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Duales StudiumOstfalia

Wie schwer ist ein Duales Studium?

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WiWi Gast

Wie schwer ist ein Duales Studium?

Guten Tag zusammen,

Ich hab eine Zusage für ein Wirtschaft-technisches Studium bei einem Automobilkonzern in Wolfsburg bekommen, und wollte mal eure Meinung wissen, wie anspruchsvoll oder Zeitaufwendig ein Duales Studium an einer FH ist und ob man es mit einer normalen Universität vergleichen kann.
Das Studium wird an der Ostfalia stattfinden, jedoch kann ich dort das Niveau nicht einschätzen.

Ich würde mich freuen über Erfahrungsberichte von anderen Dualen Studenten, vielleicht auch aus dem gleichen Konzern.

Mit freundlichen Grüßen

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WiWi Gast

Wie schwer ist ein Duales Studium?

Hier Ex-DHBWler, welcher später den Master an renommierten deutschen TU gemacht hat und darum gut vergleichen kann:

  1. Der Stoff, welcher an der Uni behandelt wird, ist deutlich schwerer und mehr (im Schnitt hab ich 3x länger auf eine Klausur gelern)
  2. Das wurde allerdings ausgeglichen dadurch, dass wir im dualen Studium alle! Klausuren innerhalb einer Woche hatten und daher gute Vorbereitung deutlich schwerer ist
  3. In der Uni ist es ein inoffizielles Ziel, einen großen Anzahl der Erstsemester herauszukicken durch Siebeklausuren. Bei einem dualen Studium ist es das Gegenteil (die Hochschule verdient durch jeden Studenten)

Fazit: Duales Studium war deutlich einfacher und kaum jemand ist rausgeflogen. Ich hatte trotzdem schlechtere Noten als an der Uni, da die Klausurwoche brutal ist (kaum möglich auf alle Klausuren top vorbereitet zu sein).

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WiWi Gast

Wie schwer ist ein Duales Studium?

Ein duales Studium ist die mit Abstand einfachste Möglichkeit ein Studium zu absolvieren.
Ich studiere normal Wirtschaftsingenieurwesen, ein Freund von mir dual an der DHBW.

Unser Mathe Vorkurs ist schwerer gewesen als deren Mathe 1 Klausur, die TM 1 und 2 Klausuren sind auch einem lächerlichen Niveau und von den Informatik Modulen will ich erst gar nicht anfangen.

Bin selbst erst im Bachelor, kann also nichts dazu sagen wie schwer ein guter Master wird.
Falls dieser aber auf meinen Bachelor aufbaut, würde mein Kumpel extreme Probleme haben.
Kann aber auch sein dass weniger vorausgesetzt wird, dann hätte er keinen Nachteil.

Also. Kann man es mit einem normalen Studium vergleichen - Nein!

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Achja?

Wie schwer ist ein Duales Studium?

Ebenfalls ex Duali hier.
Kann dem Vorposter zustimmen.

Was ich noch anmerken könnte:
Die reine Lernmenge war ziemlich hoch, die Flughöhe aber , zum Glück, auch (siehe oben).

Könnte aber auch an meinem Studiengang gelegen haben, da man eben "von allem etwas" wissen sollte...

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WiWi Gast

Wie schwer ist ein Duales Studium?

Top, danke für die schnellen Anworten.

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WiWi Gast

Wie schwer ist ein Duales Studium?

DHBW Stuttgart Informatik - Bei uns waren die ersten 3 Semester sehr wohl gespickt von Rausschmeißer Klausuren. Dementsprechend hatten wir auch viele Abbrecher.
Verglichen mit Kumpels an Unis war der Stoff an der DHBW auch nicht wirklich weniger anspruchsvoll, einige Module aber wie oben beschrieben auf relativ hoher Flughöhe.
Mache aktuell den Master an einer Uni, der Stoff ist anders, aber nicht unbedingt anspruchsvoller.

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WiWi Gast

Wie schwer ist ein Duales Studium?

