DieManager von Morgen WiWi-TReFF.de - Zeitung & Forum für Wirtschaftsstudium & Karriere
Berufseinstieg als BachelorKarriereplanung

Problem mit der Zukunftsplanung

Autor
Beitrag
WiWi Gast

Problem mit der Zukunftsplanung

Hallo liebe Community,
ich habe ein Problem, weil ich nicht weiß was ich machen soll. Ich habe mein Bachelor sehr überzogen 13 Semester(Regelstudienzeit 6 Semester). Habe dann am Ende mit 2,0 abgeschlossen. Nebenbei habe ich 7 Jahre als Werkstudent im Einzelhandel gearbeitet. Wo ich mit der Zeit immer mehr Verantwortung bekommen habe und deshalb oft die Uni kürzer treten musste.

Inzwischen bin ich 28 und möchte deshalb keinen Master mehr machen, weil ich mich psychisch nicht in der Lage fühle nochmal 120 CP zu machen.

Ich möchte sehr gerne in den Controlling Bereich, aber da wollen alle mindestens 2 Jahre Berufserfahrung.
Habe mich in sämtlichen Zeitarbeitsfirmen umgesehen und die wollen auch nur Leute mit Berufserfahrung für Controlling.
Nun habe ich die Möglichkeit als Sachbearbeiter bei Pwc anzufangen.
Der Job ist richtig unterbezahlt. Aber nun frage ich mich, ob mir die Berufserfahrung auf meinem Weg ins Controlling helfen könnte.
Oder was für einen Weg könnte ich gehen um irgendwie in den Controlling Bereich zu kommen ?
In meiner Werkstudententätigkeit musste ih auch Kennzahlen auswerten und sie mit dem Area Manager kommunizieren aber natürlich ist das keine Berufserfahrung für den Controllingbereich.
Liebe Grüße

antworten
WiWi Gast

Problem mit der Zukunftsplanung

Deine Aussage, dass dich ein Bachelor, denn du auch noch konsequent auf 13 Semester verteilt hast, schon physisch fertig gemacht hat, kommentiere ich lieber nicht. Da würde ich schon deine Eignung oder zumindest deine Prioritätensetzung massiv hinterfragen. Vielleicht solltest du selbst auch mal reflektieren, für was du wirklich geeignet bist und für was nicht?

Aber zu deiner Frage. Die Frage bleibt, was für eine Wahl du hast. Bei der Studiendauer sortieren dich normalerweise alle relevanten Firmen schon in der Vorauswahl durch die Maschine aus. Den Makel, dass du fast 30 bist, nur einen Bachelor besitzt und praktisch keinen Tag einschlägige Berufserfahrung hast, wirst du so schnell nicht los.

Für dich beginnt daher die Ochsentour. Das heißt, du musst über kleine miese Jobs 3 bis 5 Jahre einschlägige BE generieren. Nach dieser Zeit achtet man weniger auf dein verkorkstes Studium, dafür aber auf deine Erfahrung. Aus der Sicht finde ich es schon einen 6er im Lotto, dass du ein halbwegs ordentliches Jobangebot hast. Herzlichen Glückwunsch. Ich würde es annehmen, denn traditionell kommen die Angebote in der Bewerbungsphase für Berufsanfänger am Anfang und es werden dann immer weniger. Ausnahmen bestätigen die Regel.

antworten
WiWi Gast

Problem mit der Zukunftsplanung

Hab für meinen Bachelor auch 13 Semester gebraucht. Wollte auch keinen Master machen, haben mich dann aber dazu entschlossen alles besser zu machen und in 2 Semestern abgeschlossen.

Jetzt arbeite ich nach 3 Jahre BE im Consulting in einem Konzern. Personaler sortieren einen nicht so aus wie oben beschrieben.

antworten
WiWi Gast

Problem mit der Zukunftsplanung

WiWi Gast schrieb am 20.11.2019:

Hab für meinen Bachelor auch 13 Semester gebraucht. Wollte auch keinen Master machen, haben mich dann aber dazu entschlossen alles besser zu machen und in 2 Semestern abgeschlossen.

Jetzt arbeite ich nach 3 Jahre BE im Consulting in einem Konzern. Personaler sortieren einen nicht so aus wie oben beschrieben.

Hab für Bachelor und Master insgesamt 15 Semester gebraucht!

War dadurch begründet, dass ich 2x im Ausland war und einige längere Praktika eingebaut habe.

Nach dem Abschluss im Jahr 2017 bin ich dann als Trainee bei einem Automobilhersteller eingestiegen. Also nichts mit automatisch aussortiert, wegen längerer Studienzeit.
Ich hatte auch noch andere Angebote von Konzernen, also war es auch kein Einzelfall oder durch Vitamin B begründet.

antworten
WiWi Gast

Problem mit der Zukunftsplanung

Habe 15 Semester studiert, zwar Bachelor und Master, aber für den Master 8 Semester Gebraucht. Bin in einem sehr renommiertem Konzern gelandet und zum Einstieg deutlich über 50k bekommen.
Hatte auch keine Top Noten oder so. Mein Chef meinte zu mir, dass ich im Vergleich zu den anderen Bewerber sympathisch war und ein „ungerader“ Lebenslauf auch spannend ist.

Also lass den Kopf nicht hängen und bewirbt dich fleißig. Studiendauer und Noten sind wichtig, aber nicht entscheidend. auch wenn du länger studierst oder nicht die besten Noten hast, findest du was.

WiWi Gast schrieb am 17.11.2019:

Hallo liebe Community,
ich habe ein Problem, weil ich nicht weiß was ich machen soll. Ich habe mein Bachelor sehr überzogen 13 Semester(Regelstudienzeit 6 Semester). Habe dann am Ende mit 2,0 abgeschlossen. Nebenbei habe ich 7 Jahre als Werkstudent im Einzelhandel gearbeitet. Wo ich mit der Zeit immer mehr Verantwortung bekommen habe und deshalb oft die Uni kürzer treten musste.

Inzwischen bin ich 28 und möchte deshalb keinen Master mehr machen, weil ich mich psychisch nicht in der Lage fühle nochmal 120 CP zu machen.

Ich möchte sehr gerne in den Controlling Bereich, aber da wollen alle mindestens 2 Jahre Berufserfahrung.
Habe mich in sämtlichen Zeitarbeitsfirmen umgesehen und die wollen auch nur Leute mit Berufserfahrung für Controlling.
Nun habe ich die Möglichkeit als Sachbearbeiter bei Pwc anzufangen.
Der Job ist richtig unterbezahlt. Aber nun frage ich mich, ob mir die Berufserfahrung auf meinem Weg ins Controlling helfen könnte.
Oder was für einen Weg könnte ich gehen um irgendwie in den Controlling Bereich zu kommen ?
In meiner Werkstudententätigkeit musste ih auch Kennzahlen auswerten und sie mit dem Area Manager kommunizieren aber natürlich ist das keine Berufserfahrung für den Controllingbereich.
Liebe Grüße

antworten
WiWi Gast

Problem mit der Zukunftsplanung

WiWi Gast schrieb am 17.11.2019:

Deine Aussage, dass dich ein Bachelor, denn du auch noch konsequent auf 13 Semester verteilt hast, schon physisch fertig gemacht hat, kommentiere ich lieber nicht. Da würde ich schon deine Eignung oder zumindest deine Prioritätensetzung massiv hinterfragen. Vielleicht solltest du selbst auch mal reflektieren, für was du wirklich geeignet bist und für was nicht?

Aber zu deiner Frage. Die Frage bleibt, was für eine Wahl du hast. Bei der Studiendauer sortieren dich normalerweise alle relevanten Firmen schon in der Vorauswahl durch die Maschine aus. Den Makel, dass du fast 30 bist, nur einen Bachelor besitzt und praktisch keinen Tag einschlägige Berufserfahrung hast, wirst du so schnell nicht los.

Für dich beginnt daher die Ochsentour. Das heißt, du musst über kleine miese Jobs 3 bis 5 Jahre einschlägige BE generieren. Nach dieser Zeit achtet man weniger auf dein verkorkstes Studium, dafür aber auf deine Erfahrung. Aus der Sicht finde ich es schon einen 6er im Lotto, dass du ein halbwegs ordentliches Jobangebot hast. Herzlichen Glückwunsch. Ich würde es annehmen, denn traditionell kommen die Angebote in der Bewerbungsphase für Berufsanfänger am Anfang und es werden dann immer weniger. Ausnahmen bestätigen die Regel.

