DieManager von Morgen WiWi-TReFF.de - Zeitung & Forum für Wirtschaftsstudium & Karriere
Arbeitsleben & HR-NewsHR-Strategie

HR Barometer 2007: Zunehmend mehr strategische Personal-Themen

Die Personalabteilungen in Unternehmen stehen einer immer größeren Bandbreite an Aufgaben gegenüber. Die aktuelle Liste wird angeführt von der Top-Aufgabe Personalentwicklung - auch in beiden Vorgängerstudien bereits auf Platz eins.

Messen, Luftfeuchtigkeit, Messung, Ingenieur,  Hygrometer,

HR Barometer 2007: Zunehmend mehr strategische Personal-Themen
Die Personalabteilungen in Unternehmen stehen einer immer größeren Bandbreite an Aufgaben gegenüber. Die aktuelle Liste wird angeführt von der Top-Aufgabe Personalentwicklung - auch in beiden Vorgängerstudien bereits auf Platz eins. Auf den weiteren Positionen folgen Reduktion der Personalkosten, die Rolle der Human Resources (HR)-Abteilung als Business Partner, HR-Strategie sowie Vergütung/Anreizsysteme. Medienwirksame Themen wie der War for Talents oder der demografische Wandel sind aktuell noch im Mittelfeld zu finden. Sie werden jedoch zu den Aufsteigern bei der Prognose für das Jahr 2008 und klettern in der Erwartung ihrer Bedeutung dann an die Spitze. Für das HR Barometer 2007 hat Capgemini Consulting, die Strategie- und Management-Beratungseinheit von Capgemini, 106 Personalleiter von Großunternehmen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz befragt. Es ist die dritte Ausgabe der zweijährlichen Studie.

Neben den klassischen HR-Funktionen wie Personalentwicklung stehen drei Themen unter den aktuellen Top sechs, die sich mit der Rolle der HR-Abteilung selbst befassen: HR als Business Partner, HR-Strategie und HR-Organisation. »Das zeigt, dass die Personaler um ihre eigene Wertschätzung im Unternehmen kämpfen. Denn wenn selbst das Controlling inzwischen ein besseres Image besitzt, ist es an der Zeit, die eigene Position zu verbessern«, so Martin Claßen, Vice President in der People Practice bei Capgemini Consulting. Immerhin plant die HR-Abteilung inzwischen bei strategischen Aktivitäten des Unternehmens häufiger mit als in der Vergangenheit. Aber mit 36 Prozent der Befragten ist der Wert noch bescheiden. Besser sieht es bei der Umsetzung aus. Dann ist immerhin die Hälfte der HR Abteilungen aktiv gefragt. Doch auch hier ein Wermutstropfen: im Jahr 2002 lag der Wert noch bei 62 Prozent.

Der Aufstieg zum Business Partner wird damit zu einem beschwerlichen Weg. Nur jeder zehnte Befragte sieht sich bereits heute in dieser Rolle einer wertschöpfenden Unternehmensfunktion. In einzelnen Aufgabenfeldern ist der Ausblick - ebenfalls in der Selbsteinschätzung - positiver. So sehen sich rund zwei Drittel ausreichend oder sogar voll und ganz in wesentliche Entscheidungsprozesse eingebunden. Ebenfalls gut bedienen sie laut eigener Aussage strategische Aufgaben wie Talent Management, Change Management oder auch Personal- und Organisationsentwicklung. Doch den gerade für das Top-Management so wichtigen Nachweis zum Wertbeitrag bleibt die HR-Abteilung häufig noch schuldig. Nur sieben Prozent der Unternehmen können ihn vollständig führen.

Download des HR-Barometers 2007
http://www.de.capgemini.com/m/de/tl/HR-Barometer_2007.pdf 

Im Forum zu HR-Strategie

3 Kommentare

Berufseinstieg vor Exmatrikulation?

WiWi Gast

Hallo zusammen, auf der einen Seite sammeln sich Erfahrungsberichte von Studenten, die nach dem Studienabschluss mehrere Wochen oder Monate auf der Suche nach einem Einstieg sind. Mich interessie ...

4 Kommentare

Frage zur Kündigung

WiWi Gast

Hallo zusammen Ich habe eine Frage zur Kündigung des Arbeitsvertrages als AN. Ich kann meinen Vertrag mit einer Frist von drei Monaten zum Monatsende hin kündigen. Angenommen ich lasse meinem Chef ...

