DieManager von Morgen WiWi-TReFF.de - Zeitung & Forum für Wirtschaftsstudium & Karriere
WiWi-Jobs & BerufeTech

Nur jeder Fünfte Tech-Job ist von Frauen besetzt

Weibliche Tech-Talentlücke: Nur 22 Prozent aller europäischen Tech-Jobs sind derzeit von Frauen besetzt, so das Ergebnis der Studie "Women in tech" der Unternehmensberatung McKinsey. In Bereichen mit hohem Bedarf an Technologietalenten liegt der Frauenanteil derzeit sogar nur bei 8 Prozent. In Deutschland fehlen bis 2027 etwa 780.000 Arbeitskräfte im Technologieumfeld und 1,4-3,9 Millionen in Europa. Eine Verdopplung des Frauenanteils in Tech-Jobs bis 2027 auf 45 Prozent könnte Europas BIP um bis zu 600 Milliarden Euro erhöhen.

Welche neuen Technologien verändern die IT-Branche?

Nur 22 Prozent aller europäischen Tech-Jobs ist von Frauen besetzt
Ein höherer Frauenanteil in Tech-Jobs kann eine Lösung zur Stärkung der Innovationsfähigkeit Europas sein. Denn: In Europa fehlen bis 2027 zwischen 1,4-3,9 Millionen Arbeitskräfte im Technologieumfeld, in Deutschland alleine 780.000. Die steigende Nachfrage nach europäischen Talenten im Technologiebereich kann durch den heutigen, überwiegend von Männern geprägte Talentpool nicht gedeckt werden. Gelingt es den 27 EU-Mitgliedsstaaten jedoch, den Frauenanteil in Tech-Rollen von heute 22 Prozent auf bis zu 45 Prozent in 2027 zu verdoppeln - geschätzt 3,9 Millionen zusätzliche Frauen in Tech-Rollen - könnte Europas BIP um 260 bis 600 Milliarden EUR steigen. Dies geht aus einer Studie von McKinsey & Company mit dem Titel „Women in tech: The best bet to solve Europe's talent shortage“ hervor.

„Der Mangel an Geschlechterdiversität in Europas Technologielandschaft führt zu erheblichen Nachteilen für Beschäftigte, Innovation und die gesamte europäische Gesellschaft“, sagt Sven Blumberg, Senior Partner im Düsseldorfer Büro von McKinsey & Company und einer der Studienautoren.
 

Etwas positiver sieht das Bild in Technologieunternehmen aus. Doch mit einem Frauenanteil von 37 Prozent ist die Geschlechterdiversität auch in der europäischen Tech-Branche hinweg deutlich zu gering. Zumal sich der Frauenanteil hier über alle Unternehmensrollen erstreckt. Das Problem könnte sich zukünftig weiter verschärfen. Seit 2016 stagniert die Zahl der MINT-Absolventinnen. So lag etwa der Anteil der Bachelor-Absolventinnen in MINT-Fächern in 2016 bei 33 Prozent und ist bis 2020 auf 32 Prozent gesunken. Zudem finden sich in Berufen oder Bereichen mit klarem Technologieprofil wie beispielweise Cloud oder DevOps, schnellem Wachstum und einem hohen Bedarf an Technologietalenten die wenigsten Frauen. Ohne Gegenmaßnahmen droht der Anteil von Frauen in den Technologiesegmenten in Europa bis 2027 auf 21 Prozent zu sinken.

Um zu ermitteln, an welchen Stellen Frauen aus dem Tech-Talentpool fallen, hat die Studie sowohl den Bildungsbereich – schulische wie universitäre Ausbildung – als auch die Erwerbsbevölkerung in der EU untersucht. Hierfür wurden Daten aus zwei Hauptquellen herangezogen: Einer Analyse von Daten zur schulischen und akademischen Bildung der EU-27-Mitgliedstaaten sowie einem Datensatz von Eightfold.AI, einer KI-Plattform für Talententwicklung. Letzterer umfasst mehr als 60 Millionen anonymisierte europäische Mitarbeiterprofile und mehr als eine Millionen Technologieprofile.


