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Tesla vs. Daimler/BMW/Audi

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WiWi Gast

Tesla vs. Daimler/BMW/Audi

WiWi Gast schrieb am 07.08.2023:

Immer mal wieder schön solche Threads zu lesen.
Im H1 2023 hat Tesla Audi finanziell längst abgehängt und bei den Auslieferungen liegt man mittlerweile ca. gleich auf. Audi (inkl. Bentley und Lambo) 919k Auslieferungen und Tesla 890k alleine.

Tesla wird vermutlich ~ 1.8M reine Elektroautos ausliefern in diesem Jahr und Audi einholen. In den nächsten 2 Jahren werden dann vermutlich BMW und Mercedes bei den Auslieferungen überholt werden. Hätten viele hier nicht für möglich gehalten als der Thread begann, aber Tesla ist etabliert und trebit bei E-Autos immer noch viele vor sich her, die nicht aus China kommen (BYD hat ca 50% PHEV in seinen Zahlen).

Ich denke man muss Tesla Autos nichts mögen, aber Hut ab als Neuling innerhalb von 15 Jahren so zu wachsen ist schon eine krasse Leistung.

Du kannst doch Tesla (Mittelklasse Marke) doch nicht mit Audi (Premiummarke) und Bentley/Lamborghini (Luxusmarken) vergleichen. Das sind doch gar nicht die Wettbewerber von Tesla. Tesla hatte doch im letzten Strategie Update klar gestellt, dass man sich nicht als Wettbewerber zu Mercedes/BMW/Audi sieht, sondern auf den Massenmarkt abzielt (VW, Kia, Toyota, Ford etc.). Die Zielgruppe für Premiumautos legt mehrheitlich auf viele Eigenschaften wert die Tesla gar nicht liefern kann (Verarbeitung, Interieur, Fahrgefühl etc.). Wer mal in nem EQE, EQS, E-Tron, Tycan gefahren ist, der kennt den Unterschied zu Tesla. Bin letztens außerdem in Paris mit Tesla Y mitgefahren, ich dachte mir bricht die Wirbelsäule. So ein unrundes, hartes Fahrgefühl haste nichtmal in nem VW, dass kauft kaum niemand der 60/70k für nen Auto ausgeben will. BMW/Daimler/Audi wiederum stellen ja nach und nach ihre Einsteigermodelle ein (unterhalb A4/3er/C-Klasse) oder lassen die Autos von Subunternehmen in China fertigen und positionieren sich absolut logisch als Premiummarke. In diesem Segment ist Qualität noch vor Marke das wichtigste Kaufkriterium. Innovationen spielen selbst in China nur ein untergeordnete Rolle wie auch der Preis.

Wer wirklich Druck bekommt sind die Massenmarken, hier kämpfen die etablierten OEMs (Toyota, Stelantis Marken, Kia/Hyundai, VW/Skoda/Seat) mit den Herausforderern (BYD, Tesla, Nio etc.). Hier sehe ich auch viel weniger Wettbewerbsvorteile der etablierten OEMs gegenüber den Newcomern. Das wird wirklich nen spannendes Rennen. Hier sind Preis und (in China auch Innovationen) wichtigere Kriterien beim Kauf als Qualität und Marke.

Der Superpremiummarkt (Porsche) und der Luxusmarkt (Ferrari, Lamborghini, Bentley, McLaren) ist für Newcomer, quasi uneinnehmbar. Die Marken und ihre Historie sind ein so starker Wettbewerbsvorteil, dass da kein Newcomer ernsthaft eine Chnace hat. Die Marke, ist das wichtigste Kaufkriterium.

Im Hyper Luxusmarkt gibt es für Newcomer zwar prinzipiell Chancen, aber der neue Markt (Elektro) ist da eigentlich auch schon vergeben (hier kann Nio evtl. eine Rolle spielen) Ansonsten geben auch hier die etablierten den Ton an wie Pininfarina, Lotus oder Bugatti/Rimac. Hier ist bei Kaufentscheidungen Performance aber wichtiger, als Marke.

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WiWi Gast

Tesla vs. Daimler/BMW/Audi

Wer mal bei den genannten Premiumherstellern gearbeitet hat, weiß, dass diese sich sehr wohl mit Tesla vergleichen.
Benchmarks fokussieren eigentlich immer Tesla. Die Verkaufsprozesse werden dementsprechend angeglichen, soweit es halbwegs Sinn ergibt.

Arbeite seit >3 Jahren als Berater bei den Premiumautomobilherstellern und Tesla ist der Name auf den alle gucken.

WiWi Gast schrieb am 07.08.2023:

Immer mal wieder schön solche Threads zu lesen.
Im H1 2023 hat Tesla Audi finanziell längst abgehängt und bei den Auslieferungen liegt man mittlerweile ca. gleich auf. Audi (inkl. Bentley und Lambo) 919k Auslieferungen und Tesla 890k alleine.

Tesla wird vermutlich ~ 1.8M reine Elektroautos ausliefern in diesem Jahr und Audi einholen. In den nächsten 2 Jahren werden dann vermutlich BMW und Mercedes bei den Auslieferungen überholt werden. Hätten viele hier nicht für möglich gehalten als der Thread begann, aber Tesla ist etabliert und trebit bei E-Autos immer noch viele vor sich her, die nicht aus China kommen (BYD hat ca 50% PHEV in seinen Zahlen).

Ich denke man muss Tesla Autos nichts mögen, aber Hut ab als Neuling innerhalb von 15 Jahren so zu wachsen ist schon eine krasse Leistung.

Du kannst doch Tesla (Mittelklasse Marke) doch nicht mit Audi (Premiummarke) und Bentley/Lamborghini (Luxusmarken) vergleichen. Das sind doch gar nicht die Wettbewerber von Tesla. Tesla hatte doch im letzten Strategie Update klar gestellt, dass man sich nicht als Wettbewerber zu Mercedes/BMW/Audi sieht, sondern auf den Massenmarkt abzielt (VW, Kia, Toyota, Ford etc.). Die Zielgruppe für Premiumautos legt mehrheitlich auf viele Eigenschaften wert die Tesla gar nicht liefern kann (Verarbeitung, Interieur, Fahrgefühl etc.). Wer mal in nem EQE, EQS, E-Tron, Tycan gefahren ist, der kennt den Unterschied zu Tesla. Bin letztens außerdem in Paris mit Tesla Y mitgefahren, ich dachte mir bricht die Wirbelsäule. So ein unrundes, hartes Fahrgefühl haste nichtmal in nem VW, dass kauft kaum niemand der 60/70k für nen Auto ausgeben will. BMW/Daimler/Audi wiederum stellen ja nach und nach ihre Einsteigermodelle ein (unterhalb A4/3er/C-Klasse) oder lassen die Autos von Subunternehmen in China fertigen und positionieren sich absolut logisch als Premiummarke. In diesem Segment ist Qualität noch vor Marke das wichtigste Kaufkriterium. Innovationen spielen selbst in China nur ein untergeordnete Rolle wie auch der Preis.

Wer wirklich Druck bekommt sind die Massenmarken, hier kämpfen die etablierten OEMs (Toyota, Stelantis Marken, Kia/Hyundai, VW/Skoda/Seat) mit den Herausforderern (BYD, Tesla, Nio etc.). Hier sehe ich auch viel weniger Wettbewerbsvorteile der etablierten OEMs gegenüber den Newcomern. Das wird wirklich nen spannendes Rennen. Hier sind Preis und (in China auch Innovationen) wichtigere Kriterien beim Kauf als Qualität und Marke.

Der Superpremiummarkt (Porsche) und der Luxusmarkt (Ferrari, Lamborghini, Bentley, McLaren) ist für Newcomer, quasi uneinnehmbar. Die Marken und ihre Historie sind ein so starker Wettbewerbsvorteil, dass da kein Newcomer ernsthaft eine Chnace hat. Die Marke, ist das wichtigste Kaufkriterium.

Im Hyper Luxusmarkt gibt es für Newcomer zwar prinzipiell Chancen, aber der neue Markt (Elektro) ist da eigentlich auch schon vergeben (hier kann Nio evtl. eine Rolle spielen) Ansonsten geben auch hier die etablierten den Ton an wie Pininfarina, Lotus oder Bugatti/Rimac. Hier ist bei Kaufentscheidungen Performance aber wichtiger, als Marke.

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WiWi Gast

Tesla vs. Daimler/BMW/Audi

Audi ist für mich keine Premiummarke mehr.

Das angebotene Portfolio ist massiv hinten dran von der Technik.
Die Lieferzeiten seid 4 Jahren bei VAG eine Katastrophe. Dazu noch die Dieselaffäre.

Deutschland hat nur noch 3 Premiummarken. Mercedes, BMW und Porsche.

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Tesla vs. Daimler/BMW/Audi

Keine Ahnung wo du unterwegs bist. Aber niemand bei Mercedes/BMW oder der Marke Audi im Top Management sieht Tesla als ernstzunehmenden Wettbewerber. Tesla ist aber auch dort die Benchmark für Digitalisierung (Software, Services etc.), Elektrifizierung des Auto und für die eigenen Sales Channels. Jeder dort weiß aber auch, dass die Autos mit denen Audi/BMW/Mercedes das Geld verdienen aus anderen Gründen gekauft werden, als Innovationen (bessere Elektrifizierung, mehr Digitalisierung). Innovationen in den Bereichen machen in der Tat nur einen kleinen Teil der Kaufentscheidung aus. Man sollte niemals ernstzunehmende Wettbewerber verwechseln mit Unternehmen die die Benchmark für gewisse Sachen sind. Banken haben oft Softwarekonzerne als Benchmark und trotzdem ist kein Softwarekonzern für Banken ein ernstzunehmender Wettbewerber. Die Definition einer guten Benchmark kommt oft nicht von den direkten Wettbewerbern, sondern von Unternehmen die in dem Bereich des Benachmarking führend sind...

Dein Posting zeigt aber sehr eindrucksvoll was ich in diesem Forum schon sehr oft aufgezeigt habe. Beratungsunternehmen bieten heut zu Tage kaum mehr Zugang zur Top-Entscheider Ebene, sondern sind oft tief im Maschinenraum vergraben. Ist ja in diesem Forum immer wieder Teil der Diskussion.

WiWi Gast schrieb am 07.08.2023:

Wer mal bei den genannten Premiumherstellern gearbeitet hat, weiß, dass diese sich sehr wohl mit Tesla vergleichen.
Benchmarks fokussieren eigentlich immer Tesla. Die Verkaufsprozesse werden dementsprechend angeglichen, soweit es halbwegs Sinn ergibt.

Arbeite seit >3 Jahren als Berater bei den Premiumautomobilherstellern und Tesla ist der Name auf den alle gucken.

Immer mal wieder schön solche Threads zu lesen.
Im H1 2023 hat Tesla Audi finanziell längst abgehängt und bei den Auslieferungen liegt man mittlerweile ca. gleich auf. Audi (inkl. Bentley und Lambo) 919k Auslieferungen und Tesla 890k alleine.

Tesla wird vermutlich ~ 1.8M reine Elektroautos ausliefern in diesem Jahr und Audi einholen. In den nächsten 2 Jahren werden dann vermutlich BMW und Mercedes bei den Auslieferungen überholt werden. Hätten viele hier nicht für möglich gehalten als der Thread begann, aber Tesla ist etabliert und trebit bei E-Autos immer noch viele vor sich her, die nicht aus China kommen (BYD hat ca 50% PHEV in seinen Zahlen).

Ich denke man muss Tesla Autos nichts mögen, aber Hut ab als Neuling innerhalb von 15 Jahren so zu wachsen ist schon eine krasse Leistung.

Du kannst doch Tesla (Mittelklasse Marke) doch nicht mit Audi (Premiummarke) und Bentley/Lamborghini (Luxusmarken) vergleichen. Das sind doch gar nicht die Wettbewerber von Tesla. Tesla hatte doch im letzten Strategie Update klar gestellt, dass man sich nicht als Wettbewerber zu Mercedes/BMW/Audi sieht, sondern auf den Massenmarkt abzielt (VW, Kia, Toyota, Ford etc.). Die Zielgruppe für Premiumautos legt mehrheitlich auf viele Eigenschaften wert die Tesla gar nicht liefern kann (Verarbeitung, Interieur, Fahrgefühl etc.). Wer mal in nem EQE, EQS, E-Tron, Tycan gefahren ist, der kennt den Unterschied zu Tesla. Bin letztens außerdem in Paris mit Tesla Y mitgefahren, ich dachte mir bricht die Wirbelsäule. So ein unrundes, hartes Fahrgefühl haste nichtmal in nem VW, dass kauft kaum niemand der 60/70k für nen Auto ausgeben will. BMW/Daimler/Audi wiederum stellen ja nach und nach ihre Einsteigermodelle ein (unterhalb A4/3er/C-Klasse) oder lassen die Autos von Subunternehmen in China fertigen und positionieren sich absolut logisch als Premiummarke. In diesem Segment ist Qualität noch vor Marke das wichtigste Kaufkriterium. Innovationen spielen selbst in China nur ein untergeordnete Rolle wie auch der Preis.

Wer wirklich Druck bekommt sind die Massenmarken, hier kämpfen die etablierten OEMs (Toyota, Stelantis Marken, Kia/Hyundai, VW/Skoda/Seat) mit den Herausforderern (BYD, Tesla, Nio etc.). Hier sehe ich auch viel weniger Wettbewerbsvorteile der etablierten OEMs gegenüber den Newcomern. Das wird wirklich nen spannendes Rennen. Hier sind Preis und (in China auch Innovationen) wichtigere Kriterien beim Kauf als Qualität und Marke.

Der Superpremiummarkt (Porsche) und der Luxusmarkt (Ferrari, Lamborghini, Bentley, McLaren) ist für Newcomer, quasi uneinnehmbar. Die Marken und ihre Historie sind ein so starker Wettbewerbsvorteil, dass da kein Newcomer ernsthaft eine Chnace hat. Die Marke, ist das wichtigste Kaufkriterium.

Im Hyper Luxusmarkt gibt es für Newcomer zwar prinzipiell Chancen, aber der neue Markt (Elektro) ist da eigentlich auch schon vergeben (hier kann Nio evtl. eine Rolle spielen) Ansonsten geben auch hier die etablierten den Ton an wie Pininfarina, Lotus oder Bugatti/Rimac. Hier ist bei Kaufentscheidungen Performance aber wichtiger, als Marke.

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WiWi Gast

Tesla vs. Daimler/BMW/Audi

Verstehe ich nicht. Wie kann denn jemand der dem eigenen Unternehmen große Marktanteile abgenommen hat, kein direkter Konkurrent sein? So ist doch das normale Verständnis eines konkurrenten: man konkurriert um Marktanteile.

Eine aus dem Executive_Search schrieb am 07.08.2023:

Keine Ahnung wo du unterwegs bist. Aber niemand bei Mercedes/BMW oder der Marke Audi im Top Management sieht Tesla als ernstzunehmenden Wettbewerber. Tesla ist aber auch dort die Benchmark für Digitalisierung (Software, Services etc.), Elektrifizierung des Auto und für die eigenen Sales Channels. Jeder dort weiß aber auch, dass die Autos mit denen Audi/BMW/Mercedes das Geld verdienen aus anderen Gründen gekauft werden, als Innovationen (bessere Elektrifizierung, mehr Digitalisierung). Innovationen in den Bereichen machen in der Tat nur einen kleinen Teil der Kaufentscheidung aus. Man sollte niemals ernstzunehmende Wettbewerber verwechseln mit Unternehmen die die Benchmark für gewisse Sachen sind. Banken haben oft Softwarekonzerne als Benchmark und trotzdem ist kein Softwarekonzern für Banken ein ernstzunehmender Wettbewerber. Die Definition einer guten Benchmark kommt oft nicht von den direkten Wettbewerbern, sondern von Unternehmen die in dem Bereich des Benachmarking führend sind...

Dein Posting zeigt aber sehr eindrucksvoll was ich in diesem Forum schon sehr oft aufgezeigt habe. Beratungsunternehmen bieten heut zu Tage kaum mehr Zugang zur Top-Entscheider Ebene, sondern sind oft tief im Maschinenraum vergraben. Ist ja in diesem Forum immer wieder Teil der Diskussion.

WiWi Gast schrieb am 07.08.2023:

Wer mal bei den genannten Premiumherstellern gearbeitet hat, weiß, dass diese sich sehr wohl mit Tesla vergleichen.
Benchmarks fokussieren eigentlich immer Tesla. Die Verkaufsprozesse werden dementsprechend angeglichen, soweit es halbwegs Sinn ergibt.

Arbeite seit >3 Jahren als Berater bei den Premiumautomobilherstellern und Tesla ist der Name auf den alle gucken.

Immer mal wieder schön solche Threads zu lesen.
Im H1 2023 hat Tesla Audi finanziell längst abgehängt und bei den Auslieferungen liegt man mittlerweile ca. gleich auf. Audi (inkl. Bentley und Lambo) 919k Auslieferungen und Tesla 890k alleine.

Tesla wird vermutlich ~ 1.8M reine Elektroautos ausliefern in diesem Jahr und Audi einholen. In den nächsten 2 Jahren werden dann vermutlich BMW und Mercedes bei den Auslieferungen überholt werden. Hätten viele hier nicht für möglich gehalten als der Thread begann, aber Tesla ist etabliert und trebit bei E-Autos immer noch viele vor sich her, die nicht aus China kommen (BYD hat ca 50% PHEV in seinen Zahlen).

Ich denke man muss Tesla Autos nichts mögen, aber Hut ab als Neuling innerhalb von 15 Jahren so zu wachsen ist schon eine krasse Leistung.

Du kannst doch Tesla (Mittelklasse Marke) doch nicht mit Audi (Premiummarke) und Bentley/Lamborghini (Luxusmarken) vergleichen. Das sind doch gar nicht die Wettbewerber von Tesla. Tesla hatte doch im letzten Strategie Update klar gestellt, dass man sich nicht als Wettbewerber zu Mercedes/BMW/Audi sieht, sondern auf den Massenmarkt abzielt (VW, Kia, Toyota, Ford etc.). Die Zielgruppe für Premiumautos legt mehrheitlich auf viele Eigenschaften wert die Tesla gar nicht liefern kann (Verarbeitung, Interieur, Fahrgefühl etc.). Wer mal in nem EQE, EQS, E-Tron, Tycan gefahren ist, der kennt den Unterschied zu Tesla. Bin letztens außerdem in Paris mit Tesla Y mitgefahren, ich dachte mir bricht die Wirbelsäule. So ein unrundes, hartes Fahrgefühl haste nichtmal in nem VW, dass kauft kaum niemand der 60/70k für nen Auto ausgeben will. BMW/Daimler/Audi wiederum stellen ja nach und nach ihre Einsteigermodelle ein (unterhalb A4/3er/C-Klasse) oder lassen die Autos von Subunternehmen in China fertigen und positionieren sich absolut logisch als Premiummarke. In diesem Segment ist Qualität noch vor Marke das wichtigste Kaufkriterium. Innovationen spielen selbst in China nur ein untergeordnete Rolle wie auch der Preis.

Wer wirklich Druck bekommt sind die Massenmarken, hier kämpfen die etablierten OEMs (Toyota, Stelantis Marken, Kia/Hyundai, VW/Skoda/Seat) mit den Herausforderern (BYD, Tesla, Nio etc.). Hier sehe ich auch viel weniger Wettbewerbsvorteile der etablierten OEMs gegenüber den Newcomern. Das wird wirklich nen spannendes Rennen. Hier sind Preis und (in China auch Innovationen) wichtigere Kriterien beim Kauf als Qualität und Marke.

Der Superpremiummarkt (Porsche) und der Luxusmarkt (Ferrari, Lamborghini, Bentley, McLaren) ist für Newcomer, quasi uneinnehmbar. Die Marken und ihre Historie sind ein so starker Wettbewerbsvorteil, dass da kein Newcomer ernsthaft eine Chnace hat. Die Marke, ist das wichtigste Kaufkriterium.

Im Hyper Luxusmarkt gibt es für Newcomer zwar prinzipiell Chancen, aber der neue Markt (Elektro) ist da eigentlich auch schon vergeben (hier kann Nio evtl. eine Rolle spielen) Ansonsten geben auch hier die etablierten den Ton an wie Pininfarina, Lotus oder Bugatti/Rimac. Hier ist bei Kaufentscheidungen Performance aber wichtiger, als Marke.

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WiWi Gast

Tesla vs. Daimler/BMW/Audi

WiWi Gast schrieb am 07.08.2023:

Verstehe ich nicht. Wie kann denn jemand der dem eigenen Unternehmen große Marktanteile abgenommen hat, kein direkter Konkurrent sein? So ist doch das normale Verständnis eines konkurrenten: man konkurriert um Marktanteile.

Nokia hat sich damals ja auch nicht mit Apple vergleichen wollen.....

Ich hoffe das das berichtete nicht stimmt. Die deutschen Autobauer müssen endlich aufwachen.

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WiWi Gast

Tesla vs. Daimler/BMW/Audi

Wo hat denn Tesla den Premiummarken (BMW/Audi/Mercedes) Marktanteile abgenommen? Das ist doch Schwachsinn, keiner der Premiummarken musste in den letzten 10 Jahren Marktanteile abgeben - weder in lokalen Märkten noch global.

Zumindest nicht bei den Autos mit denen die Premiummarken Geld verdienen, bei den kleinen Autos (A,B Klasse) mag das zutreffen, aber das ist ja nicht das Kerngeschäft der Premiummarken. Die kleinen Modelle fliegen deshalb ja jetzt auch aus dem Sortiment und man konzentriert sich auf das was man gut kann und das ist Premium (A4/C/3er) bis Luxus (S/A8/7er).

Tesla nimmt VW und Co. im Elektromarkt erheblich Marktanteile ab, aber doch nicht den Premiummarken und erst recht nicht im Super Premium Segment (Porsche) oder Luxussegment (Bentley, Lamborghini, Ferrari etc.). Der Marktanteil von Tesla bei Autos die mehr als 60/65k kosten ist nahezu unbedeutend. Mercedes hat einen durchschnittlichen Verkaufspreis von 80k US-Dollar während Tesla bei 50k US-Dollar liegt (etwas unterhalb des Niveaus der Marke Volkswagen). Der durchschnittliche Verkaufspreis eines Mercedes liegt um 60 Prozent über dem von Tesla.

Ich denke da erübrigt sich jede weitere Diskussion ob Tesla eine Premiummarke ist bzw. ein ernsthafter Wettbewerber für Audi/BMW/Mercedes werden kann. Die Kunden zumindest sehen Tesla nicht als Premiummarke sondern sind nur bereit, für einen Tesla so viel wie für ein Volkswagen zu bezahlen. Aber die Strategie von Tesla ist ja auch nicht der Angriff auf Audi/BMW/Mercedes sondern auf VW, Toyota, Kia/Hundai, Ford, Stellantis Marken etc. Das ist auch sehr klar so formuliert…

Was Tesla herausragend beherrscht, ist die günstige Produktion und Tesla ist führend bei der Elektrifizierung und der Digitalisierung (Software & Services) im Auto. Da ist Tesla zurecht die Benchmark. Für den Verkauf von Premiumautos ist das nicht unwichtig, aber dort gibt es ganz andere entscheidende Kaufkriterien (Verarbeitung, Fahrgefühl, Markenimage/Prestige, Service etc.).

Mal ehrlich wer kauft schon einen Tesla S, jetzt wo es einen i7/EQS/Taycan gibt? Wer die Autos gefahren ist, der weiß was ich meine und würde niemals auf die Idee kommen Tesla mit Audi/BMW/Mercedes/Porsche zu vergleichen :D Wer dann noch die Roadmap der BEV Modelle der Marken kennt, dem ist klar, Tesla hat mit nur einem Modell (S) keine Chance gegen die vielen BEV Modelle der Premiummarken. Da kommt Tesla mit der Entwicklung schlicht nicht hinterher und will das ja auch gar nicht…

WiWi Gast schrieb am 07.08.2023:

Verstehe ich nicht. Wie kann denn jemand der dem eigenen Unternehmen große Marktanteile abgenommen hat, kein direkter Konkurrent sein? So ist doch das normale Verständnis eines konkurrenten: man konkurriert um Marktanteile.

Eine aus dem Executive_Search schrieb am 07.08.2023:

Keine Ahnung wo du unterwegs bist. Aber niemand bei Mercedes/BMW oder der Marke Audi im Top Management sieht Tesla als ernstzunehmenden Wettbewerber. Tesla ist aber auch dort die Benchmark für Digitalisierung (Software, Services etc.), Elektrifizierung des Auto und für die eigenen Sales Channels. Jeder dort weiß aber auch, dass die Autos mit denen Audi/BMW/Mercedes das Geld verdienen aus anderen Gründen gekauft werden, als Innovationen (bessere Elektrifizierung, mehr Digitalisierung). Innovationen in den Bereichen machen in der Tat nur einen kleinen Teil der Kaufentscheidung aus. Man sollte niemals ernstzunehmende Wettbewerber verwechseln mit Unternehmen die die Benchmark für gewisse Sachen sind. Banken haben oft Softwarekonzerne als Benchmark und trotzdem ist kein Softwarekonzern für Banken ein ernstzunehmender Wettbewerber. Die Definition einer guten Benchmark kommt oft nicht von den direkten Wettbewerbern, sondern von Unternehmen die in dem Bereich des Benachmarking führend sind...

Dein Posting zeigt aber sehr eindrucksvoll was ich in diesem Forum schon sehr oft aufgezeigt habe. Beratungsunternehmen bieten heut zu Tage kaum mehr Zugang zur Top-Entscheider Ebene, sondern sind oft tief im Maschinenraum vergraben. Ist ja in diesem Forum immer wieder Teil der Diskussion.

WiWi Gast schrieb am 07.08.2023:

Wer mal bei den genannten Premiumherstellern gearbeitet hat, weiß, dass diese sich sehr wohl mit Tesla vergleichen.
Benchmarks fokussieren eigentlich immer Tesla. Die Verkaufsprozesse werden dementsprechend angeglichen, soweit es halbwegs Sinn ergibt.

Arbeite seit >3 Jahren als Berater bei den Premiumautomobilherstellern und Tesla ist der Name auf den alle gucken.

Immer mal wieder schön solche Threads zu lesen.
Im H1 2023 hat Tesla Audi finanziell längst abgehängt und bei den Auslieferungen liegt man mittlerweile ca. gleich auf. Audi (inkl. Bentley und Lambo) 919k Auslieferungen und Tesla 890k alleine.

Tesla wird vermutlich ~ 1.8M reine Elektroautos ausliefern in diesem Jahr und Audi einholen. In den nächsten 2 Jahren werden dann vermutlich BMW und Mercedes bei den Auslieferungen überholt werden. Hätten viele hier nicht für möglich gehalten als der Thread begann, aber Tesla ist etabliert und trebit bei E-Autos immer noch viele vor sich her, die nicht aus China kommen (BYD hat ca 50% PHEV in seinen Zahlen).

Ich denke man muss Tesla Autos nichts mögen, aber Hut ab als Neuling innerhalb von 15 Jahren so zu wachsen ist schon eine krasse Leistung.

Du kannst doch Tesla (Mittelklasse Marke) doch nicht mit Audi (Premiummarke) und Bentley/Lamborghini (Luxusmarken) vergleichen. Das sind doch gar nicht die Wettbewerber von Tesla. Tesla hatte doch im letzten Strategie Update klar gestellt, dass man sich nicht als Wettbewerber zu Mercedes/BMW/Audi sieht, sondern auf den Massenmarkt abzielt (VW, Kia, Toyota, Ford etc.). Die Zielgruppe für Premiumautos legt mehrheitlich auf viele Eigenschaften wert die Tesla gar nicht liefern kann (Verarbeitung, Interieur, Fahrgefühl etc.). Wer mal in nem EQE, EQS, E-Tron, Tycan gefahren ist, der kennt den Unterschied zu Tesla. Bin letztens außerdem in Paris mit Tesla Y mitgefahren, ich dachte mir bricht die Wirbelsäule. So ein unrundes, hartes Fahrgefühl haste nichtmal in nem VW, dass kauft kaum niemand der 60/70k für nen Auto ausgeben will. BMW/Daimler/Audi wiederum stellen ja nach und nach ihre Einsteigermodelle ein (unterhalb A4/3er/C-Klasse) oder lassen die Autos von Subunternehmen in China fertigen und positionieren sich absolut logisch als Premiummarke. In diesem Segment ist Qualität noch vor Marke das wichtigste Kaufkriterium. Innovationen spielen selbst in China nur ein untergeordnete Rolle wie auch der Preis.

Wer wirklich Druck bekommt sind die Massenmarken, hier kämpfen die etablierten OEMs (Toyota, Stelantis Marken, Kia/Hyundai, VW/Skoda/Seat) mit den Herausforderern (BYD, Tesla, Nio etc.). Hier sehe ich auch viel weniger Wettbewerbsvorteile der etablierten OEMs gegenüber den Newcomern. Das wird wirklich nen spannendes Rennen. Hier sind Preis und (in China auch Innovationen) wichtigere Kriterien beim Kauf als Qualität und Marke.

Der Superpremiummarkt (Porsche) und der Luxusmarkt (Ferrari, Lamborghini, Bentley, McLaren) ist für Newcomer, quasi uneinnehmbar. Die Marken und ihre Historie sind ein so starker Wettbewerbsvorteil, dass da kein Newcomer ernsthaft eine Chnace hat. Die Marke, ist das wichtigste Kaufkriterium.

Im Hyper Luxusmarkt gibt es für Newcomer zwar prinzipiell Chancen, aber der neue Markt (Elektro) ist da eigentlich auch schon vergeben (hier kann Nio evtl. eine Rolle spielen) Ansonsten geben auch hier die etablierten den Ton an wie Pininfarina, Lotus oder Bugatti/Rimac. Hier ist bei Kaufentscheidungen Performance aber wichtiger, als Marke.

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WiWi Gast

Tesla vs. Daimler/BMW/Audi

noglasses schrieb am 08.08.2023:

Frage: "Wo hat denn Tesla den Premiummarken (BMW/Audi/Mercedes) Marktanteile abgenommen?"

Antwort: In China

Quelle: z.B.
www.automobilwoche.de/agenturmeldungen/deutsche-hersteller-verlieren-marktanteile-china

Du hättest den Artikel richtig lesen sollen, dort steht doch explizit, dass die deutschen Premiummarken kein Problem in China haben… Der Grund (siehe auch meine Argumentation oben) wird am Beispiel Mercedes doch in dem Artikel sogar erläutert! Dass die Marken wie Volkswagen etc. Marktanteile an Tesla/BYD verlieren hab ich doch oben auch geschrieben…

Nochmal ganz einfach für dich: Der Premiummarkt für Automobilität funktioniert anders als der Automobilmarkt im Massengeschäft, weil sich die Kriterien für einen Autokauf in diesen Zielgruppen stark unterscheiden. In diesem Markt gibt es neben Audi/BMW/Mercedes keinen globalen operierenden Wettbewerber, nur in Teilmärkten wie Lexus in Teilen Asiens. Auch die Marktdurchdringung von Elektroautos ist deshalb im Premiummarkt nicht so hoch.

