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Geldmenge - Inflation / Szenario 2021

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WiWi Gast

Geldmenge - Inflation / Szenario 2021

Kann mir hier jmd. mal auf die Sprünge helfen?

https://sdw.ecb.europa.eu/

Laut dieser Statistik haben wir im November 2020 eine Inflation von -0.3 gehabt. Wie kann das sein? Die Geldmenge M3 ist seit 2009 um ca. 33% gestiegen.

Wie seht ihr das Jahr 2021? Rezession oder weiter Wachstum?

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WiWi Gast

Geldmenge - Inflation / Szenario 2021

Geldwert/Geldmenge, Statistiken und Berichterstattung sind fiktional, wie soll man dazu noch eine Einschätzung abgeben...

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WiWi Gast

Geldmenge - Inflation / Szenario 2021

WiWi Gast schrieb am 30.12.2020:

Geldwert/Geldmenge, Statistiken und Berichterstattung sind fiktional, wie soll man dazu noch eine Einschätzung abgeben...

ja gut aber die Zahlen sind ja Fakten

Auch interessant fand ich auf makroökonomischer sowie mikroökonimischer Ebene diesen Bericht

https://www.profil.at/wirtschaft/konjunktur-was-wirtschaft-5503990

Letztens gab es dazu noch den Podcast via " Das Ertste" ob es weiterhin berechtigt ist einen Erfolgsfaktor nämlich das BIP Wachstum als die KPI zu wählen über das war wirtschaftlich alles schlussfolgern.

Auch das Buch " gute Ökonomie für harte Zeiten von" 2 Nobelpreisträgern legt hier den Finger in die Wunde.

Die Geldmenge wächst und wähchst aber seit Jahren treten wir in der Realwirtschaft eigentlich auf der Stelle. Wir freuen uns mikroökomomisch und makroökonomisch Jahr für Jahr um einstellige Wachstumszahlen aber auf nun längere Sicht ist es immer nur ein Auf und Ab um den Mittelwert.

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WiWi Gast

Geldmenge - Inflation / Szenario 2021

Am besten googelst du mal nach GDP forecasts. Dann überlegst du dir ob die Zahlen Sinn machen.

Wachstum wird es ja 2021 mit grosser Wahrscheinlichkeit yoy in allen Quartalen geben, da wir ja nun hoffentlich aus der Misere rauskommen. Die andere Frage ist, ob der Wachstum reicht um pre-COVID GBP levels zu erreichen.

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WiWi Gast

Geldmenge - Inflation / Szenario 2021

Die Inflation wird ja an einem Warenkorb gemessen. Nur weil viel Geld im Umlauf ist, heisst das nicht, das die darin enthaltenen Güter und Dienstleistungen auch im Preis angezogen sind.

Ein Teil der Liquidität floss wieder in Aktien und Immobilien; daher ist beides auch in 2020 trotz der größten Rezession aller Zeiten wieder gestiegen.
Aktienindizes auf Rekordständen - sowas steht nach einem solchen Wirtschaftseinbruch - selbst wenn hausgemacht - in keinem Lehrbuch, da auch 2021 das 2019er Nivau im GDP nicht erreicht wird. Also Anlagenotstand (TINA, FOMA)
Momentan haben wir außerdem hohe Sparquoten, da die Menschen das Geld wegen Lockdown nicht ausgeben können oder wollen und aufgrund der Unsicherheit auch erstmal sparen.

Falls sich das 2021 entspannt, kann es eine gigantische Konsumwelle und damit einhergehend auch zum ersten mal seit Jahren wieder nennenswerte Inflation geben (so denken zumindest einige Volkswirte)

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WiWi Gast

Geldmenge - Inflation / Szenario 2021

Liquiditätsfalle!

Einfach danach googlen und du verstehst es.

Schau dir dazu auch das aktuelle Video von H. W. Sinn an.

Zum Thema Inflation sei noch gesagt. Mieten usw. sind nicht im Warenkorb. Die offizielle Inflation ist also mit Vorsicht zu genießen!

