DieManager von Morgen WiWi-TReFF.de - Zeitung & Forum für Wirtschaftsstudium & Karriere
Digitaltrends & NewsML-KI

Künstliche Intelligenz ist Top-Thema bei Unternehmen

Neun von zehn Managern erwarten grundlegende Veränderungen bei ihren Geschäftsprozessen und Kundeninteraktionen durch Künstliche Intelligenz (KI). Die strategische Bedeutung von Künstlicher Intelligenz zieht daher Anpassung der Unternehmens­strategie nach sich. Effizienz und Kundenzentrierung werden dabei derzeit als größtes Potenzial der KI-Technologien gesehen, so die Ergebnisse von Lünendonk und Lufthansa Industry Solutions in ihrer Sonderanalyse Künstliche Intelligenz.

Die Großbuchstaben "KI" auf einer Taste stehen für "Künstliche Intelligenz"

Künstliche Intelligenz ist Top-Thema bei Unternehmen
Mindelheim, 05.11.2018 (lue/lis) - Die Faszination der Künstlichen Intelligenz (KI) liegt vor allem in ihren Möglichkeiten, die Arbeitswelt und Teile des Privatlebens grundlegend zu revolutionieren. Aber über welchen Status quo verfügen die KI-Technologien tatsächlich und welche Bedeutung messen ihnen sowohl die Unternehmen als auch die führenden deutschen IT-Dienstleister heute und in Zukunft bei? Mit diesem Thema haben sich das Marktforschungs- und Beratungsunternehmen Lünendonk & Hossenfelder und Lufthansa Industry Solutions beschäftigt und im Rahmen der Studie 2018 zum Markt für IT-Beratung und IT-Service in Deutschland in einer Sonderanalyse die Relevanz von KI in führenden Unternehmen untersucht.

Verstärkte Automatisierung von kundennahen Geschäftsprozessen und Backend-Prozessen für KI-Einsatz
Künstliche Intelligenz ist das Top-Thema auf der Agenda der Studienteilnehmer. Neun von zehn der befragten Manager aus Großunternehmen und Konzernen sind davon überzeugt, dass KI-Anwendungen Geschäftsprozesse und Kundeninteraktionen grundlegend verändern werden; nur zwei Prozent sehen keine Relevanz für ihr Unternehmen.

„Besonders KI-Projekte im Umfeld des Machine Learning erfreuen sich derzeit großer Beliebtheit“, weiß Studienautor Mario Zillmann, Partner bei Lünendonk & Hossenfelder. „In diesem Bereich werden bereits zahlreiche konkrete Projekte ausgerollt und Use Cases umgesetzt.“

Von der strategischen Bedeutung der KI-Technologien ist fast jeder zweite der Befragten überzeugt und hat seine Unternehmensstrategie entsprechend angepasst. Das lässt den Schluss zu, dass diese Unternehmen ihre digitale Transformation bereits begonnen haben, indem sie beispielsweise kundennahe Geschäftsprozesse sowie Backend-Prozesse für die Übernahme einfacher und standardisierbarer, aber auch zunehmend komplexer Aufgaben durch Künstliche Intelligenz automatisieren. In den nächsten zwei Jahren erwarten drei Viertel der Studienteilnehmer, dass KI-Technologien einen wesentlichen Beitrag zum Unternehmenserfolg leisten und daher Teil der Unternehmensstrategie sein werden.

Bestätigt werden die Prognosen auch von den IT-Dienstleistern. Sie verzeichneten 2017 eine besonders hohe Nachfrage ihrer Kunden nach KI-affinen Themen, darunter

Entsprechend richten sie auf diese Themen auch in den kommenden Jahren ihr Angebot an Services weiter aus, um die Kundennachfrage zu bedienen.

KI übernimmt unterstützende Funktion
Das Potenzial der KI wird von den Unternehmen derzeit überwiegend in der Prozessverbesserung und der Kundenkommunikation gesehen. So zeigt sich in der Reduzierung von Routineaufgaben im Bereich der Operational Excellence aus Sicht von 74 Prozent der Teilnehmer der Mehrwert von KI-Lösungen. 80 Prozent versprechen sich neue und vor allem datenbasierte Möglichkeiten in der Kommunikation mit ihren Kunden, sei es in Chatbots, direkt am Point of Sale oder in Service-Hotlines. Ein genaueres Verständnis der Kundenanforderungen in ihrer Customer Journey ist für 54 Prozent ein Ziel, das durch KI-Tools erreicht werden soll.
 

