DieManager von Morgen WiWi-TReFF.de - Zeitung & Forum für Wirtschaftsstudium & Karriere
AutomobilbrancheIAV

Zukunft Entwicklungsdienstleister Automobil

Autor
Beitrag
WiWi Gast

Zukunft Entwicklungsdienstleister Automobil

Hallo,

der Automobilbereich geht ja immer mehr den Bach runter, vor allem alles was mit Verbrennungsmotoren und den entsprechenden Zulieferern in dem Bereich zu tun hat.

Wie seht ihr das bei den großen Entwicklungsdienstleistern wie IAV und EDAG. Hier wird ja auch sehr viel zukunftsträchtiges entwickelt, wie Autonomes Fahren, E-Mobility, diverse Assistenzsysteme.

Denkt ihr ein Einstieg in diese Richtung wird sich in Zukunft auch noch lohnen? Ich rede ausschließlich von den Inhouse-Entwicklungen der Firmen und nicht von Arbeitnehmerüberlassungen, die dort ja auch angeboten werden.

antworten
WiWi Gast

Zukunft Entwicklungsdienstleister Automobil

WiWi Gast schrieb am 24.04.2020:

Hallo,

der Automobilbereich geht ja immer mehr den Bach runter, vor allem alles was mit Verbrennungsmotoren und den entsprechenden Zulieferern in dem Bereich zu tun hat.

Wie seht ihr das bei den großen Entwicklungsdienstleistern wie IAV und EDAG. Hier wird ja auch sehr viel zukunftsträchtiges entwickelt, wie Autonomes Fahren, E-Mobility, diverse Assistenzsysteme.

Denkt ihr ein Einstieg in diese Richtung wird sich in Zukunft auch noch lohnen? Ich rede ausschließlich von den Inhouse-Entwicklungen der Firmen und nicht von Arbeitnehmerüberlassungen, die dort ja auch angeboten werden.

Nope die werden Gnadenlos von Tesla und Geely verdrengt..

antworten
WiWi Gast

Zukunft Entwicklungsdienstleister Automobil

WiWi Gast schrieb am 24.04.2020:

WiWi Gast schrieb am 24.04.2020:

Hallo,

der Automobilbereich geht ja immer mehr den Bach runter, vor allem alles was mit Verbrennungsmotoren und den entsprechenden Zulieferern in dem Bereich zu tun hat.

Wie seht ihr das bei den großen Entwicklungsdienstleistern wie IAV und EDAG. Hier wird ja auch sehr viel zukunftsträchtiges entwickelt, wie Autonomes Fahren, E-Mobility, diverse Assistenzsysteme.

Denkt ihr ein Einstieg in diese Richtung wird sich in Zukunft auch noch lohnen? Ich rede ausschließlich von den Inhouse-Entwicklungen der Firmen und nicht von Arbeitnehmerüberlassungen, die dort ja auch angeboten werden.

Nope die werden Gnadenlos von Tesla und Geely verdrengt..

Ja stimmt, Tesla ist das einzig wahre. Mehr Automarken wird's nicht mehr geben.

antworten
WiWi Gast

Zukunft Entwicklungsdienstleister Automobil

Vielleicht is es sinnvoller, solch einen Thread nicht im WiWi Forum zu eröffnen :D

antworten
WiWi Gast

Zukunft Entwicklungsdienstleister Automobil

WiWi Gast schrieb am 24.04.2020:

Hallo,

der Automobilbereich geht ja immer mehr den Bach runter, vor allem alles was mit Verbrennungsmotoren und den entsprechenden Zulieferern in dem Bereich zu tun hat.

Wie seht ihr das bei den großen Entwicklungsdienstleistern wie IAV und EDAG. Hier wird ja auch sehr viel zukunftsträchtiges entwickelt, wie Autonomes Fahren, E-Mobility, diverse Assistenzsysteme.

Denkt ihr ein Einstieg in diese Richtung wird sich in Zukunft auch noch lohnen? Ich rede ausschließlich von den Inhouse-Entwicklungen der Firmen und nicht von Arbeitnehmerüberlassungen, die dort ja auch angeboten werden.

Nope die werden Gnadenlos von Tesla und Geely verdrengt..

Ja stimmt, Tesla ist das einzig wahre. Mehr Automarken wird's nicht mehr geben.

Genau Tesla wird Riesenunternehmen wie Volkswagen, Toyota oder Daimler nicht mal die Chance geben aufzuholen. Und genannte Unternehmen werden es natürlich auch nicht versuchen lmao.

Manche hier haben Vorstellungen unfassbar

antworten
WiWi Gast

Zukunft Entwicklungsdienstleister Automobil

Tesla >>> EDAG > IAV

antworten
WiWi Gast

Zukunft Entwicklungsdienstleister Automobil

WiWi Gast schrieb am 24.04.2020:

Tesla >>> EDAG > IAV

Wie kommst du darauf?

antworten
WiWi Gast

Zukunft Entwicklungsdienstleister Automobil

WiWi Gast schrieb am 24.04.2020:

Wie seht ihr das bei den großen Entwicklungsdienstleistern wie IAV und EDAG. Hier wird ja auch sehr viel zukunftsträchtiges entwickelt, wie Autonomes Fahren, E-Mobility, diverse Assistenzsysteme.

die US-Konzerne (Tesla, Google etc.) werden in den genannten Bereichen zukünftig die Nase vorne haben und die Chinesen werden die entsprechende Technik liefern.
Die Autobauer hatten schon vor Corona massive Probleme. Ich bezweifel, dass das noch eine gute Zukunft mit sich bringt.

antworten
WiWi Gast

Zukunft Entwicklungsdienstleister Automobil

WiWi Gast schrieb am 24.04.2020:

WiWi Gast schrieb am 24.04.2020:

Wie seht ihr das bei den großen Entwicklungsdienstleistern wie IAV und EDAG. Hier wird ja auch sehr viel zukunftsträchtiges entwickelt, wie Autonomes Fahren, E-Mobility, diverse Assistenzsysteme.

die US-Konzerne (Tesla, Google etc.) werden in den genannten Bereichen zukünftig die Nase vorne haben und die Chinesen werden die entsprechende Technik liefern.
Die Autobauer hatten schon vor Corona massive Probleme. Ich bezweifel, dass das noch eine gute Zukunft mit sich bringt.

Begründung?
Habe vor ner Zeit mal auf Bloomberg eine Analyse zu dem Thema gelesen und da sind einige deutsche Unternehmen nicht schlecht weg gekommen aber kann mich leider nicht mehr an Einzelheiten erinnern

antworten
WiWi Gast

Zukunft Entwicklungsdienstleister Automobil

WiWi Gast schrieb am 24.04.2020:

WiWi Gast schrieb am 24.04.2020:

WiWi Gast schrieb am 24.04.2020:

Wie seht ihr das bei den großen Entwicklungsdienstleistern wie IAV und EDAG. Hier wird ja auch sehr viel zukunftsträchtiges entwickelt, wie Autonomes Fahren, E-Mobility, diverse Assistenzsysteme.

die US-Konzerne (Tesla, Google etc.) werden in den genannten Bereichen zukünftig die Nase vorne haben und die Chinesen werden die entsprechende Technik liefern.
Die Autobauer hatten schon vor Corona massive Probleme. Ich bezweifel, dass das noch eine gute Zukunft mit sich bringt.