Na ja, kommt auch immer auf die Note an. Kenne einen Juristen, der über 20 Semester benötigt hat. Da er mit Doppel-Gut abgeschlossen hat, hat das niemanden interessiert. Der ist heute Richter. Ein anderer Bekannte hat für sein Medizinstudium sogar fast 25 Semester benötigt. Hat dennoch sofort nach Studienabschluss eine Assistenzarztstelle in der Chirurgie bekommen und ist heute Oberarzt, obwohl er sogar nur mittlere Noten hatte. Beide waren bei Berufsbeginn bereits deutlich über 30.

antworten
WiWi Gast

Problem mit der Zukunftsplanung

WiWi Gast schrieb am 20.11.2019:

Habe 15 Semester studiert, zwar Bachelor und Master, aber für den Master 8 Semester Gebraucht. Bin in einem sehr renommiertem Konzern gelandet und zum Einstieg deutlich über 50k bekommen.
Hatte auch keine Top Noten oder so. Mein Chef meinte zu mir, dass ich im Vergleich zu den anderen Bewerber sympathisch war und ein „ungerader“ Lebenslauf auch spannend ist.

Also lass den Kopf nicht hängen und bewirbt dich fleißig. Studiendauer und Noten sind wichtig, aber nicht entscheidend. auch wenn du länger studierst oder nicht die besten Noten hast, findest du was.

Hehe, ähnlich wie bei mir :-)

Achja, das hat mir auch Mal eine HR Beraterin erzählt, dass es für sie viel interessanter ist wenn Leute aus dem Raster fallen, weil die meisten Bewerber einen sehr geradlinigen Lebenslauf haben und die die sehr viel länger brauchen als der Durchschnitt oft eine interessante Geschichte zu erzählen haben.

antworten
WiWi Gast

Problem mit der Zukunftsplanung

WiWi Gast schrieb am 20.11.2019:

WiWi Gast schrieb am 20.11.2019:

Habe 15 Semester studiert, zwar Bachelor und Master, aber für den Master 8 Semester Gebraucht. Bin in einem sehr renommiertem Konzern gelandet und zum Einstieg deutlich über 50k bekommen.
Hatte auch keine Top Noten oder so. Mein Chef meinte zu mir, dass ich im Vergleich zu den anderen Bewerber sympathisch war und ein „ungerader“ Lebenslauf auch spannend ist.

Also lass den Kopf nicht hängen und bewirbt dich fleißig. Studiendauer und Noten sind wichtig, aber nicht entscheidend. auch wenn du länger studierst oder nicht die besten Noten hast, findest du was.

Hehe, ähnlich wie bei mir :-)

Achja, das hat mir auch Mal eine HR Beraterin erzählt, dass es für sie viel interessanter ist wenn Leute aus dem Raster fallen, weil die meisten Bewerber einen sehr geradlinigen Lebenslauf haben und die die sehr viel länger brauchen als der Durchschnitt oft eine interessante Geschichte zu erzählen haben.

Das sind doch im Jahr 2019 reine Märchen, die man dem TE hier auftischt. Die Realität sieht er doch an dem Verhältnis zwischen Bewerbungen und Stellenangeboten und da wird es klar und deutlich.

antworten
WiWi Gast

Problem mit der Zukunftsplanung

WiWi Gast schrieb am 20.11.2019:

WiWi Gast schrieb am 17.11.2019:

Deine Aussage, dass dich ein Bachelor, denn du auch noch konsequent auf 13 Semester verteilt hast, schon physisch fertig gemacht hat, kommentiere ich lieber nicht. Da würde ich schon deine Eignung oder zumindest deine Prioritätensetzung massiv hinterfragen. Vielleicht solltest du selbst auch mal reflektieren, für was du wirklich geeignet bist und für was nicht?

Aber zu deiner Frage. Die Frage bleibt, was für eine Wahl du hast. Bei der Studiendauer sortieren dich normalerweise alle relevanten Firmen schon in der Vorauswahl durch die Maschine aus. Den Makel, dass du fast 30 bist, nur einen Bachelor besitzt und praktisch keinen Tag einschlägige Berufserfahrung hast, wirst du so schnell nicht los.

Für dich beginnt daher die Ochsentour. Das heißt, du musst über kleine miese Jobs 3 bis 5 Jahre einschlägige BE generieren. Nach dieser Zeit achtet man weniger auf dein verkorkstes Studium, dafür aber auf deine Erfahrung. Aus der Sicht finde ich es schon einen 6er im Lotto, dass du ein halbwegs ordentliches Jobangebot hast. Herzlichen Glückwunsch. Ich würde es annehmen, denn traditionell kommen die Angebote in der Bewerbungsphase für Berufsanfänger am Anfang und es werden dann immer weniger. Ausnahmen bestätigen die Regel.

Na ja, kommt auch immer auf die Note an. Kenne einen Juristen, der über 20 Semester benötigt hat. Da er mit Doppel-Gut abgeschlossen hat, hat das niemanden interessiert. Der ist heute Richter. Ein anderer Bekannte hat für sein Medizinstudium sogar fast 25 Semester benötigt. Hat dennoch sofort nach Studienabschluss eine Assistenzarztstelle in der Chirurgie bekommen und ist heute Oberarzt, obwohl er sogar nur mittlere Noten hatte. Beide waren bei Berufsbeginn bereits deutlich über 30.

Ja, und meine Oma studiert seit 1952, wurde 2019 fertig und ist jetzt direkt als Vorstand eines DAX-Unternehmens eingestiegen, wegen der Lebenserfahrung. Echt toll, was für Sachen man so schreiben kann. In der Realität dürfte jemand, der so lange für so etwas einfasches studiert hat, einen extremen Wettbewerbsnachteil haben, den man nur mit Beziehungen oder Glück wettmachen kann. Ja, aber ich weiß. Bei der Oma des Opas bestem Freund war wieder einmal alles ganz anders.

antworten
WiWi Gast

Problem mit der Zukunftsplanung

Jupp. So sieht es aus.

WiWi Gast schrieb am 21.11.2019:

WiWi Gast schrieb am 20.11.2019:

WiWi Gast schrieb am 20.11.2019:

Habe 15 Semester studiert, zwar Bachelor und Master, aber für den Master 8 Semester Gebraucht. Bin in einem sehr renommiertem Konzern gelandet und zum Einstieg deutlich über 50k bekommen.
Hatte auch keine Top Noten oder so. Mein Chef meinte zu mir, dass ich im Vergleich zu den anderen Bewerber sympathisch war und ein „ungerader“ Lebenslauf auch spannend ist.

Also lass den Kopf nicht hängen und bewirbt dich fleißig. Studiendauer und Noten sind wichtig, aber nicht entscheidend. auch wenn du länger studierst oder nicht die besten Noten hast, findest du was.

Hehe, ähnlich wie bei mir :-)

Achja, das hat mir auch Mal eine HR Beraterin erzählt, dass es für sie viel interessanter ist wenn Leute aus dem Raster fallen, weil die meisten Bewerber einen sehr geradlinigen Lebenslauf haben und die die sehr viel länger brauchen als der Durchschnitt oft eine interessante Geschichte zu erzählen haben.

Das sind doch im Jahr 2019 reine Märchen, die man dem TE hier auftischt. Die Realität sieht er doch an dem Verhältnis zwischen Bewerbungen und Stellenangeboten und da wird es klar und deutlich.

antworten
WiWi Gast

Problem mit der Zukunftsplanung

WiWi Gast schrieb am 21.11.2019:

WiWi Gast schrieb am 20.11.2019:

WiWi Gast schrieb am 17.11.2019:

Deine Aussage, dass dich ein Bachelor, denn du auch noch konsequent auf 13 Semester verteilt hast, schon physisch fertig gemacht hat, kommentiere ich lieber nicht. Da würde ich schon deine Eignung oder zumindest deine Prioritätensetzung massiv hinterfragen. Vielleicht solltest du selbst auch mal reflektieren, für was du wirklich geeignet bist und für was nicht?

Aber zu deiner Frage. Die Frage bleibt, was für eine Wahl du hast. Bei der Studiendauer sortieren dich normalerweise alle relevanten Firmen schon in der Vorauswahl durch die Maschine aus. Den Makel, dass du fast 30 bist, nur einen Bachelor besitzt und praktisch keinen Tag einschlägige Berufserfahrung hast, wirst du so schnell nicht los.

Für dich beginnt daher die Ochsentour. Das heißt, du musst über kleine miese Jobs 3 bis 5 Jahre einschlägige BE generieren. Nach dieser Zeit achtet man weniger auf dein verkorkstes Studium, dafür aber auf deine Erfahrung. Aus der Sicht finde ich es schon einen 6er im Lotto, dass du ein halbwegs ordentliches Jobangebot hast. Herzlichen Glückwunsch. Ich würde es annehmen, denn traditionell kommen die Angebote in der Bewerbungsphase für Berufsanfänger am Anfang und es werden dann immer weniger. Ausnahmen bestätigen die Regel.

