Untergangsgeschwafel herein. Es kommen in den kommenden Jahren herausfordernde Zeiten Digitalisierung Elektromobilität etc. und es wird sich zeigen was passiert niemand weiß was letztendlich passiert aber da ist Deutschland nicht alleine da haben es viele Länder schlimmer von dem her nein Deutschland würde ich nicht den Rücken kehren.

antworten
WiWi Gast

Deutschland vor dem Abstieg (?!)

Das Problem ist aus meiner Sicht nicht auf Politik / Industrie beschränkt: Vielleicht fassen wir uns einfach mal an die eigene Nase. Die meisten jungen Menschen haben doch keinen Drive, keine Ambitionen, sind nicht bereit ein paar Jahre Vollgas zu geben. Stattdessen geht es um Sicherheit und Freizeit.

Ich war vor der Corona-Krise länger in China. Das ist unglaublich wie dynamisch es dort ist. Schade, dass in Deutschland die risikoscheuen Bedenkenträger in der Mehrheit sind

antworten
ExBerater

Deutschland vor dem Abstieg (?!)

Meine Güte....

Es gibt solide, etablierte Rankings in denen Deutschland fast überall weit vorne liegt - oft sogar steigt. Es gibt nachweisbare Fakten an denen man immer wieder sieht wie solide Deutschland "performt".

Und dann gibt es ein paar Tech-Digi-Pseudo-Bla-Bla Rankings die sich einige zurecht legen um Deutschland schlecht dastehenzulassen. Nach dem Motto: Man muss nur lange genug suchen dann findet man schon Themen in denen Deutschland nicht gut aussieht. Daran glauben dann die gleichen Leute die in Bubble-Aktien investieren und nicht merken, dass der ganze AI/Digi Trend weitestgehend ein Schmarrn ist.

ich habe das aber alles schon ausführlich in anderen Threads dargestellt und jetzt keine Lust das nochg mal zu tun.

Ich freue mich daher über jeden der auswandert. Macht ihr mal!

antworten
WiWi Gast

Deutschland vor dem Abstieg (?!)

Also ich kann mich auch nicht beschweren in Deutschland. Das einzige, was mich stört, ist, dass ich wohl zeitlebens keine eigene Immobilie mehr besitzen werde. Jedenfalls nicht in meiner Heimat. Aber das Problem gibt es in ganz Europa und in der Schweiz sowieso (die übrigens auch Probleme mit Überalterung bekommt). Wer in die Schweiz auswandert, um dann mit mehr Geld wieder nach Deutschland zurückzukommen, trägt zu diesem Problem meiner Meinung nach bei.

antworten
WiWi Gast

Deutschland vor dem Abstieg (?!)

ExBerater schrieb am 18.03.2021:

Meine Güte....

Es gibt solide, etablierte Rankings in denen Deutschland fast überall weit vorne liegt - oft sogar steigt. Es gibt nachweisbare Fakten an denen man immer wieder sieht wie solide Deutschland "performt".

Und dann gibt es ein paar Tech-Digi-Pseudo-Bla-Bla Rankings die sich einige zurecht legen um Deutschland schlecht dastehenzulassen. Nach dem Motto: Man muss nur lange genug suchen dann findet man schon Themen in denen Deutschland nicht gut aussieht. Daran glauben dann die gleichen Leute die in Bubble-Aktien investieren und nicht merken, dass der ganze AI/Digi Trend weitestgehend ein Schmarrn ist.

ich habe das aber alles schon ausführlich in anderen Threads dargestellt und jetzt keine Lust das nochg mal zu tun.

Ich freue mich daher über jeden der auswandert. Macht ihr mal!

+1
Diese Untergangsstimmung die manche hier im Forum pushen ist ein schlechter Witz. Niemand, der sich ernsthaft mit der Thematik auseinandersetzt, würde auf die dümmliche Idee kommen, dass hier ein Abstieg bevorsteht

antworten
ExBerater

Deutschland vor dem Abstieg (?!)

witzig auch dass das gerade jetzt kommt und einige auch noch daran glaube, wo ausgerechnet DIE BEIDEN Unternehmen, die wie sonst keine für den digitalen Wandel stehen (Apple und Tesla) bewusst riesige Milliarden Investionen in den Standort Deutschland angekündigt haben.

Zudem erfolg seit Jahren ein großer Mentalitätswandel in Deutschland hinzu einem Start Up Unternehmertum.

Ich sehe rosige Zeiten für Deutschland. Fast kein anderes Land hat die Voraussetzungen wie wir, die motivierten und hoch gebildeten Menschen in Kombination mit dem besten Ausbildungssystem der Welt, und die Präzision Dinge auch erfolgreich (!) ans Laufen zu bringen.

antworten
WiWi Gast

Deutschland vor dem Abstieg (?!)

ExBerater schrieb am 18.03.2021:

Meine Güte....

Es gibt solide, etablierte Rankings in denen Deutschland fast überall weit vorne liegt - oft sogar steigt. Es gibt nachweisbare Fakten an denen man immer wieder sieht wie solide Deutschland "performt".

Und dann gibt es ein paar Tech-Digi-Pseudo-Bla-Bla Rankings die sich einige zurecht legen um Deutschland schlecht dastehenzulassen. Nach dem Motto: Man muss nur lange genug suchen dann findet man schon Themen in denen Deutschland nicht gut aussieht. Daran glauben dann die gleichen Leute die in Bubble-Aktien investieren und nicht merken, dass der ganze AI/Digi Trend weitestgehend ein Schmarrn ist.

ich habe das aber alles schon ausführlich in anderen Threads dargestellt und jetzt keine Lust das nochg mal zu tun.

Ich freue mich daher über jeden der auswandert. Macht ihr mal!

Dass viele deutsche Unternehmen Top sind und extrem innovationsstark dazu, will ich gar nicht verneinen - wirtschaftlich gesehen geht es uns gut (noch), ja!
ABER es gibt eine Politik und Gesellschaft, die all das aus irgendwelchen Motiven versucht zu torpedieren:

  • Hohe Abgabenlast (höchste/ zweithöchste in Europa und nach der Vermögenssteuer + höhere Spitzensteuersätze schreit man auch schon)
  • Extrem hohe Kosten für Energie (Strom/ Bezin) und potentielle Black-Out Gefahr durch Atom- & Kohleausstieg und mangelndem Netzausbau
  • Sinkender Wert der deutschen Infrastruktur (verliert aufgrund von mangelnden Investitionen immer mehr an Wert)
  • Billionen Renten-Lücke (vielen Dank an das Umlagefinanzierte System) - wird im übrigen schon jetzt mit mehreren Dutzend Milliarden Steuergeld subventioniert
  • drohender Öko-Links-Ruck in der Gesellschaft (man höre sich nur mal die Forderungen von FFF und XR an)
  • Unfähigste Politiker (siehe Maut, siehe Masken, siehe Schnelltest, siehe Sparbuch-Olaf, siehe Impfen, etc.)

Wenn wir nicht auch einen Teil motivierter und innovativer Menschen in Deutschland hätten, dann wären wir jetzt schon wie Bulgarien. Und irgendwie scheint es niemanden zu stören, dass wir uns langsam dort hin bewegen.

antworten
WiWi Gast

Deutschland vor dem Abstieg (?!)

Naja, es ist schon was dran. Einerseits - und die wenigsten scheinen zu realisieren, wie gravierend das ist - sterben wir aus - die Geburtenrate ist immer noch deutlich niedriger als in diversen anderen europäischen Industriestaaten, andererseits gibt es wirklich diese Behäbigkeit, Unverbesserlichkeit, und Arroganz, mit der immer alles schöngeredet und unter den Teppich gekehrt wird. Wird schon, wir schaffen das, das haben wir immer schon so gemacht etc. Dazu noch die höchste Zahl an weitgehend ungebildeten Flüchtlingen, die bis zum St. Nimmerleinstag geduldet werden. Keine sinnvollen, bildungsgerichteten Einwanderungskriterien wie UK, Kanada, Australien, US. Leute, die Spitzenforschung machen wollen, zieht es an die angloamerikanischen Institute, weil hierzulande kaum Kohle in die Unis fließt.

Und der Politikapparat - ein einzige Katastrophe. Parteipolitik bis zum Gehtnichtmehr, kompetente Leute sitzen Jahrzehnte im Kabuff, bis sie mal irgendwo ans Mikro dürfen (salopp gesagt). Wer will denn dann noch in die Politik? Die allermeisten Länder außer Deutschland, die seit 2005 dieselben Regierungschefs haben, sind Diktaturen. Wer denkt sich sowas aus?

Digitalisierung und Telekommunikation brauchen wir gar nicht erst anfangen, da wurde so viel verhauen, dass der Anschluss (ha) wohl teils gar nicht mehr zu erlangen ist.

Ich meckere nicht grundlos - ich habe in mehreren Ländern für jeweils ein paar Jahre gelebt, und wiege durchaus auch Vor- und Nachteile ab. Es gibt genug Sachen, die in Deutschland immer noch vergleichsweise sehr gut laufen, wie bspw. das Gesundheitssystem. Mal schauen, wie lange noch.

antworten
WiWi Gast

Deutschland vor dem Abstieg (?!)

ExBerater schrieb am 18.03.2021:

Meine Güte....

Es gibt solide, etablierte Rankings in denen Deutschland fast überall weit vorne liegt - oft sogar steigt. Es gibt nachweisbare Fakten an denen man immer wieder sieht wie solide Deutschland "performt".

Und dann gibt es ein paar Tech-Digi-Pseudo-Bla-Bla Rankings die sich einige zurecht legen um Deutschland schlecht dastehenzulassen. Nach dem Motto: Man muss nur lange genug suchen dann findet man schon Themen in denen Deutschland nicht gut aussieht. Daran glauben dann die gleichen Leute die in Bubble-Aktien investieren und nicht merken, dass der ganze AI/Digi Trend weitestgehend ein Schmarrn ist.

ich habe das aber alles schon ausführlich in anderen Threads dargestellt und jetzt keine Lust das nochg mal zu tun.

Ich freue mich daher über jeden der auswandert. Macht ihr mal!

Nun ja, die entwicklungen anderer Länder zeigen dass die aufholen. Deutschland hat dienstleistungs und technologiekapital (sonst nichts) und das lässt sich eben leicht imitieren. Besonders von Ländern denen rechte des geistigen Eigentums egal sind. Besonders Asien und Afrika aber auch andere Länder Europas werden zunehmen "gefährlicher" für Deutschland. Ich denke wir werden die Vormachtstellung nicht aufrecht erhalten können und in ein paar Jahren sind wir bedeutungslos.

antworten
WiWi Gast

Deutschland vor dem Abstieg (?!)

Solange die CDU/CSU Steuergelder in Milliardenhöhe verschwendet und veruntreut, mach ich mir über RRG ehrlich gesagt keine Sorgen....

antworten
ExBerater

Deutschland vor dem Abstieg (?!)

Wir können uns jetzt über alle möglichen Rankings streiten.
Zuletzt habe ich eins gesehen, in dem Deutschland auf Platz 1 der innovativsten Länder der Welt war...

Über Politiker zu streiten fällt im eigenen Land immer leicht - weil man die oft noch viel schlechtereren, korrupteren,... Politker in anderen Ländern gar nicht kennt.
Trump in den USA? Orban? Putin? Bolsonaro? In Deutschland schreit man wenigsten noch auf, wenn ein Minister erkennbar und nachweislich Mist baut.

Ja es gibt viele Herausforderungen. Demographie, Stärke Chinas, der Klimawandel und ein daraus resultierender teils hysterisch aufgezwungener Wandel in manchen Bereichen. Aber ich habe da großes Vertrauen in Deutschland.
Das viel zitierte Thema Digitalisierung sehe ich übrigens kaum als Herausforderung. Erstens wird das vor allem aus vielfachem Eigeninteresse herbei geredet (Berater!!! Börsengurus...), zum anderen wissen die soliden FIrmen in Deutschland schon längst was das für sie bedeutet, was davon relavant ist und wie sie damit umgehen. Im Übrigen scheitern nahezu alle hochgelobten Digitalisierungs Unicorns gnadenlos in der Realität - auch wenn es die Börse oft noch nicht bemerkt hat.

Am Ende des Tages sollten die Untergangspropheten hier einfach mal Alternativen nennen. Ich wette, da kommt dann am Ende wieder nur: Schweiz, Schweden, Kanada oder Dubai und Singapur. Na großartig...

WiWi Gast schrieb am 18.03.2021:

ExBerater schrieb am 18.03.2021:

Nun ja, die entwicklungen anderer Länder zeigen dass die aufholen. Deutschland hat dienstleistungs und technologiekapital (sonst nichts) und das lässt sich eben leicht imitieren. Besonders von Ländern denen rechte des geistigen Eigentums egal sind. Besonders Asien und Afrika aber auch andere Länder Europas werden zunehmen "gefährlicher" für Deutschland. Ich denke wir werden die Vormachtstellung nicht aufrecht erhalten können und in ein paar Jahren sind wir bedeutungslos.

antworten
WiWi Gast

Deutschland vor dem Abstieg (?!)

Was früher wichtig in der Wirtschaft war wie die Autoindustrie wird nun gezielt kaputt gemacht. Noch schlimmer geht es mit der Energie. Wir haben den höchsten Strompreis weltweit. Ein Industrieland kann so nicht überleben.

antworten
WiWi Gast

Deutschland vor dem Abstieg (?!)