Grafik: Chancen durch den Einsatz von künstlicher Intelligenz in Unternehmen

„Dennoch scheinen aus Sicht der befragten Unternehmen die KI-Tools noch nicht geeignet, die Qualität der Produkte und Dienstleistungen sowie die Kundenzufriedenheit nachhaltig zu verbessern“, analysiert Mario Zillmann. „Das bedeutet im Umkehrschluss, dass der KI aktuell eher eine unterstützende Funktion zugewiesen wird und weniger eine strategische Rolle.“

Konkret arbeiten die Studienteilnehmer am häufigsten mit Sprachassistenten (68 %). Die zweitwichtigste KI-Technologieebene sind für 62 Prozent Lösungen zur Automatisierung von Geschäfts- und IT-Prozessen; 58 Prozent versprechen sich von Predictive-Analytics-Tools eine verbesserte Entscheidungsfindung. Während KI-Technologien für IT-Servicemanagement ebenfalls noch für mehr als die Hälfte der Befragten relevant sind (51 %), werden Robot Process Automation (35 %), Kognitive Systeme (25 %) und Intelligente Sensorik (18 %) noch weniger genutzt.
 

Grafik: Einsatz von KI-Themen und Technologien in Unternehmen
 

Download 
Sonderanalyse Künstliche Intelligenz
[PDF, 21 Seiten  - 525 KB]
"Relevanz von künstlicher Intelligenz für große Unternehmen"

Im Forum zu ML-KI

3 Kommentare

Berufseinstieg AI

WiWi Gast

Founders Associate klingt wirklich interessant und wenn der Gründer schon einen Namen hat, sollte in der aktuellen Zeit recht schnell Kapital aufgenommen sein. Ich kenne Leute die nach dem Exit für i ...

1 Kommentare

Wird KI dem BWLer zukünftig das Praktikum wegnehmen?

WiWi Gast

Wie seht ihr das? Könnte es zukünftig so sein, dass KI repetitive Aufgaben übernimmt und Praktis/Werkstudis die ersten sind die darunter leiden werden? Grundsätzlich würde das alle Studiengänge betref ...

34 Kommentare

KI übernimmt die Unternehmensbewertung

WiWi Gast

Ich würde bei den Anwendungen sehr bzgl. ihres Risikos unterscheiden. Da kommen auch Themen der Haftung ins Spiel. Bei kritischen Themen wird es den Mensch benötigen der es letztlich absegnet und die ...

1 Kommentare

Studie zum Thema Akzeptanz von Künstlicher Intelligenz (KI) in der Medizin

WiWi Gast

Wäre sehr cool, wenn ihr einfach mal dran Teilnehmen würdet. Dauert 5 ,10 min aber nehmt euch auch bitte bisschen Zeit dafür und lest euch das genau durch, da ihr sonst man aus der Studie raus fallt ...

6 Kommentare

Beratungen wie Comma Soft im Raum München

WiWi Gast

Hab gerade gesehen, dass meine Antwort oben abgeschnitten wurde. Daher: WiWi Gast schrieb am 29.04.2024: Mir macht aber Big-Picture / abstraktes Denken viel mehr Spaß, auch in der Wissenschaft wa ...

2 Kommentare

Umfrage - Einfluss von KI auf Leistungsfähigkeit und Motivation

WiWi Gast

Hallo Nina, ich hab gerade an deiner Umfrage teilgenommen, ich bin gerade selber dabei eine Umfrage zu zum Thema Akzeptanz von VR zu erstellen. Ist es möglich deine Herleitung/ Methodik/Vorgehen/ A ...

9 Kommentare

IB durch KI ersetzbar

WiWi Gast

Also als jemand der selber in dem Bereich tätig ist/war (Buy Side) kann ich dir sagen, dass es im Hinblick auf den VDR sicherlich Potenzial gibt und für die Marktanalyse und die Pitchbooks, aber späte ...