Nicht ohne Grund sehen die großen Premiumhersteller die Nachfrage nach Elektroautos doch etwas konservativer. Die Zielgruppe die 65-120k für ein Auto ausgibt, hat größere Bedenken bei der Investition in ein Elektroauto als die Zielgruppe die eher 30-55k ausgibt und Verarbeitung, Fahreigenschaften sowie die Marke und das damit verbundene Prestige sind für diese Zielgruppe wichtige Kaufkriterien und da gibt es eben nur Audi/BMW/Mercedes und in einigen Teilmärkten Lexus (wobei die bei BEVs komplett abgeschlagen sind, weil die bisher noch gar nicht auf Elektroautos gesetzt haben).

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WiWi Gast

Tesla vs. Daimler/BMW/Audi

Arbeite selbst bei BMW und zu sagen, dass man Tesla nicht als Konkurrenz sieht ist lächerlich.

WiWi Gast schrieb am 08.08.2023:

Wo hat denn Tesla den Premiummarken (BMW/Audi/Mercedes) Marktanteile abgenommen? Das ist doch Schwachsinn, keiner der Premiummarken musste in den letzten 10 Jahren Marktanteile abgeben - weder in lokalen Märkten noch global.

Zumindest nicht bei den Autos mit denen die Premiummarken Geld verdienen, bei den kleinen Autos (A,B Klasse) mag das zutreffen, aber das ist ja nicht das Kerngeschäft der Premiummarken. Die kleinen Modelle fliegen deshalb ja jetzt auch aus dem Sortiment und man konzentriert sich auf das was man gut kann und das ist Premium (A4/C/3er) bis Luxus (S/A8/7er).

Tesla nimmt VW und Co. im Elektromarkt erheblich Marktanteile ab, aber doch nicht den Premiummarken und erst recht nicht im Super Premium Segment (Porsche) oder Luxussegment (Bentley, Lamborghini, Ferrari etc.). Der Marktanteil von Tesla bei Autos die mehr als 60/65k kosten ist nahezu unbedeutend. Mercedes hat einen durchschnittlichen Verkaufspreis von 80k US-Dollar während Tesla bei 50k US-Dollar liegt (etwas unterhalb des Niveaus der Marke Volkswagen). Der durchschnittliche Verkaufspreis eines Mercedes liegt um 60 Prozent über dem von Tesla.

Ich denke da erübrigt sich jede weitere Diskussion ob Tesla eine Premiummarke ist bzw. ein ernsthafter Wettbewerber für Audi/BMW/Mercedes werden kann. Die Kunden zumindest sehen Tesla nicht als Premiummarke sondern sind nur bereit, für einen Tesla so viel wie für ein Volkswagen zu bezahlen. Aber die Strategie von Tesla ist ja auch nicht der Angriff auf Audi/BMW/Mercedes sondern auf VW, Toyota, Kia/Hundai, Ford, Stellantis Marken etc. Das ist auch sehr klar so formuliert…

Was Tesla herausragend beherrscht, ist die günstige Produktion und Tesla ist führend bei der Elektrifizierung und der Digitalisierung (Software & Services) im Auto. Da ist Tesla zurecht die Benchmark. Für den Verkauf von Premiumautos ist das nicht unwichtig, aber dort gibt es ganz andere entscheidende Kaufkriterien (Verarbeitung, Fahrgefühl, Markenimage/Prestige, Service etc.).

Mal ehrlich wer kauft schon einen Tesla S, jetzt wo es einen i7/EQS/Taycan gibt? Wer die Autos gefahren ist, der weiß was ich meine und würde niemals auf die Idee kommen Tesla mit Audi/BMW/Mercedes/Porsche zu vergleichen :D Wer dann noch die Roadmap der BEV Modelle der Marken kennt, dem ist klar, Tesla hat mit nur einem Modell (S) keine Chance gegen die vielen BEV Modelle der Premiummarken. Da kommt Tesla mit der Entwicklung schlicht nicht hinterher und will das ja auch gar nicht…

WiWi Gast schrieb am 07.08.2023:

Verstehe ich nicht. Wie kann denn jemand der dem eigenen Unternehmen große Marktanteile abgenommen hat, kein direkter Konkurrent sein? So ist doch das normale Verständnis eines konkurrenten: man konkurriert um Marktanteile.

Eine aus dem Executive_Search schrieb am 07.08.2023:

Keine Ahnung wo du unterwegs bist. Aber niemand bei Mercedes/BMW oder der Marke Audi im Top Management sieht Tesla als ernstzunehmenden Wettbewerber. Tesla ist aber auch dort die Benchmark für Digitalisierung (Software, Services etc.), Elektrifizierung des Auto und für die eigenen Sales Channels. Jeder dort weiß aber auch, dass die Autos mit denen Audi/BMW/Mercedes das Geld verdienen aus anderen Gründen gekauft werden, als Innovationen (bessere Elektrifizierung, mehr Digitalisierung). Innovationen in den Bereichen machen in der Tat nur einen kleinen Teil der Kaufentscheidung aus. Man sollte niemals ernstzunehmende Wettbewerber verwechseln mit Unternehmen die die Benchmark für gewisse Sachen sind. Banken haben oft Softwarekonzerne als Benchmark und trotzdem ist kein Softwarekonzern für Banken ein ernstzunehmender Wettbewerber. Die Definition einer guten Benchmark kommt oft nicht von den direkten Wettbewerbern, sondern von Unternehmen die in dem Bereich des Benachmarking führend sind...

Dein Posting zeigt aber sehr eindrucksvoll was ich in diesem Forum schon sehr oft aufgezeigt habe. Beratungsunternehmen bieten heut zu Tage kaum mehr Zugang zur Top-Entscheider Ebene, sondern sind oft tief im Maschinenraum vergraben. Ist ja in diesem Forum immer wieder Teil der Diskussion.

WiWi Gast schrieb am 07.08.2023:

Wer mal bei den genannten Premiumherstellern gearbeitet hat, weiß, dass diese sich sehr wohl mit Tesla vergleichen.
Benchmarks fokussieren eigentlich immer Tesla. Die Verkaufsprozesse werden dementsprechend angeglichen, soweit es halbwegs Sinn ergibt.

Arbeite seit >3 Jahren als Berater bei den Premiumautomobilherstellern und Tesla ist der Name auf den alle gucken.

Immer mal wieder schön solche Threads zu lesen.
Im H1 2023 hat Tesla Audi finanziell längst abgehängt und bei den Auslieferungen liegt man mittlerweile ca. gleich auf. Audi (inkl. Bentley und Lambo) 919k Auslieferungen und Tesla 890k alleine.

Tesla wird vermutlich ~ 1.8M reine Elektroautos ausliefern in diesem Jahr und Audi einholen. In den nächsten 2 Jahren werden dann vermutlich BMW und Mercedes bei den Auslieferungen überholt werden. Hätten viele hier nicht für möglich gehalten als der Thread begann, aber Tesla ist etabliert und trebit bei E-Autos immer noch viele vor sich her, die nicht aus China kommen (BYD hat ca 50% PHEV in seinen Zahlen).

Ich denke man muss Tesla Autos nichts mögen, aber Hut ab als Neuling innerhalb von 15 Jahren so zu wachsen ist schon eine krasse Leistung.

Du kannst doch Tesla (Mittelklasse Marke) doch nicht mit Audi (Premiummarke) und Bentley/Lamborghini (Luxusmarken) vergleichen. Das sind doch gar nicht die Wettbewerber von Tesla. Tesla hatte doch im letzten Strategie Update klar gestellt, dass man sich nicht als Wettbewerber zu Mercedes/BMW/Audi sieht, sondern auf den Massenmarkt abzielt (VW, Kia, Toyota, Ford etc.). Die Zielgruppe für Premiumautos legt mehrheitlich auf viele Eigenschaften wert die Tesla gar nicht liefern kann (Verarbeitung, Interieur, Fahrgefühl etc.). Wer mal in nem EQE, EQS, E-Tron, Tycan gefahren ist, der kennt den Unterschied zu Tesla. Bin letztens außerdem in Paris mit Tesla Y mitgefahren, ich dachte mir bricht die Wirbelsäule. So ein unrundes, hartes Fahrgefühl haste nichtmal in nem VW, dass kauft kaum niemand der 60/70k für nen Auto ausgeben will. BMW/Daimler/Audi wiederum stellen ja nach und nach ihre Einsteigermodelle ein (unterhalb A4/3er/C-Klasse) oder lassen die Autos von Subunternehmen in China fertigen und positionieren sich absolut logisch als Premiummarke. In diesem Segment ist Qualität noch vor Marke das wichtigste Kaufkriterium. Innovationen spielen selbst in China nur ein untergeordnete Rolle wie auch der Preis.

Wer wirklich Druck bekommt sind die Massenmarken, hier kämpfen die etablierten OEMs (Toyota, Stelantis Marken, Kia/Hyundai, VW/Skoda/Seat) mit den Herausforderern (BYD, Tesla, Nio etc.). Hier sehe ich auch viel weniger Wettbewerbsvorteile der etablierten OEMs gegenüber den Newcomern. Das wird wirklich nen spannendes Rennen. Hier sind Preis und (in China auch Innovationen) wichtigere Kriterien beim Kauf als Qualität und Marke.

Der Superpremiummarkt (Porsche) und der Luxusmarkt (Ferrari, Lamborghini, Bentley, McLaren) ist für Newcomer, quasi uneinnehmbar. Die Marken und ihre Historie sind ein so starker Wettbewerbsvorteil, dass da kein Newcomer ernsthaft eine Chnace hat. Die Marke, ist das wichtigste Kaufkriterium.

Im Hyper Luxusmarkt gibt es für Newcomer zwar prinzipiell Chancen, aber der neue Markt (Elektro) ist da eigentlich auch schon vergeben (hier kann Nio evtl. eine Rolle spielen) Ansonsten geben auch hier die etablierten den Ton an wie Pininfarina, Lotus oder Bugatti/Rimac. Hier ist bei Kaufentscheidungen Performance aber wichtiger, als Marke.

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WiWi Gast

Tesla vs. Daimler/BMW/Audi

Tesla ist gerade Konkurrent für alle Autohersteller.

Aber sind ja auch schon angeblich seit 2018 Pleite.

Hatte die Wahl zwischen EQS und Tesla Model S Plaid. Dreimal raten für was ich mich entschieden habe ;-)

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WiWi Gast

Tesla vs. Daimler/BMW/Audi

Lass mich raten: Du bist ein Boomer im Management eines deutschen OEM, der den Schlag noch nicht gehört hat?

Natürlich ist Tesla die Herausforderung Nr. 1 der deutschen (Premium) OEM.

Auswahl von Technologien/Funktionen/Eigenschaften, wo Tesla als Benchmark der ganzen Branche gilt:

  • E-Antrieb mit sämtlichen Subkomponenten (E-Motor, Leistungselektronik, Effizienz, Batterie, ...)
  • Fahrwerte und Leistung (Hauptkaufkriterien von Premiumfahrzeugen)
  • Software (Updatemöglichkeiten, Monetarisierung von Zusatzfunktionen, Stabilität, Rechenleistung, usw.)
  • Produktionskosten

Tesla Modelle wie Model X und S konkurrieren direkt mit den SUVs und Oberklasse-Modellen der deutschen OEM. Auch Model 3 und Y zielen auf Premiumkunden, zumindest in der Leistungsklasse über 200 kW. Dort machen Massenhersteller wie VW oder Hyundai oft nicht mal ein Angebot.

Hinzu kommt, dass Tesla Margen über 15 % erreicht und mit seinem Supercharger Netzwerk einen riesigen Vorsprung vor Audi, BMW und MB hat.

Die Arroganz der deutschen OEM und ihrer Mitarbeiter hier ist schon bemerkenswert.

Eine aus dem Executive_Search schrieb am 07.08.2023:

Keine Ahnung wo du unterwegs bist. Aber niemand bei Mercedes/BMW oder der Marke Audi im Top Management sieht Tesla als ernstzunehmenden Wettbewerber. Tesla ist aber auch dort die Benchmark für Digitalisierung (Software, Services etc.), Elektrifizierung des Auto und für die eigenen Sales Channels. Jeder dort weiß aber auch, dass die Autos mit denen Audi/BMW/Mercedes das Geld verdienen aus anderen Gründen gekauft werden, als Innovationen (bessere Elektrifizierung, mehr Digitalisierung). (...)

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WiWi Gast

Tesla vs. Daimler/BMW/Audi

WiWi Gast schrieb am 08.08.2023:

Tesla ist gerade Konkurrent für alle Autohersteller.

Aber sind ja auch schon angeblich seit 2018 Pleite.

Hatte die Wahl zwischen EQS und Tesla Model S Plaid. Dreimal raten für was ich mich entschieden habe ;-)

Glückwunsch, nur der Marktanteil von Tesla bei Autos über 75k US-Dollar liegt bei unter 1 Prozent. Das gesamte Wachstum seit 2018 resultiert daraus, dass die Marke Tesla auf das Mittelklassesegment gesetzt hat. Der durchschnittliche Fahrzeugpreis ist bei Tesla seit 2017 um 35 Prozent gefallen, während er bei Mercedes um 40 Prozent gestiegen ist. Wohlgemerkt in der Phase in der Tesla seinen Aufschwung erlebt hat. Wie hier schon festgestellt liegt der durchschnittliche Verkaufspreis von Mercedes über 60 Prozent des durchschnittlichen Verkaufspreises der Marke Tesla und das obwohl Mercedes erst ab nächsten Jahr beginnt die Einstiegsmodelle auslaufen zu lassen.

Die Schätzungen von Tesla zielen aktuell auf einen durchschnittlichen Verkaufspreis von 55-60k US-Dollar im Jahr 2028, Mercedes möchte den durchschnittlichen Verkaufspreis bis dahin auf über 100k US-Dollar heben. Es gab auch frühere Leute die nen VW Phaeton dem A8/S-Klasse/7er vorgezogen haben, die Mehrheit hat jedoch damals wie heute (siehe Absatzzahlen in allen Märkten) mit seinen Kaufentscheidungen eher auf Mercedes/Audi/BMW gesetzt. Es gibt absolut keine Fakten die bisher dagegen sprechen. Es gibt bei Tesla ja auch nur ein Modell im Premiumbereich. Mercedes hat da bereits 4 BEVs und bereits jetzt bessere Absatzzahlen als Tesla mit ihrem Modell S (trotz überlegener Batterieleistung und 9 Jahren Vorsprung auf dem Markt).

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WiWi Gast

Tesla vs. Daimler/BMW/Audi

Ich kann jetzt nur von meinem Umfeld (Freundeskreis und Beruf) berichten, dass es da mehrere gibt, die von Premiumherstellermodellen (z.B. 3er, C-Klasse) auf einen Tesla umgestiegen sind. Einfach weil sie ein BEV wollten und Tesla da für sie besonders attraktiv ist. Auch bei jenen, die gerade überlegen, was ihr neues Auto wird, ist Tesla regelmäßig eine Option. Ich glaube, die Hemmschwelle, von Mercedes/BMW/Audi zu Tesla zu wechseln ist geringer als viele vielleicht denken.

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WiWi Gast

Tesla vs. Daimler/BMW/Audi

Für nen Ferrari 812?

WiWi Gast schrieb am 08.08.2023:

Tesla ist gerade Konkurrent für alle Autohersteller.

Aber sind ja auch schon angeblich seit 2018 Pleite.

Hatte die Wahl zwischen EQS und Tesla Model S Plaid. Dreimal raten für was ich mich entschieden habe ;-)

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WiWi Gast

Tesla vs. Daimler/BMW/Audi

WiWi Gast schrieb am 08.08.2023:

Tesla ist gerade Konkurrent für alle Autohersteller.

Aber sind ja auch schon angeblich seit 2018 Pleite.

Hatte die Wahl zwischen EQS und Tesla Model S Plaid. Dreimal raten für was ich mich entschieden habe ;-)

Na hoffentlich nicht für das Auto mit inflated Range und Spaltmassen, die ihresgleichen suchen.
Sind halt genau Leute wie du, für die Marketing/Brand > Qualität/Fakten gilt, die solche Unternehmen am Leben halten

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WiWi Gast

Tesla vs. Daimler/BMW/Audi

Wahnsinn was ich hier lesen muss, mit den tollen Premiummarken.

Bitte lies dir mal Hr. Dudenhöfer ein bisschen durch. Es steht und fällt - alles - mit China.
Und in China rollen die lokalen Hersteller das Feld auf.

Mercedes hat seine Elektroautos 30% (!) verbilligt Ende letzten Jahres.
Das wäre wie wenn Gucci oder LV ihre Preise von einem auf den anderen Monat um 30% runterfahren müssen weil das Zeug im Regal liegen bleibt, wenn man hier der "Premium" Logik folgt.

Was wir sehen ist ein Rückzug (aufgrund von "too little too late") auf den Premiummarkt. Das haben andere Hersteller die "disrupted" wurden auch schon so gemacht in den letzten Jahrzehnten. Manchmal gings gut, manchmal gings schlecht.

Audi sagt 50/50 Chance das es das Unternehmen mittelfristig noch gibt.

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WiWi Gast

Tesla vs. Daimler/BMW/Audi

WiWi Gast schrieb am 08.08.2023:

Wahnsinn was ich hier lesen muss, mit den tollen Premiummarken.

Bitte lies dir mal Hr. Dudenhöfer ein bisschen durch. Es steht und fällt - alles - mit China.
Und in China rollen die lokalen Hersteller das Feld auf.

Mercedes hat seine Elektroautos 30% (!) verbilligt Ende letzten Jahres.
Das wäre wie wenn Gucci oder LV ihre Preise von einem auf den anderen Monat um 30% runterfahren müssen weil das Zeug im Regal liegen bleibt, wenn man hier der "Premium" Logik folgt.

Was wir sehen ist ein Rückzug (aufgrund von "too little too late") auf den Premiummarkt. Das haben andere Hersteller die "disrupted" wurden auch schon so gemacht in den letzten Jahrzehnten. Manchmal gings gut, manchmal gings schlecht.

Audi sagt 50/50 Chance das es das Unternehmen mittelfristig noch gibt.

An Ahnungslosigkeit nicht mehr zu überbieten. Ein Posting für die Hall of Fame :D

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WiWi Gast

Tesla vs. Daimler/BMW/Audi

Was sollen die Top-Manager der etablierten Konzerne den auch anderes sagen. Wenn Du bei denen nicht gerade zuhause am Essenstisch sitzt, spielen dir die Standardschallplatte vor. Da würde ich nicht alles glauben, was sie dir beim kaffee erzählen.

Schicke Innenräume können mittlerweile die anderen auch und was bleibt dann noch der Premiummarken? Richtig der Verbrennermotor und das Image. Ersteres ist natürlich bei Elektro eh irrelevant und Letzteres wird sich noch eine Zeit lang halten, aber ohne nennenswerten Qualitätsvorteil, wird auch das stark verwässert. z.B. Mercedes lief natürlich bombastisch, weil die Premiummarken von der Covid-Gelddruckerei profitiert haben. Das kann man so nicht in die Zukunft extrapolieren.

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WiWi Gast

Tesla vs. Daimler/BMW/Audi

Marktkapitalisierung (in Mrd. USD):

  1. Tesla 798
    ...
    ...
  2. Toyota 230
  3. Porsche AG 107
  4. BYD 104
  5. Mercerdes 83
  6. BMW 74
  7. VW 72
  8. Stellantis 60

Man kann also sagen, dass Tesla in den Erwartungen des Marktes die gesamte (!) deutsche Autoindustrie überholt hat. Das Model Y ist 2023 mittlerweile das meistverkaufte Auto in Europa.

Ich glaube nicht, dass Mercedes, BMW und VW/Audi untergehen werden. Es werden aber zunehmend Nischenhersteller für Markenfetischisten. So sieht das der Markt ja auch. Dass Tesla 10x so viel Wert ist wie Mercedes oder BMW liegt nicht daran, dass man bei Tesla mit dauerhaft höheren Margen rechnet - Tesla wird einfach die weltweite Nr. 1 in allen Märkten mit Abstand werden. BYD folgt. Porsche hat hohe Margen je Auto. Mercedes, BMW, Audi und VW sind dann kleine Volumenhersteller, ähnlich wie Stellantis oder Kia/Hyundai. Und mit Premium hat das alles eh nichts zu tun. Premium beginnt gerade so bei Porsche, denn Premium ist ein Auto, wenn ich verdammt hohe Margen je Auto generieren kann, d.h. deutlich mehr verlangen, als das Auto eigentlich wert ist. Porsche ist da der Einstieg und Bentley & Co. sind tatsächliche Premium-Hersteller. Aber doch nicht BMW, Mercedes oder Audi. Wie süß.

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WiWi Gast

Tesla vs. Daimler/BMW/Audi

WiWi Gast schrieb am 08.08.2023:

Marktkapitalisierung (in Mrd. USD):

  1. Tesla 798
    ...
    ...
  2. Toyota 230
  3. Porsche AG 107
  4. BYD 104
  5. Mercerdes 83
  6. BMW 74
  7. VW 72
  8. Stellantis 60

Man kann also sagen, dass Tesla in den Erwartungen des Marktes die gesamte (!) deutsche Autoindustrie überholt hat. Das Model Y ist 2023 mittlerweile das meistverkaufte Auto in Europa.

Ich glaube nicht, dass Mercedes, BMW und VW/Audi untergehen werden. Es werden aber zunehmend Nischenhersteller für Markenfetischisten. So sieht das der Markt ja auch. Dass Tesla 10x so viel Wert ist wie Mercedes oder BMW liegt nicht daran, dass man bei Tesla mit dauerhaft höheren Margen rechnet - Tesla wird einfach die weltweite Nr. 1 in allen Märkten mit Abstand werden. BYD folgt. Porsche hat hohe Margen je Auto. Mercedes, BMW, Audi und VW sind dann kleine Volumenhersteller, ähnlich wie Stellantis oder Kia/Hyundai. Und mit Premium hat das alles eh nichts zu tun. Premium beginnt gerade so bei Porsche, denn Premium ist ein Auto, wenn ich verdammt hohe Margen je Auto generieren kann, d.h. deutlich mehr verlangen, als das Auto eigentlich wert ist. Porsche ist da der Einstieg und Bentley & Co. sind tatsächliche Premium-Hersteller. Aber doch nicht BMW, Mercedes oder Audi. Wie süß.

Hast du schon einmal von der Kategorie "Luxus" gehört? Selbstverständlich sind die genannten Hersteller alle Premium, dazu passen auch die Margen von 10-20 %. Bentley, Lamborghini etc. sind ganz eindeutig Luxushersteller und passen auch mit ihren Margen von 30+ % in die Kategorie Luxus wie LVMH etc.

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WiWi Gast

Tesla vs. Daimler/BMW/Audi

Tesla ist aber nicht so hoch bewertet, weil der Markt erwartet, dass sie 80% Marktanteil haben. Die Bewertung insgesamt hat wenig mit der Zahl der verkauften Autos zu tun, aber das kannst du dir sicher selbst anlesen :)

WiWi Gast schrieb am 08.08.2023:

Marktkapitalisierung (in Mrd. USD):

  1. Tesla 798
    ...
    ...
  2. Toyota 230
  3. Porsche AG 107
  4. BYD 104
  5. Mercerdes 83
  6. BMW 74
  7. VW 72
  8. Stellantis 60

Man kann also sagen, dass Tesla in den Erwartungen des Marktes die gesamte (!) deutsche Autoindustrie überholt hat. Das Model Y ist 2023 mittlerweile das meistverkaufte Auto in Europa.

Ich glaube nicht, dass Mercedes, BMW und VW/Audi untergehen werden. Es werden aber zunehmend Nischenhersteller für Markenfetischisten. So sieht das der Markt ja auch. Dass Tesla 10x so viel Wert ist wie Mercedes oder BMW liegt nicht daran, dass man bei Tesla mit dauerhaft höheren Margen rechnet - Tesla wird einfach die weltweite Nr. 1 in allen Märkten mit Abstand werden. BYD folgt. Porsche hat hohe Margen je Auto. Mercedes, BMW, Audi und VW sind dann kleine Volumenhersteller, ähnlich wie Stellantis oder Kia/Hyundai. Und mit Premium hat das alles eh nichts zu tun. Premium beginnt gerade so bei Porsche, denn Premium ist ein Auto, wenn ich verdammt hohe Margen je Auto generieren kann, d.h. deutlich mehr verlangen, als das Auto eigentlich wert ist. Porsche ist da der Einstieg und Bentley & Co. sind tatsächliche Premium-Hersteller. Aber doch nicht BMW, Mercedes oder Audi. Wie süß.

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WiWi Gast

Tesla vs. Daimler/BMW/Audi

Das Problem ist nicht Tesla.
Das Problem ist, dass Tesla gezeigt hat, wie schnell ein Unternehmer ohne Automotive Erfahrung den Markt dank BEV aufrollen kann.
Ein Technologieumbruch war schon immer eine Chance in einem ansonsten aufgeteilten Markt.

Die Fressenszeit hat angefangen und viele Leute sind hungrig das Oligopol der etablierten großen Automobilhersteller zu brechen. In den letzten 5 Jahren wurden global mehr Autohersteller gegründet als in der ganzen Geschichte davor.
Klar viele davon werden pleite gehen, aber wenn nur 1-2 aus dem asiatischen Raum neu auf den globalen Markt drücken, wirds unangenehm für die Etablierten.

Porsche ist safe, die Marke und die Qualität der letzten 50 Jahre ist nicht zu schlagen.
Mercedes will sich auf Luxus fokussieren, aber muss dort sich um eine sehr anspruchsvolle Kundschaft reißen.
BMW hadert noch mit BEVs im allgemeinen. Die müssen sich bald entscheiden, welchen Markt sie noch bedienen wollen.

Audi wird in der Mitte gerade zerquetscht. Im Mittelklassesegment ist man preislich nicht mehr konkurrenzfähig und für eine Premium/Luxus Strategie fehlt dank der Verpflechtungen zu VW leider inzwischen die Qualität.
VW kämpft mit zu hohen Kosten. Im Mittelklassesegment herrscht inzwischen harter Preisdruck und man verdient dort einfach nicht genug Geld langfristig. Nach oben hin kann man aber mit BMW, Mercedes und Co. überhaupt nicht mithalten. Dank dem Einfluss der Gewerkschaft und des Landes Niedersachsen ist das Haus auch unregierbar geworden abseits von Status quo Erhaltung.

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WiWi Gast

Tesla vs. Daimler/BMW/Audi

Vor zwei Jahren lag die VW Aktie noch bei über 200€, was hat sich denn seit dem getan?

Porsche wurde aus dem Markenverbund rausgelöst. Es bleiben Audi, VW, Skoda, Seat, Lamborghini und Bugatti (und ein paar andere).

Die Hoffnung steckte im SUV ID4, dieser würde sich gut (vor allem in China) verkaufen. Der war vom Design her (auch für mich) nichts. Gefolgt vom Billiggolf 8. War auch nichts für mich. Meiner Meinung nach geht Blume diese Punkte konsequent an und führt alte Tugenden (kein polarisierendes Design wie ID 3 und ID 4) fort. Ein Beispiel ist der ID2, mit dem VW wieder den richtigen Weg beschreitet, wobei auch die Innenraumqualität wieder anziehen muss.

Die genannten Argumente, wie ein starker Einfluss der Gewerkschaften etc. herrschten schon seit Jahren vor und auch dies hinderte den Kurs nicht an Höhenflügen.

Ich denke, dass ein großes Problem auch in dem in China gebundenem Kapital (Werke etc.) steckt. Das Risiko, dass diese Werke noch in diesem Jahrzehnt an China verkauft werden müssen (Analogie zu den Werken in Russland) ist nicht von der Hand zu weisen. Ob China nun Taiwan angreifen wird und wann, da kann man locker noch 10 Seiten drüber schreiben. (Und ja, Tesla hat auch ein Werk in China).

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ExBerater

Tesla vs. Daimler/BMW/Audi

BMW hadert mit EVs?? BMW ist klar der Führer bei BEVs unter den Premiumherstellern. Bisher haben die das SEHR clever gemacht, indem sie Modelle in allen Motorisierungsarten anbieten und das sogar auf einer Linie produzieren können. Zudem sind sie nach allem was ich so lese bei der Technik top (der i4 ist hervorragend getestet auch ggü Tesla).
Nun kommt demnächst die "neue Klasse" mit der sie wohl noch einen riesigen Schritt machen werden.

Ich weiß, am Ende des Tages zählen die USA und China, aber rein für Europa sehen die Marktanteile bei BEVs so aus:

  1. VW: 25%
  2. Tesla: 18%
  3. Stellantis: 12%
  4. BMW: 8%
  5. Mercedes: 8%
    ...

Teslas Bewertung beruht zu 67% auf dem Versprechen von vollständig autonomen Taxis - wo es immer klarer wird, dass Tesla das nicht liefern wird können.

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WiWi Gast

Tesla vs. Daimler/BMW/Audi

WiWi Gast schrieb am 09.08.2023:

Die Hoffnung steckte im SUV ID4, dieser würde sich gut (vor allem in China) verkaufen. Der war vom Design her (auch für mich) nichts. Gefolgt vom Billiggolf 8. War auch nichts für mich. Meiner Meinung nach geht Blume diese Punkte konsequent an und führt alte Tugenden (kein polarisierendes Design wie ID 3 und ID 4) fort. Ein Beispiel ist der ID2, mit dem VW wieder den richtigen Weg beschreitet, wobei auch die Innenraumqualität wieder anziehen muss.

Geht es hier um persönliche Befindlichkeiten oder um die Zukunft der deutschen Automobil-Industrie? Man kann jetzt vom ID4 halten, was man möchte, aber insgesamt gesehen sieht VW mit dem ID4 gegen das Tesla Model Y keinen Stich. Bezogen auf Absatzzahlen. Darum geht es ja, um nichts anders.

Der Golf ist komplett irrelevant. Damit kann VW noch ein paar Jahre Geld machen oder nicht. Fakt ist, das Ding ist ein Auslaufmodell.

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WiWi Gast

Tesla vs. Daimler/BMW/Audi

WiWi Gast schrieb am 08.08.2023:

Marktkapitalisierung (in Mrd. USD):

  1. Tesla 798
    ...
    ...
  2. Toyota 230
  3. Porsche AG 107
  4. BYD 104
  5. Mercerdes 83
  6. BMW 74
  7. VW 72
  8. Stellantis 60

Man kann also sagen, dass Tesla in den Erwartungen des Marktes die gesamte (!) deutsche Autoindustrie überholt hat. Das Model Y ist 2023 mittlerweile das meistverkaufte Auto in Europa.

