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Tesla vs. Daimler/BMW/Audi

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WiWi Gast

Tesla vs. Daimler/BMW/Audi

Hallo zusammen,

Ich bin aktuell Student und würde gerne später in der Automobilindustrie arbeiten. Was denkt ihr, an welchen Herstellen sollte ich mich eher orientieren? Wird die Deutsche Autoindustrie mit Tesla mithalten können?

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WiWi Gast

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Warum?

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WiWi Gast

Tesla vs. Daimler/BMW/Audi

Insights

Deutsche Automobilbauern >>> US
Alleine schon wegen den Arbeitsgesetzen

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WiWi Gast

Tesla vs. Daimler/BMW/Audi

Als BWLer kannst du Tesla und die ganze Silicon Valley Firmen eh vergessen.
Da sitzen MINTler mit Ivy MBA die ne ganze Ecke smarter sind als alles was LSE, HSG oder WHU so ausspuckt.
Kannst dir ja mal die Profile von den Tesla MA bei LinkedIn anschauen.

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WiWi Gast

Tesla vs. Daimler/BMW/Audi

WiWi Gast schrieb am 14.03.2018:

Als BWLer kannst du Tesla und die ganze Silicon Valley Firmen eh vergessen.
Da sitzen MINTler mit Ivy MBA die ne ganze Ecke smarter sind als alles was LSE, HSG oder WHU so ausspuckt.
Kannst dir ja mal die Profile von den Tesla MA bei LinkedIn anschauen.

Bringt ja alles nichts wenn Daimler und co in 10 Jahren dicht machen müssen.

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WiWi Gast

Tesla vs. Daimler/BMW/Audi

WiWi Gast schrieb am 14.03.2018:

WiWi Gast schrieb am 14.03.2018:

Als BWLer kannst du Tesla und die ganze Silicon Valley Firmen eh vergessen.
Da sitzen MINTler mit Ivy MBA die ne ganze Ecke smarter sind als alles was LSE, HSG oder WHU so ausspuckt.
Kannst dir ja mal die Profile von den Tesla MA bei LinkedIn anschauen.

Bringt ja alles nichts wenn Daimler und co in 10 Jahren dicht machen müssen.

Die kommen da schon hinterher. Sind ja auch in Hinsicht Krypto relativ fit z.B. Tengel.

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WiWi Gast

Tesla vs. Daimler/BMW/Audi

Ich bin da ehrlich gesagt nicht so optimistisch. Es gibt genug Beispiele wo Weltmarktführer den Fortschritt verschlafen haben und plötzlich weg vom Fenster waren. Und das geht durchaus schnell, wenige Jahre können da realistisch sein.

Wer sich ein klein wenig mit Produktlebenszyklen und technischen Fortschritt beschäftigt wird schnell feststellen, das sowas meist nach ähnlichem Muster abläuft: Eine Technologie, von der klar ist, dass sie die Zukunft ist, dümpelt erst Mal relativ lange vor sich hin. Aufgrund von Beschränkungen/Nachteilen kann sie noch nicht ernsthaft mit der der aktuellen Technologie mithalten. Irgendwann fallen diese Schranken und dann geht es schlagartig. Der Wechsel von der einen zur anderen Technologie wird dann in sehr kurzer Zeit vollzogen.

Übertragen auf den Automobilsektor:
Sobald die Reichweite vergleichbar zum Verbrennungsmotor ist und schnelle Lademöglichkeiten vorhanden sind, ist der Zug für den Verbrenner abgefahren. Und da kann die deutsche Autoindustrie wollen so viel sie will, wenn sie nicht sehr schnell gegensteuert wird sie nicht mithalten können. Wir sind technisch in den zukünftig entscheidenden Bereichen ganz klar nicht vorne mit dabei und selbst wenn wir es wären, haben wir aktuell nicht den nötigen Rohstoffzugriff (Stichwort Akkus). Ändert sich das nicht, wird die deutsche Autoindustrie irgendwann nichts mehr anderes als eine Marke sein, wo ein Chinese oder sonst wer seine Autos mit 'nem Stern oder vier Ringen auf der Motorhaube herausbringt.

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WiWi Gast

Tesla vs. Daimler/BMW/Audi

WiWi Gast schrieb am 14.03.2018:

Als BWLer kannst du Tesla und die ganze Silicon Valley Firmen eh vergessen.
Da sitzen MINTler mit Ivy MBA die ne ganze Ecke smarter sind als alles was LSE, HSG oder WHU so ausspuckt.
Kannst dir ja mal die Profile von den Tesla MA bei LinkedIn anschauen.

Bin nicht der TE, habe das aber mal gemacht und speziell die "MINTler mit Ivy MBA" bei Tesla nicht gefunden. Tatsächlich eher viele BWLer (und natürlich auch Ingenieure) mit Fokus auf Supply Chain/Manufacturing/Operations von "normalen" US-Universitäten ohne besonderen Ruf (University of Dallas, University of Arizona, Northwestern University,...).

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WiWi Gast

Tesla vs. Daimler/BMW/Audi

Deswegen diversifiziert Daimler ja auch in andere sachen ausser reinem auto bauen ;)

WiWi Gast schrieb am 15.03.2018:

Ich bin da ehrlich gesagt nicht so optimistisch. Es gibt genug Beispiele wo Weltmarktführer den Fortschritt verschlafen haben und plötzlich weg vom Fenster waren. Und das geht durchaus schnell, wenige Jahre können da realistisch sein.

Wer sich ein klein wenig mit Produktlebenszyklen und technischen Fortschritt beschäftigt wird schnell feststellen, das sowas meist nach ähnlichem Muster abläuft: Eine Technologie, von der klar ist, dass sie die Zukunft ist, dümpelt erst Mal relativ lange vor sich hin. Aufgrund von Beschränkungen/Nachteilen kann sie noch nicht ernsthaft mit der der aktuellen Technologie mithalten. Irgendwann fallen diese Schranken und dann geht es schlagartig. Der Wechsel von der einen zur anderen Technologie wird dann in sehr kurzer Zeit vollzogen.

Übertragen auf den Automobilsektor:
Sobald die Reichweite vergleichbar zum Verbrennungsmotor ist und schnelle Lademöglichkeiten vorhanden sind, ist der Zug für den Verbrenner abgefahren. Und da kann die deutsche Autoindustrie wollen so viel sie will, wenn sie nicht sehr schnell gegensteuert wird sie nicht mithalten können. Wir sind technisch in den zukünftig entscheidenden Bereichen ganz klar nicht vorne mit dabei und selbst wenn wir es wären, haben wir aktuell nicht den nötigen Rohstoffzugriff (Stichwort Akkus). Ändert sich das nicht, wird die deutsche Autoindustrie irgendwann nichts mehr anderes als eine Marke sein, wo ein Chinese oder sonst wer seine Autos mit 'nem Stern oder vier Ringen auf der Motorhaube herausbringt.

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WiWi Gast

Tesla vs. Daimler/BMW/Audi

Immer wieder erstaunlich wie Leute sich blenden lassen von einer Firma die noch immer rote Zahlen schreibt und nur von ihrem Hype lebt. Ein Auto besteht nicht nur aus Antrieb...

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WiWi Gast

Tesla vs. Daimler/BMW/Audi

Ich geh lieber zu Firmen die verlässlich Gewinne machen, statt zu Firmen die Milliarden verbrennen. Jahr um Jahr.

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WiWi Gast

Tesla vs. Daimler/BMW/Audi

WiWi Gast schrieb am 15.03.2018:

Immer wieder erstaunlich wie Leute sich blenden lassen von einer Firma die noch immer rote Zahlen schreibt und nur von ihrem Hype lebt. Ein Auto besteht nicht nur aus Antrieb...

Vergiss mal nicht das Alter der Firma mein Lieber.

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WiWi Gast

Tesla vs. Daimler/BMW/Audi

WiWi Gast schrieb am 15.03.2018:

Immer wieder erstaunlich wie Leute sich blenden lassen von einer Firma die noch immer rote Zahlen schreibt und nur von ihrem Hype lebt. Ein Auto besteht nicht nur aus Antrieb...

Ja und nein. Eine Auto heutzutage hat sehr viele technische Komponenten, in denen "wir" top sind. Seien es Verbrennungsmotoren, Getriebe, etc.
All das braucht man zukünftig aber nicht mehr. Ein Auto besteht dann aus Elektromotoren (kann jeder 10-Jährige als Bausatz basteln), der Akkutechnologie (da ist Deutschland hinten dran), Elektronik/Software (da ist Deutschland auch hinten dran) uns dem Auto selbst (Karosserie, Design, ...). Nur bei letzterem sind die deutschen Autobauer top und auch das ist etwas, dass man schnell lernen kann, da muss man sich nur ansehen, was neue Autobauer innerhalb weniger Jahre auf die Beine stellen.

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WiWi Gast

Tesla vs. Daimler/BMW/Audi

Sicht eines Autobauer Mitarbeiters zum vorherigen Kommentar:
Leistungsstarke Elektromotoren die 10 Jahre top Leistung bringen kann nicht jeder zehnjährige selber bauen und wird deswegen auch von den Autobauern selbst gemacht und nicht zugekauft.
Akkutechnologie: Da ist Tesla genauso weit hinten dran wie die Deutschen - mit den asiatischen Preisen und Expertise kann hier niemand mithalten.
Elektronik/Software: Höre jeden immer sagen, da sind wir hinten dran, Software da muss die USA doch viel besser sein. Weit gefehlt Bosch/Continental sind da ganz weit vorne und alle deutschen Autobauer stopfen da gerade so viel Geld rein, weil sie eben nicht Lizenzgebühren ohne Ende zahlen wollen.
Bei Karosserie/Design zu meinen, dass man das ratzfatz aufholt ist komplett vermessen. Bei einem VW Up schiebt man vielleicht nen Stück Blech in die Presse und es kommt perfekt raus, sobald es aber vom Design komplizierter wird wird der ganze Spaß deutlich aufwendiger: Und jetzt rate mal, wer die hierfür benötigten Werkzeugbauer alle aufkauft - einen Tipp es ist nicht Tesla!
Wo Deutschland wirklich richtig schlecht drin ist, ist die Entertainment Einheit des Autos, welche nun aber immer wichtiger wird.
Zu denken, dass bei den deutschen Autobauern nur Idioten in den Vorstandspositionen/Aufsichtsräten sitzen ist komplett vermessen.

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WiWi Gast

Tesla vs. Daimler/BMW/Audi

WiWi Gast schrieb am 15.03.2018:

WiWi Gast schrieb am 14.03.2018:

Als BWLer kannst du Tesla und die ganze Silicon Valley Firmen eh vergessen.
Da sitzen MINTler mit Ivy MBA die ne ganze Ecke smarter sind als alles was LSE, HSG oder WHU so ausspuckt.
Kannst dir ja mal die Profile von den Tesla MA bei LinkedIn anschauen.

Bin nicht der TE, habe das aber mal gemacht und speziell die "MINTler mit Ivy MBA" bei Tesla nicht gefunden. Tatsächlich eher viele BWLer (und natürlich auch Ingenieure) mit Fokus auf Supply Chain/Manufacturing/Operations von "normalen" US-Universitäten ohne besonderen Ruf (University of Dallas, University of Arizona, Northwestern University,...).

Das kommt, weil du jetzt ganz schnell und einfach enttarnt hast, dass der Vorposter einfach nur gegen europäische Unis bashen wollte. Die deutschen Ingenieure sind weltweit bekannt und auch in US Companies sehr gerne gesehen. Und die europäischen BWLer wirds brauchen sobald Tesla hier einen wirklichen Footprint hat also keine Sorge.

Zum Thema: Momentan ist die Wahrscheinlichkeit immer noch deutlich höher dass Tesla in ein paar Jahren nicht mehr existiert als Daimler

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WiWi Gast

Tesla vs. Daimler/BMW/Audi

WiWi Gast schrieb am 15.03.2018:

Sicht eines Autobauer Mitarbeiters zum vorherigen Kommentar:
Leistungsstarke Elektromotoren die 10 Jahre top Leistung bringen kann nicht jeder zehnjährige selber bauen und wird deswegen auch von den Autobauern selbst gemacht und nicht zugekauft.

Das war natürlich etwas überspitzt formuliert, aber es ist denk ich klar, worauf ich hinaus will. Ein Elektromotor ist einfach deutlich weniger komplex und in der Entwicklung viel weniger aufwendig als ein Verbrennungsmotor. Es ist keine Schlüsseltechnologie, was die Mobilität der Zukunft betrifft, sondern eine Standardtechnologie. Gute Elektromotoren bauen zu können entscheidet nicht darüber, ob man als Autobauer zukünftig führend sein wird.

Akkutechnologie: Da ist Tesla genauso weit hinten dran wie die Deutschen - mit den asiatischen Preisen und Expertise kann hier niemand mithalten.

Richtig, ich habe auch nie behauptet, Tesla wäre da herausragend. Immerhin haben sie das Problem aber erkannt (Gigafactory).

Elektronik/Software: Höre jeden immer sagen, da sind wir hinten dran, Software da muss die USA doch viel besser sein. Weit gefehlt Bosch/Continental sind da ganz weit vorne und alle deutschen Autobauer stopfen da gerade so viel Geld rein, weil sie eben nicht Lizenzgebühren ohne Ende zahlen wollen.

Es geht nicht um einzelne Komponenten in dem Bereich. Da ist Deutschland natürlich auch passabel dabei, gerade auch was z.B. die ganzen Sensoren betrifft. Aber wenn es darum geht, das komplette Auto als ein vernetztes Gerät zu begreifen mit allen Vorteilen die man daraus zukünftig ziehen können wird (z.B. automomes Fahren mit Einbindung in eine komplette Google-Umgebung, etc.), sehe ich die deutschen Autobauer alles andere als vorne dabei.

Bei Karosserie/Design zu meinen, dass man das ratzfatz aufholt ist komplett vermessen. Bei einem VW Up schiebt man vielleicht nen Stück Blech in die Presse und es kommt perfekt raus, sobald es aber vom Design komplizierter wird wird der ganze Spaß deutlich aufwendiger: Und jetzt rate mal, wer die hierfür benötigten Werkzeugbauer alle aufkauft - einen Tipp es ist nicht Tesla!

