Mobiles Arbeiten im öD - Standortunabhängig ?
Kann mir der Arbeitgeber den Standort, z.B. Nähe der Betriebsstätte, vorschreiben - trotz Gewähr von 1-2 Tagen mobilem Arbeiten ?
antwortenKann mir der Arbeitgeber den Standort, z.B. Nähe der Betriebsstätte, vorschreiben - trotz Gewähr von 1-2 Tagen mobilem Arbeiten ?
antwortenEs kommt darauf an, auf welcher Grundlage die mobilen Arbeitstage gewährt wurden. Wenn es sich nur um eine Kulanz des Arbeitgebers handelt, kann er aufgrund seines umfassenden Weisungsrechts natürlich die Bedingungen des mobilen Arbeiten frei festlegen. Wenn dagegen etwas anderes im Arbeitsvertrag oder Tarifvertrag ausgehandelt worden ist, muss sich der Arbeitgeber natürlich daran halten.
antwortenDer steigende Absatz von Smartphones und tragbaren Computern sorgt für einen Boom der mobilen Internetnutzung. Das berichtet der Hightech-Verband BITKOM auf Basis von aktuellen Zahlen des European Information Technology Observatory.
Die Arbeitswelt verändert sich – und mit ihr die Räume, in denen gearbeitet wird. Während früher starre Bürostrukturen als Ausdruck von Stabilität galten, steht heute Anpassungsfähigkeit im Mittelpunkt. Unternehmen erkennen zunehmend, dass Raumgestaltung weit mehr ist als eine ästhetische Frage. Sie wird zum Spiegel einer Kultur, die Agilität, Kreativität und Nachhaltigkeit fördert.
Für viele Beschäftigte in Deutschland gehören Überstunden zum Arbeitsalltag. 4,5 Millionen von ihnen haben im Jahr 2021 mehr gearbeitet, als im Arbeitsvertrag vereinbart. Davon haben 22 Prozent Mehrarbeit in Form unbezahlter Überstunden geleistet. Überstunden sind vor allem in der Finanzbranche, Versicherungsbranche und der Energieversorgung verbreitet. Dabei leisteten Männer etwas häufiger Mehrarbeit als Frauen.
Ein großer Teil der Fehlzeiten im Büro ist auf psychische Erkrankungen zurückzuführen. Den psychischen Erkrankungen voran geht häufig ein Burnout, ein weit verbreitetes Erschöpfungssyndrom. Unternehmen haben die Bedeutung des Themas bereits erkannt. 39 Prozent der deutschen Führungskräfte rechnen damit, dass es bei ihren Mitarbeitenden dieses Jahr zu einem Burnout kommen kann. Vor allem Unsicherheit und Mehrfachbelastungen sind Auslöser für einen Burnout am Arbeitsplatz. Dies sind Ergebnisse einer aktuellen Arbeitsmarktstudie von Robert Half.
Beim Desk Sharing wählen Beschäftigte im Büro jeden Tag einen neuen Arbeitsplatz. Das Institut für Arbeit und Gesundheit (IAG) hat Beschäftigte und Führungskräfte befragt, die unter Desk Sharing arbeiten. Dabei standen Aspekte der psychischen Belastung, wie Arbeitsorganisation, Arbeitsumgebung und soziale Beziehungen sowie Zufriedenheit, Gesundheit und Leistungsfähigkeit im Fokus. Vor allem Führungskräfte sind häufiger vom Desk Sharing ausgenommen.
Das neue Arbeit-von-morgen-Gesetz der Bundesregierung erleichtert Kurzarbeit. Der Gesetzentwurf zielt auf die mit dem Coronavirus verbundenen Probleme für Unternehmen ab. So wurden die Voraussetzungen für den Bezug von Kurzarbeitergeld absenken und die Leistungen erweitern. Auch im Bereich der Leiharbeit wird Kurzarbeit ermöglicht. Zudem stehen der Klimaschutz, die digitale Wirtschaft, sowie die Aus- und Weiterbildungsförderung im Fokus.
Vier von zehn Personalern führen im Vorfeld der Vorstellungsgespräche keine Telefonate. Nur jeder fünfte Personalverantwortliche macht vorher Videointerviews. Neun von zehn Personalern führen Auswahlgespräche mit Bewerbern immer vor Ort.