Ich glaube nicht, dass Mercedes, BMW und VW/Audi untergehen werden. Es werden aber zunehmend Nischenhersteller für Markenfetischisten. So sieht das der Markt ja auch. Dass Tesla 10x so viel Wert ist wie Mercedes oder BMW liegt nicht daran, dass man bei Tesla mit dauerhaft höheren Margen rechnet - Tesla wird einfach die weltweite Nr. 1 in allen Märkten mit Abstand werden. BYD folgt. Porsche hat hohe Margen je Auto. Mercedes, BMW, Audi und VW sind dann kleine Volumenhersteller, ähnlich wie Stellantis oder Kia/Hyundai. Und mit Premium hat das alles eh nichts zu tun. Premium beginnt gerade so bei Porsche, denn Premium ist ein Auto, wenn ich verdammt hohe Margen je Auto generieren kann, d.h. deutlich mehr verlangen, als das Auto eigentlich wert ist. Porsche ist da der Einstieg und Bentley & Co. sind tatsächliche Premium-Hersteller. Aber doch nicht BMW, Mercedes oder Audi. Wie süß.

Hast du schon einmal von der Kategorie "Luxus" gehört? Selbstverständlich sind die genannten Hersteller alle Premium, dazu passen auch die Margen von 10-20 %. Bentley, Lamborghini etc. sind ganz eindeutig Luxushersteller und passen auch mit ihren Margen von 30+ % in die Kategorie Luxus wie LVMH etc.

Die operative Marge von Tesla liegt genau zwischen BMW und Mercedes, wobei BMW knapp vor Tesla ist, Mercedes knapp dahinter. So wird Tesla übrigens weltweit, außerhalb von Deutschland, auch gesehen. Als sog. Premium-Auto, vergleichbar mit Audi, BMW, Mercedes, Volvo, Cadillac...

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WiWi Gast

Tesla vs. Daimler/BMW/Audi

Für die neue Klasse wollen sie übrigens 46120 Zellen benutzen, sprich sie machen den gleichen Move, den Tesla mit den 4680 eingeleitet hat. Nun springen BMW und GM wohl auch auf das Format.

Dort gobt Tesla oft den Ton an und hat smarte Lösungen. Finde es gut, dass sich BMW nicht zu schade ist das nachzumachen, wenn es die beste Lösung zu sein scheint. Unterschied sind vermutlich die Lieferanten: Tesla mit Eigenentwicklung, Panasonic und LG und BMW mit Eve, Samsung etc.

ExBerater schrieb am 09.08.2023:

BMW hadert mit EVs?? BMW ist klar der Führer bei BEVs unter den Premiumherstellern. Bisher haben die das SEHR clever gemacht, indem sie Modelle in allen Motorisierungsarten anbieten und das sogar auf einer Linie produzieren können. Zudem sind sie nach allem was ich so lese bei der Technik top (der i4 ist hervorragend getestet auch ggü Tesla).
Nun kommt demnächst die "neue Klasse" mit der sie wohl noch einen riesigen Schritt machen werden.

Ich weiß, am Ende des Tages zählen die USA und China, aber rein für Europa sehen die Marktanteile bei BEVs so aus:

  1. VW: 25%
  2. Tesla: 18%
  3. Stellantis: 12%
  4. BMW: 8%
  5. Mercedes: 8%
    ...

Teslas Bewertung beruht zu 67% auf dem Versprechen von vollständig autonomen Taxis - wo es immer klarer wird, dass Tesla das nicht liefern wird können.

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ExBerater

Tesla vs. Daimler/BMW/Audi

Da ist dann aber konsequenterweise ein einziges Modell genau so irrelevant wie ob man das Design vom id4 mag oder nicht.

Am Ende des Tages zählen die Gesamtstückzahlen - da ist Tesla top (durch den großen US Markt und den Chinesischen). In Europe kaufen die Leute immer noch lieber europäisch.

Man darf aber auch nicht vergessen, dass der ID4 nur ein Modell auf der Plattform ist. Nimmt man alle Konzern Geschwister mit rein, sind das schon sicher ordentliche Stückzahlen.

Bis vor Kurzem hieß es noch: Die deutschen OEMs haben BEV total verpennt. Jetzt schon haben sie mehr Modelle im Angebot als alle anderen.
Die größere Frage ist: bekommen sie UX, Software, Bordelektronik inkl Updates over the air richtig hin.

WiWi Gast schrieb am 09.08.2023:

Die Hoffnung steckte im SUV ID4, dieser würde sich gut (vor allem in China) verkaufen. Der war vom Design her (auch für mich) nichts. Gefolgt vom Billiggolf 8. War auch nichts für mich. Meiner Meinung nach geht Blume diese Punkte konsequent an und führt alte Tugenden (kein polarisierendes Design wie ID 3 und ID 4) fort. Ein Beispiel ist der ID2, mit dem VW wieder den richtigen Weg beschreitet, wobei auch die Innenraumqualität wieder anziehen muss.

Geht es hier um persönliche Befindlichkeiten oder um die Zukunft der deutschen Automobil-Industrie? Man kann jetzt vom ID4 halten, was man möchte, aber insgesamt gesehen sieht VW mit dem ID4 gegen das Tesla Model Y keinen Stich. Bezogen auf Absatzzahlen. Darum geht es ja, um nichts anders.

Der Golf ist komplett irrelevant. Damit kann VW noch ein paar Jahre Geld machen oder nicht. Fakt ist, das Ding ist ein Auslaufmodell.

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WiWi Gast

Tesla vs. Daimler/BMW/Audi

WiWi Gast schrieb am 09.08.2023:

Marktkapitalisierung (in Mrd. USD):

  1. Tesla 798
    ...
    ...
  2. Toyota 230
  3. Porsche AG 107
  4. BYD 104
  5. Mercerdes 83
  6. BMW 74
  7. VW 72
  8. Stellantis 60

Man kann also sagen, dass Tesla in den Erwartungen des Marktes die gesamte (!) deutsche Autoindustrie überholt hat. Das Model Y ist 2023 mittlerweile das meistverkaufte Auto in Europa.

Ich glaube nicht, dass Mercedes, BMW und VW/Audi untergehen werden. Es werden aber zunehmend Nischenhersteller für Markenfetischisten. So sieht das der Markt ja auch. Dass Tesla 10x so viel Wert ist wie Mercedes oder BMW liegt nicht daran, dass man bei Tesla mit dauerhaft höheren Margen rechnet - Tesla wird einfach die weltweite Nr. 1 in allen Märkten mit Abstand werden. BYD folgt. Porsche hat hohe Margen je Auto. Mercedes, BMW, Audi und VW sind dann kleine Volumenhersteller, ähnlich wie Stellantis oder Kia/Hyundai. Und mit Premium hat das alles eh nichts zu tun. Premium beginnt gerade so bei Porsche, denn Premium ist ein Auto, wenn ich verdammt hohe Margen je Auto generieren kann, d.h. deutlich mehr verlangen, als das Auto eigentlich wert ist. Porsche ist da der Einstieg und Bentley & Co. sind tatsächliche Premium-Hersteller. Aber doch nicht BMW, Mercedes oder Audi. Wie süß.

Hast du schon einmal von der Kategorie "Luxus" gehört? Selbstverständlich sind die genannten Hersteller alle Premium, dazu passen auch die Margen von 10-20 %. Bentley, Lamborghini etc. sind ganz eindeutig Luxushersteller und passen auch mit ihren Margen von 30+ % in die Kategorie Luxus wie LVMH etc.

Die operative Marge von Tesla liegt genau zwischen BMW und Mercedes, wobei BMW knapp vor Tesla ist, Mercedes knapp dahinter. So wird Tesla übrigens weltweit, außerhalb von Deutschland, auch gesehen. Als sog. Premium-Auto, vergleichbar mit Audi, BMW, Mercedes, Volvo, Cadillac...

Sry. aber das ist völliger Blödsinn. Die Marge von Tesla liegt in diesem Jahr nur noch bei 11 Prozent, während BMW bei 15 und Mercedes bei 14 Prozent liegen. Die Marge von Tesla war nur im Jahr 2022 mal auf dem Niveau von Mercedes/BMW. Der durchschnittliche Verkaufspreis eines Tesla liegt 30k unter dem eines Mercedes. Mercedes verdient an jedem verkauften Auto ggü. Tesla über 70 Prozent mehr. Für die Bewertung einer Premiummarke spielen Preis und Marge, die entscheidende Rolle. Ein durchschnittlicher Verkaufspreis eines Mercedes liegt aktuell 60 Prozent über dem von Tesla und die operative Marge von Mercedes/BMW liegt um 28 bis 37 Prozent höher.

Nirgends auf der Welt, weder in Europa, China, USA oder Middle East wird Tesla als Premiumanbieter wahrgenommen. Wie auch, es gibt mit dem Model S nur ein einziges Modell, welches für den Premiummarkt gemacht ist. Wer denkt, dass Mercedes mit seiner G-Klasse, AMG und Maybach (gibts außerdem auch als BEV) mit Tesla (nur Model S) zu vergleichen ist, dem ist einfach nicht mehr zu helfen :D oder glaubt ihr, die Leute fahren lieber nen Tesla Model S anstatt einen Mercedes-Maybach EQS 680 SUV? Das ist doch Quatsch, die Marken Mercedes/BMW/Audi ziehen weltweit (insb. in China) die Kunden an. Die Produkte von Aufi/BMW/Mercedes passen auch viel besser zu den Ansprüchen von Premium- bzw. Luxuskunden als die Marke Tesla mit Autos. Über 90 Prozent des Absatzes von Tesla entfallen auf die Produkte für das Massengeschäft (3, Y). Wer die Argumentation über Zahlen nicht versteht, der setzt sich einfach in die Autos und versetzt sich in die Zielgruppe (Premium/Luxusafine Personen).

Der Trend ist doch so offensichtlich. Es wird zukünftig 4 Segmente geben.

  • Luxus so ab 110k (Porsche als Einstieg bis Ferrari und Co.) hier gibt es keine Herausforderer
  • Premium so ab 65k (Mercedes, BMW (beide mit Überschneidung ins Luxussegment) und wahrscheinlich auch Audi, sowie in Teilmärkten Lexus) hier gibt es auch keine Herausforderer (Tesla Model S wird absehbar auch keinen Nachfolger mehr erhalten, spielt vom Absatz aber auch jetzt schon keine Rolle)
  • Massenmarkt (Ford, VW, Kia/Hyundai, Toyota), hier sind BYD und Tesla sehr erfolgreiche Herausforderer und es gibt noch eine Vielzahl neuer Wettbewerber, hauptsächlich Skaleneffekte werden hier wahrscheinlich den Wettbewerb entscheiden
  • Budget (Dachia, ich kenne den Rest nicht), hier gibt es egtl. auch keine Herausforderer und die Autopreise sind so niedrig, dass in diesem Segment die BEVs noch lange auf sich warten lassen werden. Hier besteht das Risiko, dass das Segment aufgrund des Aus des Verbrenner evtl. für ein paar Jahre nicht bedient werden kann. Vor 2030 wird es zumindest sicher keine E-Autos für unter 15k geben. Das könnte auch eine soziale Frage für unsere Gesellschaft werden.
antworten
WiWi Gast

Tesla vs. Daimler/BMW/Audi

WiWi Gast schrieb am 09.08.2023:

Marktkapitalisierung (in Mrd. USD):

  1. Tesla 798
    ...
    ...
  2. Toyota 230
  3. Porsche AG 107
  4. BYD 104
  5. Mercerdes 83
  6. BMW 74
  7. VW 72
  8. Stellantis 60

Man kann also sagen, dass Tesla in den Erwartungen des Marktes die gesamte (!) deutsche Autoindustrie überholt hat. Das Model Y ist 2023 mittlerweile das meistverkaufte Auto in Europa.

Ich glaube nicht, dass Mercedes, BMW und VW/Audi untergehen werden. Es werden aber zunehmend Nischenhersteller für Markenfetischisten. So sieht das der Markt ja auch. Dass Tesla 10x so viel Wert ist wie Mercedes oder BMW liegt nicht daran, dass man bei Tesla mit dauerhaft höheren Margen rechnet - Tesla wird einfach die weltweite Nr. 1 in allen Märkten mit Abstand werden. BYD folgt. Porsche hat hohe Margen je Auto. Mercedes, BMW, Audi und VW sind dann kleine Volumenhersteller, ähnlich wie Stellantis oder Kia/Hyundai. Und mit Premium hat das alles eh nichts zu tun. Premium beginnt gerade so bei Porsche, denn Premium ist ein Auto, wenn ich verdammt hohe Margen je Auto generieren kann, d.h. deutlich mehr verlangen, als das Auto eigentlich wert ist. Porsche ist da der Einstieg und Bentley & Co. sind tatsächliche Premium-Hersteller. Aber doch nicht BMW, Mercedes oder Audi. Wie süß.

Hast du schon einmal von der Kategorie "Luxus" gehört? Selbstverständlich sind die genannten Hersteller alle Premium, dazu passen auch die Margen von 10-20 %. Bentley, Lamborghini etc. sind ganz eindeutig Luxushersteller und passen auch mit ihren Margen von 30+ % in die Kategorie Luxus wie LVMH etc.

Die operative Marge von Tesla liegt genau zwischen BMW und Mercedes, wobei BMW knapp vor Tesla ist, Mercedes knapp dahinter. So wird Tesla übrigens weltweit, außerhalb von Deutschland, auch gesehen. Als sog. Premium-Auto, vergleichbar mit Audi, BMW, Mercedes, Volvo, Cadillac...

Sry. aber das ist völliger Blödsinn. Die Marge von Tesla liegt in diesem Jahr nur noch bei 11 Prozent, während BMW bei 15 und Mercedes bei 14 Prozent liegen. Die Marge von Tesla war nur im Jahr 2022 mal auf dem Niveau von Mercedes/BMW. Der durchschnittliche Verkaufspreis eines Tesla liegt 30k unter dem eines Mercedes. Mercedes verdient an jedem verkauften Auto ggü. Tesla über 70 Prozent mehr. Für die Bewertung einer Premiummarke spielen Preis und Marge, die entscheidende Rolle. Ein durchschnittlicher Verkaufspreis eines Mercedes liegt aktuell 60 Prozent über dem von Tesla und die operative Marge von Mercedes/BMW liegt um 28 bis 37 Prozent höher.

Nirgends auf der Welt, weder in Europa, China, USA oder Middle East wird Tesla als Premiumanbieter wahrgenommen. Wie auch, es gibt mit dem Model S nur ein einziges Modell, welches für den Premiummarkt gemacht ist. Wer denkt, dass Mercedes mit seiner G-Klasse, AMG und Maybach (gibts außerdem auch als BEV) mit Tesla (nur Model S) zu vergleichen ist, dem ist einfach nicht mehr zu helfen :D oder glaubt ihr, die Leute fahren lieber nen Tesla Model S anstatt einen Mercedes-Maybach EQS 680 SUV? Das ist doch Quatsch, die Marken Mercedes/BMW/Audi ziehen weltweit (insb. in China) die Kunden an. Die Produkte von Aufi/BMW/Mercedes passen auch viel besser zu den Ansprüchen von Premium- bzw. Luxuskunden als die Marke Tesla mit Autos. Über 90 Prozent des Absatzes von Tesla entfallen auf die Produkte für das Massengeschäft (3, Y). Wer die Argumentation über Zahlen nicht versteht, der setzt sich einfach in die Autos und versetzt sich in die Zielgruppe (Premium/Luxusafine Personen).

Der Trend ist doch so offensichtlich. Es wird zukünftig 4 Segmente geben.

  • Luxus so ab 110k (Porsche als Einstieg bis Ferrari und Co.) hier gibt es keine Herausforderer
  • Premium so ab 65k (Mercedes, BMW (beide mit Überschneidung ins Luxussegment) und wahrscheinlich auch Audi, sowie in Teilmärkten Lexus) hier gibt es auch keine Herausforderer (Tesla Model S wird absehbar auch keinen Nachfolger mehr erhalten, spielt vom Absatz aber auch jetzt schon keine Rolle)
  • Massenmarkt (Ford, VW, Kia/Hyundai, Toyota), hier sind BYD und Tesla sehr erfolgreiche Herausforderer und es gibt noch eine Vielzahl neuer Wettbewerber, hauptsächlich Skaleneffekte werden hier wahrscheinlich den Wettbewerb entscheiden
  • Budget (Dachia, ich kenne den Rest nicht), hier gibt es egtl. auch keine Herausforderer und die Autopreise sind so niedrig, dass in diesem Segment die BEVs noch lange auf sich warten lassen werden. Hier besteht das Risiko, dass das Segment aufgrund des Aus des Verbrenner evtl. für ein paar Jahre nicht bedient werden kann. Vor 2030 wird es zumindest sicher keine E-Autos für unter 15k geben. Das könnte auch eine soziale Frage für unsere Gesellschaft werden.

Die Marge von Tesla schmilzt aktuell wie Eis in der Sonne. Aktuell beträgt die Marge nur noch 7,5 Prozent und der Ausblick ist laut Musk sogar weiter negativ. Echte Premiummarken (Mercedes 13 Prozent und BMW 10 Prozent) liegen weit oberhalb von Tesla. Tesla war von seiner Produktpalette und Qualität bereits seit längerem ein Massenhersteller/Volumenmarke, jetzt sind auch die Finanzahlen dort angekommen und selbst dort ist Tesla jetzt nicht mehr Spitze, denn es gibt Massenhersteller/Volumenmarken mit besseren Renditen.

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WiWi Gast

Tesla vs. Daimler/BMW/Audi

WiWi Gast schrieb am 19.10.2023:

Marktkapitalisierung (in Mrd. USD):

  1. Tesla 798
    ...
    ...
  2. Toyota 230
  3. Porsche AG 107
  4. BYD 104
  5. Mercerdes 83
  6. BMW 74
  7. VW 72
  8. Stellantis 60

Man kann also sagen, dass Tesla in den Erwartungen des Marktes die gesamte (!) deutsche Autoindustrie überholt hat. Das Model Y ist 2023 mittlerweile das meistverkaufte Auto in Europa.

Ich glaube nicht, dass Mercedes, BMW und VW/Audi untergehen werden. Es werden aber zunehmend Nischenhersteller für Markenfetischisten. So sieht das der Markt ja auch. Dass Tesla 10x so viel Wert ist wie Mercedes oder BMW liegt nicht daran, dass man bei Tesla mit dauerhaft höheren Margen rechnet - Tesla wird einfach die weltweite Nr. 1 in allen Märkten mit Abstand werden. BYD folgt. Porsche hat hohe Margen je Auto. Mercedes, BMW, Audi und VW sind dann kleine Volumenhersteller, ähnlich wie Stellantis oder Kia/Hyundai. Und mit Premium hat das alles eh nichts zu tun. Premium beginnt gerade so bei Porsche, denn Premium ist ein Auto, wenn ich verdammt hohe Margen je Auto generieren kann, d.h. deutlich mehr verlangen, als das Auto eigentlich wert ist. Porsche ist da der Einstieg und Bentley & Co. sind tatsächliche Premium-Hersteller. Aber doch nicht BMW, Mercedes oder Audi. Wie süß.

Hast du schon einmal von der Kategorie "Luxus" gehört? Selbstverständlich sind die genannten Hersteller alle Premium, dazu passen auch die Margen von 10-20 %. Bentley, Lamborghini etc. sind ganz eindeutig Luxushersteller und passen auch mit ihren Margen von 30+ % in die Kategorie Luxus wie LVMH etc.

Die operative Marge von Tesla liegt genau zwischen BMW und Mercedes, wobei BMW knapp vor Tesla ist, Mercedes knapp dahinter. So wird Tesla übrigens weltweit, außerhalb von Deutschland, auch gesehen. Als sog. Premium-Auto, vergleichbar mit Audi, BMW, Mercedes, Volvo, Cadillac...

Sry. aber das ist völliger Blödsinn. Die Marge von Tesla liegt in diesem Jahr nur noch bei 11 Prozent, während BMW bei 15 und Mercedes bei 14 Prozent liegen. Die Marge von Tesla war nur im Jahr 2022 mal auf dem Niveau von Mercedes/BMW. Der durchschnittliche Verkaufspreis eines Tesla liegt 30k unter dem eines Mercedes. Mercedes verdient an jedem verkauften Auto ggü. Tesla über 70 Prozent mehr. Für die Bewertung einer Premiummarke spielen Preis und Marge, die entscheidende Rolle. Ein durchschnittlicher Verkaufspreis eines Mercedes liegt aktuell 60 Prozent über dem von Tesla und die operative Marge von Mercedes/BMW liegt um 28 bis 37 Prozent höher.

Nirgends auf der Welt, weder in Europa, China, USA oder Middle East wird Tesla als Premiumanbieter wahrgenommen. Wie auch, es gibt mit dem Model S nur ein einziges Modell, welches für den Premiummarkt gemacht ist. Wer denkt, dass Mercedes mit seiner G-Klasse, AMG und Maybach (gibts außerdem auch als BEV) mit Tesla (nur Model S) zu vergleichen ist, dem ist einfach nicht mehr zu helfen :D oder glaubt ihr, die Leute fahren lieber nen Tesla Model S anstatt einen Mercedes-Maybach EQS 680 SUV? Das ist doch Quatsch, die Marken Mercedes/BMW/Audi ziehen weltweit (insb. in China) die Kunden an. Die Produkte von Aufi/BMW/Mercedes passen auch viel besser zu den Ansprüchen von Premium- bzw. Luxuskunden als die Marke Tesla mit Autos. Über 90 Prozent des Absatzes von Tesla entfallen auf die Produkte für das Massengeschäft (3, Y). Wer die Argumentation über Zahlen nicht versteht, der setzt sich einfach in die Autos und versetzt sich in die Zielgruppe (Premium/Luxusafine Personen).

Der Trend ist doch so offensichtlich. Es wird zukünftig 4 Segmente geben.

  • Luxus so ab 110k (Porsche als Einstieg bis Ferrari und Co.) hier gibt es keine Herausforderer
  • Premium so ab 65k (Mercedes, BMW (beide mit Überschneidung ins Luxussegment) und wahrscheinlich auch Audi, sowie in Teilmärkten Lexus) hier gibt es auch keine Herausforderer (Tesla Model S wird absehbar auch keinen Nachfolger mehr erhalten, spielt vom Absatz aber auch jetzt schon keine Rolle)
  • Massenmarkt (Ford, VW, Kia/Hyundai, Toyota), hier sind BYD und Tesla sehr erfolgreiche Herausforderer und es gibt noch eine Vielzahl neuer Wettbewerber, hauptsächlich Skaleneffekte werden hier wahrscheinlich den Wettbewerb entscheiden
  • Budget (Dachia, ich kenne den Rest nicht), hier gibt es egtl. auch keine Herausforderer und die Autopreise sind so niedrig, dass in diesem Segment die BEVs noch lange auf sich warten lassen werden. Hier besteht das Risiko, dass das Segment aufgrund des Aus des Verbrenner evtl. für ein paar Jahre nicht bedient werden kann. Vor 2030 wird es zumindest sicher keine E-Autos für unter 15k geben. Das könnte auch eine soziale Frage für unsere Gesellschaft werden.

Die Marge von Tesla schmilzt aktuell wie Eis in der Sonne. Aktuell beträgt die Marge nur noch 7,5 Prozent und der Ausblick ist laut Musk sogar weiter negativ. Echte Premiummarken (Mercedes 13 Prozent und BMW 10 Prozent) liegen weit oberhalb von Tesla. Tesla war von seiner Produktpalette und Qualität bereits seit längerem ein Massenhersteller/Volumenmarke, jetzt sind auch die Finanzahlen dort angekommen und selbst dort ist Tesla jetzt nicht mehr Spitze, denn es gibt Massenhersteller/Volumenmarken mit besseren Renditen.

Wo hast du denn diese Zahlen her, die totaler Quatsch sind?

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WiWi Gast

Tesla vs. Daimler/BMW/Audi

Das frage ich mich auch. Klar Marge sinkt durch die Preissenkungen aber ist weit oberhalb und auch höher las bei BMW und Daimler. Von VW ganz zu schweigen. Naja egal.

WiWi Gast schrieb am 28.02.2024:

Die Marge von Tesla schmilzt aktuell wie Eis in der Sonne. Aktuell beträgt die Marge nur noch 7,5 Prozent und der Ausblick ist laut Musk sogar weiter negativ. Echte Premiummarken (Mercedes 13 Prozent und BMW 10 Prozent) liegen weit oberhalb von Tesla. Tesla war von seiner Produktpalette und Qualität bereits seit längerem ein Massenhersteller/Volumenmarke, jetzt sind auch die Finanzahlen dort angekommen und selbst dort ist Tesla jetzt nicht mehr Spitze, denn es gibt Massenhersteller/Volumenmarken mit besseren Renditen.

Wo hast du denn diese Zahlen her, die totaler Quatsch sind?

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WiWi Gast

Tesla vs. Daimler/BMW/Audi

Natürlich hat er Recht damit, informiert ihr euch überhaupt vor dem Posten?

Teslas Marge ist von astronomischen 25% auf nunmehr 8% in Q4 2023 gesunken (Q3 2023: 7,6%, Quelle: Tesla Investor Relations "TSLA-Q4-2023-Update.pdf" auf der Tesla-Seite). Die Marge hat sich in 2023 allein mehr als halbiert.

Tendenz grundsätzlich fallend, da einige der Preissenkungen zum Berichtszeitpunkt noch gar nicht wirksam waren bzw. erst danach losgetreten wurden.

Und ja, sowohl Mercedes als auch BMW oder Porsche stehen besser da. Stellantis hat 13%.
8% ist nicht mehr weit weg von z. B. Skoda, Audi liegt auch in dem Bereich momentan.

Ich bin kein Tesla-Hater und denke, dass sie vieles richtig gemacht haben.

Zum einen waren sie einfach die ersten, sodass sie hier lange Zeit nahezu konkurrenzlos waren und mit "Luxusautos" hohe Margen einfahren konnten. Teilweise mangelhafte Qualität, lange Wartezeiten oder löchriges Händler-/Werkstattnetz wurden dem "Underdog" zugestanden bzw. verziehen. Richtigerweise ermöglichte dieses Vorgehen Tesla die Anschubfinanzierung für kompaktere Massenfahrzeuge - ein kluges Vorgehen, das auch andere Hersteller so kopiert haben.

In letzter Zeit gibt es allerdings viel zu wenig Innovation, viele Assistenzsysteme sind nicht on par, die Modellzyklen bzw. -pflegen sind zu lang, die Ausstattung ist durchschnittlich bis schwach, es gibt schlechte Publicity (Arbeitskämpfe, Musk selbst) und der Nimbus des "Underdogs" der Industrie ist halt auch langsam flöten gegangen.

Der Cybertruck hat Milliarden an Entwicklungskosten verschlungen und die Konzern RnD sicher weiter gebracht, aber das Ding wird keine Cash Cow sein. Auf so ein Fahrzeug hat die Welt definitiv nicht gewartet.

Tesla ist vom industry leader zum follow-up-Unternehmen geworden. Die müssen sich in den nächsten Jahren ganz schön strecken.

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WiWi Gast

Tesla vs. Daimler/BMW/Audi

WiWi Gast schrieb am 28.02.2024:

Natürlich hat er Recht damit, informiert ihr euch überhaupt vor dem Posten?

Teslas Marge ist von astronomischen 25% auf nunmehr 8% in Q4 2023 gesunken (Q3 2023: 7,6%, Quelle: Tesla Investor Relations "TSLA-Q4-2023-Update.pdf" auf der Tesla-Seite). Die Marge hat sich in 2023 allein mehr als halbiert.

Tendenz grundsätzlich fallend, da einige der Preissenkungen zum Berichtszeitpunkt noch gar nicht wirksam waren bzw. erst danach losgetreten wurden.

Und ja, sowohl Mercedes als auch BMW oder Porsche stehen besser da. Stellantis hat 13%.
8% ist nicht mehr weit weg von z. B. Skoda, Audi liegt auch in dem Bereich momentan.

Ich bin kein Tesla-Hater und denke, dass sie vieles richtig gemacht haben.

Zum einen waren sie einfach die ersten, sodass sie hier lange Zeit nahezu konkurrenzlos waren und mit "Luxusautos" hohe Margen einfahren konnten. Teilweise mangelhafte Qualität, lange Wartezeiten oder löchriges Händler-/Werkstattnetz wurden dem "Underdog" zugestanden bzw. verziehen. Richtigerweise ermöglichte dieses Vorgehen Tesla die Anschubfinanzierung für kompaktere Massenfahrzeuge - ein kluges Vorgehen, das auch andere Hersteller so kopiert haben.

In letzter Zeit gibt es allerdings viel zu wenig Innovation, viele Assistenzsysteme sind nicht on par, die Modellzyklen bzw. -pflegen sind zu lang, die Ausstattung ist durchschnittlich bis schwach, es gibt schlechte Publicity (Arbeitskämpfe, Musk selbst) und der Nimbus des "Underdogs" der Industrie ist halt auch langsam flöten gegangen.

Der Cybertruck hat Milliarden an Entwicklungskosten verschlungen und die Konzern RnD sicher weiter gebracht, aber das Ding wird keine Cash Cow sein. Auf so ein Fahrzeug hat die Welt definitiv nicht gewartet.

Tesla ist vom industry leader zum follow-up-Unternehmen geworden. Die müssen sich in den nächsten Jahren ganz schön strecken.

Davon abgesehen ist es strategisch natürlich richtig den Preiskampf einzugehen um den chinesischen Autobauern die westlichen Märkte nicht völlig kampflos zu überlassen. Alleine aufgrund Themen wie Ladeinfrastruktur, Händler- & Werkstattnetz haben BYD und co es aktuell noch deutlich schwerer im Westen Fuß zu fassen, aber wenn das Auto 30% günstiger als der Tesla ist, wird es halt der BYD. Bei nur geringen Unterschieden wird es deutlich schwieriger werden im Markt zu bestehen.

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WiWi Gast

Tesla vs. Daimler/BMW/Audi

WiWi Gast schrieb am 28.02.2024:

Natürlich hat er Recht damit, informiert ihr euch überhaupt vor dem Posten?

Teslas Marge ist von astronomischen 25% auf nunmehr 8% in Q4 2023 gesunken (Q3 2023: 7,6%, Quelle: Tesla Investor Relations "TSLA-Q4-2023-Update.pdf" auf der Tesla-Seite). Die Marge hat sich in 2023 allein mehr als halbiert.

Tendenz grundsätzlich fallend, da einige der Preissenkungen zum Berichtszeitpunkt noch gar nicht wirksam waren bzw. erst danach losgetreten wurden.

Und ja, sowohl Mercedes als auch BMW oder Porsche stehen besser da. Stellantis hat 13%.
8% ist nicht mehr weit weg von z. B. Skoda, Audi liegt auch in dem Bereich momentan.

Ich bin kein Tesla-Hater und denke, dass sie vieles richtig gemacht haben.

Zum einen waren sie einfach die ersten, sodass sie hier lange Zeit nahezu konkurrenzlos waren und mit "Luxusautos" hohe Margen einfahren konnten. Teilweise mangelhafte Qualität, lange Wartezeiten oder löchriges Händler-/Werkstattnetz wurden dem "Underdog" zugestanden bzw. verziehen. Richtigerweise ermöglichte dieses Vorgehen Tesla die Anschubfinanzierung für kompaktere Massenfahrzeuge - ein kluges Vorgehen, das auch andere Hersteller so kopiert haben.

