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Duales Studium, dann Uni? Aufstiegschancen, Gehalt?

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WiWi Gast

Re: Duales Studium, dann Uni? Aufstiegschancen, Gehalt?

Wieder falsch.. Bin Master von ner Uni... Du greifst mich wegen angeblicher Pauschalisierung an und pauschalisierst dann selber bzw. versuchst mich in eine Schublade zu stecken? :D "Typisches Beispiel eines BALers" Geiler Typ!

Lounge Gast schrieb:

Die Sozialkompetenz eines Nashorns wäre bei einem Typen wie dir noch übertrieben. Peinlich was du von dir gibst. Tolles Beispiel eines überheblichen BAlers. Davon gibt es leider nicht zu knapp...

Lounge Gast schrieb:

Wenn man andererseits durchaus in sich schlüssig argumentiert aber nicht lesen kann, ist man auch nicht gerade ein high potential.

Ich habe eine spezifische Person zitiert und nirgens ein Wort verwendet das auf Pauschalisierung schließen lässt.

Setzen, sechs! (Achtung, das war nicht pauschalisierend auf irgendeine Gruppe bezogen, das gilt nur für dich!)

Lounge Gast schrieb:

Und die hat man der BA automatisch oder wie?

Sowas kann man nicht lernen. Es gibt dahingehend genauso soziale Roboter an der Uni wie an der BA. Und auch von der besten Sorte an beiden Institutionen.

Deine Aussage deutet aber sehr darauf hin, dass du Sozialkompetenz nur aus dem Internet kennst. Diese Pauschalisierungen - No Go!

Lounge Gast schrieb:

Es nützt wenig der schlauste Brain zu sein, wenn man die Sozialkompetenz von einem Nashorn hat.

Lounge Gast schrieb:

Die fallen weniger auf die Schnauzte als die BAler, weil Uni-Abgänger auch was anderes als Schema-F Aufgaben lösen können.

Lounge Gast schrieb:

Einige werden hier noch bei Berufseinstieg ordentlich auf die Schnauze bekommen - besonders meine ganzen "high potential Kommilitonen" von der Uni...kaum auszuhalten!

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WiWi Gast

Re: Duales Studium, dann Uni? Aufstiegschancen, Gehalt?

Immer mit der Ruhe. Also das Duale Konzept ist ein wirklich tolles Ding und wenn man das an einer guten DH gemacht hat und in einem guten Unternehmen, dann steht einer erfolgreichen Karriere nichts im Wege. Gleiches gilt für eine FH oder ähnliches. Was zählt ist das ihr Leistung zeigt und intelligent seid.

Ich (Dr. Dipl. Ing. MA) sitze hier unter DHlern die mehr verdienen als ich, einfach weil sie schon 10 Jahre dabei sind. So lange ihr nicht ins IB/UB wollt oder eines der "tollen" Traineeprogramm machen wollt ist es relativ egal wo ihr studiert. Achja, ich habe auch noch ein Abschlus an einer ganz brauchbaren Schule (Kosten: 50.000?), hat sich finanziell nie ausgezahlt weil ich nicht ins banking oder consulting wollte. Persönlich gesehen war es aber super und ich würde es immer wieder machen und das ist was zählt. Man ist doch kein Arbeitssklave sondern macht einfach das was einem Spaß macht. Richtet euch doch nicht immer nach irgendwelchen Rankings sondern macht was euch interessiert.

Ich bin damals auf die Uni weil ich eine theoretische Ausbildung wollte, wenn jemand eine praktische Ausbildung will, geht er auf die FH und wenn er nebenher noch Erfahrung sammeln will im Betrieb auf die DH. Und dann macht man automatisch seinen Weg und Geld kommt auch irgendwann.

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WiWi Gast

Re: Duales Studium, dann Uni? Aufstiegschancen, Gehalt?

Ich will mich auch in diese Richtung informieren...ich weiß, dass es kühne Träume sind, aber was sollte man denn nun machen, wenn man ins Bankmanagement kommen will? DH bei einer Topbank (Deutsche Bank etc.) oder Studium an einer Uni (mit Master). Und was braucht man für die Traineeprogramme? Oder ist das nicht zu empfehlen?

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WiWi Gast

Re: Duales Studium, dann Uni? Aufstiegschancen, Gehalt?

Wenn du dir Chance auf das Management erhalten willst, auch wenn die Chance trotzdem nicht groß ist, dann kann nur ein Studium bis zum Master an einer renommierten Uni in Frage kommen. Die DH-Absolventen haben die gleichen Aufgaben, die die Azubis nach ihrer Ausbildung übernehmen plus ein kleines bisschen.

Lounge Gast schrieb:

Ich will mich auch in diese Richtung informieren...ich weiß, dass es kühne Träume sind, aber was sollte man denn nun machen, wenn man ins Bankmanagement kommen will? DH bei einer Topbank (Deutsche Bank etc.) oder Studium an einer Uni (mit Master). Und was braucht man für die Traineeprogramme? Oder ist das nicht zu empfehlen?

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WiWi Gast

Re: Duales Studium, dann Uni? Aufstiegschancen, Gehalt?

Grundsätzlich sind alle beschriebenen Wege gut und können zum Ziel führen. Eine Glaskugel hat keiner Hier auch wenn manche so tun als ob. Fakt ist, dass selbst >90% aller Absolventen von Elitehochschulen (obs nun WHU, Rotterdam, LSE, Maastricht, Mannheim oder selbst Harvard und Co. sind) niemals im Vorstand oder auch nur oberen Management eines Konzerns landen werden.

Das ist natürlich kein Grund es nicht trotzdem zu versuchen.

Grundsätzlich sind Abschlüsse lediglich "Eintrittskarten" die dir (wenn sie gut sind) Einlass zum Vorstellungsgespräch gewähren. Danach kommts auf dich und deine Leistung/Social Skills und Glück an.

Zu den von dir beschriebenen Wegen: DH hat den Vorteil, dass du schon sehr Früh das Unternehmen kennenlernst und dein Netzwerk aufbauen kannst. Der Nachteil ist, dass manche es als "Studium Light" sehen du am Ende "nur" nen Bachelor hast und in Augen mancher (auch in der Firma) direkt nach dem Abschluss nicht so weit oben stehst. Was dich jedoch nicht daran hindert das Ändern was du ja auch kannst weil du in der Firma bist. Allerdings kennst du nur eine Firma was auch ein Nachteil sein kann.

Master von einer Top Uni hat den Vorteil (wenn du es richtig nutzt) dass du bereits im Studium netzwerke aufbauen kannst (an Top Unis gibts viele Ehrgeizige Menschen die dich mit etwas Glück später mitziehen könnten oder andersherum). Du kannst Praktika machen und verschiedene Erfahrungen sammeln. Du musst selbstständige sein da du alles selber organisierst (DH ist sehr verschult). Und der Abschluss bringt natürlich gewisses Prestige mit sich. Manche schreiben dir dann gewisse Fähigkeiten zu die du vielleicht garnicht hast. Ist eben wie bei Marken. (Hugo Boss Anzüge sind vom Aussehen her nicht unbedingt viel anders wie manche billigere Marken, aber man fühlt sich darin irgendwie besser.) Aber auch hier gilt das man Leistung zeigen und Glück haben muss um aufzusteigen.

Traineeprogramme (die guten) sind ein guter Einstieg da in Konzernen meistens als "Goldfischteiche" konzipiert. Du kriegst zum Start quasi noch ein bisschen extra Anschub für deine Karriere (Netzwerke, Projekteinsätze im gesamten Konzern und auch im Ausland). Aber danach kommts auch hier drauf an die Netzwerke richtig zu nutzen, Leistung zu zeigen und Glück zu haben.

Lounge Gast schrieb:

Ich will mich auch in diese Richtung informieren...ich weiß, dass es kühne Träume sind, aber was sollte man denn nun machen, wenn man ins Bankmanagement kommen will? DH bei einer Topbank (Deutsche Bank etc.) oder Studium an einer Uni (mit Master). Und was braucht man für die Traineeprogramme? Oder ist das nicht zu empfehlen?

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WiWi Gast

Re: Duales Studium, dann Uni? Aufstiegschancen, Gehalt?

Also vielen Dank für die Infos, hat mir schon mal weiter geholfen.

Wäre nett wenn mir die, de sich damit auskennen noch mehr sagen könnten: Ich bin hochgradig hörbehindert, besuche aber eine Regelschule (normales Gymnasium) mit einem Notenschnitt von 1,4. Könnte mir meine Behinderung mehr Chancen bei der Bewerbung an einer Uni/Arbeitsplatz geben, oder mindert das mein Chancen?

Danke schon mal im vorraus.

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WiWi Gast

Re: Duales Studium, dann Uni? Aufstiegschancen, Gehalt?

Ich denke dass die meisten die hier im Forum ihre Meinung herausposaunen keine Ahnung haben. Mal ehrlich, BWL Studenten gibt es wie Sand am Meer. Und die Top Einstiegsplätze bei großen Unternehmen bekommen auch nur die Studenten mit Prädikatsexamen. Wenn du also schon vor dem Studium weißt das du zu den besten 10% des Studiengangs gehören wirst, dann ist das Studium an der Uni bestimmt eine gute Lösung. Andernfalls würde ich immer ein duales Studium empfehlen. Die hier verbreitete Aussage das duale Studium währe nur eine "bessere Ausbildung" ist absoluter Nonsens. Ich habe einen mir bekannten Professoren befragt der an der Dualen Hochschule Mosbach unterrichtet und dieser hat mir berichtet, das diejenigen seiner Studenten, die nach dem dualen Studium einen Master an der Uni anstreben den Masterstudienplatz fast ausschließlich bekommen (oft an Top Unis). So kommt man den Uni Abschluss + die Vorzüge des dualen Studierens.

Auch das Fernstudium während der Arbeit nach dem dualem Studium ist eine Lösung die unglaublich viele Möglichkeiten eröffnet. Und noch etwas, die ganze Diskussion über die Vorstandsmitglieder der DAX Konzerne ist absolut lächerlich. Ihr sprecht hier über Stellen von denen in Deutschland viellleicht insgesamt ein paar Hundert vorhanden sind, und ich bezweifele das irgendjemand hier auf dieser Seite eine solche Position erreichen wird. Fazit: Ein duales Studium an einer Hochschule ? Absolut zu empfehlen.

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WiWi Gast

Re: Duales Studium, dann Uni? Aufstiegschancen, Gehalt?

Bei großen Konzernen kannst Du eine Chance haben.Evtl ein Arbeitsplatz mit wenig Kundenkontakten. Die müssen ihre Behindertenquote irgendwie verbessern.

Lounge Gast schrieb:

Also vielen Dank für die Infos, hat mir schon mal weiter geholfen.

Wäre nett wenn mir die, de sich damit auskennen noch mehr sagen könnten: Ich bin hochgradig hörbehindert, besuche aber eine Regelschule (normales Gymnasium) mit einem Notenschnitt von 1,4. Könnte mir meine Behinderung mehr Chancen bei der Bewerbung an einer Uni/Arbeitsplatz geben, oder mindert das mein Chancen?

Danke schon mal im vorraus.

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WiWi Gast

Re: Duales Studium, dann Uni? Aufstiegschancen, Gehalt?

Jo Mosbach ist auch Ne Kaderschmiede für ivy league, hsg, hec etc.

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WiWi Gast

Re: Duales Studium, dann Uni? Aufstiegschancen, Gehalt?

Ich mache momentan auch ein Studium an der DHBW im Bereich BWL mit einer Fachrichtung, würde für diejenigen abraten das duale zu machen wenn vornerein schon im kopf fest ist einen master drauf zu setzen oder noch zu promovieren. Unternehmen möchten meistens die dualen Studenten bei sich halten und drücken Bindungsverträge über mehrere Jahre dem Studenten auf, andersrum wirft es im Lebenslauf später in Bewerbungsverfahren große Fragen auf warum der Student nicht erst weiter gearbeitet hat.

Dafür besteht eine Übernahmechance von 80 % beim Unternehmen und gute Trainee - Programme im Anschluss an (gerade für BWLer einfacher reinzukommen)

Gruß

Blizzard

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WiWi Gast

Re: Duales Studium, dann Uni? Aufstiegschancen, Gehalt?

Studiere auch an der DHBW und kann meinem Vorposter nicht zustimmen. Mit den Bindungsverträgen hat er Recht, aber das weiß man ja, bevor man den Vertrag unterschreibt. Nicht alle Unternehmen binden den Studenten im Anschluss. Ich für meinen Teil musste mich nicht binden. Außerdem kann man ja trotzdem kündigen, man muss nur einen vetraglichen festgelegten Teil des Studiums zurückzahlen, was jetzt auch nicht die Welt ist.