WiWi Gast schrieb am 18.03.2021:

Dass viele deutsche Unternehmen Top sind und extrem innovationsstark dazu, will ich gar nicht verneinen - wirtschaftlich gesehen geht es uns gut (noch), ja!
ABER es gibt eine Politik und Gesellschaft, die all das aus irgendwelchen Motiven versucht zu torpedieren:

  • Hohe Abgabenlast (höchste/ zweithöchste in Europa und nach der Vermögenssteuer + höhere Spitzensteuersätze schreit man auch schon)
  • Extrem hohe Kosten für Energie (Strom/ Bezin) und potentielle Black-Out Gefahr durch Atom- & Kohleausstieg und mangelndem Netzausbau
  • Sinkender Wert der deutschen Infrastruktur (verliert aufgrund von mangelnden Investitionen immer mehr an Wert)
  • Billionen Renten-Lücke (vielen Dank an das Umlagefinanzierte System) - wird im übrigen schon jetzt mit mehreren Dutzend Milliarden Steuergeld subventioniert
  • drohender Öko-Links-Ruck in der Gesellschaft (man höre sich nur mal die Forderungen von FFF und XR an)
  • Unfähigste Politiker (siehe Maut, siehe Masken, siehe Schnelltest, siehe Sparbuch-Olaf, siehe Impfen, etc.)

Wenn wir nicht auch einen Teil motivierter und innovativer Menschen in Deutschland hätten, dann wären wir jetzt schon wie Bulgarien. Und irgendwie scheint es niemanden zu stören, dass wir uns langsam dort hin bewegen.

So ist es. Ich bin überzeugt von der deutschen Industrie, aber politisch und gesellschaftlich wird unser Land langsam zur Katastrophe. Bin vor 3 Jahren in die Schweiz ausgewandert und bereue es keinen Tag.

antworten
WiWi Gast

Deutschland vor dem Abstieg (?!)

WiWi Gast schrieb am 18.03.2021:

Solange die CDU/CSU Steuergelder in Milliardenhöhe verschwendet und veruntreut, mach ich mir über RRG ehrlich gesagt keine Sorgen....

Sorgen muss man sich spätestens machen, wenn die ersten Steuererhöhungen kommen und wenn Sparbuch-Olaf den Privatanlegern noch mehr Steine in den Weg legt. Dann werden nämlich noch mehr Leistungsträger samt Unternehmen das Land verlassen. Wobei das einem Großteil der roten Wählerschaft ja ohnehin egal sein dürfte, da man selbst vom Staat lebt oder für den Staat arbeitet.
Was RRG in der Realität bedeutet, sieht man in Berlin. Ich bin kein Freund der Union, aber gegen den Schaden, den RRG anrichten würde, sind die paar Milliarden nichts.

antworten
WiWi Gast

Deutschland vor dem Abstieg (?!)

Nun ja, die entwicklungen anderer Länder zeigen dass die aufholen. Deutschland hat dienstleistungs und technologiekapital (sonst nichts) und das lässt sich eben leicht imitieren. Besonders von Ländern denen rechte des geistigen Eigentums egal sind. Besonders Asien und Afrika aber auch andere Länder Europas werden zunehmen "gefährlicher" für Deutschland. Ich denke wir werden die Vormachtstellung nicht aufrecht erhalten können und in ein paar Jahren sind wir bedeutungslos.

Unsinn. Afrika wird noch nicht mal China gefährlich, die sind weit entfernt davon eine Gefahr für Deutschland zu werden. In Asien gibt es außer China kein Land, dass gefährlich werden könnte. Aber Chinas Wachstum ist auch alles andere als stabil. Extrem hohe Verschuldung von Firmen, künstliche Vermeidung von Insolvenzen, Verschuldungsprobleme von Lokalregierungen, Immobilienblasen und künstliches GDP Wachstum durch staatliche Prestigeprojekte, etc.. Wenn das so weitergeht wird das wie '97, nur wesentlich dramatischer. Innovation kommt auch nur wenig aus China. Zwar kommen mittlerweile viele Patente aus China, aber die meisten sind Müll, der nie Anwendung finden wird. Die meisten Firmen investieren auch - dank der schlechten rechtlichen Lage in IP - wenig in domestic R&D und investieren stattdessen in R&D im entwickelten Ausland, besonders durch M&A, was aber wegen des Misstrauens westlicher Regierungen und dem Handelskrieg mit den USA stark gebremst wurde.

antworten
WiWi Gast

Deutschland vor dem Abstieg (?!)

Nun ja, die entwicklungen anderer Länder zeigen dass die aufholen. Deutschland hat dienstleistungs und technologiekapital (sonst nichts) und das lässt sich eben leicht imitieren. Besonders von Ländern denen rechte des geistigen Eigentums egal sind. Besonders Asien und Afrika aber auch andere Länder Europas werden zunehmen "gefährlicher" für Deutschland. Ich denke wir werden die Vormachtstellung nicht aufrecht erhalten können und in ein paar Jahren sind wir bedeutungslos.

Es ist wirklich interessant, wenn man sich mal alte Politiksendungen in den Dritten anschaut. So etwas wurde auch schon 1980 vorausgesagt.

Die Weltwirtschaft verändert sich und das kann gefährlich werden. Aber in den letzten Jahrzehnten war die deutsche Wirtschaft in der Lage, sich anzupassen. Es gibt keine Garantie, dass sie es weiter schafft, aber es ist gewiss nicht unwahrscheinlich.

Und meiner Erfahrung nach kann man immer abwechselnd Artikel lesen, die entweder die Situation viel zu positiv darstellen oder viel zu negativ. Es verkauft sich besser als eine realistische Einschätzung unserer Stärken und Schwächen.

antworten
WiWi Gast

Deutschland vor dem Abstieg (?!)

Bin schon ein bisschen älter, deshalb habe ich so was ähnliches schon vor Jahren mehrfach gehört.
Ende der Achtziger in der Schule: Deutschland wird deindustrialisiert, in 20 Jahren werden in DE keine Autos mehr gebaut.

Vor 20 Jahren: Deutschland der kranke Mann Europas, Arbeitslosigkeit bei 14%. Fachkräfte finden keinen Job. Was heutige Absolventen häufig nicht realisieren, es gab Zeiten wo MINTler wie E Techniker, Mathematiker oder Physiker, aber auch Juristen kaum einen Job gefunden haben.

Fazit: ja man muss was machen, besonders in der Infrastruktur, Digitalisierung usw. aber die Welt geht so schnell nicht unter. Immer dran denken: wo anders ist auch schei*e...

antworten
WiWi Gast

Deutschland vor dem Abstieg (?!)

WiWi Gast schrieb am 18.03.2021:

Solange die CDU/CSU Steuergelder in Milliardenhöhe verschwendet und veruntreut, mach ich mir über RRG ehrlich gesagt keine Sorgen....

Psssst! RRG ist doch das Feindbild schlechthin!

antworten
WiWi Gast

Deutschland vor dem Abstieg (?!)

Interessant, dass hier die Schweiz so oft genannt wird. Ich fühle mich in Deutschland auch immer unwohler. Bin politisch libertär/konservativ und die deutschen Städte sind mir viel zu alternativ und es sieht so aus als würde sich das nicht ändern.

Bin bald im Master an der HSG - ist die Schweiz wirklich so viel besser wie in DE? Laut den Wahlergebnissen wählen dort ja auch relativ viele Sozialdemokraten.

antworten
WiWi Gast

Deutschland vor dem Abstieg (?!)

Klar Deutschland schafft sich ab Arbeitslosigkeit im Keller gutes Sozialsystem, niedrige Kriminalität, keine Ghettos, viele innovative Unternehmen mittlerweile auch eine Start Up Welle. Gute Arbeitsbedingungen wie in keinem anderen Land. Klar Immobilien sind teuer aber das ist in der gesamten EU so und in deuts noch vergleichsweise günstig siehe London und die Rente gerät ins wanken aber das ist in jedem Land so also ich finde Deutschland top.

antworten
WiWi Gast

Deutschland vor dem Abstieg (?!)

Hi, in welchem Land läuft denn alles besser? Hier wurden die Schweiz und Neuseeland erwähnt - hat man da viel mehr von seinem Geld, kann man dort viel einfacher Karriere machen, gibt es dort mehr weltweit relevante Unternehmen, ist das Gesundheitssystem dort besser, gibt es dort keine Probleme mit bestimmten Einwander-/Flüchtlingsgruppen, ist die Bevölkerung dort nicht überaltert, gibt es dort nie “Skandale” bzgl. einigen Politikern etc.?

antworten
WiWi Gast

Deutschland vor dem Abstieg (?!)

Sorry das Problem mit der Geburtenrate ist doch von der Politik bewusst beigeführt und betrifft fast die gesamte westliche Welt. Frauen werden im Abitur, Studium, Berufseinstiegt und Beruf gegenüber Männer stark bevorzugt, sodass es möglichst viele Frauen gibt die gar kein Kinder haben.

Die CDU ist jetzt selbst für eine Frauenquote bei Startups...

antworten
WiWi Gast

Deutschland vor dem Abstieg (?!)

Auch wenn diese Meinung hier unter uns Wirtschaftsfreunden in diesem Forum vll nicht gerne gehört wird:
Wenn man 16 Jahre lang eine konservative Partei an der Macht hat, dann gibt es nunmal kaum mehr Fortschritt.

Für Fortschritt müssen zumindest alle paar Jahre mal Progressive an die Macht. Helmut Schmidt wollte schon in den 80ern deutschlandweit Glasfaser verlegen, das wurde dann von der Folgeregierung Kohl eingestampft und Monopolisten wurden privatisiert.

Die letzte große Reform (Agenda 2010) gab es nunmal unter Rot-Grün.

Was die Konservativen in Deutschland machen ist nichts anderes als uns Stagnation als Konservatismus zu verkaufen.

antworten
WiWi Gast

Deutschland vor dem Abstieg (?!)

Spannendes Thema...

Deutschland hat die zweit älteste Bevölkerung weltweit und über 20 Mio. Rentner. Das wirkt sich klar auf politische Entscheidungen aus. Viele Politiker sind auch über 50.

Ich hab die Tage eine Doku im ZDF über das Tesla Werk bei Berlin gesehen. Über die Anzahl der entstehenden Arbeitsplätze und der Bruttowertschöpfung der Fabrik wurde keine 2 min geredet, aber dafür 40 min über möglichen Wassermangel und möglicherweise austrocknende Privatbrunnen von einigen wenigen Anwohnern ohne Fernwasser! Gehts noch?

In DE gibt es leider eine massive Verhinderungsmentalität und Veränderungsfeindlichkeit, vor allem was Großprojekte angeht (S21, Flughafen BER, usw.), die zunehmend zum Problem werden.

Die Baufeindlichkeit wurde ja auch schon erwähnt. Das EFH wird zum neuen Feind. Allein die Entsorgung vom Erdaushub eines Kellers kostet über 25.000 EUR! Gleichzeitig hat man in den Ortskernen und Stadtzentren Uralthäuser mit einer schrecklichen Energiebilanz. Die Preise für Immobilien steigen mangels Baugebieten munter weiter.

Trotz allem hat es Deutschland immer noch drauf: die Automobilindustrie startet durch, bei Energie- und Medizintechnik ist DE Weltklasse, unsere Maschinen sind weltweit gefragt und die Fabrikautomation kann niemand so gut wie DE.

Wir müssen jetzt nur aufpassen, dass die Wirtschaft nicht mit Spielereien wie 4-Tage-Woche, Recht auf Teilzeit, Lieferkettengesetz, Erhöhung der Energiekosten, Regulierungswahn beim Bauen und weiteren Schnapsideen abgewürgt wird.

antworten
WiWi Gast

Deutschland vor dem Abstieg (?!)

Die politische Stabilität die Deutschland bietet ist - wahrscheinlich sogar weltweit - einzigartig.

Wenn die politische Stabilität weltweit einzigartig ist, wie definierst Du die dann?
Ich sehe nicht, wo Deutschland da Ländern wie Frankreich, Niederlande, Schweiz, den skandinavischen Ländern und vielen anderen eur. Ländern voraus sein sollte?
Was sind die Parameter?

Die Ära Merkel steht für mich auch weniger für die längste Wachstumsphase die Deutschland je gesehen hat (auch wenn das während ihrer Kanzlerschaft so war). Die Ära steht für mich viel mehr dafür, dass Deutschland sich auf der weltpolitischen Bühne stark positionieren konnte und dort so selbstbewusst agiert wie noch nie.

Wo agiert Deutschland denn außenpolitisch stark und selbstbewusst? Von Erdogan lässt sich Merkel doch immer noch über den Tisch ziehen, siehe die aktuellen Verhandlungen zur Neuauflage des gescheiterten Flüchtlingsabkommens.

antworten
WiWi Gast

Deutschland vor dem Abstieg (?!)

Schweiz, Holland, Norwegen und Dänemark würde ich Deutschland vorziehen

antworten
WiWi Gast

Deutschland vor dem Abstieg (?!)

WiWi Gast schrieb am 18.03.2021:

Schweiz, Holland, Norwegen und Dänemark würde ich Deutschland vorziehen

In Holland, Norwegen und Dänemark ist alles deutlich teurer, dafür sind die Gehälter nicht höher (in NL niedriger). Unkontrollierte Einwanderung ist auch dort ein großes Problem (auch in der Schweiz)

antworten
WiWi Gast

Deutschland vor dem Abstieg (?!)

WiWi Gast schrieb am 18.03.2021:

Schweiz, Holland, Norwegen und Dänemark würde ich Deutschland vorziehen

Genau, Holland wegen niedrigerer Steuerquote und definitv nicht vorhandenen Migrations- und Integrationsproblemen.
Norwegen und Dänemark haben auch ähnliche Steuersätze wie DE...

antworten
WiWi Gast

Deutschland vor dem Abstieg (?!)

