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Nach 6 Jahren im Beruf, überlege Wirtschaftspädagogik für Berufsschullehramt zu studieren

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Nc96

Nach 6 Jahren im Beruf, überlege Wirtschaftspädagogik für Berufsschullehramt zu studieren

Hallo zusammen,

ich (23, bald 24 Jahre alt) überlege seit ein paar Tagen intensiv ob ich ab nächstes Jahr Wirtschaftspädagogik studieren soll um später Berufsschullehrer zu werden und mich würde mal Eure Meinung dazu interessieren und ich hätte auch noch ein paar Fragen zum Studiengang....

Hintergrund meiner Überlegung ist dass ich unglaublich gerne mit (jungen) Menschen zusammen arbeite, sie fördere und sie weiterentwickle. Zum Beispiel bin ich ehrenamtlich bei einer Einrichtung tätig wo ich mithelfe Jugendliche mit Suizidgedanken zu beraten, durfte bei zwei früheren Arbeitgebern Auszubildende und Praktikanten betreuen und hab meinem kleinen Bruder des öfteren schulisch Nachhilfe gegeben, was mir alles sehr große Freude macht/ gemacht hat und ich hab dabei auch immer sehr positive Rückmeldungen bekommen.

Dagegen spricht aber dass meine Berufserfahrungen (die dann ja mehr oder weniger umsonst gewesen wären) schon über die von ein paar Praktikas (wie bei den meisten anderen Studenten) hinaus gehen, während meine Erfahrungen mit viel theoretischem lernen aber wiederrum wohl deutlich geringer sind als die anderer Studenten.

Beruflich hab ich u.a. während meiner kaufmännischen Ausbildung aus einer personellen Notsituation heraus eine Key Account Abteilung 2 Wochen lang erfolgreich alleine managen dürfen, bin bei meinem letzten Arbeitgeber Mitarbeiter des Jahres geworden und bei meinem noch aktuellen Arbeitgeber (habe wegen massiven Problemen mit meinem direkten Vorgesetzten zum 31.08 gekündigt) lag ich Gehaltlich immerhin schon bei 52k + Provision Bruttojahresgehalt (im besten Monat lag ich über 5k).

Bislang war es eigentlich mein berufliches Ziel Führungskraft zu werden, jedoch hab ich festgestellt dass meine Vorstellung davon (Menschen unterstützen ihre beruflichen Ziele zu erreichen, Menschen fördern und weiterentwickeln und ihnen etwas beibringen etc.) wohl deutlich näher am Beruf des Lehrers als am Beruf einer klassischen Führungskraft in einem Wirtschaftsunternehmen liegt. So kam ich jetzt eben auf die Idee mit dem Wirtschaftspädagogik Studium..

Was das Theoretische Lernen angeht ist es aber so dass ich kein Abi habe, jedoch über meinen IHK Handelsfachwirt ( den ich im März/April nächsten Jahres hoffentlich erfolgreich abschließen werde) + über 3 Jahre Berufserfahrung + Mittlere Reife mit 1,9 abgeschlossen, bei Bestehen des Fachwirtes die allgemeine Hochschulzugangsberechtigung für Beruflich qualifizierte nächstes Jahr kriegen würde...

Hier hab ich noch die Frage offen ob die Plätze für Beruflich qualifizierte in einem extra Kontingent vergeben werden oder ob die Prüfungsdurchschnittsnote meines Fachwirts dann 1:1 als NC mit den Abschlussnoten der Abiturienten verglichen wird??

Und allgemein hab ich eben noch etwas Bedenken dass das Lernen an einer Uni (da ich aus der Ecke stamme wäre falls möglich im Moment dann sogar auch noch die LMU meine erste Wahl) ja wie ich von Freunden mitkriege gefühlt 1000 fach schwieriger / aufwendiger ist als das Lernen auf den Fachwirt, die Ausbildung oder die Mittlere Reife... was passiert also mit mir wenn ich jetzt alles auf die Karte Studium setze und es dann nicht schaffe? Dann hätte ich mir ja alles was ich mir beruflich die letzten 6 Jahre aufgebaut habe mit einer Abrissbirne eingerissen und wäre auf einmal von Langzeitarbeitsigkeit bedroht.. und selbst wenn ich es schaffe ist der Lehrermangel im Bereich der Wirtschaftsberufe ja wohl auch bei weitem nicht so groß wie in anderen Fachbereichen?
Andererseits denke ich mir aber wieder, dass ich es doch zumindest versuchen und dafür kämpfen/lernen sollte, wenn ich dafür dann einen für mich sehr erfüllenden und gesellschaftlich wichtigen Beruf bekomme, anstatt aus Angst in den verbleibenden mindestens 44 Jahren bis zu meinem Rentenbeginn Berufe auszuüben die mich nicht wirklich erfüllen...

