DieManager von Morgen WiWi-TReFF.de - Zeitung & Forum für Wirtschaftsstudium & Karriere
Berufseinstieg im AuslandCH

Essen mit zur Arbeit bringen, IB Schweiz

Autor
Beitrag
WiWi Gast

Essen mit zur Arbeit bringen, IB Schweiz

Ich möchte gern im Banking in der Schweiz arbeiten - der Job ist ja der gleiche wie in D, aber die Löhne sind ja viel höher.

Es scheint ja, als ob die spannenden Banken alle in Zürich oder gar Genf sind, die D-CH-F-"Lösung" ist also keine in dieser Branche. Bin nach einem Vorstellungsgespräch vor Ort nun schokiert ob der dortigen Preise beim Essen, daher meine Frage ob man nicht in D 1x die Woche (am Wochendende) einkauft, Aldi/Lidl, sich dann was für jeden Tag kocht und in Tupperware etc. mitnimmt, so bleibt doch viel, viel mehr Netto vom Brutto.
Wie ist es dann bei IB-typischen After-Work-Events, also wenn alle teuer essen gehen oder Steakhouse oder schlimmeres. Ich denke, es müsste schon ok sein, wenn man dann sagt man hat schon gegessen oder halt einfach nicht mitkommt.

antworten
WiWi Gast

Re: Essen mit zur Arbeit bringen, IB Schweiz

Man arbeitet doch nicht in IB, um wie ein armer Student weiterzuleben...

antworten
WiWi Gast

Re: Essen mit zur Arbeit bringen, IB Schweiz

D-CH-F

Einer meiner Mieter pendelt täglich nach Zürich. Mit dem Faltrad geht es an den Bahnhof Saint-Louis(68) und von da an sind es ca. 1 Stunde bis Zürich. In anderen Finanzzentren wie Tokio, New York oder London pendeln viele Leute sogar noch länger. Ein Makler hier in der Gegend bestätigte mir sogar den Trend, dass es hier im Dreiländereck sogar immer mehr Pendler nach Zürich gibt.

Wer in Genf arbeitet, kann ebenfalls in Frankreich wohnen. Zum Einkaufen nach DE wird es natürlich nichts. Im Raum Genf wohnen sogar sehr viele Schweizer im französischen Umland in "France voisine", daher ist das Kostenersparniss nicht mehr so groß wie im Raum Basel, aber es ist immer noch vorhanden. Essen gehen in der Schweiz und gerade in Genf oder Zürich ist sehr teuer, besonders Fleisch.

antworten
WiWi Gast

Re: Essen mit zur Arbeit bringen, IB Schweiz

Man müsste halt von Anfang an, also in den ersten Tagen nach dem Einstieg, klar machen, dass man eben nunmal nicht mit zum Essen kommt.

Ich mein, soviel Toleranz muss ja schon da sein, bei den Schweizern. Notfalls muss man es etwas deutlicher ausdrücken, die sind ja gelegentlich etwas langsam, aber dafür dankbar, wenn wir Deutschen denen etwas auf die Sprünge helfen.

antworten
WiWi Gast

Re: Essen mit zur Arbeit bringen, IB Schweiz

Als Grenzgänger zahlst du andere Steuern/Abgaben als jemand mit Wohnsitz Schweiz. Das bringt unterm Strich finanziell nichts.

antworten
WiWi Gast

Re: Essen mit zur Arbeit bringen, IB Schweiz

Ich kann mir vorstellen, dass dir das auf die Füße fallen wird. Solche "After-work" Events sind doch hauptsächlich zum Networken da - und das wiederum hauptsächlich, um dir den nächsten (besseren) Job bzw. das nächste Projekt zu beschaffen. Wenn du da jedes Mal lieber zu Hause deine Stulle ist, wird man bei der nächsten Beförderung sicher nicht gleich als erstes an dich denken.

Ich würde wahrscheinlich nur eine Vorspeise essen ("Ich habe abends nie großen Hunger") und mich bei den Getränken etwas zurück halten.

antworten
WiWi Gast

Re: Essen mit zur Arbeit bringen, IB Schweiz

D-CH-F:

Die Einkommensteuern zahlt man dort wo man wohnt, Sozialabgaben in der CH. Bei Genf ist es in etwa so, dass die Steuern in Frankreich auf Einkommen ganz ähnlich sind wie in Genf. In Zürich bezahlt man meist deutlich weniger Steuern als in Frankreich, dafür ist das Wohnen um ein Vielfaches teurer. Wenn man in der Schweiz leben möchte, wäre wohl daher Zürich lukrativer. Teuer ist Genf ähnlich wie Zürich, nur die Steuern sind in Zürich normalerweise geringer. Unterm Strich lohnt es sich finanziell schon vom grenznahen Frankreich aus nach Zürich zu pendeln, weil das Mehr an Steuern schon durch die deutlich geringeren Mieten und Lebenshaltungskosten ausgeglichen werden in den meisten Fällen. Allerdings bei einem junger Single/Paar welches sich mit wenig Wohnraum zufrieden gibt, weil gespart werden soll, könnte es sich auch lohnen, irgendein kleines Wohnklo in der ländlichen Schweiz in Pendeldistanz von Zürich zu nehmen. Allerdings leidet da natürlich die Lebensqualität schon deutlich darunter. Man kann das wirklich einige Jahre durchziehen um zu sparen um dann im Euro Raum sich eine bessere Existenz aufzubauen oder um dann Grenzgänger zu werden. Ob es einem das Wert ist, muss jeder selbst entscheiden.
Mit Familie und gerade mit einem Wunsch nach einem Haus oder einer großen Wohnung lohnt es sich meist sehr Grenzpendler zu werden. Häuser sind im Raum Genf oder Zürich nur noch was für die Oberschicht. Im grenznahen Frankreich wohnen selbst Bauarbeiter die in der Schweiz arbeiten oft im freistehenden Haus.

