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Wien ist das bessere München

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WiWi Gast

Wien ist das bessere München

  • Alle relevanten österreichischen Banken haben ihren Sitz in Wien, einige Konzerne haben HQ hier (OMV), jede T1,T2,T3 UB vertreten, alle Handy Dienstleister Österreichs haben ihr HQ in Wien
  • Die wohl beste Ubahn Anbindung der Welt, auch das Umland mit Sbahn leicht erreichbar
  • Bei weitem niedrigere Lebenserhaltungskosten als in München (Mieten je nach Staddteil ca 200-400 € billiger)
  • Sehr viele internationale Organisationen in Wien (United Nations)
  • Wenn man auf imperiale Bauten steht schlägt in Sachen Schönheit Wien dass hochgelobte München um Längen.
  • Reichlich Kulturangebot
  • Nachtleben wohl das geilste im DACH Raum nach Berlin.

Was sagt ihr dazu?

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WiWi Gast

Wien ist das bessere München

WiWi Gast schrieb am 28.08.2018:

  • Alle relevanten österreichischen Banken haben ihren Sitz in Wien, einige Konzerne haben HQ hier (OMV), jede T1,T2,T3 UB vertreten, alle Handy Dienstleister Österreichs haben ihr HQ in Wien
  • Die wohl beste Ubahn Anbindung der Welt, auch das Umland mit Sbahn leicht erreichbar
  • Bei weitem niedrigere Lebenserhaltungskosten als in München (Mieten je nach Staddteil ca 200-400 € billiger)
  • Sehr viele internationale Organisationen in Wien (United Nations)
  • Wenn man auf imperiale Bauten steht schlägt in Sachen Schönheit Wien dass hochgelobte München um Längen.
  • Reichlich Kulturangebot
  • Nachtleben wohl das geilste im DACH Raum nach Berlin.

Was sagt ihr dazu?

Na ja, Wien ist eine Weltstadt und Hauptstadt, München nur Millionen- und Landeshauptstadt. Du vergleichst Äpfel mit Birnen. Wien muss man eher mit London, Paris, Rom vergleichen. Da sieht es dann schon etwas mau aus. München ist wohl eher mit Hamburg oder Köln zu vergleichen. da sieht es wieder sehr gut aus.

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WiWi Gast

Wien ist das bessere München

Karriere Muc > Wien
Lebensqualität Muc < Wien

WiWi Gast schrieb am 28.08.2018:

WiWi Gast schrieb am 28.08.2018:

  • Alle relevanten österreichischen Banken haben ihren Sitz in Wien, einige Konzerne haben HQ hier (OMV), jede T1,T2,T3 UB vertreten, alle Handy Dienstleister Österreichs haben ihr HQ in Wien
  • Die wohl beste Ubahn Anbindung der Welt, auch das Umland mit Sbahn leicht erreichbar
  • Bei weitem niedrigere Lebenserhaltungskosten als in München (Mieten je nach Staddteil ca 200-400 € billiger)
  • Sehr viele internationale Organisationen in Wien (United Nations)
    -Wenn man auf imperiale Bauten steht schlägt in Sachen Schönheit Wien dass hochgelobte München um Längen.
  • Reichlich Kulturangebot
  • Nachtleben wohl das geilste im DACH Raum nach Berlin.

Was sagt ihr dazu?

Na ja, Wien ist eine Weltstadt und Hauptstadt, München nur Millionen- und Landeshauptstadt. Du vergleichst Äpfel mit Birnen. Wien muss man eher mit London, Paris, Rom vergleichen. Da sieht es dann schon etwas mau aus. München ist wohl eher mit Hamburg oder Köln zu vergleichen. da sieht es wieder sehr gut aus.

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WiWi Gast

Wien ist das bessere München

WiWi Gast schrieb am 28.08.2018:

WiWi Gast schrieb am 28.08.2018:

  • Alle relevanten österreichischen Banken haben ihren Sitz in Wien, einige Konzerne haben HQ hier (OMV), jede T1,T2,T3 UB vertreten, alle Handy Dienstleister Österreichs haben ihr HQ in Wien
  • Die wohl beste Ubahn Anbindung der Welt, auch das Umland mit Sbahn leicht erreichbar
  • Bei weitem niedrigere Lebenserhaltungskosten als in München (Mieten je nach Staddteil ca 200-400 € billiger)
  • Sehr viele internationale Organisationen in Wien (United Nations)
  • Wenn man auf imperiale Bauten steht schlägt in Sachen Schönheit Wien dass hochgelobte München um Längen.
  • Reichlich Kulturangebot
  • Nachtleben wohl das geilste im DACH Raum nach Berlin.

Was sagt ihr dazu?

Na ja, Wien ist eine Weltstadt und Hauptstadt, München nur Millionen- und Landeshauptstadt. Du vergleichst Äpfel mit Birnen. Wien muss man eher mit London, Paris, Rom vergleichen. Da sieht es dann schon etwas mau aus. München ist wohl eher mit Hamburg oder Köln zu vergleichen. da sieht es wieder sehr gut aus.

Wenn man von der Einwohnerzahl ausgeht ist Wien ganz klar mit München zu vergleichen, die von dir genannten Städte sind in Sachen größe doppelt bis sechsmal so groß.

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WiWi Gast

Wien ist das bessere München

Das mit der Größe ist sicher richtig. Dennoch hat Wien einen ganz anderen Status. Erst einmal ist es historisch gesehen eben eine echte Weltstadt, was man auch an den Bauten sieht. Zum anderen ist es der wirtschaftliche und gesellschaftliche Mittelpunkt eines Staates. Das ist in München alles nicht so. Im übrigen ist Hamburg sogar größer als München.

WiWi Gast schrieb am 28.08.2018:

  • Alle relevanten österreichischen Banken haben ihren Sitz in Wien, einige Konzerne haben HQ hier (OMV), jede T1,T2,T3 UB vertreten, alle Handy Dienstleister Österreichs haben ihr HQ in Wien
  • Die wohl beste Ubahn Anbindung der Welt, auch das Umland mit Sbahn leicht erreichbar
  • Bei weitem niedrigere Lebenserhaltungskosten als in München (Mieten je nach Staddteil ca 200-400 € billiger)
  • Sehr viele internationale Organisationen in Wien (United Nations)
    -Wenn man auf imperiale Bauten steht schlägt in Sachen Schönheit Wien dass hochgelobte München um Längen.
  • Reichlich Kulturangebot
  • Nachtleben wohl das geilste im DACH Raum nach Berlin.

Was sagt ihr dazu?

Na ja, Wien ist eine Weltstadt und Hauptstadt, München nur Millionen- und Landeshauptstadt. Du vergleichst Äpfel mit Birnen. Wien muss man eher mit London, Paris, Rom vergleichen. Da sieht es dann schon etwas mau aus. München ist wohl eher mit Hamburg oder Köln zu vergleichen. da sieht es wieder sehr gut aus.

Wenn man von der Einwohnerzahl ausgeht ist Wien ganz klar mit München zu vergleichen, die von dir genannten Städte sind in Sachen größe doppelt bis sechsmal so groß.

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WiWi Gast

Wien ist das bessere München

Aber angesichts dem Fakt, dass in Wien deutsch gesprochen wird, sollte es doch ein sehr attraktiver Ort für deutsche Absolventen sein. Keine Frage, in Wien gibt es ja bereits hunderttausende Deutsche aber gerade hier im Forum scheint Wien in Sachen Ortswahl sehr unterrepräsentiert zu sein, was schon bemerkenswert ist, wenn man bedenkt dass man in Wien nahezu dieselben Möglichkeiten wie in München hat + noch besserem Kultur- und Freizeitangebot.

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WiWi Gast

Wien ist das bessere München

Ja, Wien ist eine Top Stadt.

Problem: wer will im beschaulichen Österreich leben? Und tolle Exit-Optionen gibt es in Wien nun wirklich nicht.

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WiWi Gast

Wien ist das bessere München

Woran machst du das beste Ubahn Netz der Welt fest?
Ich denke gegen so einige asiatische Städte sieht das dann eher schlecht aus.

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WiWi Gast

Wien ist das bessere München

Persönlich präferiere ich Wien auch gegenüber München, aber man muss eben auch erwähnen, dass die Gehälter niedriger sind. Mieten sind günstiger, dafür Lebensmittel wieder teurer. Rein finanziell nimmt sich das also wohl Nichts.

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WiWi Gast

Wien ist das bessere München

WiWi Gast schrieb am 28.08.2018:

Persönlich präferiere ich Wien auch gegenüber München, aber man muss eben auch erwähnen, dass die Gehälter niedriger sind. Mieten sind günstiger, dafür Lebensmittel wieder teurer. Rein finanziell nimmt sich das also wohl Nichts.

In Österreich zahlst du einen ganzen Batzen weniger steuern bei einer besseren Altersvorsorge.

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WiWi Gast

Wien ist das bessere München

WiWi Gast schrieb am 28.08.2018:

Ja, Wien ist eine Top Stadt.

Problem: wer will im beschaulichen Österreich leben? Und tolle Exit-Optionen gibt es in Wien nun wirklich nicht.

Mondi, Strabag, OMV, Raiffeisen International und Erste Bank Group (beide Banken sehr stark auch in Osteuropa vertreten) sind schon gute Exit Optionen.
Und ich wüsste nicht was an Österreich beschaulicher sein soll als an Bayern.

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WiWi Gast

Wien ist das bessere München

Und es ist eben auch nur Österreich. Selbst wenn Wien historisch und tatsächlich über München anzusiedeln ist, bleibt München das kulturelle und wirtschaftliche Aushängeschild der BRD. Dagegen ist Wien halt einfach nur Hauptstadt eines relativ kleinen und unbedeutenden Staates in Europa, ähnlich wie die Hauptstädte der baltischen oder skandinavischen Länder.

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WiWi Gast

Wien ist das bessere München

WiWi Gast schrieb am 28.08.2018:

  • Alle relevanten österreichischen Banken haben ihren Sitz in Wien, einige Konzerne haben HQ hier (OMV), jede T1,T2,T3 UB vertreten, alle Handy Dienstleister Österreichs haben ihr HQ in Wien
  • Die wohl beste Ubahn Anbindung der Welt, auch das Umland mit Sbahn leicht erreichbar
  • Bei weitem niedrigere Lebenserhaltungskosten als in München (Mieten je nach Staddteil ca 200-400 € billiger)
  • Sehr viele internationale Organisationen in Wien (United Nations)
    -Wenn man auf imperiale Bauten steht schlägt in Sachen Schönheit Wien dass hochgelobte München um Längen.
  • Reichlich Kulturangebot
  • Nachtleben wohl das geilste im DACH Raum nach Berlin.

Was sagt ihr dazu?

Super geil! Jetzt noch BMW, Siemens, Infineon, Max Planck, Fraunhofer, P1, Berge und Seen, Maximilianstrasse, Bayern München / Allianz Arena und dann "pakn mias" oder wie man dann so sagt.

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WiWi Gast

Wien ist das bessere München

WiWi Gast schrieb am 28.08.2018:

Und es ist eben auch nur Österreich. Selbst wenn Wien historisch und tatsächlich über München anzusiedeln ist, bleibt München das kulturelle und wirtschaftliche Aushängeschild der BRD. Dagegen ist Wien halt einfach nur Hauptstadt eines relativ kleinen und unbedeutenden Staates in Europa, ähnlich wie die Hauptstädte der baltischen oder skandinavischen Länder.

Wobei du "klein und unbedeutend" jetzt wohl etwas zu negativ auslegst. Um ehrlich zu sein interessiert es mich nicht wirklich, ob "meine" Stadt im internationalen Vergleich super wichtig ist. Österreich oder Skandinavien sind ja trotz der Größe ganz vorne mit dabei was Lebensstandard angeht.

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WiWi Gast

Wien ist das bessere München

"Hach" und wenn ich mir vorstelle man ist in München so Partner bei einer UB, mit teurer Daunenjacke dann über den Viktorialienmarkt und an den Ständen so stehenbleiben und einen grüßen der Maximilian oder Julian heisst und dann die eigenen Kinder blond mit Kindergröße Ralph Lauren, und einen echten SUV also X5 mit allen Extras. Und Haus mit Sprossenfenstern.

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WiWi Gast

Wien ist das bessere München

Ich glaub für die Österreicher ist Wien ziemlich bedeutend und wer das nicht so sieht, muss da ja nicht arbeiten.

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WiWi Gast

Wien ist das bessere München

WiWi Gast schrieb am 28.08.2018:

"Hach" und wenn ich mir vorstelle man ist in München so Partner bei einer UB, mit teurer Daunenjacke dann über den Viktorialienmarkt und an den Ständen so stehenbleiben und einen grüßen der Maximilian oder Julian heisst und dann die eigenen Kinder blond mit Kindergröße Ralph Lauren, und einen echten SUV also X5 mit allen Extras. Und Haus mit Sprossenfenstern.

?

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WiWi Gast

Wien ist das bessere München

Hamburg > München

WiWi Gast schrieb am 28.08.2018:

WiWi Gast schrieb am 28.08.2018:

  • Alle relevanten österreichischen Banken haben ihren Sitz in Wien, einige Konzerne haben HQ hier (OMV), jede T1,T2,T3 UB vertreten, alle Handy Dienstleister Österreichs haben ihr HQ in Wien
  • Die wohl beste Ubahn Anbindung der Welt, auch das Umland mit Sbahn leicht erreichbar
  • Bei weitem niedrigere Lebenserhaltungskosten als in München (Mieten je nach Staddteil ca 200-400 € billiger)
  • Sehr viele internationale Organisationen in Wien (United Nations)
    -Wenn man auf imperiale Bauten steht schlägt in Sachen Schönheit Wien dass hochgelobte München um Längen.
  • Reichlich Kulturangebot
  • Nachtleben wohl das geilste im DACH Raum nach Berlin.

Was sagt ihr dazu?

Na ja, Wien ist eine Weltstadt und Hauptstadt, München nur Millionen- und Landeshauptstadt. Du vergleichst Äpfel mit Birnen. Wien muss man eher mit London, Paris, Rom vergleichen. Da sieht es dann schon etwas mau aus. München ist wohl eher mit Hamburg oder Köln zu vergleichen. da sieht es wieder sehr gut aus.

