DieManager von Morgen WiWi-TReFF.de - Zeitung & Forum für Wirtschaftsstudium & Karriere
WiWi-StatistikJWB

Statistik: Jahreswirtschaftsbericht 2016 - Bruttoinlandsprodukt wächst um 1,7 Prozent

Das Bundeskabinett hat den Jahreswirtschaftsbericht 2016 beschlossen. Deutschland ist auf solidem Wachstumskurs. Die Bundesregierung erwartet für 2016 einen Anstieg des realen Bruttoinlandsprodukts von 1,7 Prozent. Die Binnenwirtschaft wird durch die Rekordbeschäftigung, die höchsten Zuwächse bei den Einkommen seit über 20 Jahren und dem starken privaten Wohnungsbau getragen. Im Jahr 2016 wird ein ausgeglichener Bundeshaushalt und erstmals wieder eine Staatsschuldenquote unterhalb von 70 Prozent des Bruttoinlandsprodukts erwartet.

Jahreswirtschaftsbericht 2016 - Bruttoinlandsprodukt wächst um 1,7 Prozent
Das Bundeskabinett hat den Jahreswirtschaftsbericht 2016 der Bundesregierung mit dem Titel "Zukunftsfähigkeit sichern - Die Chancen des digitalen Wandels nutzen" beschlossen. Die deutsche Volkswirtschaft setzt ihren soliden Wachstumskurs ungeachtet des fragilen internationalen Umfelds fort. Das deutsche Bruttoinlandsprodukt dürfte in diesem Jahr preisbereinigt um 1,7 Prozent steigen. Das Wirtschaftswachstum liegt demnach auf dem Niveau vom Vorjahr und mit 0,1 Prozent nur geringfügig niedriger als in der Herbstprojektion 2015 der Bundesregierung prognostiziert. Schon im vergangenen Jahr konnte die Erwerbstätigkeit weiter ausgebaut werden. Mit rund 43 Millionen Erwerbstätigen wurde zum neunten Mal in Folge ein Beschäftigungsrekord erreicht. Die Arbeitslosigkeit befindet sich aktuell auf dem niedrigsten Stand seit der Wiedervereinigung. Dieser Beschäftigungsaufbau ist zusammen mit den merklichen Einkommenssteigerungen die Grundlage der anhaltenden binnenwirtschaftlichen Dynamik in Deutschland. Die realen Bruttolöhne und -gehälter je Arbeitnehmer verzeichneten im vergangenen Jahr den höchsten Zuwachs seit mehr als zwei Jahrzehnten. Zusätzliche konjunkturelle Impulse gehen von den Konsumausgaben und den privaten Wohnungsbauinvestitionen. Die hohe Zuwanderung von Flüchtlingen dürfte sich in den ersten Monaten des Jahres nur wenig auf den Arbeitsmarkt auswirken.

Tabelle mit ausgewählten Eckwerten der Jahresprojektion aus dem Jahreswirtschaftsbericht der Bundesregierung 2016. Sigmar Gabriel, Bundesminister für Wirtschaft und Energie: "Die wirtschaftliche Stärke Deutschlands, um die uns viele beneiden, ist auch ein Beleg für eine erfolgreiche Wirtschafts- und Beschäftigungspolitik. Sie ist aber kein Garant für künftigen Wohlstand. Denn wir befinden uns in einer Phase des Wandels und der Umbrüche. Der globale Wettbewerbsdruck lässt nicht nach und der demografische Trend lässt die Zahl der aktiven Erwerbspersonen sinken. Wir müssen jetzt die Weichen für die Zukunft stellen, damit Deutschland auch in zehn Jahren ein leistungsfähiger, global führender Wirtschafts- und Industriestandort ist. Dafür müssen wir unsere Wirtschaft modernisieren und auf einen höheren Pfad von privaten und öffentlichen Investitionen bringen. Seit Beginn der Legislaturperiode arbeiten wir mit Nachdruck daran, die Wachstums- und Innovationskräfte der Wirtschaft zu stärken und soziale Sicherheit sowie ökologische Nachhaltigkeit zu auszubauen."

