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Berufseinstieg: Wo & WieEY

Wirecard-Skandal und Berufseinstieg bei EY

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WiWi Gast

Wirecard-Skandal und Berufseinstieg bei EY

Hey,

ich habe meinen Bachelor in Informatik im Juni abgeschlossen und von EY ein Angebot für einen Einstieg im Oktober bekommen im Bereich IT Risk and Assurance.

Da ich mich für einen Einstieg ins Consulting interessiere und derzeit alle anderen Alternativen aufgrund von Corona eher schlecht aussehen werde ich das Angebot annehmen, trotzdem habe ich schon einige Bedenken wegen des aktuellen Wirecard-Skandals und ob das evtl. auf meinen Einstieg Auswirkungen haben könnte.

Was denkt ihr?

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V0llM8

Wirecard-Skandal und Berufseinstieg bei EY

Wir beruhigen uns jetzt alle wieder. Einiges wird heißer gekocht, als es letzten Endes ist.

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Karush

Wirecard-Skandal und Berufseinstieg bei EY

V0llM8 schrieb am 11.07.2020:

Wir beruhigen uns jetzt alle wieder. Einiges wird heißer gekocht, als es letzten Endes ist.

This. Hier wird so getan als würde EY innerhalb der nächsten Monate vom Erdboden verschwinden.

  1. Wird sich das noch über Jahre ziehen
  2. Das aller aller letzte was passieren wird ist eine Zerschlagung oder ähnliches von EY, weil dann die Marktkonzentration der "Big 3" viel zu hoch wäre und das will die Politik unter überhaupt gar keinen Umständen.

My Prediction: Bisschen Reputationsschaden, bisschen Geldstrafe und alles läuft weiter wie gehabt. Cheers.

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WiWi Gast

Wirecard-Skandal und Berufseinstieg bei EY

Als Informatiker sollte es für dich viele andere Möglichkeiten geben. Wenn nicht, würde ich trotzdem annehmen und später so schnell wie möglich wechseln. Die finden momentan wahrscheinlich nicht so viele Leute

WiWi Gast schrieb am 11.07.2020:

Hey,

ich habe meinen Bachelor in Informatik im Juni abgeschlossen und von EY ein Angebot für einen Einstieg im Oktober bekommen im Bereich IT Risk and Assurance.

Da ich mich für einen Einstieg ins Consulting interessiere und derzeit alle anderen Alternativen aufgrund von Corona eher schlecht aussehen werde ich das Angebot annehmen, trotzdem habe ich schon einige Bedenken wegen des aktuellen Wirecard-Skandals und ob das evtl. auf meinen Einstieg Auswirkungen haben könnte.

Was denkt ihr?

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WiWi Gast

Wirecard-Skandal und Berufseinstieg bei EY

Lustigerweise wurde das alles auch so betrachtet als bei Wirecard aufkam, dass es sich "womöglich" (damals noch) um Bilanzfälschung handeln "könnte".
Ich kann mich nur zu gut erinnern, dass beinahe jeder hier auf Wiwi-Treff das alles als übertrieben abgetan hat und nachkaufen wollte.

Ich würde vorsichtig bleiben bei der ganzen Sache, so viel dazu. Die Wahrscheinlichkeit, dass EY da richtig Stress kriegt analog zu Arthur Anderson ist zwar gering, aber Sie ist um ein Vielfaches höher im Moment als bei den anderen 3 Großen.

Karush schrieb am 11.07.2020:

V0llM8 schrieb am 11.07.2020:

Wir beruhigen uns jetzt alle wieder. Einiges wird heißer gekocht, als es letzten Endes ist.

This. Hier wird so getan als würde EY innerhalb der nächsten Monate vom Erdboden verschwinden.

  1. Wird sich das noch über Jahre ziehen
  2. Das aller aller letzte was passieren wird ist eine Zerschlagung oder ähnliches von EY, weil dann die Marktkonzentration der "Big 3" viel zu hoch wäre und das will die Politik unter überhaupt gar keinen Umständen.

My Prediction: Bisschen Reputationsschaden, bisschen Geldstrafe und alles läuft weiter wie gehabt. Cheers.

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WiWi Gast

Wirecard-Skandal und Berufseinstieg bei EY

EY hat den Betrug entdeckt. Von daher keine Gefahr und der Reputation eher zuträglich

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WiWi Gast

Wirecard-Skandal und Berufseinstieg bei EY

Ha ha ha... selten so gelacht. Wenn dann hat die Financial Times den Betrug entdeckt und evtl. noch KPMG, aber ganz sicher nicht EY

WiWi Gast schrieb am 12.07.2020:

EY hat den Betrug entdeckt. Von daher keine Gefahr und der Reputation eher zuträglich

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WiWi Gast

Wirecard-Skandal und Berufseinstieg bei EY

WiWi Gast schrieb am 12.07.2020:

EY hat den Betrug entdeckt. Von daher keine Gefahr und der Reputation eher zuträglich

Wo hat denn bitte EY den Betrug entdeckt? Wirecard konnte EY mehrmals vetrösten und EY, weil sie nicht so einen großen Kunden verlieren wollen, hat da natürlich mitgespielt. Der Betrug wurde erst durch die Strafverfolgung aufgedeckt, die dann auch mal tiefer in das Problem geschaut hat, wozu ja EY offensichtlich nicht in der Lage war. EY hat hier als Prüfungsbehörde meiner Ansicht nach nicht richtig geprüft und sich an der Nase herumführen lassen.