WiWi Gast schrieb am 18.03.2021:

Schweiz, Holland, Norwegen und Dänemark würde ich Deutschland vorziehen

+1 ich ebenso. Diese Länder sind kleiner und daher sehr viel agiler --> weniger Reformstau

antworten
ExBerater

Deutschland vor dem Abstieg (?!)

Finde das immer witzig. Man sucht die Länder die praktisch extrem ähnlich zu Deutschland sind - ohne sie im Detail zu kenne - und nennt diese dann als Beispiele für "da ist alles besser".

antworten
WiWi Gast

Deutschland vor dem Abstieg (?!)

WiWi Gast schrieb am 18.03.2021:

Noch schlimmer geht es mit der Energie. Wir haben den höchsten Strompreis weltweit

Und europaweit die wenigsten Blackouts

antworten
WiWi Gast

Deutschland vor dem Abstieg (?!)

Jetzt mal die Gegenfrage:
Was läuft in Deutschland außerhalb der Wirtschaft wirklich gut - also in Politik und Gesellschaft. Ich kann aus meiner liberalen Position heraus keine positive Entwicklung sehen.

Das einzig wirklich gute ist, dass wir in Deutschland (mit) den besten Pass haben :D

antworten
WiWi Gast

Deutschland vor dem Abstieg (?!)

WiWi Gast schrieb am 18.03.2021:

Spannendes Thema...

Deutschland hat die zweit älteste Bevölkerung weltweit und über 20 Mio. Rentner. Das wirkt sich klar auf politische Entscheidungen aus. Viele Politiker sind auch über 50.

Ich hab die Tage eine Doku im ZDF über das Tesla Werk bei Berlin gesehen. Über die Anzahl der entstehenden Arbeitsplätze und der Bruttowertschöpfung der Fabrik wurde keine 2 min geredet, aber dafür 40 min über möglichen Wassermangel und möglicherweise austrocknende Privatbrunnen von einigen wenigen Anwohnern ohne Fernwasser! Gehts noch?

In DE gibt es leider eine massive Verhinderungsmentalität und Veränderungsfeindlichkeit, vor allem was Großprojekte angeht (S21, Flughafen BER, usw.), die zunehmend zum Problem werden.

Die Baufeindlichkeit wurde ja auch schon erwähnt. Das EFH wird zum neuen Feind. Allein die Entsorgung vom Erdaushub eines Kellers kostet über 25.000 EUR! Gleichzeitig hat man in den Ortskernen und Stadtzentren Uralthäuser mit einer schrecklichen Energiebilanz. Die Preise für Immobilien steigen mangels Baugebieten munter weiter.

Trotz allem hat es Deutschland immer noch drauf: die Automobilindustrie startet durch, bei Energie- und Medizintechnik ist DE Weltklasse, unsere Maschinen sind weltweit gefragt und die Fabrikautomation kann niemand so gut wie DE.

Wir müssen jetzt nur aufpassen, dass die Wirtschaft nicht mit Spielereien wie 4-Tage-Woche, Recht auf Teilzeit, Lieferkettengesetz, Erhöhung der Energiekosten, Regulierungswahn beim Bauen und weiteren Schnapsideen abgewürgt wird.

Was ist denn schlecht am Lieferkettengesetz. Dass Leute nicht in menschenunwürdigen Bedingungen arbeiten oder dass Kinderarbeit und Umweltverschmutzung unterbunden wird?

antworten
WiWi Gast

Deutschland vor dem Abstieg (?!)

WiWi Gast schrieb am 18.03.2021:

Schweiz, Holland, Norwegen und Dänemark würde ich Deutschland vorziehen

Mach das.

antworten
WiWi Gast

Deutschland vor dem Abstieg (?!)

WiWi Gast schrieb am 18.03.2021:

Dass viele deutsche Unternehmen Top sind und extrem innovationsstark dazu, will ich gar nicht verneinen - wirtschaftlich gesehen geht es uns gut (noch), ja!
ABER es gibt eine Politik und Gesellschaft, die all das aus irgendwelchen Motiven versucht zu torpedieren:

  • Hohe Abgabenlast (höchste/ zweithöchste in Europa und nach der Vermögenssteuer + höhere Spitzensteuersätze schreit man auch schon)
  • Extrem hohe Kosten für Energie (Strom/ Bezin) und potentielle Black-Out Gefahr durch Atom- & Kohleausstieg und mangelndem Netzausbau
  • Sinkender Wert der deutschen Infrastruktur (verliert aufgrund von mangelnden Investitionen immer mehr an Wert)
  • Billionen Renten-Lücke (vielen Dank an das Umlagefinanzierte System) - wird im übrigen schon jetzt mit mehreren Dutzend Milliarden Steuergeld subventioniert
  • drohender Öko-Links-Ruck in der Gesellschaft (man höre sich nur mal die Forderungen von FFF und XR an)
  • Unfähigste Politiker (siehe Maut, siehe Masken, siehe Schnelltest, siehe Sparbuch-Olaf, siehe Impfen, etc.)

Wenn wir nicht auch einen Teil motivierter und innovativer Menschen in Deutschland hätten, dann wären wir jetzt schon wie Bulgarien. Und irgendwie scheint es niemanden zu stören, dass wir uns langsam dort hin bewegen.

Oh nein die deutschen Wähler achten auf Ökologie und wollen nicht dass der Erdball verglüht wie können sie nur.

antworten
WiWi Gast

Deutschland vor dem Abstieg (?!)

WiWi Gast schrieb am 18.03.2021:

Was früher wichtig in der Wirtschaft war wie die Autoindustrie wird nun gezielt kaputt gemacht. Noch schlimmer geht es mit der Energie. Wir haben den höchsten Strompreis weltweit. Ein Industrieland kann so nicht überleben.

Deutschland ist kein Industrieland. Industrie hat einen Anteil von 25%.

antworten
WiWi Gast

Deutschland vor dem Abstieg (?!)

Was ist das für ein Beitrag?

GDP Growth -> nach Corona wohl kein Wunder. Wenn etwas, was vorher um 20% gefallen ist, nun um 20% wächst, ist die Wachstumsrate sehr gut - die Wirtschaftsleistung aber gefallen.

Verschuldung/BIP: Soll das ein Witz sein? Das dürfte sich verdoppelt haben in der Corona-Zeit.

Akademisierungsgrad: Besser mal den MINT-Akademisierungsgrad ausweisen. Das Heer an Gesundheitswissenschaftlern, Genderstudenten und anderen Sozialwissenscahftlern schafft keinen Mehrwert.

Man kann auch die Augen verschließen und sich einbilden, alles sei gut. Aber mit diesen Quoten zu argumentieren, ist eines Studenten nicht würdig.

WiWi Gast schrieb am 18.03.2021:

Sehe eher das Gegenteil. Die Statistiken (GDP Growth, Verschuldung/BIP, Akademisierungsquote, Investitionsqoute etc.) haben sich deutlich besser als die Peer Group entwickelt.

Das Thema Automobilwirtschaft sehe ich komplett anders. Sehe da Volkswagen und BMW weltweit gesehen auf einem Top Weg und nach und nach auch in einer führenden Rolle bei der Transformation der Branche. Schau dir im Vergleich dazu mal GM, Ford, PSA, Stellantis und Co. an, da schlagen sich unsere Autobauer extrem gut. Es hat etwas gedauert, aber heute ist die Industrie vollständig aufgewacht und hat die zukünftige Realität akzeptiert. Volkswagen investiert so massiv in Tech und Elektrifizierung, da mach ich mir wenig Sorgen.

Auch sonst sind wir bei den industriellen Top Themen in Deutschland ziemlich weit vorne. Bei der Digitalisierung bremst die Infrastruktur etwas, aber IoT-Anwendungen in der Industrie und digitale Fabriken sind in Deutschland deutlich weiter verbreitet als in der Peer Group (OECD Staaten). In dem Bereich ist ja auch Siemens weltweit der führende Player.

Auch bei der Dekarbonisierung der Wirtschaft sind wir in einer super Ausgangsposition (Wasserstoff für die Industrie etc.). Dazu kommt dass Deutschland für Investoren und Investitionen weiterhin super attraktiv ist und das trotz hoher Steuern, Abgaben und Bürokratie. Die politische Stabilität die Deutschland bietet ist - wahrscheinlich sogar weltweit - einzigartig. Hier läuft natürlich auch nicht alles perfekt, aber gegenüber der Peer Group läufts schon sehr gut. Besser geht aber immer, zum Glück meckern die Deutschen mehr als das sie loben, deshalb muss man sich keine Gedanken machen das sich die Politiker zu sehr ausruhen.

Die Ära Merkel steht für mich auch weniger für die längste Wachstumsphase die Deutschland je gesehen hat (auch wenn das während ihrer Kanzlerschaft so war). Die Ära steht für mich viel mehr dafür, dass Deutschland sich auf der weltpolitischen Bühne stark positionieren konnte und dort so selbstbewusst agiert wie noch nie. Das zieht kluge Köpfe an (so viele Nobelpreisnominierungen wie in der letzten Dekade von Wissenschaftlern die in Deutschland forschen gab es selten/nie), es zieht aber auch Investoren und Investitionen an (beide Quoten sind deutlich besser als vor 16 Jahren). So kommen kluge Leute und Kapital, damit ist die Grundlage für Wachstum vorhanden. Zudem haben wir es bisher perfekt verstanden vom chinesischen Aufstieg wirtschaftlich zu profitieren (das hat kaum eine westliche Nation so geschafft wie wir).

antworten
WiWi Gast

Deutschland vor dem Abstieg (?!)

WiWi Gast schrieb am 18.03.2021:

[...] und gescheiterte private in der Politik (der Kollege mit dem Maskendeal ist zwei mal durchs Juraexamen gefallen und hat dann einer privaten (!) Hochschule einen Bachelor "gemacht"). [...]

Steh ich auf dem Schlauch? J.P. hat doch nie Jura studiert & an der FU Hagen seinen Abschluss gemacht, die ist doch staatlich?

antworten
WiWi Gast

Deutschland vor dem Abstieg (?!)

Helmut Schmidt hatte von Technik halt auch keine Ahnung. Das hatten ihm bestimmt irgendwelche Berater eingeflüstert. In den 1980ern war die Glasfasertechnik noch nicht ausgereift. Und hohe Übertragungskapazitäten wurden auch noch nicht wirklich benötigt. Telefon und Datennetze waren noch getrennt, anders als heute. Als man Anfang der 1990er in den neuen Bundesländern fiber to the home geschaltet hatte, war das weitgehend sinnlos vergrabenes Geld. Wurde nie richtig genutzt. Die DSL-Technik entstand auf Basis der alten Kupfer-Doppeladern, weil die USA eine vollkommen veraltete technische Infrastruktur hatten (und noch immer haben). Wurde dann weltweit ausgerollt. Wer da dann einen Glasfaser-Anschluss hatte, bekam kein schnelles Internet. Seit vielen Jahren ist die Glasfasertechnik im Netz eingesetzt, bis in den Teilnehmerbereich. Ich habe hier in meiner Eigentumswohnung schon seit Jahren ein Leerrohr für Glasfaser liegen. Irgendwann kommt das.

WiWi Gast schrieb am 18.03.2021:

Helmut Schmidt wollte schon in den 80ern deutschlandweit Glasfaser verlegen, das wurde dann von der Folgeregierung Kohl eingestampft und Monopolisten wurden privatisiert.

antworten
WiWi Gast

Deutschland vor dem Abstieg (?!)

Was ich in der Diskussion total vermisse ist das "kulturelle Verhalten" der Deutschen, das einen selbst so runterziehen kann. Das ist doch alleine schon ein Grund zum auswandern.

Bei mir im Südwesten sind sie entweder asketisch veranlagt (Folgen des Pietismus) oder aber sie sind hier zum Geldscheffeln und Häuslebauen (und wählen dann grün?!), vom Neid zerfressen und missgünstig anderen gegenüber. Keinerlei Interesse an den schönen Dingen des Lebens und freuen sich noch, wenn Cafes und Restaurants zu sind. Denunziantentum gerade in Coronazeiten ist an der Tagesordnung.
Und ich sehe hier keine Verbesserung, durch die Pandemie ist alles extremer geworden.

Von einer Aufbruchstimmung im Land und einem Ruck, der durch Deutschland geht, sind wir doch jetzt Meilenweit entfernt.

Die einzelnen Firmen machen sicher einen tollen Job, aber das bleibt eine Parallelgesellschaft aus Eliten ohne Auswirkung auf die Gesellschaft,

antworten
WiWi Gast

Deutschland vor dem Abstieg (?!)

WiWi Gast schrieb am 18.03.2021:

Oh nein die deutschen Wähler achten auf Ökologie und wollen nicht dass der Erdball verglüht wie können sie nur.

das ist nur fanatismus. die leute steigern sich immer wieder in etwas rein, dass die welt unterginge. in wirklichkeit passiert nichts.

antworten
WiWi Gast

Deutschland vor dem Abstieg (?!)