Na ja, kommt auch immer auf die Note an. Kenne einen Juristen, der über 20 Semester benötigt hat. Da er mit Doppel-Gut abgeschlossen hat, hat das niemanden interessiert. Der ist heute Richter. Ein anderer Bekannte hat für sein Medizinstudium sogar fast 25 Semester benötigt. Hat dennoch sofort nach Studienabschluss eine Assistenzarztstelle in der Chirurgie bekommen und ist heute Oberarzt, obwohl er sogar nur mittlere Noten hatte. Beide waren bei Berufsbeginn bereits deutlich über 30.

Ja, und meine Oma studiert seit 1952, wurde 2019 fertig und ist jetzt direkt als Vorstand eines DAX-Unternehmens eingestiegen, wegen der Lebenserfahrung. Echt toll, was für Sachen man so schreiben kann. In der Realität dürfte jemand, der so lange für so etwas einfasches studiert hat, einen extremen Wettbewerbsnachteil haben, den man nur mit Beziehungen oder Glück wettmachen kann. Ja, aber ich weiß. Bei der Oma des Opas bestem Freund war wieder einmal alles ganz anders.

Blödsinn. Wenn man sich besser verkaufen kann hat man zb einen Vorteil und das ist mit das wichtigste. Gut reden können und sympathisch sein.

antworten
WiWi Gast

Problem mit der Zukunftsplanung

Ich kann nur von mir reden und das sind die Fakten, hatte länger studiert und normale Noten und bin trotzdem in einem sehr bekannten und coolen Unternehmen auf einer richtig coole Stelle gelandet. Einstieg war Anfang 2019. Natürlich kann ich ein Einzelfall sein, aber das glaube ich nicht.

Ich kenne tatsächlich nur wenige die in Regelstudienzeit alles geschafft haben. Wenn du Bachelor und Master um jeweils ein Semester überziehst und während des Studiums ein Gap Year machst bist du schnell bei 13, 14, 15 Semestern.

antworten
WiWi Gast

Problem mit der Zukunftsplanung

Für einen 28-jährigen Akademiker wirkst du auf mich persönlich richtig weinerlich.

Ernst gemeinte Frage: Wer ist für dein Leben verantwortlich?

Einen Master macht man berufsbegleitend, fertig. Zeit genug hast du ja verschenkt. Ich hoffe, dein Zukunfts-Ich reist in die Vergangenheit und tritt dir einmal ordentlich in den Allerwertesten...

antworten
WiWi Gast

Problem mit der Zukunftsplanung

Lieber TE,

keine Sorge. Ich habe für meinen Bachelor 16 Semester gebraucht. Meine Story ist ähnlich wie deine, denn ich habe zu dieser Zeit bereits mehrere Semester gearbeitet und mir fehlte nur noch die BA-Thesis. Nach dem Studium wollte ich beruflich neu anfangen und hatte so richtig Schiss, dass mich keiner mehr nehmen würde, da ich Ende 20 war. Mir war natürlich klar, dass ich bei den ganz großen Playern als Einsteiger keine Chance mehr haben würde. Ich habe 9 Bewerbungen geschrieben, vier davon an große und internationale Unternehmen (Ja, das muss man sich nach solchen Vorbedingen überhaupt trauen können), und fünf an kleinere und mittelständische Firmen.
Von den internationalen Unternehmen erhielt ich zwei Absagen, eine Einladung zum VG (die ich ausgeschlagen habe) sowie einmal keine Rückmeldung. Bei den kleineren Unternehmen eine Absage, eine ohne Rückmeldung und drei Einladungen, die zu drei Offers geführt haben. Man sollte sich drauf einstellen, dass man auf den "bunten Lebenslauf" angesprochen wird, oder eine Erklärung dafür haben, wieso man 8 Jahre für den Bachelor gebraucht hat. Ich war ehrlich, erläuterte meine Situation und das, was ich in der Zwischenzeit gemacht habe. Das kam letztlich sehr gut an.

Die Konditionen lagen alle irgendwo zwischen 44k und 50k, was mich echt erstaunte. Natürlich sind das keine "Traumgehälter", doch die Gehaltsentwicklungen sind perspektivisch betrachtet sehr gut!
Anfangs muss man in den sauren Apfel beißen und dann durch sehr gute Leistungen brillieren. Dann dürfte es passen.

Des Weiteren musst du bei vielen Antworten in diesem Forum doch sehr vorsichtig sein, denn die Konkurrenz-Denken ist auch hier weit verbreitet und man wird schnell diskreditiert zwecks Einschüchterung (so meine Erfahrungen und nach dem Lesen hunderter Threads). Aus meinem persönlichen Umfeld kenne ich einige ganz krasse Storys, die nach der Meinung der hier anwesenden Großmäuler niemals hätten passieren dürfen. Doch wenn man sich den Arsch aufreißt, kann man noch vieles rausholen. Wahrscheinlich nicht mehr DAX-30-CFO, doch ich glaube nicht, dass es dein Ziel ist.

Außerdem empfehle ich dir, dich auch bei kleineren Unternehmen zu bewerben und deinen Aktionsradius zu vergrößern, sofern du nicht an deinen jetzigen Wohnort gebunden bist. Denn somit steigerst du deine Chancen deutlich.

Lass den Kopf nicht hängen und viel Erfolg. :-)
Liebe Grüße.

PS: Schon mal an ein berufsbegleitendes Master-Studium mit Schwerpunkt Controlling gedacht? Lässt sich super in Teilzeit studieren und nach den eigenen Bedürfnissen anpassen.

antworten
WiWi Gast

Problem mit der Zukunftsplanung

WiWi Gast schrieb am 21.11.2019:

Deine Aussage, dass dich ein Bachelor, denn du auch noch konsequent auf 13 Semester verteilt hast, schon physisch fertig gemacht hat, kommentiere ich lieber nicht. Da würde ich schon deine Eignung oder zumindest deine Prioritätensetzung massiv hinterfragen. Vielleicht solltest du selbst auch mal reflektieren, für was du wirklich geeignet bist und für was nicht?

Aber zu deiner Frage. Die Frage bleibt, was für eine Wahl du hast. Bei der Studiendauer sortieren dich normalerweise alle relevanten Firmen schon in der Vorauswahl durch die Maschine aus. Den Makel, dass du fast 30 bist, nur einen Bachelor besitzt und praktisch keinen Tag einschlägige Berufserfahrung hast, wirst du so schnell nicht los.

Für dich beginnt daher die Ochsentour. Das heißt, du musst über kleine miese Jobs 3 bis 5 Jahre einschlägige BE generieren. Nach dieser Zeit achtet man weniger auf dein verkorkstes Studium, dafür aber auf deine Erfahrung. Aus der Sicht finde ich es schon einen 6er im Lotto, dass du ein halbwegs ordentliches Jobangebot hast. Herzlichen Glückwunsch. Ich würde es annehmen, denn traditionell kommen die Angebote in der Bewerbungsphase für Berufsanfänger am Anfang und es werden dann immer weniger. Ausnahmen bestätigen die Regel.

Na ja, kommt auch immer auf die Note an. Kenne einen Juristen, der über 20 Semester benötigt hat. Da er mit Doppel-Gut abgeschlossen hat, hat das niemanden interessiert. Der ist heute Richter. Ein anderer Bekannte hat für sein Medizinstudium sogar fast 25 Semester benötigt. Hat dennoch sofort nach Studienabschluss eine Assistenzarztstelle in der Chirurgie bekommen und ist heute Oberarzt, obwohl er sogar nur mittlere Noten hatte. Beide waren bei Berufsbeginn bereits deutlich über 30.

Ja, und meine Oma studiert seit 1952, wurde 2019 fertig und ist jetzt direkt als Vorstand eines DAX-Unternehmens eingestiegen, wegen der Lebenserfahrung. Echt toll, was für Sachen man so schreiben kann. In der Realität dürfte jemand, der so lange für so etwas einfasches studiert hat, einen extremen Wettbewerbsnachteil haben, den man nur mit Beziehungen oder Glück wettmachen kann. Ja, aber ich weiß. Bei der Oma des Opas bestem Freund war wieder einmal alles ganz anders.

Dir ist schon bekannt, was Doppelgut in Jura bedeutet oder?

antworten
WiWi Gast

Problem mit der Zukunftsplanung

WiWi Gast schrieb am 21.11.2019:

Dir ist schon bekannt, was Doppelgut in Jura bedeutet oder?

