DieManager von Morgen WiWi-TReFF.de - Zeitung & Forum für Wirtschaftsstudium & Karriere
WiWi-StatistikWirtschaftsstudium

Literatur-Tipp: Lehrbuch »Wirtschaftsstudium: Statistik«

Das neue Lehrbuch Statistik aus der Reihe »Kiehl Wirtschaftsstudium« erläutert wesentliche statistische Methoden für das BWL-Studium und die Praxis. Das kostenlose Online-Training ermöglicht ein einfaches Üben an Klausuraufgaben und bietet Lösungen zur Prüfungsvorbereitung.

Lehrbuch »Wirtschaftsstudium: Statistik« inklusive Online-Übungsaufgaben
Die Statistik ist ein wesentlicher Bestandteil in jedem wirtschaftswissenschaftlichen Studium. Unter Statistik wird die Lehre von der methodischen Erhebung und Auswertung von Daten verstanden, die zur Information und Entscheidungsfindung genutzt werden. Die statistischen Methoden werden in zwei Teilgebiete gegliederte, die deskriptive und die induktive Statistik.

Die deskriptive, auch beschreibende Statistik genannt, dient dazu, die in Daten enthaltenen Informationen auf ihren Kern zu reduzieren und übersichtlich darzustellen. Das erfolgt anhand von Maßen über die Lage, der Streuung, des Zusammenhangs und der zeitlichen Entwicklung. Die induktive Statistik beruht auf die Wahrscheinlichkeitsrechnung, das heißt, sie liegt der Logik zu Grunde, aus Beobachtungen bestimmte Schlüsse zu ziehen. Induktive Statistik wird auch als schließende Statistik oder Inferenzstatistik bezeichnet. Diese zwei statistischen Methoden können überall dort eingesetzt werden, wo mit Zahlen gearbeitet wird: Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, aber auch in den Naturwissenschaften sowie in der Medizin und Technik. Die Wirtschaftsstatistik bezieht sich auf wirtschaftswissenschaftliche Betrachtungen. Sie beschreibt  das Beobachten, das Messen und das Beurteilen realer ökonomischer Sachverhalte.

Dieses Lehrbuch zur Statistik erleichtert Studierenden der Wirtschaftswissenschaften das Verstehen und Erarbeiten statistischer Methoden und bereitet auf Prüfungen und Klausuren in der Statistik vor. Es erläutert wesentliche ökonomische Fragestellungen und Probleme, die durch statistische Methoden analysiert werden und zeigt Zusammenhänge auf. Angewendet werden Verfahren und Modelle der deskriptiven Statistik, der Wahrscheinlichkeitsrechnung sowie der Inferenzstatistik. Das Buch »Wirtschaftsstudium: Statistik« ist an den Vorgehensweisen in Lehrveranstaltungen angelehnt. Statistische Methoden und Formeln werden durch praktische Beispiele und Anwendungen erläutert.

Die Themenschwerpunkte des Lehrbuchs im Überblick

  1. Einführung
  2. Analyse eindimensionaler Daten
  3. Analyse zweidimensionaler Daten
  4. Wahrscheinlichkeitsrechnung
  5. Zufallsvariablen und ihre Verteilung
  6. Inferenzstatistik

