DieManager von Morgen WiWi-TReFF.de - Zeitung & Forum für Wirtschaftsstudium & Karriere
Studienort: Uni/FH-WahlHochschulen

Deutsche Hochschulen trotz steigender Studentenzahl unterfinanziert

Die Zahl der Studierenden nimmt zu. Die Finanzierung der deutschen Hochschulen hält damit jedoch nicht Schritt. Vor allem die Bundesländer Bayern, Baden-Württemberg, Hessen und NRW müssten mehr in ihre Hochschulen investieren. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue, von der Hans-Böckler-Stiftung geförderte Studie zur Finanzierung des deutschen Hochschulsystems.

Sehr lange Himmelstreppe aus Eisen im Sauerland, die in einer rechteckigen Öffnung endet, durch welche man den Himmel sieht.

Deutsche Hochschulen trotz steigender Studentenzahl unterfinanziert
Düsseldorf, 14.12.2016 (hbs) - Die Hochschulen in Deutschland sind weiterhin unterfinanziert. Zwar stehen heute deutlich mehr Mittel als noch vor zehn Jahren zur Verfügung, aber gemessen an der steigenden Zahl der Studierenden immer noch zu wenig, zeigt die Studie von Benjamin Baumgarth, Justus Henke und Prof. Dr. Peer Pasternack vom Institut für Hochschulforschung (HoF) Halle-Wittenberg. Die Forscher haben die Finanzierung des gesamten Hochschulsystems untersucht. Neben der Grundfinanzierung der Hochschulen zählen dazu unter anderem Ausgaben für Investitionen oder Studienförderung sowie Drittmittel. Ausgenommen sind Universitätskliniken.

Insgesamt flossen im Jahr 2013 rund 33,6 Milliarden Euro in das Hochschulsystem. Davon gingen 29,4 Milliarden Euro direkt an die Hochschulen, 4,2 Milliarden Euro in die Förderung von Studierenden und Wissenschaftlern. 94,5 Prozent dieser Mittel stammten aus öffentlichen Kassen. Die private Wirtschaft einschließlich privater Stiftungen kam auf einen Anteil von 5,5 Prozent.

Ausgaben für das Hochschulsystem 2013

Die größte Bedeutung für die Finanzierung des Hochschulsystems haben die laufenden Grundmittel. Sie beliefen sich im Jahr 2013 auf 18,3 Milliarden Euro – und sind damit seit 2004 bundesweit betrachtet um 29 Prozent gestiegen. Die laufenden Grundmittel, mit denen Hochschulen zum Beispiel Personal, Verwaltung oder Gebäude bezahlen, werden zum allergrößten Teil von den Ländern bereitgestellt. Die Zuwächse bei der Grundfinanzierung schwanken stark nach Bundesländern: Am größten waren sie in Hamburg (+85 Prozent), Baden-Württemberg (+51 Prozent) und Hessen (+50 Prozent), am geringsten in Sachsen (+6 Prozent), Thüringen (+18 Prozent) und Bremen (+19 Prozent). Das einzige Bundesland, das weniger für seine Hochschulen ausgab, war Berlin mit einem Minus von 9 Prozent.

Ausgaben der Bundesländer für ihre Hochschule 2003 und 2013

Inflationsbereinigt ein Rückgang pro Kopf
Umgerechnet auf die Zahl der Studierenden bleibt jedoch von den Zuwächsen wenig übrig: Da die Studierendenschaft in zehn Jahren um 28 Prozent gestiegen ist, wuchsen die Ausgaben pro Student nur um 1 Prozent. Das entspricht im Durchschnitt der Länder einem Plus von 55 Euro auf 7.323 Euro im Jahr 2013. In Baden-Württemberg, Berlin, NRW, dem Saarland und Schleswig-Holstein wurde sogar weniger Geld pro Studierendem ausgegeben als zehn Jahre zuvor.

Zahl der Studierenden zwischen 2004 und 2013

Noch schlechter stellt sich die Situation dar, wenn man die Kostensteigerung – Inflation und höhere Personalkosten – in dieser Zeit berücksichtigt: Dann sanken die Hochschulausgaben pro Student im Durchschnitt um 12 Prozent oder 907 Euro. Lediglich in Brandenburg, Bremen, Hamburg und Rheinland-Pfalz wurde real mehr ausgegeben als 2004.

