DieManager von Morgen WiWi-TReFF.de - Zeitung & Forum für Wirtschaftsstudium & Karriere
Bachelorstudium im AuslandWU

Möglichkeiten als Österreicher

Autor
Beitrag
WiWi Gast

Möglichkeiten als Österreicher

Hallo Leute!

Tut mir leid, falls das der falsche Bereich ist, meine Fragen decken nur etwas breitere Themen ab. Vielen Dank jedenfalls, falls ihr auch nur zu einer meiner Fragen etwas beisteuern könnt, es ist auch als Liste für mich selbst zum weiter recherchieren gedacht.

Meine Situation:
Ich bin 18, Ösi, habe eine 1,2 oder 1,14 Matura (je nachdem ob die VWA gerechnet wird), interessiere mich für IB/UB und muss schauen wie ich dort auch hinkomme. Wegen der Covidsituation und Familiendruck fange ich im Oktober an der WU Wien Business and Economics an, überlege aber stark, nach dem ersten Jahr abzubrechen, falls ich in eine internationale Target kommen würde.

Die WU:
Habe sehr verschiedene Sachen gelesen, von Top 5 Dach on-par mit Mannheim, bis zu „muss eigentlich gar ned ins ranking". Deshalb meine Fragen: Wie steht BBE im Vergleich zum normalen BWL da? Wie steht die WU bezüglich Lehre im Vergleich zu den deutschen Targets da? Der Querschnitt aus meiner Recherche scheint zu sein dass sie nicht top tier ist, aber zumindest nennenswerter als die meisten deutschen staatlichen nicht-targets. Sie scheint ja ein paar gute Rankingplätze zu haben, aber Rekrutierung von IBs ist angeblich nicht wirklich vorhanden? Als Student außerdem noch: Wie ist das Klientel? Bei der Admission bekam ich schon leichte rich kid vibes, wie schlimm ist es?

Der Hauptkritikpunkt an der WU scheint das „Massenstudium" mit relativ wenig quantitativen ECTS zu sein. Wobei ich mit specialisations in data science und business mathematics auf 52 ects wäre, was sich durch Electives z.b in Finanzmathematik noch steigern ließe, oder? Und schließlich noch, nachdem das der „konservativere" Plan wäre, wie gut ist der Quantitative Finance Master? Er hat ja diesen einen top Ranking Platz, taucht sonst aber iwie nirgends auf. Sollte ich, wenn ich Master auf der WU machen würde, nicht eher versuchen in CEMS reinzukommen?

DACH Targets:
Liege ich mit meinen Prioritäten richtig, was die Unis angeht: Mannheim, Köln, St. Gallen, Frankfurt (beide, die Private höher)? Wie schwer wäre es, mit meinem Abschluss in eine davon zu kommen? Wäre der Abstand zur WU groß genug, dafür ein Jahr zu schmeißen?

Britische Targets:
Oxbridge, LSE, Imperial, Warwick. Habe ich welche vergessen?. Meine Hauptfrage ist: Disqualifiziert mich mein Mathe 2er in der Matura bei sonst konstanten Notenschnitten unter 1,5 und gutem Lebenslauf (Schülervertreter, Rotes Kreuz, Mediator, Klassensprecher, während Gymnasium Praktika bei einer kleinen österreichischen Regional Boutique (denke ich die richtige Bezeichnung)). Auf welchen Targets hätte ich Chancen? Auf welche sollte ich mich konzentrieren?

US-Targets:
Ist Bachelor in den US überhaupt realistisch? Jetzt scheint ja günstig zu sein, wegen einigen ausgesetzten SATs. Ist zumindest Master in den US nötig um überhaupt eine Chance auf New York zu haben (kleine Träumerei), oder ist der Sprung auch mit super Master auf einer top UK Target möglich? Unis: Ivy, MIT, Chicago, Columbia, NYU, Berkeley. Noch andere, an denen ich realistischer Chancen hätte, die aber im Vergleich zu den deutschen Targets den Sprung über den Atlantik wert wären?
Letztlich noch zur Spezialisierung: Wie stark disqualifiziert einen quantitativer Fokus für UB, wenn ich mir beides offen halten will? Für IB soll ja gelten, je mehr Mathe, desto besser. Wenn ich UB machen will, wie viel verpasse ich, wenn ich alle Spezialisierungen, die gehen, quantitativ wähle? Ist der Hedgefonds-Bereich mit WiWi überhaupt offen, nachdem ich gelesen habe, das dort hauptsächlich Physiker, Mathematiker und Informatiker genommen werden?

antworten
WiWi Gast

Möglichkeiten als Österreicher

Mathe an der WU wird sowieso nicht ernst genommen, kannst du also vergessen. Und selbst die Tier 2 UB Beratung, wo ich bin, lädt WUler nicht mal zum Bewerbungsgespräch ein. Ich würde an deiner Stelle die WU tunlichst vermeiden wenn du Karriere machen willst. Mit einem Gut auf die Mathe-matura würde ich mir auch mathematische Schwerpunkt doppelt und dreifach überlegen

WiWi Gast schrieb am 16.08.2021:

Hallo Leute!

Tut mir leid, falls das der falsche Bereich ist, meine Fragen decken nur etwas breitere Themen ab. Vielen Dank jedenfalls, falls ihr auch nur zu einer meiner Fragen etwas beisteuern könnt, es ist auch als Liste für mich selbst zum weiter recherchieren gedacht.

Meine Situation:
Ich bin 18, Ösi, habe eine 1,2 oder 1,14 Matura (je nachdem ob die VWA gerechnet wird), interessiere mich für IB/UB und muss schauen wie ich dort auch hinkomme. Wegen der Covidsituation und Familiendruck fange ich im Oktober an der WU Wien Business and Economics an, überlege aber stark, nach dem ersten Jahr abzubrechen, falls ich in eine internationale Target kommen würde.

Die WU:
Habe sehr verschiedene Sachen gelesen, von Top 5 Dach on-par mit Mannheim, bis zu „muss eigentlich gar ned ins ranking". Deshalb meine Fragen: Wie steht BBE im Vergleich zum normalen BWL da? Wie steht die WU bezüglich Lehre im Vergleich zu den deutschen Targets da? Der Querschnitt aus meiner Recherche scheint zu sein dass sie nicht top tier ist, aber zumindest nennenswerter als die meisten deutschen staatlichen nicht-targets. Sie scheint ja ein paar gute Rankingplätze zu haben, aber Rekrutierung von IBs ist angeblich nicht wirklich vorhanden? Als Student außerdem noch: Wie ist das Klientel? Bei der Admission bekam ich schon leichte rich kid vibes, wie schlimm ist es?

Der Hauptkritikpunkt an der WU scheint das „Massenstudium" mit relativ wenig quantitativen ECTS zu sein. Wobei ich mit specialisations in data science und business mathematics auf 52 ects wäre, was sich durch Electives z.b in Finanzmathematik noch steigern ließe, oder? Und schließlich noch, nachdem das der „konservativere" Plan wäre, wie gut ist der Quantitative Finance Master? Er hat ja diesen einen top Ranking Platz, taucht sonst aber iwie nirgends auf. Sollte ich, wenn ich Master auf der WU machen würde, nicht eher versuchen in CEMS reinzukommen?

DACH Targets:
Liege ich mit meinen Prioritäten richtig, was die Unis angeht: Mannheim, Köln, St. Gallen, Frankfurt (beide, die Private höher)? Wie schwer wäre es, mit meinem Abschluss in eine davon zu kommen? Wäre der Abstand zur WU groß genug, dafür ein Jahr zu schmeißen?

Britische Targets:
Oxbridge, LSE, Imperial, Warwick. Habe ich welche vergessen?. Meine Hauptfrage ist: Disqualifiziert mich mein Mathe 2er in der Matura bei sonst konstanten Notenschnitten unter 1,5 und gutem Lebenslauf (Schülervertreter, Rotes Kreuz, Mediator, Klassensprecher, während Gymnasium Praktika bei einer kleinen österreichischen Regional Boutique (denke ich die richtige Bezeichnung)). Auf welchen Targets hätte ich Chancen? Auf welche sollte ich mich konzentrieren?

US-Targets:
Ist Bachelor in den US überhaupt realistisch? Jetzt scheint ja günstig zu sein, wegen einigen ausgesetzten SATs. Ist zumindest Master in den US nötig um überhaupt eine Chance auf New York zu haben (kleine Träumerei), oder ist der Sprung auch mit super Master auf einer top UK Target möglich? Unis: Ivy, MIT, Chicago, Columbia, NYU, Berkeley. Noch andere, an denen ich realistischer Chancen hätte, die aber im Vergleich zu den deutschen Targets den Sprung über den Atlantik wert wären?
Letztlich noch zur Spezialisierung: Wie stark disqualifiziert einen quantitativer Fokus für UB, wenn ich mir beides offen halten will? Für IB soll ja gelten, je mehr Mathe, desto besser. Wenn ich UB machen will, wie viel verpasse ich, wenn ich alle Spezialisierungen, die gehen, quantitativ wähle? Ist der Hedgefonds-Bereich mit WiWi überhaupt offen, nachdem ich gelesen habe, das dort hauptsächlich Physiker, Mathematiker und Informatiker genommen werden?

antworten
WiWi Gast

Möglichkeiten als Österreicher

Von Österreicher zu Österreicher: Lass das mit Ösi. Das ist nur peinlich. Die deutschen hier nennen sich ja auch nicht selbst Piefke. Das ist selbstherabwürdigend ohne jeglichen Grund.

Zu deiner Frage: Die Unis die du genannt hast sind für einen Bachelor alle grundsolide (auch die WU). Essentiell ist da eher der Master (vor allem US/UK Bachelor sind enorm schwer rein zu kommen als weißer Europäer und auch preislich nicht das Geld wert). Meine Empfehlung wäre den Bachelor an der WU zu machen und dann im Ausland einen fachspezifischen Master (Finance, Strategy, etc.) anhängen wenn du nach ein paar Praktika weißt was du genau machen willst.

Ich habe auch Bachelor und Master in BWL an einer FH in Österreich gemacht und mache gerade meinen zweiten Master in CS auf der UPenn. Ist alles möglich wenn man es will und sich rein hängt (auch mit einem 2er in Mather in der Matura ;) )

antworten
WiWi Gast

Möglichkeiten als Österreicher

Das kommt auf deine Ziele an. Sofern du UB/IB im deutschsprachigen Raum anstrebst machst du mit der WU nichts falsch. Sehr guter Notenschnitt, entsprechende Praktika, Auslandserfahrung und außeruniversitäres Engagement vorausgesetzt. Für Mannheim, Köln, Frankfurt ein Jahr zu verlieren würde ich dir nicht empfehlen, nutze die Zeit lieber für passende Praktika.

Für London wird es schon schwieriger, aber nicht unmöglich. Du kannst aber immer noch einen Top Master in UK machen, dann steigerst du deine Chancen noch einmal erheblich. Wenn es unbedingt London werden soll macht schon Sinn Bachelor an UK Top Unis zumindest zu versuchen. Solltest du unbedingt in die Schweiz wollen kann es Sinn machen St. Gallen zu machen.

US Bachelor kann ich nichts beitragen. Aber da verschuldest du dich mEn unnötig. Wenn du das gerne machen würdest wäre der kosteneffizientere Weg ein MBB Offer zu bekommen und dir dort eine Top MBA finanzieren zu lassen.

Zu den Studenten: Es ist divers, man findet schon die Leute mit denen man klickt.

antworten
WiWi Gast

Möglichkeiten als Österreicher

The hell? Und welche T2 soll das bitte sein haha?

Sowohl bei McK, BCG, RB, S& und Kearney sind in Wien massig WU Absolventen dabei. Bei Bain und OW zwar weniger, was allerdings eher daran liegt dass die keine Office Präsenz in der Stadt haben.

Lass dich mal nicht verunsichern, mit WU machst du bei entsprechendem Engagement nichts falsch und hältst dir alle Türen offen.

WiWi Gast schrieb am 16.08.2021:

Mathe an der WU wird sowieso nicht ernst genommen, kannst du also vergessen. Und selbst die Tier 2 UB Beratung, wo ich bin, lädt WUler nicht mal zum Bewerbungsgespräch ein. Ich würde an deiner Stelle die WU tunlichst vermeiden wenn du Karriere machen willst. Mit einem Gut auf die Mathe-matura würde ich mir auch mathematische Schwerpunkt doppelt und dreifach überlegen

WiWi Gast schrieb am 16.08.2021:

Hallo Leute!

Tut mir leid, falls das der falsche Bereich ist, meine Fragen decken nur etwas breitere Themen ab. Vielen Dank jedenfalls, falls ihr auch nur zu einer meiner Fragen etwas beisteuern könnt, es ist auch als Liste für mich selbst zum weiter recherchieren gedacht.

