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ifo-Geschäftsklimaindex Januar 2010 - Geschäftsklima weiter aufgehellt

Das ifo Geschäftsklima für die gewerbliche Wirtschaft Deutschlands hat sich im Januar erneut verbessert. Die gegenwärtige Geschäftslage der Unternehmen hat sich weiter entspannt.

Ein spanischer Stier aus Metall steht für Konjunktur und den Ifo-Geschäftsklimaindex.
ifo-Geschäftsklimaindex Januar 2010 - Geschäftsklima weiter aufgehellt
München, 25.01.2010 (ifo) - Das ifo Geschäftsklima für die gewerbliche Wirtschaft Deutschlands hat sich im Januar erneut verbessert. Die gegenwärtige Geschäftslage der Unternehmen hat sich weiter entspannt. Hinsichtlich der Geschäftsentwicklung im kommenden halben Jahr sind die befragten Firmen zuversichtlicher als bislang. Die wirtschaftliche Erholung setzt sich zu Beginn des neuen Jahres fort.

Im verarbeitenden Gewerbe ist der Geschäftsklimaindex merklich gestiegen. Die Unternehmen bewerten ihre Geschäftslage zum achten Mal in Folge weniger schlecht. Ihre Geschäftserwartungen haben sich ebenfalls weiter aufgehellt. Im Auslandsgeschäft rechnen sie mit einer deutlichen Belebung. Die Maschinen und Anlagen lasten die Industriefirmen zwar weiterhin unterdurchschnittlich, aber stärker als im vergangenen Herbst aus. Den Personaleinsatz planen die Unternehmen weiterhin etwas zu reduzieren.

Die Einzelhändler berichten von einer nahezu unveränderten aktuellen Geschäftslage. Die Entwicklung im nächsten halben Jahr schätzen sie geringfügig zurückhaltender ein als im Dezember. Das Geschäftsklima hat sich im Einzelhandel daher kaum verändert.

Das Geschäftsklima im Großhandel hat sich weiter aufgehellt. Die Befragungsteilnehmer sind mit ihrer Geschäftslage erneut zufriedener. Zudem blicken sie weniger kritisch auf die Geschäftsentwicklung im kommenden halben Jahr.

Im Bauhauptgewerbe ist der Geschäftsklimaindex gesunken. Zwar bewerten die Unternehmen ihre derzeitige Geschäftlage ähnlich wie im vergangenen Monat, die weitere Geschäftsentwicklung schätzen sie aber merklich zurückhaltender ein.


 

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4 Kommentare

Dringend: Komparative Vorteile

WiWi Gast

Nein, Person 2 kann beides besser, aber Schuhe im Verhältnis noch besser zu Person 1 (3,5 mal so viel/Stunde) als Schnürsenkel (3 mal so viel). Also produziert Person 2 nur Schuhe und Person 1 nur Sch ...

1 Kommentare

offene Volkswirtschaft (Kreditmarkt, Nettokapitalabfluss, Devisenmarkt)

oliverhh

Hi, Ich habe Ansatzschwierigkeiten, welche Kurven sich in den folgenden Fällen verschieben: 1. Anhaltende Budgetdefizit im Ausland, Realzinsen im Ausland steigen, Reaktion im Inland: Mein Ansatz: ...

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Welche Ausgestaltung der Mehrwertsteuer benachteiligt Geringverdiener nicht?

Fabulous Fab

WiWi Gast schrieb am 28.05.2018: Klar tue ich das ich verstehe nur nicht was daran nicht fair ist. - i) das wäre aber wettbewerbsverzerrend unter den Branchen - ii) siehe meine punkte ...

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Läßt sich Europa retten?

WiWi Gast

Europa lässt sich nur retten, wenn mehr Ex-Goldman Banker in die Politik gehen.

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Nobody

Alles klar! Vielen Dank für die Antworten, damit wäre die Frage geklärt.

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push pls

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Was soll an VWL schwer sein?

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Das oben angesprochene Transferwissen ist das wichtigste in VWL. Hinzu kommt analytisches Denken. Damit tun sich nunmal viele schwer (auch vielleicht weil es sie nicht interessiert). Die Mathematik i ...

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