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Bewerbung als Steuer-Prüfungsassistent

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noah.2024

Bewerbung als Steuer-Prüfungsassistent

Hallo,

ich würde gerne als Steuer-Prüfungsassistent in einer Steuerberater-Kanzlei (in Hamburg) einsteigen. Auf Facebook und anderen Seiten wird man ja gewissermaßen mit Angeboten zumindest als Steuerfachwirt und Steuerberater zugeschüttet.
Habe jetzt 5 kleine bis mittelgroßen Kanzleien per E-Mail angeschrieben, mit der Frage, ob sie überhaupt Prüfungsassistenten einstellen, da ich auf deren Homepage keine entsprechende Stellenausschreibung entnommen habe. Im Erfolgsfall würde ich ihnen dann meine Bewerbungsunterlagen zukommen.
Und nun die große Ernüchterung: Keine einzige Kanzlei hat auf meine Anfrage geantwortet.
Finde das etwas Enttäuschend und kann schon allein aus diesem Grund den behaupteten Fachkräftemangel nicht nachvollziehen.
Ist das normal, dass man keine Antwort bekommt? Ist das so deren Stil?

Gruß.
Noah

antworten
WiWi Gast

Bewerbung als Steuer-Prüfungsassistent

noah.2024 schrieb am 13.10.2024:

Hallo,

ich würde gerne als Steuer-Prüfungsassistent in einer Steuerberater-Kanzlei (in Hamburg) einsteigen. Auf Facebook und anderen Seiten wird man ja gewissermaßen mit Angeboten zumindest als Steuerfachwirt und Steuerberater zugeschüttet.
Habe jetzt 5 kleine bis mittelgroßen Kanzleien per E-Mail angeschrieben, mit der Frage, ob sie überhaupt Prüfungsassistenten einstellen, da ich auf deren Homepage keine entsprechende Stellenausschreibung entnommen habe. Im Erfolgsfall würde ich ihnen dann meine Bewerbungsunterlagen zukommen.
Und nun die große Ernüchterung: Keine einzige Kanzlei hat auf meine Anfrage geantwortet.
Finde das etwas Enttäuschend und kann schon allein aus diesem Grund den behaupteten Fachkräftemangel nicht nachvollziehen.
Ist das normal, dass man keine Antwort bekommt? Ist das so deren Stil?

Gruß.
Noah

Ruf doch einfach mal an, evtl. ist die email im Postfach versunken. Wie lange ist es denn schon her seitdem du geschrieben hast?

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Shenichi

Bewerbung als Steuer-Prüfungsassistent

Ja ist leider normal, weil viele Kanzleien, vorallem kleine bis mittlere überhaupt gar keine Organisation haben. Da geht alles drunter und drüber ohne Prozesse, was außerhalb der normalen Arbeit liegt. Habe ich bereits ähnliche Erfahrung gemacht.

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WiWi Gast

Bewerbung als Steuer-Prüfungsassistent

Also ich bin WP in einer mittelständischen Kanzlei. Zwar in München, demnach kann ich dir nichts anbieten, aber ich kann dir zumindest Infos geben.

Wir suchen immer nach Steuer- und Prüfungsassistenten. Haben dies aber auch durchgehend ausgeschrieben. Für gewöhnlich herrscht auch kein Bedarf bei der Firma, wenn sie selbst keine Stellen ausschreiben. Denn man versucht alles um die wenigen Bewerber zu finden.

Bei kleinen Kanzleien ist es oft so, dass die deren Bestandsmandate haben und nicht großartig Neugeschäft annehmen.

Such einfach mal auf Stepstone oder Indeed nach Steuer- und/oder Prüfungsassistent. Dann findest du ja die meisten Angebote.

Eine Stelle solltest du definitiv finden.

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noah.2024

Bewerbung als Steuer-Prüfungsassistent

Danke für die vielen hilfreichen Tipps. Meine Anfragen sind jetzt schon 2 Wochen her.
Ehrlich gesagt bin ich jetzt schon von meiner anvisierten Berufswahl genervt. Naja.

antworten
WiWi Gast

Bewerbung als Steuer-Prüfungsassistent

noah.2024 schrieb am 13.10.2024:

Hallo,

ich würde gerne als Steuer-Prüfungsassistent in einer Steuerberater-Kanzlei (in Hamburg) einsteigen. Auf Facebook und anderen Seiten wird man ja gewissermaßen mit Angeboten zumindest als Steuerfachwirt und Steuerberater zugeschüttet.
Habe jetzt 5 kleine bis mittelgroßen Kanzleien per E-Mail angeschrieben, mit der Frage, ob sie überhaupt Prüfungsassistenten einstellen, da ich auf deren Homepage keine entsprechende Stellenausschreibung entnommen habe. Im Erfolgsfall würde ich ihnen dann meine Bewerbungsunterlagen zukommen.
Und nun die große Ernüchterung: Keine einzige Kanzlei hat auf meine Anfrage geantwortet.
Finde das etwas Enttäuschend und kann schon allein aus diesem Grund den behaupteten Fachkräftemangel nicht nachvollziehen.
Ist das normal, dass man keine Antwort bekommt? Ist das so deren Stil?