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WiWi Gast

Wirecard-Skandal und Berufseinstieg bei EY

WiWi Gast schrieb am 12.07.2020:

EY hat den Betrug entdeckt. Von daher keine Gefahr und der Reputation eher zuträglich

EY hat den Betrug nicht entdeckt, nach der Sonderprüfung von KPMG hatten Sie einfach keine andere Wahl als das Testat zu verweigern.

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WiWi Gast

Wirecard-Skandal und Berufseinstieg bei EY

WiWi Gast schrieb am 12.07.2020:

EY hat den Betrug entdeckt. Von daher keine Gefahr und der Reputation eher zuträglich

Mach dich nicht lächerlich, EY hatte genau eine Aufgabe: die Richtigkeit der erstellten Bilanz zu überprüfen, d.h. derartige Betrugsversuche aufzudecken. Die werden ganz sicher keine Lorbeeren dafür ernten, dass sie (endlich) ihren Job erledigt haben.

antworten
WiWi Gast

Wirecard-Skandal und Berufseinstieg bei EY

Stimme ich zu, muss allerdings widersprechen, dass Wirecard ein "großer" Kunde war. Die haben, wenn ich es richtig in Erinnerung habe 3Mio für die Prüfung und 700k für Beratungsleistungen EY gezahlt. Das ist verglichen mit anderen Mandaten ein Witz.

WiWi Gast schrieb am 12.07.2020:

WiWi Gast schrieb am 12.07.2020:

EY hat den Betrug entdeckt. Von daher keine Gefahr und der Reputation eher zuträglich

Wo hat denn bitte EY den Betrug entdeckt? Wirecard konnte EY mehrmals vetrösten und EY, weil sie nicht so einen großen Kunden verlieren wollen, hat da natürlich mitgespielt. Der Betrug wurde erst durch die Strafverfolgung aufgedeckt, die dann auch mal tiefer in das Problem geschaut hat, wozu ja EY offensichtlich nicht in der Lage war. EY hat hier als Prüfungsbehörde meiner Ansicht nach nicht richtig geprüft und sich an der Nase herumführen lassen.

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WiWi Gast

Wirecard-Skandal und Berufseinstieg bei EY

Um all die vorher öffentlich aufgetauchten Hinweise nicht zu sehen, muss man die Augen schon fest zusammen kneifen- meine persönliche Meinung

WiWi Gast schrieb am 12.07.2020:

WiWi Gast schrieb am 12.07.2020:

EY hat den Betrug entdeckt. Von daher keine Gefahr und der Reputation eher zuträglich

Wo hat denn bitte EY den Betrug entdeckt? Wirecard konnte EY mehrmals vetrösten und EY, weil sie nicht so einen großen Kunden verlieren wollen, hat da natürlich mitgespielt. Der Betrug wurde erst durch die Strafverfolgung aufgedeckt, die dann auch mal tiefer in das Problem geschaut hat, wozu ja EY offensichtlich nicht in der Lage war. EY hat hier als Prüfungsbehörde meiner Ansicht nach nicht richtig geprüft und sich an der Nase herumführen lassen.

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WiWi Gast

Wirecard-Skandal und Berufseinstieg bei EY

WiWi Gast schrieb am 12.07.2020:

EY hat den Betrug entdeckt. Von daher keine Gefahr und der Reputation eher zuträglich

Hahahahaha, ohne Financial Times und im Anschluss KPMG hätte EY auch den Abschluss für 2019 uneingeschränkt testiert...

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WiWi Gast

Wirecard-Skandal und Berufseinstieg bei EY

WiWi Gast schrieb am 12.07.2020:

Stimme ich zu, muss allerdings widersprechen, dass Wirecard ein "großer" Kunde war. Die haben, wenn ich es richtig in Erinnerung habe 3Mio für die Prüfung und 700k für Beratungsleistungen EY gezahlt. Das ist verglichen mit anderen Mandaten ein Witz.

WiWi Gast schrieb am 12.07.2020:

WiWi Gast schrieb am 12.07.2020:

EY hat den Betrug entdeckt. Von daher keine Gefahr und der Reputation eher zuträglich

Wo hat denn bitte EY den Betrug entdeckt? Wirecard konnte EY mehrmals vetrösten und EY, weil sie nicht so einen großen Kunden verlieren wollen, hat da natürlich mitgespielt. Der Betrug wurde erst durch die Strafverfolgung aufgedeckt, die dann auch mal tiefer in das Problem geschaut hat, wozu ja EY offensichtlich nicht in der Lage war. EY hat hier als Prüfungsbehörde meiner Ansicht nach nicht richtig geprüft und sich an der Nase herumführen lassen.

Ist nichts alles klar..

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Karush

Wirecard-Skandal und Berufseinstieg bei EY

WiWi Gast schrieb am 12.07.2020:

WiWi Gast schrieb am 12.07.2020:

EY hat den Betrug entdeckt. Von daher keine Gefahr und der Reputation eher zuträglich

Mach dich nicht lächerlich, EY hatte genau eine Aufgabe: die Richtigkeit der erstellten Bilanz zu überprüfen, d.h. derartige Betrugsversuche aufzudecken. Die werden ganz sicher keine Lorbeeren dafür ernten, dass sie (endlich) ihren Job erledigt haben.