Richtig, auch hier: Ich habe nie behauptet, Tesla wäre der Hauptkonkurrent. Ich glaube vielmehr, dass ein chinesischer Hersteller ein Produkt auf den Markt bringen wird, was konkurrenzfähig und vor allem auch billig ist.
Es ist ja jetzt z.B. schon im Bereich von Elektrobussen so: Da gibt es schlicht keinen anderen brauchbaren Anbieter als Chinesen. In Europa (sogar londoner Doppeldeckerbusse) und selbst in den USA unter Trump werden ÖNV-Flotten mit chinesischen E-Bussen ausgerüstet. Glaubt ihr das würde man machen, wenn es Alternativen gäbe? Die Dinger sind jetzt schon technisch oder auf jeden Fall in Preis/Leistung führend und werden westlichen Standards gerecht. Da braucht man nicht mehr groß überlegen, ob die Chinesen aufschließen werden, zumindest in dem Punkt haben sie es schon längst bzw. uns sogar überholt.

Zu denken, dass bei den deutschen Autobauern nur Idioten in den Vorstandspositionen/Aufsichtsräten sitzen ist komplett vermessen.

Klar sitzen da keine Idioten, das Problem ist halt, dass sie sehr starken Zwängen unterliegen. Da ziehen die Gewerkschaften in die eine Richtung, welche am liebsten ihren "Zündkerzenmonteur" für immer behalten wollen, da ziehen Aktionäre in eine Richtung, welche das aktuell lukrative Geschäft ausschöpfen wollen, da zieht die Politik in eine Richtung, welche auf der einen Seite keine Arbeitsplätze gefährden will, sich auf der anderen aber Umwelt und Gesundheit verpflichtet sieht, und, und, und ...

Zu glauben, ein deutscher Autobauer hätte auch nur im entferntesten den Spielraum in seinen Entscheidungen wie es Firmen haben, welche erst Fuß fassen, aktuell keinen Gewinn machen und erstmal niemandem Rechenschaft schuldig sind oder aber von Staats wegen gepusht werden (China) ist da etwas kurz gedacht.

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WiWi Gast

Tesla vs. Daimler/BMW/Audi

Du meinst dieses Tesla?

https://www.wallstreet-online.de/nachricht/10364683-elon-musk-tun-tesla-model-3-qualitaet-wie-kia-90er-jahre-produktionsstopp

Tesla ist in keiner Weise führend, weiß nicht warum das manche immer behaupten.
Beim ersten Roadster haben Musk und Kollegen Hunderte Laptop Akkus verbunden als Energiequelle. Die Tesla Fahrer sind unglaubliche Fanatics, denen ist es egal ob die Kiste alle paar Monate oder öfter mal wieder in die Werkstatt muss, in der Zeit gibts dann einen Verbrenner. Die sind trotz all dem Ärger total überzeugt obwohl man bei anderen Herstellern schon längst abgewunken hätte.

Mobileye hat die Zusammenarbeit mit Tesla beendet und arbeitet mit Daimler und BMW zusammen für das autonome Fahren.

Chinesische KFZs interessieren in Europa und den USA keinen.
Die sind qualitativ noch ganz weit hinten. Auch die angesprochenen E-Busse sind nicht wirklich im Langzeitbetrieb nutzbar. Gerade im Winter in D viel zu geringe Reichweite und viel technischer Ärger.

Ich weiß auch gar nicht wieso alle auf 100% E-Autos schwören. Das wird so nicht kommen.
Ein Energiemix ist viel vorteilhafter und gerade auf Langstrecken wird der Verbrenner auf absehbare Zeit nicht zu schlagen sein.
Ich kenne Neubaugebiete in Bayern wo der Einbau einer Stromtankstelle in der Garage verboten wurde weil sonst das Netz zusammenbrechen würde. So siehts aus.

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WiWi Gast

Tesla vs. Daimler/BMW/Audi

WiWi Gast schrieb am 15.03.2018:

Richtig, ich habe auch nie behauptet, Tesla wäre da herausragend. Immerhin haben sie das Problem aber erkannt (Gigafactory).

Und wir deutschen haben entschieden, dass Zellfertigung keinen Sinn macht (zu teuer). Ich bin gespannt wie sich das bei Tesla entwickeln wird

Es geht nicht um einzelne Komponenten in dem Bereich. Da ist Deutschland natürlich auch passabel dabei, gerade auch was z.B. die ganzen Sensoren betrifft. Aber wenn es darum geht, das komplette Auto als ein vernetztes Gerät zu begreifen mit allen Vorteilen die man daraus zukünftig ziehen können wird (z.B. automomes Fahren mit Einbindung in eine komplette Google-Umgebung, etc.), sehe ich die deutschen Autobauer alles andere als vorne dabei.

Autonomes Fahren mit "here", dem Kartendienst der erst vor zwei jahren gekauft wurde und auf dem in ein paar Jahren alles basieren wird, weil man sich eben nicht von google/apple abhängig machen will - das Spielfeld zumindest nicht kampflos übergeben will. Hier sitzen übrigens auch alle deutschen Autobauer an einem Tisch und entwickeln zusammen, genauso wie bei der Ladeinfrastruktur.

Richtig, auch hier: Ich habe nie behauptet, Tesla wäre der Hauptkonkurrent. Ich glaube vielmehr, dass ein chinesischer Hersteller ein Produkt auf den Markt bringen wird, was konkurrenzfähig und vor allem auch billig ist.
Es ist ja jetzt z.B. schon im Bereich von Elektrobussen so: Da gibt es schlicht keinen anderen brauchbaren Anbieter als Chinesen. In Europa (sogar londoner Doppeldeckerbusse) und selbst in den USA unter Trump werden ÖNV-Flotten mit chinesischen E-Bussen ausgerüstet. Glaubt ihr das würde man machen, wenn es Alternativen gäbe? Die Dinger sind jetzt schon technisch oder auf jeden Fall in Preis/Leistung führend und werden westlichen Standards gerecht. Da braucht man nicht mehr groß überlegen, ob die Chinesen aufschließen werden, zumindest in dem Punkt haben sie es schon längst bzw. uns sogar überholt.

Der City Bus Markt ist ein ganz anderer, als der Automobilmarkt. Das Argument des Preises zieht ebenso wenig, ich sehe nicht Massenhaft Dacias auf den Straßen. Markenbildung ist hier viel wichtiger, in China und Indien gehen die deutschen Autos wie warme Sämmel über die Theke, weil sie eben für Qualität stehen und dort ganz klar als Statussymbol angesehen werden. Massenhaft nach Europa exportieren lohnt ebenso wenig und wenn die Asiaten hier ein Werk eröffnen sind die Kostenvorteile ganz schnell weg.

Klar sitzen da keine Idioten, das Problem ist halt, dass sie sehr starken Zwängen unterliegen. Da ziehen die Gewerkschaften in die eine Richtung, welche am liebsten ihren "Zündkerzenmonteur" für immer behalten wollen, da ziehen Aktionäre in eine Richtung, welche das aktuell lukrative Geschäft ausschöpfen wollen, da zieht die Politik in eine Richtung, welche auf der einen Seite keine Arbeitsplätze gefährden will, sich auf der anderen aber Umwelt und Gesundheit verpflichtet sieht, und, und, und ...

Zu glauben, ein deutscher Autobauer hätte auch nur im entferntesten den Spielraum in seinen Entscheidungen wie es Firmen haben, welche erst Fuß fassen, aktuell keinen Gewinn machen und erstmal niemandem Rechenschaft schuldig sind oder aber von Staats wegen gepusht werden (China) ist da etwas kurz gedacht.

Ein deutscher Autobauer hat ganz andere Spielräume, glaubst du es interessiert hier irgend einen Betriebsrat wie die Arbeitsbedingungen im Werk Shanghai sind? Wenn dort das Geld so richtig vom Band rollt und damit die VW Prämien hier in Deutschland finanziert?

Der deutsche Markt wird maßlos überschätzt, Geld wird gerade in Asien gemacht, mit extrem hohen Margen für die deutschen Autobauer und die deutsche Expertise und das Knowhow kann man nicht von heute auf morgen aufbauen (Elon Musk nennt es ja gerade Produktionshölle, in jedem deutschen Werk wäre es ein normaler Anlauf).

Dass auch in Deutschland immer mehr teure Stellen wegfallen tut sein übriges zu den kommenden Gewinnen. Aber wir deutschen sind eben übertrieben Pessimisten und wo anders ist das Gras immer grüner.

Deswegen ganz klar: Long auf deutsche Autobauer.

https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/VW-erteilt-Arbeitern-in-China-eine-Abfuhr-,vwchina102.html

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WiWi Gast

Tesla vs. Daimler/BMW/Audi

Tesla wird sicherlich kein Marktführer werden. Sie sind Vorreiter aber nicht zwangsläufig dadurch Spitzenreiter langfristig. Der große Sprung kommt nicht durch die e-mobility sondern durch Self-Driving Cars und das sind ALLE großen aktiv am Developen. Ich würde sogar die traditionellen Autobauer da deutlich weiter und besser aufgestellt sehen als Tesla.
Während Mercedes, Ford & Co. mit Sensoren (LIDAR) arbeiten, vertraut Tesla nur auf ihr Kamerasystem (+ Ultraschall und ähnliche Sensoren) und das ist deutlich fehleranfälliger, insbesondere wenn es Richtung Level 4 und Level 5 geht. Der Tenor ist, dass Level 5 ohne diese Sensoren nicht realistisch ist.

Zusätzlich ist ja Tesla von der Qualität der Autos echt ein Witz. Die Dinger kosten wie eine E-Klasse aber haben Mackel eines chinesischen Billigautos. Angefangen von Designtechnischen Makeln (Autotüren stehen nicht auf gleicher Linie) bis hin zu qualitativen Mangeln (oft Antrieb/ Batterieschäden oder ausfallende Systeme). Auch Produktionstechnisch ist das Unternehmen ein Witz, versprochene Auslieferungen werden nicht eingehalten, weil man ihre Produktionsprozesse nicht auf die Reihe bekommt. Sie leben aktuell davon, dass kein andere Anbieter aktuell ein ähnliches Produkt anbietet. Aber das ist weniger von, dass die es nicht können, sondern, dass sie 100% Sicherheit wollen und sicher mehr auf Level 3/ 4 fokussieren als schnell was in den Markt zu werfen. Fehler (so wie der Tesla Unfall letztes Jahr) wollen die großen auf alle Fälle verhindern.

Trotzdem ist Tesla sicherlich ein sehr spannendes Unternehmen aktuell. Aber wenn ich langfristig in diesem Bereich arbeiten wollen würde, dann würde ich wirklich zu den großen Autobauern oder den Technologieherstellern im Autonomous Driving Bereich gehen (Google, Uber,...)

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WiWi Gast

Tesla vs. Daimler/BMW/Audi

WiWi Gast schrieb am 14.03.2018:
Und die europäischen BWLer wirds brauchen sobald Tesla hier einen wirklichen Footprint hat also keine Sorge.

Wo wir von Europa sprechen: Bei den in der EU arbeitenden Tesla-Mitarbeitern haben auch viele Abschlüsse von unbekannten Universitäten, z.T. aus Griechenland oder der Türkei! Da kann mir keiner erzählen, dass man von einer soliden deutsche Uni/FH bei Tesla keine Chance hätte.

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WiWi Gast

Tesla vs. Daimler/BMW/Audi

WiWi Gast schrieb am 15.03.2018:

WiWi Gast schrieb am 14.03.2018:
Und die europäischen BWLer wirds brauchen sobald Tesla hier einen wirklichen Footprint hat also keine Sorge.

Wo wir von Europa sprechen: Bei den in der EU arbeitenden Tesla-Mitarbeitern haben auch viele Abschlüsse von unbekannten Universitäten, z.T. aus Griechenland oder der Türkei! Da kann mir keiner erzählen, dass man von einer soliden deutsche Uni/FH bei Tesla keine Chance hätte.

Leute,Leute, Leute lässt euch doch nicht provozieren. Natürlich hat jeder gute Absolvent einer deutschen Uni eine Chance bei Tesla zu arbeiten. Da interessiert nicht, an welcher Universität du deinen Abschluss erworben hast, sondern der deutsche Arbeitsethos. Pünktlichkeit, Gründlichkeit und Sauberkeit.

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WiWi Gast

Tesla vs. Daimler/BMW/Audi

Was bei dieser ganzen E-Auto Geschichte gerne mal außen vor gelassen wird, ist das Thema wo kommt die notwendige Energie denn eigentlich her (Atomkraftwerke wollen wir nicht haben, Kohle verpestet auch die Luft, WindWasserSonne ist ein Witz bezogen auf den globalen Energiebedarf). Zudem, wer baut die Infrastruktur (Stromleitungen usw.) aus, man versagt ja schon beim Ausbau des Glasfasernetzes und das Internet gibt es bereits einige Jahrzehnte.
Außerdem, was passiert mit den ganzen Unternehmen, Ländern, usw. die mit fossilen Energieträgern Milliarden scheffeln, die lassen sich das nicht so einfach unter der Nase wegreißen.

Momentan ist dieses Thema ein ganz großer Hype und auf diesen Zug versuchen die Marketingfuzzis aufzusteigen. Wirtschaftlich ist das auch die nächsten 20 Jahre nicht zu stemmen.

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WiWi Gast

Tesla vs. Daimler/BMW/Audi

Das Ganze drum herum juckt niemanden, Hauptsache Slogans verbreiten von wegen saubere Energie, sauberes Auto und die grünen Spinner springen sofort drauf ein.
Wer das bezahlen soll, bzw. wie wirtschaftlich die Umstellung sei, ist dem Durchschnittsgrünen egal (es hieß ja auch zunächst, ja wir wollen die Windenergie, aber das Windrad soll dann bitte doch dem Nachbar die Landschaft versperren, ich will meinen Blick auf das Tal nicht versperrt haben...). Und so läuft das immer, zunächst den großen Aufschrei machen und sich dann aber gekonnt wegducken wenn's an die Umsetzung geht.

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WiWi Gast

Tesla vs. Daimler/BMW/Audi

Tesla hat massive Probleme mit Qualität und Produktion. Model 3 sollte laut Musks Ankündigung seit Dezember 2017 mit 5000 Einheiten pro Woche vom Band laufen. Es waren aber doch nur 250. Dann hat er Angekündigt, dass es 2500 pro Woche Bis Ende März sein werden. Laut Bloomberg Schätzung sind es aber aktuell nur 700 pro Woche und auch die mit massivsten Qualitätsproblemen.
Guck dir einfach die deutschen Tesla Foren an. Dort wirst du auch sehen welche Art von Kunden Tesla anzieht. Das sind “Hipster” early adopter die bereit sind viel Geld für ein unausgereiftes Beta Produkt hinzulegen ohne sich hinterher zu beschweren. Du wirst da die Witzigsten Kommentare lesen. ZB. Berichtet da einer das er ständig Neue Defekte an seinem Model S hat und weil das nächste Service Center 3 Std. Entfernt ist sammelt er die Defekte 3 Monate lang und fährt dann zum Service Center. Wir reden hier von einem 100TEUR Auto! Ein Normaler Kunde hätte den Wagen schon längst zurückgegeben. Aber er findet das ok weil es ein Tesla ist.
Der Pool von Kunden die bereit sind alles zu ertragen um Elon zu helfen die Welt zu retten ist stark begrenzt. Tesla ist also alles andere als Massenmarkt Ready und dazu auch noch höchst verlustreich.
Tesla kann also nur überleben so lange der Hype um Elon Musk anhält. Nach üblichen Finanzmetriken ist Tesla überschuldet, pleite und stark überbewertet. Wenn der Hype lange genug anhält und die Leute weiterhin bereit jedes Jahr Elon’s Finanzierungsrunden zu bedienen, dann könnte es irgendwann ein großer Autobauer werden, aber ich bin da sehr skeptisch.

