DieManager von Morgen WiWi-TReFF.de - Zeitung & Forum für Wirtschaftsstudium & Karriere
WirtschaftsstudiengängeWINFO

Wirtschaft studieren: Das Studium Wirtschaftsinformatik (WI)

Absolventen der Wirtschaftsinformatik können kaum bessere Karrierechancen haben. Mit einem Abschluss in einem MINT-Fach finden fast 100 Prozent der ehemaligen Wirtschaftsinformatik-Studierenden einen attraktiven und gut bezahlten Job. Kein Wunder, dass sich der Studiengang seit vielen Jahren unter den Top 10 aller Studiengänge befindet – zumindest beim männlichen Geschlecht. Während im Wintersemester 2012/2013 rund 80,5 Prozent Männer Wirtschaftsinformatik (WI) studierten, lag der Frauenanteil bei nur 19,1 Prozent. Frauen sind in der IT gesucht und sollten den Einstieg wagen. Der interdisziplinäre Studiengang Wirtschaftsinformatik ist ideal, um zukünftig erfolgreich in der Männerdomäne als IT-Spezialistin durchzustarten.

Header Bilder der Wiwi-Studiengänge / Wirtschaftsinformatik

Wirtschaftsinformatik als wissenschaftliche Lehre
Die Wirtschaftsinformatik wird den Realwissenschaften zugeordnet, weil sie Phänomene der Wirklichkeit untersucht. Als Teilbereich der Wirtschaftswissenschaften beschäftigt sie sich mit dem Aufbau und der Funktion von computergestützten Informationssystemen in der Wirtschaft, in der Verwaltung und im privaten Umfeld. Durch den Einsatz von rechnerunterstützten Informationssystemen und Kommunikationssystemen wird versucht, Lösungsansätze für wirtschaftliche Probleme zu identifizieren. Als Bestandteil der Formalwissenschaften bedient sich die Wirtschaftsinformatik formaler Beschreibungsverfahren und Theorien für die Entwicklung und Anwendung ökonomischer Lösungsansätze.

Teildisziplinen der Wirtschaftsinformatik sind:

Als interdisziplinäres Fach zwischen Betriebswirtschaftslehre, Mathematik und Informatik geht es in der Wirtschaftsinformatik darum, die Erfüllung betrieblicher Aufgaben zu unterstützen, indem Informationsbedürfnisse in Wirtschaft und Verwaltung gedeckt werden. Wirtschaftsinformatiker und Wirtschaftsinformatikerinnen fungieren als Mittler zwischen Management und Internen Kontrollsystem (IKS), um die Zusammenarbeit im Team zu ermöglichen. Dabei kommt es darauf an, die Sprache der Anwender zu kennen und zu übersetzen, um Lösungswege durch den Einsatz von Informationstechnologien zu entwickeln.

Wirtschaftsinformatiker müssen daher zum einen betriebliche

verstehen. Zum anderen müssen sie

der Informatik kennen. Sie müssen in der Lage sein, Anwendungssysteme zu erstellen, weiterzuentwickeln und zu bewerten. Dazu sind Kenntnisse verschiedenster Hardwaresysteme und Softwaresysteme erforderlich.

Kreisdiagramm mit den Anteil an Wirtschaftsinformatik Studierende nach Geschlecht

Studienmöglichkeiten der Wirtschaftsinformatik
Wirtschaftsinformatik studieren ist in Deutschland auf unterschiedlichen Wegen möglich. Die Regel ist ein Vollzeitstudium im Präsenzunterricht. Wirtschaftsinformatik als Duales Studium ermöglicht den Studierenden neben einem Berufsabschluss auch einen Studienabschluss zu erlangen. Weiterhin gibt es das Teilzeit-Studium oder berufsbegleitende Studium. Gegenüber dem dualen Studium in Wirtschaftsinformatik (WI) können Studierende ferner in ihrem erlernten Beruf tätig sein. Das Fernstudium in Wirtschaftsinformatik eignet sich für diejenigen, die weiterhin berufstätig sein und ortsunabhängig in Teilzeit oder Vollzeit studieren möchten.