puh also bitte korrigiere mich jemand, wenn ich da falsch liege. Aber meines Wissens nach ist es eben gerade NICHT die Aufgabe eines Wirtschaftsprüfers Betrugsversuche aufzudecken - dafür gibt ist die Forensic. EY hat eine Bilanzprüfung vorgenommen, aber wenn es dort ein Netzwerk von vielen Personen (davon ist auszugehen) gegeben hat, die bewusst Saldenbestätigungen etc. gefälscht haben, dann ist es für EY weder möglich, noch erforderlich gewesen das über einen Audit herauszufinden. Disclaimer: Tatsächlich nur meine Meinung als Laie, daher gerne offen für andere Meinungen/Aufklärung

antworten
WiWi Gast

Wirecard-Skandal und Berufseinstieg bei EY

Habe gerade noch einmal in den 2018 Abschluss von Wirecard reingeschaut: kein Hinweis, dass der Cashbestand bei Treuhändern liegt. Sehr schwach von EY und alleine dafür sollten sie bestraft werden.

antworten
WiWi Gast

Wirecard-Skandal und Berufseinstieg bei EY

Karush schrieb am 12.07.2020:

puh also bitte korrigiere mich jemand, wenn ich da falsch liege. Aber meines Wissens nach ist es eben gerade NICHT die Aufgabe eines Wirtschaftsprüfers Betrugsversuche aufzudecken - dafür gibt ist die Forensic. EY hat eine Bilanzprüfung vorgenommen, aber wenn es dort ein Netzwerk von vielen Personen (davon ist auszugehen) gegeben hat, die bewusst Saldenbestätigungen etc. gefälscht haben, dann ist es für EY weder möglich, noch erforderlich gewesen das über einen Audit herauszufinden. Disclaimer: Tatsächlich nur meine Meinung als Laie, daher gerne offen für andere Meinungen/Aufklärung

Jein.

Die Auklärung von Fraud ist nicht Ziel und Fokus der Prüfung - ergibt sich aber natürlich indirekt daraus, dass es ja das Ziel ist einen nicht wesentlich falschen Jahresabschluss zu testieren. In der Praxis bedeutet dies, dass man grobe Prüfungshandlungen vornimmt um Betrugsrisiken einzuschätzen und wie das Unternehmen selbst diese adressiert. Dabei ist explizit auch das Umfeld des Unternehmens inklusive Presse-Berichterstattung in die Überlegungen einzubeziehen. Wenn sich aus diesen Prüfungshandlungen (wie meist) nichts konkretes ergibt, war es das erst einmal.

Des weiteren behält man während der laufenden Prüfung immer im Hinterkopf, dass wenn man etwas entdeckt, was seltsam ist, man immer auch kurz überlegen sollte, ob dahinter vielleicht ein bewusster Betrug steckt.

Auf Wirecard bezogen:
Hier hätte ich als Prüfer
a) im Rahmen der Fraud-Prüfung vorab einmal nachgebohrt, was es mit der kritischen FT-Berichterstattung auf sich haben könnte und schonmal angekündigt, dass ich für das Asien-Geschäft detaillierte Nachweise sehen möchte.
b) bei der konkreten Prüfung des Asien-Geschäfts hätte ich den Umfang der Prüfung ausgeweitet und erhöhten Wert auf externe Bestätigungen gelegt.

Wenn EY das so gemacht hat und einfach nur komplett übers Ohr gehauen wurde, dann sind sie berufsrechtlich aus der Sache raus - Image-technisch ist es natürlich dennoch ungünstig.

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WiWi Gast

Wirecard-Skandal und Berufseinstieg bei EY

WiWi Gast schrieb am 12.07.2020:

Habe gerade noch einmal in den 2018 Abschluss von Wirecard reingeschaut: kein Hinweis, dass der Cashbestand bei Treuhändern liegt. Sehr schwach von EY und alleine dafür sollten sie bestraft werden.

Dann zeig doch mal die Vorschrift dass es da rein muss?
Richtiger Keyboard warrior

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Karush

Wirecard-Skandal und Berufseinstieg bei EY

WiWi Gast schrieb am 12.07.2020:

Karush schrieb am 12.07.2020:

puh also bitte korrigiere mich jemand, wenn ich da falsch liege. Aber meines Wissens nach ist es eben gerade NICHT die Aufgabe eines Wirtschaftsprüfers Betrugsversuche aufzudecken - dafür gibt ist die Forensic. EY hat eine Bilanzprüfung vorgenommen, aber wenn es dort ein Netzwerk von vielen Personen (davon ist auszugehen) gegeben hat, die bewusst Saldenbestätigungen etc. gefälscht haben, dann ist es für EY weder möglich, noch erforderlich gewesen das über einen Audit herauszufinden. Disclaimer: Tatsächlich nur meine Meinung als Laie, daher gerne offen für andere Meinungen/Aufklärung

Jein.

Die Auklärung von Fraud ist nicht Ziel und Fokus der Prüfung - ergibt sich aber natürlich indirekt daraus, dass es ja das Ziel ist einen nicht wesentlich falschen Jahresabschluss zu testieren. In der Praxis bedeutet dies, dass man grobe Prüfungshandlungen vornimmt um Betrugsrisiken einzuschätzen und wie das Unternehmen selbst diese adressiert. Dabei ist explizit auch das Umfeld des Unternehmens inklusive Presse-Berichterstattung in die Überlegungen einzubeziehen. Wenn sich aus diesen Prüfungshandlungen (wie meist) nichts konkretes ergibt, war es das erst einmal.

Des weiteren behält man während der laufenden Prüfung immer im Hinterkopf, dass wenn man etwas entdeckt, was seltsam ist, man immer auch kurz überlegen sollte, ob dahinter vielleicht ein bewusster Betrug steckt.

