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Berufs- & Studienwahl Bachelor & Master

Einführung von Bachelor- und Masterabschlüssen geht voran

Bachelorabschluss und Masterabschluss sind auf dem Vormarsch: Laut Hochschulrektorenkonferenz führen mittlerweile 34 Prozent aller Studiengänge in Deutschland zum Bachelor oder Master.

Formen entstanden durch Fenster an Gebäuden innen und außen.

Einführung von Bachelor- und Masterabschlüssen geht voran
Bonn, 29.09.2005 (idw) - Die Studienreform an deutschen Hochschulen hat mit einer stark gestiegenen Zahl von Bachelor- und Master-Studiengängen zum Wintersemester 2005/06 deutlich an Breite gewonnen. Ihre Anzahl ist gegenüber dem Sommersemester 2005 um 29 Prozent auf nunmehr 3.797 gestiegen. Damit führen 34 Prozent aller Studiengänge an deutschen Hochschulen zu den Abschlüssen Bachelor oder Master. Der Löwenanteil dieses Zuwachses ist im Bachelor-Bereich zu verzeichnen. Es wird deutlich, dass zahlreiche Hochschulen inzwischen ihr Studienangebot in der Breite umstellen. In den vorhergehenden Jahren hatte noch der Bereich der tendenziell kleinen und spezialisierten Masterstudiengänge überwogen. An den Fachhochschulen ist diese Entwicklung noch deutlicher als an den Universitäten. Dort stieg die Zahl der Bachelor-Studiengänge gegenüber dem Sommersemester 2005 um 56 Prozent (Universitäten: + 42 Prozent). Die deutschen Fachhochschulen bieten inzwischen sogar überwiegend Bachelor- und Masterstudiengänge an (53 Prozent, Universitäten: 30 Prozent).

Hinsichtlich der Regelstudienzeiten dominieren nach wie vor sechssemestrige Bachelor- und viersemestrige Masterstudiengänge, obwohl die Vorgaben der Kultusministerkonferenz eine Bandbreite von sechs bis acht Semestern zum Erwerb des Bachelor-Grades bzw. zwei bis vier Semestern für den Master ermöglichen. Allerdings gewinnt der siebensemestrige Bachelor an den Fachhochschulen an Bedeutung: Inzwischen werden 36 Prozent aller Bachelor-Studiengänge an Fachhochschulen mit einer Dauer von dreieinhalb Jahren Länge angeboten. So kann beispielsweise ein Praxissemester mit einem sechssemestrigen Studienanteil in der Hochschule verbunden werden. Im Sommersemester 2006 hatten erst 13 Prozent der FH-Studiengänge mit dem Abschlussgrad Bachelor diese Möglichkeit genutzt.

»Unsere Zahlen zeigen es deutlich: Die neuen Studiengänge sind keine Exoten mehr«, stellt der Präsident der Hochschulrektorenkonferenz, Prof. Dr. Peter Gaehtgens, fest. »Die Studienreform im Rahmen des Bologna-Prozesses hat inzwischen praktisch das gesamte Hochschulsystem erfasst und verändert die Studienlandschaft grundlegend.« Die Hochschulrektorenkonferenz wird die Entwicklung weiterhin intensiv begleiten und zum Wintersemester 2005/06 erneut einen statistischen Überblick über den Verlauf der Reform publizieren.

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