Wir sind aber in einem Wiwi-Forum und nicht im Jura-Bereich und die Frage ist allgemein gestellt. Nach 14 Beiträgen lese ich hier aber, dass das gar kein Problem wäre und jeder die "große Ausnahme" kennt, die somit, wie es hier halt immer ist, zur Regel erklärt wird.

Es ist aber keine Regel. Und die Leute hier, die wirklich im Berufsleben stehen und das in einer renommierten Firme, wissen doch wer neu eingestellt wurde und dass solche da fast nie dabei sind. Eine solche Studiendauer ist für 98% der renommierten Unterenhmen ein No-go. Schon die Software haut einen da raus. Wäre dem nicht so, könnte man auch alle Bewerbungstipps in die Tonne hauen.

  • Roter Faden? Egal!
  • Note? Egal!
  • Studiendauer? Egal.

Alles egal, leider aber nur hier im Forum.

antworten
WiWi Gast

Problem mit der Zukunftsplanung

WiWi Gast schrieb am 21.11.2019:

Habe 15 Semester studiert, zwar Bachelor und Master, aber für den Master 8 Semester Gebraucht. Bin in einem sehr renommiertem Konzern gelandet und zum Einstieg deutlich über 50k bekommen.
Hatte auch keine Top Noten oder so. Mein Chef meinte zu mir, dass ich im Vergleich zu den anderen Bewerber sympathisch war und ein „ungerader“ Lebenslauf auch spannend ist.

Also lass den Kopf nicht hängen und bewirbt dich fleißig. Studiendauer und Noten sind wichtig, aber nicht entscheidend. auch wenn du länger studierst oder nicht die besten Noten hast, findest du was.

Hehe, ähnlich wie bei mir :-)

Achja, das hat mir auch Mal eine HR Beraterin erzählt, dass es für sie viel interessanter ist wenn Leute aus dem Raster fallen, weil die meisten Bewerber einen sehr geradlinigen Lebenslauf haben und die die sehr viel länger brauchen als der Durchschnitt oft eine interessante Geschichte zu erzählen haben.

Das sind doch im Jahr 2019 reine Märchen, die man dem TE hier auftischt. Die Realität sieht er doch an dem Verhältnis zwischen Bewerbungen und Stellenangeboten und da wird es klar und deutlich.

Nö, sind es nicht, zumindest nicht von mir.
Was hätte ich auch davon, hier irgendwelche Geschichten zu erfinden?

Bei mir waren es eben insgesamt 15 Semester für den Bachelor und Master. Angefangen hab ich dann 2017 als Trainee bei einem Konzern. Studiendauer war kein Thema, hab einige Kollegen, die ähnlich lange oder länger gebraucht haben.

Mir ist das aber schon klar, dass ihr jungen Studenten das alles nicht glauben könnt. Ihr seid ja alle so competitive ...

antworten
WiWi Gast

Problem mit der Zukunftsplanung

WiWi Gast schrieb am 21.11.2019:

Das sind doch im Jahr 2019 reine Märchen, die man dem TE hier auftischt. Die Realität sieht er doch an dem Verhältnis zwischen Bewerbungen und Stellenangeboten und da wird es klar und deutlich.

Ziemlich frech von dir, die Beiträge, die dir nicht passen, als Märchen zu bezeichnen!

Sorry, aber so kann man in einem Forum nicht diskutieren. Das ist sehr schwaches Niveau, das du hier anbietest.

Fakt ist einfach, dass man auch mit längerer Studiendauer noch gute Stellen bekommen kann. Das kannst du als Märchen abtun, auf welcher Grundlage auch immer.

antworten
WiWi Gast

Problem mit der Zukunftsplanung

Es ist aber keine Regel. Und die Leute hier, die wirklich im Berufsleben stehen und das in einer renommierten Firme, wissen doch wer neu eingestellt wurde und dass solche da fast nie dabei sind. Eine solche Studiendauer ist für 98% der renommierten Unterenhmen ein No-go. Schon die Software haut einen da raus. Wäre dem nicht so, könnte man auch alle Bewerbungstipps in die Tonne hauen.

  • Roter Faden? Egal!
  • Note? Egal!
  • Studiendauer? Egal.

Alles egal, leider aber nur hier im Forum.

Roter Faden, Studiendauer und Noten sind nicht egal, aber auch nicht der wichtigste Punkt.
Aber die meisten Unternehmen achten auf sowas nicht so stark wie man meint. Wer ins IB oder in die Unternehmensberatung möchte braucht bestimmte Noten und Studiendauer und bestimmt Praktika. Für den Rest der Unternehmen ist es zweitrangig.
Wer im Beruf steht, weiß genau wie schwer es ist gute Leute zu bekommen. Wenn jemand einen passenden Schwerpunkt und relevante Praktika hat, der wird eingeladen auch wenn er paar Semester länger studiert hat.
Im (Berufs)Leben gibt es einfach kein Schwarz und Weiß.

antworten
WiWi Gast

Problem mit der Zukunftsplanung

Meine Freundin ist Personalerin bei DAX30. Ich weiß aus 1. Hand, dass sie rechtfertigen muss, wenn sie Leute abseits klarer Regeln (und das sind Studiendauer, Note, etc nunmal) einlädt.

Sie macht sich das Leben deutlich einfacher im Beruf wenn sie den Absolvent mit 2,0 & 7 Semestern den mit 1,7 und 13 Semestern vorzieht.

Dass es auch mal anders laufen kann; Ausnahmen, Regeln... ihr kennt das.

antworten
WiWi Gast

Problem mit der Zukunftsplanung

WiWi Gast schrieb am 22.11.2019:

Meine Freundin ist Personalerin bei DAX30. Ich weiß aus 1. Hand, dass sie rechtfertigen muss, wenn sie Leute abseits klarer Regeln (und das sind Studiendauer, Note, etc nunmal) einlädt.

Sie macht sich das Leben deutlich einfacher im Beruf wenn sie den Absolvent mit 2,0 & 7 Semestern den mit 1,7 und 13 Semestern vorzieht.

Dass es auch mal anders laufen kann; Ausnahmen, Regeln... ihr kennt das.

HR sammeln die Bewerbungen und geben diese an die Fachabteilung weiter. Die Fachabteilung entscheidet wer eingeladen wird oder nicht.

antworten
WiWi Gast

Problem mit der Zukunftsplanung

WiWi Gast schrieb am 22.11.2019:

Meine Freundin ist Personalerin bei DAX30. Ich weiß aus 1. Hand, dass sie rechtfertigen muss, wenn sie Leute abseits klarer Regeln (und das sind Studiendauer, Note, etc nunmal) einlädt.

Sie macht sich das Leben deutlich einfacher im Beruf wenn sie den Absolvent mit 2,0 & 7 Semestern den mit 1,7 und 13 Semestern vorzieht.

Dass es auch mal anders laufen kann; Ausnahmen, Regeln... ihr kennt das.

HR sammeln die Bewerbungen und geben diese an die Fachabteilung weiter. Die Fachabteilung entscheidet wer eingeladen wird oder nicht.

Es ist erschreckend, dass man im Wiwi-Forum nicht einmal die gängisten Bewerbungsprozesse kennt.

  1. In der Realität ist es so, dass auf eine Einstiegsstelle so viele Bewerbungen kommen, dass ein Personalmitarbeiter monatelang beschäftigt wäre, wenn er einer nur 15 Minuten widmen würde. Bewerbungen im vierstelligen Bereich sind heute, wen wundert es, wenn man sich die reine Anzahl der Studenten ansieht, keine Seltenheit mehr in Konzernen.

  2. Bei der Anzahl wäre ein Personaler 6,25 Wochen damit beschäftigt, die Bewerbungen durchzusehen. Da hat er sie noch gar nicht bewertet. Selbst, wenn es nur 500 Bewerber wäre, wären das immer noch über 3 Wochen der kompletten Arbeitszeit und mit 15 Minuten ist die Betachtung auch oberflächlich.

  3. Deswegen nutzen 95% der Firmen über 100 Mitarbeiter heute eine automatisierte Bewerbersoftware, die vorsortiert. Kriterien wie die Note und eben auch die Studiendauer sind hier zentral. Demjenigen wird dann automatisiert abgesagt. Es bleiben dann von denn 1000 vielleicht noch 30 bis 50 übrig.

  4. Mit den 30 bis 50 beschäftigt sich der Personaler dann intensiver. Das dauert dann natürlich auch seine Zeit, denn die Prüfung ist schon intensiver.