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WiWi Gast

Wien ist das bessere München

Wien = München > Hamburg >>>>>>> Berlin

WiWi Gast schrieb am 28.08.2018:

Hamburg > München

WiWi Gast schrieb am 28.08.2018:

WiWi Gast schrieb am 28.08.2018:

  • Alle relevanten österreichischen Banken haben ihren Sitz in Wien, einige Konzerne haben HQ hier (OMV), jede T1,T2,T3 UB vertreten, alle Handy Dienstleister Österreichs haben ihr HQ in Wien
  • Die wohl beste Ubahn Anbindung der Welt, auch das Umland mit Sbahn leicht erreichbar
  • Bei weitem niedrigere Lebenserhaltungskosten als in München (Mieten je nach Staddteil ca 200-400 € billiger)
  • Sehr viele internationale Organisationen in Wien (United Nations)
    -Wenn man auf imperiale Bauten steht schlägt in Sachen Schönheit Wien dass hochgelobte München um Längen.
  • Reichlich Kulturangebot
  • Nachtleben wohl das geilste im DACH Raum nach Berlin.

Was sagt ihr dazu?

Na ja, Wien ist eine Weltstadt und Hauptstadt, München nur Millionen- und Landeshauptstadt. Du vergleichst Äpfel mit Birnen. Wien muss man eher mit London, Paris, Rom vergleichen. Da sieht es dann schon etwas mau aus. München ist wohl eher mit Hamburg oder Köln zu vergleichen. da sieht es wieder sehr gut aus.

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WiWi Gast

Wien ist das bessere München

Hamburg > München = Wien >>>>>>>>Frankfurt/Main>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>Berlin

WiWi Gast schrieb am 28.08.2018:

Wien = München > Hamburg >>>>>>> Berlin

WiWi Gast schrieb am 28.08.2018:

Hamburg > München

WiWi Gast schrieb am 28.08.2018:

WiWi Gast schrieb am 28.08.2018:

  • Alle relevanten österreichischen Banken haben ihren Sitz in Wien, einige Konzerne haben HQ hier (OMV), jede T1,T2,T3 UB vertreten, alle Handy Dienstleister Österreichs haben ihr HQ in Wien
  • Die wohl beste Ubahn Anbindung der Welt, auch das Umland mit Sbahn leicht erreichbar
  • Bei weitem niedrigere Lebenserhaltungskosten als in München (Mieten je nach Staddteil ca 200-400 € billiger)
  • Sehr viele internationale Organisationen in Wien (United Nations)
    -Wenn man auf imperiale Bauten steht schlägt in Sachen Schönheit Wien dass hochgelobte München um Längen.
  • Reichlich Kulturangebot
  • Nachtleben wohl das geilste im DACH Raum nach Berlin.

Was sagt ihr dazu?

Na ja, Wien ist eine Weltstadt und Hauptstadt, München nur Millionen- und Landeshauptstadt. Du vergleichst Äpfel mit Birnen. Wien muss man eher mit London, Paris, Rom vergleichen. Da sieht es dann schon etwas mau aus. München ist wohl eher mit Hamburg oder Köln zu vergleichen. da sieht es wieder sehr gut aus.

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WiWi Gast

Wien ist das bessere München

Als Deutscher ist man in Wien eher weniger willkommen.. spreche aus Erfahrung

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WiWi Gast

Wien ist das bessere München

Kann ich nur bestätigen. Habe selber 2 Jahre in München gelebt und war dann heilfroh, endlich wieder in Wien zu sein.

Miete 500EUR vs. 1.100 EUR
Ubahn Intervalle 2-3 Minuten vs. 10 Minuten
Steuerbegünstigtes 13. und 14. Gehalt per Gesetz
Geile Christkindlmärkte mit Punsch in verschiedenen Sorten vs. Weihnachtmarkt mit langweiligem Glühwein
Voga, Passage und andere Clubs deutlich besser als P1 und Konsorten

Inwiefern München bessere Exits für BWL hat wage ich auch zu bezweifeln. BMW, MAN, Siemens & Allianz sind die größten Arbeitgeber vs. in Wien Erste Bank Group, Raiffeisen, OMV, Strabag & Uniqa.

Dazu noch Hauptsitz nahezu aller (ex) staatlicher Unternehmen (ÖBB, ORF, Post, Telekom Austria etc.) während in Deutschland diese auf andere Städte verteilt sind (Bonn, Frankfurt, Berlin,...).

Deutschland ist sehr fragmentiert, nur 7 der 30 DAX30 haben ihren Sitz in München. Während in Wien 25 der 36 ATXPrime Unternehmen ihren Sitz in Wien haben.

WiWi Gast schrieb am 28.08.2018:

  • Alle relevanten österreichischen Banken haben ihren Sitz in Wien, einige Konzerne haben HQ hier (OMV), jede T1,T2,T3 UB vertreten, alle Handy Dienstleister Österreichs haben ihr HQ in Wien
  • Die wohl beste Ubahn Anbindung der Welt, auch das Umland mit Sbahn leicht erreichbar
  • Bei weitem niedrigere Lebenserhaltungskosten als in München (Mieten je nach Staddteil ca 200-400 € billiger)
  • Sehr viele internationale Organisationen in Wien (United Nations)
    -Wenn man auf imperiale Bauten steht schlägt in Sachen Schönheit Wien dass hochgelobte München um Längen.
  • Reichlich Kulturangebot
  • Nachtleben wohl das geilste im DACH Raum nach Berlin.

Was sagt ihr dazu?

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WiWi Gast

Wien ist das bessere München

Also mal ernsthaft: jetzt werden hier österreichische Regionalplayer (Raiffeisen) und Unternehmen, von denen ich teilweise noch nie gehört habe (Strabag), mit den Weltkonzernen BMW, Allianz, Siemens und Co. gleichgestellt?! Made my Day :D

Wien ist ne schöne Stadt und die Mieten sind niedrig. Aber karrieretechnisch hat die Stadt nicht viel zu bieten, zumindest nicht auf internationalem Niveau. Und die Gehälter sind auch geringer als in Deutschland.

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WiWi Gast

Wien ist das bessere München

Just my 2 Cents:

Karriere: Man kann natürlich auch in österreichischen Konzernen gut Karriere machen. Dafür, dass das Land nur 8 Mio. Einwohner hat, gibt es sehr viele große international agierende Konzerne (v.a. in Osteuropa). Klar ist das nicht vergleichbar mit den DAX-Riesen, ist ja logisch, aber man konkurriert ja auch mit weitaus weniger Menschen um die attraktiven Positionen.

Gehalt: Das Gehalt mag niedriger erscheinen als in Deutschland, aber man erhält das Gehalt ausnahmslos 14x im Jahr, wobei man für das 13. und 14. Gehalt quasi keine Steuern zahlt. Hinzu kommt das weitaus bessere Rentensystem (in D versucht man vergeblich, ein Niveau von 40% zu halten, während es in Österreich im Durchschnitt 90% beträgt).

Stadt: Ich persönlich mag ja das viele Grün und den eher dörflichen Charakter von München, wenn man den Verkehr weglässt. Wien ist viel monumentaler durch die imperiale Vergangenheit und wirkt dadurch viel größer und dichter. Für mich hat Wien eher den Anschein einer Weltstadt, da hier viele internationale Organisationen ihren Sitz haben. Wien ist zudem Hauptstadt der Geheimdienste und Tagungsort vieler politischer Gipfel zwischen Ost und West, historisch bedingt.

Lebenshaltungskosten: Mieten und öff. Verkehr sind wesentlich günstiger, dafür quasi alles andere teurer (v.a. Lebensmittel und Drogerie).

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WiWi Gast

Wien ist das bessere München

WiWi Gast schrieb am 29.08.2018:

Also mal ernsthaft: jetzt werden hier österreichische Regionalplayer (Raiffeisen) und Unternehmen, von denen ich teilweise noch nie gehört habe (Strabag), mit den Weltkonzernen BMW, Allianz, Siemens und Co. gleichgestellt?! Made my Day :D

Wien ist ne schöne Stadt und die Mieten sind niedrig. Aber karrieretechnisch hat die Stadt nicht viel zu bieten, zumindest nicht auf internationalem Niveau. Und die Gehälter sind auch geringer als in Deutschland.

Schön blöd, wenn die Regionalbank Raiffeisen eine höhere Market Cap hat als die Deutsche Bank und Strabag 60% aller Baustellen in Deutschland führt.

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WiWi Gast

Wien ist das bessere München

Nur mal so am Rande: Es hat schon seinen Grund, warum die Mieten in Wien so gering sind und die in München so hoch.

Aber abgesehen von Karriere schlägt Wien München in allen Kategorien. München ist ein Dorf mit viel Verkehr, Wien eine monumentale Stadt mit vielen internationalen Organisationen und Tagungen.

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WiWi Gast

Wien ist das bessere München

Nach dem GAWC-Ranking ist Wien in der Kategorie Alpha- und München nur Beta+.

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WiWi Gast

Wien ist das bessere München

International gesehen ist Wien deutlich relevanter als München, allein schon wegen UNO, OPEC, Tagungen, Geheimdienste, Botschaften etc.

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WiWi Gast

Wien ist das bessere München

WiWi Gast schrieb am 29.08.2018:

Also mal ernsthaft: jetzt werden hier österreichische Regionalplayer (Raiffeisen) und Unternehmen, von denen ich teilweise noch nie gehört habe (Strabag), mit den Weltkonzernen BMW, Allianz, Siemens und Co. gleichgestellt?! Made my Day :D

Wien ist ne schöne Stadt und die Mieten sind niedrig. Aber karrieretechnisch hat die Stadt nicht viel zu bieten, zumindest nicht auf internationalem Niveau. Und die Gehälter sind auch geringer als in Deutschland.

Als BWL-Student noch nicht den Namen Strabag gehört zu haben, spricht aber gegen Dich. Kennst Du etwa nur die Namen der DAX- Unternehmen?

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WiWi Gast

Wien ist das bessere München

"Wien ist heute als internationaler Kongress- und Tagungsort Sitz von über 30 internationalen Organisationen, darunter das Erdölkartell OPEC, die internationale Atomenergiebehörde IAEO und die OSZE, und zählt damit zu den Weltstädten. Das Büro der Vereinten Nationen in Wien (UNOV) beherbergt im Vienna International Centre (VIC) einen der vier Amtssitze der UNO, im Volksmund meist als UNO-City bezeichnet."

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WiWi Gast

Wien ist das bessere München

In Österreich geht aber karrieretechnisch traditionell viel über das richtige Parteibuch.

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WiWi Gast

Wien ist das bessere München

WiWi Gast schrieb am 29.08.2018:

In Österreich geht aber karrieretechnisch traditionell viel über das richtige Parteibuch.

Spätestens seit die FPÖ an der Macht ist gilt das so auch nicht mehr.

Parteibuch z.B. der ÖVP (öst. CDU nur ausländerfeindlicher) bringt dir nur was wenn du in den Kammern der Arbeitgeber Karriere machen willst, welche in AUT sehr mächtig sind.

Für UB oder Konzern bringt dir auch nur Fleiß etwas und, wenn die Möglichkeit besteht, Arbeit in studentischen UBs.

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WiWi Gast

Wien ist das bessere München

Wien ist die einzige Millionenstadt im deutschen Raum, die in den letzten hundert Jahren geschrumpft ist. Das Bruttoinlandsprodukt pro Kopf liegt bei unter 50k€ und damit etwa auf dem Niveau von Bremen (muc >70k€). Der Wiener Airport hat nicht mal halb so viele Fluggäste wie der Münchner.

So könnte man stundenlang weiter machen, Wien profitiert einzig von seinem Status als historische Weltstadt. Setzt man wirtschaftliche Maßstäbe, ist Wien aber weit abgeschlagen und verliert im deutschsprachigen und europäischen Raum zunehmend an Bedeutung. Es würde ja auch keiner mehr Bonn als wichtige Stadt einordnen, nur weil es vor 30 Jahren mal Hauptstadt war und da ein paar ehemalige Staatskonzerne sitzen.

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WiWi Gast

Wien ist das bessere München

Für mich gilt
Köln = Wien > München = Hamburg > Berlin

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WiWi Gast

Wien ist das bessere München

Alles schön und gut, aber da macht ihr die Rechnung ohne die Österreicher, den aktuellen politischen Vibe dort, deren dortige Mentalität und Meinung gegenüber uns Deutschen. Es ist keine Seltenheit, dass man in Wien als Deutscher beschimpft wird. Leider.

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WiWi Gast

Wien ist das bessere München

Zumindest bei den Konzernen hier kann ich aus Erfahrung sagen, dass die Einstiegsgehälter etwas niedriger sind, sich die Unterschiede aber schnell nivellieren. Bin im mittleren Management eines großen ATX Unternehmens und verdiene hier das gleiche wie ich bei DAX in Deutschland kriegen würde, Headhunteranfragen etc. sind auch identisch vom Range her. Ich denke dabei natürlich ans Netto, was in AT deutlich mehr vom Brutto ausmacht (50k in AT = 60k in DE). Gleichzeitig ist das Rentenniveau hier sehr viel höher.

Der Nachteil ist natürlich, dass die ganzen "Konzerne" hier für deutsche Verhältnisse immer noch relativ klein und unbekannt sind. Bei Einsteigern kann ich mir vorstellen, dass dadurch ein evtl. Wechsel zurück nach Deutschland schwieriger wird weil die große Marke im CV fehlt. Auf höheren Ebenen dagegen kennt man sich schon aus und ich kann mich über mangelndes Interesse aus Deutschland nicht beklagen.

Was man wissen muss: Hier herrscht tatsächlich eine "südlichere" Arbeitsmentalität. Dadurch ist es leichter, als High Performer wahrgenommen zu werden, gleichzeitig eckt man aber öfter an. Bei der "Freunderlwirtschaft" ist man als Deutscher zum Glück außer Konkurrenz. Die Österreicher unterstellen einem gerne pauschal, dass man eh unpolitisch ist und nur an Inhalt/Leistung interessiert. Hat alles seine Vor- und Nachteile.

Insgesamt würde ich jedem raten, dort hinzugehen, wo es ihm gefällt. Karrieren verlaufen sowieso nie geradlinig. Der beste Karrierebooster meiner Meinung nach ist eine gewisse Lebenszufriedenheit und positive Einstellung.

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WiWi Gast

Wien ist das bessere München

WiWi Gast schrieb am 29.08.2018:

Für mich gilt
Köln = Wien > München = Hamburg > Berl

Im Ernst? Ich sehe das eher so:

Berlin = Wien >München = Hamburg >>> Frankfurt >>> Dortmund = Duisburg = Köln

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WiWi Gast

Wien ist das bessere München

WiWi Gast schrieb am 29.08.2018:

Nur mal so am Rande: Es hat schon seinen Grund, warum die Mieten in Wien so gering sind und die in München so hoch.

Aber abgesehen von Karriere schlägt Wien München in allen Kategorien. München ist ein Dorf mit viel Verkehr, Wien eine monumentale Stadt mit vielen internationalen Organisationen und Tagungen.

