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EinstiegsgehälterWirtschaftsjurist

Re: Einstiegsgehalt Wirtschaftsjurist

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Gast111

Einstiegsgehalt Wirtschaftsjurist

Hi, hat jemand Erfahrungswerte wie das Einstiegsgehalt als diplomierter Wirtschaftsjurist aussieht?

Bereich: Unternehmen / Contract Management

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WiWi Gast

Re: Einstiegsgehalt Wirtschaftsjurist

Ist schwierig zu beantworten, da Verhandlungssache.

Das betrifft zwar nicht genau deinen Bereich (Unternehmen) aber ist vielleicht ein grober Anhaltspunkt. Azur (ein Karrieremagazin für Juristen) veröffentlicht jährlich einen Gehaltsreport. Der ist gerade ziemlich aktuell für 2011 rausgekommen.

Danach sind bei den internationalen Großkanzleien wie z.B. Clifford Chance, CMS Hasche Sigle, Linklaters, Freshfields zwischen 48 und 60k/p.a. drin. Allerdings ist das die absolute Spitze und der Einstellungsbedarf mit 3-5 p.a. sehr gering. Sonst liegen die Gehälter zwischen 30 und 45k p.a. In dem Gehaltsreport sind auch ein paar Unternehmen. Die geben aber kein Gehalt an. Einzige Ausnahme Otto mit 30 bis 35 p.a. + Bonus.

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WiWi Gast

Re: Einstiegsgehalt Wirtschaftsjurist

Ah danke!
Dann stell ich mich mal auf irgendwas in der Spanne von 40-45K ein. Danke!

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WiWi Gast

Re: Einstiegsgehalt Wirtschaftsjurist

Kein Mensch in Deutschland braucht einen Wirtschaftsjuristen ohne Anwaltszulassung und selbst dann ist es ohne Promotion schwierig. Damit kann man einfacher Sachbearbeiter, Sekretär oder Wirtschafts/Verteidigungsminister werden, ansonsten hätte man besser was anderes studiert oder bessere Noten für weitere Qualifikation gehabt.

25.000 Euro brutto als Obergrenze.

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WiWi Gast

Re: Einstiegsgehalt Wirtschaftsjurist

Achtung aber, diese Gehaltsspannen bei den o.g. Kanzleien beziehen sich i.d.R. auf Volljuristen! Als Diplom-Wirtschaftsjurist bekommst du deutlich weniger, liegst aber auf einer Stufe mit den Einstiegsgehältern der anderen BWL/Winfo Studenten

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Gast111

Re: Einstiegsgehalt Wirtschaftsjurist

25 k ist wohl bisschen untertrieben.
Davon mal abgesehen hätte ich, was meine Noten anbelangt, ohne weiteres beispielsweise Jura studieren können. Ich hab mich jedoch bewusst dagegen entschieden.

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WiWi Gast

Re: Einstiegsgehalt Wirtschaftsjurist

Was für ein dummer Kommentar und das mit den 25k ist aus purer Hetze gegen Leute hier im Forum geschrieben. Was soll das bitte? Bist du genau so respektlos im richtigen, nicht-anonymen Leben?

Es gibt sehr viel Bedarf nach Leuten mit betriebs- sowie rechtswissenschaftlichem Verständnis, die dieses Wissen interdisziplinär anwenden können. Zugegeben, Kanzleien bevorzugen Volljuristen und der Dipl.-Wirtschaftsjurist sollte sich eher nicht mit diesen messen, sondern eher mit den BWL`ern! Kann nur aus Erfahrung sprechen: Ich bin bin selbst Wirtschaftsjurist (FH) und hatte Angebote von den BIG4, Beratungs- sowie Industrieunternehmen. Das Einstiegsgehalt war immer dasselbe wie der der anderen Diplom/Master Absolventen verschiedener Fachrichtungen.

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WiWi Gast

Re: Einstiegsgehalt Wirtschaftsjurist

Nein, die o.g. Gehaltsspannen beziehen sich nicht auf Volljuristen. Bei den genannten Kanzleien liegen die Einstiegsgehälter für Rechtsanwälte im Bereich 90-100k. Die beziehen sich ausdrücklich auf Diplom-Wirtschaftsjuristen, wobei einschränkend anzumerken ist, der Einstellungsbedarf liegt etwa bei 3-5 pro Jahr. Also sind die Chancen dort außerordentlich gering.

Außerhalb der Kanzleien würde ich mich auf deutlich niedrigere Gehälter einstellen. Wenn es immer noch eine gute Kanzlei ist, können sie im Einzelfall über 40k liegen. Sonst würde ich tendenziell von etwa 35k (+/- 5k) pro Jahr ausgehen.

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WiWi Gast

Re: Einstiegsgehalt Wirtschaftsjurist

Da ist wohl jemand mit dem falschen Fuß aufgestanden. 25k als Obergrenze sind natürlich Unsinn :-)

Ernsthaft:

Einstieggehalt ähnlich wie Dipl.Kfm, eventuell minmale Unterschiede bei beiden nach Univ./FH (keine Grundsatzdiskussion bitte, daher der Zusatz "minimal"). Tendziell Etwa 40k, je nach Noten, Vertiefung, Praktika usw.

Nicht Gehälter für RA und Wirtschaftsjur. vergleichen, da verschieden Ausbildungsmodelle, Ausbildungdauer usw.

Lounge Gast schrieb:

Kein Mensch in Deutschland braucht einen Wirtschaftsjuristen
ohne Anwaltszulassung und selbst dann ist es ohne Promotion
schwierig. Damit kann man einfacher Sachbearbeiter, Sekretär
oder Wirtschafts/Verteidigungsminister werden, ansonsten
hätte man besser was anderes studiert oder bessere Noten für
weitere Qualifikation gehabt.

25.000 Euro brutto als Obergrenze.

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WiWi Gast

Re: Einstiegsgehalt Wirtschaftsjurist

Danke für die (hilfreichen) Einschätzungen.

Ich will mich ja garnicht mit einem Volljuristen vergleichen. Ich wollte nur ne (realitische) Angabe darüber, was ich als Wirtschaftsjurist verlangen kann.

Also Danke an die Leute, die auf meine Frage geantwortet haben und nicht (erneut) die Diskussion aufgemacht haben, ob Wirtschaftsrecht gut oder schlecht oder was auch immer ist.

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WiWi Gast

Re: Einstiegsgehalt Wirtschaftsjurist

Je nach Region zwischen 38 und 42K würde ich sagen.
Angeben würde ich 42 bis 45. Wenn du dann 42 bekommst passt es ja :)

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WiWi Gast

Re: Einstiegsgehalt Wirtschaftsjurist

ja abhängig von Region und Unternehmen sogar noch ein bisschen mehr. Ein paar ehemalige Kommilitonen sind gerade als Masterabsolventen mit 44-46k eingestiegen.

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WiWi Gast

Re: Einstiegsgehalt Wirtschaftsjurist

Wie verhält sich das mit dem Verhältnis zu Volljurist/Staatsexamen usw.? Sind die angesehener, gefragter?

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WiWi Gast

Re: Einstiegsgehalt Wirtschaftsjurist

Siehe oben. Da ist zu den Gehältern Volljurist/Wirtschaftjurist bei Großkanzleien schon etwas gesagt.

Zugegebenermaßen bezieht sich die Relation nur auf einen Vergleich innerhalb der Großkanzleien. Ansonsten lassen sich kaum belastbare Vergleiche finden. So wird z.B. ein Wirtschaftsjurist bei einer Big4 regelmäßig mehr verdienen, als ein Volljurist mit ausreichenden Staatsexamen, der sich mangels Anstellung selbstständig macht. Andererseits verdient ein Volljurist in der Verwaltung, bei der Staatsanwaltschaft oder als Richter mit A13 bzw. R1 wiederrum mehr (netto) als ein Wirtschaftsjurist in der freien Wirtschaft oder bei einer Big4.

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WiWi Gast

Re: Einstiegsgehalt Wirtschaftsjurist

Servus,

bin Bachelor of Laws (LL.B.) und fange demnächst bei einer Kanzlei (7 Anwälte) als Paralegal an. Einstiegsgehalt liegt bei 30 k. Kanzlei liegt im ländlichen Raum.

Gruß

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WiWi Gast

Re: Einstiegsgehalt Wirtschaftsjurist

Das ist doch mal ein konkretes Beispiel. Gehalt find ich okay für kleine Kanzlei im ländlichen Raum. Nur eine Frage: Wie sieht die Perspektive aus als Paralegal. Zulassung als Rechtsanwalt und damit Vertretung vor dem Landgericht, geht mit LL.B. nicht. Oder liege ich da falsch. Kann man das durch Weiterbildungen erreichen?

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WiWi Gast

Re: Einstiegsgehalt Wirtschaftsjurist

Grundsätzlich ist Wirtschaftsjuristen natürlich davon abzuraten, in RA-Kanzleien anzufangen. Da man eben immer hinter den RAs zurücksteht und deutlich weniger Gehalt bekommt.

Die besten Chancen für Wirtschaftsjuristen sind sicherlich in der Steuerberatung. Aber auch Personalabteilungen suchen regelmässig Absolventen mit tieferen vertrags- arbeitsrechtlichen Kenntnissen.
In der WP ist man Wirtschaftsjuristen auch nicht abgeneigt, wobei die ja zurzeit eh jeden nehmen =D.
In mittelständischen INdustrieunternehmen kann man als Wirtschaftsjurist den großen Wurf landen. Wenn man Glück hat und ein Unternehmen ohen Rechtsabteilung findet, hat man super Chancen. Dort ist man dann für die Bearbeitung einfacher juristischer Fälle zuständig und bei schwierigen Fällen für die Kommunikation mit den externen Rechtsanwälten (weil man der einzige im Unternehmen ist, der wirklich Ahnung von dem fachgedöns hat und mit den RAs in Fachsprache reden kann) und nebenbei versteht man auch noch was von den wirtschaftlichen Abläufen im Industrieunternehmen.

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WiWi Gast

Re: Einstiegsgehalt Wirtschaftsjurist

Ich denke, das trifft´s ganz gut. Abgesehen davon, als einer von mehreren Wegen zum Steuerberater scheint mir der über den Wirtschaftjurist der schnellste zu sein. Das Studium ist kürzer als WiWi oder Jura (auch kürzer, wenn man das eine Jahr mehr an berufspraktischen Jahren hinzuzählt). Und im Vergleich zum BWL (FH) hat man mit Wirtschaftsrecht den Vorteil mehr Basics für das doch rechtslastige Steuerberaterexamen mitbekommen zu haben. Wie sieht es denn mit einer Tätigkeit bei kleineren Banken z.B. Sparkassen aus?

