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Coronavirus: Mehr als ein temporärer Husten?

Der Einfluss des Coronavirus auf die Weltwirtschaft sollte nicht unterschätzt werden, warnt die IKB Deutsche Industriebank AG. China ist ihr bedeutendster Motor und die hohe Unsicherheit dort ist schlecht für das weltweite Wachstum und die deutsche Industrie. Der Einfluss des Coronavirus in China wird sich zwar weniger in stillstehenden Fabriken, dafür jedoch in Verhaltensänderungen der Bevölkerung zeigen. Risikoaversion belastet hier den Ausblick am meisten. Gefragt ist jetzt die Fiskalpolitik sowie ein langer Atem der deutschen Industrie.

Coronavirus: Ein Güterwagen der deutschen Bahn trägt die Aufschrift "China Shipping" und symbolisiert den Handel zwischen Deutschland und China.

Coronavirus: Mehr als ein temporärer Husten?
Grundsätzlich sollte der Einfluss des Coronavirus auf die Weltwirtschaft nicht unterschätzt werden. Da zunehmend unsicher ist, wie lange der Virus grassieren wird, kann er die globale Konjunktur sowie deutsche Konjunktur womöglich nicht nur im ersten Quartal 2020 belasten, sondern sich auf das gesamte Jahr auswirken. Aktuelle Prognoserevisionen scheinen diese Entwicklung nicht ausreichend zu berücksichtigen.

China ist nicht nur der bedeutendste Motor für die Weltwirtschaft und die globale Industrieproduktion. Ein Wachstumseinbruch infolge einer Krise birgt zusätzliche globale Risiken, da er zu erhöhter Unsicherheit in der Realwirtschaft führt. Deshalb sind die Abwärtsrisiken aus China für das weltweite Wachstum ebenso wie für die deutsche Industrie alles andere als banal.

Die IKB erwartet für 2020 nach einem Rückgang von 4,5 Prozent im letzten Jahr dennoch eine Stabilisierung bzw. ein leichtpositives Wachstum der deutschen Industrieproduktion. Ein niedrigeres Wachstum in China könnte allerdings bis zueinem Prozentpunkt Wachstum kosten.
 

Coronavirus - Risikoaversion belastet Ausblick am meisten
Die Weltkonjunktur bewegt sich relativ schnell in die nächste Phase der Ausbreitung des Coronavirus. In Anbetracht fehlgeschlagener Eingrenzungen in China ist nun eine Rückkehr zur Normalität notwendig – zumindest was das Verarbeitende Gewerbe angeht. Der Einfluss des Virus wird sich wahrscheinlich in den folgenden Monaten immer weniger in stillstehenden Fabriken als vielmehr in Verhaltensänderungen der Bevölkerung zeigen. Eine erhöhte Risikoaversion ist wünschenswert und zu erwarten, wird jedoch vor allem Teile des Dienstleistungssektors empfindlich treffen.

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