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BewerbungsgesprächInterview

Personaler schätzen ehrliches Auftreten

Bewerbungen vermitteln nicht immer ein objektives Bild ihres Autors. Bereits jeder dritte Personalmanager (30 Prozent) beklagt sich, dass Kandidaten falsche Angaben zu ihren bisherigen Tätigkeiten machen.

Portrait-Ausschnitt von Kravatte und Schulterbereich eines Business-Anzugs im Schaufenster eines Herrenausstatters in London..

Personaler schätzen ehrliches Auftreten
München, 15.03.2007 (rh) - Bewerbungen vermitteln nicht immer ein objektives Bild ihres Autors. Bereits jeder dritte Personalmanager (30 Prozent) beklagt sich, dass Kandidaten falsche Angaben zu ihren bisherigen Tätigkeiten machen. Auch hinsichtlich ihrer Managementfähigkeiten und vorhandener Sprachkenntnisse blieben viele Kandidaten nicht bei derWahrheit. Dies ergab eine internationale Studie im Auftrag von Robert Half Finance & Accounting. Auch im Vorstellungsgespräch sind Bewerber nicht immer offen und ehrlich - besonders, wenn es um ihre Vergangenheit geht. Laut jedem dritten Personaler (29 Prozent) gehören Fragen nach den Gründen für einen Jobwechsel zu denThemen, die Kandidaten am liebsten umgehen.

Noch weniger gern sprechen sie über ihre eigenen Schwächen. »Dabei sind Schwächen ja nur menschlich«, erklärt Sven Hennige, Senior Regional Director bei Robert Half Finance & Accounting. Stattdessen beschönigten Bewerber ihre Fähigkeiten oft, weil sie befürchten,den Anforderungen nicht zu genügen. »Vorteile haben sie davon aber selten. Denn nur wer authentisch ist, kann souverän mit kritischen Fragen umgehen.«

Die gute Nachricht für Bewerber: Den meisten Personalern (42 Prozent) kommt es im Vorstellungsgespräch nur zur Hälfte auf die Inhalte an. Ebenso wichtig ist das Auftreten. »Denn im persönlichen Gespräch geht es vor allem darum, ob die Persönlichkeit des Kandidaten zum Unternehmen passt«, meint Hennige.Auch die Wahl der Kleider spielt eine zentrale Rolle. Die deutschen Bewerber zeigen sich dabei eher konservativ. In jedem dritten Unternehmen (35 Prozent) stellen sich Bewerber in Anzug und Krawatte beziehungsweise im Kostüm vor. »Dabei gibt es keine grundsätzlich richtige oder falsche Kleidung«, sagt Hennige.Wichtig sei, sich der Kleiderordnung des Unternehmens anzupassen. 

Bei welchen Fragen übertreiben Bewerber am ehesten?

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