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Berufseinstieg: Wo & WieBW

Bundeswehr zwischen Studium und Berufseinstieg

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Moonsault

Bundeswehr zwischen Studium und Berufseinstieg

Hallo liebe Forennutzer,

ich studiere zur Zeit im achten Semester eines internationalen Diplomstudiengangs mit Schwerpunkt Logistik. Weil es ein Double Degree-Studiengang ist, haben wir bereits nach sechs Semestern einen Bachelor (honours) der englischen Partneruniversität erhalten.
Meine Diplomarbeit (ebenfalls dann im Bereich der Logistik) beabsichtige ich, im Dezember fertigzustellen.
Nun zu meiner eigentlichen Frage: Ich habe vor, nach dem Studium als Zeitsoldat für 2-3 Jahre zur Bundeswehr zu gehen, um dort an der (Reserve-)Offizierausbildung teilzunehmen. Am Ende dieser Ausbildung ist man entweder Fähnrich der Reserve oder Leutnant d. R. , je nach Dauer.
Ob ihr in den Streitkräften und dem Dienst bei der Bundeswehr sinnvolle Institutionen seht, ist gar nicht so wichtig.
Aber denkt ihr, es ist wirklich problematisch, nach dem Studium erst etwas anderes zu machen, bevor man sich dem direkten Beruf widmet?
Ich muss dazu sagen, dass ich anstrebe, als Teilstreitkraft zu den Versorgern/zum Nachschub zu kommen, also zu der Logistiktruppe des Heeres.
Mich würde eure Meinung dazu wirklich interessieren - aber bitte keine Diskussionen, ob ihr die Bundeswehr sinnvoll findet oder wie viel hohe Gehaltszahlungen man in den 3 Jahren verpasst.

Mit besten Grüßen,

M.

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WiWi Gast

Re: Bundeswehr zwischen Studium und Berufseinstieg

Ich würde es nicht machen.
Ein GapYear von einem Jahr ist ja noch OK, aber 2 bis 3 Jahre ist einfach zu lange. Du hättest die ROA vor dem STudium machen sollen, jetzt ist es zu spät.
Die Tätigkeit bei der Logistiktruppe ist dann auch irrelevant.
Wenn der Bund die weiter interessiert, dann such dir nen Job in der Wirtschaft und versuch jedes Jahr ein paar Wehrübungen zu machen.

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Moonsault

Re: Bundeswehr zwischen Studium und Berufseinstieg

Habe mir auch überlegt, nach dem ROA noch einen Logistik-Master dran zu hängen. Dann wäre ich 30 und, denke ich, recht gut aufgestellt.

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WiWi Gast

Re: Bundeswehr zwischen Studium und Berufseinstieg

Ich bin auch ROA, allerdings habe ich die 2 Jahre Wehrdienst gleich nach der Schule und noch vor dem Studium absolviert.
In umgekehrter Reihenfolge hast du meiner Meinung nach zwei Probleme:

1) Wie bereits durch jemanden geschrieben, hast du dann ein recht großes Loch nach dem Studium vor dem Beginn des eigentlichen Arbeitslebens. Die Möglichkeit, dass es mit der Karriere bei der Bundeswehr nichts wird, solltest du immer einkalkulieren (die Bundeswehr wird eher kleiner als größer und deckt einen Großteil ihres Offizierbedarfs über die SaZ12-Offizieranwärter mit Studium bei der BW).

2) In der ROA-Ausbildung wärst du durch das vorher absolvierte Studium deutlich älter als deine Mitstreiter (und auch als einige Ausbilder) - denn die meisten werden auch direkt nach der Schule zur Bundeswehr gehen und sind dann bei planmäßigem Karriereverlauf bereits mit 21 oder 22 Offizier.

Kompensierend zu 1) muss man wohl sagen, dass Wissen in der Logistik als Wissenschaft wahrscheinlich nicht so schnell veraltet, dass einen 2 oder 3 Jahre Lernpause zurückwerfen (bei einem Informatikstudium wäre das sicher ein größeres Problem) - aber ob die Bundeswehr-Logistik einem nun relevantes Praxiswissen vermittelt, welches du im Zweifel bei einem privatwirtschaftlichen Arbeitgeber als Pluspunkt im Lebenslauf darstellen kannst, musst du selbst entscheiden.
Wenn du aber nun wirklich an einer Karriere bei der Bundeswehr interessiert bist, und du die Chancen dort einzusteigen als realistisch betrachtest, dann wäre die ROA-Ausbildung und anschließende Karriere als SaZ-Offizier und später Berufssoldat wohl die beste Wahl.

