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Den Nachwuchs fördern: So wird man Ausbilder

Wer jungen Menschen Fach-Wissen für den Beruf weitergeben möchte, braucht pädagogischem Know-how. Zudem muss ein Ausbilder neben den persönlichen und pädagogischen Voraussetzungen auch über rechtliche, organisatorische, methodische und psychologische Kenntnisse verfügen. Vermittelt wird dieses Wissen in speziellen Kursen, deren erfolgreicher Abschluss in Deutschland Pflicht ist, um sich offiziell Ausbilder nach der Ausbildereignungsverordnung nennen zu dürfen.

Fachliche und persönliche Voraussetzungen erfüllen
In Deutschland verpflichtet sich jedes Unternehmen, das nach dem dualen System (parallele Ausbildung in Betrieb und Berufsschule) ausbildet, mindestens einen Ausbilder nach der Ausbildereignungsverordnung zu beschäftigen. Dieser muss nicht nur fachlich, sondern auch persönlich geeignet sein. Zur fachlichen Eignung zählen die berufliche und arbeitspädagogische Eignung, der Arbeitnehmer muss also über ausreichende berufliche Fertigkeiten und Kenntnisse verfügen und auch die Ausbildungsinhalte, die im Rahmenplan der jeweiligen Ausbildung von Handels- und Handwerkskammer festgelegt werden, vermitteln können. Für die persönliche Eignung werden im Berufsbildungsgesetz lediglich einige Ausschlussmerkmale definiert: Ein Arbeitnehmer ist zum Beispiel nicht zum Ausbilder geeignet, wenn er öffentlich rechtsradikales Gedankengut oder diskriminierende Äußerungen verbreitet.

Wissen und Erfahrungen in einem Präsenzkurs sammeln
Ihre pädagogische Eignung müssen angehende Ausbilder in einer Prüfung unter Beweis stellen, die vor der Industrie- und Handwerkskammer oder der Handelskammer abgelegt wird. Der Prüfung geht ein Weiterbildungskurs voraus, die Ausbildung der Ausbilder (kurz AdA), in dem alle notwendigen pädagogischen, rechtlichen, organisatorischen, methodischen und psychologischen Kenntnisse vermittelt werden. Dieser Kurs kann in verschiedenen Weisen absolviert werden, zum Beispiel als Präsenzkurs, als Fernlehrgang, als Online-Kurs oder per Mobile Learning über eine App. Weiterbildungsexperten empfehlen allerdings, das Seminar Ausbildung der Ausbilder z.B. bei elbcampus.de als Präsenzkurs durchzuführen, da hier auch gemeinsam mit anderen Anwärtern der Umgang mit den Auszubildenden in Rollenspielen und Simulationen geübt werden kann. Übrigens ist die Ausbildung der Ausbilder auch ein Teil der Meistervorbereitung – wer also seine Meisterprüfung ablegen möchte, muss die AdA erfolgreich abgeschlossen haben.

Zum respektierten Ausbilder werden
Doch das Ausbilden ist nicht bloß blanke Theorie, sondern auch ein hartes Stück Arbeit. Man leitet Auszubildende an, motiviert sie, beurteilt sie, erkennt Probleme, löst Konflikte und nimmt ihnen Ängste. Vor allem in den letzten Jahren wird jedoch immer häufiger geklagt, dass junge Leute kaum noch ausbildungsreif seien, es fehle ihnen an Disziplin, Ausdauer und Umgangsformen. Darum muss ein guter Ausbilder ständig an sich arbeiten, um auch mit problematischen Azubis umgehen und mit Know-how und Geduld Respekt und Wissen vermitteln zu können.

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