Meine Situation:
Ich bin 18, Ösi, habe eine 1,2 oder 1,14 Matura (je nachdem ob die VWA gerechnet wird), interessiere mich für IB/UB und muss schauen wie ich dort auch hinkomme. Wegen der Covidsituation und Familiendruck fange ich im Oktober an der WU Wien Business and Economics an, überlege aber stark, nach dem ersten Jahr abzubrechen, falls ich in eine internationale Target kommen würde.

Die WU:
Habe sehr verschiedene Sachen gelesen, von Top 5 Dach on-par mit Mannheim, bis zu „muss eigentlich gar ned ins ranking". Deshalb meine Fragen: Wie steht BBE im Vergleich zum normalen BWL da? Wie steht die WU bezüglich Lehre im Vergleich zu den deutschen Targets da? Der Querschnitt aus meiner Recherche scheint zu sein dass sie nicht top tier ist, aber zumindest nennenswerter als die meisten deutschen staatlichen nicht-targets. Sie scheint ja ein paar gute Rankingplätze zu haben, aber Rekrutierung von IBs ist angeblich nicht wirklich vorhanden? Als Student außerdem noch: Wie ist das Klientel? Bei der Admission bekam ich schon leichte rich kid vibes, wie schlimm ist es?

Der Hauptkritikpunkt an der WU scheint das „Massenstudium" mit relativ wenig quantitativen ECTS zu sein. Wobei ich mit specialisations in data science und business mathematics auf 52 ects wäre, was sich durch Electives z.b in Finanzmathematik noch steigern ließe, oder? Und schließlich noch, nachdem das der „konservativere" Plan wäre, wie gut ist der Quantitative Finance Master? Er hat ja diesen einen top Ranking Platz, taucht sonst aber iwie nirgends auf. Sollte ich, wenn ich Master auf der WU machen würde, nicht eher versuchen in CEMS reinzukommen?

DACH Targets:
Liege ich mit meinen Prioritäten richtig, was die Unis angeht: Mannheim, Köln, St. Gallen, Frankfurt (beide, die Private höher)? Wie schwer wäre es, mit meinem Abschluss in eine davon zu kommen? Wäre der Abstand zur WU groß genug, dafür ein Jahr zu schmeißen?

Britische Targets:
Oxbridge, LSE, Imperial, Warwick. Habe ich welche vergessen?. Meine Hauptfrage ist: Disqualifiziert mich mein Mathe 2er in der Matura bei sonst konstanten Notenschnitten unter 1,5 und gutem Lebenslauf (Schülervertreter, Rotes Kreuz, Mediator, Klassensprecher, während Gymnasium Praktika bei einer kleinen österreichischen Regional Boutique (denke ich die richtige Bezeichnung)). Auf welchen Targets hätte ich Chancen? Auf welche sollte ich mich konzentrieren?

US-Targets:
Ist Bachelor in den US überhaupt realistisch? Jetzt scheint ja günstig zu sein, wegen einigen ausgesetzten SATs. Ist zumindest Master in den US nötig um überhaupt eine Chance auf New York zu haben (kleine Träumerei), oder ist der Sprung auch mit super Master auf einer top UK Target möglich? Unis: Ivy, MIT, Chicago, Columbia, NYU, Berkeley. Noch andere, an denen ich realistischer Chancen hätte, die aber im Vergleich zu den deutschen Targets den Sprung über den Atlantik wert wären?
Letztlich noch zur Spezialisierung: Wie stark disqualifiziert einen quantitativer Fokus für UB, wenn ich mir beides offen halten will? Für IB soll ja gelten, je mehr Mathe, desto besser. Wenn ich UB machen will, wie viel verpasse ich, wenn ich alle Spezialisierungen, die gehen, quantitativ wähle? Ist der Hedgefonds-Bereich mit WiWi überhaupt offen, nachdem ich gelesen habe, das dort hauptsächlich Physiker, Mathematiker und Informatiker genommen werden?

antworten
WiWi Gast

Möglichkeiten als Österreicher

BBE Bachelor hat den Ruf nicht besonders anspruchsvoll zu sein.

WiSo Bachelor ist solide, am besten für UB wäre IBWL mit SBWL Unternehmensführung + danach Master in CEMS (Prio 1) oder sonst SIMC. Wenn du da gut performst + relevante Praktika an Land ziehst steht dir der Weg zu McK oder BCG in Wien offen, Bain gibts hier eh nicht.

QFIN Master reicht für alles im AT Banking Sector, international top IB kannst damit ziemlich sicher vergessen.

antworten
WiWi Gast

Möglichkeiten als Österreicher

WiWi Gast schrieb am 17.08.2021:

BBE Bachelor hat den Ruf nicht besonders anspruchsvoll zu sein.

WiSo Bachelor ist solide, am besten für UB wäre IBWL mit SBWL Unternehmensführung + danach Master in CEMS (Prio 1) oder sonst SIMC. Wenn du da gut performst + relevante Praktika an Land ziehst steht dir der Weg zu McK oder BCG in Wien offen, Bain gibts hier eh nicht.

QFIN Master reicht für alles im AT Banking Sector, international top IB kannst damit ziemlich sicher vergessen.

Rechne die CEMSler raus und das siehst du wie „massig“ WUler dort rumlaufen…

antworten
WiWi Gast

Möglichkeiten als Österreicher

Danke für die interessanten Antworten!

Das heißt Bachelor WU geht, auf eine deutsche wechseln mit Jahr verlieren zahlt sich nicht aus, aber für IB sollte ich irgendwo anders Master machen, für UB geht auch CEMS in Wien? Ist WiSo wirklich besser, für mich hat es es so ausgeschaut, als wär BBE das anspruchsvollere und selektivere Nicht-Massenstudium im Vergleich zu WiSo, wos ja nicht wirklich schwer ist, reinzukommen.

Bezüglich Auslandserfahrung hat die WU ja einige gute Partnerunis (die genannten Deutschen, Warwick, LSE (zumindest für CEMS), Bocconi, Chicago, Copenhagen). Ist es da besser eine europäische/nicht-UK target zu probieren oder Hauptsache US/UK, egal wo? Bei Praktika, reicht Wien oder sollte es schon FFM sein? (wenn ja, wie kommt man am Besten dorthin?).

Dann noch zu US-Unis: Wie stark sind die schwächeren Targets dort? Für Harvard, Princeton, MIT etc. würde ich es natürlich machen, sollte sich irgendwie die chance ergeben, wie sieht es da mit Brown, Cornell, California und so aus? Wie werden die im Vergleich zu den deutschen Targets gesehen, sowohl bei uns als auch in New York? Hauptsächlich, weil einige Aufnahmeverfahren sehr zeitintensiv zu sein scheinen und ich es irgendwie eingrenzen muss.

antworten
WiWi Gast

Möglichkeiten als Österreicher

Ich war zwei Semester an der WU und bin dann nach Köln gewechselt. Daher vielleicht mal meine Einsicht:

  • DIe WU taugt nur der CEMS was. Die anderen Studierenden, die bei IB/UB landen waren so gut, dass die in London, an der SSE oder RSM oder HEC danach waren. Du kannst dir also ausrechnen wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist. Oder eben zum 0,01% der Absolventen gehörten. Aber dann kannst du es auch von Bamberg oder Bayreuth schaffen.

  • Die WU ist in Statistik/Mathe/FInance richtig schlecht. In Mathe hatte ich tlw. das Gefühl der Hausmeister führt die VL. Die SBWL FInance - und auch Acc. - sind extrem schwer, weil die Skripte fehlerhaft sind.

Ich hab mit dem Wechsel alles richtig gemacht. Köln hat aber kaum was angerechnet. Ich glaub nur Personl (PFO) und Marketing.

Ich bin übrigens nicht wegen der Lehre gewechselt, sondern weil ich diesen "blingbling"-Studenten-Style nicht mehr ertragen habe (damals noch auf der alten WU). Unfassbar was da einige meinen, was sie wären. In Köln waren definitiv die sehr viel cooleren Leute.

antworten
WiWi Gast

Möglichkeiten als Österreicher

WiWi Gast schrieb am 17.08.2021:

Ich war zwei Semester an der WU und bin dann nach Köln gewechselt. Daher vielleicht mal meine Einsicht:

  • DIe WU taugt nur der CEMS was. Die anderen Studierenden, die bei IB/UB landen waren so gut, dass die in London, an der SSE oder RSM oder HEC danach waren. Du kannst dir also ausrechnen wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist. Oder eben zum 0,01% der Absolventen gehörten. Aber dann kannst du es auch von Bamberg oder Bayreuth schaffen.

  • Die WU ist in Statistik/Mathe/FInance richtig schlecht. In Mathe hatte ich tlw. das Gefühl der Hausmeister führt die VL. Die SBWL FInance - und auch Acc. - sind extrem schwer, weil die Skripte fehlerhaft sind.

Ich hab mit dem Wechsel alles richtig gemacht. Köln hat aber kaum was angerechnet. Ich glaub nur Personl (PFO) und Marketing.

Ich bin übrigens nicht wegen der Lehre gewechselt, sondern weil ich diesen "blingbling"-Studenten-Style nicht mehr ertragen habe (damals noch auf der alten WU). Unfassbar was da einige meinen, was sie wären. In Köln waren definitiv die sehr viel cooleren Leute.

Nach 2 Semestern hat man halt 0 Einblick in die WU, da geht das "echte" Studium erst langsam los...

antworten
WiWi Gast

Möglichkeiten als Österreicher

Also der „Blingbling-Lifestyle“ wird auch noch heute praktiziert…

WiWi Gast schrieb am 17.08.2021:

Ich war zwei Semester an der WU und bin dann nach Köln gewechselt. Daher vielleicht mal meine Einsicht:

  • DIe WU taugt nur der CEMS was. Die anderen Studierenden, die bei IB/UB landen waren so gut, dass die in London, an der SSE oder RSM oder HEC danach waren. Du kannst dir also ausrechnen wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist. Oder eben zum 0,01% der Absolventen gehörten. Aber dann kannst du es auch von Bamberg oder Bayreuth schaffen.

  • Die WU ist in Statistik/Mathe/FInance richtig schlecht. In Mathe hatte ich tlw. das Gefühl der Hausmeister führt die VL. Die SBWL FInance - und auch Acc. - sind extrem schwer, weil die Skripte fehlerhaft sind.

Ich hab mit dem Wechsel alles richtig gemacht. Köln hat aber kaum was angerechnet. Ich glaub nur Personl (PFO) und Marketing.

Ich bin übrigens nicht wegen der Lehre gewechselt, sondern weil ich diesen "blingbling"-Studenten-Style nicht mehr ertragen habe (damals noch auf der alten WU). Unfassbar was da einige meinen, was sie wären. In Köln waren definitiv die sehr viel cooleren Leute.

antworten
WiWi Gast

Möglichkeiten als Österreicher

ja, ein Jahr verlieren für deutsche Unis ist schwierig. Musst den Wechsel im CV dann ggf. auch immer wieder erklären.

Je früher du dich auf ein Ziel festlegst, desto besser kannst du deinen CV darauf ausrichten. Gleichzeitig macht aus auch aus persönlicher Sicht auch Sinn einfach mal ein Praktikum in IB/UB zu machen, wenn du noch nicht sicher bist was dir mehr liegt.

Für den Lebenslauf aus deiner Sicht

IB
Top-Noten Bachelor
Praktika z.B. BIG 4 TS/Valuation, M&A in österreichischen Banken, T2 und T1 IB international
Master eher quantitativ idealerweise an interntionaler Target

UB
Top Noten Bachelor (würde auf <1,5 zielen)
Praktika, z.B. Big 4 Consulting, ggf. ein spannendes Start-up, Tier 3 (Simon Kucher, zeb, etc.), Tier 2 (Oliver Wyman, Kearney, etc.) bzw. MBB (reicht dann auch im Master). Standort ist zweitrangig, sofern du internationale Erfahrung/ Studium im CV hast
Master (CEMS hält dir hier alle Türen offen, internationale Target aber natürlich auch immer schick, die frage ist nur wieviel Geld du in die Hand nehmen willst)
Außeruniversitäres Engagement
Auslandssemseter gerne auf einer Uni mit starker Brand

Zur eigentlichen Entscheidung zwischen IB/UB ist das immer sehr persönlich. Ich würde dir empfehlen dir mal Gedanken zu machen was du vom Job eigentlich möchtest (Maximierung Gehalt, Maximierung Stundenlohn, Themen-Präferenzen, Wo möchtest du leben) und wie du die Dinge für dich gewichtest. Es gibt online viel Material, die internationalen Foren sind oft auch hilfsbereiter als das Wiwi-Treff. Check z.B. mal wallstreetoasis.com, Fishbowl-App.