Besonders lohnt sich F für Familien, da Kinder die Steuerlast deutlich senken und Kinderbetreuung sehr viel günstiger sind als in der CH und Eigenheime erschwinglich sind, selbst direkt hinter der Grenze. Man sollte sich aber auf Dauer integrieren und französisch lernen, wer das nicht möchte, dem rate ich es ab sich hier dauerhaft niederzulassen. Für den Anfang braucht man nur Grundkenntnisse, da es hier eine gute deutschsprachige Infrastruktur gibt. Dennoch ist hier Frankreich und nicht Deutschland oder Schweiz. Auch sollte man bedenken, dass es in der CH Unternehmen gibt, die grundsätzlich keine Grenzgänger einstellen bzw. einstellen wollen. Im Raum Basel ist es eher selten, je weiter weg von der Grenze, je häufiger soll das vorkommen. Auch weil diese Firmen sich mit der Administration dessen mangels Erfahrung nur wenig auskennen. Andere sagen, dass ihre Mitarbeiter in der Schweiz ihr Geld ausgeben sollen, wo sie es verdienen. Bei Deutschen kommt noch dazu, dass sie in zwei Ländern gleichzeitig fremd sind.

antworten
WiWi Gast

Re: Essen mit zur Arbeit bringen, IB Schweiz

D/A/CH: Hier gehts doch nicht um Steuern, sondern um Reduzierung der in der Schweiz hohen Nebenkosten durch unnötiges Essengehen.

Also ich denke, die an sich ja sparsamen Schweizer werden das verstehen. Vielleicht kann man es dann, wenn du da arbeitest, denen auch humorvoll erklären, so mit fake Schweizer Dialekt ("hier ist mein Tupperdöösli" oder so), das finden die bestimmt gut.

antworten
WiWi Gast

Re: Essen mit zur Arbeit bringen, IB Schweiz

Selbst bei den Big4 wirst du als Einsteiger von anderen jungen Kollegen als Sonderling betrachtet, wenn du dein Plan durchziehst. Das wird dann im IB nicht anders sein!

antworten
WiWi Gast

Re: Essen mit zur Arbeit bringen, IB Schweiz

mit den kollegen nicht essen zu gehen ist ein absolutes no-go. Da findet das socializing statt!

antworten
WiWi Gast

Re: Essen mit zur Arbeit bringen, IB Schweiz

Das ist so ein offensichtlicher Spaß ;-) Steakhouse wird natürlich auf die Firma expensed.

antworten
WiWi Gast

Re: Essen mit zur Arbeit bringen, IB Schweiz

Expenced?

Lounge Gast schrieb:

Das ist so ein offensichtlicher Spaß ;-) Steakhouse wird
natürlich auf die Firma expensed.

antworten
WiWi Gast

Re: Essen mit zur Arbeit bringen, IB Schweiz

Man könnte ja sein Essen mitbringen, oder die Kollegen überzeugen es auch zuhause zu kochen. Manchmal muss man den Schweizern ein paar Denkanstöße geben.

Lounge Gast schrieb:

mit den kollegen nicht essen zu gehen ist ein absolutes
no-go. Da findet das socializing statt!

antworten
WiWi Gast

Re: Essen mit zur Arbeit bringen, IB Schweiz

Yep. Ausserdem macht das Essen auf der Arbeit von den Kosten her auch nicht so viel aus. Kantinen sind doch stark subventioniert, und wer keine hat, muss die Mitarbeiter bezuschussen (wie in DE).

Wem Kantinenessen zu teuer ist, aber dann 2000 CHF/Monat für eine Innenstadtwohnung ausgibt, dem kann man auch nicht mehr helfen.

Lounge Gast schrieb:

mit den kollegen nicht essen zu gehen ist ein absolutes
no-go. Da findet das socializing statt!

antworten
WiWi Gast

Re: Essen mit zur Arbeit bringen, IB Schweiz

Nein, expensed (http://dict.leo.org/englisch-deutsch/expensed)!

Lounge Gast schrieb:

Expenced?

Lounge Gast schrieb:

Das ist so ein offensichtlicher Spaß ;-) Steakhouse wird
natürlich auf die Firma expensed.

antworten
WiWi Gast

Re: Essen mit zur Arbeit bringen, IB Schweiz

Als Neuling mit den Kollegen nicht essen zu gehen ist ein Fauxpas den man sich nicht leisten sollte.

antworten
WiWi Gast

Re: Essen mit zur Arbeit bringen, IB Schweiz

Zum einen macht man sich als Neuling nicht so beliebt, zum anderen erfüllt man damit das Klischee des geizigen Deutschen, der nur in der CH das große Geld machen, aber ja nichts dort ausgeben will.

antworten
WiWi Gast

Re: Essen mit zur Arbeit bringen, IB Schweiz

Wen interessierts? Ich habe immer meine geschmierten Brötchen oder andere selbstständig zubereitete Sachen dabei. Die schmecken mir erstens besser, ich weiß zweitens was drin ist und drittens habe ich mir die Hände vorher gewaschen. Dann noch der Zwang zum Trinkgeld...

Dann gelte ich eben als sonderlich, aber das ist mir gleich. So machen es aber auch andere bei uns. Bloß gibt es überall immer einige Wichtigtuer, die Mittags in Restaurants 100 Euro rauspfeffern, weil das als IB ansonsten nicht standesgemäß wäre.

Lounge Gast schrieb:

Zum einen macht man sich als Neuling nicht so beliebt, zum
anderen erfüllt man damit das Klischee des geizigen
Deutschen, der nur in der CH das große Geld machen, aber ja
nichts dort ausgeben will.

antworten
WiWi Gast

Re: Essen mit zur Arbeit bringen, IB Schweiz

In der Schweiz wird du so sehr schnell als Geizer abgestempelt.

antworten
WiWi Gast

Re: Essen mit zur Arbeit bringen, IB Schweiz

Ich kauf mir immer im Kaufland die süss-sauer Chicken-Mikrowelle Dinger, die ich direkt am Platz essen und den Rest der Woche 1-2 Lunches mit internen oder externen wo es dann je nachdem zwischen CHF 15 und 30 kostet für das Mittag.

Ich arbeite unweit vom Paradeplatz. Für CHF 30 kann sich eine 4-köpfige Familie in Berlin am Abend eine Pizza gönnen für jeden, muss es auch nicht übertreiben.

antworten
WiWi Gast

Re: Essen mit zur Arbeit bringen, IB Schweiz

Man sollte vielleicht seinen Unmut über die Schweizer Preise auch einmal vor Ort vokalisieren, sonst ändert sich nichts.

antworten
WiWi Gast

Re: Essen mit zur Arbeit bringen, IB Schweiz

"In der Schweiz wird du so sehr schnell als Geizer abgestempelt."
Nicht nur dort.
Versteht mich nicht falsch, aber ich nehme ein derartiges Verhalten eher als Aussage wahr: "Deren Gesellschaft ist es mir nicht wert."