Schulische und universitäre Ausbildung als erste Gatekeeper für Mädchen und Frauen
Trotz Parität nach der Schulausbildung zeigt sich ein erster dramatischer Absturz (-18 Prozentpunkte) bei Frauen, die sich für eine universitäre MINT-Disziplin (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) einschreiben. Der Rückgang ist mit -31 Prozentpunkten sogar noch signifikanter bei jungen Frauen, die ihre akademische Ausbildung in einer IKT-Disziplinen (Informations- und Kommunikationstechnik) absolvieren. Dieser Rückgang hat das Potenzial, einen sich selbst erfüllenden Abwärtszyklus zu erschaffen.

„Während der Grund- und Sekundarschulbildung gibt es keine Hinweise darauf, dass Jungen besser in Mathe oder Informatik sind als ihre Klassenkamerdinnen“, sagt Melanie Krawina, Beraterin aus dem Wiener McKinsey-Büro und eine der Studienautorinnen.


Da nur 19% der IKT-Bachelor-Student:innen Frauen sind, sind sie unter dem Gros männlicher Mitstudenten isolierter und fallen eher durchs Raster, bevor sie ihr Studium erfolgreich abschließen können. Allerdings zeigen sich deutliche Unterschiede zwischen den EU-Mitgliedsstaaten: Während die nord- und osteuropäischen Länder fast eine Geschlechterparität im MINT-Bereich erreichen, hinken die süd- und mitteleuropäischen Länder hinterher. So liegt Deutschland mit einem Frauenanteil von 22 Prozent bei Bachelor-Abschlüssen in MINT-Fächern deutlich unter dem EU-Schnitt (32%). Die vorderen Plätze belegen

Gründe für die ungleiche Entwicklung liegen vor allem in Stereotypen und falscher gesellschaftlicher Wahrnehmung der MINT-Fähigkeiten von Mädchen gegenüber Jungen.

„Mädchen werden häufig geringere MINT-Fähigkeiten zugesprochen als Jungen. Gepaart mit dem Einfuss allgemeiner Stereotypen und dem Mangel an weiblichen Vorbildern führen diese Vorurteile zu mehr Erwartungsdruck bei gleichzeitig geringerer Unterstützung von Mädchen und Frauen durch Lehrer:innen, Kommiliton:innen oder Eltern“, so Melanie Krawina.


Einstieg ins Berufsleben senkt den Frauenanteil in Tech-Profilen noch einmal deutlich
Der zweite Drop-off-Punkt offenbart sich nach der universitären Ausbildung. Die Analysen der Studienautor:innen zeigen, dass nur 23 Prozent der MINT-Absolventinnen beim Einstieg ins Berufsleben eine Tech-Rolle übernehmen. Bei Männern ist der Wert mit 44 Prozent nahezu doppelt so hoch. Ein Blick in die einzelnen Profile zeigt die ungleiche Verteilung detaillierter: Im Bereich Produktmanagement und UX/UI-Design liegt der Frauenanteil bei 46 Prozent.

Jobprofile mit engem Datenbezug, wie

verfügen über eine Frauenquote von 30 Prozent. In Tätigkeitsfeldern mit dem am schnellsten wachsenen Bedarf sind Frauen nur wenig vertreten. Dies gilt mit 8 Prozent Frauenanteil etwa für die Bereiche DevOps und Cloud.

Etwas positiver sieht das Bild innerhalb reiner Technologieunternehmen aus: Hier liegt der Frauenanteil über alle Beschäftigtungsgruppen hinweg bei etwa 37 Prozent. Unternehmen der sozialen Netzwerke sind Spitzenreiter mit einem 50-prozentigen Frauenanteil an der Gesamtbelegschaft. Das allgemeine Muster bleibt jedoch unverändert: Auch in reinen Tech-Unternehmen ist nur jede vierte Tech-Rolle von einer Frau besetzt.