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WiWi Gast

Tesla vs. Daimler/BMW/Audi

Um Elon entsteht ein unglaublichen Hype und dieser Hype projeziert sich auf auf seine Unternehmen. Die Leute wollen auf den amerikanischen Zug springen, einen Guru haben und Teil dieses innovativen Hypes sein. Schaut euch an wie die Leute Schlange standen um ein Auto reservieren zu duerfen was sie erst in Jahren bekommen werden. Das sieht einfach extrem nach Steve Jobs und Apple aus.

Zudem ist Tesla unglaublich gefaehrlich auf Grund der Resource in Silicon Valley die weltbesten Programmierer sitzen zu haben. Tesla wird Fahrzeuge immer mehr zu einem Technologieobjekt machen und weniger zum Fortbewegungsmittel.

Die Qualitaet interessiert da erstmal niemanden.

Das es um Tesla finanziell nicht gut steht ist klar, all das Geld muss reinvestiert werden. Es war von Beginn an das Ziel durch das Model 3 Gewinne zu generieren, nicht vorher. Roadster, S und X sind nur auf dem Mark um das finanziell moeglich zu machen.

So viel zu meiner persoenlichen Meinung zu dem was hier diskutiert wurde. Ich stehe dem allen neutral gegenueber weil die Automobilindustrie gerade in einem starken Wandel wie nie steckt und unklar ist wohin es gehen wird.

Du solltest dir weniger Gedanken machen bei welchem Unternehmen du einsteigst. Du hast gute Chancen bei Tesla mit Erfahrungen aus der deutschen Automobilindustrie einsteigen zu koennen und anders herum sind Deutsche OEMs auch brennend an dir interessiert wenn du Tesla Erfahrung mitbringst.

Eher solltest du dir um das drum herum Gedanken machen. Moechtest du bei einem Unternehmen arbeiten was Start-Up Charakter hat oder lieber einem etablierten? Moechtest du in einem jungen, flexiblen amerikanischen Umfeld arbeiten oder typisch Deutsch und gut durchstrukturiert? Kannst du dir Vorstellen fuer eine Befoerderung nach Amerika zu ziehen? Denn Tesla wird keine hohen Management-Positionen in Europa haben, da ist bei den flachen Hierarchien schnell Schluss.

Ich arbeite bei Tesla und ich kann dir sagen der Einstieg ist nicht leicht. In Deutschland ist man sehr gepolt auf Zeugnisse, Noten, Top Uni und lupenreinen Lebenslauf. Das will bei Tesla niemand sehen. Man braucht einschlaegige Berufserfahrung, Unternehmergeist und vor allem Passion.

Wenn du Fragen hast kann ich sie dir gern beantworten.

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WiWi Gast

Tesla vs. Daimler/BMW/Audi

Ich habe Zwei Fragen:
Macht es dir nicht Angst, dass Tesla mit jedem verkauften Auto Verlust macht? Sprich je mehr Autos verkauft werden um so höher der Verlust.

Wie ist die allgemeine Stimmung im Ubternehmen angesichts der Schwierigkeiten und dem Weggang einiger Key Executives in den letzten Monaten?

Keine der von Elon in den letzten 10 Jahren gesetzten Ziele (Produktion, Gewinn, Preise für Autos, technologische Führung) konnten bisher erfüllt werden. Wie steht’s um seine Glaubwürdigkeit unter den Mitarbeitern?

antworten
WiWi Gast

Tesla vs. Daimler/BMW/Audi

BWLer lel

"Macht es dir nicht Angst, dass Tesla mit jedem verkauften Auto Verlust macht? Sprich je mehr Autos verkauft werden um so höher der Verlust"

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WiWi Gast

Tesla vs. Daimler/BMW/Audi

Servus, ich stand vor kurzem vor einer ähnlichen Entscheidung. War im Master Werkstudent bei einem Deutschen OEM und bewarb mich parallel auf mehrere Stellen in der Branche, auch bei Tesla. Nach mehreren Interview Runden gabs ein Angebot von Tesla in California..

Hatte mich GEGEN Tesla und für einen dt. OEM entschieden:

  • Gehalt gemessen an den Lebenshaltungskosten weniger gut (Google/ Apple zahlen deutlich mehr!)
  • In den US Foren wurde sehr negativ über die Arbeitsbelastung berichtet (!) + Kult(Pflicht) um Elon Musk ...
  • Tesla wird zu Teilen durch den Staat gestützt..... Finanzsituation.... etc.pp.

Demgegenüber standen der Start-Up Faktor (mehr Verantwortung/Freiheit..) und die Tatsache, im Silicon Valley zu arbeiten.

Bzgl. Tesla und Autonomes Fahren, da sind die Dt. OEMs und Zulieferer weit voraus, man schaue sich nur den Autopilot von Tesla an! Waymo (Google) und GM sind etwas voraus. GM/Waymo, Dt. OEMs+Zulieferer, Intel/Mobileye .... Tesla, Uber,.... Die Chinesen sind eine große Unbekannte, schwer einzuschätzen, sollen stark im AI sein. Es bleibt spannend in dem Bereich.

Sollte Level4/5 kommen, wird es zu massiven Veränderungen am Markt kommen.

antworten
WiWi Gast

Tesla vs. Daimler/BMW/Audi

Nicht schlecht. Kannst du mehr zu deinem Profil sagen?

WiWi Gast schrieb am 27.03.2018:

Servus, ich stand vor kurzem vor einer ähnlichen Entscheidung. War im Master Werkstudent bei einem Deutschen OEM und bewarb mich parallel auf mehrere Stellen in der Branche, auch bei Tesla. Nach mehreren Interview Runden gabs ein Angebot von Tesla in California..

Hatte mich GEGEN Tesla und für einen dt. OEM entschieden:
-Gehalt gemessen an den Lebenshaltungskosten weniger gut (Google/ Apple zahlen deutlich mehr!)
-In den US Foren wurde sehr negativ über die Arbeitsbelastung berichtet (!) + Kult(Pflicht) um Elon Musk ...
-Tesla wird zu Teilen durch den Staat gestützt..... Finanzsituation.... etc.pp.
Demgegenüber standen der Start-Up Faktor (mehr Verantwortung/Freiheit..) und die Tatsache im Silicon Valley zu arbeiten.

Bzgl. Tesla und Autonomes Fahren, da sind die Dt. OEMs und Zulieferer weit voraus, man schaue sich nur den Autopilot von Tesla an! Waymo (Google) und GM sind etwas voraus. GM/Waymo, Dt. OEMs+Zulieferer, Intel/Mobileye .... Tesla, Uber,.... Die Chinesen sind eine große Unbekannte, schwer einzuschätzen, sollen stark im AI sein. Es bleibt spannend in dem Bereich.

Sollte Level4/5 kommen, wird es zu massiven Veränderungen am Markt kommen.

antworten
WiWi Gast

Tesla vs. Daimler/BMW/Audi

Was haltet ihr eigentlich von einem Berufseinstieg bei asiatischen Herstellern? Toyota, Hyundai, Honda, Nissan?

Ist ein Wechsel zum deutschen OEM später möglich? Oder ist das eher unüblich?

antworten
WiWi Gast

Tesla vs. Daimler/BMW/Audi

Wieso verschlafen? Etwas seit Jahren gut gewährtes hat mit den politisch linksversifften Restriktionen unseres Landes zu kämpfen. Die USA sind immer noch stolz auf ihre v8 und die fährt da auch so gut wie jeder. Wenn hier zu Lande dämliche Politiker die Industrie zerstören können die Hersteller nichts dafür.

antworten
WiWi Gast

Tesla vs. Daimler/BMW/Audi

WiWi Gast schrieb am 28.03.2018:

Wieso verschlafen? Etwas seit Jahren gut gewährtes hat mit den politisch linksversifften Restriktionen unseres Landes zu kämpfen. Die USA sind immer noch stolz auf ihre v8 und die fährt da auch so gut wie jeder. Wenn hier zu Lande dämliche Politiker die Industrie zerstören können die Hersteller nichts dafür.

Sorry aber das ist nun wirklich lächerlich. Ich bin weiß Gott kein linker aber wie leicht soll man es den Herstellern denn noch machen? In keinem anderen westeuropäischen Land hat man so günstige Steuern für dicke Motoren + Autobahn ohne Tempolimit als einziges Land. Und wer behauptet die Automobilindustrie hätte keine extrem starke Lobbi und Einfluss auf die Regierung, der lebt in einem anderen Deutschland.

antworten
WiWi Gast

Tesla vs. Daimler/BMW/Audi

WiWi Gast schrieb am 28.03.2018:

WiWi Gast schrieb am 28.03.2018:

Wieso verschlafen? Etwas seit Jahren gut gewährtes hat mit den politisch linksversifften Restriktionen unseres Landes zu kämpfen. Die USA sind immer noch stolz auf ihre v8 und die fährt da auch so gut wie jeder. Wenn hier zu Lande dämliche Politiker die Industrie zerstören können die Hersteller nichts dafür.

Sorry aber das ist nun wirklich lächerlich. Ich bin weiß Gott kein linker aber wie leicht soll man es den Herstellern denn noch machen? In keinem anderen westeuropäischen Land hat man so günstige Steuern für dicke Motoren + Autobahn ohne Tempolimit als einziges Land. Und wer behauptet die Automobilindustrie hätte keine extrem starke Lobbi und Einfluss auf die Regierung, der lebt in einem anderen Deutschland.

Kein Mensch macht sich gedanken wegen dem antrieb und erneuerbaren Energien obwohl Deutschland global gesehen lediglich 2 % zu Emissionen beiträgt. Die Amis und alle allen lachen sich doch kaputt über die blöden deutschen die sich gutmenschenartig selber ins Fleisch schneiden.

antworten
el castelao

Tesla vs. Daimler/BMW/Audi

WiWi Gast schrieb am 28.03.2018:
Kein Mensch macht sich gedanken wegen dem antrieb und erneuerbaren Energien obwohl Deutschland global gesehen lediglich 2 % zu Emissionen beiträgt. Die Amis und alle allen lachen sich doch kaputt über die blöden deutschen die sich gutmenschenartig selber ins Fleisch schneiden.

Bin kein Deutscher und genau das denk ich mir oft auch selbst bei euch...

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WiWi Gast

Tesla vs. Daimler/BMW/Audi

WiWi Gast schrieb am 28.03.2018:

Kein Mensch macht sich gedanken wegen dem antrieb und erneuerbaren Energien obwohl Deutschland global gesehen lediglich 2 % zu Emissionen beiträgt. Die Amis und alle allen lachen sich doch kaputt über die blöden deutschen die sich gutmenschenartig selber ins Fleisch schneiden.

Deutschland möchte Führungsrollen in diesen "gesellschaftlichen" Bereichen einnehmen, koste es was es wolle.

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WiWi Gast

Tesla vs. Daimler/BMW/Audi

Mobileye hat gezeigt, dass man kein Radar oder Lidar braucht um autonomes Fahren zu ermöglichen! Einfach mal bei Youtube schauen.

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WiWi Gast

Tesla vs. Daimler/BMW/Audi

WiWi Gast schrieb am 28.03.2018:

WiWi Gast schrieb am 28.03.2018:

Kein Mensch macht sich gedanken wegen dem antrieb und erneuerbaren Energien obwohl Deutschland global gesehen lediglich 2 % zu Emissionen beiträgt. Die Amis und alle allen lachen sich doch kaputt über die blöden deutschen die sich gutmenschenartig selber ins Fleisch schneiden.

Deutschland möchte Führungsrollen in diesen "gesellschaftlichen" Bereichen einnehmen, koste es was es wolle.

In 10 Jahren werden wir von der Politik wegen 10 Mio. Arbeitslosen nur hören, dass es ja keiner ahnen konnte...

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WiWi Gast

Tesla vs. Daimler/BMW/Audi

Seid ihr alle wirklich so naiv, dass ihr denkt die Regierung würde der Automobilindustrie schaden? Wartet ab, es wird Fahrverbote für alle Diesel bis EURO 5 geben. EURO 6 bleibt verschont, wodurch bei den Herstellern die Kassen klingeln.

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Dolliii

Tesla vs. Daimler/BMW/Audi

WiWi Gast schrieb am 28.03.2018:

Seid ihr alle wirklich so naiv, dass ihr denkt die Regierung würde der Automobilindustrie schaden? Wartet ab, es wird Fahrverbote für alle Diesel bis EURO 5 geben. EURO 6 bleibt verschont, wodurch bei den Herstellern die Kassen klingeln.

Danke!!

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WiWi Gast

Tesla vs. Daimler/BMW/Audi

Und die Entzauberung von Tesla und Elon Musk geht los.

Aktienkurst ist runter von 300 auf 257 innerhalb von 3 Tagen.

In del letzten Monaten hat der Chief Accounting Officer und die obereste Treasury mitarbeitern das Unternehmen verlassen. Davor ist bereits der Oberste Vertriebler gegangen.

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WiWi Gast

Tesla vs. Daimler/BMW/Audi

WiWi Gast schrieb am 29.03.2018:

Und die Entzauberung von Tesla und Elon Musk geht los.

Aktienkurst ist runter von 300 auf 257 innerhalb von 3 Tagen.

In del letzten Monaten hat der Chief Accounting Officer und die obereste Treasury mitarbeitern das Unternehmen verlassen. Davor ist bereits der Oberste Vertriebler gegangen.

Gab es schon öfter solche Einbrüche.

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WiWi Gast

Tesla vs. Daimler/BMW/Audi

Das lag am tödlichen Unfall eines Tesla Fahrers mit Autopilot.

WiWi Gast schrieb am 29.03.2018:

Und die Entzauberung von Tesla und Elon Musk geht los.

Aktienkurst ist runter von 300 auf 257 innerhalb von 3 Tagen.

In del letzten Monaten hat der Chief Accounting Officer und die obereste Treasury mitarbeitern das Unternehmen verlassen. Davor ist bereits der Oberste Vertriebler gegangen.

