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Das VWL Studium muss überarbeitet werden wenn es weiter mathematischer wird

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WiWi Gast

Das VWL Studium muss überarbeitet werden wenn es weiter mathematischer wird

Ich weiß nicht ob hier jemand mir zustimmen wird, aber das VWL Studium sollte überarbeitet werden. Es wird immer mathematischer und die Mathematik ist jetzt schon seit langer Zeit mit das wichtigste Werkzeug des modernen Ökonomen geworden. Trotzdem ist die Vorbereitung auf den Master nicht gut genug im Bachelor was die Mathematik betrifft. Das Niveau wird extrem angehoben, wo offensichtlicher weise es nicht umsonst am ende die Bachelorstudenten eines (Wirtschafts-)Mathematik Studiums sind die am besten den Master bestehen. In Amerika und UK ist das schon normal das Personen die einen Master in VWL oder sogar eine Promotion machen wollen zunächst Mathematik studieren.

Meiner Meinung nach sollte das VWL Studium an der mathematischen Fakultät sein und das Grundstudium der ersten drei Semester gelehrt werden.

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WiWi Gast

Das VWL Studium muss überarbeitet werden wenn es weiter mathematischer wird

Ich verstehe was du sagen willst, aber bei der Mathematik wäre es deshalb falsch, weil die - gerade in den ersten Semestern - weit davon weg sind irgendwas auch nur im Geringsten Anwendungsbezogenes zu machen.

Eher Physik oder Maschinenbau - letztere dürften aber an anderen Anwendungen der Mathematik interessiert sein.

Ansonsten: das allgemeine Thema ist ja mittlerweile schon 10, 20 Jahre alt. Die Uni ist nun mal eine Arbeitsmarktvorbereitungsinstitution. Und ob man was von Ökonomie auf abstrakter theoretischer Ebene versteht - jenseits von Angebot und Nachfrage - ist nunmal weniger relevant für die meisten Jobs als angewandte Mathematik zu beherrschen.

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WiWi Gast

Das VWL Studium muss überarbeitet werden wenn es weiter mathematischer wird

Nicht jeder strebt einen Master oder eine Promotion an, es gibt gar nicht genug VWL Stellen damit alle VWLer in die richtigen VWL Berufe mit hohem quant Anteil (EZB etc) reinkönnen. Der größte Teil findet sich in BWL Berufen, sei es im Accounting oder Finance Bereich und für diese ist das Matheniveau mehr als ausreichend. Wenn du größere Ziele hast, kannst du ja nach Mannheim gehen wo Mathe noch als Nebenfach angeboten wird. Bonn & Goethe sind ähnlich quantitativ ausgerichtet wenn man die passenden WPMs wählt.

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WiWi Gast

Das VWL Studium muss überarbeitet werden wenn es weiter mathematischer wird

WiWi Gast schrieb am 20.08.2023:

Ich verstehe was du sagen willst, aber bei der Mathematik wäre es deshalb falsch, weil die - gerade in den ersten Semestern - weit davon weg sind irgendwas auch nur im Geringsten Anwendungsbezogenes zu machen.

Eher Physik oder Maschinenbau - letztere dürften aber an anderen Anwendungen der Mathematik interessiert sein.

Ansonsten: das allgemeine Thema ist ja mittlerweile schon 10, 20 Jahre alt. Die Uni ist nun mal eine Arbeitsmarktvorbereitungsinstitution. Und ob man was von Ökonomie auf abstrakter theoretischer Ebene versteht - jenseits von Angebot und Nachfrage - ist nunmal weniger relevant für die meisten Jobs als angewandte Mathematik zu beherrschen.

Das Gegenteil ist der Fall, im Job wirst du selten etwas sehen das über die Grundrechenarten hinausgeht.

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WiWi Gast

Das VWL Studium muss überarbeitet werden wenn es weiter mathematischer wird

Musst dich eben mehr anstrengen.