Gruß.
Noah

Ich bin quasi nur bei Mittelstandskanzleien gewesen, da ich mir den Quatsch bei den Big4 nicht antun wollte. Hab selbst fast den WP geschafft (PW fehlt noch), ohne auch nur einmal im Hotel gewesen zu sein :D Schau dir doch mal die Stellenanzeigen an und was die Kanzleien suchen. Was steht denn da dabei? Wenn das die gleichen Instagram-Anzeigen sind, die mir vorgeschlagen werden, dann sind das meistens Anzeige à la 5 Jahre Erfahrung als Steuerfachangestellte oder 2 Jahre Erfahrung als Prüfungsassistent.

Mittelstandskanzleien sind zu faul (und vielleicht auch zu blöd, meiner Meinung nach) um Personal auszubilden. Schau dir doch einfach mal die JA-Erstellung an. Da macht gefühlt jeder StB sein eigenes Bier, weil er "das irgendwann mal so gelernt hat". In der Prüfung läuft das genau so. Kurz gesagt: Irgend einen frischen Bachelor oder Master für 4k einzustellen, macht quasi keiner, außer man hat wirklich extremen Personalmangel. Dafür bist du zu teuer und kannst zu wenig. Die SteFa arbeitet auch für 4k und die hat zu dem Zeitpunkt wahrscheinlich schon 100e Steuererklärungen, USt-VAs und was weiß ich abgegeben. Steuer- und Prüfungsassistenten werden in der Hinsicht tatsächlich nur eingestellt, wenn du auch beides kannst.

Reine Prüfungsassistenten braucht im Mittelstand eigentlich niemand, da alles keine 316a-Mandate. Die ganzen Fristen interessieren die KMU-Mandate auch nur bedingt, da nimmt man dann die lächerliche Strafe in Kauf. Dazu kommt, dass die Prüfmandate eher "so nebenbei" gemacht werden.

Abgesehen davon, sind Master-Absolventen z.B. im Mittelstand die absolut schlimmsten Mitarbeiter aus Arbeitgebersicht. 1) Können die nichts, 2) sind die im Kopf mit einer halben Gehirnhälfte beim Examen und 3) gerade erst, wenn ein Mitarbeiter nach 2-3 Jahren überhaupt erst eingelernt ist und man sagen kann, okay, jetzt hat der MA hier sehr guten ROI, hat der meistens schon den nächsten Examenstitel und will mehr Geld oder kündigt.

In der Hinsicht stellen zumindest die Kanzleien die ich kenne, lieber irgend eine SteFa für 5k ein, als irgend einen Masterabsolventen für 4k oder ähnliches. Die SteFa will keine dauernden Freistellungen, die braucht 8-10 Jahre bis die überhaupt ihren StB-Titel machen will und wenn wirklich Not am Mann ist, kann ich die SteFa auch in die Prüfung schicken.

Kurz gesagt: Du musst leider den Quatsch bei den Big4 1-2 Jahre mitmachen und dann ggfs. in den Mittelstand wechseln.

Bevor hier jemand daherkommt, warum sollte man in den Mittelstand gehen? 5 Minuten Arbeitsweg, kein dummes Reisen, keine Überstunden, entspanne 35-40h (je nach Kanzlei), Gehalt kann je nach Arbeitsleistung individuell verhandelt werden, keine Urlaubssperren oder so ein Quatsch, kann mir den Urlaub selbst einteilen wann ich will, keine Anzüge, ect. usw.

antworten
WiWi Gast

Bewerbung als Steuer-Prüfungsassistent

Habe kurz auf Stepstone und Co. geguckt. Ist doch einiges an Stellen ausgeschreiben in HH. Hast du das schon alles durch? Ansonsten ist Anrufen immer der Königsweg, da geht nichts verloren und du hast eine sofortiges Feedback und kannst die Firma von der Liste streichen.

antworten
WiWi Gast

Bewerbung als Steuer-Prüfungsassistent

Ich komme auch aus Hamburg und es gibt da so einige Stellenanzeigen für Steuer- und Prüfungsassistenten.