"Dann gelte ich eben als sonderlich"
...und jemand der alleine im Büro seine zu Hause geschmierte Klappstulle oder auf seiner Parkbank den aufgewärmten Eintopf futtert, der gilt nicht als sonderlich, sondern der ist ein Sonderling, genau das sagt das Wort ja.

Noch einmal: Bitte versteht mich nicht falsch, ich gönne einem jeden seinen Lebensstil.
Auf der einen Seite kann jeder auch dieses Verständnis verlangen, aber ein Anrecht auf die Kenntnis von running gags, Berufsfreundschaft und Gesellschaft besteht nicht.

antworten
WiWi Gast

Re: Essen mit zur Arbeit bringen, IB Schweiz

Unvorstellbar, aber auch Restaurants bieten WCs an. Man könnte auch einfach vorm Gang zum Essen im Büro die Hände waschen.

Wenn die halbe Belegschaft das eigene Essen mitbringt, ist es auch was anderes. Gehen aber 10 Leute essen und 2 bleiben im Office, werden diese eben abgestempelt.

Und gerade zu Beginn sollte man über seinen Schatten springen und mit den Kollegen essen gehen. Dort lernt man sich schon eher "richtig" kennen. Nach 1-2 Monaten kann man immer noch damit anfangen, sein Essen zur Arbeit mitzubringen.

Lounge Gast schrieb:

Wen interessierts? Ich habe immer meine geschmierten Brötchen
oder andere selbstständig zubereitete Sachen dabei. Die
schmecken mir erstens besser, ich weiß zweitens was drin ist
und drittens habe ich mir die Hände vorher gewaschen. Dann
noch der Zwang zum Trinkgeld...

Dann gelte ich eben als sonderlich, aber das ist mir gleich.
So machen es aber auch andere bei uns. Bloß gibt es überall
immer einige Wichtigtuer, die Mittags in Restaurants 100 Euro
rauspfeffern, weil das als IB ansonsten nicht standesgemäß
wäre.

Lounge Gast schrieb:

Zum einen macht man sich als Neuling nicht so beliebt, zum
anderen erfüllt man damit das Klischee des geizigen
Deutschen, der nur in der CH das große Geld machen, aber
ja
nichts dort ausgeben will.

antworten
WiWi Gast

Re: Essen mit zur Arbeit bringen, IB Schweiz

Bei uns (IGM-Konzern) geht die Hälfte der Kollegen in die Kantine, die andere Hälfte nicht. Manche von denen, die nicht gehen essen gemeinsam ihr mitgebrachtes Zeug, andere wiederum bleiben alleine an ihrem Platz sitzen. Die haben seit Jahren keinen Anschluss ans Team gefunden. Und legen offensichtlich auch keinen Wert darauf. Jedem das Seine.

antworten
WiWi Gast

Re: Essen mit zur Arbeit bringen, IB Schweiz

Mittags muss was gscheides gegessen werden sonst arbeitet man nicht richtig.
Mikrowellen Dinger um Himmels Willen.
Die Deutschen haben einfach keine Esskultur. Hauptsache schnell schnell und bloß nicht zu viel ausgeben!

antworten
WiWi Gast

Re: Essen mit zur Arbeit bringen, IB Schweiz

Ich sehe es andersherum: die Schweizer könnten ja auch mal auf die Idee kommen, ihre Essensangebote an unsere Präferenzen (auch preislich) anzupassen.

antworten
WiWi Gast

Re: Essen mit zur Arbeit bringen, IB Schweiz

Vielleicht kannst du es mit eine besonderen Ernährungsweise (vegan/ glutenfrei....) oder eine Unverträglichkeit (Laktose/ Fructose/ Histamin...) begründen.

Und dann gehst du halt mit den Kollegen mit und trinkst einen Kaffee oder so.

Ich habe bei meinem letzten Arbeitgeber den Fehler gemacht und gleich zu Beginn alle Einladungen ausgeschlagen und mein Mitgebrachtes gegessen.... schon bald frage keiner mehr und mein Netzwerk war gleich Null. Da alle runter in die Kantine gingen, wärs eigentlich kein Problem gewesen mein Essen einfach mitzunehmen... Ich glaube den meisten Kollegen ist eigentlich egal was du isst, es geht eher um Gesellschaft und einfach "Mitmachen"...

antworten
WiWi Gast

Re: Essen mit zur Arbeit bringen, IB Schweiz

""Dann gelte ich eben als sonderlich"
...und jemand der alleine im Büro seine zu Hause geschmierte Klappstulle oder auf seiner Parkbank den aufgewärmten Eintopf futtert, der gilt nicht als sonderlich, sondern der ist ein Sonderling, genau das sagt das Wort ja."

Wer andererseits sein Handeln immer nur darauf ausrichtet, was wohl die anderen über ihn denken könnten, der ist auch ein ziemlicher Wicht. Extreme sind halt schlecht.

Lounge Gast schrieb:

"In der Schweiz wird du so sehr schnell als Geizer
abgestempelt."
Nicht nur dort.
Versteht mich nicht falsch, aber ich nehme ein derartiges
Verhalten eher als Aussage wahr: "Deren Gesellschaft ist
es mir nicht wert."

"Dann gelte ich eben als sonderlich"
...und jemand der alleine im Büro seine zu Hause geschmierte
Klappstulle oder auf seiner Parkbank den aufgewärmten Eintopf
futtert, der gilt nicht als sonderlich, sondern der ist ein
Sonderling, genau das sagt das Wort ja.

Noch einmal: Bitte versteht mich nicht falsch, ich gönne
einem jeden seinen Lebensstil.
Auf der einen Seite kann jeder auch dieses Verständnis
verlangen, aber ein Anrecht auf die Kenntnis von running
gags, Berufsfreundschaft und Gesellschaft besteht nicht.

antworten
WiWi Gast

Re: Essen mit zur Arbeit bringen, IB Schweiz

Einem Berufseinsteiger! zu empfehlen nicht mitzugehen, um 50 Euro zu sparen, wenn die neuen! Kollegen fragen ob man mit ihnen essen gehen möchte ist aber auch wieder typisch deutsch.

antworten
WiWi Gast

Re: Essen mit zur Arbeit bringen, IB Schweiz

Wir sprechen hier aber von IB und keinem Konzern, wo ich Tag ein Tag aus die selben drei Klicks setze und meine Aufstiegschancen gegen 0 gehen. Es geht hier um gesellschaftliche Aspekte, wie ein anderer schon richtig angemerkt hat. Der Sonderling wird eben bei Projekten weniger berücksichtigt und kriegt die "Reste".