In meinen Vorstellungsgesprächen hat mich nicht ein Personaler stutzig gefragt, warum ich nicht weiter arbeite bei dem Unternehmen. Die Frage ging immer in die Richtung, warum ich mich für einen Wechsel entschieden habe, was jedoch eine normale Frage innerhalb des Bewerbungsverfahrens ist.

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WiWi Gast

Re: Duales Studium, dann Uni? Aufstiegschancen, Gehalt?

Bindungsverträge sind bei der DHBW nicht zulässig, genauso wie eine Kostenrückzahlung.

"Unzulässige Nebenabreden sind u. a. Abreden über eine Bindung nach Beendigung der Ausbildung oder über einen Kostenersatz bei einem Wechsel des Arbeitgebers nach Beendigung der Ausbildung"

(Fußnote letzte Seite)

http://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&frm=1&source=web&cd=2&ved=0CCYQFjABahUKEwiNsLXPoqPHAhWGWhoKHYe5B1g&url=http%3A%2F%2Fwww.dhbw-mannheim.de%2Ffileadmin%2Fdhbw%2Fdownload-center%2Funternehmen%2Fbestehende%2Fausbildungsvertrag%2F__vertrag-wirtschaft-wordformular.doc&ei=JRfLVc2JFIa1aYfznsAF&usg=AFQjCNFYHxVayrb825vS5Z3f43YcAwrqaQ&bvm=bv.99804247,d.d2s

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WiWi Gast

Re: Duales Studium, dann Uni? Aufstiegschancen, Gehalt?

ich hab jura an ner uni und an ner fh studiert. fand das uni studium wesentlich einfacherer, da man immer irgendwas schreiben konnte und irgendwie immer noch ne mindermeinung getroffen hat, ohne zu lernen.

an der fh musste man immer die herrschende meinung kennen, was einen wesentlich höheren lernaufwand darstellte

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WiWi Gast

Re: Duales Studium, dann Uni? Aufstiegschancen, Gehalt?

Seit wann kann man Jura an einer FH studieren?? Das gibt es doch wohl gar nicht??

Lounge Gast schrieb:

ich hab jura an ner uni und an ner fh studiert. fand das uni studium wesentlich einfacherer, da man immer irgendwas schreiben konnte und irgendwie immer noch ne mindermeinung getroffen hat, ohne zu lernen.

an der fh musste man immer die herrschende meinung kennen, was einen wesentlich höheren lernaufwand darstellte

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WiWi Gast

Re: Duales Studium, dann Uni? Aufstiegschancen, Gehalt?

Jura schließt mit Staatsexamen ab und das gibt nur an der Uni.

Und fallS du dieses LL.M.-Zeugs meinst. Das ist kein Jura!!!

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WiWi Gast

Re: Duales Studium, dann Uni? Aufstiegschancen, Gehalt?

"fallS du dieses LL.M.-Zeugs meinst. Das ist kein Jura!!!"

Terminum dubitandum est...

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WiWi Gast

Re: Duales Studium, dann Uni? Aufstiegschancen, Gehalt?

Ich meine damit , dass ich das erste staatsexamen gemacht habe und anschließend den llb an einer fh

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r0ck0

Re: Duales Studium, dann Uni? Aufstiegschancen, Gehalt?

Bin gerade am Anfang meines Duales Studiums (BWL Industrie - DHBW) Trotzdem stell ich mir schon die Frage wie es danach weitergehen wird, denke auch an einen Master. Nun habe ich mich mal informiert und es scheint mir irgedendwie unmöglich an eine renommierte Uni zu kommen. Bei den Auswahlkritieren scheitert es meist bei Wirtschaftsmathe/Statistik (nur 5CP). Trotzdem hör ich hier und da dass es auch DHBW'ler nach Mannheim / Köln / Hohenheim schaffen - wie kann das sein ?

Was würdet ihr mir empfehlen ?

(Denke die Diskussion UNI/FH/DUAL muss man jetzt nicht weiterführen, bin ganz zurfrieden diesen Weg gewählt zu haben - auch wenn mir das oben beschriebene nun etwas Kopfschmerzen bereitet)

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WiWi Gast

Re: Duales Studium, dann Uni? Aufstiegschancen, Gehalt?

r0ck0 schrieb:

Bin gerade am Anfang meines Duales Studiums (BWL Industrie - DHBW) Trotzdem stell ich mir schon die Frage wie es danach weitergehen wird, denke auch an einen Master. Nun habe ich mich mal informiert und es scheint mir irgedendwie unmöglich an eine renommierte Uni zu kommen. Bei den Auswahlkritieren scheitert es meist bei Wirtschaftsmathe/Statistik (nur 5CP). Trotzdem hör ich hier und da dass es auch DHBW'ler nach Mannheim / Köln / Hohenheim schaffen - wie kann das sein ?

Was würdet ihr mir empfehlen ?

(Denke die Diskussion UNI/FH/DUAL muss man jetzt nicht weiterführen, bin ganz zurfrieden diesen Weg gewählt zu haben

  • auch wenn mir das oben beschriebene nun etwas Kopfschmerzen bereitet)

Habe auch Dual studiert und keine Probleme mit den ECTS-Regelungen, da ich im Auslandssemester entsprechend gewählt habe (da hat man ja schon mal 30 credits zur Gestaltung). Außerdem wurden bei uns Statistik/VWL Vertiefungen angeboten. Also hat man eigentlich genug Möglichkeiten.

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WiWi Gast

Re: Duales Studium, dann Uni? Aufstiegschancen, Gehalt?

Es haben ja nicht pauschal alle Unis/FH's Vorgaben für ECTS in Mathe/Statistik. Dazu zählen z.B. Mannheim, Frankfurt, ESB, Hohenheim & viele weitere (sowohl staatlich als auch privat). Klar, es gibt auch einige Unis (z.B. Köln, Münster, München, St. Gallen), die feste Kriteren haben. Häufig kannst Du diese aber durch Top-10% o.ä. auch umgehen. Viele Unis/HS haben als Kriterium eben nicht nur einzelne Module, sondern kombinieren Noten, Ausland, Sprachkenntnisse, Berufserfahrung, GMAT etc., wo das Paket zählt und nicht einzelne Kriterien. Wenn du einen guten Schnitt (> 2,0) hinlegst, gute Berufserfahrung vorweisen kannst und auch das Gesamtpaket stimmt, brauchst Du dir tendentiell keine Sorgen machen.

Und diese ständige Diskussion zwischen Uni und DH wird dadurch, dass sie ständig aufgewärmt wird auch nicht besser. Es ist einfach nur affig, sowohl auf Seiten der DH'ler als auch bei den Uni-Absolventen jedesmal den anderen schlecht machen zu müssen. Beide Programme haben sicher Vor- und Nachteile und ich denke die meisten die hier schreiben, haben noch nie einen Dax-Konzern von Ihnen gesehen. Wenn dem so wäre, wüssten sie nämlich, dass die Uni nach 2 Jahren keinen Menschen mehr interessiert und das einzig interessante die erbrachte Leistung ist.

Also lasst euch nicht entmutigen und macht das was euch am ehesten anspricht.

Ein Ex-DH'ler, ESB'ler und jetzt BCG'ler

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WiWi Gast

Re: Duales Studium, dann Uni? Aufstiegschancen, Gehalt?

Oh man ! Immer wieder schön zu sehen, wie verbitterte Schema F Uni Absolventen nur Bullshit von sich geben.

Kurz und knackig: Habe meinen Bachelor an der DHBW in Kooperation mit dem größten deutschen Industrieunternehmen absolviert. Viele interessante Abteilungen durchlaufen, alles gesehen wovon Uni Absolventen mit Ihren 2-3 Praktika nur träumen können ;) Hab gar keine Lust mehr zu verreisen, so häufig bezahlte mir mein Unternehmen in jungen Jahren den Aufenthalt im Ausland. Bin jetzt in der sehr angesehenen (gerade bei Uni Dudes) internen UB des Münchener Unternehmens tätig. Oh Boi, wie viel Uni Absolventen wir hier abweisen haha ! Zulassung für meinen Master an dem St. Andrews College steht auch Baby, 1 Jahr Gas und dann direkt in CF Bereich des Unternehmens.

Ich bin sehr dankbar, dass mir das Unternehmen so viel Disziplin, Wille und Durchhaltevermögen abverlangt hat. Nur so bin ich zu dem geworden, der Ich heute bin, ein Macher mit 30 k über dem Einstiegsgehalt eines normalen 0815 Uni Absolventen !

Mein Vater ist selbst Professor an einer der renommiertesten Universitäten des Landes. Er bestätigt mir, von einem unterschiedlichen Niveau kann hier nicht die Rede sein. Hierzu gerne auch Details in seiner neusten Veröffentlichung lesen. Auf Wunsch provide ich euch gerne mit dem Link.

In diesem Sinne!

Johannes

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WiWi Gast

Re: Duales Studium, dann Uni? Aufstiegschancen, Gehalt?

Wenn ihr mal Top Strategie UB oder IB machen wollt: Uni Bachelor Wenn ihr an richtiger akademischen Bildung interessiert seid: Uni Bachelor Wenn ihr einfach eine gemäßigte Kugel in der Industrie schieben wollt: Dual

Das akademische Niveau an Dualen Hochschulen ist ein Witz, das ist quasi eine bessere Ausbildung. Wenn man ein sehr gutes Abi hat: direkt an die Top Unis

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WiWi Gast

Re: Duales Studium, dann Uni? Aufstiegschancen, Gehalt?

Du bist ein negatives Beispiel mit deinem überheblichen Auftreten für alle DHBW Studenten!

Lounge Gast schrieb:

Oh man ! Immer wieder schön zu sehen, wie verbitterte Schema F Uni Absolventen nur Bullshit von sich geben.

Kurz und knackig: Habe meinen Bachelor an der DHBW in Kooperation mit dem größten deutschen Industrieunternehmen absolviert. Viele interessante Abteilungen durchlaufen, alles gesehen wovon Uni Absolventen mit Ihren 2-3 Praktika nur träumen können ;) Hab gar keine Lust mehr zu verreisen, so häufig bezahlte mir mein Unternehmen in jungen Jahren den Aufenthalt im Ausland. Bin jetzt in der sehr angesehenen (gerade bei Uni Dudes) internen UB des Münchener Unternehmens tätig. Oh Boi, wie viel Uni Absolventen wir hier abweisen haha ! Zulassung für meinen Master an dem St. Andrews College steht auch Baby, 1 Jahr Gas und dann direkt in CF Bereich des Unternehmens.

Ich bin sehr dankbar, dass mir das Unternehmen so viel Disziplin, Wille und Durchhaltevermögen abverlangt hat. Nur so bin ich zu dem geworden, der Ich heute bin, ein Macher mit 30 k über dem Einstiegsgehalt eines normalen 0815 Uni Absolventen !

Mein Vater ist selbst Professor an einer der renommiertesten Universitäten des Landes. Er bestätigt mir, von einem unterschiedlichen Niveau kann hier nicht die Rede sein. Hierzu gerne auch Details in seiner neusten Veröffentlichung lesen. Auf Wunsch provide ich euch gerne mit dem Link.

In diesem Sinne!

Johannes

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WiWi Gast

Re: Duales Studium, dann Uni? Aufstiegschancen, Gehalt?

Worauf basieren denn deine Behauptungen? Höre da viel Eifersucht und Frust raus

Lounge Gast schrieb:

Wenn ihr mal Top Strategie UB oder IB machen wollt: Uni Bachelor Wenn ihr an richtiger akademischen Bildung interessiert seid: Uni Bachelor Wenn ihr einfach eine gemäßigte Kugel in der Industrie schieben wollt: Dual

Das akademische Niveau an Dualen Hochschulen ist ein Witz, das ist quasi eine bessere Ausbildung. Wenn man ein sehr gutes Abi hat: direkt an die Top Unis

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WiWi Gast

Re: Duales Studium, dann Uni? Aufstiegschancen, Gehalt?

Fakt ist: in der Industrie wird ein duales Studium gut angesehen. Im UB und IB nur belächelt. Willst du dir alle Türen offen halten: geh an eine gute Uni.

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WiWi Gast

Re: Duales Studium, dann Uni? Aufstiegschancen, Gehalt?

Wow. Du bist an der 20 besten uni in der UK. Schraub mal die Rhetorik was runter :D Klar kann man erfolgreich sein nach dualem Studium. Ich freue mich das es bei dir geklappt hat. Im Durchschnitt verdient man weniger und hat einen weniger coolen Job. Das sind die Fakten. Weniger guten Leuten empfehle ich übrigens immer BA/FH. Dort gut sein ist besser als Mannheim 3,5 Abschluss.

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WiWi Gast

Re: Duales Studium, dann Uni? Aufstiegschancen, Gehalt?

