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Bilanzbuchhalter Weiterbildung zum Einstieg ins Rechnungswesen?!

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WiWi Gast

Bilanzbuchhalter Weiterbildung zum Einstieg ins Rechnungswesen?!

Hallo zusammen,

aufgrund meiner aktuellen Arbeitslosigkeit bin ich am überlegen, eine Bilanzbuchhalter Weiterbildung beim TA Bildungszentrum zu machen. Zwar habe ich eine Zulassung zur Prüfung bei der IHK bekommen, allerdings habe ich nicht wirklich richtige einschlägige Berufserfahrung. Ich habe eine Kfm. Ausbildung, Bachelor BWL und die meiste Zeit im Vertrieb gearbeitet (ca. 3 Jahre). Ich habe also praktische Erfahrung durch Praktika, Ausbildung und durch einen kurzen Zeitraum, den ich mal im Controlling gearbeitet habe. Habe aber nie in einer richtigen Buchhalterstelle o.ä. gearbeitet. Ich denke, dass das in Summe dennoch für die Zulassung gereicht hat. Die Voraussetzung sind ja z.B. Hochschulstudium + 1 Jahr Berufserfahrung (m.E. aber auch nicht ganz klar, ob hier überhaupt einschlägige Berufserfahrung verlangt wird).

Ich frage mich nun, wie erstens meine Chancen zum bestehen stehen und zweitens, wie die Chancen auf dem Arbeitsmarkt danach für mich so sind. Aktuell bekomme ich nämlich viele Absagen, wenn ich mich für Buchhalterstellen bewerbe.

Vielleicht sieht sich hier jmd. in der Lage von euch, das ein wenig einschätzen zu können?

Freue mich auf eure Antworten :)

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Ceterum censeo

Bilanzbuchhalter Weiterbildung zum Einstieg ins Rechnungswesen?!

Chancen auf dem Arbeitsmarkt für (erfahrene) BiBu sind mEn momentan recht gut. Dies trifft jedoch leider nicht gleichermaßen dann auch auf dich zu, fehlt hier doch einfach die praktische Erfahrung.
Diese mangelnde Erfahrung wird dir auch bei der Prüfung zum BiBu ordentlich die Vorbereitung erschweren.

Ohne dir zu nahe treten zu wollen: Der Beitrag wirkt auf mich so, als ob dir diese pfiffige Idee einfach mal so in den Sinn kam, ohne, dass du dich eingehend mit dem Berufsbild und dem Apsruch der BiBu-Prüfung auseinadergesetzt hast.
Liebe Grüße

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User

Bilanzbuchhalter Weiterbildung zum Einstieg ins Rechnungswesen?!

Ich stelle mir die gleiche Frage. Die Zulassungsvoraussetzungen beim BIBU wurden geändert, sodass man diesen nun ohne Berufserfahrung absolvieren kann. Man muss sich da sicherlich ordentlich reinhängen, um diesen gut zu bestehen. Dann einfach bewerben, die Nachfrage im Bereich Rechnungswesen ist ziemlich groß. Da die Anzahl der Bewerber mit Bibu sowie einschlägiger Berufserfahrung begrenzt ist, kann man sicherlich nach einigen Bewerbungen den Zuschlag erhalten, ggf. zunächst mit etwas reduzierten Gehalt.

Alternativ vlt. einen M.Sc. in Finance, Acounting and Taxation an einer Fernhochschule wie FOM, IU, HFH etc? Ggf. hat man damit mehr Möglichkeiten auf dem Arbeitsmarkt? Kann da vlt. jemand eine Einschätzung teilen?

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WiWi Gast

Bilanzbuchhalter Weiterbildung zum Einstieg ins Rechnungswesen?!

Als Bibu kannst du im k(m)u die eierlegende Wollmilchsau für mittelmäßiges Gehalt spielen und dir on top laufend von der Geschäftsleitung anhören das du nur ne unliebsame Kostenstelle bist. Alle größeren Unternehmen wollen eher System- und Automatisierungsexperten. Für die kniffligen Fälle hat man dann nen Ex-WP und/oder Stb. sitzen.

Aber ja, wer in den Mittelstand möchte und auch kein Problem damit hat das ständig an deinem Stuhl gesägt wird, hat aktuell sehr gute Möglichkeiten (zumindest mit Berufserfahrung).

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WiWi Gast

Bilanzbuchhalter Weiterbildung zum Einstieg ins Rechnungswesen?!

Da der Threadersteller schonen einen Bachelor hat, sehe ich keinen konkreten Mehrwert eines Masters im Accountingbereich ggü. dem Bilanzbuchhalter.

Der Bilanzbuchhalter ist deutlich spezifischer und bereitet besser auf die Tätigkeit als Buchhalter vor. Er ist m.M.n. aber auch anspruchsvoller als irgendein Master von einer Fernuni / Fern-FH.

Der Threadersteller wird sich jedoch ganz schön lang machen müssen, um die Prüfung zu bestehen. Mit guter Vorbereitung ist es aber sicherlich möglich, sofern er es ernsthaft möchte.

User schrieb am 16.05.2024:

Ich stelle mir die gleiche Frage. Die Zulassungsvoraussetzungen beim BIBU wurden geändert, sodass man diesen nun ohne Berufserfahrung absolvieren kann. Man muss sich da sicherlich ordentlich reinhängen, um diesen gut zu bestehen. Dann einfach bewerben, die Nachfrage im Bereich Rechnungswesen ist ziemlich groß. Da die Anzahl der Bewerber mit Bibu sowie einschlägiger Berufserfahrung begrenzt ist, kann man sicherlich nach einigen Bewerbungen den Zuschlag erhalten, ggf. zunächst mit etwas reduzierten Gehalt.

Alternativ vlt. einen M.Sc. in Finance, Acounting and Taxation an einer Fernhochschule wie FOM, IU, HFH etc? Ggf. hat man damit mehr Möglichkeiten auf dem Arbeitsmarkt? Kann da vlt. jemand eine Einschätzung teilen?

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WiWi Gast

Bilanzbuchhalter Weiterbildung zum Einstieg ins Rechnungswesen?!

Such dir eine Kanzlei, die dir eine "Umschulung" zur Steuerfachangestellten finanziert über das Arbeitsamt. Der Kanzlei kostet du quasi gar nichts, bekommst aber idR ein normales Vollzeitgehalt. 3 Tage arbeiten, 2 Tage (mehr oder weniger) Schule über 2 Jahre. Danach bist du für sämtliche steuerlichen Themen inkl. Praxis gut gerüstet.

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WiWi Gast

Bilanzbuchhalter Weiterbildung zum Einstieg ins Rechnungswesen?!

Ganz ehrlich :
Mach doch ein Praktikum im Audit bei den Big4/Next10.
Die Chancen sind nicht schlecht das du genommen wirst.
Nach dem Praktikum fragst du an ob du da arbeiten kannst. Arbeite dann im Audit.
Vier Jahre Tätigkeit beim audit und den einzelnen WP Scheinen werden in Sachen Vergütung, Karriere Ambitionen und Perspektiven den Bilanzbuchhalter in jeder Hinsicht übertrumpfen.

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WiWi Gast

Bilanzbuchhalter Weiterbildung zum Einstieg ins Rechnungswesen?!

Ich rate: StB mit eigener Kanzlei, Personalmangel und MA-Fluktuation ist größer als der Lagerumschlag eines Kaugummi-Automaten an der Grundschule/Schulbushaltestelle am Tag nach dem Taschengeld......

WiWi Gast schrieb am 16.05.2024:

Such dir eine Kanzlei, die dir eine "Umschulung" zur Steuerfachangestellten finanziert über das Arbeitsamt. Der Kanzlei kostet du quasi gar nichts, bekommst aber idR ein normales Vollzeitgehalt. 3 Tage arbeiten, 2 Tage (mehr oder weniger) Schule über 2 Jahre. Danach bist du für sämtliche steuerlichen Themen inkl. Praxis gut gerüstet.

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WiWi Gast

Bilanzbuchhalter Weiterbildung zum Einstieg ins Rechnungswesen?!

WiWi Gast schrieb am 16.05.2024:

Als Bibu kannst du im k(m)u die eierlegende Wollmilchsau für mittelmäßiges Gehalt spielen und dir on top laufend von der Geschäftsleitung anhören das du nur ne unliebsame Kostenstelle bist. Alle größeren Unternehmen wollen eher System- und Automatisierungsexperten. Für die kniffligen Fälle hat man dann nen Ex-WP und/oder Stb. sitzen.

Aber ja, wer in den Mittelstand möchte und auch kein Problem damit hat das ständig an deinem Stuhl gesägt wird, hat aktuell sehr gute Möglichkeiten (zumindest mit Berufserfahrung).

Wer wird denn von der Geschäftsleitung nicht als unliebsame Kostenstelle gesehen? Influencer ;)?

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WiWi Gast

Bilanzbuchhalter Weiterbildung zum Einstieg ins Rechnungswesen?!

WiWi Gast schrieb am 16.05.2024:

Als Bibu kannst du im k(m)u die eierlegende Wollmilchsau für mittelmäßiges Gehalt spielen und dir on top laufend von der Geschäftsleitung anhören das du nur ne unliebsame Kostenstelle bist. Alle größeren Unternehmen wollen eher System- und Automatisierungsexperten. Für die kniffligen Fälle hat man dann nen Ex-WP und/oder Stb. sitzen.

Aber ja, wer in den Mittelstand möchte und auch kein Problem damit hat das ständig an deinem Stuhl gesägt wird, hat aktuell sehr gute Möglichkeiten (zumindest mit Berufserfahrung).

Bilanzbuchhalter werden gesucht ohne Ende, bekomme pro Woche 5-10 Xing/Linkedin Nachrichten, Gehälter von 70-100 T€ keine Seltenheit.

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WiWi Gast

Bilanzbuchhalter Weiterbildung zum Einstieg ins Rechnungswesen?!

WiWi Gast schrieb am 05.06.2024:

Als Bibu kannst du im k(m)u die eierlegende Wollmilchsau für mittelmäßiges Gehalt spielen und dir on top laufend von der Geschäftsleitung anhören das du nur ne unliebsame Kostenstelle bist. Alle größeren Unternehmen wollen eher System- und Automatisierungsexperten. Für die kniffligen Fälle hat man dann nen Ex-WP und/oder Stb. sitzen.

Aber ja, wer in den Mittelstand möchte und auch kein Problem damit hat das ständig an deinem Stuhl gesägt wird, hat aktuell sehr gute Möglichkeiten (zumindest mit Berufserfahrung).

Bilanzbuchhalter werden gesucht ohne Ende, bekomme pro Woche 5-10 Xing/Linkedin Nachrichten, Gehälter von 70-100 T€ keine Seltenheit.

Du kannst davon ausgehen, dass der nicht mal weiß, was ein Bibu ist und was er macht. Soll er doch weiter von seiner Automatisierung reden. Ich kann dir nur zustimmen. In der Industrie sind sie sehr gerne gesehen und verdienen entsprechend gut bis sehr gut. Und wenn einen die Geschäftsleitung so behandelt oder man sich so behandeln lässt, dann macht man definitiv was falsch.

