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Realistisches Gehalt nach Fernstudium mit Ende 40

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Jonas123

Realistisches Gehalt nach Fernstudium mit Ende 40

Ich möchte mich beruflich neu orientieren, mich dabei auch finanziell verbessern und strebe ein berufsbegleitendes Fernstudium im Bereich Informatik an. Man hört ja ständig von horrenden Gehältern über 100k, die in der IT-Branche auch ohne Studium gezahlt werden, bzw. von Selbstständigen, die von remote von überall in der Welt aus arbeiten und mit Mitte 40 in Rente gehen. Informiere ich mich im Internet über Gehälter, weisen die entsprechenden Seiten allerdings nur Gehälter zwischen 50k und 80k aus.
Was ist denn nun ein realistisches Gehalt nach Fernstudium und Branchenwechsel (derzeit Gymnasiallehrer) mit ca. Ende 40? Werden ältere Informatiker als Berufseinsteiger überhaupt eingestellt, wenn es mit der Selbstständigkeit nicht klappen sollte?

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WiWi Gast

Realistisches Gehalt nach Fernstudium mit Ende 40

Du konkurrierst mit jungen Bachelor-Absolventen mit gleichen BE (also Null). Rechne es dir aus.

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WiWi Gast

Realistisches Gehalt nach Fernstudium mit Ende 40

Was für eine Antwort erwartest du denn hier?
Der IT-Bereich ist so groß und vielschichtig, dass dir niemand auch nur ansatzweise eine fundierte Auskunft zum Thema Gehalt geben kann. Pauschale Gehaltsangaben gibt es da nicht.

Dazu stellst du deine Frage in einem Internetforum, in dem jeder schreiben kann was er will.
Wie wahrscheinlich ist es, dass die hier gemachten Angaben auch wirklich den Tatsachen entsprechen.

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WiWi Gast

Realistisches Gehalt nach Fernstudium mit Ende 40

Ich würde mir auch eher die Frage über das "Wann & überhaupt" statt "wieviel".

Fachkräftemangel gibt es nur für bestimmte Profile und nicht in Form "der kann eine Tastatur bedienen".

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WiWi Gast

Realistisches Gehalt nach Fernstudium mit Ende 40

Aus finanzieller Sicht bist du als (verbeamteter) Gymnasiallehrer vermutlich besser gestellt, insb. wenn du deine Pension mit berücksichtigst.
Wenn du darauf keinen Bock mehr hast, wäre es natürlich eine Überlegung wert. Aber wie schon einige hier geschrieben haben, IT ist ein weites Feld. Bei uns im Konzern wird aktuell etwas ein Drittel der IT-Arbeitsplätze ins Ausland verlagert. Das Thema "remote von überall in der Welt aus arbeiten" betrifft nämlich auch Informatiker im günstigen Ausland.

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WiWi Gast

Realistisches Gehalt nach Fernstudium mit Ende 40

Bist du aktuell Sportlehrer? Würde meine Verbeamtung niemals aufgeben. DIe Pension bekommst du in keinen Dax konzern.

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WiWi Gast

Realistisches Gehalt nach Fernstudium mit Ende 40

Bin ITler und behaupte: Bleib Gymnasiallehrer. Lass dich ggf. noch schnell verbeamten und mach soweit möglich den Schnelldurchlauf zum Oberstudiendirektor durch ein Aufbaustudium im Schulmanagement. Alternativ studiere Informatik auf Höheres Lehramt soweit noch nicht geschehen und profitiere vom Informatik-Lehrermangel in allen Bundesländern.

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WiWi Gast

Realistisches Gehalt nach Fernstudium mit Ende 40

Jonas123 schrieb am 06.10.2022:

Ich möchte mich beruflich neu orientieren, mich dabei auch finanziell verbessern und strebe ein berufsbegleitendes Fernstudium im Bereich Informatik an. Man hört ja ständig von horrenden Gehältern über 100k, die in der IT-Branche auch ohne Studium gezahlt werden, bzw. von Selbstständigen, die von remote von überall in der Welt aus arbeiten und mit Mitte 40 in Rente gehen. Informiere ich mich im Internet über Gehälter, weisen die entsprechenden Seiten allerdings nur Gehälter zwischen 50k und 80k aus.
Was ist denn nun ein realistisches Gehalt nach Fernstudium und Branchenwechsel (derzeit Gymnasiallehrer) mit ca. Ende 40? Werden ältere Informatiker als Berufseinsteiger überhaupt eingestellt, wenn es mit der Selbstständigkeit nicht klappen sollte?

sorry aber das klingt für mich typisch nach lehrer - null plan wie es in der wirtschaft läuft. habe ich das richtig verstanden? du möchtest deinen 4k netto (entspricht rund 80k brutto für normale leute) lehrer-job bei rund 25 unterrichtsstunden im monat aufgeben und an der fernuni informatik studieren um dich dann selbstständig zu machen und dich 'finanziell zu verbessern'. hast du wenigstens vorerfahrung? also bist du informatik lehrer? oder irgendwie sowas wie mathe / physik?

aus meiner wahrnehmung.
Der markt ist aktuell gut insbesondere für leute mit ausbildung. wenn du also fachinformatiker bist und erfahrung mitbringst, kannst du für einen 'nicht akademikerjob' sehr gut verdienen. vermutlich mit erfahrung die von dir oben genanngen 50-80k. in einzelfällen sicher auch mehr. das alles in anstellung.
für akademiker ist der markt auch ok, solange du dich in bereichen, wie projectmanagement oder consulting aufhältst. dort wo es eher um business und planung geht wird auch ordentlich verdient. in den konzernen kommt man da auf bis zu 120k mit viel erfahrung und sehr gutem abschluss.

der markt ist auch gut, wenn du ein senior software engineer oder developer mit massig arbeitserfahrung in renommierten softwarekonzernen bist. dann kannst du dir den arbeitgeber meist aussuchen. Aber in anstellung wirst du es immer schwer haben über die 100k grenze zu kommen - einfach weil fachliche tätigkeiten in der entwicklung in deutschland nicht besonders gut vergütet werden und IT als kostenstelle gesehen wird. ausserdem gibt es die tarifstrukturen, die es schwierig machen, einzelpersonen mit herausragender fachqualifikation ein abteilungsleitergehalt zu zahlen - auch wenn sie es sicher verdient hätten.

