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Wirtschaftsstudenten als König Kunde

Persönliche Feedback-Gespräche nach jedem Seminar, Diplomarbeiten in vier Wochen korrigiert, Antwort auf E-Mails binnen 24 Stunden - das sind Bedingungen, von denen Studierende an vielen Hochschulen nur träumen können.

Ein mit Kreide gezeichnetes Schachbild mit Pferd und König in schwarz-weiß.

Wirtschaftsstudenten als König Kunde
Hohenheim, 24.01.2007 (idw) - 10 Service-Versprechen will Prof. Dr. Markus Voeth vom Lehrstuhl für Marketing der Universität Hohenheim an die Wand dübeln, die über die offiziellen Verpflichtungen hinausgehen. Dazu gehören

Gebrochene Versprechen will die freiwillige Selbstverpflichtung durch Veröffentlichung im Internet ahnden. Beim Studiengang Wirtschaftswissenschaften der Universität Hohenheim handelt es sich um das zahlenmäßig größte Studienangebot der Landeshauptstadt Stuttgart, das Schwerpunktfach Marketing ist darin eine der am häufigsten gewählten Vertiefungsrichtungen. Persönliche Feedback-Gespräche nach jedem Seminar, Diplomarbeiten in vier Wochen korrigiert, Antwort auf E-Mails binnen 24 Stunden - das sind Bedingungen, von denen Studierende an vielen Hochschulen nur träumen. »Während des Studiums fühlen sich viele Studierende nicht selten als Bittsteller - mit unseren Service-Versprechen möchten wir zeigen, dass die Studierenden für uns umworbene Kunden sind«, erklärt Prof. Dr. Markus Voeth.

Mit ein Hintergrund ist dabei auch, dass Baden-Württemberg zum kommenden Semester Studiengebühren einführen will. »Da müssen wir den Studierenden schon mehr bieten als das, was uns die Prüfungsordnung zwingend vorschreibt«, meint Prof. Dr. Voeth. Wichtigster Schritt dahin sei ein Mentalitätswechsel: »Wir müssen Bildung als Markt begreifen, in dem wir mit unserem Angebot optimal auf die Bedürfnisse des Kunden einzugehen haben, um dauerhaft im mehr und mehr aufkommenden Wettbewerb bestehen zu können.«

Auch die 10 Service-Versprechen sind das Ergebnis gängiger Management-Praxis: »Wir haben mit Marktforschung analysiert, was unsere Studierenden als größtes Hemmnis für ein noch schnelleres, erfolgreiches Studium empfinden. Anschließend haben wir dann die ganze Organisation unseres Lehrstuhls überprüft, in dem wir jeden Prozess in Frage gestellt und weiter optimiert haben. Klar ist aber auch: Die versprochenen Leistungen können nur dann dauerhaft erbracht werden, wenn die Mitarbeiter diese mittragen. Und deshalb sind die Service-Versprechen bei uns auch von allen gemeinsam erarbeitet worden.«

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WiWi Gast

Wirtschaftsstudenten als König Kunde

rofl das ist wohl der öffentlichkeitsgeilste prof den ich kenne. große klappe hat der auf jeden fall und sowas kommt in bwl besonders gut an.

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