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Consulting-Branchenstudie 2015/2016 - Beratungsboom, digitale Beratertalente umkämpft

Auf einen Rekordumsatz von 27 Milliarden Euro ist der Branchenumsatz im Consulting im Jahr 2015 gestiegen. Der Branchenumsatz legt damit in Deutschland um 7 Prozent zu. Auch für das Jahr 2016 bleiben die Unternehmensberater optimistisch. Der Kampf um die digitalen Beratertalente ist daher in vollem Gange, so das Ergebnis der BDU-Consulting-Marktstudie 2015/2016.

Cover BDU-Consulting-Marktstudie 2015/2016

Consulting-Branchenstudie 2015/2016 - Beratungsboom, digitale Beratertalente umkämpft
Die deutsche Consultingbranche blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2015 zurück. Auch für das Jahr 2016 sind die Unternehmensberater optimistisch. Der Gesamtumsatz ist 2015 auf das neue Allzeithoch von 27 Milliarden Euro gestiegen. Dies entspricht im Vergleich zum Vorjahr einem Plus von sieben Prozent. Für 2016 wird eine Umsatzsteigerung von 7,5 Prozent im Gesamtmarkt erwartet. Als Treiber der Branchenkonjunktur wirkt die digitale Transformation, durch die alle Geschäftsmodelle der Firmen auf den Prüfstand kommen. Die Unternehmensberater unterstützen ihre Klienten dabei, die notwendigen Anpassungen durchzuführen sowie die neuen Möglichkeiten zu erkennen und zu nutzen. Dies sind zentrale Ergebnisse der Marktstudie „Facts & Figures zum Beratermarkt 2015/2016“, die der Bundesverband Deutscher Unternehmensberater (BDU) heute im Rahmen einer Pressekonferenz veröffentlicht hat. Dabei unterziehen sich die Consultingfirmen selbst einem kräftigen Wandel.

Grafik zum Branchenumsatz im Consulting in Deutschland von 2006 bis 2015.

BDU-Präsident Hans-Werner Wurzel: „Im Beratungsmarkt entstehen gerade viele neue Dienstleistungsangebote rund um die Digitalisierung. Dazu gehören die Entwicklung von digitalen Geschäftsmodellen und die Bereitstellung entsprechender Lösungen, aber auch Analyse Tools, um aus Big Data auch die entsprechenden Informationen zu gewinnen.“

Diese Entwicklung soll nach Einschätzung der Marktteilnehmer weitergehen. 84 Prozent erwarten, dass sich Beratungs-Portfolio, Geschäftsmodelle und Prozesse der Beratungsunternehmen im Zuge der Digitalisierung in den kommenden Jahren stark ändern werden. 79 Prozent können sich weiterhin vorstellen, dass dabei in enger Zusammenarbeit mit etablierten Software-Anbietern neue Lösungsanbieter bei den Themen „Daten, Analyse, Business Intelligence und Cloud“ entstehen.

Digitale Beratertalente gesucht
Diese Entwicklung hat einen erheblichen Einfluss auf die Recruiting-Anstrengungen der Consultingfirmen. Knapp drei Viertel der Marktteilnehmer bekräftigen in der Marktstudie, dass der Kampf um die digitalen Beratertalente in vollem Gange ist. Bei den großen Unternehmensberatungen, die für den größten Teil der jährlichen Neueinstellungen sorgen, sind es sogar 92 Prozent. Auch insgesamt bleiben die Jobaussichten in der Consultingbranche gut. Sowohl große als auch mittelgroße Unternehmensberatungen wollen sowohl berufserfahrene Senior-Consultants als auch Absolventen frisch von den Hochschulen als Junior-Consultants einstellen.

Grafik zu den geplanten Einstellungen im Consulting und den Jobaussichten in der Consultingbranche in 2016.