Verstehe ich mich aber gut mit Kollegen und Vorgesetzten und gehe mit denen Essen, kann man sich auf persönlicher Ebene näher kennen lernen. Dann findet man auch mehr Berücksichtigung, wenn es um spannende Dinge geht.

Leistung ist das eine, Vitamin B das andere...

Lounge Gast schrieb:

""Dann gelte ich eben als sonderlich"
...und jemand der alleine im Büro seine zu Hause geschmierte
Klappstulle oder auf seiner Parkbank den aufgewärmten Eintopf
futtert, der gilt nicht als sonderlich, sondern der ist ein
Sonderling, genau das sagt das Wort ja."

Wer andererseits sein Handeln immer nur darauf ausrichtet,
was wohl die anderen über ihn denken könnten, der ist auch
ein ziemlicher Wicht. Extreme sind halt schlecht.

Lounge Gast schrieb:

"In der Schweiz wird du so sehr schnell als Geizer
abgestempelt."
Nicht nur dort.
Versteht mich nicht falsch, aber ich nehme ein derartiges
Verhalten eher als Aussage wahr: "Deren
Gesellschaft ist
es mir nicht wert."

"Dann gelte ich eben als sonderlich"
...und jemand der alleine im Büro seine zu Hause
geschmierte
Klappstulle oder auf seiner Parkbank den aufgewärmten
Eintopf
futtert, der gilt nicht als sonderlich, sondern der ist
ein
Sonderling, genau das sagt das Wort ja.

Noch einmal: Bitte versteht mich nicht falsch, ich gönne
einem jeden seinen Lebensstil.
Auf der einen Seite kann jeder auch dieses Verständnis
verlangen, aber ein Anrecht auf die Kenntnis von running
gags, Berufsfreundschaft und Gesellschaft besteht nicht.

antworten
WiWi Gast

Re: Essen mit zur Arbeit bringen, IB Schweiz

LOOOOL.

Das stell ich mir gerade bildlich vor. Ein Frischling geht zum VP/MD und will ihn von selbstgekochter Pasta aus dem Tupperware überzeugen.

Mal ehrlich. So wird man zur Lachnummer, fliegt während der Probezeit und meint die Schweizer hassen alle Deutschen.

Einstiegslöhne im IB liegen ca. 40-50% über dem Medianeinkommen in der Schweiz. Da liegt ohne Problem mal ein Restaurantbesuch drin. Ja es ist teuer, und nein, auch wir tun dies nicht jeden Tag.

Aber Eure Diskussion ist echt lustig. Danke, made my day.

M/CH/ü30/S&T

Lounge Gast schrieb:

Man könnte ja sein Essen mitbringen, oder die Kollegen
überzeugen es auch zuhause zu kochen. Manchmal muss man den
Schweizern ein paar Denkanstöße geben.

antworten
WiWi Gast

Re: Essen mit zur Arbeit bringen, IB Schweiz

Lustig diese stetigen Seitenhiebe gegen Angestellte in Konzernen, die angeblich 0 Aufstiegschancen haben, als Sachbearbeiter mit Hochschulauabildung aber trotzdem einen höheren Stundenlohn kassieren als die IB hier.

Zum Glück gibt es in meiner Abteilung nicht solche Wichtigtuer, die Repräsentanz über Leistung stellen... Klischee BWLer eben. Mit solchen Leuten will ich mich gar nicht besser verstehen.

Lounge Gast schrieb:

Wir sprechen hier aber von IB und keinem Konzern, wo ich Tag
ein Tag aus die selben drei Klicks setze und meine
Aufstiegschancen gegen 0 gehen. Es geht hier um
gesellschaftliche Aspekte, wie ein anderer schon richtig
angemerkt hat. Der Sonderling wird eben bei Projekten weniger
berücksichtigt und kriegt die "Reste".

Verstehe ich mich aber gut mit Kollegen und Vorgesetzten und
gehe mit denen Essen, kann man sich auf persönlicher Ebene
näher kennen lernen. Dann findet man auch mehr
Berücksichtigung, wenn es um spannende Dinge geht.

Leistung ist das eine, Vitamin B das andere...

Lounge Gast schrieb:

""Dann gelte ich eben als sonderlich"
...und jemand der alleine im Büro seine zu Hause
geschmierte
Klappstulle oder auf seiner Parkbank den aufgewärmten
Eintopf
futtert, der gilt nicht als sonderlich, sondern der ist
ein
Sonderling, genau das sagt das Wort ja."

Wer andererseits sein Handeln immer nur darauf ausrichtet,
was wohl die anderen über ihn denken könnten, der ist auch
ein ziemlicher Wicht. Extreme sind halt schlecht.

Lounge Gast schrieb:

"In der Schweiz wird du so sehr schnell als
Geizer
abgestempelt."
Nicht nur dort.
Versteht mich nicht falsch, aber ich nehme ein
derartiges
Verhalten eher als Aussage wahr: "Deren
Gesellschaft ist
es mir nicht wert."

"Dann gelte ich eben als sonderlich"
...und jemand der alleine im Büro seine zu Hause
geschmierte
Klappstulle oder auf seiner Parkbank den aufgewärmten
Eintopf
futtert, der gilt nicht als sonderlich, sondern der
ist
ein
Sonderling, genau das sagt das Wort ja.

Noch einmal: Bitte versteht mich nicht falsch, ich
gönne
einem jeden seinen Lebensstil.
Auf der einen Seite kann jeder auch dieses
Verständnis
verlangen, aber ein Anrecht auf die Kenntnis von
running
gags, Berufsfreundschaft und Gesellschaft besteht
nicht.

antworten
WiWi Gast

Re: Essen mit zur Arbeit bringen, IB Schweiz

Es war auf die Bediensteten bezogen. Was in sehr vielen Küchen los ist, möchte man als Gast gar nicht wissen.