Die hohe Zuwanderung von Flüchtlingen wirkt sich zunächst nur wenig auf den Arbeitsmarkt aus. Die Schuldenstandsquote wird trotz der zusätzlichen Aufwendungen durch die Zuwanderung im laufenden Jahr die Marke von 70 Prozent des Bruttoinlandsprodukts unterschreiten. Eine zentrale Bedeutung hat die schnelle Integration von Flüchtlingen mit guter Bleibeperspektive in den Arbeitsmarkt. Dafür hat die Bundesregierung im vergangenen Jahr bereits zahlreiche Maßnahmen ergriffen. Gleichzeitig gewinnen Innovationen und Investitionen in die Zukunftsfähigkeit an Bedeutung. Eine Schlüsselrolle kommt der Digitalisierung zu, die Wirtschaft und Gesellschaft immer stärker beeinflusst.

Bundesminister Gabriel: "Wirtschaft und Gesellschaft befinden sich in einem tiefgreifenden technologischen Transformationsprozess. Wer die Chancen der Digitalisierung ergreifen will, muss sie als aktive Gestaltungsaufgabe verstehen. Die Bundesregierung unterstützt die Wirtschaft bei der Entwicklung neuer Geschäftsmodelle, bei der Umstellung auf Industrie 4.0 und auf Smart Services. Dafür haben wir gezielte Förderprogramme geschaffen, bauen die digitale Infrastruktur aus und entwickeln einen modernen Regulierungsrahmen. Zusammen mit besserer digitaler Bildung und digitaler Souveränität ist ein moderner Regulierungsrahmen auch die Voraussetzung für den gesellschaftlichen Wandel."

Um die Wachstumsdynamik zu verstetigen und das Wachstumspotenzial weiter zu erhöhen, stärkt die Bundesregierung die Investitionen des Bundes und entlastet Länder und Kommunen bis 2019 um mehr als 45 Milliarden Euro. Damit eröffnet sie dort zusätzliche Investitionsspielräume. Zudem ergreift die Bundesregierung zahlreiche Maßnahmen für mehr private Investitionen. So treibt sie den Bürokratieabbau weiter voran und setzt ihre Strategie fort, die (steuerlichen) Rahmenbedingungen für Wagniskapital und Start-ups in Deutschland zu verbessern. Ein zentrales wirtschaftspolitisches Projekt bleibt außerdem die Energiewende. Die Bundesregierung erhöht unter anderem die Effizienz der Förderung im Rahmen des Erneuerbare-Energien-Gesetzes und entwickelt den Strommarkt mit dem Strommarktgesetz weiter.

Deutschland auf einem soliden Wachstumskurs

Neue Herausforderungen
Der Zustrom der Flüchtlinge, die weitere Stabilisierung des Euroraums und der demografische Wandel stellen Staat, Wirtschaft und Gesellschaft vor große Herausforderungen. Die Bundesregierung richtet ihre Wirtschafts- und Finanzpolitik darauf aus, die Wachstumsdynamik zu verstetigen und das Wachstumspotenzial weiter zu erhöhen. Sie setzt deshalb ihre auf Investitionen und nachhaltiges Wachstum ausgerichtete Wirtschaftspolitik fort. Eine Schlüsselrolle kommt dabei der Digitalisierung zu, die Wirtschaft und Gesellschaft immer stärker beeinflusst.