Hier ebenfalls ex dhbwler Informatik. Was du erzählst kann nicht dein Ernst sein.

Ich kenne keinen einzigen der abbrechen musste weil es zu schwer war. 2 Leute sind zur Uni gewechselt weil sie den Stoff bei der dhbw nicht tief genug fanden und Angst hatten, dann nach einem informatik Studium eigentlich keinen Plan zu haben. Habe daher nach dem Bachelor auch an einer TU den Master gemacht. Das Niveau ist nicht mal annähernd vergleichbar.

Der erste post hier fasst es zusammen. Der Anspruch kommt durch das Zeit management. Aber vor allem in Informatik waren die Klausuren so einfach, dass man eh nicht groß lernen musste. In Fächern wo man mehr auswendig lernen muss, sicherlich anders.

Gleiches habe ich von den wings gehört.

Die dhbw bekommt Ärger mit den Unternehmen, wenn zu viele durchfallen.

Würde so weit gehen und sagen dass ein Studium einer DH eigentlich eine bessere Ausbildung ist. Akademisch gesehen.

WiWi Gast schrieb am 07.04.2021:

DHBW Stuttgart Informatik - Bei uns waren die ersten 3 Semester sehr wohl gespickt von Rausschmeißer Klausuren. Dementsprechend hatten wir auch viele Abbrecher.
Verglichen mit Kumpels an Unis war der Stoff an der DHBW auch nicht wirklich weniger anspruchsvoll, einige Module aber wie oben beschrieben auf relativ hoher Flughöhe.
Mache aktuell den Master an einer Uni, der Stoff ist anders, aber nicht unbedingt anspruchsvoller.

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WiWi Gast

Wie schwer ist ein Duales Studium?

WiWi Gast schrieb am 07.04.2021:

Mache aktuell den Master an einer Uni, der Stoff ist anders, aber nicht unbedingt anspruchsvoller.

Lol, mutige Aussage :D

Ich verstehe ja, dass man sein eigenes Studium immer pushen möchte, aber das der Arbeitsaufwand an einer dualen Hochschule niedriger sein MUSS, sollte ja klar sein — dafür kommt ja noch der ganze praktische Teil on top. Und das ist ja auch gut so, der einzige Nachteil ist, dass du evtl. im Master an einer Uni mehr zu kämpfen hast, aber das ist alles durch Fleiß kompensierbar. ;)

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WiWi Gast

Wie schwer ist ein Duales Studium?

Wenn es keine TU ist, wird überall nur mit Wasser gekocht. Vor allem im BWL Bereich. Und ein Ingenieursstudium an der DHBW ist anspruchsvoller als ein BWL Studium! Hab beides studiert (Doppelstudium DHBW/FU Hagen).

WiWi Gast schrieb am 07.04.2021:

Mache aktuell den Master an einer Uni, der Stoff ist anders, aber nicht unbedingt anspruchsvoller.

Lol, mutige Aussage :D

Ich verstehe ja, dass man sein eigenes Studium immer pushen möchte, aber das der Arbeitsaufwand an einer dualen Hochschule niedriger sein MUSS, sollte ja klar sein — dafür kommt ja noch der ganze praktische Teil on top. Und das ist ja auch gut so, der einzige Nachteil ist, dass du evtl. im Master an einer Uni mehr zu kämpfen hast, aber das ist alles durch Fleiß kompensierbar. ;)

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WiWi Gast

Wie schwer ist ein Duales Studium?