Am Ende waren für mich persönlich damals drei Dinge ausschlaggebend (für MBB und gegen IB):

  1. Sustainability (65-70 Std. MBB statt 80-90 Std. IB) und kaum Wochenendarbeit; merke einfach, dass die Stunden nach Mitternacht und am Wochenende noch mal erheblich schmerzhafter sind. Möchte ich nicht langfristig machen.
  2. Exits liegen mir persönlich eher (aber das muss jeder für sich selbst durchdenken)
    IB: die attraktiven IB Exits sind zum Großteil in UK/US/Singapur, die deutschsprachigen Exits sind wenige Stellen im Jahr und sehr umkämpft; sonst kann man immer Corporate Development/ M&A im Konzern machen. Ich wollte gerne im deutschsprachigen Raum bleiben und hatte das Gefühl, dass sich das "Knechten" dafür nich wirklich lohnt. Wenn man Lust hat in internationalen Finanzmetropolen zu leben, kann das ganz anders aussehen
    MBB: Das Toolkit bereitet einen als Generalist auf vieles vor, gleichzeitig sind Exits in die hochbezahltesten Bereiche seltener (z.B. PE, Hedge Funds); VC schon eher
  3. Perspektive:
    UB wächst seit Jahren stark, das bedeutet auch mehr Platz für Beförderungen und Partnerstellen
    IB hatte schwere Jahre, zieht aber inzwischen für mein Gefühl auch weider besser an. (bin ich aber aktuell nicht so nahe dran)

Das Wichtigste für dich ist mEn erst mal, dass du sehr gut ins Studium startest (klarer Plan wann du welche Prüfungen machst, gutes Verständnis wie du zu guten Noten kommst, Verständnis wie du persönlich am effientesten lernst), dann kannst du dich in 1-2 Jahren immer noch mal mit der Perspektive beschäftigten.

lass dich von so aggresiven Kommentaren hier nicht verunsichern. Es gibt leider immer wieder Leute, denen es wichtiger ist die eigenen Entscheidungen zu rechtfertigen/pushen, anstatt hilfreiche Unterstützung zu geben.

PS: Sorry für die Typos, muss gerade los.

WiWi Gast schrieb am 17.08.2021:

Danke für die interessanten Antworten!

Das heißt Bachelor WU geht, auf eine deutsche wechseln mit Jahr verlieren zahlt sich nicht aus, aber für IB sollte ich irgendwo anders Master machen, für UB geht auch CEMS in Wien? Ist WiSo wirklich besser, für mich hat es es so ausgeschaut, als wär BBE das anspruchsvollere und selektivere Nicht-Massenstudium im Vergleich zu WiSo, wos ja nicht wirklich schwer ist, reinzukommen.

Bezüglich Auslandserfahrung hat die WU ja einige gute Partnerunis (die genannten Deutschen, Warwick, LSE (zumindest für CEMS), Bocconi, Chicago, Copenhagen). Ist es da besser eine europäische/nicht-UK target zu probieren oder Hauptsache US/UK, egal wo? Bei Praktika, reicht Wien oder sollte es schon FFM sein? (wenn ja, wie kommt man am Besten dorthin?).

Dann noch zu US-Unis: Wie stark sind die schwächeren Targets dort? Für Harvard, Princeton, MIT etc. würde ich es natürlich machen, sollte sich irgendwie die chance ergeben, wie sieht es da mit Brown, Cornell, California und so aus? Wie werden die im Vergleich zu den deutschen Targets gesehen, sowohl bei uns als auch in New York? Hauptsächlich, weil einige Aufnahmeverfahren sehr zeitintensiv zu sein scheinen und ich es irgendwie eingrenzen muss.

antworten
WiWi Gast

Möglichkeiten als Österreicher

Hier selbst ein Österreicher:

Lass dich nicht vom Forum verunsichern, hier schreibt der ein oder andere nationalstolze deutsche mit der denkt dass die deutschen Unis deutlich besser sind. Wenn man dich dann anschaut wie viel Deutschland für Bildung ausgibt, aber wie weit deutsche Unis dann im internationalen Vergleich zurückfallen, beneide ich die Nachbarn nicht wirklich um ihre Unis. Qualität der Unis sehe ich in UK, CH, Frankreich, Niederlande etc höher.

Sowohl Ranking und internationaler Ruf sind bei der WU gut. Mit deinem Bsc dort machst du nichts falsch. Gib im bsc Gas und für den master würde ich dann ins ausland gehen.
Ich habe es genauso gemacht und bin am Ende bei einer US BB in London im investment banking gelandet.

antworten
WiWi Gast

Möglichkeiten als Österreicher

Eine Sache die ich bedenken würde:

Wenn ich es richtig im Kopf habe (bei mir war das noch so) zählen das 1 und 2 Semester in Österreich grundsätzlich in den Notenschnitt rein, während in deutschen (je nach Uni) und in UK Unis (da weiß ich es fix) die ersten beiden Semester, wo man wirklich Grundlagenfächer hat und auswendig lernt, nicht in die Note.

Wenn z.B. bei mir das 1 Jahr weggerechnet werden würde, hätte ich einen Notenschnitt von 1,5. So hab ich nur 2,1. Bin aber auch extrem faul. Im Master in UK hab ich dann < 1,3 hingelegt.

antworten
WiWi Gast

Möglichkeiten als Österreicher

Vergiss Köln. Wenn du schon wechselst, dann TOP Target a la Mannheim FS WHU oder HSG.
Wenn du ins IB willst, dann auch Goethe.

Ansonsten lohnt sich meiner Einschätzung nach, Wechsel nicht.

WiWi Gast schrieb am 17.08.2021:

Ich war zwei Semester an der WU und bin dann nach Köln gewechselt. Daher vielleicht mal meine Einsicht:

  • DIe WU taugt nur der CEMS was. Die anderen Studierenden, die bei IB/UB landen waren so gut, dass die in London, an der SSE oder RSM oder HEC danach waren. Du kannst dir also ausrechnen wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist. Oder eben zum 0,01% der Absolventen gehörten. Aber dann kannst du es auch von Bamberg oder Bayreuth schaffen.

  • Die WU ist in Statistik/Mathe/FInance richtig schlecht. In Mathe hatte ich tlw. das Gefühl der Hausmeister führt die VL. Die SBWL FInance - und auch Acc. - sind extrem schwer, weil die Skripte fehlerhaft sind.

Ich hab mit dem Wechsel alles richtig gemacht. Köln hat aber kaum was angerechnet. Ich glaub nur Personl (PFO) und Marketing.

Ich bin übrigens nicht wegen der Lehre gewechselt, sondern weil ich diesen "blingbling"-Studenten-Style nicht mehr ertragen habe (damals noch auf der alten WU). Unfassbar was da einige meinen, was sie wären. In Köln waren definitiv die sehr viel cooleren Leute.

antworten
anonym

Möglichkeiten als Österreicher

Servus,

War/bin selbst auch an der WU und habe auch in die UB reingeschnuppert (T2 in MUC). Mich interessiert der Bereich zwar nicht mehr, aber meine Freunde schaffen es reihenweise zu T1/T2/T3, in Österreich sowieso und auch in Deutschland. Die WU ist auf keinen Fall ein Handicap, eher im Gegenteil. Btw braucht man sowohl für M&A als auch für UB nur sehr rudimentäre Mathe Skills. Lass dich nicht verunsichern und lies so wenig wiwi Treff wie möglich!

LG

antworten
WiWi Gast

Möglichkeiten als Österreicher

WiWi Gast schrieb am 17.08.2021:

Danke für die interessanten Antworten!

Das heißt Bachelor WU geht, auf eine deutsche wechseln mit Jahr verlieren zahlt sich nicht aus, aber für IB sollte ich irgendwo anders Master machen, für UB geht auch CEMS in Wien? Ist WiSo wirklich besser, für mich hat es es so ausgeschaut, als wär BBE das anspruchsvollere und selektivere Nicht-Massenstudium im Vergleich zu WiSo, wos ja nicht wirklich schwer ist, reinzukommen.

Bezüglich Auslandserfahrung hat die WU ja einige gute Partnerunis (die genannten Deutschen, Warwick, LSE (zumindest für CEMS), Bocconi, Chicago, Copenhagen). Ist es da besser eine europäische/nicht-UK target zu probieren oder Hauptsache US/UK, egal wo? Bei Praktika, reicht Wien oder sollte es schon FFM sein? (wenn ja, wie kommt man am Besten dorthin?).

Dann noch zu US-Unis: Wie stark sind die schwächeren Targets dort? Für Harvard, Princeton, MIT etc. würde ich es natürlich machen, sollte sich irgendwie die chance ergeben, wie sieht es da mit Brown, Cornell, California und so aus? Wie werden die im Vergleich zu den deutschen Targets gesehen, sowohl bei uns als auch in New York? Hauptsächlich, weil einige Aufnahmeverfahren sehr zeitintensiv zu sein scheinen und ich es irgendwie eingrenzen muss.

Brown Cornell und California sind TOP Unis. Lediglich UCAL is nicht in der Ivy League. Du unterschätzt da etwas die Strahlkraft dieser Unis vor allem in US. MIT und Stanford sind auch TOP TOP Universitäten, auch nicht IVY. NYU auch. Also vergiss Ivy League. Geht eher um die Strahlkraft selbst.

Was ich dir als jemand sagen kann, der an der WU, TU und FH war:
Die WU ist nett und in Kombination mit CEMS/SIMC sehr stark. QF hat ein schönes Ranking, aber die Wahrscheinlichkeit damit in Frankfurt oder London zu placen ist eher low bzw. placen dann eher internationale Leute (die für QF an die WU gehen und vom Ausland kommen z.B.).

Ich bin z.B. von der WU an die FH, weil ich leider nicht ohne Job (bin sowas wie Vollweise) hätte leben können. Lustigerweise hatte ich 1zu1 (berufsbegleitend) die selben Professoren wie in der WU. Nur das diese viel leiwander waren. Konnte meine BA sogar beim Wagner schreiben, was für den Master Top war.

Die WU ist als Uni OK. Aber wie du schon selbst gemerkt hast, ist es eine "Rich Kidz" Uni und eine Massenuni, weil sie halt den ganzen Ostblock anzieht. Für eine Karriere in den TOP-Bereichen und ohne "Netzwerk der Familie" die dich in gemachte Jobs setzt, ist die Uni Mäh. Natürlich schaffen es auch Leute von dort. Aber du könntest den Weg gleich über DE gehen, wie Mannheim, Bonn, Köln und Co. Zusätzlich streichen die die ersten zwei Semester aus deinem Notenschnitt.

An der WU zählen nur zwei Master wirklich was. Rest ist halt ja. Und das sie "gut" Ranked in AT ist halt, weil es die einzige Business School ist. Wenn du z.B. zu Big4 in die Steuerberatung/Wirtschaftsprüfung willst placed die FH Wien der WKW mit Finanz-, Rechnungs- und Steuerwesen viel viel besser. Österreich ist halt dahingehend anders (FH Krems z.B. hat regelmäßig Leute die in der USA z.B. MIT den PhD machen, allerdings Molekularbiologie).

Der BESTE Weg den du machen kannst ist, dass du dich an den Top-Unis in UK/USA bewirbst. Wenn deine Eltern unter 60k im Jahr verdienen und du genommen wirst, zahlt dir Stanford das Studium z.B. Auch würde ich neben DE auch auf FR schielen.

Bachelor und Master dort oder Bachelor in DE und Chance auf Master in UK/USA. Dann noch relevante Praktika und im Bachelor wäre (Soziales) Engagement der richtige Weg. Wenn du noch dazu in einer Sportart gut bist, dann wäre das super (Freund von mir ist Fußballer in USA im College, hat in AT nix gerissen, aber die sind derzeit noch mies im Fußball dort).

Bei der WU machst du nichts falsch, aber die Wahrscheinlichkeit und der Weg sind dann eher geringer. Mein Weg hat mich von FH zu Ancient Six geführt. Jetzt PhD an einer Uni die ganz OK ist. Ich arbeite als Quant Risk und schreibe Tools in R und Python in einer kleinen IB Bude. Mit einem Bachelor von einer Uni die man auch International kennt (Bonn für VWL z.B.), hätte ich mir sicherlich viel viel leichter getan.

antworten
WiWi Gast

Möglichkeiten als Österreicher

WiWi Gast schrieb am 17.08.2021:

Danke für die interessanten Antworten!