2016: Digitale Transformation und Strukturumbrüche in Branchen treibt die Nachfrage
70 Prozent der Marktteilnehmer haben für das angelaufene Jahr 2016 eine positive Wachstumsprognose abgegeben. Lediglich jede zehnte Consultingfirma bewertet die eigene Geschäftsentwicklung skeptisch. Besonders kräftige Impulse erwarten die Unternehmensberater aus der:

Die deutschen Chemie-und Pharmaunternehmen befinden sich in einem schleichenden Strukturwandel. Vor allem der Ausbau der Innovationskraft muss aufgrund starker Wettbewerber aus den USA und zunehmend aus China dringend gestemmt werden. Bei den Finanzinstituten sorgt maßgeblich die Digitalisierung für einen starken Umbruch. Sie zwingt die gesamte Branche zu neuen Geschäftsmodellen, Kooperationen, Prozessänderungen sowie Anpassungen in der IT-Struktur.

Grafik zu den Wachstumsaussichten für zentrale Kundenbranchen von Unternehmensberatungen in 2016.

Besonders hoch im Kurs stehen bei den Klienten die Beratungssegmente:

Diese Beratungsleistungen spielen bei der digitalen Transformation in den Firmen eine tragende Rolle.

Entwicklungsperspektiven der kommenden Jahre für den Bereich Advisory/Consulting der Wirtschaftsprüfungsgesellschaften.

Download
Marktstudie „Facts & Figures 2015/2016
[PDF, 24 Seiten - 839 KB]
http://www.bdu.de/media/278814/bdu_facts_figures_2016.pdf


Kennzahlen und Studienmethodik
Im Jahr 2015 arbeiteten in Deutschland rund 110.000 Unternehmensberater und damit 2,9 Prozent mehr als im Vorjahr. Insgesamt waren 134.000 Mitarbeiter in der Consultingbranche beschäftigt. Grundlage der BDU-Studie „Facts & Figures zum Beratermarkt 2015/2016“ ist eine Marktbefragung von Dezember 2015 bis Januar 2016, an der sich rund 520 Unternehmensberatungen beteiligt haben. Vom Bundesverband Deutscher Unternehmensberater (BDU) wurden ausschließlich Marktteilnehmer mit einem substanziellen Anteil in der klassischen Management- und IT-Beratung befragt.

Im Forum zu UB

1 Kommentare

Car Deal Vergleich T1/2

WiWi Gast

Moin, Mich würde mal der Vergleich der Car Deals interessieren, da dies in meinen Augen noch etwas spärlich beleuchtet ist hier im Forum. Abgesehen von Strategy& und OW, die den ja mit 13k bzw. 8k ...

9 Kommentare

Falschen Job angefangen! Trotzdem hilfreich?

WiWi Gast

Weiter machen. Hatte eine ähnliche Situation im Studium. Auch wenn das dämlich klingt, jetzt nach 5 Jahren BE, bringt mir der Werksstudentenjob im CV immer noch was, weil er eine spezifische Branche a ...

2 Kommentare

Erstes Praktikum T3 UB möglich nach 2. Semester

WiWi Gast

Bewirb dich und finde es raus. Ich hab mich nach meinem 2. Semester mit mehr Praktika aber schlechterer academicals auf 40 UBs/IBs/etc beworben und wurde nur bei einer angenommen. Netz breit auswerfen ...

3 Kommentare

T1/T2 UB - Headhunter

WiWi Gast

Ohne ein paar Hintergründe zu deinem Profil kann man nicht sagen, wie einfach das ganze wird.

12 Kommentare

WHU vs HHL vs MMM

WiWi Gast

Also, wenn die Kommilitonen nicht wollen, weil sie es nicht nötig haben, wäre das für mich persönlich nichts.

28 Kommentare

War for Talent: Stimmt das?

WiWi Gast

WiWi Gast schrieb am 20.04.2022: Die meisten können auch nicht die Tagessätze von MBB durchsetzen. ...

8 Kommentare

ADL vs. PCON vs. Capgemnini vs. Horvath

WiWi Gast

Würde zu ADL gehen. Wachsen wieder ordentlich, starke Historie, globale Brand und der Pay ist Welten vor Horvath

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