Artikel kommentieren

Als WiWi Gast oder Login

Zum Thema ML-KI

Thomas Belker, Vorstandssprecher Talanx Service AG

Bewerbungsgespräch: Künstliche Intelligenz analysiert angehende Führungskräfte

Thomas Belker, Vorstandssprecher der Talanx Service AG, sprach im Interview mit dem Tagesspiegel über Precire – einer Software, die in zehn Minuten die Persönlichkeit eines Bewerbers durchanalysiert. Der Algorithmus kann 42 Dimensionen einer Persönlichkeit messen. Talanx nutzt die Software, um Bewerber für den Vorstand und die beiden Führungsebenen darunter auszuwählen, sowie für die Weiterentwicklung des Top-Managements.

Ein Kompass symbolisiert die Digitalstrategien von Unternehmen in Zeiten der Digitalisierung.

3,4 Millionen Jobs von Digitalisierung bedroht

Jedes vierte deutsche Unternehmen sieht seine Existenz durch die Digitalisierung gefährdet und 60 Prozent sehen sich bei der Digitalisierung als Nachzügler. 85 Prozent der Unternehmen erwarten von der Bundesregierung eine klare Digitalstrategie und dass die Digitalisierung zum Top-Thema gemacht wird. So lauten die Ergebnisse einer Studie vom Digitalverband Bitkom. "Die Digitalisierung wartet nicht auf Deutschland.", warnt Bitkom-Präsident Berg.

Anwalt, Recht und Gesetz - Das  Paragrafenzeichen einer Schreibmaschine ist angeschlagen.

Widerruf von Domainregistrierungen muss möglich sein

Die Verbraucherzentrale Brandenburg (VZB) hat einen Domain-Anbieter erfolgreich abgemahnt: Dieser hatte im Bestellprozess darüber informiert, dass Verbraucher den Vertrag nach der Domainregistrierung nicht mehr widerrufen können, da es sich dabei um eine Kundespezifikation handeln würde. Dies ist nach Auffassung der Verbraucherzentrale nicht rechtens. Nun hat sich der Anbieter verpflichtet, auf den unzulässigen Passus zu verzichten.

E-Learning: Digitalisierung im Studium

Virtueller Hörsaal: Digitalisierung könnte Studium verbessern

Können digitale Medien und Anwendungen helfen, um das Studium zu verbessern? Dieser Frage gehen 20 Projekte an insgesamt 39 Instituten deutschlandweit auf den Grund. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt diese ausgewählten Projekte für die nächsten drei Jahre mit mehr als zwölf Millionen Euro und fördert damit einen Beitrag zur "Bildungsoffensive für die digitale Wissensgesellschaft“.

Welche neuen Technologien verändern die IT-Branche?

Neue Technologien revolutionieren die IT-Branche

Neue Technologien wie künstliche Intelligenz (KI), maschinelles Lernen (ML), Cloud Computing und Internet der Dinge (IoT) revolutionieren die IT-Branche. Sie vereinfachen vieles, sparen Zeit und ermöglichen zudem mehr Flexibilität. Flexibilität wird in Zeiten hoher Dynamik zu einem zentralen Faktor für den Unternehmenserfolg. Laufend wird weiter an neuen Technologien geforscht. Wie ist der aktuelle Entwicklungsstand und welche Bereiche sind besonders relevant?

Weiteres zum Thema Digitaltrends & News

Ein Mann mit Kopftaschenlampe sieht sich den Sternenhimmel an.

Digitalstrategen: Chief Digital Officer (CDO) – das Einhorn unter den Top-Managern

Das Berufsbild des Chief Digital Officer (CDO) ist brandneu. Aktuell haben erst lediglich zwei Prozent der großen Unternehmen die Position eines CDO geschaffen. Der digitale Wandel muss jedoch in der Unternehmensspitze verankert werden. Dies ist Aufgabe des Chief Digital Officers, welcher eine Digitalstrategie erarbeiten und die Digitalisierung von Unternehmen und Geschäftsmodellen vorantreiben und gestalten soll.

Der Ausschnitt einer Computertastatur zeigt die Buchstaben CDO für Chief Digital Officer.