Begründung?
Habe vor ner Zeit mal auf Bloomberg eine Analyse zu dem Thema gelesen und da sind einige deutsche Unternehmen nicht schlecht weg gekommen aber kann mich leider nicht mehr an Einzelheiten erinnern

Zu welchem Punkt willst du eine Begründung? Zu welchem Thema hast du eine Studie gelesen?

antworten
WiWi Gast

Zukunft Entwicklungsdienstleister Automobil

Die deutschen Unternehmen sind in diesen Bereichen wieder stark am aufholen. EDAG z.B. agiert ja auch international und sollte daher auch ganz gut aufgestellt sein.

antworten
WiWi Gast

Zukunft Entwicklungsdienstleister Automobil

WiWi Gast schrieb am 27.04.2020:

Die deutschen Unternehmen sind in diesen Bereichen wieder stark am aufholen. EDAG z.B. agiert ja auch international und sollte daher auch ganz gut aufgestellt sein.

in welchen Bereichen? Wieder stark am Aufholen? Wieso wieder? Waren die deutschen Unternehmen hier schonmal führend? Ich bezweifle es ganz stark.

Unsere Autobauer haben jahrelang gepennt und gehofft, dass sich die Regierung schon hinter sie stellt. Jetzt mit Corona hat die Regierung ganz andere Sorgen. Und unsere Autobauer sind garantiert nicht systemrelevant. Kein Mensch braucht zum Überleben ein Auto.

BTW: VW hat massive Softwareprobleme beim ID...

antworten
WiWi Gast

Zukunft Entwicklungsdienstleister Automobil

Du kannst die Autoindustrie vielleicht über 20-30 Jahre in andere Branchen umschichten, aber kurzfristig auf keinen Fall fallen lassen. Sie ist für die Gesamtwirtschaft, für unser BIP, definitiv systemrelevant.

antworten
WiWi Gast

Zukunft Entwicklungsdienstleister Automobil

WiWi Gast schrieb am 27.04.2020:

Du kannst die Autoindustrie vielleicht über 20-30 Jahre in andere Branchen umschichten, aber kurzfristig auf keinen Fall fallen lassen. Sie ist für die Gesamtwirtschaft, für unser BIP, definitiv systemrelevant.

in 20-30 Jahren? Gehe mal lieber von 2-3 Jahren aus. Die restlichen 20 Jahre hat BMW & Co. verpennt. Wir stehen, auch ohne Corona, am Ende einer Ära. Auch wenn dies wehtun wird und erbittert gekämpft wird, es wird zukünftig nur kleinere Brötchen zu backen geben.
Und zum Thema, dann werden auch die Entwicklungs-DLs weitaus weniger Arbeit haben.

Nach Corona wird die Globalisierung ins Stocken geraten und jedes Land wird versuchen, in heimischen Gefilden mehr wieder zu produzieren und abzusetzen. D.h. auch China wird den jetzigen (gehemmten) Aufschwung nutzen und mehr in heimische E-Auto Firmen investieren. Wenn selbst die Post und Sony ein E-Auto bauen können, dann können dies viele andere Elektronikriesen (Huawei, HTC, Samsung etc....) ebenfalls. Wozu brauche ich dann noch BMW&Co? Das ist identisch wie früher Siemens-Handys.

antworten
WiWi Gast

Zukunft Entwicklungsdienstleister Automobil

Individuelle Mobilität ist angesichts des katastrophalen Ausmaßes der Klimakrise nicht mehr zeitgemäß, daher sind die ganzen Autofirmen sterbende Relikte einer anderen Ära.

antworten
WiWi Gast

Zukunft Entwicklungsdienstleister Automobil

WiWi Gast schrieb am 25.04.2020:

Zu welchem Punkt willst du eine Begründung? Zu welchem Thema hast du eine Studie gelesen?

Das bezog sich auf autonomes Fahren (hätte ich vielleicht dazu sagen sollen)

antworten
WiWi Gast

Zukunft Entwicklungsdienstleister Automobil

WiWi Gast schrieb am 27.04.2020:

Du kannst die Autoindustrie vielleicht über 20-30 Jahre in andere Branchen umschichten, aber kurzfristig auf keinen Fall fallen lassen. Sie ist für die Gesamtwirtschaft, für unser BIP, definitiv systemrelevant.

in 20-30 Jahren? Gehe mal lieber von 2-3 Jahren aus. Die restlichen 20 Jahre hat BMW & Co. verpennt. Wir stehen, auch ohne Corona, am Ende einer Ära. Auch wenn dies wehtun wird und erbittert gekämpft wird, es wird zukünftig nur kleinere Brötchen zu backen geben.
Und zum Thema, dann werden auch die Entwicklungs-DLs weitaus weniger Arbeit haben.

Nach Corona wird die Globalisierung ins Stocken geraten und jedes Land wird versuchen, in heimischen Gefilden mehr wieder zu produzieren und abzusetzen. D.h. auch China wird den jetzigen (gehemmten) Aufschwung nutzen und mehr in heimische E-Auto Firmen investieren. Wenn selbst die Post und Sony ein E-Auto bauen können, dann können dies viele andere Elektronikriesen (Huawei, HTC, Samsung etc....) ebenfalls. Wozu brauche ich dann noch BMW&Co? Das ist identisch wie früher Siemens-Handys.

Das ist so meilenweit daneben man ahnt es gar nicht. Wahnsinn wie sich einige die Welt zurechtbiegen.

antworten
WiWi Gast

Zukunft Entwicklungsdienstleister Automobil

WiWi Gast schrieb am 27.04.2020:

WiWi Gast schrieb am 25.04.2020:

Zu welchem Punkt willst du eine Begründung? Zu welchem Thema hast du eine Studie gelesen?

Das bezog sich auf autonomes Fahren (hätte ich vielleicht dazu sagen sollen)

Mal ein paar Ergebnisse einiger Studien zum Thema "autonomen Fahren" in die Runde geworfen:

  1. die Deutschen haben Sicherheitsbedenken & sind skeptisch
  2. wollen nicht mehr Geld für neue Technologien ausgeben.
  3. Technologie wird sich erst 2040 durchsetzen
  4. es wird (technologische) Grenzen geben

Die Asiaten sind da wesentlich euphorischer als wir Europäer. Wo ich mir vorstellen kann, dass es autonomes Fahren in DE geben wird, ist in der Stadt (Busse, Trambahnen, U-Bahnen o.ä.). Hier geht der Trend bei jungen Leuten eh in Richtung "garkein Auto" mehr besitzen. Das Image/Prestige eines Autos sinkt massiv (auch bedingt durch die Umweltdebatte).

Der Hauptabsatzmarkt für die deutschen Autobauer ist nunmal China. Hier ist der Markt noch nicht gesättigt. Mit der jetzigen Krise wird das aber auch massiv runtergehen (siehe Daimler Quartalszahlen -78%). Von autonomen Fahren sind wir hier noch meilenweit entfernt.
Ich könnte mir auch vorstellen, da ein Großteil der in DE verkauften Fahrzeuge Geschäfts- oder Mietwägen sind, dass durch die jetzige "Digitialisierung" in der Coronakrise auch ein Umdenken in der zukünftigen Nutzung von Autos (hauptsächlich Außendienst) erfolgt. Die Erstakquise/Präsentation kann auch per Videokonferenz erfolgen (Technik ist ja jetzt da) und nur zum Vertragsabschluss sieht man sich persönlich.

antworten
WiWi Gast

Zukunft Entwicklungsdienstleister Automobil

Und wo sollen die ganzen Beschäftigten in 2-3 Jahren hin? Meine Aussage war, dass der gesamtwirtschaftlich und gesellschaftlich gesunde Umschichtprozess solange dauern würde. Dann könnte man über natürliche Fluktuation, weniger Neueinstellungen und den demographischen Wandel die Branche gesund schrumpfen. Halte ich auch für wesentlich realistischer als dein Horrorszenario.