WiWi Gast schrieb am 06.04.2021:

Hier Ex-DHBWler, welcher später den Master an renommierten deutschen TU gemacht hat und darum gut vergleichen kann:

  1. Der Stoff, welcher an der Uni behandelt wird, ist deutlich schwerer und mehr (im Schnitt hab ich 3x länger auf eine Klausur gelern)
  2. Das wurde allerdings ausgeglichen dadurch, dass wir im dualen Studium alle! Klausuren innerhalb einer Woche hatten und daher gute Vorbereitung deutlich schwerer ist
  3. In der Uni ist es ein inoffizielles Ziel, einen großen Anzahl der Erstsemester herauszukicken durch Siebeklausuren. Bei einem dualen Studium ist es das Gegenteil (die Hochschule verdient durch jeden Studenten)

Fazit: Duales Studium war deutlich einfacher und kaum jemand ist rausgeflogen. Ich hatte trotzdem schlechtere Noten als an der Uni, da die Klausurwoche brutal ist (kaum möglich auf alle Klausuren top vorbereitet zu sein).

Ostfalia ist eine echte FH, nicht wie die DHBW eine Pseudo Hochschule, ehemals Berufsakademie.

@TE:
Ein duales Studium ist tendenziell leichter.
Du musst dich nicht um Praktika bemühen, du musst dich nicht um Studentenjobs bemühen, denn du verdienst während dem Studium gutes Geld.
Du musst dich auch nicht selbst organisieren, wie es an Universitäten zumindest in Diplom Zeiten noch war.
Der Stoff ist meist weniger umfangreich wie bei einem echten Studium, du hast ja deine "Praxisblöcke".
Große, gute Konzerne geben ihren Dualis auch ausreichend Zeit während der Arbeitszeit zum Lernen.

Dazu kommen die Vorteile, dass du bereits in einem Großkonzern drin bist.

Will man in die Industrie, gibt es fast nichts besseres.

PS Der CEO des wertvollsten Deutschen Unternehmens ist ein DHBW Absolvent, und kein WHU/Mannheim/KIT etc hier im Forum überhypten Unis Absolvent.

Wenn du also die Chance hast, mach es unbedingt.

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WiWi Gast

Wie schwer ist ein Duales Studium?

WiWi Gast schrieb am 07.04.2021:

Mache aktuell den Master an einer Uni, der Stoff ist anders, aber nicht unbedingt anspruchsvoller.

Ein Uni Master ist häufig deutlich einfacher als ein Uni Bachelor, insbesondere wenn man viele Wahlmöglichkeiten hat und dadurch anspruchsvollere Module umgehen kann. In den Bachelor Grundlagen-Modulen war der Lernaufwand gefühlt doppelt so hoch wie bei einem durchschnittlichen Master-Modul.

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WiWi Gast

Wie schwer ist ein Duales Studium?

Ich habe vor ein paar Jahren ein duales Studium bei einem Automobilhersteller absolviert.
Der sitzt allerdings nicht in Wolfsburg sondern in Zuffenhausen.

Neben den Studieninhalten ist in meinen Augen auch die Betreuung vom Arbeitgeber sehr wichtig. Und das war echt top. Man hatte seinen Ansprechpartner und von Anfang an auch Kontakt zu anderen Studierenden aus dem Unternehmen.

Und für mich ganz wichtig, man hatte in der "Fuß in der Tür". Bei einem Arbeitgeber wo gefühlt jeder gerne arbeiten möchte ist das schon ein ganz großes Plus.

Es wurde nur ein kleiner Teils der dualen Studenten übernommen. Man hatte aber die Möglichkeit. Ich habe meine Chance genutzt. konnte weiter den Master machen und bin seit knapp einem Jahr fest angestellt und auch schon aus der Probezeit raus.

Würde es immer wieder so machen.

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WiWi Gast

Wie schwer ist ein Duales Studium?

Ich bin jetzt im Master Mabau und muss zugeben, dass die ehemaligen DHBWler in nichts nachstehen. Den theoretischen Stoff haben sie echt drauf und die meisten von denen sind so krass diszipliniert

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WiWi Gast

Wie schwer ist ein Duales Studium?

