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Studium Wirtschaftswissenschaften – Wie stehen die Chancen auf dem Arbeitsmarkt?

Das Studium der Wirtschaftswissenschaften ist eines der beliebtesten in ganz Deutschland. Die Konkurrenz ist groß – nicht nur um die begehrten Studienplätze, sondern auch post-universitär um Arbeitsplätze. Wie hoch stehen also die Chancen eines Absolventen, sich einen zufriedenstellenden Job zu sichern?

Studium Wirtschaftswissenschaften – Wie stehen die Chancen auf dem Arbeitsmarkt
Klassische Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre oder International Business, Management und Marketing – schon die Auswahl an Studiengängen im Feld der Wirtschaftswissenschaften ist riesig. Zudem kommt die Wahl der Hochschulform hinzu. Studierende mit Interesse in Wirtschaft können ein duales Studium absolvieren, sich an Hochschule, Fachhochschule oder Universität einschreiben.

Laut dem Statistischem Bundesamt haben sich allein 2012 mehr als 100.000 Abiturienten an Hochschulen für Betriebswirtschafts- bzw. Volkswirtschaftslehre eingeschrieben. Ein Studium im Feld Wirtschaft gilt als sichere Grundlage für verschiedenste Tätigkeitsbereiche. Absolventen können laut www.stepstone.de in mittelständischen Betrieben, in Banken, international agierenden Firmen und Dienstleistern unterkommen.

Doch die Konkurrenz ist natürlich groß. Auf eine beliebte Stelle treffen häufig hunderte qualifizierte Bewerbungen. Viele Studieninteressierte und bereits Immatrikulierte fragen sich daher, wie ihre Jobchancen überhaupt stehen. Diese Frage ist natürlich nicht pauschal zu beantworten. Für Personalchefs zählen nicht nur gute Noten oder Auslandserfahrung, sondern auch über Studium und Praktika angeeignetes Spezialwissen sowie ein aussagekräftiges Bewerbungsschreiben.

Experten empfehlen daher, sich möglichst früh im Studium zu spezialisieren. Wer sich Brancheneigenes Wissen, beispielsweise über Immobilien aneignet, hat dort später bessere Chancen als Bewerber, die nur Generalwissen vorweisen können. Wichtig ist es jedoch immer, seinen eigenen Bedürfnissen und Neigungen zu folgen. Wer BWL studiert, nur um später einen sicheren und gut bezahlten Job zu erlangen, macht einen Fehler. Zwar ist die Arbeitslosigkeit von Absolventen dieser Fachrichtung niedriger und das Einstiegsgehalt höher als bei Geisteswissenschaftlern, doch Personaler erkennen schnell Leute, die sich nicht wirklich für ihr Fach interessieren.

Angebote in diesem Berufsbereich sind jedenfalls vielfältig. Um sich einen Job zu sichern, sollten Bewerber vor allem zeigen, dass sie sich für die ausgeschriebene Stelle interessieren und dass und inwiefern sie die angegebenen Anforderungen erfüllen würden. Kann ein Bewerber bei Großunternehmen aufgrund seiner mittelmäßigen Note aussortiert werden, sollte er sich bei kleineren Firmen bewerben und aufrichtiges Interesse bekunden.

Bildquelle: Dr. Klaus-Uwe Gerhardt  / pixelio.de

Leser-Kommentare

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WiWi Gast

Re: Studium Wirtschaftswissenschaften ? Wie stehen die Chancen auf dem Arbeitsmarkt?

Momentan, ich kram mal meine Glaskugel raus.....ooooooohmmmm in 5 Jahren sind die Berufsausichten miserabel....

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WiWi Gast

Re: Studium Wirtschaftswissenschaften ? Wie stehen die Chancen auf dem Arbeitsmarkt?

Wie die Jobchancen in 5-6 Jahren aussehen, wird dir in der jetzigen wirtschaftlichen Situation keiner sagen können. Die Zeiten, in denen man mittel- bis langfristige Prognosen treffen konnte sind leider vorbei.

Als ich vor 6 Jahren mit studieren angefangen habe, sah die Welt und auch der Jobmarkt ganz anders aus. Dann kam die Finanzkrise 2008 und im Schlepptau Euro- und Weltwirtschaftskrise. Und von allen werden wir die nächten Jahre noch was haben. Von daher, studiere es, wenn es dich wirklich interessiert. Mach deinen Bachelor und dann kannst du in drei Jahren weiterschauen.

antworten
WiWi Gast

Studium Wirtschaftswissenschaften ? Wie stehen die Chancen auf dem Arbeitsmarkt?

Guten Tag,
Meine Frage an euch ist ob es Sinn macht Ökonomie ( Wirtschaftswissensschaften zu studieren).
Wie sehen die Job Chancen in 5-6 Jahren aus
Ich bin gerade Abiturient und interessiere mich sehr für dieses Fach.
Mit freundlichen Grüßen Spiros Tsorakidis

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