Moonsault schrieb:

Hallo liebe Forennutzer,

ich studiere zur Zeit im achten Semester eines
internationalen Diplomstudiengangs mit Schwerpunkt Logistik.
Weil es ein Double Degree-Studiengang ist, haben wir bereits
nach sechs Semestern einen Bachelor (honours) der englischen
Partneruniversität erhalten.
Meine Diplomarbeit (ebenfalls dann im Bereich der Logistik)
beabsichtige ich, im Dezember fertigzustellen.
Nun zu meiner eigentlichen Frage: Ich habe vor, nach dem
Studium als Zeitsoldat für 2-3 Jahre zur Bundeswehr zu gehen,
um dort an der (Reserve-)Offizierausbildung teilzunehmen. Am
Ende dieser Ausbildung ist man entweder Fähnrich der Reserve
oder Leutnant d. R. , je nach Dauer.
Ob ihr in den Streitkräften und dem Dienst bei der Bundeswehr
sinnvolle Institutionen seht, ist gar nicht so wichtig.
Aber denkt ihr, es ist wirklich problematisch, nach dem
Studium erst etwas anderes zu machen, bevor man sich dem
direkten Beruf widmet?
Ich muss dazu sagen, dass ich anstrebe, als Teilstreitkraft
zu den Versorgern/zum Nachschub zu kommen, also zu der
Logistiktruppe des Heeres.
Mich würde eure Meinung dazu wirklich interessieren - aber
bitte keine Diskussionen, ob ihr die Bundeswehr sinnvoll
findet oder wie viel hohe Gehaltszahlungen man in den 3
Jahren verpasst.

Mit besten Grüßen,

M.

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checker

Re: Bundeswehr zwischen Studium und Berufseinstieg

Wenn du bei der Bundeswehr auch was mit Logistik machen kannst ist das sicher keine schlecht Erfahrung. Ggü. einer Stelle in der wirtschaft aber suboptimal.
Da du aber im Anschluss einen Master in Logistik machen willst ist diese Kombi deutlich sinnvoller als den Master gleich im Anschluss an den Bachelor zu machen.

Ich finde deinen Plan gut!

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Moonsault

Re: Bundeswehr zwischen Studium und Berufseinstieg

Erstmal vielen Dank für die Antworten.
Ich war im Dezember 2011 bereits an der Offizierbewerberprüfzentrale in Köln und hätte eine Sofortzusage für den Nachschub (Dienstantritt 02.07.) als SaZ13 bekommen. Mir ist natürlich aufgefallen, das der Großteil der Leute jünger war als ich, aber es gab dennoch auch einige, die 25+ waren und sich dafür interessierten.
Das war mir aber schlussendlich etwas zu heiß, weil ich das Diplom beim besten Willen nicht herschenken wollte und will. Aber wie gesagt, Fertigstellung Diplomarbeit terminiere ich jetzt mal auf Dezember 2012.
Ich dachte mir eben auch, dass es Sinn macht, neben dem Logistik-Master Dienst beim Nachschub zu tun, weil ich mir vorstellen könnte, dass man vielseitig davon profitieren könnte (zumindest stellenweise).
Das Problem Nummer 1 ist wirklich das, dass zwei oder drei Jahre Loch (wenn man so mag) im Lebenslauf irritierend wirken können.

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WiWi Gast

Re: Bundeswehr zwischen Studium und Berufseinstieg

Ich glaube einfach, dass die Tätigkeit beim Nachschub beim Bund nicht mit denen in der freien Wirtschaft vergleichbar sind (Arbeitsabläufe, Kostendruck, Zeitdruck, etc.). Von daher sollte diese praktische Tätigkeit für einen potentiellen Arbeitgeber nicht von großer Relevanz sein. Vor dem Studium ist es ja noch ok, wenn man mal was anderes gesehen hat, aber nach dem Studium sollte man dann direkt den Berufseinstieg wählen.
Momentan sieht es ja ganz gut aus auf dem Arbeitsmarkt, aber wer weiss, wie es in 2 bis 3 Jahren aussieht. Wenn dann der Arbeitsmarkt einbricht, könnte es schwer sein, den Berufseinstieg hinzubekommen. Dann wäre man froh, wenn man eine feste Stelle in der freien Wirtschaft schon hat.

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WiWi Gast

Re: Bundeswehr zwischen Studium und Berufseinstieg

Würde ich nicht empfehlen. 1 Jahr....aber gleich 2-3? Mit etwas Pech bist du dann verbrannt..