Vier Maßnahmen für mehr Diversität in Europas Tech-Berufen
Auch wenn es keine schnelle Lösung gibt, um die Geschlechterdiversität in MINT-Fächern und Tech-Berufen zu erhöhen, haben die Studienautor:innen vier Handlungsfelder identifiziert, die das Ungleichgewicht deutlich reduzieren könnten. Konkrete Maßnahmenvorschläge finden sich im Studientext. Folgend ein erster Einblick:

  1. Reframen – Frauen im Technologiebereich ermöglichen, am Arbeitsplatz erfolgreich zu sein
    Unternehmen können die Anzahl der Frauen in Technologiepositionen um 480.000 auf 1 Millionen erhöhen, indem männliche Führungskräfte eine Kultur der Unterstützung schaffen, damit Frauen in der heutigen digitalen Belegschaft erfolgreich sein können. Diese Maßnahmen inkludieren effektives Sponsoring, den gezielten Abbau von Vorurteilen sowie kognitiven Verzerrungen, flexible Arbeitsmodelle und Kinderbetreuung.
     
  2. Binden – Frauen einen Grund geben, in Tech-Rollen zu bleiben
    Mehr als die Hälfte der Frauen im Technologiebereich verlassen die Branche bis zur Mitte ihrer Karriere. Das sind mehr als doppelt so viele wie Männer. Dieses Ungleichgewicht führt dazu, dass viel weniger Frauen Führungspositionen erreichen. Durch die Lösung dieses Problems können europäische Unternehmen die Zahl der Frauen im Technologiebereich um 370.000 auf 440.000 erhöhen. Ein Teil der Lösung könnte laut Studienautor:innen etwa sein: Die Bindung weiblicher Talente als einen wichtigen Leistungsindikator für die Bewertung von Führungskräften einführen.
     
  3. Umschichten – Mehr Talente aus nicht-traditionellen Talentpools entwickeln
    Unternehmen können die Anzahl von Frauen in Technologiepositionen bis 2027 um 530.000 auf 1,8 Millionen erhöhen, indem sie aus bislang unerschlossenen, aber artverwandten Talentpools rekrutieren, diese ausbilden und ihre technologischen Fähigkeiten weiterentwickeln. Vor allem große Tech-Unternehmen sind Vorreiter dieser Strategie. Dies gilt sowohl für Frauen mit als auch ohne MINT-Background.
     
  4. Intensivieren – Abbruchrate von MINT-Studiengängen verringern
    Soll ein signifikanter Wandel gelingen, muss die die Zahl erfolgreicher MINT-Studienabschlüsse von Frauen erhöht werden. Mehr und bessere Praktika, Mentoring und Coaching von Frauen bei der Vorbereitung auf den Eintritt in den Arbeitsmarkt und die aktive Rekrutierung von Frauen für die Arbeit an innovativen Projekten in Führungspositionen können zu erheblichen Verbesserungen führen. Programme wie diese könnten dazu beitragen, die Zahl der Frauen im Technologiebereich von 225.000 auf 695.000 zu erhöhen. Parallel dazu müssen die früheren Abbrüche in der Grund- und Sekundarschulbildung ebenfalls angegangen werden.
     

„Frauen können helfen, die Talent-Herausforderung in Europa zu bewältigen. Die Frage ist, ob die europäischen Unternehmen ihre weibliche Tech-Talentlücke füllen können. Die einzige Option für europäische Tech-Unternehmen besteht in der Diversifizierung ihres Talentpools. Das bedeutet: Mehr in Talente investieren, die bislang zu wenig berücksichtigt wurden. Nur mit mehr Diversität in Europas Tech-Jobs können wir unseren Wettbewerbsvorteil stärken", sagt Henning Soller, Partner aus dem Frankfurter McKinsey-Büro und einer der Studienautoren.
 