Der nächste, der hier von Fakten erzählt, soll doch mal bitte eine Quelle angeben. Sowas sollte man doch im Studium lernen (egal ob BA/FH/Uni) ;)

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WiWi Gast

Re: Duales Studium, dann Uni? Aufstiegschancen, Gehalt?

Mal ein kleiner Uni/FH vergleich nebenbei:

Ich war zuerst 1 Semester für an einer durchschnittlichen FH. Die meisten fangen da etwa 2 Wochen vor der Klausurenphase (8 Klausuren binnen 10 Tagen) an zu lernen und bekommen ganz passable Noten. Ich hatte im ersten Semester einen Schnitt von 1,7, obwohl ich, im Nachhinein gesehen, kaum, maximal 1 Woche pro Fach die 100 Seiten PPT-Folie durchgelesen hab. Bei 100 Folien ist die Komplexität des Stoffes und die Menge natürlich entsprechend..

Dann wechselte ich an eine Top Uni im Ausland. Dort habe ich für ein Fach locker 3-4 Wochen täglich stundenlang gelernt. Für Recht ein 300 seitenlanges Buch bis ins kleinste Detail gelernt. VWL nochmals 3-4 Wochen die 400 Seiten und 900 Kontrollfragen.

Das lächerliche: VWL (Mikro/Makro getrennt geschrieben) hat an der FH etwa 1,5 Wochen lernen gekostet. 6CP gabs für die Klausur. An der Uni gabs für VWL nur 4CP, obwohl der Arbeitsaufwand mehr als doppelt so groß war.

Wer jetzt noch behauptet, dass das FH-Studium genau so anspruchsvoll ist wie an einer Uni, der ist ganz einfach WELTFREMD!

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WiWi Gast

Re: Duales Studium, dann Uni? Aufstiegschancen, Gehalt?

Es gibt keine Karrieregarantie egal welchen Weg man wählt.

Von 6 Bankvorständen der LBBW haben drei die Uni noch nie von innen gesehen. Der Vorstandsvorsitzende auch keine FH oder BA. Wenn man nach diesem Forum gehen würde müsste Volker Wirth den Vorsitz haben da er der einzige Mannheimer ist.

http://www.lbbw.de/de/ueber_uns/vorstand/vorstand.jsp

Zur Info: Die Landesbank Baden-Württemberg hat eine Bilanzsumme von ca. 266 Mrd. ? (per 31.12.2014) sowie rund 11.100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

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WiWi Gast

Re: Duales Studium, dann Uni? Aufstiegschancen, Gehalt?

Danke für diesen unglaublichen objektiven und allgemeingültigen Beitrag

Lounge Gast schrieb:

Mal ein kleiner Uni/FH vergleich nebenbei:

Ich war zuerst 1 Semester für an einer durchschnittlichen FH. Die meisten fangen da etwa 2 Wochen vor der Klausurenphase (8 Klausuren binnen 10 Tagen) an zu lernen und bekommen ganz passable Noten. Ich hatte im ersten Semester einen Schnitt von 1,7, obwohl ich, im Nachhinein gesehen, kaum, maximal 1 Woche pro Fach die 100 Seiten PPT-Folie durchgelesen hab. Bei 100 Folien ist die Komplexität des Stoffes und die Menge natürlich entsprechend..

Dann wechselte ich an eine Top Uni im Ausland. Dort habe ich für ein Fach locker 3-4 Wochen täglich stundenlang gelernt. Für Recht ein 300 seitenlanges Buch bis ins kleinste Detail gelernt. VWL nochmals 3-4 Wochen die 400 Seiten und 900 Kontrollfragen.

Das lächerliche: VWL (Mikro/Makro getrennt geschrieben) hat an der FH etwa 1,5 Wochen lernen gekostet. 6CP gabs für die Klausur. An der Uni gabs für VWL nur 4CP, obwohl der Arbeitsaufwand mehr als doppelt so groß war.

Wer jetzt noch behauptet, dass das FH-Studium genau so anspruchsvoll ist wie an einer Uni, der ist ganz einfach WELTFREMD!

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WiWi Gast

Re: Duales Studium, dann Uni? Aufstiegschancen, Gehalt?

  1. Semester FH Versus höheres Fachsemester Top-Uni im Ausland

Wie war das doch mit Äpfeln und Birnen???

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WiWi Gast

Re: Duales Studium, dann Uni? Aufstiegschancen, Gehalt?

Am Ende bleibt stehen: für IB und UB ist ein duales Studium meistens ein Ausschlusskriterium, weil die Absolventen von den Top Unis wollen. Für anderes (z.B. Industrie) gerne gesehen.

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WiWi Gast

Re: Duales Studium, dann Uni? Aufstiegschancen, Gehalt?

nein, kein höheres Fachsemester! Da wird auch klar, weshalb sich die Uni wehrte auch nur einen CP von der FH anrechnen zu lassen!

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WiWi Gast

Re: Duales Studium, dann Uni? Aufstiegschancen, Gehalt?

Haha, da war jmd an der WU Wien, nicht?

Ist doch klar, dass eine Uni, die total überlaufen ist, mehr aussortiert als eine FH, die schon nur mit 50 Leuten startet... Man sollte aber so fair sein zu erwähnen, dass die WU Wien dafür in den folgenden Semestern eine sehr nette Notengebung hat ;)

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WiWi Gast

Re: Duales Studium, dann Uni? Aufstiegschancen, Gehalt?

Ich studiere tatsächlich an der WU. Aber die Steop (Studieneingangsphase) kann man wohl kaum als schwer bezeichnen!

Beispiel Mathe: Es kommen 20 Fragen vor, die jeweils in 10-20 verschiedenen Versionen abgefragt werden können. Lernt man nun alle Fragen+Lösungsweg auswendig hat man somit die 1 garantiert, denn der Wortlaut der Fragen ändert sich nicht, sondern nur die Zahlen! Das bedeutet also, man bekommt vorab die Fragen zur Klausur. Man muss sie nurnoch auswendig lernen um zu bestehen. Einfacher geht es kaum! Wer dort eine 3-4 hat, der 1. lernt zu wenig (wie die meisten Österreicher) oder 2. ist schlichtweg blöd oder nicht wirklich interessiert.

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WiWi Gast

Re: Duales Studium, dann Uni? Aufstiegschancen, Gehalt?

Hier wird natürlich viel Blödsinn verzapft und viel Halbwissen verbreitet. Ich kann (denke ich) ganz gut urteilen, weil ich nach meinem Bachelor an einer DH meinen Master an einer "Top-Uni" (IESEG) gemacht habe.

  1. Duales Studium ist KEINE "Ausbildung-Plus". Schau dir einfach Inhalte an, die du in der Ausbildung lernst und dann schau dir den Lehrplan eines dualen Studium (DHBW, HSBA, NAK, wo auch immer). Das ist in keinem Fall vergleichbar, selbst in Basic Fächer wie KLR, FiBu oder Bilanzierung machst in 2 1/2-3 Jahren Ausbildung das, was du im Studium während eines Semesters machst. Dazu kommen zahlreiche Fächer, die in der Ausbildung nichtmal angerissen werden (Corporate Finance, Risk Management, Derivates and so on.)

  2. Obwohl ich nach wie vor von dem Konzept duales Studium überzeugt bin, rate ich dir davon ab, wenn du in's Bankwesen willst. Nicht dass wir uns falsch verstehen, Kundenberatung und das operative Business einer Hausbank ist allemal möglich, aber Bereiche wie Asset/Wealth Management, Corporate Investment, Financial Engineering usw. kannst du dann zu 98 % knicken (natürlich gibt es immer Ausnahmen, daher die 2 %)

  3. Für den Bereich der freien Wirtschaft, der nicht durch UB/IB abgedeckt wird, hast du mit einem dualen Studium und einem Vollzeit-Master einen Traum-Abschluss. Du verfügst über die Praxiserfahrung, die vielen Normal-Studierenden fehlt, weil sich meiner Erfahrung nach auch durch das Unternehmen eine völlig andere Aufwandsbereitschaft besteht, wenn du ein festes 3-Jahre-Verhältnis hast, als nur ein 3-6 Monatiges Praktikum. Dazu lernst du verschiedene Abteilungen kennen, und nicht nur das Department wo du später hinwillst. Zudem verfügst du bereits frühzeitig über ein bestehendes Netzwerk, das dir im Nachhinein nur helfen kann.

Conclusion: Karriere in Industrie/DL (außerhalb IB/UB) -> duales Studium + Vollzeit-Master Karriere in UB/IB -> definitiv Top-Uni im Bachelor UND Master

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WiWi Gast

Re: Duales Studium, dann Uni? Aufstiegschancen, Gehalt?

Erzählt hier doch nicht rum, dass für Industrie Duales Studium besser wäre als ein richtiges Uni Studium. Das ist wie mit den Gesamtschulen eine Idee von Rot/Grün, die nicht einsehen wollen, dass manche höhere Bildungseinrichtungen eben das gewisse etwas vermitteln, was bei Dualem Studium oder Gesamtschulen eben nicht vorhanden ist. Es sind schlichtweg sozial(-istische) Gedankenströme die eine solche Entwicklung veranlassen. Daher war, ist und wird die Universität immer die Bildungsinstitution bleiben, die am angesehensten ist. Sowohl im Inland als auch im Ausland. Das lustige dabei ist allerdings, das die Politiker, die solche Ideen verwirklichen, ihre eigenen Kinder weiterhin auf Gymnasien und Universitäten schicken. Auch im Ausland oder in elitäreren Kreisen wird die Duale Ausbildung niemals den gleichen Stellenwert einnehmen, oftmals ist sie sogar verpönt und wird müde belächelt, da man weiß, das solche Bildungswege vermehrt Aufstiegskinder wahrnehmen, die den Wert einer guten Universität nicht zu verstehen vermögen.

Ich kenne einige gute Beispiele: Eltern reich, Kind wird nach England an Privatschule gebracht, kommt zurück und sucht sich schonmal renommierte Unis an. Auf den Vorschlag hin ein Duales Studium zu machen: "kommt nicht in frage".

Mir tuen die, die ein Duales Studium mit sehr guten Noten machen einfach Leid, weil sie auf dummes Geschwätz einiger Leute hineingefallen sind, die versuchen, ein System der Gleichmacherei aufzubauen, in denen ja keine Oberschicht hervorkommen soll. Denn wen hasst man am meisten? Die gutverdienende Schicht, die ja alles auf dem "Leid" des kleinen Mannes aufgebaut hat.

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WiWi Gast

Re: Duales Studium, dann Uni? Aufstiegschancen, Gehalt?

Das ist auch der Grund weshalb Duale Studenten oder FHler nicht zu McKinsey, BCG etc. kommen. Uni impliziert ein gewisses Image, Qualität und genießt vor allem eine gute Reputation (je nach Uni). FH und DH hingegen eher Ausbildung plus. Dabei ist es vollkommen egal, wie gut die Ausbildung im Endeffekt ist. Bestimmt gibt es insgeheim auch gute DHler, die besser sind als welche von der Uni. Im Unterbewusstsein ist aber fest Uni>FH/DH verankert. Es gibt bestimmt auch gute Toyotas, die besser sind als ein Mercedes. Aber ein Mercedes bleibt Oberklasse; ein Toyota eben nur (mittlere-) Unterklasse, egal wie er kommt.

Das Gesetz wird sich auch nicht ändern.

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WiWi Gast

Re: Duales Studium, dann Uni? Aufstiegschancen, Gehalt?

Sehr wahre Worte!

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WiWi Gast

Re: Duales Studium, dann Uni? Aufstiegschancen, Gehalt?

:D so kindisch. Wie kann man so verbittert sein? Bin als "böser, böser FHler" bei einer MBB und der Mythos von "nur Uniabsolventen kommen hier rein" hält sich auch nur unter den selbsternannten "Elitestudenten".

Wacht bitte mal auf und seht ein, dass ihrs leichter hättet haben können ;-)

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WiWi Gast

Re: Duales Studium, dann Uni? Aufstiegschancen, Gehalt?

Bin selbst an der DHBW und habe letztens mal meine Skripte mit denen eines Kumpels von der Uni Mannheim verglichen. Ich muss tatsächlich zugeben, dass die an theoretischem Kram noch mal deutlich anspruchsvolleres (vor allem quantitativ) und deutlich mehr machen. Aber wenn man nicht zu MBB will, halte ich auch meinen Weg für gut. Wenn ich dadurch nie in alle elitär-versnobten Kreise vordringen werde, ist das okay.

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WiWi Gast

Re: Duales Studium, dann Uni? Aufstiegschancen, Gehalt?