Auf Wirecard bezogen:
Hier hätte ich als Prüfer
a) im Rahmen der Fraud-Prüfung vorab einmal nachgebohrt, was es mit der kritischen FT-Berichterstattung auf sich haben könnte und schonmal angekündigt, dass ich für das Asien-Geschäft detaillierte Nachweise sehen möchte.
b) bei der konkreten Prüfung des Asien-Geschäfts hätte ich den Umfang der Prüfung ausgeweitet und erhöhten Wert auf externe Bestätigungen gelegt.

Wenn EY das so gemacht hat und einfach nur komplett übers Ohr gehauen wurde, dann sind sie berufsrechtlich aus der Sache raus - Image-technisch ist es natürlich dennoch ungünstig.

Denke das genau das der Fall ist ... ich meine, man sieht ja am Ex-Vorstand wie viel kriminelle Energie das Management hatte und wie tiefgehend dort vermutlich betrogen wurde - alle dachten er wäre in die Philippinen und Wochen später stellt sich raus, dass seine Einreisedokumente gefälscht waren, also die entsprechenden Personen die es ausgestellt haben wohl bestochen wurden, denn diese wurden danach direkt des Dienstes freigestellt.

Es ist also nicht unwahrscheinlich, dass einige Verantwortliche wie z.B. die angebliche Bank/Treuhänder etc. bestochen wurden. Nicht nur eine einzelne Person, sondern wahrscheinlich einige. Und alle haben dann gezielt alles in ihrer Macht stehende getan um EY zu täuschen. Da kann man auch als Wirtschaftsprüfer irgendwann nichts mehr machen. Bin gespannt was da in den nächsten Wochen/Monaten/Jahren so alles rauskommen wird, denn da scheinen sehr viele Leute dran beteiligt gewesen zu sein.

antworten
WiWi Gast

Wirecard-Skandal und Berufseinstieg bei EY

man kann die Dinge natürlich auch einfach verdrehen.. interessante Argumentation und schon steht EY als Opfer da

Denke das genau das der Fall ist ... ich meine, man sieht ja am Ex-Vorstand wie viel kriminelle Energie das Management hatte und wie tiefgehend dort vermutlich betrogen wurde - alle dachten er wäre in die Philippinen und Wochen später stellt sich raus, dass seine Einreisedokumente gefälscht waren, also die entsprechenden Personen die es ausgestellt haben wohl bestochen wurden, denn diese wurden danach direkt des Dienstes freigestellt.

Es ist also nicht unwahrscheinlich, dass einige Verantwortliche wie z.B. die angebliche Bank/Treuhänder etc. bestochen wurden.

Nicht nur eine einzelne Person, sondern wahrscheinlich einige. Und alle haben dann gezielt alles in ihrer Macht stehende getan um EY zu täuschen. Da kann man auch als Wirtschaftsprüfer irgendwann nichts mehr machen. Bin gespannt was da in den nächsten Wochen/Monaten/Jahren so alles rauskommen wird, denn da scheinen sehr viele Leute dran beteiligt gewesen zu sein.

antworten
WiWi Gast

Wirecard-Skandal und Berufseinstieg bei EY

WiWi Gast schrieb am 13.07.2020:

man kann die Dinge natürlich auch einfach verdrehen.. interessante Argumentation und schon steht EY als Opfer da

Denke das genau das der Fall ist ... ich meine, man sieht ja am Ex-Vorstand wie viel kriminelle Energie das Management hatte und wie tiefgehend dort vermutlich betrogen wurde - alle dachten er wäre in die Philippinen und Wochen später stellt sich raus, dass seine Einreisedokumente gefälscht waren, also die entsprechenden Personen die es ausgestellt haben wohl bestochen wurden, denn diese wurden danach direkt des Dienstes freigestellt.

Es ist also nicht unwahrscheinlich, dass einige Verantwortliche wie z.B. die angebliche Bank/Treuhänder etc. bestochen wurden.

Nicht nur eine einzelne Person, sondern wahrscheinlich einige. Und alle haben dann gezielt alles in ihrer Macht stehende getan um EY zu täuschen. Da kann man auch als Wirtschaftsprüfer irgendwann nichts mehr machen. Bin gespannt was da in den nächsten Wochen/Monaten/Jahren so alles rauskommen wird, denn da scheinen sehr viele Leute dran beteiligt gewesen zu sein.

Trotzdem scheint KPMG es ja ohne Probleme herausgefunden zu haben im Gegensatz zu EY, dass da etwas nicht stimmt.

antworten
WiWi Gast

Wirecard-Skandal und Berufseinstieg bei EY

WiWi Gast schrieb am 13.07.2020:

WiWi Gast schrieb am 13.07.2020:

man kann die Dinge natürlich auch einfach verdrehen.. interessante Argumentation und schon steht EY als Opfer da

Denke das genau das der Fall ist ... ich meine, man sieht ja am Ex-Vorstand wie viel kriminelle Energie das Management hatte und wie tiefgehend dort vermutlich betrogen wurde - alle dachten er wäre in die Philippinen und Wochen später stellt sich raus, dass seine Einreisedokumente gefälscht waren, also die entsprechenden Personen die es ausgestellt haben wohl bestochen wurden, denn diese wurden danach direkt des Dienstes freigestellt.

Es ist also nicht unwahrscheinlich, dass einige Verantwortliche wie z.B. die angebliche Bank/Treuhänder etc. bestochen wurden.

Nicht nur eine einzelne Person, sondern wahrscheinlich einige. Und alle haben dann gezielt alles in ihrer Macht stehende getan um EY zu täuschen. Da kann man auch als Wirtschaftsprüfer irgendwann nichts mehr machen. Bin gespannt was da in den nächsten Wochen/Monaten/Jahren so alles rauskommen wird, denn da scheinen sehr viele Leute dran beteiligt gewesen zu sein.