In letzter Zeit gibt es allerdings viel zu wenig Innovation, viele Assistenzsysteme sind nicht on par, die Modellzyklen bzw. -pflegen sind zu lang, die Ausstattung ist durchschnittlich bis schwach, es gibt schlechte Publicity (Arbeitskämpfe, Musk selbst) und der Nimbus des "Underdogs" der Industrie ist halt auch langsam flöten gegangen.

Der Cybertruck hat Milliarden an Entwicklungskosten verschlungen und die Konzern RnD sicher weiter gebracht, aber das Ding wird keine Cash Cow sein. Auf so ein Fahrzeug hat die Welt definitiv nicht gewartet.

Tesla ist vom industry leader zum follow-up-Unternehmen geworden. Die müssen sich in den nächsten Jahren ganz schön strecken.

Es geht hier in der Diskussion nicht darum ob Tesla was richtig/falsch gemacht hat, sondern um die Fragestellung wo die Markte Tesla positioniert ist.

Hier die Margen:
Tesla: 7,6%
BMW: 11,4% (50 Prozent mehr als Tesla)
Mercedes: 13% (71 Prozent mehr als Tesla)
Porsche: 18% (137 Prozent mehr als Tesla)
Audi ist aktuell auf dem Niveau von Tesla, aber nur weil die aktuell unglaublich große Probleme mit ihren Plattformen und der Entwicklung haben.

Zusammengefasst: Tesla ist ein Massenhersteller und hat nichts mit dem Premiumautomobilmarkt zu tun, auf dem Mercedes, BMW, Audi und Porsche positioniert sind. Weder vom Produktportfolio, noch bei den Produkten noch von den Finanzkennzahlen kann Tesla mithalten und will es laut Elon Musk auch gar nicht mehr.

Tesla hatte früher mal Ambitionen eine Brand für Premium zu sein, hat sich jedoch bereits 2018 entschieden diese Strategie aufzugeben und die Marke neu zu positionieren. Deshalb kamen dann auch Model 3 und Co. Heute ist Tesla im Massenmarkt und kämpft da gegen die etablierten Hersteller (VW, Hundai/Kia, Toyota, Stelantis, GM, Ford und Co.) und muss sich gleichzeitig gegen die neuen Herausforderer aus China verteidigen (BYD, NIO, Geely, Great Wall etc.). Das bei einer Marktkapitalisierung von immer noch 600 Mrd US-Dollar. Das Risiko, dass sich der Aktienkurs in 5 Jahren nochmal halbiert liegt wahrscheinlich bei 80-90 Prozent. Außer Trump kommt an die Macht und verbietet den chinesischen Autoherstellern Autos in den USA zu verkaufen…

antworten
WiWi Gast

Tesla vs. Daimler/BMW/Audi

Deine Aussage ist falsch.
Tesla hatte nie den Anspruch Premiumhersteller zu sein, sondern hatte schon immer den Anspruch Volumenhersteller zu sein. Und den Plan hat Musk vor Jahren ganz klar geäußert.

Man fange an mit einem sehr hochpreisigen Modell mit geringerem Volumen (S/X) und arbeite sich dann nach unten mit den Profiten die man mit diesen Modellen verdient hat. Danach entwickle man mehr Massenmodelle wie 3 und Y und stößt langsam in den Volumenmarket vor. Mit fast 2M Fahrzeugen pro Jahr ist es fast geschafft. Anschließend will man ein 25k Auto entwickeln. Die Mission war immer E-Mobilität massentauglich zu machen und es war auch immer klar, dass Margen sinken werden:)

Tesla folgt der Strategie, die sie immer hatten. Klar es gibt auf und ab was Marge und Nachfrage betrifft aber der grundsätzliche Weg stand schon immer fest. Schau dir Interviews von 2010 an;)

WiWi Gast schrieb am 29.02.2024:

WiWi Gast schrieb am 28.02.2024:

Natürlich hat er Recht damit, informiert ihr euch überhaupt vor dem Posten?

Teslas Marge ist von astronomischen 25% auf nunmehr 8% in Q4 2023 gesunken (Q3 2023: 7,6%, Quelle: Tesla Investor Relations "TSLA-Q4-2023-Update.pdf" auf der Tesla-Seite). Die Marge hat sich in 2023 allein mehr als halbiert.

Tendenz grundsätzlich fallend, da einige der Preissenkungen zum Berichtszeitpunkt noch gar nicht wirksam waren bzw. erst danach losgetreten wurden.

Und ja, sowohl Mercedes als auch BMW oder Porsche stehen besser da. Stellantis hat 13%.
8% ist nicht mehr weit weg von z. B. Skoda, Audi liegt auch in dem Bereich momentan.

Ich bin kein Tesla-Hater und denke, dass sie vieles richtig gemacht haben.

Zum einen waren sie einfach die ersten, sodass sie hier lange Zeit nahezu konkurrenzlos waren und mit "Luxusautos" hohe Margen einfahren konnten. Teilweise mangelhafte Qualität, lange Wartezeiten oder löchriges Händler-/Werkstattnetz wurden dem "Underdog" zugestanden bzw. verziehen. Richtigerweise ermöglichte dieses Vorgehen Tesla die Anschubfinanzierung für kompaktere Massenfahrzeuge - ein kluges Vorgehen, das auch andere Hersteller so kopiert haben.

In letzter Zeit gibt es allerdings viel zu wenig Innovation, viele Assistenzsysteme sind nicht on par, die Modellzyklen bzw. -pflegen sind zu lang, die Ausstattung ist durchschnittlich bis schwach, es gibt schlechte Publicity (Arbeitskämpfe, Musk selbst) und der Nimbus des "Underdogs" der Industrie ist halt auch langsam flöten gegangen.

Der Cybertruck hat Milliarden an Entwicklungskosten verschlungen und die Konzern RnD sicher weiter gebracht, aber das Ding wird keine Cash Cow sein. Auf so ein Fahrzeug hat die Welt definitiv nicht gewartet.

Tesla ist vom industry leader zum follow-up-Unternehmen geworden. Die müssen sich in den nächsten Jahren ganz schön strecken.

Es geht hier in der Diskussion nicht darum ob Tesla was richtig/falsch gemacht hat, sondern um die Fragestellung wo die Markte Tesla positioniert ist.

Hier die Margen:
Tesla: 7,6%
BMW: 11,4% (50 Prozent mehr als Tesla)
Mercedes: 13% (71 Prozent mehr als Tesla)
Porsche: 18% (137 Prozent mehr als Tesla)
Audi ist aktuell auf dem Niveau von Tesla, aber nur weil die aktuell unglaublich große Probleme mit ihren Plattformen und der Entwicklung haben.

Zusammengefasst: Tesla ist ein Massenhersteller und hat nichts mit dem Premiumautomobilmarkt zu tun, auf dem Mercedes, BMW, Audi und Porsche positioniert sind. Weder vom Produktportfolio, noch bei den Produkten noch von den Finanzkennzahlen kann Tesla mithalten und will es laut Elon Musk auch gar nicht mehr.

Tesla hatte früher mal Ambitionen eine Brand für Premium zu sein, hat sich jedoch bereits 2018 entschieden diese Strategie aufzugeben und die Marke neu zu positionieren. Deshalb kamen dann auch Model 3 und Co. Heute ist Tesla im Massenmarkt und kämpft da gegen die etablierten Hersteller (VW, Hundai/Kia, Toyota, Stelantis, GM, Ford und Co.) und muss sich gleichzeitig gegen die neuen Herausforderer aus China verteidigen (BYD, NIO, Geely, Great Wall etc.). Das bei einer Marktkapitalisierung von immer noch 600 Mrd US-Dollar. Das Risiko, dass sich der Aktienkurs in 5 Jahren nochmal halbiert liegt wahrscheinlich bei 80-90 Prozent. Außer Trump kommt an die Macht und verbietet den chinesischen Autoherstellern Autos in den USA zu verkaufen…

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ExBerater

Tesla vs. Daimler/BMW/Audi

Ja Tesla ist total stringent in der Strategie:
Deshalb:

  • ein Cybertruck (?)
  • Ein Model S Plaid (?)
  • Ein Roadster 2 (kommt der irgendwann mal?)
  • "es wird niemals einen Grund geben, dass ein Tesla mit Rabatt verkauft wird" oh wait "lass uns alle Modelle $3000 billiger verkaufen
  • "in 2023 werden wir Milionen autonome Tesla Robo-Taxis haben" oh wait "wir haben 0"

...

WiWi Gast schrieb am 29.02.2024:

Deine Aussage ist falsch.
Tesla hatte nie den Anspruch Premiumhersteller zu sein, sondern hatte schon immer den Anspruch Volumenhersteller zu sein. Und den Plan hat Musk vor Jahren ganz klar geäußert.

Man fange an mit einem sehr hochpreisigen Modell mit geringerem Volumen (S/X) und arbeite sich dann nach unten mit den Profiten die man mit diesen Modellen verdient hat. Danach entwickle man mehr Massenmodelle wie 3 und Y und stößt langsam in den Volumenmarket vor. Mit fast 2M Fahrzeugen pro Jahr ist es fast geschafft. Anschließend will man ein 25k Auto entwickeln. Die Mission war immer E-Mobilität massentauglich zu machen und es war auch immer klar, dass Margen sinken werden:)

Tesla folgt der Strategie, die sie immer hatten. Klar es gibt auf und ab was Marge und Nachfrage betrifft aber der grundsätzliche Weg stand schon immer fest. Schau dir Interviews von 2010 an;)

WiWi Gast schrieb am 29.02.2024:

WiWi Gast schrieb am 28.02.2024:

Natürlich hat er Recht damit, informiert ihr euch überhaupt vor dem Posten?

Teslas Marge ist von astronomischen 25% auf nunmehr 8% in Q4 2023 gesunken (Q3 2023: 7,6%, Quelle: Tesla Investor Relations "TSLA-Q4-2023-Update.pdf" auf der Tesla-Seite). Die Marge hat sich in 2023 allein mehr als halbiert.

Tendenz grundsätzlich fallend, da einige der Preissenkungen zum Berichtszeitpunkt noch gar nicht wirksam waren bzw. erst danach losgetreten wurden.

Und ja, sowohl Mercedes als auch BMW oder Porsche stehen besser da. Stellantis hat 13%.
8% ist nicht mehr weit weg von z. B. Skoda, Audi liegt auch in dem Bereich momentan.

Ich bin kein Tesla-Hater und denke, dass sie vieles richtig gemacht haben.

Zum einen waren sie einfach die ersten, sodass sie hier lange Zeit nahezu konkurrenzlos waren und mit "Luxusautos" hohe Margen einfahren konnten. Teilweise mangelhafte Qualität, lange Wartezeiten oder löchriges Händler-/Werkstattnetz wurden dem "Underdog" zugestanden bzw. verziehen. Richtigerweise ermöglichte dieses Vorgehen Tesla die Anschubfinanzierung für kompaktere Massenfahrzeuge - ein kluges Vorgehen, das auch andere Hersteller so kopiert haben.

In letzter Zeit gibt es allerdings viel zu wenig Innovation, viele Assistenzsysteme sind nicht on par, die Modellzyklen bzw. -pflegen sind zu lang, die Ausstattung ist durchschnittlich bis schwach, es gibt schlechte Publicity (Arbeitskämpfe, Musk selbst) und der Nimbus des "Underdogs" der Industrie ist halt auch langsam flöten gegangen.

Der Cybertruck hat Milliarden an Entwicklungskosten verschlungen und die Konzern RnD sicher weiter gebracht, aber das Ding wird keine Cash Cow sein. Auf so ein Fahrzeug hat die Welt definitiv nicht gewartet.

Tesla ist vom industry leader zum follow-up-Unternehmen geworden. Die müssen sich in den nächsten Jahren ganz schön strecken.

Es geht hier in der Diskussion nicht darum ob Tesla was richtig/falsch gemacht hat, sondern um die Fragestellung wo die Markte Tesla positioniert ist.

Hier die Margen:
Tesla: 7,6%
BMW: 11,4% (50 Prozent mehr als Tesla)
Mercedes: 13% (71 Prozent mehr als Tesla)
Porsche: 18% (137 Prozent mehr als Tesla)
Audi ist aktuell auf dem Niveau von Tesla, aber nur weil die aktuell unglaublich große Probleme mit ihren Plattformen und der Entwicklung haben.

Zusammengefasst: Tesla ist ein Massenhersteller und hat nichts mit dem Premiumautomobilmarkt zu tun, auf dem Mercedes, BMW, Audi und Porsche positioniert sind. Weder vom Produktportfolio, noch bei den Produkten noch von den Finanzkennzahlen kann Tesla mithalten und will es laut Elon Musk auch gar nicht mehr.

Tesla hatte früher mal Ambitionen eine Brand für Premium zu sein, hat sich jedoch bereits 2018 entschieden diese Strategie aufzugeben und die Marke neu zu positionieren. Deshalb kamen dann auch Model 3 und Co. Heute ist Tesla im Massenmarkt und kämpft da gegen die etablierten Hersteller (VW, Hundai/Kia, Toyota, Stelantis, GM, Ford und Co.) und muss sich gleichzeitig gegen die neuen Herausforderer aus China verteidigen (BYD, NIO, Geely, Great Wall etc.). Das bei einer Marktkapitalisierung von immer noch 600 Mrd US-Dollar. Das Risiko, dass sich der Aktienkurs in 5 Jahren nochmal halbiert liegt wahrscheinlich bei 80-90 Prozent. Außer Trump kommt an die Macht und verbietet den chinesischen Autoherstellern Autos in den USA zu verkaufen…

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WiWi Gast

Tesla vs. Daimler/BMW/Audi

Es gibt halt immer irgendjemanden der Elon glaubt. Abwarten wie lange noch ;) Könnte für viele ein böses Erwachen geben. Elon ist in der König der Ankündigungen und der nicht eingelösten Versprechen. Da schlägt er selbst unseren Kanzler um Längen. Vergesslich ist er auch wie unser Olaf, denn Elon kann sich fast nie an seine Ankündigungen erinnern. Interessant ist dass es Personen gibt die das ja irgendwie doch als „Führungsstark“ anerkennen…

ExBerater schrieb am 29.02.2024:

Ja Tesla ist total stringent in der Strategie:
Deshalb:

  • ein Cybertruck (?)
  • Ein Model S Plaid (?)
  • Ein Roadster 2 (kommt der irgendwann mal?)
  • "es wird niemals einen Grund geben, dass ein Tesla mit Rabatt verkauft wird" oh wait "lass uns alle Modelle $3000 billiger verkaufen
  • "in 2023 werden wir Milionen autonome Tesla Robo-Taxis haben" oh wait "wir haben 0"

...

WiWi Gast schrieb am 29.02.2024:

Deine Aussage ist falsch.
Tesla hatte nie den Anspruch Premiumhersteller zu sein, sondern hatte schon immer den Anspruch Volumenhersteller zu sein. Und den Plan hat Musk vor Jahren ganz klar geäußert.

Man fange an mit einem sehr hochpreisigen Modell mit geringerem Volumen (S/X) und arbeite sich dann nach unten mit den Profiten die man mit diesen Modellen verdient hat. Danach entwickle man mehr Massenmodelle wie 3 und Y und stößt langsam in den Volumenmarket vor. Mit fast 2M Fahrzeugen pro Jahr ist es fast geschafft. Anschließend will man ein 25k Auto entwickeln. Die Mission war immer E-Mobilität massentauglich zu machen und es war auch immer klar, dass Margen sinken werden:)

Tesla folgt der Strategie, die sie immer hatten. Klar es gibt auf und ab was Marge und Nachfrage betrifft aber der grundsätzliche Weg stand schon immer fest. Schau dir Interviews von 2010 an;)

WiWi Gast schrieb am 29.02.2024:

WiWi Gast schrieb am 28.02.2024:

Natürlich hat er Recht damit, informiert ihr euch überhaupt vor dem Posten?

Teslas Marge ist von astronomischen 25% auf nunmehr 8% in Q4 2023 gesunken (Q3 2023: 7,6%, Quelle: Tesla Investor Relations "TSLA-Q4-2023-Update.pdf" auf der Tesla-Seite). Die Marge hat sich in 2023 allein mehr als halbiert.

Tendenz grundsätzlich fallend, da einige der Preissenkungen zum Berichtszeitpunkt noch gar nicht wirksam waren bzw. erst danach losgetreten wurden.

Und ja, sowohl Mercedes als auch BMW oder Porsche stehen besser da. Stellantis hat 13%.
8% ist nicht mehr weit weg von z. B. Skoda, Audi liegt auch in dem Bereich momentan.

Ich bin kein Tesla-Hater und denke, dass sie vieles richtig gemacht haben.

Zum einen waren sie einfach die ersten, sodass sie hier lange Zeit nahezu konkurrenzlos waren und mit "Luxusautos" hohe Margen einfahren konnten. Teilweise mangelhafte Qualität, lange Wartezeiten oder löchriges Händler-/Werkstattnetz wurden dem "Underdog" zugestanden bzw. verziehen. Richtigerweise ermöglichte dieses Vorgehen Tesla die Anschubfinanzierung für kompaktere Massenfahrzeuge - ein kluges Vorgehen, das auch andere Hersteller so kopiert haben.

In letzter Zeit gibt es allerdings viel zu wenig Innovation, viele Assistenzsysteme sind nicht on par, die Modellzyklen bzw. -pflegen sind zu lang, die Ausstattung ist durchschnittlich bis schwach, es gibt schlechte Publicity (Arbeitskämpfe, Musk selbst) und der Nimbus des "Underdogs" der Industrie ist halt auch langsam flöten gegangen.

Der Cybertruck hat Milliarden an Entwicklungskosten verschlungen und die Konzern RnD sicher weiter gebracht, aber das Ding wird keine Cash Cow sein. Auf so ein Fahrzeug hat die Welt definitiv nicht gewartet.

Tesla ist vom industry leader zum follow-up-Unternehmen geworden. Die müssen sich in den nächsten Jahren ganz schön strecken.

Es geht hier in der Diskussion nicht darum ob Tesla was richtig/falsch gemacht hat, sondern um die Fragestellung wo die Markte Tesla positioniert ist.

Hier die Margen:
Tesla: 7,6%
BMW: 11,4% (50 Prozent mehr als Tesla)
Mercedes: 13% (71 Prozent mehr als Tesla)
Porsche: 18% (137 Prozent mehr als Tesla)
Audi ist aktuell auf dem Niveau von Tesla, aber nur weil die aktuell unglaublich große Probleme mit ihren Plattformen und der Entwicklung haben.

Zusammengefasst: Tesla ist ein Massenhersteller und hat nichts mit dem Premiumautomobilmarkt zu tun, auf dem Mercedes, BMW, Audi und Porsche positioniert sind. Weder vom Produktportfolio, noch bei den Produkten noch von den Finanzkennzahlen kann Tesla mithalten und will es laut Elon Musk auch gar nicht mehr.

Tesla hatte früher mal Ambitionen eine Brand für Premium zu sein, hat sich jedoch bereits 2018 entschieden diese Strategie aufzugeben und die Marke neu zu positionieren. Deshalb kamen dann auch Model 3 und Co. Heute ist Tesla im Massenmarkt und kämpft da gegen die etablierten Hersteller (VW, Hundai/Kia, Toyota, Stelantis, GM, Ford und Co.) und muss sich gleichzeitig gegen die neuen Herausforderer aus China verteidigen (BYD, NIO, Geely, Great Wall etc.). Das bei einer Marktkapitalisierung von immer noch 600 Mrd US-Dollar. Das Risiko, dass sich der Aktienkurs in 5 Jahren nochmal halbiert liegt wahrscheinlich bei 80-90 Prozent. Außer Trump kommt an die Macht und verbietet den chinesischen Autoherstellern Autos in den USA zu verkaufen…

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WiWi Gast

Tesla vs. Daimler/BMW/Audi

WiWi Gast schrieb am 29.02.2024:

Es gibt halt immer irgendjemanden der Elon glaubt. Abwarten wie lange noch ;) Könnte für viele ein böses Erwachen geben. Elon ist in der König der Ankündigungen und der nicht eingelösten Versprechen. Da schlägt er selbst unseren Kanzler um Längen. Vergesslich ist er auch wie unser Olaf, denn Elon kann sich fast nie an seine Ankündigungen erinnern. Interessant ist dass es Personen gibt die das ja irgendwie doch als „Führungsstark“ anerkennen…

Naja, zwei Unternehmen wie Tesla und SpaceX dahin zu bringen wo sie aktuell sind, würde ich schon als etwas mehr als "Ankündigungen" bezeichnen. Er hat sowohl den Automobilmarkt als auch die Raumfahrt im Alleingang komplett durcheinandergewirbelt. Ich weiß nicht ob allen klar ist, was für eine unfassbare Leistung das ist. Dass da auch Show und Übertreibung dabei ist und ein paar seine Projekte scheitern, dass gehört halt dazu. Sein Problem könnte allerdings sein, dass er zu politisch geworden ist, wobei ich selbst das gut finde. Ich fahre übrigens Toyota und beobachte nur was Elon Musk treibt.

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WiWi Gast

Tesla vs. Daimler/BMW/Audi

WiWi Gast schrieb am 29.02.2024:

Es gibt halt immer irgendjemanden der Elon glaubt. Abwarten wie lange noch ;) Könnte für viele ein böses Erwachen geben. Elon ist in der König der Ankündigungen und der nicht eingelösten Versprechen. Da schlägt er selbst unseren Kanzler um Längen. Vergesslich ist er auch wie unser Olaf, denn Elon kann sich fast nie an seine Ankündigungen erinnern. Interessant ist dass es Personen gibt die das ja irgendwie doch als „Führungsstark“ anerkennen…

Naja, zwei Unternehmen wie Tesla und SpaceX dahin zu bringen wo sie aktuell sind, würde ich schon als etwas mehr als "Ankündigungen" bezeichnen. Er hat sowohl den Automobilmarkt als auch die Raumfahrt im Alleingang komplett durcheinandergewirbelt. Ich weiß nicht ob allen klar ist, was für eine unfassbare Leistung das ist. Dass da auch Show und Übertreibung dabei ist und ein paar seine Projekte scheitern, dass gehört halt dazu. Sein Problem könnte allerdings sein, dass er zu politisch geworden ist, wobei ich selbst das gut finde. Ich fahre übrigens Toyota und beobachte nur was Elon Musk treibt.

„Tesla den Automobilmarkt durcheinander gewirbelt“ - selten so gut gelacht. Der Marktanteil von Tesla ist nicht erwähnenswert. In Europa hat VW selbst im Elektrobereich fast Tesla überholt. Weltweit ist BYD an Tesla im Elektromarkt vorbeigezogen. Außer in den USA ist/wird Tesla zunehmend irrelevant. Daher auch die harten Preissenkungen auf Kosten der Marge. Schauen wir mal ob Tesla am Ende überbleibt und wenn ja in welcher Größe und dann kam mal über die Leistung von Elon sprechen…

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WiWi Gast

Tesla vs. Daimler/BMW/Audi

Süß:)
In 15-20 Jahren haben sie doch viel erreicht.
Cybertruck und Semi sind Randnotizen zur Gesamtstrategie und der Weg geht trotzdem voran.

Man hat rund 2M Fahrzeuge ist doch nicht so schlecht in der Zeitspanne. Ankündigen verzögern sich, aber am Ende kriegen sie es doch auf die Strasse auch wenn es länger dauert. Aber da ist ja z.B. Audi und SPP nicht anders...2025...dann 2026...jetzt Ende der Dekade....
Also alle mal entspannen.
Tesla macht 4680....was macht BMW? Schau mal nach;)

WiWi Gast schrieb am 29.02.2024:

Es gibt halt immer irgendjemanden der Elon glaubt. Abwarten wie lange noch ;) Könnte für viele ein böses Erwachen geben. Elon ist in der König der Ankündigungen und der nicht eingelösten Versprechen. Da schlägt er selbst unseren Kanzler um Längen. Vergesslich ist er auch wie unser Olaf, denn Elon kann sich fast nie an seine Ankündigungen erinnern. Interessant ist dass es Personen gibt die das ja irgendwie doch als „Führungsstark“ anerkennen…

ExBerater schrieb am 29.02.2024:

Ja Tesla ist total stringent in der Strategie:
Deshalb:

  • ein Cybertruck (?)
  • Ein Model S Plaid (?)
  • Ein Roadster 2 (kommt der irgendwann mal?)
  • "es wird niemals einen Grund geben, dass ein Tesla mit Rabatt verkauft wird" oh wait "lass uns alle Modelle $3000 billiger verkaufen
  • "in 2023 werden wir Milionen autonome Tesla Robo-Taxis haben" oh wait "wir haben 0"

...

WiWi Gast schrieb am 29.02.2024:

Deine Aussage ist falsch.
Tesla hatte nie den Anspruch Premiumhersteller zu sein, sondern hatte schon immer den Anspruch Volumenhersteller zu sein. Und den Plan hat Musk vor Jahren ganz klar geäußert.

Man fange an mit einem sehr hochpreisigen Modell mit geringerem Volumen (S/X) und arbeite sich dann nach unten mit den Profiten die man mit diesen Modellen verdient hat. Danach entwickle man mehr Massenmodelle wie 3 und Y und stößt langsam in den Volumenmarket vor. Mit fast 2M Fahrzeugen pro Jahr ist es fast geschafft. Anschließend will man ein 25k Auto entwickeln. Die Mission war immer E-Mobilität massentauglich zu machen und es war auch immer klar, dass Margen sinken werden:)

Tesla folgt der Strategie, die sie immer hatten. Klar es gibt auf und ab was Marge und Nachfrage betrifft aber der grundsätzliche Weg stand schon immer fest. Schau dir Interviews von 2010 an;)

WiWi Gast schrieb am 29.02.2024:

WiWi Gast schrieb am 28.02.2024:

Natürlich hat er Recht damit, informiert ihr euch überhaupt vor dem Posten?

Teslas Marge ist von astronomischen 25% auf nunmehr 8% in Q4 2023 gesunken (Q3 2023: 7,6%, Quelle: Tesla Investor Relations "TSLA-Q4-2023-Update.pdf" auf der Tesla-Seite). Die Marge hat sich in 2023 allein mehr als halbiert.

Tendenz grundsätzlich fallend, da einige der Preissenkungen zum Berichtszeitpunkt noch gar nicht wirksam waren bzw. erst danach losgetreten wurden.

Und ja, sowohl Mercedes als auch BMW oder Porsche stehen besser da. Stellantis hat 13%.
8% ist nicht mehr weit weg von z. B. Skoda, Audi liegt auch in dem Bereich momentan.

Ich bin kein Tesla-Hater und denke, dass sie vieles richtig gemacht haben.

Zum einen waren sie einfach die ersten, sodass sie hier lange Zeit nahezu konkurrenzlos waren und mit "Luxusautos" hohe Margen einfahren konnten. Teilweise mangelhafte Qualität, lange Wartezeiten oder löchriges Händler-/Werkstattnetz wurden dem "Underdog" zugestanden bzw. verziehen. Richtigerweise ermöglichte dieses Vorgehen Tesla die Anschubfinanzierung für kompaktere Massenfahrzeuge - ein kluges Vorgehen, das auch andere Hersteller so kopiert haben.

In letzter Zeit gibt es allerdings viel zu wenig Innovation, viele Assistenzsysteme sind nicht on par, die Modellzyklen bzw. -pflegen sind zu lang, die Ausstattung ist durchschnittlich bis schwach, es gibt schlechte Publicity (Arbeitskämpfe, Musk selbst) und der Nimbus des "Underdogs" der Industrie ist halt auch langsam flöten gegangen.

Der Cybertruck hat Milliarden an Entwicklungskosten verschlungen und die Konzern RnD sicher weiter gebracht, aber das Ding wird keine Cash Cow sein. Auf so ein Fahrzeug hat die Welt definitiv nicht gewartet.

Tesla ist vom industry leader zum follow-up-Unternehmen geworden. Die müssen sich in den nächsten Jahren ganz schön strecken.

Es geht hier in der Diskussion nicht darum ob Tesla was richtig/falsch gemacht hat, sondern um die Fragestellung wo die Markte Tesla positioniert ist.

Hier die Margen:
Tesla: 7,6%
BMW: 11,4% (50 Prozent mehr als Tesla)
Mercedes: 13% (71 Prozent mehr als Tesla)
Porsche: 18% (137 Prozent mehr als Tesla)
Audi ist aktuell auf dem Niveau von Tesla, aber nur weil die aktuell unglaublich große Probleme mit ihren Plattformen und der Entwicklung haben.

Zusammengefasst: Tesla ist ein Massenhersteller und hat nichts mit dem Premiumautomobilmarkt zu tun, auf dem Mercedes, BMW, Audi und Porsche positioniert sind. Weder vom Produktportfolio, noch bei den Produkten noch von den Finanzkennzahlen kann Tesla mithalten und will es laut Elon Musk auch gar nicht mehr.

Tesla hatte früher mal Ambitionen eine Brand für Premium zu sein, hat sich jedoch bereits 2018 entschieden diese Strategie aufzugeben und die Marke neu zu positionieren. Deshalb kamen dann auch Model 3 und Co. Heute ist Tesla im Massenmarkt und kämpft da gegen die etablierten Hersteller (VW, Hundai/Kia, Toyota, Stelantis, GM, Ford und Co.) und muss sich gleichzeitig gegen die neuen Herausforderer aus China verteidigen (BYD, NIO, Geely, Great Wall etc.). Das bei einer Marktkapitalisierung von immer noch 600 Mrd US-Dollar. Das Risiko, dass sich der Aktienkurs in 5 Jahren nochmal halbiert liegt wahrscheinlich bei 80-90 Prozent. Außer Trump kommt an die Macht und verbietet den chinesischen Autoherstellern Autos in den USA zu verkaufen…

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WiWi Gast

Tesla vs. Daimler/BMW/Audi

Ich gebe dir recht, Tesla hat einige Modelle die nicht hineinpassen. Aber ich gebe auch dem Vorposter recht, dass die übergeordnete Marschrichtung relativ gut dem folgt, was Musk ca 15 Jahre zuvor geschrieben und komminiziert hat. Angefangen von hochpreisigen Modellen mit moderaten Volumen hin zu Massenmodellen wie 3 und Y und schließlich der nächste große Schritt das Modell für 25k oder weniger.
Das es da etliche Hickups gibt war ja zu erwarten. Aber ich weiss noch wie 2010-2017 eigentlich niemand eine Chance gab, aber das sie nun fast 2M Fahrzeuge verkaufen und dabei profitabel sind ist ja sehr gut.

ExBerater schrieb am 29.02.2024:

Ja Tesla ist total stringent in der Strategie:
Deshalb:

  • ein Cybertruck (?)
  • Ein Model S Plaid (?)
  • Ein Roadster 2 (kommt der irgendwann mal?)
  • "es wird niemals einen Grund geben, dass ein Tesla mit Rabatt verkauft wird" oh wait "lass uns alle Modelle $3000 billiger verkaufen
  • "in 2023 werden wir Milionen autonome Tesla Robo-Taxis haben" oh wait "wir haben 0"

...