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WiWi Gast

Das VWL Studium muss überarbeitet werden wenn es weiter mathematischer wird

VWL zu studieren lohnt sich halt einfach auch nicht. Außer Du möchtest in die Forschung. In der Wirtschaft wird der VWL'ler versauern.

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WiWi Gast

Das VWL Studium muss überarbeitet werden wenn es weiter mathematischer wird

Die Uni ist nun mal eine Arbeitsmarktvorbereitungsinstitution.

Nein, die Universität ist eine Forschungsinstitution. Die moderne Forschungsuniversität hat sich auf der ganzen Welt durchgesetzt, da sie große Vorteile hat.

Wenn man nicht am neuesten Stand der Forschung interessiert ist, braucht man nicht auf die Uni gehen, sondern kann auch an die FH oder eine Ausbildung machen.

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WiWi Gast

Das VWL Studium muss überarbeitet werden wenn es weiter mathematischer wird

WiWi Gast schrieb am 20.08.2023:

Ich verstehe was du sagen willst, aber bei der Mathematik wäre es deshalb falsch, weil die - gerade in den ersten Semestern - weit davon weg sind irgendwas auch nur im Geringsten Anwendungsbezogenes zu machen.

Eher Physik oder Maschinenbau - letztere dürften aber an anderen Anwendungen der Mathematik interessiert sein.

Ansonsten: das allgemeine Thema ist ja mittlerweile schon 10, 20 Jahre alt. Die Uni ist nun mal eine Arbeitsmarktvorbereitungsinstitution. Und ob man was von Ökonomie auf abstrakter theoretischer Ebene versteht - jenseits von Angebot und Nachfrage - ist nunmal weniger relevant für die meisten Jobs als angewandte Mathematik zu beherrschen.

Jeder Uni-Professor oder -Dekan wird dir bei der Aussage mit der "Arbeitsmarktvorbereitungsinstitution" widersprechen. Universitäten sehen ihre Funktion primär in der Forschung und dann in der wissenschaftlichen Ausbildung der Studierenden. Dass die allermeisten Absolventen natürlich in die Wirtschaft und nicht in die Forschung gehen ist da unerheblich. Sonst sähen die Curricula ganz anders aus.

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WiWi Gast

Das VWL Studium muss überarbeitet werden wenn es weiter mathematischer wird

WiWi Gast schrieb am 20.08.2023:

Ich verstehe was du sagen willst, aber bei der Mathematik wäre es deshalb falsch, weil die - gerade in den ersten Semestern - weit davon weg sind irgendwas auch nur im Geringsten Anwendungsbezogenes zu machen.

Eher Physik oder Maschinenbau - letztere dürften aber an anderen Anwendungen der Mathematik interessiert sein.

Ansonsten: das allgemeine Thema ist ja mittlerweile schon 10, 20 Jahre alt. Die Uni ist nun mal eine Arbeitsmarktvorbereitungsinstitution. Und ob man was von Ökonomie auf abstrakter theoretischer Ebene versteht - jenseits von Angebot und Nachfrage - ist nunmal weniger relevant für die meisten Jobs als angewandte Mathematik zu beherrschen.

Jeder Uni-Professor oder -Dekan wird dir bei der Aussage mit der "Arbeitsmarktvorbereitungsinstitution" widersprechen. Universitäten sehen ihre Funktion primär in der Forschung und dann in der wissenschaftlichen Ausbildung der Studierenden. Dass die allermeisten Absolventen natürlich in die Wirtschaft und nicht in die Forschung gehen ist da unerheblich. Sonst sähen die Curricula ganz anders aus.

Bei mir hatten die Dozenten bereits schon im Erstsemester versucht diesen Irrglauben den so manch Studenten haben während ihrer ersten Vorlesungen auszutreiben. Da musste man die gar nicht erst explizit darauf ansprechen.