Dass ein duales Studium bzw. FH beim Berufseinstieg nicht dasselbe Ansehen genießt wie ein Uni-Studium mag in gewissen Bereichen stimmen. Nachdem man die erste Stelle angenommen hat, interessiert es aber eigentlich niemanden mehr. Dann zählen eher Erfahrung, Leistung und Kontakte. Wer auf Prestige und Statussymbole steht, kann ja an eine Top-Uni gehen. Dieses Forum verzerrt allerdings häufig die Wirklichkeit, in dem MBB und IB als Krone der Schöpfung emporgehoben werden. Die Welt abseits davon wird hier allzu gerne vernachlässigt.

Letztendlich kann ich nur sagen, dass sich gute Leute auf lange Sicht immer durchsetzen werden. Unabhängig von ihrer akademischen Ausbildung.

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WiWi Gast

Re: Duales Studium, dann Uni? Aufstiegschancen, Gehalt?

"Unabhängig von ihrer akademischen Ausbildung"

Falls dual, wohl eher Ausbildung als akademisch :D

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WiWi Gast

Re: Duales Studium, dann Uni? Aufstiegschancen, Gehalt?

Ach diese Diskussion führt doch zu nichts. Die Universitätsstudenten wollen sich halt elitär fühlen weil heutzutage jeder studiert hat. Da erhält man sich das elitäre Gefühl indem Schubladen erfindet nach dem Motto "Top5 Unis Tier1", "Restliche Unis Tier2", "FH und Dual Tier3". Das das nur erfundener Quatsch ist sieht man an jeder relevanten Statistik die nicht IB/UB betrifft. Die beiden Gebiete sind Ausnahmen und das bestreitet auch niemand. Ansonsten ist das duale Studium absolut gleichwertig was Aufwand, Karrierechancen usw. angeht. Es ist anders - der Aufwand komm aus anderen "Quellen" (Theoretisches Niveau vs. Stoffmenge und 1,5 Jahre Vollzeit Arbeit "nebenher") und beides hat seine Vor- und Nachteile. Jeder muss für sich selbst entscheiden. Der "elitären" Schicht hier im Forum sind Fakten aber egal - man hält zusammen um sich erhaben zu fühlen. Wäre auch vollkommen egal wenn das Gelaber nicht junge Leute bei der Entscheidungsfindung beeinflussen würde. Leider tut es das aber da kannst halt nichts gegen tun.

Fakten die belegen, dass das duale Studium trotz dem Geschwätz gute Karrierechancen bietet und das das Niveau der Kommilitonen keineswegs geringer ist usw... wurden hier im Thread mehrfach genannt.

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WiWi Gast

Re: Duales Studium, dann Uni? Aufstiegschancen, Gehalt?

Warum wird wohl oft behauptet das Karriere nicht fair ist? Das liegt daran, dass oftmals nicht nur objektive Kriterien entscheident sind, sondern auch subjektive. Uni klingt nun mal besser als DH und wenn es um Beförderungen in höhere Positionen geht, spielt nunmal auch der Bildungsweg eine Rolle. Da bringt ein DHler eben nichts, wenn er Uni Absolventen führen soll. Wird einfach nicht ernst genommen. Oder aber diejenigen, die Entscheidungen intern zu Personalfragen mitbestimmen, wählen den Uni Absolventen einer renommierten Uni anstatt den DH/FHler, weil er selber auf der Uni war. Gleichgesinntes besinnt sich nunmal zu Gleichgesinntem!

Das DH zunächst einmal bei KMU bevorzugt werden liegt aber oft einfach daran, dass die Personaler für solche kleineren Stellen eben selber entweder keine Ahnung haben oder denselben weg einschlugen.

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WiWi Gast

Re: Duales Studium, dann Uni? Aufstiegschancen, Gehalt?

Der DHler mag zwar vl für Industrie besser sein, aber nur für den typischen 0815 Job. Alles war darüber hinaus geht (Corporate Development, Strategy etc.) wird eben der Uni Absolvent bevorzugt. Warum? Hat solche Tätigkeiten schon im Praktikum erlernt und ist allgemein für höher qualifizierte Berufe ausgebildet, die über die normale Sachbearbeiter Tätigkeiten hinausgehen.

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WiWi Gast

Re: Duales Studium, dann Uni? Aufstiegschancen, Gehalt?

UB und IB sind die attraktivsten Bereiche und da hat man als Uni Absolvent deutlich bessere Chancen reinzukommen. Wer eine ruhige 40h Woche schieben will kann ja an die FH/DH.

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WiWi Gast

Re: Duales Studium, dann Uni? Aufstiegschancen, Gehalt?

Ich find dieses Schwarz-Weiss denken echt erschreckend!

Ob eine Uni jetzt besser ist als FH/DH kann man pauschal doch auch nicht sagen. Da spielen so viele andere Faktoren mit rein und wenn eine Person (unabhängig von Elite Uni oder Wald und Wiesen Uni oder FH/DH oder oder oder...) was kann dann wird sie/er sich durchsetzen.

Außerdem bilden auch große Konzerne dual aus und diese wollen sich früh die besten der besten sichern. Von daher denke ich, dass es auch seine Berechtigung haben wird.

Natürlich ist eine duales Studium bei einer 5-Mann Klitsche nicht annähernd so förderlich wie bei einem Konzern, genausowenig ist es eher förderlicher, wenn man neben der Uni Praktikas etc. pp macht als wenn man mit seinem 4,0 Schnitt irgendwo rumdümpelt.

Klar ist es logisch, dass Studenten aus reichem Elternhaus eher kein Bock haben auf duales Studium wenn das Geld vorhanden ist und Familienseitig die Kontakte da sind. Andersrum kann man sagen, dass Studenten, dessen Eltern jetzt nicht die höchsten Tiere sind und dementsprechend nicht ihre Kindern irgendwo reinboxen können es eine super Chance bietet, Kontakte zu knüpfen.

Seien wir mal ehrlich: Die wenigsten (wenn überhaupt) in diesem Forum werden eines Tages die megahohen Positionen in großen Unternehmen (z.B. Geschäftsführer/Vorstand im Dax) bekleiden und für alles darunter macht es wenig Unterschiede welchen Schulabschluss man hat, zumal auch mit DH-Abschluss heutzutage Master/Promotion nicht mehr unmöglich ist.

Im Endeffekt zählen nur Skills und vor allem Kontakte, gepaart mit ein bisschen Glück! Und mal ehrlich: Die wenigsten wissen um die Abschlüsse der Kollegen und ob der Chef es spontan bei jedem weiss wag ich auch zu bezweifeln. Da gehts eher drum wer welche Projekte erfolgreich abschließt...

Also macht was für euch persönlich die beste Option ist und versucht euch nicht mit dem Namen der Uni/DH/FH zu profilieren. Leben und leben lassen!

Nur mal so meine bescheidene Meinung als DH-Student.

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WiWi Gast

Re: Duales Studium, dann Uni? Aufstiegschancen, Gehalt?

Lounge Gast schrieb:

Warum wird wohl oft behauptet das Karriere nicht fair ist? Das liegt daran, dass oftmals nicht nur objektive Kriterien entscheident sind, sondern auch subjektive. Uni klingt nun mal besser als DH und wenn es um Beförderungen in höhere Positionen geht, spielt nunmal auch der Bildungsweg eine Rolle. Da bringt ein DHler eben nichts, wenn er Uni Absolventen führen soll. Wird einfach nicht ernst genommen. Oder aber diejenigen, die Entscheidungen intern zu Personalfragen mitbestimmen, wählen den Uni Absolventen einer renommierten Uni anstatt den DH/FHler, weil er selber auf der Uni war. Gleichgesinntes besinnt sich nunmal zu Gleichgesinntem!

Das DH zunächst einmal bei KMU bevorzugt werden liegt aber oft einfach daran, dass die Personaler für solche kleineren Stellen eben selber entweder keine Ahnung haben oder denselben weg einschlugen.

Natürlich sind subjektive Kriterien entscheident. Da steht aber nicht der Studienort an erster Stelle, eher im Gegenteil - im Normalfall steht der an 27. Stelle. Mein ehemaliger COO war Uni Absolvent, zur Bereichsleitung Einkauf hat er eine unstudierte 29 jährige befördert die er von seinem alten Arbeitgeber mitgebracht hat beim Wechsel. Über die Köpfe aller Studierten hinweg - egal wo her sie kamen. Warum? Weil er sie mochte, ihr vertraut hat und weil sie (so ehrlich muss man sein) hervorragende Arbeit geleistet hat. Sein Nachfolger war FHler - wir haben gegenseitig das erste mal miteinander über unser Studium gesprochen als ich gekündigt habe im Feedbackgespräch. Sowas interessiert im wahren Leben keine Sau mehr. Der Chef sitzt den ganzen Tag in Meetings, kommt Abends irgendwann an den Platz zurück und hat nen Arsch voll Emails im Postfach - ihr glaubt wirklich das der sich damit beschäftigt wer wo studiert hat? Wenn man erstmal ein paar Jahre im Beruf ist - und das ist der Chef normalerweie - merkt man wie unwichtig das ist und wie wenig das mit Leistung im Job zu tun hat.

Und FH/DH Absolventen sind nur für die 0815 Jobs weil der Uni Absolvent alles andere im Praktikum (!!!) gelernt hat, mal ehrlich - ihr seid noch Studenten, oder? Also der der das geschrieben hat unter Garantie. Was denkst du denn was du in den paar Wochen Praktikum lernst was der DHler der 1,5 Jahre die einzelnen Abteilungen kennengelernt hat nicht kann? Aber klar ich weiß - der DHler macht die 1,5 Jahre pausenlos Kopien während du in deinen 6 Wochen Praktikum nur an Vorstandsmeetings teilnimmst.

Ob IB/UB die attraktivsten Bereiche sind, darüber kann man wohl streiten. Klar finanziell sind sie das ohne Zweifel. Auch die Aufgabenbereiche sind sicherlich nicht die schlimmsten die man bekommen kann und trotzdem würden 95%+ der Bevölkerung die Jobs nicht machen wollen weil sie ein Privatleben neben der Arbeit haben und das gerne behalten möchten. Will das gar nicht schlecht machen, wenns einem liegt nur zu. Ist Top für die Karriere und natürlich ist in diesen beiden Feldern die Uni überlegen. Als attraktivsten Job würd ich aber den bezeichnen den die meisten Leute gerne machen würden und das ist eher nicht UB/IB.

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WiWi Gast

Re: Duales Studium, dann Uni? Aufstiegschancen, Gehalt?

Was für ein Statement: "Große Konzerne bilden auch Dual aus, um früh den Nachwuchs zu binden".

WOW!

McKinsey bildet übrigens auch Dual aus. Heißt aber trotzdem nicht, dass sie Duale Studenten einstellen!

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WiWi Gast

Re: Duales Studium, dann Uni? Aufstiegschancen, Gehalt?

Du sagst es... Aber wenn man dual bei McKinsey ist (falls McKinsey das große Ziel sein soll), dann hat man es doch schon früher geschafft als all die Uni-Studenten, die nach dem Studium vergeblich versuchen bei McKinsey unterzukommen.

Und wie gesagt kann man auch mit DHBW-Abschluss einen Master/eine Promotion machen, was die Chancen erhöhen kann. Und wie schon mehrfach erwähnt kommt es darauf an was dein Ziel ist. IB/UB sind vielleicht nicht die besten Branchen für ein Duales Studium aber bei den meisten anderen Branchen sind die Chancen dennoch gegeben. Oder würdest du mir wiedersprechen, wenn ich behaupte, dass ein dualer Student von der SAP auch Chancen haben wird bei einem SAP-Berater Job in der Industrie?

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WiWi Gast

Re: Duales Studium, dann Uni? Aufstiegschancen, Gehalt?

Ja, McKinsey backoffice. Ist fast das gleiche wie zu behaupten man arbeite bei Goldman Sachs, obwohl man nur putzt.

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WiWi Gast

Re: Duales Studium, dann Uni? Aufstiegschancen, Gehalt?

Die DAX30 bilden Dual aus, weil sie es MÜSSEN. Große Konzerne haben Ausbildungsverpflichtungen. Die sind gezwungen eine gewisse Anzahl als Ausbildungsstätten anzubieten.

Ja, man kann mit Dualem Abschluss promovieren. Es ist nur die Frage, ob dich die Uni nimmt :D. Ich weiß nicht wie es in MA ist. Aber ich weiß, dass Köln & Münster das nicht zulassen.(Promotion von Dualen)

Ihr Duale habt manchmal eine Argumentationskette... unglaublich.

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WiWi Gast

Re: Duales Studium, dann Uni? Aufstiegschancen, Gehalt?

Was ist an meiner Argumentationskette bitte falsch?

Von mir aus ist ein DAX30 Unternehmen halt gezwungen ausbilden. Ändert ja nichts an der Tatsache, dass die allermeisten übernommen werden und wenn sie gut sind innerhalb des Betriebs Karriere machen können. Unistudenten müssen halt erstmal reinkommen.

