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Klaus F. Zimmermann erhält Forschungspreis der Europäischen Investitionsbank

Der Bonner Wirtschaftsprofessor und Direktor des Instituts zur Zukunft der Arbeit (IZA), Klaus F. Zimmermann, erhält den in diesem Jahr erstmals ausgelobten Preis der Europäischen Investitionsbank (EIB) für besondere Leistungen in der Wirtschafts- und Sozialforschung und ihre Verbreitung.

Forschungspreis der Europäischen-Investitionsbank

Klaus F. Zimmermann erhält Forschungspreis der Europäischen Investitionsbank
Bonn, 03.07.2013 (iza) - Der Bonner Wirtschaftsprofessor und Direktor des Instituts zur Zukunft der Arbeit (IZA), Klaus F. Zimmermann, erhält den in diesem Jahr erstmals ausgelobten Preis der Europäischen Investitionsbank (EIB) für besondere Leistungen in der Wirtschafts- und Sozialforschung und ihre Verbreitung. Die Entscheidung der hochkarätig besetzten Jury unter dem Vorsitz von Nobelpreisträger Christopher Pissarides, Professor an der London School of Economics, gab das EIB-Institut heute in Luxemburg bekannt.

Klaus F. Zimmermann wird für seine wissenschaftlichen Beiträge zur Erforschung von "Wachstum, Beschäftigung und Konvergenz in der Europäischen Union" ausgezeichnet. Mit seinen umfangreichen Forschungsarbeiten zu Arbeitsmarkt- und Zuwanderungsfragen habe Zimmermann entscheidend "zum besseren Verständnis der in Europa waltenden Kräfte beigetragen und der Politik wertvolle Impulse gegeben", so die Preisbegründung. EIB-Präsident Werner Hoyer wird den mit 40.000 Euro dotierten Preis am 19. September 2013 in Warschau überreichen.

Über den Preisträger
Klaus F. Zimmermann (60) ist Professor für Wirtschaftliche Staatswissenschaften an der Universität Bonn und Direktor des Instituts zur Zukunft der Arbeit (IZA). Das unabhängige Forschungsinstitut verfügt mit über 1200 Ökonomen aus mehr als 45 Ländern über das weltweit größte Forschernetzwerk in der Wirtschaftswissenschaft. Zimmermann hat die ökonomische Migrationsforschung in Europa begründet und die Gestaltung und Wirkungen von Arbeitsmarktreformen untersucht. Er hat dabei entscheidende Beiträge zum Verständnis ihrer Wirkungen für Beschäftigung, wirtschaftlichen Erfolg und Integration erbracht. Wichtige Forschungsprojekte befassten sich u.a. mit den Folgen der Osterweiterung der Europäischen Union für die europäischen Arbeitsmärkte und den wirtschaftlichen Konsequenzen ethnischer Vielfalt. Ein Anliegen ist Zimmermann die Vermittlung von Forschung in Öffentlichkeit und Politik. So berät er unter anderem die Europäische Kommission und die Weltbank in Beschäftigungs- und Migrationsfragen.

Über das EIB-Institut
Das im Januar 2012 von der Europäischen Investitionsbank gegründete EIB-Institut mit Sitz in Luxemburg unterstützt Initiativen in den Bereichen Gesellschaft, Kultur, Bildung und Forschung, um die soziale und wirtschaftliche Entwicklung in den Mitglieds- und Partnerstaaten der Europäischen Union voranzutreiben.

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