Trotzdem scheint KPMG es ja ohne Probleme herausgefunden zu haben im Gegensatz zu EY, dass da etwas nicht stimmt.

Macht die Sache natürlich ein bisschen einfacher, wenn man weiß wo man genauer hinzuschauen hat.

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WiWi Gast

Wirecard-Skandal und Berufseinstieg bei EY

WiWi Gast schrieb am 12.07.2020:

EY hat den Betrug entdeckt. Von daher keine Gefahr und der Reputation eher zuträglich

Großartig! Du meinst KPMG, oder?

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WiWi Gast

Wirecard-Skandal und Berufseinstieg bei EY

Ob das die anderen EY Mandanten auch so sehen, dass wenn sie weniger als 3,7 Millionen an EY zahlen sie ein Witz sind?

WiWi Gast schrieb am 12.07.2020:

Stimme ich zu, muss allerdings widersprechen, dass Wirecard ein "großer" Kunde war. Die haben, wenn ich es richtig in Erinnerung habe 3Mio für die Prüfung und 700k für Beratungsleistungen EY gezahlt. Das ist verglichen mit anderen Mandaten ein Witz.

WiWi Gast schrieb am 12.07.2020:

WiWi Gast schrieb am 12.07.2020:

EY hat den Betrug entdeckt. Von daher keine Gefahr und der Reputation eher zuträglich

Wo hat denn bitte EY den Betrug entdeckt? Wirecard konnte EY mehrmals vetrösten und EY, weil sie nicht so einen großen Kunden verlieren wollen, hat da natürlich mitgespielt. Der Betrug wurde erst durch die Strafverfolgung aufgedeckt, die dann auch mal tiefer in das Problem geschaut hat, wozu ja EY offensichtlich nicht in der Lage war. EY hat hier als Prüfungsbehörde meiner Ansicht nach nicht richtig geprüft und sich an der Nase herumführen lassen.

antworten
WiWi Gast

Wirecard-Skandal und Berufseinstieg bei EY

Und die Journalisten der Financial Times und zwar noch deutlich vor der KPMG (von EY ganz zu schweigen)

WiWi Gast schrieb am 13.07.2020:

WiWi Gast schrieb am 13.07.2020:

man kann die Dinge natürlich auch einfach verdrehen.. interessante Argumentation und schon steht EY als Opfer da

Denke das genau das der Fall ist ... ich meine, man sieht ja am Ex-Vorstand wie viel kriminelle Energie das Management hatte und wie tiefgehend dort vermutlich betrogen wurde - alle dachten er wäre in die Philippinen und Wochen später stellt sich raus, dass seine Einreisedokumente gefälscht waren, also die entsprechenden Personen die es ausgestellt haben wohl bestochen wurden, denn diese wurden danach direkt des Dienstes freigestellt.

Es ist also nicht unwahrscheinlich, dass einige Verantwortliche wie z.B. die angebliche Bank/Treuhänder etc. bestochen wurden.

Nicht nur eine einzelne Person, sondern wahrscheinlich einige. Und alle haben dann gezielt alles in ihrer Macht stehende getan um EY zu täuschen. Da kann man auch als Wirtschaftsprüfer irgendwann nichts mehr machen. Bin gespannt was da in den nächsten Wochen/Monaten/Jahren so alles rauskommen wird, denn da scheinen sehr viele Leute dran beteiligt gewesen zu sein.

Trotzdem scheint KPMG es ja ohne Probleme herausgefunden zu haben im Gegensatz zu EY, dass da etwas nicht stimmt.

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WiWi Gast

Wirecard-Skandal und Berufseinstieg bei EY

WiWi Gast schrieb am 12.07.2020:

WiWi Gast schrieb am 12.07.2020:

Habe gerade noch einmal in den 2018 Abschluss von Wirecard reingeschaut: kein Hinweis, dass der Cashbestand bei Treuhändern liegt. Sehr schwach von EY und alleine dafür sollten sie bestraft werden.

Dann zeig doch mal die Vorschrift dass es da rein muss?
Richtiger Keyboard warrior

Es ist fraglich, ob die Bilanzierung als Cashbestand so richtig war. Siehe KPMG Report. Vor allem hätte EY ruhig mal genauer hinschauen können, wenn der Cashbestand auf den Philippinen ca. 5% der gesamten Auslandsreserven in EUR des Landes darstellen. Dazu kommt noch der Treuhänder selbst: Schau Dir mal die Homepage an. Ein Anwalt mit dubioser Vorgeschichte / vollkommen ungeeignet fuer einen DAX Konzern.

Und dann im Jahresabschluss vollkommen zu verschweigen, dass das Geld nur bei Treuhändern liegt geht auch nicht.

Alle aktuellen Bilanzskandale wurden von EY betreut: Finablr, NMC, Luckin Coffee. Ist das Zufall?

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WiWi Gast

Wirecard-Skandal und Berufseinstieg bei EY

WiWi Gast schrieb am 12.07.2020:

Stimme ich zu, muss allerdings widersprechen, dass Wirecard ein "großer" Kunde war. Die haben, wenn ich es richtig in Erinnerung habe 3Mio für die Prüfung und 700k für Beratungsleistungen EY gezahlt. Das ist verglichen mit anderen Mandaten ein Witz.

Ich glaube hier liegt einfach das Problem. Die Unternehmen suchen sich ihre Prüfer aus und bezahlen sie natürlich entsprechend. Eine Wirtschaftsprüfung die laufend Ungereimtheiten in der Bilanz oder gar Betrüge aufdeckt ist nicht gerade beliebt bei zukünftigen Auftraggebern.