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WiWi Gast

Tesla vs. Daimler/BMW/Audi

Tesla bricht erst zusammen, sobald der Elektromarkt wirklich groß wird. Wenn dann die deutschen big player ihre Modelle auf den Markt bringen und Tesla weiterhin mit ihren unfertigen Produkten und massiven lieferproblemen an ansehen verliert

WiWi Gast schrieb am 29.03.2018:

Das lag am tödlichen Unfall eines Tesla Fahrers mit Autopilot.

WiWi Gast schrieb am 29.03.2018:

Und die Entzauberung von Tesla und Elon Musk geht los.

Aktienkurst ist runter von 300 auf 257 innerhalb von 3 Tagen.

In del letzten Monaten hat der Chief Accounting Officer und die obereste Treasury mitarbeitern das Unternehmen verlassen. Davor ist bereits der Oberste Vertriebler gegangen.

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WiWi Gast

Tesla vs. Daimler/BMW/Audi

Tesla kriegt höhere Volumina in seiner Produktion einfach nicht schnell genug hin.

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WiWi Gast

Tesla vs. Daimler/BMW/Audi

Eher mit Betapilot

Und es gab in letzter Zeit eine Tonne News die gegen Tesla sprechen

  • Downgrade der Kreditwuerdigkeit durch Moodys
  • Mal wieder ueberzogene Versprechen von Elon (ich Weiss nicht wie ihm ueberhaupt noch jemand etwas glauben kann)
  • Model 3 Production Ramp up fail, wiederholt
  • Weggang von mehreren Senior Executives, was nur Sinn macht wenn man nicht an die Zukunft des Unternehmens glaubt, da sie hauptsaechlich durch Aktienoptionen entlohnt werden die Millionen wert sind, natuerlich nur wenn Tesla weiter waechst
  • Miserable Produktivitaet bei Tesla - die Fabrik in Freemont hat Tesla von einem GM/Toyota Joint-Venture uebernommen. Die haben dort in den 90ern mit 4.844 Mitarbeitern 357.809 Autos pro Jahr produziert. Tesla beschaeftigt dort 6.000-10.000 Mitarbeiter und schafft damit keine 100.000 Fahrzeuge. Dabei faselt Elon auf der Pressekonferenz irgendwas von voll automatisierten Fabriken die Batterien rausschiessen wie ein Maschienengewehr.
  • Rekordverlust von 2,8 Milliarden letztes Jahr
  • Fuer Q1 2018 wird ein Verlust von einer weiteren Milliarde erwartet
  • Die Tatsache das Tesla dieses Jahr wieder Geld auf der Boerse einsammeln muss um zu ueberleben
  • Die steigenden Kreditzinsen, Tesla ist sehr start verschuldet
  • Der Fakt das Tesla rund 60% der Marktkapitalisierung von z.B. Daimler erreicht aber nur 4% des Absatzes nach Einheiten und Daimler machte letztes Jahr 12,2 Milliarden Gewinn, Tesla 2,2 Milliarden Verlust

Habe mir jetzt einfach mal ein Paar Put Optionen gekauft und beobachte das ganze

WiWi Gast schrieb am 29.03.2018:

Das lag am tödlichen Unfall eines Tesla Fahrers mit Autopilot.

WiWi Gast schrieb am 29.03.2018:

Und die Entzauberung von Tesla und Elon Musk geht los.

Aktienkurst ist runter von 300 auf 257 innerhalb von 3 Tagen.

In del letzten Monaten hat der Chief Accounting Officer und die obereste Treasury mitarbeitern das Unternehmen verlassen. Davor ist bereits der Oberste Vertriebler gegangen.

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WiWi Gast

Tesla vs. Daimler/BMW/Audi

Bachelor und Master an einer Target TU, Auslandserfahrung, Prakti+Werkstudi bei einem OEM sowie etwas Glück... ein anstrengender Weg für den Traum Direkteinstieg bei einem OEM

WiWi Gast schrieb am 27.03.2018:

Nicht schlecht. Kannst du mehr zu deinem Profil sagen?

WiWi Gast schrieb am 27.03.2018:

Servus, ich stand vor kurzem vor einer ähnlichen Entscheidung. War im Master Werkstudent bei einem Deutschen OEM und bewarb mich parallel auf mehrere Stellen in der Branche, auch bei Tesla. Nach mehreren Interview Runden gabs ein Angebot von Tesla in California..

Hatte mich GEGEN Tesla und für einen dt. OEM entschieden:
-Gehalt gemessen an den Lebenshaltungskosten weniger gut (Google/ Apple zahlen deutlich mehr!)
-In den US Foren wurde sehr negativ über die Arbeitsbelastung berichtet (!) + Kult(Pflicht) um Elon Musk ...
-Tesla wird zu Teilen durch den Staat gestützt..... Finanzsituation.... etc.pp.
Demgegenüber standen der Start-Up Faktor (mehr Verantwortung/Freiheit..) und die Tatsache im Silicon Valley zu arbeiten.

Bzgl. Tesla und Autonomes Fahren, da sind die Dt. OEMs und Zulieferer weit voraus, man schaue sich nur den Autopilot von Tesla an! Waymo (Google) und GM sind etwas voraus. GM/Waymo, Dt. OEMs+Zulieferer, Intel/Mobileye .... Tesla, Uber,.... Die Chinesen sind eine große Unbekannte, schwer einzuschätzen, sollen stark im AI sein. Es bleibt spannend in dem Bereich.

Sollte Level4/5 kommen, wird es zu massiven Veränderungen am Markt kommen.

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WiWi Gast

Tesla vs. Daimler/BMW/Audi

Auch wenn Tesla momentan viel in den Medien vertreten ist (negativ), sie werden diese Krise überstehen. Zur Not packt Musk die Patriotismus-Keule aus (America First, zeigen wir es den Deutschen usw. )

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WiWi Gast

Tesla vs. Daimler/BMW/Audi

Weil das im Valley und in Asien auch funktioniert...

WiWi Gast schrieb am 16.04.2018:

Auch wenn Tesla momentan viel in den Medien vertreten ist (negativ), sie werden diese Krise überstehen. Zur Not packt Musk die Patriotismus-Keule aus (America First, zeigen wir es den Deutschen usw. )

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WiWi Gast

Tesla vs. Daimler/BMW/Audi

Hat sich mal jemand bei Tesla beworben?

Warte jetzt schon seit Wochen auf irgendeine Reaktion. Die Stellenanzeige war eh schon seit Wochen/1-2 Monaten online und ich dachte der Job wäre sowieso schon weg, aber ist immer noch da...

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WiWi Gast

Tesla vs. Daimler/BMW/Audi

Hier die 2 cent eines Premium OEM MA:

  • Tesla wird intern definitiv als Konkurrent wahrgenommen.
  • Allerdings muss man das Thema Tesla und Elektromobilität differenziert betrachten. Grob gesagt geht es hier darum die Themen Antrieb, HVS(Entwicklung, Fertigung), Vernetzung und Autonomes Fahren, neue Geschäftsfelder und Digitalisierung zu besetzen.
  • Die deutschen OEM s haben insbesondere das Theme E-Antrieb und HVS komplett verschlafen – zum Teil aus guten Gründen (Kein BEV und PHEV lässt sich derzeit profitabel vermarkten)
  • Nichtsdestotrotz wird in dem Bereich massiv aufgeholt. BMW beispielsweise baut gerade einen Campus nach dem anderen. Zellfertigung, Automomes Fahren, neue Geschäftsfelder… you name it. Neue Standorte und neue Köpfe. Bis 2020 allein 1500 neue Stellen für die IT.
  • Insgesamt merkt man – und das wird von älteren Kollegen bestätigt – wie gerade ein Ruck durchs Unternehmen geht. Es wird mit Agilität und flacheren Strukturen experimentiert. Denn jedem ist klar, dass ein „Weiter so“ nicht mehr funktioniert.
  • Gleichzeitig sind deutsche OEMs schon vor dem destruktiven Wandel bereit für Kooperationen. NVIDIA, HERE, MobilEye, Intel… Der Fehler der Finanz und Versicherungsbranche passiert den Automotives nicht.
  • Tesla mag jetzt eine Marktlücke besetzen. Wenn aber E-Mobilität die Massen erreicht (2021+++) werden die dt. OEMs die benötigten Stückzahlen in gewohnter Qualität liefern. Welche Strategie sich am Ende durchsetzt (eigene Produktionslinien für BEV und Konventionelle Antriebe vs. Gemeinsame Plattformen für BEV, PHEV und konventionell) steht noch in den Sternen.
  • Apropos Massenproduktion und Aftersales – allein die Distributionslogistik von Ersatzteilen ist im Automotive Bereich eine Wissenschaft für sich. Schon jetzt warten die wenigen Teslafahrer wochenlang auf Ersatzteile. Ich bin auf die Kundenzufriedenheit gespannt, wenn die Käuferschicht über leidensfähige Early Adopters hinauswächst, welche eine Reparatur innerhalb von 1-2 Tagen erwartet. Allerspätestens wenn Tesla irgendwann ins absatzbringende B2B Flottengeschäft einsteigen will.

Long story short. Für mich sind deutsche OEMs noch lange nicht am Ende. Genau jetzt werden die Grundlagen gelegt um den künftigen E- Massenmarkt zu bedienen. Und bis es soweit ist werden noch die Benziner und Diesel Kühe gemolken.
Und sollte sich der E-Mobility Markt doch nicht wie erwartet entwickeln (zu kritisieren gibt es ja genug daran) haben die gestandenen Hersteller jederzeit eine Fallback Option.

antworten
WiWi Gast

Tesla vs. Daimler/BMW/Audi

@Premium OEM MA:

Danke für deine differenzierte Betrachtungsweise. Wie siehst du die Entwicklung bzgl. Agilität etc.?

Wo sind die +1500 Jobs ausgeschrieben? Auf den üblichen Stellenbörsen sehe ich zwar immer wieder offene Stellen, aber eine Flut an Stellen sehe ich hier nicht.

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WiWi Gast

Tesla vs. Daimler/BMW/Audi

WiWi Gast schrieb am 29.05.2018:

Hier die 2 cent eines Premium OEM MA:

  • Tesla wird intern definitiv als Konkurrent wahrgenommen.

ach come on! Du und ich wissen beide dass Tesla kein ernster Konkurrent ist. Das ist immer noch ein Startup vs. die Erfahrung, Macht, Wissen & Geld von Konzernen die jahrzehnte lang an der Spitze sind!

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WiWi Gast

Tesla vs. Daimler/BMW/Audi

WiWi Gast schrieb am 29.05.2018:

Hier die 2 cent eines Premium OEM MA:

  • Tesla wird intern definitiv als Konkurrent wahrgenommen.
  • Allerdings muss man das Thema Tesla und Elektromobilität differenziert betrachten. Grob gesagt geht es hier darum die Themen Antrieb, HVS(Entwicklung, Fertigung), Vernetzung und Autonomes Fahren, neue Geschäftsfelder und Digitalisierung zu besetzen.
  • Die deutschen OEM s haben insbesondere das Theme E-Antrieb und HVS komplett verschlafen – zum Teil aus guten Gründen (Kein BEV und PHEV lässt sich derzeit profitabel vermarkten)
  • Nichtsdestotrotz wird in dem Bereich massiv aufgeholt. BMW beispielsweise baut gerade einen Campus nach dem anderen. Zellfertigung, Automomes Fahren, neue Geschäftsfelder… you name it. Neue Standorte und neue Köpfe. Bis 2020 allein 1500 neue Stellen für die IT.
  • Insgesamt merkt man – und das wird von älteren Kollegen bestätigt – wie gerade ein Ruck durchs Unternehmen geht. Es wird mit Agilität und flacheren Strukturen experimentiert. Denn jedem ist klar, dass ein „Weiter so“ nicht mehr funktioniert.
  • Gleichzeitig sind deutsche OEMs schon vor dem destruktiven Wandel bereit für Kooperationen. NVIDIA, HERE, MobilEye, Intel… Der Fehler der Finanz und Versicherungsbranche passiert den Automotives nicht.
  • Tesla mag jetzt eine Marktlücke besetzen. Wenn aber E-Mobilität die Massen erreicht (2021+++) werden die dt. OEMs die benötigten Stückzahlen in gewohnter Qualität liefern. Welche Strategie sich am Ende durchsetzt (eigene Produktionslinien für BEV und Konventionelle Antriebe vs. Gemeinsame Plattformen für BEV, PHEV und konventionell) steht noch in den Sternen.
  • Apropos Massenproduktion und Aftersales – allein die Distributionslogistik von Ersatzteilen ist im Automotive Bereich eine Wissenschaft für sich. Schon jetzt warten die wenigen Teslafahrer wochenlang auf Ersatzteile. Ich bin auf die Kundenzufriedenheit gespannt, wenn die Käuferschicht über leidensfähige Early Adopters hinauswächst, welche eine Reparatur innerhalb von 1-2 Tagen erwartet. Allerspätestens wenn Tesla irgendwann ins absatzbringende B2B Flottengeschäft einsteigen will.

Long story short. Für mich sind deutsche OEMs noch lange nicht am Ende. Genau jetzt werden die Grundlagen gelegt um den künftigen E- Massenmarkt zu bedienen. Und bis es soweit ist werden noch die Benziner und Diesel Kühe gemolken.
Und sollte sich der E-Mobility Markt doch nicht wie erwartet entwickeln (zu kritisieren gibt es ja genug daran) haben die gestandenen Hersteller jederzeit eine Fallback Option.

Super Beitrag!
Ich kann mich dem nur anschließen. Die deutschen Autobauer haben mehr in ihren Schubladen, als sich so mancher WIWI Student vorstellen kann.
Also macht euch keine Sorgen und bewerbt euch bei den OEMs, falls ihr überhaupt eine Stelle bekommt, denn die Bewerbungen flattern aus der ganzen Welt ein ;)

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WiWi Gast

Tesla vs. Daimler/BMW/Audi

WiWi Gast schrieb am 29.05.2018:

@Premium OEM MA:

Danke für deine differenzierte Betrachtungsweise. Wie siehst du die Entwicklung bzgl. Agilität etc.?

Wo sind die +1500 Jobs ausgeschrieben? Auf den üblichen Stellenbörsen sehe ich zwar immer wieder offene Stellen, aber eine Flut an Stellen sehe ich hier nicht.

Zum Thema Recruiting:

  • Dies ist nicht nicht mein Bereich, weshalb ich nur spekulieren kann. Hier geht bei den neuen Themen nicht um Absolventenstellen oder Young Professionals. Soweit ich mitbekommen habe, sollen gezielt Firmen / Teams aufgekauft und intern integriert werden.
  • Zu Stellenauschreibungen generell. Nur ein Bruchteil wird auf den einschlägigen Börsen ausgeschrieben. Der klassische Weg ist bei freien Stellen gezielt aktuelle / ehemalige Projekt MA oder Berater anzusprechen oder ZAK Stellen zu wandeln. Logisch oder? Keiner kauft gerne die Katze im Sack.
  • 90% der Kollegen die ich kenne haben vorher über Fremddienstleister für das Unternehmen gearbeitet.

