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E-Commerce & HandelPersonalisierung

Produktkonfigurationen im E-Commerce: Trends und Möglichkeiten

Mittlerweile ist es zu einem regelrechten Trend geworden, dass immer mehr Markenhersteller ihren Kunden die Möglichkeit bieten, alltägliche Produkte nach den eigenen Wünschen zu personalisieren. Auch in Zukunft wird es mit hoher Wahrscheinlichkeit immer mehr Shops geben, die ihren Kunden individualisierte Waren – sogenannte Produktkonfigurationen - anbieten.

Eine blonde Frau trinkt aus einer Colaflasche.

Individualisierung liegt klar im Trend

Seit einigen Jahren drängen bereits immer mehr Branchen auf diesen Markt. Es lässt sich beobachten, dass immer mehr Hersteller aus unterschiedlichen Bereichen verstärkt auf Individualisierung setzen. Dazu gehören zum Beispiel Anbieter aus dem Bereich Food. Außerdem ist der Trend deutlich im Drogerie-Segment sowie auch in der Mode zu spüren.

Das Geschäft mit Personalisierungen konnte sich dabei vor allem bei der Zielgruppe der Onlinekäufer zu einem lukrativen Nebengeschäft für Shop-Betreiber mausern. Mittlerweile hat es der Online-Handel geschafft, den stationären Markt in Sachen Verkaufszahlen sogar zu überholen. Mehr dazu kann im Beitrag „E-Commerce überflügelt stationären Handel“ nachgelesen werden.

Zwar ist der interne Prozess der Produkt-Personalisierung für die Hersteller noch etwas aufwendiger, als lediglich herkömmliche Artikel anzubieten. Allerdings sind individualisierte Produkte und Dienstleistungen dank der verbesserten Technologien, welche in den letzten Jahren im Zuge der fortschreitenden Digitalisierung aufkamen, in angemessener Investitionshöhe umsetzbarer geworden. Das führt dazu, dass Unternehmen personalisierbare Produkte mittlerweile auch zu passablen Verkaufspreisen in ihren Shops anbieten können.

Bekannte Anbieter personalisierbarer Produkte

Das Bild zeigt personalisierte Flaschen von  Coca-Cola mit dem Namen Sandra und dem Namen Tim.

Die Vorteile für Unternehmen und Verbraucher im Überblick

Rechtliche Besonderheiten

Sowohl die Anbieter als auch die Verbraucher sollten im Hinblick auf Produkt-Personalisierungen allerdings einige Dinge beachten, da bei diesen Artikeln nämlich andere Verbraucherrechte gelten. Wer reguläre Ware im Internet bestellt, kann von einem 14-tägigen Widerrufsrecht Gebrauch machen. Bei individualisierten Waren gibt es kein Widerrufsrecht. Allerdings bleibt das Gewährleistungsrecht auch bei personalisierbaren Artikeln unberührt. Wird beispielsweise ein fehlerhaftes Foto auf ein Produkt gedruckt, ist der Verbraucher dazu berechtigt, Nachbesserungen zu verlangen.

Fazit

Für Produktkonfigurationen müssen Kunden trotzdem nach wie vor relativ tief in die Tasche greifen. Im Onlineshop von Coca-Cola beispielsweise kostet eine Flasche (200 ml) mit individuellem Namens-Etikett 1,99 Euro. In ihrer ursprünglichen Form ist sie für weniger als die Hälfte zu haben. Eine Dose Nivea-Creme (75 ml) mit persönlichem Foto liegt preisliche bei 4,90 Euro. Ohne Aufdruck kostet sie hingegen lediglich 1,69 Euro.

Ob sich der Aufpreis für eine individuelle Produkt-Personalisierung lohnt, muss jeder Verbraucher für sich selbst entscheiden. Allerdings wird dieser von vielen Menschen offensichtlich gerne bezahlt. Die  Zahlen belegen, dass Käufer bereit sind, bis zu 30 Prozent mehr für ein personalisiertes Produkt zu bezahlen.

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