Ich will nicht sagen, dass sie bewusst weggesehen haben oder etwas mit dem Betrug zu tun hatten aber sie haben ihre Arbeit nicht gründlich gemacht. Den Bilanzbetrug bei WC hätte ihnen früher auffallen MÜSSEN.

antworten
WiWi Gast

Wirecard-Skandal und Berufseinstieg bei EY

WiWi Gast schrieb am 13.07.2020:

WiWi Gast schrieb am 13.07.2020:

WiWi Gast schrieb am 13.07.2020:

man kann die Dinge natürlich auch einfach verdrehen.. interessante Argumentation und schon steht EY als Opfer da

Denke das genau das der Fall ist ... ich meine, man sieht ja am Ex-Vorstand wie viel kriminelle Energie das Management hatte und wie tiefgehend dort vermutlich betrogen wurde - alle dachten er wäre in die Philippinen und Wochen später stellt sich raus, dass seine Einreisedokumente gefälscht waren, also die entsprechenden Personen die es ausgestellt haben wohl bestochen wurden, denn diese wurden danach direkt des Dienstes freigestellt.

Es ist also nicht unwahrscheinlich, dass einige Verantwortliche wie z.B. die angebliche Bank/Treuhänder etc. bestochen wurden.

Nicht nur eine einzelne Person, sondern wahrscheinlich einige. Und alle haben dann gezielt alles in ihrer Macht stehende getan um EY zu täuschen. Da kann man auch als Wirtschaftsprüfer irgendwann nichts mehr machen. Bin gespannt was da in den nächsten Wochen/Monaten/Jahren so alles rauskommen wird, denn da scheinen sehr viele Leute dran beteiligt gewesen zu sein.

Trotzdem scheint KPMG es ja ohne Probleme herausgefunden zu haben im Gegensatz zu EY, dass da etwas nicht stimmt.

Macht die Sache natürlich ein bisschen einfacher, wenn man weiß wo man genauer hinzuschauen hat.

Der Unterschied ist das waren zwei unterschiedliche Auftragsarten.

  1. EY Jahresabschlussprüfer, hier wird explizit keine Unterschlagungsprüfung gefordert sondern eine Prüfung des Abschlusses und Lageberichts unter Berücksichtigung einer kritischen Grundhaltung und Fraud-Überlegungen - übrigens hatte EY 2018 ein KAM zu den Vorwürfen in Asien. Hier darf man nicht vergessen dass der WP in seinen üblichen Mitteln im Rahmen einer Abschlussprüfung auch beschränkt ist.

  2. KPMG - Beauftragt eine spezifische Prüfung durchzuführen, hier war eine forensische Prüfung beauftragt mit entsprechenden Mitteln und den Möglichkeiten bei Dritten direkt Prüfungen durchzuführen.

Prüfung ist nicht gleich Prüfung, das sollte man auch berücksichtigen. Im Hinblick auf das Interview mit dem Vorstands des IDW ist auch klar, dass sich die JAP weiterentwickeln muss, nur für forensische PH - insbesondere bei Dritten - fehlt aktuell, bzw. bei Dritten auch nicht ohne weiteres möglich.

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WiWi Gast

Wirecard-Skandal und Berufseinstieg bei EY

WiWi Gast schrieb am 14.07.2020:

WiWi Gast schrieb am 13.07.2020:

WiWi Gast schrieb am 13.07.2020:

WiWi Gast schrieb am 13.07.2020:

man kann die Dinge natürlich auch einfach verdrehen.. interessante Argumentation und schon steht EY als Opfer da

Denke das genau das der Fall ist ... ich meine, man sieht ja am Ex-Vorstand wie viel kriminelle Energie das Management hatte und wie tiefgehend dort vermutlich betrogen wurde - alle dachten er wäre in die Philippinen und Wochen später stellt sich raus, dass seine Einreisedokumente gefälscht waren, also die entsprechenden Personen die es ausgestellt haben wohl bestochen wurden, denn diese wurden danach direkt des Dienstes freigestellt.

Es ist also nicht unwahrscheinlich, dass einige Verantwortliche wie z.B. die angebliche Bank/Treuhänder etc. bestochen wurden.

Nicht nur eine einzelne Person, sondern wahrscheinlich einige. Und alle haben dann gezielt alles in ihrer Macht stehende getan um EY zu täuschen. Da kann man auch als Wirtschaftsprüfer irgendwann nichts mehr machen. Bin gespannt was da in den nächsten Wochen/Monaten/Jahren so alles rauskommen wird, denn da scheinen sehr viele Leute dran beteiligt gewesen zu sein.

Trotzdem scheint KPMG es ja ohne Probleme herausgefunden zu haben im Gegensatz zu EY, dass da etwas nicht stimmt.

Macht die Sache natürlich ein bisschen einfacher, wenn man weiß wo man genauer hinzuschauen hat.

Der Unterschied ist das waren zwei unterschiedliche Auftragsarten.

  1. EY Jahresabschlussprüfer, hier wird explizit keine Unterschlagungsprüfung gefordert sondern eine Prüfung des Abschlusses und Lageberichts unter Berücksichtigung einer kritischen Grundhaltung und Fraud-Überlegungen - übrigens hatte EY 2018 ein KAM zu den Vorwürfen in Asien. Hier darf man nicht vergessen dass der WP in seinen üblichen Mitteln im Rahmen einer Abschlussprüfung auch beschränkt ist.