3 Kommentare

Tarifvertrag DAX 30 in Hessen (Engineering)

WiWi Gast

Hallo, ich arbeite zur Zeit als Key Account Manager in der Automobilbranche (Elektronische Komponenten) - Knapp 2 Jahre dabei. Mein Kunde bzw. ein DAX Konzern hat eine Stelle frei und ich würde mi ...

9 Kommentare

Rechtschutzversicherung Arbeitsrecht

WiWi Gast

Hallo, ich habe bis jetzt noch keine Rechtsschutzversicherung. Aktuell habe ich aber ein Problem mit meinem Arbeitgeber (Zeitarbeit), der mich gekündigt hat. Heute kam das Arbeitszeugnis. Es ist eine ...

11 Kommentare

Versorgungsbetriebe Tarifvertrag

WiWi Gast

Hallo, kennt sich hier jemand mit dem o.g. Tarifvertrag aus? Es geht mir um Eingruppierung. Ich habe einen Master Abschluss, würde ich damit in die EG 13 reinkommen? Man berücksichtigt (angeblich) au ...

14 Kommentare

Mieser AT Vertrag beim Berufseinstieg

WiWi Gast

Hallo zusammen, ich habe heute meinen ersten Arbeitsvertrag erhalten als IC und fühle mich leicht veräppelt. Letzte Woche hatte ich das Vorstellungsgespräch, wo mir am Ende gesagt worden ist, dass i ...

14 Kommentare

Eigenartiger Dienstvertrag?

WiWi Gast

Hallo Leute, habe eine Zusage bekommen als Consultant anzufangen. Jetzt sind mir 2 etwas "komische" Dinge die mir nicht passen im DV aufgefallen: 1. Passive Reisezeiten gelten nicht als ...

Artikel kommentieren

Als WiWi Gast oder Login

Zum Thema HR-Strategie

Weiteres zum Thema Arbeitsleben & HR-News

Eine Frau mit blonden, langen Haaren hält ein Handy in der Hand.

Arbeitswelt 4.0: Digitalisierung im Job belastet Familienleben und Gesundheit

Die Digitalisierung und permanente Erreichbarkeit für E-Mails und Anrufe per Smartphone belastet die Gesundheit und schadet dem Familienleben. Das Risiko an Burnout zu erkranken steigt und knapp ein Viertel der Beschäftigten fühlen sich durch die Arbeit emotional erschöpft. Dies sind Ergebnisse der Studie „Auswirkungen der Digitalisierung der Arbeit auf die Gesundheit von Beschäftigten“.

Screenshot Homepage demowanda.de

demowanda.de - Fachportal zum demografischen Wandel der Arbeitswelt

Die Menschen werden älter, die Bevölkerungsentwicklung verändert den Arbeitsmarkt – der demografische Wandel bringt neue Herausforderungen für die Gesellschaft mit sich. Das neue Informationsportal demowanda.de beleuchtet die Arbeitswelt aus verschiedenen Perspektiven unter dem Aspekt des demografischen Wandels. Wie verändert sich der Arbeitsmarkt? Welche Arbeitsbedingungen müssen geschaffen werden? Wie wichtig sind berufliche Aus- und Weiterbildung?

Ein Sozialversicherungsausweis in verschiedenen Sprachen.

Informationsportal.de - Neues BMAS-Portal unterstützt Arbeitgeber bei Sozialversicherung

Existenzgründer und Selbstständige als Arbeitgeber haben Fragen über Fragen, wenn es um die Einstellung von Arbeitnehmern geht. Welche Vorrausetzungen müssen erfüllt sein? Was muss bei einer Einstellung beachtet werden? Was passiert, wenn sich die Umstände ändern? Das neue Online-Angebot „Informationsportal“ des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales unterstützt zukünftige und erfahrene Arbeitgeber in allen relevanten Fragen zum Thema Sozialversicherung.

Spatial Economics: Rekordtief von Entfernungskosten verändert Geschäftsmodelle und Arbeitsleben

In der neuen posturbanen Ökonomie werden sich Menschen und ihre Arbeitsstätten zunehmend voneinander entfernen. Der Technologiewandel verändert, durch extrem gesunkene Kosten der räumlichen Distanz (Spatial Economics), die Lage von Produktionsstandorten und Beschäftigungsschwerpunkten. Das wird auch die Arbeitswelt beeinflussen. Mehr Mitarbeiter werden dadurch aus Vorstädten in ländlichere Gebiete ziehen, so lautet das Ergebnis der Studie "Spatial Economics: The Declining Cost of Distance" der Strategieberatung Bain.

Beliebtes zum Thema News

Eine Frau mit blonden, langen Haaren hält ein Handy in der Hand.