WiWi Gast schrieb am 18.03.2021:

Unsinn. Afrika wird noch nicht mal China gefährlich, die sind weit entfernt davon eine Gefahr für Deutschland zu werden. In Asien gibt es außer China kein Land, dass gefährlich werden könnte. Aber Chinas Wachstum ist auch alles andere als stabil. Extrem hohe Verschuldung von Firmen, künstliche Vermeidung von Insolvenzen, Verschuldungsprobleme von Lokalregierungen, Immobilienblasen und künstliches GDP Wachstum durch staatliche Prestigeprojekte, etc.. Wenn das so weitergeht wird das wie '97, nur wesentlich dramatischer. Innovation kommt auch nur wenig aus China. Zwar kommen mittlerweile viele Patente aus China, aber die meisten sind Müll, der nie Anwendung finden wird. Die meisten Firmen investieren auch - dank der schlechten rechtlichen Lage in IP - wenig in domestic R&D und investieren stattdessen in R&D im entwickelten Ausland, besonders durch M&A, was aber wegen des Misstrauens westlicher Regierungen und dem Handelskrieg mit den USA stark gebremst wurde.

habe gar nicht gesagt dass afrika china gefährlich wird. im gegenteil, china hat großen wirtschaftlichen einfluss auf viele afrikanische länder. wenn dann arbeiten die gegen uns bzw nicht mit uns. wenn afrika so weit fortgeschritten ist, dass die sich auch neue autos kaufen können oder sonst industriell weiter fortschreiten, dann kaufen die stahl etc. bei den chinesen, nicht bei uns (ist ja eigentlich jetzt schon so). deshalb bemüht sich china ja so um bestimmte afrikanische länder. das wird eher noch jahrzehnte dauern als jahre, aber es kommt. china hat kunden weltweit. wenn die unsere produkte kopieren und billiger in länder außerhalb der eu verkaufen als wir, können wir nichts dagegen tun. die eu mit ihren hohen kosten und mindestlöhnen etc. sowie den wenig vorhandenen rohstoffen, wird da nicht mithalten können.

antworten
WiWi Gast

Deutschland vor dem Abstieg (?!)

ExBerater schrieb am 18.03.2021:

witzig auch dass das gerade jetzt kommt und einige auch noch daran glaube, wo ausgerechnet DIE BEIDEN Unternehmen, die wie sonst keine für den digitalen Wandel stehen (Apple und Tesla) bewusst riesige Milliarden Investionen in den Standort Deutschland angekündigt haben.

Zudem erfolg seit Jahren ein großer Mentalitätswandel in Deutschland hinzu einem Start Up Unternehmertum.

Ich sehe rosige Zeiten für Deutschland. Fast kein anderes Land hat die Voraussetzungen wie wir, die motivierten und hoch gebildeten Menschen in Kombination mit dem besten Ausbildungssystem der Welt, und die Präzision Dinge auch erfolgreich (!) ans Laufen zu bringen.

zieh mal die rosarote brille ab. motiviert und hochgebildet? überwiegend leute, die sich auf die arbeit schleppen. unsere politik ist das spiegelbild unserer motivation. und überall trifft man immer mehr auf inkompetenz. besonders in Büro-/Verwaltungsbereichen könnte ich dir selbst erlebte beispiele aus der jungen vergangenheit nennen, dass man sich fragt, ob die leute überhaupt eine bildung haben.
bestes ausbildungssystem? also in den wichtigen rankings sind die deutschen unis weit hinten. berufsausbildung für viele arbeiten, an die man auch so angelernt werden könnte, sehen andere länder als unterbezahlte ausnutzung für drei jahre. daher übernehmen sie das system ja nicht und schau, es funktioniert auch ohne dieses system bei denen. deutsche wollen eben für alles einen nachweis oder zeugnis.

antworten
WiWi Gast

Deutschland vor dem Abstieg (?!)

WiWi Gast schrieb am 25.03.2021:

ExBerater schrieb am 18.03.2021:

zieh mal die rosarote brille ab. motiviert und hochgebildet? überwiegend leute, die sich auf die arbeit schleppen. unsere politik ist das spiegelbild unserer motivation. und überall trifft man immer mehr auf inkompetenz. besonders in Büro-/Verwaltungsbereichen könnte ich dir selbst erlebte beispiele aus der jungen vergangenheit nennen, dass man sich fragt, ob die leute überhaupt eine bildung haben.
bestes ausbildungssystem? also in den wichtigen rankings sind die deutschen unis weit hinten. berufsausbildung für viele arbeiten, an die man auch so angelernt werden könnte, sehen andere länder als unterbezahlte ausnutzung für drei jahre. daher übernehmen sie das system ja nicht und schau, es funktioniert auch ohne dieses system bei denen. deutsche wollen eben für alles einen nachweis oder zeugnis.

Völlig falsche Analyse das System funktioniert eben nicht bei denen. Unsere duales Ausbildungssystem ist maßgeblich dafür verantwortlich dass Deutschland seit 15 Jahren die niedrigsten Jugendarbeitslosigkeit unter den OECD Staaten hat. Wenn man keine Ahnung hat, dann sollte man manchmal auch einfach nichts sagen.

Zur Motivation unserer Politiker. Jmd. wie Merkel hat ne 80h Stunde Woche. Egal was man jetzt von den Entscheidungen in der Politik hält. Mangelnde Motivation ist auch das nicht.

antworten
Voice of Reason

Deutschland vor dem Abstieg (?!)

Danke für den Post.
Sehe ich genauso.
Auf der anderen Seite: lass sie doch einfach abhauen - ich denke nicht, dass deren "Einsatz" irgendeinen Mehrwert gehabt hätte oder das sie überhaupt in der Lage gewesen wären, Mehrweit zu erzeugen.
Bleibt halt mehr vom Kuchen für uns.

WiWi Gast schrieb am 18.03.2021:

Wieso fallt ihr Wiwis immer auf so ein Untergangsgeschwafel herein. Es kommen in den kommenden Jahren herausfordernde Zeiten Digitalisierung Elektromobilität etc. und es wird sich zeigen was passiert niemand weiß was letztendlich passiert aber da ist Deutschland nicht alleine da haben es viele Länder schlimmer von dem her nein Deutschland würde ich nicht den Rücken kehren.

antworten
WiWi Gast

Deutschland vor dem Abstieg (?!)

WiWi Gast schrieb am 19.03.2021:

Steh ich auf dem Schlauch? J.P. hat doch nie Jura studiert & an der FU Hagen seinen Abschluss gemacht, die ist doch staatlich?

Der Vorposter meint auch nicht Jens Spahn sondern den Ex-Abgeordneten Nicolas Löbel

antworten
WiWi Gast

Deutschland vor dem Abstieg (?!)

Weil es nicht machbar ist du Träumer.
Weißt du wieviele Zulieferer selbst nur mittelgroße Unternehmen haben? Und das international? Das Unternehmen soll dafür haften, wenn andere UN etwas falsch machen?
Wie kann man so einen Schwachsinn gutheißen? Wohl nur in Deutschland, hauptsache moralischer Weltmeister obwohl damit keinem geholfen ist.

WiWi Gast schrieb am 18.03.2021:

Was ist denn schlecht am Lieferkettengesetz. Dass Leute nicht in menschenunwürdigen Bedingungen arbeiten oder dass Kinderarbeit und Umweltverschmutzung unterbunden wird?

antworten
WiWi Gast

Deutschland vor dem Abstieg (?!)

WiWi Gast schrieb am 24.03.2021:

Was ich in der Diskussion total vermisse ist das "kulturelle Verhalten" der Deutschen, das einen selbst so runterziehen kann. Das ist doch alleine schon ein Grund zum auswandern.

Bei mir im Südwesten sind sie entweder asketisch veranlagt (Folgen des Pietismus) oder aber sie sind hier zum Geldscheffeln und Häuslebauen (und wählen dann grün?!), vom Neid zerfressen und missgünstig anderen gegenüber. Keinerlei Interesse an den schönen Dingen des Lebens und freuen sich noch, wenn Cafes und Restaurants zu sind. Denunziantentum gerade in Coronazeiten ist an der Tagesordnung.
Und ich sehe hier keine Verbesserung, durch die Pandemie ist alles extremer geworden.

Von einer Aufbruchstimmung im Land und einem Ruck, der durch Deutschland geht, sind wir doch jetzt Meilenweit entfernt.

Die einzelnen Firmen machen sicher einen tollen Job, aber das bleibt eine Parallelgesellschaft aus Eliten ohne Auswirkung auf die Gesellschaft,

Ich denke tatsächlich übers Auswandern nach u.a. aus genau diesen Gründen. Die Mentalität der Deutschen ist mir schleierhaft. Bevormundung und Kontrolle überall. Einer von meinen Kommilitonen wollte sogar mal eine Rechtfertigung von mir hören, warum ich mal nicht zum Seminar kam, um mir die Vorträge der anderen anzuhören. Das wäre schließlich Anstand. Dieser Geltungsdrang und diese Selbstverständlichkeit, mit der erwartet wird, dass die eigenen Ansichten von allen anderen zu übernehmen seinen, ist schon erschreckend.

Die selbst merken das natürlich nicht mehr. Is ja logisch. In Deutschland braucht man inzwischen Jahre, um eine Brücke zu erneuern, aber ich bin mir sicher, um so was wie die Stasi neu aufzubauen braucht es nur einen Tag.

antworten
WiWi Gast

Deutschland vor dem Abstieg (?!)

WiWi Gast schrieb am 18.03.2021:

Ich könnte hier jetzt in einem die Grenzen des Forums sprengenden Post aufzählen, was in Politik und Gesellschaft so alles falsch läuft - kurz gesagt: Wir sind schon im Prozess des Abstieges.
Ich habe mich eigentlich immer als Patriot gesehen, aber durch den derzeitigen Zustand unseres schönen Landes habe ich gedanklich meine Koffer schon gepackt. Entweder Schweiz (noch besser Liechtenstein) oder Neuseeland ist das Ziel.

Gerade für motivierte, leistungswillige und intelligente Menschen wird Deutschland immer unattraktiver - und bei der drohenden Gefahr von RRG (dank Merkel - sehr vieles, was falsch läuft hängt mit ihr zusammen - nicht nur derzeit, sondern langfristig-strukturell) gibt es nur einen möglichen Weg: Koffer packen!!!

Also wenn du dir Zeit sparen möchtest, dann stelle dir die Frage: Was läuft in diesem Land eigentlich gut?

Antwort: Nichts. Gar nichts. Dieses Land ist aktiv zerstört worden.

Siehst du? Schnell und effizient.

antworten
WiWi Gast

Deutschland vor dem Abstieg (?!)

WiWi Gast schrieb am 18.03.2021:

ExBerater schrieb am 18.03.2021:

Nun ja, die entwicklungen anderer Länder zeigen dass die aufholen. Deutschland hat dienstleistungs und technologiekapital (sonst nichts) und das lässt sich eben leicht imitieren. Besonders von Ländern denen rechte des geistigen Eigentums egal sind. Besonders Asien und Afrika aber auch andere Länder Europas werden zunehmen "gefährlicher" für Deutschland. Ich denke wir werden die Vormachtstellung nicht aufrecht erhalten können und in ein paar Jahren sind wir bedeutungslos.

Erklär Mal wie Technologie leicht zu imitieren ist????
Technologie kopiert man nicht Mal ebenso wie soll man hochkomplexe Maschinen Mal eben kopieren. Ich glaube du hast absolut keine Ahnung von dem was du redest.

antworten
WiWi Gast

Deutschland vor dem Abstieg (?!)

Die Pseudoleistungsträger beschweren sich dass Deutschland vor dem Abstieg ist wohingegen die echten Leistungsträger Deutsch zu schätzen wissen

antworten
WiWi Gast

Deutschland vor dem Abstieg (?!)

WiWi Gast schrieb am 18.03.2021:

Bin schon ein bisschen älter, deshalb habe ich so was ähnliches schon vor Jahren mehrfach gehört.

Kurz offtopic: ist nicht so dass man mit MINT heut einen besonders tollen job findet...der unterschied zu damals ist vlt.. man findet einen job..der dann mäßig bezahlt ist:)

Ende der Achtziger in der Schule: Deutschland wird deindustrialisiert, in 20 Jahren werden in DE keine Autos mehr gebaut.

Vor 20 Jahren: Deutschland der kranke Mann Europas, Arbeitslosigkeit bei 14%. Fachkräfte finden keinen Job. Was heutige Absolventen häufig nicht realisieren, es gab Zeiten wo MINTler wie E Techniker, Mathematiker oder Physiker, aber auch Juristen kaum einen Job gefunden haben.

Fazit: ja man muss was machen, besonders in der Infrastruktur, Digitalisierung usw. aber die Welt geht so schnell nicht unter. Immer dran denken: wo anders ist auch schei*e...

antworten
WiWi Gast

Deutschland vor dem Abstieg (?!)

Leider nimmt der Anteil der so mittel oder besser Gebildeten seit Jahren stark ab. Lehrer müssen die Klausuren vereinfachen, damit immer mehr Abitur machen. Die Leute plappern die Medien nach. Selbst Denken ist ihnen abgezüchtet worden.

antworten
WiWi Gast

Deutschland vor dem Abstieg (?!)

WiWi Gast schrieb am 25.03.2021:

Also wenn du dir Zeit sparen möchtest, dann stelle dir die Frage: Was läuft in diesem Land eigentlich gut?

Antwort: Nichts. Gar nichts. Dieses Land ist aktiv zerstört worden.

Siehst du? Schnell und effizient.

Schau dir das Ausland an, da läuft es wohl besser? Wohl nicht.

Nicht umsonst sind sämtliche Länder China, Frankreich auf deutsche Firmen scharf.

antworten
WiWi Gast

Deutschland vor dem Abstieg (?!)

Dass „Deutschland am Abgrund“ sei, wird doch schon seit Jahrzehnten prognostiziert. Wahlweise aus der links- oder rechtsextremen Ecke. Und „spätestens nächstes Jahr“ wird das alles zusammenbrechen hier, ganz gewiss. ;)

antworten
WiWi Gast

Deutschland vor dem Abstieg (?!)

WiWi Gast schrieb am 25.03.2021:
ung auf die Gesellschaft,

Ich denke tatsächlich übers Auswandern nach u.a. aus genau diesen Gründen. Die Mentalität der Deutschen ist mir schleierhaft. Bevormundung und Kontrolle überall. Einer von meinen Kommilitonen wollte sogar mal eine Rechtfertigung von mir hören, warum ich mal nicht zum Seminar kam, um mir die Vorträge der anderen anzuhören. Das wäre schließlich Anstand.