Das heißt Bachelor WU geht, auf eine deutsche wechseln mit Jahr verlieren zahlt sich nicht aus, aber für IB sollte ich irgendwo anders Master machen, für UB geht auch CEMS in Wien? Ist WiSo wirklich besser, für mich hat es es so ausgeschaut, als wär BBE das anspruchsvollere und selektivere Nicht-Massenstudium im Vergleich zu WiSo, wos ja nicht wirklich schwer ist, reinzukommen.

Bezüglich Auslandserfahrung hat die WU ja einige gute Partnerunis (die genannten Deutschen, Warwick, LSE (zumindest für CEMS), Bocconi, Chicago, Copenhagen). Ist es da besser eine europäische/nicht-UK target zu probieren oder Hauptsache US/UK, egal wo? Bei Praktika, reicht Wien oder sollte es schon FFM sein? (wenn ja, wie kommt man am Besten dorthin?).

Dann noch zu US-Unis: Wie stark sind die schwächeren Targets dort? Für Harvard, Princeton, MIT etc. würde ich es natürlich machen, sollte sich irgendwie die chance ergeben, wie sieht es da mit Brown, Cornell, California und so aus? Wie werden die im Vergleich zu den deutschen Targets gesehen, sowohl bei uns als auch in New York? Hauptsächlich, weil einige Aufnahmeverfahren sehr zeitintensiv zu sein scheinen und ich es irgendwie eingrenzen muss.

Brown Cornell und California sind TOP Unis. Lediglich UCAL is nicht in der Ivy League. Du unterschätzt da etwas die Strahlkraft dieser Unis vor allem in US. MIT und Stanford sind auch TOP TOP Universitäten, auch nicht IVY. NYU auch. Also vergiss Ivy League. Geht eher um die Strahlkraft selbst.

Was ich dir als jemand sagen kann, der an der WU, TU und FH war:
Die WU ist nett und in Kombination mit CEMS/SIMC sehr stark. QF hat ein schönes Ranking, aber die Wahrscheinlichkeit damit in Frankfurt oder London zu placen ist eher low bzw. placen dann eher internationale Leute (die für QF an die WU gehen und vom Ausland kommen z.B.).

Ich bin z.B. von der WU an die FH, weil ich leider nicht ohne Job (bin sowas wie Vollweise) hätte leben können. Lustigerweise hatte ich 1zu1 (berufsbegleitend) die selben Professoren wie in der WU. Nur das diese viel leiwander waren. Konnte meine BA sogar beim Wagner schreiben, was für den Master Top war.

Die WU ist als Uni OK. Aber wie du schon selbst gemerkt hast, ist es eine "Rich Kidz" Uni und eine Massenuni, weil sie halt den ganzen Ostblock anzieht. Für eine Karriere in den TOP-Bereichen und ohne "Netzwerk der Familie" die dich in gemachte Jobs setzt, ist die Uni Mäh. Natürlich schaffen es auch Leute von dort. Aber du könntest den Weg gleich über DE gehen, wie Mannheim, Bonn, Köln und Co. Zusätzlich streichen die die ersten zwei Semester aus deinem Notenschnitt.

An der WU zählen nur zwei Master wirklich was. Rest ist halt ja. Und das sie "gut" Ranked in AT ist halt, weil es die einzige Business School ist. Wenn du z.B. zu Big4 in die Steuerberatung/Wirtschaftsprüfung willst placed die FH Wien der WKW mit Finanz-, Rechnungs- und Steuerwesen viel viel besser. Österreich ist halt dahingehend anders (FH Krems z.B. hat regelmäßig Leute die in der USA z.B. MIT den PhD machen, allerdings Molekularbiologie).

Der BESTE Weg den du machen kannst ist, dass du dich an den Top-Unis in UK/USA bewirbst. Wenn deine Eltern unter 60k im Jahr verdienen und du genommen wirst, zahlt dir Stanford das Studium z.B. Auch würde ich neben DE auch auf FR schielen.

Bachelor und Master dort oder Bachelor in DE und Chance auf Master in UK/USA. Dann noch relevante Praktika und im Bachelor wäre (Soziales) Engagement der richtige Weg. Wenn du noch dazu in einer Sportart gut bist, dann wäre das super (Freund von mir ist Fußballer in USA im College, hat in AT nix gerissen, aber die sind derzeit noch mies im Fußball dort).

Bei der WU machst du nichts falsch, aber die Wahrscheinlichkeit und der Weg sind dann eher geringer. Mein Weg hat mich von FH zu Ancient Six geführt. Jetzt PhD an einer Uni die ganz OK ist. Ich arbeite als Quant Risk und schreibe Tools in R und Python in einer kleinen IB Bude. Mit einem Bachelor von einer Uni die man auch International kennt (Bonn für VWL z.B.), hätte ich mir sicherlich viel viel leichter getan.

Das war einer der unsinnigsten Texte, die ich je gelesen habe. Ja, Mannheim WHU HSG ist besser (in DACH9 und nur für die lohnt sich auch der Wechsel. Beim Rest nicht. In Österreich kann man überall hin mit einem WU Abschluss. Auch in die "Top-Jobs"

antworten
WiWi Gast

Möglichkeiten als Österreicher

TE nochmal hier. Vielen Dank für das ausführliche und gute Feedback.

Dann werd ich mich jetzt mal auf einen guten Start/Noten konzentrieren und mich in US/UK targets bewerben. Deutschland zahlt sich nach dem was ich jetzt gelesen habe nicht wirklich aus zum Wechsel. Weiter dann halt auf gute Praktika/Auslandssemester spitzen.

Master hoffentlich im Ausland, oder wenns WU sein muss unbedingt CEMS. Zum Master noch eine Frage: Ich hab gelesen, dass der quantitative Teil bei manchen Mastern (Ausland) nd die mindest-ECTS erfüllt, stimmt das noch immer? Das maximum was man da rausholen könnte wären aus meiner Sicht 78, reicht das?

Zum letzten Poster: Ich tendiere eher zum IB und würde auch lieber, zumindest am Anfang, außerhalb von DACH arbeiten. Finanzierung funktioniert schon irgendwie, sollte ich wo reinkommen, ich denke dass auch ein Kredit, sollte ich in Richtung IB kommen nicht das Ende der Welt wäre. Sport mache ich keinen, aber habe mir überlegt mit Unianfang Basketball anzufangen, nachdem ich gut trainiert und beinahe 2m bin.

antworten
WiWi Gast

Möglichkeiten als Österreicher

WiWi Gast schrieb am 17.08.2021:

TE nochmal hier. Vielen Dank für das ausführliche und gute Feedback.

Dann werd ich mich jetzt mal auf einen guten Start/Noten konzentrieren und mich in US/UK targets bewerben. Deutschland zahlt sich nach dem was ich jetzt gelesen habe nicht wirklich aus zum Wechsel. Weiter dann halt auf gute Praktika/Auslandssemester spitzen.

Master hoffentlich im Ausland, oder wenns WU sein muss unbedingt CEMS. Zum Master noch eine Frage: Ich hab gelesen, dass der quantitative Teil bei manchen Mastern (Ausland) nd die mindest-ECTS erfüllt, stimmt das noch immer? Das maximum was man da rausholen könnte wären aus meiner Sicht 78, reicht das?

Zum letzten Poster: Ich tendiere eher zum IB und würde auch lieber, zumindest am Anfang, außerhalb von DACH arbeiten. Finanzierung funktioniert schon irgendwie, sollte ich wo reinkommen, ich denke dass auch ein Kredit, sollte ich in Richtung IB kommen nicht das Ende der Welt wäre. Sport mache ich keinen, aber habe mir überlegt mit Unianfang Basketball anzufangen, nachdem ich gut trainiert und beinahe 2m bin.

Handball vll auch? Basketball ist Nationalsport in den USA. Damit wirds schwer ein Scholarship zu landen :)

Bei den ECTS der WU würde ich aufpassen. Wenn du da die falsche Schiene nimmst, dann kann es sein, dass du den kürzeren ziehst. Zusätzlich musst du aufpassen, da du im Master GMAT/GRE + Englisch-Test machen musst + gewisse ECTS in Mathematik/Statistik usw. haben musst.

Daher wieder mein Rat: Bachelor wenn möglich in UK/USA. Einfach bewerben. Mehr als Nein oder Ja gibt es nicht.

Die Frage ist, ob du nicht lieber versuchen solltest 1 Gap-Year zu machen und irgendwas Soziales (ist mit Covid etwas schwierig) aber das kannst du auch verkaufen als: Ich hab mir ein Jahr Zeit genommen, wollte mich engagieren und wollte mir klar sein zu 100% was ich machen will.

BTW: Mit 18 steht Bundesheer/Zivildienst an? Den Zivildienst kannst du, wenn du im Ausland machen und auf 1 Jahr strecken. Damit könntest du Zivildienst + Gap Year in einem Machen (Praktisch Zivildienst innerhalb des Gap Year + Engangement). Nochwas: wenn du ein mix bist (also von den Eltern her) spiel diese Karte aus. Diversity ist unglaublich gerade bei den Unis. Damit verbesserst du deine Chance.

antworten
WiWi Gast

Möglichkeiten als Österreicher

WiWi Gast schrieb am 17.08.2021:

TE nochmal hier. Vielen Dank für das ausführliche und gute Feedback.

Dann werd ich mich jetzt mal auf einen guten Start/Noten konzentrieren und mich in US/UK targets bewerben. Deutschland zahlt sich nach dem was ich jetzt gelesen habe nicht wirklich aus zum Wechsel. Weiter dann halt auf gute Praktika/Auslandssemester spitzen.

Master hoffentlich im Ausland, oder wenns WU sein muss unbedingt CEMS. Zum Master noch eine Frage: Ich hab gelesen, dass der quantitative Teil bei manchen Mastern (Ausland) nd die mindest-ECTS erfüllt, stimmt das noch immer? Das maximum was man da rausholen könnte wären aus meiner Sicht 78, reicht das?

Zum letzten Poster: Ich tendiere eher zum IB und würde auch lieber, zumindest am Anfang, außerhalb von DACH arbeiten. Finanzierung funktioniert schon irgendwie, sollte ich wo reinkommen, ich denke dass auch ein Kredit, sollte ich in Richtung IB kommen nicht das Ende der Welt wäre. Sport mache ich keinen, aber habe mir überlegt mit Unianfang Basketball anzufangen, nachdem ich gut trainiert und beinahe 2m bin.

Handball vll auch? Basketball ist Nationalsport in den USA. Damit wirds schwer ein Scholarship zu landen :)

Bei den ECTS der WU würde ich aufpassen. Wenn du da die falsche Schiene nimmst, dann kann es sein, dass du den kürzeren ziehst. Zusätzlich musst du aufpassen, da du im Master GMAT/GRE + Englisch-Test machen musst + gewisse ECTS in Mathematik/Statistik usw. haben musst.

Daher wieder mein Rat: Bachelor wenn möglich in UK/USA. Einfach bewerben. Mehr als Nein oder Ja gibt es nicht.

Die Frage ist, ob du nicht lieber versuchen solltest 1 Gap-Year zu machen und irgendwas Soziales (ist mit Covid etwas schwierig) aber das kannst du auch verkaufen als: Ich hab mir ein Jahr Zeit genommen, wollte mich engagieren und wollte mir klar sein zu 100% was ich machen will.

BTW: Mit 18 steht Bundesheer/Zivildienst an? Den Zivildienst kannst du, wenn du im Ausland machen und auf 1 Jahr strecken. Damit könntest du Zivildienst + Gap Year in einem Machen (Praktisch Zivildienst innerhalb des Gap Year + Engangement). Nochwas: wenn du ein mix bist (also von den Eltern her) spiel diese Karte aus. Diversity ist unglaublich gerade bei den Unis. Damit verbesserst du deine Chance.

Handball kann ich auch machen, ist mir eigentlich egal, hab nur mal bock auf irgendeinen Mannschaftssport.

Zivi hab ich abgehakt, ich hatte letztes jahr vor mich für US/UK targets zu bewerben, wurde mir aber von der Familie ausgeredet wegen Wahl, Covid etc Unsicherheiten. Werds jetzt aber safe machen, nachdem sich alles etwas beruhigt hat.

Mein Bachelor ist auf Englisch, mir die Englischtests zu ersparen war da ein Teil des Reasonings. Genau wegen den Mathe-Ects frage ich, aber prinzipiell sollte ich wenn ich beide specialisations quantitativ wähle genug haben.