Zur Agilität:

  • Ja generell wird alles auf Agilität getrimmt. Die klassischen Wasserfallmodelle werden in agile Methoden überführt (Sprint, SCRUM, agile Toolchain…). Dies lässt sich am besten bei den neuen Themen leben (Fahrzeug IT, digitale Services, Machine Learning, Big Data)
  • Zur Wahrheit gehört aber auch, nicht jede Applikation eine App ist, wo die Funktionen beliebig gekapselt entwickelt werden können. Es gibt noch genug Mainframe, Monolithen und SAP Eigenentwicklungen, die unternehmenskritisch sind. Hier wird derzeit viel experimentiert und wieder verworfen.
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WiWi Gast

Tesla vs. Daimler/BMW/Audi

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WiWi Gast

Tesla vs. Daimler/BMW/Audi

Wenn du noch am Anfang deines Studiums stehst, dann würde ich mich auf keinen Fall an den legacy automakers orientieren. Kann gut sein, dass es sie bis zu deinem Abschluss gar nicht mehr geben wird.

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WiWi Gast

Tesla vs. Daimler/BMW/Audi

WiWi Gast schrieb am 18.10.2018:

Wenn du noch am Anfang deines Studiums stehst, dann würde ich mich auf keinen Fall an den legacy automakers orientieren. Kann gut sein, dass es sie bis zu deinem Abschluss gar nicht mehr geben wird.

Könntest Du deine, meines Erachtens etwas kühne, Aussage präzisieren?

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WiWi Gast

Tesla vs. Daimler/BMW/Audi

WiWi Gast schrieb am 18.10.2018:

WiWi Gast schrieb am 18.10.2018:

Wenn du noch am Anfang deines Studiums stehst, dann würde ich mich auf keinen Fall an den legacy automakers orientieren. Kann gut sein, dass es sie bis zu deinem Abschluss gar nicht mehr geben wird.

Könntest Du deine, meines Erachtens etwas kühne, Aussage präzisieren?

Vermutlich genau nach der These morgen Weltuntergang. Und übermorgen sind wir alle arbeitslos.

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WiWi Gast

Tesla vs. Daimler/BMW/Audi

WiWi Gast schrieb am 18.10.2018:

Wenn du noch am Anfang deines Studiums stehst, dann würde ich mich auf keinen Fall an den legacy automakers orientieren. Kann gut sein, dass es sie bis zu deinem Abschluss gar nicht mehr geben wird.

Haha.
VW macht mehr Nettogewinn im Jahr als Tesla an Umsatz. Von dem finanziellen Polster, der absolut optimierten Massenproduktion und der gut 10x größeren Entwicklungsabteilung ganz zu schweigen.

Tesla ist ein Newcomer im Markt, der sicherlich ein interessantes Produkt bietet. Allerdings zeigen die Absatzzahlen von Tesla auch ganz klar, dass E-Autos noch eine Marktnische sind, die deutlich zu klein für VW, BMW oder Daimler ist. Wenn wir mal in 5 Jahren soweit sind, dass der E-Auto Markt eine relevante Größe erreicht hat, werden die "legacy automakers" sicherlich mit ähnlichen Autos am Start sein wie Tesla. Mit dem Unterschied, dass diese eine gut laufende (Massen)Produktion, Geld und Jahrzehnte Erfahrung im Markt haben.

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WiWi Gast

Tesla vs. Daimler/BMW/Audi

WiWi Gast schrieb am 18.10.2018:

WiWi Gast schrieb am 18.10.2018:

Wenn du noch am Anfang deines Studiums stehst, dann würde ich mich auf keinen Fall an den legacy automakers orientieren. Kann gut sein, dass es sie bis zu deinem Abschluss gar nicht mehr geben wird.

Haha.
VW macht mehr Nettogewinn im Jahr als Tesla an Umsatz. Von dem finanziellen Polster, der absolut optimierten Massenproduktion und der gut 10x größeren Entwicklungsabteilung ganz zu schweigen.

Tesla ist ein Newcomer im Markt, der sicherlich ein interessantes Produkt bietet. Allerdings zeigen die Absatzzahlen von Tesla auch ganz klar, dass E-Autos noch eine Marktnische sind, die deutlich zu klein für VW, BMW oder Daimler ist. Wenn wir mal in 5 Jahren soweit sind, dass der E-Auto Markt eine relevante Größe erreicht hat, werden die "legacy automakers" sicherlich mit ähnlichen Autos am Start sein wie Tesla. Mit dem Unterschied, dass diese eine gut laufende (Massen)Produktion, Geld und Jahrzehnte Erfahrung im Markt haben.

Wenn Tesla in 5 Jahren überhaupt noch am Markt existieren wird...

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WiWi Gast

Tesla vs. Daimler/BMW/Audi

Die Automobilindustrie in D ist auf dem absteigenden Ast. Sie ist das was Apple unter den Smartphoneherstellern ist. Teure Preise dafür aber auch Premium Design. Wie lange spielen das die Konsumenten mit? Solange ein Hype und ein Prestige Wert mit der Marke einhergehen. Apple schafft das einwandfrei. Wie viele Studenten träumen von schnellen Autos, die man in der Stadt nicht ausfahren kann, viel im Unterhalt kosten und nicht praktikabel für die Stadt sind? Nicht umsonst gab BMW bereits eine Gewinnwarnung aus. Nicht umsonst gibt es nicht wirklich neue Softwareupdates oder Umrüstungen für die Dieselautos, sondern lieber ein Konjunkturpaket. Rein von der Brand würde ich Tesla vorziehen

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WiWi Gast

Tesla vs. Daimler/BMW/Audi

Also ich kenne genug Studenten die sich immer noch ein Auto einer deutschen Marke wünschen. Abgesehen davon dass Studenten sicherlich nicht die relevante Zielgruppe sind, überhaupt Deutschland. Da muss man eher in andere Regionen dieser Welt schauen.

Wieso hat BMW denn die Gewinnwarnung ausgegeben, nicht weil sie die Fahrzeuge nicht verkauft bekommen, sondern weil sie nicht zugelassen und ausgeliefert werden können.

Und zu Tesla als Marke da gab es jetzt 10 sehr gute Jahre auch als Arbeitnehmer. Man wird jetzt aber zunehmend in echte Konkurrenz zu den etablierten Autobauern kommen und es wird mehr um den klassischen Automobilbau gehen um weiter bestehen zu können. Da sehe ich die deutschen auch mit ihrer Erfahrung weiter vorne...

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WiWi Gast

Tesla vs. Daimler/BMW/Audi

Tesla ist doch pleite

WiWi Gast schrieb am 14.03.2018:

Hallo zusammen,

Ich bin aktuell Student und würde gerne später in der Automobilindustrie arbeiten. Was denkt ihr, an welchen Herstellen sollte ich mich eher orientieren? Wird die Deutsche Autoindustrie mit Tesla mithalten können?

antworten
WiWi Gast

Tesla vs. Daimler/BMW/Audi

Liegt wohl am deutschen Wesen immer den eigenen Untergang herbeizureden.

Tesla ist sicherlich ein ernst zunehmender Konkurrent. Einfach aufgrund der Tatsache, dass die Elektrohobel ohne den "legacy debt" entwickelt werden konnten. Hier mussten keine Altsysteme integriert werden und keine Kompromisse bezüglich bestehender Fahrzeugarchitekturen und Produktionslinien eingegangen werden. Man konnte quasi auf grüner Wiese starten.
Für einen Abgesang auf die deutsche Autoindustrie ist es aber noch zu früh. Denn das Brot und Buttergeschäft sind immer noch Verbrennerfahrzeuge.

Diese sollen aber auf politschen Druck (abstruse Emissionsgrenzwerte & 35% CO2 Reduktion) besser heute als morgen verschwinden.

Dies wird aber kein iPhone Moment, da ein PKW tendenziell seltener als ein Smartphone ersetzt wird.
In 3-5 Jahren also, wenn die E-Mobilität frühestens Mainstream wird, haben die deutschen OEMs ihre E-Portfolios in Stellung und können sie in jeder benötigten Stückzahl produzieren.
Dank der politischen Agenda werden sich dann auch die ganzen Milliarden, die gerade in F&E fließen amortisieren.

Deshalb würde ichs aktuell gelassen sehen und kann jedem empfehlen eine Bewerbung an die dt. OEMs abzuschicken. Im worst - case hat man halt ein paar Jahre OEM Automotive BE im CV. Verlieren kann man nicht ;-)

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WiWi Gast

Tesla vs. Daimler/BMW/Audi

WiWi Gast schrieb am 18.10.2018:

WiWi Gast schrieb am 18.10.2018:

Wenn du noch am Anfang deines Studiums stehst, dann würde ich mich auf keinen Fall an den legacy automakers orientieren. Kann gut sein, dass es sie bis zu deinem Abschluss gar nicht mehr geben wird.

Könntest Du deine, meines Erachtens etwas kühne, Aussage präzisieren?

Was gibts da zu präzisieren? Elon Jagd sie jetzt alle in die Bedeutungslosigkeit. Der Mann ist ein Genie. Fahr mal einen Tesla, danach wirst du nie wieder einen Mercedes/BMW/whatever anfassen wollen. Der einzige Grund warum es die deutsche Automobilindustrie noch gibt ist, das Tesla aktuell noch die Kapas ausbauen muss. Model S und X haben sogar einen Luftfilter der vor biologischen Kampfstoffen schützt. Dazu kommt das autonome fahren, Teslas fahren jetzt schon weitgehend autonom. Bald wird Tesla eine Flotte von autonomen Autos betreiben, dann wird keine Mehr ein Auto kaufen wollen alle werden die Autos nur wie Taxis rufen und sich zum Ziel bringen lassen. Deutsche Herstellen sind nicht einmal nah an solchen Technologie. Alles was sie können ist stinkende Diesel bauen die unsere Umwelt verpesten.

antworten
WiWi Gast

Tesla vs. Daimler/BMW/Audi

WiWi Gast schrieb am 11.11.2018:

WiWi Gast schrieb am 18.10.2018:

WiWi Gast schrieb am 18.10.2018:

Wenn du noch am Anfang deines Studiums stehst, dann würde ich mich auf keinen Fall an den legacy automakers orientieren. Kann gut sein, dass es sie bis zu deinem Abschluss gar nicht mehr geben wird.

Könntest Du deine, meines Erachtens etwas kühne, Aussage präzisieren?

Was gibts da zu präzisieren? Elon Jagd sie jetzt alle in die Bedeutungslosigkeit. Der Mann ist ein Genie. Fahr mal einen Tesla, danach wirst du nie wieder einen Mercedes/BMW/whatever anfassen wollen. Der einzige Grund warum es die deutsche Automobilindustrie noch gibt ist, das Tesla aktuell noch die Kapas ausbauen muss. Model S und X haben sogar einen Luftfilter der vor biologischen Kampfstoffen schützt. Dazu kommt das autonome fahren, Teslas fahren jetzt schon weitgehend autonom. Bald wird Tesla eine Flotte von autonomen Autos betreiben, dann wird keine Mehr ein Auto kaufen wollen alle werden die Autos nur wie Taxis rufen und sich zum Ziel bringen lassen. Deutsche Herstellen sind nicht einmal nah an solchen Technologie. Alles was sie können ist stinkende Diesel bauen die unsere Umwelt verpesten.

Hahahaha, ich frag mich ob du neben Tesla mal ein anderes Auto in der Preisklasse gefahren bist? Die Qualität im Innenraum von Tesla ist für die Preisklasse zu schlecht, die meisten lassen sich nur durch den riesigen Bildschirm blenden. Im wahrsten Sinne des Wortes...
Ja Tesla fährt auf der Autobahn „autonom“, baut dabei aber auch noch regelmäßig Unfälle, weil LKW-Auflieger oder ähnliches nicht erkannt werden. Das gleiche können deutsche Hersteller übrigens auch schon seit Jahren. Also Teilautonom/automatisiert auf der Autovahn fahren, nicht Unfälle bauen. Es ist halt noch nicht erlaubt das Fahrzeug alleine fahren zu lassen und der Schritt vom Level 2 auf dem sich Tesla befindet hin zu einem Level 5 Fahrzeug ist noch riesig.

Das Marketinggeschwätz von den Biokampfstoffen ist mir zu blöd um drauf einzugehen...

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WiWi Gast

Tesla vs. Daimler/BMW/Audi

WiWi Gast schrieb am 18.10.2018:

Was gibts da zu präzisieren? Elon Jagd sie jetzt alle in die Bedeutungslosigkeit. Der Mann ist ein Genie. Fahr mal einen Tesla, danach wirst du nie wieder einen Mercedes/BMW/whatever anfassen wollen. Der einzige Grund warum es die deutsche Automobilindustrie noch gibt ist, das Tesla aktuell noch die Kapas ausbauen muss. Model S und X haben sogar einen Luftfilter der vor biologischen Kampfstoffen schützt. Dazu kommt das autonome fahren, Teslas fahren jetzt schon weitgehend autonom. Bald wird Tesla eine Flotte von autonomen Autos betreiben, dann wird keine Mehr ein Auto kaufen wollen alle werden die Autos nur wie Taxis rufen und sich zum Ziel bringen lassen. Deutsche Herstellen sind nicht einmal nah an solchen Technologie. Alles was sie können ist stinkende Diesel bauen die unsere Umwelt verpesten.

1) Der Mann treibt Tesla in den wirtschaftlichen Ruin, wenn er so weitermacht (was er jetzt nach Enthebung als Chairman nicht mehr so einfach kann)
2) Merkt man, dass du nur blind den Hype nachbrabbelst und null kritisch mit beiden Seiten umgehst
3) Würde ich mit Aussagen bzgl. dem was dt. Automobilhersteller können/machen/tun echt gedeckt halten. Kein Mensch weiß, was hinter verschlossener Tür passiert. Beispiele: Mercedes EQC und Audi e-tron.

Die Leute vergessen gerne den kulturellen Unterschied zw. den USA und Europa, insb. Deutschland.
In Amerika geht es stets darum der erste zu sein, Qualität de Produktes ist zweitrangig, solange es kein totaler Reinfall ist.
In Europa geht man das ganze etwas vorsichtiger an und veröffentlicht nur Sachen die auch sicher zu 95%+ funktionieren. Ob das eine oder das andere jett besser ist, wage ich nicht zu urteilen. Beides hat Vor- und Nachteile.

