DieManager von Morgen WiWi-TReFF.de - Zeitung & Forum für Wirtschaftsstudium & Karriere
Duale StudiengängeStudienabbruch

Neue Chancen für Studienabbrecher mit dualer Berufsausbildung

Ab diesem Jahr starten im Programm »Jobstarter plus« des Bundesministeriums für Bildung und Forschung bundesweit 18 regionale Projekte, mit denen Studienabbrecher für eine duale Berufsausbildung gewonnen werden. Das Programm bringen Ausbildungsbetriebe und Studienabbrecher zusammen.

Bundesministerin für Bildung und Forschung Prof. Dr. Johanna Wanka

Duale Berufsausbildung - Neue Chancen für Studienabbrecher
Berlin, 22.01.2015 (bmbf) - Ab diesem Jahr starten im Programm »Jobstarter plus« des Bundesministeriums für Bildung und Forschung bundesweit 18 regionale Projekte, mit denen Studienabbrecherinnen und -abbrecher für eine duale Berufsausbildung gewonnen werden.

"Mit diesen Projekten werden wir Studienabbrecher, Kammern, Betriebe und Hochschulen zusammenbringen. Studienabbrechern bieten wir damit neue Karrierechancen durch eine berufliche Ausbildung. Kleine und mittlere Unternehmen bekommen weitere Möglichkeiten, ihren Fachkräftebedarf zu decken", sagte Bundesbildungsministerin Johanna Wanka.

Die Jobstarter plus-Projekte entwickeln und erproben neue Maßnahmen und Modelle zur beruflichen Erstausbildung oder beruflichen Fortbildung von Studienabbrechern. Sie bauen dabei auf den im Studium erworbenen Kompetenzen und Kenntnissen auf. In den Projekten wird die Zielgruppe identifiziert und durch Beratung, Begleitung und Unterstützung für eine berufliche Bildung gewonnen.

Ebenso werden kleine und mittelständische Betriebe bei der beruflichen Aus- und Fortbildung dieser jungen Menschen unterstützt. Für diese Betriebe ist es besonders wichtig, auch leistungsstarke Jugendliche als zukünftige Fach- und Führungskräfte zu gewinnen. Die Projekte informieren und sensibilisieren die Unternehmen für die interessante Gruppe der Studienabbrecher und erarbeiten mit ihnen entsprechende Rekrutierungsstrategien. Dabei geht es auch um die Anerkennung und Anrechnung von Leistungsnachweisen aus einem abgebrochenen Studium.

Die Hochschule Wismar und ihr Verbundpartner RegioVision GmbH Schwerin mit dem Projekt "ask for change" spricht beispielsweise die Studienabbrecherinnen und -abbrecher an der Hochschule gezielt an und hilft ihnen Zugang zu regionalen Betrieben mit hohem Fachkräftebedarf zu bekommen. Auch das Projekt "SWITCH – die Full-Service-Agentur" der Stadt Aachen setzt auf die direkte Ansprache der jungen Menschen – und erweitert künftig die Liste der möglichen Ausbildungsberufe, um möglichst Studienabbrechern aus allen Studienfächern eine Ausbildung zu ermöglichen.

Die 18 regionalen Jobstarter plus-Projekte wurden aus 102 formal gültigen Projektanträgen ausgewählt. Es werden zwölf Kammern und vier Hochschulen gefördert, zwei  Projekte werden von Bildungsdienstleistern durchgeführt. Unter den Projektträgern gibt es einige wenige, die bereits auf Erfahrung mit dem Thema zurückgreifen können und solche, die sich erstmals diesem Themenfeld widmen. Insgesamt stellt das BMBF für die 18 regionalen Projekte rund 7,2 Millionen Euro zur Verfügung, der Europäische Sozialfonds (ESF) ist an der Finanzierung beteiligt.

Mit dem Ausbildungsstrukturprogramm Jobstarter fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung ein umfassendes Programm zur Verbesserung des Ausbildungsmarktes. Die geförderten Jobstarter-Projekte tragen zur Steigerung des betrieblichen Ausbildungsplatzangebotes und zu einer Verbesserung der Ausbildungsstruktur bei. Das Programm wird aus Mitteln des ESF ko-finanziert. Durchgeführt wird das Programm von der Programmstelle JOBSTARTER beim Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB). Seit Beginn des Programms JOBSTARTER im Jahre 2006 sind insgesamt 310 regionale Projekte in sechs Förderrunden an den Start gegangen. 2014 startete mit dem Programm JOBSTARTER plus eine neue Phase der Projektförderung. In den Jahren bis 2020 stehen für mehrere Förderrunden insgesamt rund 110 Millionen Euro zur Verfügung, inklusive ESF-Mittel.

Weitere Informationen
http://www.jobstarter.de

Im Forum zu Studienabbruch

5 Kommentare

Softwareentwickler Stundium abgebrochen, Gehaltsvorstellung

Manuel90

Hallo, ich habe nach meinem Abitur eine Ausbildung zum Fachinformatiker gemacht mit einem sehr guten Zeugnis. Habe dann Informatik studiert und musste dies im 8. Semester wegen endgültig nicht bestan ...