Diversity weiß ich, Vater is Kroate und mütterlicherseits eine deutsche Oma und ein tschechischer (Sudetendeutsch) Opa mit Verwandten in Frankreich. Daraus lässt sich schon ein tolles Multikultinarrativ basteln.

antworten
WiWi Gast

Möglichkeiten als Österreicher

Also USA kannst du dir eigentlich gleich in die Haare schmieren... vor allem die Top Adressen. Hast du dich schonmal mit dem Admission Process vertraut gemacht? Die Admits der Top Universitäten haben im Prinzip seit dem Kindesalter alles auf diese Admission ausgelegt ... also APs, SATs, Science Clubs, Matheolympiaden, Ehrenamt, perfekte GPAs. Kannst dir gerne auch mal auf Reddit durchlesen, welche internationals da mit Hammer Profil durch die Bank abgelehnt werden. Absolut niemand wartet auf einen Österreicher der uhmmm ... eigentlich nur eine sehr starke aber auch keine außergewöhnliche Matura hat.

UK kenne ich mich zu wenig aus, aber Oxbridge sind meistens auch vom Kaliber Überflieger. Denke kaum, dass nur ein gutes Abi reicht.

Ich würde nicht an die WU alleine schon wegen dem Standort. Wien ist keine Business Stadt und hat mit Finance absolut gar nix zu tun. Dann lieber Goethe. Am aller besten vom Namen her wäre aber sicher Mannheim bzw. die HSG.

Mit deinem Abi würde ich nach Mannheim. HSG dann eventuell im Master.

antworten
WiWi Gast

Möglichkeiten als Österreicher

WiWi Gast schrieb am 17.08.2021:

Handball vll auch? Basketball ist Nationalsport in den USA. Damit wirds schwer ein Scholarship zu landen :)

Wenn der TE jetzt erst mit dem Sport anfangen will, könnte er ein Sportstipendium eh vergessen, ganz egal, wie groß er ist. Ich spiele seit 20 Jahren Handball und das für deutsche Verhältnisse ziemlich gut, trotzdem sind die USA sportlich einfach ein ganz anderes Level. Abgesehen davon würde es mich wundern, wenn irgendeine der Unis ein Handballteam hat, das ist in den USA einfach kein populärer Sport.

antworten
WiWi Gast

Möglichkeiten als Österreicher

WiWi Gast schrieb am 17.08.2021:

TE nochmal hier. Vielen Dank für das ausführliche und gute Feedback.

Dann werd ich mich jetzt mal auf einen guten Start/Noten konzentrieren und mich in US/UK targets bewerben. Deutschland zahlt sich nach dem was ich jetzt gelesen habe nicht wirklich aus zum Wechsel. Weiter dann halt auf gute Praktika/Auslandssemester spitzen.

Master hoffentlich im Ausland, oder wenns WU sein muss unbedingt CEMS. Zum Master noch eine Frage: Ich hab gelesen, dass der quantitative Teil bei manchen Mastern (Ausland) nd die mindest-ECTS erfüllt, stimmt das noch immer? Das maximum was man da rausholen könnte wären aus meiner Sicht 78, reicht das?

Zum letzten Poster: Ich tendiere eher zum IB und würde auch lieber, zumindest am Anfang, außerhalb von DACH arbeiten. Finanzierung funktioniert schon irgendwie, sollte ich wo reinkommen, ich denke dass auch ein Kredit, sollte ich in Richtung IB kommen nicht das Ende der Welt wäre. Sport mache ich keinen, aber habe mir überlegt mit Unianfang Basketball anzufangen, nachdem ich gut trainiert und beinahe 2m bin.

Handball vll auch? Basketball ist Nationalsport in den USA. Damit wirds schwer ein Scholarship zu landen :)

Bei den ECTS der WU würde ich aufpassen. Wenn du da die falsche Schiene nimmst, dann kann es sein, dass du den kürzeren ziehst. Zusätzlich musst du aufpassen, da du im Master GMAT/GRE + Englisch-Test machen musst + gewisse ECTS in Mathematik/Statistik usw. haben musst.

Daher wieder mein Rat: Bachelor wenn möglich in UK/USA. Einfach bewerben. Mehr als Nein oder Ja gibt es nicht.

Die Frage ist, ob du nicht lieber versuchen solltest 1 Gap-Year zu machen und irgendwas Soziales (ist mit Covid etwas schwierig) aber das kannst du auch verkaufen als: Ich hab mir ein Jahr Zeit genommen, wollte mich engagieren und wollte mir klar sein zu 100% was ich machen will.

BTW: Mit 18 steht Bundesheer/Zivildienst an? Den Zivildienst kannst du, wenn du im Ausland machen und auf 1 Jahr strecken. Damit könntest du Zivildienst + Gap Year in einem Machen (Praktisch Zivildienst innerhalb des Gap Year + Engangement). Nochwas: wenn du ein mix bist (also von den Eltern her) spiel diese Karte aus. Diversity ist unglaublich gerade bei den Unis. Damit verbesserst du deine Chance.

Handball kann ich auch machen, ist mir eigentlich egal, hab nur mal bock auf irgendeinen Mannschaftssport.

Zivi hab ich abgehakt, ich hatte letztes jahr vor mich für US/UK targets zu bewerben, wurde mir aber von der Familie ausgeredet wegen Wahl, Covid etc Unsicherheiten. Werds jetzt aber safe machen, nachdem sich alles etwas beruhigt hat.

Mein Bachelor ist auf Englisch, mir die Englischtests zu ersparen war da ein Teil des Reasonings. Genau wegen den Mathe-Ects frage ich, aber prinzipiell sollte ich wenn ich beide specialisations quantitativ wähle genug haben.

Diversity weiß ich, Vater is Kroate und mütterlicherseits eine deutsche Oma und ein tschechischer (Sudetendeutsch) Opa mit Verwandten in Frankreich. Daraus lässt sich schon ein tolles Multikultinarrativ basteln.

Also: egal was die Eltern/Verwandten sagen, mach es. Diese Betrugo-Mentalität bei den Eltern/Verwandte die keinen Plan haben bringt dich nicht weiter, wenn du weißt was du tun musst um dein Ziel zu erreichen. Eine Freundin von mir MUSSTE auf der Uni Wien IBWL machen, weil ihre Eltern nicht wollten, dass sie Kunst studiert, weil Brotlos. Sie hat erst danach angefangen Kunst zu studieren und siehe da, sie kann damit Geld verdienen.

Wenn du den Bachelor an der WU machst: richtige Schiene wählen. Kontinuierlich lernen (so 1-3h je nachdem wie leicht du dir tust pro Tag) dann sind 1,xx fix drinnen. Engagement nicht vergessen. Handball wäre super wegen Teamfähigkeit usw. In Facebook Gruppen checken, welcher Prof am Besten für dich benotet (keine Schande davor).

Student-Buddy, Jugendarbeit ab und zu usw. hilft den CV zu pimpen. Damit ist alles drinnen. Ich würde dir raten Erfahrungsberichte für die Aufnahme von StudentInnen zu lesen von den Target Unis.

Wichtig auch: Praktika mitnehmen. Früh (damit mein ich wirklich früh) bewerben.

Viel Erfolg!

antworten
WiWi Gast

Möglichkeiten als Österreicher

Ist klar, deine Tier 2 UB laedt nicht... was fuer Blackstone, Goldman, etc. kein Problem ist sollte fuer deine Tier 2 erst recht kein Problem sein

WiWi Gast schrieb am 16.08.2021:

Mathe an der WU wird sowieso nicht ernst genommen, kannst du also vergessen. Und selbst die Tier 2 UB Beratung, wo ich bin, lädt WUler nicht mal zum Bewerbungsgespräch ein. Ich würde an deiner Stelle die WU tunlichst vermeiden wenn du Karriere machen willst. Mit einem Gut auf die Mathe-matura würde ich mir auch mathematische Schwerpunkt doppelt und dreifach überlegen

WiWi Gast schrieb am 16.08.2021:

Hallo Leute!

Tut mir leid, falls das der falsche Bereich ist, meine Fragen decken nur etwas breitere Themen ab. Vielen Dank jedenfalls, falls ihr auch nur zu einer meiner Fragen etwas beisteuern könnt, es ist auch als Liste für mich selbst zum weiter recherchieren gedacht.

Meine Situation:
Ich bin 18, Ösi, habe eine 1,2 oder 1,14 Matura (je nachdem ob die VWA gerechnet wird), interessiere mich für IB/UB und muss schauen wie ich dort auch hinkomme. Wegen der Covidsituation und Familiendruck fange ich im Oktober an der WU Wien Business and Economics an, überlege aber stark, nach dem ersten Jahr abzubrechen, falls ich in eine internationale Target kommen würde.

Die WU:
Habe sehr verschiedene Sachen gelesen, von Top 5 Dach on-par mit Mannheim, bis zu „muss eigentlich gar ned ins ranking". Deshalb meine Fragen: Wie steht BBE im Vergleich zum normalen BWL da? Wie steht die WU bezüglich Lehre im Vergleich zu den deutschen Targets da? Der Querschnitt aus meiner Recherche scheint zu sein dass sie nicht top tier ist, aber zumindest nennenswerter als die meisten deutschen staatlichen nicht-targets. Sie scheint ja ein paar gute Rankingplätze zu haben, aber Rekrutierung von IBs ist angeblich nicht wirklich vorhanden? Als Student außerdem noch: Wie ist das Klientel? Bei der Admission bekam ich schon leichte rich kid vibes, wie schlimm ist es?

Der Hauptkritikpunkt an der WU scheint das „Massenstudium" mit relativ wenig quantitativen ECTS zu sein. Wobei ich mit specialisations in data science und business mathematics auf 52 ects wäre, was sich durch Electives z.b in Finanzmathematik noch steigern ließe, oder? Und schließlich noch, nachdem das der „konservativere" Plan wäre, wie gut ist der Quantitative Finance Master? Er hat ja diesen einen top Ranking Platz, taucht sonst aber iwie nirgends auf. Sollte ich, wenn ich Master auf der WU machen würde, nicht eher versuchen in CEMS reinzukommen?

DACH Targets:
Liege ich mit meinen Prioritäten richtig, was die Unis angeht: Mannheim, Köln, St. Gallen, Frankfurt (beide, die Private höher)? Wie schwer wäre es, mit meinem Abschluss in eine davon zu kommen? Wäre der Abstand zur WU groß genug, dafür ein Jahr zu schmeißen?

Britische Targets:
Oxbridge, LSE, Imperial, Warwick. Habe ich welche vergessen?. Meine Hauptfrage ist: Disqualifiziert mich mein Mathe 2er in der Matura bei sonst konstanten Notenschnitten unter 1,5 und gutem Lebenslauf (Schülervertreter, Rotes Kreuz, Mediator, Klassensprecher, während Gymnasium Praktika bei einer kleinen österreichischen Regional Boutique (denke ich die richtige Bezeichnung)). Auf welchen Targets hätte ich Chancen? Auf welche sollte ich mich konzentrieren?

US-Targets:
Ist Bachelor in den US überhaupt realistisch? Jetzt scheint ja günstig zu sein, wegen einigen ausgesetzten SATs. Ist zumindest Master in den US nötig um überhaupt eine Chance auf New York zu haben (kleine Träumerei), oder ist der Sprung auch mit super Master auf einer top UK Target möglich? Unis: Ivy, MIT, Chicago, Columbia, NYU, Berkeley. Noch andere, an denen ich realistischer Chancen hätte, die aber im Vergleich zu den deutschen Targets den Sprung über den Atlantik wert wären?
Letztlich noch zur Spezialisierung: Wie stark disqualifiziert einen quantitativer Fokus für UB, wenn ich mir beides offen halten will? Für IB soll ja gelten, je mehr Mathe, desto besser. Wenn ich UB machen will, wie viel verpasse ich, wenn ich alle Spezialisierungen, die gehen, quantitativ wähle? Ist der Hedgefonds-Bereich mit WiWi überhaupt offen, nachdem ich gelesen habe, das dort hauptsächlich Physiker, Mathematiker und Informatiker genommen werden?

antworten
WiWi Gast

Möglichkeiten als Österreicher

Allein dieses Jahr hat die WU wieder 2 Leute zu GS MBD geplaced

antworten
WiWi Gast

Möglichkeiten als Österreicher

Zwecks Bachelor in der UK: Du hast von einer 2er Matura in Mathe geschrieben. Die Standard Offers für die Top Unis für Econ/Business sind immer mit A in Mathe. Da sehe ich einfach gar keine Chancen.

Daher wundert es mich, dass das noch keiner von den Postern, die dir zur UK geraten, geschrieben haben ... gehe doch einfach mal die Homepages der favourisierten Unis durch und schaue was die gewünschten Noten für Österreich sind. Eigentlich haben alle Unis die Angaben auch für andere Länder. Warwick BWL hatte zu meiner Zeit Zb 14 Punkte in Mathe (also eine 1) als Anforderung. Und auch wenn sie dich toll finden, wirst du eine standard offer kriegen und das nicht für dich runter setzen.

Setze dich einfach mal mehr mit den Bewerbungen drüben auseinander :) Und falls du Oxbridge im Blick hast: Die Deadline ist schon im Oktober.