Preisbereinigte Grundmittel pro Student zwischen 2004 und 2013

Drittmittel gewinnen an Bedeutung
Dass die Hochschulen heute über mehr laufende Grundmittel verfügen, ist zu einem guten Teil dem Bund zu verdanken: Beinahe die Hälfte des Anstiegs ging auf Zuweisungen im Rahmen des Hochschulpakts zurück. Auch auf anderen Wegen beteiligt sich der Bund inzwischen stärker, etwa durch Zuschüsse für die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG), BAföG, den Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) oder die Exzellenzinitiative. Insgesamt machten Bundesmittel 2013 rund 9,5 Milliarden Euro oder 28 Prozent der gesamten Finanzierung des Hochschulsystems aus. Der Bund hat seinen Beitrag in den vergangenen zehn Jahren mehr als verdoppelt.

Neben dem Bund steigerte auch die Europäische Union ihre Förderung im Betrachtungszeitraum um mehr als 100 Prozent. Insgesamt haben Programm- und Projektmittel, die nicht von den Ländern bereitgestellt werden, deutlich an Bedeutung gewonnen. Die Kehrseite dieser Entwicklung: Drittmittel stehen erstens nicht dauerhaft und verlässlich zur Verfügung. Und zweitens kommt ihnen deshalb größere Bedeutung zu, weil die Länder vergleichsweise wenig für einen Ausbau der Hochschulfinanzierung getan haben. Die Bundesländer werden ihrer Verantwortung „nur teilweise gerecht“, konstatieren Baumgarth, Henke und Pasternack.

Starke Länder tun zu wenig
Der Anteil der Grundmittel am Bruttoinlandsprodukt (BIP) der Länder ist im vergangenen Jahrzehnt nicht gestiegen. Vergleicht man die Länder hinsichtlich ihrer wirtschaftlichen Stärke, gemessen am BIP, zeigen sich deutliche Unterschiede. Einige Länder münzen ihre überdurchschnittliche Leistungskraft nicht in eine überdurchschnittliche Hochschulfinanzierung um. Anders ausgedrückt: Sie könnten mehr Geld ausgeben, tun dies aber nicht. Das gilt für Baden-Württemberg, Hessen und Nordrhein-Westfalen. Bayern fällt in dieser Hinsicht besonders negativ auf: Das Land hat einen hohen Bedarf an Hochqualifizierten, investiert daran gemessen aber sehr wenig in die Hochschulen. Bayern profitiert davon, dass es viele Akademiker anzieht, für deren Ausbildung andere Bundesländer gezahlt haben.

Dagegen geben manche Länder mehr aus, als ihre Wirtschaftskraft erwarten lässt – und setzen damit einen Schwerpunkt bei der Hochschulfinanzierung. Berlin, Bremen, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und Thüringen weisen ein unterdurchschnittliches BIP auf, investieren aber überdurchschnittlich viel in ihre Hochschulen. „Die Stadtstaaten tragen eine überproportionale Last“, schreiben die Autoren der Studie. Andererseits seien damit langfristig gesehen Vorteile verbunden: „Man schafft sich dadurch die gut ausgebildeten Fachkräfte von morgen.“

Im internationalen Vergleich hat Deutschland Nachholbedarf: Der Anteil der Hochschulausgaben am BIP liegt hierzulande bei 1,2 Prozent, während die Hochschulausgaben der OECD-Staaten im Durchschnitt 1,5 Prozent sind. Beträchtlich höhere Anteile erreichen die USA mit 2,8 Prozent, Kanada und Chile mit jeweils 2,5 Prozent und Südkorea mit 2,4 Prozent. Allerdings zählen in diesen Staaten auch Bereiche zum Hochschulsystem, die in Deutschland dem beruflichen Bildungswesen zugewiesen sind.