darüber brauchst du dir aber keine sorgen machen, denn für leute ohne viel erfahrung ist der markt sehr umkämpft. und um an die wenigen guten stellen zu kommen, die gut bezahlt und interessant sind (beispielsweise in der bosch-entwicklung) muss man meist topnoten, ausland und einen astreinen lebenslauf mitbringen. ohne das wird es schwer. Wenn Bosch eine stelle als datascientist ausschreibt in süddeutshcland bekommen die 100 bewerbungen von promovierten mathematikern/ physikern und informatikern mit aufgebohrten lebensläufen, die hungrig sind und sich beweisen wollen. mit denen darfst du dich dann messen.

wie es für freelancer ist kann ich nicht genau beurteilen, aber auch hier ist es schwer sich zu beweisen. du fängst nicht einfach mit deinem masterzeugnis an über agenturen kunden zu suchen. du brauchst schon spezifisches know how in einem gefragten bereich, das man meist nicht eifnach in der uni lernt.

ich würde fast wetten, dass du mindestens 5-10 jahre arbeit nach deinem infostudium brauchst bis du wieder dein aktuelles lehrergehalt hast, wenn du das überhaupt je mals wieder erreichst.
wenn es dir rein ums finanzelle geht, studier lieber jura und mach einen prädikatsabschluss - da hast du die dicke kohle sicher. informatik ist dafür mit sicherheit der falsche studiengang.

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WiWi Gast

Realistisches Gehalt nach Fernstudium mit Ende 40

Jonas123 schrieb am 06.10.2022:

Ich möchte mich beruflich neu orientieren, mich dabei auch finanziell verbessern und strebe ein berufsbegleitendes Fernstudium im Bereich Informatik an. Man hört ja ständig von horrenden Gehältern über 100k, die in der IT-Branche auch ohne Studium gezahlt werden, bzw. von Selbstständigen, die von remote von überall in der Welt aus arbeiten und mit Mitte 40 in Rente gehen. Informiere ich mich im Internet über Gehälter, weisen die entsprechenden Seiten allerdings nur Gehälter zwischen 50k und 80k aus.
Was ist denn nun ein realistisches Gehalt nach Fernstudium und Branchenwechsel (derzeit Gymnasiallehrer) mit ca. Ende 40? Werden ältere Informatiker als Berufseinsteiger überhaupt eingestellt, wenn es mit der Selbstständigkeit nicht klappen sollte?

oh weier, also:

100k verdienst du "schnell" nur bei big Tech, sprich google und co. Um dort reinzukommen musst du aber krank talentiert, sein, da hilft es nicht ein normalo Info student zu sein, am besten du bist in den Top 1% der renommierteren Unis + etliche gute (!) Projekte auf Github, dann kommst du zumindest zu den Interviews.

100k kannst du tatsächlich in der IT relativ gradlinig erreichen, aber du musst durchgängig am ball bleiben und in DE musst du dafür eig. eine Führungsposition einnehmen, sprich team/techlead oder ähnliches. Ansonsten verdienen eig. so gut wie alle Architekten in der IT 100k+. Um in diese Bereiche zu kommen, brauchst du aber meistens mindestens 8+ jahre Berufserfahrung.

Was viel wichtiger ist: Bei Info solltest du auf keinen Fall (nur) auf das Gehalt achten, da gerade Info extrem an deinen nerven zerrt, wenn du es nur fürs Geld machst. Zudem wirst du auch nicht sonderlich gut, wenn du nicht mal an ein paar freien Tagen im Monat dich mit neuen Themen beschäftigst. Du musst immer extrem am Ball bleiben und gute Arbeit liefern, wie woanders auch. Aber die 100k würde ich erstmal streichen.

VG ein Informatiker

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WiWi Gast

Realistisches Gehalt nach Fernstudium mit Ende 40

WiWi Gast schrieb am 06.10.2022:

Was für eine Antwort erwartest du denn hier?
Der IT-Bereich ist so groß und vielschichtig, dass dir niemand auch nur ansatzweise eine fundierte Auskunft zum Thema Gehalt geben kann. Pauschale Gehaltsangaben gibt es da nicht.

Dazu stellst du deine Frage in einem Internetforum, in dem jeder schreiben kann was er will.
Wie wahrscheinlich ist es, dass die hier gemachten Angaben auch wirklich den Tatsachen entsprechen.

Also ich finde das Forum nicht so schlecht. Wenn man nicht gerade dem erstbesten Post die volle Wahrheit zuspricht, sind die Antworten im Mittel doch schon sehr brauchbar gewesen. Die Fake-Antworten liest man relativ schnell raus bzw. werden durch andere Mitglieder schnell eingeordnet.

B2T:
Du bist Gymnasiallehrer ich denke mal für IT/ Mathe und nicht für Sport, also zumindest mal nicht komplett fachfremd. Kurze Antwort: ich sehe bei dir beim besten Willen nicht den Grund, warum man dir mehr als Einstiegsgehalt (+ Max. 10% Erfahrungsbonus) geben sollte. Je nach Aufgabe und Rolle sogar sehr kontraproduktiv für das Team, da du (sorry) nicht mehr der jüngste bist und dir daher eher wenig von jungen Burschen sagen lassen willst was du machen sollst. Bei „Kunden“ immer eine Inkompetenzvermutung im Raum steht. Der junge Informatiker mit 2 Jahren BE als Product Owner von SAP vs. der 50 jährige Lehrer und Quereinsteiger (lol dabei muss ich leider schon selbst lachen): wem traust du mehr zu?
Lehrer haben nicht gerade den besten Ruf, sind doch eher als Schmalspurakademiker bekannt die nur frontbeschallung kennen (1 Lehrer schallt auf 30 Schüler) Lehrer Labert vorne und Kinder sind auf Instagram. Ich sehe dich eher in pädagogischen/ wissensvermittelnden Aufgaben (deskriptiv) und weniger in der Anwendung / Sales oder im PL, was höhere Gehälter rechtfertigen würde. Du bist wenig formbar. Du lernst nicht mehr so schnell. Ende 40 sinkt die Kurve für neues lernen Rapid ab und dein USP ziehst du aus deiner Erfahrung (die du ja nicht hast). Ich könnte lange weitermachen aber du verstehst meinen Gedankengang.