  5. In dieser Phase werden noch einmal 20 bis 30 Leute aussortiert. Mit dem Rest gibt es dann Gespräche, was aber selten mehr als 7 bis 10 sind.

  6. Das Erstgespräch führt in der Regel ein Personaler. Nicht immer, aber in der Regel. Auf Kriterien wie die Note kommt es jetzt nicht mehr an, sondern nur noch auf den Auftritt.

  7. Das heißt trotzdem nicht, dass alle gleich angesehen werden. In der Regel gibt es A-Kandidaten, Ersatzkandidaten und AGG-Kandidaten.

  8. Erst nach dem Erstgespräch gehen die Unterlagen weiter. Jetzt kommt es auf das Unternehmen an, was passiert. Manche führen gleich ein Zweitgespräch, bei dem in der Regel jemand von der Fachabteilung dabei ist. Andere schalten jetzt ein AC ein. Das ist unterschiedlich.
antworten
WiWi Gast

Problem mit der Zukunftsplanung

WiWi Gast schrieb am 22.11.2019:

Es ist aber keine Regel. Und die Leute hier, die wirklich im Berufsleben stehen und das in einer renommierten Firme, wissen doch wer neu eingestellt wurde und dass solche da fast nie dabei sind. Eine solche Studiendauer ist für 98% der renommierten Unterenhmen ein No-go. Schon die Software haut einen da raus. Wäre dem nicht so, könnte man auch alle Bewerbungstipps in die Tonne hauen.

  • Roter Faden? Egal!
  • Note? Egal!
  • Studiendauer? Egal.

Alles egal, leider aber nur hier im Forum.

Roter Faden, Studiendauer und Noten sind nicht egal, aber auch nicht der wichtigste Punkt.
Aber die meisten Unternehmen achten auf sowas nicht so stark wie man meint. Wer ins IB oder in die Unternehmensberatung möchte braucht bestimmte Noten und Studiendauer und bestimmt Praktika. Für den Rest der Unternehmen ist es zweitrangig.
Wer im Beruf steht, weiß genau wie schwer es ist gute Leute zu bekommen. Wenn jemand einen passenden Schwerpunkt und relevante Praktika hat, der wird eingeladen auch wenn er paar Semester länger studiert hat.
Im (Berufs)Leben gibt es einfach kein Schwarz und Weiß.

Deine Behauptung ist doch kein Stück nachweisbar. Nach der ist eigentlich alles egal. Was man studiert, welche Noten man hat, ob man einen roten Faden besitzt, wie lange man studiert. Es wird schon alles gut, weil die Arbeitgeber darauf gar nicht achten. Im Grunde genommen haben sie gar keine Einstellungskriterien, sondern würden einfach jeden nehmen.

Die Wahrheit ist, dass heute ein großer Teil der jungen Bevölkerung studiert und der Markt förmlich überschwemmt ist bzw. wird. Gleichzeitig werden die Einstiegsstellen dank Digitalisierung entweder abgebaut oder die Renterstellen werden nicht mehr neu besetzt. Alles, aber auch wirklich alles spricht für eine viel härtere Auswahl, aber bei dir ist alle egal.

antworten
WiWi Gast

Problem mit der Zukunftsplanung

WiWi Gast schrieb am 22.11.2019:

HR sammeln die Bewerbungen und geben diese an die Fachabteilung weiter. Die Fachabteilung entscheidet wer eingeladen wird oder nicht.

HR wird aber eine Vorauswahl machen und kaum >500 Bewerbungen (DAX30) an die Fachabteilung weiterleiten. Es kommt also garnicht erst dazu, dass der spätere Chef evtl. etwas am Bewerber entdecken könnte, was doch überzeugt und es kommt erst recht nicht dazu, dass der Bewerber die Chance erhält, mit sowas wie Lebenserfahrung, Eloquenz, Sympathie, "sich verkaufen können" im Vorstellungsgespräch zu glänzen. Denn dafür ist er schon zwei Stufen vorher aussortiert.

antworten
WiWi Gast

Problem mit der Zukunftsplanung

WiWi Gast schrieb am 21.11.2019:

Dir ist schon bekannt, was Doppelgut in Jura bedeutet oder?

Wir sind aber in einem Wiwi-Forum und nicht im Jura-Bereich und die Frage ist allgemein gestellt. Nach 14 Beiträgen lese ich hier aber, dass das gar kein Problem wäre und jeder die "große Ausnahme" kennt, die somit, wie es hier halt immer ist, zur Regel erklärt wird.

Es ist aber keine Regel. Und die Leute hier, die wirklich im Berufsleben stehen und das in einer renommierten Firme, wissen doch wer neu eingestellt wurde und dass solche da fast nie dabei sind. Eine solche Studiendauer ist für 98% der renommierten Unterenhmen ein No-go. Schon die Software haut einen da raus. Wäre dem nicht so, könnte man auch alle Bewerbungstipps in die Tonne hauen.

  • Roter Faden? Egal!
  • Note? Egal!
  • Studiendauer? Egal.

Alles egal, leider aber nur hier im Forum.

Arbeitest du denn in einem renommierten Unternehmen?

Ich bin bei einem Auto OEM und kann die meisten Beiträge hier definitiv bestätigen. Auch bei uns gibt es genug Leute mit verlängerter Studiendauer und wir hatten in den letzten Jahren auch Trainees mit ~15 Semester für B+M. Hab das extra nochmal in Xing gecheckt.

Roter Faden? Abi - Studium - Job? Was soll das denn sein?

Bewerbungstipps? Keine Ahnung, wie du jetzt da drauf kommst. Meistens kommt das eben von Leuten, die selbst gar keine Ahnung haben, aber halt etwas verkaufen wollen.

antworten
WiWi Gast

Problem mit der Zukunftsplanung

WiWi Gast schrieb am 22.11.2019:

Meine Freundin ist Personalerin bei DAX30. Ich weiß aus 1. Hand, dass sie rechtfertigen muss, wenn sie Leute abseits klarer Regeln (und das sind Studiendauer, Note, etc nunmal) einlädt.

Sie macht sich das Leben deutlich einfacher im Beruf wenn sie den Absolvent mit 2,0 & 7 Semestern den mit 1,7 und 13 Semestern vorzieht.

Dass es auch mal anders laufen kann; Ausnahmen, Regeln... ihr kennt das.

HR sammeln die Bewerbungen und geben diese an die Fachabteilung weiter. Die Fachabteilung entscheidet wer eingeladen wird oder nicht.

Es ist erschreckend, dass man im Wiwi-Forum nicht einmal die gängisten Bewerbungsprozesse kennt.

  1. In der Realität ist es so, dass auf eine Einstiegsstelle so viele Bewerbungen kommen, dass ein Personalmitarbeiter monatelang beschäftigt wäre, wenn er einer nur 15 Minuten widmen würde. Bewerbungen im vierstelligen Bereich sind heute, wen wundert es, wenn man sich die reine Anzahl der Studenten ansieht, keine Seltenheit mehr in Konzernen.

  2. Bei der Anzahl wäre ein Personaler 6,25 Wochen damit beschäftigt, die Bewerbungen durchzusehen. Da hat er sie noch gar nicht bewertet. Selbst, wenn es nur 500 Bewerber wäre, wären das immer noch über 3 Wochen der kompletten Arbeitszeit und mit 15 Minuten ist die Betachtung auch oberflächlich.

  3. Deswegen nutzen 95% der Firmen über 100 Mitarbeiter heute eine automatisierte Bewerbersoftware, die vorsortiert. Kriterien wie die Note und eben auch die Studiendauer sind hier zentral. Demjenigen wird dann automatisiert abgesagt. Es bleiben dann von denn 1000 vielleicht noch 30 bis 50 übrig.

  4. Mit den 30 bis 50 beschäftigt sich der Personaler dann intensiver. Das dauert dann natürlich auch seine Zeit, denn die Prüfung ist schon intensiver.

  5. In dieser Phase werden noch einmal 20 bis 30 Leute aussortiert. Mit dem Rest gibt es dann Gespräche, was aber selten mehr als 7 bis 10 sind.

  6. Das Erstgespräch führt in der Regel ein Personaler. Nicht immer, aber in der Regel. Auf Kriterien wie die Note kommt es jetzt nicht mehr an, sondern nur noch auf den Auftritt.

  7. Das heißt trotzdem nicht, dass alle gleich angesehen werden. In der Regel gibt es A-Kandidaten, Ersatzkandidaten und AGG-Kandidaten.