WiWi Gast schrieb am 17.08.2021:

WiWi Gast schrieb am 17.08.2021:

TE nochmal hier. Vielen Dank für das ausführliche und gute Feedback.

Dann werd ich mich jetzt mal auf einen guten Start/Noten konzentrieren und mich in US/UK targets bewerben. Deutschland zahlt sich nach dem was ich jetzt gelesen habe nicht wirklich aus zum Wechsel. Weiter dann halt auf gute Praktika/Auslandssemester spitzen.

Master hoffentlich im Ausland, oder wenns WU sein muss unbedingt CEMS. Zum Master noch eine Frage: Ich hab gelesen, dass der quantitative Teil bei manchen Mastern (Ausland) nd die mindest-ECTS erfüllt, stimmt das noch immer? Das maximum was man da rausholen könnte wären aus meiner Sicht 78, reicht das?

Zum letzten Poster: Ich tendiere eher zum IB und würde auch lieber, zumindest am Anfang, außerhalb von DACH arbeiten. Finanzierung funktioniert schon irgendwie, sollte ich wo reinkommen, ich denke dass auch ein Kredit, sollte ich in Richtung IB kommen nicht das Ende der Welt wäre. Sport mache ich keinen, aber habe mir überlegt mit Unianfang Basketball anzufangen, nachdem ich gut trainiert und beinahe 2m bin.

Handball vll auch? Basketball ist Nationalsport in den USA. Damit wirds schwer ein Scholarship zu landen :)

Bei den ECTS der WU würde ich aufpassen. Wenn du da die falsche Schiene nimmst, dann kann es sein, dass du den kürzeren ziehst. Zusätzlich musst du aufpassen, da du im Master GMAT/GRE + Englisch-Test machen musst + gewisse ECTS in Mathematik/Statistik usw. haben musst.

Daher wieder mein Rat: Bachelor wenn möglich in UK/USA. Einfach bewerben. Mehr als Nein oder Ja gibt es nicht.

Die Frage ist, ob du nicht lieber versuchen solltest 1 Gap-Year zu machen und irgendwas Soziales (ist mit Covid etwas schwierig) aber das kannst du auch verkaufen als: Ich hab mir ein Jahr Zeit genommen, wollte mich engagieren und wollte mir klar sein zu 100% was ich machen will.

BTW: Mit 18 steht Bundesheer/Zivildienst an? Den Zivildienst kannst du, wenn du im Ausland machen und auf 1 Jahr strecken. Damit könntest du Zivildienst + Gap Year in einem Machen (Praktisch Zivildienst innerhalb des Gap Year + Engangement). Nochwas: wenn du ein mix bist (also von den Eltern her) spiel diese Karte aus. Diversity ist unglaublich gerade bei den Unis. Damit verbesserst du deine Chance.

Handball kann ich auch machen, ist mir eigentlich egal, hab nur mal bock auf irgendeinen Mannschaftssport.

Zivi hab ich abgehakt, ich hatte letztes jahr vor mich für US/UK targets zu bewerben, wurde mir aber von der Familie ausgeredet wegen Wahl, Covid etc Unsicherheiten. Werds jetzt aber safe machen, nachdem sich alles etwas beruhigt hat.

Mein Bachelor ist auf Englisch, mir die Englischtests zu ersparen war da ein Teil des Reasonings. Genau wegen den Mathe-Ects frage ich, aber prinzipiell sollte ich wenn ich beide specialisations quantitativ wähle genug haben.

Diversity weiß ich, Vater is Kroate und mütterlicherseits eine deutsche Oma und ein tschechischer (Sudetendeutsch) Opa mit Verwandten in Frankreich. Daraus lässt sich schon ein tolles Multikultinarrativ basteln.

antworten
WiWi Gast

Möglichkeiten als Österreicher

Es geht hier nicht um das Stipendium per se sondern einfach darum, zu zeigen, dass man in einem Mannschaftssport dabei ist. Geht ja auch hier um Konfliktlösungen, Anger Management und Teamfähigkeit ;)

WiWi Gast schrieb am 17.08.2021:

Handball vll auch? Basketball ist Nationalsport in den USA. Damit wirds schwer ein Scholarship zu landen :)

Wenn der TE jetzt erst mit dem Sport anfangen will, könnte er ein Sportstipendium eh vergessen, ganz egal, wie groß er ist. Ich spiele seit 20 Jahren Handball und das für deutsche Verhältnisse ziemlich gut, trotzdem sind die USA sportlich einfach ein ganz anderes Level. Abgesehen davon würde es mich wundern, wenn irgendeine der Unis ein Handballteam hat, das ist in den USA einfach kein populärer Sport.

antworten
WiWi Gast

Möglichkeiten als Österreicher

WiWi Gast schrieb am 18.08.2021:

Allein dieses Jahr hat die WU wieder 2 Leute zu GS MBD geplaced

Toll 2 von mehr als 10.000 :D

antworten
WiWi Gast

Möglichkeiten als Österreicher

Blödsinn. Kenne 3 Personen in meinem Umfeld.

1 Person von FH Wien zu Yale Master
1 Person von FH Krems zu MIT PhD
1 Person von WU Wien nach Stanford.

SAT kannst du machen. Mit einer AT Matura oder deutschem Abi, vorausgesetzt man kann Englisch, OHNE Probleme möglich da einen 1350+ zu scoren, wenn man wirklich unter < 1,5 performed.

In diesem Forum reden immer alle davon, dass es nicht möglich ist aber keiner machts. Angeblich alles HiPos hier aber immer nur philosophieren und nie das Heft in die Hand nehmen. Er/Sie soll sich einfach bewerben. Mehr als ein JA/NEIN gibt es nicht. Auch diese A-Level Sache: Alleine Warwick: "Undergraduate: Typically we require the Reifeprufungszeugnis/Maturazeugnis with minimum grades of 1.5 to 1.3 overall"

Das heißt mit 1,14 und entsprechender Bewerbung ist er fix drinnen. In Durham, Manchester, Bath, Glasgow auch.

Zusätzlich reicht bei vielen Unis (auch LSE für einen taught master: To be considered for admission to a taught master's programme (upper second class equivalent), we would normally require a bachelor's degree, diplomstudium or magister with an overall grade of 2/5 or gut.) einfach ein Schnitt unter 2,5 (upper second class). Deswegen ist es nochmals leichter in einen Master zu kommen, als in den Bachelor.

WiWi Gast schrieb am 17.08.2021:

Also USA kannst du dir eigentlich gleich in die Haare schmieren... vor allem die Top Adressen. Hast du dich schonmal mit dem Admission Process vertraut gemacht? Die Admits der Top Universitäten haben im Prinzip seit dem Kindesalter alles auf diese Admission ausgelegt ... also APs, SATs, Science Clubs, Matheolympiaden, Ehrenamt, perfekte GPAs. Kannst dir gerne auch mal auf Reddit durchlesen, welche internationals da mit Hammer Profil durch die Bank abgelehnt werden. Absolut niemand wartet auf einen Österreicher der uhmmm ... eigentlich nur eine sehr starke aber auch keine außergewöhnliche Matura hat.

UK kenne ich mich zu wenig aus, aber Oxbridge sind meistens auch vom Kaliber Überflieger. Denke kaum, dass nur ein gutes Abi reicht.

Ich würde nicht an die WU alleine schon wegen dem Standort. Wien ist keine Business Stadt und hat mit Finance absolut gar nix zu tun. Dann lieber Goethe. Am aller besten vom Namen her wäre aber sicher Mannheim bzw. die HSG.

Mit deinem Abi würde ich nach Mannheim. HSG dann eventuell im Master.

antworten
WiWi Gast

Möglichkeiten als Österreicher

Es gibt tatsächlich Unis mit Handballmanschaften in den USA aber ganz ganz wenige und es gibt dafür definitiv keine Stipendien. Ich habe im Auslandssemester an meiner US Uni Handball gespielt und die waren schon aus dem Häuschen als ich sagte, dass ich in meiner Kindheit mal ein paar Jahre gespielt habe ;)

Sorry für OT

WiWi Gast schrieb am 18.08.2021:

Es geht hier nicht um das Stipendium per se sondern einfach darum, zu zeigen, dass man in einem Mannschaftssport dabei ist. Geht ja auch hier um Konfliktlösungen, Anger Management und Teamfähigkeit ;)

WiWi Gast schrieb am 17.08.2021:

Handball vll auch? Basketball ist Nationalsport in den USA. Damit wirds schwer ein Scholarship zu landen :)

Wenn der TE jetzt erst mit dem Sport anfangen will, könnte er ein Sportstipendium eh vergessen, ganz egal, wie groß er ist. Ich spiele seit 20 Jahren Handball und das für deutsche Verhältnisse ziemlich gut, trotzdem sind die USA sportlich einfach ein ganz anderes Level. Abgesehen davon würde es mich wundern, wenn irgendeine der Unis ein Handballteam hat, das ist in den USA einfach kein populärer Sport.

antworten
WiWi Gast

Möglichkeiten als Österreicher

An den TE:

Ich habe an der WU meiner Bachelor in BWL abgeschlossen. Im Allgemeinen ist die WU eine Massenuni mit einem dementsprechend diversen Studentenprofil (bezogen auf die Leistungsbereitschaft weniger auf den Kleidungsstil). Dementsprechend gehen die Meinungen über die Uni je nach Subgruppe auch stark auseinander.

Im Allgemeinen ist ein Studium in St. Gallen/ WHU / Mannheim sicherlich die "einfachere" Wahl, um Karriere zu machen. Die Unis sind bei Unternehmen bekannter (leichter ein Praktikum zu bekommen) und die Studentenschaft homogener (im Bezug auf Leistungsbereitschaft und Karrierevorstellungen).

Man kann von der WU aus aber ebenfalls wunderbar Karriere machen. In meinem Freundeskreis hat es der Großteil zu MBB, BB IBD und einige wenige einen PE Direkteinstieg geschafft, wobei die meisten von uns für den Master in die UK / Schweiz gegangen ist. Das wichtige ist, dass du dich von Anfang an bemühst in die richtigen Gruppen zu kommen (Talente Österreich, Top League, icons, uniforce, SBWL Unternehmensführung und mit Abstrichen wutis). Der Vorteil dieser Gruppen ist auch, dass dir das Studium nicht mehr wie ein anonymes Massenstudium vorkommt. Stattdessen wirst du immer wieder die gleichen circa 200 motivierten Studenten jedes Jahrgangs treffen (also ähnlich zu einem Studium an der WHU).

Zusätzlich solltest du dir bewusst sein, dass von der Uni keinerlei Unterstützung kommt und du dementsprechend von Anfang an deine Karriere planen musst (bspw. im Bezug auf Praktika). Wenn du in den oben genannten Gruppen unterwegs bist, sollte dies aber kein Problem darstellen, da du hier genügend Unterstützung durch erfahrenere Kommilitionen erhälst. Für mich war es im Nachhinein für die persönliche Entwicklung ein Vorteil, dass ich mich um Dinge selber kümmern und durchbeißen musste.

Finally, ist Wien als Studentenstadt wohl unschlagbar. Auch wenn der Weg für mich ein wenig steiniger war als bspw. bei einem Bachelor an der HSG möchte ich die Jahre in Wien nicht missen.

----

WiWi Gast schrieb am 18.08.2021:

Allein dieses Jahr hat die WU wieder 2 Leute zu GS MBD geplaced

Toll 2 von mehr als 10.000 :D

antworten
WiWi Gast

Möglichkeiten als Österreicher

Hier meinen ja viele Leute, dass die ersten 2 Semester in DE nicht in den Notenschnitt am Ende reinzählen, ist das tatsächlich bei vielen Unis so?
Bei meiner nämlich nicht :(.

antworten
WiWi Gast

Möglichkeiten als Österreicher

WiWi Gast schrieb am 18.08.2021:

Allein dieses Jahr hat die WU wieder 2 Leute zu GS MBD geplaced

Toll 2 von mehr als 10.000 :D

Klar, immer was von "anspruchsvolleren" Studium in Deutschland reden aber dann bei Mathe versagen.

Nach deiner Logik würde es bedeuten, dass Österreicher besser sind weil 2/8,000,000 ei GS MBD placen versus 0/88,000,000 (Tipp: Null durch X ist null).

antworten
WiWi Gast

Möglichkeiten als Österreicher

WiWi Gast schrieb am 17.08.2021:

Danke für die interessanten Antworten!

Das heißt Bachelor WU geht, auf eine deutsche wechseln mit Jahr verlieren zahlt sich nicht aus, aber für IB sollte ich irgendwo anders Master machen, für UB geht auch CEMS in Wien? Ist WiSo wirklich besser, für mich hat es es so ausgeschaut, als wär BBE das anspruchsvollere und selektivere Nicht-Massenstudium im Vergleich zu WiSo, wos ja nicht wirklich schwer ist, reinzukommen.