Zu Beginn des Lehrbuchs »Wirtschaftsstudium: Statistik« erfolgt im ersten Kapitel eine Klärung der Grundbegriffe und Statistik in Theorie und Praxis. Im Anschluss daran zeigt das zweite Kapitel, wie eindimensionale Daten ausgewertet werden. Anhand von empirischen Daten werden Häufigkeitsverteilungen herausgebildet und wie diese mithilfe von Maßen über Lager, Streuung, Form und Konzentration bewertet werden. Das dritte Kapitel widmet sich der Analyse von Zusammenhängen bei mehreren Merkmalen. Betrachtet wird, wie der Zusammenhang in einer Kontingenztafel abgebildet und deskriptive Abhängigkeiten zwischen zwei Merkmalen überprüft werden können. Weiter werden Kontingenz-, Korrelations- und Regressionsanalysen untersucht. Das vierte Kapitel befasst sich mit der Wahrscheinlichkeitsrechnung: Welche Beziehung haben Zufall und Wahrscheinlichkeit? Wie sind die Gesetzmäßigkeiten von Zufallsvorgängen? Welche Rolle spielt die Kombinatorik? Dazu werden verblüffende Wahrscheinlichkeiten aus dem Alltag dargestellt. Im fünften Kapitel werden Zufallsvariablen sowie deren Wahrscheinlichkeitsverteilungen abgebildet. Zuerst werden Grundbegriffe erläutert, anschließend diskrete und stetige Zufallsvariablen modelliert, die anhand bestimmter Parameter analysiert werden können. Dabei werden wichtige spezielle Wahrscheinlichkeitsverteilungen diskreter und stetiger Zufallsvariablen dargestellt. Nach einer Erläuterung, wie beliebig verteilte Daten abgeschätzt und Verteilungen approximiert werden können, schließt das Kapitel mit unerwarteten Zufallsvariablen ab. Im abschließenden sechsten Kapitel werden die wichtigsten Methoden der Inferenzstatistik erklärt. Hierbei werden stichprobentheoretische Grundlagen dargestellt. Anschließend wird auf Verfahren der Punkt- und Intervallschätzung von Parametern eingegangen. Nach einer Erläuterung über die Auswahl und Formulierung von Hypothesen, werden zum Abschluss die wichtigsten parametrischen und nichtparametrischen Testverfahren dargestellt.

Neben den theoretischen Ausführungen gehört zum Lehrbuch »Wirtschaftsstudium: Statistik« ein Online-Training mit Übungsaufgaben und Muster-Lösungen zur Prüfungsvorbereitung. Der Zugang zum Online-Training Statistik erfordert auf der Verlagsseite eine kurze Registrierung mit Namen und E-Mailadresse sowie die Eingabe des Freischaltcodes aus der ersten Seite des Lehrbuchs. Die Übungsaufgaben bestehen aus typischen Prüfungsfragen und Klausuraufgaben zur Statistik im Bachelor-Studium der Betriebswirtschaftslehre.

Online-Lernplattform Kiehl Wirtschaftsstudium Statistik

Zielgruppe
Das Lehrbuch »Wirtschaftsstudium: Statistik« richtet sich in erster Linie an Studierende der Betriebswirtschaftslehre an Hochschulen. In zweiter Linie bietet das Buch aber auch für Praktiker im Unternehmer eine leicht verständliche Einführung für profunde Statistikkenntnisse, um die tägliche Datenflut in den Medien zu verarbeiten, sich ein Urteil über Politik und Wirtschaft machen zu können oder um beim Tippspiel richtig zu schätzen.

Exklusiver Foliensatz für Dozenten
Dozenten erhalten kostenlos einen begleitenden Foliensatz für Lehrveranstaltungen zur Statistik im Bachelor-Studium BWL. Der auf das Buch inhaltlich abgestimmte Foliensatz ermöglicht Dozenten ohne viel Vorbereitungen den Einstieg in Vorlesungen zur Statistik.  

Kiehl Wirtschaftsstudium: Statistik
Herausgeber: Prof. Dr. Kristian Foit, Daniel Lorberg, LL.M., M.A. und Professor Dr. Bernard Vogl
Autor: Prof. Dr. rer. pol., Dip.-Kfm. Marc Kastner
Preis: 17,90 Euro
213 Seiten - NWB Verlag (2016)
 

TIPP: Wer mal reinschauen möchte, mit dem "Blick ins Buch" stehen auf der Verlagsseite Vorwort, Stichwortverzeichnis und 40 Seiten aus dem ersten und zweiten Kapitel von »Wirtschaftsstudium: Statistik« zum Reinlesen zur Verfügung. Zudem kann man sich auf der Verlagsseite inzwischen auch eine Demo-Version vom Online-Training mit den Übungsaufgaben ansehen.

Verlosung der Erstauflage von »Wirtschaftsstudium: Statistik«
An welcher Hochschule lehrt Professor Kastner, der Autor von »Wirtschaftsstudium: Statistik«, derzeit? Unter allen richtigen Einsendungen an redaktion2@wiwi-treff.de verlosen wir ein Exemplar des Lehrbuchs. Teilnahmeschluss ist der 15. Juli 2016.