Vielleicht kann ja jemand von Euch meine Überlegungen etwas nachvollziehen und bin jedem dankbar wenn ihr mir schreibt wenn ihr Erfahrungen mit dem Studiengang habt, mir die Frage zum NC beantworten könnt oder einen guten Rat für mich habt was ihr an meiner Stelle tun würdet und sorry dass der Text etwas lang und unstrukturiert geworden ist :D

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WiWi Gast

Nach 6 Jahren im Beruf, überlege Wirtschaftspädagogik für Berufsschullehramt zu studieren

Abi machen, Fachwirt wird nicht gleichgesetzt

Wipäd ist ein Masterstudiengang,kein Bachelorstudium.

Nur mit wipäd hast du nur ein einschlägiges Fach Wirtschaft. Um gute Chancen zu haben solltest du also noch ein Zweitfach wählen.

Dementsprechend such dir eine Uni wo Wirtschaft mit Kombi wählen kannst ..sonst halt zweites Fach nachstudieren aber das kostet natürlich alles.

Mach einfach das Lehramtstudium fertig. Zeitdruck hast du hier nicht

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WiWi Gast

Nach 6 Jahren im Beruf, überlege Wirtschaftspädagogik für Berufsschullehramt zu studieren

Verstehe dich, mit Wipäd bist du auf Bayern fixiert. Zudem ist das Überlaufen hoch 10.

Quelle: bekannte von mir hat es studiert und keinen Platz in ihrem Landkreis bekommen. Ergo: freie Wirtschaft

Men verschwendest du damit nur Zeit und Ressourcen. Solltest dich mal umschauen, ob ggf. Ein Studium in Richtung soziale Pädagogik was für dich ist.

Vorteil: ähnlich aber flexibler und vorallem bessere Chancen in Zukunft als wipäd

Zudem werden eher Integrationshelfer als bwl Lehrer gesucht.

Wenn du lust und Laune hast, kannst du auch mal schauen, ob technische Studiengänge was für dich wären. Dort fehlt es an Lehrern!

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WiWi Gast

Nach 6 Jahren im Beruf, überlege Wirtschaftspädagogik für Berufsschullehramt zu studieren

WiWi Gast schrieb am 20.08.2020:

Verstehe dich, mit Wipäd bist du auf Bayern fixiert. Zudem ist das Überlaufen hoch 10.

Quelle: bekannte von mir hat es studiert und keinen Platz in ihrem Landkreis bekommen. Ergo: freie Wirtschaft

Men verschwendest du damit nur Zeit und Ressourcen. Solltest dich mal umschauen, ob ggf. Ein Studium in Richtung soziale Pädagogik was für dich ist.

Vorteil: ähnlich aber flexibler und vorallem bessere Chancen in Zukunft als wipäd

Zudem werden eher Integrationshelfer als bwl Lehrer gesucht.

Wenn du lust und Laune hast, kannst du auch mal schauen, ob technische Studiengänge was für dich wären. Dort fehlt es an Lehrern!

Wipäd gibt es nicht nur in Bayern! Was soll das sein? Wirtschaftslehrer gibt es auch nur in Bayern?

Fakt ist aber, dass es wirklich nicht einfach ist alles andere sind Pauschalitäten

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WiWi Gast

Nach 6 Jahren im Beruf, überlege Wirtschaftspädagogik für Berufsschullehramt zu studieren

Denke WiPäd wäre sicher etwas für dich. Mit dem nötigen Ehrgeiz wirst du auch das Studium gut meistern. Du musst auf jeden Fall dein mathematischen Kenntnisse mit deinem Profil vor bzw. während dem Studium ausbauen. War selbst an einer Realschule, danach Ausbildung und dann BOS.
Wie einer meiner Vorposter schreibt ist einen zweites Fach wohl wirklich sehr wichtig. Dadurch erhöhst du deine Chancen.
Nichtsdestotrotz kann es zu Beginn deiner Lehramtszeit sein, dass du irgendwo in Bayern eingesetzt wirst.
All in all würde ich es dir zutrauen und mit 24 bist du auch sicher noch nicht zu alt.

