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Ende der Hausse - wann?

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Ende der Hausse - wann?

Wie wir alle wissen verlaufen wirtschaftliche Perioden in Zyklen. Zeiten des Aufschwungs, wie wir sie derzeit wieder extreme erleben, folgen Zeiten des Abschwungs. Da ich nicht im IB taetig bin und mich ueber Makro-Vorgaenge nur oberflaechlich beschaeftige, wuerde ich gerne eure Meinung und Antwort auf die Fragen hoeren:

Wann denkt ihr setzt die naechste Krise ein?
Was sind die potentiellen Ausloeser?
Welche Maerkte/Regionen sind besonders betroffen/gefaehrdet?

Hoffe auf eine anregende Diskussion..

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WiWi Gast

Re: Ende der Hausse - wann?

Die nächste Krise ist m.E. längst überfällig. Auslöser sind wie immer überhitzte Märkte, genauer Blasen. Da die Weltwirtschaft zunehmend vernetzter ist, wird die Krise auch zunehmend globaler sein.
Pro baldige Krise:
Absurde Immobilienpreise (dank lächerlicher Zinsen)
Vollkommen überhypte Internetstartups
Dax bei 12.749 und counting
Gesunkener Ölpreis
Wachsender Pessimismus dank Trump, Brexit und Erdogan

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WiWi Gast

Re: Ende der Hausse - wann?

Sehe ich auch so. Die Krise ist sehr sehr nahe. Die Faktoren sind eindeutig.

Der DAX dreht ja völlig hohl, die Immobilienpreise ... ohne Worte... wir wollten in unserem Dorf das Haus meiner Großeltern vor 10 Jahren verkaufen (300k), da wollte es niemand kaufen. Heute könnten wir es für den fast doppelten Preis los werden. Das muss man sich mal vorstellen.

In meinen Augen ist die Zeit allerspätestens 2019/2020 - und meines Erachtens wird das auch weitaus tiefgreifender als 2007/2008. Man hat damals einfach falsch reagiert und hätte gerade die Banken viel mehr einschränken müssen.

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WiWi Gast

Re: Ende der Hausse - wann?

als ob erdogan mit seiner türkei von bedeutung wären... verstehe nicht diesen hype um die. oder ist es so wichtig für uns, was da abgeht, weil wir von denen durch den flüchtlingsdeal abhängig sind und die türkei als letzte bastion vor isis gilt?

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WiWi Gast

Re: Ende der Hausse - wann?

Wir lesen hier die gewöhnliche Überschätzung der eigenen Fähigkeiten bzw des eigenen Wissens. Seit Jahren können wir das lesen. Beispiel 2013: Damals wurde dauerhaft über Bernankes Tapering berichtet und der Zusammenbruch vermutet. War nichts. Ich bin erst 20 und habe folglich noch nicht viel mitgemacht, aber ich meine sagen zu können, dass derartige Prognosen (fast immer) nutzlos sind. Die können sich bewahrheiten oder eben auch nicht. Wir wissen es schlicht nicht. Lediglich meine Meinung.

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WiWi Gast

Re: Ende der Hausse - wann?

Dito. Solche Möchtegern-Prognosen bringen niemandem etwas (vor allem solche Aussagen "..und meines Erachtens wird das auch weitaus tiefgreifender als 2007/2008" sind absoluter Unsinn.

Der Aufschwung wird sicherlich nicht immer weitergehen und sobald der Leitzins wieder angehoben wird, gibt es einen ordentlichen Dämpfer. Eine Krise ist aber etwas anderes.

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WiWi Gast

Re: Ende der Hausse - wann?

Genau am 31.02.2018

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WiWi Gast

Re: Ende der Hausse - wann?

DAX zu Höchständen ist absolut keine Gefahr da Privatanleger so gut wie gar nicht investiert sind und der Großteil aktuell auch eher skeptisch ist, das hat man vor den großen Krisen so nicht, da herrscht eher ein übertriebener Optimismus

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WiWi Gast

Re: Ende der Hausse - wann?

Die Möchtegernprognosen sind auf Statistik gestützt: dass es immer wieder zu Konjunkturkrisen kommt ist niemandes (konkrete) Schuld, sondern ein Gesetzes des Marktes. Betrachtet man die üblichen zeitlichen Abstände, wird es wirklich langsam Zeit.

Zum Pessimismus: die genannten Ereignisse sind nicht marktwirksam, was die Fundamentaldaten angeht. ABER: Krisen beginnen immer mit einem Einbruch des Vertrauens in den Markt. Und das allgemeine politische Klima (Stichwort: Erwartungen!) spielt da natürlich rein.

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WiWi Gast

Re: Ende der Hausse - wann?

Insgesamt kann man das nicht vorhersagen... Vor allem wir nicht.

Seitdem der DAX bei 8500 Punkten steht wartet jeder auf einen Crash um dann vollgas in Akien zu investieren... Seitdem gab es ein Plus von 50%. Aber die Deutschen warten noch immer....

Ob der DAX momentan überbewertet ist? Vergleicht man historische KGVs etc. ist der DAX nicht unbedingt überbewertet und hat sogar Aufholbedarf. Man muss auch beachten, dass die jährlichen Dividenden im DAX Performance Index enthalten sind.

Immobilien sehe ich jedoch auch kritisch. Vor allem in Metropolen. Hier könnte ich mir eine gesunde Korrektur vorstellen. Ebenso wie es beim DAX mal auf 10.000 runter gehen könnte.

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Bateman

Re: Ende der Hausse - wann?

Ich sag mal so, 2012 habe ich Externen erzählt, dass unsere internen VWL-Spezailisten den nächsten Konjunkturdip für 2014 prognostizieren..

..soviel dazu.

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WiWi Gast

Re: Ende der Hausse - wann?

Sehe auch Immobilien und allgemein Kredite als äußerst kritisch an. EZB und co. wissen genau, dass es irgendwann zwangsweise richtig krachen wird, versuchen das aber so weit wie möglich nach hinten zu schieben (durch niedrige Zinsen, Anleihekaufprogramme etc.). Das wird den Knall nur verstärken. Allerdings kann das noch 5 oder 10 Jahre "gut" gehen, wer weiß das schon.

Man stelle sich aber nur mal vor, der Leitzins würde massiv angehoben werden. Da würde bei uns in Europa alles sofort den Bach runter gehen.

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WiWi Gast

Re: Ende der Hausse - wann?

Ihr Experten wisst schon, dass der DAX kein Kursindex sondern ein Performance Index ist?!

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WiWi Gast

Re: Ende der Hausse - wann?

In der Tat sollte man das Geschehen nie aus den Augen verlieren. Ich investiere zwar auch schon seit Jahren monatlichen in ETFs, allerdings ist davon nur ein geringer Anteil für die Rente vorgesehen. Der Großteil wird mittelfristig (aktuell noch zu teuer) für einen Immobilienerwerb draufgehen. Falls die Immobilienpreise sich wieder etwas normalisieren sollten, wird dies allerdings vermutlich auch mit Kursverfall an den Börsen einhergehen. Insofern halte ich mich schon mal bereit für die nächste Krise um dann einen Großteil der bisherigen Gewinne zu realisieren. Wann die nächste Krise kommt, weiss vermutlich niemand hier im Forum zu prognostizieren. Nur eines ist sicher: Dass sie kommt.

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