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WiWi Gast

Bilanzbuchhalter Weiterbildung zum Einstieg ins Rechnungswesen?!

WiWi Gast schrieb am 05.06.2024:

Als Bibu kannst du im k(m)u die eierlegende Wollmilchsau für mittelmäßiges Gehalt spielen und dir on top laufend von der Geschäftsleitung anhören das du nur ne unliebsame Kostenstelle bist. Alle größeren Unternehmen wollen eher System- und Automatisierungsexperten. Für die kniffligen Fälle hat man dann nen Ex-WP und/oder Stb. sitzen.

Aber ja, wer in den Mittelstand möchte und auch kein Problem damit hat das ständig an deinem Stuhl gesägt wird, hat aktuell sehr gute Möglichkeiten (zumindest mit Berufserfahrung).

Bilanzbuchhalter werden gesucht ohne Ende, bekomme pro Woche 5-10 Xing/Linkedin Nachrichten, Gehälter von 70-100 T€ keine Seltenheit.

Du kannst davon ausgehen, dass der nicht mal weiß, was ein Bibu ist und was er macht. Soll er doch weiter von seiner Automatisierung reden. Ich kann dir nur zustimmen. In der Industrie sind sie sehr gerne gesehen und verdienen entsprechend gut bis sehr gut. Und wenn einen die Geschäftsleitung so behandelt oder man sich so behandeln lässt, dann macht man definitiv was falsch.

Ahja, 5 bis 10 Anfragen die Woche ... mindestens alle 70 bis 100k...verstehe...Da der Thread fast 3 Wochen brach lag und jetzt binnen kürzester Zeit mit Übertreibungen vollgespammt wird, gehe ich davon aus mit einer einzigen Person zu schreiben, die sich auf den Schlips getreten fühlt.

Ich bin seit 15 Jahren Rewe-Leiter in verschiedenen Unternehmen und war davor 12 Jahre im Audit (soviel zu keine Ahnungvon Bibu). Wenn es um das Thema Kostensenkung, Automatisierung und SSC geht, steht die Buchhaltung bei den meisten CEOs an erster Stelle. Das du als Arbeitsbiene gesucht bist ist erstmal schön (habe ich auch nie bestritten), hilft dir aber nur bedingt weiter, da die Budgets eng sind und die GL sehr viel lieber Geld in den Vertrieb, Einkauf, Marketing, etc. pumpt (dort sitzt mehr Personal, wird besser bezahlt und schneller befördert) als sein Accounting Departement zu stärken. Verstärkt wird dieses Muster von findigen Vertrieblern, die der Geschäftsleitung seit Jahren erzählen das ihr Accounting eh bad von der KI übernommen wird. Meistens endet es dann in der Wahl zwischen verrücktem Workload oder mäßigem Gehalt.

So zumindest was ich die letzten Jahre erlebt habe.

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WiWi Gast

Bilanzbuchhalter Weiterbildung zum Einstieg ins Rechnungswesen?!

Wieder das Märchen, dass jeder es zur Big 4/Next 10 schafft. Er hat keinerlei relevante Erfahrung … das sind Kandidaten, die auch die Big 4 zu dem Zeitpunkt der Karriere nicht nehmen. Zudem müsste er dann verkaufen, den Master machen zu vollen, denn Unternehmen der Fair Company Initiative nehmen sonst keine Fertigen Absolventen als Praktikanten.

Wo ich aber zustimme: Du musst dich mehr mit dem Berufsbild auseinandersetzen! Es klingt so als ob du gehört hast in dem Bereich gibt es viele Jobs und Bewerbermangel und deswegen hast du jetzt die fixe Idee. Haben dir die Basis Rewe Module im Studium überhaupt Spaß gemacht?

WiWi Gast schrieb am 17.05.2024:

Ganz ehrlich :
Mach doch ein Praktikum im Audit bei den Big4/Next10.
Die Chancen sind nicht schlecht das du genommen wirst.
Nach dem Praktikum fragst du an ob du da arbeiten kannst. Arbeite dann im Audit.
Vier Jahre Tätigkeit beim audit und den einzelnen WP Scheinen werden in Sachen Vergütung, Karriere Ambitionen und Perspektiven den Bilanzbuchhalter in jeder Hinsicht übertrumpfen.

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WiWi Gast

Bilanzbuchhalter Weiterbildung zum Einstieg ins Rechnungswesen?!

WiWi Gast schrieb am 06.06.2024:

Als Bibu kannst du im k(m)u die eierlegende Wollmilchsau für mittelmäßiges Gehalt spielen und dir on top laufend von der Geschäftsleitung anhören das du nur ne unliebsame Kostenstelle bist. Alle größeren Unternehmen wollen eher System- und Automatisierungsexperten. Für die kniffligen Fälle hat man dann nen Ex-WP und/oder Stb. sitzen.

Aber ja, wer in den Mittelstand möchte und auch kein Problem damit hat das ständig an deinem Stuhl gesägt wird, hat aktuell sehr gute Möglichkeiten (zumindest mit Berufserfahrung).

Bilanzbuchhalter werden gesucht ohne Ende, bekomme pro Woche 5-10 Xing/Linkedin Nachrichten, Gehälter von 70-100 T€ keine Seltenheit.

Du kannst davon ausgehen, dass der nicht mal weiß, was ein Bibu ist und was er macht. Soll er doch weiter von seiner Automatisierung reden. Ich kann dir nur zustimmen. In der Industrie sind sie sehr gerne gesehen und verdienen entsprechend gut bis sehr gut. Und wenn einen die Geschäftsleitung so behandelt oder man sich so behandeln lässt, dann macht man definitiv was falsch.

Ahja, 5 bis 10 Anfragen die Woche ... mindestens alle 70 bis 100k...verstehe...Da der Thread fast 3 Wochen brach lag und jetzt binnen kürzester Zeit mit Übertreibungen vollgespammt wird, gehe ich davon aus mit einer einzigen Person zu schreiben, die sich auf den Schlips getreten fühlt.

Ich bin seit 15 Jahren Rewe-Leiter in verschiedenen Unternehmen und war davor 12 Jahre im Audit (soviel zu keine Ahnungvon Bibu). Wenn es um das Thema Kostensenkung, Automatisierung und SSC geht, steht die Buchhaltung bei den meisten CEOs an erster Stelle. Das du als Arbeitsbiene gesucht bist ist erstmal schön (habe ich auch nie bestritten), hilft dir aber nur bedingt weiter, da die Budgets eng sind und die GL sehr viel lieber Geld in den Vertrieb, Einkauf, Marketing, etc. pumpt (dort sitzt mehr Personal, wird besser bezahlt und schneller befördert) als sein Accounting Departement zu stärken. Verstärkt wird dieses Muster von findigen Vertrieblern, die der Geschäftsleitung seit Jahren erzählen das ihr Accounting eh bad von der KI übernommen wird. Meistens endet es dann in der Wahl zwischen verrücktem Workload oder mäßigem Gehalt.

So zumindest was ich die letzten Jahre erlebt habe.

Also mit mir schreibst du auf alle Fälle, ich war es mit den 5-10 Anfragen pro Woche. Wo steht da etwas, dass jede Nachricht mit Gehältern von 70-100 T€ wirbt? Keine Seltenheit hatte ich geschrieben. Wenn du als Leiter Rechnungswesen so viel Zeit hast, hier zu kommentieren und jeden Beitrag direkt kommentierst, verstehe ich deine Geschäftsleitung...

Ich denke du bist eher ein Student, der mit einem Bibu in Konkurrenz steht und keine Sonne hast. Natürlich wollen Firmen lieber den 60-100 T€ Bibu, anstatt den 150-250 T€ WP/Steuerberater haben, das müsstest du doch als Leiter ReWe wissen ;)

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WiWi Gast

Bilanzbuchhalter Weiterbildung zum Einstieg ins Rechnungswesen?!

WiWi Gast schrieb am 06.06.2024:

Als Bibu kannst du im k(m)u die eierlegende Wollmilchsau für mittelmäßiges Gehalt spielen und dir on top laufend von der Geschäftsleitung anhören das du nur ne unliebsame Kostenstelle bist. Alle größeren Unternehmen wollen eher System- und Automatisierungsexperten. Für die kniffligen Fälle hat man dann nen Ex-WP und/oder Stb. sitzen.

Aber ja, wer in den Mittelstand möchte und auch kein Problem damit hat das ständig an deinem Stuhl gesägt wird, hat aktuell sehr gute Möglichkeiten (zumindest mit Berufserfahrung).

Bilanzbuchhalter werden gesucht ohne Ende, bekomme pro Woche 5-10 Xing/Linkedin Nachrichten, Gehälter von 70-100 T€ keine Seltenheit.

Du kannst davon ausgehen, dass der nicht mal weiß, was ein Bibu ist und was er macht. Soll er doch weiter von seiner Automatisierung reden. Ich kann dir nur zustimmen. In der Industrie sind sie sehr gerne gesehen und verdienen entsprechend gut bis sehr gut. Und wenn einen die Geschäftsleitung so behandelt oder man sich so behandeln lässt, dann macht man definitiv was falsch.

Ahja, 5 bis 10 Anfragen die Woche ... mindestens alle 70 bis 100k...verstehe...Da der Thread fast 3 Wochen brach lag und jetzt binnen kürzester Zeit mit Übertreibungen vollgespammt wird, gehe ich davon aus mit einer einzigen Person zu schreiben, die sich auf den Schlips getreten fühlt.

Ich bin seit 15 Jahren Rewe-Leiter in verschiedenen Unternehmen und war davor 12 Jahre im Audit (soviel zu keine Ahnungvon Bibu). Wenn es um das Thema Kostensenkung, Automatisierung und SSC geht, steht die Buchhaltung bei den meisten CEOs an erster Stelle. Das du als Arbeitsbiene gesucht bist ist erstmal schön (habe ich auch nie bestritten), hilft dir aber nur bedingt weiter, da die Budgets eng sind und die GL sehr viel lieber Geld in den Vertrieb, Einkauf, Marketing, etc. pumpt (dort sitzt mehr Personal, wird besser bezahlt und schneller befördert) als sein Accounting Departement zu stärken. Verstärkt wird dieses Muster von findigen Vertrieblern, die der Geschäftsleitung seit Jahren erzählen das ihr Accounting eh bad von der KI übernommen wird. Meistens endet es dann in der Wahl zwischen verrücktem Workload oder mäßigem Gehalt.

So zumindest was ich die letzten Jahre erlebt habe.

Du bist seit 15 Jahren ReWe-Leiter und hast keine Angst vor der KI und der Automatisierung wovon du die ganze Zeit erzählst? Dann hast du ja die Weitsich schlecht hin. Du redest deine Abteilung aber ganz schön schlecht, naja erzähl du dir man weiter deine Lügengeschichten und fang erstmal an zu arbeiten.