WiWi Gast schrieb am 27.04.2020:

WiWi Gast schrieb am 27.04.2020:

Du kannst die Autoindustrie vielleicht über 20-30 Jahre in andere Branchen umschichten, aber kurzfristig auf keinen Fall fallen lassen. Sie ist für die Gesamtwirtschaft, für unser BIP, definitiv systemrelevant.

in 20-30 Jahren? Gehe mal lieber von 2-3 Jahren aus. Die restlichen 20 Jahre hat BMW & Co. verpennt. Wir stehen, auch ohne Corona, am Ende einer Ära. Auch wenn dies wehtun wird und erbittert gekämpft wird, es wird zukünftig nur kleinere Brötchen zu backen geben.
Und zum Thema, dann werden auch die Entwicklungs-DLs weitaus weniger Arbeit haben.

antworten
WiWi Gast

Zukunft Entwicklungsdienstleister Automobil

WiWi Gast schrieb am 27.04.2020:

Zu welchem Punkt willst du eine Begründung? Zu welchem Thema hast du eine Studie gelesen?

Das bezog sich auf autonomes Fahren (hätte ich vielleicht dazu sagen sollen)

Mal ein paar Ergebnisse einiger Studien zum Thema "autonomen Fahren" in die Runde geworfen:

  1. die Deutschen haben Sicherheitsbedenken & sind skeptisch
  2. wollen nicht mehr Geld für neue Technologien ausgeben.
  3. Technologie wird sich erst 2040 durchsetzen
  4. es wird (technologische) Grenzen geben

Die Asiaten sind da wesentlich euphorischer als wir Europäer. Wo ich mir vorstellen kann, dass es autonomes Fahren in DE geben wird, ist in der Stadt (Busse, Trambahnen, U-Bahnen o.ä.). Hier geht der Trend bei jungen Leuten eh in Richtung "garkein Auto" mehr besitzen. Das Image/Prestige eines Autos sinkt massiv (auch bedingt durch die Umweltdebatte).

Der Hauptabsatzmarkt für die deutschen Autobauer ist nunmal China. Hier ist der Markt noch nicht gesättigt. Mit der jetzigen Krise wird das aber auch massiv runtergehen (siehe Daimler Quartalszahlen -78%). Von autonomen Fahren sind wir hier noch meilenweit entfernt.
Ich könnte mir auch vorstellen, da ein Großteil der in DE verkauften Fahrzeuge Geschäfts- oder Mietwägen sind, dass durch die jetzige "Digitialisierung" in der Coronakrise auch ein Umdenken in der zukünftigen Nutzung von Autos (hauptsächlich Außendienst) erfolgt. Die Erstakquise/Präsentation kann auch per Videokonferenz erfolgen (Technik ist ja jetzt da) und nur zum Vertragsabschluss sieht man sich persönlich.

Aber solange die deutsche Automobilindustrie in dem Bereich technologisch nicht abgehängt wird wonach es momentan absolut nicht aussieht sehe ich da ehrlich gesagt kein Problem. Mag zwar sein, dass der deutsche Verbraucher bei neuen Technologien sehr zurückhaltend ist aber in der Industrie richtet man sich ja bei der Entwicklung sowieso (wie du bereits gesagt hast) hauptsächlich nach dem asiatischen Absatzmarkt wie man auch schön an der E-Auto-Begeisterung des VW Managements seit der chinesischen E-Auto Quote sieht. Daher sehr ich nicht warum die deutsche Automobilindustrie bei den Zukunftsthemen den Anschluss verlieren sollte.

antworten
WiWi Gast

Zukunft Entwicklungsdienstleister Automobil

WiWi Gast schrieb am 28.04.2020:

Und wo sollen die ganzen Beschäftigten in 2-3 Jahren hin? Meine Aussage war, dass der gesamtwirtschaftlich und gesellschaftlich gesunde Umschichtprozess solange dauern würde. Dann könnte man über natürliche Fluktuation, weniger Neueinstellungen und den demographischen Wandel die Branche gesund schrumpfen. Halte ich auch für wesentlich realistischer als dein Horrorszenario.

du hast es doch schon gesagt. Den Babyboomern den Renteneintritt mit ggfs. Abfindungen versüßen und eben nur noch wenige Leute in Zukunftsbereichen einstellen.

WiWi Gast schrieb am 28.04.2020:

Aber solange die deutsche Automobilindustrie in dem Bereich technologisch nicht abgehängt wird wonach es momentan absolut nicht aussieht sehe ich da ehrlich gesagt kein Problem. Mag zwar sein, dass der deutsche Verbraucher bei neuen Technologien sehr zurückhaltend ist aber in der Industrie richtet man sich ja bei der Entwicklung sowieso (wie du bereits gesagt hast) hauptsächlich nach dem asiatischen Absatzmarkt wie man auch schön an der E-Auto-Begeisterung des VW Managements seit der chinesischen E-Auto Quote sieht. Daher sehr ich nicht warum die deutsche Automobilindustrie bei den Zukunftsthemen den Anschluss verlieren sollte.

definiere bitte "technologisch abgehängt"? Wo arbeiten denn die meisten Spezialisten (KI/Blockchain/autonomes Fahren)? In DE? Nein, in den USA, zum Teil in China und in der Schweiz. Die Leute gehen dorthin, wo am meisten Geld zu verdienen ist. Und das ist schon lange kein Geheimnis mehr, dass wir Top-Leute in DE nicht halten können, da sie in anderen Ländern einfach wesentlich mehr Geld verdienen und dort die Top-Unternehmen sitzen.
Sage mir bitte ein Top-Unternehmen in DE im Bereich KI/Blockchain/autonomes Fahren? Ich kenne keines... und unsere Autobauer sind keine IT-Firmen und werden es auch nicht.
Deren Kernkompetenz liegt im Bau von Autos.
Und bzgl. asiatischen Absatzmarkt: wenn dieser (wie derzeit) einbricht, von was soll die Entwicklung neuer Technologien dann finanziert werden?

antworten
WiWi Gast

Zukunft Entwicklungsdienstleister Automobil

Du willst ein Unternehmen: deepL

Google wollte es kaufen aber die wollten nicht:)
Die Übersetzung basiert auf KI und ist besser als die von Google.
Korb.

WiWi Gast schrieb am 28.04.2020:

Und wo sollen die ganzen Beschäftigten in 2-3 Jahren hin? Meine Aussage war, dass der gesamtwirtschaftlich und gesellschaftlich gesunde Umschichtprozess solange dauern würde. Dann könnte man über natürliche Fluktuation, weniger Neueinstellungen und den demographischen Wandel die Branche gesund schrumpfen. Halte ich auch für wesentlich realistischer als dein Horrorszenario.

du hast es doch schon gesagt. Den Babyboomern den Renteneintritt mit ggfs. Abfindungen versüßen und eben nur noch wenige Leute in Zukunftsbereichen einstellen.

WiWi Gast schrieb am 28.04.2020:

Aber solange die deutsche Automobilindustrie in dem Bereich technologisch nicht abgehängt wird wonach es momentan absolut nicht aussieht sehe ich da ehrlich gesagt kein Problem. Mag zwar sein, dass der deutsche Verbraucher bei neuen Technologien sehr zurückhaltend ist aber in der Industrie richtet man sich ja bei der Entwicklung sowieso (wie du bereits gesagt hast) hauptsächlich nach dem asiatischen Absatzmarkt wie man auch schön an der E-Auto-Begeisterung des VW Managements seit der chinesischen E-Auto Quote sieht. Daher sehr ich nicht warum die deutsche Automobilindustrie bei den Zukunftsthemen den Anschluss verlieren sollte.