Ja, es hat den Grund, dass es in Wien sehr viel öffentlich geförderte Wohnungen gibt. Das hat nichts damit zu tun, dass Wien wirtschaftlich schwach ist, wie Du wohl suggerieren willst.

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WiWi Gast

Wien ist das bessere München

Pro Wien:

  • Günstigere Mieten

Neutral:

  • beides schöne Städte

Contra Wien:

  • Karriere: kaum Konzerne, die außerhalb Österreichs bekannt sind. Sorry, aber mit Raiffeisen, Strabag und Co. lockst du wirklich niemanden hinter dem Ofen hervor. Das sind regionale und unbekannte Zwerge im Vergleich zu den DAX-Riesen.
  • Niedrigere Gehälter (trotz 13.+14.)
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WiWi Gast

Wien ist das bessere München

Für die "richtigen" Münchner stellt sich die Frage überhaupt nicht. In München sind so viele Leute schon zum Berufseinstieg stark verwurzelt, weil ihre Familien in Stadt und Umgebung zu Hause sind. Da hat man dann beste Connections in viele Unternehmen und in die Politik, ist Mitglied in Segelclubs oder sonstigen Vereinen seit der Jugend und die Familie hält ein paar nette Immobilien in der Stadt. Ich kenne wirklich genug von diesen Leuten. Die haben nur ein müdes Lachen übrig, wenn jemand anfängt, über die niedrigeren Steuern in Wien oder die billigeren Mieten in Berlin zu faseln.

antworten
WiWi Gast

Wien ist das bessere München

WiWi Gast schrieb am 29.08.2018:

Für die "richtigen" Münchner stellt sich die Frage überhaupt nicht. In München sind so viele Leute schon zum Berufseinstieg stark verwurzelt, weil ihre Familien in Stadt und Umgebung zu Hause sind. Da hat man dann beste Connections in viele Unternehmen und in die Politik, ist Mitglied in Segelclubs oder sonstigen Vereinen seit der Jugend und die Familie hält ein paar nette Immobilien in der Stadt. Ich kenne wirklich genug von diesen Leuten. Die haben nur ein müdes Lachen übrig, wenn jemand anfängt, über die niedrigeren Steuern in Wien oder die billigeren Mieten in Berlin zu faseln.

Schon einmal mit den besseren Kreisen der Hamburger Gesellschaft in Kontakt gekommen? Dagegen geht es in München ziemlich bodenständig zu.

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WiWi Gast

Wien ist das bessere München

WiWi Gast schrieb am 29.08.2018:

Für die "richtigen" Münchner stellt sich die Frage überhaupt nicht. In München sind so viele Leute schon zum Berufseinstieg stark verwurzelt, weil ihre Familien in Stadt und Umgebung zu Hause sind. Da hat man dann beste Connections in viele Unternehmen und in die Politik, ist Mitglied in Segelclubs oder sonstigen Vereinen seit der Jugend und die Familie hält ein paar nette Immobilien in der Stadt. Ich kenne wirklich genug von diesen Leuten. Die haben nur ein müdes Lachen übrig, wenn jemand anfängt, über die niedrigeren Steuern in Wien oder die billigeren Mieten in Berlin zu faseln.

Ist ja schön und gut, nur ist das für 99% der Forumsmitglieder nicht relevant. Mal davon abgesehen, dass mir diese Justus Typen im Studium sowieso auf die Nerven gingen.

Grüße aus Berlin

antworten
WiWi Gast

Wien ist das bessere München

WiWi Gast schrieb am 29.08.2018:

Wien ist die einzige Millionenstadt im deutschen Raum, die in den letzten hundert Jahren geschrumpft ist. Das Bruttoinlandsprodukt pro Kopf liegt bei unter 50k€ und damit etwa auf dem Niveau von Bremen (muc >70k€).

...und weit über dem vom hochgelobten Berlin (35000€).

antworten
WiWi Gast

Wien ist das bessere München

WiWi Gast schrieb am 29.08.2018:

WiWi Gast schrieb am 29.08.2018:

Für die "richtigen" Münchner stellt sich die Frage überhaupt nicht. In München sind so viele Leute schon zum Berufseinstieg stark verwurzelt, weil ihre Familien in Stadt und Umgebung zu Hause sind. Da hat man dann beste Connections in viele Unternehmen und in die Politik, ist Mitglied in Segelclubs oder sonstigen Vereinen seit der Jugend und die Familie hält ein paar nette Immobilien in der Stadt. Ich kenne wirklich genug von diesen Leuten. Die haben nur ein müdes Lachen übrig, wenn jemand anfängt, über die niedrigeren Steuern in Wien oder die billigeren Mieten in Berlin zu faseln.

Ist ja schön und gut, nur ist das für 99% der Forumsmitglieder nicht relevant. Mal davon abgesehen, dass mir diese Justus Typen im Studium sowieso auf die Nerven gingen.

Grüße aus Berlin

Ich denke schon, dass das für viele hier relevant ist. Genau solche Leute sind doch die üblichen „Target“-Studenten. Da hat die Familie eben häufig ein Haus am Tegernsee oder einen Mietsblock in Schwabing (sofern aus München) oder ein Ferienhaus auf Sylt (falls aus Hamburg). Die Frage, ob die Miete 500 oder 1.000 EUR/Monat beträgt ist da meist sekundär.

antworten
WiWi Gast

Wien ist das bessere München

Ich bin nach meinem Master in Wien direkt hier geblieben und arbeite jetzt hier bei einer Big4 & kann mich nicht beklagen. Die Stadt ist super und die einzige deutsche Großstadt, die bei mir einen ähnlichen Stellenwert einnimmt wäre Hamburg, aber das ist ja wie immer alles subjektiv.

Ausgerechnet habe ich es jetzt nicht genau, aber von der Kaufkraft liege ich wohl etwas über den Big4 Leuten, die in MUC/HH/FFM angefangen haben. Rein vom Geld her fährt man wohl am besten in einer der kleineren, deutschen Niederlassungen mit günstigen Mieten wie Leipzig oder Hannover, aber die haben dort natürlich auch weniger offene Stellen.

Hauptgrund für mich damals war eigentlich, dass ich nach Umzug für den Bachelor,für Praktika, dann für den Master und 3 Auslandsaufenthalte das Umziehen langsam satt hatte und nicht wieder meinen Freundeskreis aufgeben wollte. Also ich bin auf jeden Fall zufrieden her & kann sowohl das Studium als auch das Leben in Wien nur empfehlen :-)

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WiWi Gast

Wien ist das bessere München

WiWi Gast schrieb am 29.08.2018:

Ist ja schön und gut, nur ist das für 99% der Forumsmitglieder nicht relevant. Mal davon abgesehen, dass mir diese Justus Typen im Studium sowieso auf die Nerven gingen.

Grüße aus Berlin

Das übliche Publikum des Forums ist tatsächlich dieses typische Aufsteiger-Metier, das relativ krampfhaft versucht das Einstiegsgehalt zu optimieren, um auch mal dazuzugehören. Dass eigentlich Vermögen viel entscheidender als Arbeitseinkommen ist, blenden halt hier viele aus.
Es ist eben so, dass für einige Leute die Wahl der Heimatstadt wirklich komplett ohne Rücksicht auf Kosten und Preisniveaus getroffen wird.

P.S. Berlin geht uns im Süden der Republik auch auf die Nerven aber was solls

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WiWi Gast

Wien ist das bessere München

WiWi Gast schrieb am 29.08.2018:

WiWi Gast schrieb am 29.08.2018:

Ist ja schön und gut, nur ist das für 99% der Forumsmitglieder nicht relevant. Mal davon abgesehen, dass mir diese Justus Typen im Studium sowieso auf die Nerven gingen.

Grüße aus Berlin

Das übliche Publikum des Forums ist tatsächlich dieses typische Aufsteiger-Metier, das relativ krampfhaft versucht das Einstiegsgehalt zu optimieren, um auch mal dazuzugehören. Dass eigentlich Vermögen viel entscheidender als Arbeitseinkommen ist, blenden halt hier viele aus.
Es ist eben so, dass für einige Leute die Wahl der Heimatstadt wirklich komplett ohne Rücksicht auf Kosten und Preisniveaus getroffen wird.

P.S. Berlin geht uns im Süden der Republik auch auf die Nerven aber was solls

Also ich habe nicht unbedingt den Eindruck, dass an den Target Unis die Aufsteigertypen dominieren. Ich kann da allerdings auch nur für die WHU und die LSE sprechen. Die Situation an anderen Unis kenne ich nicht so gut. Was mir aber in der Tat bei verschiedenen Anlässen aufgefallen ist, ist, dass die Leute aus Mannheim/Goethe häufig dem Aufsteigermilieu zu entstammen scheinen.

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WiWi Gast

Wien ist das bessere München

WiWi Gast schrieb am 29.08.2018:

WiWi Gast schrieb am 29.08.2018:

Ist ja schön und gut, nur ist das für 99% der Forumsmitglieder nicht relevant. Mal davon abgesehen, dass mir diese Justus Typen im Studium sowieso auf die Nerven gingen.

Grüße aus Berlin

Das übliche Publikum des Forums ist tatsächlich dieses typische Aufsteiger-Metier, das relativ krampfhaft versucht das Einstiegsgehalt zu optimieren, um auch mal dazuzugehören. Dass eigentlich Vermögen viel entscheidender als Arbeitseinkommen ist, blenden halt hier viele aus.
Es ist eben so, dass für einige Leute die Wahl der Heimatstadt wirklich komplett ohne Rücksicht auf Kosten und Preisniveaus getroffen wird.

P.S. Berlin geht uns im Süden der Republik auch auf die Nerven aber was solls

Und was meinst du wohl wieso ich dann in Berlin bin? Ein Tipp: sicherlich nicht, um mich als Arbeitnehmer ausnehmen zu lassen (und ja, ich weiß dass es auch in München eine florierende Start Up Szene gibt, aber mit einem deutlich schlechteren Kosten-Nutzen-Verhältnis).

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WiWi Gast

Wien ist das bessere München

Na ja, in Wien wird eigentlich jeder beschimpft, der kein echter Wiener ist :-)

WiWi Gast schrieb am 29.08.2018:

Alles schön und gut, aber da macht ihr die Rechnung ohne die Österreicher, den aktuellen politischen Vibe dort, deren dortige Mentalität und Meinung gegenüber uns Deutschen. Es ist keine Seltenheit, dass man in Wien als Deutscher beschimpft wird. Leider.

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WiWi Gast

Wien ist das bessere München

Berlin = Wien und Köln = Duisburg
Hahahaha, ich lach mich schlapp. Diese Städte könnten jeweils nicht unterschiedlicher sein!

WiWi Gast schrieb am 29.08.2018:

WiWi Gast schrieb am 29.08.2018:

Für mich gilt
Köln = Wien > München = Hamburg > Berl

Im Ernst? Ich sehe das eher so:

Berlin = Wien >München = Hamburg >>> Frankfurt >>> Dortmund = Duisburg = Köln

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WiWi Gast

Wien ist das bessere München

Wiener Grant halt.

WiWi Gast schrieb am 10.08.2019:

Na ja, in Wien wird eigentlich jeder beschimpft, der kein echter Wiener ist :-)

WiWi Gast schrieb am 29.08.2018:

Alles schön und gut, aber da macht ihr die Rechnung ohne die Österreicher, den aktuellen politischen Vibe dort, deren dortige Mentalität und Meinung gegenüber uns Deutschen. Es ist keine Seltenheit, dass man in Wien als Deutscher beschimpft wird. Leider.

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WiWi Gast

Wien ist das bessere München

Lebensqualität zerlegt Wien München und das auf ganzer Linie.
Karrieremäßig sind München, FFM, Stuttgart deutlich besser, lukrativer und sinnvoller vor allem als Deutscher.

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WiWi Gast

Wien ist das bessere München

Um den Punkt nochmal aufzunehmen. Ich überlege meinen Master in Wien zu machen und würde evtl. auch gerne 3-5 Jahre danach dort arbeiten. Kommt man dort mit Wienern klar, oder ist man dort eher unter sich? Sprich deutsche unter "Ausländern", und "Österreicher unter sich"

WiWi Gast schrieb am 10.08.2019:

Na ja, in Wien wird eigentlich jeder beschimpft, der kein echter Wiener ist :-)

WiWi Gast schrieb am 29.08.2018:

Alles schön und gut, aber da macht ihr die Rechnung ohne die Österreicher, den aktuellen politischen Vibe dort, deren dortige Mentalität und Meinung gegenüber uns Deutschen. Es ist keine Seltenheit, dass man in Wien als Deutscher beschimpft wird. Leider.

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WiWi Gast

Wien ist das bessere München

Kann man, wie in jeder anderen Stadt auch, nicht pauschalisieren. Einfach machen und selbst rausfinden für deine Leute.

WiWi Gast schrieb am 11.08.2019:

Um den Punkt nochmal aufzunehmen. Ich überlege meinen Master in Wien zu machen und würde evtl. auch gerne 3-5 Jahre danach dort arbeiten. Kommt man dort mit Wienern klar, oder ist man dort eher unter sich? Sprich deutsche unter "Ausländern", und "Österreicher unter sich"

WiWi Gast schrieb am 10.08.2019:

Na ja, in Wien wird eigentlich jeder beschimpft, der kein echter Wiener ist :-)

WiWi Gast schrieb am 29.08.2018:

Alles schön und gut, aber da macht ihr die Rechnung ohne die Österreicher, den aktuellen politischen Vibe dort, deren dortige Mentalität und Meinung gegenüber uns Deutschen. Es ist keine Seltenheit, dass man in Wien als Deutscher beschimpft wird. Leider.

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WiWi Gast

Wien ist das bessere München

Sofern du nicht deine deutsche Mentalität dauernd raushängen lässt, kommst du mit den Wiener klar ;) . Und ja, die Gruppen sind gemischt (Man spricht ja auch dieselbe Sprache...)

BTW: Ein paar österreichische Vokabeln sollte man schon lernen:
Tüte = Sackerl
Schorle = Gespritzter
etc.

LG
eine Wiener mit deutschen Kollegen.

WiWi Gast schrieb am 11.08.2019:

Um den Punkt nochmal aufzunehmen. Ich überlege meinen Master in Wien zu machen und würde evtl. auch gerne 3-5 Jahre danach dort arbeiten. Kommt man dort mit Wienern klar, oder ist man dort eher unter sich? Sprich deutsche unter "Ausländern", und "Österreicher unter sich"

WiWi Gast schrieb am 10.08.2019:

Na ja, in Wien wird eigentlich jeder beschimpft, der kein echter Wiener ist :-)

WiWi Gast schrieb am 29.08.2018:

Alles schön und gut, aber da macht ihr die Rechnung ohne die Österreicher, den aktuellen politischen Vibe dort, deren dortige Mentalität und Meinung gegenüber uns Deutschen. Es ist keine Seltenheit, dass man in Wien als Deutscher beschimpft wird. Leider.