WiWi Gast schrieb am 06.04.2021:

  1. In der Uni ist es ein inoffizielles Ziel, einen großen Anzahl der Erstsemester herauszukicken durch Siebeklausuren.

Wer immer solch einen Unfug in die Welt setzt. Im Interesse der Unis ist eigentlich das Gegenteil der Fall. Die wünschen sich mehr Studenten und nicht weniger in den oberen Fachsemestern, weil sie auf zuviel Forschungsarbeit sitzen bleiben, für die sie mehr Studenten bräuchten. Gerade bei technischen Fächern. Ich kann dir aus Erfahrung am Lehrstuhl sagen, dass man sogar immer versucht hat, Prüfungen so zu gestalten, dass man möglichst viele noch druch kriegt.

Was die Realtität ist: Die Unis haben sich einen gewissen fachlichen Standard, ein gewisses fachliches Niveau auf die Fahne geschrieben. Die fachlichen Ansprüche der Unis an die Studenten haben sich seit Jahrzehnten eigentlich nicht geändert. Was anders geworden ist, ist das Abiturienten mit immer schlechteren Vorraussetzungen an die Unis strömen und desshalb der Uni Anspruch subjektiv als zunehmend schwieriger empfunden wird. Das zeigt sich auch dadurch, das bei gleichbleibenden Klausuren über Jahrzehnte, die Stundenten immer schlechtere Gesamtpunktzahlen erziehlen und Notenskalen deshalb immer mehr nach unten geschraubt werden.

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WiWi Gast

Wie schwer ist ein Duales Studium?

WiWi Gast schrieb am 07.04.2021:

Ich bin jetzt im Master Mabau und muss zugeben, dass die ehemaligen DHBWler in nichts nachstehen. Den theoretischen Stoff haben sie echt drauf und die meisten von denen sind so krass diszipliniert

Die DHBWler, welche sich nicht mit ihrem Pseudo-Bachelor zufriedengeben, sondern hinterher an eine Uni für den Master gehen, sind auch in der Regel die besten und selbstbewusstesten Studenten der Kohorte. Die geben eine oft gute Einstiegsposition auf, da sie wissen, eh wieder was gutes zu finden nach dem Studium und sich gerne nochmals intellektuell fordern wollen.
Ergo: nicht repräsentativ

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WiWi Gast

Wie schwer ist ein Duales Studium?

Ein duales Studium ist vor allem deswegen schwer, weil du kaum Zeit zum Durchatmen hast. Du machst wie an den meisten FHs alle Klausuren innerhalb einer Woche und kannst dich nicht wie an der Uni mal eben in den Semesterferien entspannt vorbereiten. Danach geht es direkt weiter in die Praxisphase. An der Uni ist es keine Norm, dass man nach jedem Semester ein Praktikum macht, das ist nur bei einem kleinen Prozentsatz der Fall. Der Rest entspannt sich in den Ferien oder verdient sich mit einem fachfremden Nebenjob was dazu.

Für die Industrie ist das duale Studium perfekt. Die Uni geht tiefer wissenschaftlich rein, das braucht am Ende aber kein Arbeitnehmer der Welt. Nochmal, Universitäten bereiten für die wissenschaftliche Karriere vor, FHs für die Wirtschaft. An der Uni muss man dementsprechend theoretisch bewandter sein, an FHs muss man mehr Interesse für wirtschaftliche Zusammenhänge mitbringen. Wenn du gerne still für dich aus dem Skript heraus arbeitest, geh an eine Uni, wenn du an Diskussionen teilhaben und auch mal das ein oder andere Gruppenprojekt machen willst, geh an die (duale) FH. Beide Wege führen zum Ziel, wenn du in den jeweiligen Disziplinen ablieferst.

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WiWi Gast

Wie schwer ist ein Duales Studium?