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WiWi Gast

Re: Duales Studium, dann Uni? Aufstiegschancen, Gehalt?

Die genannte Ausbildungspflicht gilt meines Wissen aber nur für die klassische duale Ausbildung (betriebliche + schulische Ausbildung - nicht FH/BA). Mit entsprechenden Masterabschluss ist eine Promotion auch in Köln und Münster möglich. Duale Studiengänge beschränken sich in der Regel auf den Bachelorabschluss.

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WiWi Gast

Re: Duales Studium, dann Uni? Aufstiegschancen, Gehalt?

Mannheim lässt die Dualen ja schon kaum in den Master. Allerdings noch eher als Köln. Jedenfalls braucht man so oder so einen Master um zu promovieren. Dual hin oder her. Und dann kommt es auf den Doktorvater drauf an. Und der wird in der Regel immer einen Studenten der BA und MA auf der Uni gemacht hat vorziehen. Aber manchmal hat man sicher Glück, darauf sollte man sicher aber nicht verlassen.

Lounge Gast schrieb:

Die DAX30 bilden Dual aus, weil sie es MÜSSEN. Große Konzerne haben Ausbildungsverpflichtungen. Die sind gezwungen eine gewisse Anzahl als Ausbildungsstätten anzubieten.

Ja, man kann mit Dualem Abschluss promovieren. Es ist nur die Frage, ob dich die Uni nimmt :D. Ich weiß nicht wie es in MA ist. Aber ich weiß, dass Köln & Münster das nicht zulassen.(Promotion von Dualen)

Ihr Duale habt manchmal eine Argumentationskette... unglaublich.

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WiWi Gast

Re: Duales Studium, dann Uni? Aufstiegschancen, Gehalt?

Natürlich übernehmen die DAX30-Konzerne ihre Dualen.

  1. sind die 1a auf die Bedürfnisse des Unternehmens eingestellt
  2. sind sie günstiger als der Rest

Aus meiner Abistufe haben ca. 20 Leute dual studiert: Freudenberg, HDCEMENT, BASF... Ich hab die Einstiegsgehälter gesehen. Ich bezweifle dass man für das Gehalt Leute aus Mannheim oder München bekommt.

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WiWi Gast

Re: Duales Studium, dann Uni? Aufstiegschancen, Gehalt?

mit Dualem Studium kannst du Master an der WU vergessen. Schweiz grundsätzlich auch nicht, es sei denn du nimmst 1-2 Semester Stoff nach. England auch nicht.

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WiWi Gast

Re: Duales Studium, dann Uni? Aufstiegschancen, Gehalt?

Ja grundsätzlich ist alles möglich. Grundsätzlich kann man mit Ausbildung auch Vorstandschef eines Dax30 werden. Aber es geht doch darum, wie es in der Realität aussieht. Mit FH/Dualem Studium an einer Uni Master machen wird noch schwerer als es jetzt schon ist, da Mannheim restriktiver wird. Zwar steht auf fast jeder Seite der Unis, dass man grundsätzlich CP´s für bestimmte Fächer nachholen kann. Die Unis sind dazu aber auch verpflichtet, weil rechtlich gesehen FH/Uni gleichgestellt sind. Allerdings obliegt die letztendliche Entscheidung trotz dessen der Uni. Will die Uni keine FHler oder Duale Studenten, dann nimmt sie auch keine. Basta. Kann man sich aufregen wie man will.

Ich finde es persönlich mehr als gerechtfertigt, da sogar Studenten anderer Unis, die die CP Anforderungen nicht erfüllen, abgelehnt werden. Sogar mit einem Bachelor der HSG oder UZH wird man bei den hinterletzten Unis wie Siegen oder Paderborn abgelehnt, weil nicht genügend Mathe&Statistik CPs gemacht werden. Warum sollten dann gerade FHler den Vorrang bekommen?

Im Ausland ist die Sache ähnlich. In den allermeisten Ländern gibts nur Universitäten, keine FHs oder Duale Studien. Die sehen also nur die Uni als "richtige" Bildungseinrichtung an. Ergo: FH/DHler werden abgelehnt.

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WiWi Gast

Re: Duales Studium, dann Uni? Aufstiegschancen, Gehalt?

Immer wieder herrlich zu lesen, wie Uni-Studenten sich was auf ihre Praktika was einbilden und dort nix besseres waren als Wasserholer für die Betriebsvolleyballmannschaft waren.

Ne IHK-Ausbildung -> ein duales Studium -> Uni-Master und man hat den geborenen Praktiker. Es geht den Unternehmen darum, jemand zu bekommen, der weiß, wie man arbeitet. Wie jeder hier davon ausgeht, mal Vorstand oder so zu werden. Und selbst ein Vorstandschef muss vom Komplexitätsgrad sicher nicht beweisen, dass 1+1 axiomatisch 2 ergibt.

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WiWi Gast

Re: Duales Studium, dann Uni? Aufstiegschancen, Gehalt?

Ja dann hat man ein Praktiker der sich perfekt für untere und mittlere Aufgaben eignet. Für die Oberen sowie UB und IB braucht man Leute die durch ein akademisch anspruchsvolles Studium bewiesen haben, dass sie was auf dem Kasten haben.

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WiWi Gast

Re: Duales Studium, dann Uni? Aufstiegschancen, Gehalt?

Keiner bezweifelt es ernsthaft, dass man mit einem Uni-Abschluss die besseren Chancen auf eine Stelle im IB/UB hat. Und wenn dies das berufliche Ziel einer Person ist, dann ist der ?Weg Uni? der beste. Aber Hand auf?s Herz. Wieviele der Uni-Absolventen gehen im Endeffekt ins IB/UB? Dies ist ein kleiner prozentualer Anteil. Auch muss man hierzu bereit sein, auf das Privatleben zu verzichten und einen schlechteren Stundenlohn als ein DAX-Sacharbeiter zu erhalten.

Für die überwiegende Mehrzahl der Studenten und Absolventen ist ein Arbeitsplatz in der Industrie/DL der Normalfall. Und hier nehmen sich Uni/FH/DH-Studenten nichts. Auch ist der berufliche Werdegang in einem Unternehmen nicht durch den Studienabschluss definiert. Dieser fungiert hauptsächlich als Eintrittskarte. Die weitere Entwicklung hängt ausschließlich von persönlichem Talent, Engagement, Connections und Glück ab. Der Abschluss ab hier vollkommen irrelevant.

In dem DAX Unternehmen wo ich arbeite, sind alle Abschlüsse (Uni/FH/DH) vertreten. Oft wurden die Einstiegspositionen aufgrund von Leistungen während eines Praktikums/Werkstudenten-Stelle vergeben. Externe haben hier oft schlechte Karten. Da kann der Uni-Abschluss noch so überragend sein. Wenn der FH?ler sein Können bewiesen hat, dann wird die Stellenausschreibung auf sein Profil zugeschnitten und er kriegt dann den Job. Das DAX-Unternehmen ist übrigens auch Kooperationspartner mit der DHBW und die Studis werde bei entsprechenden Leistungen alle ausnahmslos übernommen. Vom Einstiegsgehalt gibt es hier keine Unterschiede zu FH/Uni-Absolventen. Auch die Fringe Benefits sind die gleichen.

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WiWi Gast

Re: Duales Studium, dann Uni? Aufstiegschancen, Gehalt?

Du vergleichst hier Äpfel mit Birnen. Welche Aussagekraft haben denn die Artikel? Dass die überwiegende Mehrzahl der Vorstandsmitglieder von Unis kommt? Immerhin sind laut dem Spiegel Artikel 22,3% der Vorstandsmitglieder von einer FH.

Was bei dieser Erhebung völlig ignoriert wird ist, dass es doppelt soviele Uni-Absolventen als FH-Absolventen gibt (http://www.welt.de/wirtschaft/karriere/bildung/article138879575/Warum-die-FH-manchmal-sogar-besser-ist-als-die-Uni.html). Betrachtet man das nominale Verhältnis von Studenten an einer Uni vs FH, dann sieht das prozentuale Verhältnis komplett anders aus.

Die nächste Frage die sich ergibt ist, wie viele der High Potentials von Unis, die sich hier rumtümmeln, im Endeffekt Vorstandsmitglieder werden. Alle Uni-Absolventen hier haben eine höhere Chance zwei Mal hintereinander im Lotto zu gewinnen, als Vorstandsmitglieder zu werden.

Dein Beitrag hat keinen qualitativen Wert bei dieser Diskussion, da er jeglicher realitätsnahen Grundlage sich entzieht. 1.702.326 Studierende an der Uni stehen laut deinem Artikel 121 Vorstandsmitgliederposten gegenüber. Einer Quote von 0,007108%.

Lounge Gast schrieb:

Zum Thema DAX30:

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WiWi Gast

Re: Duales Studium, dann Uni? Aufstiegschancen, Gehalt?

Diese 2 Links zeigen doch nur, dass die Unistudenten Spaß dran haben, uns Duale Studenten niederzumachen. Denk mal drüber nach und es sollte dir sehr einleuchtend erscheinen, dass duale Absolventen keine DAX30-Chefs sind. Die DHBW (bekanntlich eine der angesehensten Hochschulen wenn es um duale Studiengänge geht) wurde 1974 gegründet! Ist doch logisch, dass die paar Hanseln keine Vorstände sind, da der Abschluss an einer neu gegründeten Hochschule ohne Akkreditierung keinen sonderlich guten Stand hat. Auch war es zu der Zeit noch ein sehr ausgeprägteres 2 Klassensystem zwischen Akademiker. FHler können sicher ein Lied davon singen.

Mit der Einführung des Bolognaprozesses wurde die DHBW 2009 akkreditiert. Das bedeutet, dass seitdem von DHBW-Studenten auch Master an Unis gemacht werden durften. Bei euren ach-so-tollen Eliteunis ist das vielleicht nicht der Fall (wobei auch hier einige DH'ler durchkommen..) aber bei vielen anderen Unis ist das der Fall. Und selbst diese Eliteunis haben eine so unglaubliche Auswahl, dass sicher auch Studenten von anderen tollen Unis nicht angenommen werden können.

Im Endeffekt wiederhole ich mich aber innerhalb eines Unternehmens wirds gerade durch die Angleichung durch Bologna im Job egal woher du kommst. Wenn du die richtigen Leute kennst und gut bist, dann kommst du auch weiter auf deiner Karriereleiter. Zum Beispiel bei meinem Unternehmen (kein Dax30 aber großer Automobilzulieferer) steigen alle gleich ein egal ob Bachelor/Master oder dh/fh/uni, da die auszufüllende Stelle entscheidend ist. Ob es dann ein DH'ler mit anschließendem Master, Promotion etc. iwann ein DAX30-Chef werden kann, wird sich erst in einigen Jahrzehnten zeigen, wenn die ersten DH-Studenten mit akkreditierten Bachelor und Master in ein Alter kommen, wo sie überhaupt für ein solchen Job fähig sind. Also ich persönlich kann mir schon vorstellen, dass in 30-40 Jahren mal ein dualer Student durchrutscht und in einem DAX30-Unternehmen vertreten sein wird.

Und nicht dass ihr mich falsch versteht. Es ist sicher richtig, dass eine theorethische (und strategische) Richtung wie bei IB/UB an der Uni vorteilhafter ist, da es eine breitere theoretische Grundlage bietet. Aber aus heutiger Sicht ist ein Duales Studium nicht verkehrt, da man viele Möglichkeiten hat (vorausgesetzt ein gutes und global agierendes Unternehmen).

(PS: Ich sehe auch was Praktikanten bei uns machen und man merkt schon, dass einem Dualen Studenten -möglicherweise bald Kollegen oder öfter Einsatz in selben Abteilung- mehr Verantwortung und bessere Aufgaben gegeben werden. Ich konnte z.B. viel sehen und auch in bestimmte Themen pushen wenn ich es interessant fand)

Leben und leben lassen! Gruß

Absolventenzahlen der DHBW: http://www.dhbw.de/fileadmin/_processed_/csm_DHBW_Magazin_Grafik_Absolventen-01_6720c38d13.jpg

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WiWi Gast

Re: Duales Studium, dann Uni? Aufstiegschancen, Gehalt?

Komischerweise meinen FHler/DHler immer, dass die Top Uniabsolventen alle Vorstandsmitglieder etc. werden wollen. Dafuq!?

Dualen Studenten sind also die "geborenen Praktiker".

Na gut, sind Facharbeiter und Sacharbeiter schließlich auch.

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WiWi Gast

Re: Duales Studium, dann Uni? Aufstiegschancen, Gehalt?

Die Statistik zeigt nur, dass immer mehr Leute auf das Duale System reinfallen. Und jetzt?