Wirklich schlimm, dass von dir erwartet wird, dass du anderen gegenüber den Respekt und Anstand zeigst, der dir entgegengebracht wird.

antworten
WiWi Gast

Deutschland vor dem Abstieg (?!)

ich bin in die schweiz ausgewandert, weil deutschland zum desaster wird

antworten
WiWi Gast

Deutschland vor dem Abstieg (?!)

Stimmt. Gegenüber der Peer Group (OECD Staaten) hat Deutschland das beste GDP Wachstum, eine der niedrigsten Verschuldungsraten (trotz Corona), führend beim Export, führend bei der Anmeldung von Patenten, einer der höchsten Investitionsquoten, einer der stärksten Sozialsysteme, eine der niedrigsten Arbeitslosenquoten, die nierdrigsre Jungendarbeitslosigkeit etc. Hast vollkommen Recht es geht bergab mit Deutschland. So eine miese Performance.

Ehrlich jetzt mal jede dieser Statistiken ist besser als um die Jahrtausendwende, wo geht es den bergab? Bitte mal evidenzbasiert aufzeigen in welchen Statistiken Deutschland hinter dem OECD Durchschnitt liegt? Jetzt bitte nicht mit ner Statistik zu Glasfaser oder so nen Bullshit kommen, sondern klare in der Wissenschaft akzeptierte Volkswirtschaftliche Statistiken die aufzeigen, dass Deutschland sich ggü. der Peer Group (OECD Staaten) verschlechtert hat. Mir fällt keine Statistik ein in der wir in den letzten 15 Jahren nicht besser ggü. der Peer Group geworden sind.

WiWi Gast schrieb am 27.03.2021:

ich bin in die schweiz ausgewandert, weil deutschland zum desaster wird

antworten
WiWi Gast

Deutschland vor dem Abstieg (?!)

WiWi Gast schrieb am 28.03.2021:

Stimmt. Gegenüber der Peer Group (OECD Staaten) hat Deutschland das beste GDP Wachstum, eine der niedrigsten Verschuldungsraten (trotz Corona), führend beim Export, führend bei der Anmeldung von Patenten, einer der höchsten Investitionsquoten, einer der stärksten Sozialsysteme, eine der niedrigsten Arbeitslosenquoten, die nierdrigsre Jungendarbeitslosigkeit etc. Hast vollkommen Recht es geht bergab mit Deutschland. So eine miese Performance.

Ehrlich jetzt mal jede dieser Statistiken ist besser als um die Jahrtausendwende, wo geht es den bergab? Bitte mal evidenzbasiert aufzeigen in welchen Statistiken Deutschland hinter dem OECD Durchschnitt liegt? Jetzt bitte nicht mit ner Statistik zu Glasfaser oder so nen Bullshit kommen, sondern klare in der Wissenschaft akzeptierte Volkswirtschaftliche Statistiken die aufzeigen, dass Deutschland sich ggü. der Peer Group (OECD Staaten) verschlechtert hat. Mir fällt keine Statistik ein in der wir in den letzten 15 Jahren nicht besser ggü. der Peer Group geworden sind.

WiWi Gast schrieb am 27.03.2021:

Wieso sind Statistiken zur digitalen Wettbewerbsfähigkeit, z.B. Anteil an Glasfaseranschlüssen, Bullshit? Es wird nicht behauptet, dass Deutschland ein schwaches GDP hat oder eine hohe Arbeitslosenquote etc.

Der Artikel geht explizit auf die digitale Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands ein und liefert entsprechend anerkannte Statistiken, die belegen, dass wir hinterherhinken. Das kann man nicht verleugnen. Gerade in der aktuellen Coronazeit merken wir doch, wie die Lage ist, z.B. massive Defizite im Bereich digitales Lernen etc.

Natürlich kann man sich Statistiken raussuchen in denen Deutschland seit Jahren gut dasteht und sich in der Hoffnung wiegen, dass es die nächsten Jahrzehnte so weitergeht. Allerdings verschließt man sich dann dem Wandel, durch den eine Gesellschaft auf Dauer auch wirklich wohlhabend bleiben kann.

antworten
WiWi Gast

Deutschland vor dem Abstieg (?!)

WiWi Gast schrieb am 18.03.2021:

Klar Deutschland schafft sich ab Arbeitslosigkeit im Keller gutes Sozialsystem, niedrige Kriminalität, keine Ghettos, viele innovative Unternehmen mittlerweile auch eine Start Up Welle. Gute Arbeitsbedingungen wie in keinem anderen Land. Klar Immobilien sind teuer aber das ist in der gesamten EU so und in deuts noch vergleichsweise günstig siehe London und die Rente gerät ins wanken aber das ist in jedem Land so also ich finde Deutschland top.

Meinst du mit Start up Welle die knock offs wie HelloFresh von Rocket oder solche global bedeutungslose Fintechs wie Heidelpay?

antworten
WiWi Gast

Deutschland vor dem Abstieg (?!)

WiWi Gast schrieb am 25.03.2021:

Schau dir das Ausland an, da läuft es wohl besser? Wohl nicht.

Nicht umsonst sind sämtliche Länder China, Frankreich auf deutsche Firmen scharf.

Dass es in anderen Ländern alles besser läuft, habe ich nicht behauptet...
Italien wurde auch über Jahrzehnte kaputt gewirtschaftet. Von Frankreich, USA oder Spanien brauche ich nicht zu reden...

Das ist nun einmal das Problem, wenn man sogenannte "Westliche Demokratien" hat: Ein korrupter Polit/-Beamtenfilz, der kein Nationalbewusstsein besitzt und alles macht, was ihm aufgetragen wird, Hauptsache gegen das eigene Land arbeiten, das ist deren Devise.

Herr Maaßen hat das ja sehr schön vor der Werteunion im Januar 2020 zusammengefasst.

antworten
WiWi Gast

Deutschland vor dem Abstieg (?!)

ExBerater schrieb am 18.03.2021:

witzig auch dass das gerade jetzt kommt und einige auch noch daran glaube, wo ausgerechnet DIE BEIDEN Unternehmen, die wie sonst keine für den digitalen Wandel stehen (Apple und Tesla) bewusst riesige Milliarden Investionen in den Standort Deutschland angekündigt haben.

Zudem erfolg seit Jahren ein großer Mentalitätswandel in Deutschland hinzu einem Start Up Unternehmertum.

Ich sehe rosige Zeiten für Deutschland. Fast kein anderes Land hat die Voraussetzungen wie wir, die motivierten und hoch gebildeten Menschen in Kombination mit dem besten Ausbildungssystem der Welt, und die Präzision Dinge auch erfolgreich (!) ans Laufen zu bringen.

"Das beste Ausbildungssystem der Welt" Haha, hätte fast meinen Kaffee verschüttet. Wer kennt sie nicht, die ganzen internationalen Top-Talente, die in Tübingen, Köln und Münster studieren. Ein Bildungssystem, das die meisten WiWi-Bachelorprogramme noch auf Deutsch durchführt und massenweise durch Auswendiglernen aus Skripten lehrt, anstatt sich der Berufsrealität entsprechend in Kleingruppen auf Englisch vorzubereiten. Die Business Schools in London, Paris und Boston haben größten Respekt vor der neuen Generation der Homburg-Ultras aus Mannheim, die wissen, wie man eine Pricing-Formel rückwärts buchstabiert.

antworten
WiWi Gast

Deutschland vor dem Abstieg (?!)

WiWi Gast schrieb am 25.03.2021:

ung auf die Gesellschaft,

Wirklich schlimm, dass von dir erwartet wird, dass du anderen gegenüber den Respekt und Anstand zeigst, der dir entgegengebracht wird.

Siehst du, du bestätigst mit deiner Reaktion meine Aussage!
Es spielt gar keine Rolle, ob der Seminarbesuch damit zusammenhängt, ob jemand Respekt für jemanden hat oder ob er nur hingeht, weil er nicht verpassen will, was der Prof für Infos über die Klausur geben könnte. Es ist ganz allein die Entscheidung jedes einzelnen und geht daher niemand anderen etwas an. Für dich ist das selbstverständlich geworden, dass du so eine Aussage bezüglich dessen machst, was von mir zu erwarten sei, weil andere ja auch dieses und jenes. Du begreifst gar nicht, dass es da eine Grenze gibt, die du nicht zu übertreten hast und machst es trotzdem mit aller Selbstverständlichkeit. Und genau dieses Verhalten ist in Deutschland sehr ausgeprägt bei vielen. Die Leute kennen ihre Grenzen nicht mehr und benehmen sich wie Diktatoren.

Wenn du aus Respekt der Vortragenden gegenüber zum Seminar gehst, dann tu das. Aber warum ich gehe oder warum nicht, das ist meine Angelegenheit und mich hat niemand (und schon gar kein anderer Student, der noch nicht mal zu denen gehört, die vorgetragen haben) dazu aufzufordern zu erklären, was der Grund ist. So wie es auch meine Entscheidung ist, wen ich heirate, was ich studiere, wie viel ich lernen, was ich mir zu essen mache, wann ich aus dem Fenster sehe und so weiter. Und da gibt es eigentlich gar nichts zu diskutieren über so eine Sache, aber dass Menschen wie du doch tatsächlich eine Rechtfertigung welcher Art auch immer erwarten, zeigt wie armselig das ganze ist. Und nur deshalb habe ich jetzt diese Erklärung abgegeben, damit du mal verstehst, was bei dir falsch läuft. Aber verstehst du es? Eher nicht.

antworten
WiWi Gast

Deutschland vor dem Abstieg (?!)

WiWi Gast schrieb am 25.03.2021:

Erklär Mal wie Technologie leicht zu imitieren ist????
Technologie kopiert man nicht Mal ebenso wie soll man hochkomplexe Maschinen Mal eben kopieren. Ich glaube du hast absolut keine Ahnung von dem was du redest.

Was soll daran schwer sein, Technologie zu imitieren? Wenn es so schwer wäre, bräuchte es ja auch die ganzen Rechte zum Schutz des Geistigen Eigentums nicht. China hat doch oft genug bewiesen, wie leicht sie Technologien nachahmen und stehlen. Der Vorteil vieler Maschinenbauunternehmen ist, dass sie Patente auf bestimmte Funktionen etc. haben, aber wenn dieser rechtliche Schutz nicht bestehen würde oder ignoriert wird, dann ist diese Technologie so leicht zu vervielfältigen wie ein Massenprodukt. Und selbst wenn es nicht zu 100% gleich ist, ist es doch oft ausreichend als Substitut. Was meinst du wohl wieviele Absolventen China jedes Jahr im Ingenieurswesen hat? Und nicht nur China, auch die anderen Schwellenländer setzen stark auf MINT, während bei uns immer mehr Gender Studies etc. Verbreitung finden.

antworten
WiWi Gast

Deutschland vor dem Abstieg (?!)

WiWi Gast schrieb am 25.03.2021:

Die Pseudoleistungsträger beschweren sich dass Deutschland vor dem Abstieg ist wohingegen die echten Leistungsträger Deutsch zu schätzen wissen

Du lügst dir auch gerne selbst mit deinem Pauschaldenken in deine Tasche. Aber denk mal logisch: Die meisten Menschen in Deutschland sind sowieso nicht die, die man als Leistungsträger bezeichnet. Wenn also Deutschland nur für die echten Leistungsträger toll ist, warum sollten alle anderen dann noch hier bleiben?

antworten
WiWi Gast

Deutschland vor dem Abstieg (?!)

WiWi Gast schrieb am 18.03.2021:

Auch wenn diese Meinung hier unter uns Wirtschaftsfreunden in diesem Forum vll nicht gerne gehört wird:
Wenn man 16 Jahre lang eine konservative Partei an der Macht hat, dann gibt es nunmal kaum mehr Fortschritt.

Für Fortschritt müssen zumindest alle paar Jahre mal Progressive an die Macht. Helmut Schmidt wollte schon in den 80ern deutschlandweit Glasfaser verlegen, das wurde dann von der Folgeregierung Kohl eingestampft und Monopolisten wurden privatisiert.

Die letzte große Reform (Agenda 2010) gab es nunmal unter Rot-Grün.

Was die Konservativen in Deutschland machen ist nichts anderes als uns Stagnation als Konservatismus zu verkaufen.

Das ist Unsinn. Es kommt auf dich und alle anderen an. Wenn du etwas entwickelst, das fortschrittlich ist und auch tatsächlich eine Nachfrage schafft, weil es als sinnvoll erachtet wird, dann ist das gar nicht aufzuhalten. Also ist das echte Problem, dass kaum noch einer gute Ideen hat oder bereit ist, diese umzusetzen. Gib also nicht den konservativen Politikern die Schuld, wenn du derjenige bist, der nichts in die Gänge bringt.

antworten
WiWi Gast

Deutschland vor dem Abstieg (?!)

WiWi Gast schrieb am 25.03.2021:

Völlig falsche Analyse das System funktioniert eben nicht bei denen. Unsere duales Ausbildungssystem ist maßgeblich dafür verantwortlich dass Deutschland seit 15 Jahren die niedrigsten Jugendarbeitslosigkeit unter den OECD Staaten hat. Wenn man keine Ahnung hat, dann sollte man manchmal auch einfach nichts sagen.

Zur Motivation unserer Politiker. Jmd. wie Merkel hat ne 80h Stunde Woche. Egal was man jetzt von den Entscheidungen in der Politik hält. Mangelnde Motivation ist auch das nicht.

Falsche Analyse liegt eher bei dir.
Deutschland war nicht immer das Land mit der geringsten Jugendarbeitslosigkeit in der OECD. 2011 waren viele Länder noch deutlich besser gestellt obwohl Deutschland doch schon seit Jahrzehnten das duale Ausbildungssystem hatte und andere nicht.