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WiWi Gast

Tesla vs. Daimler/BMW/Audi

WiWi Gast schrieb am 11.11.2018:

Wenn du noch am Anfang deines Studiums stehst, dann würde ich mich auf keinen Fall an den legacy automakers orientieren. Kann gut sein, dass es sie bis zu deinem Abschluss gar nicht mehr geben wird.

Könntest Du deine, meines Erachtens etwas kühne, Aussage präzisieren?

Was gibts da zu präzisieren? Elon Jagd sie jetzt alle in die Bedeutungslosigkeit. Der Mann ist ein Genie. Fahr mal einen Tesla, danach wirst du nie wieder einen Mercedes/BMW/whatever anfassen wollen. Der einzige Grund warum es die deutsche Automobilindustrie noch gibt ist, das Tesla aktuell noch die Kapas ausbauen muss. Model S und X haben sogar einen Luftfilter der vor biologischen Kampfstoffen schützt. Dazu kommt das autonome fahren, Teslas fahren jetzt schon weitgehend autonom. Bald wird Tesla eine Flotte von autonomen Autos betreiben, dann wird keine Mehr ein Auto kaufen wollen alle werden die Autos nur wie Taxis rufen und sich zum Ziel bringen lassen. Deutsche Herstellen sind nicht einmal nah an solchen Technologie. Alles was sie können ist stinkende Diesel bauen die unsere Umwelt verpesten.

Ohje, da hat jemand wirklich null Plan von der Materie. Zum Luftfilter als Argument sage ich mal nichts.
Thema Automomes Fahren. Welche Stufe meinst Du denn? Stufe 3 auf Autobahnen können auch die dt. Hersteller auch wenn es nicht so vermarktet wird. Abstandstempomat, Spurassistent und Überholassistent. Das wars .Alle anderen Szenarien sind noch in Erprobung und in Europa aus gutem Grund noch nicht freigegeben. (Siehe Tesla Unfälle).

Autonome Flotten? Wo? Waymo will seine Flotte mit 20000 Jaguars ausstatten. Wo ist da der Deal von Tesla? Dir ist hoffentlich auch bewusst, dass auch alle dt. OEMs bereits autonome Testflotten betreiben. Und mit der Fusion aus DriveNow und Car2Go stehen auch die Märkte bereit um die neuen Fahrzeuge in die Märkte zu drücken. Marktzutritt, Kunden, Brand und Erfahrung mit den Services sind bereits vorhanden.
Zum Rant mit dem Diesel sage ich mal lieber nichts, denn auch da hast Du dich disqualifiziert.

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WiWi Gast

Tesla vs. Daimler/BMW/Audi

Ergänzung:
Zur Diesel-Thematik gibt es eine Petition, die in ihren Grundzügen erklärt, warum die Deutschen sich in blinder Wut wieder einmal selbst ein Schnippchen schlagen. Die DHU - ein durch Steuergelder teilfinanziertes gemeinnütziges deutsches Unternehmen - erhält u.a. Geld von, man höre und staune, Toyota.

Die Petition will ihr den Status der Gemeinnützigkeit entziehen.

Hintergrund knapp erklärt: Willkürliche Grenzwerte, falsche Messverfahren und auf Druck der DUH gibt es immer mehr Vorschriften, die der Verein dann selbst gegen Gebühr überwachen darf. Nebenbei sei erwähnt, dass die Grenzwerte für die "verpestete" Luft auf den Straßen bei 40 Mikrogramm NOx pro Kubikmeter liegen (willkürlich durch die dt. Umwelthilfe gesetzter Grenzwert). In euren Büroräumen übrigens bei bis zu 950. Hintergrund dabei ist, man höre und staune, die gute Lobbyarbeit von Kyocera (japanischer Druckerfabrikant).

Kurz gesagt: Die verpestete Umwelt soll mehr als 20-mal so sauber sein wie das Büro, in dem wir den ganzen Tag sitzen.

Gute Nacht, Vernunft. Hallo, politische "Diskussion". Und die Akademiker, Fachexperten und Manager von morgen plappern das Geschwätz nach.

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WiWi Gast

Tesla vs. Daimler/BMW/Audi

Was erzählst du hier was von Büro? Bist du schonmal einen Tesla überhaupt gefahren? Das ist wie der Umstieg von Nokia auf das iPhone.

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WiWi Gast

Tesla vs. Daimler/BMW/Audi

Wenn ich für einen der etablierten Autobauer machen würde ich mir schon Gedanken darüber machen was sich gerade in der Branche so zusammenbraut an Umbrüchen.

Auf jeden Fall schadet es nicht eine Exitstrategie parat zu haben.

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WiWi Gast

Tesla vs. Daimler/BMW/Audi

Wenn ich mir ein Taxi bestell, ist es mir Wurst von welcher Marke es ist. Wer mal Uber genutzt hat, weiß selber, dass es hier auch keinen juckt. Welche Plattform hat denn Daimler, BMW oder VW? Wie viele Nutzer haben die im Vergleich zu Uber?

Das Auto steht 90% der Zeit vor der Tür oder im Stau, aus ökonomischer Sicht eine schlechte Investition. Viel Spaß beim Absatz, wenn die Leute auch in D mit Car-Sharing richtig aufdrehen. Den Aufschlag, den man für besseres Interior bei Neuwagen zahlt, liegt im keinem Verhältnis zu den tatsächlichen Kosten -> "Billig" Marken können günstig gutes Interior anbieten. Das Auto wird ein Multi-Media System. Was bietet Daimler an? Tesla ist da deutlich vorne und hat entsprechende Erfahrung schon aufgebaut, während man im Mercedes noch am Rädchen drehen darf, um am Bildschirm navigieren zu dürfen. Immerhin kann man schon die Beleuchtungsfarbe im Innenraum ändern...

antworten
WiWi Gast

Tesla vs. Daimler/BMW/Audi

Lel schon mal was von car2go, moovel oder mytaxi gehört? Alles Daimler.

WiWi Gast schrieb am 01.12.2018:

Wenn ich mir ein Taxi bestell, ist es mir Wurst von welcher Marke es ist. Wer mal Uber genutzt hat, weiß selber, dass es hier auch keinen juckt. Welche Plattform hat denn Daimler, BMW oder VW? Wie viele Nutzer haben die im Vergleich zu Uber?

Das Auto steht 90% der Zeit vor der Tür oder im Stau, aus ökonomischer Sicht eine schlechte Investition. Viel Spaß beim Absatz, wenn die Leute auch in D mit Car-Sharing richtig aufdrehen. Den Aufschlag, den man für besseres Interior bei Neuwagen zahlt, liegt im keinem Verhältnis zu den tatsächlichen Kosten -> "Billig" Marken können günstig gutes Interior anbieten. Das Auto wird ein Multi-Media System. Was bietet Daimler an? Tesla ist da deutlich vorne und hat entsprechende Erfahrung schon aufgebaut, während man im Mercedes noch am Rädchen drehen darf, um am Bildschirm navigieren zu dürfen. Immerhin kann man schon die Beleuchtungsfarbe im Innenraum ändern...

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WiWi Gast

Tesla vs. Daimler/BMW/Audi

Wer sich in letzter Zeit mal in ein Autohaus begeben hat, merkt doch sofort, dass die fetten Jahre sich dem Ende zuneigen.

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WiWi Gast

Tesla vs. Daimler/BMW/Audi

WiWi Gast schrieb am 01.12.2018:

Lel schon mal was von car2go, moovel oder mytaxi gehört? Alles Daimler.

WiWi Gast schrieb am 01.12.2018:

Wenn ich mir ein Taxi bestell, ist es mir Wurst von welcher Marke es ist. Wer mal Uber genutzt hat, weiß selber, dass es hier auch keinen juckt. Welche Plattform hat denn Daimler, BMW oder VW? Wie viele Nutzer haben die im Vergleich zu Uber?

Das Auto steht 90% der Zeit vor der Tür oder im Stau, aus ökonomischer Sicht eine schlechte Investition. Viel Spaß beim Absatz, wenn die Leute auch in D mit Car-Sharing richtig aufdrehen. Den Aufschlag, den man für besseres Interior bei Neuwagen zahlt, liegt im keinem Verhältnis zu den tatsächlichen Kosten -> "Billig" Marken können günstig gutes Interior anbieten. Das Auto wird ein Multi-Media System. Was bietet Daimler an? Tesla ist da deutlich vorne und hat entsprechende Erfahrung schon aufgebaut, während man im Mercedes noch am Rädchen drehen darf, um am Bildschirm navigieren zu dürfen. Immerhin kann man schon die Beleuchtungsfarbe im Innenraum ändern...

mytaxi OMEGALUL

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WiWi Gast

Tesla vs. Daimler/BMW/Audi

Kann mir bitte jemand plausibel erklären was der revolutionäre Unterschied zwischen Uber und einer Taxizentrale ist der dazu führem wird, dass keiner mehr Autos kauft?

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WiWi Gast

Tesla vs. Daimler/BMW/Audi

WiWi Gast schrieb am 07.12.2018:

Kann mir bitte jemand plausibel erklären was der revolutionäre Unterschied zwischen Uber und einer Taxizentrale ist der dazu führem wird, dass keiner mehr Autos kauft?

Kann dir keiner richtig begründen, weil quatsch.

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WiWi Gast

Tesla vs. Daimler/BMW/Audi

Laut neuste Twittermeldung von Elon, wird der neue Roadster fliegen können ähnlich wie der DeLorean aus zurück in die Zukunft.

Die deutsche Automobilindustrie kann sich warm anziehen.

antworten
WiWi Gast

Tesla vs. Daimler/BMW/Audi

WiWi Gast schrieb am 10.01.2019:

Laut neuste Twittermeldung von Elon, wird der neue Roadster fliegen können ähnlich wie der DeLorean aus zurück in die Zukunft.

Die deutsche Automobilindustrie kann sich warm anziehen.

Ich sehe die deutsche Automobilzukunft zwar auch nicht so rosig, aber wo der Markt für Elons Konzept sein soll, erschließt sich mir nicht.

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WiWi Gast

Tesla vs. Daimler/BMW/Audi

Also bitte, Elon lässt ElektroAutos fliegen und durch Hochgeschwindigkeitstunnel rasen während die Deutschen den stinkenden Diesel verteidigen. Dazu kommen Solardäcger die Häuser Selbstversorgers machen, ohne dass es nach Solardach aussieht. Er ist ein Genie von der Art die nur alle Paar Hundert Jahre geboren werden. Bald werden die ganzen Angebereien in diesem Forum über IGM Gehälter verstummen.

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WiWi Gast

Tesla vs. Daimler/BMW/Audi

Tesla entlässt 7% ihrer Vollzeitmitarbeiter und vermutlich noch mehr Freelancer und Aushilfskräfte. Gleichzeitig werden referral Programme für kostenlose Supercharger beendet und Preise fürs Laden um 30% erhöht. Damit is es nun teurer einen Tesla zu fahren als einen Diesel bzw. teilweise auch Benziner. Space X entlässt ebenfalls 10% ihrer Mitarbeiter.

Ehmmmm ja, ich glaube ich halte meine Bewerbung bei Tesla erstmal zurück und kündige meinen Job beim deutschen OEM erstmal nicht

antworten
WiWi Gast

Tesla vs. Daimler/BMW/Audi

WiWi Gast schrieb am 21.01.2019:

Tesla entlässt 7% ihrer Vollzeitmitarbeiter und vermutlich noch mehr Freelancer und Aushilfskräfte. Gleichzeitig werden referral Programme für kostenlose Supercharger beendet und Preise fürs Laden um 30% erhöht. Damit is es nun teurer einen Tesla zu fahren als einen Diesel bzw. teilweise auch Benziner. Space X entlässt ebenfalls 10% ihrer Mitarbeiter.

Ehmmmm ja, ich glaube ich halte meine Bewerbung bei Tesla erstmal zurück und kündige meinen Job beim deutschen OEM erstmal nicht

Sagen wir mal, wie es ist: Elon Musk mag zwar ein Visionär sein, ein guter Geschäftsmann ist er aber nicht. Sowohl SpaceX als auch Tesla stehen finanziell auf sehr wackeligen Beinen. Das Hyperloop Projekt ist ja kaum mehr als ein Werbegag. Schon jetzt als zu teuer und unrentabel abgestempelt.

Tesla hat bei den Elektrofahrzeugen sicherlich den Grundstein gelegt, aber ob sie die Früchte ihrer Arbeit auch ernten können, bezweifle ich. Dafür spielen zu viele Big Player in dem Bereich mit. Im Zweifelsfall kauft einer von denen Tesla irgendwann. Teslas Umsatz kommt halt nicht mal an die Portokasse von VW oder GM ran.

antworten
WiWi Gast

Tesla vs. Daimler/BMW/Audi

Nein, ist es nicht - weil immer noch die Wartungskosten für deinen Verbrenner teurer sind.

antworten
WiWi Gast

Tesla vs. Daimler/BMW/Audi

Nicht wirklich, zumindest nicht wenn ich die Wartungspakete von Tesla mitbuche.
Der Unterschied ist, dass ich bei meinem Verbrenner im Zweifel auch eine Werkstattfinde die sich meines Problem zeitnah annehmen kann. Das soll ja bei Tesla ganz anders sein. Da wartet man schonmal Monate auf Ersatzteile.

antworten
ExBerater

Tesla vs. Daimler/BMW/Audi

Ich wundere mich permanent warum beim Thema Tesla kontinuierlich jede Rationalität auszusetzen scheint - und zwar in beide Richtungen.

Kann sich jemand vorstellen, dass je ein deutsches Unternehmen so dermaßen gefeiert würde, exorbitante Marktkapitalisierung erreicht, praktisch einen Kult um die Marke und seinen CEO erzeugt wird, während das Unternehmen nahezu nie Geld verdient hat aber Unmenge verbrannt hat, und die Aussicht darauf jemals viel zu verdienen eher gering sind?

Man kann doch mal die Chancen und Zukunftsperspektiven des Unternehmens nüchtern betrachten:

Der Markt für Elektroautos ist bis auf einige Länder der Welt praktisch noch nicht existent, und in den Ländern oft auch nur künstlich kreiert durch Subventionen. In Deutschland – einem der stärksten Automobilmärkte der Welt liegt der Anteil von E-Fahrzeugen bei unter 1% und die Verkaufzahlen sind kaum besser.