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WiWi Gast

Re: Einstiegsgehalt Wirtschaftsjurist

Das kommt auf die Bereiche an in denen du dich bewirbst, wie deine Vorkenntnisse sind und dein Abschluss. Hab mich vornehmlich als Jurist in Industrieunternehmen beworben für den allgemeinen Rechtsbereich.

Mit nem Uni Master sind ohne weiteres 40.000 + drin. Aber ich kenne auch FH Bachelor die mit 1.800 Brutto im Monat eingestiegen sind. Mir hat man auch schonmal nur 2.500 im Monat angeboten bei 60 Std. die Woche, bin aufgestanden, hab ich mich für den Kaffee bedankt und bin gegangen.

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WiWi Gast

Re: Einstiegsgehalt Wirtschaftsjurist

Als Wirtschaftsjurist hat man außerhalb der RA-Kanzleien gute Chancen, die sich laufend noch erhöhen. Die Einstiegsgehälter liegen auf dem Niveau der BWLer so bei 38 bis 42k. Auf jeden Fall ist das ein guter und schneller Weg zum Steuerberater und/oder WP. Später spielt der Studienabschluss ohnehin keine Rolle mehr. Auch bei den Big4 hat man als Wirtschaftsjurist in Richtung Compliance, Regulatory, Tansactions, Tax, gute Einstiegsmöglichkeiten.

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WiWi Gast

Re: Einstiegsgehalt Wirtschaftsjurist

@ den Typ vom 30.03.

schonmal was von der FH Worms gehört... Studiengang Steuerwesen ;-) Mittlerweile zwar leider auch auf Bachelor / Master umgestellt, aber les dir mal deren Homepage durch.

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WiWi Gast

Re: Einstiegsgehalt Wirtschaftsjurist

Hallo,

ich habe meinen Bachelor im Wirtschaftsrecht gemacht und vor einigen Wochen bei einem DAX Konzern in der Personalabteilung angefangen.

Mein Einstiegsgehalt beträgt 42.000 ?.
Weiterhin habe ich mich mit vielen Kommilitonen unterhalten, die nun ebenfalls angefangen sind. Dabei hat sich beim Einstiegsgehalt eine Spanne von 38.000 ? - 48.000 ergeben.

Hoffe, ich konnte dir weiterhelfen!

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WiWi Gast

Re: Einstiegsgehalt Wirtschaftsjurist

Der Begriff Wirtschaftsjurist ist ja eigentlich irreführend. Eigentlich könnte man das ganze eher "Rechtswirt"nennen. Dabei muss man betriebliche/geschäftliche Vorgänge rechtlich korrekt intern und extern bewerten und gestalten, um es gar nicht dazu kommen zu lassen, dass man sich von einem hochnäsigen Generaljuristen mehr schlecht als recht für teuer Geld vertreten lassen muss( Den man braucht weil er vor allem ein Spezialist für Prozeßordnung ist). Vom Gehalt und den Aufstiegsmöglichkeiten ist da, wenn man gut ist alles möglich.

Die abwertenden Kommentare von den Juraheinis kommen sicher auch daher zustande, dass der Beriff "Wirtschaftsjurist" den die Diplomleute ja noch hatten, eine Konkurrenz suggeriert, die es so in Wirklichkeit nicht gibt.

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WiWi Gast

Re: Einstiegsgehalt Wirtschaftsjurist

Volljuristen haben auch ein hartes Leben. Ein ausreichendes Examen und man sitzt in der Sackgasse. Der Studiengang Jura ist total überlaufen. Wirklich gute Chancen haben nur die besten Absolventen. Selbst im Staatsdienst wird mittlerweile meist min. ein befriedigendes Examen gefordert. Das schafft nicht jeder und rosige Aussichten haben nur die Absolventen mit einem Prädikatsexamen (10-15 Prozent der Absolventen). Gut die Hälfte aller Volljuristen ist frustriert und das kann ich verstehen. Ein hartes Studium (vor den Examen) und oft kein hoher Ertrag.

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Hel81

Re: Einstiegsgehalt Wirtschaftsjurist

Äh, für den Staatsdienst braucht es als Volljurist mehr als nur ein befriedigend! Meist zweimal Vollbefriedigend, sprich in 1. und zweitem Examen über 9 Punkte! Manchmal reischt aber auch ein Befr. und ein VB aus!

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WiWi Gast

Re: Einstiegsgehalt Wirtschaftsjurist

Meinte ich, wobei manche auch nach dem ersten Staatsexamen einstellen (eher selten!). Wie auch immer, ich wollte nur darstellen das die Situation der Volljuristen meist auch nicht berauschend ist. Da bleibt oft nur die Möglichkeit sich ein Anwalts-Schild an die Haustür zu nageln und zu zittern. Trotz eines harten, zeitaufwändigen Studiums. Jura ist halt sehr überlaufen, dass ist auch kein Geheimnis mehr. Man redet nicht umsonst von der Juristenschwemme.

Wirtschaftswissenschaften sind im allgemeinen auch überlaufen, aber da gibt es auch mehr Stellen und flexiblere Profile (Dank breit gefächertem Studium).

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WiWi Gast

Re: Einstiegsgehalt Wirtschaftsjurist

Naja, ich weiß nicht, ob man das wirklich so einteilen sollte, dass der Wirtschaftsjurist keine Konkurrenz vom Juristen mit Staatsexamen ist, weil er ja als "Rechtswirt" ausgebildet wird.

Fakt ist nunmal, dass sowohl der Wirtschaftsjurist als auch der Jurist mit Staatsexamen rechtliche Kenntnisse mitbringen, die sie auf dem Arbeitsmarkt anbieten. Bei der Flut an Absolventen eines klassischen Jurastudiums ist es völlig utopisch anzunehmen, dass die alle im Staatsdienst landen (wofür das klassische Jurastudium inhaltlich zugeschnitten ist) oder als Rechtsanwalt erfolgreich sind. Auf dem heutigen Arbeitsmarkt muss fast jeder Bewerber bei der Stellensuche auch nach links und rechts schauen. Also werden sich auch viele Volljuristen auf als "Rechtswirt" bewerben. Daher macht so eine Einteilung in der Art "dieses Studium führt automatisch zu dem Berufsziel und das andere Studium automatisch zum anderen Berufsziel" nicht mehr viel Sinn in der heutigen Zeit.

Es gibt einfach nur verschiedene Studienangebote, die juristische Kenntnisse vermitteln, und es sollte eigentlich nur darauf ankommen, was man persönlich daraus macht. Ich sehe z.B. keinen Grund, warum man einen Master of Law nicht erlauben sollte, das juristische Staatsexamen abzulegen. Der Staat hat doch nur Angst, dass das klassische Jurastudium in der Gunst der Firmen und Studenten fällt und sich viel mehr für einen Wirtschaftsrecht-Studiengang entscheiden. Letzteres macht Imo viel mehr Sinn, da es besser auf den Arbeitsmarkt zugeschnitten ist.

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WiWi Gast

Re: Einstiegsgehalt Wirtschaftsjurist

naja ganz so schlimm ist es auch nicht bei den Juristen.Die besten 20% bekommen schon ein Prädikat.Es kommt auch darauf an welchen Schwerpunkt man hat.Klar ist Strafrecht schlechter nachgefragt als Steuern z.b

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WiWi Gast

Re: Einstiegsgehalt Wirtschaftsjurist

Ich kann nur aus Erfahrung sprechen, dass ich mit meinem Wjur. Diplom und nachher mit der Verbindung mit einem Master in BWL sehr gute Angebote auf dem Arbeitsmarkt erhalten habe, vor allem bei Banken (insb. Kreditgeschäft,Finanzierung), WPG's und UB's. In Industrieunternehmen (denke aufgrund fehlender Praxiserfahrung) und von RA-Kanzleien hagelte es dagegen nur Absagen.
Vor dem Master in BWL war es jedoch ungemein schwieriger und erst der Mix zwischen fundierterten betriebswirtschaftlichen und juristischen Kenntnissen macht das Profil für Arbeitgeber interessant!

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WiWi Gast

Re: Einstiegsgehalt Wirtschaftsjurist

Ausbildung: Bachelor of Laws + Wirtschaftsmediator (FH)

Stelle: Assistent der Geschäftsführung

Einstiegsgehalt: 31 k (Jahresvertrag)

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WiWi Gast

Re: Einstiegsgehalt Wirtschaftsjurist

So ein Schwachsinn!
Ich kenne einige Wirtschaftsjuristen, die gerade sehr gut Karriere machen und deutlichst mehr als 25.000 brutto verdienen! Kommt eben immer auch auf die Persönlichkeit an, genauso wie auf Sprachkenntnisse, Auslandserfahrung und, und, und....Sicher werden Wirtschaftsjuristen nie eine Anwaltszulassung bekommen, aber in vielen Berufen ist das auch gar nicht nötig!

Wie schon gesagt, es hängt letzten Endes sowieso immer sehr viel von den zu Recht gerühmten "Soft Skills" ab. Wenn du intelligent und clever bist und gut mit Menschen kannst, hast du fast immer gute Chancen!

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WiWi Gast

Re: Einstiegsgehalt Wirtschaftsjurist

Während woanders fast überall Nachwuchskräfte gesucht werden, ist der juristische Arbeitsmarkt derzeit voll mit jungen Absolventen, die kaum eine Perspektive haben. Das wird sich in den nächsten Jahren nicht ändern, da die meisten Abiturienten sich eher vom Fernsehen als von der Realität leiten lassen. Als Wirtschaftsjurist hast du (wenigstens) eine betriebswirtschaftliche Grundausbildung, damit kannst (und solltest) du dasselbe Gehalt verlangen, das auch ein normaler Jurist verlangen kann.

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WiWi Gast

Re: Einstiegsgehalt Wirtschaftsjurist

Lounge Gast schrieb:

Als Wirtschaftsjurist hast du (wenigstens)
eine betriebswirtschaftliche Grundausbildung, damit kannst
(und solltest) du dasselbe Gehalt verlangen, das auch ein
normaler Jurist verlangen kann.