Geht ihr mal ins Ausland, dann seht ihr wie "super" das Duale Ausbildungssystem anerkannt wird...

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WiWi Gast

Re: Duales Studium, dann Uni? Aufstiegschancen, Gehalt?

Kannst du dies bitte genauer erklären? Als akkreditierte Hochschule mit 180/210 CP im Bachelor Studium der DHBW hat man ganz reale Chancen im Inland sowie im Ausland auf eine gute Hochschule/Universität zu kommen. Stimmen Noten, GMAT etc. ist das absolut kein Problem.

Köln und Münster sind aktuell die einzigen deutschen Universitäten, bei denen das nicht möglich ist. Aber da kommen auch viele FH/Uni Studenten gar nicht erst drauf.

Leider können manche Studenten von Universitäten dies nicht akzeptieren. Sie verstecken sich hinter einer scheinheiligen Fassade und schimpfen immer über FH/DH'ler. Im Endeffekt zeigt es sich aber in normalen Jobs für Akademiker, dass hier keine Unterschiede zwischen Uni/FH/DH-Absolvent bestehen. Sehr zum Schock und Ärger mancher Uni-Absolventen, die dann mit kurzen, knappen und gehässigen Kommentaren, die keinerlei Substanz haben, versuchen andere schlecht zu reden.

Lounge Gast schrieb:

Die Statistik zeigt nur, dass immer mehr Leute auf das Duale System reinfallen. Und jetzt?

Geht ihr mal ins Ausland, dann seht ihr wie "super" das Duale Ausbildungssystem anerkannt wird...

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WiWi Gast

Re: Duales Studium, dann Uni? Aufstiegschancen, Gehalt?

Komischerweise ziehen Top Uni Absolventen immer diese Statistiken vor, wenn es darum geht, dass duale Studenten zu nichts taugen..

Find als Facharbeiter/ Sachbearbeiter zu starten gar nicht so schlimm. Seien wir mal ehrlich: Wie viele Uniabsolventen steigen als Teamleiter/Abteilungsleiter ein? Auch ihr kocht nur mit Wasser und müsst unten anfangen. Und je nach Persönlichkeit kann man halt aufsteigen oder nicht. Und da ist mir ein Praktikerchef von der Dualen Hochschule später lieber als einer der keine Ahnung vom Fach hat, weil die Person ja von vornerein der perfekte Chef ist und nie ein böser Sachbearbeiter/Facharbeiter war. Meiner Meinung nach geht es auch darum ein Leben lang zu lernen und sich in Positionen reinzuentwickeln.

Der letzte Kommentar zeigt nur wie ignorant der Verfasser ist. "reingefallen" naja okay... die Duale Hochschule hat also aus deiner Sicht keine Berechtigung? Ich frag mich manchmal was Leute wie du sich vorstellen wie es in der Arbeitswelt abläuft.. Direkt nach dem DH-Bachelor zu wechseln ist in der Tat sehr schwierig. Bist du aber 1-2 Jahre bei deinem Betrieb und wechselst ins Ausland, welchen Grund sollte der neue Arbeitgeber haben dich nicht anzunehmen? Da zählen wohl eher die Aufgaben, die du gemacht hast.

Die Statistik sollte auch nicht den Wachstum beschreiben, sondern einfach mal die Absoluten Zahlen der Absolventen zeigen. Im Verhältnis sehr geringe Absolventenzahl im Vergleich zu den LMU,Münster,Mannheim blablabla die sonst aufgezählt werden findest du nicht?

Leben und leben lassen! Gruß

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WiWi Gast

Re: Duales Studium, dann Uni? Aufstiegschancen, Gehalt?

Denkst du ausländische Arbeitgeber beschäftigen sich intensiv mit dem deutschen Bildungssystem?

Stellt dir vor ein Personaler bekommt 2 Bewerbungen auf den Tisch.

  1. Bewerbung: Uni XY (ahh I know that one!), Praktikum bei XY (ahh big company, good company!) etc.pp.

  2. Bewerbung: Duales Studium (dafuq!? sounds dubious!), Ausbildung gleichzeitig bei XY (dafuq!? never heard of it!)

Jetzt denk mal nach, bei welcher Bewerbung die größten Unsicherheiten bestehen? Prinzip der Vermeidung von Risiken: Bewerbung 1 wird genommen.

Warum sollte im Ausland dei Duale Hoschule gegenüber der Uni bevorzugt werden, wenn man keine Ahnung von dem Ausbildungssystem hat? Man wählt natürlich das, was man kennt. Worin man Vertrauen hat.

Lounge Gast schrieb:

Komischerweise ziehen Top Uni Absolventen immer diese Statistiken vor, wenn es darum geht, dass duale Studenten zu nichts taugen..

Find als Facharbeiter/ Sachbearbeiter zu starten gar nicht so schlimm. Seien wir mal ehrlich: Wie viele Uniabsolventen steigen als Teamleiter/Abteilungsleiter ein? Auch ihr kocht nur mit Wasser und müsst unten anfangen. Und je nach Persönlichkeit kann man halt aufsteigen oder nicht. Und da ist mir ein Praktikerchef von der Dualen Hochschule später lieber als einer der keine Ahnung vom Fach hat, weil die Person ja von vornerein der perfekte Chef ist und nie ein böser Sachbearbeiter/Facharbeiter war. Meiner Meinung nach geht es auch darum ein Leben lang zu lernen und sich in Positionen reinzuentwickeln.

Der letzte Kommentar zeigt nur wie ignorant der Verfasser ist. "reingefallen" naja okay... die Duale Hochschule hat also aus deiner Sicht keine Berechtigung? Ich frag mich manchmal was Leute wie du sich vorstellen wie es in der Arbeitswelt abläuft.. Direkt nach dem DH-Bachelor zu wechseln ist in der Tat sehr schwierig. Bist du aber 1-2 Jahre bei deinem Betrieb und wechselst ins Ausland, welchen Grund sollte der neue Arbeitgeber haben dich nicht anzunehmen? Da zählen wohl eher die Aufgaben, die du gemacht hast.

Die Statistik sollte auch nicht den Wachstum beschreiben, sondern einfach mal die Absoluten Zahlen der Absolventen zeigen. Im Verhältnis sehr geringe Absolventenzahl im Vergleich zu den LMU,Münster,Mannheim blablabla die sonst aufgezählt werden findest du nicht?

Leben und leben lassen! Gruß

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WiWi Gast

Re: Duales Studium, dann Uni? Aufstiegschancen, Gehalt?

Dir ist schon klar, dass eine FH auf Englisch "University of Applied Sciences" und die DHBW "Baden-Württemberg Cooperative State University" heißt. Wenn der Personaler im Ausland sich nicht gut mit dem deutschen Bildungssystem auskennt, dann denkt er:

?ahhh it's says university. I know that. It must be a university.?

Nach deiner Logik spinnen wir das Ganze mal eine Runde weiter. Uni Wald&Wise vs. FH Mannheim.

"dafuq Uni Wald&Wiese?"

"ahhhh, I know university Mannheim."

Darüber hinaus arbeiten genügend DH'ler bei namenhaften Unternehmen, genauso wie genügend FH'ler als Praktikanten/Werkstudenten bei namenhaften Unternehmen sind. Und es gibt auch genügend Uni-Studenten, die kein Praktikum machen oder bei keinem namhaften Unternehmen sind.

Jetzt gehen wir noch eine Stufe weiter. Es können sowohl FH als auch Uni Studenten keinerlei Praktika gemacht haben. Obwohl bei FH?s es normal ist, dass man dazu ermutigt wird, bei Unternehmen eine praktische BA/MA Arbeit zu schreiben. Bei der Uni sind theoretische Arbeiten weiter verbreitet. Also noch einen Ansporn mehr, überhaupt nicht in Unternehmen rein zu gehen. DH?ler dagegen, können 3-4 Jahre praktische Erfahrung nachweisen. Ihnen bleibt keine andere Wahl.

Jetzt ziehen wir deine Argumentation auf die nächste Stufe. Variante 1) Uni Wald&Wiese und kein Praktikum Variante 2) FH Wald&Wiese und Abschlussarbeit bei einem unbekannten Unternehmen

Personaler: ?Dafuq university wald&wiese? Dafuq no internship?? ?Dafuq university (of appiled sciences)? Dafuq company? Ahh, at least practical experience. I?ll choose him over the other.?

Deine komischen Gedankengänge können wir ewig weiterspinnen. Aber wie du sicherlich selbst merkst, wird der Uni-Student aufgrund der Übersetzung von FH/DHBW ins Englische (University of Applied Sciences/ Baden-Württemberg Cooperative State University) nie ein Vorteil haben. Schon gar nicht, wenn der Personaler sich nicht mit dem deutschen Bildungssystem auskennt.

Lounge Gast schrieb:

Denkst du ausländische Arbeitgeber beschäftigen sich intensiv mit dem deutschen Bildungssystem?

Stellt dir vor ein Personaler bekommt 2 Bewerbungen auf den Tisch.

  1. Bewerbung: Uni XY (ahh I know that one!), Praktikum bei XY (ahh big company, good company!) etc.pp.

  2. Bewerbung: Duales Studium (dafuq!? sounds dubious!), Ausbildung gleichzeitig bei XY (dafuq!? never heard of it!)

Jetzt denk mal nach, bei welcher Bewerbung die größten Unsicherheiten bestehen? Prinzip der Vermeidung von Risiken: Bewerbung 1 wird genommen.

Warum sollte im Ausland dei Duale Hoschule gegenüber der Uni bevorzugt werden, wenn man keine Ahnung von dem Ausbildungssystem hat? Man wählt natürlich das, was man kennt. Worin man Vertrauen hat.

Lounge Gast schrieb:

Komischerweise ziehen Top Uni Absolventen immer diese Statistiken vor, wenn es darum geht, dass duale Studenten zu nichts taugen..

Find als Facharbeiter/ Sachbearbeiter zu starten gar nicht so schlimm. Seien wir mal ehrlich: Wie viele Uniabsolventen steigen als Teamleiter/Abteilungsleiter ein? Auch ihr kocht nur mit Wasser und müsst unten anfangen. Und je nach Persönlichkeit kann man halt aufsteigen oder nicht. Und da ist mir ein Praktikerchef von der Dualen Hochschule später lieber als einer der keine Ahnung vom Fach hat, weil die Person ja von vornerein der perfekte Chef ist und nie ein böser Sachbearbeiter/Facharbeiter war. Meiner Meinung nach geht es auch darum ein Leben lang zu lernen und sich in Positionen reinzuentwickeln.

Der letzte Kommentar zeigt nur wie ignorant der Verfasser ist. "reingefallen" naja okay... die Duale Hochschule hat also aus deiner Sicht keine Berechtigung? Ich frag mich manchmal was Leute wie du sich vorstellen wie es in der Arbeitswelt abläuft.. Direkt nach dem DH-Bachelor zu wechseln ist in der Tat sehr schwierig. Bist du aber 1-2 Jahre bei deinem Betrieb und wechselst ins Ausland, welchen Grund sollte der neue Arbeitgeber haben dich nicht anzunehmen? Da zählen wohl eher die Aufgaben, die du gemacht hast.

Die Statistik sollte auch nicht den Wachstum beschreiben, sondern einfach mal die Absoluten Zahlen der Absolventen zeigen. Im Verhältnis sehr geringe Absolventenzahl im Vergleich zu den LMU,Münster,Mannheim blablabla die sonst aufgezählt werden findest du nicht?

Leben und leben lassen! Gruß

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WiWi Gast

Re: Duales Studium, dann Uni? Aufstiegschancen, Gehalt?

CBS, SSE, RSM um mal drei Beispiele zu nennen nehmen im Master grundsätzlich niemanden von einer FH/DH. Anforderung: Research University. An der HSG musst du als FH/DHler noch ein Jahr nachmachen und kannst nicht direkt in Master. Gibt noch viele weitere Beispiele. Im Ausland wird nur eine richtige Uni voll angesehen.

Lounge Gast schrieb:

Kannst du dies bitte genauer erklären? Als akkreditierte Hochschule mit 180/210 CP im Bachelor Studium der DHBW hat man ganz reale Chancen im Inland sowie im Ausland auf eine gute Hochschule/Universität zu kommen. Stimmen Noten, GMAT etc. ist das absolut kein Problem.

Köln und Münster sind aktuell die einzigen deutschen Universitäten, bei denen das nicht möglich ist. Aber da kommen auch viele FH/Uni Studenten gar nicht erst drauf.

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WiWi Gast

Re: Duales Studium, dann Uni? Aufstiegschancen, Gehalt?

HEC, LBS, etc auch...