Hatte mich dementsprechend direkt auf die ausgeschriebenen Stellen beworben und nach wenigen Tagen eine Rückmeldung bekommen. Würde dir empfehlen das auch so zu machen anstatt so unverbindlich bei Kanzleien nachzufragen, ob die überhaupt nach Assistenten suchen.

Vor allem muss man sich auch direkt an die richtigen Ansprechpartner richten. Hast du die Mail an die allgemeine Info-Adresse geschickt?

Ich hatte meine Bewerbungen bei den Mittelstandskanzleien immer direkt an die Mail Adresse der Geschäftsführung oder Personalverantwirtliche geschickt, die in der Anzeige etwa immer angegeben wird. Manche Kanzleien haben auf ihrer Jobseite auch ein Bewerbungsportal, über die man die Bewerbung rausschicken kann.

Wenn du das schon unbedingt mit dem vorher nachfragen machst würde ich das telefonisch machen. Das geht schneller und man bekommt direkt eine Rückmeldung. Womöglich wird man auch direkt zu der zuständigen Person weitergeleitet und kann da schon den ersten Kontakt knüpfen.

antworten
WiWi Gast

Bewerbung als Steuer-Prüfungsassistent

WiWi Gast schrieb am 14.10.2024:

Ich bin quasi nur bei Mittelstandskanzleien gewesen, da ich mir den Quatsch bei den Big4 nicht antun wollte. Hab selbst fast den WP geschafft (PW fehlt noch), ohne auch nur einmal im Hotel gewesen zu sein :D Schau dir doch mal die Stellenanzeigen an und was die Kanzleien suchen. Was steht denn da dabei? Wenn das die gleichen Instagram-Anzeigen sind, die mir vorgeschlagen werden, dann sind das meistens Anzeige à la 5 Jahre Erfahrung als Steuerfachangestellte oder 2 Jahre Erfahrung als Prüfungsassistent.

Mittelstandskanzleien sind zu faul (und vielleicht auch zu blöd, meiner Meinung nach) um Personal auszubilden. Schau dir doch einfach mal die JA-Erstellung an. Da macht gefühlt jeder StB sein eigenes Bier, weil er "das irgendwann mal so gelernt hat". In der Prüfung läuft das genau so. Kurz gesagt: Irgend einen frischen Bachelor oder Master für 4k einzustellen, macht quasi keiner, außer man hat wirklich extremen Personalmangel. Dafür bist du zu teuer und kannst zu wenig. Die SteFa arbeitet auch für 4k und die hat zu dem Zeitpunkt wahrscheinlich schon 100e Steuererklärungen, USt-VAs und was weiß ich abgegeben. Steuer- und Prüfungsassistenten werden in der Hinsicht tatsächlich nur eingestellt, wenn du auch beides kannst.

Reine Prüfungsassistenten braucht im Mittelstand eigentlich niemand, da alles keine 316a-Mandate. Die ganzen Fristen interessieren die KMU-Mandate auch nur bedingt, da nimmt man dann die lächerliche Strafe in Kauf. Dazu kommt, dass die Prüfmandate eher "so nebenbei" gemacht werden.

Abgesehen davon, sind Master-Absolventen z.B. im Mittelstand die absolut schlimmsten Mitarbeiter aus Arbeitgebersicht. 1) Können die nichts, 2) sind die im Kopf mit einer halben Gehirnhälfte beim Examen und 3) gerade erst, wenn ein Mitarbeiter nach 2-3 Jahren überhaupt erst eingelernt ist und man sagen kann, okay, jetzt hat der MA hier sehr guten ROI, hat der meistens schon den nächsten Examenstitel und will mehr Geld oder kündigt.

In der Hinsicht stellen zumindest die Kanzleien die ich kenne, lieber irgend eine SteFa für 5k ein, als irgend einen Masterabsolventen für 4k oder ähnliches. Die SteFa will keine dauernden Freistellungen, die braucht 8-10 Jahre bis die überhaupt ihren StB-Titel machen will und wenn wirklich Not am Mann ist, kann ich die SteFa auch in die Prüfung schicken.

Kurz gesagt: Du musst leider den Quatsch bei den Big4 1-2 Jahre mitmachen und dann ggfs. in den Mittelstand wechseln.