Eine betriebswirtschaftliche GRUNDausbildung und juristisches Halbwissen. Den "normalen" Juristen gibt es auch nicht. Die steigen auch zu ganz unterschiedlichen Gehältern ein. Zum Teil kann man da bereits im ersten Jahr ein sechsstelliges Gehalt erreichen (mit Prädikat, Promotion und/oder LL.M.) und ein Teil hat große Schwierigkeiten einen Job zu finden (mit einem gerade so bestandenen Examen). Die Realität liegt irgendwo dazwischen. Staatsdienst (A13) dürfte in der freien Wirtschaft etwa einem Gehalt von 55.000 brutto/Jahr entsprechen. Erreichen aber auch die wenigsten.

Dass sich ein Wirtschaftsjurist bei Einstieg gleich mit A13 oder einer spezialisierten Anwaltskanzlei mit 60.000 + pro Jahr gleichstellt, wage ich zu bezweifeln. Ohnehin dürfen klassische juristische Berufe damit kaum möglich sein. Am ehesten gibt es Jobs bei den Big4. Und da sollte ein annähernd gleiches Gehalt möglich sein. Oder halt in den Verwaltungsbereichen (z.B. Personal, Vertragsmanagement) in Unternehmen. Da liegt eine Gehaltseinstufung analog zu Dipl-Kaufleuten näher.

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WiWi Gast

Re: Einstiegsgehalt Wirtschaftsjurist

Laut diverser juristischer Internetportale kommt es schonmal vor, dass man als Wirtschaftsjurist bei einer Großkanzlei mit 60k anfängt, aber man hat dann quasi null Aufstiegschancen, daher vielleicht auf Lange Sicht nicht empfehlenswert (aber natürlich immer noch besser als jede normale Kanzlei). Wenn es ums Geld geht würde ich versuchen in die WP zu kommen oder in gutbezahlte BWLer Berufe zu pushen, wie bei Banken.

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WiWi Gast

Re: Einstiegsgehalt Wirtschaftsjurist

Also um mal ein Beispiel aus der Praxis zu nennen: Habe WiRe (Dipl) studiert und danach in einer Anwaltskanzlei angefangen (Einstieg: 50 TEU + 10 % Bonus p.a.). Interessannte und lehhreiche Zeit, aber harte Arbeit (60-80 Stundenwochen). Was aber auf jeden Fall danach gut geht, ist der Absprung von einer Kanzlei in die Privatwirtschaft. Bin nach 6 Monaten zu gleichen Konditionen bei einer Bank eingestiegen und habe meinen Stundenlohn effektiv verdoppelt...:)

Deshalb mein Tipp: Einstieg bei einer Großkanzlei (ich habs im Bereich Banking gemacht), Wissen mitnehmen und dann raus aus der Kanzlei und sich mit den BWLern messen. Konkurrenz mit Anwälten ist nicht zu empfehlen, da du sonst in so eine Support-Falle kommst. Insbesonere "Transaction Lawyer" werden von den Grosskanzleien im Banking gesucht. Diese Stellen gibt es auch inhouse bei anderen Banken die Berufseinsteiger mit erster Kanzleierfahrung mit Kusshand nehmen.

Viel Glück!

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WiWi Gast

Re: Einstiegsgehalt Wirtschaftsjurist

Lounge Gast schrieb:

Also um mal ein Beispiel aus der Praxis zu nennen: Habe WiRe
(Dipl) studiert und danach in einer Anwaltskanzlei angefangen
(Einstieg: 50 TEU + 10 % Bonus p.a.).

Internationale Großkanzlei wie FBD, Clifford, Linklaters oder?

Interessannte und
lehhreiche Zeit, aber harte Arbeit (60-80 Stundenwochen).

Würde meine Annahme zuvor bestätigen. Für die gleiche Anwesenheit verdienen die Volljuristen dort jedoch in etwa das doppelte Gehalt.

Bin nach 6 Monaten zu
gleichen Konditionen bei einer Bank eingestiegen

Herzlichen Glückwunsch. Das wiederum würde mich wundern. Sechs Monate sind keine besonders lange Zeit, wenn man bedenkt, dass man da nur eine handvoll Projekte bearbeitet haben kann. So viel Praxiswissen nimmt man da auch nicht mit.

und habe
meinen Stundenlohn effektiv verdoppelt...:)

Könnte hinkommen.

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WiWi Gast

Re: Einstiegsgehalt Wirtschaftsjurist

Was Sie hier verlautbaren ist doch voelliger Bloedsinn. Sehen Sie sich nur praxisnah bei den Volljuristen um. Die koennen weder english noch rechnen und von Steuer gar keine Ahnung.

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WiWi Gast

Re: Einstiegsgehalt Wirtschaftsjurist

Man hat auch in M&A-/ Unternehmensberatungsgesellschaften Chancen als Wirtschaftsjurist. Also ist das Feld, in dem man sich bewerben kann doch breit gefaechert. Und natuerlich darf man nicht vergessen, dass der Studienschwerpunkt mit ausschlaggeben sein kann fuer den Berufseinstieg. Ich koennte z.B. nicht im Bereich Steuern arbeiten, weil ich das nicht im Studium hatte. Dafuer probiere ich mich aber gerade in einer M&A Boutique bei einem Praktikum aus und habe schon sehr positives Feedback bekommen... Die Moeglichkeiten sind also da und sind auch vielseitig! Und bei dem Gehalt wird dann auch nicht grossartig unterschieden, ob man BWL, WirtJur, Volljur. ist. Consultant ist halt Consultant. Klar kann man mit Auslandsaufenthalt/Dr/Verhandlungsgeschick/etc mehr heraus holen, aber grundsaetzlich wird man da nciht benachteiligt.

Aber da wir schon bei konkreten Gehaltszahlen sind: Kann jemand sagen, was man bei Linklaters als Transactions Specialist bekommt und wie die Arbeitskonditionen sind?
Man hat zwar keine Aufstiegschancen in einer Kanzlei, aber ich denke mal, wenn man dort 1 Jahr arbeitet, sind die Chancen einen guten Job in einem Unternehmen oder einer Bank zu bekommen doch sehr hoch.

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WiWi Gast

Re: Einstiegsgehalt Wirtschaftsjurist

Wenn hier geschrieben wird, daß bei 60-80h im Schnitt 30-40k für WiRe LLB realistisch sind, fände ich das extrem schade. Hat sich jemand mal Gedanken gemacht und festgestellt, daß das nur ca. 20?/h sind? Da verdienen Facharbeiter mehr!

Seit 3 Sem studiere ich neben dem Beruf (30h/25k) WiRe LLB (FH).
Wenn die Chancen so schlecht sind, wie hier beschrieben, bleibe ich lieber meinem jetzigen Arbeitgeber treu und habe Zeit für mein Leben. Denn zum Glück habe ich nichts zu verlieren, sondern Gewinne an Wissen.

Wenn die Diskussion auf "reine" Studenten abzielt, sind 30-40k vielleicht realistisch und ok, da keinerlei Berufserfahrung, sondern nur Theorie vorhanden ist. Meines Erachtens kann man da auch mit (Auslands)Praktika nicht viel reißen.

Aber ich muß einigen Schreibern hier absolut zustimmen: Wenn man weiß, was man kann (Praxiserfahrung), weiß man auch, was man verlangen darf und kann seine Chancen realistisch einschätzen.

Und nun noch Allgemeines:
Nach meiner Berufs- und Lebenserfahrung weiß ich für mich, daß ich nicht nochmal in meinem Leben - gefühlt - nur auf der Arbeit sein möchte (50h+). Und ich bin der Überzeugung (Beweis ist meine Arbeit jetzt), daß man Arbeit finden kann, die einem sogar Spaß macht, man gut bzw. angemessen verdient und trotzdem Zeit für das Privatleben bleibt!

Mit Sicherheit sind "Arbeitstiere" (60h+) für die Wirtschaft wichtig, aber so lange keiner sagt
"Ich möchte auch Zeit für mich, Freunde, Familie, Leben haben UND mir das (finanziell) leisten können"
solange wird die Arbeitsleistung nicht richtig honoriert.

Ich denke nicht, daß man ausführen muß, wie wichtig es ist mit dem Leben insgesamt zufrieden zu sein, damit man glücklich und gesund bleibt. Darüber gibt es massenhaft Studien, die all dies belegen.
Ich weiß, daß viele meiner alten Chefs und auch ich oft krank waren und nur mit Medikamenten weiterhin zur Arbeit kommen konnten. Es gab viel Streß, viel Ärger -sowohl beruflich, als auch privat- und niemand war wirklich zufrieden.
Jetzt gibt es viel weniger Streß, nur die üblichen kleinen Unstimmigkeiten und bei mir auf der Arbeit sind alle gesund (ohne Unterstützung von Medikamenten!)

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WiWi Gast

Re: Einstiegsgehalt Wirtschaftsjurist

war zwar jetzt eher nen beitrag für nen thread wie"work life balance" aber gut..:)

zum gehalt: ich glaube man hat doch in fast jedem studiengang leute die sehr schlecht nach dem jobstart verdienen, durchschnittsverdiener und gutverdiener. die 30-40teu für wire würd ich eher im unteren drittel für berufseinsteiger sehen. kommt auch stark auf die region an, in berlin wird weiger gezahlt als in frankfurt.letztlich entscheidet jeder selbst was er draus macht. hast du nen guten abschluss und eine gute einstiegsposition in einer prosperierenden gegend, dann verdienst du halt auch mehr als die 3,0 absolventen in ostdeutschland.....

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WiWi Gast

Re: Einstiegsgehalt Wirtschaftsjurist

Ich bin eine Wirtschaftsjuristin mit Bachelor. 8 Semester studiert, zuvor eine Ausbildung abgeschlossen. Keine Auslandserfahrung, aber Sprachkenntnisse. Auch keinen 1er-Schnitt, aber sieh an...Die Big Four und viele andere wollten mich trotzdem haben! Und 25k ist ja mal der absolute Witz! Ich komme mit meinem einem Berufsjahr schon locker auf 41k und dass nur in der Steuerabteilung... Und Unternehmen bieten noch mehr.

Aber wahrscheinlich kam dieser Beitrag von einem arbeitslosen Volljuristen, der hier unbedingt sein Selbstbewusstsein aufbauen muss...