Die Jugendarbeitslosenquote in Deutschland ist vor allem deshalb relativ niedrig, weil dem deutschen Arbeitsmarkt auf Dauer nur relativ wenige junge Nachwuchskräfte zur Verfügung stehen. Zählte die amtliche Statistik 1991 noch 10,3 Millionen Menschen in der Altersgruppe der 15- bis 25-Jährigen (13 % der Bevölkerung), waren es 2018 nur 8,6 Millionen (10 %).
Die Jugendarbeitslosigkeitsquote ist in Deutschland schließlich auch deshalb relativ niedrig, weil viele junge Menschen, die einen Ausbildungs- oder Arbeitsplatz suchen, nicht als Arbeitslose gezählt werden. Viele – vor allem solche mit niedrigen schulischen Qualifikationen – gelangen in den sogenannten Übergangsbereich, in dem sie einen Schulabschluss nachholen oder verbessern können, um ihre Chancen auf einen Ausbildungsplatz zu erhöhen. Da dies nicht allen Jugendlichen gelingt, wird der Übergangsbereich auch als eine Art Warteschleife kritisiert, der sich diejenigen Jugendlichen ohne Ausbildungsstelle nicht entziehen dürfen, die ihre Berufsschulpflicht noch nicht vollständig erfüllt haben, d. h. die vor weniger als zwölf Jahren eingeschult wurden.

Allerdings zeigt sich, dass junge Arbeitnehmer in Deutschland nach Abschluss ihrer Berufsausbildung nicht nur durch einen Mangel an Berufserfahrung benachteiligt sind. Die meisten von ihnen erhalten keine feste Anstellung; dadurch sind sie leicht kündbar. So lässt sich die oben angeführte relativ hohe Quote von kurzfristig Entlassenen nach Beginn der COVID-19-Pandemie erklären.
Die Arbeitslosenzahlen in der Alterskohorte über den Jugendlichen ist das Doppelte. Das deutet an, das eben viel kaschiert wird. Viele machen zwar eine Ausbildung, landen dann aber in prekären Beschäftigungsverhältnissen oder starten sogar da und bleiben da. Und das betrifft nun mal meist diejenigen, die eine Berufsausbildung in einem Bereich gemacht haben, wo auch eine Einweisung und etwas Routine genügen würden. Deutschland hat also allerhand Programme, die dazu führen, dass jemand nicht in einer Statistik als arbeitslos zu kennzeichnen ist, sagt aber nicht aus, ob das Ausbildungssystem oder die tatsächlich ausgeführten Arbeiten auch von besonderer Qualität sind oder wie Beschäftigungsverhältnisse tatsächlich aussehen.

antworten
WiWi Gast

Deutschland vor dem Abstieg (?!)

WiWi Gast schrieb am 18.03.2021:

Sehe eher das Gegenteil. Die Statistiken (GDP Growth, Verschuldung/BIP, Akademisierungsquote, Investitionsqoute etc.) haben sich deutlich besser als die Peer Group entwickelt.

Das Thema Automobilwirtschaft sehe ich komplett anders. Sehe da Volkswagen und BMW weltweit gesehen auf einem Top Weg und nach und nach auch in einer führenden Rolle bei der Transformation der Branche. Schau dir im Vergleich dazu mal GM, Ford, PSA, Stellantis und Co. an, da schlagen sich unsere Autobauer extrem gut. Es hat etwas gedauert, aber heute ist die Industrie vollständig aufgewacht und hat die zukünftige Realität akzeptiert. Volkswagen investiert so massiv in Tech und Elektrifizierung, da mach ich mir wenig Sorgen.

Auch sonst sind wir bei den industriellen Top Themen in Deutschland ziemlich weit vorne. Bei der Digitalisierung bremst die Infrastruktur etwas, aber IoT-Anwendungen in der Industrie und digitale Fabriken sind in Deutschland deutlich weiter verbreitet als in der Peer Group (OECD Staaten). In dem Bereich ist ja auch Siemens weltweit der führende Player.

Auch bei der Dekarbonisierung der Wirtschaft sind wir in einer super Ausgangsposition (Wasserstoff für die Industrie etc.). Dazu kommt dass Deutschland für Investoren und Investitionen weiterhin super attraktiv ist und das trotz hoher Steuern, Abgaben und Bürokratie. Die politische Stabilität die Deutschland bietet ist - wahrscheinlich sogar weltweit - einzigartig. Hier läuft natürlich auch nicht alles perfekt, aber gegenüber der Peer Group läufts schon sehr gut. Besser geht aber immer, zum Glück meckern die Deutschen mehr als das sie loben, deshalb muss man sich keine Gedanken machen das sich die Politiker zu sehr ausruhen.

Die Ära Merkel steht für mich auch weniger für die längste Wachstumsphase die Deutschland je gesehen hat (auch wenn das während ihrer Kanzlerschaft so war). Die Ära steht für mich viel mehr dafür, dass Deutschland sich auf der weltpolitischen Bühne stark positionieren konnte und dort so selbstbewusst agiert wie noch nie. Das zieht kluge Köpfe an (so viele Nobelpreisnominierungen wie in der letzten Dekade von Wissenschaftlern die in Deutschland forschen gab es selten/nie), es zieht aber auch Investoren und Investitionen an (beide Quoten sind deutlich besser als vor 16 Jahren). So kommen kluge Leute und Kapital, damit ist die Grundlage für Wachstum vorhanden. Zudem haben wir es bisher perfekt verstanden vom chinesischen Aufstieg wirtschaftlich zu profitieren (das hat kaum eine westliche Nation so geschafft wie wir).

Was hast du denn geraucht?
Für eine Sekunde dachte ich schon ich lese wieder so einen Propaganda Spiegel Artikel der sagt, dass Deutschland ja ach so toll ist, in Wahrheit jedoch komplett runtergewirtschaftet wurde.

antworten
WiWi Gast

Deutschland vor dem Abstieg (?!)

Lustig wie die Leute an neoklassische Theorien festhalten. Wenn aber die Väter dieser Theorien von 100% Erbschaftssteuer reden, dann lässt man den Teil einfach weg.

Was war die Leistung (wenn wir beim Leistung muss sich Lohnen gedanken sind) die ein Erbe macht? Meist hat er schon ggü anderen Bildungstechnisch profitiert.

Ich finde eher, dass die Besteuerung an sich runter muss (Lohnnebenkosten + Lohnsteuer runter).

antworten
WiWi Gast

Deutschland vor dem Abstieg (?!)

Falsche Analyse liegt eher bei dir.
Deutschland war nicht immer das Land mit der geringsten Jugendarbeitslosigkeit in der OECD. 2011 waren viele Länder noch deutlich besser gestellt obwohl Deutschland doch schon seit Jahrzehnten das duale Ausbildungssystem hatte und andere nicht.

Deutschland war ab Ende der 90'er bis etwa 2005 der kranke Mann Europas und es wurde damals sehr viel über das Scheitern geschrieben. Damals gab es Jahre der Rezession während gleichzeitig die Weltwirtschaft in einem dauerhaften Boom schien.

Trotzdem hatte um 2005 z.B. Spanien nach einem Jahrzehnt des Booms eine ähnliche Jugendarbeitslosigkeit wir Deutschland nach einem Jahrzehnt der Stagnation oder sogar Rezession.

In der Krise von 2008 wurde dann sehr viel neu bewertet und es ist kein Zufall, dass sich damals viele Länder das duale System in Deutschland sehr genau angeguckt haben und teilweise Initiativen in die Richtung unternommen haben.

antworten
WiWi Gast

Deutschland vor dem Abstieg (?!)

Ja es stimmt, wir sind wohl an einer Schwelle angelangt, an der der materielle Wohlstand nicht mehr drastisch steigt. Das passiert einerseits durch die Verwaltungshaltung unserer Politik, aber auch der fehlenden Investitionsfreudigkeit, nicht nur des Staates.

Ich glaube aber das ist nur ein Symptom eines größeren Dilemmas. Nämlich, dass wir kollektiv (westliche Welt) merken, dass unser System nicht mehr zeitgemäß ist und diese Wohlstandsmehrung nicht mehr das individuelle Glück erhöht. Ein Umstand, an dem man das deutlich sieht, ist der Umstand, dass wir nicht mehr wissen, wohin mit dem Geld. Wir drucken es wie blöd, aber die Menschen konsumieren nicht viel mehr das fliest in die Vermögenswerte. Wir sind dem Überfluss überdrüssig geworden. Das sieht man auch an vielen andern Stellen, immer mehr grüne und linke Politik, Trend zu mehr WLB etc. Wir brauchen neue Ziele, der „American Dream“ zieht nicht mehr.

Ich will nicht sagen, dass niemand gerne Wohlstand aufbauen will, aber durch die Inflationierung der Vermögenswerte, wird der Abstand zwischen normalem Konsum und Vermögen einfach immer größer, sodass z.B. der Traum vom Eigenheim für viel nicht mehr realistisch ist, egal wie viel Sie arbeiten. Das führt zu Frust. Auf der anderen Seite macht der Wohlstand auch gar nicht so glücklich, wie man das denkt, bevor man ihn erreicht. Man kann darüber lange Texte verfassen aber um es kurz zu machen.

TLDR: Ich glaube wir sind an einem Wendepunkt, an dem das konsum-maximierende System nicht mehr taugt. Aus vielerlei Gründen, Politik, die nicht gestaltet, sondern verwaltet, Leistung sich kaum mehr lohnt und eben auch, dass wir schon materiell schon sehr verwöhnt sind.

antworten
WiWi Gast

Deutschland vor dem Abstieg (?!)

WiWi Gast schrieb am 12.04.2021:

Ja es stimmt, wir sind wohl an einer Schwelle angelangt, an der der materielle Wohlstand nicht mehr drastisch steigt. Das passiert einerseits durch die Verwaltungshaltung unserer Politik, aber auch der fehlenden Investitionsfreudigkeit, nicht nur des Staates.

Ich glaube aber das ist nur ein Symptom eines größeren Dilemmas. Nämlich, dass wir kollektiv (westliche Welt) merken, dass unser System nicht mehr zeitgemäß ist und diese Wohlstandsmehrung nicht mehr das individuelle Glück erhöht. Ein Umstand, an dem man das deutlich sieht, ist der Umstand, dass wir nicht mehr wissen, wohin mit dem Geld. Wir drucken es wie blöd, aber die Menschen konsumieren nicht viel mehr das fliest in die Vermögenswerte. Wir sind dem Überfluss überdrüssig geworden. Das sieht man auch an vielen andern Stellen, immer mehr grüne und linke Politik, Trend zu mehr WLB etc. Wir brauchen neue Ziele, der „American Dream“ zieht nicht mehr.

Ich will nicht sagen, dass niemand gerne Wohlstand aufbauen will, aber durch die Inflationierung der Vermögenswerte, wird der Abstand zwischen normalem Konsum und Vermögen einfach immer größer, sodass z.B. der Traum vom Eigenheim für viel nicht mehr realistisch ist, egal wie viel Sie arbeiten. Das führt zu Frust. Auf der anderen Seite macht der Wohlstand auch gar nicht so glücklich, wie man das denkt, bevor man ihn erreicht. Man kann darüber lange Texte verfassen aber um es kurz zu machen.

TLDR: Ich glaube wir sind an einem Wendepunkt, an dem das konsum-maximierende System nicht mehr taugt. Aus vielerlei Gründen, Politik, die nicht gestaltet, sondern verwaltet, Leistung sich kaum mehr lohnt und eben auch, dass wir schon materiell schon sehr verwöhnt sind.

Ein Eigenheim ist Konsum und dient selten dem Aufbau von Wohlstand

antworten
WiWi Gast

Deutschland vor dem Abstieg (?!)

WiWi Gast schrieb am 12.04.2021:

Lustig wie die Leute an neoklassische Theorien festhalten. Wenn aber die Väter dieser Theorien von 100% Erbschaftssteuer reden, dann lässt man den Teil einfach weg.

Was war die Leistung (wenn wir beim Leistung muss sich Lohnen gedanken sind) die ein Erbe macht? Meist hat er schon ggü anderen Bildungstechnisch profitiert.

Ich finde eher, dass die Besteuerung an sich runter muss (Lohnnebenkosten + Lohnsteuer runter).

Das stimmt definitiv und ist bezeichnend für die angeblichen Leistungsträger. Erbschaft bis 500k, dann 100% davon abschöpfen und direkt an alle 25 Jährigen verteilen, gestaffelt nach Schulabschluss + Erwerbsdauer. Das Ganze ohne die staatliche Ineffizienz. Das wäre mal Liberalismus (zumindest damals). Diese feudalen Strukturen von großen Erben ist praktisch die Verköperung von Leistungsfeindlichkeit und alle meinen es wäre liberal, dabei ist es das Gegenteil!

antworten
WiWi Gast

Deutschland vor dem Abstieg (?!)

WiWi Gast schrieb am 18.03.2021:

Sehe eher das Gegenteil. Die Statistiken (GDP Growth, Verschuldung/BIP, Akademisierungsquote, Investitionsqoute etc.) haben sich deutlich besser als die Peer Group entwickelt.

Das Thema Automobilwirtschaft sehe ich komplett anders. Sehe da Volkswagen und BMW weltweit gesehen auf einem Top Weg und nach und nach auch in einer führenden Rolle bei der Transformation der Branche. Schau dir im Vergleich dazu mal GM, Ford, PSA, Stellantis und Co. an, da schlagen sich unsere Autobauer extrem gut. Es hat etwas gedauert, aber heute ist die Industrie vollständig aufgewacht und hat die zukünftige Realität akzeptiert. Volkswagen investiert so massiv in Tech und Elektrifizierung, da mach ich mir wenig Sorgen.