Ordnungsrahmen für die Digitalisierung
Die Digitalisierung bietet große gesellschaftliche Chancen und eröffnet enorme Potenziale für zusätzliche Wertschöpfung. Die Bundesregierung greift den digitalen Wandel auf und schafft gemeinsam mit Wirtschaft, Gewerkschaften, Wissenschaft und Zivilgesellschaft die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Digitalisierung. Sie entwickelt den ordnungspolitischen Rahmen weiter und berücksichtigt dabei die Besonderheiten digitaler Märkte. So wird die Bundesregierung einen Entwurf für eine 9. Novelle des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) vorlegen, der auch den Anforderungen der voranschreitenden Digitalisierung Rechnung trägt. Mit der Vergaberechtsreform hat die Bundesregierung ein einfaches und anwenderfreundliches Vergaberecht geschaffen. Mit dem IT-Sicherheitsgesetz hat sie die Sicherheit informationstechnischer Systeme signifikant verbessert. Wichtig ist außerdem eine schnelle Einigung über die europäische Datenschutz-Grundverordnung, die einen einheitlichen europäischen Rechtsrahmen für die Verarbeitung personenbezogener Daten schafft.

Grafik mit der Entwicklung des Bruttoinlandssprodukts für Deutschland in den Jahren 2011-2015 und der aktuellen Progrnose im Jahreswirtschaftsbericht 2016. Investitionen stärken
Die Bundesregierung verfolgt einen umfassenden Ansatz zur Stärkung der öffentlichen und privaten Investitionen. Der Anteil der Investitionsausgaben im Bundeshaushalt konnte von 8,5 Prozent im Jahr 2014 auf 9,7 Prozent im vergangenen Jahr erhöht werden. Gleichzeitig setzt die Bundesregierung spürbare Akzente im Bereich der öffentlichen Investitionen. So werden zum Beispiel die Mittel für eine leistungsfähige Verkehrsinfrastruktur im Bundeshaushalt deutlich ausgeweitet, der Energie- und Klimafonds finanziell gestärkt und der Ausbau der Digitalisierungsinfrastruktur weiter entschieden vorangetrieben. Außerdem entlastet der Bund Länder und Kommunen in erheblichem Umfang, damit diese ihre Aufgaben vor allem in den Bereichen Infrastruktur, Bildung und Kinderbetreuung nachhaltig finanzieren können. Im Rahmen ihrer Investitionsstrategie zieht die Bundesregierung darüber hinaus in dieser Legislaturperiode weitere Maßnahmen zur nachhaltigen Stärkung der Investitionstätigkeit in Erwägung. Um die Handlungsspielräume von Unternehmen zu erweitern, treibt die Bundesregierung den Bürokratieabbau weiter voran. Sie hat Maßnahmen zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für Wagniskapital und Start-ups in Deutschland beschlossen und wird die (steuerlichen) Rahmenbedingungen für Wagniskapital und Start-ups in Deutschland weiter verbessern.

Solide Finanzpolitik schafft Handlungsspielräume
Die Bundesregierung setzt ihren Kurs einer wachstumsorientierten und nachhaltigen Finanzpolitik erfolgreich fort. Im vergangenen Jahr lag der Finanzierungssaldo des Gesamtstaates mit 0,5 Prozent des BIP erneut im positiven Bereich. Damit sind die staatlichen Haushalte insgesamt bereits im vierten Jahr in Folge annähernd ausgeglichen. Das Ziel der Bundesregierung, die Schuldenstandsquote auf weniger als 70 Prozent des BIP zu verringern, wird bereits Ende 2016 erreicht. Damit wird die Grundlage dafür geschaffen, wie beabsichtigt die Schuldenstandsquote innerhalb von zehn Jahren auf weniger als 60 Prozent des Bruttoinlandsprodukts zurückzuführen. Ein zentraler steuerpolitischer Schwerpunkt der Bundesregierung liegt auf mehr internationaler und europäischer Steuerfairness. Damit Arbeitsplätze in unserer insbesondere durch kleine und mittelständische Betriebe geprägten Unternehmenslandschaft nicht gefährdet werden, bleibt das Ziel eine verfassungskonforme Verschonung des Erwerbs begünstigten betrieblichen Vermögens von der Erbschaft- und Schenkungsteuer.