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WiWi Gast

Re: Einstiegsgehalt Wirtschaftsjurist

Hallo zusammen.
Ich (25 Jahre LL.B.) habe mit 25K in einer mittelgroßen Insolvenzverwaltung angefangen. Anwälte bekommen so um die 30K beim Einstieg. Für das weitere berufliche Fortkommen ist ein Master-Studium enorm von Vorteil. Habe selber berufsbegleitend damit begonnen und würde es auch jedem empfehlen.
Allen Absolventen würde ich raten:
Ruhig einen Job annehmen, auch wenn das Gehalt erst mal nicht so toll ist. Nichts ist schlimmer als Leerlauf im Lebenslauf. Und Erfahren sammeln tut immer gut. Verheizen lassen soll man sich natürlich nicht.
Zum Thema Volljurist vs. Wirtschaftsjurist vs. BWL:
Unerträglich und völlig an der Realität vorbei. In dem meisten Bereichen arbeitet man zusammen und im Team. Zudem kommt es auf die Studieninhalte an. BWL kann auch sehr mit sehr viel Recht ausgestattet sein und umgekehrt.
Von meinen Kommilitonen, die damals mit mir Abschluss gemacht haben (LL.B.) ist keiner arbeitslos geblieben. Die Gehälter fallen dabei so unterschiedlich aus, wie hier dargelegt. Das ist richtig und allerdings auch in jedem Bereich so.
Letzter Tipp: Wer nur an die Kohle (zum Einstiegszeitpunkt) denkt sollte eher Maschinenbau oder ein anderes Ingenieursstudium abschließen. Im Schnitt sind da 45K ? 50K beim Einstieg drin, bei einer 40h Woche. Das kann sich natürlich auch wieder ändern ;-)

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WiWi Gast

Re: Einstiegsgehalt Wirtschaftsjurist

Als LL.M. nach 1,5 Jahren bei einer der Big Four 56.000,--Euro

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WiWi Gast

Re: Einstiegsgehalt Wirtschaftsjurist

wers glaubt.

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WiWi Gast

Re: Einstiegsgehalt Wirtschaftsjurist

Als LL.M. doch realistisch.
Welcher Bereich denn?

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WiWi Gast

Re: Einstiegsgehalt Wirtschaftsjurist

Anwälte kriegen 40.000 netto bei Big-5 (KPMG, PWC, Ernst & Young, Deloitte, BDO)

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WiWi Gast

Re: Einstiegsgehalt Wirtschaftsjurist

Wirtschaftsjuristen (LL.M) können mit einen Einstiegsgehalt von 30.000 - 35.000 Euro Brutto rechnen.

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WiWi Gast

Re: Einstiegsgehalt Wirtschaftsjurist

Quellen? Beweise?

Lounge Gast schrieb:

Wirtschaftsjuristen (LL.M) können mit einen Einstiegsgehalt
von 30.000 - 35.000 Euro Brutto rechnen.

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WiWi Gast

Re: Einstiegsgehalt Wirtschaftsjurist

Ich habe als Dipl. WirJur (FH) zu 42,5k/p.a. angefangen. Bin in der Beratung tätig. Inzwischen habe ich mein Gehalt auf rd. 52-56k hochgeschraubt.

Jobs gibt es genug. Man kann es sehen wie man (aus seinem eigenen Standpunkt) will:

a) Vorteil ggü. Kaufleuten da die so gut wie keine Kenntnisse im Rechtsbereich haben (und da ist der Unterschied sehr groß)
b) Vorteil ggü. Juristen, da die meist nichtmal ne Ableitung oder ein Integral beherrschen
c) Nachteil ggü. Jura, da nicht in der Tiefe und nicht in dem Umfang
d) Nachteil ggü. Kaufleuten, da ebenfalls nicht in Tiefe/Umfang vergleichbar.

Aber: Letztendlich ist es doch sowieso nur für den Berufseinstieg interessant. Wer einmal ein paar Jahre in einem renommierten Unternehmen oder eine Beratung unterwegs war, hat sowieso meist keine Probleme einen anderen Job zu finden.

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WiWi Gast

Re: Einstiegsgehalt Wirtschaftsjurist

Gerade die Bewerbungsphase als Wirtschaftsjurist (LL.M.) hinter mir. Meine Erfahrung:

BIG4 (auch abhängig vom Standort und Service Line): ca. 43.000 plus Bonus

Großkanzlei: 50.000 EUR

Bank: 45.000 EUR

mittelständische WP: ca. 42.000 EUR plus Bonus.

antworten
WiWi Gast

Re: Einstiegsgehalt Wirtschaftsjurist

Abhängig vom Standort und Branche als Wirtschaftsjurist (LL.M.):

43.000 EUR (mittelständische WP) - 50.000 EUR (Großkanzlei)

antworten
WiWi Gast

Re: Einstiegsgehalt Wirtschaftsjurist

Gemäß der Erfahrung in meinem Semester (Masterstudiengang) abhängig von Branche und Standort!:

  • von 35.000 (Insolvenzverwalter, Berlin)

  • bis 50.000 (Großkundencenter Bank und Großkanzlei, Frankfurt)
antworten
WiWi Gast

Re: Einstiegsgehalt Wirtschaftsjurist

Das Einstiegsgehalt ist nicht nur branchenabhängig, sondern auch von dem Standort abhängig. Persönliche Erfahrung (Wjurist LL.M.):

  • TEUR 35 (Berlin, Insolvenzverwaltung ) - TEUR 50 (Frankfurt, Großkanzlei).
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Charlie1507

Re: Einstiegsgehalt Wirtschaftsjurist

Meine Erfahrung (Masterstudiengang, LL.M.): Spanne von 35.000 - 50.000 - je nach Standort und Branche

antworten
Charlie1507

Re: Einstiegsgehalt Wirtschaftsjurist

Abhängig vom Standort und Branche: TEUR 35 - 50

antworten
WiWi Gast

Re: Einstiegsgehalt Wirtschaftsjurist

Ich habe gerade das Internet nach Beiträgen wie diese hier durchsucht und muss hier einige Beiträge loben und bin sehr dankbar für die Hinweise.

Meine Recherchen haben aber auch einen Beitrag ausfindig machen können, dar hier einige Beiträge und meine Erfahrungen bestätigt. Hier zunächst der Beitrag, aber bitte das ganze mit dem nötigen Abstand eines Volljuristen betrachten :-)
http://www.juraexamen.com/forum/viewtopic.php?t=10104

Ich selbst arbeite bei einem Insolvenzverwalter. Dort sind ca. 30-40k zum Einstieg üblich. Letztens habe ich Rücksprache mit nem jungen RA gehalten. Dieser weiß was ich mache und welche Ausbildung ich habe. Er erklärt mir doch ernsthaft, dass es zum BGB ein Kommentar gäbe der sich Palandt nennt und legte mir ans Herz, dort mal nachzuschauen. Er ging davon aus, dass ich keine Kommentare kenne.

Volljuristen sind IMO hinterhältige unwissende arrogante Lügenbarone, generell. Natürlich gibt es davon auch Ausnahmen. Aber so ist es nun mal...

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WiWi Gast

Re: Einstiegsgehalt Wirtschaftsjurist

So ein Schwachsinn!!!

Lounge Gast schrieb:

Kein Mensch in Deutschland braucht einen Wirtschaftsjuristen
ohne Anwaltszulassung und selbst dann ist es ohne Promotion
schwierig. Damit kann man einfacher Sachbearbeiter, Sekretär
oder Wirtschafts/Verteidigungsminister werden, ansonsten
hätte man besser was anderes studiert oder bessere Noten für
weitere Qualifikation gehabt.

25.000 Euro brutto als Obergrenze.

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WiWi Gast

Re: Einstiegsgehalt Wirtschaftsjurist

gibts was aktuelleres? Erfahrungswerte bitte- keine Spekulation...

antworten
WiWi Gast

Re: Einstiegsgehalt Wirtschaftsjurist

Was sollte es schon Neues geben nach nur ein paar Monaten.

Nach meiner Erfahrung immer noch rund 35 bis 40k. Hängt aber stark vom Unternehmen ab, in das man eingsteigt. Mit etwas Glück können bei einem großen Unternehmen eventuell bis zu 45k drin sein.

Bitte auch beachten, das WiJuristen in direkter Konkurrenz zu Volljuristen stehen, bei denen der Markt von den Top-Absolventen mal abgesehen auch nicht so rosig aussieht. Wer da keine guten Examen gemacht hat steigt in der Regel deutlich unter 40k ein. Warum sollte ein AG einem WiJuristen dann deutlich mehr zahlen?

Lounge Gast schrieb:

gibts was aktuelleres? Erfahrungswerte bitte- keine
Spekulation...

antworten
WiWi Gast

Re: Einstiegsgehalt Wirtschaftsjurist

Respektable Sache ... keine schlechte Auswahl.

Lounge Gast schrieb:

Gerade die Bewerbungsphase als Wirtschaftsjurist (LL.M.)
hinter mir. Meine Erfahrung:

BIG4 (auch abhängig vom Standort und Service Line): ca.
43.000 plus Bonus

Großkanzlei: 50.000 EUR

Bank: 45.000 EUR

mittelständische WP: ca. 42.000 EUR plus Bonus.

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WiWi Gast

Re: Einstiegsgehalt Wirtschaftsjurist

Klingt sehr gut. Für mich stellt sich die Frage, ob die paar Euro mehr in der Großkanzlei diesen Weg wert sind. Ist man da nicht direkt in einer Karriere-Sackgasse, weil man den Anwälten zuarbeitet und eine weitere Entwicklung nicht mehr vorgesehen ist. Bei den Big4 stehen einem nach dem Berufsexamen alle weiteren Karriereschritte noch offen.

Lounge Gast schrieb:

Gerade die Bewerbungsphase als Wirtschaftsjurist (LL.M.)
hinter mir. Meine Erfahrung:

BIG4 (auch abhängig vom Standort und Service Line): ca.
43.000 plus Bonus

Großkanzlei: 50.000 EUR

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WiWi Gast

Re: Einstiegsgehalt Wirtschaftsjurist

Neid der Besitzlosen und ziemlich praxisfern

antworten
WiWi Gast

Re: Einstiegsgehalt Wirtschaftsjurist

Man darf Dir ruhig bestätigen: "Du hast keine bis wenig Ahnung." Ein 60.000 Euro p.a. Wirtschaftjurist LL.M

antworten
WiWi Gast

Re: Einstiegsgehalt Wirtschaftsjurist

Sicherlich ein wichtiger Punkt. Bei den Big4 stehen (im Allg.) die StB und WP Examina im Vordergrund. Derjenige, der diese Examina hat, kann halt (theoretisch natürlich nur ) "immer weiter" aufsteigen, da er halt die entsprechenden Leistungen auch berufsrechtlich erbringen darf.

In der GK sieht das (außerhalb des Steuer-Bereichs) halt anders aus. Daher dürfen die Leistungen entsprechend nicht so hoch abgerechnet werden.