Jeder mit einem IQ von über 100 kommt darauf, dass University und University of applied scienes einen Unterschied macht. Eben auch deswegen, weil in den meisten Ländern auf der Welt, nur die Universität als richtige Hochschule angesehen wird. Alles andere wie BA, FH, DH als Ausbildung (plus). Und dort wo es auch FH ähnliche Systeme gibt (CH, NL, Schweden, etc.) wird in den Anforderungen deutlich gemacht, dass FHler etc. eben nicht gewünscht sind. Ausnahmen bestätigen die Regel.

Lounge Gast schrieb:

CBS, SSE, RSM um mal drei Beispiele zu nennen nehmen im Master grundsätzlich niemanden von einer FH/DH. Anforderung: Research University. An der HSG musst du als FH/DHler noch ein Jahr nachmachen und kannst nicht direkt in Master. Gibt noch viele weitere Beispiele. Im Ausland wird nur eine richtige Uni voll angesehen.

Lounge Gast schrieb:

Kannst du dies bitte genauer erklären? Als akkreditierte Hochschule mit 180/210 CP im Bachelor Studium der DHBW hat man ganz reale Chancen im Inland sowie im Ausland auf eine gute Hochschule/Universität zu kommen. Stimmen Noten, GMAT etc. ist das absolut kein Problem.

Köln und Münster sind aktuell die einzigen deutschen Universitäten, bei denen das nicht möglich ist. Aber da kommen auch viele FH/Uni Studenten gar nicht erst drauf.

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WiWi Gast

Re: Duales Studium, dann Uni? Aufstiegschancen, Gehalt?

Gute Punkte! Versteh ich auch, dass es schwierig ist in die besten Unis zu kommen mit einem FH/DH - Studium. Aber wer sagt denn, dass man ausschließlich mit solch einem Masterplatz an diesen Unis Karriere machen kann (darum gehts hier doch im Thread)? Natürlich ist es besser, weil Standard, Bachelor und Master an einer super Uni zu machen. Aber im Endeffekt geht es bei den Uniabschlüssen ja nur darum, dass man in ein guten Arbeitsplatz bekommt oder weiter in die wissenschaftliche Richtung geht (worauf ein FH/DH Studium ja nicht abzielt). Nach dem dualen Studium direkt einen Master anzuschließen ist ohnehin sehr schwierig, deshalb bringt es wenig darüber zu argumentieren auf welche ausländische Top Uni man kommt.

Zu dem obigen Beitrag muss ich sagen, dass es witzig ist, wie deine Vergleiche aufgebaut sind. Totaler Äpfel-Birnen vergleich "1. Bewerbung: Uni XY (ahh I know that one!), Praktikum bei XY (ahh big company, good company!) etc.pp.

  1. Bewerbung: Duales Studium (dafuq!? sounds dubious!), Ausbildung gleichzeitig bei XY (dafuq!? never heard of it!)"

Ist ja genauso als würdest du 2 von der selben Hochschule nehmen. Der eine hat 1,0 mit Praktika und der andere 3,5 ohne Praktika. So offensichtlich wen man nehmen würde..

Nehmen wir mal ein gleichberechtigtes Beispiel: Stelle als SAP-Berater

  1. Bewerbung: Uni XY Bachelor mit 1,0 mit 2 Praktikas bei guten Unternehmen, 2 Jahre Berufserfahrung im IT-Consulting

  2. Bewerbung: Duales Studium Bachelor mit 1,0 bei der Firma SAP und anschließend nach Übernahme 2 Jahre im IT-Consulting

--> Ich als Personaler würde beide einladen und mir deren Persönlichkeiten mal anschauen, da ich die 2 Jahre Berufserfahrung bei beiden höher werten würde als den Abschluss

Leben und leben lassen! Gruß

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WiWi Gast

Re: Duales Studium, dann Uni? Aufstiegschancen, Gehalt?

Dein Auto-Beispiel ist ganz interessant. Die Japaner haben das auch schon vor vielen Jahren erkannt. Ergebnis: Lexus hat ein eher höheres Prestige als Mercedes. Und Lexus ist eine Toyota-Marke ...

Lounge Gast schrieb:

Das ist auch der Grund weshalb Duale Studenten oder FHler nicht zu McKinsey, BCG etc. kommen. Uni impliziert ein gewisses Image, Qualität und genießt vor allem eine gute Reputation (je nach Uni). FH und DH hingegen eher Ausbildung plus. Dabei ist es vollkommen egal, wie gut die Ausbildung im Endeffekt ist. Bestimmt gibt es insgeheim auch gute DHler, die besser sind als welche von der Uni. Im Unterbewusstsein ist aber fest Uni>FH/DH verankert. Es gibt bestimmt auch gute Toyotas, die besser sind als ein Mercedes. Aber ein Mercedes bleibt Oberklasse; ein Toyota eben nur (mittlere-) Unterklasse, egal wie er kommt.

Das Gesetz wird sich auch nicht ändern.

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WiWi Gast

Re: Duales Studium, dann Uni? Aufstiegschancen, Gehalt?

Das kann ich nach langjähriger Berufstätigkeit absolut bestätigen. Ich habe jahrelang mit vielen Kollegen zusammengearbeitet. Viele Projekte. Viele gemeinsame Auslandsgeschäftsreisen mit tollen Abendessen und events. Über Studium / Ausbildung hat da niemand gesprochen. Von einigen Kollegen habe ich auch nicht gewusst, ob und was oder wo sie studiert hatten. Es hat einfach nicht interessiert! Studenten neigen dazu, das Studium zu hoch zu bewerten. War bei mir in jungen Jahren auch so.

Lounge Gast schrieb:

Im Endeffekt zählen nur Skills und vor allem Kontakte, gepaart mit ein bisschen Glück! Und mal ehrlich: Die wenigsten wissen um die Abschlüsse der Kollegen und ob der Chef es spontan bei jedem weiss wag ich auch zu bezweifeln. Da gehts eher drum wer welche Projekte erfolgreich abschließt...

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WiWi Gast

Re: Duales Studium, dann Uni? Aufstiegschancen, Gehalt?

Eine Frage an die Statistiker unter euch! Bei bestimmten Personen / Absolventen fragen ich mich, wo wir diese überhaupt einordnen? Das ganze vermischt sich doch immer mehr!

Nehmen wir mal Carsten Kengeter den aktuellen Vorstandsvorsitzenden der Deutsche Börse Group AG

Dipl-BW (FH) der FH Reutlingen Bachelor der Middlesex Universtiy, UK Master der LSE, UK

Die FH Reutlingen wird sich auf den Standpunkt stellen, "den haben wir ausgebildet" der Bachelor war ein Doppelabschluss, dort war er nun ein Semester Die Middlesex Uni wird behaupten dass das ganze Studium von ihr überprüft und gleichwertig anerkannt wurde und der Absolvent von ihr graduiert wurde. Die LSE wird sich sagen, letztlich egal wir haben ihn zum dem gemacht was es ist!

Wie ordnet ihr die BA/DHBW Absolventen ein, die einen Bachelor der Open University haben? Gerade der ausländische Arbeitgeber wird den Bachelor der Uni betrachten und das deutsche Zeugnis zur Seite legen. International handelt es sich dann um Uniabsolventen.

antworten
WiWi Gast

Re: Duales Studium, dann Uni? Aufstiegschancen, Gehalt?

Die FH Reutlingen bzw. die ESB hat eine Sonderstellung. Es ist die einzige FH, von der auch die Top UBs rekrutieren. Von ner DHBW oder BA hätte er niemals die Zulassung zur LSE bekommen...

Lounge Gast schrieb:

Eine Frage an die Statistiker unter euch! Bei bestimmten Personen / Absolventen fragen ich mich, wo wir diese überhaupt einordnen? Das ganze vermischt sich doch immer mehr!

Nehmen wir mal Carsten Kengeter den aktuellen Vorstandsvorsitzenden der Deutsche Börse Group AG

Dipl-BW (FH) der FH Reutlingen Bachelor der Middlesex Universtiy, UK Master der LSE, UK

Die FH Reutlingen wird sich auf den Standpunkt stellen, "den haben wir ausgebildet" der Bachelor war ein Doppelabschluss, dort war er nun ein Semester Die Middlesex Uni wird behaupten dass das ganze Studium von ihr überprüft und gleichwertig anerkannt wurde und der Absolvent von ihr graduiert wurde. Die LSE wird sich sagen, letztlich egal wir haben ihn zum dem gemacht was es ist!

Wie ordnet ihr die BA/DHBW Absolventen ein, die einen Bachelor der Open University haben? Gerade der ausländische Arbeitgeber wird den Bachelor der Uni betrachten und das deutsche Zeugnis zur Seite legen. International handelt es sich dann um Uniabsolventen.

antworten
WiWi Gast

Re: Duales Studium, dann Uni? Aufstiegschancen, Gehalt?

Es spielt überhaupt keine Rolle, ob ihr es sachlich findet, dass Uniabsolventen bevorzugt werden oder nicht. Maßgeblich ist einzig und allein, wie es tatsächlich gehandhabt wird. Dabei stellen wir fest, dass sehr wohl Voraussetzung für Master oder bestimmte Berufszweige ein Abschluss an einer "research University" sein kann. Wenn eine solche Unterscheidung getroffen wird, liegen Unterschiede im Tatsächlichen vor, die eine ungleiche Behandlung rechtfertigen und verhältnismäßig sind. Ihr sehr es vielleicht anders. Interessiert aber KEINEN!

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WiWi Gast

Re: Duales Studium, dann Uni? Aufstiegschancen, Gehalt?

Die Zulassung zur LSE hat Kengeter wegen dem Bachelor der Middlesx erhalten. Bestimmt nicht wegen dem FH Diplom. An der LSE gibt es sich auch Leute mit einem Bachelor der Open Univ. Allein die Tatsache das die Open Univ. die größte Uni in UK ist erhöht die Möglichkeit einen Absolventen an der LSE zu plazieren.

Wenn ein BA/DHBW Absolvent einen Bachelor der Open Univ hat. kann es also auch möglich sein an die LSE zu kommen.

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WiWi Gast

Re: Duales Studium, dann Uni? Aufstiegschancen, Gehalt?

"Als akkreditierte Hochschule mit 180/210 CP im Bachelor Studium der DHBW hat man ganz reale Chancen im Inland sowie im Ausland auf eine gute Hochschule/Universität zu kommen. Stimmen Noten, GMAT etc. ist das absolut kein Problem.

Köln und Münster sind aktuell die einzigen deutschen Universitäten, bei denen das nicht möglich ist. Aber da kommen auch viele FH/Uni Studenten gar nicht erst drauf. "

Ausland: CBS, SSE, WU Wien (tlw.), London, HEC gehen nicht

Deutschland: KIT (Wiing), Köln, Münster, Mainz, Berlin (beide), Hamburg,Goethe,Trier, Düsseldorf, LMU, etc.... (ich könnte glaube ich ewig weiter machen)... gehen nicht aufgrund von ECTS eben nicht.

Bitte bleib mal sachlich. Wir hatten hier im Forum letzte Woche jmd von der DH, der keine Uni aufgrund von ECTS-kriterien gefunden hat. Ich hab dann ein wenig gesucht und war selbst überrascht wieviel Unis sich mittlerweile für ECTS-Kriterien stark machen...

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WiWi Gast

Re: Duales Studium, dann Uni? Aufstiegschancen, Gehalt?

Haha gehts wieder los mit der berüchtigten FH Wedel!? :D

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WiWi Gast

Re: Duales Studium, dann Uni? Aufstiegschancen, Gehalt?

Sogar Uni Siegen und Paderborn nehmen keine! Haha, die nehmen bestimmt sonst nur die Creme de la creme....

Lounge Gast schrieb:

"Als akkreditierte Hochschule mit 180/210 CP im Bachelor Studium der DHBW hat man ganz reale Chancen im Inland sowie im Ausland auf eine gute Hochschule/Universität zu kommen. Stimmen Noten, GMAT etc. ist das absolut kein Problem.

Köln und Münster sind aktuell die einzigen deutschen Universitäten, bei denen das nicht möglich ist. Aber da kommen auch viele FH/Uni Studenten gar nicht erst drauf. "

Ausland: CBS, SSE, WU Wien (tlw.), London, HEC gehen nicht

Deutschland: KIT (Wiing), Köln, Münster, Mainz, Berlin (beide), Hamburg,Goethe,Trier, Düsseldorf, LMU, etc.... (ich könnte glaube ich ewig weiter machen)... gehen nicht aufgrund von ECTS eben nicht.

Bitte bleib mal sachlich. Wir hatten hier im Forum letzte Woche jmd von der DH, der keine Uni aufgrund von ECTS-kriterien gefunden hat. Ich hab dann ein wenig gesucht und war selbst überrascht wieviel Unis sich mittlerweile für ECTS-Kriterien stark machen...