definiere bitte "technologisch abgehängt"? Wo arbeiten denn die meisten Spezialisten (KI/Blockchain/autonomes Fahren)? In DE? Nein, in den USA, zum Teil in China und in der Schweiz. Die Leute gehen dorthin, wo am meisten Geld zu verdienen ist. Und das ist schon lange kein Geheimnis mehr, dass wir Top-Leute in DE nicht halten können, da sie in anderen Ländern einfach wesentlich mehr Geld verdienen und dort die Top-Unternehmen sitzen.
Sage mir bitte ein Top-Unternehmen in DE im Bereich KI/Blockchain/autonomes Fahren? Ich kenne keines... und unsere Autobauer sind keine IT-Firmen und werden es auch nicht.
Deren Kernkompetenz liegt im Bau von Autos.
Und bzgl. asiatischen Absatzmarkt: wenn dieser (wie derzeit) einbricht, von was soll die Entwicklung neuer Technologien dann finanziert werden?

antworten
WiWi Gast

Zukunft Entwicklungsdienstleister Automobil

WiWi Gast schrieb am 28.04.2020:

Du willst ein Unternehmen: deepL

Google wollte es kaufen aber die wollten nicht:)
Die Übersetzung basiert auf KI und ist besser als die von Google.
Korb.

ok, kannte ich noch nicht. Allerdings ein kleines Unternehmen mit 14 Mio. Umsatz. Und Google hat ja auch wohl schon angeklopft. Ist imho nur eine Frage der Zeit und des Preises (potentieller Übernahmekandidat). Google möchte halt ihren eigenen Übersetzer noch optimieren.
Und ich würde DeepL jetzt nicht als Top-Unternehmen sehen, wo reihenweise die Top-Spezialisten hinrennen. Dafür dürfte Köln auch der falsche Hotspot sein.

Es mag ja durchaus ein paar (kleine) Unternehmen mit innovativen Ansätzen in den o.g. Bereichen geben, allerdings werden diese dann relativ schnell aufgekauft. Somit wird das Zepter wieder aus der Hand gegeben und von den Big Playern (Google, FB, Amazon, Microsoft etc.) ausgeschlachtet.
Bis auf einige Akteure, die damit dann gut Geld machen, hat der Wirtschaftsstandort DE davon leider ziemlich wenig...

antworten
WiWi Gast

Zukunft Entwicklungsdienstleister Automobil

Von den von dir genannten Themengebieten KI/Blockchain/autonomes Fahren kannst du mir mal paar Produkte/dienstleistungen nennen die du benutzt oder generell der Endverbraucher? Die von den, auch von dir genannten Unternehmen angeboten werden ?

Mir fällt auf den Themengebieten KI/Blockchain/autonomes Fahren irgendwie keins ein.

WiWi Gast schrieb am 28.04.2020:

WiWi Gast schrieb am 28.04.2020:

Du willst ein Unternehmen: deepL

Google wollte es kaufen aber die wollten nicht:)
Die Übersetzung basiert auf KI und ist besser als die von Google.
Korb.

ok, kannte ich noch nicht. Allerdings ein kleines Unternehmen mit 14 Mio. Umsatz. Und Google hat ja auch wohl schon angeklopft. Ist imho nur eine Frage der Zeit und des Preises (potentieller Übernahmekandidat). Google möchte halt ihren eigenen Übersetzer noch optimieren.
Und ich würde DeepL jetzt nicht als Top-Unternehmen sehen, wo reihenweise die Top-Spezialisten hinrennen. Dafür dürfte Köln auch der falsche Hotspot sein.

Es mag ja durchaus ein paar (kleine) Unternehmen mit innovativen Ansätzen in den o.g. Bereichen geben, allerdings werden diese dann relativ schnell aufgekauft. Somit wird das Zepter wieder aus der Hand gegeben und von den Big Playern (Google, FB, Amazon, Microsoft etc.) ausgeschlachtet.
Bis auf einige Akteure, die damit dann gut Geld machen, hat der Wirtschaftsstandort DE davon leider ziemlich wenig...

antworten
WiWi Gast

Zukunft Entwicklungsdienstleister Automobil

WiWi Gast schrieb am 28.04.2020:

Und wo sollen die ganzen Beschäftigten in 2-3 Jahren hin? Meine Aussage war, dass der gesamtwirtschaftlich und gesellschaftlich gesunde Umschichtprozess solange dauern würde. Dann könnte man über natürliche Fluktuation, weniger Neueinstellungen und den demographischen Wandel die Branche gesund schrumpfen. Halte ich auch für wesentlich realistischer als dein Horrorszenario.

du hast es doch schon gesagt. Den Babyboomern den Renteneintritt mit ggfs. Abfindungen versüßen und eben nur noch wenige Leute in Zukunftsbereichen einstellen.

Aber solange die deutsche Automobilindustrie in dem Bereich technologisch nicht abgehängt wird wonach es momentan absolut nicht aussieht sehe ich da ehrlich gesagt kein Problem. Mag zwar sein, dass der deutsche Verbraucher bei neuen Technologien sehr zurückhaltend ist aber in der Industrie richtet man sich ja bei der Entwicklung sowieso (wie du bereits gesagt hast) hauptsächlich nach dem asiatischen Absatzmarkt wie man auch schön an der E-Auto-Begeisterung des VW Managements seit der chinesischen E-Auto Quote sieht. Daher sehr ich nicht warum die deutsche Automobilindustrie bei den Zukunftsthemen den Anschluss verlieren sollte.

definiere bitte "technologisch abgehängt"? Wo arbeiten denn die meisten Spezialisten (KI/Blockchain/autonomes Fahren)? In DE? Nein, in den USA, zum Teil in China und in der Schweiz. Die Leute gehen dorthin, wo am meisten Geld zu verdienen ist. Und das ist schon lange kein Geheimnis mehr, dass wir Top-Leute in DE nicht halten können, da sie in anderen Ländern einfach wesentlich mehr Geld verdienen und dort die Top-Unternehmen sitzen.
Sage mir bitte ein Top-Unternehmen in DE im Bereich KI/Blockchain/autonomes Fahren? Ich kenne keines... und unsere Autobauer sind keine IT-Firmen und werden es auch nicht.
Deren Kernkompetenz liegt im Bau von Autos.
Und bzgl. asiatischen Absatzmarkt: wenn dieser (wie derzeit) einbricht, von was soll die Entwicklung neuer Technologien dann finanziert werden?

Erstmal ja es stimmt, dass die meisten Entwickler im ML Bereich in den USA arbeiten. Das liegt aber hauptsächlich daran, dass hier kein Unternehmen diese Datenmengen hat und daher bislang auch kein großer Mehrwert aus ML gezogen werden konnte. Mal abgesehen von deepmind und co (was bislang auch ehr Grundlagenforschung und brotlose Kunst ist) ist es absolut kein Geheimnis was die da machen.

Wenn die deutsche Automobileindustrie stark in den Bereich investiert gibt es keinen Grund warum sie nicht konkurrenzfähig sein sollten. Um ein gutes autonomes System zu entwickeln ist das Hauptproblem die Meng an gelabelten Daten die sehr teuer sind. Die grundsätzlichen Erkenntnisse welche Methoden in der Objekterkennung und Bildsegmentierung funktionieren sind frei verfügbar und absolut kein Geheimnis. Warum man dafür jetzt ein reines IT Unternehmen sein muss erschließt sich mir auch nicht.

antworten
WiWi Gast

Zukunft Entwicklungsdienstleister Automobil

WiWi Gast schrieb am 28.04.2020:

Wenn die deutsche Automobileindustrie stark in den Bereich investiert gibt es keinen Grund warum sie nicht konkurrenzfähig sein sollten. Um ein gutes autonomes System zu entwickeln ist das Hauptproblem die Meng an gelabelten Daten die sehr teuer sind. Die grundsätzlichen Erkenntnisse welche Methoden in der Objekterkennung und Bildsegmentierung funktionieren sind frei verfügbar und absolut kein Geheimnis. Warum man dafür jetzt ein reines IT Unternehmen sein muss erschließt sich mir auch nicht.

