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SAP inhouse

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WiWi Gast

SAP inhouse

Hi zusammen,
bin jetzt 4 Jahre reisender MM/SD Berater in einer führenden Beratung. Viel Reisen und immer 60h und mehr pro Woche. Fakturiere im Jahr ca. 280k, hab schon Teilprojektvetantwortung.

Jetzt will ich inhouse wechseln, Angebote gibt es genug. Hab aber keine Ahnung wie das tatsächlich ist. Was macht man denn, wenn die S4 Rollouts zuende sind? Man kann ja ein Mandanten nicht ewig weiteroptimieren? Klar neue Unternehmensteile und Restrukturierungen sowie 1sr lvl Support? Aber das mach ich aktuell nebenher für 4 Unternehmen alleine..

Hat jemand echte Erfahrung als SAP inhouse Consultant? Wie sehen sie eure Tage aus? Sind 45h im Schnitt realistisch?

Was empfehlt ihr, kleines Unternehmen oder Konzern (Gehalt bekomm ich bei allen aktuellen Angeboten genug). Wo ist es tendenziell "entspannter"?

Grüße und Danke

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WiWi Gast

SAP inhouse

Hi ,

ich bin jetzt seit 6 Jahren inhouse Berater in einer IGM Bude bei 35h. Kaum Überstunden gutes Gehalt. Wir machen 80% Optimierungsprojekte und würde ich das meiste nicht selber programmieren, wäre der Job tendenziell eher langweilig. Spannend sind noch rollouts, aber die sind eher selten. Wenn man mal sein Modul beherrscht und von außen keine neuen Prozesse dazukommen, wird’s aber so oder so langweilig. Manche meiner Kollegen im SAP Umfeld scheinen damit aber kein Problem zu haben.

Ich versuche gerade noch ein anderes Modul zu bekommen, was aber hier nicht die Regel ist und daher wohl schwierig wird zu realisieren. Aufstieg mit Personalveranwortung reizt mich nicht so, will mich eher in die Breite entwickeln. Das kann man inhouse sicher gut wenn Bedarf da ist, weil kein fakturierungsdruck herrscht. Was mich langweilen würde wäre wenn ich nicht mehr programmieren dürfte und ich vermute dass das bald kommen wird.

Ich hab auch schon überlegt in die externe Beratung zu gehen wenn ich mich hier gar nicht mehr weiterentwickeln kann und ich nur noch 08/15 Sachen machen. Worklife Balance ist aber top. Fazit: hängt stark von den Aufgaben und Tätigkeiten aber und was für ein Typ du bist.

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WiWi Gast

SAP inhouse

Hi,
es gibt immer irgenwelche Optimierungen, Erweiterungen, Fehlerkorrekturen, neue Gesetzte welche angepasst werden müssen, etc.
Aber meistens ist schon so, wenn größere Projekte mit Hypercar vorbei sind, hat man mehr Zeit für ein Kaffe :-)

Meistens kommt man gut ohne Überstunden aus, bin bei 3. AG. Bei einem hatte ich Rufbereitschaft und Überstunden waren gewünscht, bei aktuellen mache ich nie Überstunden.

Wo es tendenziell "entspannter" ist, kann man glaube ich nicht sagen. Mein schlechtester AG war z.b. o.g. Konzern mit Rufbereitschaft und Überstunden, aktuell beim Mittelständer komplett zufrieden. Kann natürlich auch anders rum sein.

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WiWi Gast

SAP inhouse

Ich hab eine 35h inhouse Stelle. Die Ausschreibung hatte sich auch übermenschlich angehört, jetzt mach ich aber nur 0815 Themen. Davor war ich externer Berater, da hab ich gefühlt das Doppelte gearbeitet..

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WiWi Gast

SAP inhouse

Ich hab Beratung und Mittelständler hinter mir und bin mittlerweile in einem Konzern. Was mich im Konzern echt wahnsinnig macht ist die Bürokratie... Tasks die ich mit den passenden Berechtigungen in 5 Minuten erledigen könnte, dauern gern mal ne Woche. Allgemein technische Berechtigungen zu bekommen ist beinahe unmöglich so lange man kein hardcore techie ist...Ergebnis ist das ich dauernd den Basis Leuten auf die Füße treten muss, Ihnen Haar genau erklären muss was Sie tun müssen...nur weil ich es nicht selber tun darf (es aber besser und schneller könnte). Dafür ist die work life Balance grossartig, überstundenregelung, home Office wann immer ich will und keiner sagt was wenn man während der kernzeiten mal für 2h nicht erreichbar ist.

Im Mittelstand tendenziell weniger Bürokratie, dafür weniger work life Balance (aber immer noch besser als in der Beratung).