Auf der anderen Seite:

Du bist mir eigentlich sehr sympathisch und ich schätze deinen Mut und deine Veränderungsbereitschaft. Du hast sicherlich eine gewisse Ruhe und Lebenserfahrung und ein Projekt kann manchmal wie ein Kindergarten sein, da würde eine Lehrer/ Erzieherrolle mit Authentizität sicher gut stützen. Vorausgesetzt sie erhält den notwendigen Respekt, was zumindest bei uns im Konzern eigentlich immer mit Rolle und Hierarchie korreliert.

Lange Rede kurzer Sinn:

Je nach Branche, Rolle, Overlap zu deinen Themen und Wohlwollen des Unternehmens schätze ich deinen „Marktwert“ auf max 65k plus minus 10% also eine Range von ~ 58k€ bis 72k€. Hier reden wir aber gewiss nicht von der 0815 Klitsche da sind es eher 45k ;)

BTW: schon krank dass du das noch im Forum fragen musst eigentlich

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Jonas123

Realistisches Gehalt nach Fernstudium mit Ende 40

WiWi Gast schrieb am 06.10.2022:

Du konkurrierst mit jungen Bachelor-Absolventen mit gleichen BE (also Null). Rechne es dir aus.

Stimmt. Andererseits hört "man" ja immer, dass Informatikabsolventen quasi eine Jobgarantie haben.

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Jonas123

Realistisches Gehalt nach Fernstudium mit Ende 40

WiWi Gast schrieb am 06.10.2022:

Bist du aktuell Sportlehrer? Würde meine Verbeamtung niemals aufgeben. DIe Pension bekommst du in keinen Dax konzern.

Als Sportlehrer würde ich diese Frage sicherlich nicht stellen. Es ist ein völlig anderer Beruf als der eines Korrekturfachlehrers ;-).

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Jonas123

Realistisches Gehalt nach Fernstudium mit Ende 40

WiWi Gast schrieb am 06.10.2022:

Bin ITler und behaupte: Bleib Gymnasiallehrer. Lass dich ggf. noch schnell verbeamten und mach soweit möglich den Schnelldurchlauf zum Oberstudiendirektor durch ein Aufbaustudium im Schulmanagement. Alternativ studiere Informatik auf Höheres Lehramt soweit noch nicht geschehen und profitiere vom Informatik-Lehrermangel in allen Bundesländern.

Dies ist wahrscheinlich die vernünftigere, zielführendere Strategie.

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Jonas123

Realistisches Gehalt nach Fernstudium mit Ende 40

WiWi Gast schrieb am 06.10.2022:

Jonas123 schrieb am 06.10.2022:

Ich möchte mich beruflich neu orientieren, mich dabei auch finanziell verbessern und strebe ein berufsbegleitendes Fernstudium im Bereich Informatik an. Man hört ja ständig von horrenden Gehältern über 100k, die in der IT-Branche auch ohne Studium gezahlt werden, bzw. von Selbstständigen, die von remote von überall in der Welt aus arbeiten und mit Mitte 40 in Rente gehen. Informiere ich mich im Internet über Gehälter, weisen die entsprechenden Seiten allerdings nur Gehälter zwischen 50k und 80k aus.
Was ist denn nun ein realistisches Gehalt nach Fernstudium und Branchenwechsel (derzeit Gymnasiallehrer) mit ca. Ende 40? Werden ältere Informatiker als Berufseinsteiger überhaupt eingestellt, wenn es mit der Selbstständigkeit nicht klappen sollte?

sorry aber das klingt für mich typisch nach lehrer - null plan wie es in der wirtschaft läuft. habe ich das richtig verstanden? du möchtest deinen 4k netto (entspricht rund 80k brutto für normale leute) lehrer-job bei rund 25 unterrichtsstunden im monat aufgeben und an der fernuni informatik studieren um dich dann selbstständig zu machen und dich 'finanziell zu verbessern'. hast du wenigstens vorerfahrung? also bist du informatik lehrer? oder irgendwie sowas wie mathe / physik?

aus meiner wahrnehmung.
Der markt ist aktuell gut insbesondere für leute mit ausbildung. wenn du also fachinformatiker bist und erfahrung mitbringst, kannst du für einen 'nicht akademikerjob' sehr gut verdienen. vermutlich mit erfahrung die von dir oben genanngen 50-80k. in einzelfällen sicher auch mehr. das alles in anstellung.
für akademiker ist der markt auch ok, solange du dich in bereichen, wie projectmanagement oder consulting aufhältst. dort wo es eher um business und planung geht wird auch ordentlich verdient. in den konzernen kommt man da auf bis zu 120k mit viel erfahrung und sehr gutem abschluss.

der markt ist auch gut, wenn du ein senior software engineer oder developer mit massig arbeitserfahrung in renommierten softwarekonzernen bist. dann kannst du dir den arbeitgeber meist aussuchen. Aber in anstellung wirst du es immer schwer haben über die 100k grenze zu kommen - einfach weil fachliche tätigkeiten in der entwicklung in deutschland nicht besonders gut vergütet werden und IT als kostenstelle gesehen wird. ausserdem gibt es die tarifstrukturen, die es schwierig machen, einzelpersonen mit herausragender fachqualifikation ein abteilungsleitergehalt zu zahlen - auch wenn sie es sicher verdient hätten.