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WiWi Gast

Wien ist das bessere München

Wenn du WU meinst.
Würde als Deutscher mit Ellenbogen und Deutscher Tugend agieren.
Mit WUlern willst ned befreundet sein außer als Mittel zum Zweck.

WiWi Gast schrieb am 11.08.2019:

Um den Punkt nochmal aufzunehmen. Ich überlege meinen Master in Wien zu machen und würde evtl. auch gerne 3-5 Jahre danach dort arbeiten. Kommt man dort mit Wienern klar, oder ist man dort eher unter sich? Sprich deutsche unter "Ausländern", und "Österreicher unter sich"

WiWi Gast schrieb am 10.08.2019:

Na ja, in Wien wird eigentlich jeder beschimpft, der kein echter Wiener ist :-)

WiWi Gast schrieb am 29.08.2018:

Alles schön und gut, aber da macht ihr die Rechnung ohne die Österreicher, den aktuellen politischen Vibe dort, deren dortige Mentalität und Meinung gegenüber uns Deutschen. Es ist keine Seltenheit, dass man in Wien als Deutscher beschimpft wird. Leider.

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WiWi Gast

Wien ist das bessere München

Ich denke auch, dass man als Deutscher keine Probleme mit den Wienern bekommt. Ich finde es gibt auch nicht so krasse Unterschiede wie zu den Schweizern. Da ist man as Deutscher schon weniger gern gesehen als in Wien. Außerdem sind viele in Wien von anderswo, echte Wiener findet man eher seltener - vor allem seltener an der Uni.

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WiWi Gast

Wien ist das bessere München

Wien ist vielleicht das bessere Dresden, mehr aber auch nicht

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WiWi Gast

Wien ist das bessere München

WiWi Gast schrieb am 11.08.2019:

Ich denke auch, dass man als Deutscher keine Probleme mit den Wienern bekommt. Ich finde es gibt auch nicht so krasse Unterschiede wie zu den Schweizern. Da ist man as Deutscher schon weniger gern gesehen als in Wien. Außerdem sind viele in Wien von anderswo, echte Wiener findet man eher seltener - vor allem seltener an der Uni.

+1 In der schweiz wirst du wie ein türke behandelt. Komischerweise wird man dort besser behandelt wenn man englisch redet anstatt deutsch

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WiWi Gast

Wien ist das bessere München

WiWi Gast schrieb am 29.08.2018:

Wien ist die einzige Millionenstadt im deutschen Raum, die in den letzten hundert Jahren geschrumpft ist. Das Bruttoinlandsprodukt pro Kopf liegt bei unter 50k€ und damit etwa auf dem Niveau von Bremen (muc >70k€). Der Wiener Airport hat nicht mal halb so viele Fluggäste wie der Münchner.

So könnte man stundenlang weiter machen, Wien profitiert einzig von seinem Status als historische Weltstadt. Setzt man wirtschaftliche Maßstäbe, ist Wien aber weit abgeschlagen und verliert im deutschsprachigen und europäischen Raum zunehmend an Bedeutung. Es würde ja auch keiner mehr Bonn als wichtige Stadt einordnen, nur weil es vor 30 Jahren mal Hauptstadt war und da ein paar ehemalige Staatskonzerne sitzen.

Hm - warum ist Wien wohl geschrumpt? Tipp: 2 Weltkriege in denen AUT etwa 5/6 seiner Landfläche verloren hat?

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WiWi Gast

Wien ist das bessere München

Für mich als Tiroler folgende Überlegung:

München Pro:

  1. Nur 2h enfernt und günstigs Flixbus Verbindung
  2. Fühlt sich noch mehr wie Heimat an
  3. Guter Arbeitsmarkt (wobei für mich als Powi Wien mind genauso viel bietet)
  4. Mir sind die Deutschen und vor allem Bayern sympathischer als die oft abgehobenen Wiener
  5. Sicherer und weniger Ghettos (In Wien 15 oder Praterstern ist es Nachts echt unangenehm)

München Contra:

  1. Sehr teure Mietpreise und Wohnungssuche wird ne Herausforderung
  2. Weniger Netto vom Brutto. Kein 13. und 14. Gehalt
  3. Weniger Bekannte aus München
  4. Trotz 1,5 mio Einwohner ein eher dörflicher Charakter
  5. Miese Kack Rente in Deutschland

Für Wien gilt das Gegenteil

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WiWi Gast

Wien ist das bessere München

Denke man vergleicht auch etwas zwei Lebenseinstellungen, München ist deutlich mehr auf Business und Karriere ausgelegt während Wien sehr stark auf Lebensqualität setzt (zb nach 16h sind die meisten Büros leer). Muss man überlegen, was man will.

Beim Geld Thema verdienst du in Wien deutlich weniger, hast aber auch weniger Miete & Freizeitkosten (Lebensmittelvergleich spar ich mir jetzt). Sprich, das Realeinkommen ist gefühlt ähnlich.

Und zum Vergleich Deutsche und Österreicher empfehle ich das Video von Michael Mittermeier beim NDR ;-)

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WiWi Gast

Wien ist das bessere München

Natürlich ist Wien das bessere München.

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WiWi Gast

Wien ist das bessere München

Hier ein deutscher in Wien.

Denke der größte Punkt als deutscher ist immer da Gehalt. In DE erhält man nach den Bachelor Brutto auf jeden Fall mehr als hier mit Master. Habe den Vergleich von Siemens in DE und AT. Aber was solls?

  1. Hat man von seinem Netto extrem viel und man kann sich durch die Mieten super Wohnungen auch in Jungenjahren und "geringen" Einkommen leisten.
  2. Hier dreht sich alles immer nur im irgendwelche DAX30-Unternehmen. Wenn das alles ist was für euch zählt, dann ist Wien wsl. wirklich falsch. Aber wo unterscheidet sich die Karriere oder ähnliches zw. eine Bank in AT und DE? Zwischen Konzernzentrale ATX und DAX Unternehmen?

Ich bin super glücklich in Wien. Natürlich kann ich mir vorstellen wieder nach DE zu gehen, wenn ich mir das ganze in Süddeutschland dann anschaue bin ich dankbar in Wien leben zudürfen. Sehe keinerlei Vorteile.

Was auch ein Punkt ist, was für euch wsl. alle negativ ist. Sowohl im Audit als auch in der Beratung gibt es nur sehr sehr wenige Hotelmandate. Man ist also (fast) immer in Wien und muss nicht unnötig seine Zeit an Flughäfen und Bahnhöfen verbingen.

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WiWi Gast

Wien ist das bessere München

WiWi Gast schrieb am 17.03.2021:

Hier ein deutscher in Wien.

Denke der größte Punkt als deutscher ist immer da Gehalt. In DE erhält man nach den Bachelor Brutto auf jeden Fall mehr als hier mit Master. Habe den Vergleich von Siemens in DE und AT. Aber was solls?

  1. Hat man von seinem Netto extrem viel und man kann sich durch die Mieten super Wohnungen auch in Jungenjahren und "geringen" Einkommen leisten.
  2. Hier dreht sich alles immer nur im irgendwelche DAX30-Unternehmen. Wenn das alles ist was für euch zählt, dann ist Wien wsl. wirklich falsch. Aber wo unterscheidet sich die Karriere oder ähnliches zw. eine Bank in AT und DE? Zwischen Konzernzentrale ATX und DAX Unternehmen?

Ich bin super glücklich in Wien. Natürlich kann ich mir vorstellen wieder nach DE zu gehen, wenn ich mir das ganze in Süddeutschland dann anschaue bin ich dankbar in Wien leben zudürfen. Sehe keinerlei Vorteile.

Was auch ein Punkt ist, was für euch wsl. alle negativ ist. Sowohl im Audit als auch in der Beratung gibt es nur sehr sehr wenige Hotelmandate. Man ist also (fast) immer in Wien und muss nicht unnötig seine Zeit an Flughäfen und Bahnhöfen verbingen.

Warum reden hier alle bei den Ausgaben immer nur über Miete? Insgesamt sind die Lebenshaltungskosten in Österreich höher, insbesondere in Wien. Wenn du dann ein paar Euro bei der Miete sparst und dafür an anderer Stelle ausgibst, ist das relativ egal.
Die Gehaltsunterschiede sind auch nicht dramatisch, dafür lohnt sich Wien sicher nicht

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WiWi Gast

Wien ist das bessere München

Dem kann ich mich eigentlich anschließen. Ja Wien hat keine DAX Giganten (wobei euch Bosch und Siemens hier echt groß sind) aber das macht in der täglichen Arbeit wenig unterschied. Wenn ich Bock auf Bank habe, dann ist die Erste Group mindestens so gut wie die DB oder CoBa, gleiches im Versicherungsbereich mit Allianz oder Vienna Insurance Group. Die Märkte sind halt andere.

Einzig, wenn Automotive euer Fokus ist, dann hat Deutschland mehr zu bieten. Gehalt kann ich aus Erfahrung sagen ist in Wien Netto sehr ähnlich wie Stuttgart oder Köln, in FFM und MUC ist es mehr, in Berlin deutlich weniger. Ausschlaggebend sind die Kosten, die du für ein gutes Leben brauchst (Wohnung, Freizeit, Essen) und da ist Wien top.

Und ich bin auch gespannt, was sich in Sachen Innovation & Startups tut, nachdem Wien mit Bitpanda sein erstes Unicorn hat :-)

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WiWi Gast

Wien ist das bessere München

WiWi Gast schrieb am 17.03.2021:

Hier ein deutscher in Wien.

Denke der größte Punkt als deutscher ist immer da Gehalt. In DE erhält man nach den Bachelor Brutto auf jeden Fall mehr als hier mit Master. Habe den Vergleich von Siemens in DE und AT. Aber was solls?

  1. Hat man von seinem Netto extrem viel und man kann sich durch die Mieten super Wohnungen auch in Jungenjahren und "geringen" Einkommen leisten.
  2. Hier dreht sich alles immer nur im irgendwelche DAX30-Unternehmen. Wenn das alles ist was für euch zählt, dann ist Wien wsl. wirklich falsch. Aber wo unterscheidet sich die Karriere oder ähnliches zw. eine Bank in AT und DE? Zwischen Konzernzentrale ATX und DAX Unternehmen?

Ich bin super glücklich in Wien. Natürlich kann ich mir vorstellen wieder nach DE zu gehen, wenn ich mir das ganze in Süddeutschland dann anschaue bin ich dankbar in Wien leben zudürfen. Sehe keinerlei Vorteile.

Was auch ein Punkt ist, was für euch wsl. alle negativ ist. Sowohl im Audit als auch in der Beratung gibt es nur sehr sehr wenige Hotelmandate. Man ist also (fast) immer in Wien und muss nicht unnötig seine Zeit an Flughäfen und Bahnhöfen verbingen.

Warum reden hier alle bei den Ausgaben immer nur über Miete? Insgesamt sind die Lebenshaltungskosten in Österreich höher, insbesondere in Wien. Wenn du dann ein paar Euro bei der Miete sparst und dafür an anderer Stelle ausgibst, ist das relativ egal.
Die Gehaltsunterschiede sind auch nicht dramatisch, dafür lohnt sich Wien sicher nicht

Vertraut man Expat Seiten und deren cost of living Rechnern, ist Wien z.B. 18% billiger als FFM, 15% billiger als MUC, 10% günstiger als Köln und auf dem selben Level wie Berlin. Jetzt müsste man noch ungefähr die Netto Gehälter vergleichen und dann kann man hier eine gute Aussage treffen. Ich denke ehrlich gesagt es wird sich nicht viel nehmen, vll kommt man auf +-10%. Gut verdienen kann man sowohl in DE als auch in Wien bei großen Konzernen in großen Positionen.

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WiWi Gast

Wien ist das bessere München

WiWi Gast schrieb am 17.03.2021:

Hier ein deutscher in Wien.

Denke der größte Punkt als deutscher ist immer da Gehalt. In DE erhält man nach den Bachelor Brutto auf jeden Fall mehr als hier mit Master. Habe den Vergleich von Siemens in DE und AT. Aber was solls?

  1. Hat man von seinem Netto extrem viel und man kann sich durch die Mieten super Wohnungen auch in Jungenjahren und "geringen" Einkommen leisten.
  2. Hier dreht sich alles immer nur im irgendwelche DAX30-Unternehmen. Wenn das alles ist was für euch zählt, dann ist Wien wsl. wirklich falsch. Aber wo unterscheidet sich die Karriere oder ähnliches zw. eine Bank in AT und DE? Zwischen Konzernzentrale ATX und DAX Unternehmen?

Ich bin super glücklich in Wien. Natürlich kann ich mir vorstellen wieder nach DE zu gehen, wenn ich mir das ganze in Süddeutschland dann anschaue bin ich dankbar in Wien leben zudürfen. Sehe keinerlei Vorteile.

Was auch ein Punkt ist, was für euch wsl. alle negativ ist. Sowohl im Audit als auch in der Beratung gibt es nur sehr sehr wenige Hotelmandate. Man ist also (fast) immer in Wien und muss nicht unnötig seine Zeit an Flughäfen und Bahnhöfen verbingen.

Warum reden hier alle bei den Ausgaben immer nur über Miete? Insgesamt sind die Lebenshaltungskosten in Österreich höher, insbesondere in Wien. Wenn du dann ein paar Euro bei der Miete sparst und dafür an anderer Stelle ausgibst, ist das relativ egal.
Die Gehaltsunterschiede sind auch nicht dramatisch, dafür lohnt sich Wien sicher nicht

Vertraut man Expat Seiten und deren cost of living Rechnern, ist Wien z.B. 18% billiger als FFM, 15% billiger als MUC, 10% günstiger als Köln und auf dem selben Level wie Berlin. Jetzt müsste man noch ungefähr die Netto Gehälter vergleichen und dann kann man hier eine gute Aussage treffen. Ich denke ehrlich gesagt es wird sich nicht viel nehmen, vll kommt man auf +-10%. Gut verdienen kann man sowohl in DE als auch in Wien bei großen Konzernen in großen Positionen.

Finde nicht das die lebenshaltungskosten in Wien höher sind und ich habe in beiden Städten gelebt. Essen gehen zb ist in Wien deutlich günstiger. In München zählt man sogar für einen Döner schnell mal 4 5 euro. Bei anderen Dienstleistungen ist es nicht anders.