Bevor hier jemand daherkommt, warum sollte man in den Mittelstand gehen? 5 Minuten Arbeitsweg, kein dummes Reisen, keine Überstunden, entspanne 35-40h (je nach Kanzlei), Gehalt kann je nach Arbeitsleistung individuell verhandelt werden, keine Urlaubssperren oder so ein Quatsch, kann mir den Urlaub selbst einteilen wann ich will, keine Anzüge, ect. usw.

Also das ist so nicht ganz korrekt. Wir suchen durchgehend Prüfungsassistenten und auch Steuerassistenten. Und wir sind auch Mittelstand.

Man muss halt gucken, dass man nicht bei Gesellschaften anfragt, die nur 10 MA haben. Da stimmen deine Aussagen dann. Aber ab 40 MA aufwärts werden auch Assistenten angestellt. Auch wenn man diese erstmal mindestens ein Jahr anlernen muss.

antworten
WiWi Gast

Bewerbung als Steuer-Prüfungsassistent

noah.2024 schrieb am 14.10.2024:

Danke für die vielen hilfreichen Tipps. Meine Anfragen sind jetzt schon 2 Wochen her.
Ehrlich gesagt bin ich jetzt schon von meiner anvisierten Berufswahl genervt. Naja.

2 Wochen danach schon genervt...das zeugt nicht grade von Durchhaltevermögen. Es ist oft gängig, dass das 4-6 Wochen auf Rückmeldungen bei ausgeschriebenen Stellen wartet, teils noch länger, je nach Größe der Bewerberflut und Zeitpunkt des Bewerbungseingangs.

antworten
WiWi Gast

Bewerbung als Steuer-Prüfungsassistent

WiWi Gast schrieb am 15.10.2024:

2 Wochen danach schon genervt...das zeugt nicht grade von Durchhaltevermögen. Es ist oft gängig, dass das 4-6 Wochen auf Rückmeldungen bei ausgeschriebenen Stellen wartet, teils noch länger, je nach Größe der Bewerberflut und Zeitpunkt des Bewerbungseingangs.

Und von der Organisation der jeweiligen Gesellschaft abhängig. Gerade im Mittelstand ist das oft schwierig, da keine eigene Personalabteilung. Aber auch bei großen oft schlecht organisiert.

Als ich mich damals nach dem Studium als Prüfungsassistent beworben habe sah das wie folgt aus:
Bewerbungen an einem Dienstag Abend verschickt.

  • Firma 1 (ca. 50 MA): Rückruf am Mittwoch morgen, Vorstellungsgespräch Freitag (Hier habe ich am Ende auch unterschrieben)
  • Firma 2 (ca. 50 MA): Rückruf am Donnerstag (Angebot schon am Telefon, war aber unterdurchschnittlich)
  • Firma 3 (Big 4): Rückmeldung nach 2 Monaten, da hatte ich schon den anderen Job angefangen
  • Firma 4 (ca. 20 MA): Rückmeldung nach 6 Wochen.
antworten
WiWi Gast

Bewerbung als Steuer-Prüfungsassistent

Wenn ihr die Möglichkeit habt, bewerbt euch bei den Big4 oder Next10 Gesellschaften. Googelt nach der lünenok Liste und arbeitet diese Gesellschaften ab. Die haben oftmals solche Stellen ausgeschrieben. Wenn ihr keine Praktika in dem Bereich habt, macht ihr am besten eins. Mit einem Praktikum ist die Wahrscheinlichkeit fast bei 90% das ihr da rein kommt.
Die Bezahlung, Support für das Examen und allem drum herum sind um Welten besser als das was euch bei diesen klein Läden erwartet. Wohl gemerkt bei der gleichen Arbeitsbelastung. Diese kleinen Läden wollen nämlich Umsatz Umsatz Umsatz. Also gleicher /mehr druck für weniger Geld und null Support fürs Examen. Spart euch diese Erfahrung.

Viel Erfolg.

antworten
WiWi Gast

Bewerbung als Steuer-Prüfungsassistent

Also bei KPMG ist das Ziel, Antworten nach spätestens einer Woche zu schicken.

antworten
WiWi Gast

Bewerbung als Steuer-Prüfungsassistent

WiWi Gast schrieb am 16.10.2024:

Wenn ihr die Möglichkeit habt, bewerbt euch bei den Big4 oder Next10 Gesellschaften. Googelt nach der lünenok Liste und arbeitet diese Gesellschaften ab. Die haben oftmals solche Stellen ausgeschrieben. Wenn ihr keine Praktika in dem Bereich habt, macht ihr am besten eins. Mit einem Praktikum ist die Wahrscheinlichkeit fast bei 90% das ihr da rein kommt.
Die Bezahlung, Support für das Examen und allem drum herum sind um Welten besser als das was euch bei diesen klein Läden erwartet. Wohl gemerkt bei der gleichen Arbeitsbelastung. Diese kleinen Läden wollen nämlich Umsatz Umsatz Umsatz. Also gleicher /mehr druck für weniger Geld und null Support fürs Examen. Spart euch diese Erfahrung.

