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BBiG-Novelle 2020: Berufsbachelor und Berufsmaster gepant

Das Bundesbildungsministerium plant das Berufsbildungsgesetz (BBiG) mit Wirkung zum Jahr 2020 anzupassen. Ziel ist es, dadurch die Berufsausbildung zu stärken. Kern der BBiG-Novelle sind die drei neuen Berufsabschlüsse "Berufsspezialist", "Berufsbachelor" und "Berufsmaster". Die Hochschulrektorenkonferenz warnt vor einer Verwechslungsgefahr mit Hochschulabschlüssen.

Drei Absolventenhüte symbolisieren die geplanten neuen Berufsabschlüsse Berufsspezialist, Berufsbachelor und Berufsmaster.

BBiG-Novelle 2020: Berufsbachelor und Berufsmaster gepant
In Deutschland gibt es unzählige Fortbildungsbezeichnungen und Fortbildungsabschlüsse in der beruflichen Bildung. In der wirtschaftswissenschaftlichen Weiterbildung sind das beispielsweise:

Durch die Novellierung des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) möchte die Bundesregierung unter anderem den Bezeichnungswildwuchs beenden – und transparente berufliche Fortbildungsstufen schaffen. In der höherqualifizierenden Berufsbildung soll es künftig die folgenden Abschlüsse geben:

Die BMBF-Grafik zeigt die neuen Bildungsabschlüsse Berufsspezialist, Berufsbachelor und Berufsmaster im Deutschen Qualitätsrahmen (DQR).

Ziel des Bundesministeriums für Bildung und Forschung ist es, die Gleichwertigkeit der akademischen und beruflichen Bildung zu stärken. Weitere Schwerpunkte der BBiG-Novelle sind unter anderem

Zugleich bietet die Novellierung die Gelegenheit, Verfahren zu modernisieren, zu vereinfachen und zu verkürzen. Bürokratie soll auf diese Weise ebenfalls abgebaut werden.


Der Präsident der Hochschulrektorenkonferenz Professor Dr. Peter-André Alt sagte gegenüber der Zeitung "Welt am Sonntag", dass die Hochschulrektorenkonferenz diesen Vorschlag für verfehlt halte.
 

Bis Ende 2018 will das Bundesbildungsministerium einen Entwurf für die Novelle des BBiG veröffentlichen. Der Kabinettbeschluss soll im Januar 2019 erfolgen. Die BBiG-Änderungen sollen entsprechend dem Koalitionsvertrag zum 01.01.2020 in Kraft treten.

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