Warum sollte ein Autobauer massiv in diesen Bereich investieren? Was für einen finanziellen Vorteil hat er dadurch? Und woher soll das Geld kommen, wenn der Absatz einbricht?

antworten
Quereinsteiger

Zukunft Entwicklungsdienstleister Automobil

Ich habe eine sehr gemischte Meinung über Automobildienstleister. Habe viele Jahre bei einem gearbeitet. Der Preisdruck ist sehr hoch, auch die Arbeitsbelastung. Die Entwicklung von E-Fahrzeugen trägt sich für deutsche Automobilhersteller aktuell nicht, da die Nachfrage nicht so hoch ist wie in den Medien suggeriert.
Letztlich werden Dienstleister nicht komplett aussterben, weil diese ihre Geschäftsfelder dem Bedarf so gut es geht anpassen. In der Branche arbeiten will ich trotzdem nicht mehr.

antworten
WiWi Gast

Zukunft Entwicklungsdienstleister Automobil

WiWi Gast schrieb am 29.04.2020:

Warum sollte ein Autobauer massiv in diesen Bereich investieren? Was für einen finanziellen Vorteil hat er dadurch? Und woher soll das Geld kommen, wenn der Absatz einbricht?

Warum sie das machen sollte doch eigentlich offensichtlich sein. Man kann sich im oberen Preissegment nicht leisten dieses Feature nicht anzubieten, wenn es die Konkurrenz tut. Und dass sie es sich leisten können sollte auch außer Frage stehen. Der VW Konzern ist beispielsweise einer der Konzerne mit den größten FuE Ausgaben weltweit und hatte 2019 auch nochmal ein gutes Geschäftsjahr. Außerdem tun sie es schon lange. An den Unis wird jedes Institut, dass irgendwas mit autonomem Fahren zu tun hat förmlich mit Drittmitteln überschüttet.

antworten
WiWi Gast

Zukunft Entwicklungsdienstleister Automobil

WiWi Gast schrieb am 29.04.2020:

Warum sollte ein Autobauer massiv in diesen Bereich investieren? Was für einen finanziellen Vorteil hat er dadurch? Und woher soll das Geld kommen, wenn der Absatz einbricht?

Warum sie das machen sollte doch eigentlich offensichtlich sein. Man kann sich im oberen Preissegment nicht leisten dieses Feature nicht anzubieten, wenn es die Konkurrenz tut. Und dass sie es sich leisten können sollte auch außer Frage stehen. Der VW Konzern ist beispielsweise einer der Konzerne mit den größten FuE Ausgaben weltweit und hatte 2019 auch nochmal ein gutes Geschäftsjahr. Außerdem tun sie es schon lange. An den Unis wird jedes Institut, dass irgendwas mit autonomem Fahren zu tun hat förmlich mit Drittmitteln überschüttet.

ich selber fahre einen 1-jährigen VW T6. Und in diesem sehe ich in keinster Weise, dass VW da irgendwas mit KI/Blockchain/autonomes Fahren unternimmt. Immerhin im T6.1 haben sie das Cockpit etwas modernisiert. Aber das hat nicht wirklich etwas mit KI zu tun, sondern einfach mit Elektronik und klassischer (Embedded)-Softwareentwicklung.
Ich selber möchte garnicht soviel Elektronik oder irgendwelche "Assistenten" im Auto haben, welche nur laufend SW-Probleme haben und meist in der Werkstatt auch nicht oder nur sehr teuer behoben werden können (meine Meinung).
Und bei VW geht derzeit das meiste FuE-Budget für die Entwicklung im Bereich E-Mobility drauf. Hierfür wird einiges an Kleingeld benötigt. Alles andere ist bisschen Software-"Beiwerk", um eben nicht den Anschluss ggü. der Konkurrenz zu verlieren. Aber keine Rocket Science.

Und mit KI meine ich nicht o.g. Assistenzsysteme, welche vorrangig durch Sensorik agiert. Sondern (selbstlernende) KI zum Zwecke des autonomen Fahrens.
Vllt. gibt es ja mittlerweile von den deutschen Autobauern ein Auto, welches (halbwegs) selber fahren kann. Mir ist allerdings keines bekannt.

WiWi Gast schrieb am 28.04.2020:

Von den von dir genannten Themengebieten KI/Blockchain/autonomes Fahren kannst du mir mal paar Produkte/dienstleistungen nennen die du benutzt oder generell der Endverbraucher? Die von den, auch von dir genannten Unternehmen angeboten werden?

KI -> mal eine unkreative Auflistung:
als Enduser z.B. Google Übersetzer, Google Lens (Bilderkennung), Google ReCaptcha (Spamschutz), generell die Google-Suche mit KI-Algorithmus, Facebook ist voll mit KI (Nachrichtenstream, automatische Löschung von Inhalten etc.)
Google/Microsoft und noch ein paar Weitere bieten ja komplette AI-Plattformen für Unternehmen an.

Blockchain:
als Enduser z.B. die Bezahlung mit Kryptowährungen (BTC, ETH, XMR o.ä.).
Allerdings ist eine Blockchain eher als Backend-System (Datenbank) zu sehen, welche man als reiner Anwender anhand der Oberfläche natürlich nicht erkennt. Zukünftig aber für Wahlen, notarielle Beurkundungen und vieles mehr einsetzbar (siehe Use-Cases für ETH).
Auch hier sind die USA/China und die Schweiz Vorreiter

Autonomes Fahren:
Tesla, Google, Waymo

Unsere deutschen Autobauer verwenden natürlich die entsprechenden zur Verfügung gestellten SW-Plattformen, um individuelle Lösungen für ihren Use-Case im Auto zu entwickeln. So wie jedes andere (größere) Unternehmen dies eben auch macht bzw. versucht.

antworten
WiWi Gast

Zukunft Entwicklungsdienstleister Automobil

WiWi Gast schrieb am 29.04.2020:

Vllt. gibt es ja mittlerweile von den deutschen Autobauern ein Auto, welches (halbwegs) selber fahren kann. Mir ist allerdings keines bekannt.

Im PKW-Bereich nicht, aber es gibt die autonomen Freightliner von Daimler (sind allerdings noch in der Erprobung).

antworten
WiWi Gast

Zukunft Entwicklungsdienstleister Automobil

WiWi Gast schrieb am 30.04.2020:

WiWi Gast schrieb am 29.04.2020:

Vllt. gibt es ja mittlerweile von den deutschen Autobauern ein Auto, welches (halbwegs) selber fahren kann. Mir ist allerdings keines bekannt.

Im PKW-Bereich nicht, aber es gibt die autonomen Freightliner von Daimler (sind allerdings noch in der Erprobung).

ja gut, im Truck-Bereich ist autonomes Fahren auch besser & einfacher möglich. Konstante (relativ niedrige) Geschwindigkeit, auf Autobahnen (rechte Spur) nur wenige Hindernisse, kein Personen- sondern Warentransport (weniger Risiko, zumindest aus Sicht des Trucks).

antworten
WiWi Gast

Zukunft Entwicklungsdienstleister Automobil

WiWi Gast schrieb am 29.04.2020:

WiWi Gast schrieb am 29.04.2020:

Warum sollte ein Autobauer massiv in diesen Bereich investieren? Was für einen finanziellen Vorteil hat er dadurch? Und woher soll das Geld kommen, wenn der Absatz einbricht?