Besonderheit Diplom Wirtschaftsinformatik (WI) 
An einzelnen Hochschulen, zum Beispiel an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden (HTW Dresden), wird trotz Einführung des einheitlichen Bachelor- und Mastersystems weiterhin der Diplomstudiengang Wirtschaftsinformatik angeboten. Der Diplomstudiengang Wirtschaftsinformatik beruht, wie auch vor dem Bologna-Prozess, auf dem Prinzip von Grundstudium und Hauptstudium, in dem Leistungspunkte (ECTS) erzielt werden müssen. Das Diplomstudium in Wirtschaftsinformatik der Fachhochschule HTW Dresden wird im Vollzeitstudium nach acht Semestern abgeschlossen. Die Absolventen und Absolventinnen dürfen sich Diplom-Wirtschaftsinformatiker (FH) beziehungsweise Diplom-Wirtschaftsinformatikerin (FH) nennen.

Die richtige Hochschulwahl für ein Wirtschaftsinformatik-Studium
In Deutschland gibt es viele Möglichkeiten, ein Wirtschaftsinformatik-Studium aufzunehmen. Ein Mix aus verschiedenen Hochschulformen räumt jedem die Chance ein, den passenden Studiengang zu finden. An Universitäten, Fachhochschulen, Private Hochschulen und Berufsakademien unterscheiden sich Bachelor-Studiengänge und Master-Studiengänge wesentlich. Einheitlich ist die Anerkennung der Bachelorabschlüsse und Masterabschlüsse. Mit der Einführung des Punktesystems "European Credit Transfer System" (ECTS) durch die Bologna-Reform wurden alle Bachelorabschlüsse oder Masterabschlüsse angeglichen. Das Studium der Wirtschaftsinformatik unterscheidet sich an den verschiedenen Hochschulen in der Art und Weise, wie studiert wird. Einen hohen Praxisbezug ermöglichen Fachhochschulen, während an Universitäten die wissenschaftliche Theoriebildung Vorrang hat. An privaten Hochschulen kommen Studierende schneller mit branchenbezogenen Wirtschaftsunternehmen in Kontakt. Die Berufsakademie verknüpft im dualen Studium die Berufsausbildung mit dem Studium. Welche Hochschulform am geeignetsten ist, sollte auch unter Berücksichtigung des Promotionsrechts entschieden werden. Das Promotionsrecht obliegt den Universitäten, ein sogenanntes kooperatives Promotionsrecht gibt es an einigen Fachhochschulen.

  1. Seite 1: Wirtschaft studieren: Das Studium Wirtschaftsinformatik (WI)
  2. Seite 2: Studium Wirtschaftsinformatik – Bachelor (Bakkalaureus)
  3. Seite 3: Studium Wirtschaftsinformatik – Master
  4. Seite 4: Arbeitsmarkt und Karrierechancen in der Wirtschaftsinformatik (WI)

Im Forum zu WINFO

3 Kommentare

Nach Wiwi Bachelor in Winfo Richtung

WiWi Gast

Nur ein Tipp: Karriere in der (Wirtschafts-) Informatik machen nur die Top 10-20%. Und das sind i.d.R. Leute, die bereits in ihrer Jugend von IT-Themen geträumt haben. Menschen, die in die Informatik ...

7 Kommentare

WiWi oder WiInfo für IB

WiWi Gast

WiWi Gast schrieb am 15.01.2024: Natürlich gibt es keine direkte Überschneidung der Tätigkeiten, sondern sowas wie ETH Quant. Finance sehe ich da eher als Art Signaling. Genauso gut kann man nac ...

2 Kommentare

Boreout - Perspektiven nach dem Winfo Studium?

WiWi Gast

Dieses Forum hat natürlich eine gewisse Prägung. In einem Informatikerforum kommen wahrscheinlich UB und IB dafür ziemlich schlecht weg. Mit Wirtschaftsinformatik bist du zumindest ziemlich breit aufg ...

1 Kommentare

Wo Wirtschaftsinformatik studieren?

WiWi Gast

Sollte ich lieber an einer Universität (TU Berlin) oder an einer Fachhochschule (HTW oder HWR Berlin) Wirtschaftsinformatik auf Bachelor studieren?

1 Kommentare

Profileinschätzung Master WiInf

King Julien

schließe im April meinen Master ab und muss mir langsam Gedanken um einen Einstieg machen. Mein Profil: Ort: Berlin (wenig flexibel, Reise ja, relocaten nein) Abi: 1,3 Bachelor: Bsc BWL (1,4) Au ...