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WiWi Gast

Bilanzbuchhalter Weiterbildung zum Einstieg ins Rechnungswesen?!

WiWi Gast schrieb am 16.05.2024:

Als Bibu kannst du im k(m)u die eierlegende Wollmilchsau für mittelmäßiges Gehalt spielen und dir on top laufend von der Geschäftsleitung anhören das du nur ne unliebsame Kostenstelle bist. Alle größeren Unternehmen wollen eher System- und Automatisierungsexperten. Für die kniffligen Fälle hat man dann nen Ex-WP und/oder Stb. sitzen.

Aber ja, wer in den Mittelstand möchte und auch kein Problem damit hat das ständig an deinem Stuhl gesägt wird, hat aktuell sehr gute Möglichkeiten (zumindest mit Berufserfahrung).

Das ist in der Tat nicht die Realität. Bei unserem Konzern arbeiten Bilanzbuchhalter und Referenten Group Accounting in einer Abteilung, die einen haben ein Studium hinter sich, die anderen eher einen praktischen Weg mit spezifischer Weiterbildung. Alle Beiden Titel sind dem Leiter Rechnungswesen unterstellt. Alle arbeiten an den Monats, Jahres- und Konzernabschlüssen gleichermaßen zusammen. Bevor das eine KI übernehmen kann, sind wir schon alle tot.

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WiWi Gast

Bilanzbuchhalter Weiterbildung zum Einstieg ins Rechnungswesen?!

WiWi Gast schrieb am 06.06.2024:

Als Bibu kannst du im k(m)u die eierlegende Wollmilchsau für mittelmäßiges Gehalt spielen und dir on top laufend von der Geschäftsleitung anhören das du nur ne unliebsame Kostenstelle bist. Alle größeren Unternehmen wollen eher System- und Automatisierungsexperten. Für die kniffligen Fälle hat man dann nen Ex-WP und/oder Stb. sitzen.

Aber ja, wer in den Mittelstand möchte und auch kein Problem damit hat das ständig an deinem Stuhl gesägt wird, hat aktuell sehr gute Möglichkeiten (zumindest mit Berufserfahrung).

Das ist in der Tat nicht die Realität. Bei unserem Konzern arbeiten Bilanzbuchhalter und Referenten Group Accounting in einer Abteilung, die einen haben ein Studium hinter sich, die anderen eher einen praktischen Weg mit spezifischer Weiterbildung. Alle Beiden Titel sind dem Leiter Rechnungswesen unterstellt. Alle arbeiten an den Monats, Jahres- und Konzernabschlüssen gleichermaßen zusammen. Bevor das eine KI übernehmen kann, sind wir schon alle tot.

Sehe ich auch so. Komme aus der Steuerberatung und bereite mich gerade auf das Examen vor. Nach nun knapp 10 Jahren im Beruf hat sich hinsichtlich der Automatisierung viel getan.ABER richtige Abschlussarbeiten wird nie eine KI ersetzen können. Dazu braucht man nämlichen wissen über die Auswirkungen. Eine KI kann sicherlich irgendwann den effizientesten weg wählen aber ob das im Rahmen der Bilanzierung sinnig ist, bleibt höchst fraglich.

Was mit der Zeit weniger wird sind so Sachen wie Debitoren oder Kreditorenbuchhaltung aber die Programme dazu kann sich meist ein KMU gar nicht leisten bzw. lohnt auch erst ab ein paar tausend Buchungssätzen im Monat. Es gibt genug KMUs die davon weit entfernt sind

antworten
WiWi Gast

Bilanzbuchhalter Weiterbildung zum Einstieg ins Rechnungswesen?!

WiWi Gast schrieb am 06.06.2024:

ABER richtige Abschlussarbeiten wird nie eine KI ersetzen können. Dazu braucht man nämlichen wissen über die Auswirkungen. Eine KI kann sicherlich irgendwann den effizientesten weg wählen aber ob das im Rahmen der Bilanzierung sinnig ist, bleibt höchst fraglich.

Sorry, aber da liegst du komplett falsch. Es gibt jetzt schon Bereiche, wo eine KI das ganze besser kann als der Mensch.
Meine Firma ist im Bereich BPO (Business Process Outsourcing) einer der Weltmarktführer, wir sind seit Jahren massivst an KI dran, haben z.B. auch ein eigenes ChatGBT lizensiert und für unsere Bedürfnisse umgebaut.

Schon vor 4 Jahren konnten wir bei einem Kunden (DAX-Konzern) 80 Arbeitsplätze in der Buchhaltung in einem eng umgrenzen sehr spezifischen Bereich einsparen. Dafür war die KI gut geeignet und hat bessere Ergebnisse geliefert als der Mensch, da hierfür sehr detailliertes Fachwissen und Erfahrung nötig ist. Beides kann eine KI die mit 10.000den Beispielen gefüttert ist besser als jeder der Mensch, vom Zeitaspekt ganz zu schweigen. (Es ging dabei grob gesagt um etwas aus dem Bereich Vertragsprüfung und bilanzielle Bewertung dieser Verträge, also erstmal viel Leseaufwand, wenn ein Buchhalter u.U. einen 50-seitigen Vertrag mit allen Anhängen prüfen muss, dann die Bewertung der bilanziellen Auswirkung. Das war also echte Expertenarbeit, kein 0815 Soll an Haben.)
Mittlerweile ist die Technik da schon wieder deutlich weiter.

Was mit der Zeit weniger wird sind so Sachen wie Debitoren oder Kreditorenbuchhaltung aber die Programme dazu kann sich meist ein KMU gar nicht leisten bzw. lohnt auch erst ab ein paar tausend Buchungssätzen im Monat. Es gibt genug KMUs die davon weit entfernt sind

Brauch sich auch keiner Leisten können, dafür gibt es dann Firmen wie uns, die das ganze im großen Stil anbieten und dadurch auch Skaleneffekte heben können. Der Trend im KI-Einsatz wird sowieso dahin gehen, dass vieles gebündelt ausgelagert wird und dann von jemandem übernommen wird, der die KI wirklich beherrscht und zu guten Preisen anbieten kann. Datenschutz ist dabei auch kein Thema, wir machen z.B. auch die Gehaltsabrechnungen von einigen DAX-Konzernen komplett automatisiert, einige andere Prozesse ebenfalls. Ich glaube es ist vielen gar nicht bewusst, wie viel eigentlich gar nicht mehr bei den Firmen selbst läuft, sondern outgesourced ist.

antworten
WiWi Gast

Bilanzbuchhalter Weiterbildung zum Einstieg ins Rechnungswesen?!

WiWi Gast schrieb am 06.06.2024:

ABER richtige Abschlussarbeiten wird nie eine KI ersetzen können. Dazu braucht man nämlichen wissen über die Auswirkungen. Eine KI kann sicherlich irgendwann den effizientesten weg wählen aber ob das im Rahmen der Bilanzierung sinnig ist, bleibt höchst fraglich.

Sorry, aber da liegst du komplett falsch. Es gibt jetzt schon Bereiche, wo eine KI das ganze besser kann als der Mensch.
Meine Firma ist im Bereich BPO (Business Process Outsourcing) einer der Weltmarktführer, wir sind seit Jahren massivst an KI dran, haben z.B. auch ein eigenes ChatGBT lizensiert und für unsere Bedürfnisse umgebaut.

Schon vor 4 Jahren konnten wir bei einem Kunden (DAX-Konzern) 80 Arbeitsplätze in der Buchhaltung in einem eng umgrenzen sehr spezifischen Bereich einsparen. Dafür war die KI gut geeignet und hat bessere Ergebnisse geliefert als der Mensch, da hierfür sehr detailliertes Fachwissen und Erfahrung nötig ist. Beides kann eine KI die mit 10.000den Beispielen gefüttert ist besser als jeder der Mensch, vom Zeitaspekt ganz zu schweigen. (Es ging dabei grob gesagt um etwas aus dem Bereich Vertragsprüfung und bilanzielle Bewertung dieser Verträge, also erstmal viel Leseaufwand, wenn ein Buchhalter u.U. einen 50-seitigen Vertrag mit allen Anhängen prüfen muss, dann die Bewertung der bilanziellen Auswirkung. Das war also echte Expertenarbeit, kein 0815 Soll an Haben.)
Mittlerweile ist die Technik da schon wieder deutlich weiter.

Was mit der Zeit weniger wird sind so Sachen wie Debitoren oder Kreditorenbuchhaltung aber die Programme dazu kann sich meist ein KMU gar nicht leisten bzw. lohnt auch erst ab ein paar tausend Buchungssätzen im Monat. Es gibt genug KMUs die davon weit entfernt sind

Brauch sich auch keiner Leisten können, dafür gibt es dann Firmen wie uns, die das ganze im großen Stil anbieten und dadurch auch Skaleneffekte heben können. Der Trend im KI-Einsatz wird sowieso dahin gehen, dass vieles gebündelt ausgelagert wird und dann von jemandem übernommen wird, der die KI wirklich beherrscht und zu guten Preisen anbieten kann. Datenschutz ist dabei auch kein Thema, wir machen z.B. auch die Gehaltsabrechnungen von einigen DAX-Konzernen komplett automatisiert, einige andere Prozesse ebenfalls. Ich glaube es ist vielen gar nicht bewusst, wie viel eigentlich gar nicht mehr bei den Firmen selbst läuft, sondern outgesourced ist.

Wenn eine Software einen 50 seitigen Vertrag "lesen" und "verstehen", plus eine bilanzielle Bewertung vornehmen kann, dann glaub ich nicht, dass diese Software von der Arbeitsqualität her einen Experten schlägt. Zeitlich? Klar. Aber Arbeitsqualität? Wohl kaum. Was sollen das denn für Verträge sein? Würde man hier wirklich Experten brauchen, dann kann eine KI sie nicht ersetzen. Das eine schließt das andere für mich aus.

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WiWi Gast

Bilanzbuchhalter Weiterbildung zum Einstieg ins Rechnungswesen?!

Um vielleicht eine andere Perspektive in dieser doch sehr bipolaren Diskussion zu bieten: wir befinden uns in einem Umschwung, in dem durch die Demographie, durch Bologna und durch die übrigen Krisen eine solche Entwicklung mehr als notwendig ist. Die Hoffnung, dass mindestens mittelfristig wirklich weniger Buchhalter benötigt werden, ist eine sehr schöne Hoffnung. Wenn wir einmal ehrlich sind, dann haben im Grunde nur die wirklichen Bilanzierungsprobleme eine Daseinsberechtigung im fachlichen Kontext. Alles, was wegrationalisiert werden kann, frisst nur Zeit und Ressourcen.

WiWi Gast schrieb am 06.06.2024:

ABER richtige Abschlussarbeiten wird nie eine KI ersetzen können. Dazu braucht man nämlichen wissen über die Auswirkungen. Eine KI kann sicherlich irgendwann den effizientesten weg wählen aber ob das im Rahmen der Bilanzierung sinnig ist, bleibt höchst fraglich.