Download Studie [PDF, 10 Seiten - 751 KB]
Women in tech: The best bet to solve Europe's talent shortage

Im Forum zu Tech

181 Kommentare

In welchen technischen Bereichen geht es gerade aufwärts?

WiWi Gast

Danke für diesen Beitrag. Man kann es nicht oft genug sagen, aber der höhere Dienst kann inzwischen definitiv mit den größten Konzernen im Land mithalten. Von KMU brauchen wir da gar nicht anfangen. ...

12 Kommentare

Bei welchen Tech-Unternehmen in DE (Google, Salesforce etc.) verdient man am besten?

WiWi Gast

Bin selber Senior Account Executive bei Workday, wir haben 50/50 Split, bei mir sind das ungefähr 200k sprich 100/100 - dazu muss man sagen dass die 100k der Zielbonus sind, nach oben gibt es keine Gr ...

2 Kommentare

Tech oder Automobil Praktikum

WiWi Gast

WiWi Gast schrieb am 21.11.2023: Respekt, was braucht man da für ein Profil? ...

1 Kommentare

Tech vs. Automobil: Welches Praktikum wählen?

WiWi Gast

Hallo zusammen, mir liegen drei Praktikumsangebote (1×Tech, 2x Automobil) vor, jedoch tue ich mich schwer eine Entscheidung zu treffen. Ziel ist es, mit dem Praktikum hilfreiche praktische Erfahrungen ...

1 Kommentare

Master wohin?

Lenardo

Servus allerseits, mache momentan meinen Bachelor in International Business an der Maastricht University, habe gerade einen GPA von 7.0/10 - Abitur mit 1,6 Habe vor dem Studium neben dem Abi noch ...

13 Kommentare

Ziel Techlead - wie dahin kommen?

WiWi Gast

Steuerberater165 schrieb am 04.10.2022: Techlead als BWLer ich lach mich schlapp ...

10 Kommentare

Tech Unternehmen vs. PE backed

WiWi Gast

Denke bei dem Portfolio Unternehmen handelt es sich um einen Prothesenhersteller mit IPO Absicht. und bei dem PE um einen Schweden? Viel Spaß!

Artikel kommentieren

Als WiWi Gast oder Login

Zum Thema Tech

Bulle, Boerse, Aktien, Frankfurt

Bestbezahlte Berufe sind Ärzte und WiWi-Berufe

Wirtschaftswissenschaftler dominieren die Top 10 Liste der Berufe mit den höchsten Spitzengehälter. Die Topverdiener aus den WiWi-Berufen arbeiten dabei vor allem in der Finanzbranche. Das Einkommen im Bereich M&A beträgt etwa 100.000 Euro jährlich. Ein Fondsmanager ohne Personalverantwortung verdient knapp 84.000 Euro. Das Gehalt als Wertpapierhändler liegt bei 65.000 Euro, wie eine Auswertung der bestbezahlten Berufen 2018 von Gehalt.de zeigt.

Eine Frau mit einem Lapptop sitzt an einem großen Tisch mit mehreren Stühlen in einem Büro.

Berufe für Wirtschaftswissenschaftler 1: Marketing, Vertrieb, Personal, IT

Studienberufe sind in der Marketingbranche beliebter denn je. Wer außergewöhnlich gut ist, kann vielfältige Aufgaben übernehmen und das Unternehmen oder seine Marken positiv aufladen. Der beste Einstieg gelingt oft über Trainee-Stellen. Dagegen werden junge Akademiker im Bereich Vertrieb und Verkauf häufig für den Direkteinstieg gesucht. Im Zuge des demografischen Wandels und der Digitalisierung ist gleichermaßen das Personalwesen gefragt. Um die richtigen Antworten auf den kommenden Fachkräftemangel zu finden, sind Human Resource Manager erwünscht, die das Unternehmen kurz-, mittel- und langfristig strategisch unterstützen.