WiWi Gast schrieb am 07.04.2021:

Ich bin jetzt im Master Mabau und muss zugeben, dass die ehemaligen DHBWler in nichts nachstehen. Den theoretischen Stoff haben sie echt drauf und die meisten von denen sind so krass diszipliniert

Die DHBWler, welche sich nicht mit ihrem Pseudo-Bachelor zufriedengeben, sondern hinterher an eine Uni für den Master gehen, sind auch in der Regel die besten und selbstbewusstesten Studenten der Kohorte. Die geben eine oft gute Einstiegsposition auf, da sie wissen, eh wieder was gutes zu finden nach dem Studium und sich gerne nochmals intellektuell fordern wollen.
Ergo: nicht repräsentativ

oder die, welche keine gute Einstiegsstelle bekommen haben...

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WiWi Gast

Wie schwer ist ein Duales Studium?

Niemand sagt, ein duales Studium wäre schlecht um in Konzernen einzusteigen. Dafür ist es gut.

Fachlich und vom Anspruch nicht vergleichbar mit einer Uni.

Ich bin Führungskraft in der Industrie, arbeite kaum mehr fachlich und nun kommt mir mein Uni Studium gelegen. Denn nun kommt es auf andere Eigenschaften an. Abstraktes, strukturiertes Denken, Probleme erkennen, beschrieben, einordnen, eine Lösung herbeiführen (nicht selbst lösen!).

Je höher die Führungsebene, desto höher der Uni Anteil.
Vergesst das nicht, wenn es immer heißt „das braucht in der Praxis doch keiner“.

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WiWi Gast

Wie schwer ist ein Duales Studium?

WiWi Gast schrieb am 07.04.2021:

Niemand sagt, ein duales Studium wäre schlecht um in Konzernen einzusteigen. Dafür ist es gut.

Fachlich und vom Anspruch nicht vergleichbar mit einer Uni.

Ich bin Führungskraft in der Industrie, arbeite kaum mehr fachlich und nun kommt mir mein Uni Studium gelegen. Denn nun kommt es auf andere Eigenschaften an. Abstraktes, strukturiertes Denken, Probleme erkennen, beschrieben, einordnen, eine Lösung herbeiführen (nicht selbst lösen!).

Je höher die Führungsebene, desto höher der Uni Anteil.
Vergesst das nicht, wenn es immer heißt „das braucht in der Praxis doch keiner“.

Diesen Eindruck teile ich. Ein Universitätsstudium betont generische Fähigkeiten und Wissen, das ist auf allen Ebenen anwendbar. Nicht nur auf der operativen.

antworten
WiWi Gast

Wie schwer ist ein Duales Studium?

Nur brauche ich für solch eine Denkweise kein Studium an einer Uni, sondern einfach einen hohen IQ (zumindest überdurchschnittlich). Und DHBW Absolventen stehen, gemessen am Abitur, den Uni Absolventen in nichts nach. Bei uns brauchst du ein Abi von ca 1,5. Und ich bin mir sicher, dass diese nicht weniger abstrakt denken können, als Uni Absolventen :)

WiWi Gast schrieb am 07.04.2021:

Niemand sagt, ein duales Studium wäre schlecht um in Konzernen einzusteigen. Dafür ist es gut.

Fachlich und vom Anspruch nicht vergleichbar mit einer Uni.

Ich bin Führungskraft in der Industrie, arbeite kaum mehr fachlich und nun kommt mir mein Uni Studium gelegen. Denn nun kommt es auf andere Eigenschaften an. Abstraktes, strukturiertes Denken, Probleme erkennen, beschrieben, einordnen, eine Lösung herbeiführen (nicht selbst lösen!).

Je höher die Führungsebene, desto höher der Uni Anteil.
Vergesst das nicht, wenn es immer heißt „das braucht in der Praxis doch keiner“.

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WiWi Gast

Wie schwer ist ein Duales Studium?

WiWi Gast schrieb am 07.04.2021:

Ein duales Studium ist vor allem deswegen schwer, weil du kaum Zeit zum Durchatmen hast. Du machst wie an den meisten FHs alle Klausuren innerhalb einer Woche und kannst dich nicht wie an der Uni mal eben in den Semesterferien entspannt vorbereiten. Danach geht es direkt weiter in die Praxisphase. An der Uni ist es keine Norm, dass man nach jedem Semester ein Praktikum macht, das ist nur bei einem kleinen Prozentsatz der Fall. Der Rest entspannt sich in den Ferien oder verdient sich mit einem fachfremden Nebenjob was dazu.

