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Startup Karriere-Killer

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WiWi Gast

Startup Karriere-Killer

Wie der Titel schon sagt.

Bin trotz UB T2 und IGM Angebote in ein Startup als Founders Associate eingestiegen, weil cooler Sektor und Glaube an Equity.
Merke aber leider, dass non-stop Chaos und ÖD Gehalt bei 50h nicht zu mir passt.
Auch das aufgesetzte Cool sein in der Berliner Bubble geht irgendwann auf die Nerven, weil man lieber mal Professionalität und weniger Fake setzen sollte.

Ich bin mich jetzt am bewerben, aber von allen Konzernen gibts nur Absagen.
Werde nur von anderen Startups angesprochen, so es jedoch auch wieder schlechte WLB bei Hungerlohn gibt.

  • War jemand in einer ähnlichen Situation?
  • Bleibt eventuell noch der Umweg über UB/Big4, um im Konzern zu kommen?
  • Oder zerstört Startup Erfahrung die Karriere und man muss mit ÖD Gehalt bei UB arbeitszeiten und 0 Benefits (ausser Tischkicker) leben?
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WiWi Gast

Startup Karriere-Killer

Eine Frage weil es mich tendenziell auch zu Startups zieht: was für eine Art von Startup war das? Habt ihr bspw. renommierte VCs drinne?

Mein Eindruck: Startup ungöeich Startup. Würde vermuten es gibt da vgl. zu UBs auch sowas wie "Tiers" ...

WiWi Gast schrieb am 03.03.2026:

Wie der Titel schon sagt.

Bin trotz UB T2 und IGM Angebote in ein Startup als Founders Associate eingestiegen, weil cooler Sektor und Glaube an Equity.
Merke aber leider, dass non-stop Chaos und ÖD Gehalt bei 50h nicht zu mir passt.
Auch das aufgesetzte Cool sein in der Berliner Bubble geht irgendwann auf die Nerven, weil man lieber mal Professionalität und weniger Fake setzen sollte.

Ich bin mich jetzt am bewerben, aber von allen Konzernen gibts nur Absagen.
Werde nur von anderen Startups angesprochen, so es jedoch auch wieder schlechte WLB bei Hungerlohn gibt.

  • War jemand in einer ähnlichen Situation?
  • Bleibt eventuell noch der Umweg über UB/Big4, um im Konzern zu kommen?
  • Oder zerstört Startup Erfahrung die Karriere und man muss mit ÖD Gehalt bei UB arbeitszeiten und 0 Benefits (ausser Tischkicker) leben?
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ExBerater

Startup Karriere-Killer

Mit der Karriere ist es - zumal in Deutschland - wie folgt:
Je klarer dein Profil, desto mehr Optionen.
die meisten Unternehmen (bzw die Recruiter und HR Abteilungen) haben eine Checkliste, und man muss genau alle Punkte abhaken.

  • Hat der Kandidat in unserer Branche gearbeitet, idealerweise bei den 2-3 relevanten Wettbewerbern
  • Hat der Kandidat genau in dem Funktionsbereich gearbeitet für den wir suchen (Finanzen, Controlling, ...)
    -...

Da fällt einem das, was für viele den Charme von Startups ausmacht, eben schnell auf die Füße. Keine klaren Aufgaben, kein einseitiger Funktionsbereich, unbekannte Branche, No-Name/Brand als Firma,...

Das Ding ist: Der Wechsel Startup zu Konzern ist aufgrund dieser Themen der denkbar schwerste. Gerade im Konzern hast du diese Strichlisten-Abhaker und kleinkarierte Denkweisen.
Man muss dann schon genau die Firmen finden, die genau das wieder wertschätzen. Das sind aber dann eben meist auch nur Startups. Ich würde es aber auch bei kleineren Firmen versuchen in deiner Branche.

antworten
WiWi Gast

Startup Karriere-Killer

Man kann das auch entgegengesetzt deuten:
Je weniger spezialisiert das Profil und je umfangreicher die Erfahrungen in verschiedenen Branchen und Funktionen, desto höher ist auch die horizontale Beweglichkeit für neue Verwendungen.
Und gerade bei den Strategie und Managementthemen können Generalisten ihre Expertise am besten einbringen.

Dass die typisch deutsche Konzern-HR jedoch nur selten so weit denkt, ist ein anderes Thema.

ExBerater schrieb am 04.03.2026:

Mit der Karriere ist es - zumal in Deutschland - wie folgt:
Je klarer dein Profil, desto mehr Optionen.
die meisten Unternehmen (bzw die Recruiter und HR Abteilungen) haben eine Checkliste, und man muss genau alle Punkte abhaken.

  • Hat der Kandidat in unserer Branche gearbeitet, idealerweise bei den 2-3 relevanten Wettbewerbern
  • Hat der Kandidat genau in dem Funktionsbereich gearbeitet für den wir suchen (Finanzen, Controlling, ...)
    -...

Da fällt einem das, was für viele den Charme von Startups ausmacht, eben schnell auf die Füße. Keine klaren Aufgaben, kein einseitiger Funktionsbereich, unbekannte Branche, No-Name/Brand als Firma,...

Das Ding ist: Der Wechsel Startup zu Konzern ist aufgrund dieser Themen der denkbar schwerste. Gerade im Konzern hast du diese Strichlisten-Abhaker und kleinkarierte Denkweisen.
Man muss dann schon genau die Firmen finden, die genau das wieder wertschätzen. Das sind aber dann eben meist auch nur Startups. Ich würde es aber auch bei kleineren Firmen versuchen in deiner Branche.

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WiWi Gast

Startup Karriere-Killer

Wenn noch kein Master vorhanden MBA machen und nochmal ein Praktikum, wenn nicht Schlagzahl an Bewerbungen erhöhen und Kompetenzen genau auf die Stelle anpassen. Es ist ja schwer zu kontrollieren welche Aufgabe du genau in dem Start Up übernommen hast, da das alles fließend ist. Umweg über schon stark gewachsenes ScaleUp auch denkbar.

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WiWi Gast

Startup Karriere-Killer

Für was hast du dich denn beworben? In D ist es oft so, dass Selbsständigkeit bzw. Arbeit bei Startup nicht ernst genommen werden. Du bekommt schon Jobs in Konzernen, aber halt nicht die, die du nach der selben Anzahl an Jahren Berufserfahrung in der Industry bekämst, sondern Jobs für Leute mit weniger Erfahrung, sprich eher Junior Stellen. Dann klappt das auch.

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WiWi Gast

Startup Karriere-Killer

WiWi Gast schrieb am 04.03.2026:

Ich nehme als Unternehmer die Konzernleute auch nicht Ernst.

Ich würde es gar nicht so streng sehen, aber arbeitstechnisch sind das einfach zwei Welten.

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WiWi Gast

Startup Karriere-Killer

Ist ohne weitere Anhaltspunkte zu Stadium und Branche des StartUps und der Tätigkeit (klingt nach ner Art Vorstandsassistenz) schwer.

Grundsätzlich sollte der Umweg über UB/Big 4 zu Konzern aber weiterhin offen sein.
Ist sicher kein Minuspunkt Start Up probiert zu haben, und festgestellt zu haben, dass das nicht zu einem passt. Einfach über Bewerbungen probieren in den Bereich der zu Studium und/oder aktueller Tätigkeit passt

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