Für mich stellt sich die Frage, ob die paar
Euro mehr in der Großkanzlei diesen Weg wert sind. Ist man da
nicht direkt in einer Karriere-Sackgasse, weil man den
Anwälten zuarbeitet und eine weitere Entwicklung nicht mehr
vorgesehen ist. Bei den Big4 stehen einem nach dem
Berufsexamen alle weiteren Karriereschritte noch offen.

Lounge Gast schrieb:

Gerade die Bewerbungsphase als Wirtschaftsjurist (LL.M.)
hinter mir. Meine Erfahrung:

BIG4 (auch abhängig vom Standort und Service Line): ca.
43.000 plus Bonus

Großkanzlei: 50.000 EUR

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WiWi Gast

Re: Einstiegsgehalt Wirtschaftsjurist

Völlig richtig. Mit den entsprechenden Berufsexamen stehen einem die weiteren Wege offen.

KPMG hat jedenfalls einen dieser fast-Juristen (allerdings mit Promotion und StB-Titel) als Partner eingestellt. Es bleibt abzuwarten, wie lange er sich hält. Dem Werdegang nach zu urteilen, wollte man ihn wohl wegen seiner Kontakte zur Wirtschaft. Wenn er die nicht zu nutzen weiß, könnte er auch bald wieder weg vom Fenster sein.

http://www.juve.de/nachrichten/namenundnachrichten/2012/05/steuerrecht-family-office-jurist-von-boehringer-ingelheim-wird-kpmg-partner

Auffällig ist, dass er anscheinend peinlich darauf achtet, die Ausbildung möglichst unter den Teppich zu kehren. Einfach mal googeln. Da steht nirgends Dipl-Wirtschaftsjurist. Dafür dann abweichende Umschreibungen wie "Steuerjurist" etc.

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WiWi Gast

Re: Einstiegsgehalt Wirtschaftsjurist

Der gute Herr Bäuml :-)

Die Frage der Ernennung zum Partner ist im Wesentlichen davon abhängig, ob man entsprechende Umsätze erwirtschaftet/mitbringt. Da wird Herr Bäuml sicherlich einige gute Kontakte haben ... warum auch nicht.

Die Frage, ob man Dipl. WirJur. ist oder eine andere Qualifikation (abseits des StB-Examens natürlich) vorweisen kann, ist für die Frage, ob er sich dort halten wird m.E. eher zweitrangig. Sofern er sich dort nicht halten sollte, wird das weniger an seiner mangelnden Qualifikation liegen ( in diesem Fall wäre das bereits weit vorher "aufgefallen"), sondern halt an den nicht umgesetzten Umsatz- bzw. Akquisevorgaben.

Aber mal sehen, wie er sich da Dipl. WirJur. so macht ... es gab hier und da mal einige (ganz wenige) Dipl. WirtschaftIng, die es als StB im Tax-Bereich zum Partner gebracht haben; waren sehr wenige, aber wenn die es geschafft haben, dann sollte das für einen Dipl WirJur ebenfalls möglich sein.

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WiWi Gast

Re: Einstiegsgehalt Wirtschaftsjurist

Zu der Studie:

Ich finde es gar nicht sinnvoll, hier pauschal zwischen Uni und FH zu unterscheiden. Das ist niemals ein wirklich wichtiges Kriterium beim Gehalt.

Die Daten zu Rechtswissenschaften FH bestehen zu einem großen Teil wohl aus BoLern, weil man den Staatsexamen Studiengang nicht an der FH studieren kann. Die die Daten zu Rechtswissenschaften Uni wiederum dürften größtenteils aus den Staatsexamen-Studiengängen gewonnen worden sein, da BoL an einer Uni nur von wenigen studiert wird.

Jetzt ist es so, dass die Staatsexamen-Absolventen ca. eine doppelt so lange Ausbildungszeit hatten wie die BoLer. Außerdem hatten sie zwei Jahre lang Praxisphasen im Referendariat. Die Ausgangssituationen sind so grundverschieden, dass man es gar nicht miteinander vergleichen sollte.

Wenn man dagegen nur einen BoL hat, dann wird man ein genauso geringers Einstiegsgehalt wie die Absolventen von der FH bekommen, auch wenn man den BoL an der Uni gemacht hat. Eher im Gegenteil, Arbeitgeber werden bei solchen Abschlüssen von einer Uni sogar besonders skeptisch sein, da sie den Unis gar nicht zutrauen, einen kurzen Studiengang anzubieten, der in sich sinnvoll ist und die wichtigsten Aspekte für die Praxis rüberbringt. Allzu oft ist das an der Uni dann nur eine zusammenhangslose Ansammlung verschiedener Veranstaltungen, die eigentlich für andere Studiengänge gedacht sind.

antworten
WiWi Gast

Re: Einstiegsgehalt Wirtschaftsjurist

Äh, das ist ja gerade der Witz an der Sache, dass zwischen Uni und FH unterschieden wird, weil an der Uni praktisch nur Staatsexamen machen. Weil es an der FH kein Staatsexamen gibt, müssen ja zwangsläufig alle, die an ner FH Rechtswissenschaften studieren Wirtschaftsjuristen sein. Und dass es dazu mal ne Studie gibt, an der man sich grob orientieren kann. Es geht ja nicht darum, dass Wirtschaftsjuristen von der Uni mit welchen von der FH zu vergleichen, da sind die Einkommensunterschiede natürlich marginal wie sonst auch.

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WiWi Gast

Re: Einstiegsgehalt Wirtschaftsjurist

Ja dann sollte man in Untersuchung auch klar schreiben, dass man hier eigentlich zwei völlig unterschiedliche Studiengänge vergleicht und das eigentlich mit dem Unterschied Uni vs FH nichts zu tun hat.

Genauso würde ich es im Fach BWL sinnvoller finden, wenn man die Gehälter nach Spezialisierungsrichtung angeben würde und nicht nach Uni vs FH.

antworten
WiWi Gast

Re: Einstiegsgehalt Wirtschaftsjurist

Bezogen auf Rechtswissenschaften ist der Vergleich Uni/FH nicht zutreffend. Und hätte man die Studie allein auf Rechtwissenschaft bezogen, hätte man das auch wohl nicht gemacht. Hier hat man aber mehrere Studiengänge untersucht und die Einteilung halt bei Rechtswissenschaften beibehalten. So what? Wer sich ein bisschen auskennt, kann das bei der Interpretation entsprechend berücksichtigen.

Interessant finde ich zwei Aspekte. (1) Anscheinend schätzen Wi-Juristen ihren Marktwert ziemlich zutreffend ein. (2) Ist das Gehalt durchschnittlich zwar etwas niedriger als bei einem Volljuristen; aber mehr als okay. Man muss auch die deutlich geringere Studiendauer berücksichtigen. Bis der Volljurist durch´s zweite Staatsexamen ist, hat der Wi-Jurist schon mindestens zwei Jahre BE und Gehaltserhöhungen mitgenommen. Und wenn er beispielsweise bei einer Big4 eingestiegen ist, schon bald das StB-Examen in der Tasche. Ich finde das ist absolut keine schlecht Option!

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WiWi Gast

Re: Einstiegsgehalt Wirtschaftsjurist

Das Beispiel Swen Bäuml zeigt, dass man in der eingesparten Zeit schon einige Jahre Berufserfahrung, Kontakte und Titel (Prof. Dr. + Steuerberater) sammeln und vorankommen kann.

antworten
WiWi Gast

Re: Einstiegsgehalt Wirtschaftsjurist

Ich bin Diplom-Wirtschaftsjurist (FH), arbeite in einer Rechtsanwaltskanzlei und verdiene inzwischen (nach 3 Jahren) 4.000 brutto / Monat

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WiWi Gast

Re: Einstiegsgehalt Wirtschaftsjurist

Gehalts- und Aufstiegstechnisch scheint es mir wesentlich sinnvoller zu sein, sich als WJ auf BWLer Stellen zu bewerben.

antworten
WiWi Gast

Re: Einstiegsgehalt Wirtschaftsjurist

Die Gehälter der Wirtschaftsjuristen sind meiner Erfahrung nach etwa auf dem Niveau der Bwler. Ich kennte einige Wirtschaftsjruisten die zwischen 28 000 und 55 000 Euro /brutto (Jahresgehalt) eingestiegen sind.

Als Wirtschaftsjurist kann man schon gutes Geld verdienen, nur wird man dennoch kaum das Gehalt der Juristen mit herausragenden Examen erreichen. Da können es zum Einstieg auch locker 80 000 bis 120 000 Euro (brutto) Jahresgehalt sein. Auch die Möglichkeit einer "Karriere" ist oft begrenzt, zumindest wenn man in einer Kanzlei oder Rechtsabteilung eines großen Unternehmens arbeitet. Das wird sich sicherlich erst ändern, wenn wenigstens die Rechtsberatung für Wirtschaftsjuristen möglich ist. Eben dieses Szenario halte ich für kurz- bis mittelfristig für unwahrscheinlich, die "Juristenlobby" wird schon ihre Pfründe zu schützen wissen, zudem gibt es Juristen wie "Sand am Meer" (kein Bedarf).

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Charlie1507

Re: Einstiegsgehalt Wirtschaftsjurist

Servus,

ist von Euch jemand seit mehreren Jahren als Wirtschaftsjurist (Transaction / Project / Support Lawyer) in einer Großkanzlei und kann etwas zu den angebotenen Karrierepfaden sagen? Klar, der Weg zur Partnerschaft steht nicht offen. Gleichwohl liest man in der gängigen Literatur immer wieder, dass sich auch die Großkanzleien Gedanken zu Karrierewegen machen. Meines Wissens hat z. B. CC bereits den "Senior Transaction Lawyer" eingeführt. In der azur war im Hinblick auf eine GK mit deutschen Wurzeln zu lesen, dass die Wjuristen nach den ersten Jahren an variablen Vergütungsbestandteilen partizipieren und das Gehalt nahezu jenem der Volljuristen entspricht. Any news :)?

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WiWi Gast

Re: Einstiegsgehalt Wirtschaftsjurist

Naja, in der "eingesparten zeit" wird man alle diese dinge ganz sicher nicht abreißen können. man gewinnt vllt. 2-2,5 jahre ... das ist die zeit, die man für die zulassung zum stb examen - bei entsprechendem studium- braucht. Die benötigte zeit für "alles andere" bleibt identisch.

nicht mehr aber auch nicht weniger .... "kontakte" und "titel" (abgesehen vom stb titel) kommen -wenn überhaupt- erst später und hängen von völlig anderen faktoren ab.
in den ersten zwei jahren sind z.b. die "kontakte" sehr überschaubar. wenn es hochkommt erscheint dein name mal auf nem schriftsatz .. aber das wars auch.

der faktor "eingesparte zeit" ist da, aber den sollte man auch nicht überschätzen.

aber unabhängig davon zeigt das u.g. beispiel, dass man als wi-jur. und stB in der tat (sehr) weit kommen kann ... er hatte ja auch vorher wahrlich keine schlechte position. und das ist schonmal eine (für diejenigen, die sich für diesen weg entschieden haben) eine sehr positive feststellung.