Warum sie das machen sollte doch eigentlich offensichtlich sein. Man kann sich im oberen Preissegment nicht leisten dieses Feature nicht anzubieten, wenn es die Konkurrenz tut. Und dass sie es sich leisten können sollte auch außer Frage stehen. Der VW Konzern ist beispielsweise einer der Konzerne mit den größten FuE Ausgaben weltweit und hatte 2019 auch nochmal ein gutes Geschäftsjahr. Außerdem tun sie es schon lange. An den Unis wird jedes Institut, dass irgendwas mit autonomem Fahren zu tun hat förmlich mit Drittmitteln überschüttet.

ich selber fahre einen 1-jährigen VW T6. Und in diesem sehe ich in keinster Weise, dass VW da irgendwas mit KI/Blockchain/autonomes Fahren unternimmt. Immerhin im T6.1 haben sie das Cockpit etwas modernisiert. Aber das hat nicht wirklich etwas mit KI zu tun, sondern einfach mit Elektronik und klassischer (Embedded)-Softwareentwicklung.
Ich selber möchte garnicht soviel Elektronik oder irgendwelche "Assistenten" im Auto haben, welche nur laufend SW-Probleme haben und meist in der Werkstatt auch nicht oder nur sehr teuer behoben werden können (meine Meinung).
Und bei VW geht derzeit das meiste FuE-Budget für die Entwicklung im Bereich E-Mobility drauf. Hierfür wird einiges an Kleingeld benötigt. Alles andere ist bisschen Software-"Beiwerk", um eben nicht den Anschluss ggü. der Konkurrenz zu verlieren. Aber keine Rocket Science.

Und mit KI meine ich nicht o.g. Assistenzsysteme, welche vorrangig durch Sensorik agiert. Sondern (selbstlernende) KI zum Zwecke des autonomen Fahrens.
Vllt. gibt es ja mittlerweile von den deutschen Autobauern ein Auto, welches (halbwegs) selber fahren kann. Mir ist allerdings keines bekannt.

WiWi Gast schrieb am 28.04.2020:

Von den von dir genannten Themengebieten KI/Blockchain/autonomes Fahren kannst du mir mal paar Produkte/dienstleistungen nennen die du benutzt oder generell der Endverbraucher? Die von den, auch von dir genannten Unternehmen angeboten werden?

KI -> mal eine unkreative Auflistung:
als Enduser z.B. Google Übersetzer, Google Lens (Bilderkennung), Google ReCaptcha (Spamschutz), generell die Google-Suche mit KI-Algorithmus, Facebook ist voll mit KI (Nachrichtenstream, automatische Löschung von Inhalten etc.)
Google/Microsoft und noch ein paar Weitere bieten ja komplette AI-Plattformen für Unternehmen an.

Blockchain:
als Enduser z.B. die Bezahlung mit Kryptowährungen (BTC, ETH, XMR o.ä.).
Allerdings ist eine Blockchain eher als Backend-System (Datenbank) zu sehen, welche man als reiner Anwender anhand der Oberfläche natürlich nicht erkennt. Zukünftig aber für Wahlen, notarielle Beurkundungen und vieles mehr einsetzbar (siehe Use-Cases für ETH).
Auch hier sind die USA/China und die Schweiz Vorreiter

Autonomes Fahren:
Tesla, Google, Waymo

Das sind alles Forschungsprojekte mehr nicht! Jeder OEM der Welt arbeitet daran nur ist deren Marketingabteilung nicht so gut. Hast du bis jetzt ein Auto von google hier auf deutschen Straßen fahren sehen?
Solange keine praktikablen Ergebnisse ersichtlich sind brauch man das nicht zu erwähnen.
Und bitte kommt mir nicht mit Tesla an als Besispiel. Der Audi A8 ist in der Lage autonomes fahren auf Level 4 zu ermöglichen und damit momentan das am weitesten entwickelte Auto, das momentan erworben werden kann. Auch vor einem Tesla.
Nur sind die deutschen Automobilhersteller viel vorsichtiger und wollen halt keine Menschenleben gefährden, um nur der erste zu sein und der Marketingabteilung futter zu geben. Lasst euch nicht von den Amis blenden die sind nur gut im Marketing und können sich halt wesentlich cooler und besser verkaufen. Genau so wie damals mit dem MP3.

Unsere deutschen Autobauer verwenden natürlich die entsprechenden zur Verfügung gestellten SW-Plattformen, um individuelle Lösungen für ihren Use-Case im Auto zu entwickeln. So wie jedes andere (größere) Unternehmen dies eben auch macht bzw. versucht.

antworten
WiWi Gast

Zukunft Entwicklungsdienstleister Automobil

WiWi Gast schrieb am 30.04.2020:

WiWi Gast schrieb am 30.04.2020:

WiWi Gast schrieb am 29.04.2020:

Vllt. gibt es ja mittlerweile von den deutschen Autobauern ein Auto, welches (halbwegs) selber fahren kann. Mir ist allerdings keines bekannt.

Im PKW-Bereich nicht, aber es gibt die autonomen Freightliner von Daimler (sind allerdings noch in der Erprobung).

ja gut, im Truck-Bereich ist autonomes Fahren auch besser & einfacher möglich. Konstante (relativ niedrige) Geschwindigkeit, auf Autobahnen (rechte Spur) nur wenige Hindernisse, kein Personen- sondern Warentransport (weniger Risiko, zumindest aus Sicht des Trucks).

Und genau deshalb ist es im Nutzfahrzeug-Bereich auch sinnvoller als bei PKW.

antworten
WiWi Gast

Zukunft Entwicklungsdienstleister Automobil

WiWi Gast schrieb am 30.04.2020:

Warum sollte ein Autobauer massiv in diesen Bereich investieren? Was für einen finanziellen Vorteil hat er dadurch? Und woher soll das Geld kommen, wenn der Absatz einbricht?

Warum sie das machen sollte doch eigentlich offensichtlich sein. Man kann sich im oberen Preissegment nicht leisten dieses Feature nicht anzubieten, wenn es die Konkurrenz tut. Und dass sie es sich leisten können sollte auch außer Frage stehen. Der VW Konzern ist beispielsweise einer der Konzerne mit den größten FuE Ausgaben weltweit und hatte 2019 auch nochmal ein gutes Geschäftsjahr. Außerdem tun sie es schon lange. An den Unis wird jedes Institut, dass irgendwas mit autonomem Fahren zu tun hat förmlich mit Drittmitteln überschüttet.

ich selber fahre einen 1-jährigen VW T6. Und in diesem sehe ich in keinster Weise, dass VW da irgendwas mit KI/Blockchain/autonomes Fahren unternimmt. Immerhin im T6.1 haben sie das Cockpit etwas modernisiert. Aber das hat nicht wirklich etwas mit KI zu tun, sondern einfach mit Elektronik und klassischer (Embedded)-Softwareentwicklung.
Ich selber möchte garnicht soviel Elektronik oder irgendwelche "Assistenten" im Auto haben, welche nur laufend SW-Probleme haben und meist in der Werkstatt auch nicht oder nur sehr teuer behoben werden können (meine Meinung).
Und bei VW geht derzeit das meiste FuE-Budget für die Entwicklung im Bereich E-Mobility drauf. Hierfür wird einiges an Kleingeld benötigt. Alles andere ist bisschen Software-"Beiwerk", um eben nicht den Anschluss ggü. der Konkurrenz zu verlieren. Aber keine Rocket Science.

Und mit KI meine ich nicht o.g. Assistenzsysteme, welche vorrangig durch Sensorik agiert. Sondern (selbstlernende) KI zum Zwecke des autonomen Fahrens.
Vllt. gibt es ja mittlerweile von den deutschen Autobauern ein Auto, welches (halbwegs) selber fahren kann. Mir ist allerdings keines bekannt.

WiWi Gast schrieb am 28.04.2020:

Von den von dir genannten Themengebieten KI/Blockchain/autonomes Fahren kannst du mir mal paar Produkte/dienstleistungen nennen die du benutzt oder generell der Endverbraucher? Die von den, auch von dir genannten Unternehmen angeboten werden?

KI -> mal eine unkreative Auflistung:
als Enduser z.B. Google Übersetzer, Google Lens (Bilderkennung), Google ReCaptcha (Spamschutz), generell die Google-Suche mit KI-Algorithmus, Facebook ist voll mit KI (Nachrichtenstream, automatische Löschung von Inhalten etc.)
Google/Microsoft und noch ein paar Weitere bieten ja komplette AI-Plattformen für Unternehmen an.