Dennoch wird wohl kein Weg an der Elektrifizierung vorbeigehen, ob das nun gut ist oder nicht

Tesla hat sicherlich einen gewissen Vorsprung in Teilbereichen - womöglich vor allem im Akku. Während ein Großteil der Entwicklungsausgaben deutscher OEMs traditionell in den Motor gingen, ist dieser Bereich in der Zukunft bei weitem nicht mehr so wichtig.
Die Frage jedoch ist: Ist man gut damit berater als Automobilhersteller Akkus selbst zu produieren, oder können das speialisierte Anbieter nicht (irgendwann) besser und günstiger. Sieht man sich die doch sehr schwachen Qualität und Produktivität in der Produktion bei Tesla an, muss man sich fragen, ob gerade dieses Unternehmen im Bereich der Akkuproduktion unbedingt das Effizienteste sein wird

Man kann sicherlich denken, dass sich die deutschen Anbieter in eine Abhängikgeit bringen, wenn sie ganz bei der Akkuproduktion außen vorbleiben würden. Ob das der Fall sein wird, ist nicht ganz klar. Aber vielleicht werden LG und co. die besseren Zellen und Akkus produzieren. Wie blöd steht dann Tesla da, wenn sie eine riesige Inhouse Produktion haben, die aber in 10 Jahren nicht mehr das bessere Produkt abwirft. Ich bin kein Akku Expere, ich weiß es nicht

Wonach werden Kaufentscheidungen beim Auto getroffen? Das ist je nach Käuferschicht und Klasse unterschiedlich.
In vielen Bereichen spielt Design/Styling eine große Rolle. Amerikanische Autos stehen in Europa nicht unbedingt im Ruf, hier besonders gut den Geschmack zu treffen. Bin mir sicher, dass das die deutschen Premiums besser können.
Innenraum und Qualität: Sehe da auch einen deutlichen Vorteil bei den Deutschen. Gerade das Innenraum Design und die Bedienung in einem Tesla sind eine Frechheit. Das sagt mir schon meine Grundvorlesung in Ergonomie, dass ein rein auf „riesen Monitor mit Touch Oberfläche“ basiertes Layout in einem Auto verboten gehört!

Fahrwerk: Müssen wir nicht drüber reden.

Was Tesla heute gut kann ist Reichweite und Leistung. Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass hier niemand aufholen kann? Und wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass bald jemand 80% der Leistung und Reichweite für deutlich weniger Geld anbietet? Was glaube ihr, was die Europäer kaufen werden, wenn VW einen Elektro-Golf-Klon bringt (ID Neo)?

Was ist, wenn der VW Konzern (in Form von Porsche) bald das mit Abstand schnellste Ladesystem bringen wird? Wollen die Deutschen ein teures Auto, dass 500km schafft, oder wollen sie eins das 450km schafft, aber dafür in 5 Minuten läd?

Was ist wenn der die deutschen, französischen und asiatischen Konzerne über Plattformen Millionen Stückzahlen verkaufen können, aber Tesla auf absehbare Zeit nur das Model 3 (Stufenheck...) anbieten kann, weil auch einfach die Kohle und die Resourcen nicht ausreichen um parallel 20 Modelle zu entwickeln?

Weiter geht es: Wie groß ist der Anteil der Leute, die in einer der wenien Großstädte wohnen, die einen Tesla Showroom haben? Wie viele Deutsche (oder andere...) gehen lieber zu ihrem angestammten VW, BMW, Mercedes, Renault,... Händler um die Ecke und werden DANN DORT zugreifen, wenn es dort brauchbare Elektroautos gibt?

Das Modell Tesla funktioniert heute ähnlich wie Apple vor 20 Jahren. In einer kleinen Nischen gibt es ein paar Enthusiasten, die es toll finden, dass sie sich unterscheiden können.
Aber die Frage ist: Schafft Tesla den Sprung zum omnipräsenten Massenhersteller, der dank Brand und Werbung für teils schlechtere Produkte mehr Geld verlangen kann, und bei riesiger Stückzahl immer noch als cool und trendy gilt? Oder bleibt Tesla ein Nischenanbieter, der von den großer der Branche wieder überrollt wird, weil die am Ende doch alles besser können werden.
Ich sehe dabei einen großen Unterschied zwischen Handy Markt und Automarkt: Das Auto ist (neben Wohnung/Haus) die teuerste Anschaffung der meisten Menschen. Man will sich absolut sicher sein nichts verkehrt zu machen und auch bei Reparaturen vor Ort sofort einen Ansprechpartner zu haben. Zudem hat Apple ein eigenes Universum geschaffen, aus dem man schlecht entkommen kann. Auch das kann Tesla nicht kopieren.

Nichtsdestotrotz: Es werden spannende Jahre. Ich denke in den nächsten 3 Jahren wird sich alles entscheiden. Wenn die jetzt startenden Modelle der Deutschen zumindest 80% so gut wie Teslas Model 3 sind, mache ich mir um die Zukunft der deutschen OEMs keine Sorge. Denn dann hat Tesla am Ende kaum einen Vorteil

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WiWi Gast

Tesla vs. Daimler/BMW/Audi

Habe gerade Tesla Aktien nachgekauft, so guenstig kriegen man sie vermutlich nie wieder.

antworten
WiWi Gast

Tesla vs. Daimler/BMW/Audi

WiWi Gast schrieb am 22.01.2019:

Habe gerade Tesla Aktien nachgekauft, so guenstig kriegen man sie vermutlich nie wieder.

Dir ist aber schon klar, daß Automobilherstellung eine zyklische Branche ist, weil die Leute in wirtschaftlichen Krisen weniger Autos kaufen?

Fixkostendegression --> 10% weniger Umsatz = halbierter Gewinn!

Oder weshalb entläßt der gute Elon momentan 10% seiner Belegschaft?

Wenn man es an klassischen Automobilherstellern festmacht, haben diese vom vorausgegangenen Höchstkurs immer die Chance, in einer Krise 70% bis 90% zu verlieren!

antworten
WiWi Gast

Tesla vs. Daimler/BMW/Audi

Dir ist aber schon klar, dass Model 3 sowas wie das iPhone ist. Guck dir an wie stark der Kurs von Apple seit der Einfuehrung des iPhones gestiegen ist. Und das Elon der neue Steve Jobs ist wird wohl keine ernsthaft bestreiten wollen. Ausserdem sind eAutos die Zukunft. Daimler, BMW und co. wird es bald so ergehen wie Kodak und Nokia.

WiWi Gast schrieb am 22.01.2019:

Habe gerade Tesla Aktien nachgekauft, so guenstig kriegen man sie vermutlich nie wieder.

Dir ist aber schon klar, daß Automobilherstellung eine zyklische Branche ist, weil die Leute in wirtschaftlichen Krisen weniger Autos kaufen?

Fixkostendegression --> 10% weniger Umsatz = halbierter Gewinn!

Oder weshalb entläßt der gute Elon momentan 10% seiner Belegschaft?

Wenn man es an klassischen Automobilherstellern festmacht, haben diese vom vorausgegangenen Höchstkurs immer die Chance, in einer Krise 70% bis 90% zu verlieren!

antworten
WiWi Gast

Tesla vs. Daimler/BMW/Audi

WiWi Gast schrieb am 22.01.2019:

Habe gerade Tesla Aktien nachgekauft, so guenstig kriegen man sie vermutlich nie wieder.

Dann kannst du mir sicher sagen, wie die Anleihe Ende März zurückgezahlt wird?
Der Laden ist quasi pleite und braucht eine Kapitalerhöhung, ich bin gespannt ob sie die 1,5 Mrd auftreiben können.

antworten
WiWi Gast

Tesla vs. Daimler/BMW/Audi

WiWi Gast schrieb am 22.01.2019:

Dir ist aber schon klar, dass Model 3 sowas wie das iPhone ist.

Das war vielleicht das Model S bei der Markteinführung, aber bestimmt nicht das Model 3.

Guck dir an wie stark der Kurs von Apple seit der Einfuehrung des iPhones gestiegen ist.

Apple: Umsatzrendite > 30%, ab 2009 teilweise jährliche Verdoppelung von Umsatz und Gewinn.

Tesla: ???

Und das Elon der neue Steve Jobs ist wird wohl keine ernsthaft bestreiten wollen.

Elon ist ein Marketinggenie, ein talentiertet Geschichtenerzähler.

Ausserdem sind eAutos die Zukunft. Daimler, BMW und co. wird es bald so ergehen wie Kodak und Nokia.

Nö, siehe die aktuelle und kommende Angebotspalette.

!

antworten
WiWi Gast

Tesla vs. Daimler/BMW/Audi

Bist du einer von diesen grenzkriminellen Short-Sellern die ein innovatives Unternehmen und die Elektrorevolution aus Profitgier zu sabotieren versuchen?

Aber um deine Frage zu beantworten, mit Erlösen aus M3 Verkäufen die es ab Feb. auch in Europa geben wird. Dazu hat Elon ja auch noch andere Unternehmen die im Zweifel aushelfen können. SolarCity z.B. und Boring Company mit der Fähigkeit Tunnel zum Bruchteil der üblichen Kosten bauen zu können. Dazu wird bald das vollautonome Fahren kommen (dann sind die deutschen Hersteller eh endgültig abgehängt). Die China Fabrik wird auch bald fertiggebaut sein und wöchentlich tausende von M3 und bald auch Model Y produzieren. Nächstes Jahr kommt der Semi hinzu. Man muss schon krass verblendet sein und die größte Wachstumsstory unserer Zeit nicht zu erkennen.

Selbst wenn der Laden eine Kapitalerhöhung braucht, wo ist das Problem? Elon kann jederzeit Geld auf der Börse einsammeln. Die Investoren stehen Schlange.

WiWi Gast schrieb am 22.01.2019:

WiWi Gast schrieb am 22.01.2019:

Habe gerade Tesla Aktien nachgekauft, so guenstig kriegen man sie vermutlich nie wieder.

Dann kannst du mir sicher sagen, wie die Anleihe Ende März zurückgezahlt wird?
Der Laden ist quasi pleite und braucht eine Kapitalerhöhung, ich bin gespannt ob sie die 1,5 Mrd auftreiben können.

antworten
WiWi Gast

Tesla vs. Daimler/BMW/Audi

ExBerater schrieb am 21.01.2019:

Ich wundere mich permanent warum beim Thema Tesla kontinuierlich jede Rationalität auszusetzen scheint - und zwar in beide Richtungen.
...
Nichtsdestotrotz: Es werden spannende Jahre. Ich denke in den nächsten 3 Jahren wird sich alles entscheiden. Wenn die jetzt startenden Modelle der Deutschen zumindest 80% so gut wie Teslas Model 3 sind, mache ich mir um die Zukunft der deutschen OEMs keine Sorge. Denn dann hat Tesla am Ende kaum einen Vorteil

Mein Gott, der Beitrag war aber schon hart zu lesen.

Der Punkt ist, dass all das, was die deutschen OEMs sich vornehmen, von Tesla UND anderen ja bereits geleistet wird. Wo ist denn das Schnellladenetz und vor allem, die elektrisch angetriebene Mittelklasse à la Modell 3.? Wo ist denn der Kleinwagen, der den Zoe oder den E-Niro angreifen kann? Der Neo kommt erst 2020 und in was für Stückzahlen?

Unsere hiesigen Automobilhersteller sitzen auf einem etablierten Produktionsnetz mit Gewinnmargen, die sie bis zum Ende auskosten wollen. Daher werden sie so lange wie möglich den Verbrenner hoch loben und die E-Mobilität verzögern, denn in Wahrheit werden sie damit weniger Gewinn einfahren. Der Witz des Tages dazu von VW: "Der Neo wird teurer als der Golf." Is klar. Also lieber das altbewährte kaufen und schön noch das Werkstattnetz am leben erhalten. Der Neo kostet ca. die Hälfte in der Produktion, wurde alles schon ausgerechnet.

Allein schon die Denkweise, dass Tesla auf den deutschen Markt schaut bzw. der etwas zu sagen hätte, ist schon antiquiert. Alle E-Hersteller machen einen Bogen um Deutschland wegen der hiesigen Lobby. Selbst die eignen Hersteller bieten E-Fahrzeuge der bestehenden Produktreihen (BMW 1er/2er, Mercedes SUV) nicht in Deutschland an. Allenfalls über Carsharing-Dienste. Warum wohl?

Die deutsche Strategie ist sehr simpel. E-Mobilität so lange es geht hinauszuzögern, um das bestehende Lieferantennetzwerk so lange wie möglich zu erhalten und Margen einfahren.
Nur ein deutscher Hersteller (Porsche) ist zu klein, als dass er sich diese Taktik nicht erlauben kann und schwenkt daher bereits drastisch um.

Für was warst du denn Berater, dass du nicht fähig bist, simple Gewinnoptimierung eines Unternehmens einzuordnen.

antworten
WiWi Gast

Tesla vs. Daimler/BMW/Audi

WiWi Gast schrieb am 21.01.2019:

Nicht wirklich, zumindest nicht wenn ich die Wartungspakete von Tesla mitbuche.
Der Unterschied ist, dass ich bei meinem Verbrenner im Zweifel auch eine Werkstattfinde die sich meines Problem zeitnah annehmen kann. Das soll ja bei Tesla ganz anders sein. Da wartet man schonmal Monate auf Ersatzteile.

Aha, "monatelanges Warten". Hört man ja immer wieder diese Horrorstorys von Teslafahrern, die ihr Auto nicht mehr benutzen können... NICHT.

antworten
ExBerater

Tesla vs. Daimler/BMW/Audi

Nur das alles was ich geschrieben habe nichts weiter als eine nüchterne und ausgewogene Einordnung der Fakten war.

Mir geht es auch gar nicht so sehr um Deutsche OEMs vs Tesla sondern um die Positierung von Tesla.

Zum Jahr 2020: Es ist schon halbwegs absurd, dass alle über den gewaltigen Fortschritt von Tesla reden, aber es bis heute kein Modell gibt in Deutschland/Europa von Tesla welches dies zeigt. Model 3 ist ja immerhin noch nicht lieferfähig wenn ich recht informiert bin. Ergo, hat Tesla zumindest auf Europa betrachtet die vielen Jahre nicht nutzen können, um sich breit im Markt zu etablieren. Zudem kommt mit dem Model 3 ein Fahrzeug, welches vom Styling und Package kaum mehr den Ansprüchen der Kunden genügt, es gibt ja Gründe warum die Stufenhecks eigentlich ausgestorben sind jenseits der Oberklasse.

Am Ende hat die breite Masse der PkW Fahrer die Wahl: Einen Tesla 3 zu bestellen mit all den Problemen, Risiken und Unsicherheiten die das aktuell mit sich bringt, oder 1-2 Jahre zu warten bis VW, Audi, Mercedes, BMW (und auch andere) den Markt mit ihren Elektroplattformen bedienen.

Zum Thema simple Gewinnoptimierung: Stimmt, darin ist Tesla wirklich die Nummer 1, haben sie doch ein Jahrzehnte lang einen cleveren Bogen um jede Gewinne gemacht. Raffinierte Strategie.