darüber brauchst du dir aber keine sorgen machen, denn für leute ohne viel erfahrung ist der markt sehr umkämpft. und um an die wenigen guten stellen zu kommen, die gut bezahlt und interessant sind (beispielsweise in der bosch-entwicklung) muss man meist topnoten, ausland und einen astreinen lebenslauf mitbringen. ohne das wird es schwer. Wenn Bosch eine stelle als datascientist ausschreibt in süddeutshcland bekommen die 100 bewerbungen von promovierten mathematikern/ physikern und informatikern mit aufgebohrten lebensläufen, die hungrig sind und sich beweisen wollen. mit denen darfst du dich dann messen.

wie es für freelancer ist kann ich nicht genau beurteilen, aber auch hier ist es schwer sich zu beweisen. du fängst nicht einfach mit deinem masterzeugnis an über agenturen kunden zu suchen. du brauchst schon spezifisches know how in einem gefragten bereich, das man meist nicht eifnach in der uni lernt.

ich würde fast wetten, dass du mindestens 5-10 jahre arbeit nach deinem infostudium brauchst bis du wieder dein aktuelles lehrergehalt hast, wenn du das überhaupt je mals wieder erreichst.
wenn es dir rein ums finanzelle geht, studier lieber jura und mach einen prädikatsabschluss - da hast du die dicke kohle sicher. informatik ist dafür mit sicherheit der falsche studiengang.

Danke für deinen ausführlichen Kommentar!
Dieser vermittelt ein realistischeres Bild meiner Chancen und Erwartungen in der IT-Branche. Traumgehälter erzielen hier auch nur diejenigen mit entsprechenden Werdegängen. Das hilft mir mehr als Kommentare wie: "Was, du bist Lehrer? Damit verdienst du doch nix. Warum hast du nicht Informatik studiert, da nimmt dich jeder mit Kusshand".

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Jonas123

Realistisches Gehalt nach Fernstudium mit Ende 40

WiWi Gast schrieb am 06.10.2022:

Jonas123 schrieb am 06.10.2022:

Ich möchte mich beruflich neu orientieren, mich dabei auch finanziell verbessern und strebe ein berufsbegleitendes Fernstudium im Bereich Informatik an. Man hört ja ständig von horrenden Gehältern über 100k, die in der IT-Branche auch ohne Studium gezahlt werden, bzw. von Selbstständigen, die von remote von überall in der Welt aus arbeiten und mit Mitte 40 in Rente gehen. Informiere ich mich im Internet über Gehälter, weisen die entsprechenden Seiten allerdings nur Gehälter zwischen 50k und 80k aus.
Was ist denn nun ein realistisches Gehalt nach Fernstudium und Branchenwechsel (derzeit Gymnasiallehrer) mit ca. Ende 40? Werden ältere Informatiker als Berufseinsteiger überhaupt eingestellt, wenn es mit der Selbstständigkeit nicht klappen sollte?

oh weier, also:

100k verdienst du "schnell" nur bei big Tech, sprich google und co. Um dort reinzukommen musst du aber krank talentiert, sein, da hilft es nicht ein normalo Info student zu sein, am besten du bist in den Top 1% der renommierteren Unis + etliche gute (!) Projekte auf Github, dann kommst du zumindest zu den Interviews.

100k kannst du tatsächlich in der IT relativ gradlinig erreichen, aber du musst durchgängig am ball bleiben und in DE musst du dafür eig. eine Führungsposition einnehmen, sprich team/techlead oder ähnliches. Ansonsten verdienen eig. so gut wie alle Architekten in der IT 100k+. Um in diese Bereiche zu kommen, brauchst du aber meistens mindestens 8+ jahre Berufserfahrung.

Was viel wichtiger ist: Bei Info solltest du auf keinen Fall (nur) auf das Gehalt achten, da gerade Info extrem an deinen nerven zerrt, wenn du es nur fürs Geld machst. Zudem wirst du auch nicht sonderlich gut, wenn du nicht mal an ein paar freien Tagen im Monat dich mit neuen Themen beschäftigst. Du musst immer extrem am Ball bleiben und gute Arbeit liefern, wie woanders auch. Aber die 100k würde ich erstmal streichen.

VG ein Informatiker

Das ist sicher realistischer. Dagegen steht die Aussage eines Bekannten von mir, der aus dem Lehrerberuf ausschied und eine Ausbildung zum Fachinformatiker/Netzwerkadministrator macht und bei der Übernahme in diesem Unternehmen als Einstieg, Zitat: " Das Doppelte, wie als Lehrer" verdient.
Da hat er sicherlich übertrieben.

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Jonas123

Realistisches Gehalt nach Fernstudium mit Ende 40

WiWi Gast schrieb am 06.10.2022:

Was für eine Antwort erwartest du denn hier?
Der IT-Bereich ist so groß und vielschichtig, dass dir niemand auch nur ansatzweise eine fundierte Auskunft zum Thema Gehalt geben kann. Pauschale Gehaltsangaben gibt es da nicht.

Dazu stellst du deine Frage in einem Internetforum, in dem jeder schreiben kann was er will.
Wie wahrscheinlich ist es, dass die hier gemachten Angaben auch wirklich den Tatsachen entsprechen.

Also ich finde das Forum nicht so schlecht. Wenn man nicht gerade dem erstbesten Post die volle Wahrheit zuspricht, sind die Antworten im Mittel doch schon sehr brauchbar gewesen. Die Fake-Antworten liest man relativ schnell raus bzw. werden durch andere Mitglieder schnell eingeordnet.

B2T:
Du bist Gymnasiallehrer ich denke mal für IT/ Mathe und nicht für Sport, also zumindest mal nicht komplett fachfremd. Kurze Antwort: ich sehe bei dir beim besten Willen nicht den Grund, warum man dir mehr als Einstiegsgehalt (+ Max. 10% Erfahrungsbonus) geben sollte. Je nach Aufgabe und Rolle sogar sehr kontraproduktiv für das Team, da du (sorry) nicht mehr der jüngste bist und dir daher eher wenig von jungen Burschen sagen lassen willst was du machen sollst. Bei „Kunden“ immer eine Inkompetenzvermutung im Raum steht. Der junge Informatiker mit 2 Jahren BE als Product Owner von SAP vs. der 50 jährige Lehrer und Quereinsteiger (lol dabei muss ich leider schon selbst lachen): wem traust du mehr zu?
Lehrer haben nicht gerade den besten Ruf, sind doch eher als Schmalspurakademiker bekannt die nur frontbeschallung kennen (1 Lehrer schallt auf 30 Schüler) Lehrer Labert vorne und Kinder sind auf Instagram. Ich sehe dich eher in pädagogischen/ wissensvermittelnden Aufgaben (deskriptiv) und weniger in der Anwendung / Sales oder im PL, was höhere Gehälter rechtfertigen würde. Du bist wenig formbar. Du lernst nicht mehr so schnell. Ende 40 sinkt die Kurve für neues lernen Rapid ab und dein USP ziehst du aus deiner Erfahrung (die du ja nicht hast). Ich könnte lange weitermachen aber du verstehst meinen Gedankengang.