WiWi Gast schrieb am 29.02.2024:

Deine Aussage ist falsch.
Tesla hatte nie den Anspruch Premiumhersteller zu sein, sondern hatte schon immer den Anspruch Volumenhersteller zu sein. Und den Plan hat Musk vor Jahren ganz klar geäußert.

Man fange an mit einem sehr hochpreisigen Modell mit geringerem Volumen (S/X) und arbeite sich dann nach unten mit den Profiten die man mit diesen Modellen verdient hat. Danach entwickle man mehr Massenmodelle wie 3 und Y und stößt langsam in den Volumenmarket vor. Mit fast 2M Fahrzeugen pro Jahr ist es fast geschafft. Anschließend will man ein 25k Auto entwickeln. Die Mission war immer E-Mobilität massentauglich zu machen und es war auch immer klar, dass Margen sinken werden:)

Tesla folgt der Strategie, die sie immer hatten. Klar es gibt auf und ab was Marge und Nachfrage betrifft aber der grundsätzliche Weg stand schon immer fest. Schau dir Interviews von 2010 an;)

WiWi Gast schrieb am 29.02.2024:

WiWi Gast schrieb am 28.02.2024:

Natürlich hat er Recht damit, informiert ihr euch überhaupt vor dem Posten?

Teslas Marge ist von astronomischen 25% auf nunmehr 8% in Q4 2023 gesunken (Q3 2023: 7,6%, Quelle: Tesla Investor Relations "TSLA-Q4-2023-Update.pdf" auf der Tesla-Seite). Die Marge hat sich in 2023 allein mehr als halbiert.

Tendenz grundsätzlich fallend, da einige der Preissenkungen zum Berichtszeitpunkt noch gar nicht wirksam waren bzw. erst danach losgetreten wurden.

Und ja, sowohl Mercedes als auch BMW oder Porsche stehen besser da. Stellantis hat 13%.
8% ist nicht mehr weit weg von z. B. Skoda, Audi liegt auch in dem Bereich momentan.

Ich bin kein Tesla-Hater und denke, dass sie vieles richtig gemacht haben.

Zum einen waren sie einfach die ersten, sodass sie hier lange Zeit nahezu konkurrenzlos waren und mit "Luxusautos" hohe Margen einfahren konnten. Teilweise mangelhafte Qualität, lange Wartezeiten oder löchriges Händler-/Werkstattnetz wurden dem "Underdog" zugestanden bzw. verziehen. Richtigerweise ermöglichte dieses Vorgehen Tesla die Anschubfinanzierung für kompaktere Massenfahrzeuge - ein kluges Vorgehen, das auch andere Hersteller so kopiert haben.

In letzter Zeit gibt es allerdings viel zu wenig Innovation, viele Assistenzsysteme sind nicht on par, die Modellzyklen bzw. -pflegen sind zu lang, die Ausstattung ist durchschnittlich bis schwach, es gibt schlechte Publicity (Arbeitskämpfe, Musk selbst) und der Nimbus des "Underdogs" der Industrie ist halt auch langsam flöten gegangen.

Der Cybertruck hat Milliarden an Entwicklungskosten verschlungen und die Konzern RnD sicher weiter gebracht, aber das Ding wird keine Cash Cow sein. Auf so ein Fahrzeug hat die Welt definitiv nicht gewartet.

Tesla ist vom industry leader zum follow-up-Unternehmen geworden. Die müssen sich in den nächsten Jahren ganz schön strecken.

Es geht hier in der Diskussion nicht darum ob Tesla was richtig/falsch gemacht hat, sondern um die Fragestellung wo die Markte Tesla positioniert ist.

Hier die Margen:
Tesla: 7,6%
BMW: 11,4% (50 Prozent mehr als Tesla)
Mercedes: 13% (71 Prozent mehr als Tesla)
Porsche: 18% (137 Prozent mehr als Tesla)
Audi ist aktuell auf dem Niveau von Tesla, aber nur weil die aktuell unglaublich große Probleme mit ihren Plattformen und der Entwicklung haben.

Zusammengefasst: Tesla ist ein Massenhersteller und hat nichts mit dem Premiumautomobilmarkt zu tun, auf dem Mercedes, BMW, Audi und Porsche positioniert sind. Weder vom Produktportfolio, noch bei den Produkten noch von den Finanzkennzahlen kann Tesla mithalten und will es laut Elon Musk auch gar nicht mehr.

Tesla hatte früher mal Ambitionen eine Brand für Premium zu sein, hat sich jedoch bereits 2018 entschieden diese Strategie aufzugeben und die Marke neu zu positionieren. Deshalb kamen dann auch Model 3 und Co. Heute ist Tesla im Massenmarkt und kämpft da gegen die etablierten Hersteller (VW, Hundai/Kia, Toyota, Stelantis, GM, Ford und Co.) und muss sich gleichzeitig gegen die neuen Herausforderer aus China verteidigen (BYD, NIO, Geely, Great Wall etc.). Das bei einer Marktkapitalisierung von immer noch 600 Mrd US-Dollar. Das Risiko, dass sich der Aktienkurs in 5 Jahren nochmal halbiert liegt wahrscheinlich bei 80-90 Prozent. Außer Trump kommt an die Macht und verbietet den chinesischen Autoherstellern Autos in den USA zu verkaufen…

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WiWi Gast

Tesla vs. Daimler/BMW/Audi

Versteh mich nicht falsch, dass ist eine Leistung. Ohne Frage! Es ging in diesem Thread aber viel darum, dass Tesla mit Mercedes/BMW/Audi vergleichbar ist und das ist ist Tesla nicht. Das bestreitet heut zu Tage zum Glück auch niemand mehr.

Das Tesla heute 1,8 Mio. Autos verkauft und das 20 Jahre nach Gründung ist eine Leistung. Aber VW verkauft heute 4,1 Mio. mehr Autos als 2003. Die prozentuale Steigerung von Tesla ist besser. In einer Industrie die im Massenmarkt fast nur von Skaleneffekten lebt ist das prozentuale Wachstum jedoch weniger Wichtig wie das absolute Wachstum. Ich sehe daher jetzt nicht warum die Bewertung von Tesla hier so gut ausfällt. Hinzukommt, dass der Trend klar gegen Tesla läuft. Die chinesischen Automobilhersteller wachsen schneller und haben aus Sicht von Preis/Leistung (Im Massenmarkt das wichtigste Kriterium für einen Kauf) klar die Nase vorn.

Auch absolut hat BYD Tesla in der Nische „Elektroautos“ überholt. Das neuste Modell von Tesla ist zudem ein Mega Flop und neue Produkte lassen auf sich warten. Ich verstehe nicht warum jmd. heute noch denken könnte, dass Tesla vor dem Hintergrund dieser Entwicklung mal der führende Hersteller im Elektrosegment werden soll. Die etablierten Hersteller werden außerdem alle vor Tesla ein Modell für ~25k auf den Markt bringen. Das wird das erste mal sein, dass Tesla dann nicht in der Pole Position in dem Marktsegment ist sondern selbst nur ein Verfolger sein wird.

Die early adopters auf die Tesla also immer gesetzt hat und den Erfolg von Tesla bisher maßgeblich ermöglicht haben, gehen in dem wichtigsten Marktsegment im Massenmarkt (unter 25k, also Kompaktklasse) diesmal an andere Marken. Wie Tesla da ein führender Massenhersteller werden will ist mir nicht mehr klar. Die Fehler von Tesla waren, dass nach dem Model 3 nicht direkt der Angriff mit dem Model 2 passiert ist und das man weiter auf eine nicht wettbewerbsfähige Technologie beim autonomen Fahren setzt. Das beides zusammen wird in der Rückschau wahrscheinlich mal als die Sollbruchstellen in Cases von Harvard und Co. identifiziert werden.

WiWi Gast schrieb am 02.03.2024:

Ich gebe dir recht, Tesla hat einige Modelle die nicht hineinpassen. Aber ich gebe auch dem Vorposter recht, dass die übergeordnete Marschrichtung relativ gut dem folgt, was Musk ca 15 Jahre zuvor geschrieben und komminiziert hat. Angefangen von hochpreisigen Modellen mit moderaten Volumen hin zu Massenmodellen wie 3 und Y und schließlich der nächste große Schritt das Modell für 25k oder weniger.
Das es da etliche Hickups gibt war ja zu erwarten. Aber ich weiss noch wie 2010-2017 eigentlich niemand eine Chance gab, aber das sie nun fast 2M Fahrzeuge verkaufen und dabei profitabel sind ist ja sehr gut.

ExBerater schrieb am 29.02.2024:

Ja Tesla ist total stringent in der Strategie:
Deshalb:

  • ein Cybertruck (?)
  • Ein Model S Plaid (?)
  • Ein Roadster 2 (kommt der irgendwann mal?)
  • "es wird niemals einen Grund geben, dass ein Tesla mit Rabatt verkauft wird" oh wait "lass uns alle Modelle $3000 billiger verkaufen
  • "in 2023 werden wir Milionen autonome Tesla Robo-Taxis haben" oh wait "wir haben 0"

...

WiWi Gast schrieb am 29.02.2024:

Deine Aussage ist falsch.
Tesla hatte nie den Anspruch Premiumhersteller zu sein, sondern hatte schon immer den Anspruch Volumenhersteller zu sein. Und den Plan hat Musk vor Jahren ganz klar geäußert.

Man fange an mit einem sehr hochpreisigen Modell mit geringerem Volumen (S/X) und arbeite sich dann nach unten mit den Profiten die man mit diesen Modellen verdient hat. Danach entwickle man mehr Massenmodelle wie 3 und Y und stößt langsam in den Volumenmarket vor. Mit fast 2M Fahrzeugen pro Jahr ist es fast geschafft. Anschließend will man ein 25k Auto entwickeln. Die Mission war immer E-Mobilität massentauglich zu machen und es war auch immer klar, dass Margen sinken werden:)

Tesla folgt der Strategie, die sie immer hatten. Klar es gibt auf und ab was Marge und Nachfrage betrifft aber der grundsätzliche Weg stand schon immer fest. Schau dir Interviews von 2010 an;)

WiWi Gast schrieb am 29.02.2024:

WiWi Gast schrieb am 28.02.2024:

Natürlich hat er Recht damit, informiert ihr euch überhaupt vor dem Posten?

Teslas Marge ist von astronomischen 25% auf nunmehr 8% in Q4 2023 gesunken (Q3 2023: 7,6%, Quelle: Tesla Investor Relations "TSLA-Q4-2023-Update.pdf" auf der Tesla-Seite). Die Marge hat sich in 2023 allein mehr als halbiert.

Tendenz grundsätzlich fallend, da einige der Preissenkungen zum Berichtszeitpunkt noch gar nicht wirksam waren bzw. erst danach losgetreten wurden.

Und ja, sowohl Mercedes als auch BMW oder Porsche stehen besser da. Stellantis hat 13%.
8% ist nicht mehr weit weg von z. B. Skoda, Audi liegt auch in dem Bereich momentan.

Ich bin kein Tesla-Hater und denke, dass sie vieles richtig gemacht haben.

Zum einen waren sie einfach die ersten, sodass sie hier lange Zeit nahezu konkurrenzlos waren und mit "Luxusautos" hohe Margen einfahren konnten. Teilweise mangelhafte Qualität, lange Wartezeiten oder löchriges Händler-/Werkstattnetz wurden dem "Underdog" zugestanden bzw. verziehen. Richtigerweise ermöglichte dieses Vorgehen Tesla die Anschubfinanzierung für kompaktere Massenfahrzeuge - ein kluges Vorgehen, das auch andere Hersteller so kopiert haben.

In letzter Zeit gibt es allerdings viel zu wenig Innovation, viele Assistenzsysteme sind nicht on par, die Modellzyklen bzw. -pflegen sind zu lang, die Ausstattung ist durchschnittlich bis schwach, es gibt schlechte Publicity (Arbeitskämpfe, Musk selbst) und der Nimbus des "Underdogs" der Industrie ist halt auch langsam flöten gegangen.

Der Cybertruck hat Milliarden an Entwicklungskosten verschlungen und die Konzern RnD sicher weiter gebracht, aber das Ding wird keine Cash Cow sein. Auf so ein Fahrzeug hat die Welt definitiv nicht gewartet.

Tesla ist vom industry leader zum follow-up-Unternehmen geworden. Die müssen sich in den nächsten Jahren ganz schön strecken.

Es geht hier in der Diskussion nicht darum ob Tesla was richtig/falsch gemacht hat, sondern um die Fragestellung wo die Markte Tesla positioniert ist.

Hier die Margen:
Tesla: 7,6%
BMW: 11,4% (50 Prozent mehr als Tesla)
Mercedes: 13% (71 Prozent mehr als Tesla)
Porsche: 18% (137 Prozent mehr als Tesla)
Audi ist aktuell auf dem Niveau von Tesla, aber nur weil die aktuell unglaublich große Probleme mit ihren Plattformen und der Entwicklung haben.

Zusammengefasst: Tesla ist ein Massenhersteller und hat nichts mit dem Premiumautomobilmarkt zu tun, auf dem Mercedes, BMW, Audi und Porsche positioniert sind. Weder vom Produktportfolio, noch bei den Produkten noch von den Finanzkennzahlen kann Tesla mithalten und will es laut Elon Musk auch gar nicht mehr.

Tesla hatte früher mal Ambitionen eine Brand für Premium zu sein, hat sich jedoch bereits 2018 entschieden diese Strategie aufzugeben und die Marke neu zu positionieren. Deshalb kamen dann auch Model 3 und Co. Heute ist Tesla im Massenmarkt und kämpft da gegen die etablierten Hersteller (VW, Hundai/Kia, Toyota, Stelantis, GM, Ford und Co.) und muss sich gleichzeitig gegen die neuen Herausforderer aus China verteidigen (BYD, NIO, Geely, Great Wall etc.). Das bei einer Marktkapitalisierung von immer noch 600 Mrd US-Dollar. Das Risiko, dass sich der Aktienkurs in 5 Jahren nochmal halbiert liegt wahrscheinlich bei 80-90 Prozent. Außer Trump kommt an die Macht und verbietet den chinesischen Autoherstellern Autos in den USA zu verkaufen…

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WiWi Gast

Tesla vs. Daimler/BMW/Audi

Ich warte erstmal ab. Ich habe schon zu oft den Tod Teslas prophezeit gesehen und dann haben sie es doch immer wieder geschafft:) Ich erinnere an die Zeiten, wo sie nicht profitabel war und Musk überlegt hatte sie von der Börse zu nehmen....
Vielleicht sterben sie, vielleicht auch nicht. Ich schau mit das entspannt an und mache keine Glaskugel vorhersagen.

WiWi Gast schrieb am 02.03.2024:

Versteh mich nicht falsch, dass ist eine Leistung. Ohne Frage! Es ging in diesem Thread aber viel darum, dass Tesla mit Mercedes/BMW/Audi vergleichbar ist und das ist ist Tesla nicht. Das bestreitet heut zu Tage zum Glück auch niemand mehr.

Das Tesla heute 1,8 Mio. Autos verkauft und das 20 Jahre nach Gründung ist eine Leistung. Aber VW verkauft heute 4,1 Mio. mehr Autos als 2003. Die prozentuale Steigerung von Tesla ist besser. In einer Industrie die im Massenmarkt fast nur von Skaleneffekten lebt ist das prozentuale Wachstum jedoch weniger Wichtig wie das absolute Wachstum. Ich sehe daher jetzt nicht warum die Bewertung von Tesla hier so gut ausfällt. Hinzukommt, dass der Trend klar gegen Tesla läuft. Die chinesischen Automobilhersteller wachsen schneller und haben aus Sicht von Preis/Leistung (Im Massenmarkt das wichtigste Kriterium für einen Kauf) klar die Nase vorn.

Auch absolut hat BYD Tesla in der Nische „Elektroautos“ überholt. Das neuste Modell von Tesla ist zudem ein Mega Flop und neue Produkte lassen auf sich warten. Ich verstehe nicht warum jmd. heute noch denken könnte, dass Tesla vor dem Hintergrund dieser Entwicklung mal der führende Hersteller im Elektrosegment werden soll. Die etablierten Hersteller werden außerdem alle vor Tesla ein Modell für ~25k auf den Markt bringen. Das wird das erste mal sein, dass Tesla dann nicht in der Pole Position in dem Marktsegment ist sondern selbst nur ein Verfolger sein wird.

Die early adopters auf die Tesla also immer gesetzt hat und den Erfolg von Tesla bisher maßgeblich ermöglicht haben, gehen in dem wichtigsten Marktsegment im Massenmarkt (unter 25k, also Kompaktklasse) diesmal an andere Marken. Wie Tesla da ein führender Massenhersteller werden will ist mir nicht mehr klar. Die Fehler von Tesla waren, dass nach dem Model 3 nicht direkt der Angriff mit dem Model 2 passiert ist und das man weiter auf eine nicht wettbewerbsfähige Technologie beim autonomen Fahren setzt. Das beides zusammen wird in der Rückschau wahrscheinlich mal als die Sollbruchstellen in Cases von Harvard und Co. identifiziert werden.

WiWi Gast schrieb am 02.03.2024:

Ich gebe dir recht, Tesla hat einige Modelle die nicht hineinpassen. Aber ich gebe auch dem Vorposter recht, dass die übergeordnete Marschrichtung relativ gut dem folgt, was Musk ca 15 Jahre zuvor geschrieben und komminiziert hat. Angefangen von hochpreisigen Modellen mit moderaten Volumen hin zu Massenmodellen wie 3 und Y und schließlich der nächste große Schritt das Modell für 25k oder weniger.
Das es da etliche Hickups gibt war ja zu erwarten. Aber ich weiss noch wie 2010-2017 eigentlich niemand eine Chance gab, aber das sie nun fast 2M Fahrzeuge verkaufen und dabei profitabel sind ist ja sehr gut.

ExBerater schrieb am 29.02.2024:

Ja Tesla ist total stringent in der Strategie:
Deshalb:

  • ein Cybertruck (?)
  • Ein Model S Plaid (?)
  • Ein Roadster 2 (kommt der irgendwann mal?)
  • "es wird niemals einen Grund geben, dass ein Tesla mit Rabatt verkauft wird" oh wait "lass uns alle Modelle $3000 billiger verkaufen
  • "in 2023 werden wir Milionen autonome Tesla Robo-Taxis haben" oh wait "wir haben 0"

...

WiWi Gast schrieb am 29.02.2024:

Deine Aussage ist falsch.
Tesla hatte nie den Anspruch Premiumhersteller zu sein, sondern hatte schon immer den Anspruch Volumenhersteller zu sein. Und den Plan hat Musk vor Jahren ganz klar geäußert.

Man fange an mit einem sehr hochpreisigen Modell mit geringerem Volumen (S/X) und arbeite sich dann nach unten mit den Profiten die man mit diesen Modellen verdient hat. Danach entwickle man mehr Massenmodelle wie 3 und Y und stößt langsam in den Volumenmarket vor. Mit fast 2M Fahrzeugen pro Jahr ist es fast geschafft. Anschließend will man ein 25k Auto entwickeln. Die Mission war immer E-Mobilität massentauglich zu machen und es war auch immer klar, dass Margen sinken werden:)

Tesla folgt der Strategie, die sie immer hatten. Klar es gibt auf und ab was Marge und Nachfrage betrifft aber der grundsätzliche Weg stand schon immer fest. Schau dir Interviews von 2010 an;)

WiWi Gast schrieb am 29.02.2024:

WiWi Gast schrieb am 28.02.2024:

Natürlich hat er Recht damit, informiert ihr euch überhaupt vor dem Posten?

Teslas Marge ist von astronomischen 25% auf nunmehr 8% in Q4 2023 gesunken (Q3 2023: 7,6%, Quelle: Tesla Investor Relations "TSLA-Q4-2023-Update.pdf" auf der Tesla-Seite). Die Marge hat sich in 2023 allein mehr als halbiert.

Tendenz grundsätzlich fallend, da einige der Preissenkungen zum Berichtszeitpunkt noch gar nicht wirksam waren bzw. erst danach losgetreten wurden.

Und ja, sowohl Mercedes als auch BMW oder Porsche stehen besser da. Stellantis hat 13%.
8% ist nicht mehr weit weg von z. B. Skoda, Audi liegt auch in dem Bereich momentan.

Ich bin kein Tesla-Hater und denke, dass sie vieles richtig gemacht haben.

Zum einen waren sie einfach die ersten, sodass sie hier lange Zeit nahezu konkurrenzlos waren und mit "Luxusautos" hohe Margen einfahren konnten. Teilweise mangelhafte Qualität, lange Wartezeiten oder löchriges Händler-/Werkstattnetz wurden dem "Underdog" zugestanden bzw. verziehen. Richtigerweise ermöglichte dieses Vorgehen Tesla die Anschubfinanzierung für kompaktere Massenfahrzeuge - ein kluges Vorgehen, das auch andere Hersteller so kopiert haben.

In letzter Zeit gibt es allerdings viel zu wenig Innovation, viele Assistenzsysteme sind nicht on par, die Modellzyklen bzw. -pflegen sind zu lang, die Ausstattung ist durchschnittlich bis schwach, es gibt schlechte Publicity (Arbeitskämpfe, Musk selbst) und der Nimbus des "Underdogs" der Industrie ist halt auch langsam flöten gegangen.

Der Cybertruck hat Milliarden an Entwicklungskosten verschlungen und die Konzern RnD sicher weiter gebracht, aber das Ding wird keine Cash Cow sein. Auf so ein Fahrzeug hat die Welt definitiv nicht gewartet.

Tesla ist vom industry leader zum follow-up-Unternehmen geworden. Die müssen sich in den nächsten Jahren ganz schön strecken.

Es geht hier in der Diskussion nicht darum ob Tesla was richtig/falsch gemacht hat, sondern um die Fragestellung wo die Markte Tesla positioniert ist.

Hier die Margen:
Tesla: 7,6%
BMW: 11,4% (50 Prozent mehr als Tesla)
Mercedes: 13% (71 Prozent mehr als Tesla)
Porsche: 18% (137 Prozent mehr als Tesla)
Audi ist aktuell auf dem Niveau von Tesla, aber nur weil die aktuell unglaublich große Probleme mit ihren Plattformen und der Entwicklung haben.

Zusammengefasst: Tesla ist ein Massenhersteller und hat nichts mit dem Premiumautomobilmarkt zu tun, auf dem Mercedes, BMW, Audi und Porsche positioniert sind. Weder vom Produktportfolio, noch bei den Produkten noch von den Finanzkennzahlen kann Tesla mithalten und will es laut Elon Musk auch gar nicht mehr.

Tesla hatte früher mal Ambitionen eine Brand für Premium zu sein, hat sich jedoch bereits 2018 entschieden diese Strategie aufzugeben und die Marke neu zu positionieren. Deshalb kamen dann auch Model 3 und Co. Heute ist Tesla im Massenmarkt und kämpft da gegen die etablierten Hersteller (VW, Hundai/Kia, Toyota, Stelantis, GM, Ford und Co.) und muss sich gleichzeitig gegen die neuen Herausforderer aus China verteidigen (BYD, NIO, Geely, Great Wall etc.). Das bei einer Marktkapitalisierung von immer noch 600 Mrd US-Dollar. Das Risiko, dass sich der Aktienkurs in 5 Jahren nochmal halbiert liegt wahrscheinlich bei 80-90 Prozent. Außer Trump kommt an die Macht und verbietet den chinesischen Autoherstellern Autos in den USA zu verkaufen…

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WiWi Gast

Tesla vs. Daimler/BMW/Audi

Es ist bemerkenswert wie sich die Meinung über die Jahre hier verändert hat. Es ist erst einige Jahre her, als hier noch Tesla-Fans meinten, dass Tesla gar kein Automobilhersteller ist, sondern eine Softwarekonzern :D. Dann wurde der Untergang der deutschen Premiumherstellern durch Tesla herbeigeredet. Zum Glück ist heute auch hier Konsens, dass Tesla ein Massenhersteller ist und eher mit Fiat, VW, Toyota, Hundai und Ford im Wettbewerb steht.

Auch spannend wie sich die Meinung bzgl. der Innovationskraft gedreht hat. Es scheint mittlerweile auch hier Konsens zu sein, dass Tesla nicht die Speerspitze der Entwicklung anführt. Mal sehen was Tesla am Ende wirklich sein wird. Eines zeigt dieser Thread jedoch eindrucksvoll, Schwarmintelligenz wird eher überschätzt und Expertenwissen eher unterschätzt.

antworten
WiWi Gast

Tesla vs. Daimler/BMW/Audi

Das ist hier ja primär ein BWLer Forum.

Ob ein Tesla „besser oder schlechter“ ist als ein Daimler/BMW/Audi kann ein Ingenieur sicher besser einschätzen als ein BWLer.

Der BWLer ist meist von Image und Marketing getrieben.
Der Ingenieur urteilt mehr auf objektiven Fakten.

Aber auch hier werden 5 Ingenieure zu 5 verschiedenen Einstufungen kommen, nicht weil die nicht messen oder objektiv bewerten könnten, sondern weil es primär eine Frage ist anhand welcher Kriterien ich ein Produkt bewerte bzw. vergleiche.

antworten
WiWi Gast

Tesla vs. Daimler/BMW/Audi

Wenn man es mal von der Produktseite her betrachtet ist es doch so, dass bei der Elektromobilität der Antriebsstrang selbst nicht mehr das komplexe ist - einen vernünftigen Elektroantrieb zu konstruieren ist im Vergelich zu einem Verbrennerstrang wesentlich einfacher und schneller zu bewerkstelligen - kniffliger sind die Batterien und Ladetechniken wobei es dort spezialisierte große Zulieferer gibt - damit ist ein Technologiebereich in dem die klassischen dt. Premiumhersteller sehr gut waren und ein wesentliches Unterscheidungsmerkmal hatten weggefallen bzw. hatten das nicht auf dem Schirm. Die Fertigungsqualität von Tesla im Bereich der Karroserie und im Innenraum war noch nie besonders - man könnte sagen amerikanisch - und da haben sie bisher auch nicht aufgeholt.

Die chinesischen Anbieter due genannt wurden haben sich über die letzten 20-30 Jahre über die in China vorgeschriebenen Joint ventures für die lokale Produktion das Produktionsknow-how der westlichen Hersteller angeeignet und gelernt / kopiert (wobei kopieren ja in der chinesischen Gesellschaft ein Zeichen der Anerkennung ist). Das gelernte Know-How verbunden mit niedrigeren Einstiegshürden und den schnellen Skaleneffekten die durch den großen chinesischen Markt (der auch politisch geschützt wird) möglich sind nutzen die Anbieter jetzt - alle werden nicht überleben aber ein paar davon werden bleiben.

Die deutschen Hersteller sind mit Verspätung auch aufgewacht und beginnen seit ca. 2 Jahren das Thema stärker zu bespielen - man sieht auch das die Fahrzeuge mit jedem neuen Modell / Generation einen Sprung machen, da muss man sich nur mal die alten VW ID Modelle mit den neuen Versionen vergleichen ID 7 sowhl im Lade-/Reichweitenbereich als auch in der Verarbeitung.
Insbesondere im Bereich der Assistenzsysteme sind sie was ich bisher gesehen habe deutlich vor Tesla - Tesla verspricht sehr viel funktioniert aber nicht richtig, die aktuellen BMWs i5 z.B. sind da um Welten besser. auch die reine Software wird immer besser Mercedes MBUX oder die neue VW Software im ID 7 sind wirklich serh gut, da ist Tesla nicht mehr besser, bzw. für mein Empfinden eher schon schlechter.

Tesla könnte in die klassische "Stuck in the middle-Position" geraten, von unten kommen billigere Anbieter mit besserem Preis-/Leistungsverhältnis (wobei das auch europäische Hersteller sein können z.B. aktuell Renault R5, oder ein kommender ID 2) von oben kommend sind die etablierten großen Hersteller immer attraktiver in Bezug auf Technik und Ausstattung. Abgesehen davon hat Tesla auch einige strategische Böcke geschossen wie die Preissenkungen die gerade Flottenabnehmer verschrecken und fehlende Innovationen (der Cybertruck ist eher ein Gag) gibt es schon länger nicht mehr. Daneben ist das teilweise absurde Verhalten von Musk auch Markenschädlich für viele potenzielle Käufer.

Persönlich finde ich die Designsprache von Tesla mittlerweile auch eher als etwas angestaubt - wirkt aus heutiger sicht einfach nicht mehr richtig frisch - war vor 4-5 JAhren noch anders, aber da hat sich leider nichts weiterentwickelt.

WiWi Gast schrieb am 11.03.2024:

Es ist bemerkenswert wie sich die Meinung über die Jahre hier verändert hat. Es ist erst einige Jahre her, als hier noch Tesla-Fans meinten, dass Tesktuellla gar kein Automobilhersteller ist, sondern eine Softwarekonzern :D. Dann wurde der Untergang der deutschen Premiumherstellern durch Tesla herbeigeredet. Zum Glück ist heute auch hier Konsens, dass Tesla ein Massenhersteller ist und eher mit Fiat, VW, Toyota, Hundai und Ford im Wettbewerb steht.

Auch spannend wie sich die Meinung bzgl. der Innovationskraft gedreht hat. Es scheint mittlerweile auch hier Konsens zu sein, dass Tesla nicht die Speerspitze der Entwicklung anführt. Mal sehen was Tesla am Ende wirklich sein wird. Eines zeigt dieser Thread jedoch eindrucksvoll, Schwarmintelligenz wird eher überschätzt und Expertenwissen eher unterschätzt.

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WiWi Gast

Tesla vs. Daimler/BMW/Audi

WiWi Gast schrieb am 11.03.2024:

Dann wurde der Untergang der deutschen Premiumherstellern durch Tesla herbeigeredet. Zum Glück ist heute auch hier Konsens, dass Tesla ein Massenhersteller ist und eher mit Fiat, VW, Toyota, Hundai und Ford im Wettbewerb steht.

Auch spannend wie sich die Meinung bzgl. der Innovationskraft gedreht hat. Es scheint mittlerweile auch hier Konsens zu sein, dass Tesla nicht die Speerspitze der Entwicklung anführt.

Teslas Marktbewertung zeigen massive technologische Führung und eine Marke, die mehr als BMW, Mercedes, Audi und VW zusammen Wert ist.

Die dt. Konzerne werden zu Verbrenner-Abverkaufspreisen mit einem KGV von 3 bis 5 gehandelt. Man traut den Konzernen noch ein paar Jahre Abverkauf der alten Technologie zu, danach ist Schicht im Schacht. Und ganz ehrlich, warum sollte es dort anders sein als bei Nokia oder Kodiak?

Für eAutos sind Tesla und BYD die Premium-Marken. VW schafft es vielleicht noch als Billigheimer. BMW und Mercedes haben im Elektrobereich ungefähr das Standing, welches Fiat oder Opel im Verbrennerbereich aktuell haben. Ja, in Deutschland mag es vielleicht noch die deutsche Brille geben. Im EU-Ausland, in China, in den USA liegt Tesla da weit vorn in Bezug auf Image und Technologie. Deswegen auch die Abverkaufspreise.

