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IW-Verbandsumfrage 2009 - Pessimismus herrscht vor

Die internationale Finanz- und Wirtschaftskrise drückt nun auch der Konjunktur in Deutschland ihren Stempel auf. Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich deutlich eingetrübt, und auch dem neuen Jahr blicken viele Branchen mit Sorgen entgegen.

Eine besondere Stimmung am Meer.

IW-Verbandsumfrage 2009 - Pessimismus herrscht vor
Köln, 06.01.2009 (iw) - »Die internationale Finanz- und Wirtschaftskrise drückt nun auch der Konjunktur in Deutschland ihren Stempel auf. Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich deutlich eingetrübt, und auch dem neuen Jahr blicken viele Branchen mit Sorgen entgegen.« So fasst Prof. Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) die Ergebnisse der diesjährigen IW-Verbandsumfrage zusammen. Danach ist die aus dem vergangenen Aufschwung gespeiste Zuversicht weitgehend verschwunden. Von den 43 befragten Wirtschaftsverbänden geben 41 an, die Stimmung in den Unternehmen ihrer Sparte sei schlechter als zum vorherigen Jahreswechsel. Lediglich 2 Branchen bezeichnen sie als unverändert; kein Wirtschaftsbereich berichtet von einer besseren Lage als Ende 2007.

Auf das Jahr 2009 setzen viele Verbände vor diesem Hintergrund keine großen Hoffnungen - die Mehrzahl rechnet mit einer rückläufigen Produktions- und Investitionsentwicklung. »Die globale Wirtschaftsflaute schlägt sich zunehmend in den Umsatzerwartungen nieder. Dennoch wollen viele Unternehmen die Arbeitsplätze erhalten, weil Fachkräfte rar sind«, führt der IW-Direktor weiter aus. Daher seien die Perspektiven für die Beschäftigung nicht ganz so trüb wie bei den anderen Indikatoren. Hüther warnt aber auch aus einem anderen Grund davor, allzu schwarz zu malen: In den vergangenen Jahren hätten die deutschen Unternehmen ihre Wettbewerbsfähigkeit gestärkt und könnten daher den derzeitigen Abschwung besser durchstehen als frühere Krisen.



Die Aussichten für 2009 im Einzelnen:

Produktion

Investitionen

Beschäftigung

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