ExBerater schrieb am 01.08.2025:
Es wäre schön wenn jeder mal etwas konkreter wird. Was denkt ihr denn, was Juniors auf Projekten machen? Was sind die einfachen Tätigkeiten auf typischen Projekten die komplett ersetzt werden können? und wie wird das dann gehen? Welches Tool nimmt man dafür, wer bedient es auf dem Projekt?
Ich habe manchmal das Gefühl, dass hier viele über was reden von dem sie wenig Ahnung haben.
Für die einfachsten Tätigkeiten auf Projekten sind heute meist schon Praktikanten dabei, aber auch die müssen oft genug komplexe Tätigkeiten erbringen.
Es gibt einfach so viele anfallende Tätigkeiten die nicht einfach ein Tool tun kann. Und wenn, dann wären es X tools, mit denen muss sich jemand auskennen. Selbst dann muss jemand den Input besorgen, vorbereiten, und eingeben. Dann das Prompten, dann die Analyse ob das Sinn macht, dann tägliche Änderungen an Modellen, die Absprachen mit dem Kunden,...
Mir fehlt die Phantasie, wie das mit deutlich weniger Personal gehen soll auf einem Projekt.
KI wird Juniors produktiver machen, ihnen helfen noch wertvoller zu arbeiten, das Projektteam wird etwas effizienter, dadurch wird vom Kunden mehr erwartet.
Viel mehr wird sich nicht ändern.
Die Frage ist was wir KI bzw. besser AI künftig können. Ich seh es bei uns vor ca. 3 JAhren haben wir begonnen mit Tools zu experementieren die Abschlussdaten aus veröffentlichen Abschlüssen auslesen sollten und in strukturierte Spreadsheets übertragen sollten, das hat damals so mittelprächtig funktioniert. Jetzt haben wir Tools in die die GEschäftsberichte reingeladen werden, man stellt ein paar Fragen zu den Themen die man wissen möchte und das Tool bereitet dir das auf, liefert dir die Analysen und verpackt es dir wenn gewünscht gleich in ein PP oder ein anderes Format das du willst. Die Fehlerrate ist mittlerweile sehr gering und die Qualität und das was es leistet ist im Vergleich zum letzten halben Jahr auch signifikant gestiegen. Wenn wir das Tool in den Einsatz bringen werden wir bei bestehenden PErsonal in der Lage sein die Analysekapazitäten um den Faktor 3 zu steigern bzw. entsprechend Personal zu sparen.
Das Beispiel ist jetzt noch recht einfach. Wir testen gerade auch ein Tool, was Vorgaben interpretiert und mit eingerichteten Prozessen vergleicht und uns aufzeigt wo es Abweichungen gibt, bzw. wo Graubereiche sind, das kann das System auch umgekehrt, ich gebe dem Vorgaben welchen Prozess ich möchte unter Berücksichtigung von Rahmenbedingungen und dann fängt das System an mir Prozesse zu erstellen, das ist noch nicht perfekt, aber die Fehlerrate ist schon sehr gering.
Ich bin mal gespannt was das in 2-3 Jahren möglich ist.
Nicht falsch verstehen KI bzw. besser AI wird nicht alles ersetzen/ die Lösung sein für alles, aber gerade in einem Geschäftsmodell, dass darauf basiert Wissen und Know How zu verkaufen kann eine KI/AI Tool, dass entsprechend viele Informationen im Zugriff hat das GEschäftsmodell zumindest teilweise untergraben
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