Arbeitswelt 4.0: Digitalisierung im Job belastet Familienleben und Gesundheit

Die Digitalisierung und permanente Erreichbarkeit für E-Mails und Anrufe per Smartphone belastet die Gesundheit und schadet dem Familienleben. Das Risiko an Burnout zu erkranken steigt und knapp ein Viertel der Beschäftigten fühlen sich durch die Arbeit emotional erschöpft. Dies sind Ergebnisse der Studie „Auswirkungen der Digitalisierung der Arbeit auf die Gesundheit von Beschäftigten“.

Ein Mann mit Kopftaschenlampe sieht sich den Sternenhimmel an.

Digitalstrategen: Chief Digital Officer (CDO) – das Einhorn unter den Top-Managern

Das Berufsbild des Chief Digital Officer (CDO) ist brandneu. Aktuell haben erst lediglich zwei Prozent der großen Unternehmen die Position eines CDO geschaffen. Der digitale Wandel muss jedoch in der Unternehmensspitze verankert werden. Dies ist Aufgabe des Chief Digital Officers, welcher eine Digitalstrategie erarbeiten und die Digitalisierung von Unternehmen und Geschäftsmodellen vorantreiben und gestalten soll.

Industrie 4.0

Industrie 4.0: Weltweite Rekord-Investitionen bis 2020 von 900 Milliarden US-Dollar pro Jahr

Für die Digitalisierung entlang der Wertschöpfungskette wollen branchenbezogene Unternehmen bis 2020 mehr als 900 Milliarden US-Dollar investieren. Von der Industrie 4.0 versprechen sich die Unternehmen signifikante Vorteile bei Kosten, Effizienz und Gewinn; das zeigt die neue globale Studie der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC).

Jahreswirtschaftsbericht 2017 - Bruttoinlandsprodukt wächst um 1,4 Prozent

Nach dem Verzicht auf seine Kanzlerkandidatur stellte Sigmar Gabriel den aktuellen Jahresbericht 2017 vor. Aus dem Bericht mit dem Titel „Für inklusives Wachstum in Deutschland und Europa“ geht hervor, dass das Bundeskabinett eine Zunahme des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts von 1,4 Prozent erwartet. Grund für den Rückgang im Vergleich zum Vorjahr von 1,7 auf 1,4 Prozent ist die geringere Anzahl von Arbeitstagen.

Drei übereinander gestapelte Pakete von adidas,amazon und outletcity.

Unternehmensranking 2016: Die Top 100 deutschen E-Commerce-Händler

Im Bereich E-Commerce ist Amazon weiterhin der umsatzstärkste Onlinehändler in Deutschland. Mit 7,8 Mrd. Euro Umsatz befindet sich der Internet-Gigant weit vor Otto.de mit 2,3 Mrd. Euro und Zalando.de mit 1 Mrd. Euro Umsatz. Alle Top 100 E-Commerce-Händler erwirtschafteten 2015 zusammen einen Jahrsumsatz von 24,4 Mrd. Euro und eine Umsatzsteigerung von 13 Prozent. Das geht aus der aktuellen EHI-Studie "E-Commerce-Markt Deutschland 2016" hervor.

Ein Mann im grauen Pullover stützt sich auf einer Fensterbank ab und schaut nach draußen.

Beraterhonorare: Tagessätze von Unternehmensberatern gestiegen

Deutsche Unternehmensberater verzeichneten 2015 und 2016 einen Anstieg ihrer Honorare von durchschnittlich 1,3 Prozent. Für 2017 wird von einer ähnlichen Erhöhung der Tagessätze ausgegangen. In der Strategieberatung variiert der Tagessatz für einen Projektleiter der Hierarchiestufe Manager und Senior Manager über alle Größenklassen gesehen von 1.150 bis 2.275 Euro. Vergleichbare Tagessätze in der IT-Beratung liegen zwischen 950 und 1.800 Euro, wie die Studie "Honorare in der Unternehmensberatung 2015/2016" vom Bundesverband Deutscher Unternehmensberater (BDU) zeigt.

Industrie 4.0

Industrie 4.0: Viele deutsche Unternehmen ohne Strategie

Neun von zehn deutschen Unternehmen sehen Industrie 4.0 als Chance. Aber nur jedes fünfte Unternehmen hat eine Strategie und Verantwortlichkeiten für die Industrie 4.0 definiert. 44 Prozent können zudem keine Fortschritte beim Thema verzeichnen. Vorreiter investieren im Schnitt 18 Prozent ihres Forschungs- und Entwicklungsbudgets im Bereich Industrie 4.0, wie eine aktuelle McKinsey-Studie zeigt.

Feedback +/-

Feedback