  1. Seite 1: Literatur-Tipp: Lehrbuch »Statistik«
  2. Seite 2: Inhaltsverzeichnis - Lehrbuch »Statistik«
  3. Seite 3: Fazit - Lehrbuch »Statistik«

Im Forum zu Wirtschaftsstudium

14 Kommentare

Macht es überhaupt noch Sinn Wirtschaft/Finance zu studieren?

WiWi Gast

Also jetzt mal ganz ehrlich, man kann doch nicht ernsthaft glauben, dass man als Laborant oder Chemiker mehr verdient wie ein BWLer.. Klar vielleicht verdient ein BWLer in nem KMU auch nicht die Welt ...

92 Kommentare

Re: Was ist die beste Uni für Wirtschaftsstudium?

WiWi Gast

Word. Mannheim > HSG > WHU für UB und IB WiWi Gast schrieb am 18.11.2017: ...

19 Kommentare

Was studieren?

WiWi Gast

Angewandte Freizeitwissenschaften an der Universität Berlin wäre sicherlich etwas für dich. 0 Mathe, 0 auswendig lernererei, nur improvisieren

5 Kommentare

Von WiWi zu WiMa

WiWi Gast

Wechsel doch einfach zu VWL. Vergleichsweise recht mathematisch, du kannst dich an den richtigen Unis im Ökonometrie- und Statistikbereich spezialisieren und so einen sehr mathematischen Schwerpunkt w ...

5 Kommentare

Mathe Wiwi

WiWi Gast

Das dürfte eher selten vorkommen. Es gibt zwar Überschneidungen, aber generell unterscheidet sich die mathematische Ausbildung von Ingenieuren und Wirtschaftswissenschaftlern. Ich habe allerdings s ...

7 Kommentare

Fixe und variable Kosten aus Gesamtkosten

WiWi Gast

Ehrlich gesagt, wenn man es nur auf die Mathematik runterbricht könnte es auch 7.Klasse sein.

16 Kommentare

Wie viel Mathematik im FH Wirtschaftsinformatik Studium?

WiWi Gast

Ja, und Info /= Programmieren. Aber natürlich hast du recht.

Artikel kommentieren

Als WiWi Gast oder Login

Zum Thema Wirtschaftsstudium

Geldscheine 100 Euro und 50 Euro

Wirtschaftsstudium wird als Weiterbildung von Unternehmen gerne gefördert

Viele deutsche Unternehmen investiert in Mitarbeiter, die parallel zu ihrer Berufstätigkeit einen Hochschulabschluss erwerben und unterstützen Studierende bei ihrer Abschluss- oder Doktorarbeit. Am häufigsten profitieren die ökonomischen Fakultäten von den Zuwendungen der Betriebe - rund jedes zweite dieser Unternehmen fördert die Betriebs- und Volkswirtschaftslehre.

Auf einer kleiner Tafel stehen, mit Kreide geschrieben, die Worte Job und Studium.

Ein Wirtschaftsstudium neben dem Job realisieren

Viele Arbeitnehmer kommen in ihrem Berufsleben an den Punkt, an dem sie sich überlegen, ob sie beruflich nochmal eine andere Richtung einschlagen sollten oder die nächsthöhere Ebene erreichen könnten. Eine stabile Basis für diesen Weg kann natürlich ein Studium neben dem Beruf bieten. Gerade im Bereich der Wirtschaftswissenschaften bieten sich hier vielfältige Möglichkeiten.

Weiteres zum Thema WiWi-Statistik

Statistik: Datenkarte Deutschland 2016

Das Wichtigste im Taschenformat: Die Hans Böckler Stiftung hat wieder eine kostenlose Datenkarte mit einer Reihe wichtiger Daten zu Wirtschaft und Arbeitsmarkt der Bundesrepublik Deutschland im Jahr 2016 herausgegeben. Darüber hinaus stehen auch für alle Bundesländer entsprechende Datenblätter und eine englische Datenkarte für Deutschland zum Download bereit.

Ein weißer Herd zum Stochern mit einem großen Topf auf der Herdplatte.