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WiWi Gast

Wien ist das bessere München

Also was marginal teuer ist sind Lebenmittel und Drogerieprodukte. Letztere fallen aber nicht ins Gewicht ob ich nun 5 oder 6 Euro im Monat ausgebe ist wohl nicht wichtig. Lebensmittel sind gefühlt teurer, wenn man jedoch zu Hofer oder Penny geht, sollte es keinen unterschied machen.
Hier gibt es einfach deutlich mehr Supermärkte (Spar, Denns oder Billa) als Diskounter. Aber all in all sind die Mehrkosten für Nahrung wohl auf max. 20-40 Euro im Monat zu beziffern (pro Person).
Hingegen spart man nicht nur bei der Miete, auch Strom, Mobilfunk, Internet... ist günstiger. Eben so ÖPNV kostet hier 365 EUR p.a., da kenne ich zahlreiche deutsche Freunde die sehr neidisch sind.

Alles in allem lässt sich natürlich streiten was jetzt besser ist. Für mich als Wahl-Wiener spricht aber sehr viel für und recht wenig gegen Wien.
Nur als Bsp. ich wohne inzwischen alleine in meiner ehemaligen 2er WG 84qm sehr zentrale Lage, kann in wenigen Minuten in den 1. Bezirk gehen, ebenso zum Naschmarkt oder zur Mariehilferstr.
Inkl. aller Kosten (Miete, Strom, Gas, Internet, Versicherung, Thermenwartung....) Zahle ich keine 10€ pro qm. Das kann mit in ähnlicher Lage keine top Stadt in Deutschland bieten.
Vertrag ist aus 2018 also kein alter Vertrag o.ä. er ist befristet und dadurch per Gesetz -25% auf die normale Miete.

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WiWi Gast

Wien ist das bessere München

Sehe auch die Miete und die ÖPNV als die zwei großen Kostentreiber (+ Auto wenn man eines hat) und da ist es wenig zu diskutieren, dass Wien deutlich günstiger ist als München. Wird aber über das Gehalt ausgeglichen geh ich mal davon aus (hab noch nie in München gearbeitet). Als Masterabsolvent bist du in Wien um die 45k brutto, was in Deutschland zirka 50k sind… wenn du netto in München zirka 500€ mehr im Monat netto brauchst müsstest du in München 61k brutto verdienen. Ist das realistisch?

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WiWi Gast

Wien ist das bessere München

WiWi Gast schrieb am 18.03.2021:

Sehe auch die Miete und die ÖPNV als die zwei großen Kostentreiber (+ Auto wenn man eines hat) und da ist es wenig zu diskutieren, dass Wien deutlich günstiger ist als München. Wird aber über das Gehalt ausgeglichen geh ich mal davon aus (hab noch nie in München gearbeitet). Als Masterabsolvent bist du in Wien um die 45k brutto, was in Deutschland zirka 50k sind… wenn du netto in München zirka 500€ mehr im Monat netto brauchst müsstest du in München 61k brutto verdienen. Ist das realistisch?

Bei deiner Annahme passt das eigentlich genau. Ich habe mal den Brutto-Netto-Rechner von der AK und vom Handelsblatt bemüht.
Hier fällt schon auf, wie viel leichter das System in AT ist. Vielleich auch noch ein Pro Punkt für Wien. Die Digitalisierung ist deutlich weiter. Arbeitnehmerveranlagung=Lohnsteuerausgleich, kann sehr bequem online auf der Seite des Finanzamts erledigt werden.
Auch wollte ich schauen was eine Jahreskarte in München für alle Zonen kostet. Kannte mich dort aber auch nicht wirklich aus.
Bei 45.000 EUR (14 Gehälter) hat man in AT netto 30.888,66 EUR.
Bei 61.000 EUR (denke auch mal All-in mit Boni) hat man in DE netto 37.132,74 EUR.
Bei der Annahme von 500 EUR pro Monat mehr in München zu bezahlen, haut das ziemlich genau hin.

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WiWi Gast

Wien ist das bessere München

"Lebensmittel sind gefühlt teurer, wenn man jedoch zu Hofer oder Penny geht, sollte es keinen unterschied machen."

Doch es macht einen Unterschied. Habe in Köln und Wien studiert. Und war meist bei Penny, Rewe, LIDL einkaufen und führe seit meinem Studium ein Haushaltsbuch. Während bei uns die originale Cola (1.25) mal gerne für 0,79 Euro im Angebot ist, hatte ich das in Wien damals nie. (um mal ein Beispiel zu nennen). Ist aber schon 7 Jahre her.

Meine Lebensmittelkosten in Wien waren knapp 20% teurer als später in Köln.

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WiWi Gast

Wien ist das bessere München

...Jetzt muss man natürlich dazu sagen, dass UBs und Jobs im banking (vorallem Erste und RBI) im Vergleich mit DE die gleichen Bruttogehälter zahlen. Mit einem ~70K Einstieg in T3 UB bist du deshalb in Österreich netto schon unter den Top 4-5 % der Verdiener und lebst deutlich besser als in Deutschland, vorallem besser als München.

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WiWi Gast

Wien ist das bessere München

WiWi Gast schrieb am 19.03.2021:

Sehe auch die Miete und die ÖPNV als die zwei großen Kostentreiber (+ Auto wenn man eines hat) und da ist es wenig zu diskutieren, dass Wien deutlich günstiger ist als München. Wird aber über das Gehalt ausgeglichen geh ich mal davon aus (hab noch nie in München gearbeitet). Als Masterabsolvent bist du in Wien um die 45k brutto, was in Deutschland zirka 50k sind… wenn du netto in München zirka 500€ mehr im Monat netto brauchst müsstest du in München 61k brutto verdienen. Ist das realistisch?

Bei deiner Annahme passt das eigentlich genau. Ich habe mal den Brutto-Netto-Rechner von der AK und vom Handelsblatt bemüht.
Hier fällt schon auf, wie viel leichter das System in AT ist. Vielleich auch noch ein Pro Punkt für Wien. Die Digitalisierung ist deutlich weiter. Arbeitnehmerveranlagung=Lohnsteuerausgleich, kann sehr bequem online auf der Seite des Finanzamts erledigt werden.
Auch wollte ich schauen was eine Jahreskarte in München für alle Zonen kostet. Kannte mich dort aber auch nicht wirklich aus.
Bei 45.000 EUR (14 Gehälter) hat man in AT netto 30.888,66 EUR.
Bei 61.000 EUR (denke auch mal All-in mit Boni) hat man in DE netto 37.132,74 EUR.
Bei der Annahme von 500 EUR pro Monat mehr in München zu bezahlen, haut das ziemlich genau hin.

In Wien bleiben dir also ca. 8% mehr vom Brutto Gehalt über. Bedeutet dein Brutto in DE muss schon mal mindestens 8% über dem von Österreich liegen. Wenn man jetzt noch bedenkt dass Wien im Vgl. zu FFM oder MUC ca. 15% günstiger ist, braucht mal relativ gesehen >20% mehr Bruttogehalt in MUC/FFM wie in Wien. Ich denke es ist daher realistisch zu sagen, es bewegt sich ungefähr auf dem selben Level. Das was in Wien weniger gezahlt wird hat man am Ende durch weniger Steuern und geringere Lebenshaltungskosten wieder drin.

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WiWi Gast

Wien ist das bessere München

Der Kostenfaktor ist das eine aber man sollte auch nie vergessen, dass Wien einfach eine echt coole Stadt zum Leben ist. Wenn du Snobby wie München willst gehst du in die Innere Stadt oder nach Döbling, wenn du Hipster wie Berlin willst ab nach Mariahilf oder Neubau… Die Kombination machts. Und wer mal im Sommer in den Weinbergen beim Heurigen gesessen ist den braucht man eh nicht mehr überzeugen ;-)

Das große Fragezeichen ist die Zukunfssicherheit der Stadt. Wenn man sich mal die Arbeitsplätze der Fortune 500 ansieht dann ist es schwierig. Als Beispiel Apple, die in Österreich 30 Mitarbeiter haben (ohne Sales Staff bei Media Markt) aber in München stark investieren und ausbauen. Und auch an neuen Digitalcompanies kommt (abgesehen con Bitpanda) nicht so viel nach (das ist aber auch oft die München vs. Berlin Diskussion)

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WiWi Gast

Wien ist das bessere München

Und München bietet Siemens, BMW, MTU, Allianz etc etc. Echte Global Player.

Wie ist (schöne) Provinz.

Ich find persönlich München auch überteuert, überlaufen, überhypt.
Aber was Karriere angeht ist München Tier 1 im Dach Raum. Wien eher Tier 3.

WiWi Gast schrieb am 28.08.2018:

Ja, Wien ist eine Top Stadt.

Problem: wer will im beschaulichen Österreich leben? Und tolle Exit-Optionen gibt es in Wien nun wirklich nicht.

Mondi, Strabag, OMV, Raiffeisen International und Erste Bank Group (beide Banken sehr stark auch in Osteuropa vertreten) sind schon gute Exit Optionen.
Und ich wüsste nicht was an Österreich beschaulicher sein soll als an Bayern.

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WiWi Gast

Wien ist das bessere München

Karriere Mannheim > muc > wien
lebensqualität wien > mannheim > muc

WiWi Gast schrieb am 28.08.2018:

Karriere Muc > Wien
Lebensqualität Muc < Wien

WiWi Gast schrieb am 28.08.2018:

WiWi Gast schrieb am 28.08.2018:

  • Alle relevanten österreichischen Banken haben ihren Sitz in Wien, einige Konzerne haben HQ hier (OMV), jede T1,T2,T3 UB vertreten, alle Handy Dienstleister Österreichs haben ihr HQ in Wien
  • Die wohl beste Ubahn Anbindung der Welt, auch das Umland mit Sbahn leicht erreichbar
  • Bei weitem niedrigere Lebenserhaltungskosten als in München (Mieten je nach Staddteil ca 200-400 € billiger)
  • Sehr viele internationale Organisationen in Wien (United Nations)
    -Wenn man auf imperiale Bauten steht schlägt in Sachen Schönheit Wien dass hochgelobte München um Längen.
  • Reichlich Kulturangebot
  • Nachtleben wohl das geilste im DACH Raum nach Berlin.

Was sagt ihr dazu?

Na ja, Wien ist eine Weltstadt und Hauptstadt, München nur Millionen- und Landeshauptstadt. Du vergleichst Äpfel mit Birnen. Wien muss man eher mit London, Paris, Rom vergleichen. Da sieht es dann schon etwas mau aus. München ist wohl eher mit Hamburg oder Köln zu vergleichen. da sieht es wieder sehr gut aus.

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WiWi Gast

Wien ist das bessere München

Nein, tun sie leider nicht. Gerade die Einstiegsjobs zahlen in Österreich und Wien weniger als in Deutschland und z.B. beim Banking Frankfurt, oder UB, wo du es eben vergleichst. Die Deutsche Bank ist auch immernoch größer im Sinne von Geschäftsbereichen als die Banken in Österreich (Bilanzsumme, Investment Bank etc.) - Auch wenn die Deutsche Bank absolut leidet die letzten 10+ Jahre. BIG 4 zahlen auch weniger übrigens...

Es ist dasselbe übrigens in den Niederlanden. Was schade ist, beides attraktive Länder ansonsten aber für BWLer nicht das ideale.

WiWi Gast schrieb am 19.03.2021:

...Jetzt muss man natürlich dazu sagen, dass UBs und Jobs im banking (vorallem Erste und RBI) im Vergleich mit DE die gleichen Bruttogehälter zahlen. Mit einem ~70K Einstieg in T3 UB bist du deshalb in Österreich netto schon unter den Top 4-5 % der Verdiener und lebst deutlich besser als in Deutschland, vorallem besser als München.

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WiWi Gast

Wien ist das bessere München

WiWi Gast schrieb am 19.03.2021:

Der Kostenfaktor ist das eine aber man sollte auch nie vergessen, dass Wien einfach eine echt coole Stadt zum Leben ist. Wenn du Snobby wie München willst gehst du in die Innere Stadt oder nach Döbling, wenn du Hipster wie Berlin willst ab nach Mariahilf oder Neubau… Die Kombination machts. Und wer mal im Sommer in den Weinbergen beim Heurigen gesessen ist den braucht man eh nicht mehr überzeugen ;-)

Das große Fragezeichen ist die Zukunfssicherheit der Stadt. Wenn man sich mal die Arbeitsplätze der Fortune 500 ansieht dann ist es schwierig. Als Beispiel Apple, die in Österreich 30 Mitarbeiter haben (ohne Sales Staff bei Media Markt) aber in München stark investieren und ausbauen. Und auch an neuen Digitalcompanies kommt (abgesehen con Bitpanda) nicht so viel nach (das ist aber auch oft die München vs. Berlin Diskussion)

Da muss man aber auch sagen, dass die Kaufkraft der Gehälter seit den 1990er in Österreich stagniert und die Einstiegsgehälter weit niedriger sind, als was sie noch in 95-01 waren. Zusätzlich sind die Kosten für gewisse Güter und Dienstleistungen explodiert.

Bitpanda (auch wenn es seit dieser Woche ein Unicorn ist) ist für das was es ist viel zu teuer und Charged Fees des Todes. Unabhängig davon hat es z.B. eine Grund weshalb Österreicher (N26 z.B.) bewusst in Deutschland gründen. In Österreich ist man da noch eher so Kaiser-Franz-Josef Zeit. So schön Wien auch ist (ich bin Wiener) so sehr musst du dort dann doch kämpfen um einen Job zu ergattern der halt auch wirklich Spaß macht und gut bezahlt wird.

Bitpanda z.B. sucht eher Entwickler und einer der Gründer hat mir mal bei einer Konferenz verraten, dass er z.B. nie in Österreich gegründet hätte, wenn er gewusst hätte was da für Hürden in Österreich auf ihn zukommen.

Außerdem ist die Miete auch nur in Altbauwohnungen günstig, was wiederum den Durchschnittspreis der Mieten verzerrt. Oftmals musst du dann auch klagen, weil die Vermieter dich über den Tisch ziehen wollen. Wenns ne unbefristete Wohnung ist, dann ist die vrmtl. eh Weg. Du musst auch mal so eine Wohnung bekommen. Da wird echt drum gekämpft (https://www.immopreise.at/Wien/Wohnung/Miete)

Also es ist in Wien durchaus normal das mehr als 50% deines Gehalts mal nur für Miete draufgehen. Die Preise für Lebensmittel sind doch erheblich teurer als in Deutschland obwohl das Zentrallager für Tirol z.B. in Bayern steht. Selbst "österreichische" Produkte von Rauch sind doch erheblich billiger.