Wer eine Ausbildung an der Uni erwartet, die einen auf irgendeinen Job vorbereitet solle dann auch eine machen, aber an der Uni ist man bei der falschen Adresse. Alternativ wurde auf FHs verwiesen, die sich mittlerweile zunehmend gerne als "University of Applied Science" bezeichnen.

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WiWi Gast

Das VWL Studium muss überarbeitet werden wenn es weiter mathematischer wird

Da hat wohl jemand nicht den Sinn von Mathematik, insbesondere dem reinen Mathematik/ Physik Studium verstanden. Na klar braucht man 99% davon nie wieder. Was aber Mathematik schult ist deine analytische Denkweise/ Vorstellungsvermögen. Ein Mathematiker/Physiker wäre wohl der letzte, dem man mangelnde Intelligenz unterstellen würde.

WiWi Gast schrieb am 20.08.2023:

Ich verstehe was du sagen willst, aber bei der Mathematik wäre es deshalb falsch, weil die - gerade in den ersten Semestern - weit davon weg sind irgendwas auch nur im Geringsten Anwendungsbezogenes zu machen.

Eher Physik oder Maschinenbau - letztere dürften aber an anderen Anwendungen der Mathematik interessiert sein.

Ansonsten: das allgemeine Thema ist ja mittlerweile schon 10, 20 Jahre alt. Die Uni ist nun mal eine Arbeitsmarktvorbereitungsinstitution. Und ob man was von Ökonomie auf abstrakter theoretischer Ebene versteht - jenseits von Angebot und Nachfrage - ist nunmal weniger relevant für die meisten Jobs als angewandte Mathematik zu beherrschen.

Das Gegenteil ist der Fall, im Job wirst du selten etwas sehen das über die Grundrechenarten hinausgeht.

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WiWi Gast

Das VWL Studium muss überarbeitet werden wenn es weiter mathematischer wird

WiWi Gast schrieb am 20.08.2023:

Ich verstehe was du sagen willst, aber bei der Mathematik wäre es deshalb falsch, weil die - gerade in den ersten Semestern - weit davon weg sind irgendwas auch nur im Geringsten Anwendungsbezogenes zu machen.

Eher Physik oder Maschinenbau - letztere dürften aber an anderen Anwendungen der Mathematik interessiert sein.

Ansonsten: das allgemeine Thema ist ja mittlerweile schon 10, 20 Jahre alt. Die Uni ist nun mal eine Arbeitsmarktvorbereitungsinstitution. Und ob man was von Ökonomie auf abstrakter theoretischer Ebene versteht - jenseits von Angebot und Nachfrage - ist nunmal weniger relevant für die meisten Jobs als angewandte Mathematik zu beherrschen.

Das Gegenteil ist der Fall, im Job wirst du selten etwas sehen das über die Grundrechenarten hinausgeht.

Das kann ich in den Jobs, die ich bisher als Volkswirt gemacht habe bestätigen. Und bei ex Kommilitonen/ ex Kollegen vor Wechsel ist das ähnlich. Forschung ausgenommen. Aber egal wo die gelandet sind, meist geht es um Argumente, Politik, schreiben und reden können. Paar Zahlen dazu durch den Wolf drehen können hilft. Man ist halt in vielen VWL Jobs eher Technokrat/ Politiker/ Berater/ Wissenschaftler in einem.

Ohne das jetzt für UB oder so beurteilen zu können: wo es die VWL ExKollegen und Kommilitonen hinverschlagen hat, spricht mMn schon dafür dass das ein ganz spannendes Feld ist. (Ohne Anspruch auf repräsentativen Charakter) Von EUKOM über Zentralbanken, OECD, IWF, Ministerien und Verbände/ ThinkTanks/ Lobbyisten ist da alles dabei. Die meisten sind aber promovierte Volkswirte und haben in ihrer Promotion vor allem eins gemacht: Zahlen auf hohem Niveau geschubst. Bringt ihnen für den Job wenig bis nix aber ohne gibts auch kaum noch VWL Promotionen an namhaften Unis. Ich kam noch mit ner Monografie und ohne eine einzige Formel durch - hat mir auch nie geschadet. Bin aber auch jenseits der 40 - in meiner Karriere haben die Uhren noch anders getickt glaub ich :)

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WiWi Gast

Das VWL Studium muss überarbeitet werden wenn es weiter mathematischer wird

WiWi Gast schrieb am 20.08.2023:

Ich verstehe was du sagen willst, aber bei der Mathematik wäre es deshalb falsch, weil die - gerade in den ersten Semestern - weit davon weg sind irgendwas auch nur im Geringsten Anwendungsbezogenes zu machen.