Statistik: Öffentliche Schulden 2015 um ein Prozent auf 2 022,6 Milliarden Euro gesunken

Mit 2 022,6 Milliarden Euro konnte der Öffentliche Gesamthaushalt im nicht-öffentlichen Bereich 2015 seine Schulden um ein Prozent senken. Damit haben sich die Schulden zum Vorjahr 2014 um 21,4 Milliarden Euro verringert. Den stärksten absoluten Rückgang der Verschuldung gab es beim Bund mit – 24,9 Milliarden Euro. Die Länder verringerten ihre Schulden um 1,1 Milliarden Euro. Dagegen stiegt der Schuldenstand von Gemeinden und Gemeindeverbände um 4,7 Milliarden Euro, berichtet das Statistische Bundesamt/destatis.

Auf Geldscheinen und einem Zettel zur Einkommenssteuererklärung liegen Würfel, die das Wort: Gehälter ergeben.

Statistik: EU-Arbeitskosten 2015 - Deutschland auf Rang acht

32,70 Euro durchschnittlich zahlten deutsche Arbeitgeber in der Privatwirtschaft für geleistete Arbeitsstunden. Damit landet Deutschland im europäischen Vergleich auf Platz acht. Verglichen mit dem EU-Durchschnitt von 25,90 Euro geben deutsche Arbeitgeber 26 Prozent mehr pro Arbeitsstunde aus. In der deutschen Industrie sind es sogar 44 Prozent Mehrkosten. Hier liegt Deutschland laut Statistischem Bundesamtes mit 38,00 Euro pro Stunde auf Rang vier.

Statistik: Rekordhoch mit Staatsüberschuss von 19 Milliarden Euro im Jahr 2015

Der deutsche Staat erzielte im Jahr 2015 einen Finanzierungsüberschuss von 19 Milliarden Euro. Die gute Wirtschaftslage, der Stellenrekord am Arbeitsmarkt und die niedrigen Zinsen führten zum höchsten Staatsüberschuss seit der deutschen Wiedervereinigung. Gemessen am Bruttoinlandsprodukt von 3 025,9 Milliarden Euro errechnet sich daraus eine Defizitquote von plus 0,6 Prozent. Den höchsten Überschuss realisierte dabei der Bund mit 10,3 Milliarden Euro nach einem Überschuss von 8,6 Milliarden Euro im Vorjahr.

Statistik: Jahreswirtschaftsbericht 2016 - Bruttoinlandsprodukt wächst um 1,7 Prozent

Das Bundeskabinett hat den Jahreswirtschaftsbericht 2016 beschlossen. Deutschland ist auf solidem Wachstumskurs. Die Bundesregierung erwartet für 2016 einen Anstieg des realen Bruttoinlandsprodukts von 1,7 Prozent. Die Binnenwirtschaft wird durch die Rekordbeschäftigung, die höchsten Zuwächse bei den Einkommen seit über 20 Jahren und dem starken privaten Wohnungsbau getragen. Im Jahr 2016 wird ein ausgeglichener Bundeshaushalt und erstmals wieder eine Staatsschuldenquote unterhalb von 70 Prozent des Bruttoinlandsprodukts erwartet.

Beliebtes zum Thema Wissen

Regal mit Lehrbücher und Lexika der Wirtschaftswissenschaften.

Die professionelle WiWi-Literaturrecherche - Teil 1: Datenbank finden

WiWi-TReFF liefert in Zusammenarbeit mit der Deutschen Zentralbibliothek für Wirtschaftswissenschaften (ZBW) exklusive Profi-Tipps für die erfolgreiche Literaturrecherche in den Wirtschaftswissenschaften. Der erste Teil der Serie zeigt die wissenschaftliche Recherche in Datenbanken und Katalogen. Eine Liste der wichtigsten WiWi-Datenbanken liefert bewährte Recherche-Quellen.

Statistik: Datenkarte Deutschland 2016

Das Wichtigste im Taschenformat: Die Hans Böckler Stiftung hat wieder eine kostenlose Datenkarte mit einer Reihe wichtiger Daten zu Wirtschaft und Arbeitsmarkt der Bundesrepublik Deutschland im Jahr 2016 herausgegeben. Darüber hinaus stehen auch für alle Bundesländer entsprechende Datenblätter und eine englische Datenkarte für Deutschland zum Download bereit.

Feedback +/-

Feedback