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WiWi Gast

Re: Duales Studium, dann Uni? Aufstiegschancen, Gehalt?

Darf ich mal fragen, warum hier niemand auf mein Beispiel eingeht?

Sorry aber jedem der ein duales Studium macht sollte im vorhinein klar sein, dass es sehr sehr schwierig ist, direkt nach dem DH-Bachelor ein Master anzuschließen! Auch mir als dualen Studenten!

Was spricht aber gegen erste Berufserfahrung (zumal mit G8 und Wehrdienstausfall/Zivildienstausfall die meisten noch sehr (zu?) jung sind) und dann den Master zu machen? Die Berufserfahrung wird meines Wissens nach auch mit einberechtnet um eine Master-Zulassung zu erhalten.

Eure Top-Unis sind doch nur die bevorzugten (Elite-)Unis, da viele große Unternehmen von da rekrutieren. Was interessiert mich das im Nachhinein, wenn ich bereits im Unternehmen bin?

Ich bleib dabei, dass es auf den Einzelnen ankommt ob es was mit Karriere wird, unabhängig vom Abschluss. Zumal ein Abschluss in diesen genannten Institutionen nicht gleich eine Top-Position in Großunternehmen zur Folge hat. Man muss es sich erarbeiten!

Leben und leben lassen! Gruß

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WiWi Gast

Re: Duales Studium, dann Uni? Aufstiegschancen, Gehalt?

Dual bist du zwar im Unternehmen, aber statistisch ein Peon der es nie über das mittlere Management hinaus bringen wird (gibt einzelne Ausnahmen). Von der Uni landen deutlich mehr in den interessanten Bereichen (Business Development / Management / UB / IB / PE / VC / etc). Dual ist sicherlich eine solide Sache, aber wenn man nach ganz oben will ist eine Uni immer der Beste Weg.

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WiWi Gast

Re: Duales Studium, dann Uni? Aufstiegschancen, Gehalt?

Fakt ist: Top UBs und BBs rekrutieren nur von Unis und im Ausland ist nur ein Uni Abschluss angesehen. Wieso zu Hölle sollte man dann nicht an eine gute Uni gehen? Das ist der weg to go. Viel Spaß an die dualen im Mittleren Management, bis ich euch irgendwann weg rationalisiere.

antworten
WiWi Gast

Re: Duales Studium, dann Uni? Aufstiegschancen, Gehalt?

Lounge Gast schrieb:

Dual bist du zwar im Unternehmen, aber statistisch ein Peon der es nie über das mittlere Management hinaus bringen wird (gibt einzelne Ausnahmen). Von der Uni landen deutlich mehr in den interessanten Bereichen (Business Development / Management / UB / IB / PE / VC / etc). Dual ist sicherlich eine solide Sache, aber wenn man nach ganz oben will ist eine Uni immer der Beste Weg.

Der selbe Quatsch zum hundertsten mal und es ist einfach immernoch genauso falsch wie die letzten 99 mal. IB/UB = Uni, alles andere egal. Niemand steigt von der Uni direkt als Teamleiter ein und die absolute Mehrheit der Uniabsolventen kommt ebenfalls nicht übers mittlere Management hinaus. Sobald man einmal im Unternehmen drin ist, spielt es nicht mehr die geringste Rolle, wo man studiert hat. Zeig mir doch bitte mal eine Statistik die zeigt, dass jüngere Manager überproportional häufig an Unis studiert haben. Natürlich ist das bei 50+ Jahren der Fall, weil es zb. die DHBW damals gar nicht gab. Aber es gibt auch viele Leute unter 35, die mittlere Managementpositionen inne haben oder in den Vorständen der kleineren Konzerngesellschaften sitzen. Dass die überproportional oft aus der Uni kommen, ist einfach Quatsch.

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WiWi Gast

Re: Duales Studium, dann Uni? Aufstiegschancen, Gehalt?

Wieso hält sich dieser absurde Thread eigentlich so lange.

Ich hab nen Bachelor und Master von einer no name fh und arbeite bei zeb.

In dem Unternehmen wo ich vorher war Abteilung Business Development hab ich das selbe gemacht wie der Kollege (Volljurist + LLM)

In den UB´s kenne ich viele die mit nem Fh Abschluss rumlaufen (allerdings keinen mit BA Abschluss). Im IB kenne ich mich nicht aus.

Im Ausland kennt keine Sau die "Target Unis" aus Deutschland. Insofern ist da der Abschluss wayne.

Ihr Studenten werdet, wenn ihr mal in der Praxis seid, raffen wie Karriere gemacht wird. Diese hat nämlich so gut wie nichts mit dem Abschluss zu tun.

Dann würden solche Threads hier gar nicht aufkommen.

Die einzig reglementierten Berufe sind Rechtsanwalt und Arzt (Hier ist Jura bzw. Medizin ein Muss). Bei allen anderen Jobs ist solange man Akademiker ist, der Abschluss ob Uni oder FH vollkommen irrelevant! Es zählt im Untertnehmen Perfmance, Auftreten, Netzwerk und Persönlichkeit

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WiWi Gast

Re: Duales Studium, dann Uni? Aufstiegschancen, Gehalt?

Wenn das Duale Studium das beste ist, was der Menschheit bis heute wiederfahren ist, warum machen das keine Kinder aus wohlhabenderen Elternhäusern, die stets darauf bedacht sind, die bestmögliche Bildung zu gewährleisten?

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WiWi Gast

Re: Duales Studium, dann Uni? Aufstiegschancen, Gehalt?

Weil zeb auch das absolute Ende der Fahnenstange ist... Vor allem wenn man dort nur nach einer bestimmten Zeit Business Development hinkommt. Gratulation an deinen Lebenslauf.

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WiWi Gast

Re: Duales Studium, dann Uni? Aufstiegschancen, Gehalt?

SSE nimmt natürlich FHler. Was hier immer geschrieben wird.

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WiWi Gast

Re: Duales Studium, dann Uni? Aufstiegschancen, Gehalt?

Gratuliere! Du hast gerade mit einer unbelegten Behauptung, die bestenfalls in mäßigem Zusammenhang zu deiner Schlussfolgerung steht, "bewiesen", dass das Duale Studium nicht die weltbeste Bildungsinstitution ist. Damit hast du eine dreiste Behauptung widerlegt die bisher noch niemand in diesem Thread aufgestellt hat. Aber ich danke dir dafür, dass du das einfach vorsorglich mal getan hast!

Lounge Gast schrieb:

Wenn das Duale Studium das beste ist, was der Menschheit bis heute wiederfahren ist, warum machen das keine Kinder aus wohlhabenderen Elternhäusern, die stets darauf bedacht sind, die bestmögliche Bildung zu gewährleisten?

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WiWi Gast

Re: Duales Studium, dann Uni? Aufstiegschancen, Gehalt?

Es wurde bereits alles gesagt. Für UB und IB ist die Uni wichtig, für den Rest eher weniger. Im Job kommt es auf die Performance an.

antworten
WiWi Gast

Re: Duales Studium, dann Uni? Aufstiegschancen, Gehalt?

Duales Studium ist mitnichten das Mass der Dinge. Behauptet auch keiner. Nur ist es ein Weg der seine Berechtigung hat. Vielleicht landet man auch nur im mittleren Management. Soll aber auch uni Absolventen geben, die das nie erreichen. Hat halt alles seine Vor und Nachteile. Hier gehts nur drum, dass man aufsteigen kann mit DH-Abschluss und das ist möglich Punkt. Ansonsten ist alles gesagt.

Leben und leben lassen Gruss

antworten
WiWi Gast

Re: Duales Studium, dann Uni? Aufstiegschancen, Gehalt?

Man kann durchaus feststellen, dass die meisten Uni-Absolventen niemals in ihrem Leben ins mittlere Management kommen werden. Das schaffen nur wenige. Egal ob mit Uni oder FH. Das gilt auch für die Generation der heute 60-jährigen! Seht Euch mal an, wieviele ehemalige Uni- und FH-Absolventen Ü50 es nicht mal bis zum Teamleiter geschafft haben! Und das mittlere Management fängt eigentlich erst oberhalb vom Abteilungsleiter an!

Lounge Gast schrieb:

Duales Studium ist mitnichten das Mass der Dinge. Behauptet auch keiner. Nur ist es ein Weg der seine Berechtigung hat. Vielleicht landet man auch nur im mittleren Management. Soll aber auch uni Absolventen geben, die das nie erreichen. Hat halt alles seine Vor und Nachteile. Hier gehts nur drum, dass man aufsteigen kann mit DH-Abschluss und das ist möglich Punkt. Ansonsten ist alles gesagt.

Leben und leben lassen Gruss

antworten
WiWi Gast

Re: Duales Studium, dann Uni? Aufstiegschancen, Gehalt?

Es ist doch Blödsinn zu sagen: "Du warst an einer Dualen - du schaffst es eh nie"

Der wichtige Unterschied Uni/DH ist einfach a.) die Selbständigkeit: Es kommt weder ein Prof, noch ein Arbeitgeber noch sonst wer zu dir und sagt: "So, jetzt solltest du aber Gas geben". Bei uns (Köln) kommt dann irgendwann das Prüfungsamt und sagt: Das war´s dann jetzt für dich"

Der andere Unterschied ist die Gruppe: Keine Frage, an der DH gibt es Leute, die sind sicherlich besser als so einige Mannheimer, etc. Aber die Spitzengruppe an richtig guten Studenten sitzt halt an den staatlichen und da musst du dich als mittelmäßiger Student dran orientieren, da du sonst durch die Normalverteolung runter fällst.

Die 2 Sachen in Kombi machen Uni-Leute halt auch stärker als den Rest. Wobei hier wieder gesagt werden muss: Es gibt durchaus einige starke Duale Studenten. Aber es ist wie im Fussball: Lieber ein guter bis mittelmäßiger Bundesliga-Spieler als in Island zu den Top10 zu gehören (meiner Meinung)

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WiWi Gast

Re: Duales Studium, dann Uni? Aufstiegschancen, Gehalt?

Immer wieder dieses Thema, es bringt doch nichts ständig die dualen Hochschulen runter zu machen, nur damit die ach so tollen Uni Absolventen ihren Schwanzvergleich gewinnen.

Fakt ist: IB/UB ist mit dualen Studium definitiv nicht unmöglich. Beispiele?

  • duales Studium bei BASF an der HS LU, Master an der ESCP, mittlerweile Consultant bei McKinsey,
  • duales Studium bei der deutschen Bank an der DHBW, Master an der Strathclyde University, angefangen bei BAML in UK, mittlerweile Analyst bei Morgan Stanley
  • duales Studium bei Siemens an der DHBW, Master an der ESB, mittlerweile Senior Consultant bei Simon Kucher

Natürlich geht das nicht nur mit dem Bachelor von der DH/andere HS, aber mittlerweile ist es gerade im Ausland sehr gut möglich seinen Master anzuschliessen und so in besagte Bereiche zu kommen. Natürlich gilt das für die wenigsten, weil da einfach das Profil stimmen muss um überhaupt zugelassen zu werden und viele enden nun mal einfach als Sachbearbeiter oder Teamleiter in der Industrie/dem Bereich wo sie gelernt haben. Das gilt aber für 80% der Uni Absolventen genau so, von daher macht es einfach keinen Sinn hier jeweils alle über einen Kamm zu scheren und die Uni als auch so toll und die DH als ach so schlecht darzustellen.

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WiWi Gast

Re: Duales Studium, dann Uni? Aufstiegschancen, Gehalt?

3 Ausnahmen zu ändern ändert rein gar nichts. Von Dualen Hochschulen schaffen es fast keine Leute in Unternehmensberatung / Investment Banking. Das sind nur absolute Ausnahmen. Von den guten Unis landen da etliche.

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WiWi Gast

Re: Duales Studium, dann Uni? Aufstiegschancen, Gehalt?

Und was sagen uns jetzt diese 3 Ausnahmen?

Ich will mal ein anderes Beispiel bringen: Götze, Neuer, Müller, etc. haben was gemeinsam? Sie sind alles Nationalspieler und haben alle eine ausgezeichnete fussballerische Ausbildung genossen, die ihnen nun die Nationalelfkarriere ermöglicht - der Regelfall. Aber nur weil man mal bei Bayern, BVB, etc. war, heißt das nicht, dass man es mal schafft.

Demgegenüber gibt es dann Spieler wie Hector, die bis 22 in der Regionalliga im Saarland kicken und mit 25 Nationalspieler werden - die Ausnahme. Aber es ist möglich.

Genauso verhält es sich mit Uni/DH. Von der Uni zu UB/IB ist es einfacher bzw. erlebt es häufiger. Nur weil man aber auf einer DH war, heißt es nicht, dass es unmöglich ist. Es ist aber deutlich schwerer und seltener.

(sorry für den Vergleich ;) )

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