Ein blaues Schild mit der Aufschrift Steuerberatung und einem Muster mit grünen und weißen Punkten.

Berufe für Wirtschaftswissenschaftler 3: Steuerberatung, Wirtschaftsprüfung, Öffentlicher Dienst, Kammern, Verbände

Der Weg zum Steuerberater (StB) ist schwer aber die Berufsaussichten sind glänzend. Steuerberater sind in Deutschland gefragt und werden mit einem entsprechend guten Gehalt entlohnt. Noch exklusiver ist die Berufsgruppe der Wirtschaftsprüfer (WP), von denen es nur rund 14.000 Personen in Deutschland gibt. Vor allem im Bereich der Unternehmensberatung gibt es aktuell einige Wirtschaftsprüfungsgesellschaften, die Ausschau nach jungen Talenten halten und mit attraktiven Gehältern locken. Im Gegensatz zum Beruf der Steuerberater und Wirtschaftsprüfer finden Absolventen im Öffentlichen Dienst, in Kammern und Verbänden geregelte Arbeitszeiten und eine ausgezeichnete Work-Life-Balance.

Die Finanzmetropole Frankfurt.

Berufe für Wirtschaftswissenschaftler 2: Finance, Controlling, Einkauf, Banken, Logistik, Versicherungen

Als Fach- und Führungskräfte im Finanz- und Rechnungswesen sowie Controlling können Absolventen der Wirtschaftswissenschaften in viele Branchen eintauchen. In so ziemlich jedem Unternehmen werden Finanzexperten benötigt. Bei Banken und Versicherungen ist der Einstieg als Trainee für Hochschulabsolventen gängig. Auch im Einkauf, in der Logistik und in der Materialwirtschaft sind Wirtschaftswissenschaftler gefragt, die analytisches und logisches Denken mit sich bringen. In allen Branchen ist eins sicher: attraktive Gehälter und gute Aufstiegschancen.

Aktuar: DAV-Gehaltsbarometer 2017

Aktuare: Digitalisierung verändert Berufsbild

Die Internationalisierung des Versicherungswesens sowie die Digitalisierung und Automatisierung der gesamten Wirtschaft verändern das Berufsbild der Aktuare in Deutschland. Diese beiden Mega-Trends eröffnen den Versicherungs- und Finanzmathematikern jedoch auch ein immer breiteres Betätigungsspektrum. Das sind einige zentrale Ergebnisse des „DAV-Gehaltsbarometer 2017“ der Deutschen Aktuarvereinigung e.V. (DAV) und der Deloitte Consulting GmbH.

Ein Sales Manager präsentiert dem Sales-Team die Ziele und Aufgaben.

Berufe für Wirtschaftswissenschaftler: Sales Manager

Ein wirtschaftswissenschaftliches Studium legt den Grundstein für eine berufliche Laufbahn in den unterschiedlichsten Bereichen. Absolventen können zwischen zahlreichen Branchen und Berufsbildern wählen und stehen dann oft vor der Frage: Welcher Job passt am besten zu mir? Der Vertrieb ist eine der Sparten, die nach qualifizierten Nachwuchskräften mit betriebswirtschaftlichem Know-how sucht. Sales Manager Jobs bieten abwechslungsreiche Aufgaben sowie gute Karriereaussichten und Verdienstmöglichkeiten. Aber was verbirgt sich hinter dem Berufsbild Sales Manager eigentlich genau?

Weiteres zum Thema WiWi-Jobs & Berufe

Wichtige Branchen für Wirtschaftswissenschaftler

Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre, Wirtschaftsinformatik und Wirtschaftsingenieurwesen: Absolventen mit Abschlüssen in einem wirtschaftswissenschaftlichen Studienfach stehen fast alle Branche in Deutschland offen, um den Berufseinstieg zu schaffen. Einige Branchen in Deutschland sind dabei umsatzstärker als andere oder haben bessere Renditen. Es bieten sich zahlreiche Berufsfelder und Jobs an, die es zu entdecken gilt.