Lounge Gast schrieb:

Unvorstellbar, aber auch Restaurants bieten WCs an. Man
könnte auch einfach vorm Gang zum Essen im Büro die Hände
waschen.

antworten
WiWi Gast

Re: Essen mit zur Arbeit bringen, IB Schweiz

Wer sich in der Schweiz auch noch lauthals über die Preise beschwert, man sich sogar noch viel unbeliebter als Deutscher und erfüllt damit wirklich alle Klischees perfekt. So macht man sich da keine Freunde.

antworten
WiWi Gast

Re: Essen mit zur Arbeit bringen, IB Schweiz

Genau das ist es eigentlich. In meiner Firma gibt es alle Arten von Kollegen. Manche holen Essen in der Kantine, manche im Bistro, andere haben was Mitgebrachtes und wiederum andere haben keinen Hunger/machen Diät. Zum Glück kann man alles in die Kantine mitbringen, sodass sich dann viele einfach zum Plaudern treffen. Es juckt absolut keinen, was du genau isst, es geht um die Gesellschaft.

Natürlich ist dann auch klar, dass man nicht sein eigenes Essen ins Restaurant mitbringen kann. Dann schließen halt die Restaurantgänger die Eigenes-Essen-Leute aus. Ist halt so. Aber jetzt so tun als ob Leute schräg sind weil sie ihr eigenes Essen mitbringen ist jetzt etwas seltsam. Nicht jeder muss pro Woche 50+ ? (in D, in CH wahrscheinlich noch mehr) nur fürs Essen ausgeben

Lounge Gast schrieb:

Ich glaube den meisten Kollegen ist
eigentlich egal was du isst, es geht eher um Gesellschaft und
einfach "Mitmachen"...

antworten
WiWi Gast

Re: Essen mit zur Arbeit bringen, IB Schweiz

push

antworten
WiWi Gast

Re: Essen mit zur Arbeit bringen, IB Schweiz

Es müsste ja eigentlich, angesichts der Situation in CH, eine geniale Geschäftsidee sein, Food Trucks oder ähnlich in Zürich zu positionieren, die deutsches Essen verkaufen, zu deutschen Preisen.

Gab doch mal einen Banker der in London eine deutsche Wurstbude (Lang und Kurtz) gegründet hat, lief super.

antworten
WiWi Gast

Re: Essen mit zur Arbeit bringen, IB Schweiz

Die Zölle auf den Import von Lebensmittel und insbesondere Fleisch sind entsprechend hoch, dass sich die Preise nicht mehr groß von den lokalen Anbietern unterscheiden.

Lounge Gast schrieb:

Es müsste ja eigentlich, angesichts der Situation in CH, eine
geniale Geschäftsidee sein, Food Trucks oder ähnlich in
Zürich zu positionieren, die deutsches Essen verkaufen, zu
deutschen Preisen.

Gab doch mal einen Banker der in London eine deutsche
Wurstbude (Lang und Kurtz) gegründet hat, lief super.

antworten
WiWi Gast

Re: Essen mit zur Arbeit bringen, IB Schweiz

Schweizer kaufen nix wo kein Schweizerkreuz drauf ist. Aldi und Lidl wollten ja auch zuerst die Strategie fahren einfach deutsche Produkte zu importieren und 50% billiger als die Konkurrenz hier in der CH anzubieten. Nach einem Jahr sind 2/3 des Sortiments in der Schweiz produziert worden und die Preise kaum tiefer als bei der Konkurrenz -> läuft jetzt viel besser.

Schweizer interessieren sich nicht für Preise, schon gar nicht in Zürich. Für die meisten wäre es wohl Heimatverrat an einem deutschen Food Truck zu essen.

antworten
WiWi Gast

Re: Essen mit zur Arbeit bringen, IB Schweiz

Ob es die paar gesparten CHF wert ist, als Sonderling zu gelten, das Team-Networken zu verpassen und aufgewärmtes Mikrowellenzeug statt eine ordentliche Mahlzeit zu essen? I doubt it.

Die deutsche Esskultur ist schon seltsam. Gerade am Wichtigsten wird geknausert bis zum letzten Cent.

antworten
WiWi Gast

Re: Essen mit zur Arbeit bringen, IB Schweiz

Ja gut aber wenn man den Mund nicht aufmacht, dann ändert sich auch nichts. Die Schweiz ist ein eher kleines Land, viele Schweizer können noch nicht mal deutsch sprechen, da ist es schon ganz gut wenn wir denn ein wenig auf die Sprünge helfen.

Lounge Gast schrieb:

Wer sich in der Schweiz auch noch lauthals über die Preise
beschwert, man sich sogar noch viel unbeliebter als Deutscher
und erfüllt damit wirklich alle Klischees perfekt. So macht
man sich da keine Freunde.

antworten
WiWi Gast

Re: Essen mit zur Arbeit bringen, IB Schweiz

Zur Food Truck Idee: Dann zahlst aber auch schweizer Standgebühren und schweizer Löhne um jemanden im teuren Zürich zu finden, der Essen verkaufen will. Zumal es in Zürich quasi Vollbeschäftigung gibt, da wird man generell nur schwer Leute finden für solche Jobs. Warum sollte man weniger als den Marktpreis nehmen, wenn man das Zeugs auch so verkauft bekommt? dann eher so machen wie es viele tun, nämlich Großeinkauf in Deutschland und sich die MwST zurück erstatten lassen oder eben gleich im Ausland wohnen und zur Arbeit in die Schweiz pendeln, da Wohnen in der Schweiz mit der größte und teuerste Kostenblock ist.

antworten
WiWi Gast

Re: Essen mit zur Arbeit bringen, IB Schweiz

Stimmt. Die hohen Importzölle auf Fleisch kommen noch dazu und außerdem wollen die reichen Zürcher eher nicht deutsches Billigfleisch essen. Wer mit so einer Einstellung in die Schweiz gehen will um Geschäfte zu machen, wird entäuscht bald wieder zurück gehen. Ein gutes Buch zur Einführung ist das hier. Kann ich nur wärmstens empfehlen. Generell darf man in der CH NIEMALS denken, es sei einfach sowas wie Bayern, ein südliches Deutschland wo alles in etwa so ähnlich ist wie in DE.

Die Buchempfehlung:
http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3499624036/

antworten
WiWi Gast

Re: Essen mit zur Arbeit bringen, IB Schweiz

"Ja gut aber wenn man den Mund nicht aufmacht, dann ändert sich auch nichts. Die Schweiz ist ein eher kleines Land, viele Schweizer können noch nicht mal deutsch sprechen, da ist es schon ganz gut wenn wir denn ein wenig auf die Sprünge helfen."