Versteht mich nicht falsch. Wien ist tatsächlich eine der lebenswertesten Städte weltweit und ich liebe sie heiß. Aber man muss halt schon dahingehend ehrlich sein: Jobtechnisch in gewissen Bereichen gibt es zu wenig (Finance & Investmentbanking ist in Wien und Österreich generell sehr echt trauig).

Während die Uni Wien eine Reputation hat, ist die WU Wien tatsächlich so mäh. Gewisse Master sind echt gut und auch gut geranked. Aber die Uni selbst ist mehr so... naja. Außerdem wird es für viele immer Schwieriger einen guten Job zu securen.

Dahingehend kann Österreich einfach immer weniger bieten.

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WiWi Gast

Wien ist das bessere München

WiWi Gast schrieb am 19.03.2021:

Und München bietet Siemens, BMW, MTU, Allianz etc etc. Echte Global Player.

Wie ist (schöne) Provinz.

Ich find persönlich München auch überteuert, überlaufen, überhypt.
Aber was Karriere angeht ist München Tier 1 im Dach Raum. Wien eher Tier 3.

In Wien haben so viele globale Firmen Offices, Salesforce, Cisco, IBM, Microsoft, Amazon; Bayer ist Wien, Sanofi ebenso, alle Beratungen etc. Die von dir genannten haben das HQ in MUC, ja, aber man kann in Wien doch genauso Karriere machen. "Karriere" ist sowieso ein individueller Begriff, aber die geht nicht nur im HQ, die geht auch woanders.

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WiWi Gast

Wien ist das bessere München

WiWi Gast schrieb am 19.03.2021:

Nein, tun sie leider nicht. Gerade die Einstiegsjobs zahlen in Österreich und Wien weniger als in Deutschland und z.B. beim Banking Frankfurt, oder UB, wo du es eben vergleichst. Die Deutsche Bank ist auch immernoch größer im Sinne von Geschäftsbereichen als die Banken in Österreich (Bilanzsumme, Investment Bank etc.) - Auch wenn die Deutsche Bank absolut leidet die letzten 10+ Jahre. BIG 4 zahlen auch weniger übrigens...

Es ist dasselbe übrigens in den Niederlanden. Was schade ist, beides attraktive Länder ansonsten aber für BWLer nicht das ideale.

WiWi Gast schrieb am 19.03.2021:

...Jetzt muss man natürlich dazu sagen, dass UBs und Jobs im banking (vorallem Erste und RBI) im Vergleich mit DE die gleichen Bruttogehälter zahlen. Mit einem ~70K Einstieg in T3 UB bist du deshalb in Österreich netto schon unter den Top 4-5 % der Verdiener und lebst deutlich besser als in Deutschland, vorallem besser als München.

Diesen Kommentar habe ich bei meinem langen vorherigen Kommentar leider überlesen.

Erste Bank und RBI zahlen NICHT 70K Einstieg. Ich selbst habe bei beiden in Abteilungen gearbeitet, die innerhalb der Bank als "speziell" im Positiven Sinn gegolten haben und für die Vorstände sehr wichtig waren. Zusätzlich habe ich bei der RCB (Raiffeisen Centrobank - Investmentbank der RBI, die gerade abgebaut wird) gearbeitet (Electronic Sales Trader).

Du bekommst keine 70k. Während viele um dich herum aus den 90er und vor 2007 noch 6-Stellige Gehälter (ab 100 - 350k) bekommen haben oder bekommen, beginnt dein Gehalt bei 30-42 je nachdem wie gut du verhandelt. Leute mit 3-5 Jahren Berufserfahrung bekommen dann zwischen 60 und 72, wobei die 72 meist 62+10k Überstundenpauschale beinhalten.

Während die RBI wenigstens noch Gehälter zahlen, wo du zumindest 1,8-2,2 netto pro Monat rausbekommst, bekommst du bei der Ersten Gehälter zwischen 1,4-1,6 die Ausreißer sind 1,8-2,1 und als Frau verdienst du trotz Master mal 400€ weniger als jemand mit Matura der im letzten Bachelorjahr ist.

Also Einstiegsgehälter in Österreicher größer 70k sind, mit verlaub, sehr sehr utopisch. Die Gehaltsbandbreite ist eher 42-55k mit Master.

Sorry wenn ich da ein paar Träume platzen lassen muss. Auf karriere.at kannst du dir auch die ausgeschriebenen Gehälter anschauen. Senior Consultant bei EY in Valuation ist mit 40k ausgeschrieben. D.h. bis zu 55k sind drinnen. Wenn du sehr gut verhandelst eventuell 60k aber sie sind eher bereit 48k zu zahlen. Als Senior wohlgemerkt. Und so viele Exit-Jobs gibts dann auch nicht.

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WiWi Gast

Wien ist das bessere München

Also dass die Uni Wien in WiWi besser sein soll als die WU hab ich ja noch nie gehört. Wird auch durch keine Fakten (Rankings, Placement, etc.) unterstützt. Da ist die WU durch die Bank besser.

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WiWi Gast

Wien ist das bessere München

Bin gespannt auf Post Corona Zeiten. Man stelle sich vor, du kannst in Wien leben und bei BMW in München Remote arbeiten mit gleichem Gehalt...

Für viele lebenswerte Städte sicherlich ein spannendes Szenarium!

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WiWi Gast

Wien ist das bessere München

WiWi Gast schrieb am 19.03.2021:

Nein, tun sie leider nicht. Gerade die Einstiegsjobs zahlen in Österreich und Wien weniger als in Deutschland und z.B. beim Banking Frankfurt, oder UB, wo du es eben vergleichst. Die Deutsche Bank ist auch immernoch größer im Sinne von Geschäftsbereichen als die Banken in Österreich (Bilanzsumme, Investment Bank etc.) - Auch wenn die Deutsche Bank absolut leidet die letzten 10+ Jahre. BIG 4 zahlen auch weniger übrigens...

Es ist dasselbe übrigens in den Niederlanden. Was schade ist, beides attraktive Länder ansonsten aber für BWLer nicht das ideale.

WiWi Gast schrieb am 19.03.2021:

...Jetzt muss man natürlich dazu sagen, dass UBs und Jobs im banking (vorallem Erste und RBI) im Vergleich mit DE die gleichen Bruttogehälter zahlen. Mit einem ~70K Einstieg in T3 UB bist du deshalb in Österreich netto schon unter den Top 4-5 % der Verdiener und lebst deutlich besser als in Deutschland, vorallem besser als München.

Diesen Kommentar habe ich bei meinem langen vorherigen Kommentar leider überlesen.

Erste Bank und RBI zahlen NICHT 70K Einstieg. Ich selbst habe bei beiden in Abteilungen gearbeitet, die innerhalb der Bank als "speziell" im Positiven Sinn gegolten haben und für die Vorstände sehr wichtig waren. Zusätzlich habe ich bei der RCB (Raiffeisen Centrobank - Investmentbank der RBI, die gerade abgebaut wird) gearbeitet (Electronic Sales Trader).

Du bekommst keine 70k. Während viele um dich herum aus den 90er und vor 2007 noch 6-Stellige Gehälter (ab 100 - 350k) bekommen haben oder bekommen, beginnt dein Gehalt bei 30-42 je nachdem wie gut du verhandelt. Leute mit 3-5 Jahren Berufserfahrung bekommen dann zwischen 60 und 72, wobei die 72 meist 62+10k Überstundenpauschale beinhalten.

Während die RBI wenigstens noch Gehälter zahlen, wo du zumindest 1,8-2,2 netto pro Monat rausbekommst, bekommst du bei der Ersten Gehälter zwischen 1,4-1,6 die Ausreißer sind 1,8-2,1 und als Frau verdienst du trotz Master mal 400€ weniger als jemand mit Matura der im letzten Bachelorjahr ist.

Also Einstiegsgehälter in Österreicher größer 70k sind, mit verlaub, sehr sehr utopisch. Die Gehaltsbandbreite ist eher 42-55k mit Master.

Sorry wenn ich da ein paar Träume platzen lassen muss. Auf karriere.at kannst du dir auch die ausgeschriebenen Gehälter anschauen. Senior Consultant bei EY in Valuation ist mit 40k ausgeschrieben. D.h. bis zu 55k sind drinnen. Wenn du sehr gut verhandelst eventuell 60k aber sie sind eher bereit 48k zu zahlen. Als Senior wohlgemerkt. Und so viele Exit-Jobs gibts dann auch nicht.

MBB zahlt genauso viel zum Einstieg wie in Deutschland. Außerdem: die Gehälter gleichen sich schnell an. Beispiel (aus dem juristischen Bereich): bei Freshfields verdient man in Ö nach dem Mag/LLM (also 4-5 Jahre Studium + 6 Monate Gerichtsjahr) ca. 50k, und in Deutschland nach dem 2ten Stex so 120k. Nach bestandener Anwaltsprüfung (also 4 Jahre BE) verdient man in Ö dann jedoch schon um die 200k, während es in Deutschland auch um die 200k sind (vlt sogar weniger). In Ö gehen die Gehaltssteigerungen oft einfach schneller, dafür sind die Einstiegsgehälter schlechter. Anderes Bsp StB: Einstieg nach Bechelor Ö: 33k, De:45k nach Bestandenen Examen Ö:60k, De: ungefähr das gleiche vlt ein bisschen mehr.

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WiWi Gast

Wien ist das bessere München

WiWi Gast schrieb am 19.03.2021:

Bin gespannt auf Post Corona Zeiten. Man stelle sich vor, du kannst in Wien leben und bei BMW in München Remote arbeiten mit gleichem Gehalt...

Für viele lebenswerte Städte sicherlich ein spannendes Szenarium!

Hört sich schön an, würde aber wohl dazu führen, dass die Preise in Wien in Sekunden die von München o.ä. Städten erreichen. Mieten abgesehen von Altbauten würden einfach durch die Decke gehen, Immobilienpreise so oder so.

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WiWi Gast

Wien ist das bessere München

WiWi Gast schrieb am 19.03.2021:

Bin gespannt auf Post Corona Zeiten. Man stelle sich vor, du kannst in Wien leben und bei BMW in München Remote arbeiten mit gleichem Gehalt...

Stelle ich mir jetzt nicht allzu erstrebenswert vor. Da kann man sich dann vielleicht statt einer 40qm-Wohnung eine mit 80qm leisten. Eher würde ich noch ganz woanders hin, z. B. auf eine Insel. Die meisten haben aber wahrscheinlich den Traum vom eigenen Haus mit Garten und würden sich dann vermutlich auf dem Land weit weg von München niederlassen.

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WiWi Gast

Wien ist das bessere München

Oder BMW wird einfach das Gehalt kürzen, da man geringere Lebenskosten hat. Facebook hat diesen Schritt schon angekündigt für die Personen, die ausserhalb des Silicon Valleys arbeiten wollen. Ist ja die perfekte Chance, die Kosten zu optimieren.

WiWi Gast schrieb am 19.03.2021:

Bin gespannt auf Post Corona Zeiten. Man stelle sich vor, du kannst in Wien leben und bei BMW in München Remote arbeiten mit gleichem Gehalt...

Für viele lebenswerte Städte sicherlich ein spannendes Szenarium!

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WiWi Gast

Wien ist das bessere München

WiWi Gast schrieb am 20.03.2021:

Nein, tun sie leider nicht. Gerade die Einstiegsjobs zahlen in Österreich und Wien weniger als in Deutschland und z.B. beim Banking Frankfurt, oder UB, wo du es eben vergleichst. Die Deutsche Bank ist auch immernoch größer im Sinne von Geschäftsbereichen als die Banken in Österreich (Bilanzsumme, Investment Bank etc.) - Auch wenn die Deutsche Bank absolut leidet die letzten 10+ Jahre. BIG 4 zahlen auch weniger übrigens...

Es ist dasselbe übrigens in den Niederlanden. Was schade ist, beides attraktive Länder ansonsten aber für BWLer nicht das ideale.

WiWi Gast schrieb am 19.03.2021:

...Jetzt muss man natürlich dazu sagen, dass UBs und Jobs im banking (vorallem Erste und RBI) im Vergleich mit DE die gleichen Bruttogehälter zahlen. Mit einem ~70K Einstieg in T3 UB bist du deshalb in Österreich netto schon unter den Top 4-5 % der Verdiener und lebst deutlich besser als in Deutschland, vorallem besser als München.

Diesen Kommentar habe ich bei meinem langen vorherigen Kommentar leider überlesen.

Erste Bank und RBI zahlen NICHT 70K Einstieg. Ich selbst habe bei beiden in Abteilungen gearbeitet, die innerhalb der Bank als "speziell" im Positiven Sinn gegolten haben und für die Vorstände sehr wichtig waren. Zusätzlich habe ich bei der RCB (Raiffeisen Centrobank - Investmentbank der RBI, die gerade abgebaut wird) gearbeitet (Electronic Sales Trader).

Du bekommst keine 70k. Während viele um dich herum aus den 90er und vor 2007 noch 6-Stellige Gehälter (ab 100 - 350k) bekommen haben oder bekommen, beginnt dein Gehalt bei 30-42 je nachdem wie gut du verhandelt. Leute mit 3-5 Jahren Berufserfahrung bekommen dann zwischen 60 und 72, wobei die 72 meist 62+10k Überstundenpauschale beinhalten.

Während die RBI wenigstens noch Gehälter zahlen, wo du zumindest 1,8-2,2 netto pro Monat rausbekommst, bekommst du bei der Ersten Gehälter zwischen 1,4-1,6 die Ausreißer sind 1,8-2,1 und als Frau verdienst du trotz Master mal 400€ weniger als jemand mit Matura der im letzten Bachelorjahr ist.

Also Einstiegsgehälter in Österreicher größer 70k sind, mit verlaub, sehr sehr utopisch. Die Gehaltsbandbreite ist eher 42-55k mit Master.

Sorry wenn ich da ein paar Träume platzen lassen muss. Auf karriere.at kannst du dir auch die ausgeschriebenen Gehälter anschauen. Senior Consultant bei EY in Valuation ist mit 40k ausgeschrieben. D.h. bis zu 55k sind drinnen. Wenn du sehr gut verhandelst eventuell 60k aber sie sind eher bereit 48k zu zahlen. Als Senior wohlgemerkt. Und so viele Exit-Jobs gibts dann auch nicht.