Lounge Gast schrieb:

Das Beispiel Swen Bäuml zeigt, dass man in der eingesparten
Zeit schon einige Jahre Berufserfahrung, Kontakte und Titel
(Prof. Dr. + Steuerberater) sammeln und vorankommen kann.

antworten
WiWi Gast

Re: Einstiegsgehalt Wirtschaftsjurist

Der Mann scheint jedenfalls eine schillernde Persönlichkeit zu sein. Auf der Seite des NWB-Verlags werden seine fachlichen Schwerpunkte noch mit

  • rechtliche und steuerliche Gestaltungsberatung bei Personen- und Kapitalgesellschaften
  • Begleitung steuerlicher Großbetriebsprüfungen
  • steuerliche Gestaltung von Vermögensanlagen und
  • besonderer Fokus auf Bilanzierungsfragen bei Personengesellschaften umschrieben

Interessant auch die rechtliche Gestaltungsberatung. Wenn er tatsächlich kein Rechtsanwalt sein sollte, wäre das schlicht ein Verstoß gegen das Berufsrecht.

Bei KPMG wird er auf einmal als Experte für Nachfolgeberatung beworben.

Ist schon ein merkwürdiger Wandel. Zudem die Angaben zur Vita mit Stationen bei

  • Chlifford Chance
  • Ernst & Young
  • Boehringer Ingelheim

In den jungen Jahren entweder sehr beeindruckend oder aufgebläht. Für mich entsteht da ein bisschen der Eindruck, dass jeder Pups für ein Highlight im Lebenslauf herhalten muss.

antworten
WiWi Gast

Re: Einstiegsgehalt Wirtschaftsjurist

Da scheint ihn doch jemand zu kennen.

Ist es denn so, dass er wegen der Kontakte geholt wurde? Oder wollte KPMG - was auch möglich ist - mit ihm Know-How einkaufen? Dann würde er eventuell nicht so sehr am Umsatz gemessen.

Jedenfalls wurde die Verpflichtung von KPMG auffällig medienwirksam angekündigt (einfach mal Prof. Swen Bäuml + KPMG googeln).

Hält er denn, was der medienwirksame Auftritt verspricht?

Lounge Gast schrieb:

Der gute Herr Bäuml :-)

Die Frage der Ernennung zum Partner ist im Wesentlichen davon
abhängig, ob man entsprechende Umsätze
erwirtschaftet/mitbringt. Da wird Herr Bäuml sicherlich
einige gute Kontakte haben ... warum auch nicht.

antworten
WiWi Gast

Re: Einstiegsgehalt Wirtschaftsjurist

Das klingt als zahlen Großkanzleien + Banken ganz gut, die Big4 die dort üblichen Einstiegsgehälter und Insolvenzverwalter etwas weniger.

Wie sieht es denn anderswo, insbesondere bei mittelständischen Unternehmen und Konzerntöchtern, aus. Ich frage deshalb, weil es mich nicht unbedingt in die Großstadt zieht und ich mir gut vorstellen könnte, mittelfristig wieder in meine Heimatregion (Sauerland) zu ziehen.

antworten
WiWi Gast

Re: Einstiegsgehalt Wirtschaftsjurist

Es kommt drauf an, eine pauschale Aussage wie es in anderswo aussieht kann man kaum machen. Da muss man schon die Stelle und die Firma kennen.
Ich kenne einige Wirtschaftsjuristen die mit ca. 40 000 Euro/brutto Jahresgehalt im Mittelstand eingestiegen sind.
Aber die Spannen sind halt sehr groß. Von 24 000- bis 55 000 Euro/brutto Jahresgehalt zum Einstieg habe ich schon alles gehört. tendenziell zahlen (Groß-)Kanzleien fernab vom Steuer- und Insolvenzrecht eher schlecht, zudem hat man als Wirtschaftsjurist dort kaum Aufstiegschancen.

Ob Diplom/Bachelor oder Master ist oft egal bzw. macht keinen großen Unterschied, wenn man denn die Stelle bekommt.

antworten
WiWi Gast

Re: Einstiegsgehalt Wirtschaftsjurist

Haha, 25k. Oberwitz!
Ich bin Wirtschaftsjurist und verdiene etwa das dreifache. Also wenn man keine Ahnung hat, Klappe halten!

antworten
WiWi Gast

Re: Einstiegsgehalt Wirtschaftsjurist

Manche Kanzleien denken, dass Wirtschaftsjuristen etwas besser ausgebildete Rechtsanwaltsfachangestellte sind.....

antworten
WiWi Gast

Re: Einstiegsgehalt Wirtschaftsjurist

Evtl. nicht ganz verkehrt? Es deutet sich wohl ein Trend an, weniger Berufsausbildung, mehr in Richtung Bachelor. Wenn man den Baumarkt betritt, wird ja auch schon da mit dem Bachelor geworben, wo man früher nur die ganz normale Ausbildung zum Kaufmann angeboten hat. Amerikanische Verhältnisse sind wohl im kommen.

Lounge Gast schrieb:

Manche Kanzleien denken, dass Wirtschaftsjuristen etwas
besser ausgebildete Rechtsanwaltsfachangestellte sind.....

antworten
WiWi Gast

Re: Einstiegsgehalt Wirtschaftsjurist

Eine "reine rechtliche Gestaltungsberatung" als Beratungsleitung ohne steuerlichen Bezug dürfte er in der Tat nicht erbracht haben ohne in Konflikt mit dem Rechtsberatungsgesetz gekommen zu sein.

Allerdings ist hier wohl eher die Schnittstellenberatung im Gesellschaftrecht aus steuerrechticher Perspektive gemeint. Seit der Einführung des RDG ( inbs. dessn §5) ist diese Schnittstellenberatung für StB ja durchaus machbar.

Bei Clifford wird er wohl eher zugearbeitet haben, inbs. in der Zeit vor der Zulassung als StB ... und die anderen beiden Stationen sind dann normale StB-Positionen, einmal EY und einmal in einer Inhouse-Abteilung.

Die Sache mit der "Nachfolgebratung" überrascht in der Tat etwas. Möglicherweise dürfte er in der Steuerabteilung bei Boehringer damit zu tun gehabt; dort sind ja noch recht viele Familienabgehörige mit in der Firma aktiv( und sei es als Anteilseigner) ... da treten sich häufiger Fragestellungen zum Erbschaft- und SchenkungssteuerR auf.

Lounge Gast schrieb:

Der Mann scheint jedenfalls eine schillernde Persönlichkeit
zu sein. Auf der Seite des NWB-Verlags werden seine
fachlichen Schwerpunkte noch mit

  • rechtliche und steuerliche Gestaltungsberatung bei
    Personen- und Kapitalgesellschaften
  • Begleitung steuerlicher Großbetriebsprüfungen
  • steuerliche Gestaltung von Vermögensanlagen und
  • besonderer Fokus auf Bilanzierungsfragen bei
    Personengesellschaften umschrieben

Interessant auch die rechtliche Gestaltungsberatung. Wenn er
tatsächlich kein Rechtsanwalt sein sollte, wäre das schlicht
ein Verstoß gegen das Berufsrecht.

Bei KPMG wird er auf einmal als Experte für Nachfolgeberatung
beworben.

Ist schon ein merkwürdiger Wandel. Zudem die Angaben zur Vita
mit Stationen bei

  • Chlifford Chance
  • Ernst & Young
  • Boehringer Ingelheim

In den jungen Jahren entweder sehr beeindruckend oder
aufgebläht. Für mich entsteht da ein bisschen der Eindruck,
dass jeder Pups für ein Highlight im Lebenslauf herhalten muss.

antworten
WiWi Gast

Re: Einstiegsgehalt Wirtschaftsjurist

Die 25k sind eben kein Witz. Ich kenne eine Wirtschaftsjuistin die in einer Großkanzlei für genau dieses Gehalt eingestellt wurde (Ok, Ballungsraum Berlin). Auch kenne ich Bwler die für dieses Geld arbeiten gehen. Natürlich sind das dann absolute Untergrenzen, aber es entspricht halt der Realität. Ich habe selbst einen LL. M. (Wirtschaftsrecht) und stehe vor meinem M. sc. (Wirtschaftswissenschaften). Ich kenne daher schon zig Absolventen und auch deren Gehälter. Gerade Wirtschaftsrechtler verdienen in Großkanzleien oft sehr schlecht, stehen da teilweise unter dem Gehalt von Notar- und Rechtsanwaltsfachangestellten. Natürlich sollte man als Wirtschaftsrechtler Stellen mit der Bezahlung meiden (m. M. n. auch die meisten Kanzleien), denn dafür braucht man kein (Wirtschaftsrechts-)Studium. Verschwendete Zeit (ökonomisch betrachtet)...

Ich kenne auch Wirtschaftsrechtler die mit 55k angefangen haben (in besseren/teureren Regionen wie Frankfurt am Main), aber das waren doch eher die Ausnahmen. Das Mittel aus meinem Jahrgang das Wire studiert hat (ich weiß es von so ca. 20 Absolventen) "gurkt" zum Anfang mit ca. 40k rum. So ist zumindest meine Erfahrung. Das unterscheidet sich auch nicht selten von dem Gehalt von z. B. Betriebswirten. Die absoluten Spitzengehäler >100k wird man als Wirtschaftsrechtler kaum erreichen können. Erst recht nicht wenn man zu sehr juristisch tätig ist, denn da sind eben doch die Volljuristen (mit zwei Prädikatsexamen und LL. M. und/oder Promotion) kaum erreichbar.

antworten
WiWi Gast

Re: Einstiegsgehalt Wirtschaftsjurist

Mit der Nachfolgeberatung bei Boehringer könnte schon sein. Wobei man da auch nur einen Mandanten (ein Unternehmen) im Blick hat. Erfahrung kann man da verglichen mit einem Berater nur relativ wenig sammeln.

Merkwürdig ist allerdings, dass Swen Bäuml in seinem Lebenslauf ausdrücklich mit der rechtlichen Gestaltungsberatung für sich wirbt. RDG hin oder her, das ist grenzwertig.