  2. KPMG - Beauftragt eine spezifische Prüfung durchzuführen, hier war eine forensische Prüfung beauftragt mit entsprechenden Mitteln und den Möglichkeiten bei Dritten direkt Prüfungen durchzuführen.

Prüfung ist nicht gleich Prüfung, das sollte man auch berücksichtigen. Im Hinblick auf das Interview mit dem Vorstands des IDW ist auch klar, dass sich die JAP weiterentwickeln muss, nur für forensische PH - insbesondere bei Dritten - fehlt aktuell, bzw. bei Dritten auch nicht ohne weiteres möglich.

Wenn du keine gescheiten Nachweise erlangst, kannst du das nicht locker flockig mit einem KAM oder Hinweis abhandeln, dass ja aktuell nichts weiteres bekannt sei. Ist ein bisschen dünn.

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WiWi Gast

Wirecard-Skandal und Berufseinstieg bei EY

Ich bin selbst Geschäftsführer einer StB/WP Gesellschaft und bereits 15 Jahre im Geschäft und begreife nicht, wie EY auf gefälschte Bankbestätigungen reinfallen konnte. Es ging hier ja nicht um 10 TEUR, sondern wohl um 1/4 der Bilanzsumme und das vor dem Hintergrund der extrem negativen Berichterstattung, die bereits vor dem Testat 2018 existierte. Diese Erkenntnisse müssen in einer Abschlussprüfung, auch wenn sie nicht forensischer Natur ist, einfließen. Ich habe mir die Abschlüsse nicht im Detail angeschaut aber diese Position muss sich doch auch sukzessive über Jahre aufgebaut haben.

Ich habe selbst bei EY (damals noch Ernst & Young) 2005 angefangen. Ich kann mich noch gut erinnern als Assistent im 1. Jahr, dass bei einem Konzern mit weltweiten Tochtergesellschaften, die konsolidiert wurden, umfangreiche Treuhandkonten mit hohen Cashbeständen vorhanden waren. Hier wurde immer die jeweilige lokale EY-Niederlassung im Land kontaktiert, die je nach Wesentlichkeit der Cashbestände, den Treuhänder bzw. das federführende Kreditinstitut auch anriefen oder physisch besuchten und der Bestätigungsprozess von Anfang bis Ende bei den WPs angesiedelt war.

Auch das Drittpartnergeschäft hätte ein absoluter Prüfungsschwerpunkt sein müssen nach dieser Presseberichterstattung. Ich frage mich, ob überhaupt jemand im Detail das Geschäftsmodell und die Prozesse verstanden hat.

Interessant ist auch, dass die testierenden WPs aus dem Industriebereich kommen. Wirecard wäre ganz klar ein Fall für Financial Services gewesen.

Es wird spannend. Ich bin mir nicht sicher, ob sich hier EY enthaften kann. Ich habe den Fall Enron und Arthur Andersen noch erlebt.

Grüße

antworten
WiWi Gast

Wirecard-Skandal und Berufseinstieg bei EY

Wobei man sich hier KPMG ankreiden könnte, wenn schon eine so viel tiefergehende Prüfung machen, warum stellen sie dann nur fest, dass was nicht stimmt und schaffen es aber nicht den Betrug aufzudecken. So offensichtlich kann es dann ja doch nicht gewesen sein. Das ist ja dann wiederum durch EY geschehen (was natürlich nicht heißen soll, das EY alles richtig gemacht hat und dadurch dein raus wäre).

WiWi Gast schrieb am 13.07.2020:

WiWi Gast schrieb am 13.07.2020:

man kann die Dinge natürlich auch einfach verdrehen.. interessante Argumentation und schon steht EY als Opfer da

Denke das genau das der Fall ist ... ich meine, man sieht ja am Ex-Vorstand wie viel kriminelle Energie das Management hatte und wie tiefgehend dort vermutlich betrogen wurde - alle dachten er wäre in die Philippinen und Wochen später stellt sich raus, dass seine Einreisedokumente gefälscht waren, also die entsprechenden Personen die es ausgestellt haben wohl bestochen wurden, denn diese wurden danach direkt des Dienstes freigestellt.

Es ist also nicht unwahrscheinlich, dass einige Verantwortliche wie z.B. die angebliche Bank/Treuhänder etc. bestochen wurden.

Nicht nur eine einzelne Person, sondern wahrscheinlich einige. Und alle haben dann gezielt alles in ihrer Macht stehende getan um EY zu täuschen. Da kann man auch als Wirtschaftsprüfer irgendwann nichts mehr machen. Bin gespannt was da in den nächsten Wochen/Monaten/Jahren so alles rauskommen wird, denn da scheinen sehr viele Leute dran beteiligt gewesen zu sein.

Trotzdem scheint KPMG es ja ohne Probleme herausgefunden zu haben im Gegensatz zu EY, dass da etwas nicht stimmt.

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WiWi Gast

Wirecard-Skandal und Berufseinstieg bei EY

WiWi Gast schrieb am 13.07.2020:

WiWi Gast schrieb am 13.07.2020:

man kann die Dinge natürlich auch einfach verdrehen.. interessante Argumentation und schon steht EY als Opfer da

Denke das genau das der Fall ist ... ich meine, man sieht ja am Ex-Vorstand wie viel kriminelle Energie das Management hatte und wie tiefgehend dort vermutlich betrogen wurde - alle dachten er wäre in die Philippinen und Wochen später stellt sich raus, dass seine Einreisedokumente gefälscht waren, also die entsprechenden Personen die es ausgestellt haben wohl bestochen wurden, denn diese wurden danach direkt des Dienstes freigestellt.