Für die Industrie ist das duale Studium perfekt. Die Uni geht tiefer wissenschaftlich rein, das braucht am Ende aber kein Arbeitnehmer der Welt. Nochmal, Universitäten bereiten für die wissenschaftliche Karriere vor, FHs für die Wirtschaft. An der Uni muss man dementsprechend theoretisch bewandter sein, an FHs muss man mehr Interesse für wirtschaftliche Zusammenhänge mitbringen. Wenn du gerne still für dich aus dem Skript heraus arbeitest, geh an eine Uni, wenn du an Diskussionen teilhaben und auch mal das ein oder andere Gruppenprojekt machen willst, geh an die (duale) FH. Beide Wege führen zum Ziel, wenn du in den jeweiligen Disziplinen ablieferst.

LOL, Fh's sind fachlich eine Katastrophe. Der Stoff ist ähnlich wie an den meisten Unis nur extrem vereinfacht, die meisten Stundeten haben keine Ahnung was die überhaupt tun, soll ja Praxis sein.... wir können gleich Excel-Tabellen ausfüllen und E-Mails verschicken als Studienfach anbieten und nennen es dann "praxisorientiert". Zudem haben 99% der Stunden an der Fh null Interesse an dem Fach und studieren es nahezu blind, die wichtigste Frage ist "Klausurrelevant?". Durch das breite Angebot an Modulen sind die Unis spätestens wenn es um die Spezialisierung geht deutlich praxisnaher als die Fh's. Z.b Rechnungswesen Schwerpunkt an den Fh's ähnelt dem Grundlagen-Modul einer Uni.

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WiWi Gast

Wie schwer ist ein Duales Studium?

Es sollte an sich gar nicht um das Thema FH VS UNI gehen, für die meisten Jobs braucht man kein Studium überhaupt. Grundliegende Fachkenntnisse und eine strukturierte Einarbeitung reichen für 99% der Tätigkeiten aus. Kein Wunder wenn für jeden sch+++ß ein Studium verlangt wird, sich die Studenten beschweren, dass die UNI Praxisfremd ist.....

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WiWi Gast

Wie schwer ist ein Duales Studium?

WiWi Gast schrieb am 08.04.2021:

Ein duales Studium ist vor allem deswegen schwer, weil du kaum Zeit zum Durchatmen hast. Du machst wie an den meisten FHs alle Klausuren innerhalb einer Woche und kannst dich nicht wie an der Uni mal eben in den Semesterferien entspannt vorbereiten. Danach geht es direkt weiter in die Praxisphase. An der Uni ist es keine Norm, dass man nach jedem Semester ein Praktikum macht, das ist nur bei einem kleinen Prozentsatz der Fall. Der Rest entspannt sich in den Ferien oder verdient sich mit einem fachfremden Nebenjob was dazu.

Für die Industrie ist das duale Studium perfekt. Die Uni geht tiefer wissenschaftlich rein, das braucht am Ende aber kein Arbeitnehmer der Welt. Nochmal, Universitäten bereiten für die wissenschaftliche Karriere vor, FHs für die Wirtschaft. An der Uni muss man dementsprechend theoretisch bewandter sein, an FHs muss man mehr Interesse für wirtschaftliche Zusammenhänge mitbringen. Wenn du gerne still für dich aus dem Skript heraus arbeitest, geh an eine Uni, wenn du an Diskussionen teilhaben und auch mal das ein oder andere Gruppenprojekt machen willst, geh an die (duale) FH. Beide Wege führen zum Ziel, wenn du in den jeweiligen Disziplinen ablieferst.