Die Schweiz ist sicher kein dummes Bergvolk das von Deutschen belehrt werden muss. Deutschland ist das so ziemlich einzige Land in Europa in dem Menschen bevorzugen sich Billigschrott von Aldi & Co in die Kehle zu stecken. In anderen Ländern (Österreich, Schweiz, Frankreich, Italien etc.) interessiert sich die Leute nicht für diese Mentalität.

antworten
WiWi Gast

Re: Essen mit zur Arbeit bringen, IB Schweiz

Kleiner Fehler in der Argumentation. Die Qualität der Lebensmittel in Deutschland ist durch die Bank auf sehr hohem Niveau bzw. das wahrscheinlich höchste in Europa. Lebe momentan in DK und auch dort kann ich von deutscher Supermarktqualität nur träumen.
Die Qualität bei ALDI und LIDL ist übrigens gleichwertig oder teils sogar höher (insb. bei Gemüse) im Vergleich zu Edeka und REWE.

antworten
WiWi Gast

Re: Essen mit zur Arbeit bringen, IB Schweiz

Man Leute, andere Länder andere Sitten. Wenn ihr Dubai seid könnt ihr auch nicht euer Schweineschnitzel mitnehmen. Wenn ihr euch nicht mit einem Land arrangieren könnt, geht dort nicht hin. Die Schweiz ist nicht so anders, man muss nur aufgeschlossen hingehen und das ganze nicht als Alpen-Deutschland oder Bergvolk sehen. Natürlich Zürich ist teuer, aber dafür sind die Löhne auch entsprechend. Niemand muss sein Essen von daheim mitbringen.

antworten
WiWi Gast

Re: Essen mit zur Arbeit bringen, IB Schweiz

Die Schweizer und die Lebensmittel. Ich sag' nur B-B-B-Bündnerfleisch.

antworten
WiWi Gast

Re: Essen mit zur Arbeit bringen, IB Schweiz

Die Qualität in Deutschland ist absolut in Ordnung, richtig. Aber aus Schweizer Sicht sind die Produktionsbedingungen immer noch recht schockierend, v.a. beim Fleisch. Die konventionelle Tierhaltung unterscheidet sich immer noch deutlich zwischen den beiden Ländern. Ein halbes Kilo Hackfleisch für 2,19? und 100g Salami für 0,80? sprechen ja für sich. Und beim Fleisch sind die Preisunterschiede ja auch am höchsten. Entsprechend muss man da niemanden irgendwas "belehren" und sich als Deutscher in der Schweiz verweigern, hier auswärts zu essen, kommt halt entsprechend nicht gut an.

Dass das natürlich nicht für ein Glas Nutella oder Hygieneprodukte gilt, die hier auch doppelt so teuer sind, ist klar. Aber solche Produkte kauft ja auch der Schweizer gut und gerne jenseits der Grenze.

antworten
WiWi Gast

Re: Essen mit zur Arbeit bringen, IB Schweiz

Du hast da recht! 30 CHF jeden Tag fürs Mittagessen geht ordentlich ins Geld. Mach das denn Schweizern deutlich! Die finden es gut, wenn Deutsche klare Ansagen machen, nur zum Geldverdienen dahinkommen und nichts mit der Kultur zu tun haben wollen. Dann kannst du denen auch gleich sagen, dass die mit dir nur Hochdeutsch sprechen sollen. Am besten machst du das schon im Bewerbungsgespräch deutlich!

antworten
DAX Einkäufer

Re: Essen mit zur Arbeit bringen, IB Schweiz

Die (hohen) Preise in der Schweiz sind letztendlich das Einkommen der Schweizer. Natürlich macht man sich nicht beliebt, wenn man zum einen die (hohen) Löhne für sich in Anspruch nehmen will, das eingenommene Geld aber nicht in den Schweizer Kreislauf zurückinvestiert. Das ist aber nicht spezifisch schweizerisch, sondern ist in jedem kleinen, nationalistischen Land so. Es gehört zum guten Ton, sein Geld auch lokal auszugeben.

antworten
WiWi Gast

Re: Essen mit zur Arbeit bringen, IB Schweiz

Ich hatte mal ein Bewerbungsgespräch in der Schweiz, und mein Gegenüber sprach tatsächlich, ernsthaft Schweizer"deutsch". Ich hab kaum was verstanden. Konnte es echt nicht glauben, und fand es eigentlich ziemlich unhöflich. Ich mein, die können doch normales Deutsch, wieso nutzen sie es nicht??

Lounge Gast schrieb:

Du hast da recht! 30 CHF jeden Tag fürs Mittagessen geht
ordentlich ins Geld. Mach das denn Schweizern deutlich! Die
finden es gut, wenn Deutsche klare Ansagen machen, nur zum
Geldverdienen dahinkommen und nichts mit der Kultur zu tun
haben wollen. Dann kannst du denen auch gleich sagen, dass
die mit dir nur Hochdeutsch sprechen sollen. Am besten machst
du das schon im Bewerbungsgespräch deutlich!

antworten
WiWi Gast

Re: Essen mit zur Arbeit bringen, IB Schweiz

Vielleicht war das nicht mal Schweizerdeutsch, sondern einfach nur sein Hochdeutsch. Viele Deutsche halten ja schon schweizer Hochdeutsch für Mundart. Natürlich lernt jeder Schweizer auch Hochdeutsch in der Schule. Vielleicht dachte er auch, du würdest schon Schweizerdeutsch verstehen.

antworten
WiWi Gast

Re: Essen mit zur Arbeit bringen, IB Schweiz

Du kommst in die Schweiz, jemand redet mit dir in seiner lokalen Landessprache und du findest das unhöflich? Beschwerst du dich auch beim Reiseveranstalter, weil der Taxifahrer auf Mallorca nicht akzentfrei Deutsch konnte?

Langsam erschliesst sich mir die Unbeliebtheit von uns Deutschen hier in der Schweiz.

antworten
WiWi Gast

Re: Essen mit zur Arbeit bringen, IB Schweiz

ja gut ich red ja auch nicht Hessisch mit ihm. soviel toleranz und willkommenskultur seitens der schweizer sollte schon vorhanden sein, oder meint ihr, die australier sprechen dialekt wenn die queen kommt?

Lounge Gast schrieb:

Du kommst in die Schweiz, jemand redet mit dir in seiner
lokalen Landessprache und du findest das unhöflich?
Beschwerst du dich auch beim Reiseveranstalter, weil der
Taxifahrer auf Mallorca nicht akzentfrei Deutsch konnte?