Sorry, aber da liegst du komplett falsch. Es gibt jetzt schon Bereiche, wo eine KI das ganze besser kann als der Mensch.
Meine Firma ist im Bereich BPO (Business Process Outsourcing) einer der Weltmarktführer, wir sind seit Jahren massivst an KI dran, haben z.B. auch ein eigenes ChatGBT lizensiert und für unsere Bedürfnisse umgebaut.

Schon vor 4 Jahren konnten wir bei einem Kunden (DAX-Konzern) 80 Arbeitsplätze in der Buchhaltung in einem eng umgrenzen sehr spezifischen Bereich einsparen. Dafür war die KI gut geeignet und hat bessere Ergebnisse geliefert als der Mensch, da hierfür sehr detailliertes Fachwissen und Erfahrung nötig ist. Beides kann eine KI die mit 10.000den Beispielen gefüttert ist besser als jeder der Mensch, vom Zeitaspekt ganz zu schweigen. (Es ging dabei grob gesagt um etwas aus dem Bereich Vertragsprüfung und bilanzielle Bewertung dieser Verträge, also erstmal viel Leseaufwand, wenn ein Buchhalter u.U. einen 50-seitigen Vertrag mit allen Anhängen prüfen muss, dann die Bewertung der bilanziellen Auswirkung. Das war also echte Expertenarbeit, kein 0815 Soll an Haben.)
Mittlerweile ist die Technik da schon wieder deutlich weiter.

Was mit der Zeit weniger wird sind so Sachen wie Debitoren oder Kreditorenbuchhaltung aber die Programme dazu kann sich meist ein KMU gar nicht leisten bzw. lohnt auch erst ab ein paar tausend Buchungssätzen im Monat. Es gibt genug KMUs die davon weit entfernt sind

Brauch sich auch keiner Leisten können, dafür gibt es dann Firmen wie uns, die das ganze im großen Stil anbieten und dadurch auch Skaleneffekte heben können. Der Trend im KI-Einsatz wird sowieso dahin gehen, dass vieles gebündelt ausgelagert wird und dann von jemandem übernommen wird, der die KI wirklich beherrscht und zu guten Preisen anbieten kann. Datenschutz ist dabei auch kein Thema, wir machen z.B. auch die Gehaltsabrechnungen von einigen DAX-Konzernen komplett automatisiert, einige andere Prozesse ebenfalls. Ich glaube es ist vielen gar nicht bewusst, wie viel eigentlich gar nicht mehr bei den Firmen selbst läuft, sondern outgesourced ist.

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WiWi Gast

Bilanzbuchhalter Weiterbildung zum Einstieg ins Rechnungswesen?!

WiWi Gast schrieb am 06.06.2024:

Um vielleicht eine andere Perspektive in dieser doch sehr bipolaren Diskussion zu bieten: wir befinden uns in einem Umschwung, in dem durch die Demographie, durch Bologna und durch die übrigen Krisen eine solche Entwicklung mehr als notwendig ist. Die Hoffnung, dass mindestens mittelfristig wirklich weniger Buchhalter benötigt werden, ist eine sehr schöne Hoffnung. Wenn wir einmal ehrlich sind, dann haben im Grunde nur die wirklichen Bilanzierungsprobleme eine Daseinsberechtigung im fachlichen Kontext. Alles, was wegrationalisiert werden kann, frisst nur Zeit und Ressourcen.

ABER richtige Abschlussarbeiten wird nie eine KI ersetzen können. Dazu braucht man nämlichen wissen über die Auswirkungen. Eine KI kann sicherlich irgendwann den effizientesten weg wählen aber ob das im Rahmen der Bilanzierung sinnig ist, bleibt höchst fraglich.

Sorry, aber da liegst du komplett falsch. Es gibt jetzt schon Bereiche, wo eine KI das ganze besser kann als der Mensch.
Meine Firma ist im Bereich BPO (Business Process Outsourcing) einer der Weltmarktführer, wir sind seit Jahren massivst an KI dran, haben z.B. auch ein eigenes ChatGBT lizensiert und für unsere Bedürfnisse umgebaut.

Schon vor 4 Jahren konnten wir bei einem Kunden (DAX-Konzern) 80 Arbeitsplätze in der Buchhaltung in einem eng umgrenzen sehr spezifischen Bereich einsparen. Dafür war die KI gut geeignet und hat bessere Ergebnisse geliefert als der Mensch, da hierfür sehr detailliertes Fachwissen und Erfahrung nötig ist. Beides kann eine KI die mit 10.000den Beispielen gefüttert ist besser als jeder der Mensch, vom Zeitaspekt ganz zu schweigen. (Es ging dabei grob gesagt um etwas aus dem Bereich Vertragsprüfung und bilanzielle Bewertung dieser Verträge, also erstmal viel Leseaufwand, wenn ein Buchhalter u.U. einen 50-seitigen Vertrag mit allen Anhängen prüfen muss, dann die Bewertung der bilanziellen Auswirkung. Das war also echte Expertenarbeit, kein 0815 Soll an Haben.)
Mittlerweile ist die Technik da schon wieder deutlich weiter.

Was mit der Zeit weniger wird sind so Sachen wie Debitoren oder Kreditorenbuchhaltung aber die Programme dazu kann sich meist ein KMU gar nicht leisten bzw. lohnt auch erst ab ein paar tausend Buchungssätzen im Monat. Es gibt genug KMUs die davon weit entfernt sind

Brauch sich auch keiner Leisten können, dafür gibt es dann Firmen wie uns, die das ganze im großen Stil anbieten und dadurch auch Skaleneffekte heben können. Der Trend im KI-Einsatz wird sowieso dahin gehen, dass vieles gebündelt ausgelagert wird und dann von jemandem übernommen wird, der die KI wirklich beherrscht und zu guten Preisen anbieten kann. Datenschutz ist dabei auch kein Thema, wir machen z.B. auch die Gehaltsabrechnungen von einigen DAX-Konzernen komplett automatisiert, einige andere Prozesse ebenfalls. Ich glaube es ist vielen gar nicht bewusst, wie viel eigentlich gar nicht mehr bei den Firmen selbst läuft, sondern outgesourced ist.

Wirtschaftsprüfer, Referent Group Accounting, Steuerberater, Bilanzbuchhalter und wie sie alle heißen werden also durch die KI rationalisiert? Meint ihr, dass wir das noch erleben? Das kann sich der Staat gar nicht leisten oder zahlt die KI die hohen Steuern?

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WiWi Gast

Bilanzbuchhalter Weiterbildung zum Einstieg ins Rechnungswesen?!

Bei aller Liebe, ich glaube einige hier verwechseln die Tätigkeit eines BILANZbuchhalters mit der Tätigkeit eines Finanzbuchhalters. Bevor der Bilanzbuchhalter durch KI auch nur in irgendeiner Weise übernommen werden kann, sind die Finanzbuchhalter, Steuerfachangestellten, Finanzwirte auf der Behörde, WP-Assistenten etc. alle vorher schon übernommen worden. Gerade die Finanzwirte auf den Behörden prüfen den ganzen Tag nur Steuerbescheide und ich glaube die meisten hier haben das auch als Vorstellung wenn es um den Bilanzbuchhalter geht.

Am Ende wird immer noch der Mensch vertraut. Bilanzbuchalter erheben betriebswirtschaftliche Kennzahlen aus der Geschäfts- und Betriebsbuchhaltung als Grundlage für unternehmerische Entscheidungen und beraten die Geschäftsleitung unter betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten. Und dahin geht auch schon der Trend hin, mehr zur Beratung der Geschäftsleitung. Das stupide buchen in der Buchhaltung machen ohnehin seit Jahren die Finanzbuchhalter, bitte immer unterscheiden und nicht die Buchhaltung in einen Topf werfen.

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WiWi Gast

Bilanzbuchhalter Weiterbildung zum Einstieg ins Rechnungswesen?!

WiWi Gast schrieb am 07.06.2024:

Bei aller Liebe, ich glaube einige hier verwechseln die Tätigkeit eines BILANZbuchhalters mit der Tätigkeit eines Finanzbuchhalters. Bevor der Bilanzbuchhalter durch KI auch nur in irgendeiner Weise übernommen werden kann, sind die Finanzbuchhalter, Steuerfachangestellten, Finanzwirte auf der Behörde, WP-Assistenten etc. alle vorher schon übernommen worden. Gerade die Finanzwirte auf den Behörden prüfen den ganzen Tag nur Steuerbescheide und ich glaube die meisten hier haben das auch als Vorstellung wenn es um den Bilanzbuchhalter geht.

Am Ende wird immer noch der Mensch vertraut. Bilanzbuchalter erheben betriebswirtschaftliche Kennzahlen aus der Geschäfts- und Betriebsbuchhaltung als Grundlage für unternehmerische Entscheidungen und beraten die Geschäftsleitung unter betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten. Und dahin geht auch schon der Trend hin, mehr zur Beratung der Geschäftsleitung. Das stupide buchen in der Buchhaltung machen ohnehin seit Jahren die Finanzbuchhalter, bitte immer unterscheiden und nicht die Buchhaltung in einen Topf werfen.

Ich glaube hier treffen die Blickwinkel von Konzern vs Kleinunternehmen zusammen. Bei uns sind Bilanzbuchhalter bessere Buchhalter (allen voran Anlagenbuchhalter) und kommen nicht mal in die Nähe der Geschäftsleitung, geschweigeden sind beratend tätig. Vielleicht der ein oder andere der ins Business Unit Controlling wechselt aber das sind eher nicht die klassischen Buchhalterlebensläufe. Auch sind bei uns mittlerweile große Teile der Abschlussetstellung nach Polen verlegt worden (90% ist reine routine). Das einzige was diesen Job bei uns noch einigermaßen sicher macht ist die heterogene Systemlandschaft, das sich der Gesetzgeber von Zeit zu Zeit neue Bilanzvorschriften ausdenkt und man Anforderungen an die IT stellen muss. Viele Leute die wir von den Big4 anheuern haben daher einen anderen Schwerpunkt als Accounting, eher Business Consulting. Man arbeitet also in einem Bereich in dem unglaublich viel automatisiert wurde und wird, viel ausgelagert wird und in der für die Unternehmen keine Wertschöpfung stattfindet und das bekommt man in der operativen Ebene regelmäßig bei der Kapazitätsplanung, Lohnrunden, Beförderung, etc. zu spüren. Und auch wenn es einen nicht direkt betrifft leidet man mit, da man diesem Bereich zugeordnet ist.

Im KMU siehts wieder ganz anders aus aber da sind wir m.M. wieder auf einer anderen Lohnebene bzw. "Eierlegende Wollmilchsau" unterwegs.

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WiWi Gast

Bilanzbuchhalter Weiterbildung zum Einstieg ins Rechnungswesen?!