WiWi Gast schrieb am 08.05.2021:

Hi zusammen,
bin jetzt 4 Jahre reisender MM/SD Berater in einer führenden Beratung. Viel Reisen und immer 60h und mehr pro Woche. Fakturiere im Jahr ca. 280k, hab schon Teilprojektvetantwortung.

Jetzt will ich inhouse wechseln, Angebote gibt es genug. Hab aber keine Ahnung wie das tatsächlich ist. Was macht man denn, wenn die S4 Rollouts zuende sind? Man kann ja ein Mandanten nicht ewig weiteroptimieren? Klar neue Unternehmensteile und Restrukturierungen sowie 1sr lvl Support? Aber das mach ich aktuell nebenher für 4 Unternehmen alleine..

Hat jemand echte Erfahrung als SAP inhouse Consultant? Wie sehen sie eure Tage aus? Sind 45h im Schnitt realistisch?

Was empfehlt ihr, kleines Unternehmen oder Konzern (Gehalt bekomm ich bei allen aktuellen Angeboten genug). Wo ist es tendenziell "entspannter"?

Grüße und Danke

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WiWi Gast

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WiWi Gast

SAP inhouse

Inhouse ist immer entspannter. Alleine schon, weil man nicht täglich durch die halbe Welt reisen muss, sondern nur ab und zu..

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WiWi Gast

SAP inhouse

Hat sonst noch jemand Erfahrungen?

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WiWi Gast

SAP inhouse

Wie oben bereits beschrieben. Die meisten inhouse stellen sind resterampen für die Fachbereiche. Alles muss abgestimmt und monitort werden, gehalt ist Optimum.

Tätigkeiten Solala...

Beratung: Knechten für andere für max. 2/3 des Umsatzes plus Unternehmer im unternehmen

Inhouse: ist Linie und damit nur massig attraktiv

Gehalt: igm besser geht nur Amerikaner und dann auch nur wenn du gefragt bist, ansonsten hire and fire.

Wenn dann würde ich igm metall mit 35h Vertrag machen plus nebenbei was hochziehen ala Beratung oder so... später ggf. Exit damit

Ansonsten muss man leider gestehen, sap bleibt und ist langweilig, aber man bekommt es einfach nicht mehr los.

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WiWi Gast

SAP inhouse

Kann das nicht bestätigen. Bin inhouse SAP Consultant und Reise 80% der Woche durch die Welt. Resterampe ist das sicher nicht, fand klassische Beratung einfacher, da entzerrter.

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WiWi Gast

SAP inhouse

Hallo,
ich bin SAPler, ernst gemeinte Frage:
Viele schreiben SAP ist langweilig, auch hier ein Kommentar dazu. Was ist in anderen Berufen so spannend und interessant in Vergleich zu SAP?
Wenn ich mir Jobs angucke wie z.b. Controller, Versicherungskaufmann, Steueranwalt, Lehrer, Sozialarbeiter, Büro-/Industriekaufmann (einfach Leute aus meinem Umkreis) sehe ich nicht was da spannender ist und ist für mich eher langweiliger. Ehrlich, diese Jobs sind eher Routinejobs, bei mir kommen immer wieder neue Projekte und ich arbeite mich in verschiedene wirtschaftliche Prozesse und neue Technologien (als Entwickler) ein.

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WiWi Gast

SAP inhouse

Die meisten, die schreiben, SAP-Beratung sei langweilig, sind entweder die immer gleichen trollenden Studenten (Neid aufs hohe Gehalt?) oder low-class-Berater für langweilige Module wie Fi/CO, die 0 mit der technischen Seite von SAP zu tun haben. Meistens sind Letztere BWLer.

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WiWi Gast

SAP inhouse

WiWi Gast schrieb am 22.05.2021:

Die meisten, die schreiben, SAP-Beratung sei langweilig, sind entweder die immer gleichen trollenden Studenten (Neid aufs hohe Gehalt?) oder low-class-Berater für langweilige Module wie Fi/CO, die 0 mit der technischen Seite von SAP zu tun haben. Meistens sind Letztere BWLer.

Ich bin auch bwler und finde den Job auch erst cool, seitdem ich das meiste selber programmiere. Mal schauen wie lange das noch geht ehe wir zum near-shoring übergehen. Letztlich denke ich auch dass wohl jeder Job irgendwann mal mehr oder weniger langweilig wird, eben durch die Routine. Wer will muss dann halt sehen dass er sich weiterentwickelt. Als SAPler könnte man zb in ein neues Modul einsteigen. Oder von der Prozess in die techn. Beratung wechseln, ins Projektmanagement...

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WiWi Gast

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