Auf der anderen Seite:

Du bist mir eigentlich sehr sympathisch und ich schätze deinen Mut und deine Veränderungsbereitschaft. Du hast sicherlich eine gewisse Ruhe und Lebenserfahrung und ein Projekt kann manchmal wie ein Kindergarten sein, da würde eine Lehrer/ Erzieherrolle mit Authentizität sicher gut stützen. Vorausgesetzt sie erhält den notwendigen Respekt, was zumindest bei uns im Konzern eigentlich immer mit Rolle und Hierarchie korreliert.

Lange Rede kurzer Sinn:

Je nach Branche, Rolle, Overlap zu deinen Themen und Wohlwollen des Unternehmens schätze ich deinen „Marktwert“ auf max 65k plus minus 10% also eine Range von ~ 58k€ bis 72k€. Hier reden wir aber gewiss nicht von der 0815 Klitsche da sind es eher 45k ;)

BTW: schon krank dass du das noch im Forum fragen musst eigentlich

Danke für deinen sehr ausführlichen und sicherlich zutreffenden Kommentar.
Ich musste selber über die Vorstellung des 50-jährigen Lehrer-Quereinsteiger lachen ;-).

Also, Schuster, bleib bei deinen Leisten. Mein Problem ist, dass man überall liest/hört, dass in der IT wahnsinniger Fachkräftemangel herrscht und jeder Bachelorabsolvent mit Kusshand genommen würde. Man sich als Lehrer ja nicht weiterentwickeln könnte und dieser Beruf eine Sackgasse ist, der weit vor der Pensionierung im Burn-Out mündet. Dagegen lockt der lockere Programmiererjob mit 100k-Gehalt, Vertrauensarbeitszeit/Remote work, etc.

Ich habe meinen Post bewusst naiv formuliert, da ich denke, dass viele Leute auch einfach reden, um sich profilieren zu müssen.

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WiWi Gast

Realistisches Gehalt nach Fernstudium mit Ende 40

Anderer Vorschlag, wenn es dir wirklich ernst ist (und dein Arbeitgeber es erlaubt): Mach das Studium, oder starte mit einer Coding Class, reduzier deine Stelle als Lehrer auf 50 % (das sollte auch das Burnoutrisiko senken) und arbeite freiberuflich an IT-Projekten. Du kannst auch erstmal so anfangen und die Stelle erst reduzieren, wenn es entsprechend läuft.

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WiWi Gast

Realistisches Gehalt nach Fernstudium mit Ende 40

Ich kann den Wunsch nach beruflicher Neuorientierung verstehen. Aber deine Vorstellungen bzgl. IT und deinem Platz dort sind falsch. In der IT herrscht kein Fachkräftemangel für Leute, die aufwärts oder um die 100k im Jahr verdienen. Meistens ist es der Handwerks- bzw. KMU Betrieb, der erklärt, dass ein Mangel an Fachkräften herrscht, weil keiner Lust hat auf 45 Stunden die Woche für 2,5 Netto unter der patriarchischen Führung von Heinz Günther und das ohne Karriereperspektive. Die deutsche Wirtschaft schätzt sehr gute ITler nicht oder nur kaum und daher wandern viele auch aus, wenn man gut genug ist.

Als Ende 40 Lehrer ohne Berufserfahrung und Skills in dem Bereich, wird dich niemand einstellen. Wahrscheinlich nicht mal Heinz Günther. Das würde auch für jeden anderen Bereich gelten. In Deutschland ist berufliche Neufindung immer noch ungerne gesehen und vor wenigen Jahrzehnten war es noch üblich, dass man quasi lebenslänglich bei seinem Beruf und Unternehmen bleibt. Und die Boomer in den Führungsetagen sehen das zum Großteil immer noch so. Es spricht ja nichts dagegen, dass du trotzdem ein Fernstudium machst und dich weiterbildest, aber ich würde mich von der Vorstellung verabschieden mehr oder gleichwertig zu verdienen.

Lehrer verdienen in Deutschland überdurchschnittlich gut und schätzen das nicht einmal wert. Sorry. Aber ihr seid wahrscheinlich die am meist gehasste Berufsgruppe. Für den Workload bekommen Gymnasialehrer fast 4k Netto, sind teilweise noch verbeamtet, volle Ferien, kein Druck, die Arbeitsweise ist relativ autonom und entspannt. Ja dafür ist es langweilig und die Kinder und Eltern nerven, aber das steht nicht im Verhältnis. Auch deine Vorstellungen, die du hier offenlegst bezeugen das Klischee von dem typischen Lehrer, der kein Plan vom Arbeitsleben in der freien Wirtschaft hat. Wenn du das Maximum für dich rausholen willst, lass dich verbeamten, reduzier dein Workload noch mehr, was als Lehrer easy möglich ist und mach Politik, sodass du ggf. innerhalb deiner Schule noch aufsteigst.

Fernstudium kannst du trotzdem machen, wenn auch nur aus fachlichem Interesse. Und wenn es gar nicht anders geht, dann kündige aber freude dich damit an weit aus weniger zu verdienen als jetzt.

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WiWi Gast

Realistisches Gehalt nach Fernstudium mit Ende 40

dieser Beruf eine Sackgasse ist, der weit vor der Pensionierung im Burn-Out mündet.
Dagegen lockt der lockere Programmiererjob mit 100k-Gehalt, >Vertrauensarbeitszeit/Remote work, etc.