WiWi Gast schrieb am 07.06.2024:

Bei aller Liebe, ich glaube einige hier verwechseln die Tätigkeit eines BILANZbuchhalters mit der Tätigkeit eines Finanzbuchhalters. Bevor der Bilanzbuchhalter durch KI auch nur in irgendeiner Weise übernommen werden kann, sind die Finanzbuchhalter, Steuerfachangestellten, Finanzwirte auf der Behörde, WP-Assistenten etc. alle vorher schon übernommen worden. Gerade die Finanzwirte auf den Behörden prüfen den ganzen Tag nur Steuerbescheide und ich glaube die meisten hier haben das auch als Vorstellung wenn es um den Bilanzbuchhalter geht.

Am Ende wird immer noch der Mensch vertraut. Bilanzbuchalter erheben betriebswirtschaftliche Kennzahlen aus der Geschäfts- und Betriebsbuchhaltung als Grundlage für unternehmerische Entscheidungen und beraten die Geschäftsleitung unter betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten. Und dahin geht auch schon der Trend hin, mehr zur Beratung der Geschäftsleitung. Das stupide buchen in der Buchhaltung machen ohnehin seit Jahren die Finanzbuchhalter, bitte immer unterscheiden und nicht die Buchhaltung in einen Topf werfen.

Ich glaube hier treffen die Blickwinkel von Konzern vs Kleinunternehmen zusammen. Bei uns sind Bilanzbuchhalter bessere Buchhalter (allen voran Anlagenbuchhalter) und kommen nicht mal in die Nähe der Geschäftsleitung, geschweigeden sind beratend tätig. Vielleicht der ein oder andere der ins Business Unit Controlling wechselt aber das sind eher nicht die klassischen Buchhalterlebensläufe. Auch sind bei uns mittlerweile große Teile der Abschlussetstellung nach Polen verlegt worden (90% ist reine routine). Das einzige was diesen Job bei uns noch einigermaßen sicher macht ist die heterogene Systemlandschaft, das sich der Gesetzgeber von Zeit zu Zeit neue Bilanzvorschriften ausdenkt und man Anforderungen an die IT stellen muss. Viele Leute die wir von den Big4 anheuern haben daher einen anderen Schwerpunkt als Accounting, eher Business Consulting. Man arbeitet also in einem Bereich in dem unglaublich viel automatisiert wurde und wird, viel ausgelagert wird und in der für die Unternehmen keine Wertschöpfung stattfindet und das bekommt man in der operativen Ebene regelmäßig bei der Kapazitätsplanung, Lohnrunden, Beförderung, etc. zu spüren. Und auch wenn es einen nicht direkt betrifft leidet man mit, da man diesem Bereich zugeordnet ist.

Im KMU siehts wieder ganz anders aus aber da sind wir m.M. wieder auf einer anderen Lohnebene bzw. "Eierlegende Wollmilchsau" unterwegs.

Bei uns sind Bilanzbuchhalter im Konzern eben mehr als nur Anlagenbuchhalter. Kommt glaube ich auch immer auf das Unternehmen. Wer macht denn bei euch den Konzernabschluss? Bei uns sind es Bilanzbuchhalter.

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WiWi Gast

Bilanzbuchhalter Weiterbildung zum Einstieg ins Rechnungswesen?!

WiWi Gast schrieb am 07.06.2024:

Bei aller Liebe, ich glaube einige hier verwechseln die Tätigkeit eines BILANZbuchhalters mit der Tätigkeit eines Finanzbuchhalters. Bevor der Bilanzbuchhalter durch KI auch nur in irgendeiner Weise übernommen werden kann, sind die Finanzbuchhalter, Steuerfachangestellten, Finanzwirte auf der Behörde, WP-Assistenten etc. alle vorher schon übernommen worden. Gerade die Finanzwirte auf den Behörden prüfen den ganzen Tag nur Steuerbescheide und ich glaube die meisten hier haben das auch als Vorstellung wenn es um den Bilanzbuchhalter geht.

Am Ende wird immer noch der Mensch vertraut. Bilanzbuchalter erheben betriebswirtschaftliche Kennzahlen aus der Geschäfts- und Betriebsbuchhaltung als Grundlage für unternehmerische Entscheidungen und beraten die Geschäftsleitung unter betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten. Und dahin geht auch schon der Trend hin, mehr zur Beratung der Geschäftsleitung. Das stupide buchen in der Buchhaltung machen ohnehin seit Jahren die Finanzbuchhalter, bitte immer unterscheiden und nicht die Buchhaltung in einen Topf werfen.

Ich glaube hier treffen die Blickwinkel von Konzern vs Kleinunternehmen zusammen. Bei uns sind Bilanzbuchhalter bessere Buchhalter (allen voran Anlagenbuchhalter) und kommen nicht mal in die Nähe der Geschäftsleitung, geschweigeden sind beratend tätig. Vielleicht der ein oder andere der ins Business Unit Controlling wechselt aber das sind eher nicht die klassischen Buchhalterlebensläufe. Auch sind bei uns mittlerweile große Teile der Abschlussetstellung nach Polen verlegt worden (90% ist reine routine). Das einzige was diesen Job bei uns noch einigermaßen sicher macht ist die heterogene Systemlandschaft, das sich der Gesetzgeber von Zeit zu Zeit neue Bilanzvorschriften ausdenkt und man Anforderungen an die IT stellen muss. Viele Leute die wir von den Big4 anheuern haben daher einen anderen Schwerpunkt als Accounting, eher Business Consulting. Man arbeitet also in einem Bereich in dem unglaublich viel automatisiert wurde und wird, viel ausgelagert wird und in der für die Unternehmen keine Wertschöpfung stattfindet und das bekommt man in der operativen Ebene regelmäßig bei der Kapazitätsplanung, Lohnrunden, Beförderung, etc. zu spüren. Und auch wenn es einen nicht direkt betrifft leidet man mit, da man diesem Bereich zugeordnet ist.

Im KMU siehts wieder ganz anders aus aber da sind wir m.M. wieder auf einer anderen Lohnebene bzw. "Eierlegende Wollmilchsau" unterwegs.

Puh, das ist auch wieder von Unternehmen zu Unternehmen unterschiedlich. Bei uns arbeiten viele aus den Big 4 mit Master Abschlüssen FAT (Finance, Accounting, Taxation) und bearbeiten zusammen mit den Bilanzbuchhaltern die Jahresabschlüsse (International sowieso national). Die einfache Buchhaltung machen die Finanzbuchhalter.

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WiWi Gast

Bilanzbuchhalter Weiterbildung zum Einstieg ins Rechnungswesen?!

WiWi Gast schrieb am 06.06.2024:

Wenn eine Software einen 50 seitigen Vertrag "lesen" und "verstehen", plus eine bilanzielle Bewertung vornehmen kann, dann glaub ich nicht, dass diese Software von der Arbeitsqualität her einen Experten schlägt. Zeitlich? Klar. Aber Arbeitsqualität? Wohl kaum. Was sollen das denn für Verträge sein? Würde man hier wirklich Experten brauchen, dann kann eine KI sie nicht ersetzen. Das eine schließt das andere für mich aus.

Doch, natürlich, selbstverständlich wurde das getestet und verglichen, wie hätten wir es sonst dem Kunden verkaufen können? Eine gute KI mit 1.000den (evtl. auch 10.000de, ich weiß es jetzt spontan leider nicht genau) Beispielfällen im Hintergrund, mit denen sie trainiert wurde, hat immer mehr "Erfahrung" und einen größeren "Wissensschatz" mit dem sie vergleichen kann als jeder Mensch. Die Qualität hat sich grob in der Region bewegt, dass ein menschlicher Mitarbeiter in etwa 90% der Fälle richtig lag, die KI in 95%. Ist nicht perfekt, aber eben relativ klar besser (50% weniger Fehler).

WiWi Gast schrieb am 06.06.2024:

Wirtschaftsprüfer, Referent Group Accounting, Steuerberater, Bilanzbuchhalter und wie sie alle heißen werden also durch die KI rationalisiert? Meint ihr, dass wir das noch erleben? Das kann sich der Staat gar nicht leisten oder zahlt die KI die hohen Steuern?

Eine Gesellschaft profitiert immer davon, wenn die gleiche Leistung günstiger erbracht werden kann, ansonsten zahlen wir alle nämlich die Differenz. Von daher ist es eher umgekehrt, wir werden es uns nicht leisten können, diesen Weg nicht zu gehen.
Erleben werden wir es definitiv (ich auch, und ich bin 43), die Frage ist nur, in welcher Form. Ich denke nicht, dass diese Jobs komplett wegfallen, aber sie werden sich teils deutlich wandeln und reduziert werden. Beides war bei technologischem Fortschritt schon immer so und wird auch jetzt nicht anders sein.

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WiWi Gast

Bilanzbuchhalter Weiterbildung zum Einstieg ins Rechnungswesen?!

WiWi Gast schrieb am 05.06.2024:

Als Bibu kannst du im k(m)u die eierlegende Wollmilchsau für mittelmäßiges Gehalt spielen und dir on top laufend von der Geschäftsleitung anhören das du nur ne unliebsame Kostenstelle bist. Alle größeren Unternehmen wollen eher System- und Automatisierungsexperten. Für die kniffligen Fälle hat man dann nen Ex-WP und/oder Stb. sitzen.

Aber ja, wer in den Mittelstand möchte und auch kein Problem damit hat das ständig an deinem Stuhl gesägt wird, hat aktuell sehr gute Möglichkeiten (zumindest mit Berufserfahrung).

Bilanzbuchhalter werden gesucht ohne Ende, bekomme pro Woche 5-10 Xing/Linkedin Nachrichten, Gehälter von 70-100 T€ keine Seltenheit.

Wenn man weiß, was man tut, aber das liegt hier nicht vor.

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WiWi Gast

Bilanzbuchhalter Weiterbildung zum Einstieg ins Rechnungswesen?!

WiWi Gast schrieb am 08.06.2024:

Wenn eine Software einen 50 seitigen Vertrag "lesen" und "verstehen", plus eine bilanzielle Bewertung vornehmen kann, dann glaub ich nicht, dass diese Software von der Arbeitsqualität her einen Experten schlägt. Zeitlich? Klar. Aber Arbeitsqualität? Wohl kaum. Was sollen das denn für Verträge sein? Würde man hier wirklich Experten brauchen, dann kann eine KI sie nicht ersetzen. Das eine schließt das andere für mich aus.

Doch, natürlich, selbstverständlich wurde das getestet und verglichen, wie hätten wir es sonst dem Kunden verkaufen können? Eine gute KI mit 1.000den (evtl. auch 10.000de, ich weiß es jetzt spontan leider nicht genau) Beispielfällen im Hintergrund, mit denen sie trainiert wurde, hat immer mehr "Erfahrung" und einen größeren "Wissensschatz" mit dem sie vergleichen kann als jeder Mensch. Die Qualität hat sich grob in der Region bewegt, dass ein menschlicher Mitarbeiter in etwa 90% der Fälle richtig lag, die KI in 95%. Ist nicht perfekt, aber eben relativ klar besser (50% weniger Fehler).