Blockchain:
als Enduser z.B. die Bezahlung mit Kryptowährungen (BTC, ETH, XMR o.ä.).
Allerdings ist eine Blockchain eher als Backend-System (Datenbank) zu sehen, welche man als reiner Anwender anhand der Oberfläche natürlich nicht erkennt. Zukünftig aber für Wahlen, notarielle Beurkundungen und vieles mehr einsetzbar (siehe Use-Cases für ETH).
Auch hier sind die USA/China und die Schweiz Vorreiter

Autonomes Fahren:
Tesla, Google, Waymo

Das sind alles Forschungsprojekte mehr nicht! Jeder OEM der Welt arbeitet daran nur ist deren Marketingabteilung nicht so gut. Hast du bis jetzt ein Auto von google hier auf deutschen Straßen fahren sehen?
Solange keine praktikablen Ergebnisse ersichtlich sind brauch man das nicht zu erwähnen.
Und bitte kommt mir nicht mit Tesla an als Besispiel. Der Audi A8 ist in der Lage autonomes fahren auf Level 4 zu ermöglichen und damit momentan das am weitesten entwickelte Auto, das momentan erworben werden kann. Auch vor einem Tesla.
Nur sind die deutschen Automobilhersteller viel vorsichtiger und wollen halt keine Menschenleben gefährden, um nur der erste zu sein und der Marketingabteilung futter zu geben. Lasst euch nicht von den Amis blenden die sind nur gut im Marketing und können sich halt wesentlich cooler und besser verkaufen. Genau so wie damals mit dem MP3.

Unsere deutschen Autobauer verwenden natürlich die entsprechenden zur Verfügung gestellten SW-Plattformen, um individuelle Lösungen für ihren Use-Case im Auto zu entwickeln. So wie jedes andere (größere) Unternehmen dies eben auch macht bzw. versucht.

Muss meinem Vorposter auf jeden Fall zustimmen. Amerikaner stehen auf eine gute Show und das sieht man ja bei jeder Wahl. Die sind einfach aufgrund ihres Konsumwahns richtig geil auf neues Zeug und Unternehmen müssen deswegen auch aktiver Werbung machen und Updates bringen. Elon Musk ist auch mega der Schwätzer wenn man mal sein Twitter verfolgt.

Deutschland hingegen ist vorsichtig was marketing angeht das sowas wie beim Cybertruck nicht passiert. Wir werden aber nicht ohne Grund als eines der innovativsten Länder gerankt (neben Südkorea).

antworten
WiWi Gast

Zukunft Entwicklungsdienstleister Automobil

WiWi Gast schrieb am 30.04.2020:

Das sind alles Forschungsprojekte mehr nicht! Jeder OEM der Welt arbeitet daran nur ist deren Marketingabteilung nicht so gut. Hast du bis jetzt ein Auto von google hier auf deutschen Straßen fahren sehen?

Vor Google haben in DE ja unsere Juristen Angst. In USA fahren welche spazieren...

Solange keine praktikablen Ergebnisse ersichtlich sind brauch man das nicht zu erwähnen.
Und bitte kommt mir nicht mit Tesla an als Besispiel. Der Audi A8 ist in der Lage autonomes fahren auf Level 4 zu ermöglichen und damit momentan das am weitesten entwickelte Auto, das momentan erworben werden kann. Auch vor einem Tesla.
Nur sind die deutschen Automobilhersteller viel vorsichtiger und wollen halt keine Menschenleben gefährden, um nur der erste zu sein und der Marketingabteilung futter zu geben. Lasst euch nicht von den Amis blenden die sind nur gut im Marketing und können sich halt wesentlich cooler und besser verkaufen. Genau so wie damals mit dem MP3.

Audi A8 wurde Level 4 abgeblasen und jetzt auf Level 3 fokussiert. Das System hatte einfach zu viele Schwächen.

Muss meinem Vorposter auf jeden Fall zustimmen. Amerikaner stehen auf eine gute Show und das sieht man ja bei jeder Wahl. Die sind einfach aufgrund ihres Konsumwahns richtig geil auf neues Zeug und Unternehmen müssen deswegen auch aktiver Werbung machen und Updates bringen. Elon Musk ist auch mega der Schwätzer wenn man mal sein Twitter verfolgt.

Show hin oder her. Das Produkt kann noch so toll sein, ohne gutes Marketing findet es keine Kundschaft. Und Elon Musk als Schwätzer zu bezeichnen.... naja, immerhin hat er Visionen, aber wenn ich mir SpaceX, Starlink Satelliten oder Tesla anschaue, dann Hut ab. Das ist kein Schwätzer, sondern er zieht die Dinge knallhart durch.

antworten
WiWi Gast

Zukunft Entwicklungsdienstleister Automobil

Man muss als Hersteller bei dem Thema einfach vorsichtig sein weil jeder tödliche Unfall mit einem autonomen Fahrzeug direkt eine Bild-Schlagzeile wert ist und während die anderen Unfälle wahrscheinlich nicht mal in der regionalen presse stehen würden. Da entsteht bei der breiten Masse schnell ein verzerrtes Bild was tödlich für die Akzeptanz der Technologie wäre.

antworten
WiWi Gast

Zukunft Entwicklungsdienstleister Automobil

WiWi Gast schrieb am 30.04.2020:

Man muss als Hersteller bei dem Thema einfach vorsichtig sein weil jeder tödliche Unfall mit einem autonomen Fahrzeug direkt eine Bild-Schlagzeile wert ist und während die anderen Unfälle wahrscheinlich nicht mal in der regionalen presse stehen würden. Da entsteht bei der breiten Masse schnell ein verzerrtes Bild was tödlich für die Akzeptanz der Technologie wäre.

das mag schon sein, aber es herrscht in DE einfach zu viel Angst vor neuen Technologien und somit ziehen andere Länder eben reihenweise an uns vorbei. Siehe ähnlich auch bei den Start-Ups. Da gibt es in DE eben kaum Risikokapitalgeber, die halt auch mal nur Visionen mit Kapital versorgen. Anders in USA.

Und zurück zum Thema: nein als Entwicklungs-DL bist du nur verlängerter Werkbank der Autobauer. Da diese aktuell selber Schwierigkeiten haben und imho dies auch noch wesentlich länger dauern wird, halte ich einen Einstieg bei solchen DLs als nicht empfehlenswert. Ich kenne nur Leute, die das als Sprungbrett zum OEM sehen, weil sie direkt nicht reinkommen. Und aktuell wird wohl kaum jmd. dort übernommen werden...

antworten

Artikel zu IAV

Roboter bis 2020 weltweit verdoppelt

Gewerbefinanzierung: Das Bild zeigt einen Produktionsroboter der Firma Kuka

Mehr als 3 Millionen Industrie-Roboter werden laut Prognose der International Federation of Robotics bis 2020 in den Fabriken der Welt im Einsatz sein. Damit dürfte sich der operative Bestand von 2014 bis 2020 innerhalb von sieben Jahren mehr als verdoppeln.

IW-Verbandsumfrage 2018: Wirtschaftsverbände optimistisch

Die Wirtschaftsverbände sehen die deutsche Wirtschaft zum Jahreswechsel größtenteils in bester Verfassung. Das zeigt die neue Verbandsumfrage des Instituts der deutschen Wirtschaft, für die das IW 48 Branchenverbände zu ihrer aktuellen Lage und zu ihren Erwartungen für 2018 befragt hat. Allerdings werden fehlende Fachkräfte immer häufiger zum Problem.