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WiWi Gast

Tesla vs. Daimler/BMW/Audi

Wir fahren in der Familie aktuell nur Verbrenner aus der sog. Premium-Kategorie (Mercedes/Audi/BMW). Und keine Frage, die sind auch gut. Wenn ich mir aber einen Stromer kaufen würde, dann eigentlich nur Tesla oder evtl. BYD. Einen Volkswagen würde ich nur mit starken Preisabschlägen gegenüber Tesla/BYD kaufen und BMW oder Mercedes würde ich die Finger davon lassen. Die verkaufen vielleicht tolle Spaltmaße, haben aber von der Technik im Gegensatz zu Tesla oder BYD keine Ahnung. Ein 3er BMW oder eine C-Klasse müsste in der Stromer-Version schon massiv billiger als ein Model 3 sein, damit ich es in Erwägung ziehen würde (als Budget-Option).

Solche Marken-Wahrnehmungen verschieben sich nun mal. Natürlich auch stark beeinflusst dadurch, dass die dt. Hersteller das komplett verschlafen haben. Nokia und Blackberry hatten im Handy-Bereich (bzw. Blackberry im Übergangsbereich zu den Smartphones) ein sehr starkes Branding und hätte 2006 jemand gefragt, wenn da ein gleichwertiges Produkt von Apple, Blackberry und Nokia rauskommen würde, welches würdest du bei gleichem Preis keinesfalls kaufen - dann hätten die meisten Apple gesagt. Apple wurde Technologie-Führer, ähnlich wie Tesla heute und die Marke damit quasi über Nacht zur Premium-Marke im Handy/Smartphone-Segment.

Genauso würde ich mich bei einem Stromer (!) und nur dort bei vergleichbaren Specs für Tesla entscheiden und nicht für BMW oder Mercedes. Die können Verbrenner... und Spaltmaße und solche Sachen die mir komplett egal sind, aber die können nicht Stromer.

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ExBerater

Tesla vs. Daimler/BMW/Audi

Heilige Sch... das ist in jeder Sicht so falsch dass es weh tut.

Angefangen damit dass du zu glauben scheinst, dass Kapitalmarktbewertung heute so etwas wie eine faktische Evaluierung von Technologie oder Marke sei.

Der Börsenwert von Tesla beruht zu großen Teilen auf der irrigen Phantasie einiger Idioten dass Tesla Autonomes Fahren auf Level 5 erreicht und dabei noch einen Marktanteil von 50 bis 100% erreichen könnte. Alles ist völlig falsch und war schon immer unrealistisch.

EVs kann jeder bauen. Schon jetzt viele besser als Tesla.
Level 5 wird es auf absehbare Zeit nicht geben und wenn dann können es einige besser als Tesla.
Tesla schafft es nicht neue Modelle auf den Markt zu bringen.
Weltweit ist BYD jetzt Marktführer bei EV. In Europe ist es bei weitem der VW Konzern.

Tesla hatte einen Vorteil als first mover und vor allem deshalb weil die Amis alle mal stolz waren nicht der technische Bodensatz im Automobilbereich zu sein.

Man sieht schon jetzt dass sich langfristig wieder die etablierten Player durchsetzen denen Millionen von Autokäufern vertrauen. Der allergrößte Teil der Kunden hat eh noch nicht vor ein EV zu kaufen oder wird es nie tun.

Teslas Marktbewertung zeigen massive technologische Führung und eine Marke, die mehr als BMW, Mercedes, Audi und VW zusammen Wert ist.

Die dt. Konzerne werden zu Verbrenner-Abverkaufspreisen mit einem KGV von 3 bis 5 gehandelt. Man traut den Konzernen noch ein paar Jahre Abverkauf der alten Technologie zu, danach ist Schicht im Schacht. Und ganz ehrlich, warum sollte es dort anders sein als bei Nokia oder Kodiak?

Für eAutos sind Tesla und BYD die Premium-Marken. VW schafft es vielleicht noch als Billigheimer. BMW und Mercedes haben im Elektrobereich ungefähr das Standing, welches Fiat oder Opel im Verbrennerbereich aktuell haben. Ja, in Deutschland mag es vielleicht noch die deutsche Brille geben. Im EU-Ausland, in China, in den USA liegt Tesla da weit vorn in Bezug auf Image und Technologie. Deswegen auch die Abverkaufspreise.

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WiWi Gast

Tesla vs. Daimler/BMW/Audi

ExBerater schrieb am 12.03.2024:

Heilige Sch... das ist in jeder Sicht so falsch dass es weh tut.

Angefangen damit dass du zu glauben scheinst, dass Kapitalmarktbewertung heute so etwas wie eine faktische Evaluierung von Technologie oder Marke sei.

Der Börsenwert von Tesla beruht zu großen Teilen auf der irrigen Phantasie einiger Idioten dass Tesla Autonomes Fahren auf Level 5 erreicht und dabei noch einen Marktanteil von 50 bis 100% erreichen könnte. Alles ist völlig falsch und war schon immer unrealistisch.

EVs kann jeder bauen. Schon jetzt viele besser als Tesla.
Level 5 wird es auf absehbare Zeit nicht geben und wenn dann können es einige besser als Tesla.
Tesla schafft es nicht neue Modelle auf den Markt zu bringen.
Weltweit ist BYD jetzt Marktführer bei EV. In Europe ist es bei weitem der VW Konzern.

Tesla hatte einen Vorteil als first mover und vor allem deshalb weil die Amis alle mal stolz waren nicht der technische Bodensatz im Automobilbereich zu sein.

Man sieht schon jetzt dass sich langfristig wieder die etablierten Player durchsetzen denen Millionen von Autokäufern vertrauen. Der allergrößte Teil der Kunden hat eh noch nicht vor ein EV zu kaufen oder wird es nie tun.

Teslas Marktbewertung zeigen massive technologische Führung und eine Marke, die mehr als BMW, Mercedes, Audi und VW zusammen Wert ist.

Die dt. Konzerne werden zu Verbrenner-Abverkaufspreisen mit einem KGV von 3 bis 5 gehandelt. Man traut den Konzernen noch ein paar Jahre Abverkauf der alten Technologie zu, danach ist Schicht im Schacht. Und ganz ehrlich, warum sollte es dort anders sein als bei Nokia oder Kodiak?

Für eAutos sind Tesla und BYD die Premium-Marken. VW schafft es vielleicht noch als Billigheimer. BMW und Mercedes haben im Elektrobereich ungefähr das Standing, welches Fiat oder Opel im Verbrennerbereich aktuell haben. Ja, in Deutschland mag es vielleicht noch die deutsche Brille geben. Im EU-Ausland, in China, in den USA liegt Tesla da weit vorn in Bezug auf Image und Technologie. Deswegen auch die Abverkaufspreise.

Ich würde mir ehrlich auch 3 mal überlegen ob ich mir ein Auto kaufe ohne Vertragshändler um die Ecke.
Wenn an meinem Skoda was dran ist, stelle ich den bei einer Vertragswerkstatt in irgendeiner X-Beliebigen Stadt auf den Hof und weiss ich bekomme ein Ersatzfahrzeug.

Von einem solchen Service ist Tesal meilenweit weg, weshalb die für mich (stand jetzt, genau wie BYD) uninteressant sind, auch wenn mein nächstes Auto zu 99,9% ein E-Auto wird

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WiWi Gast

Tesla vs. Daimler/BMW/Audi

Ja, ich denke man bewertet bei Tesla neben dem Autogeschäft auch noch das ESS und Solarbusiness bzw die Zukunftschancen. Weiterhin geht vermutlich auch die Ausweitung in andere Geschäftsbereiche mit rein wie z.B. Roboter, Dojo, Versicherungen etc.

Ich sage nicht, dass dies richtig ist oder das es sich kristallisiert, aber nur um die Bewertung ein bisschen einzuordnen. Ob das richtig ist oder falsch soll jedem selbt überlassen sein und er kann dies mit einem kauf der Aktie oder nicht zum Ausdruck bringen:)

Für manche ist Tesla das beste Auto der Welt und für andere ist es das nicht und für diejenigen iat es das Schlechteste. Es liegt mal wieder bei jedem selbst.
Aber zum Glück haben wir ja alle die Möglichkeit selbst zu entscheiden:)

ExBerater schrieb am 12.03.2024:

Heilige Sch... das ist in jeder Sicht so falsch dass es weh tut.

Angefangen damit dass du zu glauben scheinst, dass Kapitalmarktbewertung heute so etwas wie eine faktische Evaluierung von Technologie oder Marke sei.

Der Börsenwert von Tesla beruht zu großen Teilen auf der irrigen Phantasie einiger Idioten dass Tesla Autonomes Fahren auf Level 5 erreicht und dabei noch einen Marktanteil von 50 bis 100% erreichen könnte. Alles ist völlig falsch und war schon immer unrealistisch.

EVs kann jeder bauen. Schon jetzt viele besser als Tesla.
Level 5 wird es auf absehbare Zeit nicht geben und wenn dann können es einige besser als Tesla.
Tesla schafft es nicht neue Modelle auf den Markt zu bringen.
Weltweit ist BYD jetzt Marktführer bei EV. In Europe ist es bei weitem der VW Konzern.

Tesla hatte einen Vorteil als first mover und vor allem deshalb weil die Amis alle mal stolz waren nicht der technische Bodensatz im Automobilbereich zu sein.

Man sieht schon jetzt dass sich langfristig wieder die etablierten Player durchsetzen denen Millionen von Autokäufern vertrauen. Der allergrößte Teil der Kunden hat eh noch nicht vor ein EV zu kaufen oder wird es nie tun.

Teslas Marktbewertung zeigen massive technologische Führung und eine Marke, die mehr als BMW, Mercedes, Audi und VW zusammen Wert ist.

Die dt. Konzerne werden zu Verbrenner-Abverkaufspreisen mit einem KGV von 3 bis 5 gehandelt. Man traut den Konzernen noch ein paar Jahre Abverkauf der alten Technologie zu, danach ist Schicht im Schacht. Und ganz ehrlich, warum sollte es dort anders sein als bei Nokia oder Kodiak?

Für eAutos sind Tesla und BYD die Premium-Marken. VW schafft es vielleicht noch als Billigheimer. BMW und Mercedes haben im Elektrobereich ungefähr das Standing, welches Fiat oder Opel im Verbrennerbereich aktuell haben. Ja, in Deutschland mag es vielleicht noch die deutsche Brille geben. Im EU-Ausland, in China, in den USA liegt Tesla da weit vorn in Bezug auf Image und Technologie. Deswegen auch die Abverkaufspreise.

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WiWi Gast

Tesla vs. Daimler/BMW/Audi

WiWi Gast schrieb am 11.03.2024:

Dann wurde der Untergang der deutschen Premiumherstellern durch Tesla herbeigeredet. Zum Glück ist heute auch hier Konsens, dass Tesla ein Massenhersteller ist und eher mit Fiat, VW, Toyota, Hundai und Ford im Wettbewerb steht.

Auch spannend wie sich die Meinung bzgl. der Innovationskraft gedreht hat. Es scheint mittlerweile auch hier Konsens zu sein, dass Tesla nicht die Speerspitze der Entwicklung anführt.

Teslas Marktbewertung zeigen massive technologische Führung und eine Marke, die mehr als BMW, Mercedes, Audi und VW zusammen Wert ist.

Die dt. Konzerne werden zu Verbrenner-Abverkaufspreisen mit einem KGV von 3 bis 5 gehandelt. Man traut den Konzernen noch ein paar Jahre Abverkauf der alten Technologie zu, danach ist Schicht im Schacht. Und ganz ehrlich, warum sollte es dort anders sein als bei Nokia oder Kodiak?

Für eAutos sind Tesla und BYD die Premium-Marken. VW schafft es vielleicht noch als Billigheimer. BMW und Mercedes haben im Elektrobereich ungefähr das Standing, welches Fiat oder Opel im Verbrennerbereich aktuell haben. Ja, in Deutschland mag es vielleicht noch die deutsche Brille geben. Im EU-Ausland, in China, in den USA liegt Tesla da weit vorn in Bezug auf Image und Technologie. Deswegen auch die Abverkaufspreise.

Das tut beim Lesen wirklich weh! Tesla und BYD als Premium zu sehen (egal in welcher Region) ist komplett an der Realität vorbei. Technologisch sind Mercedes und Porsche eh auf einem Level und sogar besser. Die SSP Platform von VW 2026 wird eh zum neuen Marktstandard bei EVs. Wer glaubt das BYD, Tesla oder eine sonstige Massenmarke kauft versteht nicht wie Menschen mit höheren Einkommen/Vermögen heut zu Tage Konsumieren. Insbesondere in China und den USA ist die Marke wichtiger als die Technologie und auch in Europa setzt sich das Phänomen immer mehr durch. Tesla und BYD wissen das auch und positionieren sich deshalb auch erst gar nicht als Alternative zu Mercedes/BMW/Audi/Porsche, sondern versuchen Toyota/VW/Stelantis/Ford/GM/Hundai herauszufordern. Konzerne wie VW/BMW mit ihrer Anteilseignerstruktur werden außerdem niemals die Bewertungen anderer Automobilhersteller erreichen können, weil es überhaupt nicht das Ziel der dominierenden Anteilseigner ist. Ergo wenn das kein Ziel ist wird es sicher auch nicht dazukommen…

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WiWi Gast

Tesla vs. Daimler/BMW/Audi

Eine Marktbewertung hat nicht sonderlich viel mit einer technologischen Führung zu tun und auch nur begrenzt mit einem Markenwert zu tun. Was Tesla hat ist eine sehr loyale (man könnte auch sagen militante) Gruppe an Fans.

Nüchtern betrachtet ist die Frage wo bei Tesla aktuell die technologische Speerspitze ist - es wird immer was von Level 5 autonomen Fahren erzählt wobei jedem in der Branche klar ist, dass es auf abshebare Zeit nicht Realität wird, da die Komplexitäten unterschätzt wurden. Die Reichweiten die Tesla erzielt nach WLTP haben mittlerweile viele Modelle. Im Bereich der Assistenzsysteme sind die neuen Modelle der etablierten Hersteller deutlich besser und verlässlicher (schon mal den i5 auf der Autobahn gefahren und per Blickkontakt den Überhohlvorgang eingeleitet - sowas gibt es bei Tesla nicht). Das Design ist Geschmackssache aber auch seit rd. 10 Jahren nahezu unverändert (und auch leicht angestaubt) - die Verarbeitung sowohl der Karroserie als auch des Innenraums ist leider unterirdisch das schafft jeder Chinese besser.

Was Tesla hat ist den "Nimbus" des first movers, davon und den Kult den sie geschafft haben darum zu bauen hält die Marke. Jeder andere Hersteller würde bei den Verarbeitungsmängeln längst in der Luft zerrissen werden

Teslas Marktbewertung zeigen massive technologische Führung und eine Marke, die mehr als BMW, Mercedes, Audi und VW zusammen Wert ist.

Die dt. Konzerne werden zu Verbrenner-Abverkaufspreisen mit einem KGV von 3 bis 5 gehandelt. Man traut den Konzernen noch ein paar Jahre Abverkauf der alten Technologie zu, danach ist Schicht im Schacht. Und ganz ehrlich, warum sollte es dort anders sein als bei Nokia oder Kodiak?

Für eAutos sind Tesla und BYD die Premium-Marken. VW schafft es vielleicht noch als Billigheimer. BMW und Mercedes haben im Elektrobereich ungefähr das Standing, welches Fiat oder Opel im Verbrennerbereich aktuell haben. Ja, in Deutschland mag es vielleicht noch die deutsche Brille geben. Im EU-Ausland, in China, in den USA liegt Tesla da weit vorn in Bezug auf Image und Technologie. Deswegen auch die Abverkaufspreise.

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WiWi Gast

Tesla vs. Daimler/BMW/Audi

WiWi Gast schrieb am 12.03.2024:

Eine Marktbewertung hat nicht sonderlich viel mit einer technologischen Führung zu tun und auch nur begrenzt mit einem Markenwert zu tun. Was Tesla hat ist eine sehr loyale Gruppe an Fans.

Google mal "most valuable brands". Tesla ist bereits, mit ca. 1 Mrd. Unterschied, auf Platz 2 hinter Mercedes. Auf dem direkten Weg, spätestens nächstes Jahr, zur wertvollsten Automarke der Welt zu werden.

Wie gesagt: Deutsche Brille abnehmen. Der Brand von Mercedes & Co. gilt auch exklusiv für die "alte Welt". Die können das nicht zur neuen Welt rüberretten.

Nüchtern betrachtet ist die Frage wo bei Tesla aktuell die technologische Speerspitze ist - es wird immer was von Level 5 autonomen Fahren erzählt wobei jedem in der Branche klar ist, dass es auf abshebare Zeit nicht Realität wird, da die Komplexitäten unterschätzt wurden. Die Reichweiten die Tesla erzielt nach WLTP haben mittlerweile viele Modelle.

Tesla hat locker 20% Effizienzvorteile gegenüber der Konkurrenz, d.h. holt aus einem kWh - insb. unter ungünstigen Bedingungen wie im Winter - deutlich mehr Reichweite heraus.

BMW i4 - 81 kWh Akku - 585 Kilometer WLTP -
Model 3 - 60 kWh LFP-Akku (billig, aber langlebig) - 491 Kilometer WLTP

Aus 35% größeren Akku mit besserer (aber kurzlebigerer) Technologie holt der BMW nur 19% mehr Reichweite heraus. 57k verlangt BMW dafür, mit Stoff-Sitzen...

Tesla kostet 15k weniger und wie gesagt: Außerhalb der dt. Blase würden die meisten Tesla gegenüber BMW für ein Elektroauto bevorzugen. Da muss BMW schon über den Preis kommen, damit ein US-Amerikaner, ein Chinese oder ein Franzose den BMW nimmt, statt des höherwertigeren Teslas.

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WiWi Gast

Tesla vs. Daimler/BMW/Audi

WiWi Gast schrieb am 12.03.2024:

Eine Marktbewertung hat nicht sonderlich viel mit einer technologischen Führung zu tun und auch nur begrenzt mit einem Markenwert zu tun. Was Tesla hat ist eine sehr loyale Gruppe an Fans.

Google mal "most valuable brands". Tesla ist bereits, mit ca. 1 Mrd. Unterschied, auf Platz 2 hinter Mercedes. Auf dem direkten Weg, spätestens nächstes Jahr, zur wertvollsten Automarke der Welt zu werden.

Wie gesagt: Deutsche Brille abnehmen. Der Brand von Mercedes & Co. gilt auch exklusiv für die "alte Welt". Die können das nicht zur neuen Welt rüberretten.

Nüchtern betrachtet ist die Frage wo bei Tesla aktuell die technologische Speerspitze ist - es wird immer was von Level 5 autonomen Fahren erzählt wobei jedem in der Branche klar ist, dass es auf abshebare Zeit nicht Realität wird, da die Komplexitäten unterschätzt wurden. Die Reichweiten die Tesla erzielt nach WLTP haben mittlerweile viele Modelle.

Tesla hat locker 20% Effizienzvorteile gegenüber der Konkurrenz, d.h. holt aus einem kWh - insb. unter ungünstigen Bedingungen wie im Winter - deutlich mehr Reichweite heraus.

BMW i4 - 81 kWh Akku - 585 Kilometer WLTP -
Model 3 - 60 kWh LFP-Akku (billig, aber langlebig) - 491 Kilometer WLTP

Aus 35% größeren Akku mit besserer (aber kurzlebigerer) Technologie holt der BMW nur 19% mehr Reichweite heraus. 57k verlangt BMW dafür, mit Stoff-Sitzen...

Tesla kostet 15k weniger und wie gesagt: Außerhalb der dt. Blase würden die meisten Tesla gegenüber BMW für ein Elektroauto bevorzugen. Da muss BMW schon über den Preis kommen, damit ein US-Amerikaner, ein Chinese oder ein Franzose den BMW nimmt, statt des höherwertigeren Teslas.

Und das ist wieder das Beispiel für den Fanboy. Wenn du deine Brand- Statistik die eh zweifelhaft sind korrekt liest dann hat Tesla im Vergleich zum Vorjahr 12% verloren und Mercedes 1% gewonnen Spruch Tesla wurde überholt, wenn schon dann sauber argumentieren.

Bei den Autos machst du es dir zu einfach und behauptest Reichweite wäre alles und vergleichst du beim bmw i4 eine umgebaute verbrennerplattform mit Tesla e Plattform. Dann nimm doch wenigstens als Vergleich die id Plattform oder eqe von Mercedes. Das die Technik von bmw kurzlebiger wäre ist einfach eine Behauptung. Die Wachstumsraten der deutschen Hersteller lagen übrigens in 2023 auch über denen von Tesla. Zudem liegt die Marge der dt. Hersteller deutlich über der von Tesla - sprich sie verdienen besser dran.

Den Punkt der schlechten Verarbeitung und nicht funktionierender Assistenzsysteme bei Tesla (sorry nicht mal die Scheibenwischerautomatik klappt richtig) ignorierst du das Tesla 3 Model liegt beim TÜV hinter Dacia.

Wie gesagt Tesla war vor 6/7 Jahren innovativ und neu jetzt laufen sie der Entwicklung hinterher. Man kann Fakten gerne ignorieren nur werden sie dann nicht ungeschehen.

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WiWi Gast

Tesla vs. Daimler/BMW/Audi

Habt ihr euch mal den neuen Porsche Taycan angeschaut. Wer glaubt dass Tesla in den nächsten 5 Jahren da technisch mithalten kann? Tesla scheint immer weiter abgehängt zu werden.

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WiWi Gast

Tesla vs. Daimler/BMW/Audi

WiWi Gast schrieb am 13.03.2024:

Habt ihr euch mal den neuen Porsche Taycan angeschaut. Wer glaubt dass Tesla in den nächsten 5 Jahren da technisch mithalten kann? Tesla scheint immer weiter abgehängt zu werden.

Der Taycan ist mit 100.000-240.000 Listen BASISpreis angesetzt:

Welches Tesla Modell soll denn da preislich in identischer Kategorie platziert sein?
Sind ganz andere Kategorien von Produkt.

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WiWi Gast

Tesla vs. Daimler/BMW/Audi

WiWi Gast schrieb am 12.03.2024:

Wir fahren in der Familie aktuell nur Verbrenner aus der sog. Premium-Kategorie (Mercedes/Audi/BMW). Und keine Frage, die sind auch gut. Wenn ich mir aber einen Stromer kaufen würde, dann eigentlich nur Tesla oder evtl. BYD. Einen Volkswagen würde ich nur mit starken Preisabschlägen gegenüber Tesla/BYD kaufen und BMW oder Mercedes würde ich die Finger davon lassen. Die verkaufen vielleicht tolle Spaltmaße, haben aber von der Technik im Gegensatz zu Tesla oder BYD keine Ahnung. Ein 3er BMW oder eine C-Klasse müsste in der Stromer-Version schon massiv billiger als ein Model 3 sein, damit ich es in Erwägung ziehen würde (als Budget-Option).

Solche Marken-Wahrnehmungen verschieben sich nun mal. Natürlich auch stark beeinflusst dadurch, dass die dt. Hersteller das komplett verschlafen haben. Nokia und Blackberry hatten im Handy-Bereich (bzw. Blackberry im Übergangsbereich zu den Smartphones) ein sehr starkes Branding und hätte 2006 jemand gefragt, wenn da ein gleichwertiges Produkt von Apple, Blackberry und Nokia rauskommen würde, welches würdest du bei gleichem Preis keinesfalls kaufen - dann hätten die meisten Apple gesagt. Apple wurde Technologie-Führer, ähnlich wie Tesla heute und die Marke damit quasi über Nacht zur Premium-Marke im Handy/Smartphone-Segment.

Genauso würde ich mich bei einem Stromer (!) und nur dort bei vergleichbaren Specs für Tesla entscheiden und nicht für BMW oder Mercedes. Die können Verbrenner... und Spaltmaße und solche Sachen die mir komplett egal sind, aber die können nicht Stromer.

Bist du jemals in einem BYD gesessen geschweige denn einen gefahren? Deren Elektrokisten sehen vielleicht optisch OK aus bzw. scheinen eine gute Spezifikation auf Papier zu haben, jedoch sind diese nicht zu verleichen mit einem VW oder aber auch Tesla E-Auto. Das Fahrgefühl ist sehr eigen, das Infotainment teilweise nicht richtig ins deutsche übersetzt, die Sprachkontrolle hat zumindest bei mir nicht funktioniert, Ladegeschwindigkeit war nicht gut, ... , Händlernetz gleich 0 (zumindest ich gebe keine 50k für ein Auto aus ohne zu wissen ob es dafür in 10 Jahren noch Support gibt in Deutschland), und dafür sind die China E-Autos in Europa fast so teuer wie die heimischen Autos... dazu kommen Themen wie Datenschutz (wer weiß was mit den zig Kamera und Sensor-Daten im Hintergrund alles passiert) und Datensicherheit.

antworten
WiWi Gast

Tesla vs. Daimler/BMW/Audi

Also ich lebe in China und bin sowohl BYD, Tesla als auch VW, Audi und Mercedes E-modelle gefahren (sowie einige andere chinesische Marken z.B. Geely etc)

Wer glaubt, dass die deutschen einen großen Vorsprung hätten, dem ist nicht mehr zu helfen. Bei einigen Nuancen vll aber da gibt es kaum noch ein Gap. Das einizge was sich da noch groß unterscheidet ist der Preis und die Brand, ansonsten sind einige Chinesen zumindest bei EVs auf Augenhöhe und preislich vorbeigefahren.
Chinesen kaufen auch nur noch sehr wenig deutsche E-Modelle. Lohnt nicht. Batterien kommen eh aus China bei allen (bzw Korea auf dem europäischen Markt für deutsche OEMs)

WiWi Gast schrieb am 13.03.2024:

WiWi Gast schrieb am 12.03.2024:

Wir fahren in der Familie aktuell nur Verbrenner aus der sog. Premium-Kategorie (Mercedes/Audi/BMW). Und keine Frage, die sind auch gut. Wenn ich mir aber einen Stromer kaufen würde, dann eigentlich nur Tesla oder evtl. BYD. Einen Volkswagen würde ich nur mit starken Preisabschlägen gegenüber Tesla/BYD kaufen und BMW oder Mercedes würde ich die Finger davon lassen. Die verkaufen vielleicht tolle Spaltmaße, haben aber von der Technik im Gegensatz zu Tesla oder BYD keine Ahnung. Ein 3er BMW oder eine C-Klasse müsste in der Stromer-Version schon massiv billiger als ein Model 3 sein, damit ich es in Erwägung ziehen würde (als Budget-Option).

Solche Marken-Wahrnehmungen verschieben sich nun mal. Natürlich auch stark beeinflusst dadurch, dass die dt. Hersteller das komplett verschlafen haben. Nokia und Blackberry hatten im Handy-Bereich (bzw. Blackberry im Übergangsbereich zu den Smartphones) ein sehr starkes Branding und hätte 2006 jemand gefragt, wenn da ein gleichwertiges Produkt von Apple, Blackberry und Nokia rauskommen würde, welches würdest du bei gleichem Preis keinesfalls kaufen - dann hätten die meisten Apple gesagt. Apple wurde Technologie-Führer, ähnlich wie Tesla heute und die Marke damit quasi über Nacht zur Premium-Marke im Handy/Smartphone-Segment.

Genauso würde ich mich bei einem Stromer (!) und nur dort bei vergleichbaren Specs für Tesla entscheiden und nicht für BMW oder Mercedes. Die können Verbrenner... und Spaltmaße und solche Sachen die mir komplett egal sind, aber die können nicht Stromer.

Bist du jemals in einem BYD gesessen geschweige denn einen gefahren? Deren Elektrokisten sehen vielleicht optisch OK aus bzw. scheinen eine gute Spezifikation auf Papier zu haben, jedoch sind diese nicht zu verleichen mit einem VW oder aber auch Tesla E-Auto. Das Fahrgefühl ist sehr eigen, das Infotainment teilweise nicht richtig ins deutsche übersetzt, die Sprachkontrolle hat zumindest bei mir nicht funktioniert, Ladegeschwindigkeit war nicht gut, ... , Händlernetz gleich 0 (zumindest ich gebe keine 50k für ein Auto aus ohne zu wissen ob es dafür in 10 Jahren noch Support gibt in Deutschland), und dafür sind die China E-Autos in Europa fast so teuer wie die heimischen Autos... dazu kommen Themen wie Datenschutz (wer weiß was mit den zig Kamera und Sensor-Daten im Hintergrund alles passiert) und Datensicherheit.

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WiWi Gast

Tesla vs. Daimler/BMW/Audi

Die Statistiken sagen etwas anders. Auch in China sind die deutschen Autobauer unangefochtene Marktführer bei Autos im Segment 70k+. Weltweit gesehen gibt es für die deutschen Premiumhersteller keine ernstzunehmende Konkurrenz. Selbst Lexus (Toyota) und Genesis (Hundai) sind weit hinter Audi/BMW/Mercedes/Porsche. Bei EVs ist der Abstand sogar noch größer!

Tesla, BYD sind auch in China die Wettbewerber von den Marken VW und Co. Bei Autos über 70k hat auch in China die Marke eine größere Bedeutung bei der Kaufentscheidung. Weltweit gesehen hat bei Autokäufen über 70k die Bedeutung der Marke in den letzten 5 Jahren massiv zugenommen. Dieser Trend schlägt sogar den Trend der Elektrifizierung. Das ist auch der Grund, warum Mercedes die Segmente unter 70k fast gar nicht mehr bedienen will. Logischer Schritt, denn die deutsche Automobilindustrie verdient eigentlich nur in den Segmenten ab 70k wirklich Geld und in diesen Segmenten wir das Brand Management immer wichtiger…

WiWi Gast schrieb am 14.03.2024:

Also ich lebe in China und bin sowohl BYD, Tesla als auch VW, Audi und Mercedes E-modelle gefahren (sowie einige andere chinesische Marken z.B. Geely etc)

Wer glaubt, dass die deutschen einen großen Vorsprung hätten, dem ist nicht mehr zu helfen. Bei einigen Nuancen vll aber da gibt es kaum noch ein Gap. Das einizge was sich da noch groß unterscheidet ist der Preis und die Brand, ansonsten sind einige Chinesen zumindest bei EVs auf Augenhöhe und preislich vorbeigefahren.
Chinesen kaufen auch nur noch sehr wenig deutsche E-Modelle. Lohnt nicht. Batterien kommen eh aus China bei allen (bzw Korea auf dem europäischen Markt für deutsche OEMs)

WiWi Gast schrieb am 13.03.2024:

WiWi Gast schrieb am 12.03.2024:

Wir fahren in der Familie aktuell nur Verbrenner aus der sog. Premium-Kategorie (Mercedes/Audi/BMW). Und keine Frage, die sind auch gut. Wenn ich mir aber einen Stromer kaufen würde, dann eigentlich nur Tesla oder evtl. BYD. Einen Volkswagen würde ich nur mit starken Preisabschlägen gegenüber Tesla/BYD kaufen und BMW oder Mercedes würde ich die Finger davon lassen. Die verkaufen vielleicht tolle Spaltmaße, haben aber von der Technik im Gegensatz zu Tesla oder BYD keine Ahnung. Ein 3er BMW oder eine C-Klasse müsste in der Stromer-Version schon massiv billiger als ein Model 3 sein, damit ich es in Erwägung ziehen würde (als Budget-Option).