4 Kommentare

Master abbrechen nach Praktikum, wie bewerben/anschreiben

WiWi Gast

Abend zusammen, studiere aktuell im Master (zweites Semester). Hier hab ich direkt ein Praktikum eingelegt, dass noch gut 1-2 Monate andauert (BIG4). Nun habe ich bemerkt, dass mir das Arbeitsleben b ...

15 Kommentare

Studium abbrechen für Selbständigkeit

WiWi Gast

Hallo, ich wusste nicht genau, wo ich meine Frage unter bringen soll. Ich studiere aktuell im Master, hab meinen Bachelor gut abgeschlossen und jetzt hat mich aber die - für viele vermutlich irrwitzi ...

22 Kommentare

Studienabbruch während Diplomarbeit?

Adosin

Hallo Leute, ich stehe grad vor einer sehr schweren Entscheidung und hoffe ihr könnt mir ein paar Tipps geben. Ich bin Mitte 20, studiere BWL auf Diplom in Greifswald und stehe kurz vor meinem Absc ...

5 Kommentare

abgebrochenes duales Studium im CV

WiWi Gast

Servus, habe 2010 mein Abi gemacht, habe dann im August ein duales Studium (Wirtschaftingenieurwesen) begonnen, dieses aber nach 4 Wochen abgebrochen um mich für ein konventionelles BWL-Studium (im ...

15 Kommentare

Einstieg Produktmanagement Gehalt

WiWi Gast

Hallo ihr Lieben, ich stehe vor der Bewerbung für eine Stelle als Produktmanagerin und weiß nicht so genau, welches Gehalt ich angeben kann. Habe eine kaufm. Ausbildung, FH und ausl. Uni Bachelor, e ...

1 Kommentare

Dipl-Kfm. (Fh) o. Ba+Ma of law (Uni) Dipl-Übers. (Fh)?

WiWi Gast

Hallo, ich hätte die Möglichkeit via Fernstudium noch einmal nach meinem misslungenen Juraexamen zu studieren. Zur Auswahl steht entweder der Dipl.-Kfm. oder Dipl-Wirtschaftsübersetzer bei der akad od ...

Artikel kommentieren

Als WiWi Gast oder Login

Zum Thema Studienabbruch

Exit-Schild in grün mit Pfeil nach unten.

Studienabbrecher - Der Fehler liegt im System

28 Prozent der Bachelorstudenten brechen ihr Studium ab. Leistungsprobleme, fehlende Motivation und Finanzierungsschwierigkeiten sind die Hauptgründe dafür. Sollte die Regierung deshalb die Studienplätze verknappen? Nein, denn es studieren keinesfalls zu viele junge Menschen. Das zeigen die geringen Arbeitslosenquoten und guten Gehälter in Deutschland – übrigens auch für Bachelorabsolventen. Der Fehler liegt vielmehr in den finanziellen Fehlanreizen im Hochschulsystem – und in der Abkehr von Studiengebühren.

Weiteres zum Thema Duale Studiengänge

Duales Studium: Steuerlehre/Taxation in Frankfurt ab WS 2017/18 studieren

Ab dem Wintersemester 2017/18 wird an der Frankfurt University of Applied Sciences in Kooperation mit der Steuerberaterkammer Hessen der neue duale Studiengang Steuerlehre - Taxation angeboten. Das neue Bachelor-Studium in Steuerlehre bereitet gezielt auf Tätigkeiten in Unternehmen der Steuerberatungsbranche vor und soll den Weg zum Steuerberaterexamen vorbereiten. Studieninteressierte können sich ab sofort bei kooperierenden Unternehmen bewerben.

Studenten im Hörsaal

Wirtschaft studieren: Das Duale Studium BWL an einer Berufsakademie

Ein duales Studium in Betriebswirtschaftslehre, Wirtschaftsinformatik oder Wirtschaftsingenieurwesen zu beginnen, ist eine alternative Studienmöglichkeit zur universitären Ausbildung. Studieninteressierte, die gern praktisch arbeiten wollen, finden in Berufsakademien passende Studiengänge in den Wirtschaftswissenschaften. Eine Vielzahl an Spezialisierungen in wirtschaftswissenschaftlichen Fächern ermöglicht bereits ab dem Bachelor eine Vertiefung. Nach dem dualen Studium werden viele BWL-Absolventen von ihrem Praxispartner übernommen oder nutzen im Anschluss die Möglichkeit für einen dualen Master oder für einen Master an einer Hochschule mit Promotionsrecht.

Duales Studium Logistik, International Marketing, Marketing & Communications an der ISM

Duales Studium in International Management, Logistik und Marketing ab Wintersemester 2017/18

Das Studienangebot an der privaten Hochschule International Management School (ISM) wächst: Ab dem Wintersemester 2017/18 kann in den Fächern International Management, Logistik und Marketing dual studiert werden. Neben regelmäßigen Praxisphasen, ist ein Auslandssemester an einer Partnerhochschule integriert. Bewerbungen für die neuen dualen Bachelor-Studiengänge sind ganzjährig möglich.