Sozialen Zusammenhalt stärken, Flüchtlinge bestmöglich integrieren
In Deutschland gingen im vergangenen Jahr durchschnittlich 43 Millionen Personen einer Erwerbstätigkeit nach, mehr als jemals zuvor. Die Einführung des flächendeckenden gesetzlichen Mindestlohns zum 1. Januar 2015 hat die Einkommenssituation vieler Arbeitnehmer im Niedriglohnbereich verbessert. Negative gesamtwirtschaftliche Beschäftigungseffekte sind bislang nicht zu beobachten. Eine verstärkte Zuwanderung von Fachkräften und die Arbeitsmarktintegration von Flüchtlingen können die Folgen des demografischen Wandels abmildern, aber nicht umkehren. Die Wirtschaftspolitik der Bundesregierung zielt deshalb weiterhin auf eine Stärkung der Erwerbsbeteiligung, etwa durch den weiteren Ausbau der Kinderbetreuung. Mit Blick auf die Erwerbstätigkeit älterer Erwerbspersonen plant die Bundesregierung Maßnahmen zur Flexibilisierung des Übergangs vom Erwerbsleben in den Ruhestand. Mit der Digitalisierung vollzieht sich darüber hinaus ein tiefgreifender Wandel der Arbeitswelt, der weit über die Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologien hinausgeht. Die Bundesregierung begleitet diesen Prozess aktiv. Sie setzt sich außerdem intensiv für eine geordnete und kontrollierte Flüchtlingszuwanderung ein. Eine zügige Beteiligung am Erwerbsleben ist der Schlüssel sowohl für die ökonomische als auch für die soziale Integration. Deshalb hat die Bundesregierung zahlreiche Maßnahmen ergriffen, um die Dauer der Verfahren zu verkürzen und Flüchtlingen mit guter Bleibeperspektive einen zügigeren Arbeitsmarktzugang zu gewährleisten.

Die Energiewende effizient vorantreiben
Die Energiewende ist eines der zentralen Projekte der Bundesregierung. Ziel ist eine umweltverträgliche und bezahlbare Energieversorgung unter Sicherstellung von Wettbewerbsfähigkeit und Versorgungssicherheit. Beim Ausbau erneuerbarer Energien im Stromsektor sollen ab 2017 die Fördersätze grundsätzlich im Rahmen von Ausschreibungen festgelegt werden. Damit soll die Kosteneffizienz der Förderung erhöht und sichergestellt werden, dass der im EEG 2014 festgelegte Ausbaupfad für erneuerbare Energien eingehalten wird. Um die Versorgungssicherheit im Strommarkt auch bei weiter ansteigenden Anteilen erneuerbaren Stroms zu garantieren, entwickelt die Bundesregierung darüber hinaus den Strommarkt mit dem Strommarktgesetz weiter. Den Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz, insbesondere auf Basis des Nationalen Aktionsplans Energieeffizienz (NAPE), kommt für den Erfolg der Energiewende eine große Bedeutung zu.

Europäische Wirtschafts- und Währungsunion fortentwickeln
Die Arbeiten zur Vertiefung der Wirtschafts- und Währungsunion müssen weiter fortgesetzt werden. Aus Sicht der Bundesregierung muss das Ziel eine international wettbewerbsfähige Wirtschafts- und Währungsunion sein, die das Versprechen der Europäischen Union von Demokratie, Rechtsstaat, Sicherheit, Stabilität, Wohlstand und Arbeitsplätzen erfüllt. Hierzu gehören stabile öffentliche Finanzen, ein modernes Staatswesen, attraktive Investitionsbedingungen und ein offener Binnenmarkt. Ein wichtiger Schritt hin zu diesem Ziel ist zunächst, bereits beschlossene Maßnahmen umzusetzen und bestehende Regeln und Verfahren glaubwürdig einzuhalten und anzuwenden. Darüber hinaus ist es wichtig, auch eine langfristige Vision von der institutionellen Fortentwicklung der Wirtschafts- und Währungsunion zu entwickeln. Dies schließt Offenheit für Vertragsänderungen ein.