Download Hochschulfinanzen [PDF, 135 Seiten – 1,9 MB]
Inventur der Finanzierung des Hochschulsystems - Mittelflüsse und Entwicklungen

Im Forum zu Hochschulen

2 Kommentare

Durchschnitt im Bachelor

WiWi Gast

1,x locker machbar mit dem entsprechendem Aufwand

31 Kommentare

Wo gibt es in Deutschland den besten Finance and Accounting Studiengang?

WiWi Gast

Nachtrag zu Münster: Gibt genug solvente Bankhäuser ohne IB-Fokus in Düsseldorf. Und Düsseldorf >>> Frankfurt. Zu jeder Zeit. Zu jeder Nacht.

94 Kommentare

Deutsche target unis

WiWi Gast

WiWi Gast schrieb am 28.08.2018: Weil der Sozialismus noch nie funktioniert hat. ...

2 Kommentare

Hochschule Schmalkalden Placement

WiWi Gast

Hahaha die gibt es ja wirklich! Top Target Plus für MBB

30 Kommentare

Ist jede CEMS Hochschule gut?

WiWi Gast

WiWi Gast schrieb am 11.09.2018: Schau mal bitte warum, also verstehe das Ranking. Köln "kackt" in einer Kategorie ab. Das wird sich ändern, sobald man nicht mehr mit Business Adm., sondern Int ...

13 Kommentare

Welche Target verschlingt kein oder wenig Geld?

WiWi Gast

Im Bachelor verbringt man effektiv aber auch nur eineinhalb Jahre da - dafür ist das Studentenleben durch die enge Gemeinschaft und die Gruppenparties echt ausreichend. Klar, Bachelor, Master, Dr. hin ...

2 Kommentare

Luxcara - Gehalt, Arbeitszeiten, Reputation

WiWi Gast

kennt immer noch kein Mensch

Artikel kommentieren

Als WiWi Gast oder Login

Zum Thema Hochschulen

Weiteres zum Thema Studienort: Uni/FH-Wahl

Screenshot Homepage freie-studienplaetze.de

freie-studienplaetze.de - Offizielle Studienplatzbörse bis Ende Oktober 2018 geöffnet

Die bundesweite Studienplatzbörse »freie-studienplaetze.de« ist seit dem 1. August 2018 wieder online. Sie informiert Studieninteressierte tagesaktuell über noch verfügbare Studienplätze für ein Bachelorstudium oder Masterstudium in Deutschland für das Wintersemester 2018/19. Das Angebot umfasst Studienplätze in zulassungsbeschränkten Fächern, die noch im Losverfahren vergeben werden und in zulassungsfreien Fächern, die einfach frei geblieben sind.

Screenshot Homepage Hochschulstart.de

Hochschulstart.de - Online bewerben für das BWL-Studium

Früher wurden BWL-Studienplätze und andere über die ZVS vergeben. Seit Mai 2010 hat die Stiftung für Hochschulzulassung die Vergabe von Studienplätze übernommen. Über die Online-Plattform Hochschulstart.de können sich Studentinnen und Studenten für zulassungsbeschränkte Studiengänge in den Wirtschaftswissenschaften bewerben.

Der Berliner Fernsehturm in einer Hand vor blauem Himmel.

Die Auswahl von Studienort und Hochschule

Eine sorgfältige Studienortwahl und Hochschulwahl zahlt sich später aus. Die möglichen Entscheidungskriterien sind dabei vielfältig. Für den einen zählt die Nähe vom Studienort zu Elternhaus und Freunden, für den anderen muss die Universitätsstadt partytauglich sein oder Flair haben. Doch vor allem bei der damit verbundenen Hochschulwahl wird in kaum einem Fachbereich so intensiv auf den Ruf, die Karrierechancen und das Netzwerk von Hochschulen geschaut, wie in den Wirtschaftswissenschaften.