Beliebtes zum Thema Studienwahl

Header Bilder der Wiwi-Studiengänge / Betriebswirtschaftslehre BWL

Wirtschaft studieren: Das Studium Betriebswirtschaftslehre (BWL)

Das Studium der Betriebswirtschaftslehre ist mit Abstand am beliebtesten in Deutschland. Nicht ohne Grund, denn BWL-Absolventen haben im Gesamtvergleich beste Job-Aussichten. Im Jahr 2013 haben 72.700 Studienanfänger und damit sechs Prozent mehr ein BWL-Studium begonnen. Dabei ist Betriebswirtschaftslehre bei Frauen und Männern gleichermaßen beliebt: Beinahe die Hälfte der Studienanfänger war weiblich. Insgesamt waren 222.600 Studierende in BWL eingeschrieben und rund 42.400 Abschlussprüfungen wurden in 2013 erfolgreich abgelegt. Mehr als zwei Drittel bestanden die Bachelor-Prüfung in BWL. Der Anteil der Masterabsolventen lag in BWL bei 21 Prozent.

HHL Leipzig Graduate School of Management

Wirtschaft studieren: Das BWL-Studium an privaten Hochschulen

Private Hochschulen sind für ihren Innovationsgeist im deutschen Hochschulsystem bekannt. Als nichtstaatliche Hochschulen setzen private Hochschulen auf einen starken Praxisbezug und eine internationale Ausrichtung. In enger Zusammenarbeit mit Kooperationen aus Wirtschaft und Industrie wird Studenten der Berufseinstieg schon im Studium erleichtert. Damit wächst der Attraktivitäts-Index von privaten Hochschulen für Studieninteressierte, besonders für die Studiengänge Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre und andere Management-Fächern. Mehr als 60 Prozent der privaten Hochschulen bieten aktuell Studiengänge in den Wirtschaftswissenschaften an.

Wirtschaft studieren: Das BWL-Studium an der Fachhochschule (FH)

Ein Studium der Wirtschaftswissenschaften an einer Fachhochschule ist in Deutschland sehr gefragt. Der anhaltende Aufwärtstrend an einer Fachhochschule (FH) ein Studium aufzunehmen, hat vor allem einen Grund: der anwendungsbezogene Lehrunterricht. Derzeit studieren rund 63.089 Studenten an Fachhochschulen in Studiengängen aus den Fächern Recht-, Sozial- und Wirtschaftswissenschaften.

Wichtige Branchen für Wirtschaftswissenschaftler

Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre, Wirtschaftsinformatik und Wirtschaftsingenieurwesen: Absolventen mit Abschlüssen in einem wirtschaftswissenschaftlichen Studienfach stehen fast alle Branche in Deutschland offen, um den Berufseinstieg zu schaffen. Einige Branchen in Deutschland sind dabei umsatzstärker als andere oder haben bessere Renditen. Es bieten sich zahlreiche Berufsfelder und Jobs an, die es zu entdecken gilt.

Screenshot Homepage freie-studienplaetze.de

freie-studienplaetze.de - Offizielle Studienplatzbörse bis Ende Oktober 2017 geöffnet

Die bundesweite Studienplatzbörse »freie-studienplaetze.de« ist seit dem 1. August 2017 wieder online. Sie informiert Studieninteressierte tagesaktuell über noch verfügbare Studienplätze für ein Bachelorstudium oder Masterstudium in Deutschland für das Wintersemester 2017/18. Das Angebot umfasst Studienplätze in zulassungsbeschränkten Fächern, die noch im Losverfahren vergeben werden und in zulassungsfreien Fächern, die einfach frei geblieben sind.

Der Kopf einer Frau mit einer Pagenfrisur.

Lebenseinkommen: Wirtschaftsstudium bringt Männern 529.000 Euro mehr als Ausbildung

Mit einem Universitätsabschluss steigt das Lebenseinkommen um durchschnittlich etwa 390.000 Euro und mit einem Fachhochschulabschluss um 270.000 Euro gegenüber einer Ausbildung. Durch ein Wirtschaftsstudium wächst das Lebenseinkommen bei Männern um durchschnittlich gut 529.000 Euro und bei Frauen um knapp 248.000 Euro. Ein Studium schützt zudem besser vor Arbeitslosigkeit. So lauten die Ergebnisse der aktuellen Bildungsstudie 2017 vom Ifo-Institut für Wirtschaftsforschung.

Die bunt angeleuchtete Oper von Sydney.

Deutsch-australischer Doppel-Abschluss Bachelor of Business Management

An der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt (FHWS) profitieren Studierende von dem Double Degree-Austauschprogramm mit dem International College of Management Sydney (ICMS). Während des Studiums gehen Studierende für drei Semester nach Sydney in Australien und erlangen neben dem Bachelor of Arts an der FHWS, an der ICMS den Bachleor of Business Management (BBM).

Feedback +/-

Feedback