LOL, Fh's sind fachlich eine Katastrophe. Der Stoff ist ähnlich wie an den meisten Unis nur extrem vereinfacht, die meisten Stundeten haben keine Ahnung was die überhaupt tun, soll ja Praxis sein.... wir können gleich Excel-Tabellen ausfüllen und E-Mails verschicken als Studienfach anbieten und nennen es dann "praxisorientiert". Zudem haben 99% der Stunden an der Fh null Interesse an dem Fach und studieren es nahezu blind, die wichtigste Frage ist "Klausurrelevant?". Durch das breite Angebot an Modulen sind die Unis spätestens wenn es um die Spezialisierung geht deutlich praxisnaher als die Fh's. Z.b Rechnungswesen Schwerpunkt an den Fh's ähnelt dem Grundlagen-Modul einer Uni.
Wer füllt denn in der Vorlesung Excel-Tabellen aus? FHs sind praxisorientiert, indem sie viel mit Cases arbeiten. Das machen die meisten Unis im angloamerikanischen Umfeld übrigens genauso. Der Schwerpunkt wird einfach anders gelegt.

Studenten, die keine Ahnung haben, warum sie BWL studieren, gibt es auf den meisten Unis. Der Fehler ist es, von Mannheim, Köln und LMU auf alle anderen Unis zu schließen. Nur weil die Studenten dort sehr karriereorientiert sind, heißt es nicht, dass es in Bayreuth, Tübingen, Passau oder Hamburg genauso wäre. Da finden sich überall solche Leute, die nur BWL studieren, weil der NC gepasst hat. Und an der DHBW und anderen FHs gibt es ebenso Studenten wie in Mannheim und Co., die Top-Leistungen bringen, abstrakt denken und ihren Weg in Top-Unternehmen finden.
Heute noch auf LinkedIn auf einen gestoßen, der 1,0 Abi hat, dann warum auch immer auf die Macromedia Hochschule gegangen ist, ebenfalls 1,0, dann Mannheim im Master mit 1,1 und jetzt McKinsey. Wenn es nach dem Forum hier geht, müsste er nach dem Privat-FH-Bachelor ja mit 3,0 in Mannheim untergegangen sein... das ist einfach nur die Unsicherheit, wenn man einer von tausenden ist und versucht, die eigene Uni gutzureden, um rauszustechen.

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WiWi Gast

Wie schwer ist ein Duales Studium?

WiWi Gast schrieb am 08.04.2021:

Nur brauche ich für solch eine Denkweise kein Studium an einer Uni, sondern einfach einen hohen IQ (zumindest überdurchschnittlich). Und DHBW Absolventen stehen, gemessen am Abitur, den Uni Absolventen in nichts nach. Bei uns brauchst du ein Abi von ca 1,5. Und ich bin mir sicher, dass diese nicht weniger abstrakt denken können, als Uni Absolventen :)

WiWi Gast schrieb am 07.04.2021:

Niemand sagt, ein duales Studium wäre schlecht um in Konzernen einzusteigen. Dafür ist es gut.

Fachlich und vom Anspruch nicht vergleichbar mit einer Uni.

Ich bin Führungskraft in der Industrie, arbeite kaum mehr fachlich und nun kommt mir mein Uni Studium gelegen. Denn nun kommt es auf andere Eigenschaften an. Abstraktes, strukturiertes Denken, Probleme erkennen, beschrieben, einordnen, eine Lösung herbeiführen (nicht selbst lösen!).

Je höher die Führungsebene, desto höher der Uni Anteil.
Vergesst das nicht, wenn es immer heißt „das braucht in der Praxis doch keiner“.

Nein, mit IQ hat das nichts zu tun (überdurchschnittlich ist sicherlich Voraussetzung). Und auch die Fähigkeiten auf der Schule sind andere. Ein gutes Abi bedeutet nicht viel.
Wenn Du mal "richtig" im Job bist und dich ggf. auf FK-Ebene bewegst, weißt Du, was ich meine.

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WiWi Gast

Wie schwer ist ein Duales Studium?