Eher Physik oder Maschinenbau - letztere dürften aber an anderen Anwendungen der Mathematik interessiert sein.

Ansonsten: das allgemeine Thema ist ja mittlerweile schon 10, 20 Jahre alt. Die Uni ist nun mal eine Arbeitsmarktvorbereitungsinstitution. Und ob man was von Ökonomie auf abstrakter theoretischer Ebene versteht - jenseits von Angebot und Nachfrage - ist nunmal weniger relevant für die meisten Jobs als angewandte Mathematik zu beherrschen.

Jeder Uni-Professor oder -Dekan wird dir bei der Aussage mit der "Arbeitsmarktvorbereitungsinstitution" widersprechen. Universitäten sehen ihre Funktion primär in der Forschung und dann in der wissenschaftlichen Ausbildung der Studierenden. Dass die allermeisten Absolventen natürlich in die Wirtschaft und nicht in die Forschung gehen ist da unerheblich. Sonst sähen die Curricula ganz anders aus.

Bei mir hatten die Dozenten bereits schon im Erstsemester versucht diesen Irrglauben den so manch Studenten haben während ihrer ersten Vorlesungen auszutreiben. Da musste man die gar nicht erst explizit darauf ansprechen.

Wer eine Ausbildung an der Uni erwartet, die einen auf irgendeinen Job vorbereitet solle dann auch eine machen, aber an der Uni ist man bei der falschen Adresse. Alternativ wurde auf FHs verwiesen, die sich mittlerweile zunehmend gerne als "University of Applied Science" bezeichnen.

Der wahre Irrglaube ist jedoch, dass es nicht auf die Arbeitswelt vorbereiten soll und dieser Irrglaube wird auch noch aufrechterhalten.

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WiWi Gast

Das VWL Studium muss überarbeitet werden wenn es weiter mathematischer wird

Meine Meinung ist, dass der Anspruch an Mathe schon richtig ist.
Das Niveau der Mathe/Statistik im VWL Master ist immer noch deutlich (!) niedriger als in einem Mathe-Bachelor. Hier schaffen es die Leute ja auch mit Abiwissen das Studium zu bestehen. Denke Mathe im VWL Master ist in etwa so wie HöMa der Maschinenbau Bachelor (Uni).

Also ja, mal sollte zum Ende des Bachelors in VWL am besten einschätzen können, ob man das Zeug zum Master hat.

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WiWi Gast

Das VWL Studium muss überarbeitet werden wenn es weiter mathematischer wird

Wenn du die angelsächsichen Länder als Vorbild nimmst: Würden die nicht ohnehin das Fach mit den besten Grundlagen als Bachelor wählen - also Mathematik und dann im Master in Richtung VWL gehen? Die würden sagen, dass VWL im Bachelor nichts bringt.

Du wiederum möchtest den VWL-Bachelor noch quantitativer machen. Das ist doch eher eine deutsche Herangehensweise, bei der man Bachelor und Master möglichst als einheitliche Ausbildung sieht.

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WiWi Gast

Das VWL Studium muss überarbeitet werden wenn es weiter mathematischer wird

losgelöst von der Arbeitsmarktvorbereitung wäre ein Pflichtmodul Wirtschaftstheorien und -Geschichte für die VWLer Ausbildung viel viel wichtiger als 10, 15 oder 25 Credits in Mathematik.....