Zum Thema autonomes Fahren: sehe ich gänzlich anders als du. 1) Ich glaube es wird NIE zum vollständig autonomen Fahren kommen. Das kann ich dir jetzt erklären wieso, habe aber keine Lust aufs Tippen. Bei dem was technisch möglich und gesetzlich erlaubt sein wird, sind die deutschen Hersteller vorne mit dabei.

Wir werden sehen wie es sich entwickelt. Niemand kann das aktuell voraussagen. Ich gehöre nur einfach nicht zu denjenigen, die Herrn Musk wie einen Gott verehren, da er bisher viel angekündigt, wenig gehalten, oft enttäuscht, Unmengen an Geld verbrannt hat, und sich zudem einfach nicht so benimmt wie jemand, dem ich nachhaltig den Aufbau einer funktionierenden Firma zutraue. Ich verstehe auch nicht woher dieser bittere Hass auf eine Industrie kommt, die Deutschland Jahrzehnte lang Wohlstand geschenkt hat und weltweit als die leistungsfähigste angesehen wird.

WiWi Gast schrieb am 22.01.2019:

Mein Gott, der Beitrag war aber schon hart zu lesen.

Der Punkt ist, dass all das, was die deutschen OEMs sich vornehmen, von Tesla UND anderen ja bereits geleistet wird. Wo ist denn das Schnellladenetz und vor allem, die elektrisch angetriebene Mittelklasse à la Modell 3.? Wo ist denn der Kleinwagen, der den Zoe oder den E-Niro angreifen kann? Der Neo kommt erst 2020 und in was für Stückzahlen?

Unsere hiesigen Automobilhersteller sitzen auf einem etablierten Produktionsnetz mit Gewinnmargen, die sie bis zum Ende auskosten wollen. Daher werden sie so lange wie möglich den Verbrenner hoch loben und die E-Mobilität verzögern, denn in Wahrheit werden sie damit weniger Gewinn einfahren. Der Witz des Tages dazu von VW: "Der Neo wird teurer als der Golf." Is klar. Also lieber das altbewährte kaufen und schön noch das Werkstattnetz am leben erhalten. Der Neo kostet ca. die Hälfte in der Produktion, wurde alles schon ausgerechnet.

Allein schon die Denkweise, dass Tesla auf den deutschen Markt schaut bzw. der etwas zu sagen hätte, ist schon antiquiert. Alle E-Hersteller machen einen Bogen um Deutschland wegen der hiesigen Lobby. Selbst die eignen Hersteller bieten E-Fahrzeuge der bestehenden Produktreihen (BMW 1er/2er, Mercedes SUV) nicht in Deutschland an. Allenfalls über Carsharing-Dienste. Warum wohl?

Die deutsche Strategie ist sehr simpel. E-Mobilität so lange es geht hinauszuzögern, um das bestehende Lieferantennetzwerk so lange wie möglich zu erhalten und Margen einfahren.
Nur ein deutscher Hersteller (Porsche) ist zu klein, als dass er sich diese Taktik nicht erlauben kann und schwenkt daher bereits drastisch um.

Für was warst du denn Berater, dass du nicht fähig bist, simple Gewinnoptimierung eines Unternehmens einzuordnen.

antworten
WiWi Gast

Tesla vs. Daimler/BMW/Audi

WiWi Gast schrieb am 22.01.2019:

WiWi Gast schrieb am 21.01.2019:

Nicht wirklich, zumindest nicht wenn ich die Wartungspakete von Tesla mitbuche.
Der Unterschied ist, dass ich bei meinem Verbrenner im Zweifel auch eine Werkstattfinde die sich meines Problem zeitnah annehmen kann. Das soll ja bei Tesla ganz anders sein. Da wartet man schonmal Monate auf Ersatzteile.

Aha, "monatelanges Warten". Hört man ja immer wieder diese Horrorstorys von Teslafahrern, die ihr Auto nicht mehr benutzen können... NICHT.

Twitter ist voll davon. Leider kann man hier keine Links posten.

antworten
WiWi Gast

Tesla vs. Daimler/BMW/Audi

ExBerater schrieb am 22.01.2019:

Nur das alles was ich geschrieben habe nichts weiter als eine nüchterne und ausgewogene Einordnung der Fakten war.

Ok, Fakten:

  1. Tesla "verbrennt" kein Geld sondern reinvestiert und weist daher keinen Gewinn aus. Und wenn schon, man sieht doch, dass sie die Produktion steigern. Also wird da kaum was verbrannt. Weiterführend zu dem Thema einfach mal mit der Finanzierungsstruktur von Tesla beschäftigen. Von den Großaktionären ist keiner bisher abgesprungen und aus irgend einmal Grund steigt auch keiner aus. Hmm. https://www.bloomberg.com/graphics/2018-tesla-tracker/

  2. Tesla hat seit SECHS JAHREN das Modell S bzw. das Model X auf dem Markt und "testet" damit natürlich die Einführung größerer Produktreihen. Was haben die Deutschen OEMs?

  3. Stufenheck ist hierzulande genau so unbeliebt wie in den USA/China der Kombi. Also, mit Blick auf den Absatz entwickle ich welche Variante?

  4. Die Auslieferung des Modell 3 startet nächsten Monat. In einem Jahr beginnen die Jahreswagen. Das Tesla Geschäftsmodell bietet ein wesentlich besseres Garantiepaket, als das der Deutschen. Damit greift Tesla direkt die Mittelklasse an. Was ist die Antwort der OEMs? Es gibt kein Mittelklassefahrzeug, dass auch nur ansatzweise mithalten kann, da man nicht einfach einen E-Motor in einen 3er BMW packen kann, ohne massive an Reichweite zu verlieren (Luftwiederstand).
    Schlimmer noch: Diese Mittelschicht ist das eigentlich Ziel, das überzeugt werden muss. Gleichzeitig sind sie auch der größte Abnehmer für Firmenwagen und bieten die größte Einnahmequelle. Die will man natürlich so lange es geht ausquetschen. Am besten mit dem Diesel.

  5. Was will ich mit 20 Produktreihen, besseren Spaltmaßen, zig Ausstattungsvarianten des Innenraumes für teuer Geld. Diese Flut an Extras gegen Aufpreis und Höchstwertigkeiten sind einfach nicht mehr zeitgemäß. Das Auto ist nicht mehr das Statussymbol, das man Sonntags vor dir Garage zum Waschen stellt.

Ich bin kein Tesla-Fanboy oder blinder Musk-Mitläufer. Aber ich habe diese Arroganz des Deutschen Verbrennergeheules satt, die einfach nur den Status Quo aufrecht erhalten will und vor allen den Gewinnfluss, ohne dass sie innovativ sind.

Wir werden ja nächste Woche sehen, was passiert, wenn die neusten Quartalszahlen veröffentlicht werden.

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WiWi Gast

Tesla vs. Daimler/BMW/Audi

China verdient mit Elektroautos Geld, beispielsweise Geely.

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WiWi Gast

Tesla vs. Daimler/BMW/Audi

WiWi Gast schrieb am 22.01.2019:

ExBerater schrieb am 22.01.2019:

Nur das alles was ich geschrieben habe nichts weiter als eine nüchterne und ausgewogene Einordnung der Fakten war.

Ok, Fakten:

  1. Tesla "verbrennt" kein Geld sondern reinvestiert und weist daher keinen Gewinn aus. Und wenn schon, man sieht doch, dass sie die Produktion steigern. Also wird da kaum was verbrannt. Weiterführend zu dem Thema einfach mal mit der Finanzierungsstruktur von Tesla beschäftigen. Von den Großaktionären ist keiner bisher abgesprungen und aus irgend einmal Grund steigt auch keiner aus. Hmm. www.bloomberg.com/graphics/2018-tesla-tracker/

  2. Tesla hat seit SECHS JAHREN das Modell S bzw. das Model X auf dem Markt und "testet" damit natürlich die Einführung größerer Produktreihen. Was haben die Deutschen OEMs?

  3. Stufenheck ist hierzulande genau so unbeliebt wie in den USA/China der Kombi. Also, mit Blick auf den Absatz entwickle ich welche Variante?

  4. Die Auslieferung des Modell 3 startet nächsten Monat. In einem Jahr beginnen die Jahreswagen. Das Tesla Geschäftsmodell bietet ein wesentlich besseres Garantiepaket, als das der Deutschen. Damit greift Tesla direkt die Mittelklasse an. Was ist die Antwort der OEMs? Es gibt kein Mittelklassefahrzeug, dass auch nur ansatzweise mithalten kann, da man nicht einfach einen E-Motor in einen 3er BMW packen kann, ohne massive an Reichweite zu verlieren (Luftwiederstand).
    Schlimmer noch: Diese Mittelschicht ist das eigentlich Ziel, das überzeugt werden muss. Gleichzeitig sind sie auch der größte Abnehmer für Firmenwagen und bieten die größte Einnahmequelle. Die will man natürlich so lange es geht ausquetschen. Am besten mit dem Diesel.

  5. Was will ich mit 20 Produktreihen, besseren Spaltmaßen, zig Ausstattungsvarianten des Innenraumes für teuer Geld. Diese Flut an Extras gegen Aufpreis und Höchstwertigkeiten sind einfach nicht mehr zeitgemäß. Das Auto ist nicht mehr das Statussymbol, das man Sonntags vor dir Garage zum Waschen stellt.

Ich bin kein Tesla-Fanboy oder blinder Musk-Mitläufer. Aber ich habe diese Arroganz des Deutschen Verbrennergeheules satt, die einfach nur den Status Quo aufrecht erhalten will und vor allen den Gewinnfluss, ohne dass sie innovativ sind.

Wir werden ja nächste Woche sehen, was passiert, wenn die neusten Quartalszahlen veröffentlicht werden.

Zu den Punkten 2-5 möchte ich nichts sagen, das führt zu weit, denn keiner von uns kann valide Markttrends (Punkt 3-5) beurteilen noch haben wir Insights was Tesla plant/testet/denkt.

Zu Punkt 1:
Doch per Definition verbrennen Sie Geld, denn reinvestieren kannst du nur, wenn du mal was verdient hast.
Seit 2014 anhaltende und steigende operative Verluste (siehe Cash Flow/Net Cash) und steigende Verschuldung (komischerweise entsteht der einzig positive CF aus neuen Finanzspritzen) zeigen, dass dein Argument ziemlich haltlos ist.
DENNOCH! glaube ich, dass Tesla auf lange Sicht erfolgreich wird, nur durch die Mentalität der Europäer/Deutschen hierzulande stark eingebremst wird.
Die (wie von dir bestimmt) Zielgruppe Mittelschicht folgt vorrangig dem folgenden Gedankengang: Tesla? Ne US Company die hier plötzlich mit neuen Produkten auftaucht die kein Deutscher anbietet? Na ich weiß ja nicht.
Oh schau, BMW hat jetzt auch reine Elektrofahrzeuge, dann kann Tesla ja nicht so schlecht sein.
Natürlich ist das etwas überspitzt und sehr spekulativ, aber ich behaupte, dass Tesla hier nie den Durchbruch schafft, solange kein dt. Premiumkonzern mitzieht.

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AKKA übernimmt MBtech

Portrait von AKKA-CEO Maurice Ricci

AKKA übernimmt alle Anteile an MBtech, um ihre führende Position im deutschen Automobilmarkt zu festigen und ihr Automotive Center of Excellence in Deutschland auszubauen. Der langjährige Partner Daimler hat zugestimmt, die verbleibenden Anteile an der MBtech-Gruppe - künftig AKKA GmbH & Co.KgaA. - für eine nicht genannte Summe an AKKA zu veräußern. Die Übernahme der Anteile ist vom Bundeskartellamt genehmigt worden. Die Transaktion kommt in den nächsten Tagen mit einem einheitlichem Markenbild zum Abschluss.

Beamtenbund fordert Sofortprogramm für starken Staat

Beamte: Das Schild der Bundespolizei an einem Gebäude.

Zur Zeit findet der 60. Jahrestagung des Deutschen Beamtenbundes in Köln statt. Angesichts des schwindenden Vertrauens der Bürgerinnen und Bürger in staatliche Institutionen hat der Bundesvorsitzende vom Deutschen Beamtenbund Ulrich Silberbach massive Investitionen in den öffentlichen Dienst gefordert.

Skandinavischer Investor Verdane Capital übernimmt Anteile von Bauer Media Group

Ein Wolkenkratzer symbolisiert die Übernahme der Bauer Media Group Anteile durch den Investor Verdane Capital.

Der Skandinavische Kapitalgeber Verdane Capital übernimmt aus dem Portfolio der Bauer Media Group die Anteile an den drei Gesellschaften navabi, CareerFoundry und Kyto. Verdane Capital ist ein bekannter Investor im Software- und E-Commerce-Bereich. Ziel des Investors ist es, das profitable Wachstum der drei Unternehmen und die Expansion in neue Märkte fortzusetzen. Seit 2016 ist Verdane Capital bereits Anteilseigner an dem deutschen Spezialisten für Suchmaschinenoptimierung Searchmetrics.

Matthias Hartmann ist neuer IBM-Chef

IBM-Chef: Portraitbild von Matthias-Hartmann

Matthias Hartmann folgt Martina Koederitz als Vorsitzender der Geschäftsführung der IBM Deutschland GmbH. Er ist damit der neue IBM-Chef für Deutschland, Österreich und die Schweiz. In seinen 25 Jahren bei IBM war Matthias Hartmann bereits in verschiedenen Management-Positionen verantwortlich. Martina Koederitz übernimmt die weltweite Leitung des Industrie- und Automobilsektors bei IBM.

Rote Karte für Seehofer und Söder

STOP am Brandenburger Tor: Appell deutscher Wirtschaftsverbände zur Regierungskrise an Horst Seehofer und CSU.

Die deutschen Wirtschaftsbosse fordern in einem gemeinsamen Appell "europäische Lösungen" für die großen globalen Herausforderungen. Die vier größten deutschen Wirtschaftsverbände stärken damit Bundeskanzlerin Merkel im Asylstreit mit den CSU-Spitzen Seehofer und Söder den Rücken.

BDO mit Top-Platzierungen im Thomson Reuters M&A-Review

Die BDO AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft blickt im M&A-Beratungsfeld auf ein erfolgreiches Jahr zurück. Dies bestätigen ein dritter und vierter Platz im Small und Mid Cap Sektor des aktuellen M&A-Review von Thomson Reuters. 2017 konnten die Abschlüsse bei Small und Mid Cap Mergers & Acquisitions mehr als verdoppelt werden.

Antworten auf Tesla vs. Daimler/BMW/Audi

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