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RWTH Aachen: Studiengang Logistik um Industrie 4.0 erweitert

Die Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule (RWTH) Aachen erweitert im kommenden Jahr ihren Studiengang „Logistik“: Ihm angegliedert wurde der Bereich „Industrie 4.0“. Bereits im Juli 2017 soll es losgehen – Standort für die Studienveranstaltungen ist das „Haus der Technik“ in Essen.

Firmentransporter eines Unternehmens welches in den Bereichen Intralogistik und Industrieautomation Leistungen anbietet.

Industrie 4.0: Modernste Vernetzungen innerhalb der Logistik
Fahren Lkw bald ohne Fahrer? Benötigen Elektroseilwinden bald einen Prozessor? Ob Logistikbranche, Chain Supply Management oder Hersteller von Hebezeugen wie die transprotec GmbH: Sie alle benötigen Know-how über die Verzahnung von digitaler Kommunikations- und Informationstechnik mit der Produktion und der Logistik. Aus diesem Grund hat die RWTH Aachen nun ihren Studiengang Logistik um das Fach Industrie 4.0 erweitert. Ziel ist es, die Studenten in die Lage zu versetzen, komplexe Planungsmodelle an den Schnittstellen von Logistik und Produktion innerhalb komplexer Wertschöpfungsketten umzusetzen.

Motor im Hintergrund: Industrie 4.0
Hintergrund ist die sogenannte vierte industrielle Revolution, vor der die deutsche Wirtschaft steht. Unter dem Schlagwort „Industrie 4.0“ und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung unterstützt, sollen dabei die Industrieproduktion und die aktuelle Informationstechnik zusammengeführt werden. Durch das Internet angestoßen, wachsen die reale und die digitale Welt zum „Internet der Dinge“ zusammen. Im Zuge dieser Entwicklung werden Produktion und Logistik zukünftig mehr und mehr in Echtzeit gesteuert, kontrolliert und optimiert. Das geschieht im Rahmen einer industriellen Fertigung, bei der Maschinen beispielsweise untereinander Informationen austauschen, Materialbestände kontrollieren und bei Bedarf gleich selbst nachbestellen. Dabei werden Geschäftspartner und Kunden direkt in die Wertschöpfungs- und Geschäftsprozesse eingebunden, und Produkte in einer flexiblen Produktion bei Bedarf stark individualisiert. Dieser Entwicklung müssen sowohl die Logistik als auch das Chain Management gewachsen sein.

Industrie 4.0 - Die vierte industrielle Revolution

Einsatz von Simulations- und Optimierungsmodellen
Die Studenten der Masterstudiengänge Logistik und Supply Chain Management sollen das nötige Know-how erlangen, um später Simulations- und Optimierungsmodelle und Lösungsalgorithmen effizient einsetzen zu können. Dabei steht neben der Entwicklung der Tools auch deren kommerzielle Anwendung im Vordergrund – ein wichtiges Ziel bei der Konzeption des neuen Studienbereichs. Der Bereich wurde für Naturwissenschaftler und Ingenieure geschaffen, die bereits einen akademischen Grad als Bachelor besitzen und vielleicht sogar schon für Unternehmen aus den Bereichen Logistik und Chain Management Supply tätig sind. Die anstehenden Projekte und Masterarbeiten werden von der RWTH Aachen in enger Zusammenarbeit mit diesen Unternehmen konzipiert: So sind sie frühestmöglich in der Firmenrealität angesiedelt und werden darüber hinaus von vornherein möglichst gewinnorientiert durchgeführt und geschrieben. Beginn des neuen Studienbereichs ist der 28. Juli 2017. Ab dem 3. März 2017 können sich Interessierte anmelden.

Im Forum zu Industrie 4.0

4 Kommentare

Strategieberatung Exit Optionen Industrie

WiWi Gast

WiWi Gast schrieb am 08.11.2017: push ...

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WiWi Gast

Würde es vom eigenen Wohnort abhängig machen.

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Delta-Hedging bei einem Synthetic Short Forward?

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Danke fuer die Antwort! Ich hatte vielleicht erwaehnen sollen, dass es nur um das share price risk geht, also nur insensitivity gegen share price fluctuations.

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