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Moonsault

Re: Bundeswehr zwischen Studium und Berufseinstieg

Okay, bisher scheint die Zeit, die diese spezielle Ausbildung erfordert, niemand als schwerwiegend zu empfinden. Das ist schon mal ein gutes Zeichen. Wichtig ist ja in erster Linie, dass es sich nicht negativ aufs Leben auswirkt. Es ist Herzenssache und mir ginge es damit persönlich besser. Aber es wäre natürlich etwas blauäugig, wenn man sich damit viel verbauen würde. Dies scheint aber nicht der Fall zu sein.
Ein Pluspunkt ist vielleicht, dass viele ehemalige Hauptleute heutzutage für Logistikdienstleister tätig sind.

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WiWi Gast

Re: Bundeswehr zwischen Studium und Berufseinstieg

Kann es dir nur empfehlen!

Du wirst dort Dinge lernen, die für das Leben sehr wichtig sind und dir sehr helfen werden!

Hör nicht auf die ehem. Zivis die die Bundeswehr als Saufverein und Irrenanstalt beschreiben.

antworten
WiWi Gast

Re: Bundeswehr zwischen Studium und Berufseinstieg

Na das sind ja wirklich mal schlagkräftige Argumente "pro Bundeswehr".
Vielleicht könntest du die "wichtigen Dinge" noch _etwas_ präzisieren, weil ansonsten wird das für den TE eventuell keine große Hilfe sein.

PS: Bisher waren die Beiträge hier sehr sachlich und m.E. durchaus hilfreich. Niemand hat hier irgendwas von Saufverein und Irrenanstalt geschrieben. Dein Beitrag ist irgendwie der erste der da (negativ) aus der Reihe fällt. War also keine gute Werbung für die Armee.

PS2: Falls du auf die Idee kommst, dass ich vielleicht auch ein Zivi bin - falsch gedacht. Ich habe 2 Jahre als ROA gedient.

Lounge Gast schrieb:

Kann es dir nur empfehlen!

Du wirst dort Dinge lernen, die für das Leben sehr wichtig
sind und dir sehr helfen werden!

Hör nicht auf die ehem. Zivis die die Bundeswehr als
Saufverein und Irrenanstalt beschreiben.

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Moonsault

Re: Bundeswehr zwischen Studium und Berufseinstieg

Also, bisher hat sich hier niemand negativ über die Bundeswehr geäußert.

antworten
WiWi Gast

Re: Bundeswehr zwischen Studium und Berufseinstieg

Also, da sich bisher niemand negativ über die Bundeswehr geäußert hat und das anscheinend gewünscht ist, will ich das mal hiermit nachholen.
Mein Rat: mach es nicht! Ich war SaZ12 und weiß wovon ich rede. Ich war zunächst als OffzawFÄ in der Nachschubstaffel des JG 74 Mölders. Dort lernten wir zwar in den Offz-Lehrgängen sehr viel (auch für das spätere Leben) aber ansonsten war es ein mittelschwerer Reinfall. Sämtliche UffzFers waren eigentlich auf den StaFewe beschränkt. D.h. für dich, dass du niemals etwas themenbezogenes aus dieser Ausbildung mitnehmen können wirst. Und ja: es wird dort viel getrunken, da muss man schon ein wenig aufpassen. Wie gesagt, mach es nicht.

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WiWi Gast

Re: Bundeswehr zwischen Studium und Berufseinstieg

Ich war während meiner Zeit beim Transportbataillon. Aber so viel vom Transport/Nachschub/Logistik habe ich dort nicht mitbekommen. Es war doch eher militärisch. Daher kann es durchaus sein, dass du 2 bis 3 Jahre lang nichts fachbezogenes machst und du danach aus dem Stoff bist.

Unabhängig davon, ob man die Bundeswehr gut findet oder nicht, sehe ich vor allem folgende Gefahren:

  • 2 bis 3 Jahre etwas "anderes" (also nicht den direkten Berufseinstieg) machen nach dem Studium ist zu lang
  • es besteht die Gefahr, dass man beim BUND überhaupt nicht fachbezogen eingesetzt wird
  • selbst wenn man fachbezogen eingesetzt wird, sind die Abläufe dort doch völlig anders als in der freien Wirtschaft
  • wenn der spätere Arbeitgeber kritisch gegenüber der Bundeswehr eingestellt ist, könnte es mit dem Einstieg schwierig werden.
  • die Tatsache, dass du den ROA nach dem Studium machst und nicht wie die meisten vor dem STudium machst, könnten beim Arbeitgeber unnötig Fragen aufkommen lassen
  • wer weiß, wie der Arbeitsmarkt in 2 bis 3 Jahren aussieht.
antworten
Moonsault