Das Gesicht einer Frau, die durch ein Rollo schaut.

Trend-Berufe 2017: Diese Jobs bieten beste Karrierechancen

Der Lehrermangel greift weiter um sich: Nach wie vor werden Lehrer in den Naturwissenschaften gesucht. Aber auch die Digitalisierung und Automatisierung schafft neue Berufe, wie eSports-Manager und Robotik-Ingenieure. Das Karriereportal Gehalt.de hat die neuen Trend-Berufe 2017 benannt und aus knapp 2.500 Vergütungsangaben die entsprechenden Gehälter dazu ermittelt.

Job-Lexikon für die Berufswahl und den Berufseinstieg

»Das Job-Lexikon« - Wegweiser für Berufswahl und Berufseinstieg

Das kostenlose Job-Lexikon vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales informiert zu Jobsuche und Berufswahl. Es umfasst vom Arbeitsvertrag bis zum Vorstellungsgespräch knapp 200 Themen und bietet zudem einen Überblick weiterer Publikationen zu Ausbildung, Job und Berufswahl.

Screenshot Homepage planet-berufe.de

planet-beruf.de - Selbsterkundungsportal zur Berufswahl

Das Portal der Bundesagentur für Arbeit unterstützt Jugendliche, Eltern und Lehrkräfte mit Informationen und interaktiven Lernelementen bei der Berufswahl und Bewerbung.

Eine Frau klettert - wie nach dem Berufseinstieg - in einer Halle nach oben.

Berufswahl wichtig für Karrierechancen - Frauenberufe bieten schlechtere Aufstiegschancen

Der Anteil von Frauen in Führungspositionen in der Privatwirtschaft sank im Jahr 2007 auf das Niveau von vor fünf Jahren und ist mit nur 27 Prozent weiterhin unterdurchschnittlich.

Screenshot Homepage Berufe.tv

Berufe.tv - Filmportal der Bundesagentur für Arbeit

Seit dem 20. Januar 2009 kann man sich unter Berufe.tv, dem Filmportal der Bundesagentur für Arbeit, zu vielen Berufen informieren. In jeweils rund 5 Minuten stellen die einzelnen Berufsfilme Ausbildungs- und Studienberufe vor.

Screenshot Homepage Berufskunde.

Berufe-Lexikon und Berufe von A-Z

Das internationale Berufe-Lexikon umfasst neben der Schweiz die Länder Deutschland, Österreich, Frankreich, England und Italien.

Beliebtes zum Thema Studienwahl

Screenshot Homepage freie-studienplaetze.de

freie-studienplaetze.de - Offizielle Studienplatzbörse bis April 2023 geöffnet

Die bundesweite Studienplatzbörse »freie-studienplaetze.de« geht vom 1. Februar bis 30. April 2023 wieder online. Sie informiert Studieninteressierte tagesaktuell über noch verfügbare Studienplätze für ein Bachelorstudium oder Masterstudium in Deutschland für das Sommersemester 2023. Das Angebot umfasst Studienplätze in zulassungsbeschränkten Fächern, die noch im Losverfahren vergeben werden und in zulassungsfreien Fächern, die einfach frei geblieben sind.

Header Bilder der Wiwi-Studiengänge / Betriebswirtschaftslehre BWL

Wirtschaft studieren: Das Studium Betriebswirtschaftslehre (BWL)

Das Studium der Betriebswirtschaftslehre ist mit Abstand am beliebtesten in Deutschland. Nicht ohne Grund, denn BWL-Absolventen haben im Gesamtvergleich beste Job-Aussichten. Im Jahr 2013 haben 72.700 Studienanfänger und damit sechs Prozent mehr ein BWL-Studium begonnen. Dabei ist Betriebswirtschaftslehre bei Frauen und Männern gleichermaßen beliebt: Beinahe die Hälfte der Studienanfänger war weiblich. Insgesamt waren 222.600 Studierende in BWL eingeschrieben und rund 42.400 Abschlussprüfungen wurden in 2013 erfolgreich abgelegt. Mehr als zwei Drittel bestanden die Bachelor-Prüfung in BWL. Der Anteil der Masterabsolventen lag in BWL bei 21 Prozent.