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WiWi Gast

Nach 6 Jahren im Beruf, überlege Wirtschaftspädagogik für Berufsschullehramt zu studieren

Ich habe Wipäd in Niedersachsen studiert und bereue es nicht, war auch 8 Jahre Lehrerin. Nun hat es mich aus Karrieregründen in die freie Wirtschaft gezogen. Das Tolle an Wipäd ist eben, dass man sowohl in der Schule als auch in der Wirtschaft, je nach Schwerpunkt, sehr gute Chancen hat.

Wie die anderen schon schrieben ist für die Schule das Zweitfach extrem wichtig! Ich empfehle eine Fremdsprache oder Mathematik.

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Nc96

Nach 6 Jahren im Beruf, überlege Wirtschaftspädagogik für Berufsschullehramt zu studieren

WiWi Gast schrieb am 20.08.2020:

Verstehe dich, mit Wipäd bist du auf Bayern fixiert. Zudem ist das Überlaufen hoch 10.

Quelle: bekannte von mir hat es studiert und keinen Platz in ihrem Landkreis bekommen. Ergo: freie Wirtschaft

Men verschwendest du damit nur Zeit und Ressourcen. Solltest dich mal umschauen, ob ggf. Ein Studium in Richtung soziale Pädagogik was für dich ist.

Vorteil: ähnlich aber flexibler und vorallem bessere Chancen in Zukunft als wipäd

Zudem werden eher Integrationshelfer als bwl Lehrer gesucht.

Wenn du lust und Laune hast, kannst du auch mal schauen, ob technische Studiengänge was für dich wären. Dort fehlt es an Lehrern!

Danke für Deine Antwort! :)

Also der Platz in "meinem Landkreis" wäre mir für den Anfang dann auch nicht so wahnsinnig wichtig, aber hat sie denn dann in einem anderen Landkreis noch einen Platz gefunden??

Grundsätzlich wäre soziale Pädagogik schon auch was für mich, allerdings möchte ich eben eigentlich nicht dass meine gesammelten Berufserfahrungen in der Wirtschaft jetzt völlig für die Katz waren, weswegen mir auf den ersten Blick Wirtschaftspädagogik mehr zusagt. Aber ich werde mich gerne mal über soziale Pädagogik informieren, Danke für den Denkanstoß! :)

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WiWi Gast

Nach 6 Jahren im Beruf, überlege Wirtschaftspädagogik für Berufsschullehramt zu studieren

Nein hat sie nicht. War dann so das sie was an Adw erhalten hat.

Nc96 schrieb am 21.08.2020:

Danke für Deine Antwort! :)

Also der Platz in "meinem Landkreis" wäre mir für den Anfang dann auch nicht so wahnsinnig wichtig, aber hat sie denn dann in einem anderen Landkreis noch einen Platz gefunden??

Grundsätzlich wäre soziale Pädagogik schon auch was für mich, allerdings möchte ich eben eigentlich nicht dass meine gesammelten Berufserfahrungen in der Wirtschaft jetzt völlig für die Katz waren, weswegen mir auf den ersten Blick Wirtschaftspädagogik mehr zusagt. Aber ich werde mich gerne mal über soziale Pädagogik informieren, Danke für den Denkanstoß! :)

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WiWi Gast

Nach 6 Jahren im Beruf, überlege Wirtschaftspädagogik für Berufsschullehramt zu studieren

WiWi Gast schrieb am 21.08.2020:

Ich habe Wipäd in Niedersachsen studiert und bereue es nicht, war auch 8 Jahre Lehrerin. Nun hat es mich aus Karrieregründen in die freie Wirtschaft gezogen. Das Tolle an Wipäd ist eben, dass man sowohl in der Schule als auch in der Wirtschaft, je nach Schwerpunkt, sehr gute Chancen hat.

Wie und wann hast du dein Zweitfach denn unterbekommen? Danke :)

Und fiel es dir schwer den Lehrerjob aufzugeben?

Wie die anderen schon schrieben ist für die Schule das Zweitfach extrem wichtig! Ich empfehle eine Fremdsprache oder Mathematik.

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WiWi Gast

Nach 6 Jahren im Beruf, überlege Wirtschaftspädagogik für Berufsschullehramt zu studieren

Wie und wann hast du dein Zweitfach denn unterbekommen? Danke :)

Es war von Anfang an im Studienplan dabei. Ich habe später sogar noch ein zweites Zweitfach hinzugenommen.

Und fiel es dir schwer den Lehrerjob aufzugeben?

Ein wenig. Ich mochte die Schüler und das Kollegium sehr. Aber es war halt immer das Gleiche, mir fehlte eine Hersusforderung und wirkliche Aufstiegsmöglichkeiten gibt es halt im Lehrerberuf nicht.

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