Solche Marken-Wahrnehmungen verschieben sich nun mal. Natürlich auch stark beeinflusst dadurch, dass die dt. Hersteller das komplett verschlafen haben. Nokia und Blackberry hatten im Handy-Bereich (bzw. Blackberry im Übergangsbereich zu den Smartphones) ein sehr starkes Branding und hätte 2006 jemand gefragt, wenn da ein gleichwertiges Produkt von Apple, Blackberry und Nokia rauskommen würde, welches würdest du bei gleichem Preis keinesfalls kaufen - dann hätten die meisten Apple gesagt. Apple wurde Technologie-Führer, ähnlich wie Tesla heute und die Marke damit quasi über Nacht zur Premium-Marke im Handy/Smartphone-Segment.

Genauso würde ich mich bei einem Stromer (!) und nur dort bei vergleichbaren Specs für Tesla entscheiden und nicht für BMW oder Mercedes. Die können Verbrenner... und Spaltmaße und solche Sachen die mir komplett egal sind, aber die können nicht Stromer.

Bist du jemals in einem BYD gesessen geschweige denn einen gefahren? Deren Elektrokisten sehen vielleicht optisch OK aus bzw. scheinen eine gute Spezifikation auf Papier zu haben, jedoch sind diese nicht zu verleichen mit einem VW oder aber auch Tesla E-Auto. Das Fahrgefühl ist sehr eigen, das Infotainment teilweise nicht richtig ins deutsche übersetzt, die Sprachkontrolle hat zumindest bei mir nicht funktioniert, Ladegeschwindigkeit war nicht gut, ... , Händlernetz gleich 0 (zumindest ich gebe keine 50k für ein Auto aus ohne zu wissen ob es dafür in 10 Jahren noch Support gibt in Deutschland), und dafür sind die China E-Autos in Europa fast so teuer wie die heimischen Autos... dazu kommen Themen wie Datenschutz (wer weiß was mit den zig Kamera und Sensor-Daten im Hintergrund alles passiert) und Datensicherheit.

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WiWi Gast

Tesla vs. Daimler/BMW/Audi

Nachdem wir ja bereits geklärt hatten, dass Tesla kein Wettbewerber für die Premiummarken (Audi, BMW, Mercedes, Porsche) aus Deutschland ist, scheint Tesla auch im Massenmarkt unter Druck zu kommen. Tesla verliert nicht nur Marktanteil sondern musste im letzten Quartal sogar einen Absatzrückgang hinnehmen. Soweit ich weiß ist Tesla damit der einzige Automobilhersteller der Welt der aktuell Absatzrückgänge verzeichnen muss. Das ganze bei einer Marktkapitalisierung von 500Mrd US-Dollar. Das wird sicher nicht lange gut gehen, denn diese Bewertung an der Börse beruht ausschließlich auf einer Wachstumsdynamik, denn die aktuelle Situation würde wohl eher eine Bewertung von 50-70 Mrd. US-Dollar zulassen. Bin extrem gespannt ob es Tesla gelingt demnächst wieder zu wachsen oder ob Tesla jetzt in die Phase der Stagnation kommt. Ich würde eher auf Stagnation tippen, denn die Produktpalette ist nicht mehr wirklich attraktiv und müsste egtl. schon längst mal überarbeitet werden…

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WiWi Gast

Tesla vs. Daimler/BMW/Audi

WiWi Gast schrieb am 03.04.2024:

Nachdem wir ja bereits geklärt hatten, dass Tesla kein Wettbewerber für die Premiummarken (Audi, BMW, Mercedes, Porsche) aus Deutschland ist, scheint Tesla auch im Massenmarkt unter Druck zu kommen. Tesla verliert nicht nur Marktanteil sondern musste im letzten Quartal sogar einen Absatzrückgang hinnehmen. Soweit ich weiß ist Tesla damit der einzige Automobilhersteller der Welt der aktuell Absatzrückgänge verzeichnen muss. Das ganze bei einer Marktkapitalisierung von 500Mrd US-Dollar. Das wird sicher nicht lange gut gehen, denn diese Bewertung an der Börse beruht ausschließlich auf einer Wachstumsdynamik, denn die aktuelle Situation würde wohl eher eine Bewertung von 50-70 Mrd. US-Dollar zulassen. Bin extrem gespannt ob es Tesla gelingt demnächst wieder zu wachsen oder ob Tesla jetzt in die Phase der Stagnation kommt. Ich würde eher auf Stagnation tippen, denn die Produktpalette ist nicht mehr wirklich attraktiv und müsste egtl. schon längst mal überarbeitet werden…

Tesla hat gestern bekanntgeben sich auch quasi aus dem Massenmarkt zu verabschieden. Das Model 2 wird nicht gebaut. Der Konzern soll künftig voll auf autonome Taxis ausgerichtet werden. Nach über 40 Prozent Wertverlust in den letzten 9 Monaten setzt Elon jetzt wohl alles auf eine Karte. Spannend, denn es gibt aktuell kein anderen Autokonzern der vor Mitte/Ende der 30er Jahre die Technik für ausgereift genug hält. Wahrscheinlich ist es der Versuch eine neue Sage/Geschichte zu schreiben um damit erklären zu können, warum Tesla die Ziele 2030 (Absatz 20 Millionen Fahrzeuge) bzw. Marktführer im Massenmarkt verfehlen wird. Bin gespannt ob die Investoren Elon nochmal bei seinen Utopischen Ideen folgen werden… Meiner Meinung nach bräuchte Tesla nicht nur ein Model 2, sondern ebenfalls ein Update des gesamten Produktportfolio. Kein Produkt von Tesla ist heute noch führend und viele der Produkte sind qualitativ abgeschlagen. Mercedes, Porsche sind technisch schon lange vorbeigezogen. Die Chinesen sind günstiger und besser. Mit der SSP Platform wird VW 2026 Tesla komplett deklassieren…

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WiWi Gast

Tesla vs. Daimler/BMW/Audi

WiWi Gast schrieb am 06.04.2024:

Nachdem wir ja bereits geklärt hatten, dass Tesla kein Wettbewerber für die Premiummarken (Audi, BMW, Mercedes, Porsche) aus Deutschland ist, scheint Tesla auch im Massenmarkt unter Druck zu kommen. Tesla verliert nicht nur Marktanteil sondern musste im letzten Quartal sogar einen Absatzrückgang hinnehmen. Soweit ich weiß ist Tesla damit der einzige Automobilhersteller der Welt der aktuell Absatzrückgänge verzeichnen muss. Das ganze bei einer Marktkapitalisierung von 500Mrd US-Dollar. Das wird sicher nicht lange gut gehen, denn diese Bewertung an der Börse beruht ausschließlich auf einer Wachstumsdynamik, denn die aktuelle Situation würde wohl eher eine Bewertung von 50-70 Mrd. US-Dollar zulassen. Bin extrem gespannt ob es Tesla gelingt demnächst wieder zu wachsen oder ob Tesla jetzt in die Phase der Stagnation kommt. Ich würde eher auf Stagnation tippen, denn die Produktpalette ist nicht mehr wirklich attraktiv und müsste egtl. schon längst mal überarbeitet werden…

Tesla hat gestern bekanntgeben sich auch quasi aus dem Massenmarkt zu verabschieden. Das Model 2 wird nicht gebaut. Der Konzern soll künftig voll auf autonome Taxis ausgerichtet werden. Nach über 40 Prozent Wertverlust in den letzten 9 Monaten setzt Elon jetzt wohl alles auf eine Karte. Spannend, denn es gibt aktuell kein anderen Autokonzern der vor Mitte/Ende der 30er Jahre die Technik für ausgereift genug hält. Wahrscheinlich ist es der Versuch eine neue Sage/Geschichte zu schreiben um damit erklären zu können, warum Tesla die Ziele 2030 (Absatz 20 Millionen Fahrzeuge) bzw. Marktführer im Massenmarkt verfehlen wird. Bin gespannt ob die Investoren Elon nochmal bei seinen Utopischen Ideen folgen werden… Meiner Meinung nach bräuchte Tesla nicht nur ein Model 2, sondern ebenfalls ein Update des gesamten Produktportfolio. Kein Produkt von Tesla ist heute noch führend und viele der Produkte sind qualitativ abgeschlagen. Mercedes, Porsche sind technisch schon lange vorbeigezogen. Die Chinesen sind günstiger und besser. Mit der SSP Platform wird VW 2026 Tesla komplett deklassieren…

Tesla wird zwei drei Jahre Bockmist bauen und dann wird das gemacht was jeder guter Restrukturier macht. Diesen Phantast vor die Tür setzen. Tesla ist seine eigene Innovation und braucht keine „innere“ neue Revolution sondern hartes kernbusiness und Ausbau. Wenn Elon Musk da weiter so rum Pfutscht tut das im Unternehmen nur weh.

Ich glaube jedoch das früher oder später sowieso kommen wird, dass der sich dann mehr auf sein Space X und sein Twitter Ding konzentriert als um Tesla.
Geht nicht anders.

Tesla ist jetzt eine Automarke die uns lange, lange, begleiten wird. Ich glaube das die Chinesen höchstens mit Volvo und dessen Töchter hier halb Wegs Fuß fassen können und wir in zehn Jahren die eher als Exoten wahrnehmen, ähnlich wie Dahaitsu oder Suzuki. Gibt welche die diese Autos fahren aber lange nicht so dominant wie andere.

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WiWi Gast

Tesla vs. Daimler/BMW/Audi

WiWi Gast schrieb am 06.04.2024:

Nachdem wir ja bereits geklärt hatten, dass Tesla kein Wettbewerber für die Premiummarken (Audi, BMW, Mercedes, Porsche) aus Deutschland ist, scheint Tesla auch im Massenmarkt unter Druck zu kommen. Tesla verliert nicht nur Marktanteil sondern musste im letzten Quartal sogar einen Absatzrückgang hinnehmen. Soweit ich weiß ist Tesla damit der einzige Automobilhersteller der Welt der aktuell Absatzrückgänge verzeichnen muss. Das ganze bei einer Marktkapitalisierung von 500Mrd US-Dollar. Das wird sicher nicht lange gut gehen, denn diese Bewertung an der Börse beruht ausschließlich auf einer Wachstumsdynamik, denn die aktuelle Situation würde wohl eher eine Bewertung von 50-70 Mrd. US-Dollar zulassen. Bin extrem gespannt ob es Tesla gelingt demnächst wieder zu wachsen oder ob Tesla jetzt in die Phase der Stagnation kommt. Ich würde eher auf Stagnation tippen, denn die Produktpalette ist nicht mehr wirklich attraktiv und müsste egtl. schon längst mal überarbeitet werden…

Tesla hat gestern bekanntgeben sich auch quasi aus dem Massenmarkt zu verabschieden. Das Model 2 wird nicht gebaut. Der Konzern soll künftig voll auf autonome Taxis ausgerichtet werden. Nach über 40 Prozent Wertverlust in den letzten 9 Monaten setzt Elon jetzt wohl alles auf eine Karte. Spannend, denn es gibt aktuell kein anderen Autokonzern der vor Mitte/Ende der 30er Jahre die Technik für ausgereift genug hält. Wahrscheinlich ist es der Versuch eine neue Sage/Geschichte zu schreiben um damit erklären zu können, warum Tesla die Ziele 2030 (Absatz 20 Millionen Fahrzeuge) bzw. Marktführer im Massenmarkt verfehlen wird. Bin gespannt ob die Investoren Elon nochmal bei seinen Utopischen Ideen folgen werden… Meiner Meinung nach bräuchte Tesla nicht nur ein Model 2, sondern ebenfalls ein Update des gesamten Produktportfolio. Kein Produkt von Tesla ist heute noch führend und viele der Produkte sind qualitativ abgeschlagen. Mercedes, Porsche sind technisch schon lange vorbeigezogen. Die Chinesen sind günstiger und besser. Mit der SSP Platform wird VW 2026 Tesla komplett deklassieren…

Sorry, aber technisch gesehen ist Tesla VW weit voraus und Mercedes und BMW haben bestenfalls etwas, was man als Kleinserien-Prototypen bezeichnen kann, im Markt.

Deswegen ist Tesla auch Weltmarktführer vor VW und BYD.

Die holen, insb. auch unter extremen Bedingungen, einfach mehr Kilometer aus jeder kWh. BMW und Mercedes müssen die Akkus für gleiche reale Reichweite locker 20-30% größer dimensionieren. Das ist die Kernkompetenz der eAutos - was früher die Motorentechnik bei Verbrennern war.

Auch hat Tesla langfristige Deals um besonders günstig an Akkus zu kommen. So kann Tesla eben ein Auto für 40k hinstellen wo BMW und Mercedes für gleichwertige Technik und Reichweite 60k nehmen müssen um keine Verluste einzufahren.

Schlussendlich wird Tesla immer den Erfinder-Bonus haben. Es gibt neben Bitcoin hunderte bessere Cryptos, aber Bitcoin war eben zuerst da.

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WiWi Gast

Tesla vs. Daimler/BMW/Audi

Tesla hat gestern bekanntgeben sich auch quasi aus dem Massenmarkt zu verabschieden. Das Model 2 wird nicht gebaut. Der Konzern soll künftig voll auf autonome Taxis ausgerichtet werden.

Laut Musk war das eine Falschmeldung von Reuters...

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ExBerater

Tesla vs. Daimler/BMW/Audi

WiWi Gast schrieb am 06.04.2024:

Tesla hat gestern bekanntgeben sich auch quasi aus dem Massenmarkt zu verabschieden. Das Model 2 wird nicht gebaut. Der Konzern soll künftig voll auf autonome Taxis ausgerichtet werden. Nach über 40 Prozent Wertverlust in den letzten 9 Monaten setzt Elon jetzt wohl alles auf eine Karte. Spannend, denn es gibt aktuell kein anderen Autokonzern der vor Mitte/Ende der 30er Jahre die Technik für ausgereift genug hält. Wahrscheinlich ist es der Versuch eine neue Sage/Geschichte zu schreiben um damit erklären zu können, warum Tesla die Ziele 2030 (Absatz 20 Millionen Fahrzeuge) bzw. Marktführer im Massenmarkt verfehlen wird. Bin gespannt ob die Investoren Elon nochmal bei seinen Utopischen Ideen folgen werden… Meiner Meinung nach bräuchte Tesla nicht nur ein Model 2, sondern ebenfalls ein Update des gesamten Produktportfolio. Kein Produkt von Tesla ist heute noch führend und viele der Produkte sind qualitativ abgeschlagen. Mercedes, Porsche sind technisch schon lange vorbeigezogen. Die Chinesen sind günstiger und besser. Mit der SSP Platform wird VW 2026 Tesla komplett deklassieren…

Nein, Tesla hat das nicht bekanntgegeben sondern es war ein Pressebericht den Musk (wie immer reichlich konfus und nichtssagend) zurückgewiesen hat. Würde mich aber nicht überraschen wenn es wirklich stimmt.

Das Thema autonomes Fahren und damit die Möglichkeit von Robotaxis ist eh das Einzige was die Fantasie der Anleger seit Jahren beflügelt und den Börsenwert von Tesla in diese absurden Dimensionen kapituliert hatte.

Ich sage seit Jahren: Autonomie Level 5 wird auf absehbare Zeit nicht kommen und wenn dann sicher am wenigsten von Tesla.
Abgesehen davon fragt man sich was eigentlich die Unmengen von Ingenieuren bei Tesla seit Jahren machen. Neue Fahrzeuge zu entwickeln scheint ja nicht in deren Aufgabenbereich zu fallen.

Was ist eigentlich aus dem Semi geworden?
Wurden die 500 Tausend vorbestellten Cybertrucks schon ausgeliefert? (oder waren es doch 5 Million?)
Wo ist der neue Roadster?
Wann kommt ein echter Nachfolger zu Model 3 oder S?

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ExBerater

Tesla vs. Daimler/BMW/Audi

Neueste Meldungen: tesla wird 10% der weltweiten Mitarbeiter abbauen.

Willkommen in der Realität. Ging schneller als ich gedacht hätte

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WiWi Gast

Tesla vs. Daimler/BMW/Audi

ExBerater schrieb am 15.04.2024:

Neueste Meldungen: tesla wird 10% der weltweiten Mitarbeiter abbauen.

Willkommen in der Realität. Ging schneller als ich gedacht hätte

Wenn selbst der Technologieführer Tesla nur mittelmäßig klarkommt, sehe ich für Mercedes und BMW komplett schwarz. Neben BYD & Co. ist vielleicht noch Platz für Tesla und VW, nicht aber für Mercedes oder BMW.

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ExBerater

Tesla vs. Daimler/BMW/Audi

Herrlich.
Jahrelang wurde exakt so geredet in Anbetracht der "drohenden, totalen Tesla Dominanz" und jetzt wird das gleiche Argument in Anbetracht der Chinesen genannt.

Die Wahrheit ist: Eine großer Teil der Welt interessiert sich noch nicht wirklich für EVs.
Den deutschen OEMs geht es recht gut.

Letztens die Zulassungen in D angeguckt. Läuft bei jedem OEM besser als bei Tesla.
In Europa ist der VW Konzern Marktführer sogar bei EVs.
Chinesen tauchen trotz teurer Flagship Stores auf den Prachtstraßen kaum in der Statistik auf

WiWi Gast schrieb am 16.04.2024:

ExBerater schrieb am 15.04.2024:

Neueste Meldungen: tesla wird 10% der weltweiten Mitarbeiter abbauen.

Willkommen in der Realität. Ging schneller als ich gedacht hätte

Wenn selbst der Technologieführer Tesla nur mittelmäßig klarkommt, sehe ich für Mercedes und BMW komplett schwarz. Neben BYD & Co. ist vielleicht noch Platz für Tesla und VW, nicht aber für Mercedes oder BMW.

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WiWi Gast

Tesla vs. Daimler/BMW/Audi

Was für Technologieführer lmao.
Schön dass es in deiner Welt kein Platz für Qualitätsbewusste Automobilinteressenten gibt. Die Luxusstrategie von Mercedes geht ziemlich gut auf.

WiWi Gast schrieb am 16.04.2024:

ExBerater schrieb am 15.04.2024:

Neueste Meldungen: tesla wird 10% der weltweiten Mitarbeiter abbauen.

Willkommen in der Realität. Ging schneller als ich gedacht hätte

Wenn selbst der Technologieführer Tesla nur mittelmäßig klarkommt, sehe ich für Mercedes und BMW komplett schwarz. Neben BYD & Co. ist vielleicht noch Platz für Tesla und VW, nicht aber für Mercedes oder BMW.

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WiWi Gast

Tesla vs. Daimler/BMW/Audi

WiWi Gast schrieb am 16.04.2024:

ExBerater schrieb am 15.04.2024:

Neueste Meldungen: tesla wird 10% der weltweiten Mitarbeiter abbauen.

Willkommen in der Realität. Ging schneller als ich gedacht hätte

Wenn selbst der Technologieführer Tesla nur mittelmäßig klarkommt, sehe ich für Mercedes und BMW komplett schwarz. Neben BYD & Co. ist vielleicht noch Platz für Tesla und VW, nicht aber für Mercedes oder BMW.

Du vergleichst Äpfel und Birnen. Die Zielgruppen von Audi/Mercedes/BMW/Porsche ist eine andere als BYD/Tesla/VW. Die Premiummarken sind auch bei BEVs mit einem Kaufpreis über 70k mit Abstand Marktführer, sowohl in Europa, China und den USA. Es gibt nachdem Apple seine Autopläne abgeblasen hat keinen ernsthaften Wettbewerber von Audi/Mercedes/BMW/Porsche, der den Premiummarkt im Fokus hat. Mercedes und BMW gehören zudem zu den 3 profitabelsten Autobauern des Planeten. BYD und Tesla sind da weit, weit abgeschlagen.

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WiWi Gast

Tesla vs. Daimler/BMW/Audi

Die Marge von Tesla ist ja komplett zusammengebrochen. Nur noch 5,5 Prozent. Also weniger als die Hälfte der Premiumautomobilhersteller und auch deutlich weniger als VW, Stellantis, Toyota Hundai/Kia. -2,5 Mrd. Free-Cash-Flow ist brutal schlecht, kenne keinen anderen OEM auf der Welt mit negativen Cash-Flow. Der Umsatz sinkt auch rapide und das in einer Zeit in der VW, Toyota, Hundai/Kia und Co. alle ihren Umsatz steigern konnten. Alles zusammen genommen sieht das ganz schön düster aus. Mal sehen ob es Musk gelingt die Leute davon zu überzeugen, dass Tesla eine „KI-Robotik-Firma“ ist :D. Großartige Idee, nur ist es mit der Technik auf die Tesla setzt gar nicht möglich Level-5 zu erreichen. Tesla müsste dafür ihre gesamte Ausrichtung und Technik beim autonomen Fahren komplett neu ausrichten. Das kann Tesla gar nicht finanzieren :D.

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ExBerater

Tesla vs. Daimler/BMW/Audi

Irgendwie ist es von Seiten der Tesla Fans recht ruhig geworden in letzter Zeit.
Oh, das supercharger Team wird aufgelöst und entlassen.

WiWi Gast schrieb am 24.04.2024:

Die Marge von Tesla ist ja komplett zusammengebrochen. Nur noch 5,5 Prozent. Also weniger als die Hälfte der Premiumautomobilhersteller und auch deutlich weniger als VW, Stellantis, Toyota Hundai/Kia. -2,5 Mrd. Free-Cash-Flow ist brutal schlecht, kenne keinen anderen OEM auf der Welt mit negativen Cash-Flow. Der Umsatz sinkt auch rapide und das in einer Zeit in der VW, Toyota, Hundai/Kia und Co. alle ihren Umsatz steigern konnten. Alles zusammen genommen sieht das ganz schön düster aus. Mal sehen ob es Musk gelingt die Leute davon zu überzeugen, dass Tesla eine „KI-Robotik-Firma“ ist :D. Großartige Idee, nur ist es mit der Technik auf die Tesla setzt gar nicht möglich Level-5 zu erreichen. Tesla müsste dafür ihre gesamte Ausrichtung und Technik beim autonomen Fahren komplett neu ausrichten. Das kann Tesla gar nicht finanzieren :D.

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WiWi Gast

Tesla vs. Daimler/BMW/Audi

Was sollen Tesla Fans auch schreiben? Tesla ist zu einem Automobilhersteller im Massenmarkt mit mittelmäßigen Produkten mutiert. Die Finanzkennzahlen sind ein Albtraum und Besserung ist nicht in Sicht…

ExBerater schrieb am 06.05.2024:

Irgendwie ist es von Seiten der Tesla Fans recht ruhig geworden in letzter Zeit.
Oh, das supercharger Team wird aufgelöst und entlassen.

WiWi Gast schrieb am 24.04.2024:

Die Marge von Tesla ist ja komplett zusammengebrochen. Nur noch 5,5 Prozent. Also weniger als die Hälfte der Premiumautomobilhersteller und auch deutlich weniger als VW, Stellantis, Toyota Hundai/Kia. -2,5 Mrd. Free-Cash-Flow ist brutal schlecht, kenne keinen anderen OEM auf der Welt mit negativen Cash-Flow. Der Umsatz sinkt auch rapide und das in einer Zeit in der VW, Toyota, Hundai/Kia und Co. alle ihren Umsatz steigern konnten. Alles zusammen genommen sieht das ganz schön düster aus. Mal sehen ob es Musk gelingt die Leute davon zu überzeugen, dass Tesla eine „KI-Robotik-Firma“ ist :D. Großartige Idee, nur ist es mit der Technik auf die Tesla setzt gar nicht möglich Level-5 zu erreichen. Tesla müsste dafür ihre gesamte Ausrichtung und Technik beim autonomen Fahren komplett neu ausrichten. Das kann Tesla gar nicht finanzieren :D.

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WiWi Gast

Tesla vs. Daimler/BMW/Audi

In Deutschland hat die Marke VW bei den Elektroautos auch Tesla überholt. Der Marktanteil in Deutschland sieht aktuell wie folgt aus:
VW (Volumenmarke/Massenmarkt): 14,1%
Tesla (Volumenmarke/Massenmarkt): 11,8%
BMW (Premiummarke): 10,6%
Mercedes (Premiummarke): 9,5%
Audi (Premiummarke): 6,7%
Skoda (Volumenmarke/Massenmarkt): 5,2%

Der VW Konzern hat in Deutschland bei Elektroautos damit jetzt einen Marktanteil von 26% ohne Seat/Cupra und Porsche. Tesla nur von 11,8%. Es hieß hier im Thread ja sehr lange, dass Tesla uneinholbar vorne liegt und den Markt für Elektroautos dominieren wird. Das Gegenteil ist aber eingetreten, Tesla verliert bei Elektroautos dauerhaft in allen Märkten weltweit Marktanteile und VW gewinnt in fast allen Märkten weltweit Marktanteile. Das wird sich auch in nächster Zeit fortsetzen, weil Tesla kein wettbewerbsfähiges Produktportfolio hat. So ist es dann auch um die Tesla-Fans hier im Forum reichlich Still geworden…

antworten
ExBerater

Tesla vs. Daimler/BMW/Audi

Für Europa:

  • Volkswagen Gruppe: 20.7%
  • Tesla: 15.9%
  • Geely: 9.9% (das sind Polestar und Volvo)
  • BMW: 9.3%
  • Hyundai-Kia: 8.6%
  • Mercedes: 8.5%

Ich weiß aber gar nicht ob das jetzt gut oder schlecht ist. EVs haben es aktuell schwer. Kurz/mittelfristig wird der Verbrenner ein Revival erfahren zumindest in Europa. China ist völlig losgelöst vom Rest der Welt da zentral "gesteuert" was den Demand angeht, und zudem völlig anders was die Kundenerwartungen angeht. Eigentlich sollten VW und co sich intern splitten in "China vs Rest of World" wenn man den dortigen Bedarf und Anforderungen gerecht werden will.

Und ja Tesla... jetzt wieder über Nacht angekündigt die Preise für das ja im Grunde einzige Modell was sie haben (Y) um 6000 EUR gesenkt. Doch auch das ist wieder nur Augenwischerei da es nur kurzfristig ist und ohne Garantien,...)

WiWi Gast schrieb am 10.06.2024:

In Deutschland hat die Marke VW bei den Elektroautos auch Tesla überholt. Der Marktanteil in Deutschland sieht aktuell wie folgt aus:
VW (Volumenmarke/Massenmarkt): 14,1%
Tesla (Volumenmarke/Massenmarkt): 11,8%
BMW (Premiummarke): 10,6%
Mercedes (Premiummarke): 9,5%
Audi (Premiummarke): 6,7%
Skoda (Volumenmarke/Massenmarkt): 5,2%

Der VW Konzern hat in Deutschland bei Elektroautos damit jetzt einen Marktanteil von 26% ohne Seat/Cupra und Porsche. Tesla nur von 11,8%. Es hieß hier im Thread ja sehr lange, dass Tesla uneinholbar vorne liegt und den Markt für Elektroautos dominieren wird. Das Gegenteil ist aber eingetreten, Tesla verliert bei Elektroautos dauerhaft in allen Märkten weltweit Marktanteile und VW gewinnt in fast allen Märkten weltweit Marktanteile. Das wird sich auch in nächster Zeit fortsetzen, weil Tesla kein wettbewerbsfähiges Produktportfolio hat. So ist es dann auch um die Tesla-Fans hier im Forum reichlich Still geworden…

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WiWi Gast

Tesla vs. Daimler/BMW/Audi

China hat schon seit kurz nach Market Entry in China eine separate Produktpalette für den Markt dort

ExBerater schrieb am 10.06.2024:

Für Europa:

  • Volkswagen Gruppe: 20.7%
  • Tesla: 15.9%
  • Geely: 9.9% (das sind Polestar und Volvo)
  • BMW: 9.3%
  • Hyundai-Kia: 8.6%
  • Mercedes: 8.5%

Ich weiß aber gar nicht ob das jetzt gut oder schlecht ist. EVs haben es aktuell schwer. Kurz/mittelfristig wird der Verbrenner ein Revival erfahren zumindest in Europa. China ist völlig losgelöst vom Rest der Welt da zentral "gesteuert" was den Demand angeht, und zudem völlig anders was die Kundenerwartungen angeht. Eigentlich sollten VW und co sich intern splitten in "China vs Rest of World" wenn man den dortigen Bedarf und Anforderungen gerecht werden will.

Und ja Tesla... jetzt wieder über Nacht angekündigt die Preise für das ja im Grunde einzige Modell was sie haben (Y) um 6000 EUR gesenkt. Doch auch das ist wieder nur Augenwischerei da es nur kurzfristig ist und ohne Garantien,...)

WiWi Gast schrieb am 10.06.2024:

In Deutschland hat die Marke VW bei den Elektroautos auch Tesla überholt. Der Marktanteil in Deutschland sieht aktuell wie folgt aus:
VW (Volumenmarke/Massenmarkt): 14,1%
Tesla (Volumenmarke/Massenmarkt): 11,8%
BMW (Premiummarke): 10,6%
Mercedes (Premiummarke): 9,5%
Audi (Premiummarke): 6,7%
Skoda (Volumenmarke/Massenmarkt): 5,2%

Der VW Konzern hat in Deutschland bei Elektroautos damit jetzt einen Marktanteil von 26% ohne Seat/Cupra und Porsche. Tesla nur von 11,8%. Es hieß hier im Thread ja sehr lange, dass Tesla uneinholbar vorne liegt und den Markt für Elektroautos dominieren wird. Das Gegenteil ist aber eingetreten, Tesla verliert bei Elektroautos dauerhaft in allen Märkten weltweit Marktanteile und VW gewinnt in fast allen Märkten weltweit Marktanteile. Das wird sich auch in nächster Zeit fortsetzen, weil Tesla kein wettbewerbsfähiges Produktportfolio hat. So ist es dann auch um die Tesla-Fans hier im Forum reichlich Still geworden…

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ExBerater

Tesla vs. Daimler/BMW/Audi

Schon klar, das waren aber meist Varianten von älteren europäischen Plattformen oder?
Jetzt braucht man eher das Gegenteil. China will scheinbar das komplette Mickey Mouse Kino im Innenraum während Europa wieder viel mehr Knöpfe will (und das ggf sogar rechtlich erzwingen wird)

Im Übrigen hat das VW ja zuletzt für China angekündigt, also so falsch liege ich nicht ("lokale Produkte für den lokalen Markt")

WiWi Gast schrieb am 11.06.2024:

China hat schon seit kurz nach Market Entry in China eine separate Produktpalette für den Markt dort

ExBerater schrieb am 10.06.2024:

Für Europa:

  • Volkswagen Gruppe: 20.7%
  • Tesla: 15.9%
  • Geely: 9.9% (das sind Polestar und Volvo)
  • BMW: 9.3%
  • Hyundai-Kia: 8.6%
  • Mercedes: 8.5%

Ich weiß aber gar nicht ob das jetzt gut oder schlecht ist. EVs haben es aktuell schwer. Kurz/mittelfristig wird der Verbrenner ein Revival erfahren zumindest in Europa. China ist völlig losgelöst vom Rest der Welt da zentral "gesteuert" was den Demand angeht, und zudem völlig anders was die Kundenerwartungen angeht. Eigentlich sollten VW und co sich intern splitten in "China vs Rest of World" wenn man den dortigen Bedarf und Anforderungen gerecht werden will.