Der Lebenslauf mutet merkwürdig an. Ein Wechsel von Clifford zu Ernst&Young würde ich eher als Abstieg beurteilen. Es sei denn Clifford war nur eine Durchlaufstation zum Berater. Aber warum nach bestandenem Examen nicht dort durchstarten? Wechsel von Ernst&Young in ein Unternehmen, insbesondere zu Boehringer ist eine saubere Sache. Aber warum dann zurück zu Big4?

Weiß jemand, ob Herr Bäuml dort als Equity-Partner eingestiegen ist oder als Salary-Partner?

Lounge Gast schrieb:

Eine "reine rechtliche Gestaltungsberatung"; als
Beratungsleitung ohne steuerlichen Bezug dürfte er in der Tat
nicht erbracht haben ohne in Konflikt mit dem
Rechtsberatungsgesetz gekommen zu sein.

Allerdings ist hier wohl eher die Schnittstellenberatung im
Gesellschaftrecht aus steuerrechticher Perspektive gemeint.
Seit der Einführung des RDG ( inbs. dessn §5) ist diese
Schnittstellenberatung für StB ja durchaus machbar.

Bei Clifford wird er wohl eher zugearbeitet haben, inbs. in
der Zeit vor der Zulassung als StB ... und die anderen beiden
Stationen sind dann normale StB-Positionen, einmal EY und
einmal in einer Inhouse-Abteilung.

Die Sache mit der "Nachfolgebratung"; überrascht in
der Tat etwas. Möglicherweise dürfte er in der
Steuerabteilung bei Boehringer damit zu tun gehabt; dort sind
ja noch recht viele Familienabgehörige mit in der Firma
aktiv( und sei es als Anteilseigner) ... da treten sich
häufiger Fragestellungen zum Erbschaft- und SchenkungssteuerR
auf.

antworten
WiWi Gast

Re: Einstiegsgehalt Wirtschaftsjurist

Mit der Nachfolgeberatung bei Boehringer könnte schon sein.
Wobei man da auch nur einen Mandanten (ein Unternehmen) im
Blick hat. Erfahrung kann man da verglichen mit einem Berater
nur relativ wenig sammeln.

Stimmt schon. Die Erfahrung wird jedenfalls nicht reichen, um jemanden hinterher als denjeningen Experten darzustellen, der dann eine in diese Richtung spezialisierte Abteilung aufbauen soll (sofern ich das richtig mitbekommen habe).

Merkwürdig ist allerdings, dass Swen Bäuml in seinem
Lebenslauf ausdrücklich mit der rechtlichen
Gestaltungsberatung für sich wirbt. RDG hin oder her, das ist
grenzwertig.

Ist `nen schmaler Grad, keine Frage ... auch fraglich warum er diesen Punkt extra dazuschreibt; die anderen genannten Tätigkeitsfelder reichen ja mehr als aus um eine Partner-Stelle vollumfänglich zeitlich und inhaltlich auszulasten.

Der Lebenslauf mutet merkwürdig an. Ein Wechsel von Clifford
zu Ernst&Young würde ich eher als Abstieg beurteilen. Es
sei denn Clifford war nur eine Durchlaufstation zum Berater.
Aber warum nach bestandenem Examen nicht dort durchstarten?

Von außen schwer zu beurteilen, könnte mir aber vorstellen, dass der Druck bei Clifford nochmal etwas härter war/ist als bei EY. Natürlich wird auch bei EY (inbs. die SM, Partner) sehr ordentlich gearbeitet, aber bei Clifford oder Linklaters sind die Arbeitszeiten m.E. nochmal etwas heftiger als bei den Big4 Tax-Abteilungen (von Ausnahmen mal abgesehen).

Wechsel von Ernst&Young in ein Unternehmen, insbesondere
zu Boehringer ist eine saubere Sache. Aber warum dann zurück
zu Big4?

Spannende Frage. Möglicherweise hat man ihn mit mehr Bewegungsfreiheit gelockt, im Sinne von einer eigenen Gruppe, die er dann selbst aufbauen/gestalten kann und wieder auch andere Mandanten beraten kann anstatt "nur" Boehringer. Vllt. auch der schnöde Mammon ... er bringt gute Kontakte mit (viele Leiter von Inhouse-Steuerabteilungen sind in den Verbänden gut vernetzt) und bekommt dafür besondere Freiheiten, u.U. auch in monetärer Hinsicht.

Weiß jemand, ob Herr Bäuml dort als Equity-Partner
eingestiegen ist oder als Salary-Partner?

Lounge Gast schrieb:

Eine "reine rechtliche Gestaltungsberatung"; als
Beratungsleitung ohne steuerlichen Bezug dürfte er in
der Tat
nicht erbracht haben ohne in Konflikt mit dem
Rechtsberatungsgesetz gekommen zu sein.

Allerdings ist hier wohl eher die Schnittstellenberatung
im
Gesellschaftrecht aus steuerrechticher Perspektive
gemeint.
Seit der Einführung des RDG ( inbs. dessn §5) ist diese
Schnittstellenberatung für StB ja durchaus machbar.

Bei Clifford wird er wohl eher zugearbeitet haben, inbs.
in
der Zeit vor der Zulassung als StB ... und die anderen
beiden
Stationen sind dann normale StB-Positionen, einmal EY und
einmal in einer Inhouse-Abteilung.

Die Sache mit der "Nachfolgebratung";
überrascht in
der Tat etwas. Möglicherweise dürfte er in der
Steuerabteilung bei Boehringer damit zu tun gehabt; dort
sind
ja noch recht viele Familienabgehörige mit in der Firma
aktiv( und sei es als Anteilseigner) ... da treten sich
häufiger Fragestellungen zum Erbschaft- und
SchenkungssteuerR
auf.

antworten
WiWi Gast

Re: Einstiegsgehalt Wirtschaftsjurist

So kann man zumindest die oben zitierte Juve-Mitteilung interpretieren (dass er eine spezialisierte Abteilung für Nachfolgefragen aufbauen soll).

Wenn das allerdings sein Business-Case ist, sehe ich schwarz für Swen Bäuml. Es ist schließlich nicht so, dass KPMG bislang keine Nachfolge beraten hat. Die etablierten Partner, die das bislang (sicherlich nicht schlecht) gemacht haben, werden jetzt ganz sicher nicht freiwillig alle Mandate einfach so auf Swen Bäuml übertragen.

Mal abgesehen davon, dass Nachfolgeberatung einen guten Kontakt voraussetzt. Wenn eine Gesellschaft/ein Gesellschafter lange Jahre laufend von einem Partner beraten wurde, kann man im Fall der Nachfolge schlecht auf einmal jemanden vorstellen uns sagen: "Das ist unser Experte für Nachfolgefragen".

Vor allem dann, wenn der noch unter 40 und im Gegensatz zu vielen anderen Tax-Partner nicht einmal Rechtsanwalt ist. Ich kann mir schwer vorstellen, dass das funktioniert.

Ich denke man wird Swen Bäuml vor allem wegen seiner Kontakte geholt haben; eventuell auch wegen der Titel. Aus beidem wird er nun Gewinn schlagen müssen. Denn das wird man von ihm erwarten.

Lounge Gast schrieb:

Stimmt schon. Die Erfahrung wird jedenfalls nicht reichen, um
jemanden hinterher als denjeningen Experten darzustellen, der
dann eine in diese Richtung spezialisierte Abteilung aufbauen
soll (sofern ich das richtig mitbekommen habe).

antworten
WiWi Gast

Re: Einstiegsgehalt Wirtschaftsjurist

Was ist ein Business Case?

Beid er Nachfolge hat man doch generell das Problem, dass die Nachfolger anders ticken und den alten Berater oft nicht mehr wollen.

antworten
WiWi Gast

Re: Einstiegsgehalt Wirtschaftsjurist

Wäre sicherlich "einfacher" gewesen im "klassischen" Unternehmenssteuerrecht (Restrukturierungen, steuereffiziente Finanzierung, Dividendenbesteuerung usw.) zu bleiben und sich da einen Business Case aufzubauen; da hätte er möglicherweise seine bestehenden Kontakte von vorher (vielleicht) etwas zielgerichteter nutzen können. So ist die Herausforderung schon sicher heftig.

Wenn das allerdings sein Business-Case ist, sehe ich schwarz
für Swen Bäuml. Es ist schließlich nicht so, dass KPMG
bislang keine Nachfolge beraten hat. Die etablierten Partner,
die das bislang (sicherlich nicht schlecht) gemacht haben,
werden jetzt ganz sicher nicht freiwillig alle Mandate
einfach so auf Swen Bäuml übertragen.

Mal abgesehen davon, dass Nachfolgeberatung einen guten
Kontakt voraussetzt. Wenn eine Gesellschaft/ein
Gesellschafter lange Jahre laufend von einem Partner beraten
wurde, kann man im Fall der Nachfolge schlecht auf einmal
jemanden vorstellen uns sagen: "Das ist unser Experte
für Nachfolgefragen".

Vor allem dann, wenn der noch unter 40 und im Gegensatz zu
vielen anderen Tax-Partner nicht einmal Rechtsanwalt ist. Ich
kann mir schwer vorstellen, dass das funktioniert.

Ich denke man wird Swen Bäuml vor allem wegen seiner Kontakte
geholt haben; eventuell auch wegen der Titel. Aus beidem wird
er nun Gewinn schlagen müssen. Denn das wird man von ihm
erwarten.

Lounge Gast schrieb:

Stimmt schon. Die Erfahrung wird jedenfalls nicht
reichen, um
jemanden hinterher als denjeningen Experten
darzustellen, der
dann eine in diese Richtung spezialisierte Abteilung
aufbauen
soll (sofern ich das richtig mitbekommen habe).

antworten
WiWi Gast

Re: Einstiegsgehalt Wirtschaftsjurist

10k am an tag sind drin.... musst nur richtig burnen

antworten
WiWi Gast

Re: Einstiegsgehalt Wirtschaftsjurist

Hast du nichts sinnvolles beizutragen ?

Lounge Gast schrieb:

10k am an tag sind drin.... musst nur richtig burnen

antworten
WiWi Gast

Re: Einstiegsgehalt Wirtschaftsjurist

Wenn man so will, die Nische in die man stoßen will, um den erwarteten Umsatz als Partner zu bringen.