Und die Arbeitsmarktvorbereitung im Hochschulbereich ist Aufgabe der Fachhochschulen....

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WiWi Gast

Das VWL Studium muss überarbeitet werden wenn es weiter mathematischer wird

Welche Jobs hast du bislang gemacht ? :)

WiWi Gast schrieb am 21.08.2023:

Ich verstehe was du sagen willst, aber bei der Mathematik wäre es deshalb falsch, weil die - gerade in den ersten Semestern - weit davon weg sind irgendwas auch nur im Geringsten Anwendungsbezogenes zu machen.

Eher Physik oder Maschinenbau - letztere dürften aber an anderen Anwendungen der Mathematik interessiert sein.

Ansonsten: das allgemeine Thema ist ja mittlerweile schon 10, 20 Jahre alt. Die Uni ist nun mal eine Arbeitsmarktvorbereitungsinstitution. Und ob man was von Ökonomie auf abstrakter theoretischer Ebene versteht - jenseits von Angebot und Nachfrage - ist nunmal weniger relevant für die meisten Jobs als angewandte Mathematik zu beherrschen.

Das Gegenteil ist der Fall, im Job wirst du selten etwas sehen das über die Grundrechenarten hinausgeht.

Das kann ich in den Jobs, die ich bisher als Volkswirt gemacht habe bestätigen. Und bei ex Kommilitonen/ ex Kollegen vor Wechsel ist das ähnlich. Forschung ausgenommen. Aber egal wo die gelandet sind, meist geht es um Argumente, Politik, schreiben und reden können. Paar Zahlen dazu durch den Wolf drehen können hilft. Man ist halt in vielen VWL Jobs eher Technokrat/ Politiker/ Berater/ Wissenschaftler in einem.

Ohne das jetzt für UB oder so beurteilen zu können: wo es die VWL ExKollegen und Kommilitonen hinverschlagen hat, spricht mMn schon dafür dass das ein ganz spannendes Feld ist. (Ohne Anspruch auf repräsentativen Charakter) Von EUKOM über Zentralbanken, OECD, IWF, Ministerien und Verbände/ ThinkTanks/ Lobbyisten ist da alles dabei. Die meisten sind aber promovierte Volkswirte und haben in ihrer Promotion vor allem eins gemacht: Zahlen auf hohem Niveau geschubst. Bringt ihnen für den Job wenig bis nix aber ohne gibts auch kaum noch VWL Promotionen an namhaften Unis. Ich kam noch mit ner Monografie und ohne eine einzige Formel durch - hat mir auch nie geschadet. Bin aber auch jenseits der 40 - in meiner Karriere haben die Uhren noch anders getickt glaub ich :)

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WiWi Gast

Das VWL Studium muss überarbeitet werden wenn es weiter mathematischer wird

WiWi Gast schrieb am 21.08.2023:

Ich verstehe was du sagen willst, aber bei der Mathematik wäre es deshalb falsch, weil die - gerade in den ersten Semestern - weit davon weg sind irgendwas auch nur im Geringsten Anwendungsbezogenes zu machen.

Eher Physik oder Maschinenbau - letztere dürften aber an anderen Anwendungen der Mathematik interessiert sein.

Ansonsten: das allgemeine Thema ist ja mittlerweile schon 10, 20 Jahre alt. Die Uni ist nun mal eine Arbeitsmarktvorbereitungsinstitution. Und ob man was von Ökonomie auf abstrakter theoretischer Ebene versteht - jenseits von Angebot und Nachfrage - ist nunmal weniger relevant für die meisten Jobs als angewandte Mathematik zu beherrschen.

Jeder Uni-Professor oder -Dekan wird dir bei der Aussage mit der "Arbeitsmarktvorbereitungsinstitution" widersprechen. Universitäten sehen ihre Funktion primär in der Forschung und dann in der wissenschaftlichen Ausbildung der Studierenden. Dass die allermeisten Absolventen natürlich in die Wirtschaft und nicht in die Forschung gehen ist da unerheblich. Sonst sähen die Curricula ganz anders aus.