WiWi Gast schrieb am 06.06.2024:

Wirtschaftsprüfer, Referent Group Accounting, Steuerberater, Bilanzbuchhalter und wie sie alle heißen werden also durch die KI rationalisiert? Meint ihr, dass wir das noch erleben? Das kann sich der Staat gar nicht leisten oder zahlt die KI die hohen Steuern?

Eine Gesellschaft profitiert immer davon, wenn die gleiche Leistung günstiger erbracht werden kann, ansonsten zahlen wir alle nämlich die Differenz. Von daher ist es eher umgekehrt, wir werden es uns nicht leisten können, diesen Weg nicht zu gehen.
Erleben werden wir es definitiv (ich auch, und ich bin 43), die Frage ist nur, in welcher Form. Ich denke nicht, dass diese Jobs komplett wegfallen, aber sie werden sich teils deutlich wandeln und reduziert werden. Beides war bei technologischem Fortschritt schon immer so und wird auch jetzt nicht anders sein.

Wie heißt dein Unternehmen?

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WiWi Gast

Bilanzbuchhalter Weiterbildung zum Einstieg ins Rechnungswesen?!

WiWi Gast schrieb am 06.06.2024:

ABER richtige Abschlussarbeiten wird nie eine KI ersetzen können. Dazu braucht man nämlichen wissen über die Auswirkungen. Eine KI kann sicherlich irgendwann den effizientesten weg wählen aber ob das im Rahmen der Bilanzierung sinnig ist, bleibt höchst fraglich.

Sorry, aber da liegst du komplett falsch. Es gibt jetzt schon Bereiche, wo eine KI das ganze besser kann als der Mensch.
Meine Firma ist im Bereich BPO (Business Process Outsourcing) einer der Weltmarktführer, wir sind seit Jahren massivst an KI dran, haben z.B. auch ein eigenes ChatGBT lizensiert und für unsere Bedürfnisse umgebaut.

Schon vor 4 Jahren konnten wir bei einem Kunden (DAX-Konzern) 80 Arbeitsplätze in der Buchhaltung in einem eng umgrenzen sehr spezifischen Bereich einsparen. Dafür war die KI gut geeignet und hat bessere Ergebnisse geliefert als der Mensch, da hierfür sehr detailliertes Fachwissen und Erfahrung nötig ist. Beides kann eine KI die mit 10.000den Beispielen gefüttert ist besser als jeder der Mensch, vom Zeitaspekt ganz zu schweigen. (Es ging dabei grob gesagt um etwas aus dem Bereich Vertragsprüfung und bilanzielle Bewertung dieser Verträge, also erstmal viel Leseaufwand, wenn ein Buchhalter u.U. einen 50-seitigen Vertrag mit allen Anhängen prüfen muss, dann die Bewertung der bilanziellen Auswirkung. Das war also echte Expertenarbeit, kein 0815 Soll an Haben.)
Mittlerweile ist die Technik da schon wieder deutlich weiter.

Was mit der Zeit weniger wird sind so Sachen wie Debitoren oder Kreditorenbuchhaltung aber die Programme dazu kann sich meist ein KMU gar nicht leisten bzw. lohnt auch erst ab ein paar tausend Buchungssätzen im Monat. Es gibt genug KMUs die davon weit entfernt sind

Brauch sich auch keiner Leisten können, dafür gibt es dann Firmen wie uns, die das ganze im großen Stil anbieten und dadurch auch Skaleneffekte heben können. Der Trend im KI-Einsatz wird sowieso dahin gehen, dass vieles gebündelt ausgelagert wird und dann von jemandem übernommen wird, der die KI wirklich beherrscht und zu guten Preisen anbieten kann. Datenschutz ist dabei auch kein Thema, wir machen z.B. auch die Gehaltsabrechnungen von einigen DAX-Konzernen komplett automatisiert, einige andere Prozesse ebenfalls. Ich glaube es ist vielen gar nicht bewusst, wie viel eigentlich gar nicht mehr bei den Firmen selbst läuft, sondern outgesourced ist.

Du scheinst sowohl keine Ahnung von Rechnungswesen zu haben und von KI erst recht nicht. Ihr habt ganz sicher nicht "ChatGBT" (B ist noch nicht mal neben P auf dem Keyboard) umgebaut. Das hätte euch zum einen Millionen bis Milliarden gekostet und zum anderen habt ihr sicherlich keinen Zugriff auf die Modellarchitektur und Weights von GPT-4. Ihr habt auch sicherlich keine anspruchsvolle Vertragsprüfung vor vieren Jahren mit unter 100.000 Samples gebaut. Das kann nur sehr einfache Prüfung gewesen sein, mehr war zu dem Zeitpunkt technisch nicht möglich. Mich würde mal interessieren, wie dein Unternehmen heißt und was du dort konkret machst?

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WiWi Gast

Bilanzbuchhalter Weiterbildung zum Einstieg ins Rechnungswesen?!

Ich rede von einem Praktikum.
Aber vermutlich hast du recht. Das ist eines dieser Profile die nicht gerne gesehen werden.

@TE wenn du Bock auf Accounting hast, versuche dich bei irgendeiner kleinen WPG oder Ähnliches reinzukommen. Als umschüler zum steuerfachangestellten oder sonst irgendwas.
Absolviere dann da nach zwei Jahren deine erste WP Module. Wenn du schonmal zwei WP Module hast, wird der AG zweifelsohne direkt mehr zahlen oder du gehst woanders hin und machst weiter.

WiWi Gast schrieb am 06.06.2024:

Wieder das Märchen, dass jeder es zur Big 4/Next 10 schafft. Er hat keinerlei relevante Erfahrung … das sind Kandidaten, die auch die Big 4 zu dem Zeitpunkt der Karriere nicht nehmen. Zudem müsste er dann verkaufen, den Master machen zu vollen, denn Unternehmen der Fair Company Initiative nehmen sonst keine Fertigen Absolventen als Praktikanten.

Wo ich aber zustimme: Du musst dich mehr mit dem Berufsbild auseinandersetzen! Es klingt so als ob du gehört hast in dem Bereich gibt es viele Jobs und Bewerbermangel und deswegen hast du jetzt die fixe Idee. Haben dir die Basis Rewe Module im Studium überhaupt Spaß gemacht?

WiWi Gast schrieb am 17.05.2024:

Ganz ehrlich :
Mach doch ein Praktikum im Audit bei den Big4/Next10.
Die Chancen sind nicht schlecht das du genommen wirst.
Nach dem Praktikum fragst du an ob du da arbeiten kannst. Arbeite dann im Audit.
Vier Jahre Tätigkeit beim audit und den einzelnen WP Scheinen werden in Sachen Vergütung, Karriere Ambitionen und Perspektiven den Bilanzbuchhalter in jeder Hinsicht übertrumpfen.

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WiWi Gast

Bilanzbuchhalter Weiterbildung zum Einstieg ins Rechnungswesen?!

Nichts für ungut. Aber glaubt ihr wirklich dass KI eine Gefahr für irgendjemanden sein wird ?
Ich war mal Werki bei einer Spedition mit 100 Leuten. Zugegeben ist schon fünf Jahre oder so her, aber seis drum.
Die waren so dermaßen auf ein Vorsintflutlichen Niveau dass es knallt.
Ich glaube so ticken viele, sehr viele Unternehmen.

Jede Umstellung benötigt erstmal eine Prozessoptimierung, eine Anpassung von Prozessen und dann eine Implementierung der Automatisierung des Prozesses bzw. prozessbestandteile. Plus dessen Anwendung. Das alleine nimmt viel Zeit in Anspruch.

Sicherlich werden dadurch Kapazitäten frei, aber die bekommt man gelöst durch andere sich hieraus entstehenden Aufgabenfelder. Oder sei es darum die Kundenbetreuung aufzustocken, dann ist mehr da um Umsatz zu generieren. Auch ein Vorteil.

Löst euch bitte von den Gedanken das einzelne Berufsfelder verschwinden werden. Sie werden anders.
Es werden andere Bedürfnisse und Aufgabenfelder geben.
KI ist unser Freund und wird viel, viel mehr ermöglichen und uns zu viel mehr Wohlstand bringen.

Aber seis drum, vermutlich reden die selben die den ganzen Tag nur Kreditoren A-Sch buchen und jetzt Panik schieben weil bspw. SAP das automatisiert macht.
Das war aber bereits möglich ohne die „krasse KI“ von der hier so viele reden.
Just sayin.

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WiWi Gast

Bilanzbuchhalter Weiterbildung zum Einstieg ins Rechnungswesen?!

Nichts für ungut. Aber glaubt ihr wirklich das KI eine Gefahr für irgendjemanden sein wird ?
Ich war mal Werki bei einer Spedition mit 100 Leuten. Zugegeben ist schon fünf Jahre oder so her, aber seis drum.
Die waren so dermaßen auf ein Vorsintflutlichen Niveau das es knallt.
Ich glaube so ticken viele, sehr viele Unternehmen.

Jede Umstellung benötigt erstmal eine Prozessoptimierung, eine Anpassung von Prozessen und dann eine Implementierung der Automatisierung des Prozesses bzw. prozessbestandteile. Plus dessen Anwendung. Das alleine nimmt viel Zeit in Anspruch.
Sicherlich werden dadurch Kapazitäten frei, aber die bekommt man gelöst durch andere sich hieraus entstehenden Aufgabenfelder. Oder sei es darum die Kundenbetreuung aufzustocken, dann ist mehr da um Umsatz zu generieren. Auch ein Vorteil.
Löst euch bitte von den Gedanken das einzelne Berufsfelder verschwinden werden. Sie werden anders.
Es werden andere Bedürfnisse und Aufgabenfelder geben.
KI ist unser Freund und wird viel, viel mehr ermöglichen und uns zu viel mehr Wohlstand bringen.

Aber seis drum, vermutlich reden die selben die den ganzen Tag nur Kreditoren A-Sch buchen und jetzt Panik schieben weil bspw. SAP das automatisiert macht.
Das war aber bereits möglich ohne die „krasse KI“ von der hier so viele reden.
Just sayin.

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WiWi Gast

Bilanzbuchhalter Weiterbildung zum Einstieg ins Rechnungswesen?!

WiWi Gast schrieb am 09.06.2024:

Du scheinst sowohl keine Ahnung von Rechnungswesen zu haben und von KI erst recht nicht. Ihr habt ganz sicher nicht "ChatGBT" (B ist noch nicht mal neben P auf dem Keyboard) umgebaut. Das hätte euch zum einen Millionen bis Milliarden gekostet und zum anderen habt ihr sicherlich keinen Zugriff auf die Modellarchitektur und Weights von GPT-4. Ihr habt auch sicherlich keine anspruchsvolle Vertragsprüfung vor vieren Jahren mit unter 100.000 Samples gebaut. Das kann nur sehr einfache Prüfung gewesen sein, mehr war zu dem Zeitpunkt technisch nicht möglich. Mich würde mal interessieren, wie dein Unternehmen heißt und was du dort konkret machst?