Chief Digital Officer: Digitalchefs definieren Rolle selbst

Bis 2025 muss jede Führungskraft ein digitales Verständnis mitbringen. Verantwortlich für die Digitalstrategie und den digitalen Wandel von Unternehmen ist der Chief Digital Officer (CDO). Die Digitalchefs definieren ihre Rolle und ihre Aufgaben dabei meist selbst. Zentrale Aufgaben sind das Trendscouting, das Formulieren einer Digitalstrategie und und die Digitalisierung interner Prozesse. Die wichtigsten Kompetenzen des CDO sind Innovationskraft, Veränderungswillen und die Fähigkeit zur Kollaboration. Das zeigt eine Studie der Unternehmensberatung Kienbaum zu Profil, Rolle und Kernkompetenzen des CDO.

Petition für Digitalministerium in Deutschland: Blick durch ein Fernglas mit Wlan-Symbol auf den Bundestag in Berlin.

Online-Petition: Digitalminister (m/w) für Deutschland gesucht

Unter »digitalministerium.org« ist die Online-Petition »Digitalminister (m/w)« auf Initiative des Bundesverbandes Deutsche Startups e.V. gestartet. Der Verband sieht in der Digitalisierung die größte Chance und Herausforderung der Gegenwart. Er fordert die Parteivorsitzenden von CDU, CSU und SPD daher dazu auf, einen Digitalminister oder eine Digitalministerin für Deutschland zu benennen. Zahlreiche Digitalverbände und Ökonomen haben sich der Forderung bereits angeschlossen.

Industrie 4.0

Industrie 4.0: Weltweite Rekord-Investitionen bis 2020 von 900 Milliarden US-Dollar pro Jahr

Für die Digitalisierung entlang der Wertschöpfungskette wollen branchenbezogene Unternehmen bis 2020 mehr als 900 Milliarden US-Dollar investieren. Von der Industrie 4.0 versprechen sich die Unternehmen signifikante Vorteile bei Kosten, Effizienz und Gewinn; das zeigt die neue globale Studie der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC).

Industrie 4.0

Industrie 4.0: Viele deutsche Unternehmen ohne Strategie

Neun von zehn deutschen Unternehmen sehen Industrie 4.0 als Chance. Aber nur jedes fünfte Unternehmen hat eine Strategie und Verantwortlichkeiten für die Industrie 4.0 definiert. 44 Prozent können zudem keine Fortschritte beim Thema verzeichnen. Vorreiter investieren im Schnitt 18 Prozent ihres Forschungs- und Entwicklungsbudgets im Bereich Industrie 4.0, wie eine aktuelle McKinsey-Studie zeigt.

Industrie 4.0

Industrie 4.0 erstmals unter den Top-Themen des Jahres

Die Digitalisierung des produzierenden Gewerbes gewinnt in diesem Jahr an Bedeutung, wie eine aktuelle Trendumfrage des Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (BITKOM) zeigt. Im Ranking der Themen liegen Cloud Computing, dann IT-Sicherheit und Big Data vorne.

Das Netz eines Spielplatzklettergerüstes vor blauem Himmel.

Internet der Dinge: Megatrend mit Milliardenumsätzen eröffnet neue Geschäftsmöglichkeiten

Viele Top-Manager sind damit überfordert, eine Erfolg versprechende Strategie für das Internet der Dinge zu entwickeln. Das Geschäft mit intelligenten, vernetzten Gegenständen bietet Technologieanbietern, Telekommunikationsunternehmen und Endgeräteherstellern bis zum Jahr 2020 Umsatzpotentiale von mehr als 300 Milliarden US-Dollar. Doch um vom Internet der Dinge zu profitieren, müssen Unternehmen investieren, Know-how aufbauen und sich Partnerschaften sichern.

Beliebtes zum Thema News

Porsche übernimmt IT-Beratung MHP

Porsche übernimmt IT-Beratung MHP

Die Porsche AG übernimmt bis Januar 2024 schrittweise alle Anteile der MHP GmbH. Damit möchte die bisherige Mehrheitseignerin das Wachstumspotenzial der Management- und IT-Beratung MHP konsequent nutzen.

Eine amerikanische Flagge weht vor einem Hochhaus Bürogebäude.