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WiWi Gast

Geldmenge - Inflation / Szenario 2021

WiWi Gast schrieb am 30.12.2020:

Am besten googelst du mal nach GDP forecasts. Dann überlegst du dir ob die Zahlen Sinn machen.

Wachstum wird es ja 2021 mit grosser Wahrscheinlichkeit yoy in allen Quartalen geben, da wir ja nun hoffentlich aus der Misere rauskommen. Die andere Frage ist, ob der Wachstum reicht um pre-COVID GBP levels zu erreichen.

Die Frage ist, wie du Wachstum misst.

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WiWi Gast

Geldmenge - Inflation / Szenario 2021

WiWi Gast schrieb am 30.12.2020:

Die Inflation wird ja an einem Warenkorb gemessen. Nur weil viel Geld im Umlauf ist, heisst das nicht, das die darin enthaltenen Güter und Dienstleistungen auch im Preis angezogen sind.

Ein Teil der Liquidität floss wieder in Aktien und Immobilien; daher ist beides auch in 2020 trotz der größten Rezession aller Zeiten wieder gestiegen.
Aktienindizes auf Rekordständen - sowas steht nach einem solchen Wirtschaftseinbruch - selbst wenn hausgemacht - in keinem Lehrbuch, da auch 2021 das 2019er Nivau im GDP nicht erreicht wird. Also Anlagenotstand (TINA, FOMA)
Momentan haben wir außerdem hohe Sparquoten, da die Menschen das Geld wegen Lockdown nicht ausgeben können oder wollen und aufgrund der Unsicherheit auch erstmal sparen.

Falls sich das 2021 entspannt, kann es eine gigantische Konsumwelle und damit einhergehend auch zum ersten mal seit Jahren wieder nennenswerte Inflation geben (so denken zumindest einige Volkswirte)

Ach stimmt. Ich habe hier die Relation zum Preiskorb nicht berücksichtigt. Quasi nur die Geldmenge einzelnd betrachtet (je mehr von einer Sache auf dem Markt ist umso weniger wird diese wert).

Normalerweise in einer "normalen Situation" und der gleichen Geldvermehrung, wäre es dann nicht quasi eine Frage der Zeit, dass Preise auch anziehen? Viel mehr ist es nicht realistisch, dass dies noch folgen wird?

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WiWi Gast

Geldmenge - Inflation / Szenario 2021

Der Warenkorb mit dem Inflation gemessen wird, ist oftmals auch wenig aussagekräftig und ungenau. Zusätzlich haben wir aktuell durch den niedrigen Ölpreis und herabgesetzte MwSt. zwei Effekte, die Güter allgemein wesentlich günstiger machen. Wenn die Ölpreise und MwSt. wieder steigen und neue Steuern, insb. die CO2-Steuer eingeführt werden, dann erhöhen sich die Preise sehr schnell und die Inflation wird hochschnellen.

WiWi Gast schrieb am 30.12.2020:

Die Inflation wird ja an einem Warenkorb gemessen. Nur weil viel Geld im Umlauf ist, heisst das nicht, das die darin enthaltenen Güter und Dienstleistungen auch im Preis angezogen sind.

Ein Teil der Liquidität floss wieder in Aktien und Immobilien; daher ist beides auch in 2020 trotz der größten Rezession aller Zeiten wieder gestiegen.
Aktienindizes auf Rekordständen - sowas steht nach einem solchen Wirtschaftseinbruch - selbst wenn hausgemacht - in keinem Lehrbuch, da auch 2021 das 2019er Nivau im GDP nicht erreicht wird. Also Anlagenotstand (TINA, FOMA)
Momentan haben wir außerdem hohe Sparquoten, da die Menschen das Geld wegen Lockdown nicht ausgeben können oder wollen und aufgrund der Unsicherheit auch erstmal sparen.

Falls sich das 2021 entspannt, kann es eine gigantische Konsumwelle und damit einhergehend auch zum ersten mal seit Jahren wieder nennenswerte Inflation geben (so denken zumindest einige Volkswirte)

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