Auch sonst sind wir bei den industriellen Top Themen in Deutschland ziemlich weit vorne. Bei der Digitalisierung bremst die Infrastruktur etwas, aber IoT-Anwendungen in der Industrie und digitale Fabriken sind in Deutschland deutlich weiter verbreitet als in der Peer Group (OECD Staaten). In dem Bereich ist ja auch Siemens weltweit der führende Player.

Auch bei der Dekarbonisierung der Wirtschaft sind wir in einer super Ausgangsposition (Wasserstoff für die Industrie etc.). Dazu kommt dass Deutschland für Investoren und Investitionen weiterhin super attraktiv ist und das trotz hoher Steuern, Abgaben und Bürokratie. Die politische Stabilität die Deutschland bietet ist - wahrscheinlich sogar weltweit - einzigartig. Hier läuft natürlich auch nicht alles perfekt, aber gegenüber der Peer Group läufts schon sehr gut. Besser geht aber immer, zum Glück meckern die Deutschen mehr als das sie loben, deshalb muss man sich keine Gedanken machen das sich die Politiker zu sehr ausruhen.

Die Ära Merkel steht für mich auch weniger für die längste Wachstumsphase die Deutschland je gesehen hat (auch wenn das während ihrer Kanzlerschaft so war). Die Ära steht für mich viel mehr dafür, dass Deutschland sich auf der weltpolitischen Bühne stark positionieren konnte und dort so selbstbewusst agiert wie noch nie. Das zieht kluge Köpfe an (so viele Nobelpreisnominierungen wie in der letzten Dekade von Wissenschaftlern die in Deutschland forschen gab es selten/nie), es zieht aber auch Investoren und Investitionen an (beide Quoten sind deutlich besser als vor 16 Jahren). So kommen kluge Leute und Kapital, damit ist die Grundlage für Wachstum vorhanden. Zudem haben wir es bisher perfekt verstanden vom chinesischen Aufstieg wirtschaftlich zu profitieren (das hat kaum eine westliche Nation so geschafft wie wir).

Selten soviel Unsinn gelesen! Während PISA steil bergab zeigt, faselst du von klugen Köpfen.

Der CO2-Ausstoß ist in DE bis vor Corona auch nahezu gleich geblieben. Es gibt keine Dekarbonisierung. Akkus, Strom, Handy und Windräder im Ausland produzieren, ist garantiert keine Dekarbonisierung.

Der Rest deines Beitrags zeigt mehr noch, dass du völlig ahnungslos bist.

antworten
WiWi Gast

Deutschland vor dem Abstieg (?!)

WiWi Gast schrieb am 12.04.2021:

Das stimmt definitiv und ist bezeichnend für die angeblichen Leistungsträger. Erbschaft bis 500k, dann 100% davon abschöpfen und direkt an alle 25 Jährigen verteilen, gestaffelt nach Schulabschluss + Erwerbsdauer. Das Ganze ohne die staatliche Ineffizienz. Das wäre mal Liberalismus (zumindest damals). Diese feudalen Strukturen von großen Erben ist praktisch die Verköperung von Leistungsfeindlichkeit und alle meinen es wäre liberal, dabei ist es das Gegenteil!

Stimme dir 100% zu, ab 100 TEUR pro Kind alles wegbesteuern. Wäre fair und im Interesse unser Gesellschaft. Für echte (!) unternehmerische Vermögen muss man Ausnahme-Lösungen finden.

Gleich kommt aber wieder jmd., der sagt, dass es ihn soo krass motiviert, dass er seinen Kindern möglichst viel hinterlassen möchte, dass er Tag und Nacht dafür arbeitet. Um dieser Argumentation vorwegzugreifen: eigene Lebensziele vllt mal überdenken und darüber nachdenken, ob sich deine Kindern nicht sogar besser entwickeln wenn sie nicht mit einem riesen Erbe rechnen können.

antworten
WiWi Gast

Deutschland vor dem Abstieg (?!)

Ganz einfach.

Wiwis haben meistens keine Ahnung von Technologie und wie fortschrittlich die deutsche Industrie eigentlich ist.
Die sehen einen Beitrag in der "Bild für Dr. Lieschen Müller" und rennen rum wie aufgeschreckte Hühner.
Ingenieure und Informatiker haben meistens mehr Übersicht darüber, inwieweit die Firma der Konkurrenz eigentlich überlegen ist.

Dass die Autoindustrie vom Spiegel schlecht geredet wird, ist nichts neues. Wahrscheinlich haben die Hamburger ein paar Tesla Aktien im Depot und müssen die Firma pushen.
Auch die Elektrobranche in Deutschland boomt wie noch nie. Mikrochips und Handy Antennen werden in Deutschland produziert. Die Nachfrage steigt rasant an.
Klar haben wir kein Google und kein Facebook. Aber alleine dass Apple in München seinen Standort aufstockt und Tesla seine Gigafactory aufbaut zeigt doch, dass die Leute die wirklich Ahnung haben Deutschland noch lange nicht abgeschrieben haben.

Dass die Bürokratie, das Steuersystem und der Staat komplett aufgeblasen sind stimmt leider, das sollte sich möglichst ändern. Aber mehr als im September zur Wahl gehen kann der Bürger ja auch nicht.

WiWi Gast schrieb am 18.03.2021:

Wieso fallt ihr Wiwis immer auf so ein Untergangsgeschwafel herein. Es kommen in den kommenden Jahren herausfordernde Zeiten Digitalisierung Elektromobilität etc. und es wird sich zeigen was passiert niemand weiß was letztendlich passiert aber da ist Deutschland nicht alleine da haben es viele Länder schlimmer von dem her nein Deutschland würde ich nicht den Rücken kehren.

antworten
WiWi Gast

Deutschland vor dem Abstieg (?!)

Klar ist: Internationale Hochqualifizierte meiden Deutschland.
Zu geringes Lohnniveau und noch dazu irre hohe Steuern- und Abgabenlast.
Arbeit lohnt sich in Deutschland einfach nicht!

antworten
WiWi Gast

Deutschland vor dem Abstieg (?!)

WiWi Gast schrieb am 25.03.2021:

Erklär Mal wie Technologie leicht zu imitieren ist????
Technologie kopiert man nicht Mal ebenso wie soll man hochkomplexe Maschinen Mal eben kopieren. Ich glaube du hast absolut keine Ahnung von dem was du redest.

lol die Chinesen haben sogar den Transrapid nach jahrzenten Entwicklung in Deutschland einfach kopiert.

antworten
WiWi Gast

Deutschland vor dem Abstieg (?!)

lol die Chinesen haben sogar den Transrapid nach jahrzenten Entwicklung in Deutschland einfach kopiert.

Wär mir jetzt neu dass ThyssenKrupp, Max Bögl und Siemens chinesische Firmen wären - die haben den Transrapid in China nämlich gebaut. Vielleicht erstmal richtig informieren, bevor man irgendeinen Unsinn schreibt.

antworten
WiWi Gast

Deutschland vor dem Abstieg (?!)

WiWi Gast schrieb am 12.04.2021:

Ganz einfach.

Wiwis haben meistens keine Ahnung von Technologie und wie fortschrittlich die deutsche Industrie eigentlich ist.
Die sehen einen Beitrag in der "Bild für Dr. Lieschen Müller" und rennen rum wie aufgeschreckte Hühner.
Ingenieure und Informatiker haben meistens mehr Übersicht darüber, inwieweit die Firma der Konkurrenz eigentlich überlegen ist.

Dass die Autoindustrie vom Spiegel schlecht geredet wird, ist nichts neues. Wahrscheinlich haben die Hamburger ein paar Tesla Aktien im Depot und müssen die Firma pushen.
Auch die Elektrobranche in Deutschland boomt wie noch nie. Mikrochips und Handy Antennen werden in Deutschland produziert. Die Nachfrage steigt rasant an.
Klar haben wir kein Google und kein Facebook. Aber alleine dass Apple in München seinen Standort aufstockt und Tesla seine Gigafactory aufbaut zeigt doch, dass die Leute die wirklich Ahnung haben Deutschland noch lange nicht abgeschrieben haben.

Dass die Bürokratie, das Steuersystem und der Staat komplett aufgeblasen sind stimmt leider, das sollte sich möglichst ändern. Aber mehr als im September zur Wahl gehen kann der Bürger ja auch nicht.

+1

Viele Leute sehen auch nur die Endproduzenten und vielleicht noch Level-1 Zulieferer, aber ignorieren alles, was dann dahinter kommt. Deutschland ist bei Zulieferern für Batterietechnologie sehr gut dabei und auch was die Halbleiterindustrie angeht sehr stark im Zuliefererbereich vertreten. Nur weil keine Firmen wie FAANG aus Deutschland kommen, heißt das nicht, dass hier ein Abstieg bevorsteht. Immer dieses lächerliche Herbeireden des Weltuntergangs einiger, echt ein totaler Witz...

antworten
WiWi Gast

Deutschland vor dem Abstieg (?!)

WiWi Gast schrieb am 12.04.2021:

Das stimmt definitiv und ist bezeichnend für die angeblichen Leistungsträger. Erbschaft bis 500k, dann 100% davon abschöpfen und direkt an alle 25 Jährigen verteilen, gestaffelt nach Schulabschluss + Erwerbsdauer. Das Ganze ohne die staatliche Ineffizienz. Das wäre mal Liberalismus (zumindest damals). Diese feudalen Strukturen von großen Erben ist praktisch die Verköperung von Leistungsfeindlichkeit und alle meinen es wäre liberal, dabei ist es das Gegenteil!

Und dann müssen Familienunternehmen bei Nachfolgen zerschlagen und alle Angestellten entlassen werden, nur damit man die Erbschaftssteuer bezahlen kann, die dann an Leute geht, die mit dem Erbe eigentlich rein gar nichts zu tun hatten. Und dann wundert man sich, warum niemand mehr etwas aufbauen will und immer weniger Arbeitsplätze angeboten werden.
Und diejenigen, die das Geld einsacken, kommen dann irgendwann selbst in die Lage, wo sie von ihrem Erbe was abgeben müssen an Leute, denen es dann irgendwann auch wieder so geht. Merkt niemand wie wirtschaftlich ineffizient und dämlich das Ganze ist?

Und was passiert sonst so mit unserer Steuergeldern? Sie werden beispielsweise für Maut-Projekte eingesetzt, die sich nicht umsetzen lassen, weil sie rechtswidrig sind, aber der Verantwortliche dafür will nichts davon gewusst haben. Wo blieb da eurer Aufschrei? Aber wenn es darum geht, anderen noch mehr Steuern abzuziehen, dann seid ihr natürlich dafür.

antworten
WiWi Gast

Deutschland vor dem Abstieg (?!)

WiWi Gast schrieb am 12.04.2021:

Und dann müssen Familienunternehmen bei Nachfolgen zerschlagen und alle Angestellten entlassen werden, nur damit man die Erbschaftssteuer bezahlen kann, die dann an Leute geht, die mit dem Erbe eigentlich rein gar nichts zu tun hatten. Und dann wundert man sich, warum niemand mehr etwas aufbauen will und immer weniger Arbeitsplätze angeboten werden.
Und diejenigen, die das Geld einsacken, kommen dann irgendwann selbst in die Lage, wo sie von ihrem Erbe was abgeben müssen an Leute, denen es dann irgendwann auch wieder so geht. Merkt niemand wie wirtschaftlich ineffizient und dämlich das Ganze ist?

Und was passiert sonst so mit unserer Steuergeldern? Sie werden beispielsweise für Maut-Projekte eingesetzt, die sich nicht umsetzen lassen, weil sie rechtswidrig sind, aber der Verantwortliche dafür will nichts davon gewusst haben. Wo blieb da eurer Aufschrei? Aber wenn es darum geht, anderen noch mehr Steuern abzuziehen, dann seid ihr natürlich dafür.

Die ist wohl schon klar, dass es hier nicht um Betriebsvermögen geht, oder?
Selbst die Linken betonen das immer wieder...

antworten
WiWi Gast

Deutschland vor dem Abstieg (?!)

WiWi Gast schrieb am 12.04.2021:

Klar ist: Internationale Hochqualifizierte meiden Deutschland.
Zu geringes Lohnniveau und noch dazu irre hohe Steuern- und Abgabenlast.
Arbeit lohnt sich in Deutschland einfach nicht!

Das ist schlicht falsch.
Unter Berücksichtigung von geringen indirekten Steuern, den großzügigen Abzugsmöglichkeiten, geringe Besteuerung von Kapitalerträgen liegt die Steuer- und Abgabenlast im internationalen Mittelfeld.
Und ganz ehrlich: Wo werden denn signifikant höhere Gehälter gezahlt? Ausreißer wie New York, Bay Area usw mal ausgenommen. Großbritannien? Frankreich? Japan? Australien? Nicht wirklich.
Klar gibts Bereiche wie IB wo im angloamerikanischen Raum deutlich mehr gezahlt wird, aber das ist für 99% irrelevant.

antworten
WiWi Gast

Deutschland vor dem Abstieg (?!)

WiWi Gast schrieb am 12.04.2021:

Und dann müssen Familienunternehmen bei Nachfolgen zerschlagen und alle Angestellten entlassen werden, nur damit man die Erbschaftssteuer bezahlen kann, die dann an Leute geht, die mit dem Erbe eigentlich rein gar nichts zu tun hatten. Und dann wundert man sich, warum niemand mehr etwas aufbauen will und immer weniger Arbeitsplätze angeboten werden.
Und diejenigen, die das Geld einsacken, kommen dann irgendwann selbst in die Lage, wo sie von ihrem Erbe was abgeben müssen an Leute, denen es dann irgendwann auch wieder so geht. Merkt niemand wie wirtschaftlich ineffizient und dämlich das Ganze ist?