Bei mir hatten die Dozenten bereits schon im Erstsemester versucht diesen Irrglauben den so manch Studenten haben während ihrer ersten Vorlesungen auszutreiben. Da musste man die gar nicht erst explizit darauf ansprechen.

Wer eine Ausbildung an der Uni erwartet, die einen auf irgendeinen Job vorbereitet solle dann auch eine machen, aber an der Uni ist man bei der falschen Adresse. Alternativ wurde auf FHs verwiesen, die sich mittlerweile zunehmend gerne als "University of Applied Science" bezeichnen.

Der wahre Irrglaube ist jedoch, dass es nicht auf die Arbeitswelt vorbereiten soll und dieser Irrglaube wird auch noch aufrechterhalten.

Wieso Irrglaube? Es widerspricht völlig dem Selbstverständnis der Universitäten und ihrer Lehrenden, dass sie auf den Arbeitsmarkt vorbereiten. Dass sie es in der Realität trotzdem machen, da die überwältigende Mehrheit keine akademische Karriere einschlägt, ist denen völlig egal. Die Lehre ist trotzdem primär auf die Wissenschaft ausgelegt. Betonung auf primär. Natürlich werden einem auch Berufskompetenzen beigebracht, aber das ist nunmal nachgelagert

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WiWi Gast

Das VWL Studium muss überarbeitet werden wenn es weiter mathematischer wird

WiWi Gast schrieb am 21.08.2023:

Meine Meinung ist, dass der Anspruch an Mathe schon richtig ist.
Das Niveau der Mathe/Statistik im VWL Master ist immer noch deutlich (!) niedriger als in einem Mathe-Bachelor. Hier schaffen es die Leute ja auch mit Abiwissen das Studium zu bestehen. Denke Mathe im VWL Master ist in etwa so wie HöMa der Maschinenbau Bachelor (Uni).

Waaaas für ein Unsinn.

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WiWi Gast

Das VWL Studium muss überarbeitet werden wenn es weiter mathematischer wird

WiWi Gast schrieb am 21.08.2023:

Wieso Irrglaube? Es widerspricht völlig dem Selbstverständnis der Universitäten und ihrer Lehrenden, dass sie auf den Arbeitsmarkt vorbereiten. Dass sie es in der Realität trotzdem machen, da die überwältigende Mehrheit keine akademische Karriere einschlägt, ist denen völlig egal. Die Lehre ist trotzdem primär auf die Wissenschaft ausgelegt. Betonung auf primär. Natürlich werden einem auch Berufskompetenzen beigebracht, aber das ist nunmal nachgelagert

Was glaubst du wie schnell die meisten Universitäten ihr Programm ändern würden, wenn alle Arbeitgeber plötzlich kein Studium mehr fordern würden?

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WiWi Gast

Das VWL Studium muss überarbeitet werden wenn es weiter mathematischer wird

WiWi Gast schrieb am 21.08.2023:

Wieso Irrglaube? Es widerspricht völlig dem Selbstverständnis der Universitäten und ihrer Lehrenden, dass sie auf den Arbeitsmarkt vorbereiten. Dass sie es in der Realität trotzdem machen, da die überwältigende Mehrheit keine akademische Karriere einschlägt, ist denen völlig egal. Die Lehre ist trotzdem primär auf die Wissenschaft ausgelegt. Betonung auf primär. Natürlich werden einem auch Berufskompetenzen beigebracht, aber das ist nunmal nachgelagert

Was glaubst du wie schnell die meisten Universitäten ihr Programm ändern würden, wenn alle Arbeitgeber plötzlich kein Studium mehr fordern würden?

Dann sag doch mal konkret, was die Unis ändern würden.