Märkte über Europa hinaus weiter öffnen
Die Bundesregierung tritt für eine Handelspolitik ein, die auf Marktöffnung auch gegenüber Staaten und Regionen außerhalb Europas setzt. Ziel der Verhandlungen über eine transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft (TTIP) ist es, die Märkte auf beiden Seiten des Atlantiks stärker zu öffnen und einen transatlantischen regulatorischen Dialog zu führen. Dabei setzt die Bundesregierung sich dafür ein, dass hohe Schutzstandards, insbesondere im Bereich des Umwelt-, Arbeitnehmer-, Verbraucher- und Datenschutzes sowie der IT-Sicherheit und der Daseinsvorsorge, aufrechterhalten oder geschaffen werden können und das Vorsorgeprinzip gewahrt bleibt.

Bundeswirtschaftsminister Gabriel stellt den Jahreswirtschaftsbericht 2016 vor



Cover vom Jahreswirtschaftsbericht 2016
Jahreswirtschaftsbericht - die Annahmen zur Jahresprojektion 2016:

Download Jahreswirtschaftsbericht 2016 [PDF, 108 Seiten - 1,2 MB]
Zukunftsfähigkeit sichern - Die Chancen des digitalen Wandels nutzen


Jahreswirtschaftsbericht und Projektionen der Bundesregierung
Die Bundesregierung prognostiziert unter Federführung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) dreimal im Jahr die gesamtwirtschaftliche Entwicklung für Deutschland. Die Jahresprojektion im Januar ist Teil des Jahreswirtschaftsberichts der Bundesregierung. Die Frühjahrs- und Herbstprojektionen bilden die Grundlage für die Schätzungen des Steueraufkommens im Arbeitskreis "Steuerschätzungen". Bund, Länder, Gemeinden und Sozialversicherungen orientieren sich bei der Aufstellung ihrer Haushalte an den projizierten gesamtwirtschaftlichen Eckwerten. Auch die Meldungen an die Europäische Union im Rahmen des Stabilitäts- und Wachstumspaktes werden auf Grundlage der Projektionen erstellt.

Die Bundesregierung projiziert die Wirtschaftsentwicklung in der kurzen und mittleren Frist sowie das Produktionspotenzial. Diese Schätzungen sind Grundlage für die Berechnung der Obergrenze der jährlichen Nettokreditaufnahme nach der Schuldenregel gemäß Artikeln 109 und 115 des Grundgesetzes.

  1. Seite 1: Jahreswirtschaftsbericht 2016 - Bruttoinlandsprodukt wächst um 1,7 Prozent
  2. Seite 2: Jahreswirtschaftsbericht 2016 - Eckwerte der Jahresprojektion 2016

Leser-Kommentare

Autor
Beitrag
WiWi Gast

Re: Statistik: Jahreswirtschaftsbericht 2016 - Bruttoinlandsprodukt wächst um 1,7 Prozent

Deutsche sind ja immer unzufrieden, was denkst du wieso wir so viele Auswanderer haben.

antworten
WiWi Gast

Statistik: Jahreswirtschaftsbericht 2016 - Bruttoinlandsprodukt wächst um 1,7 Prozent

Der Jahreswirtschaftsbericht klingt mit Rekordbeschäftigung und Rekordeinkommenszuwächse ja nach "goldenen" Zeiten. Irgendwie spürt man das im Lande mal so gar nicht oder kommt mir das nur so vor?

antworten
Forendiskussion lesen

Artikel kommentieren

Als WiWi Gast oder Login

Zum Thema JWB

Jahreswirtschaftsbericht 2017 - Bruttoinlandsprodukt wächst um 1,4 Prozent

Nach dem Verzicht auf seine Kanzlerkandidatur stellte Sigmar Gabriel den aktuellen Jahresbericht 2017 vor. Aus dem Bericht mit dem Titel „Für inklusives Wachstum in Deutschland und Europa“ geht hervor, dass das Bundeskabinett eine Zunahme des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts von 1,4 Prozent erwartet. Grund für den Rückgang im Vergleich zum Vorjahr von 1,7 auf 1,4 Prozent ist die geringere Anzahl von Arbeitstagen.