MBB zahlt genauso viel zum Einstieg wie in Deutschland. Außerdem: die Gehälter gleichen sich schnell an. Beispiel (aus dem juristischen Bereich): bei Freshfields verdient man in Ö nach dem Mag/LLM (also 4-5 Jahre Studium + 6 Monate Gerichtsjahr) ca. 50k, und in Deutschland nach dem 2ten Stex so 120k. Nach bestandener Anwaltsprüfung (also 4 Jahre BE) verdient man in Ö dann jedoch schon um die 200k, während es in Deutschland auch um die 200k sind (vlt sogar weniger). In Ö gehen die Gehaltssteigerungen oft einfach schneller, dafür sind die Einstiegsgehälter schlechter. Anderes Bsp StB: Einstieg nach Bechelor Ö: 33k, De:45k nach Bestandenen Examen Ö:60k, De: ungefähr das gleiche vlt ein bisschen mehr.

Schwer. Ich verstehe auf was du Hinaus willst, aber du suchst mit MBB und Freshfields Unternehmen raus, die wirklich unglaublich Höhe Gehälter zahlen. Aber wenn du den Finanzsektor mit Frankfurt/Hamburg/München vergleichst, dann bekommst du einfach unter dem Strich weniger raus.

Steuerberater verdienen in AT gut. Aber das Anwärter-Gehalt ist mies und du wirst 2-3 Jahre gekenechtet + du musst dich auf die Steuerberatungsprüfung vorbereiten. Bei rund 60-80 (zu Spitzenzeiten) Stunden/Pro Woche. Einige meiner ehem. Studienkollegen tun sich das, aber viele lassen es dann doch.

Außerdem werden hier auch Firmen genannt, die nach und nach abbauen und weiterziehen. Aktuell möchte VW z.B. das MAN-Werk in Steyr schließen. Das ist auch für die Zulieferer in der Umgebung mies.

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WiWi Gast

Wien ist das bessere München

WiWi Gast schrieb am 19.03.2021:

Also dass die Uni Wien in WiWi besser sein soll als die WU hab ich ja noch nie gehört. Wird auch durch keine Fakten (Rankings, Placement, etc.) unterstützt. Da ist die WU durch die Bank besser.

Ich weiß noch für, welche Rankings man sich in DE und CH anschaut. Die WU ist weder in THE noch QS geranked. Lediglich einzelne Master. Die WU ist keine schlechte Uni, aber die Uni Wien ist a) quantitativer Unterwegs und hat tatsächlich eine Reputation weltweit.

In Österreich ist es halt eine 0815 Uni. Nicht gut und nicht schlecht. Ne Uni halt.

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WiWi Gast

Wien ist das bessere München

WiWi Gast schrieb am 20.03.2021:

Bin gespannt auf Post Corona Zeiten. Man stelle sich vor, du kannst in Wien leben und bei BMW in München Remote arbeiten mit gleichem Gehalt...

Stelle ich mir jetzt nicht allzu erstrebenswert vor. Da kann man sich dann vielleicht statt einer 40qm-Wohnung eine mit 80qm leisten. Eher würde ich noch ganz woanders hin, z. B. auf eine Insel. Die meisten haben aber wahrscheinlich den Traum vom eigenen Haus mit Garten und würden sich dann vermutlich auf dem Land weit weg von München niederlassen.

Steuerlich auch schwer möglich.

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WiWi Gast

Wien ist das bessere München

WiWi Gast schrieb am 28.08.2018:

Was sagt ihr dazu?

Das Gehaltsniveau von Wien für jeweils die gleiche Stelle bzw. das gleiche Karrierelevel ist in Wien unterhalb von beispielsweise Leipzig oder Dresden. Jedenfalls im Bereich IT und Ingenieure. Die relativ geringen Wohnkosten relativieren sich also stark!

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WiWi Gast

Wien ist das bessere München

Da bin ich mal gespannt, wie sich das in Zukunft entwickelt. Gibt da ja viele offene Fragen: Steuer, Arbeitsrecht, Mitbestimmungsrecht, Sozialversicherungen... Wenn ich Arbeitgeber wäre würde ich versuchen, das scenario um jeden Preis zu vermeiden...

WiWi Gast schrieb am 19.03.2021:

Bin gespannt auf Post Corona Zeiten. Man stelle sich vor, du kannst in Wien leben und bei BMW in München Remote arbeiten mit gleichem Gehalt...

Für viele lebenswerte Städte sicherlich ein spannendes Szenarium!

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WiWi Gast

Wien ist das bessere München

Ich bin vor 8 Jahren nach Wien gezogen und habe mich wegen der Lebensqualität, dem Flair und der Vielseitigkeit in die Stadt verliebt. Die drei Aspekte machen das Leben hier zwar weiterhin lebenswert, aber nach mehreren Jahren Berufstätigkeit sehe ich die Sache doch etwas differenzierter als damals in meiner Studentenzeit:

Lebensqualität - unschlagbar, weltweit fast einzigartig. Sehr familienfreundlich, von Partyvolk bis Spießbürgertum kann hier jeder seine Ecke finden. EXTREM gute öffentliche Infrastruktur (ÖPNV, Krankenhäuser, Schulen, Sport- und Spielplätze, Parks - alles top und gepflegt), sehr sicher mit nur vereinzelten schlechten Gegenden (zudem weit harmloser als in anderen Großstädten). Das wird sich in den nächsten 10 Jahren wohl auch nicht groß ändern.

Arbeitsmarkt - durchwachsen. Anders als in München (oder in vielen kleineren Städten in D/CH) sitzt in Wien kein einziger Weltkonzern, die größten Unternehmen sind OMV, Strabag, Vienna Insurance Group, Erste Bank, Magna, Raiffeisen, Mondi, also nicht gerade die Champions der Zukunft. Speziell bei Banken herrscht seit Jahren ein schleichender Niedergang, da der heimische Finanzmarkt unterentwickelt ist und bei IB-Mandaten häufig die großen Namen aus FFM das Rennen machen. Für BWLer allgemein gibt es zwei besondere Probleme: erstens herrscht ein großes Überangebot an Arbeitskräften aus SK, HU, UA und vom Balkan, die bereit sind, für viel weniger Geld zu arbeiten - deutliche Überbezahlung über KV damit nicht mehr notwendig. Zweitens werden CEE-Zentralen mit vielen Verwaltungsjobs nun direkt in Prag, Warschau und Budapest angesiedelt bzw. bestehende übersiedelt, da Wien in der Hinsicht einfach keinen Mehrwert mehr bietet (und dazu wesentlich teurer ist). Ergebnis: gutbezahlte Jobs sind auf dem Rückzug. Big4 und MBB haben hier zwar auch regionale Offices, aber die sind recht klein und gerade die Big4 zahlen in AT nicht gut.

Ein Punkt, der hier trotz seiner Bedeutung für die Zukunftsfähigkeit noch nicht angesprochen wurde, ist das Bildungssystem. Dieses ist in Wien nämlich bis auf Privatschulen und die paar verbliebenen guten öffentlichen Schulen größtenteils wirklich mies, und das auch dort, wo es noch keine nichtdeutschsprachigen Mehrheiten gibt (was vielerorts bereits Realität ist). Es wird in noch deutlich größerem Ausmaß als in D auf politischen Druck hin wirklich jeder bis zum Abschluss durchgeschleppt - so hat zwar jeder Matura, etliche Schulabgänger können aber nicht richtig lesen und schreiben. Vor allem nichtdeutschsprachige Migrantenkinder werden dann aufgrund mangelnder Sprachkenntnisse trotz Zeugnisses in der Hand jeglicher Perspektiven beraubt und kapseln sich, bis auf Ausnahmen arbeitslos oder in schlechtbezahlten Jobs, in ihren Communities ab. Tatsächlich ist die Situation so schlecht, dass sich bildungsorientierte Arbeiter das Essen vom Mund wegsparen, nur um ihren Kindern durch den Besuch einer Privatschule eine Perspektive zu geben.

Nun also mein persönliches Fazit: noch lässt es sich in Wien richtig gut leben, wenn man Glück hat und einen der guten Jobs bekommt oder wenn einem Karriere nicht wichtig ist, die karriereorientierten wandern nämlich in Scharen aus. Zurzeit bietet Wien damit für den Durchschnittsbürger ein besseres Paket als München. Allerdings hat die Stadt aus meiner Sicht eine trübe Zukunftsperspektive: einerseits wandern, trotz starkem Zuzugs, anders als früher kaum noch Hochqualifizierte ein (gerade die osteuropäischen HiPos gehen nicht mehr nach Wien), die die Wirtschaft beleben könnten. Andererseits wandern die besten Einheimischen aus, da es karrieretechnisch eher mau aussieht und zum Teil auch weil sie ihren Kindern nicht dieses Bildungssystem antun wollen. Ich persönlich habe einen guten Job, möchte mittelfristig aber ebenfalls wegziehen, möglichst bevor die geplanten Kinder schulpflichtig werden.

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WiWi Gast

Wien ist das bessere München

Ich denke aber schon, dass Wien für die Zukunft gut gerüstet ist. Die Stadt funktioniert und ist meiner Meinung auch innovativ… Im Vergleich mit Berlin, wo nichts funktioniert. Aber der Vergleich mit München ist durchaus schwierig.

Was ich am arbeiten in Österreich generell mühsam finde ist, dass du immer nur ein Teil von Deutschland bist und in vielen Unternehmen weisungsgebunden an deutsche Offices (McKinsey ist ein gutes Beispiel), das ist halt schade aber nachvollziehbar

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WiWi Gast

Wien ist das bessere München

WiWi Gast schrieb am 20.03.2021:

Ich denke aber schon, dass Wien für die Zukunft gut gerüstet ist. Die Stadt funktioniert und ist meiner Meinung auch innovativ… Im Vergleich mit Berlin, wo nichts funktioniert. Aber der Vergleich mit München ist durchaus schwierig.

Was ich am arbeiten in Österreich generell mühsam finde ist, dass du immer nur ein Teil von Deutschland bist und in vielen Unternehmen weisungsgebunden an deutsche Offices (McKinsey ist ein gutes Beispiel), das ist halt schade aber nachvollziehbar

Sorry. Ich sehe das anders. Der Poster über dir hat Punkte angesprochen die wirklich traurig sind.

Die Stadt ist Innovativ? Wie das? Start-Ups gibt es zwar viele, aber wenn man sich die Start-Ups Mal anschaut sind 95% nur Ramsch, auch wenn Brutkasten versucht das zu vertuschen. In Fact sind die meisten StartUps nicht innovativ. Die Start-Up Scene ist klein und die Digitalisierungministerin hat 0 Plan von Digitalisierung und Innovation. Die Politik mischt viel zu viel mit und redet nur heiße Luft. Der Kollege über dir wird vrmtl auch mitbekommen haben, dass in Österreich Freundlwirtschaft Gang und Gäbe ist.

Berlin dahingehend bietet dir wirklich die Möglichkeit was aufzuziehen. Zusätzlich hast du dein Talente-Pool. Ich bin selbst Wiener habe aber vor, zumindest eine Zeit lang außerhalb von Österreich zu arbeiten. Ich werde in meinem Bereich um 20k brutto unterbezahlt und würde in Deutschland für den selben Job in Frankfurt mind. 75k bekommen. In Österreich bekomme ich 45k und die Bandbreite ist 62-90k.

Zusätzlich holt sich die Erste Bank auch viele rumänische Kollegen die Deutlich billiger sind, als eine Arbeitskraft aus AT (die verdienen im Schnitt 500-1500€ netto weniger, aber er freut sich über 2,5 netto)

Es hat einen Grund, warum N26 in DE gegründet wurde, von zwei Österreichern wohlgemerkt. Wien zum Leben ist geil. Für Karriere eher mau.

Und nicht nur McKinsey. Bei der Allianz in Österreich darfst du z.B. keine Risiko Modelle erstellen sondern die Mutter in Deutschland gibt dir alles vor. Du bist meist nur ein etwas besserer Sachbearbeiter.

Und die geilen Deals im Debt Capital machen die Großen die in FFM ein Office haben. Die Rolle die AT Banken bei einer IPO im ATX haben (der auch traurig ist) ist so klein, dass du mit einer Lupe suchen musst, wo er ist.

München bietet dir karrieretechnisch viel bessere Chancen & nicht nur München.

Freunde von mir, die nach München gezogen sind, haben mir auch oft gesagt, dass München und Wien sich in vieler Hinsicht ähnlich sind. München ist halt verdammt teuer. Die verdienen aber alle 1000+ netto mehr für die selbe Arbeit. Außerdem sind viele österreichische Unternehmen unglaublich knausrig bei Gehaltserhöhungen.

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WiWi Gast

Wien ist das bessere München

WiWi Gast schrieb am 20.03.2021:

Also dass die Uni Wien in WiWi besser sein soll als die WU hab ich ja noch nie gehört. Wird auch durch keine Fakten (Rankings, Placement, etc.) unterstützt. Da ist die WU durch die Bank besser.

Ich weiß noch für, welche Rankings man sich in DE und CH anschaut. Die WU ist weder in THE noch QS geranked. Lediglich einzelne Master. Die WU ist keine schlechte Uni, aber die Uni Wien ist a) quantitativer Unterwegs und hat tatsächlich eine Reputation weltweit.

In Österreich ist es halt eine 0815 Uni. Nicht gut und nicht schlecht. Ne Uni halt.

Das stimmt einfach nicht. In QS ist die WU sehr wohl gerankt und in Business and Management Studies Platz 42 weltweit (weit vor der Uni Wien), In Accounting&Finance Platz 92 weltweit (weit vor der Uni Wien) im Broadway Subject Ranking Social Sciences & Management vor der Uni Wien (und das obwohl in dieses Ranking auch Sozialwissenschaften reinfallen die die WU gar nicht anbietet, sondern nur die Uni Wien), im WiWo Forschungsranking meilenweit vor der Uni Wien (in VWL&BWL), im Shanghai Ranking vor der Uni Wien. Erstmal Fakten checken, dann reden. Also wer wirklich denkt dass die Uni Wien in WiWi vor der WU ist hat ja mal keine Ahnung,

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WiWi Gast

Wien ist das bessere München

Lebensqualität: Wien > München > Berlin
Wirtschaft: München > Wien > Berlin
Zukunftschancen: Berlin > München > Wien

Ist meine persönliche Meinung und ja, ich kenne den Zukunftsatlas

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WiWi Gast

Wien ist das bessere München

WiWi Gast schrieb am 21.03.2021:

Also dass die Uni Wien in WiWi besser sein soll als die WU hab ich ja noch nie gehört. Wird auch durch keine Fakten (Rankings, Placement, etc.) unterstützt. Da ist die WU durch die Bank besser.