Du kannst in der IT genauso im Burnout enden. Was du alles an positiven Attributen wiedergibst, existiert. Aber nicht für jedermann. Und wie Eingangs erwähnt gibt es Fachkräftemangel, aber nicht für jedes IT-Profil und auch nicht in allen Gehaltssphären. Mich wundert die Naivität, wie das herausposaunt wird. Wie kann erwartet werden, dass jeder IT-Hanswurst seine 100k+ erhält. Der Kunde muss das auch bezahlen wollen, machen sie aber nicht. Das ist schade für den Dienstleister, aber ein Geschäft ohne Marge will der auch nicht => und schon jammern herum => Fachkräftemangel. Daher sind solche Allgemeinsätz Stammtischgebrabbel.

Hier wurden viele wertvolle Tipps gegeben. Und ja es gibt vllt. die Unicorns des erfolgreichen Lehrers der jetzt die 100k Rakete in der IT ist. Ausnahmen bestätigen in dem Fall nicht die Regel.

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WiWi Gast

Realistisches Gehalt nach Fernstudium mit Ende 40

Jonas123 schrieb am 07.10.2022:

Was für eine Antwort erwartest du denn hier?
Der IT-Bereich ist so groß und vielschichtig, dass dir niemand auch nur ansatzweise eine fundierte Auskunft zum Thema Gehalt geben kann. Pauschale Gehaltsangaben gibt es da nicht.

Dazu stellst du deine Frage in einem Internetforum, in dem jeder schreiben kann was er will.
Wie wahrscheinlich ist es, dass die hier gemachten Angaben auch wirklich den Tatsachen entsprechen.

Also ich finde das Forum nicht so schlecht. Wenn man nicht gerade dem erstbesten Post die volle Wahrheit zuspricht, sind die Antworten im Mittel doch schon sehr brauchbar gewesen. Die Fake-Antworten liest man relativ schnell raus bzw. werden durch andere Mitglieder schnell eingeordnet.

B2T:
Du bist Gymnasiallehrer ich denke mal für IT/ Mathe und nicht für Sport, also zumindest mal nicht komplett fachfremd. Kurze Antwort: ich sehe bei dir beim besten Willen nicht den Grund, warum man dir mehr als Einstiegsgehalt (+ Max. 10% Erfahrungsbonus) geben sollte. Je nach Aufgabe und Rolle sogar sehr kontraproduktiv für das Team, da du (sorry) nicht mehr der jüngste bist und dir daher eher wenig von jungen Burschen sagen lassen willst was du machen sollst. Bei „Kunden“ immer eine Inkompetenzvermutung im Raum steht. Der junge Informatiker mit 2 Jahren BE als Product Owner von SAP vs. der 50 jährige Lehrer und Quereinsteiger (lol dabei muss ich leider schon selbst lachen): wem traust du mehr zu?
Lehrer haben nicht gerade den besten Ruf, sind doch eher als Schmalspurakademiker bekannt die nur frontbeschallung kennen (1 Lehrer schallt auf 30 Schüler) Lehrer Labert vorne und Kinder sind auf Instagram. Ich sehe dich eher in pädagogischen/ wissensvermittelnden Aufgaben (deskriptiv) und weniger in der Anwendung / Sales oder im PL, was höhere Gehälter rechtfertigen würde. Du bist wenig formbar. Du lernst nicht mehr so schnell. Ende 40 sinkt die Kurve für neues lernen Rapid ab und dein USP ziehst du aus deiner Erfahrung (die du ja nicht hast). Ich könnte lange weitermachen aber du verstehst meinen Gedankengang.

Auf der anderen Seite:

Du bist mir eigentlich sehr sympathisch und ich schätze deinen Mut und deine Veränderungsbereitschaft. Du hast sicherlich eine gewisse Ruhe und Lebenserfahrung und ein Projekt kann manchmal wie ein Kindergarten sein, da würde eine Lehrer/ Erzieherrolle mit Authentizität sicher gut stützen. Vorausgesetzt sie erhält den notwendigen Respekt, was zumindest bei uns im Konzern eigentlich immer mit Rolle und Hierarchie korreliert.

Lange Rede kurzer Sinn:

Je nach Branche, Rolle, Overlap zu deinen Themen und Wohlwollen des Unternehmens schätze ich deinen „Marktwert“ auf max 65k plus minus 10% also eine Range von ~ 58k€ bis 72k€. Hier reden wir aber gewiss nicht von der 0815 Klitsche da sind es eher 45k ;)

BTW: schon krank dass du das noch im Forum fragen musst eigentlich

Danke für deinen sehr ausführlichen und sicherlich zutreffenden Kommentar.
Ich musste selber über die Vorstellung des 50-jährigen Lehrer-Quereinsteiger lachen ;-).

Also, Schuster, bleib bei deinen Leisten. Mein Problem ist, dass man überall liest/hört, dass in der IT wahnsinniger Fachkräftemangel herrscht und jeder Bachelorabsolvent mit Kusshand genommen würde. Man sich als Lehrer ja nicht weiterentwickeln könnte und dieser Beruf eine Sackgasse ist, der weit vor der Pensionierung im Burn-Out mündet. Dagegen lockt der lockere Programmiererjob mit 100k-Gehalt, Vertrauensarbeitszeit/Remote work, etc.

Ich habe meinen Post bewusst naiv formuliert, da ich denke, dass viele Leute auch einfach reden, um sich profilieren zu müssen.

Der Mangel ist da, aber halt nur für die eierlegende, 25 jährige Wollmilchsau mit Master und 5 Jahren BE ;)

Habe in meinem Umfeld ein paar Fälle von halt eher durchschnittlichen MINTlern. Die haben oftmals 1 - 1,5 Jahre gesucht um einen Job zu bekommen. Weder die Gehälter noch die Tätigkeit waren dabei das was sie sich erträumt hatten. Es ist halt wie überall: du musst bei den top 10% sein.