Langsam erschliesst sich mir die Unbeliebtheit von uns
Deutschen hier in der Schweiz.

antworten
WiWi Gast

Re: Essen mit zur Arbeit bringen, IB Schweiz

Meinst du das tatsächlich ernst?

antworten
WiWi Gast

Re: Essen mit zur Arbeit bringen, IB Schweiz

Das ist eine unglaublich arrogante und auch weltfremde Einstellung.

1) Was ist "normales" Deutsch? Es ist auch nichts anderes als ein lokaler Dialekt, der sich einzig und allein aufgrund der Schlacht bei Königgrätz als Standard durchgesetzt hat. Wäre die Geschichte an dem einen Tag anders verlaufen wäre Wiener Dialekt heute Standard. Klar de facto ist es heute Standard - egal warum es so kam aber es ist nicht so als wäre Hochdeutsch eine bessere oder reinere Sprache als die anderen lokalen Dialekte sondern es ist mehr oder minder Zufall.

2) Du willst in der Schweiz arbeiten, es ist wohl angemessen von dir Anpassung zu erwarten und nicht umgekehrt. Was hast du/hat das Unternehmen davon wenn man dir im Vorstellungsgespräch reines Hochdeutsch auftischt und du dann später im Arbeitsalltag die Kollegen nicht verstehst? Ist doch Bullshit.

3) Ist es keineswegs so, dass kein Deutscher Schweizerdeutsch versteht. Ich bin deutscher und verstehe jemanden aus Basel weitaus besser als andere Dialekte. Ok ich bin mit badischem Dialekt aufgewachsen, der ähnelt dem Schweizerischen natürlich und ich bin damit gegenüber einem Hamburger klar im Vorteil was das angeht aber ich will damit sagen, dass es deinem Gegenüber nicht zwangsläufig klar ist, dass du kein Wort verstehst. Badner bekommen das hin und die stellen ganz logischerweise aus geographischen Gründen die Mehrheit der deutschen Bewerber in der Schweiz.

antworten
WiWi Gast

Re: Essen mit zur Arbeit bringen, IB Schweiz

Schweizerdeutsch wird eben nicht als Dialekt empfunden, sondern als eigene Sprache. Die eigentlichen Dialekte findet man innerhalb des Schweizerdeutschen (Walliserdeutsch z.B. ist ganz anders als Zürcherdeutsch).

Abgesehen davon wird in 99% der Vorstellungsgespräche gefragt, ob Hochdeutsch oder Schweizerdeutsch gesprochen wird.

Fazit: Informiert euch eben über das Land, in dem ihr arbeiten/leben wollt, und ihr werdet mit offenen Armen empfangen. Tut ihr es nicht und erwartet ein Mini-Deutschland 2.0, werdet ihr entsprechend abgestempelt. Zurecht, wie ich finde.

antworten
WiWi Gast

Re: Essen mit zur Arbeit bringen, IB Schweiz

Willkommenskultur in der Schweiz? und was noch? Willkommensgirlanden und "Willkommen Deutsche" Banner beim Einzug, dazu noch ein Ständchen von allen Nachbarn? so läuft das nicht in der Schweiz. Die Schweizer sind deutlich konservativer als Deutsche und deutlich reservierter. Es gibt genügend Schweizer die sagen, dass sie lieber Schweizer Mitarbeiter auf schweizer Arbeitsplätzen sehen würden. Wenn der Deutsche zumindest mittelfristig keine Mundart versteht, kann er wieder gehen, was wegen des liberalen Kündigungsschutzes sehr einfach ist. Man darf niemals, aber wirklich niemals, den Fehler machen und meinen, dass die Schweiz einfach nur ein südliches Deutschland sei. Das ist ein ganz anderes Land und ein ganz anderer Kulturraum.

antworten
WiWi Gast

Re: Essen mit zur Arbeit bringen, IB Schweiz

D.h. keine Teddybärenwerfer am Bahnhof, wenn wir kommen?
Schwach.

Lounge Gast schrieb:

Willkommenskultur in der Schweiz? und was noch?
Willkommensgirlanden und "Willkommen Deutsche"
Banner beim Einzug, dazu noch ein Ständchen von allen
Nachbarn? so läuft das nicht in der Schweiz. Die Schweizer
sind deutlich konservativer als Deutsche und deutlich
reservierter. Es gibt genügend Schweizer die sagen, dass sie
lieber Schweizer Mitarbeiter auf schweizer Arbeitsplätzen
sehen würden. Wenn der Deutsche zumindest mittelfristig keine
Mundart versteht, kann er wieder gehen, was wegen des
liberalen Kündigungsschutzes sehr einfach ist. Man darf
niemals, aber wirklich niemals, den Fehler machen und meinen,
dass die Schweiz einfach nur ein südliches Deutschland sei.
Das ist ein ganz anderes Land und ein ganz anderer Kulturraum.

antworten
WiWi Gast

Re: Essen mit zur Arbeit bringen, IB Schweiz

Ein ganz anderes Land - Lol, also der Kulturraum ist ähnlich - schon allein geografisch. Außer das wir nicht überall ein i dranhängen und Wörter verniedlichen: Zündhölzli, Küchenschächtli,..

antworten
WiWi Gast

Re: Essen mit zur Arbeit bringen, IB Schweiz

Genau, die Schweizer verniedlichen deutsche Wörter. Und die Deutschen sind alle so wie die, die bei RTL Mittagssendungen gezeigt werden...

antworten

Artikel zu CH

Kadersalär-Studie 2017: Bonus im Topmanagement von 85.000 CHF

Ein kleiner, roter Reisewecker mit einem Kreuz und der Innschrift Switzerland.

Die Managersaläre in der Schweiz stagnieren. Vorsitzende der Geschäftsführung verdienen durchschnittlich 398.000 Schweizer Franken. Die Topverdiener unter den Schweizer Führungskräften sind dabei die Vorsitzenden von Unternehmen mit mehr als 1.000 Mitarbeitenden. Ihr Salär beträgt im Schnitt 552.000 Schweizer Franken. Das Topmanagement erhält 2017 einen Bonus von durchschnittlich 85.000 Schweizer Franken.

Kader-Salärstudie 2015: Saläre der Schweizer Kader stagnieren

Ein kleiner, roter Reisewecker mit einem Kreuz und der Innschrift Switzerland.