Mizuho übernimmt Greenhill für 550 Millionen US-Dollar

Mizuho übernimmt die Investmentbank Greenhill zu einem Kaufpreis von 15 US-Dollar pro Aktie für etwa 550 Millionen US-Dollar. Greenhill fungiert als M&A- und Restrukturierungsberatungsunternehmen für Mizuho. Die Marke, das globales Netzwerk, die Führung und das Team von Greenhill bleiben bestehen. Die Übernahme soll Mizuhos Wachstumsstrategie im Investmentbanking beschleunigen. Die Mizuho Financial Group ist mit einer Bilanzsumme von etwa 2 Billionen US-Dollar die 15. größte Bank der Welt.

Ein Nahverkehrszug hält am Gleis.

Deutsche Bahn legt Angebot mit 10 Prozent Lohnerhöhung vor

Die Deutsche Bahn bietet 10 Prozent Lohnerhöhung für untere und mittlere Lohngruppen, 8 Prozent für obere und zusätzlich 2.850 Euro Inflationsausgleichsprämie. Nach eigenen Aussagen liegt das durchschnittliche Tarifgehalt bei der Bahn über alle Berufsgruppen aktuell bei 4.000 Euro im Monat. In den letzten zehn Jahren sind die Gehälter bei der DB um 26,5 Prozent gestiegen, und damit mehr als im Öffentlichen Dienst mit 26,1 Prozent.

Das Foto zeigt das Logo der Schweizer Bank UBS, die gerade die Bank Credit Suisse übernimmt.

UBS übernimmt Credit Suisse für 3 Milliarden CHF

Die Schweizerische Nationalbank UBS hat die Akquisition der Credit Suisse bekannt gegeben. Durch die Fusion entsteht eine Bank mit einem verwalteten Vermögen von über 5 Billionen US-Dollar, davon 1,5 Billionen in Europa. Der Bundesrat der Schweiz begrüsst die geplante Übernahme. Aktionäre der Credit Suisse erhalten für die Fusion 1 Aktie der UBS für 22,48 Aktien der Credit Suisse. Das entspricht einem Übernahmepreis von 3 Milliarden Schweizer Franken. Der Zusammenschluss soll bis Ende 2023 vollzogen werden.

Online-Shopping: Fakeshop-Finder der Verbraucherzentrale

Fakeshop-Finder prüft Online-Shops

Ein Fakeshop ist – wie der Name bereits andeutet – ein gefälschter Online-Shop. Es wird immer schwieriger, Fakeshops von seriösen Online-Shops zu unterscheiden. Mit dem Fakeshop-Finder bietet die Verbraucherzentrale ein kostenloses Online-Tool an, um die Webseiten (URLs) von Online-Shop zu überprüfen. Die Website zeigt zudem, wie sich Fakeshops erkennen lassen. Ein Fakeshop-Glossar, eine Liste häufiger Fragen zu Fakeshops und ein Fakeshop-Kalender mit saisonalen Fakeshop-Listen runden das Angebot ab.

Eine Europaflagge vor einem Betongebäude und eine verschnörkelte Straßenlampe.

Europäisches Parlament bestätigt Einigung zur Reform vom EU-Emissionshandel

Das Europäische Parlament hat am 18. April 2023 die politische Einigung zur AStV-Reform des EU-Emissionshandels bestätigt. Damit die Reform in Kraft treten kann, fehlt nun noch eine formale Befassung im Rat. Der Europäische Emissionshandel wird auf fast alle Sektoren ausgeweitet, insbesondere auf die Bereiche Gebäude und Verkehr. Etwa 85 Prozent aller europäischen CO2-Emissionen sind damit zukünftig an Zertifikate bzw. Emissionsrechte gebunden. Deren Menge sinkt kontinuierlich ab – entsprechend der europäischen Klimaziele.

Energiepreispauschale für Studenten im Entlastungspaket

Studierende erhalten Energiepreispauschale von 200 Euro

Das dritte Entlastungspaket der Bundesregierung ist mit 20 Maßnahmen sehr umfangreich. Die auf den ersten Blick gewaltig erscheinende Summe von 65 Milliarden Euro ist jedoch eine Mogelpackung, meint das Institut der deutschen Wirtschaft Köln. Mindestens 25 Milliarden Euro davon beziehen sich auf Vorhaben, die auch ohne Energiekrise angestanden hätten. Was bedeutet das Paket für Singles, Familien und vor allem für Studierende? Studierende erhalten eine Energiepreispauschale von 200 Euro.