Und ja Tesla... jetzt wieder über Nacht angekündigt die Preise für das ja im Grunde einzige Modell was sie haben (Y) um 6000 EUR gesenkt. Doch auch das ist wieder nur Augenwischerei da es nur kurzfristig ist und ohne Garantien,...)

WiWi Gast schrieb am 10.06.2024:

In Deutschland hat die Marke VW bei den Elektroautos auch Tesla überholt. Der Marktanteil in Deutschland sieht aktuell wie folgt aus:
VW (Volumenmarke/Massenmarkt): 14,1%
Tesla (Volumenmarke/Massenmarkt): 11,8%
BMW (Premiummarke): 10,6%
Mercedes (Premiummarke): 9,5%
Audi (Premiummarke): 6,7%
Skoda (Volumenmarke/Massenmarkt): 5,2%

Der VW Konzern hat in Deutschland bei Elektroautos damit jetzt einen Marktanteil von 26% ohne Seat/Cupra und Porsche. Tesla nur von 11,8%. Es hieß hier im Thread ja sehr lange, dass Tesla uneinholbar vorne liegt und den Markt für Elektroautos dominieren wird. Das Gegenteil ist aber eingetreten, Tesla verliert bei Elektroautos dauerhaft in allen Märkten weltweit Marktanteile und VW gewinnt in fast allen Märkten weltweit Marktanteile. Das wird sich auch in nächster Zeit fortsetzen, weil Tesla kein wettbewerbsfähiges Produktportfolio hat. So ist es dann auch um die Tesla-Fans hier im Forum reichlich Still geworden…

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WiWi Gast

Tesla vs. Daimler/BMW/Audi

Und das versucht man überall zu verhindern. Einfuhrzölle, potentieller Ausschluss mancher Batteriesupplier.

Man muss China eines lassen, sie fokussieren sich auf eine Technologie und lassen dann einen extrem harten internen Wettbewerb ablaufen. Es gibt sehr viele Firmen und viele werden nicht überleben, aber die wenigen die es werden sind dann ziemlich gut in ihrem Bereich.

US Innovation ist ja im Autobereich kaum vorganden bis auf Tesla. Da hilft nur noch geopolitical Kriegsführung. Wir sind da ja kein Deut besser, aber haben moralisch immer noch die Wahrheit mit Löffeln gefressen.

ExBerater schrieb am 11.06.2024:

Schon klar, das waren aber meist Varianten von älteren europäischen Plattformen oder?
Jetzt braucht man eher das Gegenteil. China will scheinbar das komplette Mickey Mouse Kino im Innenraum während Europa wieder viel mehr Knöpfe will (und das ggf sogar rechtlich erzwingen wird)

Im Übrigen hat das VW ja zuletzt für China angekündigt, also so falsch liege ich nicht ("lokale Produkte für den lokalen Markt")

WiWi Gast schrieb am 11.06.2024:

China hat schon seit kurz nach Market Entry in China eine separate Produktpalette für den Markt dort

ExBerater schrieb am 10.06.2024:

Für Europa:

  • Volkswagen Gruppe: 20.7%
  • Tesla: 15.9%
  • Geely: 9.9% (das sind Polestar und Volvo)
  • BMW: 9.3%
  • Hyundai-Kia: 8.6%
  • Mercedes: 8.5%

Ich weiß aber gar nicht ob das jetzt gut oder schlecht ist. EVs haben es aktuell schwer. Kurz/mittelfristig wird der Verbrenner ein Revival erfahren zumindest in Europa. China ist völlig losgelöst vom Rest der Welt da zentral "gesteuert" was den Demand angeht, und zudem völlig anders was die Kundenerwartungen angeht. Eigentlich sollten VW und co sich intern splitten in "China vs Rest of World" wenn man den dortigen Bedarf und Anforderungen gerecht werden will.

Und ja Tesla... jetzt wieder über Nacht angekündigt die Preise für das ja im Grunde einzige Modell was sie haben (Y) um 6000 EUR gesenkt. Doch auch das ist wieder nur Augenwischerei da es nur kurzfristig ist und ohne Garantien,...)

WiWi Gast schrieb am 10.06.2024:

In Deutschland hat die Marke VW bei den Elektroautos auch Tesla überholt. Der Marktanteil in Deutschland sieht aktuell wie folgt aus:
VW (Volumenmarke/Massenmarkt): 14,1%
Tesla (Volumenmarke/Massenmarkt): 11,8%
BMW (Premiummarke): 10,6%
Mercedes (Premiummarke): 9,5%
Audi (Premiummarke): 6,7%
Skoda (Volumenmarke/Massenmarkt): 5,2%

Der VW Konzern hat in Deutschland bei Elektroautos damit jetzt einen Marktanteil von 26% ohne Seat/Cupra und Porsche. Tesla nur von 11,8%. Es hieß hier im Thread ja sehr lange, dass Tesla uneinholbar vorne liegt und den Markt für Elektroautos dominieren wird. Das Gegenteil ist aber eingetreten, Tesla verliert bei Elektroautos dauerhaft in allen Märkten weltweit Marktanteile und VW gewinnt in fast allen Märkten weltweit Marktanteile. Das wird sich auch in nächster Zeit fortsetzen, weil Tesla kein wettbewerbsfähiges Produktportfolio hat. So ist es dann auch um die Tesla-Fans hier im Forum reichlich Still geworden…

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WiWi Gast

Tesla vs. Daimler/BMW/Audi

Wir sind sogar viel besser! Die deutschen Premiummarken (Audi/BMW/Mercedes/Porsche) haben weltweit in jedem Markt bei BEV (Elektroautos) mit einem Wert über 60k den größten Marktanteil. Es braucht keine „Geopolitical Kriegsführung“. Trotzdem ist es richtig dort Strafzölle zu erlassen, wo es klare Belege für staatliche Subventionen gibt. Genau darauf läuft es in Europa wohl auch hinaus und ich gehe jede Wette ein, dass das anschließende Verfahren vor der WHO auch wieder Europa recht geben wird.

Das wir einen ganz anderen Umgang mit China brauchen ist doch jedem klar. Solange China nicht Reziprozität als Leitlinie annimmt liegt es in unserem tiefsten Interesse. Wenn China die Abschottung ihres Markets aufhebt oder auf das Niveau hier in Europa absenkt, wird sich die Stimmung auch wieder drehen. Die Ungleichbehandlung westlicher Firmen in China ist aber nicht mehr hinzunehmen, weil China jetzt selbst eine mächtige Wirtschaftsmacht ist.

Wenn Xi Jinping dann noch seine imperialistischen Fantasien von Taiwan und den Inseln der Philippinen aufgibt und den Schiedsspruch des Ständige Schiedshof in Den Haag anerkennt steht einer Annäherung auch nichts im Wege. Wenn nicht, dann wird’s halt eher Indien und Asean wo wir zukünftig mehr Geschäfte machen. So einfach ist das, wir müssen uns als EU/Deutschland nicht verstecken.

WiWi Gast schrieb am 11.06.2024:

Und das versucht man überall zu verhindern. Einfuhrzölle, potentieller Ausschluss mancher Batteriesupplier.

Man muss China eines lassen, sie fokussieren sich auf eine Technologie und lassen dann einen extrem harten internen Wettbewerb ablaufen. Es gibt sehr viele Firmen und viele werden nicht überleben, aber die wenigen die es werden sind dann ziemlich gut in ihrem Bereich.

US Innovation ist ja im Autobereich kaum vorganden bis auf Tesla. Da hilft nur noch geopolitical Kriegsführung. Wir sind da ja kein Deut besser, aber haben moralisch immer noch die Wahrheit mit Löffeln gefressen.

ExBerater schrieb am 11.06.2024:

Schon klar, das waren aber meist Varianten von älteren europäischen Plattformen oder?
Jetzt braucht man eher das Gegenteil. China will scheinbar das komplette Mickey Mouse Kino im Innenraum während Europa wieder viel mehr Knöpfe will (und das ggf sogar rechtlich erzwingen wird)

Im Übrigen hat das VW ja zuletzt für China angekündigt, also so falsch liege ich nicht ("lokale Produkte für den lokalen Markt")

WiWi Gast schrieb am 11.06.2024:

China hat schon seit kurz nach Market Entry in China eine separate Produktpalette für den Markt dort

ExBerater schrieb am 10.06.2024:

Für Europa:

  • Volkswagen Gruppe: 20.7%
  • Tesla: 15.9%
  • Geely: 9.9% (das sind Polestar und Volvo)
  • BMW: 9.3%
  • Hyundai-Kia: 8.6%
  • Mercedes: 8.5%

Ich weiß aber gar nicht ob das jetzt gut oder schlecht ist. EVs haben es aktuell schwer. Kurz/mittelfristig wird der Verbrenner ein Revival erfahren zumindest in Europa. China ist völlig losgelöst vom Rest der Welt da zentral "gesteuert" was den Demand angeht, und zudem völlig anders was die Kundenerwartungen angeht. Eigentlich sollten VW und co sich intern splitten in "China vs Rest of World" wenn man den dortigen Bedarf und Anforderungen gerecht werden will.

Und ja Tesla... jetzt wieder über Nacht angekündigt die Preise für das ja im Grunde einzige Modell was sie haben (Y) um 6000 EUR gesenkt. Doch auch das ist wieder nur Augenwischerei da es nur kurzfristig ist und ohne Garantien,...)

WiWi Gast schrieb am 10.06.2024:

In Deutschland hat die Marke VW bei den Elektroautos auch Tesla überholt. Der Marktanteil in Deutschland sieht aktuell wie folgt aus:
VW (Volumenmarke/Massenmarkt): 14,1%
Tesla (Volumenmarke/Massenmarkt): 11,8%
BMW (Premiummarke): 10,6%
Mercedes (Premiummarke): 9,5%
Audi (Premiummarke): 6,7%
Skoda (Volumenmarke/Massenmarkt): 5,2%

Der VW Konzern hat in Deutschland bei Elektroautos damit jetzt einen Marktanteil von 26% ohne Seat/Cupra und Porsche. Tesla nur von 11,8%. Es hieß hier im Thread ja sehr lange, dass Tesla uneinholbar vorne liegt und den Markt für Elektroautos dominieren wird. Das Gegenteil ist aber eingetreten, Tesla verliert bei Elektroautos dauerhaft in allen Märkten weltweit Marktanteile und VW gewinnt in fast allen Märkten weltweit Marktanteile. Das wird sich auch in nächster Zeit fortsetzen, weil Tesla kein wettbewerbsfähiges Produktportfolio hat. So ist es dann auch um die Tesla-Fans hier im Forum reichlich Still geworden…

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WiWi Gast

Tesla vs. Daimler/BMW/Audi

Wir sollten der BASF empfehlen, die 10 Mrd. China-Investition einfach nach Mumbai zu verlegen, Kernaussage im Proposal, "So einfach ist das"

Lass mich raten: Politikwissenschaftler*in?

Das mit den Strafzöllen: Das sieht Europa so, aber DE natürlich nicht :D Deutschland ausgenommen, haben die üblichen EU-Länder nämlich kein wichtiges Automotive-Geschäft in China, was gegensanktioniert werden könnte.

Man kann nur hoffen, dass die Politik auf unserer OEM CEOs hört.

WiWi Gast schrieb am 12.06.2024:

Wir sind sogar viel besser! Die deutschen Premiummarken (Audi/BMW/Mercedes/Porsche) haben weltweit in jedem Markt bei BEV (Elektroautos) mit einem Wert über 60k den größten Marktanteil. Es braucht keine „Geopolitical Kriegsführung“. Trotzdem ist es richtig dort Strafzölle zu erlassen, wo es klare Belege für staatliche Subventionen gibt. Genau darauf läuft es in Europa wohl auch hinaus und ich gehe jede Wette ein, dass das anschließende Verfahren vor der WHO auch wieder Europa recht geben wird.

Das wir einen ganz anderen Umgang mit China brauchen ist doch jedem klar. Solange China nicht Reziprozität als Leitlinie annimmt liegt es in unserem tiefsten Interesse. Wenn China die Abschottung ihres Markets aufhebt oder auf das Niveau hier in Europa absenkt, wird sich die Stimmung auch wieder drehen. Die Ungleichbehandlung westlicher Firmen in China ist aber nicht mehr hinzunehmen, weil China jetzt selbst eine mächtige Wirtschaftsmacht ist.

Wenn Xi Jinping dann noch seine imperialistischen Fantasien von Taiwan und den Inseln der Philippinen aufgibt und den Schiedsspruch des Ständige Schiedshof in Den Haag anerkennt steht einer Annäherung auch nichts im Wege. Wenn nicht, dann wird’s halt eher Indien und Asean wo wir zukünftig mehr Geschäfte machen. So einfach ist das, wir müssen uns als EU/Deutschland nicht verstecken.

Und das versucht man überall zu verhindern. Einfuhrzölle, potentieller Ausschluss mancher Batteriesupplier.

Man muss China eines lassen, sie fokussieren sich auf eine Technologie und lassen dann einen extrem harten internen Wettbewerb ablaufen. Es gibt sehr viele Firmen und viele werden nicht überleben, aber die wenigen die es werden sind dann ziemlich gut in ihrem Bereich.

US Innovation ist ja im Autobereich kaum vorganden bis auf Tesla. Da hilft nur noch geopolitical Kriegsführung. Wir sind da ja kein Deut besser, aber haben moralisch immer noch die Wahrheit mit Löffeln gefressen.

ExBerater schrieb am 11.06.2024:

Schon klar, das waren aber meist Varianten von älteren europäischen Plattformen oder?
Jetzt braucht man eher das Gegenteil. China will scheinbar das komplette Mickey Mouse Kino im Innenraum während Europa wieder viel mehr Knöpfe will (und das ggf sogar rechtlich erzwingen wird)

Im Übrigen hat das VW ja zuletzt für China angekündigt, also so falsch liege ich nicht ("lokale Produkte für den lokalen Markt")

WiWi Gast schrieb am 11.06.2024:

China hat schon seit kurz nach Market Entry in China eine separate Produktpalette für den Markt dort

ExBerater schrieb am 10.06.2024:

Für Europa:

  • Volkswagen Gruppe: 20.7%
  • Tesla: 15.9%
  • Geely: 9.9% (das sind Polestar und Volvo)
  • BMW: 9.3%
  • Hyundai-Kia: 8.6%
  • Mercedes: 8.5%

Ich weiß aber gar nicht ob das jetzt gut oder schlecht ist. EVs haben es aktuell schwer. Kurz/mittelfristig wird der Verbrenner ein Revival erfahren zumindest in Europa. China ist völlig losgelöst vom Rest der Welt da zentral "gesteuert" was den Demand angeht, und zudem völlig anders was die Kundenerwartungen angeht. Eigentlich sollten VW und co sich intern splitten in "China vs Rest of World" wenn man den dortigen Bedarf und Anforderungen gerecht werden will.

Und ja Tesla... jetzt wieder über Nacht angekündigt die Preise für das ja im Grunde einzige Modell was sie haben (Y) um 6000 EUR gesenkt. Doch auch das ist wieder nur Augenwischerei da es nur kurzfristig ist und ohne Garantien,...)

In Deutschland hat die Marke VW bei den Elektroautos auch Tesla überholt. Der Marktanteil in Deutschland sieht aktuell wie folgt aus:
VW (Volumenmarke/Massenmarkt): 14,1%
Tesla (Volumenmarke/Massenmarkt): 11,8%
BMW (Premiummarke): 10,6%
Mercedes (Premiummarke): 9,5%
Audi (Premiummarke): 6,7%
Skoda (Volumenmarke/Massenmarkt): 5,2%

Der VW Konzern hat in Deutschland bei Elektroautos damit jetzt einen Marktanteil von 26% ohne Seat/Cupra und Porsche. Tesla nur von 11,8%. Es hieß hier im Thread ja sehr lange, dass Tesla uneinholbar vorne liegt und den Markt für Elektroautos dominieren wird. Das Gegenteil ist aber eingetreten, Tesla verliert bei Elektroautos dauerhaft in allen Märkten weltweit Marktanteile und VW gewinnt in fast allen Märkten weltweit Marktanteile. Das wird sich auch in nächster Zeit fortsetzen, weil Tesla kein wettbewerbsfähiges Produktportfolio hat. So ist es dann auch um die Tesla-Fans hier im Forum reichlich Still geworden…

antworten
WiWi Gast

Tesla vs. Daimler/BMW/Audi

Selbst unsere Premiunhersteller wollen diese Zölle nicht in Europa. Es hilft einfach niemandem weiter, aber klar die Politik hat schon immer kluge Entscheidungen getroffen in dem Bereich.
Was ein Quatsch. Wenn deine Aussage stimmt dann sind alle Premiumhersteller extrem entspannt was die Zukunft betrifft....gilt sicherlich für Audi, VW und Mercedes;)

WiWi Gast schrieb am 12.06.2024:

Wir sind sogar viel besser! Die deutschen Premiummarken (Audi/BMW/Mercedes/Porsche) haben weltweit in jedem Markt bei BEV (Elektroautos) mit einem Wert über 60k den größten Marktanteil. Es braucht keine „Geopolitical Kriegsführung“. Trotzdem ist es richtig dort Strafzölle zu erlassen, wo es klare Belege für staatliche Subventionen gibt. Genau darauf läuft es in Europa wohl auch hinaus und ich gehe jede Wette ein, dass das anschließende Verfahren vor der WHO auch wieder Europa recht geben wird.

Das wir einen ganz anderen Umgang mit China brauchen ist doch jedem klar. Solange China nicht Reziprozität als Leitlinie annimmt liegt es in unserem tiefsten Interesse. Wenn China die Abschottung ihres Markets aufhebt oder auf das Niveau hier in Europa absenkt, wird sich die Stimmung auch wieder drehen. Die Ungleichbehandlung westlicher Firmen in China ist aber nicht mehr hinzunehmen, weil China jetzt selbst eine mächtige Wirtschaftsmacht ist.

Wenn Xi Jinping dann noch seine imperialistischen Fantasien von Taiwan und den Inseln der Philippinen aufgibt und den Schiedsspruch des Ständige Schiedshof in Den Haag anerkennt steht einer Annäherung auch nichts im Wege. Wenn nicht, dann wird’s halt eher Indien und Asean wo wir zukünftig mehr Geschäfte machen. So einfach ist das, wir müssen uns als EU/Deutschland nicht verstecken.

WiWi Gast schrieb am 11.06.2024:

Und das versucht man überall zu verhindern. Einfuhrzölle, potentieller Ausschluss mancher Batteriesupplier.

Man muss China eines lassen, sie fokussieren sich auf eine Technologie und lassen dann einen extrem harten internen Wettbewerb ablaufen. Es gibt sehr viele Firmen und viele werden nicht überleben, aber die wenigen die es werden sind dann ziemlich gut in ihrem Bereich.

US Innovation ist ja im Autobereich kaum vorganden bis auf Tesla. Da hilft nur noch geopolitical Kriegsführung. Wir sind da ja kein Deut besser, aber haben moralisch immer noch die Wahrheit mit Löffeln gefressen.

ExBerater schrieb am 11.06.2024:

Schon klar, das waren aber meist Varianten von älteren europäischen Plattformen oder?
Jetzt braucht man eher das Gegenteil. China will scheinbar das komplette Mickey Mouse Kino im Innenraum während Europa wieder viel mehr Knöpfe will (und das ggf sogar rechtlich erzwingen wird)

Im Übrigen hat das VW ja zuletzt für China angekündigt, also so falsch liege ich nicht ("lokale Produkte für den lokalen Markt")

WiWi Gast schrieb am 11.06.2024:

China hat schon seit kurz nach Market Entry in China eine separate Produktpalette für den Markt dort

ExBerater schrieb am 10.06.2024:

Für Europa:

  • Volkswagen Gruppe: 20.7%
  • Tesla: 15.9%
  • Geely: 9.9% (das sind Polestar und Volvo)
  • BMW: 9.3%
  • Hyundai-Kia: 8.6%
  • Mercedes: 8.5%

Ich weiß aber gar nicht ob das jetzt gut oder schlecht ist. EVs haben es aktuell schwer. Kurz/mittelfristig wird der Verbrenner ein Revival erfahren zumindest in Europa. China ist völlig losgelöst vom Rest der Welt da zentral "gesteuert" was den Demand angeht, und zudem völlig anders was die Kundenerwartungen angeht. Eigentlich sollten VW und co sich intern splitten in "China vs Rest of World" wenn man den dortigen Bedarf und Anforderungen gerecht werden will.

Und ja Tesla... jetzt wieder über Nacht angekündigt die Preise für das ja im Grunde einzige Modell was sie haben (Y) um 6000 EUR gesenkt. Doch auch das ist wieder nur Augenwischerei da es nur kurzfristig ist und ohne Garantien,...)

WiWi Gast schrieb am 10.06.2024:

In Deutschland hat die Marke VW bei den Elektroautos auch Tesla überholt. Der Marktanteil in Deutschland sieht aktuell wie folgt aus:
VW (Volumenmarke/Massenmarkt): 14,1%
Tesla (Volumenmarke/Massenmarkt): 11,8%
BMW (Premiummarke): 10,6%
Mercedes (Premiummarke): 9,5%
Audi (Premiummarke): 6,7%
Skoda (Volumenmarke/Massenmarkt): 5,2%

Der VW Konzern hat in Deutschland bei Elektroautos damit jetzt einen Marktanteil von 26% ohne Seat/Cupra und Porsche. Tesla nur von 11,8%. Es hieß hier im Thread ja sehr lange, dass Tesla uneinholbar vorne liegt und den Markt für Elektroautos dominieren wird. Das Gegenteil ist aber eingetreten, Tesla verliert bei Elektroautos dauerhaft in allen Märkten weltweit Marktanteile und VW gewinnt in fast allen Märkten weltweit Marktanteile. Das wird sich auch in nächster Zeit fortsetzen, weil Tesla kein wettbewerbsfähiges Produktportfolio hat. So ist es dann auch um die Tesla-Fans hier im Forum reichlich Still geworden…

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WiWi Gast

Tesla vs. Daimler/BMW/Audi

Genau das haben die EU, Bundesregierung und die ehemalige China Vorständin von BASF auch getan. BASF hat sich darüber hinweggesetzt und sich wie schon mit Russland (Nordstream, russische Gasfelder) in eine Abhängigkeit begeben. Weil dem CEO es nicht gefallen hat, dass die China Vorständin nicht auf seiner Linie war hat er sie rausgeworfen. Es ist erschreckend zu sehen, wie wenig Ahnung junge Akademiker über die wirtschaftlichen und politischen Zusammenhänge haben. Ihr solltet doch wissen, warum der BASF CEO so gegen die Bundesregierung geschossen hat. Das hat er doch nicht für den Wirtschaftsstandort Deutschland gemacht, sondern aus eigen Interesse, weil ihm die Bundesregierung die Investitionsgarantie für seine Investition in China verweigert hat.

Hier einige Quellen: www.sueddeutsche.de/wirtschaft/saori-dubourg-basf-rauswurf-kommentar-1.5757244?reduced=true

https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/schwellen-und-entwicklungslaender-regierung-baut-investitionsgarantien-um-und-will-wirtschaft-unabhaengiger-von-china-machen/29446446.html

Ich bin auch keine Politikwissenschaftlerin. Bin Director bei einer BB im M&A. Ich rate dir häufiger Handelsblatt, Manager-Magazin und New York Times zu lesen.

Die Mehrheit der deutschen Unternehmen ist für Strafzölle gegen China.

Hier die Quelle:
https://www.manager-magazin.de/unternehmen/autoindustrie/strafzoelle-auf-chinesische-elektroautos-mehrheit-der-deutschen-firmen-laut-umfrage-dafuer-a-de6409a5-8b43-4fba-97df-7c07554e1c70

An den anderen Poster:
Ich wiederhole noch einmal meine Aussage. Bei Elektroautos über 60k sind alle Premiummarken aus Deutschland in allen Ländern dieser Welt der klare Marktführer. Keiner der Deutschen Premiumhersteller macht sich über Tesla oder Chinesen sorgen. Die haben Sorge das der BEV Markt nicht so wächst wie gedacht und ihre Investitionen sich nicht auszahlen und damit ihre Marge schrumpft. Die haben Sorge, dass der chinesische Markt für Premium/Luxusautos weiter schwächelt und sie keine Ersatzmärkte finden um Wachstum zu generieren. Die haben Sorge, dass sich das Verbrennerverbot in der EU auf nach 2035 verschiebt (grundsätzlich die Planungssicherheit fehlt) und sie nochmal wieder neu ihre Investitionen planen müssen. Die haben Angst, dass der Rechtsruck in Deutschland sich negativ auf ihr Markenimage auswirkt und sie weniger Autos weltweit verkaufen. Aber wirklich niemand in der Chefetage bei Audi, BMW, Mercedes oder Porsche macht sich über Tesla oder Wettbewerber aus China sorgen. Woher beziehst du deine Infos? Hast du überhaupt Kontakt zum Top Management der Autobauer?

WiWi Gast schrieb am 12.06.2024:

Wir sollten der BASF empfehlen, die 10 Mrd. China-Investition einfach nach Mumbai zu verlegen, Kernaussage im Proposal, "So einfach ist das"

Lass mich raten: Politikwissenschaftler*in?

Das mit den Strafzöllen: Das sieht Europa so, aber DE natürlich nicht :D Deutschland ausgenommen, haben die üblichen EU-Länder nämlich kein wichtiges Automotive-Geschäft in China, was gegensanktioniert werden könnte.

Man kann nur hoffen, dass die Politik auf unserer OEM CEOs hört.

WiWi Gast schrieb am 12.06.2024:

Wir sind sogar viel besser! Die deutschen Premiummarken (Audi/BMW/Mercedes/Porsche) haben weltweit in jedem Markt bei BEV (Elektroautos) mit einem Wert über 60k den größten Marktanteil. Es braucht keine „Geopolitical Kriegsführung“. Trotzdem ist es richtig dort Strafzölle zu erlassen, wo es klare Belege für staatliche Subventionen gibt. Genau darauf läuft es in Europa wohl auch hinaus und ich gehe jede Wette ein, dass das anschließende Verfahren vor der WHO auch wieder Europa recht geben wird.

Das wir einen ganz anderen Umgang mit China brauchen ist doch jedem klar. Solange China nicht Reziprozität als Leitlinie annimmt liegt es in unserem tiefsten Interesse. Wenn China die Abschottung ihres Markets aufhebt oder auf das Niveau hier in Europa absenkt, wird sich die Stimmung auch wieder drehen. Die Ungleichbehandlung westlicher Firmen in China ist aber nicht mehr hinzunehmen, weil China jetzt selbst eine mächtige Wirtschaftsmacht ist.

Wenn Xi Jinping dann noch seine imperialistischen Fantasien von Taiwan und den Inseln der Philippinen aufgibt und den Schiedsspruch des Ständige Schiedshof in Den Haag anerkennt steht einer Annäherung auch nichts im Wege. Wenn nicht, dann wird’s halt eher Indien und Asean wo wir zukünftig mehr Geschäfte machen. So einfach ist das, wir müssen uns als EU/Deutschland nicht verstecken.

Und das versucht man überall zu verhindern. Einfuhrzölle, potentieller Ausschluss mancher Batteriesupplier.

Man muss China eines lassen, sie fokussieren sich auf eine Technologie und lassen dann einen extrem harten internen Wettbewerb ablaufen. Es gibt sehr viele Firmen und viele werden nicht überleben, aber die wenigen die es werden sind dann ziemlich gut in ihrem Bereich.

US Innovation ist ja im Autobereich kaum vorganden bis auf Tesla. Da hilft nur noch geopolitical Kriegsführung. Wir sind da ja kein Deut besser, aber haben moralisch immer noch die Wahrheit mit Löffeln gefressen.

ExBerater schrieb am 11.06.2024:

Schon klar, das waren aber meist Varianten von älteren europäischen Plattformen oder?
Jetzt braucht man eher das Gegenteil. China will scheinbar das komplette Mickey Mouse Kino im Innenraum während Europa wieder viel mehr Knöpfe will (und das ggf sogar rechtlich erzwingen wird)

Im Übrigen hat das VW ja zuletzt für China angekündigt, also so falsch liege ich nicht ("lokale Produkte für den lokalen Markt")

WiWi Gast schrieb am 11.06.2024:

China hat schon seit kurz nach Market Entry in China eine separate Produktpalette für den Markt dort

ExBerater schrieb am 10.06.2024:

Für Europa:

  • Volkswagen Gruppe: 20.7%
  • Tesla: 15.9%
  • Geely: 9.9% (das sind Polestar und Volvo)
  • BMW: 9.3%
  • Hyundai-Kia: 8.6%
  • Mercedes: 8.5%

Ich weiß aber gar nicht ob das jetzt gut oder schlecht ist. EVs haben es aktuell schwer. Kurz/mittelfristig wird der Verbrenner ein Revival erfahren zumindest in Europa. China ist völlig losgelöst vom Rest der Welt da zentral "gesteuert" was den Demand angeht, und zudem völlig anders was die Kundenerwartungen angeht. Eigentlich sollten VW und co sich intern splitten in "China vs Rest of World" wenn man den dortigen Bedarf und Anforderungen gerecht werden will.

Und ja Tesla... jetzt wieder über Nacht angekündigt die Preise für das ja im Grunde einzige Modell was sie haben (Y) um 6000 EUR gesenkt. Doch auch das ist wieder nur Augenwischerei da es nur kurzfristig ist und ohne Garantien,...)

In Deutschland hat die Marke VW bei den Elektroautos auch Tesla überholt. Der Marktanteil in Deutschland sieht aktuell wie folgt aus:
VW (Volumenmarke/Massenmarkt): 14,1%
Tesla (Volumenmarke/Massenmarkt): 11,8%
BMW (Premiummarke): 10,6%
Mercedes (Premiummarke): 9,5%
Audi (Premiummarke): 6,7%
Skoda (Volumenmarke/Massenmarkt): 5,2%

Der VW Konzern hat in Deutschland bei Elektroautos damit jetzt einen Marktanteil von 26% ohne Seat/Cupra und Porsche. Tesla nur von 11,8%. Es hieß hier im Thread ja sehr lange, dass Tesla uneinholbar vorne liegt und den Markt für Elektroautos dominieren wird. Das Gegenteil ist aber eingetreten, Tesla verliert bei Elektroautos dauerhaft in allen Märkten weltweit Marktanteile und VW gewinnt in fast allen Märkten weltweit Marktanteile. Das wird sich auch in nächster Zeit fortsetzen, weil Tesla kein wettbewerbsfähiges Produktportfolio hat. So ist es dann auch um die Tesla-Fans hier im Forum reichlich Still geworden…

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