Personaler nutzen immer mehr digitale Auswahltests, Planspiele und automatisierte Analysen, wie eine aktuelle Studie vom Stifterverband und der Unternehmensberatung McKinsey zeigt. Rund 280.000 Akademiker werden in fünf Jahren mit Unterstützung von Online-Tools eingestellt. Die Unternehmen wollen die Anzahl der Weiterbildungstage für ihre Mitarbeiter auf fünf Tage pro Jahr ausbauen.
Das Headhunting hat sich in Deutschland stark verändert. Durch digitale Technologien haben sich das mobile Arbeiten und die Remote-Arbeit im Recruiting von Talenten fest etabliert. So ermöglichen neue Methode des remote Recruiting es heute, Spezialisten und Experten weltweit zu identifizieren und online persönlich zu kontaktieren.
Moderne Arbeitswelten befinden sich in einem Wandel. Wo früher Effizienz über allem stand, sind heute emotionale Faktoren wie Wohlbefinden, Design und Achtsamkeit genauso zentral. Das Büro ist nicht länger nur Ort der Leistung, sondern Raum für Inspiration, Begegnung und Identität. Es ist Ausdruck einer Kultur, die Produktivität nicht durch Kontrolle, sondern Vertrauen und Atmosphäre schafft. Doch wie müssen Arbeitsräume gestaltet sein, um diesen Anforderungen gerecht zu werden – bei denen Kreativität, Flexibilität und digitale Prozesse verschmelzen.
Die Personaldienstleistungsbranche in Deutschland boomt. Angesichts des anhaltenden Fachkräftemangels und der zunehmenden Flexibilisierung des Arbeitsmarktes greifen immer mehr Unternehmen auf Zeitarbeitsfirmen und Vermittlungsagenturen zurück. Besonders stark gefragt sind dabei Arbeitskräfte aus Osteuropa – allen voran aus Polen.
Die deutschen Unternehmen benötigen immer mehr Zeit für die Personalauswahl. Späte Rückmeldung zum Stand im Einstellungsverfahren, verzögerte Entscheidungsfindung sowie schlechte Kommunikation zum Auswahlprozess frustrieren Bewerber. Knapp zwei Drittel der Bewerber verlieren das Interesse an der Stelle, wenn der Bewerbungsprozess zu lange dauert. Doch lange Rekrutierungsprozesse vergraulen nicht nur qualifizierte Bewerber. Sie frustrieren und überlasten zudem die eigenen Mitarbeiter, wie eine aktuelle Arbeitsmarktstudie unter 1000 Arbeitnehmer und 200 HR-Managern in Deutschland zeigt.
Unternehmen müssen sich deutlich klarer darüber werden, welche Talente sie zukünftig benötigen. Nur jedes dritte Unternehmen bietet Talenten innovative Karrierewege. Strategie für das Talent Management fehlt in jeder zweiten Firma, so lauten die Ergebnisse der Talent-Management-Studie 2018 “Trust in Talent” der Personal- und Managementberatung Kienbaum. Innovative Unternehmen überlassen den Talenten die Verantwortung für ihre Entwicklung.
Unternehmen stehen heutzutage vor der Herausforderung, im rasanten Wettbewerb um qualifizierte Fachkräfte nicht nur auf fachliche Fertigkeiten zu achten. Mehr denn je wird darauf geschaut, wie empathisch, kooperationsfreudig und anpassungsfähig ein Kandidat oder eine Kandidatin agieren kann. Solche Eigenschaften – oft als Soft Skills betitelt – haben Einfluss auf den Erfolg individueller Mitarbeitender und ganzer Abteilungen.
Der Begriff „War for Talents“ ist keineswegs neu. In den vergangenen Jahren ist der Arbeitsmarkt jedoch deutlich dynamischer geworden. Durch die Digitalisierung, die steigende Nachfrage nach hochqualifiziertem Personal und den Wandel hin zu flexibleren Arbeitsmodellen suchen viele Unternehmen händeringend nach Top-Talenten. Gleichzeitig haben sich die Ansprüche der Bewerbenden geändert. Statt reiner Jobsicherheit oder Gehaltssteigerungen rücken Aspekte wie Work-Life-Balance, sinnstiftende Tätigkeit und flexible Arbeitsmodelle stärker in den Vordergrund.
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