Bezüglich Auslandserfahrung hat die WU ja einige gute Partnerunis (die genannten Deutschen, Warwick, LSE (zumindest für CEMS), Bocconi, Chicago, Copenhagen). Ist es da besser eine europäische/nicht-UK target zu probieren oder Hauptsache US/UK, egal wo? Bei Praktika, reicht Wien oder sollte es schon FFM sein? (wenn ja, wie kommt man am Besten dorthin?).

Dann noch zu US-Unis: Wie stark sind die schwächeren Targets dort? Für Harvard, Princeton, MIT etc. würde ich es natürlich machen, sollte sich irgendwie die chance ergeben, wie sieht es da mit Brown, Cornell, California und so aus? Wie werden die im Vergleich zu den deutschen Targets gesehen, sowohl bei uns als auch in New York? Hauptsächlich, weil einige Aufnahmeverfahren sehr zeitintensiv zu sein scheinen und ich es irgendwie eingrenzen muss.

Brown Cornell und California sind TOP Unis. Lediglich UCAL is nicht in der Ivy League. Du unterschätzt da etwas die Strahlkraft dieser Unis vor allem in US. MIT und Stanford sind auch TOP TOP Universitäten, auch nicht IVY. NYU auch. Also vergiss Ivy League. Geht eher um die Strahlkraft selbst.

Was ich dir als jemand sagen kann, der an der WU, TU und FH war:
Die WU ist nett und in Kombination mit CEMS/SIMC sehr stark. QF hat ein schönes Ranking, aber die Wahrscheinlichkeit damit in Frankfurt oder London zu placen ist eher low bzw. placen dann eher internationale Leute (die für QF an die WU gehen und vom Ausland kommen z.B.).

Ich bin z.B. von der WU an die FH, weil ich leider nicht ohne Job (bin sowas wie Vollweise) hätte leben können. Lustigerweise hatte ich 1zu1 (berufsbegleitend) die selben Professoren wie in der WU. Nur das diese viel leiwander waren. Konnte meine BA sogar beim Wagner schreiben, was für den Master Top war.

Die WU ist als Uni OK. Aber wie du schon selbst gemerkt hast, ist es eine "Rich Kidz" Uni und eine Massenuni, weil sie halt den ganzen Ostblock anzieht. Für eine Karriere in den TOP-Bereichen und ohne "Netzwerk der Familie" die dich in gemachte Jobs setzt, ist die Uni Mäh. Natürlich schaffen es auch Leute von dort. Aber du könntest den Weg gleich über DE gehen, wie Mannheim, Bonn, Köln und Co. Zusätzlich streichen die die ersten zwei Semester aus deinem Notenschnitt.

An der WU zählen nur zwei Master wirklich was. Rest ist halt ja. Und das sie "gut" Ranked in AT ist halt, weil es die einzige Business School ist. Wenn du z.B. zu Big4 in die Steuerberatung/Wirtschaftsprüfung willst placed die FH Wien der WKW mit Finanz-, Rechnungs- und Steuerwesen viel viel besser. Österreich ist halt dahingehend anders (FH Krems z.B. hat regelmäßig Leute die in der USA z.B. MIT den PhD machen, allerdings Molekularbiologie).

Der BESTE Weg den du machen kannst ist, dass du dich an den Top-Unis in UK/USA bewirbst. Wenn deine Eltern unter 60k im Jahr verdienen und du genommen wirst, zahlt dir Stanford das Studium z.B. Auch würde ich neben DE auch auf FR schielen.

Bachelor und Master dort oder Bachelor in DE und Chance auf Master in UK/USA. Dann noch relevante Praktika und im Bachelor wäre (Soziales) Engagement der richtige Weg. Wenn du noch dazu in einer Sportart gut bist, dann wäre das super (Freund von mir ist Fußballer in USA im College, hat in AT nix gerissen, aber die sind derzeit noch mies im Fußball dort).

Bei der WU machst du nichts falsch, aber die Wahrscheinlichkeit und der Weg sind dann eher geringer. Mein Weg hat mich von FH zu Ancient Six geführt. Jetzt PhD an einer Uni die ganz OK ist. Ich arbeite als Quant Risk und schreibe Tools in R und Python in einer kleinen IB Bude. Mit einem Bachelor von einer Uni die man auch International kennt (Bonn für VWL z.B.), hätte ich mir sicherlich viel viel leichter getan.

Das war einer der unsinnigsten Texte, die ich je gelesen habe. Ja, Mannheim WHU HSG ist besser (in DACH9 und nur für die lohnt sich auch der Wechsel. Beim Rest nicht. In Österreich kann man überall hin mit einem WU Abschluss. Auch in die "Top-Jobs"

Gibt genug andere Unis wie UZH, LMU, Köln, Goethe und FS/EBS, wo ein Wechsel sich garantiert lohnen würde.
Besseres Klientel, bessere Karriere-Events und keine KMU-Hawara, die einen nur runterziehen.

Man muss sich nur mal die Leute an der WU ansehen und vor allem auf LinkedIn checken um zu erkennen, dass die Uni sich selber sehr stark überschätzt.
Einzig CEMS ist gut.

antworten
WiWi Gast

Möglichkeiten als Österreicher

OP nochmal, vielen Dank für die nächste Runde an Antworten.

Deutschland wechseln ist denk ich vom Tisch. Meine Fragen wären dann einerseits: Welche Resourcen gibts für die Aufnahme in US/UK, worauf soll ich achten, was brauche ich an Unterlagen?

Und nachdem anscheinend ein paar von euch an der WU waren, was soll ich bezüglich Networking beachten, Top League kann ich ja anscheinend mit BBE nicht rein, Talente Österreich, icons/uniforce und wutis hab ich mir angeschaut, da werd ich mich safe bewerben. Sonst weitere empfehlenswerte Gruppen?

Wenn wer schon BBE gemacht hat, was ist am Anfang zu beachten? Worauf muss ich beim Lernen achten? Nachdem ich September noch frei hab, mach bis Ende August Praktikum bei ner regional boutique, was könnte ich vorlernen/auffrischen?

antworten
Bronze5

Möglichkeiten als Österreicher

Also Grundlegend wäre für dich wohl eine ähnlicher Weg wie für mich interessant. Bachelor an der WU und dann für nen Master an die HSG. Für IB den MBF und für UB SIM. Ist nicht so teuer wie andere Targets und placed relativ Gut

antworten
WiWi Gast

Möglichkeiten als Österreicher

Bronze5 schrieb am 19.08.2021:

Also Grundlegend wäre für dich wohl eine ähnlicher Weg wie für mich interessant. Bachelor an der WU und dann für nen Master an die HSG. Für IB den MBF und für UB SIM. Ist nicht so teuer wie andere Targets und placed relativ Gut

+Praktika
Ansonsten Network + Social Engagement für UK/US

Bachelor < 2,0 eher sogar 1,5. Je nachdem wo du dann liegsty erhöhst du die Wahrscheinlichkeit bzgl Master und Praktika.

antworten
WiWi Gast

Möglichkeiten als Österreicher

WiWi Gast schrieb am 19.08.2021:

Bronze5 schrieb am 19.08.2021:

Also Grundlegend wäre für dich wohl eine ähnlicher Weg wie für mich interessant. Bachelor an der WU und dann für nen Master an die HSG. Für IB den MBF und für UB SIM. Ist nicht so teuer wie andere Targets und placed relativ Gut

+Praktika
Ansonsten Network + Social Engagement für UK/US

Bachelor < 2,0 eher sogar 1,5. Je nachdem wo du dann liegsty erhöhst du die Wahrscheinlichkeit bzgl Master und Praktika.

Praktika und guter Bachelor sind denk ich die Baseline ohne die alles andere schwer wird. Bezüglich sozialem Engagement, was wird gerne gesehen? In der USA würd ich jetzt mal gefühlsmäßig sagen irgendwas Progressives mit Antirassismus/Pro-LGBT etc.?

antworten
WiWi Gast

Möglichkeiten als Österreicher

WiWi Gast schrieb am 19.08.2021:

Bronze5 schrieb am 19.08.2021:

Also Grundlegend wäre für dich wohl eine ähnlicher Weg wie für mich interessant. Bachelor an der WU und dann für nen Master an die HSG. Für IB den MBF und für UB SIM. Ist nicht so teuer wie andere Targets und placed relativ Gut

+Praktika
Ansonsten Network + Social Engagement für UK/US

Bachelor < 2,0 eher sogar 1,5. Je nachdem wo du dann liegsty erhöhst du die Wahrscheinlichkeit bzgl Master und Praktika.

+1
master in US/UK sollte der Bachelor schon so um die 1,5 sein und du solltest noch spannende Praktika mitbringen. Das heißt jetzt nicht zwingend UB/IB (hilft aber), sonder kann auch Ausland sein. Deinen Zivildienst/Bundesheer kannst da auch gut verkaufen (vor allem US, die stehen auf das ganze Militärzeugs). Und halt dann GMAT/GRE früh genug anfangen zu lernen und die Bewerbungsdeadlines beachten. Das brauccht alles seine Zeit.

Was im Zweifel auch noch hilft ist zwischen Bachelor und Master 2-3 Jahre zu arbeiten um zusätzliche Erfahrung zu sammeln. Vor allem in US ist es nicht üblich direkt nach dem Bachelor den Master zu machen.

antworten
WiWi Gast

Möglichkeiten als Österreicher

WiWi Gast schrieb am 18.08.2021:

Blödsinn. Kenne 3 Personen in meinem Umfeld.

1 Person von FH Wien zu Yale Master
1 Person von FH Krems zu MIT PhD
1 Person von WU Wien nach Stanford.

SAT kannst du machen. Mit einer AT Matura oder deutschem Abi, vorausgesetzt man kann Englisch, OHNE Probleme möglich da einen 1350+ zu scoren, wenn man wirklich unter < 1,5 performed.

In diesem Forum reden immer alle davon, dass es nicht möglich ist aber keiner machts. Angeblich alles HiPos hier aber immer nur philosophieren und nie das Heft in die Hand nehmen. Er/Sie soll sich einfach bewerben. Mehr als ein JA/NEIN gibt es nicht. Auch diese A-Level Sache: Alleine Warwick: "Undergraduate: Typically we require the Reifeprufungszeugnis/Maturazeugnis with minimum grades of 1.5 to 1.3 overall"

Das heißt mit 1,14 und entsprechender Bewerbung ist er fix drinnen. In Durham, Manchester, Bath, Glasgow auch.

Zusätzlich reicht bei vielen Unis (auch LSE für einen taught master: To be considered for admission to a taught master's programme (upper second class equivalent), we would normally require a bachelor's degree, diplomstudium or magister with an overall grade of 2/5 or gut.) einfach ein Schnitt unter 2,5 (upper second class). Deswegen ist es nochmals leichter in einen Master zu kommen, als in den Bachelor.

Also USA kannst du dir eigentlich gleich in die Haare schmieren... vor allem die Top Adressen. Hast du dich schonmal mit dem Admission Process vertraut gemacht? Die Admits der Top Universitäten haben im Prinzip seit dem Kindesalter alles auf diese Admission ausgelegt ... also APs, SATs, Science Clubs, Matheolympiaden, Ehrenamt, perfekte GPAs. Kannst dir gerne auch mal auf Reddit durchlesen, welche internationals da mit Hammer Profil durch die Bank abgelehnt werden. Absolut niemand wartet auf einen Österreicher der uhmmm ... eigentlich nur eine sehr starke aber auch keine außergewöhnliche Matura hat.

UK kenne ich mich zu wenig aus, aber Oxbridge sind meistens auch vom Kaliber Überflieger. Denke kaum, dass nur ein gutes Abi reicht.

Ich würde nicht an die WU alleine schon wegen dem Standort. Wien ist keine Business Stadt und hat mit Finance absolut gar nix zu tun. Dann lieber Goethe. Am aller besten vom Namen her wäre aber sicher Mannheim bzw. die HSG.

Mit deinem Abi würde ich nach Mannheim. HSG dann eventuell im Master.

Wir reden hier von Undergrads und nicht 100k Cash Cow Masterprogrammen die weniger selektiv sind als HSG, Bocconi et al

Grad School hat in den USA keinen Stellenwert.

Mal überlegen vor dem schreiben.

antworten
WiWi Gast

Möglichkeiten als Österreicher

WiWi Gast schrieb am 20.08.2021:

Blödsinn. Kenne 3 Personen in meinem Umfeld.