Ich bin Controller, seit mittlerweile fast 20 Jahren. Unternehmen ist ein global Player im Outsourcing-Bereich, Schwerpunkt aber vor allem USA. Ja, ich bin nicht super eng an dem Thema dran, da es gar nicht mein Bereich ist, aber ich bekomme eben mit, was läuft. Den Case bzgl. Vertragsprüfung habe ich selbst als Projektcontroller betreut, die inhaltlichen/technischen Details kenne ich aber natürlich nicht, nur den finanziellen Part (da kam eben raus, dass es für den Kunden günstiger ist, unsere Lösung zu verwendet statt eigene Mitarbeiter).
Ob wir nun ChatGPT lizensiert haben oder nicht, ich kann es nicht definitiv sagen, das Thema hat Anfang des Jahres bei uns nur groß die Runde gemacht und ist sogar in der quartalsweisen Mitarbeiteransprache des CEO erwähnt worden. Ob es nun das "echte" ChatGPT ist, oder es dort nur der einfacheren Verständnis halber so genannt wurde und eine andere Lösung ist, keine Ahnung, für mich kam es so rüber.
Auf jeden Fall ist unsere Branche aus meiner Sicht eine der ersten, die das ganze wirklich sinnvoll in einem "Produkt" anbieten kann im Sinne von, die KI übernimmt Aufgaben von echten Mitarbeitern. Outsourcing spielt sich überwiegend in einem Bereich ab, wo die Prozesse relativ einfach und sich stark wiederholend sind, ansonsten würde Outsourcing auch nicht viel Sinn machen. Das ganze skalierbar über viele Unternehmen/Kunden hinweg. Genau dafür ist eine einmal funktionierende KI-Lösung super geeignet.

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WiWi Gast

Bilanzbuchhalter Weiterbildung zum Einstieg ins Rechnungswesen?!

WiWi Gast schrieb am 09.06.2024:

Du scheinst sowohl keine Ahnung von Rechnungswesen zu haben und von KI erst recht nicht. Ihr habt ganz sicher nicht "ChatGBT" (B ist noch nicht mal neben P auf dem Keyboard) umgebaut. Das hätte euch zum einen Millionen bis Milliarden gekostet und zum anderen habt ihr sicherlich keinen Zugriff auf die Modellarchitektur und Weights von GPT-4. Ihr habt auch sicherlich keine anspruchsvolle Vertragsprüfung vor vieren Jahren mit unter 100.000 Samples gebaut. Das kann nur sehr einfache Prüfung gewesen sein, mehr war zu dem Zeitpunkt technisch nicht möglich. Mich würde mal interessieren, wie dein Unternehmen heißt und was du dort konkret machst?

Ich bin Controller, seit mittlerweile fast 20 Jahren. Unternehmen ist ein global Player im Outsourcing-Bereich, Schwerpunkt aber vor allem USA. Ja, ich bin nicht super eng an dem Thema dran, da es gar nicht mein Bereich ist, aber ich bekomme eben mit, was läuft. Den Case bzgl. Vertragsprüfung habe ich selbst als Projektcontroller betreut, die inhaltlichen/technischen Details kenne ich aber natürlich nicht, nur den finanziellen Part (da kam eben raus, dass es für den Kunden günstiger ist, unsere Lösung zu verwendet statt eigene Mitarbeiter).
Ob wir nun ChatGPT lizensiert haben oder nicht, ich kann es nicht definitiv sagen, das Thema hat Anfang des Jahres bei uns nur groß die Runde gemacht und ist sogar in der quartalsweisen Mitarbeiteransprache des CEO erwähnt worden. Ob es nun das "echte" ChatGPT ist, oder es dort nur der einfacheren Verständnis halber so genannt wurde und eine andere Lösung ist, keine Ahnung, für mich kam es so rüber.
Auf jeden Fall ist unsere Branche aus meiner Sicht eine der ersten, die das ganze wirklich sinnvoll in einem "Produkt" anbieten kann im Sinne von, die KI übernimmt Aufgaben von echten Mitarbeitern. Outsourcing spielt sich überwiegend in einem Bereich ab, wo die Prozesse relativ einfach und sich stark wiederholend sind, ansonsten würde Outsourcing auch nicht viel Sinn machen. Das ganze skalierbar über viele Unternehmen/Kunden hinweg. Genau dafür ist eine einmal funktionierende KI-Lösung super geeignet.

Ja, USA, das war ja irgendwie klar. Können sowieso froh sein, wenn wir noch Unternehmen in Deutschland haben, darüber würde ich mir mehr Gedanken machen als über die KI.

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WiWi Gast

Bilanzbuchhalter Weiterbildung zum Einstieg ins Rechnungswesen?!

Wirtschaftsprüfer, Referent Group Accounting, Steuerberater, Bilanzbuchhalter und wie sie alle heißen werden also durch die KI rationalisiert? Meint ihr, dass wir das noch erleben? Das kann sich der Staat gar nicht leisten oder zahlt die KI die hohen Steuern?

Das ist die falsche Fragestellung dreh es um und frag wie viel musst du automatisieren um deine Prozesse künftig noch am laufen zu halten. Wir sind in einer Situation, dass in den kommenden Jahren massive Renteneintritte erfolgen und parallel wenig in die Berufswelt startet. Viele Tätigkeiten müssen automatisiert werden weil wir die Personalressourcen gar nicht mehr haben. KI wird auch missverstanden KI ist (aktuell) erstmal nichts anderes wie eine giganteische Datensammmlung die trainiert wird auf spezifische Themen, sprich Sachverhalte die gleich oder in ähnlicher Form vorkommen kann sie gut interpretieren und bearbeiten, daraus Schlussfolgerungen ziehen und eine eigene kreative Leistung erbringen kann sie derzeit (noch) nicht.

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WiWi Gast

Bilanzbuchhalter Weiterbildung zum Einstieg ins Rechnungswesen?!

WiWi Gast schrieb am 15.05.2024:

Hallo zusammen,

aufgrund meiner aktuellen Arbeitslosigkeit bin ich am überlegen, eine Bilanzbuchhalter Weiterbildung beim TA Bildungszentrum zu machen. Zwar habe ich eine Zulassung zur Prüfung bei der IHK bekommen, allerdings habe ich nicht wirklich richtige einschlägige Berufserfahrung. Ich habe eine Kfm. Ausbildung, Bachelor BWL und die meiste Zeit im Vertrieb gearbeitet (ca. 3 Jahre). Ich habe also praktische Erfahrung durch Praktika, Ausbildung und durch einen kurzen Zeitraum, den ich mal im Controlling gearbeitet habe. Habe aber nie in einer richtigen Buchhalterstelle o.ä. gearbeitet. Ich denke, dass das in Summe dennoch für die Zulassung gereicht hat. Die Voraussetzung sind ja z.B. Hochschulstudium + 1 Jahr Berufserfahrung (m.E. aber auch nicht ganz klar, ob hier überhaupt einschlägige Berufserfahrung verlangt wird).

Ich frage mich nun, wie erstens meine Chancen zum bestehen stehen und zweitens, wie die Chancen auf dem Arbeitsmarkt danach für mich so sind. Aktuell bekomme ich nämlich viele Absagen, wenn ich mich für Buchhalterstellen bewerbe.

Vielleicht sieht sich hier jmd. in der Lage von euch, das ein wenig einschätzen zu können?

Freue mich auf eure Antworten :)

ACCA evtl? Etwas flexibler als der WP. Allerdings kennen ihn viele nicht

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WiWi Gast

Bilanzbuchhalter Weiterbildung zum Einstieg ins Rechnungswesen?!

WiWi Gast schrieb am 09.06.2024:

WiWi Gast schrieb am 06.06.2024:

ABER richtige Abschlussarbeiten wird nie eine KI ersetzen können. Dazu braucht man nämlichen wissen über die Auswirkungen. Eine KI kann sicherlich irgendwann den effizientesten weg wählen aber ob das im Rahmen der Bilanzierung sinnig ist, bleibt höchst fraglich.

Sorry, aber da liegst du komplett falsch. Es gibt jetzt schon Bereiche, wo eine KI das ganze besser kann als der Mensch.
Meine Firma ist im Bereich BPO (Business Process Outsourcing) einer der Weltmarktführer, wir sind seit Jahren massivst an KI dran, haben z.B. auch ein eigenes ChatGBT lizensiert und für unsere Bedürfnisse umgebaut.

Schon vor 4 Jahren konnten wir bei einem Kunden (DAX-Konzern) 80 Arbeitsplätze in der Buchhaltung in einem eng umgrenzen sehr spezifischen Bereich einsparen. Dafür war die KI gut geeignet und hat bessere Ergebnisse geliefert als der Mensch, da hierfür sehr detailliertes Fachwissen und Erfahrung nötig ist. Beides kann eine KI die mit 10.000den Beispielen gefüttert ist besser als jeder der Mensch, vom Zeitaspekt ganz zu schweigen. (Es ging dabei grob gesagt um etwas aus dem Bereich Vertragsprüfung und bilanzielle Bewertung dieser Verträge, also erstmal viel Leseaufwand, wenn ein Buchhalter u.U. einen 50-seitigen Vertrag mit allen Anhängen prüfen muss, dann die Bewertung der bilanziellen Auswirkung. Das war also echte Expertenarbeit, kein 0815 Soll an Haben.)
Mittlerweile ist die Technik da schon wieder deutlich weiter.

Was mit der Zeit weniger wird sind so Sachen wie Debitoren oder Kreditorenbuchhaltung aber die Programme dazu kann sich meist ein KMU gar nicht leisten bzw. lohnt auch erst ab ein paar tausend Buchungssätzen im Monat. Es gibt genug KMUs die davon weit entfernt sind

Brauch sich auch keiner Leisten können, dafür gibt es dann Firmen wie uns, die das ganze im großen Stil anbieten und dadurch auch Skaleneffekte heben können. Der Trend im KI-Einsatz wird sowieso dahin gehen, dass vieles gebündelt ausgelagert wird und dann von jemandem übernommen wird, der die KI wirklich beherrscht und zu guten Preisen anbieten kann. Datenschutz ist dabei auch kein Thema, wir machen z.B. auch die Gehaltsabrechnungen von einigen DAX-Konzernen komplett automatisiert, einige andere Prozesse ebenfalls. Ich glaube es ist vielen gar nicht bewusst, wie viel eigentlich gar nicht mehr bei den Firmen selbst läuft, sondern outgesourced ist.

Du scheinst sowohl keine Ahnung von Rechnungswesen zu haben und von KI erst recht nicht. Ihr habt ganz sicher nicht "ChatGBT" (B ist noch nicht mal neben P auf dem Keyboard) umgebaut. Das hätte euch zum einen Millionen bis Milliarden gekostet und zum anderen habt ihr sicherlich keinen Zugriff auf die Modellarchitektur und Weights von GPT-4. Ihr habt auch sicherlich keine anspruchsvolle Vertragsprüfung vor vieren Jahren mit unter 100.000 Samples gebaut. Das kann nur sehr einfache Prüfung gewesen sein, mehr war zu dem Zeitpunkt technisch nicht möglich. Mich würde mal interessieren, wie dein Unternehmen heißt und was du dort konkret machst?