  8. Erst nach dem Erstgespräch gehen die Unterlagen weiter. Jetzt kommt es auf das Unternehmen an, was passiert. Manche führen gleich ein Zweitgespräch, bei dem in der Regel jemand von der Fachabteilung dabei ist. Andere schalten jetzt ein AC ein. Das ist unterschiedlich.

Ja, so kann man das grob zusammenfassen. Ich bin selbst Personalerin und natürlich gibt es mehr Absolventen als Einstiegsstellen. Schreiben wir eine aus, dann sind 1000 Bewerbungen noch sehr niedrig gegriffen. Jemand mit 15 Semestern für einen pobelligen Bachelor, hätte keine Chance bei uns, allerdings kann ich die Nörgler hier beruhigen. Er fliegt nicht nur wegen der 15 Semester raus, sondern auch wegen des Bachelors. Wir nehmen nur Master. Aber 15 Semester ist ein no-go und da gibt es keine Ausnahmen!

antworten
WiWi Gast

Problem mit der Zukunftsplanung

WiWi Gast schrieb am 22.11.2019:

Dir ist schon bekannt, was Doppelgut in Jura bedeutet oder?

Wir sind aber in einem Wiwi-Forum und nicht im Jura-Bereich und die Frage ist allgemein gestellt. Nach 14 Beiträgen lese ich hier aber, dass das gar kein Problem wäre und jeder die "große Ausnahme" kennt, die somit, wie es hier halt immer ist, zur Regel erklärt wird.

Es ist aber keine Regel. Und die Leute hier, die wirklich im Berufsleben stehen und das in einer renommierten Firme, wissen doch wer neu eingestellt wurde und dass solche da fast nie dabei sind. Eine solche Studiendauer ist für 98% der renommierten Unterenhmen ein No-go. Schon die Software haut einen da raus. Wäre dem nicht so, könnte man auch alle Bewerbungstipps in die Tonne hauen.

  • Roter Faden? Egal!
  • Note? Egal!
  • Studiendauer? Egal.

Alles egal, leider aber nur hier im Forum.

Arbeitest du denn in einem renommierten Unternehmen?

Ich bin bei einem Auto OEM und kann die meisten Beiträge hier definitiv bestätigen. Auch bei uns gibt es genug Leute mit verlängerter Studiendauer und wir hatten in den letzten Jahren auch Trainees mit ~15 Semester für B+M. Hab das extra nochmal in Xing gecheckt.

Roter Faden? Abi - Studium - Job? Was soll das denn sein?

Bewerbungstipps? Keine Ahnung, wie du jetzt da drauf kommst. Meistens kommt das eben von Leuten, die selbst gar keine Ahnung haben, aber halt etwas verkaufen wollen.

Laut meiner persönliche Statistik haben sogar alle Vorstände im DAX deutlich länger als die Regelstudienzeit. Warum versuchst du krampfhaft aus Ausnahmen, die du nicht belegen kannst, eine Regel zu machen? Die Studiendauer ist natürlich einer der Aussiebungsgründe im Bewerbungsverfahren überhaupt.

antworten
WiWi Gast

Problem mit der Zukunftsplanung

  1. Deswegen nutzen 95% der Firmen über 100 Mitarbeiter heute eine automatisierte Bewerbersoftware, die vorsortiert. Kriterien wie die Note und eben auch die Studiendauer sind hier zentral. Demjenigen wird dann automatisiert abgesagt. Es bleiben dann von denn 1000 vielleicht noch 30 bis 50 übrig.

Dies sind nur eine Handvoll Stellen die so begehrt sind. Vielleicht bei Daimler oder Adidas der Fall. Aber welches andere Unternehmen bekommt so viele Bewerbungen?
Beispielsweise kennt jeder Bayer, aber nur wenige kennen Sanofi
Jeder Kennt Audi aber weniger kennen Knorr-Bremse.

Die meisten Bewerben sich bei bekannten Unternehmen, sobald ein Unternehmen im B2B Bereich tätig ist, bekommt es weniger Bewerbungen und Knorr-Bremse bekommt bestimmt keine 1000 Bewerbungen für z. B eine Junior Controlling Stelle

antworten
WiWi Gast

Problem mit der Zukunftsplanung

WiWi Gast schrieb am 22.11.2019:

  1. Deswegen nutzen 95% der Firmen über 100 Mitarbeiter heute eine automatisierte Bewerbersoftware, die vorsortiert. Kriterien wie die Note und eben auch die Studiendauer sind hier zentral. Demjenigen wird dann automatisiert abgesagt. Es bleiben dann von denn 1000 vielleicht noch 30 bis 50 übrig.

Deine Zahlen sind so hanebüchen, da hab ich gleich einen Lachanfall bekommen.

Warum erfindest du irgendwelche Zahlen? Deine 95% sind fernab jeglicher Realität.
Hier mal die Realität: (öffentlich zugängliche Studie aus dem Jahr 2018)

  • 3% aller Unternehmen in D nutzen eine Bewerbersotware
  • 18 % der kleinen und mittelständischen Unternehmen nutzen Bewerbersoftware (geht hier von 50 bis 10k MA)

Ich arbeite selbst bei einem Mittelständler (gut 1000 MA) im HR, von deinen Fantasie-Zahlen mit den 1000 Bewerbungen kann man da aber nur träumen.
Realität wären hier im Schnitt wohl um die 30. Bei sehr begehrten Stellen kann man mal über 100 kommen. Eine Bewerbersoftware macht hier halt einfach keinen Sinn.

Bitte fahr deinen Populismus etwas zurück und konzentriere dich auf die Fakten.

antworten
WiWi Gast

Problem mit der Zukunftsplanung

WiWi Gast schrieb am 22.11.2019:

  1. Deswegen nutzen 95% der Firmen über 100 Mitarbeiter heute eine automatisierte Bewerbersoftware, die vorsortiert. Kriterien wie die Note und eben auch die Studiendauer sind hier zentral. Demjenigen wird dann automatisiert abgesagt. Es bleiben dann von denn 1000 vielleicht noch 30 bis 50 übrig.

Deine Zahlen sind so hanebüchen, da hab ich gleich einen Lachanfall bekommen.

Warum erfindest du irgendwelche Zahlen? Deine 95% sind fernab jeglicher Realität.
Hier mal die Realität: (öffentlich zugängliche Studie aus dem Jahr 2018)

  • 3% aller Unternehmen in D nutzen eine Bewerbersotware
  • 18 % der kleinen und mittelständischen Unternehmen nutzen Bewerbersoftware (geht hier von 50 bis 10k MA)

Ich arbeite selbst bei einem Mittelständler (gut 1000 MA) im HR, von deinen Fantasie-Zahlen mit den 1000 Bewerbungen kann man da aber nur träumen.
Realität wären hier im Schnitt wohl um die 30. Bei sehr begehrten Stellen kann man mal über 100 kommen. Eine Bewerbersoftware macht hier halt einfach keinen Sinn.

Bitte fahr deinen Populismus etwas zurück und konzentriere dich auf die Fakten.

Netter Versuch, aber die Studie, soweit es sie überhaupt gibt, ist relativ wertlos, da jeder Döner in ihr als Unternehmen gilt und die ganzen Döner- und Wurstbuden nutzen natürlich keine, aber wie viele Hochschulabsolventen bewerben sich da?

Wir reden hier von den Unternehmen, die zahlenmäßig vielleicht klein erscheinen, aber bei denen auf einen Dönerverkäufer ca. 50.000 Mitarbeiter kommen. Wir reden vom DAX, wir reden vom Mittelstand mit über 100+ MA. Da sieht die Welt anders aus.

antworten
WiWi Gast

Problem mit der Zukunftsplanung

WiWi Gast schrieb am 22.11.2019:

  1. Deswegen nutzen 95% der Firmen über 100 Mitarbeiter heute eine automatisierte Bewerbersoftware, die vorsortiert. Kriterien wie die Note und eben auch die Studiendauer sind hier zentral. Demjenigen wird dann automatisiert abgesagt. Es bleiben dann von denn 1000 vielleicht noch 30 bis 50 übrig.

Deine Zahlen sind so hanebüchen, da hab ich gleich einen Lachanfall bekommen.

Warum erfindest du irgendwelche Zahlen? Deine 95% sind fernab jeglicher Realität.
Hier mal die Realität: (öffentlich zugängliche Studie aus dem Jahr 2018)

  • 3% aller Unternehmen in D nutzen eine Bewerbersotware
  • 18 % der kleinen und mittelständischen Unternehmen nutzen Bewerbersoftware (geht hier von 50 bis 10k MA)

Ich arbeite selbst bei einem Mittelständler (gut 1000 MA) im HR, von deinen Fantasie-Zahlen mit den 1000 Bewerbungen kann man da aber nur träumen.
Realität wären hier im Schnitt wohl um die 30. Bei sehr begehrten Stellen kann man mal über 100 kommen. Eine Bewerbersoftware macht hier halt einfach keinen Sinn.