1 Person von FH Wien zu Yale Master
1 Person von FH Krems zu MIT PhD
1 Person von WU Wien nach Stanford.

SAT kannst du machen. Mit einer AT Matura oder deutschem Abi, vorausgesetzt man kann Englisch, OHNE Probleme möglich da einen 1350+ zu scoren, wenn man wirklich unter < 1,5 performed.

In diesem Forum reden immer alle davon, dass es nicht möglich ist aber keiner machts. Angeblich alles HiPos hier aber immer nur philosophieren und nie das Heft in die Hand nehmen. Er/Sie soll sich einfach bewerben. Mehr als ein JA/NEIN gibt es nicht. Auch diese A-Level Sache: Alleine Warwick: "Undergraduate: Typically we require the Reifeprufungszeugnis/Maturazeugnis with minimum grades of 1.5 to 1.3 overall"

Das heißt mit 1,14 und entsprechender Bewerbung ist er fix drinnen. In Durham, Manchester, Bath, Glasgow auch.

Zusätzlich reicht bei vielen Unis (auch LSE für einen taught master: To be considered for admission to a taught master's programme (upper second class equivalent), we would normally require a bachelor's degree, diplomstudium or magister with an overall grade of 2/5 or gut.) einfach ein Schnitt unter 2,5 (upper second class). Deswegen ist es nochmals leichter in einen Master zu kommen, als in den Bachelor.

Also USA kannst du dir eigentlich gleich in die Haare schmieren... vor allem die Top Adressen. Hast du dich schonmal mit dem Admission Process vertraut gemacht? Die Admits der Top Universitäten haben im Prinzip seit dem Kindesalter alles auf diese Admission ausgelegt ... also APs, SATs, Science Clubs, Matheolympiaden, Ehrenamt, perfekte GPAs. Kannst dir gerne auch mal auf Reddit durchlesen, welche internationals da mit Hammer Profil durch die Bank abgelehnt werden. Absolut niemand wartet auf einen Österreicher der uhmmm ... eigentlich nur eine sehr starke aber auch keine außergewöhnliche Matura hat.

UK kenne ich mich zu wenig aus, aber Oxbridge sind meistens auch vom Kaliber Überflieger. Denke kaum, dass nur ein gutes Abi reicht.

Ich würde nicht an die WU alleine schon wegen dem Standort. Wien ist keine Business Stadt und hat mit Finance absolut gar nix zu tun. Dann lieber Goethe. Am aller besten vom Namen her wäre aber sicher Mannheim bzw. die HSG.

Mit deinem Abi würde ich nach Mannheim. HSG dann eventuell im Master.

Wir reden hier von Undergrads und nicht 100k Cash Cow Masterprogrammen die weniger selektiv sind als HSG, Bocconi et al

Grad School hat in den USA keinen Stellenwert.

Mal überlegen vor dem schreiben.

Du scheinst aber auch nicht gerade stark im lesen zu sein. Er hat Beispiele von Leuten angeführt die vrmtl BA/MA gemacht haben und auf US-Unis gegangen sind und dann geht er ganz klar auf untergrad ein (mit Matura/Abitur/SAT) und führt die Unterschiede zur Bachelorzulassung und Masterzulassung an mit Beispielen.

Damit will er, denk ich mal zeigen, dass man sowohl Chancen auf Bachelor, wie Master hat und es im Master nochmal etwas leichter ist, weil die Noten nicht mehr so streng sind.

Aber wenn man nur die ersten paar Zeilen liest, ist es halt schon schwer.

antworten

Artikel zu WU

KI-Forschung: Blackstone-CEO spendet Eliteuni Oxford 170 Millionen Euro

Campus der Universität von Oxford in England.

Die Eliteuniversität Oxford erhält vom US-Milliardär und Blackstone-CEO Stephen A. Schwarzman eine Rekordspende von fast 170 Millionen Euro. Die Universität Oxford kündigt damit beispiellose Investitionen in die Geisteswissenschaften und ein Institut für Ethik in der Künstlichen Itelligenz (KI) an. Um interdisziplinärer zu forschen, werden die Fachbereiche Geschichte, Linguistik, Philologie und Phonetik, Sprachen, Musik, Philosophie, Theologie und Religion zusammen untergebracht.

ISIC - Internationaler Studentenausweis

Der internationale Studentenausweis "International Student Identity Card - ISIC".

Die International Student Identity Card - kurz ISIC - ist der einzige Studentenausweis, der weltweit anerkannt wird. Mit dem Ausweis erhalten Studierende Ermäßigungen in über 132 Ländern rund um den Globus. Den internationalen Studentenausweis gibt es mittlerweile bereits seit 60 Jahren.

IEC Study Guide 2019: Kostenloser Studienführer Auslandsstudium

Die rote Golden Gate Brücke in San Fransisco.

Für ein Auslandssemester oder für ein Studium ins Ausland zu gehen, dabei hilft der aktuelle IEC Study Guide 2019. Im kostenlosen Studienführer für das Auslandsstudium finden Studieninteressierte hilfreiche Tipps zu 120 Universitäten in mehr als 20 Ländern. Fragen zu Themen der Finanzierung, Bewerbung, Notenanerkennung, Hochschulrankings, Studienländern und Partneruniversitäten werden ausführlich beantwortet.

TOEFL, Cambridge, IELTS & Co. – Wann welches Englisch-Sprachzertifikat ratsam ist

Sprachzertifikate-Englisch: Lerngruppe lernt für einen Englisch-Sprachtest

Wer im studentischen oder beruflichen Umfeld Fremdsprachenkenntnisse nachweisen will beziehungsweise muss, kommt über kurz oder lang um ein offizielles Sprachzertifikat nicht umher. Jedoch ist es nicht immer einfach, durch die Flut an Informationen zu den Themen „Sprachtests“, „Sprachexamen“ und „Sprachdiplome“ hindurch zu finden. Wer ein Sprachzertifikat ablegen will, sollte sich vorher genauestens darüber informieren, welcher Nachweis im konkreten Fall verlangt wird und wie man sich am besten auf das jeweilige Sprachexamen vorbereiten kann.

Die Möglichkeiten für ein Auslandsjahr sind vielfältig

Ein Auslandsjahr kann viele Anreize haben, die besseren Sprachkenntnisse, der Wunsch sich persönlich weiter zu entwickeln oder einfach die Reiselust. Ganz gleich ob Schüleraustausch, Sprachreise, Au-pair Aufenthalt, Auslandspraktika oder Auslandsstudium, in einer globalen Arbeitswelt steigen die Berufschancen mit jeder Auslandserfahrung.

Studienfinanzierung im Ausland

Die Gradiation Cap mit einigen Münzen vor der Weltkarte

Ein Auslandsstudium oder Auslandssemester kann teuer werden. Dafür das nötige Kleingeld zu sparen, geht über Nebenjobs oder den elterlichen Zuschuss. Das Ersparte reicht jedoch häufig bei Weitem nicht aus. Dafür gibt es in Deutschland zahlreiche Möglichkeiten, sich das Auslandsstudium finanzieren zu lassen. Auslandsbafög, Bildungskredite, Stipendien, Erasmus & Co – WiWi-TReFF zeigt, welche Unterstützung es gibt.

Auslandsaufenthalte: Studierende ohne Akademiker-Eltern profitieren stärker

Auslandsaufenthalte: Ein Sudenten im Auslandssemster in England an einer U-Bahn-Station in London.

Ob größeres Selbstvertrauen oder gewachsene Sprachkenntnisse: Ein Auslandsaufenthalt im Studium sorgt für Verbesserung in vielen Bereichen. Kinder aus Nicht-Akademikerfamilien empfinden diesen Effekt in bestimmten Bereichen noch etwas stärker. Dies zeigt eine Analyse des CHE Centrum für Hochschulentwicklung.

Auslandsmobilität von Studierenden und Wissenschaftlern steigt

Im Jahr 2015 waren fast 140.000 deutsche Studierende für ein Studium im Ausland eingeschrieben. Zu den beliebtesten Gastländern zählen Österreich, die Niederlande, Großbritannien und die Schweiz. Beliebte Zielländer für kurzzeitige Auslandssemester sind Großbritannien, die USA, Frankreich und Spanien. Derzeit verbringen mehr als ein Drittel aller Studierenden einen Teil ihres Studiums im Ausland. An deutschen Hochschulen sind 2017 zum ersten Mal mehr als 355.000 ausländische Studierende eingeschrieben.

Statistik: 137 300 Deutsche Studenten haben 2014 im Ausland studiert

632 Meter hohe Shanghai Tower

Immer mehr deutsche Studenten wollen international studieren: 2014 gingen 137.000 Studierende ins Ausland. Am beliebtesten ist das Nachbarland Österreich, gefolgt von den Niederlanden, Großbritannien und Schweiz. Wirtschaftsstudenten zieht es vor allen in die Niederlande.

Wichtige Sprachzertifikate für ein Auslandsstudium: Cambridge Certificate, TOEFL, IELTS, DELE, DALF und DELF

Die Lexikon-Beschreibung für das englische Wort "focus".

Das Ziel eine Sprache intensiv und hautnah zu erlernen ist im Auslandsstudium ein toller Nebeneffekt. Doch bevor die Annahme an einer ausländischen Universität gelingt, müssen Studieninteressenten erst beweisen, ob sie bereits der Sprache mächtig sind. Die sechs Niveaustufen des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen (GES) gibt Aufschluss darüber, inwieweit das Sprachverständnis in einer Fremdsprache reicht. Dafür wurden verschiedene Sprachzertifikate entwickelt, die gegenüber Universitäten, Unternehmen und anderen Institutionen zur Bewerbung anerkannt sind. Je nachdem, welches Land infrage kommt, muss ein Zertifikat in TOEFL, IELTS, DELF, DALF oder DELE nachgewiesen werden.

Brexit erschwert Studium in England und deutsch-britische Hochschulforschung

Von einem Gebäude herunter hängende britische Nationalflagge.

Mit verheerende Konsequenzen für Studium und Forschung nach einem eventuellen Brexit rechnen die Hochschulrektoren aus Deutschland und Großbritannien. Die EU erleichtere die Zusammenarbeit unter Forschern, das gemeinsame Nutzen von Ressourcen und der Austausch wichtiger Daten. Davon profitieren ebenso Studenten aus beiden Ländern. Derzeit sind 13.765 degree-seekings Studenten und 4.428 Erasmus-Studierende aus Deutschland in Großbritannien.

Englischsprachige Business-Masterstudiengänge am Griffith College Dublin in Irland

Griffith College Dublin in Irland

Englische Masterstudiengänge sind bei Unternehmen und Wirtschaftsstudenten sehr gefragt. Ein Business-Master im Ausland hilft, das Studium international auszurichten. Muttersprachige Masterprogramme wie die des Griffith College Dublin in Irland vermitteln neben den wirtschaftswissenschaftlichen Inhalten auch exzellente Englischkenntnisse.

Auslandaufenthalte von Studierenden trotz Finanzkrise weiter steigend

Die Flagge der Europäischen Union flattert vor blauem Himmel bei Sonnenschein im Wind.

Die Zahl der Auslandsaufenthalte von Studierenden und Hochschulangehörigen nimmt trotz der in mehreren europäischen Ländern spürbaren Finanzkrise weiter zu. Die Mobilitätszahlen sind stabil und insbesondere die Zahl der Praktika ist deutlich gestiegen. Das zeigt die vom DAAD initiierte Studie "Student and staff mobility in times of crisis".

Auslandssemester im Wirtschaftsstudium 1

Viele Studierende der Wirtschaftswissenschaften wagen den Schritt, an eine Hochschule im Ausland zu wechseln. Wie lange verweilen die meisten dort und welche Studienländer besonders beliebt?

Auslandssemester im Wirtschaftsstudium 2 – DAAD-Auslandsstipendien

Auslandsaufenthalte gelten als Pluspunkt in der Bewerbung. Wer im Ausland studiert hat, beweist Flexibilität und Organisationsvermögen und versteht Sprache und Kultur des Landes. Zudem werden Auslandsaufenthalte durch zahlreiche Programme und Stipendien gefördert.

Antworten auf Möglichkeiten als Österreicher

Als WiWi Gast oder Login

Forenfunktionen

Kommentare 42 Beiträge

Diskussionen zu WU

2 Kommentare

Wie weiter?

WiWi Gast

WiWi Gast schrieb am 12.11.2021: Warum möchtest du den LLM machen, wenn dir Jus nicht wirklich taugt und du ja dann wah ...

17 Kommentare

WU Wien Top-league

WiWi Gast

WiWi Gast schrieb am 27.05.2021: Um eine offizielle Antwort zu erhalten, würde ich hier nachfragen: LINK. Ich war kein Quere ...

Weitere Themen aus Bachelorstudium im Ausland