Es ist also nicht unwahrscheinlich, dass einige Verantwortliche wie z.B. die angebliche Bank/Treuhänder etc. bestochen wurden.

Nicht nur eine einzelne Person, sondern wahrscheinlich einige. Und alle haben dann gezielt alles in ihrer Macht stehende getan um EY zu täuschen. Da kann man auch als Wirtschaftsprüfer irgendwann nichts mehr machen. Bin gespannt was da in den nächsten Wochen/Monaten/Jahren so alles rauskommen wird, denn da scheinen sehr viele Leute dran beteiligt gewesen zu sein.

Trotzdem scheint KPMG es ja ohne Probleme herausgefunden zu haben im Gegensatz zu EY, dass da etwas nicht stimmt.

Solltest du den Bericht von KPMG gelesen haben (die öffentliche Fassung), wüsstest du das da erstmal nur steht dass sie keine verlässlichen Nachweise im Hinblick auf die Existenz erbringen konnten, aber diese auch nicht widerlegen konnten - Prüfungstechnisch würde man hier von einem Prüfungshemmnis sprechen und im Rahmen der JAP ggf. entweder einschränken oder ganz versagen.

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WiWi Gast

Wirecard-Skandal und Berufseinstieg bei EY

WiWi Gast schrieb am 14.07.2020:.

Wenn du keine gescheiten Nachweise erlangst, kannst du das nicht locker flockig mit einem KAM oder Hinweis abhandeln, dass ja aktuell nichts weiteres bekannt sei. Ist ein bisschen dünn.

Lesen was oben steht! Wenn das KAM richtig adressiert wurde von Seiten der Prüfung und enstprechende PH durchgeführt wurden, wenn ich mich nicht täusche haben sie auch beschrieben, dass sie Forensiker eingebunden haben hat EY alle Anforderungen erfüllt die an den WP gestellt werden - berufsrechtlich sind sie dann erstmal raus. De Facto wird es so laufen, das EY wahrscheinlich im Rahmen eines Prozesses eine Summe x zahlen wird, Verfahren wird eingestellt ohne Schuldanerkenntnis und fertig.

Die Behauptung sie hätten keine "gescheiten" Nachweise erlangt ist Spekulation da es keiner weiss.

Wenn man einen Betrugsfall hat, bei dem interne des Unternehmens und externe geplant zusammenwirken (wie offenbar bei Wirecard) kommt die Abschlussprüfung wie sie aktuell auch gesetzlich gefordert wird an Grenzen. Im Nachgang kann man Sachverhalte immer einfach beurteilen. Bevor Behauptungen wie oben aufgestellt werden empfehele ich aber sich mal fundiert mit der Tätigkeit, den Aufgaben eines Wirtschaftsprüfers, den Umfang der Prüfungspflichten und der Aussage eines Bestätigungsvermerks zu befassen.

Witzig wäre, wann die APAS (Aufsichtsstelle der WP`s bei §319a-Mandaten unterliegt dem Bundeswirtschaftsministerium) 2018 die Prüfung von Ey bei Wirecard durchgesehen hätte und keine Feststellungen gehabt hätte, dann wird das Geheule groß werden, da EY dann definitiv raus wäre.

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WiWi Gast

Wirecard-Skandal und Berufseinstieg bei EY

Deinen letzten Punkt verstehe ich nicht

WiWi Gast schrieb am 16.07.2020:

WiWi Gast schrieb am 14.07.2020:.

Wenn du keine gescheiten Nachweise erlangst, kannst du das nicht locker flockig mit einem KAM oder Hinweis abhandeln, dass ja aktuell nichts weiteres bekannt sei. Ist ein bisschen dünn.

Lesen was oben steht! Wenn das KAM richtig adressiert wurde von Seiten der Prüfung und enstprechende PH durchgeführt wurden, wenn ich mich nicht täusche haben sie auch beschrieben, dass sie Forensiker eingebunden haben hat EY alle Anforderungen erfüllt die an den WP gestellt werden - berufsrechtlich sind sie dann erstmal raus. De Facto wird es so laufen, das EY wahrscheinlich im Rahmen eines Prozesses eine Summe x zahlen wird, Verfahren wird eingestellt ohne Schuldanerkenntnis und fertig.

Die Behauptung sie hätten keine "gescheiten" Nachweise erlangt ist Spekulation da es keiner weiss.

Wenn man einen Betrugsfall hat, bei dem interne des Unternehmens und externe geplant zusammenwirken (wie offenbar bei Wirecard) kommt die Abschlussprüfung wie sie aktuell auch gesetzlich gefordert wird an Grenzen. Im Nachgang kann man Sachverhalte immer einfach beurteilen. Bevor Behauptungen wie oben aufgestellt werden empfehele ich aber sich mal fundiert mit der Tätigkeit, den Aufgaben eines Wirtschaftsprüfers, den Umfang der Prüfungspflichten und der Aussage eines Bestätigungsvermerks zu befassen.

Witzig wäre, wann die APAS (Aufsichtsstelle der WP`s bei §319a-Mandaten unterliegt dem Bundeswirtschaftsministerium) 2018 die Prüfung von Ey bei Wirecard durchgesehen hätte und keine Feststellungen gehabt hätte, dann wird das Geheule groß werden, da EY dann definitiv raus wäre.

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WiWi Gast

Wirecard-Skandal und Berufseinstieg bei EY

gerade wurde mir auf youtube Werbung von einem Anwalt angezeigt, in der es darum ging, sich der Sammelklage gegen EY anzuschließen

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