Cover vom Ratgeber »Fernstudium an Fachhochschulen 2018«

Ratgeber »Fernstudium an Fachhochschulen 2018«

Die Zentralstelle für Fernstudien an Fachhochschulen (ZFH) hat unter dem Titel "Fernstudium - Einfach clever" einen aktualisierten Ratgeber herausgegeben. Der Ratgeber bietet Informationen rund um das Fernstudium. Tipps zu Bildungsurlaub, Fördermöglichkeiten und zur weiteren Recherche runden die Broschüre zum Fernstudium ab. Der Ratgeber zum Fernstudium kann kostenlos angefordert oder heruntergeladen werden.

Buchstabenwürfel an einem Faden ergeben das Wort Master und auf einer Tafel stehen im Hintergrund die Abkürzungen BWL und VWL.

CHE Master-Ranking 2017: BWL, VWL, Wirtschaftsinformatik und Wirtschaftswissenschaften

Das neue CHE Master-Ranking 2017 für Masterstudierende der Fächer BWL, VWL, Wirtschaftsinformatik (WINF) und Wirtschaftswissenschaften (WIWI) ist erschienen. Beim BWL-Master der Universitäten schneiden die Universitäten Mannheim, Göttingen und die Privatuniversität HHL Leipzig am besten ab. Im Ranking der BWL-Masterstudiengänge an Fachhochschulen schaffte es die Hochschule Osnabrück als einzige bei allen Ranking-Faktoren in die Spitzengruppe. Im VWL-Master glänzten die Universitäten Bayreuth, Göttingen und Trier, im WINF-Master Bamberg und Paderborn sowie Frankfurt und Paderborn im WIWI-Master.

HHL Leipzig Graduate School of Management

Wirtschaft studieren: Das BWL-Studium an privaten Hochschulen

Private Hochschulen sind für ihren Innovationsgeist im deutschen Hochschulsystem bekannt. Als nichtstaatliche Hochschulen setzen private Hochschulen auf einen starken Praxisbezug und eine internationale Ausrichtung. In enger Zusammenarbeit mit Kooperationen aus Wirtschaft und Industrie wird Studenten der Berufseinstieg schon im Studium erleichtert. Damit wächst der Attraktivitäts-Index von privaten Hochschulen für Studieninteressierte, besonders für die Studiengänge Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre und andere Management-Fächern. Mehr als 60 Prozent der privaten Hochschulen bieten aktuell Studiengänge in den Wirtschaftswissenschaften an.

Header Bilder der Wiwi-Studiengänge / Wirtschaftswissenschaften

Wirtschaft studieren: Das Studium der Wirtschaftswissenschaften (Wiwi)

Rund 21 Prozent aller Studenten wirtschaftswissenschaftlicher Fachrichtungen studieren Wirtschaftswissenschaften ohne Spezifikation. Im Studium der Wirtschaftswissenschaften wird zu gleichen Teilen Betriebswirtschaftslehre und Volkswirtschaftslehre gelehrt. Mit dem Lehramtsstudiengang können Studenten der Wirtschaftswissenschaften den Beruf als Lehrer am Berufskolleg ergreifen.

Screenshot der Seite e-campus-wirtschaftsinformatik.de von Prof. Dr. Axel C. Schwickert der Justus-Liebig-Universität Gießen.

E-Learning: »Einführung in die BWL« bei E-Campus Wirtschaft

Das E-Learning Tool des E-Campus Wirtschaft an der Uni Gießen basiert auf dem Standardwerk »Einführung in die BWL« von Weber/Kabst.