Natürlich sehen sich die Universitäten als Ausbilder für die klassischen akademischen Berufe wie Arzt, Anwalt, Lehrer etc. Aber das heißt noch lange nicht, dass die Unis sich primär als Institution für die Berufsausbildung sehen. Diesen Zweck erfüllen in Deutschland schon immer die Betriebe mit der Ausbildung und die Fachhochschulen (früher die Ingenieursschulen/Handelshochschulen).

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WiWi Gast

Das VWL Studium muss überarbeitet werden wenn es weiter mathematischer wird

Würde sagen die Mathematisierung ist das Hauptproblem der VWL, denn viele ihrer Modelle generalisieren nicht

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WiWi Gast

Das VWL Studium muss überarbeitet werden wenn es weiter mathematischer wird

WiWi Gast schrieb am 21.08.2023:

Welche Jobs hast du bislang gemacht ? :)

3J Promotion/Forschung Uni, 5J BMF, 4J AA (Finanzattaché im außereuropäischen Ausland, vom BMF abgeordnet), 5J BBK, seit kurzem (und nur für kurze Zeit) EZB (ESCB I/O). Für die verbleibenden gut 20 Jahre würde ich gern noch ein oder zweimal mal ins Ausland (nicht Brüssel) und noch ein oder zwei andere Institutionen von innen sehen (vllt mal IWF oder ne Entwicklungsbank a la ADB oder so). Lässt sich schwer planen aber man muss immer Ziele haben, dann klappt das auch schon.
Vielleicht sag ich mir mit 50 aber auch: ich mach mal was ganz anderes und probier es mal mit einer Leitungsposition irgendwo.

FH-Professur stand auch mal im Raum, hab mich aber dagegen entschieden (was nicht heißen soll, dass die mich auch genommen hätten… obwohl ich gefragt wurde). Hab stattdessen ne Zeit lang Master-Seminare an einer Uni gehalten und das hat mir auch Spaß gemacht.

Wer jetzt denkt uiuiui a) Angeber oder b) Ausnahme:

Ad a) schuldig. Ich bin total zufrieden und sag das auch gerne :) Bedenkt aber: reich wird man bei all den Jobs nicht. Beschweren kann man sich aber auch nicht. Vor allem kann man sich nicht beschweren weil es meistens mega spannend ist, man immer wieder ne Lernkurve hat und trotzdem gleichzeitig auf gewissen hinreichend breiten Gebieten ein Megaspezialist wird, weil man meist doch den gleichen Gegenstand (bspw. Finanzmärkte oder Teile davon) von unterschiedlichsten Perspektiven, dann aber Sehring Detail, betrachtet.

Ad b) eigentlich nicht. Die Ausnahme ist es, dass Leute, die einmal im ÖD im hD beim Bund sind wach, flexibel, risikobereit und neugierig bleiben. Tatsächlich gibt es für die, die ü30 oder ü35 familiär und vom mindset her ungebunden und frei sind vergleichsweise viele tolle bspw. internationale aber auch nationale Stellen in anderen Behörden auf oft weniger Bewerber als man denkt. Für die Stelle im Ausland war ich einer von ganzen drei internen Bewerbern. Einer der anderen kam mWn auf einer anderen Stelle im Ausland unter für die es gar keine direkten Bewerber gab.

Zudem beobachte ich immer wieder: wenn man einmal „drinnen“ ist und dran bleibt, ist das nationale und internationale Institutionengeflecht sehr eng und sehr durchlässig. Man muss halt Interesse an der Materie haben. Intrinsisch. Und dran bleiben aber gleichzeitig Zeit mitbringen (ist halt ÖD).

Long Story Short: VWL und VWL Jobs bzw. Möglichkeiten sind spannend (können es jdf sein) und ich bereue rückblickend die Entscheidung gegen BWL kein Stück. Financekenntnisse haben aber geholfen :)

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Diskussionen zu VWL-Studium

16 Kommentare

VWL Studium

WiWi Gast

Naja, es stellt sich halt auch ein bisschen die Frage, wie viel "themenbezogenes Wissen" man wirklich braucht. Zumindest, wenn man ...

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