6 Kommentare

Kein Plan was ich will, Tipps? Wirtschaftsinformatik

WiWi Gast

Anonyminf schrieb am 06.12.2023: Tja, dann bewirb bei den großen Konzernen. Viel Erfolg (ohne BE)! :-) ...

7 Kommentare

Chancen als Wirtschaftsinformatiker

Hallo Voltago, Als Beamter in einer Bildungseinrichtung möchte aus meinen Prinzip nicht einsteigen. Ein Titel hat eher einen anderen schaurigen, stichhaltigen Grund neben Ansehen in der Gesellschaf ...

Artikel kommentieren

Als WiWi Gast oder Login

Zum Thema WINFO

Header Bilder der Wiwi-Studiengänge / Betriebswirtschaftslehre BWL

Wirtschaft studieren: Das Studium Betriebswirtschaftslehre (BWL)

Das Studium der Betriebswirtschaftslehre ist mit Abstand am beliebtesten in Deutschland. Nicht ohne Grund, denn BWL-Absolventen haben im Gesamtvergleich beste Job-Aussichten. Im Jahr 2013 haben 72.700 Studienanfänger und damit sechs Prozent mehr ein BWL-Studium begonnen. Dabei ist Betriebswirtschaftslehre bei Frauen und Männern gleichermaßen beliebt: Beinahe die Hälfte der Studienanfänger war weiblich. Insgesamt waren 222.600 Studierende in BWL eingeschrieben und rund 42.400 Abschlussprüfungen wurden in 2013 erfolgreich abgelegt. Mehr als zwei Drittel bestanden die Bachelor-Prüfung in BWL. Der Anteil der Masterabsolventen lag in BWL bei 21 Prozent.

Header Bilder der Wiwi-Studiengänge / Wirtschaftswissenschaften

Wirtschaft studieren: Das Studium der Wirtschaftswissenschaften (Wiwi)

Rund 21 Prozent aller Studenten wirtschaftswissenschaftlicher Fachrichtungen studieren Wirtschaftswissenschaften ohne Spezifikation. Im Studium der Wirtschaftswissenschaften wird zu gleichen Teilen Betriebswirtschaftslehre und Volkswirtschaftslehre gelehrt. Mit dem Lehramtsstudiengang können Studenten der Wirtschaftswissenschaften den Beruf als Lehrer am Berufskolleg ergreifen.

Header Bilder der Wiwi-Studiengänge / Wirtschaftsingenieurwesen

Wirtschaft studieren: Das Studium Wirtschaftsingenieurwesen (WIng)

Die Zahl der Studierenden in Wirtschaftsingenieurwesen steigt seit mehr als 20 Jahren kontinuierlich. Ausschlaggebend sind der sichere Einstieg in die Berufswelt und die attraktiven Gehaltsaussichten für Wirtschaftsingenieure und Wirtschaftsingenieurinnen. Als Schnittstelle zwischen Technik und Wirtschaft profitieren Unternehmen von Wirtschaftsingenieuren und Wirtschaftsingenieurinnen, die sowohl betriebswirtschaftliche als auch naturwissenschaftliche Betrachtungsweisen kennen. Allein im Jahr 2014 haben rund 13.000 WIng-Studierende ihren Abschluss gemacht, während knapp 23.000 Studienanfänger verzeichnet wurden. Insgesamt studierten in dem Jahr über 80.000 Studierende Wirtschaftsingenieurwesen.

Header Bilder der Wiwi-Studiengänge / Immobilienwirtschaft

Wirtschaft studieren: Das Studium Immobilienwirtschaft

Immobilien als Geldanlage gewinnen seit einigen Jahren rasant an Bedeutung. Aktuell erlebt die Branche der Immobilienwirtschaft einen Boom. Qualifizierte Mitarbeiter und Berufseinsteiger haben oft die Wahl, welcher Arbeitgeber infrage kommt, denn das Angebot übersteigt die Nachfrage. Mit einem Studium im Immobilienmanagement (Real Estate Management) bewegen junge Akademiker sich in eine schnell entwickelnde, attraktive Zukunft.