Jahreswirtschaftsbericht 2013

Das Bundeskabinett hat den Jahreswirtschaftsbericht 2013 der Bundesregierung beschlossen. Die Bundesregierung erwartet in ihrer Jahresprojektion für 2013 einen Anstieg des realen Bruttoinlandsprodukts von 0,4 Prozent. 2014 soll die Konjunktur mit erwarteten 1,6 Prozent noch stärker anziehen.

Weiteres zum Thema WiWi-Statistik

Ein weißer Herd zum Stochern mit einem großen Topf auf der Herdplatte.

Statistik: Öffentliche Schulden 2015 um ein Prozent auf 2 022,6 Milliarden Euro gesunken

Mit 2 022,6 Milliarden Euro konnte der Öffentliche Gesamthaushalt im nicht-öffentlichen Bereich 2015 seine Schulden um ein Prozent senken. Damit haben sich die Schulden zum Vorjahr 2014 um 21,4 Milliarden Euro verringert. Den stärksten absoluten Rückgang der Verschuldung gab es beim Bund mit – 24,9 Milliarden Euro. Die Länder verringerten ihre Schulden um 1,1 Milliarden Euro. Dagegen stiegt der Schuldenstand von Gemeinden und Gemeindeverbände um 4,7 Milliarden Euro, berichtet das Statistische Bundesamt/destatis.

Auf Geldscheinen und einem Zettel zur Einkommenssteuererklärung liegen Würfel, die das Wort: Gehälter ergeben.

Statistik: EU-Arbeitskosten 2015 - Deutschland auf Rang acht

32,70 Euro durchschnittlich zahlten deutsche Arbeitgeber in der Privatwirtschaft für geleistete Arbeitsstunden. Damit landet Deutschland im europäischen Vergleich auf Platz acht. Verglichen mit dem EU-Durchschnitt von 25,90 Euro geben deutsche Arbeitgeber 26 Prozent mehr pro Arbeitsstunde aus. In der deutschen Industrie sind es sogar 44 Prozent Mehrkosten. Hier liegt Deutschland laut Statistischem Bundesamtes mit 38,00 Euro pro Stunde auf Rang vier.

Zukunftsthemen Bildung Forschung

Statistik: Zukunftsthemen - Bildung und Forschung in Zahlen 2015

Die Bundesregierung steigert die Ausgaben für Forschung und Entwicklung im Jahr 2015 auf die Rekordsumme von 14,9 Milliarden. Gefördert werden zukünftig wichtige Forschungsthemen für die Gesellschaft sowie für Wachstum und Wohlstand, wie digitale Wirtschaft und Gesellschaft, Nachhaltiges Wirtschaften und Energie, Innovative Arbeitswelt, Gesundes Leben, Intelligente Mobilität und Zivile Sicherheit.

Beliebtes zum Thema Wissen

Regal mit Lehrbücher und Lexika der Wirtschaftswissenschaften.

Die professionelle WiWi-Literaturrecherche - Teil 1: Datenbank finden

WiWi-TReFF liefert in Zusammenarbeit mit der Deutschen Zentralbibliothek für Wirtschaftswissenschaften (ZBW) exklusive Profi-Tipps für die erfolgreiche Literaturrecherche in den Wirtschaftswissenschaften. Der erste Teil der Serie zeigt die wissenschaftliche Recherche in Datenbanken und Katalogen. Eine Liste der wichtigsten WiWi-Datenbanken liefert bewährte Recherche-Quellen.

Statistik: Datenkarte Deutschland 2016

Das Wichtigste im Taschenformat: Die Hans Böckler Stiftung hat wieder eine kostenlose Datenkarte mit einer Reihe wichtiger Daten zu Wirtschaft und Arbeitsmarkt der Bundesrepublik Deutschland im Jahr 2016 herausgegeben. Darüber hinaus stehen auch für alle Bundesländer entsprechende Datenblätter und eine englische Datenkarte für Deutschland zum Download bereit.

Feedback +/-

Feedback