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WiWi Gast

Realistisches Gehalt nach Fernstudium mit Ende 40

Falls du verbeamtet bist, bleib lieber Gymnasiallehrer.

Ich war 5 Jahre Software-Entwickler und bin momentan in einer Position in der ich selbst Entwickler einstelle. Einen 50+ Jahre alten Quereinsteiger würde ich nur einstellen wenn er mich im Vorstellungsgespräch 100%ig überzeugt (sprich: seine Skills in verschiedenen (Coding-) Tests beweisen kann). Falls du nicht bereits langjährige Erfahrung im Programmieren hast, stell ich es mir relativ schwierig vor innerhalb eines Fernstudiums brauchbare Skills zu erlernen, die jemanden auf "Senior"-Level heben. Also würdest du vermutlich als Junior-Entwickler starten mit ~50k€/Jahr. Senior wären übrigens 75k€ - 85k€ bei uns.

Das mit der Selbstständigkeit kann klappen, wenn:

  • du sehr gut Programmieren kannst und am Besten sehr gut über aktuelle (!) Software-Architekturen informiert bist bzw. hier einiges an Erfahrung hast (e.g. ein Kubernetes-Cluster incl. HP-Datenbank in GCP aufsetzen; Build-pipelines in Bitbucket definieren, die Apps direkt in den App-Store pushen; Web-apps per Capacitor auf Android/iOS/Web releasen; etc.)
  • du Kontakte hast, die bereit wären deine Dienste zu buchen bis dein Netzwerk groß genug ist
  • du bereit bist lange zu Arbeiten (auch am WE, Feiertage, etc.)

Hast du diese 3 Punkte klappt es auch mit den 200k im Jahr. Wenn nicht - lass es bleiben.

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WiWi Gast

Realistisches Gehalt nach Fernstudium mit Ende 40

Stimmt, man muss sich schon lukrativ spezialisieren. Auf den 10001. Java/Python Entwickler nach 2 Udemy-Kursen warten keine 90k Jahresgehalt. Aber selbst der verdient noch relativ gutes Geld bei entspannter Arbeit, ggf. im Home Office. Habe auch im Bekanntenkreis Leute, die aus Pflege und Handwerk kommen und nochmal auf IT umgeschwenkt sind. Die sind alle keine Überflieger, aber mit ihren 50k absolut zufrieden.

100k als reiner Entwickler sind möglich, aber nur in größeren Konzernen (z.B. mein Cousin bei Siemens mit 110k in der höchsten Tarifstufe bei 40h) oder in hoch spezialisierten KMUs, die eher keine Quereinsteiger mit Ende 40 mehr nehmen.

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WiWi Gast

Realistisches Gehalt nach Fernstudium mit Ende 40

Sorry, aber nur wegen dem Gehalt macht das wirklich Null Sinn. Der ganz normale Angestellte ist bei ca 70k und das mit viel Berufserfahrung. Wenn du Top bist oder Freelancing machst ist mehr drin, aber auch das ist nicht garantiert.

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WiWi Gast

Realistisches Gehalt nach Fernstudium mit Ende 40

Ich finde es immer lustig wie überschwänglich positiv in einem BWL Forum von IT geredet wird.

Die Realität ist, dass in der IT für die meisten spätestens bei 70-80k Schluss ist. Für jemanden mit unterdurchschnittlichem Lebenslauf der in einem KMU arbeiten muss sogar eher bei 60k.
Klar gibt es auch Stellen >100k, aber das sind dann Spezialistenstellen wo auch da das dicke Gehalt erst nach 10-15 Jahren BE erreicht wird.

WLB hängt ganz massiv vom Unternehmen ab. Von 35h mit Zeiterfassung bis hin zu 60h ohne Zeiterfassung ist alles möglich. Sogar beim absolut identischen Job.
Selbes gilt auch beim Druck bzw. der Burnoutgefahr. Wenn man den falschen Laden erwischt, ist man trotz IT schneller im Burnout als einem lieb ist (eigene Erfahrung).

IT ist als Berufsfeld sicher aktuell attraktiver als viele andere Bereiche. Aber es ist nicht das Schlaraffenland, wo jeder Idiot für von Zuhause arbeiten sechsstellig verdient.
Die Mediangehälter der IT führen auch keine Statistik der bestbezahlten Berufe an.

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WiWi Gast

Realistisches Gehalt nach Fernstudium mit Ende 40

Jonas123 schrieb am 06.10.2022:

Ich möchte mich beruflich neu orientieren, mich dabei auch finanziell verbessern und strebe ein berufsbegleitendes Fernstudium im Bereich Informatik an. Man hört ja ständig von horrenden Gehältern über 100k, die in der IT-Branche auch ohne Studium gezahlt werden, bzw. von Selbstständigen, die von remote von überall in der Welt aus arbeiten und mit Mitte 40 in Rente gehen. Informiere ich mich im Internet über Gehälter, weisen die entsprechenden Seiten allerdings nur Gehälter zwischen 50k und 80k aus.
Was ist denn nun ein realistisches Gehalt nach Fernstudium und Branchenwechsel (derzeit Gymnasiallehrer) mit ca. Ende 40? Werden ältere Informatiker als Berufseinsteiger überhaupt eingestellt, wenn es mit der Selbstständigkeit nicht klappen sollte?

3/10, wirklich schöner Troll Versuch.

Als Gymnasiallehrer mit Mitte/Ende 40 wirst du irgendwo, wenn dir kein Bein ausgerissen hast, bei A13 oder A14 mit gut 6,5k brutto im Monat liegen.
Mangels Sozialabgaben bleiben da locker 5k netto und das würde ca. 110k brutto in der freien Wirtschaft entsprechen. Ohne die ganzen Goodies wie Nachmittags frei, perverse Pensionsansprüche und Unkündbarkeit.

Solche Gehälter wirst du in der Industrie nur als absoluter Experte in einem großen Konzern oder als Abteilungsleiter aufwärts verdienen. Das ist i. d. R. (99,95%) nichts für Absolventen,
Und zudem ist beides deutlich stressiger als ein Halbtagsjob in der Schule.