Weiteres zum Thema Wirtschaftsstudiengänge

Buchcover Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre und Online-Lernumgebung

Literatur-Tipp: Lehrbuch »Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre«

»Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre« ist ein kompaktes, praxisbezogenes Lehrbuch für das Bachelor-Studium in BWL. Es macht mit den wichtigsten Problemstellungen und Werkzeugen der Betriebswirtschaft vertraut. Dieses BWL-Lehrbuch hilft unternehmerische Entscheidungen zu verstehen, zu hinterfragen und zu treffen. Studierende der Betriebswirtschaftslehre erhalten in acht Kapitel auf 270 Seiten für 18 Euro wichtige Grundlagen der BWL präsentiert.

Ein Mädchen mit einem grauen Kapuzenpullover mit der Aufschrift Abitur.

NC-Quoten in Wirtschaftswissenschaften im Wintersemester 2016/2017 am höchsten

Studiengänge mit Numerus Clausus (NC) sind im kommenden Wintersemester 2016/2017 am meisten in den Fächergruppen in Rechts-, Sozial- und Wirtschaftswissenschaften zu finden. Besonders diejenigen, die in Hamburg und Bremen studieren wollen, werden vor Ort fast drei Viertel aller Studiengänge mit Zulassungsbeschränkung vorfinden. Studiengänge ohne NC gibt es vor allem in Rheinland-Pfalz und Mecklenburg-Vorpommern. Das zeigen die neuen Ergebnisse des CHE Centrum für Hochschulentwicklung.

Jonas in der Berliner U-Bahn

Studienplatzvergabe in Betriebswirtschaftslehre (BWL): Bewerbung, NC und Wartezeit

Die Betriebswirtschaftslehre, kurz BWL, ist das beliebteste Studienfach in Deutschland. Der Weg zum Studienplatz kann daher steinig sein. Die Chancen auf einen Studienplatz in BWL sind an Hochschulen sehr unterschiedlich und hängen von Abiturnote und Qualifikation ab. Das Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) hat aktuell Zulassungsverfahren und die Studienplatzvergabe an deutschen Universitäten und Fachhochschulen untersucht. Dabei werden häufige Fragen zu Numerus Clausus, Wartezeit und Auswahlverfahren speziell am Beispiel der Betriebswirtschaftslehre beantwortet.

Buchcover Studienführer Wirtschaftswissenschaften

Studienführer Wirtschaftswissenschaften

Ein wirklich sehr gelungener und umfassender FAZ-Ratgeber für alle die mit dem Gedanken spielen, sich für ein Wirtschaftsstudium zu entscheiden.

Screenshot Homepage enzyklopaedie-der-wirtschaftsinformatik.de

Online-Lexikon »Enzyklopädie der Wirtschaftsinformatik«

Die Enzyklopädie der Wirtschaftsinformatik ist ein umfassendes Nachschlagewerk, das wesentliche Begriffe aus der Wirtschaftsinformatik erläutert und für jedermann online frei zugänglich ist. Die Stichwörter werden je nach Thema in kurzen, mittleren oder längeren Beiträgen erläutert.

Screenshot der Internetseite logistik-studium.de

Logistik-Studium.de - Studienmöglichkeiten im Bereich Logistik

Die Internetseite Logistik-Studium bietet eine umfangreiche Sammlung von Studienmöglichkeiten im Bereich der Logistik und Produktion.

Studium Wirtschaftswissenschaften – Wie stehen die Chancen auf dem Arbeitsmarkt?

Das Studium der Wirtschaftswissenschaften ist eines der beliebtesten in ganz Deutschland. Die Konkurrenz ist groß – nicht nur um die begehrten Studienplätze, sondern auch post-universitär um Arbeitsplätze. Wie hoch stehen also die Chancen eines Absolventen, sich einen zufriedenstellenden Job zu sichern?

Beliebtes zum Thema Studienwahl

Screenshot Homepage freie-studienplaetze.de

freie-studienplaetze.de - Offizielle Studienplatzbörse bis April 2023 geöffnet

Die bundesweite Studienplatzbörse »freie-studienplaetze.de« geht vom 1. Februar bis 30. April 2023 wieder online. Sie informiert Studieninteressierte tagesaktuell über noch verfügbare Studienplätze für ein Bachelorstudium oder Masterstudium in Deutschland für das Sommersemester 2023. Das Angebot umfasst Studienplätze in zulassungsbeschränkten Fächern, die noch im Losverfahren vergeben werden und in zulassungsfreien Fächern, die einfach frei geblieben sind.