Re: Bundeswehr zwischen Studium und Berufseinstieg

Hmmm, eure Einwände verstehe ich.
Habe gestern mit meinen (Logistik-)Profs gesprochen, die ja auch aus der Industrie kommen und die meinten, dass ich mir keine großen Gedanken machen sollte, erstmal noch etwas anderes zu machen insofern ein Faden erkennbar bleibt (den ich mit dem Nachschub als bestehend ansehe). Außerdem meinten sie, dass bei den Logistikdienstleistern durchaus gute Positionen gerne mit ehemaligen Offizieren besetzt sind und auch im HR einige ehemalige Bundeswehrangehörige sitzen. Wie es jetzt in anderen Sparten aussieht, weiß ich nicht. Aber die Logistik scheint sich Kenntnisse ehem. militärischer Führungskräfte zu Nutze machen zu können - vielleicht auch, weil es dort manchmal etwas straffer zugeht als in anderen Bereichen.

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WiWi Gast

Re: Bundeswehr zwischen Studium und Berufseinstieg

Also das stimmt doch einfach nicht. Kein normaler Arbeitgeber würde dich nach einer 3-jährigen Unterbrechung der Fachkenntnisse (und das wäre de facto das Arbeiten bei der Bundeswehr) noch einstellen. Und wenn, dann nur unter schlechtesten Bedingungen. Bundeswehr braucht doch heute keiner mehr. Mach lieber etwas sinnvolles, soziales z.B. anstatt dem Militär deine Arbeitsleistung zur Verfügung zu stellen. Selten so einen sinnentleerten Plan wie den Deinen gehört. Sorry, aber ist so...

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WiWi Gast

Re: Bundeswehr zwischen Studium und Berufseinstieg

Nach dieser Theorie würde ja auch keiner nach dreizehnjähriger Dienstzeit in der Wirtschaft eingestellt werden, weil das Studium schon 6 oder 7 Jahre zurückliegt....

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WiWi Gast

Re: Bundeswehr zwischen Studium und Berufseinstieg

Ich denke, dass die Pros und Cons hinreichend dargelegt wurden. Jetzt musst du halt eine Entscheidung fällen. Das kann dir keiner abnehmen.

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Moonsault

Re: Bundeswehr zwischen Studium und Berufseinstieg

Wahrscheinlich ist es dann einfach so, dass 3 Jahre etwas anderem nachgehen zu lange sind. Leider!

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WiWi Gast

Re: Bundeswehr zwischen Studium und Berufseinstieg

Falls du hier noch lesen solltest Moonsault,
mein Tipp: Lass dich von der Engstirnigkeit mancher Leute hier nicht beirren, mach es einfach!
Die Bundeswehr bietet dir Möglichkeiten Erfahrungen zu sammeln, die du in der Form nirgendwo anders machen kannst. Wenn sich das ganze noch mit deiner Berufsausbildung verbinden lässt, umso besser. Dazu kommt noch, dass man bei der BW relativ schnell relativ viel Verantwortung für Mensch und Material übertragen bekommt. Zumindest als Offizier(-anwärter) bekleidest du ziemlich rasch Führungpositionen. Das findest du selten so in der zivilen Wirtschaft. Du kannst in der Zeit Netzwerke zu anderen Offizieren und Reserveoffizieren knüpfen, die dir auch im späteren Berufsleben noch nützlich sein können. Außerdem lässt sich in 3 Jahren bei der BW auch einiges an Geld verdienen, was im Hinblick auf dein geplantes Masterstudium auch nicht unerheblich sein sollte.
Und zu den Kommentaren von wegen BW liesse sich nicht mit der freien Wirtschaft vergleichen; auch in der freien Wirtschaft ist nicht eine Firma wie die andere und zwischen Theorie und Praxis liegen sowieso Welten.

mMn überwiegen ganz kar die Vorteile. Hab selber ResOffz-Ausbildung gemacht und bereue keine Stunde. Habe heute noch Kontakt zu den Leuten aus meiner BW-Zeit, die in ganz Deutschland verteilt sind und hab eigentlich noch nirgendwo die Erfahrung gemacht, dass mir das Reservistendasein irgendwie negativ ausgelegt würde. Ganz im Gegenteil.

Fazit: Mach es!

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