Es gibt wohl kaum einen Grund als verbeamteter Lehrer sich Strapazen eines Studiums in den 40ern zu geben um dann mit 20 Jahre jüngeren Konkurrenten um Einsteigerjobs zu konkurrieren.

antworten
WiWi Gast

Realistisches Gehalt nach Fernstudium mit Ende 40

WiWi Gast schrieb am 08.10.2022:

Jonas123 schrieb am 06.10.2022:

Ich möchte mich beruflich neu orientieren, mich dabei auch finanziell verbessern und strebe ein berufsbegleitendes Fernstudium im Bereich Informatik an. Man hört ja ständig von horrenden Gehältern über 100k, die in der IT-Branche auch ohne Studium gezahlt werden, bzw. von Selbstständigen, die von remote von überall in der Welt aus arbeiten und mit Mitte 40 in Rente gehen. Informiere ich mich im Internet über Gehälter, weisen die entsprechenden Seiten allerdings nur Gehälter zwischen 50k und 80k aus.
Was ist denn nun ein realistisches Gehalt nach Fernstudium und Branchenwechsel (derzeit Gymnasiallehrer) mit ca. Ende 40? Werden ältere Informatiker als Berufseinsteiger überhaupt eingestellt, wenn es mit der Selbstständigkeit nicht klappen sollte?

3/10, wirklich schöner Troll Versuch.

Als Gymnasiallehrer mit Mitte/Ende 40 wirst du irgendwo, wenn dir kein Bein ausgerissen hast, bei A13 oder A14 mit gut 6,5k brutto im Monat liegen.
Mangels Sozialabgaben bleiben da locker 5k netto und das würde ca. 110k brutto in der freien Wirtschaft entsprechen. Ohne die ganzen Goodies wie Nachmittags frei, perverse Pensionsansprüche und Unkündbarkeit.

Solche Gehälter wirst du in der Industrie nur als absoluter Experte in einem großen Konzern oder als Abteilungsleiter aufwärts verdienen. Das ist i. d. R. (99,95%) nichts für Absolventen,
Und zudem ist beides deutlich stressiger als ein Halbtagsjob in der Schule.

Es gibt wohl kaum einen Grund als verbeamteter Lehrer sich Strapazen eines Studiums in den 40ern zu geben um dann mit 20 Jahre jüngeren Konkurrenten um Einsteigerjobs zu konkurrieren.

Er hat nicht geschrieben, das er verbeamtet ist. Wir wissen auch nicht ob es sich um einen Quereinsteiger handelt oder ob der TE wirklich seit Mitte 20 Lehrer ist.
Man hört auch immer von angestellten Lehrern, die nur befristete Verträge haben und sich jedes Jahr vor den Sommerferien arbeitslos melden müssen und dann erst zum Start des neuen Schuljahr wieder angestellt werden, sprich 1 1/2 Monate jedes Jahr mit ALG 1 überbrücken müssen.

Muss auf den TE natürlich nicht zutreffen. Ich will nur sagen da fehlen doch zu viele Infos und es gibt schon realistische Optionen warum der TE vielleicht doch von einem Gehalt von ca. 100k profitieren könnte.

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Jonas123

Realistisches Gehalt nach Fernstudium mit Ende 40

WiWi Gast schrieb am 08.10.2022:

Jonas123 schrieb am 06.10.2022:

Ich möchte mich beruflich neu orientieren, mich dabei auch finanziell verbessern und strebe ein berufsbegleitendes Fernstudium im Bereich Informatik an. Man hört ja ständig von horrenden Gehältern über 100k, die in der IT-Branche auch ohne Studium gezahlt werden, bzw. von Selbstständigen, die von remote von überall in der Welt aus arbeiten und mit Mitte 40 in Rente gehen. Informiere ich mich im Internet über Gehälter, weisen die entsprechenden Seiten allerdings nur Gehälter zwischen 50k und 80k aus.
Was ist denn nun ein realistisches Gehalt nach Fernstudium und Branchenwechsel (derzeit Gymnasiallehrer) mit ca. Ende 40? Werden ältere Informatiker als Berufseinsteiger überhaupt eingestellt, wenn es mit der Selbstständigkeit nicht klappen sollte?

3/10, wirklich schöner Troll Versuch.

Als Gymnasiallehrer mit Mitte/Ende 40 wirst du irgendwo, wenn dir kein Bein ausgerissen hast, bei A13 oder A14 mit gut 6,5k brutto im Monat liegen.
Mangels Sozialabgaben bleiben da locker 5k netto und das würde ca. 110k brutto in der freien Wirtschaft entsprechen. Ohne die ganzen Goodies wie Nachmittags frei, perverse Pensionsansprüche und Unkündbarkeit.

Solche Gehälter wirst du in der Industrie nur als absoluter Experte in einem großen Konzern oder als Abteilungsleiter aufwärts verdienen. Das ist i. d. R. (99,95%) nichts für Absolventen,
Und zudem ist beides deutlich stressiger als ein Halbtagsjob in der Schule.

Es gibt wohl kaum einen Grund als verbeamteter Lehrer sich Strapazen eines Studiums in den 40ern zu geben um dann mit 20 Jahre jüngeren Konkurrenten um Einsteigerjobs zu konkurrieren.

Wo hast du diese Zahlen/Arbeitsbedingungen her?
Mit A13 bist du je nach Stufe bei ca. 65-75T Jahresbruttoäquivalent. Und da gibt es weder Urlaubs- noch Weihnachtsgeld on Top. Alles ist damit abgegolten. A14 wären 2000€-2500€ Brutto mehr. Ich komme auf genau 3778€ Netto, von denen noch 320€ für die PKV abgezogen werden, also effektiv 3458€ Netto.

Lehrer ist, je nach Fächern, sicherlich kein Halbtagsjob. Man arbeitet, die Ferien mit verrechnet, deutlich mehr als 40h die Woche, korrigiert zahlreiche Wochenenden und Nächte durch, hat bei 26-28h reiner Präsenz vor den Klassen deutlich mehr Stress als bei Büroarbeit, hat keine Pausen, etc.

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