Bitte fahr deinen Populismus etwas zurück und konzentriere dich auf die Fakten.

Mit den Fakten nimmst du es aber auch nicht so genau, denn du suggeriest mit deinen Zahlen, dass Bewerbungssysteme nicht verbreitet wären. Tatsächlich sind in deiner Studie aber alle Unternehmen drin und du "vergisst" leider zu erwähnen, dass 95% der Firmen in Deutschland winzige Personengesellschaften a la 1-Mann-Handwerksbetrieb sind. Wenn ich die rausrechne, dann kommt es schon mit 95% hin, denn ich arbeite im Softwarebereich und keine kein größeres Unterenhmen, das in Zeiten der Digitalisierung auf sowas verzichten kann. Schon als Schnittstellle nicht.

antworten
WiWi Gast

Problem mit der Zukunftsplanung

WiWi Gast schrieb am 22.11.2019:

  1. Deswegen nutzen 95% der Firmen über 100 Mitarbeiter heute eine automatisierte Bewerbersoftware, die vorsortiert. Kriterien wie die Note und eben auch die Studiendauer sind hier zentral. Demjenigen wird dann automatisiert abgesagt. Es bleiben dann von denn 1000 vielleicht noch 30 bis 50 übrig.

Dies sind nur eine Handvoll Stellen die so begehrt sind. Vielleicht bei Daimler oder Adidas der Fall. Aber welches andere Unternehmen bekommt so viele Bewerbungen?
Beispielsweise kennt jeder Bayer, aber nur wenige kennen Sanofi
Jeder Kennt Audi aber weniger kennen Knorr-Bremse.

Die meisten Bewerben sich bei bekannten Unternehmen, sobald ein Unternehmen im B2B Bereich tätig ist, bekommt es weniger Bewerbungen und Knorr-Bremse bekommt bestimmt keine 1000 Bewerbungen für z. B eine Junior Controlling Stelle

Die Argumentation kann ich überhaupt nicht nachvollziehen. Du behauptest also, dass die Absolventen zu dumm sind eine Jobsuchmaschine zu bedienen, denn da finden sich die offenen Stellen doch alle, oder? Die Idee, dass die Absolventen sich nur auf wenige Player konzentrieren würden bei denen 99% sowieso keine Chance haben, und die anderen angeblich ignorieren würden, wertet die Intelligenz und den Pragmatismus der jungen Leute massiv und unnötig ab.

Auch deine angeblichen Erfahrungen sind komisch, aber vielleicht operiert ihr irgendwo im Osten, wo es wirklich unattraktiv ist. Wir sind auch so ein B2B-Unternehmen und erhalten zwar keine 1000 Bewerber auf einen Einstiegsstelle aber mal locker 500+.

antworten
WiWi Gast

Problem mit der Zukunftsplanung

WiWi Gast schrieb am 22.11.2019:

  1. Deswegen nutzen 95% der Firmen über 100 Mitarbeiter heute eine automatisierte Bewerbersoftware, die vorsortiert. Kriterien wie die Note und eben auch die Studiendauer sind hier zentral. Demjenigen wird dann automatisiert abgesagt. Es bleiben dann von denn 1000 vielleicht noch 30 bis 50 übrig.

Deine Zahlen sind so hanebüchen, da hab ich gleich einen Lachanfall bekommen.

Warum erfindest du irgendwelche Zahlen? Deine 95% sind fernab jeglicher Realität.
Hier mal die Realität: (öffentlich zugängliche Studie aus dem Jahr 2018)

  • 3% aller Unternehmen in D nutzen eine Bewerbersotware
  • 18 % der kleinen und mittelständischen Unternehmen nutzen Bewerbersoftware (geht hier von 50 bis 10k MA)

Ich arbeite selbst bei einem Mittelständler (gut 1000 MA) im HR, von deinen Fantasie-Zahlen mit den 1000 Bewerbungen kann man da aber nur träumen.
Realität wären hier im Schnitt wohl um die 30. Bei sehr begehrten Stellen kann man mal über 100 kommen. Eine Bewerbersoftware macht hier halt einfach keinen Sinn.

Bitte fahr deinen Populismus etwas zurück und konzentriere dich auf die Fakten.

Deine Studie ist frei erfunden. Es gibt tatsächlich eine aber nach der nutzt eine deutliche Mehrheit aller Unternehmenn, befragt wurde also auch der Glühweinverkäufer, von 60% eine automatisierte Software.

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/683416/umfrage/nutzung-von-bewerbermanagement-software-in-deutschland/

Laut McKinsey sind es bei den Unternehmen über 250 Mitarbeiter bereits 83%
https://www.communardo.de/blog/mckinsey-studie-vorgestellt-83-prozent-nutzen-social-software/

Wenn man bedenkt, dass hier aber fast alle Leser in die besseren Mittelständler, Dax-Konzerne und sonstige anpeilen, ist die Zahl 95% vermutlich nicht unrealistisch. Sie sind zumindest ganz weit weg von einen populisitschen Falschbehauptungen ohne Quelle.

antworten
WiWi Gast

Problem mit der Zukunftsplanung

WiWi Gast schrieb am 22.11.2019:

  1. Deswegen nutzen 95% der Firmen über 100 Mitarbeiter heute eine automatisierte Bewerbersoftware, die vorsortiert. Kriterien wie die Note und eben auch die Studiendauer sind hier zentral. Demjenigen wird dann automatisiert abgesagt. Es bleiben dann von denn 1000 vielleicht noch 30 bis 50 übrig.

Dies sind nur eine Handvoll Stellen die so begehrt sind. Vielleicht bei Daimler oder Adidas der Fall. Aber welches andere Unternehmen bekommt so viele Bewerbungen?
Beispielsweise kennt jeder Bayer, aber nur wenige kennen Sanofi
Jeder Kennt Audi aber weniger kennen Knorr-Bremse.

Die meisten Bewerben sich bei bekannten Unternehmen, sobald ein Unternehmen im B2B Bereich tätig ist, bekommt es weniger Bewerbungen und Knorr-Bremse bekommt bestimmt keine 1000 Bewerbungen für z. B eine Junior Controlling Stelle

Vorsicht, wir reden hier nur von Einstiegsstellen und die restliche Argumentation ist unlogisch. Offene Stellen finden sich in den Suchmaschinen. Du tust so, als wären sie versteckt. Sind sie aber nicht. Warum sollten sich die Leute nicht bewerben, wenn es etwas gibt, was passt und stattdessen die Bewerbung nur an die Big Player schicken? Das ist doch unlogisch und nicht rational.

antworten
WiWi Gast

Problem mit der Zukunftsplanung

WiWi Gast schrieb am 22.11.2019:

  1. Deswegen nutzen 95% der Firmen über 100 Mitarbeiter heute eine automatisierte Bewerbersoftware, die vorsortiert. Kriterien wie die Note und eben auch die Studiendauer sind hier zentral. Demjenigen wird dann automatisiert abgesagt. Es bleiben dann von denn 1000 vielleicht noch 30 bis 50 übrig.

Deine Zahlen sind so hanebüchen, da hab ich gleich einen Lachanfall bekommen.

Warum erfindest du irgendwelche Zahlen? Deine 95% sind fernab jeglicher Realität.
Hier mal die Realität: (öffentlich zugängliche Studie aus dem Jahr 2018)

  • 3% aller Unternehmen in D nutzen eine Bewerbersotware
  • 18 % der kleinen und mittelständischen Unternehmen nutzen Bewerbersoftware (geht hier von 50 bis 10k MA)

Ich arbeite selbst bei einem Mittelständler (gut 1000 MA) im HR, von deinen Fantasie-Zahlen mit den 1000 Bewerbungen kann man da aber nur träumen.
Realität wären hier im Schnitt wohl um die 30. Bei sehr begehrten Stellen kann man mal über 100 kommen. Eine Bewerbersoftware macht hier halt einfach keinen Sinn.

Bitte fahr deinen Populismus etwas zurück und konzentriere dich auf die Fakten.

Vielleicht solltest du dein Studium erst einmal beenden, denn Studien und Statistiken sollte man dann schon lesen können:

1) Die einzig seriöse Studie in dem Bereich ist von McKinsey und die spricht von 83% bei den Unternehmen über 250 Mitarbeitern und von 95% von Unternehmen über 500 Mitarbeitern. Die hier angegeben Zahl ist damit 100% korrekt und deine Angaben einfach nur Quatsch.