Uni-BW München

Bundeswehr-Studium 1: Wirtschaft studieren bei der Bundeswehr

Ein Studium bei der Bundeswehr ist Voraussetzung für die Offizierslaufbahn. In Deutschland gibt es zwei Bundeswehr-Universitäten, an denen eine Karriere zum Bundeswehr-Offizier beginnen kann. Insgesamt 53 Studiengänge können Offiziersanwärter in Hamburg und München studieren. Auch die Studiengänge Betriebswirtschaftslehre (BWL), Volkswirtschaftslehre (VWL), Wirtschaftsingenieurswesen (WING) und Wirtschaftsinformatik (WINF) zählen zum Studienangebot. Für die Fächer BWL und VWL gibt es meistens freie Studienplätze. An den Universitäten der Bundeswehr (UniBW) ist es ebenfalls möglich, zivil zu studieren.

Helmut-Schmidt-Universität (HSU)

Bundeswehr-Studium 2: Wirtschaft studieren - Helmut-Schmidt-Universität Hamburg (HSU)

Die Universität der Bundeswehr (UniBw) in Hamburg ist spezialisiert auf Fächer in Geistes-, Sozial- und Wirtschaftswissenschaften sowie Maschinenbau und Elektrotechnik. Die Fakultät für Sozial- und Wirtschaftswissenschaften ist die größte Fakultät der Helmut-Schmidt-Universität, an der in den Fächern Betriebswirtschaftslehre und Volkswirtschaftslehre gelehrt wird. Mehr als 150 Wissenschaftler, darunter 38 Professorinnen und Professoren, zählt die Fakultät und im Wintersemester 2014/15 studierten hier 932 Offiziersanwärter und zivile Personen. Auch das Studium im Wirtschaftsingenieurswesen ist an der UniBw Hamburg möglich.

Uni-BW München

Bundeswehr-Studium 3: Wirtschaft studieren - Universität der Bundeswehr München (UniBw M)

Die Universität der Bundeswehr München (UniBw M) wurde als zweite Hochschule der Bundeswehr im Jahr 1973 gegründet. Das wirtschaftswissenschaftliche Studienangebot im universitären Bereich wird von drei Fächern abgedeckt: Wirtschaftsinformatik (WI), Technologiemanagement und Wirtschaftsinformatik, Wirtschafts- und Organisationswissenschaften (WOW). Im Fachhochschul-Bereich wird das Studienfach „Management und Medien“ angeboten. Darüber hinaus haben Offiziere die Möglichkeit, folgende Fächer in der Weiterbildung zu studieren: International Management, Personalentwicklung, Public Management, Wirtschaftsingenieurwesen (WING).

Soldaten und Soldatinnen der Bundeswehr

Bundeswehr-Studium 4: Wirtschaft studieren - Karrierechancen

Absolventen der Bundeswehr-Universitäten haben nach Abschluss ihrer dreizehnjährigen Verpflichtungszeit meist gute Karriereaussichten in der freien Wirtschaft. Das gilt insbesondere für die wirtschaftswissenschaftlichen Studiengänge. Nach dem Ausscheiden aus dem Dienst finden ehemalige Bundeswehr-Offiziere häufig Jobs in der Politik, in Unternehmensberatungen oder im öffentlichen Dienst. Als praxiserfahrene Führungskräfte können ausscheidende Offiziere vor allem mit Effizienz und Verantwortungsbewusstsein überzeugen.

Beliebtes zum Thema Studienwahl

Bulle, Boerse, Aktien, Frankfurt

Bestbezahlte Berufe 2018 sind Ärzte und WiWi-Berufe

Wirtschaftswissenschaftler dominieren in 2018 die Top 10 Liste der Berufe mit den höchsten Spitzengehälter. Die Topverdiener aus den WiWi-Berufen arbeiten dabei vor allem in der Finanzbranche. Das Einkommen im Bereich M&A beträgt etwa 100.000 Euro jährlich. Ein Fondsmanager ohne Personalverantwortung verdient knapp 84.000 Euro. Das Gehalt als Wertpapierhändler liegt bei 65.000 Euro, wie eine Auswertung der bestbezahlten Berufen 2018 von Gehalt.de zeigt.