Ich (nicht der Vor-Poster) möchte da eine Frage ergänzen: Was sollen das denn für Verträge sein?

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WiWi Gast

Bilanzbuchhalter Weiterbildung zum Einstieg ins Rechnungswesen?!

WiWi Gast schrieb am 09.06.2024:

Nichts für ungut. Aber glaubt ihr wirklich das KI eine Gefahr für irgendjemanden sein wird ?
Ich war mal Werki bei einer Spedition mit 100 Leuten. Zugegeben ist schon fünf Jahre oder so her, aber seis drum.
Die waren so dermaßen auf ein Vorsintflutlichen Niveau das es knallt.
Ich glaube so ticken viele, sehr viele Unternehmen.

Jede Umstellung benötigt erstmal eine Prozessoptimierung, eine Anpassung von Prozessen und dann eine Implementierung der Automatisierung des Prozesses bzw. prozessbestandteile. Plus dessen Anwendung. Das alleine nimmt viel Zeit in Anspruch.
Sicherlich werden dadurch Kapazitäten frei, aber die bekommt man gelöst durch andere sich hieraus entstehenden Aufgabenfelder. Oder sei es darum die Kundenbetreuung aufzustocken, dann ist mehr da um Umsatz zu generieren. Auch ein Vorteil.
Löst euch bitte von den Gedanken das einzelne Berufsfelder verschwinden werden. Sie werden anders.
Es werden andere Bedürfnisse und Aufgabenfelder geben.
KI ist unser Freund und wird viel, viel mehr ermöglichen und uns zu viel mehr Wohlstand bringen.

Aber seis drum, vermutlich reden die selben die den ganzen Tag nur Kreditoren A-Sch buchen und jetzt Panik schieben weil bspw. SAP das automatisiert macht.
Das war aber bereits möglich ohne die „krasse KI“ von der hier so viele reden.
Just sayin.

Nein, wird es nicht. Du beschreibst die Realität und bis da irgendwas wirklich angepasst wurde, bin ich wahrscheinlich schon Rentner (aktuell 30). KI kann man momentan sehr gut mit den Worten "Panikmache" und "Hype" beschreiben.

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WiWi Gast

Bilanzbuchhalter Weiterbildung zum Einstieg ins Rechnungswesen?!

WiWi Gast schrieb am 10.06.2024:

WiWi Gast schrieb am 09.06.2024:

WiWi Gast schrieb am 06.06.2024:

ABER richtige Abschlussarbeiten wird nie eine KI ersetzen können. Dazu braucht man nämlichen wissen über die Auswirkungen. Eine KI kann sicherlich irgendwann den effizientesten weg wählen aber ob das im Rahmen der Bilanzierung sinnig ist, bleibt höchst fraglich.

Sorry, aber da liegst du komplett falsch. Es gibt jetzt schon Bereiche, wo eine KI das ganze besser kann als der Mensch.
Meine Firma ist im Bereich BPO (Business Process Outsourcing) einer der Weltmarktführer, wir sind seit Jahren massivst an KI dran, haben z.B. auch ein eigenes ChatGBT lizensiert und für unsere Bedürfnisse umgebaut.

Schon vor 4 Jahren konnten wir bei einem Kunden (DAX-Konzern) 80 Arbeitsplätze in der Buchhaltung in einem eng umgrenzen sehr spezifischen Bereich einsparen. Dafür war die KI gut geeignet und hat bessere Ergebnisse geliefert als der Mensch, da hierfür sehr detailliertes Fachwissen und Erfahrung nötig ist. Beides kann eine KI die mit 10.000den Beispielen gefüttert ist besser als jeder der Mensch, vom Zeitaspekt ganz zu schweigen. (Es ging dabei grob gesagt um etwas aus dem Bereich Vertragsprüfung und bilanzielle Bewertung dieser Verträge, also erstmal viel Leseaufwand, wenn ein Buchhalter u.U. einen 50-seitigen Vertrag mit allen Anhängen prüfen muss, dann die Bewertung der bilanziellen Auswirkung. Das war also echte Expertenarbeit, kein 0815 Soll an Haben.)
Mittlerweile ist die Technik da schon wieder deutlich weiter.

Was mit der Zeit weniger wird sind so Sachen wie Debitoren oder Kreditorenbuchhaltung aber die Programme dazu kann sich meist ein KMU gar nicht leisten bzw. lohnt auch erst ab ein paar tausend Buchungssätzen im Monat. Es gibt genug KMUs die davon weit entfernt sind

Brauch sich auch keiner Leisten können, dafür gibt es dann Firmen wie uns, die das ganze im großen Stil anbieten und dadurch auch Skaleneffekte heben können. Der Trend im KI-Einsatz wird sowieso dahin gehen, dass vieles gebündelt ausgelagert wird und dann von jemandem übernommen wird, der die KI wirklich beherrscht und zu guten Preisen anbieten kann. Datenschutz ist dabei auch kein Thema, wir machen z.B. auch die Gehaltsabrechnungen von einigen DAX-Konzernen komplett automatisiert, einige andere Prozesse ebenfalls. Ich glaube es ist vielen gar nicht bewusst, wie viel eigentlich gar nicht mehr bei den Firmen selbst läuft, sondern outgesourced ist.

Du scheinst sowohl keine Ahnung von Rechnungswesen zu haben und von KI erst recht nicht. Ihr habt ganz sicher nicht "ChatGBT" (B ist noch nicht mal neben P auf dem Keyboard) umgebaut. Das hätte euch zum einen Millionen bis Milliarden gekostet und zum anderen habt ihr sicherlich keinen Zugriff auf die Modellarchitektur und Weights von GPT-4. Ihr habt auch sicherlich keine anspruchsvolle Vertragsprüfung vor vieren Jahren mit unter 100.000 Samples gebaut. Das kann nur sehr einfache Prüfung gewesen sein, mehr war zu dem Zeitpunkt technisch nicht möglich. Mich würde mal interessieren, wie dein Unternehmen heißt und was du dort konkret machst?

Ich (nicht der Vor-Poster) möchte da eine Frage ergänzen: Was sollen das denn für Verträge sein?

Da gib es viele Anwendungsmöglichkeiten nur mal ein paar aufgezählt:

  • Prüfung SPPI schädliche Vertragsklauseln unter IFRS 9
  • Prüfung auf Incoterms
  • Ermittlung Vereinnahmungsmethoder Erlöse unter IFRS 15

.......

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WiWi Gast

Bilanzbuchhalter Weiterbildung zum Einstieg ins Rechnungswesen?!

Hier der Rewe-Leiter. Das KI flächendeckend Arbeitsplätze wie in den 00er Jahren mit Einführung von OCR/EDI ersetzt glaube ich nicht, denn dafür ist mittlerweile kaum noch genug manuelles Massengeschäft vorhanden und egal wie gut die KI Verträge lesen kann (was ich vielleicht 1-2 mal im Jahr mache), unsere GL unterzeichnet keinen Vertrag den nicht vorher Risk und Fachbereich gelesen und abgesegnet haben, schon allein aus Selbstschutz (der KI Kopf kann nicht rollen...).

KI und allen voran systemgestützte Automatisierung sorgt aber bei uns dafür das seit +10 Jahren, trotz bereinigtem Wachstum, Zukäufen und neuen Vertriebswegen, kein zusätzlichen Ressourcen mehr aufgestellt werden. Auch Ersatz für Fluktuation und Pensionierung werden regelmäßig hinterfragt. Auch sorgt es dafür das immer weniger befördert wird, weil die Abteilungen immer kleiner werden. In den Köpfen der GL ist leider immer noch "viele Leute = viel Verantwortung = Führungsstufe". Bei der Suche nach neuen Buchhaltern ist mittlerweile ERP/IT Wissen mindestens (eher noch mehr) genau so wichtig wie "Fachwissen als Buchhalter". D.h. die Leute werden immer spezialisierter, in den Köpfen der GL ist aber noch der klassische Buchhalter der Rechnungen digitalisiert und entsprechend so entlohnt werden soll. Also mein Abschlusswort, schaden tut der BiBu sicher nicht und der Markt ist sehr solide. Gerade im KMU ist man sehr gefragt, da dort der Automatisierung klare grenzen gesetzt sind (Kosten/Nutzen da weniger Massegeschäft). Wer aber das Wissen und die Skills hat sollte lieber in einen Unternehmensbereich den die GL als "Gewinnbringend" ansieht.

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WiWi Gast

Bilanzbuchhalter Weiterbildung zum Einstieg ins Rechnungswesen?!

WiWi Gast schrieb am 11.06.2024:

Hier der Rewe-Leiter. Das KI flächendeckend Arbeitsplätze wie in den 00er Jahren mit Einführung von OCR/EDI ersetzt glaube ich nicht, denn dafür ist mittlerweile kaum noch genug manuelles Massengeschäft vorhanden und egal wie gut die KI Verträge lesen kann (was ich vielleicht 1-2 mal im Jahr mache), unsere GL unterzeichnet keinen Vertrag den nicht vorher Risk und Fachbereich gelesen und abgesegnet haben, schon allein aus Selbstschutz (der KI Kopf kann nicht rollen...).

KI und allen voran systemgestützte Automatisierung sorgt aber bei uns dafür das seit +10 Jahren, trotz bereinigtem Wachstum, Zukäufen und neuen Vertriebswegen, kein zusätzlichen Ressourcen mehr aufgestellt werden. Auch Ersatz für Fluktuation und Pensionierung werden regelmäßig hinterfragt. Auch sorgt es dafür das immer weniger befördert wird, weil die Abteilungen immer kleiner werden. In den Köpfen der GL ist leider immer noch "viele Leute = viel Verantwortung = Führungsstufe". Bei der Suche nach neuen Buchhaltern ist mittlerweile ERP/IT Wissen mindestens (eher noch mehr) genau so wichtig wie "Fachwissen als Buchhalter". D.h. die Leute werden immer spezialisierter, in den Köpfen der GL ist aber noch der klassische Buchhalter der Rechnungen digitalisiert und entsprechend so entlohnt werden soll. Also mein Abschlusswort, schaden tut der BiBu sicher nicht und der Markt ist sehr solide. Gerade im KMU ist man sehr gefragt, da dort der Automatisierung klare grenzen gesetzt sind (Kosten/Nutzen da weniger Massegeschäft). Wer aber das Wissen und die Skills hat sollte lieber in einen Unternehmensbereich den die GL als "Gewinnbringend" ansieht.

Gewinnbringende Abteilungen haben es ja auch so leicht, Überstunden ohne Ende, verkaufen ohne Ende, betteln ohne Ende und wehe da kommt nichts rein, dann bist der Erste, der gehen muss, nein danke.

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