Und was passiert sonst so mit unserer Steuergeldern? Sie werden beispielsweise für Maut-Projekte eingesetzt, die sich nicht umsetzen lassen, weil sie rechtswidrig sind, aber der Verantwortliche dafür will nichts davon gewusst haben. Wo blieb da eurer Aufschrei? Aber wenn es darum geht, anderen noch mehr Steuern abzuziehen, dann seid ihr natürlich dafür.

Dir ist aber schon klar, dass es hier nicht um Betriebsvermögen geht, oder?
Selbst die Linke betont das immer wieder...

antworten
WiWi Gast

Deutschland vor dem Abstieg (?!)

+1

WiWi Gast schrieb am 12.04.2021:

Lustig wie die Leute an neoklassische Theorien festhalten. Wenn aber die Väter dieser Theorien von 100% Erbschaftssteuer reden, dann lässt man den Teil einfach weg.

Was war die Leistung (wenn wir beim Leistung muss sich Lohnen gedanken sind) die ein Erbe macht? Meist hat er schon ggü anderen Bildungstechnisch profitiert.

Ich finde eher, dass die Besteuerung an sich runter muss (Lohnnebenkosten + Lohnsteuer runter).

antworten
WiWi Gast

Deutschland vor dem Abstieg (?!)

WiWi Gast schrieb am 12.04.2021:

Und dann müssen Familienunternehmen bei Nachfolgen zerschlagen und alle Angestellten entlassen werden, nur damit man die Erbschaftssteuer bezahlen kann, die dann an Leute geht, die mit dem Erbe eigentlich rein gar nichts zu tun hatten. Und dann wundert man sich, warum niemand mehr etwas aufbauen will und immer weniger Arbeitsplätze angeboten werden.
Und diejenigen, die das Geld einsacken, kommen dann irgendwann selbst in die Lage, wo sie von ihrem Erbe was abgeben müssen an Leute, denen es dann irgendwann auch wieder so geht. Merkt niemand wie wirtschaftlich ineffizient und dämlich das Ganze ist?

Und was passiert sonst so mit unserer Steuergeldern? Sie werden beispielsweise für Maut-Projekte eingesetzt, die sich nicht umsetzen lassen, weil sie rechtswidrig sind, aber der Verantwortliche dafür will nichts davon gewusst haben. Wo blieb da eurer Aufschrei? Aber wenn es darum geht, anderen noch mehr Steuern abzuziehen, dann seid ihr natürlich dafür.

War ja klar, dass dieser Unsinn noch kommen muss. Natürlich wird eine Firma nicht zerschlagen, um die Steuer zu zahlen. Der Erbe bekommt entsprechend Kohle aus den Einnahmen, bis die 500k Freibetrag erreicht sind und das war es dann. Warum ganze Konzerne vererbt werden können, ist sowieso schon bekloppt, das macht ökonomisch gar keinen Sinn. Die Firmenanteile gehen an die Angestellten, je nach Zugehörigkeit oder ein Staatsfond wird stiller Gesellschaftler OHNE Mitspracherecht. Natürlich muss man das im Detil sich genau regeln, aber die Idee sollte klar sein. Warum sollte Rudolf, der seit 30 Jahren in dem Laden arbeitet nix bekommen, aber der Sohn, weil er Sohn ist alles, so ein Unsinn. Und selbstverständlich wiederholt sich das ganze immer wieder, das ist ja der Sinn der Sache, damit man sich keine Dynastie aufbauen kann und diese feudalen Strukturen endlich enden. Das nennt man dann auch gleiche Startbedingungen. Aktuell ist es ein Monopoly, nur dass schon einem Spieler die zweite Hälfte des Spielfeldes besitzt und das nennen wir "liberal".

Und wenn du richtig gelesen hättest, hättest du gesehen, dass ich den Staat komplett aus der Entscheidung für was das Geld verwendet wird raus nehme, weil ich eben genauso wie du weiß, dass der Staat in Form seiner politischen Klasse unfähig ist und reduziert werden muss. Deswegen direkt an die Menschen verteilen und einen Anreiz für Bildung schaffen.

antworten
WiWi Gast

Deutschland vor dem Abstieg (?!)

Wie bitte? Geringe indirekte Steuern?
Welche geringe Besteuerung von Kapitalerträgen?
Früher waren Kapitalerträge nach einer Haltefrist steuerfrei mein Freund!

"Die Belastung durch Steuern und Sozialabgaben ist in keinem anderen der 36 Mitgliedsländer höher, der letztjährige Spitzenreiter Belgien wurde eingeholt. Die durchschnittliche Belastung durch Steuern und Sozialabgaben lag im vergangenen Jahr bei 39,3 Prozent. Im OECD-Durchschnitt waren es 25,9 Prozent. Das heißt, dass einem Single hierzulande 60,7 Prozent des Bruttolohns bleiben, im OECD-Durchschnitt dagegen 74,1 Prozent."

Achso nebenbei zahlst du als Verbraucher in Deutschland natürlich noch die höchstem Strompreise!

WiWi Gast schrieb am 12.04.2021:

Das ist schlicht falsch.
Unter Berücksichtigung von geringen indirekten Steuern, den großzügigen Abzugsmöglichkeiten, geringe Besteuerung von Kapitalerträgen liegt die Steuer- und Abgabenlast im internationalen Mittelfeld.
Und ganz ehrlich: Wo werden denn signifikant höhere Gehälter gezahlt? Ausreißer wie New York, Bay Area usw mal ausgenommen. Großbritannien? Frankreich? Japan? Australien? Nicht wirklich.
Klar gibts Bereiche wie IB wo im angloamerikanischen Raum deutlich mehr gezahlt wird, aber das ist für 99% irrelevant.

antworten
WiWi Gast

Deutschland vor dem Abstieg (?!)

WiWi Gast schrieb am 12.04.2021:

Das ist schlicht falsch.
Unter Berücksichtigung von geringen indirekten Steuern, den großzügigen Abzugsmöglichkeiten, geringe Besteuerung von Kapitalerträgen liegt die Steuer- und Abgabenlast im internationalen Mittelfeld.
Und ganz ehrlich: Wo werden denn signifikant höhere Gehälter gezahlt? Ausreißer wie New York, Bay Area usw mal ausgenommen. Großbritannien? Frankreich? Japan? Australien? Nicht wirklich.
Klar gibts Bereiche wie IB wo im angloamerikanischen Raum deutlich mehr gezahlt wird, aber das ist für 99% irrelevant.

Schweiz. Großbritannien für Leute mit ein paar Jahren BE.

antworten

Artikel zu Deutschland

Statistik: Datenkarte Deutschland 2017

Statistik: Datenkarte Deutschland 2017

Das Wichtigste im Taschenformat: Die Hans Böckler Stiftung hat wieder eine kostenlose Datenkarte mit einer Reihe wichtiger Daten zu Wirtschaft und Arbeitsmarkt der Bundesrepublik Deutschland im Jahr 2017 herausgegeben. Darüber hinaus stehen auch für alle Bundesländer entsprechende Datenblätter und eine englische Datenkarte für Deutschland zum Download bereit.

Deutsche Wirtschaft bleibt auf Wachstumskurs, Arbeitslosigkeit wächst trotz Zuwanderung kaum

Eine Frau von hinten mit schwarzer Jacke und rotem Kopftuch.

Die Konjunktur in Deutschland bleibt schleppend aufwärts gerichtet. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) wird 2015 um 1,7 Prozent und im kommenden Jahr um 1,8 Prozent zunehmen. Während in diesem Jahr die größten Impulse von den Exporten ausgingen, wird 2016 die Binnen­nachfrage eine noch größere Rolle spielen. Der Arbeitsmarkt wird den Zustrom an Flüchtlingen relativ gut verkraften.

Statistik: Statistisches Jahrbuch 2015

Statistisches Jahrbuch 2015

Das Statistische Jahrbuch 2015 für die Bundesrepublik Deutschland ist in seiner Faktenfülle einmalig. Es bietet in der 64. Auflage wieder Zahlen für alles: von A wie Arbeitskosten bis Z wie Zusatzversicherung. Auf knapp 700 Seiten präsentiert es Statistiken zu 27 Themengebieten sowie Übersichtstabellen für internationale Vergleiche. Der »Klassiker« unter den Publikationen des Statistischen Bundesamtes steht wieder kostenlos zum Download zur Verfügung.

OECD‑Beschäftigungsausblick 2015: Die Arbeitsmarktlage verbessert sich

Ein Fernglasobjektiv eines Flughafens mit zwei Pfeilen und den Zahlen 15x60 und 5501 eingraviert.

Die Arbeitsmarktlage verbessert sich, ist im Ländervergleich aber noch sehr unausgewogen. In Griechenland und Spanien wird die Arbeitslosigkeit in 2015 und 2016 voraussichtlich bei über 20 Prozent liegen. 26 der 34 OECD‑Länder verfügen bereits über landesweit geltende Mindestlohnregelungen. Bei einer höheren und ausgewogeneren Kompetenz in der Erwerbsbevölkerung ist auch die Lohnungleichheit in den Ländern geringer.

GovData.de - Öffentliches Datenportal für Deutschland

Das nationalen Open-Data-Portal »GovData.de« bietet für Deutschland einen einheitlichen, zentralen Zugang zu öffentlichen Verwaltungsdaten aus Bund, Ländern und Kommunen. Staatliche Daten für Deutschland sollen so einfacher zugänglich und für neue Geschäftsmodelle leichter nutzbar werden.

Statistik: Statistisches Jahrbuch 2014

Statistisches Jahrbuch 2014

Das Statistische Jahrbuch 2014 ist in seiner Faktenfülle einmalig. Es bietet in der 63. Auflage wieder Zahlen für alles: von A wie Arbeitskosten bis Z wie Zusatzversicherung. Auf rund 700 Seiten präsentiert es Statistiken zu 27 Themengebieten sowie Übersichtstabellen für internationale Vergleiche.

Statistik: Ausländerzahl in Deutschland 2013 auf Rekordniveau

Zum Jahresende 2013 waren im Ausländerzentralregister mehr als 7,6 Millionen Menschen mit ausschließlich ausländischer Staatsangehörigkeit erfasst. Das ist die höchste in Deutschland registrierte Zahl seit dem Jahr 1967. Die Zahl der Ausländerinnen und Ausländer stieg gegenüber 2012 um rund 419 900 Personen und 5,8 Prozent.

statistik-portal.de - Statistikportal von Bund und Ländern für Deutschland

Die amtliche Statistik in der Bundesrepublik Deutschland wird entsprechend der gesetzlichen Aufgaben von den Statistischen Ämtern der 16 Länder und dem Statistischen Bundesamt erhoben. Ein gemeinsames Daten-Angebot ist unter www.statistik-portal.de erreichbar.

Statistik: Statistisches Taschenbuch 2011

Das Heftchen enthält Tabellen zur Arbeits- und Sozialstatistik, u.a. Zahlen zum Bruttosozialprodukt, zum Einkommen, zum Steueraufkommen, zur Bevölkerung, zum Arbeitsmarkt, zur Arbeitszeit, zum Verdienst sowie zur Preisentwicklung von etwa 1960 bis heute.

BMAS-Arbeitskräftereport 2011

Ein Mann und eine Frau hinter einer Kaffeetheke.

Fachkräftesicherung ist eines der zentralen Themen der Bundesregierung. Der jährliche Arbeitskräftereport des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales prüft, inwieweit die gesteckten Ziele erreicht wurden.

Deutschland öffnet sich für ausländische Fachkräfte

Der neue von der Bundesregierung beschlossene Gesetzentwurf zur Umsetzung der Hochqualifizierten-Richtlinie der Europäischen Union sieht weitgehende Erleichterungen zur Fachkräftezuwanderung vor.

Statistik: Statistisches Taschenbuch 2010

Statistisches Taschenbuch 2010

Das Heftchen enthält Tabellen zur Arbeits- und Sozialstatistik, u.a. Zahlen zum Bruttosozialprodukt, zum Einkommen, zum Steueraufkommen, zur Bevölkerung, zum Arbeitsmarkt, zur Arbeitszeit, zum Verdienst sowie zur Preisentwicklung von etwa 1960 bis heute.

Statistik: Statistisches Taschenbuch 2009

Statistisches Taschenbuch 2009

Das Heftchen enthält Tabellen zur Arbeits- und Sozialstatistik, u. a. Zahlen zum Bruttosozialprodukt, zum Einkommen, zum Steueraufkommen, zur Bevölkerung, zum Arbeitsmarkt, zur Arbeitszeit, zum Verdienst sowie zur Preisentwicklung von etwa 1960 bis heute.

Unternehmen bauen trotz guter Geschäftsaussichten Personal ab

Gehaltsstudie Managergehälter Österreich

Jedes dritte Unternehmen in Deutschland wird in diesem Jahr die Anzahl seiner Mitarbeiter reduzieren, obwohl fast die Hälfte der Firmen für 2010 eine positive Geschäftsentwicklung erwartet. Das ergab eine Studie der Managementberatung Kienbaum.

Statistik: Deutschland - Land und Leute 2009

Ein Gebirge mit Schneeresten und einem Bergsee.

»Deutschland - Land und Leute 2009« ist die erste Veröffentlichung ihrer Art. Bunt bebildert und leicht verständlich finden sich darin Informationen des Statistischen Bundesamtes zu Land, Leuten, Leben und Wirtschaft.

Antworten auf Deutschland vor dem Abstieg (?!)

Als WiWi Gast oder Login

Forenfunktionen

Kommentare 157 Beiträge

Diskussionen zu Deutschland

Weitere Themen aus Fachdiskussion VWL