Lounge Gast schrieb:

Was ist ein Business Case?

antworten
WiWi Gast

Re: Einstiegsgehalt Wirtschaftsjurist

Dann bringt man mit dem Business Case eine neue Form von Service Line ins Leben oder reicht es auch aus, wenn man einen großen Mandanten an Land zieht?

antworten
WiWi Gast

Re: Einstiegsgehalt Wirtschaftsjurist

Neue Service Line nicht unbedingt. Service Lines sind in gewisser Weise auch begrenzt. Eine Nische kann aber z.B. auch eine bestimmte Branchenexpertise sein. Großes umsatzträchtiges Mandat geht natürlich immer auch. ;-)

Lounge Gast schrieb:

Dann bringt man mit dem Business Case eine neue Form von
Service Line ins Leben oder reicht es auch aus, wenn man
einen großen Mandanten an Land zieht?

antworten
WiWi Gast

Re: Einstiegsgehalt Wirtschaftsjurist

"business case" ist die (mehr oder minder) Nische, die der zukünftige Partner nutzen will, um seinen vorgegebene Menge an Umsatz zu generieren. Das kann in der Tat (s.o.) ein besonderes Branchenwissen/-kontakte sein oder eine "neue" Art von Dienstleistung in bestimmten Teilgebieten. Das ganze wird dann in eine bunte PP-Folien Sammlung verpackt und den anderen Partnern vorgestellt ... zusammen mit einer Kalkulation, wieviel sich damit in etwas verdienen lässt.

antworten
WiWi Gast

Re: Einstiegsgehalt Wirtschaftsjurist

was ist ein Business Case?

antworten
WiWi Gast

Re: Einstiegsgehalt Wirtschaftsjurist

Herr Bäuml. ;-)

Das war wirklich außergewöhnlich, wie er als Neuzugang extern und intern bei KPMG angekündigt wurde. Was man so hört, hat er anscheinend tatsächlich einen Haufen sehr guter Kontakte in die Wirtschaft mitgebracht. Auffällig ist allerdings, dass er auch weiterhin ganz gut veröffentlicht. Das ist häufig ein Zeichen, dass jemand nicht ausreichend mit abrechenbarer Arbeit ausgelastet ist - muss aber auch nicht.

Jedenfalls eine interessante Karriere für eine Dipl-Wirtschaftsjuristen.

antworten
WiWi Gast

Re: Einstiegsgehalt Wirtschaftsjurist

Auffällig ist allerdings, dass

er auch weiterhin ganz gut veröffentlicht. Das ist häufig ein
Zeichen, dass jemand nicht ausreichend mit abrechenbarer
Arbeit ausgelastet ist - muss aber auch nicht.

Durchaus eine interepretationsmöglichkeit. andererseits weiß man natürlich nicht, weiviel davon er wirklich selbst schreibt und nicht duch andere erstellen lässt, durchsieht und nach 1-2 änderungen rausschickt.
u.u. will/sollte er auch `ne gewisse menge an publikationen vorweisen können, da er ja auch noch als professor unterwegs ist; sicherlich gibt es auch professoren, die echt wenig publizieren, aber dem ruf des wissenschaftlers (auch als fh-professor) ist das sicher nicht so zuträglich.

Jedenfalls eine interessante Karriere für eine
Dipl-Wirtschaftsjuristen.

definitv.

antworten

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Gehaltsatlas 2016: Berufseinsteiger mit BWL-Abschluss verdienen durchschnittlich 43.788 Euro

Ein aufgeschlagener Atlas, alte Bücher und eine Tasse.

Akademische Berufseinsteiger mit einem Abschluss in Betriebswirtschaftslehre verdienen aktuell rund 43.800 Euro im Jahr. Das ist knapp unter dem deutschen Durchschnittsgehalt junger Akademiker mit 45.397 Euro im Jahr. Am besten verdienen BWL-Absolventen in Bayern, Baden-Württemberg, Hessen und Nordrhein-Westfalen. In welchen Städten akademischen Berufseinsteigern am meisten gezahlt wird, zeigt der diesjährige Gehaltsatlas 2016 von der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (F.A.Z.) und Gehalt.de.

frauenlohnspiegel.de - Info-Portal zu Gehaltsunterschieden

frauenlohnspiegel: Eine Geschäftsfrau telefoniert und lacht dabei.

Welche Unterschiede gibt es zwischen Frauen und Männern im Arbeitsleben, etwa beim monatlichen Gehalt in den einzelnen Berufen oder bei den Extras wie z. B. Sonderzahlungen? Mit dem Internetportal www.frauenlohnspiegel.de unternimmt das WSI-Tarifarchiv seit einigen Jahren den Versuch, mehr Transparenz in die Einkommens- und Arbeitsbedingungen von Frauen (und Männern) zu bringen.

Gehaltsvorstellung: Wunschgehälter von Wirtschaftswissenschaftlern sinken

Studie Cover Berufsstart Gehalt + Bewerbung

Die Zeiten ändern sich: Absolventen der Wirtschaftswissenschaften und Ingenieurwissenschaften haben ihre Erwartungen beim Einstiegsgehalt gesenkt. Das hat die Studie "Attraktive Arbeitgeber" der Jobbörse Berufsstart.de ergeben. Demnach wollen Wirtschaftswissenschaftler zwischen 35.000 und 40.000 Euro Jahresgehalt, Ingenieure wünschen sich zwischen 45.000 und 50.000 Euro Einstiegsgehalt.

Crowdworking-Gehälter: Crowdworker verdienen trotz Studium oft nur 1.500 Euro

Das Netz eines Spielplatzklettergerüstes vor blauem Himmel.

Gut ausgebildete Crowd-Worker erhalten trotz Hochschulabschluss nur ein monatliches Gehalt von 1.500 Euro. Viele der Crowd-Worker arbeiten nebenberuflich, sind ledig und jung. Knapp die Hälfte hat studiert. Zu diesen Ergebnissen kommen eine Studie der Hans-Böckler-Stiftung und eine Studie des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW).

Consultants sind die Top-Verdiener unter den Absolventen

Rückenbild von einem Mann mit weiß-kariertem Hemd und Hosenträgern.

Beim Berufseinstieg in der Unternehmensberatung verdienen Hochschulabsolventen aktuell am meisten. Im Consulting liegen die Einstiegsgehälter bei durchschnittlich 51.400 Euro im Jahr. Je höher der akademische Abschluss ist, desto höher fällt laut einer aktuellen Gehaltsstudie der Kienbaum Unternehmensberatung auch das Einstiegsgehalt aus.

IG Metall Gehaltsstudie 2015 - Einstiegsgehälter Wirtschaftswissenschaftler

Absolventenhut und fliegende Geldmünzen

Was können Wirtschaftswissenschaftler beim Berufseinstieg verdienen? In Unternehmen mit einem Tarifvertrag verdienten junge Wirtschaftswissenschaftlerinnen und Wirtschaftswissenschaftler mit bis zu drei Jahren Berufserfahrung in 2015 durchschnittlich 48.850 Euro im Jahr. In nicht tarifgebundenen Betrieben lagen die Einstiegsgehälter von Wirtschaftswissenschaftler etwa 33 Prozent darunter.

Studie: Einstiegsgehälter im Consulting steigen stärker als auf den höheren Hierarchieebenen

BDU-Studie „Vergütung in der Unternehmensberatung 2014/2015“:  Ein Legomännchen im Anzug mit Geldscheinen symbolisiert das Thema Consulting-Gehälter.

Berufseinsteiger in der Consultingbranche können zurzeit mit einer stärkeren Anhebung ihrer Gehälter rechnen als Mitarbeiter der höheren Hierarchieebenen. Diese aktuellen Ergebnisse seiner Studie „Vergütung in der Unternehmensberatung 2014/2015“ hat der Bundesverband Deutscher Unternehmensberater (BDU) vorgestellt.

IG Metall Gehaltsstudie 2014 - Einstiegsgehälter Wirtschaftswissenschaften

Vier Männchen aus weißen Büroklammern und den weißen Buchstaben W, I, W und I turnen auf Münzentürmen.

Was können Berufsanfänger verdienen? Jährlich analysiert die IG Metall die Einstiegsgehälter von Absolventen in der Metall- und Elektroindustrie. In Unternehmen mit einem Tarifvertrag verdienten junge Wirtschaftswissenschaftlerinnen und Wirtschaftswissenschaftler mit 47952 Euro Jahresentgelt in 2014 bis zu 35 Prozent mehr.

Absolventenvergütung 2014: Höchstes Einstiegsgehalt im Consulting

Geldscheine und kleine Buchstabenwürfel zum Thema Gehälter liegen zusammen.

Bachelor-Absolventen verdienen durchschnittlich 41.300 Euro und Master-Absolventen 44.800 Euro im Jahr. Das höchste Einstiegsgehalt wird im Schnitt mit 50.900 Euro im Consulting gezahlt. Auf Platz zwei folgen die Wirtschaftsprüfungsgesellschaften mit einer Vergütung von 50.600 Euro. Im Handel und in der Medienbranche verdienen Absolventen am wenigsten.

IG Metall Gehaltstudie 2013 - Einstiegsgehälter BWL, VWL

Geldscheine 100 Euro und 50 Euro

Was können Berufsanfänger verdienen? Jährlich analysiert die IG Metall die Einstiegsgehälter von Absolventen verschiedener Studienfächer in der Metall- und Elektroindustrie und veröffentlicht die Ergebnisse im Flyer "Einstiegsgehälter für Absolventen".

Universum Professional Survey 2013 – Gehälter deutscher Berufsanfänger im Überblick

Das Bild einer Erdkugel mit drei Zahnrädern und den Buchstaben BWL.

Junge Menschen in Bremen erzielen laut Universum Professional Survey derzeit die höchsten Durchschnittsgehälter. Neben einem Einblick in die Ergebnisse haben WiWi-TReFF Leser exklusiven Zugang zur laufenden Befragung und erhalten für die Teilnahme zwei Karriere Guides ihrer Wahl wie beispielsweise Interview-Training oder Gehaltsverhandlungen.

Gehaltsstudie: Was Hochschulabsolventen 2013 verdienen

Man sieht mehrere Hüte fliegen, die beim Universitätsabschluss vergeben werden.

In ihrer aktuellen Gehaltsstudie untersuchte die Personalvermittlung alma mater die Einstiegsgehälter vom akademischen Nachwuchs. Das Ergebnis: Durchschnittlich verdienen Absolventen im Berufseinstieg 41.837 Euro. Die Chancen stehen jedoch nicht in jeder Branche gleich gut.

Antworten auf Re: Einstiegsgehalt Wirtschaftsjurist

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