DATEV überspringt erstmals Umsatzmilliarde

DATEV Umsatzzahlen der Jahre 2014-2018

Durch die Digitalisierung betriebswirtschaftlicher Prozesse hat die DATEV eG im Geschäftsjahr 2018 erstmals einen Umsatz von über einer Milliarde Euro erreicht. Damit stieg der Umsatz beim genossenschaftlichen Unternehmen von 978 Millionen Euro im Vorjahr auf 1,034 Milliarden Euro. Dies entspricht dem stärksten absoluten Wachstum der DATEV eG der vergangenen zehn Jahre.

CEO-Wechsel: Enrique Lores wird neuer HP-Chef

Das Bild zeigt Enrique Lores, den neuen CEO von Hewlett Packard (HP Inc.)

Der aktuelle CEO des Computerherstellers HP Inc. Dion Weisler tritt aus familiären Gründen überraschend zurück. Neuer HP-Chef wird Enrique Lores. Weisler bleibt jedoch weiter Vorstandsmitglied des Unternehmens und wird mit Lores zusammenarbeiten, um einen nahtlosen Übergang zu gewährleisten.

Modularisierung des Wirtschaftsprüfer-Examens

WP-Examen: Wirtschaftsprüfungsexamen

Verordnung zur Änderung der Prüfungsverordnung für Wirtschaftsprüfer nach §§ 14 und 131I der Wirtschaftsprüferordnung: Nur jeder Fünfte besteht als Vollprüfung das Wirtschaftsprüferexamen. Daher gilt das Wirtschaftsprüferexamen als eines der schwierigsten Examen. Zum Examenszeitpunkt wird in nur einer Blockprüfung eine riesen Stoffmenge geprüft. Dieser Prüfungsmodus ist nicht mehr zeitgemäß, denn Umfang und Komplexität des Stoffes nehmen laufen zu. Daher soll künftig ein modularisiertes Prüfungsverfahren die Blockprüfung ersetzen.

Elektromobilität: China baut Vorsprung aus, Millionenabsatz erreicht

McKinsey-Studie Elektromobilität 2018: Electric Vehicle Index

Laut dem McKinsey Electric Vehicle Index wurden im Jahr 2017 über 600.000 E-Autos in China verkauft. Der weltweite Markt für Elektroautos überspringt erstmals die Millionengrenze. Deutschland ist mit 58.000 verkaufen Elektroautos nach Norwegen der zweitwichtigste Absatzmarkt in Europa.

Falkensteg erweitert Leistungsangebot um Debt Advisory

Falkensteg: Profilbild Jens von Loos

Das Beratungsunternehmen Falkensteg baut zu Jahresbeginn 2020 sein Dienstleistungsangebot strategisch um den Bereich Debt Advisory aus. Die Leitung übernimmt Jens von Loos, der von der KPMG zu Falkensteg wechselte.

Ölkonzern Shell kämpft mit für den Klimaschutz

Klimaschutz Shell: Dichter Wald im Sonnenlicht mit komplett grün bewachsenem Boden.

Geht der Mineralölkonzern Shell erste Schritte auf dem Weg zu einem grünen Energieunternehmen? Shell hat für die kommenden 3 Jahre Investitionen in natürliche Ökosysteme in Höhe von 300 Millionen Dollar angekündigt. Neben den Investitionen in neue Ladepunkte für Elektrofahrzeuge will Shell den Kunden ein klimaneutrales Tanken anbieten. Geplant sind dafür Aufforstungen in Spanien und den Niederlanden. Shell-CEO Ben van Beurden will die Energiesysteme transformieren, um den Klimawandel zu bekämpfen.

EU-Kommission greift nach der Vorbehaltsaufgabe der Steuerberater

Die Flagge der Europäischen Union flattert vor blauem Himmel bei Sonnenschein im Wind.

Am 19.7.2018 hat die EU-Kommission mit einem Aufforderungsschreiben an die Bundesregierung mit Blick auf das Steuerberatungsgesetz ein Vertragsverletzungsverfahren gegen Deutschland eingeleitet. Die EU-Kommission vertritt die Auffassung, dass die im Steuerberatungsgesetz geregelten Vorbehaltsaufgaben einen Verstoß gegen EU-Recht darstellen.

AKKA übernimmt MBtech

Portrait von AKKA-CEO Maurice Ricci

AKKA übernimmt alle Anteile an MBtech, um ihre führende Position im deutschen Automobilmarkt zu festigen und ihr Automotive Center of Excellence in Deutschland auszubauen. Der langjährige Partner Daimler hat zugestimmt, die verbleibenden Anteile an der MBtech-Gruppe - künftig AKKA GmbH & Co.KgaA. - für eine nicht genannte Summe an AKKA zu veräußern. Die Übernahme der Anteile ist vom Bundeskartellamt genehmigt worden. Die Transaktion kommt in den nächsten Tagen mit einem einheitlichem Markenbild zum Abschluss.

Beamtenbund fordert Sofortprogramm für starken Staat

Beamte: Das Schild der Bundespolizei an einem Gebäude.

Zur Zeit findet der 60. Jahrestagung des Deutschen Beamtenbundes in Köln statt. Angesichts des schwindenden Vertrauens der Bürgerinnen und Bürger in staatliche Institutionen hat der Bundesvorsitzende vom Deutschen Beamtenbund Ulrich Silberbach massive Investitionen in den öffentlichen Dienst gefordert.

Skandinavischer Investor Verdane Capital übernimmt Anteile von Bauer Media Group

Ein Wolkenkratzer symbolisiert die Übernahme der Bauer Media Group Anteile durch den Investor Verdane Capital.

Der Skandinavische Kapitalgeber Verdane Capital übernimmt aus dem Portfolio der Bauer Media Group die Anteile an den drei Gesellschaften navabi, CareerFoundry und Kyto. Verdane Capital ist ein bekannter Investor im Software- und E-Commerce-Bereich. Ziel des Investors ist es, das profitable Wachstum der drei Unternehmen und die Expansion in neue Märkte fortzusetzen. Seit 2016 ist Verdane Capital bereits Anteilseigner an dem deutschen Spezialisten für Suchmaschinenoptimierung Searchmetrics.

Matthias Hartmann ist neuer IBM-Chef

IBM-Chef: Portraitbild von Matthias-Hartmann

Matthias Hartmann folgt Martina Koederitz als Vorsitzender der Geschäftsführung der IBM Deutschland GmbH. Er ist damit der neue IBM-Chef für Deutschland, Österreich und die Schweiz. In seinen 25 Jahren bei IBM war Matthias Hartmann bereits in verschiedenen Management-Positionen verantwortlich. Martina Koederitz übernimmt die weltweite Leitung des Industrie- und Automobilsektors bei IBM.

Rote Karte für Seehofer und Söder

STOP am Brandenburger Tor: Appell deutscher Wirtschaftsverbände zur Regierungskrise an Horst Seehofer und CSU.

Die deutschen Wirtschaftsbosse fordern in einem gemeinsamen Appell "europäische Lösungen" für die großen globalen Herausforderungen. Die vier größten deutschen Wirtschaftsverbände stärken damit Bundeskanzlerin Merkel im Asylstreit mit den CSU-Spitzen Seehofer und Söder den Rücken.

BDO mit Top-Platzierungen im Thomson Reuters M&A-Review

Die BDO AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft blickt im M&A-Beratungsfeld auf ein erfolgreiches Jahr zurück. Dies bestätigen ein dritter und vierter Platz im Small und Mid Cap Sektor des aktuellen M&A-Review von Thomson Reuters. 2017 konnten die Abschlüsse bei Small und Mid Cap Mergers & Acquisitions mehr als verdoppelt werden.

Antworten auf Zukunft Entwicklungsdienstleister Automobil

Als WiWi Gast oder Login

Forenfunktionen

Kommentare 37 Beiträge

Diskussionen zu IAV

Weitere Themen aus Automobilbranche