2) Sollte man in einem BWL-Studium - unabhängig von der Studie in 1) - schon in der Lage sein, dass Digitalisierung etwas ist, was heute in dem ein oder anderen Unternehmen vorkommen sollte. Die Welt, in der du lebst, gibt es gar nicht. Darum erstmal die FH verlassen, das Studium schaffen und dann die Welt erklären wollen.

antworten
WiWi Gast

Problem mit der Zukunftsplanung

WiWi Gast schrieb am 22.11.2019:

Laut McKinsey sind es bei den Unternehmen über 250 Mitarbeiter bereits 83%
www.communardo.de/blog/mckinsey-studie-vorgestellt-83-prozent-nutzen-social-software/

Wenn man bedenkt, dass hier aber fast alle Leser in die besseren Mittelständler, Dax-Konzerne und sonstige anpeilen, ist die Zahl 95% vermutlich nicht unrealistisch. Sie sind zumindest ganz weit weg von einen populisitschen Falschbehauptungen ohne Quelle.

So wirklich im Thema scheinst du aber ebenfalls nicht drin zu sein. Bei dem Link geht es nicht um Bewerbersoftware sondern sowas wie whatsapp für Unternehmen.

antworten

Artikel zu Karriereplanung

Alternative Wege in Lohn und Brot – Teil 1: Branchenkenntnis als Karrierestrategie

Es gibt eine Vielzahl von Strategien, um sich potentiellen Arbeitsgebern zu empfehlen. Gute Noten sind nur eine davon. In jedem Fall gilt: gezielt bewerben!

Die heimlichen Spielregeln der Karriere

Karrierestrategie: Cover von "Die heimlichen Spielregeln der Karriere" von Juergen Luerssen.

Die Karriere wird nur zu zehn Prozent von fachlicher Kompetenz bestimmt. Den Rest prägen andere, nicht-fachliche Faktoren. Wer erfolgreich sein will, muss ein Macher sein. Wie sich die ungeschriebenen Gesetze am Arbeitsplatz für den Erfolg nutzen lassen, verrät Jürgen Lürssen in seinem Buch "Die heimlichen Spielregeln der Karriere".

Tipps für die Karriere in der Krise

Ein sehr altes TV-Gerät mit Kriselbild, steht auf einem beige-braun gestreiften Hocker.

Fleiß und Belastungsfähigkeit zahlen sich aus, allzu üppige Gehaltsforderungen sollte man hingegen nicht stellen, wenn die finanzielle Lage des Unternehmens angespannt ist.

Lohnverzicht für die Karriere akzeptieren besonders die Deutschen

Eine Deutschlandflagge weht vor einem blauen Himmel.

Was hilft, um im Job weiterzukommen? Wer will am schnellsten Karriere machen? Das Münchner geva-institut hat Arbeitnehmer in rund 25 Ländern befragt.

Spezialisierung steigert Karriereaussichten

Ein schwarzes Schild mit weißer Aufschrift Spezialitäten und einem gelben Rosenstock rechts daneben.

Studie von Robert Half Finance & Accounting: Credit Management bietet gute Perspektiven für Berufsstarter im Finanz- und Rechnungswesen. In den Bereichen Controlling und Steuern besteht derzeit sogar akuter Personalmangel.

Die Top 5 der Karrierekiller

BDU-Studie: Karrieren scheitern häufig an mangelnder Selbsteinschätzung und Kritikfähigkeit, beruflicher Erfolg wird stark durch die individuellen Unternehmensspielregeln geprägt.

Personalstudie: Karrierechancen durch Flexibilität

Karriereleiter

Arbeitgeber und Arbeitnehmer ticken anders. Der von 89 Prozent der Unternehmen geäußerten Forderung nach Arbeitszeitflexibilität steht der Wunsch nach geregelten Arbeitszeiten von 93 Prozent der Arbeitnehmer entgegen.

Literatur-Tipp: He´e nalu - Surf auf der Karrierewelle

Ratgeber Karriere Young Professionals

Karriere-Ratgeber von Angelo R.H. Donato für Young Professionals

Bain-Karriereprogramm »Red Carpet« für Berufseinsteiger

Bain-Karriereprogramm "Red Carpet": Von oben aufgenommen betritt eine Business-Frau gerade einen roten Teppich.

Das neue Karriereprogramm „Red Carpet“ der Strategieberatung Bain & Company unterstützt Studenten beim Berufseinstieg. Ob Wirtschaftswissenschaftlerin oder Wirtschaftswissenschaftler im ersten Semester, Jurist im Staatsexamen oder Psychologiestudentin im Master: Das Karriereprogramm „Red Carpet“ richtet sich an Studierende aller Fachrichtungen und Semester.

Studie: Hochschulabsolventen starten erfolgreich ins Berufsleben

Berufsstart: Ein Vogel landet im Getümmel.

Die Arbeitslosenquote liegt sowohl für Fachhochschul- als auch für Universitätsabsolventen mit traditionellen Abschlüssen – Diplom, Magister, Staatsexamen - nach einem Jahr bei 4 Prozent. Bachelors sind sogar noch seltener arbeitslos (3 Prozent, FH bzw. 2 Prozent Uni). Das zeigt die aktuelle Absolventenstudie des HIS-Instituts für Hochschulforschung (HIS-HF).

Broschüre: Startklar - Tipps und Infos für Uni-Absolventen

Berufseinstieg: Ein Lego-Männchen steht am Start in einem Labyrint.

Wie gelingt der Start in den Beruf am besten? Hilfestellung leistet die Broschüre »Startklar«, die vom Informationszentrum der deutschen Versicherer ZUKUNFT klipp + klar neu aufgelegt wurde. Uni-Absolventen finden dort nützliche Tipps, wie sie ihrem Traumjob näher kommen.

Millenials mit Angst um Arbeitsplatz durch holprigen Berufsstart

Eine Frau klettert - wie nach dem Berufseinstieg - in einer Halle nach oben.

Die Generation Y, der zwischen 1980 und 1999 Geborenen, ist durch Probleme beim Berufseinstieg geprägt. Die Konsequenzen sind ein Gefühl der Unsicherheit und Angst um den Arbeitsplatz. Die unter 35-Jährigen Millenials denken zudem überwiegend individualistisch, zeigt eine von der Hans-Böckler-Stiftung geförderte Studie.

Bildung auf einen Blick 2016: Start ins Berufsleben funktioniert

Blick auf Berufseinstieg: Der Gesichtsausschnitt einer Frau mit Auge und Augenbraue.

Die aktuelle OECD-Studie „Bildung auf einen Blick 2016“ bestätigt: Die deutsche Erwerbslosenquote liegt in allen Bildungsbereichen unter dem OECD-Durchschnitt. Das berufliche Bildungssystem in Deutschland beweist seine Stärke durch den reibungslosen Übergang von der Ausbildung in den Beruf. Der Bericht zeigt, wer einen Studienabschluss ergreift, hat einen Gehaltsvorteil von mehr als 50 Prozent. Im Ländervergleich sind in Deutschland besonders MINT-Studiengänge beliebt.

Vitamin-B beim Berufseinstieg der Königsweg

Eine goldene selbstgebastelte Krone symbolisiert die kostbaren Beziehungen beim Berufseinstieg.

Hochschulabsolventen, die über persönliche Kontakte ihre erste Stelle finden, erzielen höhere Gehälter, haben bessere Aufstiegschancen und bleiben diesem Arbeitgeber länger treu, so lautet das Ergebnis einer Absolventenbefragung vom Bayerischen Staatsinstitut für Hochschulforschung.

JobTrends 2017: Gute Jobaussichten für Wirtschaftswissenschaftler

Screenshot: Jobtrends-Studie 2017 von Kienbaum und Staufenbiel.

Was Berufseinsteiger im Jahr 2017 wissen müssen, dem ist die JobTrends-Studie von Staufenbiel und Kienbaum nachgegangen. Personaler checken Bewerbungen oft nur in maximal fünf Minuten. In nur sechs Prozent der Fälle googlen Entscheider den Namen der Bewerber. Punkten können Absolventen beim Berufseinstieg eher mit Praxiserfahrung als mit einem guten Studienabschluss. Beim Gehalt können Berufseinsteiger aktuell fünf bis zehn Prozent mehr heraushandeln.

Antworten auf Problem mit der Zukunftsplanung

Als WiWi Gast oder Login

Forenfunktionen

Kommentare 36 Beiträge

Diskussionen zu Karriereplanung

Weitere Themen aus Berufseinstieg als Bachelor