Bulle, Boerse, Aktien, Frankfurt

Bestbezahlte Berufe sind Ärzte und WiWi-Berufe

Wirtschaftswissenschaftler dominieren die Top 10 Liste der Berufe mit den höchsten Spitzengehälter. Die Topverdiener aus den WiWi-Berufen arbeiten dabei vor allem in der Finanzbranche. Das Einkommen im Bereich M&A beträgt etwa 100.000 Euro jährlich. Ein Fondsmanager ohne Personalverantwortung verdient knapp 84.000 Euro. Das Gehalt als Wertpapierhändler liegt bei 65.000 Euro, wie eine Auswertung der bestbezahlten Berufen 2018 von Gehalt.de zeigt.

Cover vom Ratgeber »Fernstudium an Fachhochschulen 2018«

Ratgeber »Fernstudium an Fachhochschulen 2018«

Die Zentralstelle für Fernstudien an Fachhochschulen (ZFH) hat unter dem Titel "Fernstudium - Einfach clever" einen aktualisierten Ratgeber herausgegeben. Der Ratgeber bietet Informationen rund um das Fernstudium. Tipps zu Bildungsurlaub, Fördermöglichkeiten und zur weiteren Recherche runden die Broschüre zum Fernstudium ab. Der Ratgeber zum Fernstudium kann kostenlos angefordert oder heruntergeladen werden.

Buchstabenwürfel an einem Faden ergeben das Wort Master und auf einer Tafel stehen im Hintergrund die Abkürzungen BWL und VWL.

CHE Master-Ranking 2017: BWL, VWL, Wirtschaftsinformatik und Wirtschaftswissenschaften

Das neue CHE Master-Ranking 2017 für Masterstudierende der Fächer BWL, VWL, Wirtschaftsinformatik (WINF) und Wirtschaftswissenschaften (WIWI) ist erschienen. Beim BWL-Master der Universitäten schneiden die Universitäten Mannheim, Göttingen und die Privatuniversität HHL Leipzig am besten ab. Im Ranking der BWL-Masterstudiengänge an Fachhochschulen schaffte es die Hochschule Osnabrück als einzige bei allen Ranking-Faktoren in die Spitzengruppe. Im VWL-Master glänzten die Universitäten Bayreuth, Göttingen und Trier, im WINF-Master Bamberg und Paderborn sowie Frankfurt und Paderborn im WIWI-Master.

HHL Leipzig Graduate School of Management

Wirtschaft studieren: Das BWL-Studium an privaten Hochschulen

Private Hochschulen sind für ihren Innovationsgeist im deutschen Hochschulsystem bekannt. Als nichtstaatliche Hochschulen setzen private Hochschulen auf einen starken Praxisbezug und eine internationale Ausrichtung. In enger Zusammenarbeit mit Kooperationen aus Wirtschaft und Industrie wird Studenten der Berufseinstieg schon im Studium erleichtert. Damit wächst der Attraktivitäts-Index von privaten Hochschulen für Studieninteressierte, besonders für die Studiengänge Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre und andere Management-Fächern. Mehr als 60 Prozent der privaten Hochschulen bieten aktuell Studiengänge in den Wirtschaftswissenschaften an.

Screenshot der Seite e-campus-wirtschaftsinformatik.de von Prof. Dr. Axel C. Schwickert der Justus-Liebig-Universität Gießen.

E-Learning: »Einführung in die BWL« bei E-Campus Wirtschaft

Das E-Learning Tool des E-Campus Wirtschaft an der Uni Gießen basiert auf dem Standardwerk »Einführung in die BWL« von Weber/Kabst.

Welche neuen Technologien verändern die IT-Branche?

Nur jeder Fünfte Tech-Job ist von Frauen besetzt

Weibliche Tech-Talentlücke: Nur 22 Prozent aller europäischen Tech-Jobs sind derzeit von Frauen besetzt, so das Ergebnis der Studie "Women in tech" der Unternehmensberatung McKinsey. In Bereichen mit hohem Bedarf an Technologietalenten liegt der Frauenanteil derzeit sogar nur bei 8 Prozent. In Deutschland fehlen bis 2027 etwa 780.000 Arbeitskräfte im Technologieumfeld und 1,4-3,9 Millionen in Europa. Eine Verdopplung des Frauenanteils in Tech-Jobs bis 2027 auf 45 Prozent könnte Europas BIP um bis zu 600 Milliarden Euro erhöhen.