Die Gehälter der Schweizer Manager steigen gegenüber dem Vorjahr 2014 nur um rund ein Prozent. Fast alle Topmanager beziehen eine variable Vergütung. Die höchsten Saläre zahlen ihren Managern die Versicherungen. Das ergab die Kadersalärstudie 2015 der Managementberatung Kienbaum.

Steuer- und Abgabenbelastung 2014 in Deutschland, Österreich und Schweiz stabil

Formular vom Finanzamt zur Einkommensteuererklärung.

Der Anteil von Steuern und Abgaben an den Gesamtarbeitskosten ist in Deutschland 2014 im Vergleich zum Vorjahr stabil geblieben. Das Einkommen eines unverheirateten Angestellten ohne Kind wurde durchschnittlich mit 49,3 Prozent belastet, das waren 0,09 Prozentpunkte mehr als 2013. Dies geht aus der OECD-Studie “Taxing Wages 2015” hervor, die den Steuerkeil für acht Familienkonstellationen modellhaft berechnet.

D A CH-Reformbarometer für 2015 - Regierungen bremsen Reformen aus

Ein rotes Stoppschild.

Sowohl Deutschland als auch Österreich und die Schweiz haben 2014 eine zukunftsweisende Wirtschaftspolitik vermissen lassen. Die Rentenreformen in Deutschland und der Schweiz sowie das Steuererhöhungspaket in Österreich sind kontraproduktiv. Im Mittelpunkt des Drei-Länder-Reformbarometers D A CH stehen die Arbeitsmarkt-, Sozial- sowie Steuer- und Finanzpolitik.

Kadersalärstudie 2013: Saläre steigen in der Schweiz

Das Ruder eines Bootes mit der schweizer Flagge.

Die Gehälter der Führungskräfte sind in der Schweizer Wirtschaft in 2013 im Schnitt um zwei Prozent gestiegen. Das ergab die aktuelle Kadersalärstudie von Kienbaum, für die mehr als 13.000 Positionen in knapp 430 Unternehmen analysiert wurden. Geschäftsführer verdienen derzeit im Schnitt 351.000 CHF und damit rund fünf Prozent mehr als 2012.

D A CH-Reformbarometer - In Trippelschritten auf das Treppchen

Das Dach eines asiatischen Gebäudes.

Bei der reformpolitischen Bilanz der vergangenen zwei Jahre präsentiert sich Deutschland gegenüber der Schweiz und Österreich als Klassenbester. Dieser Erfolg wurde freilich nicht mit einem „großen Wurf“, sondern mit einer Reihe von reformpolitischen Trippelschritten erzielt.

Schweizer Uni-Professoren erzielen weltweit die höchsten Löhne

Die Schweizer Universitäten bezahlen ihren Professorinnen und Professoren mit Abstand die höchsten Gehälter. Das zeigt ein weltweiter Vergleich, den Forscher für die Neue Züricher Zeitung durchgeführt haben.

D A CH-Reform-Barometer 2007: Drei-Länder-Vergleich - Reformeifer erlahmt

Über den Dächern von farbenfrohen Gebäuden.

Nach längerer Durststrecke wächst die Wirtschaft in Österreich, Deutschland und der Schweiz wieder kräftiger - dies hat allerdings vielerorts den Reformelan gebremst.

Kadersalärstudie Schweiz 2007 - Vergütung immer mehr nach Leistung

Ein kleiner, roter Reisewecker mit einem Kreuz und der Innschrift Switzerland.

Die Grundsalärsteigerungen der Schweizer Kaderpositionen betragen in der 1. Ebene 4,5 Prozent, in der 2. Ebene 3,8 Prozent und in der 3. Ebene 3,5 Prozent.

Unternehmen verstärken die Suche nach Fachkräften im Ausland

Manager: Rekrutierung von Fachkräften im Ausland

Aufgrund des Fachkräftemangels beschäftigt bereits jedes sechste deutsche Unternehmen ausländische Experten, wie eine aktuelle Studie von Bitkom Research und Linkedin zeigt. Vor allem Berufseinsteiger und Führungskräfte werden umworben. Das Online-Rekrutierung ist dabei besonders erfolgreich.

Im Ausland tätig werden

Selbstständige müssen gelegentlich Schriftstücke übersetzen lassen. Die Suche nach einem kompetenten Übersetzungsdienst ist nicht leicht. Die Qualität der Übersetzung sollte am wichtigsten sein. Dennoch ist es meist sinnvoll, einen Kostenvoranschlag einzuholen.

Studie: Der typische Arbeitstag im internationalen Vergleich

Eine Uhr mit der Zeit kurz vor neun hängt an einer Lagerhalle.

Die Deutschen trennen klar zwischen Arbeit und Freizeit. Nur 38 Prozent treffen sich nach Feierabend mit Kollegen. Vize-Weltmeister ist Deutschland im Urlaub machen. 30 Prozent nehmen sich zwischen 29 und 35 Tagen frei. 44 Prozent der Deutschen arbeiten aber auch mehr als 40 Stunden die Woche.

americandream.de - Green Card Verlosung der USA

Green-Card USA: Freiheitsstatur der USA

Mit dem als Green Card Verlosung bekannten Diversity-Visa-Programm vergibt die USA jährlich eine bestimmte Anzahl von Aufenthaltsgenehmigungen. Als staatlich zugelassene Auswanderungsberatungsstelle der USA bietet americandream.de Beratung und Hilfestellung zur Green Card Lotterie.

Studie: Jeder dritte deutsche Hochschulabsolvent sammelt Auslandserfahrung

Das Bild zeigt eine gelbe Weltkarte.

Insgesamt war jeder dritte deutsche Absolvent während seines Studiums zeitweilig studienbezogen im Ausland. Außerdem absolvieren immer mehr deutsche Studierende ein komplettes Studium im Ausland.

Auslandsentsendungen im Job nehmen zu

Das Bild zeigt eine gelbe Weltkarte.

Auslandsentsendungen gewinnen weiter an Bedeutung. Nach einer aktuellen Studie von Mercer erwarten über 70 Prozent der Unternehmen für 2013 eine Zunahme der kurzfristigen Auslandsentsendungen, 55 Prozent rechnen auch mit einem Anstieg der langfristigen Entsendungen.

Antworten auf Essen mit zur Arbeit bringen, IB Schweiz

Als WiWi Gast oder Login

Forenfunktionen

Kommentare 61 Beiträge

Diskussionen zu CH

Weitere Themen aus Berufseinstieg im Ausland