Cover vom Ratgeber »Fernstudium an Fachhochschulen 2018«

Ratgeber »Fernstudium an Fachhochschulen 2018«

Die Zentralstelle für Fernstudien an Fachhochschulen (ZFH) hat unter dem Titel "Fernstudium - Einfach clever" einen aktualisierten Ratgeber herausgegeben. Der Ratgeber bietet Informationen rund um das Fernstudium. Tipps zu Bildungsurlaub, Fördermöglichkeiten und zur weiteren Recherche runden die Broschüre zum Fernstudium ab. Der Ratgeber zum Fernstudium kann kostenlos angefordert oder heruntergeladen werden.

Screenshot Homepage freie-studienplaetze.de

freie-studienplaetze.de - Offizielle Studienplatzbörse bis Ende Oktober 2018 geöffnet

Die bundesweite Studienplatzbörse »freie-studienplaetze.de« ist seit dem 1. August 2018 wieder online. Sie informiert Studieninteressierte tagesaktuell über noch verfügbare Studienplätze für ein Bachelorstudium oder Masterstudium in Deutschland für das Wintersemester 2018/19. Das Angebot umfasst Studienplätze in zulassungsbeschränkten Fächern, die noch im Losverfahren vergeben werden und in zulassungsfreien Fächern, die einfach frei geblieben sind.

WWU Universität Münster Schloss Hörsaal

WWU Münster mit 50 Business Schools weiter AACSB akkreditiert

Die Westfälische Wilhelms-Universität Münster hat sich im Fachbereich Wirtschaftswissenschaften erneut erfolgreich AACSB akkreditiert. Insgesamt fünfzig Business Schools weltweit konnten ihr US-Gütesiegel »AACSB« in den Bereichen Business, Business & Accounting oder Accounting verlängern. Das hat die amerikanische "Association to Advance Collegiate Schools of Business" (AACSB) bekannt gegeben.

Buchcover Studien- und Berufswahl 2017

Broschüre Studienwahl und Berufswahl 2017/2018

Der offizielle Studienführer und grüne Klassiker »Studien- und Berufswahl«, herausgegeben von der Kultusministerkonferenz (KMK) und der Bundesagentur für Arbeit (BfA), informiert umfassend zur Studien- und Berufsplanung. Die aktuelle und 47. Auflage von Studien- und Berufswahl ist ab sofort erhältlich.

Header Bilder der Wiwi-Studiengänge / Betriebswirtschaftslehre BWL

Wirtschaft studieren: Das Studium Betriebswirtschaftslehre (BWL)

Das Studium der Betriebswirtschaftslehre ist mit Abstand am beliebtesten in Deutschland. Nicht ohne Grund, denn BWL-Absolventen haben im Gesamtvergleich beste Job-Aussichten. Im Jahr 2013 haben 72.700 Studienanfänger und damit sechs Prozent mehr ein BWL-Studium begonnen. Dabei ist Betriebswirtschaftslehre bei Frauen und Männern gleichermaßen beliebt: Beinahe die Hälfte der Studienanfänger war weiblich. Insgesamt waren 222.600 Studierende in BWL eingeschrieben und rund 42.400 Abschlussprüfungen wurden in 2013 erfolgreich abgelegt. Mehr als zwei Drittel bestanden die Bachelor-Prüfung in BWL. Der Anteil der Masterabsolventen lag in BWL bei 21 Prozent.

Buchstabenwürfel an einem Faden ergeben das Wort Master und auf einer Tafel stehen im Hintergrund die Abkürzungen BWL und VWL.

CHE Master-Ranking 2017: BWL, VWL, Wirtschaftsinformatik und Wirtschaftswissenschaften

Das neue CHE Master-Ranking 2017 für Masterstudierende der Fächer BWL, VWL, Wirtschaftsinformatik (WINF) und Wirtschaftswissenschaften (WIWI) ist erschienen. Beim BWL-Master der Universitäten schneiden die Universitäten Mannheim, Göttingen und die Privatuniversität HHL Leipzig am besten ab. Im Ranking der BWL-Masterstudiengänge an Fachhochschulen schaffte es die Hochschule Osnabrück als einzige bei allen Ranking-Faktoren in die Spitzengruppe. Im VWL-Master glänzten die Universitäten Bayreuth, Göttingen und Trier, im WINF-Master Bamberg und Paderborn sowie Frankfurt und Paderborn im WIWI-Master.