Ich weiß noch für, welche Rankings man sich in DE und CH anschaut. Die WU ist weder in THE noch QS geranked. Lediglich einzelne Master. Die WU ist keine schlechte Uni, aber die Uni Wien ist a) quantitativer Unterwegs und hat tatsächlich eine Reputation weltweit.

In Österreich ist es halt eine 0815 Uni. Nicht gut und nicht schlecht. Ne Uni halt.

Das stimmt einfach nicht. In QS ist die WU sehr wohl gerankt und in Business and Management Studies Platz 42 weltweit (weit vor der Uni Wien), In Accounting&Finance Platz 92 weltweit (weit vor der Uni Wien) im Broadway Subject Ranking Social Sciences & Management vor der Uni Wien (und das obwohl in dieses Ranking auch Sozialwissenschaften reinfallen die die WU gar nicht anbietet, sondern nur die Uni Wien), im WiWo Forschungsranking meilenweit vor der Uni Wien (in VWL&BWL), im Shanghai Ranking vor der Uni Wien. Erstmal Fakten checken, dann reden. Also wer wirklich denkt dass die Uni Wien in WiWi vor der WU ist hat ja mal keine Ahnung,

Unabhängig davon, dass der Poster vrmtl. gemeint hat, dass die WU kein Overall-Ranking besitzt und der Person nicht klar war, dass es Subject Rankings gibt, hat die Person nie erwähnt, dass WiWi der Uni Wien besser sein soll. Lediglich, dass es quantitativer zugeht und das stimmt.

Die WU ist nicht sonderlich selektiv im Bachelor und viele Dr. arbeiten sind im internationalen Vergleich nicht Doktorwürdig. Lediglich bei den Master ist sie selektiv und hat halt Aussiebungsprüfungen.

Ich sehe die WU als 0815 Uni. Habe den Bachelor dort gemacht und ja. Nicht gut, nicht schlecht. Man kann seinen Notenschnitt mit der richtigen Belegung sehr leicht pushen. Es gibt bestimmte Spezialisierung die überlaufen sind. Da gibt's dann doch Aussiebeprüfungen und die besten werden genommen.

Und die WU bietet Sozioökonomie an. Würde ich jetzt schon als Sozialwissenschaften deklarieren. Generell bietet die Uni Sozial- UND Wirtschaftswissenschaften an (SoWi).

VWL auf der Uni Wien bietet internationale Dozenten und tatsächlich das bessere Netzwerk (zumindest Richtung OeNB).

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WiWi Gast

Wien ist das bessere München

WiWi Gast schrieb am 21.03.2021:

WiWi Gast schrieb am 20.03.2021:

Ich denke aber schon, dass Wien für die Zukunft gut gerüstet ist. Die Stadt funktioniert und ist meiner Meinung auch innovativ… Im Vergleich mit Berlin, wo nichts funktioniert. Aber der Vergleich mit München ist durchaus schwierig.

Die Stadt ist dafür einfach schön :) und ich wohne in einer gigantischen Altbau Dachwohnung im 1. für ein Geld, da würde ich in Muc 2 Zimmer im 60er Jahre Bau für kriegen...

Was ich am arbeiten in Österreich generell mühsam finde ist, dass du immer nur ein Teil von Deutschland bist und in vielen Unternehmen weisungsgebunden an deutsche Offices (McKinsey ist ein gutes Beispiel), das ist halt schade aber nachvollziehbar

Absolut bitter ja. Habe es bei meinem alten AG genauso erlebt.

Sorry. Ich sehe das anders. Der Poster über dir hat Punkte angesprochen die wirklich traurig sind.

Die Stadt ist Innovativ? Wie das? Start-Ups gibt es zwar viele, aber wenn man sich die Start-Ups Mal anschaut sind 95% nur Ramsch, auch wenn Brutkasten versucht das zu vertuschen. In Fact sind die meisten StartUps nicht innovativ. Die Start-Up Scene ist klein und die Digitalisierungministerin hat 0 Plan von Digitalisierung und Innovation. Die Politik mischt viel zu viel mit und redet nur heiße Luft. Der Kollege über dir wird vrmtl auch mitbekommen haben, dass in Österreich Freundlwirtschaft Gang und Gäbe ist.

Berlin dahingehend bietet dir wirklich die Möglichkeit was aufzuziehen. Zusätzlich hast du dein Talente-Pool. Ich bin selbst Wiener habe aber vor, zumindest eine Zeit lang außerhalb von Österreich zu arbeiten. Ich werde in meinem Bereich um 20k brutto unterbezahlt und würde in Deutschland für den selben Job in Frankfurt mind. 75k bekommen. In Österreich bekomme ich 45k und die Bandbreite ist 62-90k.

Zusätzlich holt sich die Erste Bank auch viele rumänische Kollegen die Deutlich billiger sind, als eine Arbeitskraft aus AT (die verdienen im Schnitt 500-1500€ netto weniger, aber er freut sich über 2,5 netto)

Es hat einen Grund, warum N26 in DE gegründet wurde, von zwei Österreichern wohlgemerkt. Wien zum Leben ist geil. Für Karriere eher mau.

Sie kommen aber zurück ;) Habe Interviews für eine spannende Stelle ohne Führungsverantwortung. Max 70k€ stehen im Raum. Finde ich für brutto/netto nicht so schlecht in AT.

Und nicht nur McKinsey. Bei der Allianz in Österreich darfst du z.B. keine Risiko Modelle erstellen sondern die Mutter in Deutschland gibt dir alles vor. Du bist meist nur ein etwas besserer Sachbearbeiter.

Und die geilen Deals im Debt Capital machen die Großen die in FFM ein Office haben. Die Rolle die AT Banken bei einer IPO im ATX haben (der auch traurig ist) ist so klein, dass du mit einer Lupe suchen musst, wo er ist.

München bietet dir karrieretechnisch viel bessere Chancen & nicht nur München.

Freunde von mir, die nach München gezogen sind, haben mir auch oft gesagt, dass München und Wien sich in vieler Hinsicht ähnlich sind. München ist halt verdammt teuer. Die verdienen aber alle 1000+ netto mehr für die selbe Arbeit. Außerdem sind viele österreichische Unternehmen unglaublich knausrig bei Gehaltserhöhungen.

Morgen hab ich Jahresgespräch. Bin mal gespannt was mit 2yoe geht hier. Ich mache mir aber keine großen Hoffnungen. Ich arbeite aber auch im Konzern und nicht im Consulting/Finance.

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WiWi Gast

Wien ist das bessere München

Hinsichtlich innovativ sehe ich etwas anders. Ja es gibt viele Startups und ja 95% sind Ramsch, das ist aber überall so. Spannend sind für mich die 5% die Toll sind und wenn du dir so Kennzahlen ansiehst wie den Runway von Startups dann spielen Wiener Unternehmen weit vorne mit. Was in Wien und Österreich fehlt ist das Ökosystem und der Markt, beides findest du in Berlin und München.

Auch das Thema Talentpool sehe ich etwas kritisch mit Wien. Während Berlin alle Nationen anzieht, ist Wien eher für CEE interessant. Hier sind aber auch sehr viele Top Entwickler zB zu Hause. Das weiter oben für die Raiffeisen negativ angesprochen wurde (viel talent bereit für wenig zu arbeiten) ist für Startups wiederum ein Vorteil.

Und ausländische Talente gehen oft dorthin, wo es schon eine gute Community ihrer Nationen gibt. Daher sehe ich Wien für CEE Talente immer noch deutlich attraktiver als München.

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Wer im studentischen oder beruflichen Umfeld Fremdsprachenkenntnisse nachweisen will beziehungsweise muss, kommt über kurz oder lang um ein offizielles Sprachzertifikat nicht umher. Jedoch ist es nicht immer einfach, durch die Flut an Informationen zu den Themen „Sprachtests“, „Sprachexamen“ und „Sprachdiplome“ hindurch zu finden. Wer ein Sprachzertifikat ablegen will, sollte sich vorher genauestens darüber informieren, welcher Nachweis im konkreten Fall verlangt wird und wie man sich am besten auf das jeweilige Sprachexamen vorbereiten kann.

Die Möglichkeiten für ein Auslandsjahr sind vielfältig

Ein Auslandsjahr kann viele Anreize haben, die besseren Sprachkenntnisse, der Wunsch sich persönlich weiter zu entwickeln oder einfach die Reiselust. Ganz gleich ob Schüleraustausch, Sprachreise, Au-pair Aufenthalt, Auslandspraktika oder Auslandsstudium, in einer globalen Arbeitswelt steigen die Berufschancen mit jeder Auslandserfahrung.

Studienfinanzierung im Ausland

Die Gradiation Cap mit einigen Münzen vor der Weltkarte

Ein Auslandsstudium oder Auslandssemester kann teuer werden. Dafür das nötige Kleingeld zu sparen, geht über Nebenjobs oder den elterlichen Zuschuss. Das Ersparte reicht jedoch häufig bei Weitem nicht aus. Dafür gibt es in Deutschland zahlreiche Möglichkeiten, sich das Auslandsstudium finanzieren zu lassen. Auslandsbafög, Bildungskredite, Stipendien, Erasmus & Co – WiWi-TReFF zeigt, welche Unterstützung es gibt.

Auslandsaufenthalte: Studierende ohne Akademiker-Eltern profitieren stärker

Auslandsaufenthalte: Ein Sudenten im Auslandssemster in England an einer U-Bahn-Station in London.

Ob größeres Selbstvertrauen oder gewachsene Sprachkenntnisse: Ein Auslandsaufenthalt im Studium sorgt für Verbesserung in vielen Bereichen. Kinder aus Nicht-Akademikerfamilien empfinden diesen Effekt in bestimmten Bereichen noch etwas stärker. Dies zeigt eine Analyse des CHE Centrum für Hochschulentwicklung.

Auslandsmobilität von Studierenden und Wissenschaftlern steigt

Im Jahr 2015 waren fast 140.000 deutsche Studierende für ein Studium im Ausland eingeschrieben. Zu den beliebtesten Gastländern zählen Österreich, die Niederlande, Großbritannien und die Schweiz. Beliebte Zielländer für kurzzeitige Auslandssemester sind Großbritannien, die USA, Frankreich und Spanien. Derzeit verbringen mehr als ein Drittel aller Studierenden einen Teil ihres Studiums im Ausland. An deutschen Hochschulen sind 2017 zum ersten Mal mehr als 355.000 ausländische Studierende eingeschrieben.

Statistik: 137 300 Deutsche Studenten haben 2014 im Ausland studiert

632 Meter hohe Shanghai Tower

Immer mehr deutsche Studenten wollen international studieren: 2014 gingen 137.000 Studierende ins Ausland. Am beliebtesten ist das Nachbarland Österreich, gefolgt von den Niederlanden, Großbritannien und Schweiz. Wirtschaftsstudenten zieht es vor allen in die Niederlande.

Wichtige Sprachzertifikate für ein Auslandsstudium: Cambridge Certificate, TOEFL, IELTS, DELE, DALF und DELF

Die Lexikon-Beschreibung für das englische Wort "focus".

Das Ziel eine Sprache intensiv und hautnah zu erlernen ist im Auslandsstudium ein toller Nebeneffekt. Doch bevor die Annahme an einer ausländischen Universität gelingt, müssen Studieninteressenten erst beweisen, ob sie bereits der Sprache mächtig sind. Die sechs Niveaustufen des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen (GES) gibt Aufschluss darüber, inwieweit das Sprachverständnis in einer Fremdsprache reicht. Dafür wurden verschiedene Sprachzertifikate entwickelt, die gegenüber Universitäten, Unternehmen und anderen Institutionen zur Bewerbung anerkannt sind. Je nachdem, welches Land infrage kommt, muss ein Zertifikat in TOEFL, IELTS, DELF, DALF oder DELE nachgewiesen werden.

Brexit erschwert Studium in England und deutsch-britische Hochschulforschung

Von einem Gebäude herunter hängende britische Nationalflagge.

Mit verheerende Konsequenzen für Studium und Forschung nach einem eventuellen Brexit rechnen die Hochschulrektoren aus Deutschland und Großbritannien. Die EU erleichtere die Zusammenarbeit unter Forschern, das gemeinsame Nutzen von Ressourcen und der Austausch wichtiger Daten. Davon profitieren ebenso Studenten aus beiden Ländern. Derzeit sind 13.765 degree-seekings Studenten und 4.428 Erasmus-Studierende aus Deutschland in Großbritannien.

Englischsprachige Business-Masterstudiengänge am Griffith College Dublin in Irland

Griffith College Dublin in Irland

Englische Masterstudiengänge sind bei Unternehmen und Wirtschaftsstudenten sehr gefragt. Ein Business-Master im Ausland hilft, das Studium international auszurichten. Muttersprachige Masterprogramme wie die des Griffith College Dublin in Irland vermitteln neben den wirtschaftswissenschaftlichen Inhalten auch exzellente Englischkenntnisse.

Auslandaufenthalte von Studierenden trotz Finanzkrise weiter steigend

Die Flagge der Europäischen Union flattert vor blauem Himmel bei Sonnenschein im Wind.

Die Zahl der Auslandsaufenthalte von Studierenden und Hochschulangehörigen nimmt trotz der in mehreren europäischen Ländern spürbaren Finanzkrise weiter zu. Die Mobilitätszahlen sind stabil und insbesondere die Zahl der Praktika ist deutlich gestiegen. Das zeigt die vom DAAD initiierte Studie "Student and staff mobility in times of crisis".

Auslandssemester im Wirtschaftsstudium 1

Viele Studierende der Wirtschaftswissenschaften wagen den Schritt, an eine Hochschule im Ausland zu wechseln. Wie lange verweilen die meisten dort und welche Studienländer besonders beliebt?

Auslandssemester im Wirtschaftsstudium 2 – DAAD-Auslandsstipendien

Auslandsaufenthalte gelten als Pluspunkt in der Bewerbung. Wer im Ausland studiert hat, beweist Flexibilität und Organisationsvermögen und versteht Sprache und Kultur des Landes. Zudem werden Auslandsaufenthalte durch zahlreiche Programme und Stipendien gefördert.

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Diskussionen zu Wien

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Uni Wien oder WU

WiWi Gast

Ich selbst war im Bachelor an der WU und bin für den Master an die Hauptuni gewechselt - mir fehlt nur noch die Thesis und bisher ...

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Trier oder Wien

WiWi Gast

Trier als Stadt ist schön, aber für einen Studenten ist das nichts, finde ich. Außerdem hat die Uni einen Ruf von NULL in Bwl. Deu ...

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Österreich

WiWi Gast

omg ein praktikum in österreich zählt nicht als auslandspraktikum!!! die sprache und kultur ist wichtig und das unterscheidet sic ...

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