Viel Erfolg.

Kann ich so nicht bestätigen.
Habe im Mittelstand angefangen nach dem Bachelor und hatte damals Einstiegsgehalt 45k. Durchschnitt war 42 Stunden Woche aufs Jahr.

Meine Kommilitonen die zu Big4 gegangen sind hatten im Jahresschnitt 50 Stunden aufwärts und haben das gleiche verdient.

Lediglich die Förderung des Examens ist bei den Big4 in der Regel besser.

Aber dass man im Mittelstand mehr arbeitet bei weniger Gehalt als bei Big4 ist totaler Quatsch. Keiner meiner Kommilitonen hat mehr verdient als ich. Mein Gehalt ist sogar schneller gestiegen, weil im Mittelstand auch mal 10-20% Gehaltserhöhung drin sind wenn du gut bist. Bei Big4 bekommst du das höchstens bei Managerbeförderung.

antworten
stefsimons

Bewerbung als Steuer-Prüfungsassistent

Also, ich arbeite selbst nicht in der Branche, aber ein Freund meines Vaters hatte eine kleinere Steuerberater-Kanzlei, und er hatte rund um die Uhr etwas um die Ohren. Da kann es immer passieren, dass die Bewerbungen untergehen. Ich würde auf jeden Fall auch anrufen.

antworten
WiWi Gast

Bewerbung als Steuer-Prüfungsassistent

WiWi Gast schrieb am 16.10.2024:

Kann ich so nicht bestätigen.
Habe im Mittelstand angefangen nach dem Bachelor und hatte damals Einstiegsgehalt 45k. Durchschnitt war 42 Stunden Woche aufs Jahr.

Meine Kommilitonen die zu Big4 gegangen sind hatten im Jahresschnitt 50 Stunden aufwärts und haben das gleiche verdient.

Lediglich die Förderung des Examens ist bei den Big4 in der Regel besser.

Aber dass man im Mittelstand mehr arbeitet bei weniger Gehalt als bei Big4 ist totaler Quatsch. Keiner meiner Kommilitonen hat mehr verdient als ich. Mein Gehalt ist sogar schneller gestiegen, weil im Mittelstand auch mal 10-20% Gehaltserhöhung drin sind wenn du gut bist. Bei Big4 bekommst du das höchstens bei Managerbeförderung.

Offen gestanden bist du damit für mich subjektiv gesehen eine Ausnahme.
Ich besuche auch mehrere Vorbereitungskurse und tausche mich aus. Nahezu alle aus meinen Bekanntenkreis die in KMU angefangen haben, haben kein positives Bild gezeichnet. Die Idee einen leave von KMU zu machen kam mir, wie viele anderen, während dieser Vorbereitungsphase.

Ich will dir das nicht Abrede stellen, und natürlich kann man auch Bewerbungen dahin senden, ABER man sollte sich definitiv breit streuen. Schon allein deshalb um nicht alternativlos zu sein.
Die meisten KMU Kanzleien können mit puren BWLler mit ReWe Schwerpunkt kaum etwas anfangen und betrachten die eher als Azubi Plus Mitarbeiter. Dementsprechend ist die Vergütung aufgebaut.

Da sind die großen einfach anders aufgestellt.

Dazu noch Examens Unterstützung. Das ist einfach Gold wert. Die Kollegen mit denen ich mich regelmäßig austausche erzählen mir da regelmäßig, dass sie in der Freistellung teilweise noch arbeiten müssen. In meinen Augen ein No-Go. Das im übrigen auch mir so vorgeschlagen wurde.

Die paar hundert Euro die man dadurch spart verliert man an wertvoller Lebenszeit zum lernen. Gerade im Bereich Steuerrecht.
Schlussendlich profitiert die kleine Klitsche mehr vom Berufslosen Profi mehr als von einem Berufsträger. Schon im Moment des Examen ist die Einstellung was finanziell geht und nicht geht komplett anders.
Bei den großen will man mehr Berufsträger. Da ist der Ansatz schon anders. Plus das die Personalsteuerung das bereits einplant.
Manager die keine Berufsträger sind, sind eine Not Geburt bei den großen Gesellschaften. Das war vor zehn Jahren mehr Ausnahme und vor zwanzig Jahren ein No-Go.

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