WiWi Gast schrieb am 06.04.2021:

Guten Tag zusammen,

Ich hab eine Zusage für ein Wirtschaft-technisches Studium bei einem Automobilkonzern in Wolfsburg bekommen, und wollte mal eure Meinung wissen, wie anspruchsvoll oder Zeitaufwendig ein Duales Studium an einer FH ist und ob man es mit einer normalen Universität vergleichen kann.
Das Studium wird an der Ostfalia stattfinden, jedoch kann ich dort das Niveau nicht einschätzen.

Ich würde mich freuen über Erfahrungsberichte von anderen Dualen Studenten, vielleicht auch aus dem gleichen Konzern.

Mit freundlichen Grüßen

Studiere dual an einer echten FH (keine duale Hochschule), dass Niveau ist wie bei den normalen Studenten, wir schreiben auch exakt die selben Klausuren!

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WiWi Gast

Wie schwer ist ein Duales Studium?

WiWi Gast schrieb am 08.04.2021:

WiWi Gast schrieb am 08.04.2021:

Nur brauche ich für solch eine Denkweise kein Studium an einer Uni, sondern einfach einen hohen IQ (zumindest überdurchschnittlich). Und DHBW Absolventen stehen, gemessen am Abitur, den Uni Absolventen in nichts nach. Bei uns brauchst du ein Abi von ca 1,5. Und ich bin mir sicher, dass diese nicht weniger abstrakt denken können, als Uni Absolventen :)

WiWi Gast schrieb am 07.04.2021:

Niemand sagt, ein duales Studium wäre schlecht um in Konzernen einzusteigen. Dafür ist es gut.

Fachlich und vom Anspruch nicht vergleichbar mit einer Uni.

Ich bin Führungskraft in der Industrie, arbeite kaum mehr fachlich und nun kommt mir mein Uni Studium gelegen. Denn nun kommt es auf andere Eigenschaften an. Abstraktes, strukturiertes Denken, Probleme erkennen, beschrieben, einordnen, eine Lösung herbeiführen (nicht selbst lösen!).

Je höher die Führungsebene, desto höher der Uni Anteil.
Vergesst das nicht, wenn es immer heißt „das braucht in der Praxis doch keiner“.

Nein, mit IQ hat das nichts zu tun (überdurchschnittlich ist sicherlich Voraussetzung). Und auch die Fähigkeiten auf der Schule sind andere. Ein gutes Abi bedeutet nicht viel.
Wenn Du mal "richtig" im Job bist und dich ggf. auf FK-Ebene bewegst, weißt Du, was ich meine.

also Stromberg hat es auch ohne Uni zum Abteilungsleiter geschafft

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WiWi Gast

Wie schwer ist ein Duales Studium?

Lol, duales Studium bringt dir eine extrem Geile Strukturiertheit und Arbeitsweise, die dir definitiv weiterhelfen wird.
Gegenüber der Uni ist der Stoff nicht wirklich leichter oder schwieriger aber ich empfinde es an der Uni bisschen mehr unnötigen Stoff.

Vorlesungen gehen gleich lang, aber an der DHBW wirst du ein bisschen mehr geführt. (12 Wochen DH und ca. 13 aWochen pro Semester an der Uni)

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WiWi Gast

Wie schwer ist ein Duales Studium?

WiWi Gast schrieb am 08.04.2021:

Lol, duales Studium bringt dir eine extrem Geile Strukturiertheit und Arbeitsweise, die dir definitiv weiterhelfen wird.
Gegenüber der Uni ist der Stoff nicht wirklich leichter oder schwieriger aber ich empfinde es an der Uni bisschen mehr unnötigen Stoff.

sorry, aber das stimmt einfach nicht...und das sage ich als Dualer, der sich im Fach Wirtschaftsingenieurswesen regelmäßig mit den Uni-Freunden ausgetauscht hat...die haben über meine Unterlagen gelacht, während ich bei denen kein einziges Arbeitsblatt lösen konnte

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